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Mit Dem Richtigen Kabelquerschnitt Beugst Du Hohen Spannungsverlusten Vor.

Mit diesen Fehlern riskierst du einen Brand im Wohnmobil

Für Neulinge im Wohnmobil ist das Thema Strom mit einigen Rätseln verbunden. Tatsächlich ist es auch notwendig, sich vorab damit zu beschäftigen. Nicht nur, um sicherzustellen, dass die Stromversorgung überhaupt gewährleistet wird, sondern auch, um potenziellen Gefahren vorzubeugen. Unabhängig davon, ob du 12 Volt Gleichstrom- oder 230 Volt Wechselstromkreise an Bord hast, ist zu deiner eigenen Sicherheit der richtige Kabelquerschnitt von großer Bedeutung.

Gerade beim Freistehen ist Strom eine wertvolle Ressource. Spannungsverluste sind daher grundsätzlich möglichst gering zu halten. Diese entstehen durch den ohmschen Widerstand der Kabel. Bei zu dünnen Kabeln wird der Verlust in Form von Wärme abgegeben. Ist das Kabel viel zu dünn, kann so viel Wärme entstehen, dass die Isolierung schmilzt und es zu Bränden kommt!

Auch die Länge der Kabel spielt in dieser Hinsicht eine Rolle: je länger eine Leitung und je geringer der Durchmesser ist, desto höher ist der Verlust. Es ist daher ratsam, die Kabel so kurz wie möglich zu halten. Vor allem die Leitungen zu Geräten mit hohem Stromverbrauch sollten besonders kurz sein.

Idealerweise verwendest du Kupferleitungen, denn diese verfügen über einen vergleichsweise geringen Widerstand. Auch solltest du darauf achten, keine Kabel mit starren Adern zu verwenden. Diese können durch die Vibrationen beim Fahren brechen. Außerdem müssen Kabel, die durch Blech oder Kunststoffdurchführungen gehen, mit einer Kabeldurchführung geschützt werden. Ansonsten würden sich die Kabel während der Fahrt mit der Zeit an den Kanten reiben und die Isolierung beschädigen. Das könnte Kurzschlüsse und Brände zur Konsequenz haben. Zuletzt dürfen Kabel keinesfalls durch den Gaskasten geführt werden. Hier besteht Brand- und Explosionsgefahr.

Titelbild: © Zetor2010/ depositphotos.com

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