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Ein Wohnwagen wie aus „Mad Max": Dieser China-Offroader wiegt 730 Kilo – und genau das ist sein Problem

Bei Google bevorzugen

In Halle 11 auf dem Caravan Salon 2026 fühlte ich mich plötzlich in einen post-apokalyptische Szene versetzt: Am Stand des chinesischen Herstellers Lidu gab es einen Kompakt-Caravan zu bestaunen, der in jede “Mad Max”-Verfilmung gepasst hätte: Der Lidu Veteran 350, einmal in schwarz, einmal in grau. Martialisch, mit kantigen Formen, dicken Offroad-Reifen und einem Deichselkasten, der aussieht, als könne er einem Schusswechsel standhalten. Offen gesagt, ich habe eine Schwäche für diese Ästhetik.

Gebaut wird der Veteran 350 in Changshu in der Provinz Jiangsu. Nach Europa bringt ihn ein niederländischer Importeur. Auf den Datenblättern am Stand prangte eine Info, der mich hat stutzen lassen: Leergewicht 730 Kilo. Das zulässige Gesamtgewicht liegt laut Hersteller-Website jedoch nur bei 750 Kilo.

Rechne das mal kurz im Kopf.

Genau. Und weil der Rest des Fahrzeugs ziemlich interessant ist, lohnt sich ein genauerer Blick. Den Aquila 360 vom selben Hersteller haben wir dir schon vorgestellt. Der Veteran 350 ist die Offroad-Antwort darauf, aber anders als erwartet.

Lidu Veteran 350 Offroad Caravan aus China
Blick ins Innere des chinesischen Offroad-Caravans Lidu Veteran 350

Wer steckt hinter Lidu RV?

Lidu RV (Jiangsu) Co., Ltd. wurde laut eigener Firmendarstellung erst 2024 gegründet. Klingt nach Garagenbude, ist aber keine. Die Mutter heißt Zybody beziehungsweise Zhongyuan Auto, gegründet 2012, und liefert seit über zehn Jahren Aluminium-Karosserieteile an Toyota, Jaguar Land Rover und Tesla. Das Werk ist nach IATF 16949 zertifiziert, also nach dem Qualitätsstandard der Autoindustrie.

Das erklärt, warum sich der Wohnwagen anfühlt wie er sich anfühlt. Der Aufbau besteht aus warmumgeformten Stahl- und Aluminiumteilen, die laut Hersteller unter anderem mit Stanznieten und Laserschweißen gefügt werden. Also genau die Verfahren, mit denen heute Pkw-Karosserien gebaut werden. Der erste Wohnwagen lief im Januar 2025 vom Band, das Kapazitätsziel liegt bei 5.000 Fahrzeugen pro Jahr.

Nach Europa kommt der Veteran über Starlight B.V. aus den Niederlanden. Die Firma nennt sich offizieller Europa-Vertreter von Lidu und betreut Niederlande, Belgien, Deutschland und Skandinavien. Ein deutsches Händlernetz gibt es noch nicht, es wird gerade erst aufgebaut. Dazu unten mehr.

Die Maße des Lidu Veteran 350

Laut Datenblatt am Messestand:

  • Länge: 505,5 cm

  • Breite: 228 cm

  • Höhe: 203 cm (auf dem Prospekt stehen drei Werte: 203 / 216 / 235 cm, vermutlich je nach Dachaufbau)

  • Bodenfreiheit: mindestens 30 cm

  • Bett: 194 × 150 cm

  • Bereifung: LT245/70 R17 auf Alufelgen

  • Leergewicht: 730 kg

  • Zulässiges Gesamtgewicht laut Hersteller-Website: 750 kg

Was heißt das in der Praxis? Mit gut fünf Metern inklusive Deichsel ist der Veteran kürzer als die meisten Reisecaravans und passt auf jeden normalen Stellplatz. Die 228 Zentimeter Breite sind allerdings kein Kompaktmaß. Auf schmalen Waldwegen wird es genauso eng wie mit einem großen Wohnwagen, nur dass du hier die passende Bodenfreiheit dafür bekommst.

Eine Randnotiz: Die Website nennt vier Farben (Desert Yellow, Olive Green, Midnight Black, Dawn Silver), das Messeprospekt sechs (unter anderem Danxia Red, benannt nach den Regenbogenbergen in Gansu). Auch der Link „Full specifications" auf der Herstellerseite führte beim Abruf auf die Daten eines ganz anderen Modells. Die Europa-Kommunikation ist offenbar noch nicht in trockenen Tüchern.

Militär-Optik, aber sauber gemacht

Die Optik ist der halbe Verkaufsgrund, und sie funktioniert anscheinend. Pulverbeschichtete Bleche statt GFK-Sandwich, rahmenlose Panoramascheiben, Pkw-Türen mit massiven Scharnieren. Die Tür schließt mit einem satten Geräusch, das du von keinem klassischen Wohnwagen kennst.

Isoliert wird mit PU-Schaum (B1, also schwer entflammbar). Wie gut das in der Praxis dämmt, kann ich nach einer Stunde auf einer Messe nicht beurteilen. Blech leitet Wärme besser als Sandwich, das ist Physik. Wie Lidu das gelöst hat, müsste ein Wintertest zeigen.

Der Stauraum ist die eigentliche Stärke: 500 Liter im Heck, 300 Liter in der Bugbox, dazu Dachstauraum. Für einen Wohnwagen dieser Größe ist das enorm. Zum Gewicht kommen wir aber gleich nochmal.

Fahrwerk: Hier steckt deutsche Technik drin

Das Chassis entwickelt Lidu selbst, aus warmumgeformtem hochfestem Stahl. Was drauf sitzt, kommt dagegen aus Deutschland: Einzelradaufhängung, Auflaufeinrichtung, Deichsel und die mechanischen Eckstützen kommen von KNOTT. Gefahren wird auf LT245/70 R17 auf Alufelgen.

Ein echter Vorteil für die Praxis: Eine KNOTT-Achse bekommst du in Deutschland bei jedem Anhängerservice gewartet. Bei einem Import aus China ist genau das viel wert.

Zwei Dinge auf dem Datenblatt haben mich dann aber doch überrascht. Erstens: Die Eckstützen sind eine Option. Kurbelstützen gehören bei praktisch jedem europäischen Wohnwagen zum Serienumfang. Am ausgestellten Fahrzeug mit Preisschild waren sie nicht angekreuzt.

Zweitens, und das wiegt schwerer: Das vollwertige Ersatzrad ist ebenfalls eine Option. Es steht als eigene Zeile auf dem Datenblatt („Tires: LT245/70 R17 with full-size spare"), und am Messefahrzeug war sie leer. Ein Geländeanhänger ohne Ersatzrad ist ein Widerspruch in sich. LT245/70 R17 bekommst du nicht beim nächsten Reifenhändler im portugiesischen Hinterland, und dein Zugfahrzeug hat vermutlich eine andere Größe. Wer das Fahrzeug so nutzt, wie die Werbebilder es zeigen, muss das Ersatzrad mitbestellen.

Innenraum: ein Bett, zwei Klapptische, fertig

Das Innere des chinesischen Offroaders tritt deutlich bescheidener und heimeliger auf als seine äußerliche Optik vermuten ließ. Serienmäßig ist laut Datenblatt drin:

  • ein Bett von 194 × 150 Zentimetern, das sich tagsüber zum Sofa umklappen lässt,

  • eine Schiene für verschiebbare Staukästen,

  • ein Pegboard, also eine Lochwand zum Einhängen,

  • eine Stautasche

  • Fliegengitter und Sonnenschutzrollo, beides von Hand zu bedienen,

  • zwei Klapptische im Bug,

  • LED-Hauptlicht plus Ambientebeleuchtung,

  • ein 2-Kilo-Pulverlöscher

  • und ein Landstromanschluss.

Keine Küche. Kein Bad. Keine Toilette. Kein Wassertank. Es gibt optional einen 26-Liter-Kanister für die Außendusche und ein Duschzelt. Serienmäßig ist beides nicht.

Beim Messefahrzeug 2025 klappte die Heckklappe 90 Grad nach unten und diente als Arbeitsfläche für einen mitgebrachten Gaskocher. Ein Überdach dafür gibt es nicht. Wenn es regnet, kochst du nass.

Strom: 100 Ah serienmäßig, 314 Ah optional

Serienmäßig: LiFePO4-Batterie mit 12 V und 100 Ah, dazu ein 2.000-Watt-Wechselrichter, USB- und Schuko-Anschlüsse, Landstrom-Einspeisung, ein 2-Kilo-Pulverlöscher. Optional gibt es eine 314-Ah-Batterie (rund 4 kWh) und ein Solarpanel.

Ohne Heizung, Kühlschrank und Wasserpumpe reicht diese Anlage tatsächlich für mehrere Tage autark. Das ist ehrlich kalkuliert und kein Marketing-Luftschloss. Nur: Die optionale Batterie kostet dich Gewicht. Und Gewicht ist hier das Problem.

Das Gewichtsproblem: 20 Kilo Zuladung

730 Kilo Leergewicht beim Messefahrzeug. 750 Kilo zulässiges Gesamtgewicht laut Herstellerangaben. Macht stolze 20 Kilo Zuladung.

Das ist keine Interpretation von mir, das sind zwei Zahlen von derselben Herstellerseite. Im Fließtext derselben Seite steht sogar „roughly 690–750 kg curb weight". Im ungünstigen Fall bleibt also gar nichts.

Was das praktisch heißt (meine Rechnung, keine Herstellerangabe):

  • Bettzeug, Kleidung, Geschirr und Werkzeug für zwei Personen sind realistisch 40 bis 80 Kilo.

  • Das Batterie-Upgrade von 100 auf 314 Ah bringt grob 20 Kilo zusätzlich auf die Waage. Auch damit bist du drüber.

  • Duschzelt, Werkzeugkiste, Pegboards, gefüllter Reservekanister: alles Gewicht.

Und dann sind da 500 Liter Heckstauraum plus 300 Liter Bugbox, die du praktisch nicht befüllen darfst. 800 Liter Volumen für 20 Kilo Ladung. Das passt nicht zusammen.

Was ich beim Importeur klären würde: Gilt das Leergewicht von 730 Kilo für die europäische Serienausstattung oder für ein nacktes Basisfahrzeug? Gibt es eine Auflastungsmöglichkeit? Und wie hoch ist das gewogene Leergewicht des konkreten Fahrzeugs, das du kaufst? Lass dir das schriftlich geben, nicht am Telefon sagen.

Mein Vermutung, ausdrücklich als Spekulation gekennzeichnet: Das Fahrzeug hat eine gebremste Achse mit KNOTT-Auflaufeinrichtung. Ungebremst darf ein Anhänger bis 750 Kilo sowieso fahren. Wer bei 750 Kilo eine Bremse einbaut, hat die Achse vermutlich für mehr ausgelegt. Eine Auflastung auf 1.000 Kilo wäre technisch also denkbar. Nur: Dann fällt das stärkste Argument des Fahrzeugs weg. Warum, steht im nächsten Absatz.

Führerschein und Zugfahrzeug: Das musst du prüfen

Mit Führerschein Klasse B darfst du einen Anhänger bis 750 Kilo zulässiger Gesamtmasse hinter jedem Pkw bis 3,5 Tonnen ziehen. Ohne Zusatzschulung, ohne Prüfung, ohne Rechnerei. Der Veteran 350 liegt mit exakt 750 Kilo genau auf dieser Grenze.

Geht es darüber, wird es kompliziert: Bei Anhängern über 750 Kilo darf die Kombination aus Auto und Anhänger zusammen höchstens 3,5 Tonnen wiegen. Das schließt viele größere SUVs aus. Dann brauchst du B96 (bis 4,25 Tonnen Kombination, nur Fahrerschulung) oder BE (Anhänger bis 3,5 Tonnen, dafür mit praktischer Prüfung). Mehr dazu in unserem Ratgeber zum Führerschein für Wohnwagen.

Und für E-Autos? Hier wird es tatsächlich interessant. Viele Elektroautos sind auf 750 bis 1.000 Kilo Anhängelast begrenzt. Der Veteran passt da rein. Zwei Dinge musst du trotzdem wissen: Die Stützlast deines Autos steht im Fahrzeugschein und ist bei vielen E-Autos knapp. Schau also in den Fahrzeugschein, Felder O.1 und O.2. Und zwar bevor du dich verliebst.

Der Preis: Was kostet der Veteran 350?

Am Messefahrzeug 2026 hing ein handgeschriebenes Preisschild mit 23.900 Euro. Im Jahr davor war von 25.000 Euro die Rede, der Preis ist also gesunken. Ob 23.900 Euro brutto oder netto gemeint sind, ob es eine unverbindliche Preisempfehlung oder ein Messepreis ist, geht aus den Unterlagen nicht hervor. Eine zweite Quelle für diese Zahl habe ich nicht gefunden. Also: Stand September 2026, ohne Gewähr.

Und jetzt der wichtige Teil: Auf dem Datenblatt dieses Fahrzeugs war abgehakt, was tatsächlich verbaut war. Nicht angekreuzt waren: die 314-Ah-Batterie, das Solarpanel, der 26-Liter-Wassertank, die Eckstützen, das vollwertige Ersatzrad, das Duschzelt, die Außen-Werkzeugkiste, das äußere Pegboard und das elektrische Fliegengitter.

23.900 Euro sind also der Preis für die Basis: Aufbau, Fahrwerk, Bett, 100-Ah-Batterie, Wechselrichter, Licht, Feuerlöscher. Alles, was das Fahrzeug erst geländetauglich im Alltag macht, kostet extra. Preise für die Optionen nennt Lidu bisher nirgends.

Zum Vergleich, weil es die Sache einordnet: In China startet der Veteran 350 laut Herstellerseite bei 89.800 Yuan. Das sind je nach Wechselkurs umgerechnet rund 11.000 bis 12.000 Euro. Bevor jetzt jemand „Abzocke" ruft: Da liegen Transport, Einfuhrumsatzsteuer, Zoll, europäische Homologation, Importeursmarge und vermutlich eine andere Ausstattung dazwischen. Ein fairer Direktvergleich ist das nicht. Interessant ist die Zahl trotzdem.

Mein Tipp: Lass dir vor dem Kauf eine schriftliche Ausstattungsliste zum genannten Preis geben. Bei einem Fahrzeug, bei dem Solarpanel, Eckstützen, Duschzelt, elektrische Rollos und die große Batterie allesamt Optionen sind, entscheidet die Liste über den Endpreis.

Worauf du beim Kauf achten solltest

  • Typgenehmigung prüfen: Die Herstellerseite wirbt mit „CE" und „EU type-approved". Der Importeur schrieb im September 2026 dagegen, der Veteran sei „in der Endphase der europäischen TÜV/WVTA-Homologation". Das ist ein Widerspruch, und CE ist ohnehin keine Fahrzeug-Typgenehmigung. → Lass dir das COC-Papier zeigen, bevor du anzahlst. Ohne EU-Typgenehmigung brauchst du in Deutschland eine Einzelabnahme nach § 21 StVZO.

  • Gewicht nachrechnen: Bei 750 Kilo zGG bleiben laut Datenblatt 20 Kilo Zuladung. → Frag nach dem gewogenen Leergewicht deines Exemplars und nach einer möglichen Auflastung.

  • Service und Ersatzteile: Achse, Auflaufeinrichtung und Deichsel von KNOTT bekommst du in Deutschland überall gewartet. Karosserieteile, Scheiben und markenspezifische Elektronik nicht. → Frag konkret, wo ein Schaden repariert wird und wie lange ein Ersatzteil aus China dauert.

  • Händlernetz: Es gibt aktuell keinen benannten deutschen Händler, das Netz wird laut Importeur gerade erst aufgebaut. Lieferzeit-Hoffnung: 8 bis 16 Wochen nach Bestellung. → Kläre, wer im Garantiefall dein Ansprechpartner ist und wo der sitzt.

  • Garantie: Weder Lidu noch Starlight veröffentlichen Garantiebedingungen. → Schriftlich geben lassen, vor der Anzahlung.

Und noch etwas: Es gibt keine Langzeiterfahrungen mit Lidu-Fahrzeugen in Europa. Das erste Serienfahrzeug lief im Januar 2025 vom Band, die Markteinführung startete auf dieser Messe. Auf der Herstellerseite steht unter „Owner reviews" beim Veteran 350 bis heute: „No reviews yet." Alles, was jemand dir über Dichtigkeit, Haltbarkeit oder Restwert erzählt, ist Spekulation. Meine Einschätzung eingeschlossen.

Technische Daten im Überblick

Merkmal

Wert

Länge / Breite / Höhe

505,5 / 228 / 203 cm

Bodenfreiheit

min. 30 cm

Leergewicht

730 kg

Zulässiges Gesamtgewicht

750 kg

Zuladung

20 kg

Schlafplätze

1–2

Bett

194 × 150 cm

Chassis

eigenentwickelt, warmumgeformter hochfester Stahl

Fahrwerk

KNOTT Einzelradaufhängung, Auflaufbremse

Bereifung

LT245/70 R17, Alufelgen

Aufbau

Stahl-Aluminium-Hybrid, pulverbeschichtet, PU-Isolierung (B1)

Batterie

LiFePO4 12 V / 100 Ah (314 Ah optional)

Wechselrichter

2.000 W

Küche / Bad / Wassertank

nicht vorhanden

Stauraum

500 l Heck, 300 l Bugbox, Dachstauraum

Optionen

Solarpanel, 26-l-Wasserkanister, Duschzelt, elektrische Rollos, elektrochromes Glas, Werkzeugkit, Pegboards

Preis

ab 23.900 Euro (Stand: September 2026, Preisschild Messefahrzeug)

Mein Fazit: Für wen lohnt sich der Veteran 350?

Der Veteran 350 ist kein Wohnwagen für den zweiwöchigen Familienurlaub an der Adria. Er ist auch kein Ersatz für einen Teardrop mit Außenküche, denn dafür fehlt ihm die Küche.

Er passt zu Leuten, die ein Basislager suchen: ein trockenes, abschließbares, gefedertes Bett am Ende einer Schotterpiste, mit Strom für ein paar Tage und einem Auto davor, das mehr kann als Asphalt. Wer ohnehin mit Kocher, Kühlbox und Kanister reist, vermisst nichts. Wer eine Standheizung und ein Klo erwartet, sollte weiterschauen.

Was ich richtig gut finde: die Bauweise. Warmumgeformter Stahl, Alu-Außenhaut, KNOTT-Fahrwerk, Pkw-Türen. Da hat jemand verstanden, dass ein Offroad-Anhänger vor allem eines aushalten muss, nämlich Vibration. Die Fertigungskompetenz aus der Autoindustrie ist kein Zufall, sie ist der ganze Punkt des Unternehmens.

Was mich stört: die 20 Kilo. Ein Fahrzeug, das mit 800 Litern Stauraum wirbt und dir 20 Kilo Zuladung gibt, hat einen Widerspruch im Konzept. Entweder ist das eine Zahl, die der Importeur für Europa noch korrigiert, oder es ist ein echtes Problem. Bis das geklärt ist, würde ich keine Anzahlung leisten.

Und mal ehrlich: Für die Optik allein würde ich trotzdem am Stand stehen bleiben. Schon wieder.

Wie siehst du das: Reicht dir ein Bett auf Rädern mit Geländefahrwerk, oder muss ein Wohnwagen für dich mindestens eine Küche haben? Und würdest du einen Wohnwagen aus China kaufen, solange es in Deutschland keinen Händler gibt? Schreib es uns in die Kommentare.

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    Nele Landero Flores

    Träumte seit ihrer Kindheit von einem Leben auf Rädern. Tourt jetzt mit Mann und Hund ganzjährig im Wohnwagen durch Europa und verbringt die kalten Wintermonate in Mexiko. Expertin für Caravan, Camping-Ausstattung, Reise-(Geheim)Tipps, Dauerreisen und Arbeiten unterwegs. Lieblingsspots: Andalusien, Baskenland, Albanien & Mexiko.

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