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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute, ja, unterhalten wir uns über Mülltrennung im Wohnmobil.
Ja, das war 'n Thema, was wir schon seit einiger Zeit aufm, äh, auf der Agenda hatten, weil wir immer wieder gesagt haben, zum Thema Organisation, aber auch zum Thema Nachhaltigkeit gehört das ja irgendwie dazu. Und jetzt haben wir's endlich mal angepackt. Aber, ähm, ja, wir gucken mal, wohin uns die heutige Folge treibt. Wir sind nämlich beide heute 'n bisschen unter Druck. Sebastian, du hast mir auch grade gesagt, dass es bei euch ziemlich stressig ist. Bei uns genauso. Wir haben nämlich beide jetzt in den nächsten Tagen 'nen Umzug vor der Brust. Wie sieht's bei dir aus?
Ja, bei mir ist der noch zwei Wochen und fünf Tage hin. Ähm, und aktuell läuft quasi so ziemlich alles schief. Gar nicht unbedingt den Umzug bezogen, weil da läuft's noch okay, aber das Auto ist jetzt irgendwie das zweite Mal kaputtgegangen, was wir ja dringend brauchen, weil wir da ja die Hunde mit transportieren. Wir haben eigentlich noch 'nen OP-Termin mit unserem Hund, wofür wir das Auto brauchen. Wir müssen noch Fahrtraining weitermachen, wofür wir das Auto brauchen. Wir hatten 'ne Überspannung bei uns, die uns 'ne ganze Menge Elektrogeräte jetzt natürlich noch mal gekillt hat vor Abflug, äh, Abreise. Gut, müssen wir weniger mitnehmen.
Man muss immer das Positive sehen.
Unser, unser Heißwasserboiler ist vor anderthalb Wochen ausgestiegen. Oder nee, vor zwei Wochen. Wurde jetzt vor 'ner Woche repariert. Ähm, dann ist die Spülmaschine natürlich noch kaputtgegangen. Der, die Überspannung hat die Wasserpumpe gekillt und es, also es sind halt grade so ganz viele Dinge. Also, ne, aktuell, wenn wir im Haus irgendwie, äh, Toilettenspülung brauchen oder Wasser brauchen, dann muss halt einer von uns vor uns Pumpenhaus laufen, muss quasi von Hand die Pumpe anschalten. Weil, ähm, wir arbeiten hier mit so 'nem, so 'nem Druckschalter, also der einfach guckt, wenn das, wenn das, der Wasserdruck im Haus abfällt, dann geht die Pumpe an und dieser Druckschalter wurde gegrillt bei der Überspannung und, äh, ist auch nicht so einfach, 'n neuen zu beschaffen. Und also haben wir das überbrückt und, und können die manuell schalten. Und, äh, läuft also immer einer vor.
Das, das ist ein bisschen Camping-Feeling wieder, ja so. Aber, aber da kann man natürlich grade eigentlich, wenn man im Umzug ist, ähm, drauf verzichten. Aber es ist, wie es ist und, ähm, wir lassen uns da oder versuchen uns die gute Laune nicht verderben zu lassen. Heute Morgen, nachdem gestern das Auto, äh, kaputtgegangen ist und, ähm, wir das heute Morgen dann in die Werkstatt geschafft haben und meine Frau da grade so angekommen ist und dann ist wirklich die ganze Elektrik zusammengebrochen, waren wir dann beim Mietwagen. Den hatte ich gestern Abend noch schnell gebucht und dann kommt er an und es war schon komisch, weil der hinterm Schalter sagte, die fand einfach meine Buchung nicht. Und dann sagt er: „Hier zeig mal deine Buchung." Er zeigt sich ihm das Handy und da hab ich halt wirklich im Stress gestern überhaupt nicht drauf geachtet, für wann ich gebucht hab und hab den Mietwagen für Juli gebucht gehabt.
Fuck.
Und dann-- Aber auch da das Positive: Dann haben wir jetzt quasi, ne, du, du bist ja dann in so 'nem Tunnel und denkst dann: „Alles klar, wir müssen das Auto ersetzen, wir müssen das Auto ersetzen." Und, äh, als dann aber der Mietwagen geplatzt ist und der vor Ort uns sagte: „Ja, ich kann dir jetzt einen geben, der kostet dann aber statt irgendwie 150 für die Woche, äh, 900 für die Woche", haben wir gesagt: „Ähm, nee."
Nein, danke.
„Was können wir denn", genau, „was können wir denn noch machen?" Und haben jetzt quasi den Hunde-OP-Termin noch mal 'ne Woche verschoben, bis wir dann wieder das Auto haben, was uns dann jetzt auch diese Woche noch 'n bisschen mehr Freiraum schafft und das Training haben wir umgebaut. Also lange Rede, kurzer Sinn: Ja, es ist alles nervig. Also ihr kennt das bestimmt auch mal, ne, dass im Leben so, so man das Gefühl hat, grade geht alles schief. Und, ähm, aber ja, wir wurschteln uns da irgendwie durch, ziehen bald um. Und was wir aber jetzt grad schon besprochen haben, es kann sein vielleicht, also wir haben ja noch zwei, drei Folgen quasi vorproduziert, aber es kann sein, dass es im nächsten Monat vielleicht mal ein oder zwei Ausfälle von unserer Seite der Episoden gibt. Wir kündigen das dann, ähm, kurz auf camperstyle.de an.
Wundert euch nicht. Wird wenn, dann eher kurzfristig passieren. Das ist einfach, wenn wir dann sagen, wir, wir sind jetzt so im Stress grade – Nele erzählt gleich auch noch was – ähm, dass wir uns dann einfach die, die dringen, also die, die Sachen, die so wirklich Zeit fressen wie Podcast-Aufnahme, dass wir einfach sagen: „Okay, wir lassen jetzt da mal ein, zwei ausfallen." Ähm, ist schade, ist auch für euch nicht schön, aber wir wissen auch, dass ihr sehr verständnisvoll da draußen seid und, ähm, mal gucken, wie das so funktioniert. La-lange Rede, kurzer Sinn: Ja, das, äh, Leben ist grad chaotisch. Wir machen das Beste draus. Wie ist es bei dir, Nele?
Ähnlich. Nicht so, ähm, wie soll ich sagen? Nicht so katastrophenbehaftet wie bei dir oder bei euch, aber auch stressig. Also ich will jetzt auch gar nicht das zu lange ausbreiten, weil wir da sicher auch noch mal in unserem Zweit-Podcast drüber sprechen werden, weil das ist ja unser Privat-Podcast sozusagen. Ähm, aber wir waren jetzt noch 14 Tage, ähm, 'n bisschen unterwegs, waren noch am Strand, um vor der Rückfahrt zu relaxen und jetzt haben wir halt zum Zeitpunkt der Aufnahme noch sechs hammerharte Tage vor uns, weil wir ja jetzt hier auch in 'nem Haus wohnen. Das heißt, wir müssen jetzt hier auch wieder alles ausräumen. Ist auch wie immer wie 'n Umzug, wenn wir hier sind, ne. Solang wir jetzt noch nix Eigenes haben.
Ähm, das heißt, alles in Kisten packen, zu meiner Schwiegermutter bringen mit'm Hund, diese ganze Bürokratie durchlaufen, äh, die dann ja auch immer Fristen hat wegen der Export- und Importgeschichte, äh, mit der Fliegerei und Es ist furchtbar nervig und immer vor der Abreise, die letzte Woche ist halt immer total ätzend, weil man sich auf nix mehr so richtig freuen kann, weil man sich dann von allen Leuten verabschieden muss wieder. Und, ähm, ja, diese Packerei, die geht mir halt fürchterlich aufn Geist, weil ich anders als mein Mann ja auch total unorganisiert bin und dann wieder jedes Mal von vorne anfangen muss und überlegen muss, was in welche Kiste kommt und so weiter. Und ja, dann nächste Woche haben wir dann drei Reisetage vor uns, weil wir wegen unserem Hund ja immer mit Zwischenübernachtung fliegen, damit die nicht so lange im Flieger sitzen muss.
Also es, ähm, gibt entspanntere Zeiten, sagen wir mal so. Aber so richtig blöd ist es jetzt nicht. Wir kennen es ja auch.
Ja, wir, also wir erzählen das auch alles gar nicht, weil wir irgendwie jammern wollen oder Mitleid wollen oder sonst was.
Ach doch, 'n bisschen, bisschen jammern will ich schon.
Du schon, ja? Okay.
Nein, es geht nur darum, ähm, dass jetzt-
Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Genau.
Geteiltes Leid, nicht Leib.
Und auch, dass, dass vielleicht, es ist ja auch so, dass man manchmal an der Stimme auch ganz gut merkt, wie jemand drauf ist. Und wenn ihr uns jetzt heute vielleicht 'n bisschen anders wahrnehmt als, äh, in anderen Folgen, wo wir entspannter sind, dann liegt es nicht daran, dass wir uns gestritten hätten oder dass irgendwie sonst was im Raum steht, sondern einfach, dass im Moment im Hintergrund sehr viel abläuft. Zum Glück haben wir aber ja die Folge schon vor zwei Wochen oder so vorbereitet. Das heißt, wir mussten uns jetzt nicht in der, in der Stressphase hinsetzen und, und uns da Gedanken machen. Ähm, ich denke, dass wir da euch heut trotzdem sehr, sehr viel mitgeben können und wir freuen uns natürlich auch hier wieder auf Feedback. Wenn ihr, ähm, Tipps oder Gedanken zu der Folge habt, dann schreibt uns die gerne immer an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp, wie immer in den Show Notes verlinkt.
Da freuen wir uns auf euer Feedback.
Und wir haben's ja schon angeteast und das ist jetzt so die erste Folge, wo ihr das, glaub ich, richtig hört. Äh, wir haben viel Feedback bekommen auf die sehr persönlichen Folgen und, ähm, hatten schon immer die Idee, mal noch was zu machen, wo wir mehr auch unsere privaten Gedanken äußern können. Hier wollen wir uns ja sehr stark am Camping halten und, ähm, wir haben deswegen natürlich, weil wir ja nix zu tun haben, unseren-
Ja, wie, wie ihr gerade gehört habt.
... unseren Zweitpodcast auch noch jetzt in der Zeit grade gestartet. Da ist, äh, tatsächlich jetzt, wenn ihr das hört, sicherlich mindestens schon die zweite, wenn nicht vielleicht sogar die dritte Episode erschienen, äh, weil uns ja einfach auch langweilig ist den ganzen Tag. Nein, Spaß beiseite. Wir hatten einfach Bock drauf. Wir d... machen ja gerne Dinge auch, auf die wir Bock haben und, äh, der heißt: „Dafür sind wir nicht qualifiziert." Ähm, den findet ihr fast überall da, wo's Podcasts gibt. Wir sind noch nicht in allen Plattformen, aber in den großen, so Spotify, ähm, Apple, Google, Amazon, da sind wir vertreten und, ähm, wir haben auch 'ne Website dazu, nichtqualifiziert.de. Und im Zweifel sucht nach unseren Namen, Nele D'Andero Flores, Sebastian Vogt. Da werdet ihr uns auf jeden Fall finden. Und, ähm, wenn euch also unsere privaten Gedanken auch interessieren, ähm, dann, dann hört da mal rein.
Die erste Folge, ähm, da haben wir so 'n bisschen erzählt, wo wir herkommen, wer wir sind, was wir machen, warum wir den Podcast machen. Und, äh, in der zweiten Episode, das kann ich jetzt schon spoilern, weil die erscheint quasi jetzt einen Tag, nachdem wir aufnehmen. Da sprechen wir darüber, ob wir auch aufräumen, wenn die Putzfrau kommt. So haben wir's genannt.
Die Putzhilfe haben wir gesagt.
Ja, das, das, ja, ich hab's jetzt bewusst noch mal so formuliert, weil wir haben's so genannt und haben dann aber im Podcast gemerkt, dass eigentlich Putzhilfe der bessere Begriff wäre, weil Putzfrau auch wirklich negativ konnotiert zum Teil ist, auch wenn wir das gar nicht so für uns auffassen. Ähm, lange Rede, kurzer Sinn: Hört da gerne rein, wenn's euch interessiert. Wenn nicht, dann lasst es einfach, dann hört uns hier weiter zu. Und wir sind da auf jeden Fall mit gestartet und jetzt, äh, schnacken wir nicht mehr länger. Wir verlinken das natürlich noch mal in den Show Notes und ansonsten lasst uns jetzt ins Thema Mülltrennung reinspringen. Uns, also auch da, das Thema Mülltrennung im Wohnmobil beim Camping ist natürlich viel, viel, viel wichtiger, wenn man 24/7 drin wohnt, wie wir das viele Jahre gemacht haben. Das hat nichts, spielt nicht so 'ne große Rolle, wenn ich jetzt in den Campingurlaub fahre. Nichtsdestotrotz ist das Thema ein Thema.
Viele von euch machen sich Gedanken darüber und deswegen haben wir einfach entschieden, wir werden einfach mal unsere Best Practice dazu teilen und wie wir's machen, machen und machen würden. Wenn euch das egal ist, okay, dann hört zu oder hört nicht zu. Ähm, es soll überhaupt keine Belehrung sein, was ihr machen müsst. Ich weiß gar nicht, warum wir das immer dazu sagen. Na ja, weil's immer mal wieder Feedback in die Richtung gibt. Ähm, sind unsere Tipps und Tricks. Wenn ihr noch welche habt, die wir nicht, äh, genannt haben, dann schickt sie uns gerne, podcast@camperstyle.de per E-Mail oder unten im WhatsApp-Link Sprachnachricht, Textnachricht schicken. Freuen wir uns immer gerne drauf. Ich hab jetzt Schinken gesagt. Ich hab heut 'n bisschen-
Schinken, ja. Du hast Schinken gesagt.
Ich hab vorhin 'ne Präsentation gemacht in 'nem großen Unternehmen vor, vor der Geschäftsführer und hab da auch so zwei, drei wirklich Freud'sche Versprecher drin gehabt. Freut euch darauf, das wird es heute auch geben.
Auch von meiner Seite ganz bestimmt. Okay, also um jetzt nicht wieder abzuschweifen: Wir stehen ja als campingbegeisterte Reisende vor der Herausforderung, dass die meisten von uns irgendwie schon so 'n, so 'n gewisses Bewusstsein haben, 'n bisschen, äh, auf die Umwelt zu achten, aber wir haben sehr, sehr wenig Platz und die Voraussetzungen, ähm, zur Mülltrennung sind ja auch teilweise von Land zu Land und von Campingplatz zu Campingplatz auch sehr unterschiedlich. Das heißt, auf manchen Plätzen wird sehr strikt getrennt, auf anderen gar nicht. Und da muss man sich dann immer wieder auch neu sortieren, buchstäblich, und immer wieder eben auf die, auf die lokalen Gegebenheiten einstellen.
Und Da wir zumindest wir persönlich uns dort, wo wir hinkommen, ja auch, ähm, als Gäste quasi so verhalten wollen, dass wir uns an die Regeln halten und, ähm, dass wir jetzt nicht auch Campingplatzbetreibern irgendwie Stress verursachen, haben wir halt die, ähm, so verschiedene Systeme für uns entwickelt, wie wir möglichst optimal und platzsparend auf die Gegebenheiten vor Ort reagieren können. So, das ganz kurz vorweg.
Und jetzt wartet Nele darauf, dass
Dass du auch, dass du auch was Schlaues sagst.
Dass ich was Schlaues dazu sage. Ähm, und ja, und was ja auch 'n, 'n Thema ist, ist, äh, so'n bisschen der Geruch. Also, äh, klar, 'ne Kunststoffverpackung, die sauber ist, die riecht nicht, aber wenn irgendwo noch Reste drin sind oder der Biomüll oder der Restmüll, ähm, und es vielleicht auch noch warm dazu ist, dann kann ich durchaus auch schnell 'n Geruchsthema kriegen. Und ob's die kleinen Ameisen sind oder die größeren Mäuschen oder die noch größeren Ratten oder was auch immer, es können sich natürlich auch diverse Tiere zu uns gesellen und, äh, den Müll ganz spannend finden. Se-- Also selbst die eigenen Hunde finden ja durchaus 'n Mülleimer, äh, sehr, sehr spannend. Und, ähm, das sind so einfach Punkte, wo ihr vielleicht noch den ein oder anderen Tipp hier mitnehmen könnt.
Ähm, und selbst wenn ihr nicht Müll trennen wollt unbedingt, haben wir, glaub ich, auch da aber noch den ein oder anderen schlauen Tipp im, im Portfolio, wo ihr vielleicht den Hund hindern könnt, den Mülleimer zu zerwühlen.
Vernaschen.
Lernt man ja meist dann erst, wenn der Hund neu ist und, äh, man noch nicht drauf gefasst ist und nachts aufwacht vom Lärm, der grade ist.
Du, unsere hat jetzt damit angefangen nach fast neun Jahren. Also, ähm, die, die findet jetzt immer den, den, ähm, a..., den Abfalleimer mit den Plastikverpackungen ganz spannend und schlonzt die gerne aus. Also ich weiß auch nicht, diese Hunde, die entwickeln dann auch immer mehr Marotten mit dem Alter. Kenn ich von mir gar nicht. Ja, und, und dann noch 'ne weitere Herausforderung, die man auch nicht unterschätzen sollte: Wir sind ja nicht stationär nur unterwegs, sondern das Fahrzeug bewegt sich ja auch. Das heißt, es muss irgend 'ne Lösung geben, wie die Müllbehälter für die Fahrt, ähm, gut gesichert sind oder verstaut werden. Also da haben wir aber dann gleich auch noch Tipps für euch.
Genau. Und ich würde sagen, dann gehen wir direkt mal rein und fangen erst mal quasi so'n bisschen beim Müllbehälter an. Und da kann ich schon mal ganz kurz von meiner Seite sagen, wie wir's gelöst hatten in unseren Fahrzeugen. Im, im ersten Fahrzeug, da haben wir relativ wenig Platz und einen neuen Hund gehabt, der Mülleimer richtig spannend fand. Und wir hatten am Anfang, ähm, so 'ne Mülltüte an der Türe hängen und, ähm, die hing dann meistens draußen, weil die Tür meistens offen war und dann hat man sie auch irgendwann weggebracht. Und wenn's zu viel wurde, haben wir's halt irgendwo, äh, in, ich glaub, draußen halt hingehängt. So, das, ne, war immer ganz okay. Und dann kam aber der, der Hund zog ein und fand diese Mülltüte ganz spannend und kam da halt auch gut ran und konnte da gut dran schnüffeln.
Und was ich dann gemacht habe: Ich hab mir einfach, äh, wie hier in Portugal heißt, der Chinese, also das sind so, äh, quasi große Märkte, wo ich halt Nippes und Tand, also so allen möglichen Haushaltskram und alles, was ich brauche und vor allen Dingen nicht brauche, kriege. Da hab ich mir einfach 'n Mülleimer gekauft, der 'ne grade Seite hatte auf einer Seite, hab den mit, äh, 'nem, ich glaub Sikaflex, was ich grad da hatte, auf 'n Stück Holz geklebt und hab das Stück Holz halt dann an die Türe geklebt. Und, ähm, das Ganze halt in so, äh, bisschen höher als Bauchhöhe, sodass der Hund da nicht mehr rankam, wir noch gut rankommen. Und dann haben wir den Müll halt einfach in 'ne Tüte da reingepackt. So, damit war's sicher vorm Hund. Man hatte den Platz 'n bisschen gewonnen, weil der Mülleimer da sowieso in der Treppe war, wo man nicht, also wo man sowieso nicht stand, ja, normalerweise wenn die Tür zu war und, äh, damit wenig Platz gebraucht haben.
Und im zweiten Fahrzeug, das war 'n Ticken größer, da haben wir dann den Mülleimer in der, wie sagt man denn, im Sp..., also in der Spüle unten drin war halt 'n Kasten, da war nicht viel Platz, aber da passt halt genau 'n Mülleimer rein. Da haben wir das halt quasi-
'n Unterschrank.
Ein Unterschrank, vielen Dank. Und da war so 'ne Art Einbaumülleimer mehr oder weniger drin. Das war halt sehr, sehr praktisch, aber dafür brauchen wir natürlich auch 'n bisschen den Platz dafür.
Was ich auch immer wieder gesehen habe an Einbaulösungen, die ich sehr schön finde – wir haben aber dafür keinen Platz bei uns – ähm, sind so kleinere Eimerchen, die oder so'n, so'n Dreiersystem zum Beispiel, was in größere Schubladen verbaut werden kann, auch in Campingfahrzeugen. Also da gibt's verschiedene Möglichkeiten. Sowohl hab ich die schon im Campingfachhandel gesehen als auch, ähm, bei diversen Online-Großhändlern. Ich guck mal, ob ich das noch mal wiederfinde. Dann würd ich euch auch das zusätzlich zu unseren eigenen Produktempfehlungen noch mal in der Folgenbeschreibung verlinken, damit ihr euch das mal angucken könnt.
Ja, wenn ihr euch keine Gedanken über Mülltrennung macht, ist es natürlich recht einfach. Dann tut's einfach einen Sack, einen Mülleimer und dann bin ich fertig. Wenn man halt trennt, wie wir das tun, dann muss man natürlich gucken: Du hast einmal den Restmüll, du hast einmal ja irgendwie so, ich sag mal, gelber Sack, ja, also alles Kunststoff und, und vielleicht, äh, Dosen und so 'ne Geschichten. Und dann hat man vielleicht noch getrennt, äh, Glas und vielleicht auch noch Papier. Also das sind so immer die Sachen, die wir trennen und eventuell noch so Biomüll, wenn man den extra, äh, quasi bearbeiten will, ne. Das hängt 'n bisschen davon ab, wie man, wie stark man selber trennen will und dafür brauche ich natürlich ja irgendwie verschiedene dann Aufbewahrungs..., äh, Gefäße. Also so'n, so'n Dreiersystem ist-- Also zu Hause find ich das megapraktisch. Ähm, im Campingfahrzeug war bei uns da immer wenig Platz, wobei In der Heckgarage hätt es vielleicht ganz gut gepasst, so-
Ja, aber d-- meine Meinung ist dazu, man sollte auch an die, an das Mülltrennsystem irgendwie halbwegs einfach rankommen und nicht immer erst aus dem Fahrzeug laufen, um irgendwie 'n Joghurtbecher zu entsorgen. Da bin ich persönlich dann immer zu faul. Ich weiß nicht, wie's anderen Menschen geht.
Ich glaub, ist sehr unterschiedlich. Ich glaub, da gibt's Menschen wie wir, die, die neigen dann dazu, das nicht zu nutzen und es gibt aber andere Menschen, die macht das einfach, die da sagt der Kopf: „Kein Thema, laufe ich schnell hinter." Ähm, muss man 'n bisschen auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Ähm, also das, das allereinfachste System, was wir am Anfang genutzt haben, ist einfach verschiedene Tüten, die man, die man ranhängt-
Mhm
... ähm, wo man dann quasi Gelbe-Sack-Sachen reinpackt, wo man Restmüll reinpackt, ähm, und Papier und Glas hat man, das kann man meistens irgendwo in 'ne kleine Kiste oder so packen. Mhm. Und je nachdem wie fancy und schick es halt auch sein soll, ähm, gibt's dann halt fertige Systeme, was Nele grad gesagt hat. Ähm, die versuchen wir euch noch mal rauszusuchen, zu verlinken, die sie da gefunden hatte. Und, und für das Tütenthema vielleicht noch, also da kann man ja in allerlei Haken finden, also, äh, von, von Klassichaken für so Kederschienen, ähm, oder auch Haken, die man irgendwo in den Innenraum, äh, hängen kann. Also da muss man einfach mal gucken, was so das eigene Campingfahrzeug hergibt und wo natürlich auch ein sinnvoller Platz ist. Ich mein es ist total bescheuert, 'n Müll in 'ne Mülltüte dahin zu hängen, wo ich halt immer vorbeilaufe und dagegen dongse.
Ähm, solang die leer ist, ist vielleicht nicht so das Thema. Ähm, war bei uns im Wohnmobil cool, weil wir hatten ja einen, einen Doppelboden. Damit hatten wir quasi 'ne, 'ne Treppe, um rauszukommen. Also nicht nur außen, sondern auch innen gab's halt zwei... Warte, eine Stufe. Eine Stufe und das ist quasi toter Raum gewesen und damit konnten wir halt an die Tür perfekt unseren Müll packen, weil du dort sowieso nicht gestanden hast. So, das war da perfekt und so 'ne Räume würd ich immer suchen, die man halt einfach vielleicht nicht nutzt, die quasi sowieso mehr oder weniger verloren sind in Anführungszeichen. Und da kann man ganz gut vielleicht so als Tipp, äh, sich 'n Platz suchen, um seinen, seinen Müll da zu lagern.
Ich hab gestern zufällig, weil ich, äh, 'n bisschen für unseren wöchentlichen Schnäppchen-Newsletter bei verschiedenen Campingausstattern nach aktuellen Angeboten gestöbert hatte, wieder 'n tolles System gesehen. Das ist mir schon mal vor 'n paar Jahren übern-- weiß ich nicht, ein, zwei Jahren vielleicht übern Weg gelaufen. Das nennt sich Flex Trash und da überlege ich wirklich ernsthaft, ob wir uns das, ähm, mal holen sollen. Das sind Mülleimer in verschiedenen Größen. Der Außenbezug ist waschbar, was ich extrem cool finde. Und die gibt's eben in – lass mich richtig erinnern – drei Liter, fünf Liter und neun Liter, glaub ich.
Ja.
Die sind, die sind sehr flexibel und es gibt für diese Mülleimer ganz unterschiedliche Halterungen, die man eben sich dazu bestellen kann. Das ist einmal 'n Erdspieß für draußen, wenn ich zum Beispiel ins Vorzelt oder irgendwo oder wenn ich auch mal, weiß ich nicht, irgendwie zelten gehe oder so, kann ich 'n Erdspieß einfach reinstecken. Dann gibt's verschiedene, ja, so Adaptersysteme für Türen, für Autorücksitze, für Mittelkonsolen, für Handschuhfach und so weiter. Ähm, jetzt wo ich drüber spreche, sollen wir uns den mal zum Testen bestellen, Sebastian? Ich hab, ähm, ich find den nämlich echt cool. Ich hab auch 'n Artikel dazu gemacht.
Ja.
Und das find ich auch 'ne sehr gute Lösung, wenn man jetzt nicht unbedingt Do it yourself da irgendwie sich was zusammenstückeln möchte, dass man sich halt überlegt: Wo hab ich im und am Fahrzeug Platz? Und dann mit so verschiedenen Größen zum Beispiel arbeitet. Ansonsten, womit wir seit Langem unterwegs sind und das auch immer wieder nutzen, grade wenn wir länger irgendwo stehen, sind Pfandsäcke aus 'm Baumarkt. Leider hab ich die, nachdem wir uns drei Stück davon gekauft haben, nie wieder gefunden. Die waren damals vom Toom-Baumarkt. Ähm, die sind so aus so 'nem relativ festen Nylon. Das heißt, wir können darin auch Wäsche transportieren, wenn wir mal in Waschsalon müssen. Aber vielleicht gibt's die von 'nem anderen Anbieter auch noch. Ähm, die lassen sich super mit verschiedenen Haken an die Kederleiste außen befestigen und dort hat enorm viel Platz.
Also die haben wir lange Zeit immer genutzt für diese, für diese ausgiebigen Touren oder als wir noch im Wohnwagen gelebt haben, ähm, für Papier und ja, was du vorhin gesagt hast, Gelber Sack, also Verpackungsmaterialien im weitesten Sinne. Und aktuell, wo wir jetzt, äh, nicht mehr dauerhaft im Wohnwagen unterwegs sind, haben wir uns halt selber so 'n System zusammengebastelt. Das heißt, wir haben verschiedene Mülleimer. Ähm, das ist einmal 'n fester, so 'ne feste kleine Box, die ist auch aus 'm Baumarkt. Ich weiß gar nicht, R-Roto oder Kawa oder irgend so 'n System. Und darin transportieren wir während der Fahrt zwei faltbare Mülleimer in unterschiedlichen Größen.
Es gibt einen kleinen, der wird vielleicht so, ja, auch so um die drei bis fünf Liter haben maximal. Der hängt während der Standzeiten in der Küchen-, ähm, -unterschranktür ein, damit ich da, wenn ich koche, eben schnell die Abfälle, ähm, reinpacken kann, auch grad so Biomüll und so was. Der wird sehr regelmäßig entleert. Dann haben wir noch 'nen größeren Klappbaren, der wird so um die sieben, acht Liter haben. Der steht, ähm, bei uns, ja, so in so 'ner Nische zwischen Bett und Küche zusammen mit der festen Box. Und in die feste Box kommt Glas und Dosen und in die, in den kleineren, ähm, faltbaren Abfalleimer kommt eben Verpackungsmüll und Papier und das trennen wir dann, wenn wir dann an den Containern sind.
Und damit kann man kleinere Müllmengen ganz gut bewältigen, grade wenn man sowieso nicht lange an einem Ort bleibt. Dann muss man ja sowieso immer den, den Abfall entsorgen, bevor man weiterfährt. Zumindest würd ich das dringend empfehlen. Und was wir gar nicht nutzen oder nur sehr selten, ähm, ist der Abfalleimer, der bei uns in der Tür fest verbaut ist. Wir sind ja ansonsten sehr große Fendt-Fans, aber ich muss sagen, die Abfalleimer, die bei den Fendt-Caravans an den Türen verbaut sind und ich denke, dass es bei manchen anderen Herstellern auch so ist, die sind wirklich gar nicht gut händelbar, weil da kann man nicht 'nen Inneneimer rausnehmen. Man kann auch nicht vernünftig 'ne Tüte reinbauen und der, die Außenwand des Mülleimers lässt sich nicht wegklappen, sodass man den mal ordentlich reinigen könnte.
Ähm, da hoffe ich seit Langem auf 'n neues System, ehrlich gesagt. Und deswegen nutzen wir den wirklich nur für ganz saubere Sachen, auch mal Papier, wenn wir ein bisschen mehr haben oder Kartonagen oder so was, das packen wir dann da rein, aber keinen normalen Restmüll zum Beispiel. Ich weiß nicht, ähm, bei vielen anderen Herstellern ist es so gelöst, dass man so'n kleines Eimerchen hat, was dann innen verbaut ist, was man rausnehmen kann. Aber ja, da gibt's noch Optimierungsmöglichkeiten. Und im Bad haben wir einfach einen kleinen Eimer mit 'nem Klappdeckel verbaut. Den haben wir nicht fest montiert. Das ist Brunner, glaube ich. Der ist wirklich super. Der ist nämlich ganz flach. Das-- Wir haben ja nur 'n Mini-Mini-Bad und in diesem ganz kleinen flachen Eimerchen sammeln wir halt Toilettenpapier getrennt, damit wir nicht so auf die Toilette entsorgen müssen.
Und den haben wir nicht fest verschraubt, sondern da haben wir so 'ne Silwy-Magnetleiste. Also Silwy ist ja so'n, ähm, sehr, sehr ausgefeiltes Magnetsystem mit sehr starken Magneten, die die mit verkaufen. Und da haben wir so 'ne Silwy-Magnetleiste, die eigentlich für Gläser und solche Geschichten ist, hab-, äh, in, im Bad verklebt und haben an den Mülleimer auch so Magnete verklebt und deswegen, ähm, können wir den super auch wieder abnehmen, zum Entsorgen bringen, auch mal waschen, weil, ne, Toilettenpapier ist ja, auch wenn's in 'ner Tüte ist, aber da sollte man auch 'n bisschen Hygiene walten lassen. Und ja, den kann ich auch sehr empfehlen. Den verlinke ich euch auch noch mal in den Show Notes und jetzt genug mit meinem Monolog.
Ja, bleibt immer noch so'n bisschen der Biomüll als Spezialfall, der ja das größte Potenzial für schnelles Riechen und, äh, komische Gewächse und so was hat, ähm, und der aber auf den meisten Plätzen nicht getrennt gesammelt wird, weil ja vermutlich primär weil die Leute jeden Scheiß da reinschmeißen würden, was wieder 'n Haufen Aufwand macht. Ähm, so Plastiktüten und so was sieht man ja ganz gut in den Biomülltonnen, was da gerne drin landet. Ähm, aber darum soll's auch gar nicht gehen. Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn's natürlich Biomüll getrennt gibt, ähm, dann haben wir den meistens halt in irgend 'ner Schüssel oder so gesammelt und dann relativ zeitnah entsorgt, ja. Und, ähm, also das heißt, du machst Essen, du hast irgendwie, keine Ahnung, ein bisschen Gemüseschäler und hier und da was und dann wird's halt einfach schnell zum Biomüll gebracht. Und wenn's den nicht gibt, na gut, dann kommt's mit in den Restmüll und dann musst du den aber auch entsprechend häufiger entsorgen.
Ähm, das ist ja im Wohnmobil alles aufgrund der Platzgeschichte ein bisschen schwieriger, weil klar, zu Hause, wenn du Platz hast, dann packst du halt, ne, wir haben hier 'n Biomüllgefäß, das ist jetzt auch nicht riesig. Was wird das haben? Das hat vielleicht so 20 mal, nee, ja, 15 mal 15 mal 15 Zentimeter. Das hat so 'n kleinen Korb drin, dass so 'n bissl die Flüssigkeiten sich unten sammeln können und das wird halt einfach alle ein bis zwei Tage spätestens rausgebracht. Das ist mega praktisch, aber im Camper, da musst du wieder gucken, dass du's irgendwo in die Spüle stellst, wenn du fährst und, ähm, dann steht's im Weg rum. Ähm, ich glaube, da haben wir ganz häufig dann, ähm, das eher mit in den Restmüll gepackt, einfach aus, aus Praxisgründen. Ähm, ja.
Also ehrlich gesagt machen wir das auch manchmal, wenn wir auf Plätzen überhaupt unterwegs sind, wo organischer Abfall getrennt wird, weil das, also ich kann wirklich die, die Plätze zählen, auf denen wir in den zehn Jahren bisher waren, wo das passiert ist. Wahrscheinlich genau aus dem Grund, den du genannt hast. Es gibt auch kleine Biomüll-, Bioabfalleimerchen, die haben 'nen Deckel und 'nen Aktivkohlefilter. Ähm, da hab ich auch von der Sorte einen zu Hause, aber es ist halt dann wieder 'n weiteres Teil, was man mit rumschleppen muss und was eben nicht faltbar ist und irgendwann wird's dann auch nicht mehr praktikabel. Ähm, ab-- Bei allem Umweltbewusstsein und, und aller Nachhaltigkeit, aber wir, wir können ja nicht jetzt uns, äh, zu Tode verwalten, wenn wir unterwegs sind mit, mit der Abfalltrennung, dann auch noch, äh, irgendwie kleine, kleine Biomülleimerchen mitzuschleppen.
Also da find ich's dann wirklich auch praktischer, wenn man den halt sammelt und dann jeden Tag wegbringt, bevor die Fruchtfliegen kommen und den, und den Camper, äh, befallen.
Ja, ansonsten ist tatsächlich, also was, was ich krass fand und das ist mir relativ schnell aufgefallen, als wir angefangen haben, also als wir ins Wohnmobil gezogen waren und unterwegs waren, wie viel Müll wir produzieren. Das ist einem, wenn man im, im, im Haus, in der Wohnung lebt, nicht so bewusst, weil du mehr Platz hast und der, der Kram nicht immer so vor der Nase rumliegt. Aber als wir dann im Wohnmobil waren, war das wirklich erschreckend und es wurde noch krasser, als wir dann Richtung Spanien, Portugal gekommen sind, wo gefühlt die Dinge alle noch mal zweimal eingepackt waren. Ist, ist jetzt auch besser geworden, ähm, aber das, das war wirklich so 'n richtig krasse Erkenntnis, wie viel Müll wir eigentlich produzieren und wie schwer es auch unterwegs ist, auf den zu verz-- oder den sozusagen wegzulassen. Weil ich mein, wenn du zu Hause bist, dann hast du da vielleicht irgendwo 'n Laden, wo's, ähm, keine Ahnung, Papierverpackungen gibt oder wo's, wo du in 'n Unverpacktladen gehst.
Wenn du dir so viel Mühe machst dazu, ne, dann, dann kannst du das schon reduzieren. Aber wenn du halt unterwegs bist und auch nicht ewig Zeit hast, immer jeden nachhaltigen Supermarkt zu suchen, von denen's sowieso nicht viele gibt, dann ist es halt super schwierig. Und dann, äh, waren das am Anfang wirklich so Sachen, zweimal eingepackte Dinge, zweimal in Kunststoff und das riesige Mengen. Ähm, und das Einzige, wo du, was du aber da tun kannst, ist halt wirklich beim Einkaufen so gut es geht drauf, drauf achten, was du kaufst, ne. Aber Dann, dann fängt schon wieder an, dass Bioobst irgendwie meistens eingepackt ist-
Ja
... damit's halt nicht, nicht kontaminiert wird vom normalen Obst oder Gemüse. Ja, versteh ich. Ist aber halt irgendwie blöd. Ähm, was man da machen kann: Man kann natürlich gucken, so Hofläden, Bioläden, ähm, die haben das, äh, zum großen Teil nicht, sondern die machen sich natürlich da eher Gedanken und dann liegt da nur Biogemüse und dann kontaminiert da auch nichts. Und dann, also hier zum Beispiel der Laden, wo wir vor Ort einkaufen, der hat dann halt auch einfach Papiertüten, wenn du welche brauchst. Und das ist natürlich dann macht deutlich weniger Müll, weil manchmal kann man die Papiertüten auch noch mal verwenden und sei es nur, um zum Beispiel den Biomüll wieder reinzupacken, wenn das welche sind, die man kompostieren kann. Ähm, und klar könnten wir jetzt den Tipp geben: „Geht immer im Unverpacktladen, äh, einkaufen", aber ja, wer weiß schon, wo die überall sind und grade wenn ich irgendwo unterwegs bin, äh, dann will ich auch nicht immer irgendwie ewig lange Zeit verbringen und gucken, wo kann ich jetzt halt super einkaufen, ne?
Aber so 'n bisschen gucken kann man auf jeden Fall auch im Supermarkt. Das haben wir festgestellt.
Also wir versuchen da wirklich sehr drauf zu achten, aber selbst für uns ist es manchmal nicht händelbar, immer wenn wir irgendwo sind, Bioläden, Unverpacktläden oder Hofläden oder sonst irgendwas zu finden. Das geht einfach nicht. Und bevor man dann auch drei Stunden durch die Gegend kurvt, ist es dann vielleicht tatsächlich nachhaltiger, einfach in den Supermarkt oder auf den lokalen Markt zu gehen. Ich hab die Erfahrung gemacht, dass die lokalen Märkte eigentlich immer am einfachsten zu finden sind. Die gibt's auch fast überall in ganz Europa und auch in, in anderen Ländern. Also hier in Mexiko zum Beispiel ist es auch so, dass wir praktisch gar nicht mehr in 'n Supermarkt einkaufen gehen, sondern mehr oder weniger nur noch hier heute ist wieder Markt vor der, vor der Tür. Da geh ich nachher eben rüber und hol mir 'n bisschen noch Gemüse für die letzten Tage und Obst.
Und ansonsten, ähm, ja, Supermarkt ist eigentlich, äh, bei uns jetzt mittlerweile relativ überflüssig, aber man muss natürlich auch bedenken, wenn ich mit 'nem großen Campingfahrzeug unterwegs bin, dann komm ich manchmal nicht in die kleinen Orte, wo die Märkte stattfinden, sondern da ist der Supermarktparkplatz eben die praktischere Variante. Und dann kann man ja immer noch das auch so machen, dass man zum Beispiel wenn man was in Tüten kauft, in Kunststofftüten, dass man die, diese Kunststofftüten dann halt als Müllbeutel weiterverwendet. Wenn ich sowieso, dann muss ich nicht extra Müllbeutel kaufen. Das mach ich hier in Mexiko auch. Hier ist auch alles mit irgendwelchen Plastiktüten. Die werden dann halt einfach re-recycelt für, ähm, für die normalen Hausabfälle oder fürs Toilettenpapier oder was auch immer.
Was bei uns ganz gut funktioniert mittlerweile sind diese, die, diese Gemüse- und Obstnetze, die man-
Ja
... quasi auch mit in den Supermarkt nehmen kann und da einfach seine Sachen statt in die Plastikpackungen, ähm, packt. Man muss natürlich einmal den, den Prozess verinnerlicht haben, dass man die nicht vergisst. Ähm, aber jedes Mal, wo du's halt dabei hast, ist ja quasi eine Plastiktüte weniger, auch wenn jetzt natürlich die Plastiktüten nicht so den großen Platzverbrauch im Wohnmobil haben, aber sind sie trotzdem halt 'n Verschmutzungsfaktor. Und das hat sich bei uns eingebürgert, dass wir da immer zwei, drei, vier im Auto überall rumliegen haben, genauso wie wir 'nen ein, zwei Jutetüten, äh, im Auto liegen haben, wenn wir irgendwo zum Bäcker gehen. Ähm, das man, dann kann man halt ja Brot und, und, also vielleicht nicht den Kuchen, den lässt man schon einpacken, aber Brot, Brötchen, so diese Dinge kann man halt einfach in 'ner Jutetüte transportieren. Da braucht man jetzt nicht erst noch irgendwie mit 'ner, äh, Verpackung anfangen, auch wenn's bei den Bäckern ja meist Papier ist, was man da bekommt.
Diese Obstnetze, die setzen sich auch mehr und mehr durch, hab ich festgestellt. Also in den ersten Jahren, wo ich damit unterwegs war, wurde ich teilweise in Supermärkten echt noch schief angeguckt, auch in Europa. Und da, ich glaub, da wussten die Leute nicht so wirklich, was sie damit anfangen sollten, aber jetzt sieht man das immer mehr. Selbst hier in Mexiko seh ich jetzt immer wieder Leute, die damit unterwegs sind. Und ein weiterer Tipp von mir zur Müllvermeidung wäre auch, das mach ich hier auch, wenn's irgendwie möglich ist: Wenn man reist, dann nimmt man sich ja öfter auch mal irgendwie was Fertiges zu essen mit, ne. Also das, dann isst man ja nicht immer unbedingt im Restaurant, sondern man bestellt sich mal was und lässt sich das einpacken und, und isst dann auf 'm Campingplatz. Und da ist es halt auch möglich meistens, dass man dann mit 'nem eigenen Behälter hingeht und dass sie das dort einfüllen.
Da sind wir jetzt grade hier in Mexiko Gespräch im Viertel, ähm, weil ich immer die Familie zwinge, wenn wir uns hier Tacos holen gehen die Ecke, dass wir dann mit unseren eigenen Tellern dorthin gehen. Und, und die Leute denken, glaub ich, dass ich 'n bisschen verrückt bin, äh, oder wir alle. Aber ich find das halt sinnlos, wenn wir nur einmal über die Straße gehen und um uns Essen zu holen, dass man dann für fünf Leute – wir sind, ja, fünf Leute sind wir – ähm, dass man dann fünfmal Plastikverpackungen en masse hat und die muss man... Also erstens ist es 'ne Umweltkatastrophe und zweitens müssen wir die ja dann auch wieder entsorgen. Und es kostet den Menschen, der eh schon nicht viel verdient, mit seinem, mit seinem Essensstand ja auch Geld, diese ganzen Plastikverpackungen zu besorgen.
Die sind nämlich gar nicht so billig und von daher find ich das eigentlich die beste Lösung.
Erinnert mich immer hier an Mickey's Place. Das ist hier 'n, 'n, so 'n Campground die Ecke und da haben wir nämlich gelernt, bevor wir da waren, da kannst du einfach mit deiner Schüssel runter ins Restaurant gehen und kannst dir 'ne Schüssel Pommes abholen.
Ach toll.
Und sparst dir quasi auch halt die Verpackung. Das fand ich ganz süß. Das haben wir auch gemacht. Und, ähm, es ist manchmal so 'n, so 'n Hygienethema, weil es gibt natürlich auch viele Hygieneaufnahmen, also, äh, Hygieneauflagen. Und, äh, grad in Supermärkten ist das 'n großes Thema, ähm, äh, was das häufig verhindert, aber grade im Ausland und, äh, eben auf irgendwelchen Campingplätzen ist das vielleicht nicht ganz so schlimm. Also, ne, kann man, kann man durchaus machen, um, um Müll zu sparen. Ich, das ist schon teilweise ziemlich krass, was da wirklich an Plastik produziert wird und da mag jetzt jemand sagen: „Ja, aber die anderen in Mexiko, die holen sich alle die Plastiktüten." Ja, das stimmt, aber wenn's halt fünf weniger sind, sind's fünf weniger.
Ja.
Und ähm, das ist halt genau der Punkt. Es geht nicht darum, alles perfekt zu machen, ähm, sondern einfach Kleinigkeiten zu verändern. Und wenn viele Kleinigkeiten verändern, dann sind das große Dinge, die sich verändern.
Ja, man fühlt sich als Einzelperson immer so 'n bisschen machtlos, aber wenn natürlich Millionen Einzelpersonen kleine Schritte tun, dann kann man dadurch auch ganz viel bewegen. Aber das ist 'n anderes Thema.
Ja.
Wir haben ja in diversen Folgen auch schon immer wieder mal über die Möglichkeiten gesprochen, Abfall zu vermeiden, grade auch Verpackungsmüll. Ich geh da nur noch mal einmal kurz durch. Wen das näher interessiert, der kann ja noch mal in die Folge Körperpflege beim Camping reinhören oder wir hatten auch schon Nachhaltigkeitsfolgen. Da sind wir, glaub ich, auch 'n bisschen genauer drauf eingegangen. Also wir verwenden sehr, sehr häufig feste statt flüssige Hygieneprodukte, das heißt, ähm, feste Seifen, feste Shampoos, teilweise auch festes Deo. Da, ähm, kann man ganz viel einsparen. Dann Leitungswasser, sofern es unbedenklich ist, da muss man sich vorher natürlich informieren, statt den Plastikflaschen. Da hab ich aber auch immer wieder dazu gesagt schon, dass wir das nicht machen, weil das für uns auch nicht wirklich nachvollziehbar ist, in welchen Regionen und auf welchen Campingplatzen es, Campingplätzen das Leitungswasser wirklich so ist, dass es trinkbar ist.
Deswegen greifen wir unterwegs auf die großen Gebinde zurück. Ähm, dann verschiedene Hausmittel statt irgendwelche Reiniger in, in dicken Plastikverpackungen. Und für mich ist halt eines der, der wirklich wichtigen Hygienepflegeprodukte 'ne Podusche beziehungsweise eine einfache PET-Flasche mit Sportverschluss, um mich nach dem Toilettengang ausführlich zu reinigen, statt Feuchttücher zu verwenden oder halt, um auch weniger Klopapier zu benutzen. Was hast du noch so in petto?
Mhm, also was auf jeden Fall gut funktioniert, sind diverse, ähm, Gläser und, äh, Kunststoffglasboxen. Kunststoff ist halt, bietet sich im Mobil mehr an, weil's leichter ist. Glas ist ja relativ schwer und-
Lässt sich auch nicht so gut stapeln leider.
Und, äh, also wir haben immer 'ne ganze Menge möglichst viereckiger Kunststoffboxen dabei. Die kann man nämlich auch gut nehmen, um einfach, ähm, Essensreste im Kühlschrank zu lagern, so lange, bis man sie dann halt endlich wegschmeißt. Nein, äh, Spaß beiseite, aber ist ja auch manchmal so, dass du manche Sachen in Kühlschrank räumst und weißt genau, das hebst du jetzt auf und schmeißt's in zwei Wochen weg. Aber nein, ähm, das ist aber ganz praktisch. Oder auch mal irgendwie, ähm, keine Ahnung, Nudeln, die übrig geblieben sind, ne, oder auf die, die trockenen Nudeln, die man nicht gekocht hat, aufzuheben. Da sind so stapelbare Kunststoffverpackungen oder Kunststoff, wie heißen die denn? Also früher war's Tupperware, aber die gibt's ja nicht mehr, also-
Frischhalteboxen.
Frischhalteboxen. Danke schön. Ähm, die gehören bei uns zur Grundausstattung. Ähm, Gläser weniger, das ist zu Hause eher 'n Thema. Ähm, damit man einfach Dinge halt easy und trocken und vielleicht auch mal luftdicht lagern kann. Und, ähm, das, das ist für mich 'n so eigentlich der wichtigste Punkt. Ansonsten hast du grade eigentlich schon so weit alles gesagt. Ähm, ich glaube, da hab ich nicht viel zu ergänzen.
Was wir noch, ähm, jetzt neu haben, das kam tatsächlich zwei Tage vor meiner Abreise nach Mexiko im, im Ende Dezember oder Anfang Januar. Ähm, ich hab mir jetzt mal so 'n Set an Vorratsgläsern bestellt. Das sind wie so, wie so Einmachgläser und die kommen mit einem, mit so 'nem kleinen Aufsatz, mit dem man dann vakuumieren kann. Das werd ich jetzt auch mal beim Camping testen, wie praktikabel das ist. Also für zu Hause weiß ich, dass es, dass es super für mich sein wird. Da, ähm, gibt's keine Diskussion. Aber ob man das wirklich auch gut fürs Camping nutzen kann, da würd ich dann noch mal 'n Update geben in 'n paar Monaten, wenn ich das mal mit an Bord hatte über 'ne gewisse Zeit oder ob dann was kaputtgeht oder ob das dann doch viel Platz wegnimmt et cetera.
Und Bienenwachstücher nutz ich sehr gerne für Brot oder statt 'ner Frischhaltefolie zum Beispiel, ähm, wenn ich mal irgendwie, weiß ich nicht, irgend 'nen Anschnitt von 'nem Obst habe, was, was irgendwie, was ich frisch halten möchte oder so. Ähm, Bienenwachstücher sind 'ne, sind 'ne wirklich sehr, sehr gute Alternative für manche Produkte, für andere wiederum nicht. Also da muss man sich 'n bisschen informieren. Ich meine irgendwas so wie, ähm, sehr, also so, so was wie Geräuchertes oder so, wo sehr viel tierisches Fett drin ist, glaub ich, kann man eher nicht so gut darin aufbewahren. Aber trockene Waren, also Brot oder auch mal 'n trockenes Stück Käse oder so, hat bei mir bisher super funktioniert. Da muss man halt nur dann drauf achten, dass sich kein Schimmel bildet.
Also da immer wieder dann nach Anleitung diese Wachstücher gut reinigen. Ähm, die gibt's übrigens auch als vegane Variante. Die hab ich selber noch nicht getestet. Ich hab tatsächlich die, die Bienenwachsvariante, aber das könnt ihr euch auch mal anschauen. Ich find das super und die sind auch immer sehr hübsch. Die gibt's mit ganz tollen Prints. Also wenn ihr gerne auch was fürs Auge habt, dann sind die sicherlich 'ne gute Option.
Ja, ansonsten jetzt wär der letzte Punkt: Wo entsorge ich denn meinen Müll, wenn ich ihn denn dann habe und gesammelt habe?
Ich hab, 'tschuldigung, ich, ich muss noch mal dazwischengehen. Ich hab noch ganz kurz für so, für Kurztrips oder weil mir das echt am Herzen liegt: Egal wo man hinkommt, man sieht überall Zigarettenkippen und man sieht überall, ähm, auch so kleine Verpackungsmüll, Kaugummipapierchen, ähm, Zigarettenschachteln, Kaugummis selber. Ähm, also um das zu vermeiden, gibt's echt zwei ganz, ganz einfache Lösungen und die nutzen wir selber auch. Wir haben immer sowieso für uns, für den Hunde-, für die Hundekacke von der Zoe kompostierbare Hundekot-Tüten dabei und da kann man super auch kleineren Müll mit reinnehmen, inklusive auch ausgedrückte Zigarettenkippen, wenn man nix anderes zur Hand hat. Und auch organischen Müll, wo man sagt: „Ja, d-, äh, ist zwar Natur, aber will ich jetzt trotzdem hier nicht hinschmeißen", wie zum Beispiel 'ne Bananenschale oder 'n Apfelbutzen oder sonst irgendwas.
Kann man super da reinpacken, läuft nix aus, ähm, kann man in jede Tasche, Handtasche oder so Rucksack wieder mitnehmen und zu Hause dann ordentlich entsorgen. Und ich hab auch eigentlich immer so 'nen kleinen Taschenaschenbecher dabei, weil ich bin ja Raucherin und der Halil ist Gelegenheitsraucher und da kommen halt dann die Kippen rein. Das sind, glaub ich, ha, also ich glaub, ich hab da einfach so Metalldöschen von irgendwelchen Bonbons oder Kaugummis oder so, die ich mal gekauft hab, umfunktioniert. Es gibt aber auch diese Taschenaschenbecher mit so 'nem Druckdeckel, ähm, wo sich dann die Seitenränder öffnen. Da gibt's ganz unterschiedliche Möglichkeiten, müsst ihr aber nix teuer kaufen. Da lässt sich im Grunde irgendein Haushaltsgegenstand umfunktionieren, im Zweifel auch irgendwie, ähm, ja, 'n kleines Schraubdöschen oder so was.
Aber bitte schmeißt die Kippen nicht irgendwo hin. Also ich hab mal gelesen, eine Zigarettenkippe kann bis zu 40 Liter Grundwasser verunreinigen und das ist schon 'ne Summe, die sollte man im Hinterkopf haben.
Nee, die verbrau-verbraucht vor allen Dingen ewig, um auch zu verrotten, weil das dieser Filter halt, äh, überhaupt nicht so leicht verrottet.
Ja, und es ist eklig und es gibt Kinder, die die dann in die Hand oder in Mund nehmen, wenn sie noch im, im Krabbelalter sind. Oder es gibt Hunde, die alles aufsaugen, also und, und die sich dann wirklich schwerst vergiften können. Also da sollte man wirklich drauf achten, dass das halt nicht passiert.
Ja, also generell gebietet es sich eigentlich, dass man keinen Müll in die, in die Gegend schmeißt und Müll ist halt auch der Kaugummi, der auch wiederum von Vögeln aufgenommen wird und, äh, zum Tod führen kann. Also macht euch da-
Und übrigens beim, beim Thema Kaugummi: Viele Kaugummis haben mittlerweile als Süßungsstoff Xylit und Xylit ist höchst tödlich für Hunde. Also ich hab da immer Sorge, dass die Zoey mal irgend 'nen ausgespuckten Kaugummi aufnimmt, weil das schon wirklich in Mikrogramm Dosierungen zu schwersten Vergiftungserscheinungen bei Hunden und ich vermute auch bei anderen Tieren führen kann.
Ja, also wie gesagt, da, da, also ne, wer nicht Müll trennt, okay, das ist so fein, aber wer seinen Müll in die Umwelt schmeißt, das find ich tatsächlich, sollte sich gebieten, dass man das nicht tut. Und wie gesagt, macht euch auch Gedanken gerne über Kleinigkeiten, die eben 'ne schlimme Wirkung haben können. Ähm, kommen wir aber jetzt zum Thema, wo, wo, wo und wie entsorge ich denn meinen Müll? Also wenn wir in Deutschland gucken, dann klar, wenn ich aufm Stellplatz oder Campingplatz bin, hab ich da meistens, ähm, Entsorgungsmöglichkeiten. Also mindestens hab ich zumindest so 'n, so 'n Restmüllbehälter, wo ich halt im Zweifel dann alles reinschmeiße. Ich hab auch mal zum Beispiel gelernt bei 'nem Stellplatzbetreiber, ähm, der hat mir erzählt, dass die zwar trennen, aber die bekommen eben von der Stadt nur, weil sie gewerblich sind, einen Gewerbemüllcontainer.
Da kommt alles rein, ähm, und das wird einfach dann entsprechend nicht getrennt und die haben freiwillig quasi getrennt und haben dann eben freiwillig das, äh, Glas in den Glascontainer und die Pappe in den Pappcontainer gebracht. Hätten sich davon, dafür oder dabei aber nicht von der Stadt erwischen lassen dürfen. Ähm, da müsste man sozusagen, um's dann korrekt zu machen, das in seinem Fahrzeug sammeln und getrennt wegbringen. Okay, ich will das System jetzt auch gar nicht kritisieren. Gibt sicherlich Gründe, warum das so ist. Ob die gut sind oder nicht, sei dahingestellt, aber da sind andere Stellen, die da quasi was nehmen müssen. Aber lange Rede, kurzer Sinn: Ihr habt 'n Restmüllbehälter, ähm, da könnt ihr eure Sachen im Normalfall entsorgen. Wenn da keiner ist, ja, dann müsst ihr's halt mitnehmen und woanders, also dann am nächsten Restmüllbehälter entsorgen. Und in Deutschland ist es nun mal so, dass die alle privat sind.
Das heißt, ihr habt sonst eigentlich keine Möglichkeit, euren Müll zu entsorgen, außer in den öffentlichen Papierkörben. Da gehört es streng genommen nicht hin. Ich finde aber, besser da, ähm, als irgendwo anders. Aber auch da ist halt der Punkt: Meistens sind die dann, ne, an solchen Plätzen voll und dann legt man noch obendrauf und dann kommen Tiere und machen das auf und gibt auch 'ne Sauerei. Also auch da macht's durchaus Sinn, da noch mal nachzudenken. Und ich weiß, es ist nervig und eklig, seinen Müll mitzunehmen zu müssen, aber es wär manchmal vielleicht durchaus besser, ähm, das zu tun. In-- Hier in Sp..., also in Portugal und Spanien ist das besser. Da stehen die Mülleimer quasi public, also öffentlich zugänglich und gehören dann so 'ne große Mülltonne mehreren Häusern. Also die können da ihren Müll reinschmeißen. Da ist es natürlich deutlich einfacher, seinen Müll mal zu entsorgen.
Ähm, dafür gibt's halt in einigen Ländern wieder keine Mülltrennung. Also da muss man alles da reinschmeißen und da wird halt auch häufig alles reingeschmissen, weil der nächste Altglas- und Altpapiercontainer halt einfach viel weiter weg ist als die Mülltonne. Ähm, okay, entscheidet selber, wie ihr damit umgeht, was ihr damit macht. Ähm, das fand ich tatsächlich in Deutschland als lebender Wohnmobil teilweise schwierig, den Müll zu entsorgen. Grade wenn du auf kostenlosen Plätzen gestanden hast, ähm, hat da einfach 'ne Müllentsorgungsmöglichkeit gefehlt. Ja, versteh ich, kostet Geld, aber, ja gut, dann muss man seinen Müll halt mitnehmen, ne. Da muss man dann einfach 'n bisschen quasi damit leben. Ähm, im Ausland, find ich, funktioniert das deutlich besser.
Also wenn wir irgendwo stehen ohne Müllentsorgungsmöglichkeit, was wir dann machen, ist halt, dass wir dann, wenn wir wieder unterwegs sind, in kleinen Dosierungen ehrlich gesagt auch mal an Rastplätzen entsorgen. Also dann packt man nat-natürlich nicht den großen Restmüllsack rein, sondern, ähm, teilt das 'n bisschen auf, aber das geht auch immer, weil da sind ja relativ große Mülleimer meistens.
Ja, da sind nur meist die Öffnungen beschränkt, aber es ist allemal besser, als das irgendwo hinzuschmeißen. Also, ne oder auf 'n, auf so 'n, auf so 'n Wandermülleimer, der schon übervoll ist, es obendrauf zu legen. Also das haben wir auch schon gemacht und ich find das auch völlig in Ordnung. Also, ähm, das ist nun mal Müll, der entsteht. Wir zahlen in Deutschland die Steuern und alles dafür und ja, wir haben dann in der Stelle halt nicht für den priva..., oder für den öffentlichen Mülleimer bezahlt, aber besser als es irgendwo rumzuschmeißen.
Ja. Ja, und auf den Campingplätzen ist es immer ganz schlau, dass man schon beim Einchecken fragt, wie die Entsorgungsmöglichkeiten und die Abfalltrennungsregeln aussehen. Weil wenn der Abfall nicht getrennt wird, dann brauche ich auch nicht meine fünf Mülleimerchen auspacken und mir die Mühe machen. Und eben wenn er getrennt wird, dass es dann auch so stattfindet, wie's eben der Campingplatz vorgesehen hat. Da gibt's, wie gesagt, eingangs ja schon, ähm, große Unterschiede und dann könnt ihr euch da ganz entspannt eben drauf einstellen und könnt dann direkt mit dem Aufbau schon das mitbedenken.
Ja, und damit haben wir quasi all unser Müllwissen, ähm, mit euch geteilt. Ähm, wie macht ihr's? Macht ihr's? Macht ihr euch da überhaupt Gedanken? Oder, oder ist das überhaupt eigentlich kein Thema für euch? Oder macht ihr's sowieso? Haben wir gute Tipps nicht genannt, die ihr noch habt? Dann schickt sie uns gerne per E-Mail an Camper, äh, Quatsch, an podcast@camperstyle.de oder klickt auf den WhatsApp-Link unten in den Show Notes. Da könnt ihr uns 'ne Sprachnachricht, 'ne Textnachricht schicken. Das machen mittlerweile sehr, sehr viele. Und, ähm, wenn's Tipps sind, die ihr veröf-, ah, ne, dann veröffentlichen wir die auch, wenn wir das dürfen. Ansonsten gucken wir uns die Sachen nur an und antworten euch natürlich auch drauf. Wir freuen uns da auf jeden Fall auf alles Feedback. Und ansonsten hoffen wir, dass ihr 'n Impuls mitnehmen konntet bei dem Thema.
Und wenn ihr Bock habt, wir werden bestimmt auf unserem privaten Podcast-Kanal mal auch über unser Umzugschaos noch 'n bisschen detaillierter sprechen, wenn euch das interessiert. Und, ähm, hört da gerne rein und ansonsten hören wir uns vermutlich nächste Woche wieder, wenn bei uns nicht noch irgendwie das Umzugschaos zuschlägt.
Tschüss.
Tschau.