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Podcast aus dem Krankenlager

Episode 169 · 00:37:07

Nele ist bei einem Videodreh, der viel länger als geplant dauert und Sebastian ist immer noch krank.

Deshalb gibt es heute nur eine halbe Stunde mit Feedback unserer Hörer und Hörerinnen, News vom Mautsystem in Frankreich und einen ganz kurzen Tesla Erfahrungsbericht von Sebastian.

Die App, die Sebastian nennt, findet ihr unter https://www.sygic.com/de

Die Infos zum französischen Mautumbau gibt es hier: https://camperstyle.de/frankreich-baut-mautsystem-um-das-musst-du-wissen/

Nächste Woche gibt es wieder eine Folge mit viel Wissen.

Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen bei Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Sebastian und heute ohne Nele mit einer kurzen informativen Folge für euch. Ja, aktuell ist wirklich 'n bisschen der Wurm drin bei uns. Ähm, ich bin immer noch krank, ich huste mir die Seele aus'm Leib. Gott sei Dank können wir bei unserer Podcast-Aufnahme zwischendrin immer mal den Pause-Button drücken, sodass man das, äh, nicht so schlimm hier hört und wir aber auch nicht so viel schneiden müssen. Und, äh, meine Kollegin Nele ist immer noch bei einem Videodreh. Der sollte eigentlich zwei Tage dauern, ähm, ist jetzt aber doch noch mal 'n Tag verlängert worden, weil sie nicht fertig geworden sind. Es ist schon Freitag zum Zeitpunkt der Aufnahme und normalerweise nehmen wir eigentlich so Anfang der Woche schon auf, damit wir noch genügend Zeit haben, das Ganze zu schneiden, wenn auch mal irgendwas schiefgeht.

Und, äh, ja, ihr seht, wir sind da diese Woche ziemlich spät dran, weil einiges nicht hingehauen hat und auch ich, äh, krankheitsmäßig noch 'n ganzen Teil der Woche einfach im Bett, äh, verbracht habe, um mich dann bisschen zu schonen und vor allen Dingen wieder fit zu werden. Deswegen, ähm, ja, wird's heut eine kleinere Folge nur mit mir alleine geben. Ich möchte euch aber, mhm, nicht ganz ohne Folge sozusagen das Wochenende überstehen lassen. Deswegen hab ich mir ein paar Sachen rausgezogen. Ähm, zum einen 'n bisschen Hörer-Feedback, ähm, was ich gern noch beantworten möchte. Zum anderen noch, noch 'ne News, die da ganz gut mit reinpasst und dann wollt ich noch mal ganz kurz, also es ist wirklich nix, äh, großartig Aufregendes, so von, von meinem Tesla-Fahren berichten. Einfach für die Leute, die noch nie Elektroauto vielleicht gefahren sind und sich dafür interessieren, weil wir zu den Elektrofolgen immer ganz gut Feedback bekommen haben.

Und ja, ansonsten hoff ich, dass wir dann nächste Woche, ähm, zum einen fit sind und zum anderen auch wieder, äh, terminlich nicht so gebunden sind, sodass wir also auch endlich mal unsere Reisestress- und Reisestress-vermeiden-Folge machen können, die auf die wir voll Bock haben, weil wir da, glaub ich, 'ne ganze Menge euch mitgeben können. Ja, gucken wir uns mal das Hörer-Feedback an und zu, also Hörerinnen-Feedback. Die Tanja hat uns geschrieben: „Hallo, ihr zwei, ich hör euch wirklich sehr gerne und oft und bin jetzt in der Italien-Folge auf eine Frage gekommen. Sebastian hat etwas von einer anderen Routenplaner-App gesagt, in der man quasi das Fahrzeug angeben kann. Bei Google ist es ja schon etwas nervig, dass man den Wohnwagen nicht angeben kann. Welche App meinst du? Vielen lieben Dank und macht weiter so. Viele Grüße, Tanja." Ähm, die App, die ich damit gemeint habe, ist die Sygic, äh, Navigationsapp.

Das wird geschrieben S Y G I C. Findet man unter, äh, sygic.com. Und, ähm, das ist die App, die wir, also sowohl Nele und Halil mit ihrem Wohnwagen als auch wir mit unserem Wohnmobil schon relativ lange nutzen, weil ich da tatsächlich eben mein Fahrzeug, also das Wohnmobil, Länge, Breite, Höhe, Achslasten, als auch natürlich das Gespann angeben kann, und die sich dann beim Navigieren eben entsprechend deutlich besser daran hält und man nicht wie mit Google Maps auch mal schnell vor 'nem Schlammweg steht, der nur 'n Meter breit ist mit seinem Wohnmobil und da andere lustige Erfahrungen machen muss. Ja, guck die dir einfach mal an und ich hoffe, damit konnt ich dir weiterhelfen.

So, dann haben wir von unserer Stammhörerin Barbara auch noch 'n Feedback zu derselben Folge bekommen, beziehungsweise eigentlich zu zwei Folgen. Sie schreibt: „Liebe, äh, liebe Nele, lieber Sebastian, liebes Team von Camper Style, danke für die inspirierenden Reiseberichte in den letzten Wochen. Ich höre Sie gerne, denn Sie machen Lust auf Reisen und halten viele wertvolle Tipps." Okay, das mit dem Lust auf Reisen, das war vor allen Dingen unsere Intention dabei. Wir werden das ganze Thema auch weiterführen. Ähm, wir werden jetzt zwar auch mal wieder andere Folgen zwischendrin machen, aber wir, äh, haben verstanden, das Thema Reiseberichte ist auf jeden Fall was, wo viele von euch voll Lust drauf haben. Können wir gut verstehen. Werden wir mehr machen. So, dann schreibt sie: „Ähm, wichtig sind mir bei den Reiseberichten besonders die Tipps, die sich speziell auf das Campen beziehen. Beispiel: Im Bericht über Italien ging es mir zu viel um Essen, Landschaft und Italien im Allgemeinen.

Als einzigen Tipp hab ich mitgenommen, dass man größere Städte unbedingt meiden sollte. Aber was mache ich, wenn ich mit meinem Camper in Italien unterwegs bin und diese Städte besichtigen möchte? Gibt es Stell- oder Campingplätze in der Nähe oder am Stadtrand mit Anbindung an den ÖPNV? Oder gibt es von dort schöne Fahrradwege in die Stadt? Auch Erfahrungsberichte zu alternativen Stellplätzen, ähnlich wie Landvergnügen, wären schön. Der Bericht über die Baltikum-Reise hat mir sehr gut gefallen. Was mich noch interessieren würde: Wie habt ihr euch an den, in den baltischen Staaten und in Polen verständigt? Hattet ihr dort ein unsicheres Gefühl bezüglich Überfall oder Diebstahl? Also zum Beispiel in Frankreich oder Spanien." Nicht also, sondern als zum Beispiel in Frankreich oder Spanien. „Liebe Grüße und einen schönen Camping-Sommer wünscht euch Barbara." Kommen wir zum ersten Teil. Wir haben natürlich wenig Einfluss darauf, was unsere Gäste so berichten und vor allen Dingen, was ihnen wichtig ist und was ihnen im Kopf geblieben ist, ne.

Also, das ist euch vermutlich auch bewusst, aber ich möcht's trotzdem noch mal, noch mal erwähnen. Der eine schwärmt halt von Kunst und Museen und, und, äh, Malerei und guckt sich die Städte an und der Nächste hat da überhaupt keinen Bock drauf und möchte gern in die, ähm, nur in der Natur seine Zeit verbringen. Und, äh, was dem Gast wirklich behagt oder was er mag, das merken wir tatsächlich im Normalfall ja auch meistens erst im Podcast, weil wir uns ganz bewusst auch nicht ewig vorher unterhalten und schon vielleicht das ganze Pulver verblasen, sondern wirklich auch vieles kennenlernen wollen, ähm, was wir da qua-- oder was der Gast da sozusagen zu berichten hat. Und, ähm, wir nehmen das auf jeden Fall mit und werden das in zukünftigen, so Vorabbriefings noch mal mitgeben.

Also dass die Leute, die zu uns in 'n Podcast kommen, auch noch mal sich quasi damit beschäftigen, ähm, auch den einen oder anderen Tipp zu geben, wenn sie an 'nem Ort waren, der sie besonders begeistert hat, wo man da auch gut stehen kann. Das nehmen wir uns auf jeden Fall mit. Das ist 'n, ist 'n sehr, sehr guter Punkt. Wie gesagt, ansonsten versuchen wir, die Sachen sehr, sehr frei zu halten und auch den Leuten, die da zu uns in 'n Podcast kommen, halt, äh, sozusagen ihren Raum zu geben, um Den Reisebericht aus ihrer Sicht zu erzählen, weil wir eben auch so 'ne Vielfalt haben wollen, ne. Wir bekommen eben auch sehr viel positives Feedback, auch auf Spotify und auf, äh, über unsere anderen Kanäle. Wir lesen vieles von den kleinen „Hey, cool", oder wenn auch nur jemand 'n Daumen hoch gibt, ähm, nicht vor. Es würde einfach zu weit gehen, aber wir sehen so'n bisschen daran, dass es durchaus auch für viele, äh, so wie's war, okay ist.

Aber, äh, nichtsdestotrotz gibt es ganz viele verschiedene Ansätze und, und jeder wünscht sich was anderes. Was ich dir vielleicht, liebe Barbara, noch allgemein mitgeben kann, ähm, es gibt in vielen Städten auch Wohnmobilstellplätze, Campingplätze eher selten. Die sind tatsächlich eher meistens außen herum beziehungsweise so in den Randbezirken, aber Wohnmobilstellplätze haben wir schon das eine oder andere Mal auch in Städten gesehen. Und, ähm, wenn wir jetzt mal hier 'ne, 'ne Folge machen und da nicht wirklich welche mit vorstellen, dann kannst du dir auf jeden Fall in den Apps, äh, anschauen, was du an Wohnmobilstellplätzen da vielleicht findest. Was wir immer sehr, sehr gerne genutzt haben, ist die Camper Contact App von dem, äh, niederländischen Verein.

Die ist wirklich, äh, unsere Standard-App eigentlich neben Park for Night gewesen, weil dort sind halt super viele Plätze drin. Dort findest du auch, äh, Bewertungen, die eben noch mal nützliche Informationen enthalten, dass man eben zum Beispiel 'ne gut angebundene Bushaltestelle oder Ähnliches hat. Ich hab das oft verbunden auch, ähm, grade wenn die Plätze etwas außerhalb waren, mit 'ner Suche bei Google Maps, weil bei Google Maps eben vo..., in ganz vielen Ländern auch die öffentlichen Verkehrsmittel eingezeichnet sind. Also da kann man ziemlich gut erkennen, ob es zum Beispiel 'ne Bushaltestelle in der Nähe gibt. Ähm, manchmal steht das auch beim Camping- oder beim Stellplatz mit auf der Webseite. Also klar, man muss da natürlich mehr recherchieren, als, ähm, wenn wir's quasi schon mit unseren Gästen im Podcast, äh, quasi erzählt haben. Aber das trotzdem vielleicht noch mal so als Tipp, wie ich da vorgegangen bin.

Und, ähm, ja, Radwege ist 'n bisschen schwieriger. Auch da kann man sich aber mit Google Maps teilweise behelfen. Ähm, zum Beispiel wenn Google Maps, äh, wenn man da 'n bisschen reinzoomt und sich das 'n bisschen anschaut und auch mal mit dem Street View schaut, wenn's vorhanden ist. Ja, also das ist das, wo man wirklich dann quasi auf der Straße steht und, und gucken kann auf Google, wie's dort aussieht. Das sind also durchaus auch Möglichkeiten, wie man sich noch 'n bisschen helfen kann. Das ist natürlich alles nichts im Vergleich zu der persönlichen Erfahrung. Das ist mir auch klar. Und halt wirklich vielleicht noch, äh, noch mal als Ergänzung, die Bewertung sowohl in der App als auch noch mal die Bewertung zusätzlich auf Google. Das ist auch was, was ich immer noch mal gecheckt habe, weil die durchaus auch noch mal anders sind und in vielen Bewertungen eben auch noch mal Informationen drinstecken, äh, zu Lage, wie man wohin kommt und so weiter und so fort.

Und, ähm, die Frage zur Baltikum-Reise, wie die beiden sich verständigt haben. Also, was man, also da kann ich jetzt erst mal nur von meiner Seite sprechen. Was wir versuchen, ist, so'n paar Basiswörtchen sozusagen uns anzueignen. So bitte, danke und, äh, wie geht's und so weiter. Und ansonsten ist es tatsächlich erfahrungsgemäß sehr häufig, äh, Hände und Füße, 'n bisschen Englisch, äh, 'n bisschen interpretieren und, ähm, man kommt eigentlich immer zum Ziel. Also man, man kann da, wenn, wenn, ne, wenn man die Sprache nicht spricht und, und auch kein gemeinsamer Nenner wie Englisch zum Beispiel gefunden wird, dann wird's natürlich keine lange Unterhaltung geben. Ähm, es ist aber tatsächlich in vielen Ländern so, dass, dass 'ne ganze Menge Leute Englisch spricht. Vielleicht nicht immer super fließend, aber zumindest reicht's, um sich irgendwie zu verständigen.

Also ich denke mal, dass den beiden das genauso gegangen ist. Zum unsicheren Gefühl kann ich nichts sagen. Da kann vielleicht Nele in einer der nächsten Folgen noch mal drauf eingehen. Ähm, ich glaube, das hängt auch immer so 'n... Also zum einen weiß ich, dass Nele, Nele und Halil da immer 'n bisschen vorsichtiger sind, als wir das zum Beispiel sind, also 'n bisschen mehr Rücksicht oder nicht Rücksicht, sondern Obacht geben, was sie da tun. Das heißt nicht, dass, dass meine Frau und ich so gar nicht gucken. Also wir haben so das, das Credo für uns, das haben wir, glaube ich, auch schon paarmal erwähnt: Wenn, wenn einer von uns sich grad beim Freistehen unwohl fühlt oder sich generell unwohl fühlt mit 'nem Platz, dann fahren wir weiter. Und das, das haben wir zweimal, glaube ich, gemacht und, ähm, das hat uns die ganzen Jahre davor beschützt, auch nur eine negative Erfahrung zu machen.

Und, ähm, ansonsten hatten wir tatsächlich zweimal ein unsicheres Gefühl und ansonsten nie, egal wo wir unterwegs waren. Und wie gesagt, vielleicht kann dann Nele auch noch mal zu den, ähm, in den Baltikum-Staaten, äh, den baltischen Staaten, wo sie unterwegs waren, vielleicht auch noch mal was sagen. Also danke auf jeden Fall für euer Feedback auch zu den Folgen. Dann haben wir noch mal ein bisschen längeres Feedback von der Wiebke. Sie schreibt auch: „Liebe Nele, lieber Sebastian, vielen Dank für eure informativen Podcast. Ihr habt mir schon mit vielen Tipps weitergeholfen, deswegen höre ich auch in fast jede Folge rein. Wir sind seit einigen Jahren mit unserem Wohnwagen mit zwei Kindern unterwegs, mal länger", in Klammern, „aktuell kommen wir, äh, von einem Monat Frankreich zurück, mal auch nur für 'n Wochenende.

Teilweise arbeitet einer von uns während der Reise. Äh, da sind wir zum Glück sehr flexibel von unserem Arbeitgeber aus. Mir ist ja bewusst, dass euer Podcast nicht auf Kinder fokussiert ist. Muss es für uns auch nicht. Jetzt habt ihr aber eine Folge zum Thema Freizeitparks rausgebracht, äh, die ja auch für Familien sehr spannend sein kann. Hier möchte ich aber mal konstruktive Kritik äußern. Ich hatte eher das Gefühl, dass es sich um eine Aufzählung von Freizeitparks in Deutschland und angrenzendem Ausland handelt, als um ein wirklich recherchiertes Thema Freizeitpark und Camping. Klar, das ist auch spannend, welche Freizeitparks was anbieten, aber außer einigen Campingplätzen, die zu den Parks gehören, wurden eigentlich nicht näher darauf eingegangen. Nele hat an einer Stelle gefragt, welche Campingplätze im Umkreis von Park X zu empfehlen sind. Daraufhin hat euer Gast gesagt, im Einzelnen weiß sie das auch nicht. Da werden aber schon eine Menge Plätze sein.

Da ich selber als Tourismusmanagerin einer Region arbeite, die sehr tourismus- und campingintensiv ist, fand ich auch den Hinweis, man sollte mal auf die Seiten der Tourismusorganisation schauen, nicht besonders hilfreich. Ich hätte mich über, äh, Erfahrungsberichte gefreut, wie zum Beispiel, ähm, wie sind die Campingplätze an den Freizeitparks schön oder zweckmäßig? Ist es dort nicht sehr eng und/oder laut? Welche Campingplätze in der Umgebung von Freizeitparks bieten eine gute Anbindung an den Park an, zum Beispiel öffentlicher Nahverkehr oder eigenen Shuttle-Service? Gibt es, äh, Campingplätze, die Kooperationen mit Freizeitparks haben, zum Beispiel als Pauschale zu buchen?" Wir waren mit den Kindern auch noch nie in einem Freizeitpark. So langsam werden die Rufe danach aber lauter. Hier hätte ich gerne auf die Erfahrung eurer Gäste zurückgegriffen. Tatsächlich, äh, war mir nach Hören der Folge nicht klar, ob die beiden wirklich die Kombination Camping und Freizeitpark machen.

Auch auf deren Seiten sind nur Übernachtungsempfehlungen in Hotels oder Ähnliches zu finden. Alles in allem fand ich's sehr unspezifisch. Schade. Aber es kommt ja auch wieder neue Folgen. Vielleicht noch eine Anregung, falls ihr noch mal eine etwas familienfokussiertere Folge machen möchtet. Gerade Anfänger fragen immer viel nach tollen Familienplätzen. Denn werden, nein, dann werden in der, äh, in den Foren immer die üblichen Verdächtigen genannt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es auch sehr entspannt sein kann, einfach mal kurzfristig Wochenende in der Umgebung einzuplanen. Campingplatz ist erst mal zweitrangig. Aber auf diese Art und Weise kleine Mikroabenteuer einzuplanen, seine eigene Gegend kennenzulernen und auch neues Equipment erst mal bei 'm Probelauf zu unterziehen, halten wir für sehr geeignet. So muss man keine langen Anfahrten in Kauf nehmen und kann für sich auch besser rausfinden, was einem liegt.

Also eine Folge zum Thema Kurztrips mit oder ohne Kinder fänd ich spannend. Ähm, viele Grüße, Wiebke. Ja, danke für dieses echt umfangreiche Feedback. Das, also danke an alle, dass ihr euch hinsetzt und, und uns so viel Feedback gebt und dann auch noch hier, ähm, so ausführlich nehmen wir uns mit. Ähm, nehme-- wir, wir können jetzt die, die Folge rückwirkend natürlich nicht ändern, aber wir werden uns auch dieses Feedback zu mehr Details und, und sozusagen besseren Campingmöglichkeiten an den Freizeitparks mitnehmen für die nächsten Folgen, die wir da in die Richtung haben. Das geht ja auch so 'n bisschen an das, was, was Barbara, ähm, geschrieben hatte, dass sie sich eben auch wünscht, 'n bisschen konkretere Tipps, wo man stehen kann, ähm, quasi wünscht. Wundert euch übrigens nicht, wenn ich heute 'n bisschen komisch betone und, ähm, vielleicht die, die Sätze manchmal 'n bisschen komisch klingen.

Das liegt einfach daran, dass ich relativ viel Pausetaste drücken muss und wahrscheinlich auch das eine oder andere noch rausschneiden muss, weil ich hier halt wirklich ständig am Husten bin. Also wieder zurück zu deinem Feedback. Nehmen wir uns mit, ähm, dass wir das auf jeden Fall besser machen. Ähm, es wird sicherlich hier, wie du schon schreibst, kein, kein familienbasierter Podcast draus werden, weil das sind einfach nicht wir, weil wir eben, äh, keine Kinder haben und, äh, quasi im Zweierteam mit Hund unterwegs sind. Nichtsdestotrotz versuchen wir natürlich durch Gäste, das, ähm, auch ein wenig auszugleichen und, äh, wir werden das bei den nächsten Folgen auf jeden Fall intensiver berücksichtigen. Vielleicht an der Stelle auch noch mal der Hinweis, wenn, wenn du, liebe Wiebke oder auch andere da draußen, äh, Lust habt, mal bei uns im Podcast-Studio virtuell dabei zu sein, dann meldet euch doch gerne an podcast@camperstyle.de.

Alles, was ihr braucht, ist im Prinzip 'n Headset, also sprich Kopfhörer mit Mikrofon und, ähm, den Rest machen wir über 'ne Internetverbindung, über 'ne spezielle Software, die im Browser läuft. Das ist also relativ einfach. Braucht ihr keine Angst haben. Und dann könnt ihr gerne auch mal, äh, quasi eure Gedanken, eure Ideen, eure Tipps hier loswerden. Da freuen wir uns auf jeden Fall sehr. Ähm, Thema Kurztrips mit und ohne Kinder, da sind wir auf jeden Fall redaktionell, das kann ich schon mal sagen, sehr intensiv grade dran. Also wir arbeiten grad 'ne ganze Menge Beiträge auf unserem Magazin aus zu bestimmten Schwerpunktthemen, also sowohl Kurztrips immer wieder, äh, in bestimmten Regionen oder zu bestimmten Jahreszeiten, als auch eben Stellplatzempfehlungen, ähm, an Seen zum Beispiel oder an bestimmten Regionen.

Und, ähm, die Sachen werden auch nach und nach sicherlich hier und da, ähm, Einzug in unseren Podcast finden. Also immer wenn da Dinge fertig sind, werden wir das auch hier mit einbeziehen und euch darüber mit, äh, quasi berichten. Also noch mal vielen Dank auch für dieses Feedback. Und dann gab's noch ein kurzes Feedback von Jürgen. Der Jürgen schreibt uns, und zwar auf die Folge zum Hörerfeedback und den Fragen: „Noch mal, Bippl&Go hat sogar den Vorteil, nur in den Monaten, wo sie genutzt wird, eine Grundgebühr zu haben. Frankreich, Spanien, Portugal geht. Haben wir im Mai bis runter nach Sagres getestet." Und, ähm, also danke erst mal Jürgen für dieses Feedback. Zum Thema Maut vielleicht auch an der Stelle gerade noch mal 'ne ganz aktuelle Meldung, weil die in den Facebook-Gruppen gerade auch hoch und runter geht und bei uns auch auf der, äh, auf der Seite camperstyle.de sehr, sehr intensiv quasi diskutiert wird.

Und zwar haben wir darüber berichtet, dass Frankreich sein Mautsystem, ähm, ändert. Also alle, die schon mal durch Frankreich unterwegs sind, kennen ja das bestehende System, ne. Ihr habt diese, diese Mautstationen, die je nachdem, auf welcher Autobahn man unterwegs ist, mal in kürzeren, mal in längeren Abständen kommen und, äh, da gibt's dann immer so drei verschiedene Durchfahrten eigentlich. Es gibt einmal die für Leute mit 'ner Mautbox, ja. Da kann man mit, äh, manchmal Schrittgeschwindigkeit, manchmal bis zu dreißig km/h einfach durchfahren. Dann geht die Schranke auf und, äh, dann ist das Ganze erledigt. Äh, dann gibt's die Bargeldkasse, wo, wo ein Mensch sitzt und, äh, Geld entgegennimmt. Die gibt's aber nicht immer. Und dann gibt's halt die, die Karten- und, äh, Kleingeldkasse, äh, wo man quasi an Automaten mit Karte bezahlt oder auch mit Kleingeld.

Grad bei den Kartengeräten hab ich in Frankreich die Erfahrung gemacht, dass es Automaten gibt, da funktioniert nahezu jede Karte und dann gibt's andere, die sind sehr, sehr wählerisch, welche Karte man nimmt. Deswegen hab ich, wenn ich, äh, zum Beispiel Spanien oder, oder Portugal, Deutschland oder andersrum gefahren bin, eigentlich immer vorne, äh, mehrere Kreditkarten liegen gehabt. Wenn eine nicht funktioniert, dass man die andere nehmen kann und es ist auch schon vorgekommen, dass gar keine funktionierte an einem Automaten und man dann Bargeld nehmen musste. Und, ähm, Frankreich, äh, ist jetzt also dabei, das ganze Mautsystem umzubauen. Und zwar soll es, äh, eine elektronische Erfassung geben, wie's hier unten zum Beispiel auch in der Algarve schon ist. Hier in der Algarve läuft es eben so, ihr, wenn ihr aus 'm, aus Spanien zum Beispiel reinfahrt, dann müsst ihr als, äh, Nicht-Portugiese am besten direkt danach einmal, da stehen auch große Schilder- Rausfahren, da steht dann, ist dann 'ne Schranke, da packt ihr eure Kreditkarte rein, ähm, und dann wird euer Auto quasi registriert, mit der Kreditkarte verknüpft und dann wird die Maut ganz automatisch erhoben und abgezogen.

Das Ganze läuft, glaub ich, für 'n Monat oder für zwei, ich weiß es gar nicht so genau. Und, äh, das Ganze funktioniert elektronisch. Das heißt, ihr müsst nicht überall anhalten und, äh, wieder Geld zücken oder die Kreditkarte rausholen, sondern da sind einfach so wie auch für die Lkw-Maut halt diese Maut-, äh, Brücken, ne, diese großen Metallbrücken über der Straße und da wird halt euer Kennzeichen erfasst. Darüber wird dann die Maut abgerechnet. Und Frankreich baut jetzt genau das Gleiche letzten Endes um. Also es, es gibt schon, äh, ein, zwei Autobahnen, wo das quasi schon so umgesetzt ist. Und zwar, jetzt muss ich grade noch mal auf meine Notizen spicken, äh, gibt's zwischen Dijon und Limoges eine, ein Autobahnstück, was schon umge-, äh, -rüstet wurde und in der Region Grand Est bei Boulay auf der A4, ähm, wird das Ganze auch schon elektronisch erfasst und es werden immer mehr Autobahnabschnitte jetzt nach und nach umgebaut.

Also bis Ende nächsten Jahres soll dann noch 'ne lange Teststrecke zwischen Paris über Rouen, ich hab keine Ahnung, wie die Städte ausgesprochen werden, und Caen. Tu-tut mir leid, ich hatte kein Französisch in der Schule, das, äh, fällt mir wirklich schwer. Also das ist 'ne längere Strecke, die umgebaut wird. Und so nach und nach sollen eben in Frankreich alle Autobahnen auf dieses neue System umgestellt werden. Ich bin mir sicher, dass das alles deutlich oder einige Jahre dauern wird. Also Ende 2024 soll diese Teststrecke da von Paris nach Caen, äh, umgestellt sein. Und ich denke, bis das alles wirklich umgebaut ist, werden da einige Jahre ins Land gehen, weil's ja auch in Frankreich so ist, dass es nicht eine Mautgesellschaft gibt, sondern 'ne ganze Menge Autobahnbetreibergesellschaften, die dann Maut erheben und jeder da ja auch sein eigenes Süppchen so 'n bisschen kocht.

Und deswegen wird das 'ne ganze Weile dauern. Aber es ist auf jeden Fall ganz, ganz interessant und ich find das auf jeden Fall 'ne gute Sache, weil grade in, äh, Hochreisezeiten, wenn viele Leute in den Ferien unterwegs sind, haben wir's auch schon überlebt, dass an den Mautstationen eben Staus entstanden sind, ähm, sei es, dass die einfach zu klein waren oder sei es auch, dass Leute halt mit dem System nicht klarkommen oder einfach auch diese Automaten manchmal halt super charakterstark sind, ja, und, äh, auch bei der Kri..., dritten Kreditkarte sagen: „Nö, die möcht ich nicht, äh, gib mir was anderes." Und, ähm, außerdem dieses ständige Stop-and-Go, grade wer's, wer's kennt, wer unten von Spanien kommt, ähm, Richtung Bordeaux, ähm, da muss man so oft anhalten an irgendwelchen Mautstationen. Äh, das find ich ziemlich nervig und das wär auf jeden Fall 'ne coole Geschichte, wenn das, ähm, einfach elektronisch erfasst werden würde.

So, und jetzt haben Sie halt viele Leser und Leserinnen auch gefragt: „Ja, wie funktioniert das denn dann?" Und es ist eigentlich relativ einfach. Ähm, man hat mehrere Möglichkeiten. Zum einen ist ganz wichtig, dass ihr drauf, äh, achtet, wenn Pe-Peage Flu Libre irgendwo steht, ähm, dass das bedeutet, dass das diese, diese neuen Gebiete sind, wo quasi der Verkehr frei fließen kann, ja, und, äh, ihr die Maut quasi nicht an den Häuschen bezahlt, sondern anders. Und zwar gibt's mehrere Möglichkeiten: Ihr fahrt da erst mal lang und dann habt ihr 72 Stunden Zeit, quasi eure Maut zu bezahlen. Und das könnt ihr online machen. Über euer Kennzeichen müsst ihr euch da anmelden. So ist das hier übrigens in, in Portugal auch. Also wenn ich das nicht mache, wenn ich, äh, mit dem Auto reinfahre, ja, und dann nicht an dem Automaten mich registriere, dann kann ich das auch als, äh, auch als Nicht-Portugiese auf 'ner Webseite machen, kann ich mein Kennzeichen erfassen, kann da 'n Guthaben aufladen und kann das quasi abfahren.

Und so wird das in Frankreich auch sein. Oder es gibt die Möglichkeit, zu so Terminals zu gehen. Die stehen dann an Tankstellen und Raststätten. Da kann ich das bezahlen. Das kennt man auch aus anderen Ländern, äh, der Tsche-Tschechei zum Beispiel oder auch für die Lkw-Maut gibt es eben solche Automaten. Und g-grade jetzt am Anfang, wenn man das vergisst, ist es auch nicht so schlimm. Dann kommt halt einfach 'n Brief zu euch nach Hause, wo ihr dann aufgefordert werdet, die Maut auch zu bezahlen. Und wenn ihr Ersttäter seid, dann, äh, sind da laut dem saarländischen Rundfunk auch erst mal keine weiteren Strafen zu erwarten, sondern ihr müsst dann einfach bezahlen. Erst wenn ihr dann nicht bezahlt oder euch das zweite Mal passiert, dann kommt eben Mahngebühr dazu oder auch wenn ihr gar nicht zahlt, Strafen bis zu 350 Euro. Also das kann dann schon teuer werden. Und, ähm, das ist 'n bisschen im Gegensatz zu Portugal hier, weil ich weiß von einigen, die berichten, dass da erst mal gar nichts kommt, wenn man sich nicht registriert und nicht bezahlt als, als sozusagen Nicht-Portugiese.

Ich hab aber auch schon von Leuten gehört, die dann nach drei Jahren plötzlich 'ne große Rechnung bekommen hatten. Also ich würd's nicht auf die leichte Schulter nehmen und würde die Maut bezahlen, wenn ihr da langfahrt oder wenn ihr das halt nicht wollt, dann einfach auf die Bundesstraßen ausweichen. Das ist ja auch auf jeden Fall 'ne Möglichkeit. So, und die letzte Möglichkeit und da sind wir dann jetzt bei dem Feedback vom Jürgen. Die letzte Möglichkeit, wie's noch viel einfacher ist: Ihr holt euch halt so 'ne Mautbox. Ähm, das sind so kleine, äh, ich sag mal, Streichholzschachtel-großen grauen Kästchen. Die klebt ihr euch an die Windschutzscheibe. Da ist das Wichtigste, die müsst ihr in 'nen Bereich kleben, wo, äh, keine, keine Beschichtung ist. Die meisten aktuellen Windschutzscheiben sind alle beschichtet, ähm, und damit, äh, ist diese, diese Funkkommunikation, was diese kleinen Kästchen machen, nicht mehr möglich. Das steht aber im Normalfall alles in den Anleitungen. Und, ähm, da haben wir jetzt schon verschiedene getestet.

Wir haben vor einigen Jahren schon mal die Maut1-Box... Nein, das stimmt gar nicht. Wir haben vor einigen Jahren die Tolltickets-Box getestet. Ähm, die funktioniert, äh, in Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Norwegen und Polen. Äh, wir haben die tatsächlich in Frankreich, ähm, und Spanien getestet. Damals ging sie zum Beispiel auch noch nicht in Portugal. Und das hat super funktioniert. Also es ist halt wirklich so, du klebst dir dieses kleine Kästchen ins, ins Auto und dann fährst du da halt durch diese speziellen Spuren. Die sind mit Telepeage meistens, äh, gekennzeichnet und da fährst du langsam durch und dann macht's biep und dann geht die Schranke auf und dann hast du quasi, ist das automatisch erfasst worden. Sehr, sehr entspannt. Ähm, kostet 'ne Grundgebühr, kostet jeden Monat 'ne Grundgebühr und 'ne einmalige Aktivierungsgebühr und ich glaube, zehn Prozent, äh, Servicegebühr auf jede, äh, also auf die ganzen Mautkosten.

Das haben wir dann irgendwann gekündigt, sind, äh, dann zu Maut1 gegangen. Ähm, da war die Grundgebühr deutlich günstiger. Sie funktionierte vor allen Dingen auch oder funktioniert noch, wir haben's aktuell noch, Frankreich, Spanien und Portugal und Italien. Und wir werden jetzt aber auch nach vielen Hinweisen auch von unseren Lesern und Leserinnen auf BIP&GO wechseln. Also Maut1, Tolltickets sind deutsche Anbieter. Es gibt zur Info auch noch 'ne ADAC-Mautbox. Die machen das aber in Kooperation mit Maut1. Also das heißt, das ist letzten Endes dieselbe Box. Funktionieren tun die teilweise aber noch in mehr Ländern. Also grade Tolltickets kann ganz spannend sein, wenn ihr noch in anderen Ländern unterwegs seid, aber grade für Frankreich, Spanien, Portugal, Italien ist jetzt aus unserer aktuellen Informationslage die BIP&GO, ähm, der, einer französischen Autobahnbetreibergesellschaft sozusagen die beste Variante, weil die eben in diesen vier Ländern super funktioniert.

Die kostet 'ne relativ geringe Grundgebühr. Die kostet vor allen Dingen die Grundgebühr nur dann, wenn ihr sie auch benutzt. Also das heißt, wenn ihr in 'nem Monat nicht durch, äh, eines der Länder und durch so 'ne Maut-, äh, pflichtigen Straßen fahrt, dann kostet die auch keine Grundgebühr. Es kostet, glaub ich, 'ne einmalige Aktivierungsgebühr und dann eben kommt auf die Maut auch keine Servicegebühr dazu. Also das ist aus meiner Sicht die beste Geschichte. BIP&GO gibt's auch 'ne deutsche Webseite beziehungsweise, ähm, 'ne deutsche Variante der Webseite und es gibt auch spannenderweise 'ne Kooperation mit American Express. Also wer die Kreditkarte hat, äh, ich komm da drauf, weil wir die haben, gibt's eben auch noch mal 'n Special-Angebot. Also das, wir werden jetzt unsere Maut1 sozusagen kündigen und werden zu BIP&GO gehen, weil's einfach noch mal günstiger ist, weil wir eben auch nur ein-, zwei-, dreimal im Jahr das nutzen.

Ähm, hier unten in Portugal machen wir das, wenn wir mal Autobahn unterwegs sind, sind wir sowieso registriert, da ist das kein Problem. Und ansonsten können wir da eben entspannt nach Deutschland rüberfahren. Und, ähm, genau, das also noch als Hinweis, dass Frankreich das Ganze umbaut, was ich gut finde. Es passiert ja auch in vielen anderen Ländern, dass die Maut-, äh, Stationen immer mehr zurückgebaut werden, weil's zum Beispiel auch keinen Sinn macht, da Menschen hinzusetzen, die da den ganzen Tag sitzen. Das, das kann man halt wirklich elektronisch mittlerweile sehr gut erfassen. Und, ähm, ja, wie gesagt, danke Jürgen auch noch mal fürs Feedback und das haben wir jetzt von vielen anderen auch bekommen. Und insgesamt also noch mal auch die Empfehlung: Wenn ihr wirklich entspannter, ähm, mit Maut unterwegs sein wollt, Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, dann ist BIP&GO tatsächlich die Empfehlung unserer Wahl.

Ja, ähm, das war's zum Hörerfeedback und jetzt, jetzt will ich noch mal ganz kurz, äh, quasi von meinem Tesla-Erlebnis erzählen. Warum ist mir das so wichtig? Ähm, weil wir ja hier relativ oder wir haben einige Folgen zum Thema E-Mobilität gemacht. Wir hatten auch 'n Kollegen, der mit 'nem Tesla und 'nem Wohnwagen unterwegs ist und wir haben dazu relativ viel Feedback bekommen und wir haben also da auch gemerkt und auch auf unsere Artikel, die wir aufm Magazin haben, dass das eben 'n Thema ist, was die Menschen bewegt. Und ich hatte mir jetzt das erste Mal einen, äh, Tesla gemietet. Also wenn ich, wenn ich in Deutschland Termine habe, ähm, das ist ein-, zweimal im Jahr, dann flieg ich halt tatsächlich meistens rüber und nehme dann in Deutschland eben 'n Mietwagen für zwei Wochen, wenn ich viel unterwegs bin oder bin mit dem Zug unterwegs.

Kommt immer drauf an, in welchen Gegenden ich bin und wie meine Termine getaktet sind. Und diesmal war's so, dass es tatsächlich ein, ein Tesla-Angebot gab bei Sixt. Und, äh, das ist also hier keine Werbeveranstaltung, ne, ich nenn die Marken einfach, weil ich sie gerne nutze. Und, ähm, da hab ich, glaub für 34 Euro noch was, äh, pro Tag einen Tesla Model Y gefahren und war da bisschen aufgeregt, geb ich zu am Anfang, weil ich nicht wusste, wie ist das jetzt mit dem, mit dem Laden? Ähm, brauch ich da noch 'ne App? Und, ähm, was muss ich alles organisieren? Also es war so 'n bisschen, ne, Neuland für mich und, ähm, alle, die jetzt schon mit E-Auto unterwegs sind, die werden da jetzt lachen. Aber für mich war das halt alles so 'n bisschen aufregend so. Und, ähm, erste Mal im Elektroauto sitzen ist halt schon irgendwie spannend, weil du steigst halt ein und dann weißt du erst mal nicht, ist der Motor jetzt an oder nicht, weil du hörst ihn ja nicht, ne.

Das ist 'n Elektromotor und der steht halt still und erst wenn du quasi Strom draufgibst, also Gas gibst, dann fährt das Auto halt los. Und dann hörst du nur so 'n komisches Geräusch, was die Autos halt bis 30 km/h machen müssen, damit sie eben nicht gänzlich lautlos fahren. Und ich hatte aber von 'nem Kollegen noch zwei Tipps bekommen, die möcht ich hier auch vielleicht mal an alle noch mal mitgeben, die, die neu mit dem Thema sich beschäftigen. Und zwar ist es einmal die App Plugshare. Ähm, da kann man halt relativ gut sich 'ne Routenplanung machen durch Deutschland, auch mit, mit den entsprechenden Ladestationen. Oder auch die Maingau-App, ähm, die wiederum sehr gut dafür ist, um an allen möglichen Ladepunkten sein Elektroauto laden zu können. Weil ich konnte halt nicht die Tesla-App nutzen, weil es dann 'n Mietwagen war und, ähm, ich den quasi nicht in der App registrieren konnte.

Da kann man natürlich noch viel cooler die ganze Routenplanung machen und auch Tesla hat ja selber in seinem Navigationssystem die Möglichkeit drin, jederzeit, ähm, Ladestationen zu finden. Ich fand das aber, ähm, also und ich will nicht sagen, dass es nicht besser geht, weil ich hatte relativ wenig Zeit, mich mit den, mit den Sachen auseinanderzusetzen. Ich fand das aber jetzt, äh, nicht super einfach, immer die beste Ladestation im Umkreis zu finden. Das hat mit Plugshare deutlich besser funktioniert, weil ich hab natürlich versucht, mit dem Tesla immer 'n Supercharger anzufangen, anzufahren, weil der halt am schnellsten einfach beim Laden ist. So. Ansonsten macht Elektroauto unfassbar Spaß. Also ich, mein nächstes Auto ist aus ganz vielen Gründen, aber auch aus Fahrspaß, wenn's, wenn's überhaupt noch mal 'n nächstes Auto gibt, ist sicherlich 'n Elektrofahrzeug. Ähm, es macht einfach unheimlich viel Spaß, halt mit dieser, mit dieser Beschleunigung, äh, zu fahren.

Also auch wenn man das natürlich im Alltag kaum nutzt, aber- Es macht so 'n, so 'n Tesla-Grinsen hat's der Kollege genannt. Und, ähm, ich bin also von, bin in Berlin gelandet, bin von Berlin, äh, über Leipzig nach Zwickau gefahren und, äh, bin dann wieder hoch nach Berlin gefahren mit, mit einigen Zwischenstopps. Und ich muss sagen, generell macht es Spaß. Auch das mit dem Zwischenladen ist überhaupt kein Problem. Grad an den Superchargern, ähm, hab ich, wenn überhaupt, mal so 'ne Viertelstunde gestanden. Das hat dann meist gereicht, um sich 'n bisschen die Beine zu vertreten, kleine Runde zu laufen und dann hatte man schon wieder so viel Energie in der Batterie, dass man halt entspannt weiterfahren konnte. Also laden war gar kein Thema. Man hat an vielen Supermärkten, an vielen Einkaufscentren, auf vielen Parkplätzen, Baumärkten und so weiter mittlerweile, ähm, Ladestationen.

Man kann ja auch 'n bisschen ja im Vorfeld, wenn man in 'n Baumarkt möchte, zum Beispiel sich eben einen aussuchen, der, der auch 'n, 'ne Lademöglichkeit bietet. Also ist natürlich, wenn man zu Hause ist, noch mal was anderes, weil da lädt man wahrscheinlich das Auto primär über seine Wallbox zu Hause. Ähm, war jetzt bei mir nicht so, äh, möglich, deswegen, äh, musst ich zum Laden immer irgendwo hin und hab das halt einfach immer verbunden mit Einkauf und, und anderen Geschichten. Also es hat super funktioniert und da weiß ich auch nicht, ob jetzt sozusagen das Tanken irgendwie weniger Energie, äh, Quatsch Energie, weniger Zeit ge-gebraucht hätte und man kann's aus meiner Sicht viel geiler verbinden, weil eine Tankstelle ist immer einzeln. Da kann ich nicht halt irgendwie mal 'ne halbe Stunde stehen und in 'n Baumarkt gehen. Ähm, beim Elektroauto geht das halt. Also da kann ich das Laden und das, das Einkaufen ganz gut verbinden und das find ich tatsächlich, ähm, deutlich angenehmer als, äh, Tankstelle tanken, zumal halt auch ich keine nach Benzin riechenden Finger hatte.

Klar, da kann man diese Plastikhandschuhe anziehen, aber, ähm, ja, die sind manchmal auch aus. Also das fand ich gut. Laden a..., war überhaupt kein Problem, auch Supercharger zu finden. Die sind halt grade in den Autobahnen, ähm, gut vertreten. War auch kein Thema. Und, äh, was auch sehr, sehr schön am Tesla ist, der hat halt wirklich ein sehr, sehr abgespecktes Interieur, ne? Also das heißt, da gibt's nicht tausend Knöpfe und Hebel und hast du nicht gesehen. Der hat halt einen großen Bildschirm, darüber steuere ich alles und ansonsten gibt's nicht viel, was ich irgendwie drücken kann. Ähm, ist für mich eine große Umstellung gewesen, damit bin ich aber gut klargekommen. Was fand ich nicht so gut am Tesla? Was ich, was ich vermisst habe, ist die CarPlay-Integration. Also das heißt, dass ich mein Handy halt konnte ich zwar mit dem Tesla koppeln, aber ich konnt dann eben, musste eben aufm, also konnte Musik starten und stoppen und skippen.

Also ne, 'n Lied vor und 'n Lied zurück, aber mehr konnte ich halt nicht machen und mit CarPlay bin ich da deutlich verwöhnter. Das find ich irgendwie sehr schade, dass Tesla sich da so abschottet. Ähm, ich fand die Verarbeitung des Autos okay, um's mal vorsichtig zu sagen. Also ich, ich, ich lächle immer, wenn Leute über Spaltmaße sprechen, ne? Das ist mir völlig egal. Aber was, was halt wirklich, ähm, bescheiden war, ist, dass zwei von vier Türen eben nicht richtig geschlossen haben. Also man musste die halt mit richtig viel Schmackes zuhauen, damit die geschlossen haben. Ansonsten waren die halt einfach nicht richtig eingesetzt und, ähm, sind halt quasi irgendwo angeeckt, äh, ich sag mal laienhaft und, und haben nicht richtig geschlossen. Also das kann man wahrscheinlich fixen lassen. Ich hab aber auch gelesen, dass das tatsächlich 'n häufiges Problem ist.

Also das, das nervt. Das ist jetzt kein absolutes No-Go, aber es ist halt schon irgendwie so nervig, g-grad bei 'nem Auto, was ja auch nicht ganz günstig ist, ne? So 'n Tesla ist ja nun nicht das allergünstigste Elektroauto, muss man vorsichtig so sagen. Da hätt ich mir erwa..., mehr erwartet. Ansonsten ist das schon alles ziemlich cool, ähm, wie das, wie das automatisiert ist. Also dass, äh, nur dass du alles von innen öffnen kannst, äh, dass das alles so ganz gut funktioniert. Das war okay. Ähm, die, die Klimaanlage, fand ich persönlich, hat irgendwie immer an gefühlt auf Vollgas gearbeitet und hat da immer alles, was ging, irgendwie rausgeballert und mir ins Gesicht gepustet. Das fand ich nicht so opti... oder nicht so optimal, aber das ist auch, ne, also Jammern auf relativ hohem Niveau.

Also im Großen und Ganzen war's 'ne coole Erfahrung. Würd ich jederzeit wieder machen. Ähm, will jetzt auch beim nächsten Mal gucken, mal 'n kleineres Fahrzeug, 'n Elektrofahrzeug zu mieten, wenn ich wieder da bin nächstes Jahr. Und, ähm, kann also allen nur raten, es einfach mal auszuprobieren über Carsharing, über Mietwagen, ähm, oder auch mal über 'ne Probefahrt sich das Ganze mal anzugucken. Das also noch mal meine Erfahrung aus der Welt. Ja, jetzt hab ich schon wieder relativ lange gequatscht und noch viel mehr geröstet und, äh, würde sagen, ich mach jetzt hier mal 'n Cut, ähm, und leg mich jetzt erst mal wieder hin beziehungsweise muss jetzt gleich noch den Podcast schneiden für euch und dann leg ich mich wieder hin. Ich hoffe, es war trotzdem bisschen unterhaltend für euch und ihr konntet auch was mitnehmen.

Wir werden... Ich hoffe, dass nächste Woche wieder alles hinhaut. Also ihr merkt, grade ist so 'n bisschen der Wurm drin. Ich denk aber, nächste Woche wird das wieder besser werden und dann wieder mit 'ner richtigen informativen Folge für euch. Wenn ihr Fragen, ähm, Kritik, Lob, Hinweise, Themenwünsche, ihr selber zu uns in 'n Podcast kommen wollt habt, dann schickt uns 'ne Mail an podcast@camperstyle.de oder kommentiert auch bei Spotify zum Beispiel. Ihr habt die Möglichkeit, direkt zu kommentieren und, äh, das können wir auch freischalten, sodass die anderen das sehen können. Und, äh, ja, stellt uns eure Fragen, gebt uns eure Kritik, eure Lob. Und ich wünsche euch jetzt erst mal, je nachdem wann ihr uns hört, ein weiterhin schönes Wochenende oder eine schöne Woche und wir hören uns nächste Woche wieder.

Macht's gut. Bis dann. Ciao.

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