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Camping Anfängerfehler

Episode 231 · 00:43:36

Damit ihr während unserer Sommerpause nicht komplett auf uns verzichten müsst, haben wir ein Best-of unserer beliebtesten Folgen für euch zusammengestellt, bevor wir uns zum Caravan Salon wieder zurückmelden.
Wir begleiten euch also weiterhin jeden Samstag – heute mit unseren Anfängerfehlern vom 05.09.2020.

Hinweis: Wir haben die Folgen nicht nochmal überarbeitet, weil wir die dafür nötige Zeit und Energie lieber in neue Themen für euch stecken wollen. Wenn ihr also alte Werbung, abgelaufene Rabattaktionen oder uns selbst hört, wie wir mit Begeisterung über „unser Buch, das bald erscheint” sprechen, seht es uns nach :)

Umgangssprachlich sagt man ja „Aller Anfang ist schwer.“ Das stimmt teilweise, den Anfänge können auch sehr lustig sein. Gerade in dieser Episode haben Nele und Sebastian in Erinnerungen geschwelgt und ihre Anfängerfehler zusammengetragen.

Es beginnt mit dem scheinbar typischsten Fehler, dem Kühlschrank, der nicht verriegelt wurde und während der Fahrt in der Kurve den ganzen Inhalt verloren hat. Dasselbe ist Nele und mir auch passiert. Zusätzlich ist uns noch die Sahne aufgeplatzt.

Nele und ich waren nach dem Kauf unseres Wohnwagens auch so euphorisch, dass wir ohne Bedienungsanleitung, Wasserkanister und wenig Geschirr direkt losgefahren sind auf unseren ersten Trip. Das stellte sich auch als etwas chaotisch heraus. Doch wir bekamen von Mitcampern direkt Unterstützung.

In dieser Episode geht es allerdings nicht nur um lustige Panne, sondern es kann auch gefährlich werden. Gerade beim Einparken des Wohnmobils oder Wohnwagens ist immer darauf zu achten, dass Insassen wie Kinder oder Tiere nicht das Auto verlassen. Es kann dabei zu lebensgefährlichen Situationen kommen, weil man gerade beim Einparken 2 Augenpaare benötigt zum Einweisen und man schnell etwas übersehen kann. Doch das passiert, Gott sei dank selten.

Hier findest du die Checkliste vor dem Abfahren von uns. Hier die Checkliste Erstausstattung Camping, den Artikel zum Toilette entleeren und wie du die Campingtoilette strategisch gut nutzt. Den Artikel zur Beladung vom Wohnwagen und die richtige Beladung beim Wohnmobil und wie du Vorzelt und Markise richtig sicherst. Zusammengefasst hier nochmal typische Campingfehler.

den zum Thema Ameisen. Zum Thema Ameisen erzählt Sebastian auch eine kuschlige Geschichte ;) Oder ist es eine gruselige?

Weitere Infos und auch Tipps bekommt ihr in dieser Episode. Hört rein.


Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute unterhalten wir euch mal mit unseren Anfängerfehlern und wie ihr sie vielleicht vermeiden könnt.

Ja, dann steigen wir direkt voll ins Thema ein. Ich glaub, wir haben beide sehr viel zu berichten aus eigener Erfahrung und auch aus Erzählungen von Camper-Kollegen. Ähm, möchtest du anfangen oder soll ich mal direkt?

Also unser Klassiker ist der Kühlschrank, der in der Kurve den Käse ausspuckt, weil man schlicht und einfach vergessen hat, die Verriegelung zu schließen. Also das ist wirklich so das Erste, was uns passiert ist. Ähm, Kühlschrank vollgemacht, äh, losgefahren, erste Kurve, rabomm, Käse draußen, Butter draußen, Wasser draußen, Kühlschrank halb leer. Ja, wie kann man's vermeiden? Ähm, wir haben uns nach einer Weile so 'ne, äh, Losfahren-Checkliste gemacht oder eine Abfahren-Checkliste. Die gibt's auch bei uns bei Camper Style. Werden wir hier verlinken. Ähm, und wenn man die Checkliste durchgeht, vergisst man das beim nächsten Mal nicht.

Ja, bei uns, ähm, wir haben auch schon Erfahrungen mit Kühlschrank. Bei uns war's die Sahne, die wir dann um, äh, ein Uhr dreißig morgens an einem, äh, Stellplatz in Frankreich aus dem ganzen Wohnwagen putzen durften. Der Hund hat allerdings fleißig mitgeholfen, von daher war das dann relativ, äh, schnell wieder behoben. Aber ich kann nur berichten, dass bei uns schon die allererste Fahrt 'ne totale Katastrophe war. Wir haben nämlich ganz aufgeregt unseren Wohnwagen vom Händler abgeholt und, ähm, wollten dann natürlich, weil ich ja ein grundlegend ungeduldiger Mensch bin, sofort auf 'n Campingplatz damit und schon mal ein paar Nächte, äh, darin verbringen. Waren natürlich anders als wir das mit unseren Einsteigern ja immer predigen, überhaupt nicht vorbereitet. Ähm, und es ging schon damit los, dass wir keine Zusatzspiegel hatten.

Also die Spiegel, die man sich auf die PKW-Außenspiegel steckt, um eben 'n, 'n breiteres Sichtfeld auch hinter dem Wohnwagen zu haben oder am Wohnwagen vorbei. Ähm, dann kamen wir also relativ spät schon auf 'm Campingplatz an spätnachmittags und, ähm, sind dann als Erstes komplett gescheitert am Öffnen der Antischlingerkupplung, weil wir immer gedacht haben, da muss man irgendwie so ganz sanft 'n Knöpfchen drücken und dann geht das quasi wie von Geisterhand auf. Es hat, haben dann auch diverse Nachbarn versucht uns zu helfen. Ein Norweger hat dann sogar sein mobiles Internet genutzt, um zu gucken, ob wir irgendwie Informationen im Internet finden, weil wir nämlich in unserer Nervosität auch noch alle Bedienungsanleitungen beim Händler vergessen hatten und der mittlerweile geschlossen hatte. Und, äh, dann kam irgendwann ein etwas kräftig gebauter Camper-Kollege kam wortlos an, riss das Ding auf und dann guck ich den an und sag so: „Ja, wie hast du das jetzt gemacht?"

Und dann lächelt er nur und zeigte auf seinen Bizeps. Und, äh, ja dann war die Sache klar. Ja und dann hatten wir natürlich auch nix dabei, ne. Wir hatten irgendwie nur so 'n bisschen Geschirr und, äh, wir hatten noch nicht mal 'nen Wasserkanister dabei. Dann mussten wir also den Tank mit 1,5 Litern PET-Flaschen auffüllen und solche Scherze. Also es war wirklich, es war total katastrophal und wenn ich jetzt manchmal sehe, wie gut unsere Anfänger vorbereitet sind, dann kann ich da nur neidisch drauf blicken, weil wir sind total blindlinks losgefahren. Ja, das war also unsere erste Campingerfahrung. Am nächsten Tag wollte ich dann auch mal probieren, die Camping-- nee, nicht am nächsten Tag. Ein paar Tage später war das, weil die war schon ziemlich voll. Die Campingtoilette zu entleeren und, äh, bin dann da auch, ähm, ja etwas rustikal vorgegangen und hab die halt aufgeschraubt und dann das Knöpfchen gedrückt und einfach mal gekippt und es war wohl etwas zu unsanft, ähm, was dann, äh, wie soll ich das jetzt diplomatisch ausdrücken?

Es war also es ist mir alles um die Ohren geflogen auf gut Deutsch gesagt. Dann war ich auch erst mal bedient. Ja, also unsere erste Campingerfahrung war, ähm, chaotisch, aber trotzdem sehr schön und ich denk, das ist auch so 'n bisschen, was wir den Leuten heute mitgeben wollen: Lasst euch nicht entmutigen, wenn vieles schiefgeht. Bei uns ging erst mal alles schief und wir sind trotzdem dabei geblieben.

Aber du hast bei der Toilette das Knöpfchen gedrückt. Ganz klassischer Anfängerfehler. Da kommt gar nichts raus. Wieso tröpfelt das denn nur? Drück mal den Knopf.

Genau. Und den hab ich dann sehr abrupt gedrückt und das war 'n großer Fehler. Also den sollte man vorsichtig drücken und dann auch die Toilette vorsichtig nach unten neigen. So, ne, bis so 'n bisschen was rauskommt und dann kann man da eventuell auch 'n bisschen forscher vorgehen. Aber am Anfang lieber etwas vorsichtiger.

Ja, Toilettenkassette entleeren ist schon 'ne Nummer für sich am Anfang. Also klar, wird man irgendwann routiniert, aber äh-

Auch da werden wir euch 'n paar, ähm, Informationen zu verlinken, weil ich jetzt hier nicht so ins Detail gehen möchte. Aber ich glaub, ihr hattet auch, ähm, 'n paar Toilettengeschichten schon, ne?

Auf unserer ersten großen Fahrt mit dem Wohnmobil, ähm, sind wir oder haben wir quasi, äh, 'ne Begleitfahrzeug für drei Freunde gemacht. Die haben 'ne Fahrradtour gemacht. Die sind in Flensburg gestartet und sind bis nach Oberstdorf gefahren. Und, ähm, die sind überhaupt der Grund, dass wir das Wohnmobil haben. Auf jeden Fall waren wir Begleitfahrzeug und hatten also quasi drei, äh, Nicht-Camper mit dabei. Ähm, ab und zu wenn, wenn einem von den Jungs sozusagen die Muskeln schwach waren oder der Hintern wehgetan hat, dann haben wir quasi das Fahrrad hinten auf 'n Fahrradträger gepackt und die sind halt im Wohnmobil mitgefahren. Und, äh, wie es so ist unterwegs, äh, muss, äh, Notdurft verrichtet werden und einer der Kollegen, ähm, ist dann also auf der Toilette verschwunden, um sein großes Geschäft zu erledigen und kommt dann wieder raus und druckst so 'n bisschen rum und fragt dann so: „Wie krieg ich das denn jetzt weg?"

Und ich guck ihn mit großen Augen an und sage: „Hast du nicht vorher die Klappe aufgemacht?" Also hatten wir ihm natürlich auch nicht gesagt Denkst du nicht dran. Ähm, wenn du das jetzt ein, zweimal schon gemacht hast, äh, ne, dann denkst du da nicht mehr dran und er hat das halt nicht gewusst. Klar, hat einfach losgelegt und, äh, hat sich danach gewundert.

Darf ich fragen, wie ihr's dann beseitigt habt?

Man konnte Gott sei Dank den Schieber dann noch aufmachen und, äh, hat dann quasi den Rest so 'n bisschen mit Toilettenpapier gesäubert.

Aber, aber-

Ähm, ja, man, man lernt damit.

Aber es ist nicht so schlimm wie das, was ich von einem, ähm, durchaus schon betagteren und erfahrenen Camper-Kollegen gehört habe neulich. Ähm, die sind nämlich mit dem Wohnmobil vom Campingplatz dann nach 'n paar Tagen runtergefahren. Dachten sich dann, als sie dann am, am Checkout waren, also noch mal aus'm Wohnmobil raus und an der Rezeption dachten die: „Was ist das denn für 'ne Spur? Haben wir da irgendwie Wasser verloren?" Und ja, dann hatte wohl die Ehefrau, ähm, nach der letzten Leerung vergessen, den, äh, Toilettentankschieber, also was man außen bedient, um die, um den Schwarzwassertank zu entleeren, äh, den hatte die nicht geschlossen. Und dann haben die halt, die standen ganz, ganz hinten am Campingplatz und dann haben die halt schön über den kompletten Platz ihre Soße verteilt und haben's erst, äh, hinterher gemerkt und mussten dann quasi flüchten, bevor sie erkannt werden.

Und es war auch noch 'n Campingplatz, wo die relativ häufig waren. Also von daher, es geht immer schlimmer.

Bei uns ist so 'n Klassiker am Anfang auch gewesen, Dachluke oder Seitenfenster zu vergessen.

Oh ja, da sieht man ja auch oft die Kollegen auf der Autobahn mit wackelnden Dachluken, ne.

Ja, ich war der mit dem wackelnden Seitenfenster. Also da war ich auf dem Weg zu euch zum Caravan Salon und, ähm, war bisschen im Stress, äh, ne, musste schnell gehen, hatte 'ne kurze Pause gemacht auf 'm Rastplatz, irgendwie ganz schnell was gegessen, schnell Toilette und hatte, ähm, keinen Bock rauszugehen. Es war so rappelvoll und hab mich quasi ins Wobi gesetzt zum Essen, Fenster auf und hab dann noch dran gedacht, irgendwie das Dachfenster zuzumachen und das, äh, Fenster in der Toilette zuzumachen und hab aber das große Fenster neben der Dinette vergessen und fahr so los und denk: „Ist aber windig hier. Na ja, fährst du mal weiter." Fahr auf die Autobahn auf und dann fuhr da schon so 'n Lkw an mir vorbei und ich saß so im Rückspiegel, wie das Fenster links hochklappte und wieder nach unten und dachte: „Ach du Schreck, was machst du denn jetzt?"

Ähm, äh, dreispurige Autobahn, alles rappelvoll und dachte: „Na, versuchst du mal bis zur nächsten Abfahrt zu kommen." Und jedes Mal, wenn mich 'n Lkw überholt hat, also war halt 'n altes Fahrzeug, ich war nicht so schnell und jedes Mal klappte das Seitenfenster hoch und ich dachte: „Oh Gott, wenn das rausfällt", weil die sind ja nur eingehängt, ne. Wenn das hoch genug schwingt, dann, äh, kann das halt auch rausrutschen durch den Fahrtwind. Und, ähm, hab mich dann relativ zügig entschieden: „Nee, das, das geht so nicht. Du musst jetzt anhalten." Dann kam Gott sei Dank auch so 'ne Nothaltebucht. Da bin ich halt raus, äh, gefahren, hab dann das Fenster zugemacht und dann war das in Ordnung. Das nächste Problem war aber, äh, mit meinem langsamen Fahrzeug auf 'ner dreispurigen Autobahn Freitagnachmittag im Ruhrpott von einer Nothaltebucht wieder aufzufahren. Ich hab da irgendwie zehn Minuten gestanden und, ne, eine Lücke.

Ah, wieder 'n Lkw. Nein, okay, hm. Und irgendwann hab ich mir dann halt den, den, sozusagen allen Mut zusammengenommen, hab Vollgas gegeben, bin so auf dem Standstreifen beschleunigt, die LKWs rasen an mir vorbei und dann irgendwann halt Blinker und rübergezogen und, äh, ja, dann war alles gut. Aber das war auf jeden Fall 'n bisschen Adrenalin.

Ähm, das passiert übrigens nicht nur mit, äh, Fenstern und Dachluken, sondern gerne auch mal mit Satellitenschüsseln oder Antennen. Da haben wir neulich erst wieder jemanden ausgebremst auf der Autobahn, weil da die, ähm, Antenne noch ausgeklappt war und der fuhr da bestimmt so mit 100. Das war 'n Wohnmobil. Ähm, und wir also wild winkend und haben immer auf diese Antenne gezeigt und der wusste gar nicht, was wir meinen, aber wir, wir... Das war so klar, dass sie jetzt irgendwann in, in den nächsten, äh, Minuten oder spätesten Stunden, äh, ihm um die Ohren fliegen würde oder im Zweifel den, ähm, Leuten hinter ihm. Ja, also ich weiß nicht, ob er's dann gerafft hat, aber auf jeden Fall, wir haben alles gegeben und, ähm, merkt euch also, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, ähm, auch das sollte bitte mit auf die Checkliste und steht übrigens auch auf unserer Checkliste.

Und wichtig auf die Checkliste: Die Maße des Fahrzeugs, das Gewicht des Fahrzeugs.

Oh ja.

Weil bei Antenne hab ich da auch noch 'n Punkt. Wir hatten uns am Anfang nach dem ersten Jahr, weil wir ja viel Internet brauchten zum Arbeiten, 'ne Satelliteninternetantenne aufs Dach, äh, gebaut. Es war 'n bisschen anstrengend. Das sind nämlich relativ große Schüsseln mit, äh, 'nem extrem großen LNB und 'nem langen Arm. Und wir haben dann 'ne Halterung gebaut und das Ganze hat das Fahrzeug halt 'n bisschen höher gemacht. Ähm, und in Frankreich, das war auch so 'n, so 'n, so 'n typischer Tag, wo so 'ne Fehler passieren, ne. Du fährst früh los, alles gut. Ähm, plötzlich, äh, kommen irgendwie Sachen dazwischen, 'ne Umleitung, 'ne Baustelle, 'n Stau. Äh, du isst nichts, du bist genervt, dann musst du tanken, fährst du in 'ne Stadt rein, ist die erste Tankstelle gesperrt. Die zweite Tankstelle hat 'ne Höhenbegrenzung für PKW, die dritte Tankstelle, oh ja, da kannst du drunter und achtest nicht auf das kleine Schildchen, was ganz klein oben an der Decke der, der Überdachung befestigt ist.

Fährst und mit einem Mal macht es nur noch Da war so 'ne, so 'ne Kette oben gespannt unter dem Dach, sodass man quasi merkt, wenn man dagegen fährt, haben wir auch gemerkt und ich bin dann zurückgefahren, bin dann rückwärts von der anderen Seite rein. Da ging das, da war nämlich keine Kette und die, die Höhe hat gut gepasst. Wir haben dann getankt und sind, sind weitergefahren und dann irgendwann 'ne Stunde später irgendwo am, am Meer auf 'ner Klippe gestanden und, ähm, haben erst mal, äh, den Geburtstag meiner Frau gefeiert und erst mal, äh, gechillt und am nächsten Tag dachte ich: „Komm, jetzt gehst du auf's Dach und guckst dir das mal an." Und dann wir hatten quasi diese Satellitenschüssel auf zwei Aluleisten, die quer übers Dach waren, gespannt, die auch verschraubt waren und eine Aluleiste hat es auf einer Seite rausgerissen. Im, das Dach war an der Stelle, ähm, so fünf Zentimeter im Durchmesser drei, vier Zentimeter hochgezogen.

Ähm, klaffte 'n dicker Spalt und ich bin erst mal wieder runter, bin ins Wohnmobil, hab erst mal 'n Schnaps getrunken und dacht: Oh Gott-

'N doppelten.

Wenn's jetzt regnet. Und dann, na ja, bin ich wieder hoch, hab diese ganze vermaledeite Sattschüssel wieder abgebaut, weil die hat überhaupt nie sinnvoll gut funktioniert. Hab's alles runtergerissen, hab diese, dieses, das Dach mit 'm Hammer wieder runtergeklopft, ähm, hab erst mal notdürftig da, ähm, Gaffa-Tape drüber geklebt, weil's tatsächlich auch ange-, also sich Regen angekündigt hatte. Und dann sind wir zwei Tage später in 'nem Campingladen gewesen, da hab ich mir so 'n bisschen Reparaturblech gekauft und hab's dann mit Sikaflex einfach da auf das, auf das Loch geklebt, hab die, ähm, Nähte noch 'n bisschen notdürftig gedichtet und dann konnten wir erst mal noch 'n Vierteljahr so weiterfahren ohne dass es reingeregnet hat. Also habt wirklich die Höhen, Breiten und auch die Gewichtsbeschränkung eures Wohnmobils im Auge. Dann kann da eigentlich auch wenig passieren.

Und letzter Tipp dazu: Achtet auf die Schilder.

Mhm. Und die Höhen vor allem mit Aufbauten. Also nicht nur die reinen Fahrzeughöhen, sondern auch mal messen. Wenn ich irgendwie was, 'ne Klimaanlage oder irgendwas auf 'm Dach hab oder 'ne Sat-Antenne, dann einmal gucken, wie hoch ist die denn und das dann zur Größe des, äh, Fahrzeugs dazu addieren. Gleiches gilt für, ähm, Fahrradträger am Heck zum Beispiel. Die muss ich ja auch, ähm, dann mit berücksichtigen.

Ja und das klingt jetzt, ne, für erfahrene Camper und mittlerweile für uns auch lächerlich. Aber wenn man, wenn man halt damit anfängt, wenn du Autofahrer bist, dann hast du, dann erkennst du automatisch die Kennzeichen. Also es passiert unterbewusst, ne. Du achtest unterbewusst auf alle, alle nicht Kennzeichen, sondern alle Verkehrsschilder. Du nimmst die unterbewusst wahr und reagierst auch danach. Manchmal geht dir auch eins verloren. Wenn du jetzt plötzlich mit 'm Wohnmobil oder mit 'm, ähm, ähm, Wohnwagen losfährst, dann hast du diese Routinen noch nicht. Und dann passiert's eben ganz schnell, dass du in diesem Autopilot unterwegs bist. Also wir denken ja die meiste Zeit beim Autofahren nicht nach, sondern das passiert ja automatisch, weil wir das so oft schon gemacht haben. Und dann siehst du eben diese neuen Kennzei... oder Verkehrsschilder auf die du jetzt achten musst, siehst du noch nicht. Die Höhenbeschränkung, die Breitenbeschränkung, die Gewichtsbeschränkung.

Das muss man erst mal lernen und das ist grade die ersten Fahrten sehr, sehr aufregend und dann muss man wirklich sehr, sehr aufmerksam sein, dass man das mitbekommt und dass einem da kein Fehler unterläuft.

Beim Stichwort verloren gegangene Gegenstände. Also es können nicht nur Dachluken und Sat-Schüsseln während der Fahrt verloren gehen, sondern auch ganze Wohnwagen. Ähm, auch das ist nicht nur uns schon passiert, sondern einigen anderen Menschen auf dieser Erde. Äh, also bei uns, ähm, war auch eine der ersten Fahrten, da hatten wir den Wohnwagen nicht richtig angekuppelt und es war Gott sei Dank nur auf 'nem Privatgelände, wo wir den abgestellt hatten und es war halt 'n bisschen lang gezogen. Ähm, irgendwann schepperte es dann und auf einmal kam so 'n Blocker, ähm, bremste dann irgendwie alles ab und dann haben wir gemerkt: Oh Shit, Wohnwagen hängt nur noch am Abreißseil, das aber Gott sei Dank seine Aufgabe verrichtet hat und den Wohnwagen tatsächlich gebremst hat. Ähm, ich hab jetzt schon mehrfach von Leuten gelesen, die tatsächlich während der Fahrt auf Autobahnen oder Landstraßen ihre Anhänger verloren haben.

Und der extremste Fall war wohl, glaub ich, letztes Jahr hier ganz in der Nähe, äh, bei uns auf der B2. Ähm, der hat das erst nach wirklich vielen, vielen Kilometern, ich glaub irgendwie 50 oder 80 Kilometern gemerkt, dass sein Wohnwagen plötzlich nicht mehr hinten dran hing. Ähm, der stand dann einsam und verlassen, äh, am irgendwie so halb am Standstreifen hier an 'ner, an 'ner Bundesstraße. Und, ähm, da hilft eben nicht nur wirklich das Ankuppeln sehr sorgfältig vorzunehmen, ähm, indem man nicht nur, also nicht aufhört, wenn die Anhängekupplung oder das Kupplungsmaul des Wohnwagens auf der Anhängekupplung des Zugfahrzeugs sitzt, sondern einfach das Stützrad dann noch mal nach unten kurbeln, sodass es das Fahrzeug, das Zugfahrzeug leicht anhebt.

Dann weiß ich, okay, die Anhängekupplung sitzt sicher. Ähm, sondern man sollte auch mal zwischendurch in den Rückspiegel gucken, ob das Ding noch dran ist.

Ja, klingt banal und kann trotzdem helfen. Was für uns so 'n Klassiker ist oder 'n Klassiker war am Anfang die, die erste Woche, ähm, wir waren nicht drauf vorbereitet, dass wir so viel Kleingeld brauchen. Dass wir für, äh, Stromautomaten Kleingeld brauchen, dass wir für die Waschmaschine Kleingeld brauchen, dass wir für manche, äh, Parkautomaten Kleingeld brauchten auf den Stellplätzen. Also, ne, wir hatten natürlich 'n paar Euro Kleingeld dabei, aber nicht diese Mengen, die wir eigentlich gebraucht haben. Ähm, und wir sind dann, ich glaub, nach drei Tagen oder vier Tagen haben wir erst mal 'ne Sparkasse angesteuert und haben uns dort erst mal eingedeckt mit Kleingeld. Haben irgendwie 'ne Rolle ein Euro, 'ne Rolle zwei Euro und 'ne Rolle Fünfziger, ähm, uns geholt und waren dann, äh, tatsächlich auch gut vorbereitet.

Und, ähm, mittlerweile haben wir so 'ne kleine Kiste bei uns in der, ähm, Besteckschublade und da wird jedes Kleingeld, also ein Euro, zwei Euro, 50-Cent-Stücke drin gesammelt und seitdem ist uns das nie wieder ausgegangen.

Ja, das haben wir mittlerweile auch. Auch so für Duschen und, ähm, teilweise auch Abspülbecken für Warmwasser und Waschmaschinen, Trockner auf den Plätzen. Also Kleingeld ist immer gut und, äh, ein, zwei Euro und 50 Cent geht meistens auch noch. Also sammelt es immer schön auch so von den Einkäufen zu Hause und packt euch das einfach irgendwo griffbereit in, ins Fahrzeug rein.

Habt ihr da eigentlich auch so 'ne kleine Sammlung an diesen Spezialmünzen, die man für manche Duschen braucht?

Ja, leider sind die, die sind immer unterschiedlich, aber wir kaufen, wir hamstern immer zu viel und auf manchen Plätzen kann man die dann nicht mehr zurückgeben. Also wir haben tatsächlich 'ne richtige kleine Münzsammlung und haben aber immer verpasst, die zu beschriften. Das heißt, wenn wir jetzt jemals wieder an den Campingplatz fahren, wo wir die mal gekauft haben, werden wir die nie wieder zuordnen können und müssen dann mit so 'nem Kartoffelsack wahrscheinlich in die Duschen gehen und alle durchprobieren. Ähm, also das ist auch 'ne, 'ne gute Sache, wenn ihr zu viele Münzen habt, dass ihr die einmal beschriftet, weil häufig steuert man ja Campingplätze, die einem gut gefallen haben, ähm, nicht nur einmal an und dann könnt ihr die vielleicht wiederverwerten mit etwas organisatorischem Geschick. Aber ich möchte jetzt noch mal, du hast jetzt so 'n Anfängerfehler genannt, der ist, äh, den find ich nicht so drastisch eigentlich. Ähm, ich möchte gerne auf ein paar Fehler, die ich von euch kenne, zurückkommen, die ich viel lustiger finde.

Ich, äh, sag nur das Stichwort Stromkabel.

Das war kein Anfängerfehler. Das ist mir-

Das war ein fortgeschrittenen Fehler.

Das ist mir tatsächlich nach vier Jahren noch passiert. Ähm, das-- Also die meisten Fehler passieren ja, wenn man irgendwie im Stress und in der Hektik ist. Und es war irgendwie, ähm, ich muss grad überlegen, ich glaube, wir st..., ach ja, genau, wir standen auf 'nem Platz, ähm, relativ alleine und auch schon relativ lange und wir wollten umparken, ähm, auf 'n anderen Platz wechseln, wo mehr Schatten war. Und, ähm, 'ne Frau war, glaub ich, noch mal duschen gegangen oder mit dem Betreiber schnacken oder so was und ich wollte schon mal quasi vorbereiten und hab dann so weit im Wohnmobil alles, äh, zusammengepackt und alles fertig gemacht und dachte: „Ach komm, dann fährst du schon mal los." Und eigentlich war ich gar nicht so im Stress, wird mir grade bewusst, sondern ich war einfach ungeduldig, ne.

Wollt ich grad sagen, ja.

Und, ähm, hab sozusagen alles zusammengepackt, ähm, hab den Motor schon mal angelassen. Ähm, ein Lkw, der muss also 'n klein wenig, äh, immer laufen, damit er quasi seine, seinen Bremszylinder wieder füllt. Also das ist auch ganz spannend, ja. Manche denken, wir machen das, um sie zu ärgern, dass wir halt unser Wohnmobil erst mal zwei, drei, vier, fünf Minuten laufen lassen oder weil wir das, äh, warmlaufen lassen müssen. Nein, wir haben einfach 'ne Bremsanlage, die ist meistens leer, wenn wir länger stehen und die muss erst mal mit Luft gefüllt werden und dafür muss der Motor laufen. Na ja, auf jeden Fall, äh, die Bremse funktionierte wieder. Ich, äh, die Bremse gelöst und bin langsam losgefahren und bei siebeneinhalb Tonnen merkst du nicht, wenn dein Stromkabel noch dran hängt und fahr halt los und sehe das nur, äh, auch im rechten Rückspiegel, wie das da quasi dann wegschnellt und, ähm, hatte 'n bisschen Glück im Unglück.

Das, äh, hat sich tatsächlich im Stecker, äh, gelöst, ähm, und dann hat es quasi das, das Kabel aus dem Stecker rausgezogen. Es ist nichts kaputtgegangen außer dem Kabel. Sehr schade, weil es 'n ganz tolles Kabel war mit dem eckigen Stecker. Das, äh, vermisse ich immer noch, weil ich immer noch kein neues gefunden habe hier in Portugal. Aber ja, das, äh, kann dir auch nach vier Jahren noch passieren und ich glaube, als Anfänger ist so 'n Stromkabel vergessen, ähm, noch viel wahrscheinlicher. Auch da hilft die Checkliste vor der Abfahrt und, äh, oder, oder ein aktuelles Campingfahrzeug. Die haben nämlich so 'n kleinen Piepser, der meldet sich, wenn dann Strom noch angeschlossen ist.

Ja, und Stichwort Stromkabel: Ähm, nicht nur am Campingfahrzeug selber bitte, sondern auch wenn ihr mit Wohnwagen unterwegs seid. Das hab ich jetzt schon so oft gehört, grade auch in unserer Anfängergruppe ist es schon mehreren Leuten passiert, ähm, dass die beim Abkuppeln des Wohnwagens vergessen, ähm, das Kabel zu ziehen, ähm, mit dem man den Wohnwagen mit dem Auto verbindet, also diesen 13-poligen Stecker, diesen sogenannten. Und wenn ihr den vergesst, der flutscht nicht einfach aus der Steckdose raus, weil der wird so eingedreht, ähm, und da entstehen wirklich ganz miese Schäden. Also da bitte immer noch mal 'n letzten Blick drauf werfen, dass der tatsächlich abgezogen ist.

Mal noch mal was nicht so Schlimmes mit reinnehmen. Was, w-, uns auch immer mal wieder passiert, ist 'n Wasseradapter, den man vergisst, ne. Ihr kennt diese, diese Gardena-Adapter, diese Klickadapter und, äh, man schraubt den einfach auf 'n Wasserhahn drauf, wenn man eben Wasser zapft und die Dinger lasse ich regelmäßig irgendwie an den Wasserhähnen hängen. Das Schöne ist aber, dass ich auch regelmäßig diese Dinger an Wasserhähnen finde und dann einfach mitnehme. Und, äh, da entsteht sozusagen so 'n Tausch unter, äh, Wohnmobilisten, dass man sich quasi diese Wasseradapter, ähm, austauscht. Also ich hab 'ne ganze Menge vergessen, 'ne ganze Menge gesammelt, hab aber trotzdem, äh, nach wie vor nur zwei verschiedene an Bord. Also weder zu viel noch zu wenig.

Also quasi so wie bei den Rauchern mit den Feuerzeugen.

Genau. Die sind nie bei dir, aber, äh, irgendeiner hat immer eins.

Äh, Stichwort vergessen: Wie viele Trittstufen und Opferkeile habt ihr schon irgendwo liegen lassen?

Null.

Was?

Einfach, weil unsere Trittstufen immer ein sehr, sehr lautes, sehr, sehr nerviges Geräusch von sich geben. Ähm-

Ach, ihr habt die Einfahrbaren.

Wir haben die Einfahrbaren, genau.

Ja.

Und wir haben uns auch 'n, äh, sozusagen ver..., also 'n Teufel getan, das, äh, zu deaktivieren. Da gibt's auch so Kollegen, die das dann deaktivieren und dann erzählen: „Ja, und letztens hab ich's mir dann abgefahren, weil ich's vergessen habe." Ist manchmal nervig, grade wenn man auf 'm Platz noch mal kurz rangieren möchte, aber ist halt durchaus 'ne sehr hilfreiche Geschichte. Also nein, keine Trittstufe verloren, vergessen. Ähm, ja, Keile, also ich glaub, wir haben schon die dritte Generation Unterlegkeile. Ach, du nutzt die mal auf der Wiese und fährst drauf und dann, äh, wird der 'n bisschen schräg und dann macht's knack und dann ist er kaputt. Wir haben sie noch nicht vergessen, weil, äh, tatsächlich immer noch mal jemand, äh, draußen rumguckt und dann eben schaut, dass wir nichts aus Versehen zurücklassen. Bei uns wird niemand und nichts zurückgelassen.

Bei uns schon. Also, äh, wir haben neulich so 'ne, äh, schöne, ähm, das ist wie so, so 'n, so 'ne Holz-, ähm, Fliese, ne, die man auch normalerweise auf Terrassen verbaut und die haben wir immer genutzt, quasi als, als Fußabtreter vor, vor dem Einstieg. Die haben wir jetzt leider auch beim, bei einer der letzten Touren irgendwo wahrscheinlich im hohen Gras vergessen. Weil normalerweise und das würde ich auch empfehlen, ähm, geht bei der Abfahrt immer noch mal jemand wieder raus und, ähm- Guckt auf der Parzelle oder auf dem Stellplatz, ob irgendwas liegen gelassen wurde. Aber die haben wir tatsächlich auch übersehen. Und, äh, viele andere Camper berichten halt über, ähm, diese Vorleger, diese Fußmatten, die dann auch, äh, häufiger mal den Besitzer wechseln. Also da einfach immer noch mal 'n letzten Blick werfen.

Ja, dann wieder was nicht so Schlimmes, ähm, ist das Thema Ressourcen. Ähm, ganz klassischer Fehler, den wir am Anfang gemacht haben, ist, äh, sozusagen viel zu spät zu entsorgen und viel zu spät zu versorgen, also das heißt Frischwasser aufzufüllen. Und, ähm, dann denkst du: Na ja, es kommt ja beim nächsten Platz ist ja wieder 'ne Entsorgung. Die Toilette passt schon noch bis dahin und dann kommst du zur nächsten Entsorgung und musst feststellen, die ist kaputt. Und, ähm, das, was wir daraus, äh, gelernt haben, immer dann Ressourcen auffüllen beziehungsweise leer machen, wenn es geht. Also das heißt lieber an jedem, äh, Stopp auf 'nem Stellplatz, wenn ich 'ne Entsorgung habe, einmal entsorgen, auch wenn, äh, gar nicht viel drin ist, als eben den dritten Platz anzufahren und zu merken: Ja, hier ist auch die Entsorgung kaputt.

Ja, vor allem auch die Toilette immer gerne entsorgen, ähm, weil dann ist es auch nicht so schlimm, wenn man vor der Abfahrt mal vergisst, den Schieber zuzumachen. Das ist uns tatsächlich noch nicht passiert, möchte ich betonen. Ähm, aber ich weiß durchaus auch von Leuten, die dann, ähm, auch Dinge putzen durften, die unangenehmer als Wasser und Sahne waren.

Das haben wir auch noch nicht gehabt. Was wir oder was ich häufiger im alten Fahrzeug vergessen habe, sind die Stöpsel in den Waschbecken. Ähm, wenn du die nicht drin hattest, also diese kleinen Siphons, die eigentlich unter so Waschbecken sind、 die sind im Wohnmobil durchs Fahren relativ schnell leer und dann schützen sie oder dann halten sie nicht mehr den Geruch zurück. Und, ähm, deswegen haben wir eigentlich immer die Stöpsel reingemacht. Ich hab die aber gerne regelmäßig vergessen, obwohl sie auf unserer Checkliste standen. Und dann fährst du und spätestens wenn du irgendwie ein Fenster aufmachst, denkst du: Uff, die Stöpsel vergessen.

Das ist tatsächlich bei uns gar nicht. Wir machen die nie drauf und es riecht auch nicht. Aber ich, ich hör das immer wieder von Wohnmobilfahrern insbesondere. Wahrscheinlich-- Also wir leeren ja den Grauwassertank immer aus, ne. Das ist ja so 'n Rolltank bei uns, aber wahrscheinlich wenn der noch dran hängt, ähm, also 'n fest verbauter Tank, dann, ähm, wird's da duften. Ja, das kann ich mir vorstellen.

Das ist genau der Punkt. Bei euch ist der Tank nicht fest.

Ja. Dann würd ich noch mal zu 'nem ernsteren Thema kommen, ähm, das tatsächlich uns auch sehr am Herzen liegt, nämlich das Thema Beladung. Ähm, da gibt's ja auch Artikel bei uns, die würd ich euch auch noch mal in die Show Notes packen. Ähm, ganz, ganz viele Menschen und nicht nur Anfänger sind leider komplett falsch oder überladen unterwegs und, äh, wir auch auf unserer ersten Tour. Die war auch nur milde 14.000 Kilometer lang. Ähm, wir haben den Wohnwagen wie gesagt etwas blauäugig gekauft, haben uns da auch irgendwie nicht vorher richtig informiert, sondern halt einfach alles reingestopft. Waren in ganz Europa damit auf Tour mit noch Fahrrädern auf der Deichsel und also wirklich allen möglichen Kram mit Vorzelt und weiß der Geier, was wir da noch alles mitgeschleppt haben, was wir auch teilweise dann gar nicht brauchten.

Und das böse Erwachen kam dann, als wir dann hinterher mal bei 'nem Werkstatttermin irgendwie so, äh, hatten die uns gefragt: „Ja, wollt ihr mal, dass wir den mal wiegen?" Wir so: „Ja, ja, klar, gerne." Ähm, und dann kam halt dabei raus, dass wir, ähm, ungefähr mit, äh, ja, also ich will nicht sagen doppelter Stützlast, aber schon, äh, annähernd der doppelten Stützlast leider, ähm, gefahren waren, ohne es zu bemerken. Und das Fahrzeug insgesamt war auch ziemlich überladen, weil die Stauräume natürlich auch das, dazu so 'n bisschen verführen. Und wenn man nicht wirklich die, die, die Leermasse mit dem ganzen Zusatzzubehör wie Markise und so weiter im Blick hat, ähm, und nicht genau seine Zuladung kennt, dann passiert das halt wirklich sehr, sehr schnell. Und da würd ich euch dringend empfehlen, nicht nur in den Fahrzeugschein zu gucken, sondern tatsächlich mit dem leeren Fahrzeug mal auf 'ne Waage zu fahren und auch genau zu überlegen, was ihr einpacken wollt, was ihr wirklich braucht und auch zu schauen, dass ihr die Ladung im Fahrzeug sinnvoll verteilt.

Also um die Achse herum in Bodennähe halt die schweren Sachen und, ähm, in die, äh, mittleren Staufächer halt die sogenannten mittelschweren Dinge. Also da gehören zum Beispiel so Sachen dazu wie, ähm, leichte Lebensmittelvorräte, äh, was haben wir noch? So Bücher und so was. Also was halt nicht wirklich jetzt kiloweise da auf die Waage bringt und in die hohen Staufächer nur ganz leichte Sachen wie T-Shirts oder leichtes Campinggeschirr, Handtücher und, und solche Dinge, damit ihr grade auch halt bei 'nem Wohnwagen, da ist es noch 'n bisschen kritischer als beim Wohnmobil, dann nicht ins Schlingern kommt oder halt, ähm, ja, nicht noch 'ne Strafe bekommt, wenn ihr mal kontrolliert werdet.

Auf jeden Fall 'n, 'n wichtiges Thema. Ähm, wir können da ja auch mal zum Thema falsch beladener Wohnwagen noch 'n, 'n Beitrag bei uns verlinken mit 'nem Video, wo man halt auch sieht, was wirklich passieren kann. Sehr eindrucksvoll. Ähm, man, man nimmt das immer gar nicht so wahr und man tut das so ab, aber 'ne falsche Beladung kann halt auch zu sehr schweren Unfällen führen, trotz Antischlingerkupplung und trotz dass man glaubt, dass man ein guter Fahrer ist. Ähm, jedes Sicherheitstraining wird einem selber eines Besseren belehren. Also das ist wirklich 'n Thema, was ich auch am Anfang völlig unterschätzt habe und abgetan habe, aber, ähm, nachdem ich mich da intensiv mit beschäftigt habe, ist es halt auf jeden Fall 'n wichtiger Punkt. Kommen wir wieder zu was Lustigem nach diesem ernsten Thema. Ähm, nicht direkt 'n Anfängerfehler, aber auch 'ne spannende Geschichte.

Wir haben mal in Leipzig gestanden auf 'nem Stellplatz, der war so am Wald gelegen und wir haben uns halt extra auf die, auf den wilden Bereich, äh, im, am Wald sozusagen gestellt. Und ich hatte abends schon wahrgenommen, dass da relativ viele Ameisen um uns außen rum waren, aber mir nichts dabei gedacht und in der Nacht werd ich wach Weil ich so, ihr kennt das vielleicht so, ich hatte dieses Gefühl, ne, mich juckt's am Arm und dann kratzt du halt und alles wieder gut und dann passierte das wieder. Und dann dacht ich: Hä, was ist denn das? Und dann, äh, merkte ich, dass meine Frau neben mir auch plötzlich anfing, sich zu kratzen. Und dann hab ich das Licht angemacht und wir haben so 'n hellblaues Bettlaken gehabt und das war halt fast komplett schwarz. Also wir, wir lagen quasi in Ameisen. Die hatten's quasi irgendwie geschafft, äh, äh, über, über die Räder irgendwie ins Innere zu gelangen und haben unser komplettes Bett bevölkert.

Die Matratze war oben, unten komplett schwarz mit Ameisen. Ähm, sind wir erst mal, ähm, raus aus dem Bett, haben erst mal die Bettwäsche nach draußen gebracht, alles ausgeschüttelt und haben dann, Gott sei Dank hatten wir schon unseren Akku-Staubsauger, unseren schnurlosen Dyson, der ist wirklich Gold wert. Ähm, den können wir auch noch mal in den Show Notes verlinken, weil der auch mit Hundehaaren wirklich gigantisch ist. Aber ich hab dann die nächste halbe Stunde damit verbracht, Ameisen aufzusaugen, ähm, den Staubsauger rauszubringen, die draußen in den Wald zu entlassen, wieder reinzugehen, Ameisen aufzusaugen. Also bis keine neuen mehr im Bett aufgetaucht sind. Das war bestimmt 'ne halbe bis 'ne Stunde. Und dann haben wir mitten in der Nacht noch umgeparkt, um halt aus den Ameisen rauszukommen und sind dann am nächsten Tag in 'n Baumarkt und haben erst mal diese, diese Köderboxen da gesammelt, um halt die Ameisen aus unserem Wohnmobil rauszukriegen.

Also das ist kein Anfängerfehler, aber auch so 'ne Sachen gehören halt manchmal mit dazu. Ähm, sie müssen nicht passieren, können aber passieren. Und da hatten wir halt echt Glück, dass wir unseren Staubsauger hatten, sonst hä-, wären wir die nicht wieder losgeworden.

Also Stellplatz sorgfältig auswählen zum Thema Ameisen. Äh, wir hatten das nämlich auch schon. In Barcelona war das bei uns oder in der Nähe von Barcelona. Ähm, da hab ich auch mal dann mir eine Hausmittelmischung zusammengepantscht, die wirklich sehr, sehr gut funktioniert, weil ich kein Gift im Wohnwagen haben wollte. Können wir auch noch mal verlinken. Ähm, ich glaub, der Artikel heißt „Hilfe, Ameiseninvasion" oder so ähnlich. Äh, den hab ich in der puren Verzweiflung noch geschrieben. Beim Thema Stellplatz auswählen oder Parkplatz auswählen fällt mir noch 'ne Geschichte ein. Das war auch in unserer Anfangszeit. Da haben wir also auf 'nem wunderschönen, äh, Campingplatz, auch so klein und naturnah, haben wir uns 'ne ganz tolle Parzelle ausgesucht, so mit so 'ner Hecke dahinter und, ähm, alles ganz wunderbar.

Haben da sehr sorgfältig einrangiert, weil wir ja auch jetzt uns mal beweisen mussten, dass wir's können und, ähm, hatten traumhaften Blick auf so 'nen kleinen See, der zum Campingplatz gehörte. Dahinter war so leicht terrassiert. Und, ähm, als wir dann quasi die Mühen unserer Arbeit genießen wollten und uns gemütlich machen wollten und, äh, in den Wohnwagen reinwollten, haben wir festgestellt, dass wir mit der Tür zum Hang geparkt hatten. Und zwar so professionell und so eng, dass nicht mal mehr die Fenster aufgegangen wären, geschweige denn die Tür. Und dann mussten wir also unter den Blicken, äh, der begeisterten Mitcamper, für die das war wie Fernsehen, da haben die gleich wieder ihre Satellitenschüsseln eingeklappt, durften wir dann das Ganze wieder Retour machen.

Das bringt mich zu, zu 'nem anderen Thema, was, was unspannenderweise, ne, vielleicht ist es uns passiert, aber wir erinnern uns nicht mehr daran, aber ich beobachte es regelmäßig, ist das Thema Einweisen und Einparken. Ihr kennt bestimmt alle die Partnerinnen, die hinter dem Wohnmobil stehen und dann ganz aufgeregt-

Moment, nicht sexistisch werden. Die Partnerin oder den Partner. Ich hab's auch schon andersrum beobachtet, ja.

Die Partner, die hinter dem Wohnmobil stehen und ganz aufgeregt an die Außenwand klopfen, äh, weil der Fahrer doch bitte stehen bleiben muss. Und, ähm, für all die, denen das passiert, ähm, ein ganz wichtiger Punkt: Der Fahrer kann euch dann sehen, wenn ihr ihn im Rückspiegel sehen könnt, also in den Außenspiegel sehen könnt. Wenn ihr also so steht, dass ihr sein Gesicht im Außenspiegel sehen könnt, dann kann er euch auch sehen. Und wenn ihr ihm dann deutliche Zeichen gebt, in welche Richtung er einschlagen soll oder fahren soll und wie viel Platz er noch hat, dann kann da wenig passieren. Und das Schlimmste, was man wirklich machen kann, ist halt direkt hinter dem Wohnmobil zu stehen oder hinter dem Wohnwagen zu stehen, da wo man im besten Falle keine Kamera und keinen Rückspiegel mehr hinkommt und von dort irgendwie den Partner einzuweisen. Also wenn ihr ihn seht im Rückspiegel, dann kann der Fahrer euch auch sehen und dann funktioniert es auch viel besser mit dem Einweisen.

Und auch ganz wichtig: Bitte die Einweiszeichen vorher genau absprechen, damit der Partner auch weiß, was ihr meint, wenn ihr wild mit der Hand kurbelt in irgendeine Richtung. Ähm, also ich hab da wirklich schon, da haben sich schon vor meiner Haustür Ehedramen abgespielt, weil teilweise gingen die Einweisungen dann eben auch schief und irgendein Poller oder irgendeine Begrenzung wurde dabei umgenietet. Also klärt vorher mit dem Fahrer oder der Fahrerin, was welches Zeichen bedeutet und macht die Zeichen möglichst so klar, dass man die auch aus 'ner gewissen Entfernung noch erkennen kann. Und vor allem macht nicht so viel mit Zurufen oder so, weil das hört man im Zweifel auch bei laufendem Motor gar nicht so gut. Also möglichst klare Zeichen, ähm, möglichst einfache Zeichen auch und dann, äh, ja, vielleicht auch mal vorher auf 'nem Parkplatz üben, wo keine Hindernisse im Weg stehen oder sich in den Weg werfen.

Ähm, und dazu jetzt auch noch mal 'ne ernste Bemerkung: Bitte vor dem Einrangieren keine Hunde oder Kinder aus 'm Auto auspacken und schon mal laufen lassen. Es war in, im letzten Jahr mehrfach zu lesen, dass da was überrollt wurde und, äh, das ist wirklich 'n ganz kritischer Punkt. Also lasst alle Mitfahrer im Auto oder im Fahrzeug, bis ihr wirklich steht.

Und für die Fahrer und Fahrerinnen: Wenn ihr den Einweiser oder die Einweiserin nicht mehr seht, haltet an. Denn dann wird er sich wundern, warum fährt er denn nicht mehr und wird sich irgendwann schon bemerkbar machen oder wieder zeigen. Also das ist auch 'n wichtiger Punkt.

Hab ich noch was zum Thema Reihenfolge? Also ich hab jetzt schon gesagt, beim Einparken sollte man bisschen gucken, äh, auf die Reihenfolge, wie man sich, wie man sich wohin stellt und dass die Tür dann auch nach vorne zeigt. Das Gleiche gilt auch, wenn ihr Sachen, ähm, vor der Abfahrt, vor der Abreise einpackt, also wieder verstaut. Ähm, ganz oft passiert's nämlich, dass man dann schon mal, ähm, ganz emsig die Markisenkurbel oder die Kurbel für die Wohnwagenstützen irgendwo verstaut, damit alles schon mal aufgeräumt ist und dann die Campingstühle hinterher und dann merkt, scheiße, die Markise ist ja noch draußen und dann dürft ihr wieder alles auspacken. Also auch da hilft's wirklich, wenn ihr euch entweder Plätze sucht, wo ihr so, ähm, gängige Gerätschaften schnell zur Hand habt und die auch nicht zubauen könnt.

Bei uns liegt das zum Beispiel jetzt mittlerweile im Deichselkasten, weil der einfach immer zugänglich ist. Ähm, oder wenn ihr euch halt auch so 'ne kleine Übersicht macht, was wie wo reingepackt wird. Ja und, und dann sind wir auch schon beim nächsten Stichwort Markise. Ähm, du hast sicher auch schon von Leuten gehört, die mit, ähm, noch ausgefahrener Markise losgefahren sind, oder?

Nee, tatsächlich nicht. Ich hab eine Markise gesehen, die bei Sturm nicht rechtzeitig reingeholt wurde. Ähm, leider hab ich sie auch viel zu spät gesehen, sonst hätt ich ihn auf seinen Fehler hingewiesen. Ich hab's auch erst gesehen, als quasi der, der Fahrer rausgesprungen ist und sie noch greifen wollte, aber da war's schon zu spät. Also wenn sich irgendwie 'n Unwetter ankündigt, dann fahrt die Markise ein oder spannt sie halt ab und grad auch wenn ihr das Fahrzeug allein lasst, das Punkt eins. Ähm, was uns schon passiert ist, wir haben über unsere Markise noch so 'ne Abdeckung, so, so 'ne Metallplatte, damit's schöner aussieht und, ähm, den wir auch mal vergessen zu verriegeln, weil, ähm, das Risiko ist immer, wenn du länger irgendwo stehst, dann vergisst du diese Sachen, ne. Wir hatten dann die Markise nicht mehr gebraucht, war, war irgendwie, ähm, Herbst. Zwischendrin war sie immer mal ausgefahren und dann machst du ja aufm Stellplatz nicht diese Abdeckung zu, ist ja nervig.

Ja. Und du fährst halt dann ohne-- Also ich fahre dann oder bin dann ohne Abdeckung losgefahren und die ist dann halt auf der Autobahn scheinbar nach oben geklappt und, ähm, da waren so Teleskopstangen drin, die sind halt, ähm, verbogen und jetzt bin ich seit einem Jahr verzweifelt dabei, diese Teleskopstangen wieder nachzukaufen.

Oh nein. Ja, also, ähm, sollte man auch nicht vergessen. Und wie gesagt, Markise bitte vor der Abfahrt einfahren. Ich kenn nämlich tatsächlich zwei Menschen persönlich, die das vergessen haben. Einer ist 'n lieber Bloggerkollege, ich nenne keine Namen. Ähm, auch sehr unangenehm. Also da auch immer noch mal so 'n letzten Blick drauf werfen, ob wirklich auch am Fahrzeug alles in der Position ist, in der ihr's gerne haben möchtet. Wenn ihr dann an der Tankstelle steht und Benzin einfüllen möchtet, schaut bitte genau, was auf der Tankklappe steht, denn auch da ist mir eine Person mindestens bekannt, die als Einsteigerin – es war 'ne Dame, bitte, bitte keine Vorurteile – Benzin in den Frischwassertank am Wohnmobil eingefüllt hat und das ist richtig kacke.

Das stimmt.

Also der Urlaub war auf jeden Fall hin, weil die haben den auch, die haben das Benzin auch gar nicht mehr rausbekommen so schnell, ne. Das, ähm, und dann, äh, ja, also das Material ist halt auch dafür einfach nicht geeignet. Das heißt, der Tank musste dann ausgetauscht werden. Also da bitte auch genau aufpassen, grade am Anfang, wo man immer noch so 'n bisschen unsicher ist, nicht den Zapfhahn in den falschen Tank stecken, bitte.

Mir fallen grade keine weiteren, äh, Sachen ein, die man vielleicht so falsch machen kann. Also wichtiger Punkt: Wenn, wenn, wenn ihr feststellt, euch ist da 'n Fehler unterlaufen und ihr vielleicht seht, das könnte euch wieder passieren, macht für euch 'ne Checkliste. Ähm, guckt euch mal unsere Abfahrtcheckliste an, die wir euch noch mal hier in den Show Notes verlinken. Ähm, das hilft auf jeden Fall, das hat uns geholfen. Ähm, hast du noch Tipps, Nele?

Nee, also außer sich wirklich vorher 'n bisschen Ruhe zu gönnen, ähm, nicht auf den letzten Drücker vor dem Check-out am Campingplatz abfahren. Also wenn's heißt, um zwölf muss man raus sein, dann irgendwie viertel vor zwölf anfangen, alles einzupacken. Das funktioniert vielleicht, wenn man viel Routine hat, aber selbst da können Fehler unterlaufen. Also nehmt euch einfach 'n bisschen Zeit, guckt euch die Sachen in Ruhe an. Ähm, Checkliste hattest du schon genannt. Das ist auf jeden Fall sehr hilfreich. Und, ähm, was ich auch gemerkt habe bei uns, ist total hilfreich, dass wir beide Verantwortungsbereiche haben. Also klar zugeordnete Aufgaben, von denen auch beide wissen, dass der andere die dann erledigt haben muss bis zur Abfahrt. Bei mir ist es zum Beispiel so, dass ich zuständig bin dafür, dass Fenster und Dachluken, ähm, geschlossen werden, ähm, dass die Stauräume verriegelt werden, also Schubladen und, und die, ähm, die oberen Staufächer.

Dass nix mehr aufm Tisch steht, also alle losen Teile verstauen. So generell halt im Innenraum für Ordnung zu sorgen, Kühlschrank auf, ähm, Autobatterie umzustellen und all diese Dinge, die im Innenraum zu erledigen sind. Und Halil macht die ganzen Außenarbeiten. Das heißt, ähm, Wasser wegbringen, also Grauwasser, äh, Stützen hochkurbeln, also den Wohnwagen insgesamt halt vorzubereiten fürs Ankuppeln. Damit funktioniert das eigentlich ganz gut und jeder weiß auch, wenn der andere mit seinen Aufgaben durch ist, dann darf der Erste nicht wieder reingehen zum Beispiel und dann noch mal in die Schubladen gehen, ohne die dann zu verriegeln. Ne, also wenn man einmal dann das Okay gegeben hat, so wie, wie vorm Abflug, wenn die Bordbesatzung, äh, die Flugbegleiter dann alles zugemacht haben, dann darf sich keiner mehr von den Sitzen erheben und so ähnlich ist es dann bei uns eben auch.

Das ist auf jeden Fall 'n ganz toller Tipp noch mal zum Abschluss gewesen. Das läuft bei uns nämlich auch so.

Ja und ansonsten, ähm, möcht ich euch einfach mit auf den Weg geben, dass die Fehler dazugehören. Ähm, bitte nicht verzweifeln, auch nicht den Urlaub ruinieren lassen. Wenn irgendwas passiert, dann damit umgehen, das auch so 'n bisschen mit Humor nehmen. Das sind dann immer die besten Geschichten, die man nach 'n paar Wochen lachend erzählen kann, auch wenn's im ersten Moment halt sehr ärgerlich ist. Und wenn ihr bei irgendwas nicht klarkommt, dann fragt auch einfach Leute. Es gibt auf den Campingplätzen genug Menschen, die sich auskennen, die euch helfen können. Ähm, und ansonsten findet ihr auch in Communitys wie, wie Facebook-Gruppen, zum Beispiel auch in unserer Anfängergruppe da immer Hilfe. Da gibt's auch ganz, ganz viele Fragen, ähm, wo man sich vielleicht denkt: „Oh Gott, kann ich die überhaupt stellen?" Aber ja, natürlich könnt ihr die stellen, weil uns allen ist es auch nicht anders ergangen und ich glaub, 'nen unprofessionelleren Einstieg als wir damals kann man einfach gar nicht haben und aus, aus uns ist auch noch was geworden, zumindest im Campingbereich.

Also von daher, ähm, habt da wirklich auch keine Ängste, sondern macht einfach und irgendwie lässt sich alles auch wieder lösen.

Auf jeden Fall. Ihr seht, bei uns ist viel schiefgegangen. 'n Kollege sagte immer: „Mach möglichst viele Fehler, aber mach keinen doppelt, denn so lernst du und, äh, so ist es sinnvoll." Und mit den Worten möcht ich schließen. Ähm, danke, Nele. Danke, liebe Zuhörer und liebe Zuhörinnen. Falls ihr noch Fragen habt, ähm, schickt uns 'ne Mail an podcast@camperstyle.de. Wir verlinken euch hier auch noch mal die angesprochenen Checklisten und Beiträge.

Und natürlich freuen wir uns auch, wenn ihr uns an euren Anfängerfehlern teilhaben lasst, weil wir lachen nicht nur gerne über uns selber, sondern natürlich auch mal über andere.

In diesem Sinne, bis nächste Woche. Macht's gut. Tschüss.

Tschüss.

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