Wer in dieser Campingsaison nach Kroatien reist, muss weiterhin mit langen Staus an den Mautstellen rechnen, denn die Einführung der E-Vignette und des schrankenlosen Bezahlsystems verzögert sich um ein Jahr.
Teurer wird es aber bereits jetzt schon: Die Mautpreise sind um etwa 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.
Mautgebühren steigen um knapp 10 Prozent
Was Kroatien in den vergangenen Jahren als eine Art Sommerzuschlag berechnete – nämlich die höheren Mautpreise während der Hauptreisezeit (Juli bis September) – wird ab diesem Jahr grundsätzlich draufgeschlagen.
Das gilt für Wohnmobile, Wohnwagengespanne, Pkw und Motorräder – Schwerfahrzeuge sind ausgenommen. Du musst in etwa mit knapp 10 Prozent höheren Mautgebühren gegenüber dem Jahr 2024 rechnen. Einen extra Sommerzuschlag soll es nicht mehr geben.
Einführung der E-Vignette verzögert sich
Das kroatische Autobahnnetz umfasst knapp 1.300 Kilometer Straßenlänge – und ist komplett mautpflichtig. Die Maut wird streckenabhängig berechnet und ist auf den entsprechenden Autobahnabschnitten zu zahlen – denn aktuell gibt es keine Autobahnvignette.
Der Starttermin für das neue Mautsystem in Kroatien war ursprünglich schon für dieses Jahr vorgesehen – nun steht das Jahr 2026 auf dem Plan. Gemäß aktuellen Berichten soll es im neuen System eine E-Vignette geben, ebenso wird weiterhin die Möglichkeit einer (oder mehrerer) Mautbox(en) angeboten.
Für die Abrechnung der Lkw-Maut soll eine Mautbox Pflicht werden. Ziel des neuen, schrankenlosen Systems ist es unter anderem, den kilometerlangen Staus in der Hochsaison entgegenzuwirken und das Bezahlen der Maut komfortabler zu gestalten.
Titelbild: © dbajurin - depositphotos.com


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