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Anfängerfehler beim Camping: Das vergessen die meisten Einsteiger auf ihrer ersten Reise

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Beim Vorbereiten für deinen ersten Roadtrip gibt es eine Menge zu bedenken. Gerade Neulinge vergessen oft die offensichtlichsten Sachen – auch uns ist das am Anfang mehrmals passiert. Grundsätzlich ist das nicht so schlimm, denn du kannst fast überall wichtige Ausrüstung nachkaufen. Es gibt jedoch einige Dinge, die du unbedingt dabeihaben solltest – sonst wird es etwas ungemütlich.

Bettzeug

Der typische Fall: Du packst sorgfältig von Geschirr bis Kleidung, vom Gaskocher bis zum Hundefutter alles ein, verstaust das Gepäck im Camper, startest deine Fahrt und stellst erst bei der Ankunft fest, dass die Bettwäsche ordentlich gefaltet im heimischen Schlafzimmer zurückgeblieben ist.

Daraufhin schläfst du zunächst auf zerknüllter Kleidung und wirst mit Handtüchern und Jacken zugedeckt, bis du unterwegs Ersatz besorgen kannst. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie ärgerlich das ist! Daher raten wir (und haben es selbst so gehandhabt), zumindest einen eigenen Satz Decken für den Wohnwagen oder das Wohnmobil bereitzuhalten – Kissen lassen sich notfalls einfacher improvisieren.

Wir sind besonders zufrieden mit diesen Ganzjahresdecken, die das Oeko-Tex-Zertifikat tragen. Sie sind leicht und regulieren die Körpertemperatur optimal.

Auffahrkeile

Nicht nur ein bequemes Bett, sondern auch ein halbwegs eben stehendes Campingfahrzeug ist für erholsamen Schlaf unterwegs von Bedeutung. Schließlich möchte niemand nachts kopfüber hängen oder ständig auf die Seite des Partners rollen, oder? Daher lohnt es sich definitiv, in ein paar hochwertige Auffahrkeile zu investieren – egal, ob du mit einem Wohnwagen, Van oder Wohnmobil reist. Mit einem Keil kannst du eine seitliche Schräglage ausgleichen, und wenn du zwei verwendest, kannst du das Fahrzeug in der Längsachse ausrichten.

Wir haben seit einigen Jahren dieses spezielle Modell an Bord, nachdem uns die Vorgänger eines anderen Herstellers nach nur wenigen Monaten versagten:

Beim Nivellieren ist außerdem eine kleine Wasserwaage von Vorteil:

Badeschlappen

Es ist besonders unangenehm, barfuß die öffentlichen Duschen zu betreten. Daher sind Flip-Flops oder andere Badelatschen aus Gummi oder Kunststoff ein absolutes Muss. Modelle aus Schaumstoff saugen sich oft unangenehm mit Wasser voll und trocknen nur langsam, was nicht gerade hygienisch ist...

Die klassischen Havaianas sind trotz ihres erschwinglichen Preises sehr strapazierfähig, meiner Meinung nach ziemlich bequem und lassen sich nach Gebrauch leicht reinigen.

Kulturbeutel

Ein weiteres unverzichtbares Utensil für die Waschräume ist ein Kulturbeutel zum Aufhängen. Dort kannst du Seife, Shampoo, Rasierapparat, Zahnpasta und Zahnbürste unterbringen. Oftmals gibt es in den Kabinen keine geeigneten Ablagen – oder du möchtest vielleicht nicht, dass deine Pflegeprodukte direkt damit in Berührung kommen.

Wenn keine Aufhängemöglichkeiten vorhanden sind, ist es praktisch, einen Haken mit Saugnapf vor der Reise zu besorgen und in der Kulturtasche mitzuführen.

Toilettenpapier und Seife

Und da wir bereits beim Thema Sanitär sind: Egal, ob dein Fahrzeug mit einer eigenen Toilette ausgestattet ist oder du die Gemeinschaftstoiletten nutzt, es ist immer wichtig, ausreichend Toilettenpapier dabei zu haben. Denn nicht alle Campingplätze stellen dies zur Verfügung.

Das Gleiche gilt leider auch für Seife. Warum an solchen grundlegenden Dingen immer noch gespart wird, ist uns ein Rätsel, aber es ist definitiv unangenehm. Deshalb haben wir immer ein kleines Seifensäckchen mit einer Gästeseife dabei, das wir uns einfach ums Handgelenk hängen. So kommt die Seife beim Toilettengang nicht mit den Oberflächen in Kontakt, ist aber immer einsatzbereit.

Hier findest du weiterführende Informationen:

Titelbild: © alex.stemmer | depositphotos.com

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    Justyna Glatzer

    Justyna Glatzer ist unsere Content Marketing Managerin. Seit fünf Jahren verbindet sie ihren akademischen Hintergrund mit ihrer Leidenschaft für Camping, steuert die Artikelplanung und berichtet über aktuelle Angebote und Branchen-Neuheiten. Privat erkundet sie die Natur am liebsten beim Zeltcamping und Wandern – stets in Begleitung ihrer zwei Hunde.

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