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Grundausstattung für Camper - Teil 1

Episode 220 · 00:56:28

Vielleicht kommt dir dieses Thema bekannt vor – wir hatten vor 4 Jahren bereits eine (relativ kurze) Folge dazu aufgezeichnet. Aber da wir sowohl in puncto Aufnahmequalität als auch beim Equipment dazugelernt haben, widmen wir uns heute erneut der Grundausstattung für deinen Campingurlaub.

In Teil 1 geht es um:

  • Küche

  • Gas

  • Strom

  • Wasser

Nächste Woche sprechen wir dann über

  • Sanitär & Körperpflege

  • Werkzeug

  • Möbel

  • Wetterschutz

  • Ordnung

und weitere kleine Helfer, z.B. zum Abstützen und Nivellieren.

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian. Und heute sprechen wir über Grundausstattung für Camper.

Einigen von euch wird das Thema vielleicht 'n bisschen bekannt vorkommen. Wir hatten das ziemlich am Anfang unserer Podcast-Karriere vor ungefähr vier Jahren schon mal gemacht. Ähm, da war aber zum einen die Aufnahmequalität nicht besonders gut und zum anderen haben wir natürlich in den vier Jahren auch noch 'n paar Sachen dazugelernt und deswegen haben wir uns entschieden, das Thema noch mal aufzugreifen und, ähm, ja, vielleicht auch 'n bisschen ausführlicher auf die einzelnen Punkte einzugehen.

Und wer uns kennt, wird v-vielleicht wissen und wer uns nicht kennt, wird es jetzt erfahren, dass wir natürlich fahrzeuglastig campen. Das bedeutet, wir sind mit Wohnwagen, Wohnmobil unterwegs, mal kleiner, mal größer. Das bedeutet auch, im Gegensatz zu Camping mit 'nem Zelt oder mit 'nem Fahrrad und sehr minimalem quasi Gepäck oder Campingequipment, haben wir 'n bisschen mehr Möglichkeiten, Dinge mitzunehmen. Natürlich ist auch da oder sind die Ressourcen beschränkt, kann nicht beliebig zuladen und so weiter. Deswegen achten wir schon darauf, aber wenn ihr mit 'm Zelt unterwegs seid, dann könnt, müsst ihr oder solltet ihr, solltet ihr das Ganze natürlich noch 'n bisschen abspecken. Nichtsdestotrotz ändert das nichts daran, dass unsere Tipps auch dafür zum großen Teil benutzbar sind, aber beachtet das 'n bisschen. Nicht, dass ihr jetzt sagt: „Na ja, also zwe-- ein bis zwei Sets Besteck, das ist aber zu viel, wenn ich mit 'm Zelt unterwegs bin.

Das muss ich ja schleppen." Ist richtig, aber wie gesagt, ne, wir gehen so 'n bisschen vom Fahrzeug-Camping aus, weil das halt einfach das ist, wie wir's betreiben.

Und auch hier gilt natürlich, ähm, das kann man alles mitnehmen, was wir hier empfehlen. Für uns hat sich das jetzt über die vielen Jahre des Campens als so die ideale Konfiguration rausgestellt, dass man alles dabei hat, was man braucht. Sebastian sagt ja immer so schön, äh, besser haben als brauchen. Ähm, aber man kommt natürlich auch mit weniger klar und generell ist unsere Empfehlung für Einsteiger immer, sich erst mal nicht so zu überladen und dann nach und nach zu gucken, was man wirklich in seinem eigenen Alltag alles benötigt. Der eine kocht mehr, der andere kocht weniger, der eine benutzt die eigene Toilette, ähm, der andere geht auf die öffentlichen Sanitäranlagen und dementsprechend sollte jeder so 'n bisschen nach seinem eigenen Verbrauch und seinem eigenen Bedarf dann am Ende schauen, was wirklich sinnvoll ist.

Ja, und w-wir haben das, also wir haben ja auch sechs Jahre im Wohnmobil gelebt. Da hat man natürlich auch noch mal 'n deutlich größeren Hausstand dabei, weil man ja wirklich alles dabei haben muss und dann auch weniger Abstriche vielleicht machen möchte, als wenn man zum Camping fährt und dann auch ganz bewusst quasi sich downsizt und weniger Sachen mitnimmt, um auch wieder 'n bisschen back to basic zu kommen. Äh, das sollten wir oder das sagen wir dann auch immer mit dazu, wenn so 'ne Sachen dabei sind. Und was wir auf jeden Fall gemacht haben, einmal im Jahr, wenn wir bei meinen Eltern waren mit dem Fahrzeug, dann haben wir alles ausgeladen, haben jedes Teil gecheckt, ob wir's gebraucht haben im letzten Jahr und wenn wir's nicht gebraucht haben, ist es auch rigoros rausgeflogen. Außer so 'n paar Dinge, äh, für Notfälle, also was weiß ich, 'n, 'n Reifen-Flickset oder 'n Ersatzreifen, so 'ne Geschichten sind zwar auch hinterfragt worden, aber letzten Endes dann meistens dabei geblieben.

Aber so, äh, was weiß ich, zwei Geschirrsets, wenn man das eine nicht gebraucht hat, dann ist es halt rausgeflogen. Das können wir durchaus auch empfehlen, das einmal im Jahr vielleicht zu machen, wenn ihr das Fahrzeug aus- oder einwintert, auswintert, je nachdem. Und wie gesagt, fühlt euch nicht genötigt, hier alles nachzukaufen, was wir empfehlen, nur weil's gut klingt. Schlaft zwei Nächte drüber, geht noch mal in euch und dann sieht die Welt meist schon ganz anders aus, ne. Also das soll hier jetzt nicht 'ne Verkaufsveranstaltung sein, sondern einfach Tipps und Impressionen für euch, was vielleicht noch spannend ist und vor allen Dingen für die, die ganz neu starten, dass man so 'n bisschen 'ne Idee hat, äh, an was man denken sollte. Macht euch da eure eigenen Checklisten neben denen, die wir auch haben, die wir auch in die Show Notes packen. Das vielleicht noch erst mal zum Start für euch.

Ja, guter Hinweis noch mal mit den Show Notes. Wir haben zu fast all diesen Themen entweder Checklisten oder richtige Ratgeberartikel, in denen ihr dann auch noch mal die konkreten Produkte, die wir zum Beispiel nutzen, nachgucken könnt und noch mal eben 'ne Auflistung habt. Also ihr braucht jetzt um Himmels willen nix mitzuschreiben, sondern, ähm, hört einfach euch das so 'n bisschen an, schaut, was für euch vielleicht relevant sein könnte und lest dann im Nachgang das im Zweifel noch mal in Ruhe nach.

Ja, fangen wir, fangen wir in der Küche an, der für uns wichtigste Raum, Küche und Grill. Also da, wo's ums Essen geht.

Küchen, Küche und Schlafen sind die wichtigsten Räume.

Und, ähm, da, da driften wir so 'n bisschen in der Meinung auseinander. Ich, wir wollen aber auch erklären, warum. Also für, für Nele und Halil ist tatsächlich so, äh, Geschirr und Besteck ein bis zwei Sets pro Person reichen. Für meine Frau und mich ist eher, wir nehmen mit, was wir kriegen können. Warum ist das so? Weil wir recht abwaschfaul sind. Und das hat 'n Nachteil, dass man, wenn man mehr mit hat, weil dann ist auch mehr abzuwaschen, ähm, aber das, das entspricht so 'n bisschen mehr unserem Naturell, dass wir dann halt eher zwei bis drei Sets dabei haben, um ein bisschen länger ohne Abwasch auszukommen. Aber das müsst ihr so 'n bisschen nach eurem Gusto und nach eurer Lebensweise entscheiden. Man konnt, kommt auch sehr, sehr gut wirklich mit einem Set Ge-Geschirr und Besteck aus. Dann muss man's halt einfach immer jedes Mal danach abwaschen.

Also muss man nicht, kann man machen. Ähm, das vielleicht auch noch dazu gesagt.

Also bei uns ist der Halil ja der Abwäscher und der sagt immer, er hat das total dick, wenn immer so viele, äh, so viel Geschirr und so viel Besteck sich dann im, in der Spülschüssel oder im Waschbecken tummeln. Deswegen wäscht er dann lieber öfter ab. Ich kann's auch nicht nachvollziehen, aber, ähm, wer abspült, schafft an, sagt man in Schwaben. Deswegen also ein bis zwei Sets pro Person von allem und wir haben eben große Teller, kleine Teller, Schüsseln, ähm- Tassen für Heißgetränke und Becher beziehungsweise jetzt neuerdings auch Gläser. Da haben wir diese Silvi-Magnetgläser. Die sind ganz cool, weil man da eben, äh, richtige, ähm, wie sagt man da? Kristallgläser nutzen kann, auch für Wein und so was.

Das ist für mich eher Schnickschnack, aber wenn jemand Weinliebhaber ist und eben nicht aus Plastiktulpen trinken möchte, dann ist das auf jeden Fall 'ne gute Empfehlung.

Das vielleicht noch 'n wichtiger Punkt: Welches Material? Äh, entscheidet das so'n bisschen für euch selber. Es gibt Menschen, die kommen überhaupt nicht an das Gefühl von Plastikgläsern ran oder von Plastikbechern ran. Mich persönlich stört das überhaupt nicht und es ist mir vollkommen egal. Der einzige Punkt, wo ich vielleicht auf Plastik oder Melamin oder Bambus oder Kunststoff verzichten würde, wenn ich weiß, dass die nicht hitzebeständig sind. Das gilt für 'ne ganze Menge Materialien. Da muss man bisschen aufpassen. Also wenn ihr quasi heiße Dinge wie Kaffee in 'nen Becher füllen wollt oder wenn ihr 'ne heiße Suppe essen wollt oder auch eben was Gekochtes auf 'n Teller packt. Da würd ich 'n Material nehmen, was dafür bekannt ist, dass es bei Hitze nicht irgendwelche Stoffe abgibt, also Metall oder auch 'n, ähm, 'n Keramik oder, oder Ähnliches.

Ähm, da gibt's halt mit manchen Sachen wie Melamin oder auch die Bambusgeschirre – das sind die beiden, wo wir's jetzt von wissen – das Problem, dass die eben meist über 70 Grad unter Umständen Stoffe abgeben, was man nicht unbedingt will. Es ist jetzt nicht so, dass es nicht auch andere Dinge gäbe, die uns gefährlich werden können in unserem Leben, aber wenn wir's wissen, können wir ja mal bisschen entscheiden. Ansonsten, ne, ob ihr Glas, Metall, Melamin, was auch immer nimmt, ist uns herzlich egal und ich glaube, da gibt's auch kein Richtig und kein Falsch. Der einzige Punkt ist halt meist diese Hitzebeständigkeit und wenn man drauf rumkratzt und rumschneidet, können sich natürlich Partikel lösen. Das ist bei 'ner, bei 'ner Kunststoffgeschichte vielleicht eher mal der Fall, die man dann mit isst. Das Gleiche fällt mir aber auch ein, wenn man 'ne beschichtete Pfanne hat und da mit irgendwelchem Metall drin rumkratzt oder die schon ange..., also Kratzer hat, dann hat man da das gleiche Problem.

Also das vielleicht noch so am Rande zum Material, weil die Frage wird kommen und denkt dran: Keramikgeschirr von zu Hause ist wunderschön. Ähm, kennt ihr auch, seid ihr gewohnt. Nachteil: Es ist schwer. Nachteil: Es geht kaputt, wenn es nicht richtig, äh, quasi gelagert wird und ihr über 'n großen Hubbel fahrt und das ganze Wohnmobil quasi einmal erschüttert wird. Also da solltet ihr dann auch dran ach, drauf achten. Da ist vielleicht 'n Metallgeschirr, äh, die bessere Wahl.

Ja, Metall, Emaille, was auch immer. Wenn ihr Keramikgeschirr mitnehmt – ich kenn immer mehr Leute, die das machen, weil bei denen die Zuladung, ähm, wohl keine Rolle spielt und auch der Platz ist ja meistens auch 'n bisschen dicker – dann, ähm, guckt euch gerne mal unseren Artikel zur Geschirrsicherung an. Da stellen wir verschiedene Möglichkeiten und Systeme vor, wie man auch mit Keramikgeschirr, äh, bedenkenlos unterwegs sein kann.

Jetzt wär hier der perfekte Zeitpunkt gewesen, auch unsere neuen Emaille-Tassen zu bewerben, die es gibt. Leider sind wir noch nicht so weit.

Du meinst die schönen Camper-Style, äh, Emaille-Tassen.

Die wir immer schon mal verlost haben, weil die tatsächlich so beliebt waren und wir auch Fragen gekriegt haben, ob man die auch kaufen kann. Wird's die demnächst geben, aber ja, können wir hier noch nicht bewerben. Gibt's noch nicht. Wir brauchen noch 'n bisschen, bis das alles so funktioniert, wie wir uns das vorstellen und eben auch gut funktioniert.

Werdet ihr dann früh genug erfahren-

Ja

... wenn's die gibt. Ja, und ich hätte noch, äh, zum Thema Besteck, ähm, 'n Hinweis: Wir haben da 'nen sehr schönen platzsparenden Besteckkasten entdeckt, ähm, der sich besonders gut auch für kleine Schubladen eignet und man bringt wirklich genau die gleiche Menge an Besteck rein wie, äh, in die normalen Besteckkästen. Den würd ich auch noch mal in die Show Notes packen. Der ist wirklich super.

Okay. Töpfe, Pfannen. Was habt ihr dabei?

Wir haben, ähm, tatsächlich dieselben Töpfe und Pfannen, wie wir auch zu Hause nutzen, aber teilweise mittlerweile halt auch, ähm, in 'ner kleineren Variante für den Wohnwagen extra beschafft. Eine kleine Pfanne, eine mittlere Pfanne, ähm, einen großen Topf, wo man auch mal Nudeln kochen kann, 'nen kleinen Topf für so schnelle Suppen oder mal 'n Reis oder so was und einen, ein so 'n Mini-Wassertöpfchen eben nur, um, um darin Wasser für 'n Kaffee zu erhitzen. Man kann im Grunde, wenn man Platz und Zuladung genug hat, sein Equipment von zu Hause mitnehmen. Für kleinere Fahrzeuge oder auch Zelte gibt's natürlich auch platzsparende und leichte stapelbare Sets aus 'm Campingfachhandel.

Da sind auch teilweise von, ähm, günstigen Anbietern wie Decathlon richtig gute Sachen dabei. Das haben wir für Mexiko und sind damit sehr zufrieden. Das ist dann halt, ähm, meistens, ja, Metall, also Alu, Plastik, ne? Das muss man halt gucken, ob man das möchte. Gibt's in beschichtet und unbeschichtet.

Mhm. Bei uns war die Tendenz, also grade weil wir auch drin gewohnt haben, die war die Tendenz dann bisschen zu einer größeren Pfanne und einem größeren Topf, weil ich dann, wenn ich bestimmte Dinge gemacht habe, halt auch einfach mehr davon gekocht habe und dann haben wir halt 'n paar Tage davon gegessen. Hm, ansonsten aber sind wir auch, glaub ich, mit 'ner mittler-mittleren und großen Pfanne eher gestartet, hatten auch irgendwie zwei Töpfe dabei und so 'n uralten DDR-Wasserkessel, den ich noch von meiner Oma geerbt habe. Der, genau, der passt 'n halber Liter rein und den kann man halt benutzen, um schnell irgendwie Wasser, Wasser aufzuwärmen. Da kann man natürlich auch den kleinen Topf idealerweise dafür nutzen. Wie gesagt, wir, im Wohnmobil war für uns genug Platz, da war das nicht so das Thema. Und so wie Nele das auch sagt, grad fürs Zeltcamping gibt's ja auch, ähm, coole Sets und dann hat man ja auch nicht so 'n riesigen Topf dabei, weil dann kochst du auch nicht für drei Tage und, und schleppst das mit, sondern machst irgendwie, nimmst Sachen, die trocken sind, die du halt schnell erhitzen kannst mit bisschen Wasser, ähm, quasi entsprechend genießbar machst und, äh, da reicht dann halt auch meist 'n kleinerer Topf aus.

Ja, viele Leute haben 'n Wasserkocher dabei. Wir selber nicht. Ähm, brauchen wir einfach auch nicht. Wir sehen darin keinen Vorteil gegenüber, ähm, das Wasser mit Gas zu erhitzen. Außerdem zieht 'n Wasserkocher je nach Modell auch teilweise in der Regel, äh, teilweise in der Regel auch schöne Wendung. Ähm, in der Regel würd ich sagen, ziehen Wasserkocher viel Strom. Ähm, haben auch höhere Spitzen. Das heißt, wenn ich 'n Wasserkocher mit anderen Stromgeräten zusammen im Fahrzeug betreibe, dann kann's auch mal sein, dass auf geringer abgesicherten Campingplätzen 'ne Sicherung fliegt. Und wie gesagt, ich seh da jetzt keinen Vorteil drin. Ist halt ein großes Gerät mehr, was man mitschleppen muss und eine Steckdose mehr, die man belegen muss, also.

Ja, und das ist 'n Thema bei der Autarkie. Also klar, kannst 'n Wechselrichter, der halt 2000 Watt, äh, sozusagen dauerhaft liefert, anschließen. Dann hast du da auf jeden Fall genug Sicherheit, aber dann brauchst du große Batterien und tatsächlich ist halt Gas der günstigere Energieträger, was das Camping angeht. Gibt Leute, die sich so viel Solar aufs Dach knallen, so viele Batterien dabei haben, dass das für sie kein Problem ist. Das alles in Ordnung. Aber wenn eben Gewicht und so weiter 'ne Rolle spielt und ihr halt keine, äh, 10.000 Euro oder 8.000 oder 7.000 Euro für eure Solaranlage ausgebt oder ausgeben wollt, dann ist der, der Gaskocher eben, der sowieso meist verbaut ist und eben 'n Topf, wo das Wasser reinkommt, zum Erwärmen immer noch das Geilste, weil's halt auch relativ schnell geht.

Ja, ansonsten haben wir zum Kochen, Essen zubereiten immer mindestens, also wir haben mehr, aber ich würd empfehlen, mindestens ein gutes und richtig scharfes Messer mitzunehmen, äh, 'nen Pfannenwender, 'nen schonenden, also nicht unbedingt einen aus Metall. Den kann ich dann auch zum Beispiel für den Grill verwenden, 'ne Schöpfkelle für, ähm, Eintöpfe, Suppen und so weiter. Eine Grillzange, die nehm ich auch ganz gerne, wenn mal 'n Steak oder irgendwas, ähm, am Herd zubereitet wird, damit man das Fleisch nicht mit der Gabel anstechen muss und der Fleischsaft ausläuft. Und dann eben so was wie Kochlöffel und Rührbesen ist auch immer sehr hilfreich. Und natürlich ein, zwei robuste Schneidebretter oder was auch ganz praktisch ist, sind so Schneidematten.

Die lassen sich sehr, sehr gut verstauen, teilweise auch rollen und natürlich 'n Sparschäler für Obst und Gemüse.

Das kann ich alles so unterschreiben. Wir hatten auch mehrere scharfe Messer dabei, weil das mir ganz wichtig ist. Mich nervt nichts mehr als, als stumpfe Messer oder Messer, die zu klein sind oder zu groß sind, nicht richtig funktionieren. Aber das ist persönliche, sozusagen persönliches Gusto. Ähm, nehmt mit, was ihr auch zu Hause nutzt, womit ihr euch wohlfühlt und auch wenn ihr der Meinung seid: „Nee, ich mach das jetzt nur mit 'm, mit 'm kleinen Taschenmesser, das ist scharf genug." Ja, dann macht's halt so, ne. Ist auch alles völlig fein und in Ordnung.

Hängt ja auch immer davon ab, was man so alles-

Genau

... kocht.

Und ob.

Und ob überhaupt.

Also wenn ihr gar nicht kocht, braucht ihr auch vielleicht gar nichts mitnehmen, außer 'n Topf, wo ihr mal Wasser erhitzen könnt für 'n Kaffee, ja. Wenn ihr sonst nicht vorhabt zu kochen, dann braucht ihr den ganzen Kram natürlich auch nicht wirklich.

Ja, dann haben wir immer ein, zwei Faltschüsseln dabei, um Obst und Gemüse zu waschen. Eine und die andere zum Geschirr spülen. Da kann man auch nur eine verwenden. Geschirr ist ja nix Giftiges. Ähm, und die halt dann immer ordentlich auswaschen. 'N faltbares Sieb für Nudeln oder, ähm, Salat abtropfen oder ja Obst abtropfen. Ihr habt noch 'ne faltbare Salatschleuder, ne. Da bin ich immer noch total neidisch.

Also die ist auch wirklich praktisch, grad wenn du viel Salat und Kräuter und so was nutzt. Die sind ja meistens, wenn du sie kaufst, auch aufm Markt sandig und das willst du halt irgendwie runter haben, es sei denn, du stehst auf das Crunchige. Und, und wir haben halt wirklich 'ne faltbare Salatschleuder, die ist so, ich schätz mal fünf bis sechs Zentimeter hoch und die besteht halt – und das ist das Coole – die besteht quasi aus 'ner Schüssel. Das heißt, du hast 'ne Salatschüssel. Dann besteht die aus 'nem, aus 'nem Sieb, alles faltbar. Das heißt, du hast 'n Sieb und dann hast du noch den Deckel drauf. Ähm, also du hast da quasi drei Funktionalitäten in einer. Du hast 'n Sieb, um irgendwas auszuwaschen. Du hast 'ne Salatschüssel, um deinen Salat daraus zu essen und du hast eben die Salatschleuder. Also das ist eigentlich 'n ziemlich cooles drei-in-einem Gerät. Ich hab auch keine Ahnung, wo wir's gekauft haben, aber ich glaube, bei Tchibo oder Lidl gab's auch grade wieder so was, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, ne?

Bei Tchibo gab's grade, ich weiß nicht, ob's sie noch gibt, eine Salatschleudertasche. Die wollt ich mir eigentlich kaufen und falls du mich gerade hast tippen sehen, ich hab mir grade aufgeschrieben: „Faltbare Salatschüssel kaufen, äh, Salatschleuder kaufen." Ähm, das ist wirklich 'n Thema, weil die normalen Salatschleudern auch zu Hause viel zu viel Platz wegnehmen. Da hab ich nämlich eine, die nervt mich die ganze Zeit, weil ich die immer hin- und herräumen muss. Und generell beim, beim Camping, aber auch für zu Hause finde ich mehr und mehr diese faltbaren Gegenstände wirklich super-

Ja

... weil die einfach so schön sich in irgendwelche Schränke verstauen lassen. Man kann die teilweise auch stapeln, je nachdem, ob man aus demselben System kauft. Es gibt mittlerweile auch super Spülschüsseln. Da hab ich auch eine für Mexiko gekauft für unsere, für unsere Roadtrips mit so 'nem ausdrehbaren, ähm, Abfluss. Und also ich bin da mittlerweile totaler Fan von. Das ist natürlich alles auch Silikon und Kunststoff. Ähm, sollte man jetzt wahrscheinlich auch nicht allzu heiß machen. Ich weiß es nicht, wie's da mit Ausdünstungen ist, aber so zum, zum Gemüsewaschen und so weiter find ich's echt genial. Genauso wie unser, unser faltbares Abtropfgeschirr, was ich seit 300 Jahren jedem empfehle, der's nicht hören will, weil das einfach wahnsinnig super ist.

Das haben wir auch dabei, weil du hast im, im Wohnmobil ja normal deine Spülschüssel und wenn du Glück hast, hast du daneben noch so 'n bisschen Abtropfbereich, meistens aber nicht. Das hatten wir auch nicht. Und dann packst du da 'n Handtuch hin, legst dieses Abtropfgitter drauf, kannst du halt deine Sachen super platzsparend drauf stapeln. Also das ist halt einfach mega praktisch.

Unser Abtropfgestell hat auch noch so 'ne, so wie so 'ne kleine Schale drunter.

Ja genau.

Das heißt, die, die wischt man dann einfach aus und fertig ist die Kiste.

Ja, absolut. Also faltbar-

Faltbar ist-

... haben wir, haben wir auch hier mit. Also auch die Salatschüssel, ich gucke grade auf sie, die steht hier aufm Schrank, die nimmt nicht viel Platz weg, äh, die Salatschleuder. Äh, das ist wirklich halt... Also ihr merkt immer, wenn wir begeistert von was reden, dann ist es auf jeden Fall ein absoluter Tipp. Wenn wir was so wie: „Ja, hast du halt zwei Bestecksets dabei." Ja, dann ist das so Standard, aber manche Sachen sind halt wirklich so absolute Na ja, Game Changer ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber sind halt einfach megapraktisch und machen auch Spaß, die halt zu benutzen.

Ja, was auch Spaß macht zu benutzen, um eine schöne Überleitung hinzubekommen, ist natürlich 'n Grill. Ähm, alternativ, wenn man jetzt nicht viel Platz hat, 'n Gaskocher. Wir empfehlen immer beim Grill auch zu den Gasmodellen zu greifen, weil man eben auf vielen Campingplätzen oder zu bestimmten Jahreszeiten, ähm, keine Holzkohle und auch kein offenes Feuer verwenden darf. Aber Gasgrills ist sehr, sehr selten, dass das mal verboten wird. Das ist wirklich nur in, in Hochrisikozeiten im Süden vielleicht mal der Fall. Und da wäre mein Tipp an euch, euch mal die verschiedenen Modelle anzugucken und euch für die Anzahl der Mitreisenden und das, was ihr kochen möchtet, wirklich das kleinstmögliche Modell mitzunehmen, um alle bequem zu versorgen und dann auch zu schauen, dass ihr vielleicht so was Multifunktionales bekommt wie so 'n Safari Chef von Kadak, den wir ja jetzt schon seit, äh, ganz vielen Jahren, eigentlich seit Anfang unserer Camperzeit dabei haben, der dann mit verschiedenen Grillplatten kommt, der auch als Deckeln, äh, also dessen Deckel auch als Wok einsetzbar ist, damit man eben möglichst viel Funktionalität auf kleinem Raum mit 'nem kompakten Packmaß mitnehmen kann.

Und wenn ihr das 'n bisschen mehr eskalieren wollt, wie ich das dann zu tun gedenke oder pflege, dann, also wir hatten den kleinsten Weber dabei. Das soll jetzt auch keine Werbung für Weber sein, aber der hat's halt einfach... Also als wir ins Wohnmobil gezogen sind, hatten wir vorher den großen, einen großen Weber, also so für vier bis acht Personen. Der hat natürlich nicht reingepasst und 'n Kumpel hatte den kleinen und wir waren beide quasi in dem Moment unzufrieden, weil er wollte 'n größeren Grill und ich 'n kleineren. Und dann, da meiner älter war, haben wir halt einfach getauscht und wir haben dann, ich glaub, 1200 war, hieß der damals und dann hatten wir diesen Q 1200 dabei und der war halt mega. Ich hab darauf sogar, ich glaub, da gibt's sogar 'n Artikel, äh, in Pulled Pork gemacht auf 'm Campingplatz. Das war zwar 'n bisschen abenteuerlich, weil's halt auf dem kleinen Grill so mit Temperatur halten, niedrige Temperatur halten gar nicht so einfach war.

Mit mehrfach nachts aufstehen.

Mit mehrfach nachts aufstehen.

Ich erinnere mich noch und schlechter Laune am Morgen wegen mehrfach nachts aufstehen.

Ja, und sechs bis acht Stunden länger gedauert als geplant, weil das alles nicht gepasst hat, aber es war mega lecker danach.

Mhm.

Das ist natürlich schon hohe Schule, ne. Das, das werden die meisten vermutlich nicht machen, aber, äh, das wär so meine Empfehlung, wenn man's halt wirklich gerne und viel grillt. Auch dafür gibt's 'ne Grillplatte, zum Beispiel eine Plancha, die man halt reinsetzen kann. Ist halt alles schwer, weil es ist alles aus Gusseisen. Ähm, da sind die Kadaks natürlich wesentlich geiler, weil das halt alles kompakt und, und auf tragbar getrimmt ist. Und was ich ja heute mitnehmen würde, was ich auch hier draußen stehen habe, ist ein, ein Wokbrenner, mm, mit Gasanschluss. Aber wie gesagt, das, da will ich nicht mehr zu sagen, weil das ist dann fürs Grillen, äh, fürs Camping schon außer ihr seid lange an 'nem Ort und habt halt genug Zuladung schon 'n bisschen viel.

Ja, und, ähm, beim Thema Gaskocher vielleicht noch ganz kurz: Es gibt eine Gasko, ein Gaskochermodell, was wir auch in Mexiko nutzen und jetzt auch hier für unseren Bus gekauft haben. Das sieht man mit verschiedenen Logos drauf, immer bei allen Campingausstattern und auch bei Amazon, ähm, in fast derselben Ausführung immer so zwischen zwanzig und dreißig Euro und damit sind wir wirklich mega zufrieden. Wenn man eben jetzt nur eine Platte braucht und auch keine großen Ansprüche hat und nicht unbedingt grillen will, sondern nur Sachen braten und erwärmen, dann würde das auch völlig ausreichen.

Da kannst du sogar 'n Würstchen drauf machen. Also wir hatten ganz am Anfang auch so 'n Teil, als noch vor unserer richtigen Campingzeit auf Festivals hatten wir auch immer so einen unterwegs. Die gehen übrigens preislich auch sechzig, siebzig Euro hoch bis hundertfünfzig, wenn sie aus Japan kommen. Die sind aber im Prinzip alle gleich. Die haben alle so 'ne Gas, äh, Flasche drin, die wie so 'ne Haarsprayflasche aussieht.

Eine Kartusche heißen die.

Und 'ne Kart..., 'ne Gas, ja, eine Kartusche, die aussieht wie 'ne Haarsprayflasche. Und, ähm, dafür gibt's sogar so Grilleinsätze und wir haben darin, darauf auch schon irgendwie Bratwürstchen gemacht. Fleisch nicht, das macht keinen Spaß, die werden nicht heiß genug. Und das wär noch der letzte wichtige Tipp: Wenn ihr halt so 'n Fleischconnaisseur seid und unbedingt euer Medium-rare Steak essen wollt, was auch irgendwie nicht Carpaccio ist, also dicker als zweieinhalb Zentimeter, dann guckt 'n bisschen, dass ihr 'n Grill findet, der halt auch entsprechende Temperaturen liefert. Weil viele von den kleinen Grills schaffen diese Temperaturen, die er dafür braucht, nicht wirklich. Ähm, da würd ich auch nicht unbedingt dem Hersteller vertrauen, was der so angibt, weil der rechnet seine Sachen natürlich immer schön. Ähm, da würd ich dann halt mal so 'n bisschen Testberichte gucken, ähm, und, und im Zweifel auch mal in Foren fragen, wer den hat.

Äh, das ist auf jeden Fall 'n Thema, aber das ist dann auch wieder so 'ne, so 'ne Nische quasi. Aber wenn euch das 'n Thema ist, dann achtet da 'n bisschen mehr drauf.

Ja, wir halten uns schon wieder viel zu lang beim Thema Küche auf. Ja, ich find's auch, aber wir haben noch 'n paar andere Themenbereiche vor uns. Also wenn man natürlich dann auch Vorräte haltbar machen möchte oder, oder über 'n paar Tage aufbewahren möchte, 'n paar Frischhaltedosen ist nie verkehrt mit dabei zu haben. Dann Spülutensilien bitte nicht vergessen, die braucht man auf jeden Fall. Und wer gerne, ähm, guten Kaffee trinkt, der sollte sich mal mit dem Thema Kaffeebereiter auseinandersetzen. Für uns persönlich ist es nicht so wichtig. Wir sind mit Instant Kaffee völlig zufrieden, aber da, ähm, haben wir uns ja auch mal mit, mit Kaffee für 'ne ganze Folge auseinandergesetzt. Die packen wir euch auch noch mal in die Shownotes. Dann könnt ihr da mal reinhören, was es da sonst auch noch für, äh, spannende Lösungen gibt.

Ja, und was auf jeden Fall noch zwei wichtige Utensilien sind, die wir auch immer dabei hatten, ist als Erstes der Campingtoaster. Das ist quasi so 'n kleines Metallgestell, was man auf 'ne, auf 'ne Gasflamme obendrauf setzt und dann einfach da vier Toastscheiben draufpacken kann. Und, äh, statt Toast kann man genauso die Aufbackbrötchen nehmen. Ähm, kostet um die zehn bis 15 Euro und ist 'n superpraktisches Teil, grad wenn man Toast mag. Und das zweite ist der Omnia-Backofen beziehungsweise auch 'ne Alternative. Wir haben jetzt grade den von Lidl für 15 Euro getestet, auch wenn's den nicht mehr gibt. Der war sofort ausverkauft. Ähm, wir-- Es gibt jetzt nur einen von Enders, haben wir gesehen. Den wollen wir jetzt noch mal testen. Aber der Omnia ist seit fast Anfang an bei uns immer dabei.

Ähm, wenn ihr's nicht kennt, äh, geht mal auf camperstyle.de sucht mal in der Suchfunktion nach Omnia. Da haben wir 'ne ganze Menge Artikel drüber, auch Zubehörezepte und so weiter.

Auch zum Thema Alternativen, also Omnia-Alternativen und zum Thema, ähm, ist Omnia gesundheitsschädlich?, weil das auch immer wieder diskutiert wird. Da ha-da hat 'ne Redakteurin von uns, Katja, etwas länger recherchiert. Also da findet ihr jede Menge und ja, ansonsten auch noch drumherum 'n paar Rezepte und Tipps.

Ja, das-- die beiden Sachen gehören bei uns auch immer dazu. Und dann hattest du noch 'n Küchenrollentipp, weil wir nehmen nach wie vor Küchenrolle.

Ja, also wir wollten irgendwann mal von dieser Papierverschwendung wegkommen, weil grade beim Camping, wo ja auch das Wasser manchmal 'n bisschen knapp ist, ist es dann, greift man mal schnell zur Küchenrolle, um auch das Geschirr quasi abzuputzen. Und wir haben jetzt, sind jetzt aber dazu übergegangen für, also wenn wir jetzt nicht gerade Nahrungsreste von Tellern wischen, für alles andere diese wirklich sehr günstigen Wischtücher vom Rewe zu nehmen, auch zu Hause. Die sind von der Eigenmarke ja und da kosten zehn Stück 79 Cent bei 60 Grad waschbar. Die hab ich jetzt schon über 'n Jahr im Einsatz und wasch die auch regelmäßig und die halten wirklich gut durch und seitdem hab ich fast keinen Küchenrollenverbrauch mehr. Also das wär noch so 'n Tipp, wenn man so 'n bisschen, ähm, mit dem Nachhaltigkeitsgedanken rangeht.

Ansonsten gibt's auch Küchenrolle, wiederverwend-wendbare Küchenrolle aus Bambusfasern. Die sehen dann nach 'n paar Mal Gebrauch aus wie wirklich die allerletzten Putzlappen, halten aber auch ewig durch. Ist nur immer 'n bisschen peinlich, die auf die Wäscheleine zu hängen. Aber die sind auch super.

Was ich da noch so als letzten Tipp sagen kann, ist so 'n, so 'n Wischnetz. Das ist quasi wie 'n Wischlappen, aber als Netz. Ist wie so 'n, also von der, von der Art her wie so 'n etwas grobmaschigeres Orangnetz quasi. Ähm, und das hab ich damals den Tipp bekommen, als ich angefangen hab bei Corona mit Brotbacken wieder, weil du diese Brotreste relativ schwierig überall rauskriegst und wenn du mit 'm Lappen rangehst, ist der ganze Lappen halt dann voller, voller Teig. Und diese Netze helfen da perfekt und die eignen sich genauso gut als, äh, quasi Wischlappen und die kannst du halt auch rauswaschen. Ähm, die find ich sehr, sehr praktisch. Also das gehört halt auch bei uns jetzt immer mit dazu, auch hier zu Hause im Haus, äh, ist das nur so 'ne praktische Geschichte, weil du's halt auch immer wieder waschen und wiederverwenden kannst.

Habt ihr dafür irgendwas anderes umfunktioniert oder gibt's die so zu kaufen?

Die gab's so zu kaufen in unserem großen Warenhaus mit A. Die, ähm, ich hab sie tatsächlich noch nicht in irgend 'nem Laden gesehen. Ähm, was nicht heißt, dass es die nicht gibt, aber, ähm, das ist halt aus meiner Sich-, also aus meiner Erfahrung eher was, was selten ist, was nicht so weit verbreitet ist. Aber das war 'n genialer Tipp. Wie gesagt, kam aus 'm Brotbacken und mittlerweile ist es bei uns halt einfach so Standardausstattung.

Mhm. Die muss ich mir auch mal angucken. Ich back ja auch selber mittlerweile.

Jut, äh, schließen wa de Küche ab, oder?

Ja, würd ich sagen. Dann kommen wir zur anderen Ver- und Entsorgung. Gehört ja auch dazu.

Ja, das, das können wir tatsächlich, äh, relativ zügig nehmen, ne. Also teilen wir's mal so 'n bisschen auf, so in, in Gas, Wasser, Strom. Ich glaub, beim Gas: Denkt an eure Gasflaschen. Denkt halt dran, noch mal zu checken: Sind sie voll? Sind sie leer? Wenn sie leer sind, dann ist vielleicht auffüllen noch mal sinnvoll. Macht euch Gedanken, wenn ihr ins europäische Ausland fahrt, ob ihr alle Adapter dabei habt, äh, damit ihr entsprechend, je nachdem wie lange ihr unterwegs seid, vielleicht auch mal 'ne Gasflasche aus dem Land anschließen könnt. Wenn ihr mit dem, was ihr habt, ähm, ausreicht eurer Vermutung nach, braucht ihr das natürlich nicht. Äh, es gibt auch grade in sehr touristischen Regionen, sogar im Ausland, Campingplätze, wo man deutsche Gasflaschen zum Teil tauschen kann. Das ist relativ selten.

Das ist auch wichtig zu sagen. Also nicht, dass ihr jetzt losfahrt: „Die Camper Styles haben gesagt, es geht." Nee, das kann schon mal passieren, dass das geht, aber es ist eher die Ausnahme als die Regel. Ähm, und ansonsten ja, Gasfüllstandsmesser kann man dabeihaben. Ist tatsächlich was, was bei uns bis zum Schluss nicht vorhanden war. Äh, hat manchmal dazu geführt, dass du halt dann irgendwie nachts bei Regen rausmusstest, so das, das die übliche Campergeschichte. Ähm, ist auf jeden Fall 'n praktisis-praktisches Widget oder auch 'ne Kofferwaage, um halt zu gucken. Hab ich tatsächlich aber nicht so häufig gemacht. Lag aber auch daran, dass wir natürlich zwei große Gasflaschen dabei hatten und ich peinlich darauf geachtet habe, sobald eine leer war, die auch instant zu ersetzen und damit war das halt nicht so 'n Thema. Wenn ihr nur eine und gar 'ne kleine Flasche dabei habt, dann ist es natürlich noch mal etwas wichtiger.

Wir sind mittlerweile, was ich auch schon oft erzählt habe, aber hier noch mal der Vollständigkeit halber erwähnen möchte, mit 'ner elf Kilo Alugasflasche und 'ner fünf Kilo Stahlflasche unterwegs. Alugas deswegen, weil die eben sehr gewichtssparend ist. Hat den Nachteil, dass die sehr teuer sind und auch nicht überall getauscht werden können, im Gegensatz zu den Stahlflaschen, die in Deutschland mehr oder weniger, äh, auch ja nicht an jeder Tankstelle, aber an vielen Tankstellen auch getauscht werden können und die fünf Kilo eben, weil sie leichter sind als die elf Kilo Flaschen. Und in der Kombination kommen wir sehr gut klar, weil die Alugasflasche in der Regel unsere Verbrauchsflasche ist und die Stahlgasflasche die Reserveflasche, die wir dann eben einsetzen, wenn wir mal die Alugas nicht getauscht bekommen.

Also das nur so für, für Leute, die vielleicht 'n bisschen mehr aufs Gewicht achten müssen.

Ja, ansonsten bei Gas: Denk dran, so 'n kleinen Schlüssel für das, für das Öffnen und Schließen quasi des Schraubverschlusses dabei zu haben, weil das ist, äh, das hilft auf jeden Fall. Das macht das Leben deutlich einfacher. Die gibt's mittlerweile auch für, für wenige Euro überall zu kaufen. Äh, ist kein absolutes Muss, aber hilft auf jeden Fall. Ansonsten 'ne Wasserpumpenzange, äh, tut's auch.

Da würde unser Experte Andreas Irmer, den wir auch schon zu Gast haben, ähm, hatten, der würde da jetzt sofort reingrätschen. Also man soll nicht mit, mit schwerem Werkzeug an die, an die, ähm, Gasanschlüsse gehen, sondern entweder halt handfest, wenn man 'n bisschen kräftiger ist oder tatsächlich mit diesen Plastikschlüsseln, weil die im Zweifel abbrechen würden, wenn man's überdrehen würde. Das nur noch mal, äh, aus offizieller Sicht dazu gesagt.

Ja, vielleicht auch kurz immer erklären, warum. Äh, weil man einfach sonst Gefahr geht, dass man die Dichtungen kaputt macht. Die Gewinde meistens weniger, aber dass die Dichtung halt Schaden nimmt, wenn man's wirklich wie 'n, wie so 'n Schmied anzieht, um das mal so übertrieben zu sagen. Aber wie gesagt, wenn man 'n bisschen so 'n Gefühl dafür hat, tut's 'ne Wasserpumpenzange. Trotzdem, ich verstehe aber, dass man Anfänger davor warnt.

Und für Einsteiger auch vielleicht noch, ähm, oder überhaupt, also ist sicherlich auch für Fortgeschrittene nicht verkehrt, 'n Lecksuchspray, wenn man, ähm, 'ne Flasche neu anschließt, dass man einmal die Anschlüsse überprüft, ob, ähm, ob irgendwo Gas austritt. Das ist einfach so 'ne, so 'ne Sprühdose mit so 'ner wässrigen Flüssigkeit, die dann, ähm, die dann Bläschen wirft, wenn man, äh, also wenn irgendwo Gas ausströmt. Man kann das aber auch mit Spüli machen. Auch Spüli funktioniert da sehr gut und, ähm, ja. Also wenn man das, wenn man sich da sicherer fühlt, dann einfach so was mit an Bord nehmen.

Ja, beim Strom wird es so 'n bisschen: Was ist offiziell erlaubt und was haben wir dabei? Ähm, fangen wir mal an, was offiziell erlaubt ist. Also ihr dürft beim, beim Camping nach, äh, VDE, also nach, nach 'ner Norm sozusagen, ähm, ein maximal 25 Meter langes Kabel dabei haben. Das muss ein, äh, Querschnitt von 2,5 Quadratmillimeter mindestens haben und es muss, ähm, es muss 'ne bestimmte Außen, äh, also ein bestimmtes Außenmaterial haben, ähm, H07BQ beziehungsweise – da muss ich jetzt mal ablesen – H07RN sind, sind geeignet. Also die sind halt einfach, ähm, entsprechend widerstandsfähig, dass da halt auch mal 'n Fahrzeug drüberfahren kann.

Darum geht's letzten Endes. Und das Ganze darf eben nur, ähm, ein Stecker und eine Dose sozusagen haben und nichts mehr dazwischen haben. Das ist das, was nach Norm erlaubt ist. Alles, was ihr zusätzlich an Adaptern und so weiter, die wir auch dabei haben und gleich auch empfehlen werden, also was heißt empfehlen werden, aber euch sagen werden, dass wir die dabei haben, sind von dieser Norm nicht gedeckt. Das kann was bedeuten: Rein theoretisch kann euch 'n Platz verbieten, dass ihr's benutzt und zum anderen kann es sein, dass wenn was passiert, kein Versicherungsschutz gegeben ist. Da müsst ihr dann selber mit umgehen. Was haben wir zusätzlich dabei? Also wir haben das Ganze als Kabeltrommel dabei und nicht als Kabel, ähm, weil's einfach für uns halt praktischer ist, weil sich's halt deutlich besser aufrollen lässt und, äh, transportieren lässt.

Diese großen Kabel neigen dazu, irgendwie sich mit der Zeit zu verdrehen und, ähm, nicht mehr oder 'n bisschen widerspenstig zu werden. Wir haben so CEE- und Schuko-Adapter dabei, also das heißt von den klassischen Schuko-Dosen und Steckern auf das jeweilige Pendant auf CEE. Also CEE sind diese blauen runden Stecker. Die habt ihr bestimmt beim Camping schon mal gesehen. Warum haben wir diese Adapter dabei? Weil's Plätze gibt, auf denen man eben nur diese Schuko-Stecker hat und noch nicht diese neuen CEE-Stecker. Und dafür haben wir halt einfach das Adapter-Set dabei, weil wir festgestellt haben, ab und zu braucht man das einfach. Und ja, Norm hin, Norm her. Was nützt es mir, wenn ich nur 'n CEE-Kabel dabei habe und es nicht anschließen kann? Das heißt, wenn ihr auf 'n Platz fahrt, wo ihr wisst, die haben CEE, dann braucht ihr das nicht.

Wenn ihr aber vielleicht on tour seid und auch unklar ist, wo ihr so landen werdet, macht das grade im Ausland und selbst bei einigen Plätzen in Deutschland auf jeden Fall Sinn, das dabei zu haben, weil wir halt immer wieder auf solche Plätze gestoßen sind.

Ja, kann ich nur so bestätigen. Ist bei uns genauso und wir haben deswegen auch über das 25-Meter-Kabel hinaus – wir haben mittlerweile keine Kabeltrommel mehr, weil die uns zu schwer und zu wuchtig war – ähm, 'n Kabel mit 25 Meter und 'n Kabel mit, ich glaub, zehn Meter, weil auch das wir schon gebraucht haben. Und also was wir schon Abenteuerliches auf Campingplätzen gesehen haben, wo dann wirklich dreimal Mehrfachsteckdosen im Freien aneinandergeklöppelt wurden, weil einfach zu viele Leute für zu wenig Stromanschlüsse da waren, mach ich mir da jetzt auch relativ wenig Gedanken über unser Setting. Aber ja, wie du gesagt hast, offiziell auch mit den ganzen Adaptern ist es eben nicht so gedeckt. Aber ja, Zweck, manchmal heiligt der Zweck die Mittel.

Vielleicht.

Vielleicht. Das muss jeder für sich selber schönreden. Was wir noch auf was, also was wir noch dabei haben, was sehr praktisch ist, das eine: Unsere Kabeltrommel ist 'ne Kabeltrommel, die nicht ein durchgängiges Kabel quasi von der Dose auf 'm Platz bis zum Fahrzeug hat, sondern die hat eben 'ne CEE-Dose selber eingebaut und da müssen wir noch mal 'n Adapterkabel zum Wohnmobil ziehen. Gleichzeitig hat die aber auch eben noch drei normale Steckdosen dran, was halt vorm Fahrzeug immer praktisch ist. Äh, davor hatten wir ein CEE-Kabel, wo an der Dose oder an dem, an der Dose, die ins Fahrzeug kommt, auch noch mal 'ne 230-Volt-Dose dran war. Das war auch sehr praktisch. Also das noch so zwei Hinweise, ähm, was praktisch ist.

Das haben wir auch. Das ist super. Dann kann man nämlich auch mal draußen den, äh, Computer noch mit da dran klemmen. Und was für die meisten Campingfahrzeuge wirklich wichtig ist: Also wir haben in unserem Fahrzeug mittlerweile extra so konfiguriert, dass wir da mehrere Steckdosen und auch USB-Steckdosen drin haben. Das ist aber bei den wenigsten Herstellern der Fall, dass sie darauf achten. Deswegen, wenn ihr halt mit 'n paar Elektrogeräten unterwegs seid, Rechner, Ladegeräte für, für, ähm, Handy und so weiter, dann guckt, dass ihr euch Mehrfachsteckdosen mitnehmt. Auch mal eine, die vielleicht USB-Anschlüsse mit dabei hat. Dann müsst ihr da nicht immer, ähm, hier mit den Steckdosen jonglieren, die im Fahrzeug angebracht sind.

Ansonsten denkt an zwölf Volt Adapter und, und entsprechende Netzteile. Also sprich, wenn ihr euren Laptop laden wollt, dann gibt's für den Laptop halt ja erst mal die ganz normalen 230 Volt Netzteile. Es gibt aber häufig zwölf Volt Netzteile. Warum ist das sinnvoll? Immer dann, wenn ihr keinen Landstrom habt. Weil ansonsten braucht ihr im Fahrzeug einen Wechselrichter, der aus eurer Batterie zwölf Volt dann 230 Volt macht, um danach ein Netzteil anzuschließen, was aus den 230 Volt wieder zwölf Volt, 18 Volt, 19 Volt macht. Und das dabei geht halt, äh, also die Energie geht nicht verloren, aber die wird halt in Wärme umgewandelt, die euch dann nichts mehr nützt, es sei denn, es ist sehr kalt. Und das will man eigentlich ja vermeiden, grad wenn man nicht mit unendlich Batteriekapazität ausgestattet ist. Deswegen kann's sinnvoll sein, wenn ihr häufiger unterwegs seid und eure Laptops braucht.

Grade für Laptops ist es halt 'n Thema oder auch, ähm, Geräte, was weiß ich, Geräte für Schlafapnoe oder so was, weil das noch mal ein eigenes Thema ist. Aber Sachen, die ihr häufig braucht und laden müsst. Elektro, äh, Elektrofahrräder fallen mir noch ein, die Ladegeräte. Guckt halt, dass ihr dafür zwölf Volt Geräte habt, grad wenn ihr nicht Landstrom, äh, quasi haben werdet. Dann sind die auf jeden Fall sinnvoll. Und dann achtet aber auch darauf, ob die Dose, an die ihr das anschließt, das auch kann. Grade bei älteren Fahrzeugen haben diese zwölf Volt Dosen gerne mal superdünne Drähtchen, die da angeschlossen sind und wenn da richtig, äh, Strom gezogen wird über das Kabel, kann's sein, dass es entweder sehr heiß wird, das ist dann hoffentlich abgesichert und dann fliegt die Sicherung raus oder dass es auch gar nicht funktioniert. Das hatten wir nämlich auch in 'nem Fahrzeug.

Ich hab mein, äh, damaliges MacBook auch mit 'nem Adapter geladen und, ähm, hab mich immer gewundert, warum das ständig nicht funktioniert. Das ist nach 'ner kurzen Zeit sehr heiß geworden, weil eben die Spannung eingebrochen ist, weil die Kabel so dünn waren. Daraufhin hab ich mich dann mal mit dem Thema beschäftigt und gelernt, okay, die müssen dick genug sein. Ich wusste das vorher nicht. Also das ist Brandgefahr und da kann auch was schiefgehen. Ähm, und im Zweifel funktioniert's halt einfach auch nicht. Und denkt auch noch dran, wenn ihr ältere Fahrzeuge habt, grad im Aufbaubereich sind die zwölf Volt Dosen nicht die gleichen wie euer Zigarettenanzünder, sondern die sind kleiner und ihr braucht auch dafür einen Adapter, weil ja die meisten zwölf Volt Ladegeräte auf den, auf den Zigarettenanzünderanschluss, äh, genormt sind. Also achtet auch darauf und habt halt einfach dann irgendwie auch mal so 'n, so 'n kleinen zwölf Volt, so 'n Steckerchen, wo man zwei, drei USB-Geräte anschließen kann.

Und achtet darauf, wenn ihr euer – vielleicht letzter Punkt – euren Laptop ladet per USB-C, also das sind die rundlichen USB-Stecker, dann brauchen die meisten Laptops ein USB Power Delivery. USB-PD heißt das. Ihr müsst dann drauf achten, dass ihr auch ein Ladegerät habt, also so 'n kleinen Adapter, der das liefern kann. Das kann nämlich längst nicht jedes, jede Steckdose und jeden Adapter. Also das ist noch so 'ne Stolperfalle vielleicht. Und ansonsten denkt dran, wenn ihr Geräte habt, die viel Strom brauchen, vielleicht auch Ersatzbatterien mitzunehmen, um 'n bisschen unabhängiger zu sein.

Ja, und auch für Taschenlampen et cetera. Taschenlampen, Stirnlampen, immer 'n paar Ersatzbatterien an Bord, weil der Erfahrung nach fallen die ja immer dann aus, wenn man sie grade am, am nötigsten braucht. Von daher, ähm, zum Thema Taschenlampen, Stirnlampen kommen wir nachher noch beim, beim Werkzeug. Ähm, vielleicht noch beim Strom: Wenn ihr jetzt auf Autarkie Wert legt, dann solltet ihr über das Thema Zusatzbatterien nachdenken. Grade auch beim Wohnwagen, der ja das nicht standardmäßig schon mit verbaut hat. Noch 'ne extra Bordbatterie, alternativ Power Station, ähm, sich mal angucken. Das kann 'ne gute Lösung sein, wenn man nix fest verbauen möchte. Dafür haben wir aber eigene Folgen und eigene Ratgeber. Das würde jetzt hier zu weit führen.

Aber wichtig ist bei 'ner Zusatzbatterie dann dran zu denken, auch 'n Ladebooster mitzunehmen, ähm, also mit einbauen zu lassen, damit eben die Batterie während der Fahrt auch effizient geladen wird.

Kommt aber aufs Fahrzeug an.

Okay.

Bei älteren brauche ich das nicht unbedingt, bei den neueren schon. Vielleicht auch der Hintergrund dazu erklärt: Die neueren Fahrzeuge müssen ja bestimmte Euronormen erfüllen. Die waren früher halt einfach noch nicht so streng. Und das hat zur Folge, dass die Lichtmaschinen, die ja den Strom produzieren, äh, quasi sich sehr schnell runterregeln, weil die ja, äh, damit auch Kraftstoff verbrauchen. Und dafür nimmt man halt 'n Ladebooster. Der sagt dann eben: "Hier Lichtmaschine, ich brauche jetzt aber volle Power." Also ich mach das mal sehr, sehr einfach. Ähm, und damit kann man dann halt wirklich die Batterien vollladen. Das ist vor allen Dingen für Leute spannend, die nicht so viel Geld haben, riesige Batteriebänke einzubauen und gleichzeitig regelmäßig fahren. Weil dann lassen sich die Batterien eben beim Fahren relativ schnell füllen und dann kommt ihr an und habt wieder volle Batterien.

Da kommt man dann zum Teil auch ohne Solar recht gut aus. Also es ist nicht für alle perfekt, aber grad-- Also wenn ihr nicht fahrt, wenn ihr ankommt und dann vier Wochen steht, macht 'n Ladebooster auch keinen Sinn. Aber wenn ihr halt regelmäßig unterwegs seid, kann 'n Ladebooster helfen und kann manchmal sogar das Solar ersetzen. Aber wie gesagt, eigene Folge dazu ist 'n komplexeres Thema unter Umständen. Nur einfach der Hinweis: Denkt darüber nach, wenn ihr wirklich autark sein wollt, müsst, was auch immer, dann, äh, steckt 'n bisschen mehr Hirnschmalz und Gedanken in dieses Thema.

Da verlinken wir auch die ganzen Folgen und Ratgeber in der Folgenbeschreibung. Dann könnt ihr euch da noch mal genauer mit auseinandersetzen, wenn das für euch von Interesse ist. Thema Wasser. Ähm, da sind wir ja beide mittlerweile, ich will mal sagen, sehr gut bestückt, aber gleichzeitig auch relativ minimalistisch unterwegs. Also wir haben 'nen Wasserschlauch, wir haben 'n Adapter-Set für die verschiedenen Wasserhähne, um eben unseren eigenen Schlauch anschließen zu können. Wir haben das von Gardena, ist ja kein Geheimnis, gibt aber sicher auch gute Sets von anderen Marken. Wir haben 'nen Wasserdieb für die Wasserhähne, die kein Gewinde haben und, ähm, Kabelbinder, um mal notfalls, äh, noch mal so'n bisschen so'n Adapter befestigen zu können, wenn die etwas wacklig sind.

Alternativ kann man natürlich auch seinen Tank mit Gießkanne oder Kanister befüllen. Bei, ähm, Kanister ist es wichtig, entweder einen zu wählen mit Auslaufstutzen, das haben wir auch, ähm, zwei Stück mit zehn Litern dabei. Die kann man auch sehr gut nutzen. Ähm, das ist so'n, ähm, Pressol-Wasserkanister, der hat den Auslaufstutzen quasi mit im Ausguss dabei und hat gleichzeitig noch, was ich superpraktisch finde, 'n kleinen Hahn auf der Unterseite. Das heißt, ich kann den Kanister auch im Campingbus oder während der Fahrt mal nutzen, um mir die Hände zu waschen bequem, ohne immer, äh, die ganzen zehn Liter abkippen zu müssen. Und wenn ich halt jetzt 'n normalen Kanister nehme ohne diesen Auslaufstutzen, dann bitte dran denken, dass ihr 'nen Trichter mitnehmt, ähm, damit ihr halt, ja, das Wasser möglichst effizient in den Tank reinbekommt.

Da gibt's so große Trichter auch im Campingfachhandel dafür.

Vielleicht auch da noch 'n bisschen Kontext, was Adapter-Set bedeutet und warum ich überhaupt mehrere Adapter brauche. Ähm, gibt ja Wasserhähne mit einem Schraubfisch oder Schraubanschluss. Dann packt man da, dreht man da so'n Gardena-Adapter drauf, damit man diesen Klickanschluss dann hat, wo man seinen Schlauch ranklemmen kann. Und diese Wasserhahngewinde gibt es in verschiedenen Größen: halb Zoll, drei Viertel Zoll, ein Zoll und verschiedene andere. Und ihr werdet immer wieder auf unterschiedliche, äh, quasi Größen dieser Gewinde stoßen und dafür haben wir halt so'n, einfach die gängigen dabei. Ähm, generell unterliegen solche Adapter-Sets auch 'nem gewissen Wandel, ähm, weil man vergisst mal 'n Adapter und man findet auch mal 'n Adapter. Also das ist so'n bisschen ein Geben und Nehmen.

Lieber Feuerzeugen.

Ähm, generell sollte man die Adapter, die fest oder an 'nem Campingplatz, äh, dran sind, nicht mitnehmen und nicht ins eigene Inventar überführen. Und Kabelbinder sind grade in Frankreich sehr, sehr praktisch, weil in Frankreich habt ihr oft in den Wasserhähnen so'n, so'n Drücker. Den drückt ihr und dann läuft zwei Minuten Wasser und das ist natürlich bei 'nem großen Tank, der irgendwie 150, 300 Liter hat, mega nervig. Und wenn man da 'n Kabelbinder, äh, ranmacht, kann man die halt arretieren. Äh, das so als kleiner Hack. Und ansonsten, ja, Wasserdieb kann ganz spannend sein, wenn ihr mal an normalen Wasserhahn irgendwie geht. Und also wir haben auch immer 'ne Gießkanne dabei gehabt, die wir halt nur für Wasser auch benutzt haben. Da braucht man dann tatsächlich auch meistens keinen Trichter, weil die hat ja 'n relativ langen, äh, Rüssel vorne dran und da kommt man eben gut in den, in den Tank rein.

Ich glaub aber, da, da lernt man auch recht schnell. Und vielleicht noch 'ne Sache: Wir hatten so'n Schrumpfschlauch, ne. Die sind, äh, quasi, wenn kein Wasser durchläuft, relativ, ähm, kompakt und wenn dann Wasser durchläuft, durch Druck drauf ist, dann werden die drei, vier, fünf Mal so lang. Ähm, haben wir dann gelernt, das ist, äh, war für uns okay, weil wir haben den halt alle paar Tage benutzt. Aber wenn der dann lange hängt und steht und das Wasser da drin steht, soll das wohl nicht so ideal sein. Also da kann's dann auch sinnvoll sein, halt so'n normalen Schlauch lieber zu nehmen.

Auch zum Thema Wasser haben wir, glaub ich, schon 'ne eigene Folge gemacht und wenn nicht, gibt's auf jeden Fall da auch 'nen Artikel zu, wie man eben dieses ganze Equipment sauber hält und sauberes Wasser tankt. Ähm, was vielleicht noch als Frage auftauchen könnte, was wir nutzen zur Tankdesinfektion und zur Wasserhaltbarmachung. Ähm, da können wir immer nur wieder sagen: nichts. Also wir reinigen die Tanks mit normalerweise mit Essig, ähm, oder Essigwasser am Anfang und am Ende der Saison, dass halt eventuelle Ablagerungen weggehen. Ansonsten machen wir da eigentlich nichts dran. Im Zweifel mal, äh, mit so'm Systemreiniger das Leitungssystem spülen, aber wir nehmen nichts zur Konservierung.

Deswegen haben wir da jetzt auch keine Empfehlungen für euch.

Letzten Endes, um's auch noch mal ganz kurz zusammenzufassen: Wenn eure Tanks sauber sind, ähm, dann füllt da halt Wasser ein, haltet das in Bewegung, also füllt nach, zapft ab und wenn es lange steht, dann leert alles, pustet alles durch, dass es leer ist, damit sich halt keine Biofilme bilden können. Das ist so das, weil Trinkwasser ist in Europa eins der am besten kontrollierten Lebensmittel und dann gibt's immer die, die jetzt kommen: „Ja, aber die Bleirohre überall." Es gibt kaum noch Bleirohre überall. Ähm, das ist 'n Urban Myth mittlerweile. Die, es gibt nicht gar keine mehr, aber auch die Regeln für, für Sanierung und Neues sind so wichtig, dass es das selten gibt. Was manchmal noch sein kann, dass irgendwo Steigrohre sind, wo das Wasser lange steht.

Das ist aber auf'm Campingplatz, äh, mit der Wasserversorgung auch eher selten. Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn's sauber ist und ihr füllt sauberes Wasser ein, ähm, dann haltet's in Bewegung und dann passiert da auch nix. Da braucht man da auch keine, äh, Silbermünzen und Kugeln und irgendwelchen Mist reinlegen, was im Zweifel schadet, aber von der Dosis gar nichts nützen kann. Ähm, und ansonsten, wenn ihr euch Gedanken macht, dann kauft euch so'n Reinigungsset, reinigt das einmal sauber durch. Grade auch vielleicht zum, zum Einwintern des Fahrzeugs ist das durchaus sinnvoll und dann haltet's trocken. Aber wie gesagt, eigene Folge dazu. Ähm, wir haben auch zu dem ganzen Thema Silberionen 'n Interview bei uns geführt, ähm, wo wir das ganze Thema mal beleuchtet haben. Ähm- Genau, lass uns, äh, ach so, la-- genau, lass uns noch mal zum Abwasser kurz gucken.

Genau. Bei, bei Wohnmobilen ist es ja meistens so, dass 'n, ähm, Abwassertank fest verbaut ist. Bei Wohnwagen nicht. Da gibt's die sogenannten Abwassertaxis. Das sind so rollbare Container. Ähm, viele Leute stellen auch einfach 'n Eimer drunter. Das ist besonders im Winter auch besser, weil wenn's mal einfriert, kriegt man das Wasser oder das Eis, den Eisblock besser aus dem Eimer raus als aus dem Abwassertaxi. Eigene Erfahrung leider schon gemacht mit dem Thema. Und ansonsten, ähm, ja, bei, bei Campingbussen oder Minicampern ist es ja oft so, dass die Leute sich dann eigene Lösungen bauen oder schon verbaut sind, ähm, mit Frischwasser und Abwasserkanistern, die man dann auch relativ leicht entsorgen kann.

Auch da steckt der Teufel im Detail. Guckt dann 'n bisschen, wo ihr stehen werdet. Wir haben halt durchaus schon sehr lange auf Plätzen gestanden und wir hatten auch schon einige Plätze, wo wir lange gestanden haben. Da gab es zum Beispiel keine Entsorgung zum Drüberfahren. Ja, also meistens hat man's ja so, dass man irgendwie Rinnen im Boden hat und dann fährt man drüber und dann lässt man sein Abwasser ab. Das haben wir nicht immer gehabt und da ist es halt hilfreich, wenn man irgendwie 'n Eimer oder 'n Abwassertaxi dabei hat, wobei die Erfahrung gezeigt hat, dass solche Plätze meistens zumindest irgendwas auch haben, was man nutzen kann. Und, ähm-

Du meinst, wenn man mit 'm Wohnmobil unterwegs ist mit 'nem Festtank?

Genau. 'Tschuldigung, genau das mein ich. Ähm, wir hatten das auch schon auf 'm Platz, wo wir sehr, sehr lange waren hier in Portugal, wo auch das mit der Toilette so war, dass wir nicht drüberfahren konnten. Da muss man dann ein bisschen improvisieren. Da haben wir uns dann, glaub ich, in so 'nem Supermarkt, äh, so zwei so flexible, ähm, Gummieimer gekauft und haben die dann halt genutzt. Ähm, das, das ist jetzt nicht das Schönste der Welt, aber generell ist ja Toilettenentsorgung nicht vergnügungssteuerpflichtig. Aber wie gesagt, da findet man auch immer Lösungen. Aber wenn euch so was passiert, ähm, braucht man oft nicht vorbereitet sein. Meist findet man was und im Zweifel fährt man halt in den lokalen Baumarkt und kauft sich halt grad 'n Eimerchen, wenn man darauf stößt. Ähm, das war tatsächlich auch nix, was wir vorbereitet haben, aber wo wir halt mal dann drübergestolpert sind.

Toilette ist auch schon 'n gutes Stichwort für unseren nächsten Themenkomplex, nämlich Sanitär und Körperpflege. Du wolltest noch was sagen?

Ja, äh, ich als Uhrenwächter, ähm, äh, muss kurz, äh, einhaken. Wir sind, wir quatschen schon wieder 50 Minuten und wir wollen ja das trotz, dass wir jetzt immer mal überzogen haben, so bei der Dreiviertelstunde halten. Ich-- Und wir haben noch 'ne ganze Menge Themen, die wir gerne besprechen würden und wir hoffen, dass euch ja auch die Tipps weiterhelfen und die Impulse weiterhelfen und, und sei es, dass ihr zum Teil euch auch nur bestätigt seht. Aber wir machen das ja auch viel für Einsteiger, die halt, ja ganz viele Fragen haben. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir machen nächste Woche weiter mit der nächsten Folge dazu, gucken uns das ganze Thema Körperpflege, Reparaturen aufm Platz stehen-

Toilette

... Toilette, Ordnung an, ähm, und haben dann auch noch mal ein, zwei Hörerfragen zum Thema grade Kindersicherung.

Die würd ich jetzt machen, weil die sind 'n bisschen aktuell. Genau.

Ah, die würdest du jetzt machen. Okay, dann, dann haben wir jetzt, äh, erst mal noch, dann lass uns gleich beide Tipps machen, quasi die reingekommen sind. Ja, go for it.

Ja, wir hatten ja in unserer Hörerfeedback-Folge auch eine Frage von unserer Barbara zum Thema Kindersicherung und da hat sich jetzt die Annika von Twins and Go, das ist 'n Instagram-Kanal, bei uns gemeldet. Ähm, sie schreibt: „Hallo ihr, wir sind mit unseren Zwillingen unterwegs, die acht Monate alt sind. Ihr hattet die Frage bekommen zwecks Kindersitzen beziehungsweise sicherem Reisen mit Kindern. Wir haben den Joie Verso R29 gekauft. Das ist zurzeit der einzige Sitz auf dem Markt ohne Isofix, der mitwächst. Wir sind damit sehr zufrieden und die Kinder sitzen sicher auf unserer Rückbank." Ähm, vielen Dank, liebe Annika. Ich würde dieses Modell mal raussuchen und würde das auch in den Show-Notes verlinken für Barbara, ähm, dass sie sich diese Lösung mal angucken kann.

Und dann kam noch eine Kritik von Michael rein. Er schreibt: „Hallo Nele, ich höre euren Podcast schon gerne lange." Nee, „Ich höre euren Podcast gerne schon lange. Mich stört eure Beziehung zu Amazon. Könnt ihr bei euren Empfehlungen nicht immer Amazon empfehlen? Es gibt viele gute Shops vor Ort und auch viele andere Onlineshops, Berger, Wagner, Obelink." Ja, das ist 'n Thema, das uns auch immer wieder beschäftigt und bei dem ja Sebastian und ich uns auch teilweise nicht so hundertprozentig einig sind. Ähm.

Ja und wir auch ambivalent selbst. Also auch ich bin ambivalent damit. Mir ist durchaus um die Gefahr mit Amazon bewusst und auch den, was weiß ich, ähm, Steuer, Steuer, ne, Betrug ist es ja nicht-

Steuervermeidung

... weil sie nutzen ja legale Mittel, ne. Aber das, das, Steuervermeidung und so weiter. Das ist uns alles bewusst, ähm, und wir haben dazu auch, äh, in, in einer Folge sehr, sehr ausführlich und auch danach noch mal im Feedback sehr, sehr ausführlich dazu gesprochen. Deswegen hör da vielleicht gern noch mal rein, Michael. Warum empfehlen wir trotzdem gerne Amazon? Na ja, weil es, ich bin bei dir, es gibt gute Shops vor Ort und auch andere Onlineshops. Ähm, die sind aber in der Vergangenheit bei uns auch immer wieder damit aufgefallen, dass sie eben stellenweise halt völlig verrissen haben, was sie da gemacht haben. Und das ist was, das ist uns bei Amazon halt nie passiert. Und, ähm, das rechtfertigt nicht, dass wir oder dass man nur Amazon bewirbt. Dessen sind wir uns auch bewusst. Deswegen gibt's bei uns auch viele Links. In Podcast-Folgen, in den Show-Notes ist es oft so, dass wir nur die Amazon-Links reinpacken, weil's einfach schneller geht mit den Show-Notes und weil wir sehen, dass sowieso nicht viele von euch da draufklicken.

Ähm, deswegen machen wir uns da nicht immer die Mühe, aber auf unseren Seiten empfehlen wir auch oft 'ne Alternative. Aber wir nehmen uns das gerne auch noch mal mit und, ähm, wir gucken uns auch immer die anderen Shops an. Also grade auch die großen Berger, Wagner, Obelink, die's online gibt. Ähm, ja, Obelink nicht ganz so sehr, weil denen könnte man sicherlich wieder ähnliche Dinge unterstellen, äh, wie Amazon 'n Stück weit. Aber-

Wagner haben wir oft.

Ja, hör noch mal in unsere Folgen rein und, äh, guck dir das noch mal an und wir nehmen uns das aber auch noch mal mit, dein Feedback.

Ja, und, und die Empfehlungen, also vor Ort können wir ja keine Empfehlungen geben, online sozusagen, ne. Also da ist halt dann jeder selber gefragt, sich mal anzugucken: Was ist das für 'n Produkt? Und dann zu schauen: Gibt's das vor Ort in meinem kleinen Campingfachhandel? Ähm, das sind ja immer nur Hinweise von unserer Seite, aber wir gucken mal in, in der Zukunft, ob wir dann dieselben Produkte auch woanders finden und wenn ja, ist es, glaub ich, kein Thema, dass wir auch dann von Wagner und Berger und so weiter die, ähm, die Links da mit reinnehmen.

Ja. Also danke dafür. Schickt uns das gerne auch weiterhin an podcast@camperstyle.de oder nutzt eben unseren WhatsApp-Link in den Show-Notes.

Ja, dann geht's nächste Woche weiter mit Teil zwei.

Genau. Wir hoffen, das hat euch was gebracht und ihr habt was gelernt. Wenn ihr natürlich auch noch Tipps habt, die wir jetzt hier vergessen haben und, äh, dann, dann schickt die uns gerne auch zu. Dann nehmen wir die nächste Folge noch mit rein, beziehungsweise wenn sie halt reinkommen, nehmen wir sie mit rein und dann, äh, verabschiede ich mich schon mal. Bis nächste Woche. Tschüss.

Ja, von meiner Seite vielen Dank, ähm, fürs Zuhören und für euer Feedback. Und ja, dann, ähm, abonniert uns gerne, bewertet uns, das hilft uns weiter. Empfehlt uns auch euren Camperfreunden und bis nächste Woche. Ciao.

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