Auf der kürzlich zu Ende gegangenen IFA in Berlin hat der Zubehörspezialist Jackery seine neue Generation modularer Stromspeicher präsentiert. Mit den drei Modellen Explorer 1000 Plus v2, Explorer 2000 Plus v2 sowie Explorer 3600 Plus deckt der Hersteller ein breites Leistungsspektrum ab.
Im Vergleich zu den Vorgängern zeichnet sich die überarbeitete Reihe durch spürbar schrumpfende Gehäusemaße und ein geringeres Gewicht aus – ein entscheidender Vorteil beim Einbau oder Verstauen im Wohnmobil und Campervan.
Flexibler Ausbau je nach Platzangebot
Das Konzept setzt weiterhin auf Modularität: Wenn die Basiskapazität unterwegs nicht mehr ausreicht, lassen sich Zusatzakkus anschließen. Da die Erweiterungsmodule per Kabel verbunden werden, müssen sie im Fahrzeug nicht zwingend direkt auf der Powerstation stapeln, sondern lassen sich flexibel in freien Nischen oder Staufächern unterbringen.
Die drei Varianten im Überblick
Explorer 1000 Plus v2
Die kompakteste Option richtet sich an Vanlifer mit moderatem Strombedarf. Mit 1.024 Wh Kapazität und 1.800 Watt Dauerleistung betreibt das Gerät problemlos Kühlboxen, Laptops oder Campinglampen. Durch die sogenannte Cell-to-Body-Bauweise fällt das Modell 44 Prozent kleiner und mit rund 10,8 kg gut ein Viertel leichter aus als der direkte Vorgänger. Die Ladezeit an einer Steckdose beträgt etwa 1,25 Stunden.
Explorer 2000 Plus v2
Wer im Reisemobil energiehungrige Geräte wie Induktionskochfelder oder Kaffeemaschinen nutzen möchte, greift zum mittleren Modell mit 2.048 Wh Kapazität und 2.400 Watt Leistung. Auch hier schrumpfte das Gehäusevolumen deutlich um 60 Prozent bei einem Gesamtgewicht von rund 18,8 kg. Der Speicher lässt sich modular auf bis zu 12 kWh aufbohren.
Explorer 3600 Plus
Für sehr hohen Energiebedarf – etwa bei längeren Autarkie-Trips oder im Tiny House – bietet das Flaggschiff knapp 3,6 kWh Basiskapazität bei 3.600 Watt Dauerleistung. Trotz des Gewichts von 35 kg bleibt das Gerät transportabel, da es wie ein Rollkoffer über integrierte Räder und einen Ausziehgriff verfügt. Mit bis zu fünf Zusatzakkus steigt das Gesamtvolumen auf bis zu 21,5 kWh.
Langlebige Zellchemie und Schutzfunktionen
Jackery setzt in allen drei Varianten auf Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP). Diese gelten im Vergleich zu klassischer Lithium-Ionen-Technik als extrem langlebig und thermisch stabil. Laut Hersteller bleiben selbst nach 6.000 Ladezyklen noch 70 % der Ausgangskapazität erhalten. Eine integrierte USV-Funktion schaltet bei Stromausfällen zudem innerhalb von 10 Millisekunden auf Batteriebetrieb um.
Marktstart und Aktionen
Der Verkaufsstart der neuen Generation ist für Mitte Oktober angesetzt. Im Vorfeld der Veröffentlichung bietet der Hersteller im eigenen Onlineshop Rabattaktionen für Vorbesteller sowie Gratis-Beigaben beim Kauf von Sets mit Solarmodulen an.
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