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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute gucken wir noch mal zurück auf 'n Caravan Salon, äh, der jetzt fünf Tage hinter uns liegt.
Wir sind jetzt inzwischen auch alle wieder zu Hause angekommen. Noch 'n bisschen matschig, weil es war doch ziemlich anstrengend, aber wenigstens ohne Hintergrundgeräusche. Ihr werdet's auch hören, dass es einfach jetzt wieder Studioatmosphäre ist. Und wir wollten euch heute mal so 'n bisschen, ja, in unseren Messealltag mitnehmen, wie das so für uns gelaufen ist, was wir hinter den Kulissen alles gemacht haben, was wir für Eindrücke mitgenommen haben und einen weiteren allerletzten Messe-Podcast gibt's dann noch mal wie gewohnt mit einigen von unseren lieben Kolleginnen und Kollegen. Da sind wir grade in der Terminkoordination, aber wir hoffen, dass wir den vielleicht dann schon nächste Woche ausspielen können.
Genau und ihr werdet, ja, so 'n bunten Mix aus wie war's für uns? Was haben wir wahrgenommen? Was, äh, haben wir gesehen? Wobei wir auch festgestellt haben, dass Nele gar nicht so viel gesehen hat, weil sie die meiste Zeit tatsächlich ja am Fan-Stand, äh, sowohl den, den Apero Connect als auch unsere Produkte präsentiert hat. Und auch ich hab diesmal gar nicht so viel gesehen wie die letzten Jahre, weil ich, ähm, sehr viel auch mit, mit Podcast-Interviews und, äh, Terminen und rumlaufen zu tun hatte. Aber ja, lange Rede, kurzer Sinn, wir nehmen euch mit in unsere Welt, lassen euch auch mal 'n bissl dahinter gucken, wenngleich das Dahintergucken an vielen Stellen völlig unspektakulär ist. Außer dass man so 'n paar kleine Tricks hat, um schneller auf die Messe zu kommen und früher da zu sein.
Gibt's gar nicht so viel Besonderheiten. Aber ja, ähm, lass mal loslegen. Ähm, wa-was ich ja erst mal dich fragen wollen würde, ähm, auch vor allen Dingen vielleicht aus der Sicht heraus, dass du ja am, am Fan-Stand den halben Tag immer warst: Wie war denn die Messe für dich? Wie hast du sie wahrgenommen und was vielei..., war vielleicht auch anders zum letzten Jahr für dich?
Also was ich wahrgenommen habe, ist, dass es gefühlt voller war als letztes Jahr. Ähm, ich bin jetzt nicht ganz sicher. Du hattest ja auch mit, mit Stefan Koschke darüber gesprochen, also mit dem Projektleiter des Caravan Salon. Ähm, der hat, glaub ich, auch bestätigt, dass, dass doch mehr Besucher noch waren als im letzten Jahr. Und was mir vor allem gut gefallen hat, ist, dass die Stimmung wieder deutlich besser war. Also ich hab letztes und auch vorletztes Jahr so teilweise so sehr, sehr, ähm, ja, so latent fordernd aggressive Stimmungs-, äh, Vibes bekommen bei den Leuten. Das hatten auch einige der Aussteller bestätigt, dass der Umgangston teilweise sehr rüde war und, ähm, ja, insgesamt so sehr, sehr konfliktbehaftet auch diskutiert wurde.
Und jetzt hatt ich das Gefühl, dass es wieder ganz entspannt war, dass die Leute wieder so mehr in Plauderstimmung auch sind. Wir haben ganz viel, ähm, auch tolle Anregungen bekommen, sowohl zum Wohnwagenthema als auch zu unseren eigenen Produkten, wo Leute sich wirklich Zeit genommen haben, sich da hinzustellen, mit mir zu quatschen, Sachen mir mit auf den Weg zu geben. Ähm, aber nicht so, nicht so, also nicht von oben herab, sondern wirklich tolle, tolle Gedanken auch, was wir noch mit unseren Produkten machen könnten, wie wir da noch, ähm, also andere Produktideen oder was wir auch vielleicht noch optimieren könnten. Und das hab ich auch wahrgenommen, wenn ich mal durch die Hallen gegangen bin, dass irgendwie die Stimmung gelöster war. Und bei den Ausstellern war auch so, glaube ich, so 'n Punkt, dass man an vielen Ständen mit relativ niedrigen Erwartungen rangegangen ist, weil ja jetzt in den letzten Monaten auch immer von, von 'ner Krise in der Campingbranche die Rede war, von vielen Insolvenzen, von Unternehmen, die generell ins Schleudern gekommen sind.
Und ich glaub, da sind dieses Jahr die Aussteller mit 'n bisschen, ähm, Furcht in der Buchse auf die Messe gefahren. Und so wie ich das jetzt wahrgenommen habe bei denen, die uns, äh, gegenüber sehr offen kommunizieren, ist, sind die Erwartungen, mhm, mindestens erfüllt, wenn nicht übererfüllt worden. Also die sind eigentlich alle sehr positiv da rausgegangen.
Jetzt bist du dran, mir 'ne Frage zu stellen.
Ich dachte, du wolltest vielleicht was aus deiner Sicht ergänzen zu dieser Thematik. Du hast ja auch mit Leuten gesprochen.
Aber doch nicht ungefragt, Nele.
Ach so, das wär das allererste Mal, dass du irgendwas ungefragt von dir gibst. Ähm, wie hast du es denn wahrgenommen, Sebastian?
Also es war voller als letztes Jahr. Nein, also, ähm, tatsächlich, äh, erst mal die, die, die, äh, der subjektive Eindruck war, es waren deutlich mehr Menschen da. Das hat sich jetzt ja im Nachhinein auch, äh, gezeigt, äh, als die Zahlen von der Messe rausgekommen sind. Wir haben ja auch die letzten Jahre oder sind ja die letzten Jahre immer bisschen kritisch auch mit den Zahlen umgegangen, auch, auch für uns intern. Ähm, w-wir wollen niemandem unterstellen, dass das schwindelt, aber wir haben immer so gedacht: „Na ja, äh, sind die mal 'n bisschen aufgerundet, damit's schöner wirkt", aber, ähm, d-das wissen wir einfach nicht. Ähm, so aber vom, vom Gefühl her erst mal war es dieses Jahr voller als letztes Jahr. Kann natürlich auch 'n bisschen daran liegen, dass, ähm, eine Halle gefehlt hat, die ja, äh, sie, äh, umgebaut wird.
Aber es war auch gefühlt im, im Außenbereich einfach voller als letztes Jahr. Aber das sind alles gefühlte Wahrnehmungen. Ich hab halt auch gemerkt, ich glaube, Donnerstag und Freitag hatte ich auch wieder das Gefühl, dass Donnerstag schwächer war als der Freitag und ich hatte mich dann mit dem Äh, Alexander Kempe mit dem Pressesprecher, ähm, unterhalten und der sagte: "Nee, also die Zahlen sind an beiden Tagen ziemlich gleich gewesen." Also ich glaub, das hängt auch viel davon ab, wo und wann man grade quasi, äh, sich die Menschenmengen anguckt. Die, die konzentrieren sich natürlich nach der Mittag oder um die Mittagszeit eher im Außenbereich, wo's das Essen gibt, ne. Und ansonsten vielleicht auch zufällig mal in bestimmten Hallen. Aber, ähm, wir sehen an den Zahlen und das ist auch so unser, unsere Wahrnehmung, dass mehr Menschen da waren. Was ja ganz spannend ist, weil, äh, wir auch immer so die Krise, die Krise erwarten, ähm, aber die betrifft wahrscheinlich einfach nur wirklich, äh, primär den, den Fahrzeugmarkt ein bisschen.
Und zwar sind das ja auch eher die hausgemachten Probleme, ne, dass eben, äh, Hersteller große Produktionskapazitäten ausgebaut haben, weil's nun mal mit Corona eben einen Hype gab, den's ja in fast allen Industrien weltweit gab und man das vielleicht ein bisschen hochgetrieben hat und dann auch viele Fahrzeuge zu den Händlern, äh, quasi gestellt hat und die müssen die Suppe ausbaden. Und da ist sicherlich zum Teil auch bisschen Krise, aber ansonsten hab ich das sehr, sehr wenig wahrgenommen. Ähm, die, die Hersteller, die Aussteller, mit denen ich gesprochen habe und die, mit denen man halt auch 'n bisschen besser kann, die auch mal 'n bisschen mehr dazu erzählen, die waren eigentlich auch alle durch die Bank weg zufrieden, ähm, mit den Zahlen, auch mit den Fahrzeugverkäufen für sich. Da bin ich aber tatsächlich auch noch mal gespannt auf den nächsten Podcast.
Ich weiß, der Jürgen Rode, den wir auch mehrfach schon da zu Gast hatten in diesen Nachmessebesprechungen, als auch der ja seit vielen Jahren die, die Gebrauchtwagenmarktzahlen sich genau anguckt. Ich weiß, dass der noch viel, viel mehr Gespräche geführt hat und da bin ich wirklich gespannt, was der da mitgenommen hat, ob, ob da noch mal 'n anderer Blick kommt. Aber das wissen wir jetzt, Stand jetzt noch nicht.
Also wir haben jetzt immer von Zahlen gesprochen. Der Caravan Salon hat in seiner Abschlusspressemeldung verkündet, dass 269.000 Besucherinnen und Besucher da waren. Also das ist natürlich 'ne wahnsinnige Menge, ähm, und das zeigt ja, dass die, das Interesse zumindest, ähm, am Campingthema an sich immer noch wahnsinnig groß ist. Eigentlich ehrlich gesagt auch größer, als ich's erwartet hätte. Und wie du sagst, die, die Absatzschwierigkeiten liegen, glaub ich, aktuell hauptsächlich im Fahrzeugbereich und beim Zubehör, also wer schon 'n Fahrzeug hat und vielleicht sich jetzt aus, ähm, Kostengründen kein neues kaufen kann oder möchte, investiert ja zumindest dann noch in Zubehör und in Ausstattung.
Und das haben wir, glaub ich, auch sehr deutlich gesehen. Auch dieses Jahr war die Zubehörhalle wieder komplett voll. Es war auch in der, ähm, in der, ja, Komponentenhalle nenn ich das, also nicht klassisch Campingausrüstung, sondern eher so Fahrzeugausstattung wie Standheizungen, Klimaanlagen und so weiter. Da war auch immer gut was los. Bei den Fahrwerken war gut was los. Und was uns auch wieder Aussteller bestätigt haben, war, dass, ähm, teilweise die Leute tatsächlich zielgerichteter kamen. Also auch wenn die Masse vielleicht bei dem einen oder anderen Stand nicht so da war, aber es wurde sehr viel verkauft, weil die Menschen eben schon im Kopf haben, was sie sich noch anschaffen möchten und sich dann einfach auf der Messe noch beraten lassen und dann teilweise auch die Verträge dort direkt abschließen.
Und für alle, die jetzt noch nicht aufm Caravan Salon waren: Also es gibt eine Halle, das ist die Halle, ähm, drei. Da gibt es eben Zubehör. Da, da sind die ganzen großen, ähm, Fachhändler und, äh, auch viele, viele kleinere Händler und auch viele Hersteller. Und in dieser Halle darf man ausschließlich verkaufen. Nee, nicht ausschließlich, sondern in dieser Halle darf man verkaufen. Ansonsten ist Verkauf auf der Messe, also in anderen oder auf den Ständen in anderen Hallen nicht erlaubt, außer ich darf natürlich Fahrzeuge verkaufen, darf dann 'n Vertrag machen. Das ist natürlich gestattet, ja. Und ich kann auch 'ne Markise sicherlich dort über 'nen Vertrag verkaufen, aber nichts, äh, zum Mitnehmen. Und in dieser Zubehörhalle kann ich die Sachen mitnehmen. Das äußert sich dann auch meist darin, die drei Großen, ähm, aus Deutschland, können wir auch Namen nennen, also Berger, Wagner, Reimo, ähm, die haben dann so kleine Karren.
Das ist so bisschen wie 'ne Sackkarre mit 'nem Kasten unten drauf. Die kann man da für zehn Euro mitnehmen, äh, jeweils in, in Firmenfarbe. Und, äh, da sieht man dann halt unheimlich viele Menschen, die die dann vollgeladen haben mit Sachen, die sie da gekauft haben. Die haben also auch alle wirklich so Mini-Campingmärkte da, wo ich, wo ich einkaufen kann. Also in der Halle ist eigentlich immer die Hölle los und das war auch dieses Jahr wieder so. Aber auch in den anderen Zubehörhallen, wo ich dann eben die Stühle finde und, ähm, jegliches andere Zubehör aber nicht kaufen darf, auch da war halt unheimlich viel los.
Ich war auch wieder Opfer der Zubehörhalle, ähm, also der, der Ausrüstungshalle. Ich habe mir auch so 'n Wagen gekauft. Ich habe mir, ähm, Toilettenzusätze gekauft. Da wird's auch, äh, bald mit Sicherheit mal 'nen Bericht geben. Ich hab nämlich einen neuen Toilettenzusatz entdeckt von einer italienisch-spanischen Firma. Ähm, der heißt Enough with this shit. Also, ähm, Schluss mit dieser Scheiße. Und den teste ich grade sehr ausführlich und bisher bin ich sehr angetan davon, aber mehr gibt's dann sicherlich bald in einem unserer Testcasts, also unserer neuen Podcast-Reihe.
Genau, davon gab's noch keine. Wir haben aber schon welche aufgenommen. Dazu aber in einer der nächsten Folgen bestimmt noch ein bisschen mehr. Jetzt, jetzt hast du ja oder jetzt hatten wir am Fendt-Stand ja die Möglichkeit, ähm, so 'n bisschen unseren Podcast, unser Magazin und vor allen Dingen auch unsere Produkte an 'nem kleinen Display zu präsentieren, ähm-
Moment, Moment, bevor du, bevor du weitermachst, das hab ich ganz vergessen. Vielen lieben Dank an alle Podcast-Hörerinnen und Hörer, die uns besucht haben. Das war ja eins unserer absoluten Highlights oder wolltest du darauf raus?
Das hättste ja jetzt gleich sagen können. Ich hab, wollte dir grade den Weg dahin begleiten.
Ach so.
Wir sind scheinbar noch 'n bisschen geschafft von der Messe und-
Ja
Das klappt dann nicht so gut. Also ich, ich wollt eigentlich sagen, jetzt hast Du ja da am Stand gestanden, ähm, und hast eben den Ampero Connect den Leuten erklärt, aber eben auch, ähm, war's so 'n bisschen die Anlaufstelle für, für Menschen, die unsere Produkte sehen wollten und natürlich auch, weil wir das im Podcast auch gesagt haben, für unsere Podcasthörer und Hörerinnen. Und da waren, waren denn da eigentlich eine ganze Menge da, Nele?
Ja, vielen Dank für die Überleitung. Ja, es, es waren tatsächlich viele da dieses Jahr und ich hab dann auch so 'n bisschen gefragt halt, was sich die Leute wünschen würden. Da komm ich gleich noch mal zu. Ähm, aber es wurde schon deutlich, dass die Leute sich dieses Jahr getraut haben, weil wir's irgendwie viel, viel deutlicher gesagt haben, dass wir uns freuen, wenn die Leute vorbeikommen. Also es waren tatsächlich auch 'n paar da, die gesagt haben, sie haben letztes Jahr schon 'n bisschen geguckt, aber haben sich irgendwie, ähm, nicht gewagt, uns anzusprechen oder mich. Und dieses Jahr, also ich würd mal sagen, sechs bis zehn pro Tag waren auf jeden Fall da. Und ganz unterschiedlich, ne. Mit dem einen oder anderen hat man sich dann ganz lange unterhalten.
'N paar waren auch nur da und waren noch so 'n bisschen schüchtern, haben gesagt: „Ja, ich bin eigentlich stille Hörerin, ähm, und, und ich wollt nur kurz Hallo sagen und tschüss." Und da bin ich gar nicht dazu gekommen, dann die Leute noch einzuladen, ähm, 'n bisschen länger zu bleiben. Aber es war sehr, sehr schön und ich hab meistens eben auch gefragt, was sich die Leute wünschen von uns. Und, ähm, also es kam raus, gerne auch noch mal mehr Technik und Ratgeber. Aber die meisten haben tatsächlich gesagt, dass sie die bunte Themenmischung sehr schön finden und dass sie halt dann manchmal auch 'ne Folge überspringen, wenn's jetzt so gar nix für sie ist. Also so wie Camping mit Kind, wenn man keine Kinder hat. Ähm, aber es waren auch einige Leute dabei, die gesagt haben, sie hören jede Folge, auch wenn's sie gar nicht Zielgruppe sind. Also sie haben keinen Hund, aber sie haben sich trotzdem die drei Hundefolgen angehört, weil's irgendwie interessant war, uns zuzuhören mit unserer Gästin.
Also das fand ich ganz spannend und ich hab alle natürlich gebeten, uns gerne auch Feedback unterjährig zukommen zu lassen, wenn man sich irgendwie was wünschen würde oder wenn, wenn auch Anregungen, ähm, kommen, dass wir das jetzt nicht nur auf der Messe persönlich machen können, sondern dass wir uns natürlich freuen, auch Zuschriften zu kriegen. Und ein, zwei Leute haben sich auch überlegt, ob sie mal zu uns ins Studio kommen wollen, ähm, zu bestimmten Themen, die wir jetzt selber nicht abdecken können, wie zum Beispiel Zelten.
Ja, also generell, ich war, ich war nur sehr, sehr selten, äh, bei Nele da, aber tatsächlich meistens, wenn ich da war, waren auch irgendwie grade Hörer und Hörerinnen da, ähm, die Hallo gesagt haben. Also vielen Dank für alle, die da waren und natürlich auch vielen Dank an alle, die sich vielleicht nicht zu erkennen gegeben haben oder sich nicht getraut haben oder nicht stören wollten oder einfach nur geguckt haben. Ja, es ist alles fein und da sind wir super dankbar, dass wir so viele von euch mittlerweile haben, die uns jede Woche die Treue halten und auch, dass so viele von euch unsere täglichen Podcasts von der Messe angehört haben. Ähm, das haben wir jetzt dieses Mal wirklich durchgezogen und hatten da auch viel Spaß dran. Also wir haben tatsächlich auch vorher keinen Plan gemacht, wen wir alles interviewen wollten, sondern wir sind halt wirklich auf die Messe gegangen und haben geguckt: Was finden wir spannend?
Und, ähm, dann haben wir einfach gefragt: „Habt ihr Bock, irgendwie mit uns zu sprechen?" Und haben die Leute halt dann vors, vors Mikrofon gezerrt und das hat viel Spaß gemacht. Und, äh, wir wurden diesmal auch selber zweimal interviewt. Einmal verraten wir bald, äh, kommt 'ne, 'ne Folge auch bei uns zu dem Thema raus und das andere Mal, und d-das war auch, was, was ich ganz spannend fand, ähm, sind wir von der, äh-
Andrea Balschu
... Balschu und, äh, eingeladen worden. Also es ist 'ne, 'ne Kollegin, die ehemals beim AD Morgenmagazin gearbeitet hat und, äh, mittlerweile podcastet und eben auch ganz viele andere Sprecherjobs macht und die hat zusammen mit Rocket Camper einen oder beziehungsweise Rocket Camper hat für sie einen, nicht exklusiv, aber ich-- Also da gibt's ganz viele Pläne. Ähm, vielleicht sch-schaff wir's auch, sie noch mal zu 'nem Interview hier in unseren Podcast zu holen. Auf jeden Fall gibt's ein Podcast-Van. Da sind, äh, jede Menge Kameras und Mikrofone und, ähm, äh, jetzt ist mir, ist mir entfallen, wie die Dinger heißen, die Licht machen. Scheinwerfer.
Scheinwerfer.
Die sind, also das ist wirklich 'ne, 'ne, 'n krass ausgestatteter Van, der halt wirklich für 'n Podcast-Studio ist für drei Personen und da wurden wir halt auch interviewt. Das hat sehr viel Spaß gemacht, auch mal quasi das aus der anderen Perspektive mitzumachen, weil wir normalerweise die sind, die interviewen. Ähm, da sind wir jetzt auch sehr gespannt, wenn die Sachen rauskommen. Die werden wir auch bei uns teilen.
Wir wurden sogar dreimal interviewt. Wir wurden nämlich auch von unserer lieben Kollegin Lilly, von, äh, Lillys Camper Time für ihren eigenen Podcast interviewt. Und, ähm, eine Folge wird mit mir sein und eine Folge mit Sebastian, also mit dir.
Das stimmt.
Ähm, und das war auch ganz toll, weil das wieder ganz andere Fragen waren als das, was man sonst so bekommt. Und bei dir wurde es, glaub ich, auch 'n bisschen emotionaler, ne?
Ja, es ging so 'n bisschen die, um was wir so erlebt haben, wie wir zu uns Wohnmobil gekommen sind und so weiter. Und das sind halt einfach schöne Erinnerungen. Und, ähm, und wenn man dann so gestresst auf der-- oder wenn ich dann so gestresst bin, dann bin ich auch ein bisschen emotionaler quasi. Und das war halt schon ein spannender, bewegender Moment da, äh, beim Interview, den wir übrigens im Apehero Connect gemacht haben, also so dem Wohnwagen mit eingebautem Büro. Ähm, ja.
Wir wissen selber noch nicht, sorry, wir wissen selber noch nicht, wann diese ganzen Interviews rauskommen, außer bei der einen Kollegin. Da ist, glaub ich, am 7. Oktober oder so, ne?
Das-
Können wir das schon sagen?
Ja, also das, warte, das kann ich sagen. Ähm, warte.
Ansonsten veröffentlichen wir ja natürlich auch noch mal die ganzen Termine und teilen die Folgen bei uns. Aber dass ihr schon mal wisst.
Genau, also da kommt am 7. Oktober die Folge raus und vorher wird es bei uns die erst, also wir, wir machen, wir können's ja sagen, wir machen ein Crossover mit der Anja von Camp and Work. Also Crossover heißt, eine Folge wird's bei uns geben und dann eine darauf aufbauende Folge bei Anja aufm Kanal. Ähm, und bei uns wird's wohl der 27. September werden, also auch gar nicht mehr weit hin. Und es wird um das ganze Thema unterwegs arbeiten, wie Camper Style auch entstanden ist, wie wir arbeiten gehen. Weil wir auch, äh, noch mal dazu 'ne ganze Menge Fragen hatten von euch, die sich dafür interessiert haben, gibt's da eben entsprechend zwei Folgen. Eine bei uns, eine bei Anja.
Genau, weisen wir aber dann auch noch mal zu gegebener Zeit drauf hin.
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Wir waren ja grade gemeinsam mit Halil auf dem Caravan Salon in Düsseldorf. Das ist die größte Campingmesse der Welt und da haben wir tausende Fahrzeuge gesehen, spannendes neues Zubehör, hunderttausende Menschen und haben auch unzählige Eindrücke mitgenommen.
Aber auch hier haben wir öffentliche WLAN-Netzwerke genutzt, die halt von vielen dieser hunderttausend Besucher genutzt werden. Und da ist für uns ganz klar, dass wir ohne VPN, äh, im Normalfall nicht online gehen. Und ich sag's ja auch nicht zum ersten Mal, offene Netzwerke sind, äh, ohne Schutz und deswegen für uns 'n absolutes No-Go.
Mit unserem NordVPN-Zugang konnten wir auch vor Ort auf der Messe sicher recherchieren, unsere Mails checken, Produkte und Aussteller suchen, eben ohne dass wir Angst haben mussten, dass unsere Daten da in falsche Hände geraten.
Ja, NordVPN läuft bei uns auf allen Geräten. Die Anwendung ist ja auch total einfach. App öffnen, verbinden, fertig. Und ihr könnt bis zu zehn Geräte gleichzeitig absichern, vom Smartphone bis zum Laptop für auch alle gängigen Betriebssysteme.
NordVPN schützt dich außerdem aktiv vor Schadsoftware, Trackern und Phishing-Seiten, was ja momentan wieder 'n Riesenproblem ist. Und zwar tut es das, bevor was passiert. Und wenn der Anbieter die Geschwindigkeit auf Schneckentempo drosselt, dann kann NordVPN ebenfalls helfen. Wir nutzen den Dienst deshalb schon seit einigen Jahren im In- und im Ausland, um entspannt und eben mit gutem Gewissen zu surfen.
Ja, und damit auch ihr unterwegs sicher online gehen könnt, haben wir wieder 'n exklusiven Rabatt für euch. Geht einfach auf nordvpn.com/camperstyle und nutzt unseren Code Camper Style. Ich buchstabiere den noch mal: C-A-M-P-E-R-S-T-Y-L-E. Da bekommt ihr jetzt, äh, dicke Preisnachlässe. Es gibt vier Bonusmonate auf das Zwei-Jahres-Abo und das Ganze ist völlig risikofrei mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie.
Und wie immer findet ihr den Link und alle Infos in unseren Show Notes.
Werbung Ende. Genau, ansonsten vielleicht, wie, wie läuft so 'n Messetag für uns ab? Wie sieht der aus? Also 'n bisschen unterschiedlich, äh, bei Nele und bei mir. Ähm, bei mir ist es tatsächlich diesmal so gewesen, dass ich mir morgens gegönnt habe, einen Ticken länger zu schlafen. Ich war zwar trotzdem meist zu Messestart da und, äh, zwei, dreimal auch schon vor Messestart, weil wir dürfen als Presseakkreditierte schon eher rein und dann hat man eben die Möglichkeit, auch mal 'nen Stand zu fotografieren, ohne dass viele Leute unterwegs sind und kann eben auch noch mal mit den Leuten reden, bevor der Messestand voll ist, was wir teilweise auch für Interviews genutzt haben. Und, ähm, ja, das geht quasi damit los, aufstehen, dann halt dort auf die Campingplatz, äh, Duschen gehen, einmal, äh, morgens duschen.
Das ist oft verbunden mit 'n bisschen Anstehen. Also entweder man steht relativ früh auf, dann muss man nicht anstehen, weil da sind viele noch nicht wach. Aber wenn man so in diese Rush Hour kommt, in der ich dann halt auch war, muss man halt auch mal 'n paar Minuten anstehen. Was aber tatsächlich ich cool finde, dass die Messe, dass die Messen, dass die Duschen und Toiletten da wirklich für die Menge an Menschen, die da durchgeschickt werden, super sauber sind. Also da wird sich gigantisch von der Messe drum gekümmert. Es war immer heißes Wasser da. Es ist bis auf die geheime, bisschen versteckte Dusche, die aber häufig frei ist, war auch, also richtig guter Wasserdruck da. Ähm, ja, dann geht's, äh, zum Bus mit Martina. Das ist, das ist, äh-
Martina, Legende.
Martina, die Legende haben wir dieses Jahr so richtig persönlich kennengelernt. Ähm, die fährt so 'n kleinen Bus für Aussteller und Presse. Ähm, da kann man quasi direkt vom P1 von dem großen Stellplatz bis ins Messegelände fahren. Das haben wir dieses Jahr genutzt, ähm, weil die Busse teilweise sehr, sehr voll waren, weil wirklich viele Menschen da waren. Und ja, und dann geht's eben los. Meistens erst mal ins Pressezentrum, die Tasche einschließen, damit man die halt nicht mit Laptop und allen Sachen die ganze Zeit rumschleppen muss. Vielleicht ganz selten kurz 'n Kaffee noch da trinken, wenn man's im Wohnmobil oder im Wohnwagen nicht geschafft hat und dann eben ab auf die Messe, ersten Termine gucken, was es, was es so gibt. Ähm, ja, das Ganze geht dann meistens bis 18 Uhr, bis die Messe eben schließt.
Dazwischen gibt's, äh, für die Presse auch 'ne Verpflegung. Also es gibt 'n Mittagessen für uns und ja, dann 18 Uhr meistens dann zurück aufm P1, manchmal auch schon 'n bisschen eher. Und dort dann noch mal erst mal hinsetzen, runterkommen, was trinken, was essen, bisschen den Tag besprechen und dann ist es meistens so, dass entweder jemand vorbeikommt noch, ja, mit dem man sich verabredet hat, wo man bisschen sich austauschen möchte oder man andere Leute besucht. Und ja, wenn man dann das nächste Mal auf die Uhr guckt, ist es meist schon irgendwie Mitternacht oder auch schlimmer noch eins oder zwei. Dann geht's ins Bett und dann, äh, morgens, äh, geht das Ganze wieder los und das Ganze eben für zehn lange Tage. Und, äh, da hab ich gemerkt, dass ich nicht mehr 20 bin und das schon ein bisschen anstrengender geworden ist, dieses, dieses Messeleben.
Nichtsdestotrotz ist natürlich dadurch man den ganzen Tag eigentlich so 'n bisschen unter Stress ist und Adrenalin Kriegt man das irgendwie hin. Aber so jetzt im Nachhinein, also die Messe ist jetzt fünf Tage vorbei. I-ich bin auch noch nicht so richtig runtergekommen, weil tatsächlich noch viele Dinge anstanden. Aber ich merk jetzt schon, dass ich mich sehr aufs Wochenende freue und da vermutlich gar nichts tun werde, außer mit den Hunden rausgehen und, äh, auf der Couch liegen. Wie sind deine Tage so, Nele?
Ja, meine Messetage, die sehen, wie du ja schon gesagt hast, 'n bisschen anders aus. Ich geh morgens immer sehr früh mit 'm Hund raus. Ähm, wenn das Wetter schön ist, dann mach ich 'ne kleine Runde mit 'm Fahrrad mit ihr, dass sie 'n bisschen Bewegung kriegt und, und, ähm, ja, sich austoben kann. Also immer so im Wechsel. Einen Tag, einen Tag Fahrrad, einen Tag schnüffeln, weil die müssen ja auch für den Kopf 'n bisschen was tun, die Hunde. Und dann kriegt der Hund Frühstück. Dann gehe ich nach dem Frühstück noch mal mit ihr raus und dann, äh, mach ich mir 'n Kaffee. Ich frühstücke normalerweise nicht im, im Wohnwagen, weil ich zu Hause auch eher spät frühstücke. Und ich bin dann immer so gegen neun, hab ich mich in den Bus gesetzt, bin rüber getingelt, weil ich, ähm, wollte dann immer in Ruhe gucken am Wohnwagen und an unserem Ministand, ob alles in Ordnung ist.
Wieder neue Flyer auslegen, ähm, Produkte aufbauen, den Wohnwagen herrichten für die ersten Führungen und so weiter. Und dann hab ich da immer noch mal 'n Kaffee getrunken. Bis zwei, halb drei dann dort meistens durchgezogen, während Halil, ähm, die überwiegenden Vormittage im Wohnwagen war, um halt ja Podcast zu schneiden, Fotobearbeitung zu machen und auf den Hund aufzupassen. Und am Nachmittag haben wir dann entweder die Zoey 'n paar Stunden mit auf die Messe genommen oder ich bin dann an manchen Tagen auch rüber und hab dann am späten Nachmittag auf sie aufgepasst, während Halil auf der Messe unterwegs war. Und das ist auch ein Punkt, warum ich das jetzt 'n bisschen ausführlicher erzähle, ähm, den wir auch gelernt haben jetzt in zehn Messejahren, dass wir den Hund nur noch so wenig wie möglich mit auf die Messe nehmen.
Weil wir's an unserem eigenen Hund merken, dass die das nicht oder nicht mehr so gut wie früher verpackt. Ähm, diese vielen Menschen, dieser Lärm, ähm, die auch teilweise diese Wechsel Hitze, Kälte, ne. Draußen ist es dann brüllend heiß, drinnen ist es kalt von der Klimaanlage und ich, dass dann auch Leute gibt, die dann auf einmal immer alle Hunde streicheln müssen. Und von daher haben wir d-die Zeit, die wir den Hund mitnehmen, komplett reduziert. Und ich würde das wirklich auch im Hinblick darauf, was ich jetzt gesehen habe auf diesem Caravan Salon jedem empfehlen, die Hunde dort, wenn's irgendwie anders geht, bitte nicht mitzuschleppen. Also ich würd sagen, die Hundeanzahl ist dieses Jahr noch höher als in den f..., als eh schon in den Vorjahren.
Und wenn ich sage, 80 bis 85% der Hunde waren total gestresst, ist es vielleicht sogar noch untertrieben. Ich weiß nicht, wie du das empfunden hast, Sebastian. Du bist ja auch, äh, in anderen Hallen noch mal unterwegs gewesen als ich. Also ich hatte das Gefühl, dass es den allerallermeisten Hunden gar nicht gut ging.
Ja, also gar nicht gut. Da hab ich wenige gesehen. Aber man, man sah den meisten Hunden tatsächlich an, dass sie wirklich gestresst sind. Also sind, ne, man, so die, die typischen Stresszeichen, die man, die man halt bei vielen Hunden sieht, sind irgendwie kleine Augen und angelegte Ohren und, äh, die Rute, die einfach nur runterhängt. So-
Läfts nach hinten.
Ähm, genau. Und halt so allgemein so 'n Stressgesicht. Dadurch ja, mhm, meine Frau sich also demnächst nächstes Jahr 'ne, 'ne spezielle Hundeschule eröffnen möchte und sie sich halt sehr, sehr viel mit, mit Hundeverhalten und so weiter auch im Studium gerade auseinandersetzt, krieg ich natürlich viel mit und entwickel auch nach und nach einen viel besseren Blick dafür. Und der hat sich im letzten Jahr doch ziemlich ge..., verbessert. Und damit ist mir aufgefallen, wie viele Hunde wirklich gestresst waren. Es gab auch ein paar Hunde, die sind da völlig relaxed durchgelaufen. Also die gibt es auch, ja. Ähm, aber die meisten Hunde waren wirklich deutlich gestresst. So richtig schlecht ging es, also zumindest jetzt auf den ersten Eindruck, äh, hab ich keinen gesehen. Aber auf jeden Fall gestresst waren sie eigentlich durch die Bank weg die meisten.
So, das müsst ihr selber entscheiden. Das sind eure Hunde. Aber es würde ihnen besser tun, wenn sie eben nicht gestresst wären, weil das ist für niemanden gut. Und auch, auch die Menschen sind ja zum Teil auf so 'ner Messe gestresst, ne. Weil einfach so viele Menschen und, ähm, auch, auch uns Menschen stresst. Also auch ich hab Stress auf 'ner Messe, und zwar den ganzen Tag.
Auch wenn's schön ist, aber man ist irgendwie ausgelaugt, ne?
Ja. Was, was haben wir noch, was haben wir noch erlebt? Also generell ist natürlich mittlerweile nach zehn Jahren spannend, weil du, du gehst eigentlich nirgendswo lang, ohne nicht irgendjemanden zu sehen, den du kennst. Und, ne, dann rufst du entweder 'n Hallo zu oder, oder schnackst auch mal. Man trifft auch Menschen wieder, die man ein paar Jahre nicht gesehen hat. So ist mir dieses Jahr passiert, dass ich zwei liebe Menschen wiedergetroffen hatte, die so die letzten Jahre bissl, ähm, verschwunden waren aus der Versenkung. Oder nee, aus der, aus der Wahrnehmung. Nee, nicht aus der Wahrnehmung. Die hat man einfach nicht mehr gesehen.
Aus deinem Leben.
Ja, aus 'm Blick verloren. So 'n bisschen. Und das war ganz spannend und generell natürlich auf P eins, da läufst du auch eigentlich nie irgendwie zur Toilette oder zur Dusche, ohne jemanden zu treffen, den du kennst. Das, das ist ganz spannend. Außer wenn du halt wirklich gerade im Stress bist und zu 'nem Termin musst. Und generell P eins, klar, Flugzeuge, ja. Wer jetzt noch nicht da war, also der, der liegt halt in der genau unter der Start- und Landeroute vom Flughafen Düsseldorf. Und zwar so, dass die Flugzeuge da keine Ahnung hundert, hundertfünfzig Meter hochfliegen. Vielleicht auch 'n bisschen höher. Ich kann das schlecht einschätzen, die Höhe. Auf jeden Fall sind sie sehr, sehr laut zu hören und sehr deutlich zu hören. Das stresst auch, aber das ist halt auch lustig in Gesprächen, weil alle sprechen, sprechen.
Dann merkst du, das Flugzeug kommt näher, dann hören alle auf zu sprechen, dann fliegt das Flugzeug drüber und dann geht das Gespräch halt normal weiter.
Das kann man dann immer als Essens- oder Trinkpause nutzen.
So, aber genau auf P1 auch da ist es halt, ne, das ist riesig. Da sind so viele Menschen, so viele spannende Autos. Da mal drüber zu schlendern, zu gucken, was da für Fahrzeuge stehen, das ist halt einfach schon 'n Erlebnis. Und das wär auch mein, mein Tipp, wenn ihr's irgendwie schafft und wenn ihr's einrichten könnt und auf 'n Caravan so lang wollt, nimmt euch zwei Tage Zeit und, ähm, haltet, also macht dann wirklich auch 'ne Übernachtung auf 'm, auf 'm P1 mit, um einfach mal die Atmosphäre mitzunehmen. Es muss man bestimmt nicht unbedingt viel länger machen wegen der Flugzeuge. Ähm, Oropax macht vielleicht Sinn, aber aus meiner Sicht ist das halt 'n, 'n großes Erlebnis.
Ja, und ansonsten hat man eigentlich jeden Abend auch Besuch. Entweder von Kolleginnen und Kollegen, von, von anderen Ausstellern, teilweise auch privat. Also das, das ist immer sehr schön. Und einige der Kolleginnen und Kollegen werden ja dann auch bei der nächsten Podcast-Folge dabei sein.
Ja, hatten noch einen Notfall, keinen lebensbedrohlichen, sondern einen Notfall der anderen Art. Und zwar schrieb mich-
Ach ja.
Ähm, ich weiß gar nicht, ich war, glaub ich, am Frei..., nee, am Freitag oder Samstag vor der, äh, also letzte Freitag oder Samstag der Messe, äh, schrieb mich unsere Kollegin an, die, die unsere Social Media Accounts primär betreut und sagte: "Hier, ähm, da hat sich jemand gemeldet. Das sind, äh, die sind irgendwie, äh, Brasilianer und die sind mit 'm italienischen Wohnmobil unterwegs und die haben kein Gas mehr und die, die brauchen irgendwie Hilfe und haben irgendwie uns gefunden und angeschrieben." Und dann haben wir bisschen, äh, mit denen geschrieben und dann, ähm, haben wir uns verabredet an unserem Stand quasi. Und dann bin ich da abends kurz vor Messeschluss, ich glaub, es war Freitag, sind wir dahin oder bin ich dahin. Und da hatte dann eine Kollegin eben, also es ist 'ne brasilianische Familie mit zwei Kids, die sind eben jetzt grade auf Europatour.
Die haben sich in Italien ein Wohnmobil gekauft. Ich hab dann auch später gefragt: Warum Italien? Das die, äh, Italien war einfach der Grund, die Fahrzeuge sind günstiger gewesen als in Deutschland und es gab aber auch mehr Auswahl als zum Beispiel in Portugal und Spanien. Deswegen ist es 'n italienisches Fahrzeug geworden. Lange Rede, kurzer Sinn: Die hatten kein Gas mehr und, äh, äh, haben gelernt oder haben gesagt bekommen, sie können halt da auch keine deutsche Gasflasche anschließen, weil's eben ein italienisches Fahrzeug war und haben's irgendwie auf unsere Artikel geschafft zum Thema Gasflaschen und Adapter und so weiter. Und, ähm, ja, dann hab ich erst mal geguckt, die Adapter, die wir hatten, die haben nicht funktioniert, weil die sind ja dafür da, um ausländische Gasflaschen an deutsche Wohnmobile anzuschließen. Ähm, das haben wir, wir haben trotzdem geguckt, ob irgendwas passt.
Es passte nichts und dann fiel mir ein: Lass doch mal in Halle drei rennen, äh, weil es war so zehn Minuten vor Messeschluss. Lass doch mal in Halle drei rennen, wo das Zubehör ist. Da gibt's zwei Gas-, also zwei Stände, die eben Gaszubehör haben. Und dann sind wir schnell dahin gerannt. Sie hatte das Anschlusskabel dabei oder den Anschlussschlauch dabei und dann waren wir, ähm, gleich der erste Stand. Ähm, die Kollegen waren dort super hilfreich und haben quasi dann alles mögliche durchprobiert. Und was dann funktioniert hat, war ein Befülladapter, also zum Befüllen von Gasflaschen, weil der hatte dann sozusagen die richtige Richtung, um eine italienische, äh, eine deutsche Gasflasche an italienisches Wohnmobil anzuschließen. Und dann haben wir noch, äh, mit der Messe zusammen 'ne fast leere Gasflasche erst mal für den Abend organisiert, sodass sie zumindest abends kochen konnten.
Und am nächsten Tag hab wir, haben wir uns dann verabredet und dann hab ich mir die abends geschnappt und bin mit den beiden in 'n Baumarkt gefahren. Da hab ich gelernt, nachdem ich jetzt hier in Deutschland bin, es gibt hier Automaten für Gasflaschen. Fand ich ziemlich cool. Ähm, und da haben wir dann eben 'ne Gasflasche, äh, gekauft und dann sind sie damit losgezogen. Unterwegs auf der Fahrt haben wir halt ganz viel gequatscht, so, ne, w-was sie für 'n Touren machen. Also die haben jetzt wirklich vor, jetzt direkt nach 'm Caravan Salon Richtung, äh, Skandinavien zu fahren, also Dänemark, Schweden, Finnland, Norwegen vorher und dann über die, übers Baltikum wieder nach unten zu fahren. Ich hoffe, dass sie da gut durchkommen. Ähm, sie haben jetzt eine deutsche Gasflasche dabei und, ähm, ich hab ihnen dann gesagt, sie sollen sich schnell bei Amazon Italien noch 'n Gasadapter-Set hier nach Deutschland irgendwo 'ne Packstation bestellen, damit sie einfach aus jedem Land dann halt die Gasflasche, sich 'ne lokale Gasflasche kaufen können und die dann einfach anschließen können.
Und ja, hoffe, dass sie, dass sie jetzt gut unterwegs sind. Wir können ja den Account von denen einmal unten in den Show Notes verlinken. Ähm, das war auf jeden Fall ganz, ganz cool, dass wir denen helfen konnten und wie, wie eben auch der Caravan Salon, ähm, Menschen zusammenbringt und wie man halt irgendwie sich hilft und, äh, weiterhilft, weil ich hab da sofort gesagt: "Lass denen helfen", weil ich wär auch froh gewesen, wenn ich irgendwo auf der Welt unterwegs bin und 'n Problem habe, wenn da Menschen helfen. Und ja, das war ganz cool und ich bin mal gespannt. Wir werden so 'n bisschen ihren Tour verfolgen, wie sie jetzt hier durch Europa kommen.
Ja, ganz süße Familie und das ist ja auch die Essenz des Campens, dass man sich halt irgendwie gegenseitig unterstützt.
Ja.
Deswegen, ja, die haben sich auch total gefreut, haben auch noch 'ne Lichterkette von uns, von unseren Produkten mitbekommen, weil die Kinder das so toll fanden. Ähm, hab ich gesehen, d-die hängt jetzt schon bei denen im Fahrzeug. Sieht super aus. Ich vermisse sie, weil es war eigentlich meine. Aber ich mach mir einfach wieder eine.
Ja, was, was haben wir auch eine nicht so schöne Sache erlebt auf der Messe. Das ist halt wirklich, also wir wussten das schon aus den letzten Jahren von Ausstellern, aber jetzt hat's Nele auch am eigenen Leib so 'n bisschen, nee, am, am eigenen Leib nicht, aber selber beobachtet. Es gibt halt auch einfach Menschen, die wirklich alles klauen, ne. Ähm, also...
Ja.
Ähm, und zwar auch teilweise ziemlich abstrus, ne. Ich mein, dass Kugelschreiber, die da liegen, mitgenommen werden, das ist alles fine. Das, da kann man auf 'ner Messe von ausgehen, wenn die irgendwo liegen, selbst wenn da 'n Gewinnspiel ist, dass man die mitnehmen kann. Das geschenkt, ne. Aber dass, dass Kugelschreiber aus 'm Wohnwagen unter der Besteckschublade, die da versteckt sind als unsere Reserve-
Fürs Gewinnspiel
... fürs Gewinnspiel geklaut werden. Das ist schon...
Mein, meine angerissene Kaugummipackung übrigens auch. Die hatt ich auch in der Schublade, weil wenn man den ganzen Tag mit Menschen spricht und wenig trinkt, äh, kann man ja nicht ausschließen, dass man dann auch mal aus 'm Mund riecht und deswegen hab ich immer Kaugummis am Start. Und, äh, ja, die waren dann auch weg. Meine Desinfektionstücher waren weg nach zwei Tagen. Ähm, dann hab ich mich kurz an unserem Stand mit jemandem unterhalten und bis ich dann wiederkomme, hatte der Herr, der so interessiert unsere Produkte sich angeguckt hat, unsere leeren Demonstrations-, ähm, Dosen, Getränkedosen, also Cola, Spezi und irgendwas anderes. Waren drei Stück. Hatte der die dann schon mal eingepackt, wahrscheinlich weil er das Pfand zocken wollte und war dann ganz, äh, konsterniert, dass ich ihm gesagt hab, dass ich das nicht so gerne sehe, wenn unsere Ausstellungsstücke Beine bekommen.
Und ja, im Wohnwagen wurden natürlich wieder die ganzen, ähm, Dekokörbchen und Zierkissen geklaut. Ja, ja gut. Ähm, ich find's schwierig. Ähm, ich versteh das, dass man, dass man irgendwie Sachen schön findet, aber man kann das alles ja auch kaufen und man muss nicht auf 'ner Messe von neuen Ausstellungsfahrzeugen Griffe abbauen. Die gibt's für fünf Euro oder zehn Euro im Zubehör. Ähm, ja, das ist mein, mein Senf dazu.
Ja, das ist tatsächlich schwierig. Ähm, ist aber auch, glaub ich, so die einzig negative Erfahrung, die wir dieses Mal gemacht haben auf der Messe. Ich erinner mich zu, an nichts Weiteres.
Ich hab noch eine zu berichten.
Oha.
Wir haben ja einen sehr netten Kollegen, Klammer auf, Ironie aus, ähm, der immer so 'n bisschen, äh, wie soll ich sagen, rüde vorgeht. Und als der abgereist ist, lagen halt auf 'm Pressestellplatz die ganzen Kacktüten von seinen beiden Hunden. Und das find ich so was von respektlos, dass man die, die Kacke seines Hundes da liegen lässt, äh, damit es dann andere Leute aufräumen. Und ja.
Mhm. Na ja, es gibt halt in jeder Gruppe von Menschen auch immer Vollidioten.
Ja, das hast du schön gesagt.
Anyway, ähm, lass uns wieder auf die schönen Dinge konzentrieren. Also wie gesagt, tatsächlich super wenig negative Erfahrung, ganz viel Stress, ähm, aber, aber gleichzeitig halt ganz viel tolle Erlebnisse, tolle Menschen, ähm, und, und ganz, ganz viele ganz lange, ganz tolle Gespräche, ähm, jeden Abend bis, bis, bis zweite die Nacht.
Ja und auch was ich immer so schön finde am Caravan Salon, das ist in ähnlicher Mechanismus wie auf 'm Campingplatz, dass man da ganz oft mit Leuten ins Gespräch kommt, mit denen man sonst überhaupt keine Anknüpfungspunkte hätte und aber dann merkt, dass man sich wirklich, wirklich gut versteht, obwohl man vielleicht 'n ganz anderen Hintergrund hat, 'ne ganz andere Herkunft hat, ähm, auch aus ganz anderen geographischen Ecken kommt, wo man sich sonst nie übern Weg laufen würde. Und dass man da merkt, wir haben wirklich viel gemeinsam eigentlich. Das fand ich auch wieder so 'n Erweckungsruf dieses Mal.
Ja und auch dass auch auf dem Stellplatz auch so dieses Miteinander war. Also ich bin angekommen alleine mit, ähm, meinem Zugfahrzeug und 'm Wohnwagen und hab wirklich grade geparkt und kurz ausgestiegen und dann kam direkt aus der gegenüberliegenden Reihe jemand rüber und hat gefragt, also auf Englisch, ob ich, ob ich Hilfe brauche und, ähm, so, ne. Weil er einfach gesehen hat, vermutlich alleine mit Wohnwagen und das ist ja nicht immer ganz einfach, auch wenn's jetzt kein großer war. Das fand ich halt super süß. Wir haben dann geschnackt, waren zwei Kollegen aus York, aus, aus Großbritannien, die auch fast die ganze Zeit da gewesen sind, äh, mit denen wir immer mal 'n bisschen geschnackt haben. Und dann, dann hab ich den Wohnwagen nicht abbekommen, weil die Kupplung irgendwie sich verklemmt hatte. Und da ich, das war mein erstes Mal mit Wohnwagen fahren, auch ein bisschen ungeübt in die Richtung war, ähm, hab ich den nicht abgekriegt.
Hab dann aber weil Nele und Halil im Anflug waren, einfach gesagt: "Ich warte jetzt." Hab mich ins Fahrzeug gesetzt, bisschen paar Minuten ausgeruht. Und dann haben wir's aber zusammen nicht abgekriegt und dann kam eben auch aus 'ner anderen Reihe noch 'n Kollege, der das gesehen hat und sagt: "Ja hier, äh, die, die sind 'n bisschen schwierig. Has-da hast du wahrscheinlich jetzt das und das gemacht, dann hat's sich verklemmt." "Ja, hab ich." Und dann hat er gesagt: "Okay, warte." Hat er irgendwie nach hinten und nach vorne und gezogen und gerüttelt und zack, war die Kupplung halt locker. Ähm, das, dieses Miteinander und dieses einfach helfen und auch von sich aus kommen. Ich mein, ich bin selber s..., äh, ein eher introvertierter Mensch, der wirklich Schwierigkeiten hat, auf andere Menschen zuzugehen. Wer mich kennt, glaubt mir das immer nicht, aber ihr könnt mir das glauben, das ist so und mir fällt das auch gar nicht leicht, einfach auf Menschen zuzugehen und zu fragen: "Brauchst du, brauchst du Hilfe?"
Ne, also das, was die da gemacht haben, ist, ich würde das gerne machen, jederzeit, aber manchmal bin ich so in mir selber gefangen. Also vielleicht hier der Verweis an unseren Zweit-Podcast, den wir haben, wo wir auch mal so über so 'ne Dinge sprechen. Ich bin da so blockiert, man kann sich das nicht vorstellen, wenn man das selber quasi nicht, nicht kennt, ähm, dass ich das einfach manchmal nicht kann. Und dann, dann freu ich mich natürlich umso mehr, wenn's andere Menschen hinkriegen. Und das hilft mir dann natürlich auch wieder, ähm, meine eigene Schranken so zu überwinden und auch öfter Menschen zu fragen, ob sie, ob sie Hilfe brauchen und ob man mit anfassen kann. Also das fand ich wirklich schön. Ich hab aber auch immer Verständnis dafür, wenn nicht jeder auf mich zugerannt kommt und fragt, ob ich Hilfe brauche. Ich kann ja auch fragen, wenn ich, wenn ich Hilfe benötige. Aber das fand ich einfach zwei wunderschöne Momente, da auch wieder direkt am Anfang auf 'm, auf dem Stellplatz dort.
Ähm, das kenn ich halt auch von, von anderen Plätzen, von Campingplätzen und vom Campen generell.
Ja, was haben wir sonst noch?
Ich würd ja sagen, lass uns noch mal so 'n bissl über unsere Highlights sprechen. Da hab ich vielleicht 'n paar mehr als du, weil ich einfach doch 'n bisschen mehr gesehen habe als du.
Also ich möchte mal vorwegschicken, was ich sehr schön finde, ist, dass Camping, also sowohl Fahrzeuge als auch Zubehör jetzt so langsam immer stylischer werden. Ich hab wieder ganz tolles Zubehör entdeckt auch, was so richtig schön bunt war mit coolen, ähm, mit coolen Designs und auch bei den Fahrzeugen tut sich jetzt immer mehr, ähm, und gucken die Hersteller immer mehr auch so das Ganze ästhetisch ansprechend zu machen, auch für 'ne jüngere Zielgruppe. Das find ich schön. Das wollt ich mal lobend erwähnen, weil sonst mach ich mich ja immer lustig darüber, dass die Designs im Campingfahrzeugsektor meistens noch, ähm, 'n paar Jahrzehnte zurückliegen. Aber das, äh, fiel mir jetzt dieses Mal wirklich sehr stark auf, dass sich da richtig was getan hat.
Es gibt auch noch die, die beigen, äh, Interieurs, äh, für die, die das mögen. Ist auch in Ordnung. Es muss nicht alles bunt sein. Aber ja, es gibt hier und da wirklich, wirklich auch schöne neue Versuche und, und auch die Fahrzeuge, die da stehen, sind, sind immer oder sind ab und zu auch mal bunte Lichtblicke und nicht eben nur glatt weiß. Ähm, ja, das auf jeden Fall hab ich auch sehr positiv wahrgenommen. Hm, ansonsten hab ich mal überlegt, was waren denn so wirklich meine, meine Highlights? Also ich muss sagen, ähm, ich hab's ja nicht ganz so mit den Fahrzeugen. Also, ne, steh ich ganz offen zu. Ich bin jetzt nicht so der Mensch, der sich supercool mit dem Fahrzeugthema auskennt. Ich, ähm, hab nicht so die Überblick, wer welche Modelle für wen und was macht.
Das ist einfach nicht mein, mein Schwerpunkt hier bei Camper Style und da hab ich auch wenig Ahnung von. Ähm, und, und demzufolge stolpere ich eigentlich nur über Fahrzeuge, wenn, wenn da irgendwas ist, was, was mich fasziniert. Und oft ergibt sich das erst im Gespräch, weil ich viele Sachen auch gar nicht so richtig sehe. Ähm, das hab ich auch diesmal gelernt. Ich hab nämlich zum Beispiel 'n Kollegen wieder getroffen, den hab ich zuletzt, ich glaube, vor 15 Jahren, äh, gesehen, weil wir gemeinsam, äh, bei derselben Firma gearbeitet haben damals. Und der hat mir einfach so, ähm, paar Fahrzeuge und auch 'n paar Sachen gezeigt und da waren superspannende Dinge dabei, aber generell hab ich da keinen Blick dafür. Aber ein Fahrzeug, wo wir irgendwie hängengeblieben sind, und zwar auch nur, weil's so diesen Raptor-Lack hatte. Also das ist so 'n strukturierter Lack, der einfach vor Steinschlägen schützt und da sind wir irgendwie hängengeblieben.
Und dann, dann hatt ich halt den, den Menschen, der da am Stand stand, also, ähm, angesprochen und dann, und dann kam da so, hat er so angefangen zu erzählen. Und kennt ihr das, wenn, wenn so Menschen mit so 'ner Leidenschaft erzählen, wenn du wirklich das Funkeln oder das Leuchten in den Augen siehst und, und die, die steigern sich rein und, und sind auch in ihrem Job halt völlig eskaliert quasi, was dieses Fahrzeug angeht. So und da bin ich halt hängengeblieben. Und da hab ich auch gesagt: „Hey, ähm, mit dir würd ich gern mal 'n Podcast machen." Es war in dem Falle VanX, äh, heißt das Unternehmen. Und die bauen eben, bauen eben einen, einen Kastenwagen mit, äh, sechs Meter Länge, in dem vier Personen entspannt schlafen können, in dem vier Personen reisen können, der komplett autark ist, ähm, der auch noch so fancy Geschichten hat wie einen Trockenraum für eure Wetsuits oder für eure, äh, Skiklamotten.
Den kann, die kann ich von außen reinhängen, dann werden die getrocknet und dann kann ich sie von innen wieder entnehmen. Und das Ganze auf drei Tonnen, also das heißt dreieinhalb Tonnen Fahrzeug. Ich hab also noch 'ne halbe Tonne Zuladung. Abgefahrenes Teil. Ähm, fällt mir an der Stelle ein, ein Podcast-Kommentar ein, der gesagt hat: „Geile Folge", aber ich hätte die von hinten hören sollen, weil das, was wir zum Schluss gesagt haben, dass dieses Fahrzeug-
Der Preis.
Genau mit 340.000 Euro losgeht. Also das sind halt Individualbauten, ähm, geht hoch bis 800.000 in völlig krasser und kranker Ausstattung und die Jungs sind halt völlig eskaliert. Die bauen da alles selber. Also und da, und das war halt so 'ne Energie, das hat mich wirklich fasziniert und, und da faszinieren mich dann auch Fahrzeuge, wenn ich so was sehe. Ähm, das war so-
Die Podcast-Folge verlinken wir euch auch noch mal. Ich hab sie selber noch nicht gehört. Ich häng auch noch 'n bisschen hinterher. Ich muss noch die ganzen Folgen hören, äh, die du aufgenommen hast mit Leuten. Da waren auch so coole Themen dabei.
Ja, das, das war w-wirklich für mich eins der Highlights und, und eben auch so, es gibt 'ne, jetzt 'ne Markise mit Solar. Das fand ich total cool. Also da hatten wir, glaub ich, im Vorfeld schon drüber gesprochen. Ähm, es gibt jetzt halt Solarzellen und die sind so dünn, dass man sie tatsächlich auf Markise auf, auf 'ne Markise aufbringen kann und man kann die einrollen und man kann die quasi, also die hat nur 'n bisschen mehr Größe als 'ne Standardmarkise und ist auch nur 'n bisschen schwerer, ich glaub 20 bis 30%. Ist auch natürlich ein bisschen teurer, aber wenn ich rechne, ähm, was mich quasi 'ne einzelne Markise und die Solarpaneele kosten würden, dann bin ich fast schon bei den Kosten der Markise. Und das fand ich tatsächlich 'n cooles Thema. Der Halil hat das seit Jahren immer gesagt, dass das eigentlich die übelste Marktlücke ist und, äh, jetzt hat's jemand geschlossen.
Ist halt wirklich spannend, ähm, wenn ich, wenn ich irgendwo, also wenn ich irgendwo stehen kann, wo die Markise rausfahren darf und dann kann ich eben jede Menge Strom ernten. Es war für mich wirklich 'n spannendes Produkt und eben auch so was wie 'ne Natriumbatterie, also quasi 'ne Alternativbatterie zur Lithium-Eisenphosphat-Batterie. Lithium ist ja nun mal 'ne sehr seltener Stoff und, ähm, Natrium ist halt viel häufiger vorhanden auf, auf unserer Erde. Und, ähm, auch wenn die noch nicht so energiedicht sind, ähm, ist das trotzdem 'ne spannende Technologie, die halt vielleicht, äh, gewisse Dinge in Zukunft, äh, lösen kann. Ähm, und, und dann gab's halt viele kleine Sachen, ne, so bei, bei Space Camper das Bett, was man in einer Sekunde bauen kann in seinem, äh, VW-Bus und-
Da war ich richtig neidisch
Ähm
Dann auch, was ich auch geliebt habe, diese bunten Sonnensegel von Bent. Da, um die schleich ich ja schon seit Jahren rum. Also ich weiß nicht, wie lang's die schon gibt, aber mindestens zwei Jahre, ähm, hab ich die jetzt schon immer auf Messen gesehen. Da möcht ich mir jetzt endlich mal eins holen.
Ja, oder der, ich hab den Hersteller vergessen, gegenüber von Space Camper standen 'n Van und da hatten sie oben eben 'ne Dachterrasse drauf gebaut. Die, die kann man sich ja nachrüsten lassen und auf der Dachterrasse war eben hinten auch noch 'n Dachzelt. Und an einigen Orten, an denen wir schon freigestanden haben, wär halt so was absolut gigantisch gewesen, ähm, und, und wirklich 'n, 'n krasses Erlebnis noch mal gewesen. Wenngleich es auch einige Nächte gegeben hat, in denen hätt ich da nicht oben schlafen wollen. So hat's da gestürmt. Aber mega cool oder, oder auch 'n-- Bei, bei Campwerk hatten sie auch so 'n Muscle Car eben 'n Dachzelt obendrauf gepackt und irgendjemand hat mir erzählt, es gab auch irgendwo 'n Lamborghini, der 'n Dachzelt drauf hatte, so als, als Gag.
Ähm, das sind natürlich auch keine spannende Sachen. Oder eben auch und das ist das Letzte, was mir noch einfällt, das, äh, erste Dachzelt, ähm, Hard Case, wo die Oberschale durchsichtig ist. Das heißt, du hast dann eben ein durchsichtiges Dach in deinem Dachzelt. Das mag jetzt, wenn man auf 'm Platz in der Innenstadt ist nicht so geil sein, weil jeder oben reinklatschen kann. Aber wenn du halt irgendwo, keine Ahnung, in Skandinavien, äh, in der Natur stehst, wo du keine Lichtverschmutzung hast, hast du natürlich, wenn keine Wolken sind, das die grandioseste Nacht ever, weil du halt wirklich unter quasi freiem Himmel schlafen kannst. Also das sind schon coole kleine Sachen, die mich wirklich begeistert haben.
Generell das Thema auch Ausbauten gab's wieder so viele tolle Ideen, ähm, wo man merkt, dass grade die kleinen, kleinen Ausbauer wirklich mit richtig innovativen Sachen auf den Markt kommen. Ja, ich überleg jetzt grade, w-- Ich, ich hab auch noch so viel, aber wir wollen ja auch mit den Kollegen dann noch über Sachen sprechen.
Und dann können wir auch-
Deswegen würd ich fast sagen, ja.
Können wir tatsächlich diesmal-- Ich hab ja jetzt schon meine Sachen so erzählt, dann werd ich einfach in der Folge mit den Kollegen der Moderator sein und du bist eben auch Gast und, äh, kannst eben auch deine, deine Eindrücke mit, mit einbringen. Das find ich ja ganz spannend. Wir werden die Tage auch mal wieder 'ne Feedback-Folge für euch machen, weil wir haben tatsächlich auch rund die Messe-Podcasts schon spannendes Feedback bekommen. Also auch, ähm, wirklich interessante Fragen, die wir gern beantworten wollen, wo wir aber auch noch mal vielleicht mit 'm Hersteller Rücksprache halten wollen vorab. Und, ähm, was ich jetzt auch besonders spannend fand, war zum Beispiel die Folge über das ganze Satellitenthema, also, äh, Sat-Schüsseln mit, mit Megasat zusammen. Ähm, und das war tatsächlich 'ne Folge, die bei Spotify ein bisschen kontrovers diskutiert wurde, ähm, weil's halt Leute gegeben hat, die da sehr kritisch gegenüberstanden.
Ist auch völlig in Ordnung, ne. Die halt gesagt haben, man braucht das alles nicht mehr, ist alte Technologie. Ähm, und wir haben aber auch eben ganz viel Feedback bekommen, also auf diese Folge per, per E-Mail und per WhatsApp, wo Leute gesagt haben: „Hey, wir haben uns genau damit jetzt auseinandergesetzt." Und die Folge auch eure-- Wir haben ja auf der Messe auch noch mal, waren noch mal am Stand, weil's 'n paar News gab, die wir spannend fanden und die gesagt haben: „Hey, das hilft uns super." Also das, das zeigt uns auch immer, immer wieder: Es gibt manche Folgen, die finden eben manche Menschen völlig unnötig und die haben null Interesse dran und für andere ist das quasi, äh, grade genau richtig. Und, ähm, ihr könnt uns trotzdem Kritik schicken, ne. Wenn ihr sagt: „Hey, die Folge fand ich, fand ich blöd, weil das und das und das." Alles fein, ja. Und genauso müsst ihr aber einfach immer dran denken, es gibt dann andere Menschen, die sagen: „Die Folge fand ich super, weil das und das und das und das."
Es gibt immer verschiedene Punkte, aber schickt uns gerne, wenn euch was nicht gefallen hat, aber begründet's auch. Das hilft uns halt auch weiter, weil denn, denn da ist vielleicht auch noch mal was, wo wir was verbessern können, weil wir vielleicht auch mal 'ne Perspektive vergessen haben oder so 'ne Geschichten. Ähm, was, was uns überhaupt nicht weiterbringt, ist halt so: „Das war scheiße." So, das hatten wir jetzt auch 'n, 'n Spotify-Kommentar so: „Ja, das ist Mist." Ja, okay, das ist okay, kannst du so sehen, aber dann hilf uns doch und sag warum, weil dann können wir gucken, ähm, was ist die Perspektive dazu? Können wir da was dran ändern?
Vor allem weiß man da ja auch nicht, was, was Mist ist.
Genau.
Ist die Folge Mist? Ist der Gesprächspartner Mist in Anführungszeichen? Ist das Thema Mist? Keine Ahnung.
Ja.
Deswegen gehen wir auf so was auch ehrlich gesagt nicht ein, weil das, das hilft halt-
Nein
... keinem so richtig.
Genau. Aber wie gesagt, wir haben jetzt 'ne ganze Menge Feedback gesammelt. Wir hatten jetzt auch mal zwischendrin, äh, während der Messe, äh, unser, unser WhatsApp, äh, unfunktional, weil ich hab's Telefon zwar mitgenommen, aber es hat halt nicht mehr geladen. Ich, ich weiß nicht warum. Vielleicht hat's, weil's wirklich auch schon alt ist, 'n Wackelkontakt oder so was. Ich hab's auf jeden Fall dann hier jetzt wieder ausgepackt und, äh, hat es jetzt einen Tag am, am Ladegerät und siehe da, es geht wieder an. Ist-- Ich glaub, der Akku ist aber ziemlich durch, weil es hält noch so eine Minute, äh, ohne Ladekabel. Ähm, aber, also ich hab gestern dann noch mal zehn Feedbacks quasi bearbeitet, die reinkamen. Und ja, wie gesagt, da ma-mach mal wieder 'ne Folge dazu. Ähm, ich glaube, wir, wir ziehen jetzt die Folge, machen wir jetzt auch nicht viel länger, weil wir sind beide, obwohl's früh am Morgen ist, ähm, aber ganz schön kaputt.
Wir könnten schon Feierabend machen.
Und, und werden vielleicht heute auch den Tag eher, ähm, ruhiger gestalten. Außer der Halil, der arme Kerl muss halt jetzt die Folge noch schneiden, weil es ist Freitagmorgen und morgen am Samstag soll sie schon erscheinen. Vielleicht auch ein Grund, warum wir's heute mal nicht übertreiben. Ähm, letztendlich, was ich noch sagen wollen würde, ähm, oder die Frage erst mal dir stellen wollen würde: Lohnt es sich für jemanden, der noch nicht auf 'm Caravan Salon war, äh, da nächstes Jahr mal hinzufahren?
Ja, aus meiner Sicht ganz klar ja. Wer sich halt für wirklich auch Details interessiert und sich vielleicht viele Fahrzeuge mal ganz bunt anschauen möchte, sich informieren möchte über, ähm, über Trends, über Zubehör. Ähm, was ich allerdings wirklich jedem oder jeder ans Herz legen möchte: Wenn man sich in Ruhe umschauen möchte, dann nehmt euch ruhig zwei Tage vor. Weil an einem Tag ist man einfach nur am Rennen, weil's so viel gibt. Also wenn ich nicht irgendwas habe, was ich mir nur zielgerichtet anschauen möchte. Wo ich sage, ich habe jetzt zwei Fahrzeuge zum Beispiel zur Auswahl und ich weiß noch nicht, welches ich kaufen möchte. Dann ist es auf jeden Fall mit einem Tag locker getan.
Aber wenn ich so 'n bisschen bummeln gehen möchte, wenn ich mit Leuten sprechen möchte, mich informieren möchte, dann wären für mich auf jeden Fall zwei Tage so gesetzt, ähm, weil man sonst komplett am Rad dreht und wirklich sehr, sehr gut organisiert sein muss, dass man überhaupt was zu sehen bekommt.
Ja, ich seh das genauso. Also natürlich heißen zwei Tage auch: Ich muss zweimal Eintritt kaufen, ich muss 'ne Übernachtung mir organisieren. Das ist uns auch alles klar. Das ist 'ne Kostenfrage und das ist nicht günstig und, ähm, aber grad mit der Anreise kann sich das dann vielleicht ein bisschen mehr lohnen. Und natürlich macht es mehr Sinn, unter der Woche zu kommen, weil einfach nicht so viel los ist, aber dafür muss ich natürlich wieder Urlaub nehmen. Das ist uns alles klar. Das ist trotzdem mal die Empfehlung von unserer Seite. Inwieweit ihr der folgt, ähm, müsst ihr selber gucken. Aber was wir sagen können: Wenn ihr das vorhabt dann und an den Wochenenden kommen wollt, dann macht es für nächstes Jahr einfach. Guckt sobald der Ticketshop eröffnet ist und bucht einfach, weil das war auch dieses Jahr wieder super schnell die Wochenenden ausgebucht, auch der P1. Ähm, und dann hab ich einfach Pech und, ähm, kann da eben nicht mehr drauf.
Deswegen, wenn ihr das vorhabt, macht das. Es lohnt sich aus meiner Sicht auch. Mein Cousin mit seiner Freundin war dieses Jahr da, hat uns kurzfristig besucht. Also nicht uns, sondern-- Also auch uns, aber auch den Caravan Salon. Die beiden waren super begeistert. Ähm, die haben sich einfach ein bisschen Fahrzeuge angeguckt, was, was sie vielleicht irgendwann, ähm, wenn sie jetzt in Rente gegangen sind, kaufen wollen. Und, und dafür ist der Caravan Salon geil, weil du hast einfach so unheimlich viele Fahrzeuge dastehen und kannst überall rein und überall gucken. Und, äh, der, der Jürgen zeigt das in seinen Videos auch immer schön, der Jürgen Rode von Womo.blog. Ähm, setz dich mal auf eine Toilette in so 'nem Bad und du wirst sehen, ist das bequem und du wirst in manchen Fahrzeugen dein blaues Wunder erleben, wie unbequem das ist oder dass Badtüren nicht richtig aufgehen und auch wie Materialien verarbeitet sind, was für Scharniere dran sind und so weiter.
Also das könnt ihr aufm, das könnt ihr auch auf anderen Messen, aber aufm Caravan Salon ist einfach die Flut an Fahrzeugen so gigantisch. Ähm, und da aus der Sicht lohnt sich's und auch das, wirklich die, die schiere Masse an Ausstellern ist auf jeden Fall spannend. Ähm, lohnt sich auch bei anderen Messen. Also das können wir auch schon spoilern, dass wir sicherlich, äh, dieses Jahr auch in Leipzig und auch in Stuttgart auch für CMT dabei sein werden. Ähm, dazu aber später mehr. Äh, ja, es war 'ne spannende Messe. Wir sind froh, dass es vorbei ist. Wir freuen uns aber auch schon aufs nächste Jahr und gehen jetzt so langsam ins Wochenende.
In den Ruhestand.
Na ja, nicht ganz, aber gehen jetzt mal so langsam vorsichtig ins Wochenende. Der Halil schneidet noch die Folge. Vielen Dank dafür. Auch, ne, also auch das, den-- uns hört ihr immer, aber vom Halil bekommt ihr nichts mit, außer, äh, wenn er seinen Job nicht gut machen würde und der Schnitt irgendwie und die Audioqualität schlecht wäre. Ähm, daher auch noch mal ganz vielen, vielen Dank, Halil, an dich hier an der Stelle. Du hörst es ja, weil du musst es schneiden. Für die vielen, vielen Folgen, die du hier für uns so produzierst und immer fertig machst in, in-
Und der jetzt nachts am Caravan Salon auf P1 nach den-- Wenn wir ins Bett gegangen sind nach unseren sozialen Aktivitäten, saß er noch dran bis vier Uhr morgens.
Also das ist wirklich abgefahren und, und wir, also wir sind da mega dankbar, dass du das gemacht hast und ich hoffe und denke auch, alle Hörer und Hörerinnen sind da dankbar, weil sonst gäb's die Folgen nicht. Ja, und in diesem Sinne verabschiede ich mich, äh, schon mal. Abonniert den Podcast, verpasst ihr keine Folge. Und falls ihr's noch nicht gemacht habt, es kostet euch auch kein Geld, könnt ihr einfach machen. Und ja, wenn ihr Feedback habt, unten in den Shownotes ist der WhatsApp-Link. Schickt uns 'ne Sprach- oder Textnachricht, schickt uns 'ne E-Mail, podcast@camperstyle.de. Auch das ist unten verlinkt. Und ansonsten hören wir uns nächste Woche wieder. Bis dahin. Tschüss.
Tschüss.