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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian. Und heute wollen wir uns anschauen, was du alles in deinem Fahrzeug brauchst, um für mehrere Tage oder vielleicht sogar für mehrere Wochen autark stehen zu können.
Das Thema Autarkie hatten sich ja ganz viele von euch gewünscht in den Zuschriften, weil's vor allem jetzt im Zuge der Corona-Geschichte und wegen der ausgebuchten Campingplätze noch mal ganz besonders an Aktualität gewonnen hat. Und da ist natürlich unser Sebastian hier der absolute Fachmann von uns beiden. Deswegen darf er heute mal 'n bisschen mehr sagen. Ich meld mich dann aber später auch noch mal zum Thema Autarkie im Wohnwagen zu Wort. Sebastian, vielleicht erklärst du als erstes mal, was man eigentlich unter Autarkie versteht. Die meisten denken ja vor allem da an Solarpanels und Ähnliches. Aber um so wirklich autark zu sein, braucht man 'n bisschen mehr, oder?
Ja und nein. Das kommt natürlich immer drauf an, wie ich für mich selber Autarkie definieren möchte und was ich brauche. Wenn wir von absoluter Autarkie sprechen, absolute Unabhängigkeit, dann hab ich natürlich alle Ressourcen in ausreichender Menge dabei. Und, äh, bei Ressourcen haben wir eben Strom, wir haben Wasser, wir haben vielleicht Gas. Wir haben aber auch, das dürfen wir nicht vergessen, Abwasser und natürlich die Toilette. Und, äh, bei Menschen wie uns, die auch noch vielleicht unterwegs arbeiten oder online Fernsehen schauen wollen, ist auch Internet eine Ressource, die durchaus zur Autarkie dazugehören kann, ne. Also so gehören verschiedene Dinge dazu. Und bei den Wohnmobilen, ähm, da kann ich ja ganz gut mitreden, weil wir ein recht autarkes Mobil haben. Da sind eben viele Dinge schon von Haus aus dabei, sodass ich ein autarkes Fahrzeug habe.
Allerdings, wenn wir jetzt die, ich sag mal, normalen Wohnmobile nehmen, ist die Autarkie meist auf ein, zwei, drei oder vielleicht mal vier Tage ausgelegt.
Das ist natürlich jetzt nicht die Welt, vor allem für Leute, die viel freistehen möchten oder die längere Touren machen. Ähm, wenn ich jetzt, sagen wir, eine, zwei oder vielleicht sogar drei Wochen autark stehen möchte, ähm, was brauche ich da wirklich? Also wie sind da eure Erfahrungen? Wie sollten zum Beispiel Wasser- und Abwassertanks dimensioniert sein?
Ich möchte die Frage mal anfangen, aus 'ner anderen Richtung zu beantworten. Was am hilfreichsten ist und was den meisten Impact auf die ganze Geschichte hat, ist, dass ich mich selber erst mal nur mit den Ressourcen auseinandersetze, die ich habe und überlege, wie ich möglichst wenig von diesen gebrauchen kann. Und Verzicht auf Ressourcen, also weniger Wasser, weniger duschen, ähm, weniger kochen oder was auch immer man machen kann, nicht machen muss, bedeutet natürlich auch 'n Komfort, äh, einbüßen. Und, äh, so muss jeder für sich erst mal gucken, was er eben machen möchte und was nicht. Aber das haben wir wirklich in den letzten Jahren gelernt. Ähm, man kann natürlich, ähm, 5.000 Liter Wasser mitnehmen, damit man über vier Wochen lang jeden Tag ausführlich zu zweit duschen kann. Man kann aber auch überlegen: Was kann ich denn tun, um das Wasser zu sparen?
Muss ich im Wohnmobil täglich duschen? Ähm, vielleicht muss ich das nicht. Vielleicht reicht auch 'ne, äh, berühmte Katzenwäsche oder was auch immer. Und da erst mal kann jeder seine eigene Strategie entwickeln.
Was macht ihr denn? Was habt ihr für Strategien, um so 'n bisschen zu sparen? Grade jetzt auch beim Wasser, weil das ist ja eigentlich so eine der wichtigsten Ressourcen für den Menschen.
Ja, also beim Wasser sparen, äh, sind wir dazu übergegangen, nicht wie früher, als wir noch quasi in 'ner Wohnung gewohnt haben. Das ist ja jetzt was, was die meisten von unseren Hörern da draußen auch tun. Ja, also die haben sozusagen, äh, 'ne Wohnung oder 'n Haus, wo sie wohnen. Da haben wir relativ häufig geduscht, teilweise täglich, je nachdem, wie viel man gearbeitet hat. Im Wohnmobil ist das deutlich weniger geworden. Da ist es dann eher mal die normale Wäsche mit 'm Waschlappen gewesen oder auch, äh, das Bad in 'nem See, ähm, was eben da grade so da war. Das hilft auf jeden Fall Wasser sparen. Wobei Duschen an sich auch schon 'ne recht sparsame Sache ist, wenn man's eben, ähm, nicht übertreibt und sozusagen relativ schnell damit fertig wird. Und ein großer, ähm, Wasserverschwender, sag ich mal, sind die Spültoiletten, also die klassischen Chemietoiletten, die eben 'ne Wasserspülung haben oder auch die größeren Toiletten mit 'nem Tank wie bei uns, die aber 'ne Wasserspülung haben.
Das sind versteckte Wasserverschwender. Das kann ich auch schon mal euch mitgeben.
Beim Wasser kann man ja vielleicht sparen bei der Toilette, aber bei den menschlichen Bedürfnissen sieht's natürlich 'n bisschen anders aus. Also da müsst ich ja dann im Prinzip weniger essen und trinken, ähm, um da Ressourcen zu sparen. Was gibt's da denn für Möglichkeiten? Nicht zum, nicht zum, ähm, Sparen, sondern vielleicht auch, äh, die verschiedenen Toilettenmodelle.
Ich würd da erst mal mit den Toiletten anfangen, die drin sind und es sind nun mal zum überwiegenden Teil Chemietoiletten, also so die ganz klassische Thetford-Toilette zum Beispiel. Und, äh, da kann weniger essen und trinken helfen. Das wär aber jetzt nicht meine erste Wahl und ich glaube, vielen Hörern geht's da auch so. Ähm, eine Sache, die wir gemacht haben, die aber nicht jedermanns Sache ist und, äh, von der ich am Anfang oder bevor wir gestartet sind damit auch gesagt hab: „Oh Gott, das ist eklig, das möcht ich nicht, das tu ich nicht." Und mittlerweile ist es gar kein Problem mehr, ähm, ist, dass wir das Toilettenpapier zum Beispiel in 'nem extra kleinen Eimer mit 'ner Tüte drin gesammelt haben und nicht mit in die Toilette geschmissen haben. Das spart schon mal 'ne ganze Menge Volumen und ich komme also länger mit meiner Toilette aus. Ähm, dann kann ich natürlich es ist 'n bisschen komisches Thema, aber dann kann ich natürlich versuchen, beim meinem Geschäft, vor allem beim großen genau zu zielen, sodass ich natürlich auch weniger Spülwasser brauche und die Spülung kürzer betätigen muss.
Ja, also, ähm, da gibt's ganz verschiedene Strategien und, äh, der eine findet das eklig und möcht es nicht machen und sein Geschäft wie zu Hause machen und der nächste ist da völlig fein mit. Also da muss man seine Strategie finden und du hast ja grad schon angesprochen, alternative Toiletten. Ähm, es gibt 'n Trend, äh, grade bei Leuten, die viel Zeit im Wohnmobil verbringen und die auch gerne autark stehen. Das sind die sogenannten Trockentrenntoiletten. Ähm, die sind 'ne Na ja, besondere Form. Und zwar ist es dort so, da hat man 'ne spezielle, ähm, Toilettensitz, Toilettenschüssel und dort wird quasi das Feste vom Flüssigen getrennt. Und wenn ich nämlich das Feste vom Flüssigen trenne, dann hab ich den einen Vorteil, wenn ich das Feste auch noch 'n bisschen abdecke mit, äh, wie so 'ner Art Mulch, Kokosfasern oder Sägespänen oder was auch immer man da findet, ähm, dann riecht es nicht, wenn es schön trocknet.
Und, äh, das, äh, Flüssige kann ich quasi dann einfach in 'nem Tank, ähm, auffangen und entsorgen. Und den festen Teil, der kompostiert quasi und den kann ich dann ganz normal in den normalen Hausmüll entsorgen. Und damit ist sozusagen die einschränkende Ressource dann eigentlich nur noch der Tank fürs kleine Geschäft, ähm, denn je größer der ist, desto länger kann ich natürlich irgendwo stehen, bis ich den mal wieder entsorgen muss.
Und da ist ja, glaub ich, eure, ähm, ja, eu-e-eure Routine, sagen wir mal, dass ihr immer dann entsorgt, wenn ihr irgendwo 'ne Entsorgungsstation seht, ne? Damit man eben, ähm, nicht, nicht jetzt auf 'n Tag dann immer quasi die, die Ressourcen ausschöpfen muss.
Wir haben genau gelernt, dass wir alle Ressourcen, die wir können, auffüllen und, äh, entleeren, sobald es geht. Ähm, wir haben da immer mal wieder Geschichten, äh, quasi erlebt, ne? Wir haben gesagt: „Na ja, in die Toilette geht noch 'n bisschen rein", oder „Wir haben noch 'n bisschen Wasser, äh, übrig. Da brauchen wir jetzt noch nicht tanken." Und dann kommst du zur nächsten Ver- und Entsorgung und dann ist zum Beispiel die Versorgung gesperrt oder, äh, äh, die Entsorgung gesperrt oder die Versorgung liefert grad kein Wasser. Und, ähm, deswegen nutzen wir jede sich uns bietende Möglichkeit. Und wenn man natürlich aber länger autark stehen möchte, also wir können das mit unserem Wohnmobil ganz entspannt auf zwei Wochen ausreizen, äh, dann sollte man natürlich ganz besonders vorher noch mal alles auffüllen und entleeren.
Dann gibt's ja auch noch die etwas exotischeren Modelle. Ich denk da an Verbrennungs- und Zerhackertoiletten. Ähm, letztere find ich tatsächlich so eklig, wie sich's anhört. Ähm, magst du da mal kurz was zu sagen, wie, wie du das so einschätzt? Für normale Camper braucht man so was? Ähm, die sind ja auch ziemlich teuer.
Also 'ne Zerhackertoilette, ähm, ich weiß gar nicht, ob die heute noch sehr viel verbaut werden, wahrscheinlich eher in größeren Mobilen. Wir fahren ja auch 'n altes Liner-Modell, einen alten Clu-Liner und in dem ist zum Beispiel 'ne ganz normale Porzellantoilette drin mit 'ner Wasserspülung und die geht in einen Tank. Wir haben dann 150 Liter Toilettentank. Ähm, dann gibt's Modelle, die haben da 'ne Zerhackertoilette. Also wie der Name schon sagt, werden also die, äh, Fäkalien und das Papier zerhackt und, äh, dann quasi sozusagen verkleinert, äh, damit sie sich besser entsorgen lassen. Bei uns funktioniert das auch ohne Zerhacken wunderbar, aber auch da machen wir's so, dass wir das Toilettenpapier eben, ähm, getrennt entsorgen und nicht in die Toilette schmeißen, weil wir damit halt auch länger auskommen und, äh, dem vorbeugen, dass das Toilettenpapier sich halt irgendwo, wenn es dann trocken wird, absetzt und, äh, riesige Krusten bildet.
Und bei Zerhackertoiletten kenn ich nur die Horrorgeschichten, dass sich eben dieses, dieses Hackwerk, ähm, auch mal zusetzt und man dann eben da rein darf und das Ganze, ähm, reparieren darf. Das ist nicht sonderlich appetitlich, aber da hab ich keinerlei Praxiswissen, wie häufig das passiert. Ich denke, das wird auch sehr übertrieben häufig dargestellt, weil man natürlich nicht darüber spricht, wenn die Zerhackertoilette einwandfrei funktioniert, sondern nur, wenn eben sie nicht mehr funktioniert. Und was hattest du noch an, äh, weiteren exotischen Toiletten grade angesprochen?
Die Verbrennungstoilette, das wär ja so mein Favorite, wenn ich ehrlich bin, weil da hast du halt wirklich dann nur noch 'n Häufchen Asche. Also die funktioniert so, dass, ähm, alles, was reinkommt mit, ähm, ja per Gas quasi, ich glaub Gas und, und 'n Tacken Strom braucht man dafür, ähm, wird dann verbrannt und am Ende zieht man 'ne Schublade raus und hat dann wie beim Wohnzimmerkamin im Prinzip halt, ja, so 'n Häufchen Asche, was man dann im Endeffekt überall eigentlich entsorgen kann. Es ist dann halt, ja, wie wenn ich mit 'm Holzkohlegrill irgendwas gemacht habe.
Ja, ist im Prinzip eigentlich, ja, wie man so schön sagt, die perfekte Lösung. Ähm, hat halt zwei entscheidenden oder entscheidende Nachteile oder sogar drei. Äh, Nachteil eins: Sie ist sehr teuer. Ähm, Nachteil Nummer zwei: Sie ist sehr schwer. Und Nachteil Nummer drei: Sie braucht, ähm, entweder sehr viel Gas oder sehr viel Strom. Also die gibt's auch als Variante mit Strom. Das ist dann eher für Ferienhäuser so was gedacht. Und ich brauch halt immer so kleine, ich sag mal, wie große Filtertüten, so Papiertütchen, die ich quasi vorm Geschäft reinlegen muss. Ähm, ich hab also auch 'n bisschen Kosten, was Verbrauchsmaterial angeht. Aber an sich 'ne sehr, sehr coole und saubere Lösung, ähm, wenn man denn genügend Strom und Gas dabei hat. Ähm, ich glaub aber, für die meisten ist, wenn sie nicht mehr die Scholiton..., äh, Chemietoilette nutzen möchten, dann eher, glaub ich, die Trockentrenntoilette die bessere Alternative, weil sie deutlich günstiger ist.
Man kann sogar, wenn man handwerklich 'n bisschen interessiert ist, die selber bauen. Also dann braucht man nur diesen Einsatz kaufen und kann sich quasi drumherum alles selber bauen. Ähm, und man kommt preislich wesentlich günstiger weg und, ähm, ja, ist einfach damit einfacher am Ziel.
Ja, das wär definitiv auch unsere Lösung, wenn wir irgendwann mal 'n Umbau planen. Weil wir merken halt auch bei uns, dass die Kassette, wenn man mal 'n paar Tage frei steht, mit zwei Personen doch zügig an die Grenzen kommt. Und dann kennt ihr das ja auch immer: Losfahren, Entsorgungsstation suchen und so weiter. Das ist schon manchmal 'n bisschen lästig.
A-also wir haben's, das kann ich sagen, ähm, ist ja die gleiche Toilette. Wir haben es durch, äh, sozusagen Nicht-Reinschmeißen von Toilettenpapier und, äh, zurück oder weniger Verbrauch von Spülwasser auf vier, maximal fünf Tage geschafft.
Ja, da liegen wir auch ungefähr. Wenn man dann noch mit Sanitärzusätzen arbeitet, die das Ganze 'n bisschen zersetzen, ähm, also und da mein ich explizit nicht die, die Chemiebomben, sondern da gibt's andere Zusätze, die können wir euch auch in den Show Notes verlinken. Ähm, das sind natürliche Zusätze, die auch die Umwelt nicht so belasten, die aber sehr, sehr gut, ähm, vor allem die Fäkalien eben in die Einzelbestandteile zerlegen und auch schon dann nach 'n paar Tagen anfangen, so 'n bisschen zu kompostieren. Ähm, dann kommt man da auch 'n bisschen länger mit hin.
Wir haben in unserer Chemietoilette die letzten zwei Jahre, als wir sie noch hatten, gar keine Chemie mehr reingepackt. Wir hatten aber auch so 'ne Sauganlage drin. Also da ist dann quasi am Ausgang der Kassette ein kleiner Lüfter, der, äh, die Luft sozusagen absaugt, immer dann, wenn ich die Toilette offen habe und, äh, damit quasi die Gerüche absaugt. Und wenn jetzt nicht grade fünf Tage lang die Sonne mit voller Kraft auf die Kassette geschienen hat, dann hat das auch, äh, also nicht gerochen wäre geschwindelt, aber extrem wenig gerochen, sodass es nicht störend war und man quasi diesen kleinen Nachteil in Kauf genommen hat, weil wir damit halt ohne Chemie ausgekommen sind.
Ach, über das Thema Toiletten, da könnte man sich noch mal in 'ner ganz eigenen Folge auslassen. Ich glaub, das werden wir wahrscheinlich auch machen, oder Sebastian? Damit wir jetzt hier auch noch zu den nächsten Themen kommen.
Ist auf jeden Fall sinnvoll. Genau, neben Toilette haben wir ja noch verschiedene andere Autarkiethemen, die wichtig sind.
Genau, dann würd ich nämlich jetzt direkt mal zum nächsten Thema überleiten wollen. Ähm, Gas. Ganz wichtiges Thema für viele, ähm, die natürlich auch kochen und heizen möchten. Ähm, und dann das Thema Energie, also Strom. Beide ist mir klar, sind natürlich stark davon abhängig, welche Verbraucher ich nutzen will, ähm, was, wie meine Lebensgewohnheiten so sind. Aber kann man vielleicht irgendwie den Hörern, die damit noch nicht so viel Erfahrung haben, 'n paar Werte mit aufn Weg geben? Wie würdest du das einschätzen, Sebastian?
Also wir können ja mal beim Thema Strom anfangen. Hm, das war die, die erste Sache, die wir autark gemacht haben, sag ich mal, in unserem ersten Wohnmobil, ähm, weil wir wussten, wir werden viel unterwegs sein, wir werden viel arbeiten müssen und brauchen eben Strom. Und, ähm, auch da beim Strom ist es halt so, ich kann natürlich zum einen Strom sparen. Ähm, das haben wir getan, indem wir zum Beispiel alle Lampen in unserem Wohnmobil, es war auch 'n älteres Modell, auf LED umgestellt haben, ne. Von den alten Halogen, äh, und teilweise sogar Leuchtstoff, mit kleinen Leuchtstoffröhren haben wir umgestellt auf LED. Das hat schon mal 'ne gute Ersparnis gebracht. Und dann haben wir eben geschaut, was sind denn unsere großen Stromverbraucher, was kann man da noch reduzieren. Und, ähm, für uns 'ne Sache, die sehr gut funktioniert hat, weil wir auch nicht so 'n riesiges Wohnmobil vorher hatten und damit auch nicht unendlich viel Strom dabei haben konnten, dass wir zum Beispiel einen Absorberkühlschrank drin hatten, also der eben nicht nur auf Strom, sondern auch auf Gas läuft und damit für uns wesentlich effizienter war, weil zwei Gasflaschen hatten wir sowieso dabei.
Das war also 'ne Möglichkeit. Und ansonsten, um autark zu sein mit Strom bietet sich natürlich je nachdem wo ich hinfahre, grade wenn viel die Sonne scheint an, ähm, Solarpanels. Entweder fest montiert aufm Dach oder auch als tragbares Panel, was ich daneben stellen kann und entsprechende Batterien, die halt die Energie speichern, sodass ich auch eben im Dunkeln abends oder eben auch bei schlechtem Wetter 'ne Weile über die Runden kommen kann. Und da, da gibt's auch noch 'ne Anleitung bei uns auf Camper Style. Damit hab ich quasi meine ersten oder meinen, meinen ersten Autarkausbau dokumentier-- Men-, äh-- Damit hab ich unseren ersten Autarkausbau dokumentiert und, ähm, dort haben wir mit zwei Solarpanelen aufm Dach und zwei Batterien für 'n überschaubaren Betrag, äh, quasi 'ne autarke Solaranlage für uns geschaffen, mit der wir unendlich lang stehen konnten.
Und, äh, der einzige, die einzige Einschränkung war tatsächlich, äh, nach 14 Tagen Regenwetter und, äh, viel arbeiten, dann mussten wir mal an Strom und Landstrom tanken, weil dann haben die Batterien halt einfach nicht mehr ausgereicht.
Ihr habt ja zusätzlich zum, äh, Panel auf dem Dach auch noch 'ne, ne faltbare Lösung, ne?
Ja, die haben wir uns irgendwann angeschafft, weil wir eben festgestellt haben, wenn wir viel im Süden unterwegs sind und Strom produzieren wollen, müssen wir in der Sonne stehen. Wenn man aber in der Sonne steht, dann wird das Wohnmobil sehr warm und es ist, äh, keine sinnvolle Kombination. Und deswegen haben wir uns irgendwann noch ein kleines tragbares Panel angeschafft, was eben zusammengefaltet werden kann, was auch leicht ist und, äh, das Ganze mit 'nem zehn Meter langen Kabel versehen und das konnten wir dann quasi jederzeit in die Sonne stellen, während das Wohnmobil im Schatten war und auch unsere Batterien laden. Und in Tagen mit schlechtem Sonnenlicht, äh, hat man halt einfach die Ladekapazität noch mal erhöht. Und das Ganze kann man zum Beispiel, so Lösungen gab's damals noch nicht beziehungsweise sie waren sehr, sehr teuer, ähm, kann man zum Beispiel auch mit Stromkoffern mittlerweile sehr gut kombinieren.
Also das sind quasi tragbare Batterien, ähm, inklusive Laderegler und auch Wechselrichter, sodass ich also an diese Geräte, ähm, ja direkt meine, mein Bordnetz anschließen kann oder auch direkt meine Verbraucher anschließen kann und quasi 'ne sehr mobile Lösung auch habe, die ich halt jederzeit mitnehmen kann. Also das wär damals auch schön gewesen, wenn's das schon gegeben hätte in dem Maße und, äh, bezahlbar, wie's heute ist.
Was hältst du von Generatoren? Die sieht man ja bei den Wohnmobilisten auch immer mal wieder beziehungsweise man hört sie.
Ja, es für mich ist das nervig, ähm, weil wie du schon sagst, man hört sie und, ähm, wir meiden deswegen Ansammlungen von vielen Wohnmobilen, grade beim Freistehen und auf kostenlosen Plätzen, weil wir wissen, ähm, da ist immer einer dabei, der abends und, äh, gerne auch mal nachts seinen Generator laufen lässt. Ähm, ich mag die Dinger überhaupt nicht, weil sie einfach nerven und andere stören, ähm, und setze komplett auf Solar und bin damit halt auch autark. Die Generatoren haben natürlich und das Will ich auch nich verschweigen den Vorteil. Die kauf ich mir, stell sie raus, äh, pack 'n bisschen, äh, Benzin rein und hab Strom. Ja, das ist sehr einfach. Ähm, ich persönlich bin aber kein Freund von meine, meine Nachbarn, meine Umwelt mit Lärm zu nerven.
Ginge mit 'ner Brennstoffzelle leiser, ähm, aber da sag ich gleich noch beim Thema, äh, Wohnwagen was dazu, weil die haben wir ja natürlich an Bord. Dann sind wir ja, glaub ich, mit Strom jetzt so weit durch. Ähm, ich würd gerne noch mal übers Thema Gas sprechen, weil das ist auch 'ne Frage, die bei uns ganz, ganz häufig in den Communitys kommt: Wie viel Gas braucht man für welche Zwecke? Äh, wie sieht's im Winter aus? Vielleicht wollen wir da noch eben kurz mal das Thema anreißen.
Klar. Also Gas sparen kann man natürlich genauso wie, äh, andere Ressourcen auch im Wohnmobil. Wenn man halt einfach guckt, wo verbrauch ich viel Gas und eigentlich die Hauptverbraucher sind, äh, Kühlschrank, wenn ich eben 'n Absorberkühlschrank habe, sind, äh, die Kochmöglichkeit, der Herd und eben die Heizung. Und, äh, beim Kochen und beim ähm, Kühlschrank ist immer etwas schwierig zu sparen, weil da brauch ich halt einfach das Gas. Heizung ist natürlich 'ne Geschichte, die kann man weniger laufen lassen. Man muss vielleicht nicht immer das Wasser mit erhitzen, ähm, kann auch oftmals einfach mit kalten Wasser auskommen. Und, äh, das sind also Sparmöglichkeiten. Ansonsten haben ja alle oder sehr viele Campingfahrzeuge so diese zwei Standard-, ähm, Gasflaschen, entweder die größeren elf Liter Flaschen oder auch die kleineren.
Und, ähm, da kann ich, äh, zum Beispiel eine Optimierungsmöglichkeit nutzen, grade wenn ich viel ins Ausland fahre, dass ich mir da eben zum Beispiel einen, eine Gastankflasche einbauen lasse. Da sollten wir aber, glaub ich, auch mal 'ne eigene Folge zu machen. Oder wenn ich das nicht möchte, dass ich dann eben gucke, wenn ich viel und lange im Ausland bin, ob ich mir dann vielleicht 'ne ausländische Gasflasche mit reinstelle. Also wir haben zum Beispiel, als wir viel in Spanien waren, immer 'ne spanische und 'ne deutsche Gasflasche drin gehabt und, äh, dann entsprechende Adapter und haben dann auch an manchen Stellen, ähm, Möglichkeiten gefunden, die deutsche Flaschen eben ausfüllen zu lassen, sodass wir immer auch Gas hatten. Ähm, ich denke, zum Thema Gas werden wir auch noch mal 'ne eigene Folge machen, wo wir da 'n bisschen detaillierter drauf eingehen können. Ansonsten, wie gesagt, kann man versuchen, immer zu sparen oder mehr mitzunehmen.
Ein richtiger Gastank ist natürlich auch noch 'ne Möglichkeit. Das haben wir jetzt in unserem Clueliner drin. Da haben wir 'n 90-Liter-Gastank. Damit sind wir natürlich noch viel flexibler und noch viel autarker. Und noch was zum Verbrauch: Also wir schaffen oder wir haben's geschafft, mit so 'ner elf Kilo Gasflasche durchaus 'n halbes Jahr auszukommen im Sommer, wenn wenig geheizt werden musste, wenn wir wenig warmes Wasser brauchten. Im Winter, wenn's kalt ist, ist es auch schon mal passiert, dass die Gasflasche nach drei oder vier Tagen leer war, weil wir einfach so viel heizen mussten.
Bei uns ist die noch schneller leer, glaub ich, weil ich immer so 'n, so 'n Frostbeule bin. Also ich glaub, wir kommen so zwei, maximal drei Tage mit 'ner elf-Kilo-Flasche aus, wenn ich das richtig im Kopf habe. Obwohl unser Wohnwagen kleiner ist. Also da muss ich dann wohl noch mal an mir arbeiten.
Ja, oder öfter Gas kaufen gehen.
Oder öfter Gas kaufen gehen, genau.
Ja, Nele, jetzt haben wir über Wohnmobile gesprochen und Autarkie. Jetzt, äh, seid ihr dran: Wie sieht's denn mit 'm Wohnwagen aus?
Ja, beim Wohnwagen ist man in den Möglichkeiten 'n kleines bisschen eingeschränkter. Wohnwagen sind ja eigentlich für Aufenthalte auf 'm Campingplatz konzipiert nach wie vor. Auch wenn immer mehr Leute so unterwegs sind wie wir und 'n bisschen freier sein möchten. Aber das ist wirklich zu beobachten, dass die Wohnwagen eigentlich nicht fürs Freistehen ausgelegt sind. Deshalb gibt's da meistens von Haus aus keine Bordbatterie, ähm, auch nur 'ne Kassettentoilette, wie bei den meisten Wohnmobilen auch. Und beim Wohnwagen kommt noch erschwerend hinzu, dass es halt ziemlich kleine Wasser- und Abwassertanks gibt. Ähm, normalerweise bis maximal 40 Liter, selbst wenn man sich die größtmöglichen Modelle irgendwie ab Werk mitbestellt. Aber natürlich gibt's auch da Möglichkeiten, noch 'n bisschen nachzurüsten.
Und welche Möglichkeiten gibt's da zum Beispiel?
Also zum Beispiel, wenn man sich sowieso 'nen Mover zulegt, also dieses Gerät, mit dem man den Wohnwagen per Fernbedienung einrangieren kann, kann ich mir zum Beispiel gleich 'ne leistungsstärkere Batterie mit einbauen lassen, weil der Mover braucht sowieso 'ne Batterie. Da werden üblicherweise dann so kleinere Lithium-Ionen-Teile eingebaut. Ich kann aber auch direkt 'ne Batterie nehmen, die 'n bisschen, ähm, mehr kann und das geht auch häufig schon ab Werk. Also da kann ich mir dann bei verschiedenen Wohnwagenherstellern, ähm, die Leistungsfähigkeit der Batterie auswählen und da würd ich dann immer an die obere Grenze gehen. Ähm, Solar geht natürlich auch auf 'm Wohnwagendach, sofern genügend Platz vorhanden ist oder eben als faltbare Lösung, wie ihr die habt. Oder, ähm, was wir an Bord haben, ist 'ne Methanol-Brennstoffzelle.
Die kann man auch mit 'ner Solaranlage oder mit 'nem faltbaren Solarpanel kombinieren und, ähm, da ist man dann wirklich sehr, sehr, sehr autark, sowohl bei gutem als auch bei schlechtem Wetter. Also das wäre eigentlich so gedanklich langfristig unsere Ideallösung. Ähm, wir haben das Modell von Efeu. Das ist, glaub ich, auch meines Wissens das einzige Modell, was eben für Wohnwagen oder Boote oder Wohnmobile konzipiert wurde. Ähm, das ist 'ne sehr, sehr coole Lösung, weil sie völlig wetterunabhängig funktioniert. Das heißt, man, ähm, kauft da Methanol-Tankpatronen, schließt die an und die Brennstoffzelle erzeugt immer dann Strom, wenn die, äh, Spannung der Bordbatterie abfällt.
Wenn man die jetzt doch, wenn man die jetzt aber alleine laufen lässt dauerhaft, geht das schon w-- 'n bisschen ins Geld, weil die Methanolkartuschen mit ungefähr 40 Euro für zehn Liter, ähm, 'n bisschen teuer werden, wenn man das mal in Kilowatt und Leistung umrechnet. Deswegen wär eben, wie gesagt, die Koppelung von Efeu und Solarpanel hier ideal. Aber ansonsten wirklich 'ne Lösung, die uns jetzt auch bei unseren langen Touren immer sehr, sehr weitergeholfen hat, weil auch nicht jeder Campingplatz immer, ähm, Landstrom in erreichbarer Nähe angeboten hat beziehungsweise manchmal war's auch sehr teuer, an 'm Landstrom zu stehen. Und wir wollten natürlich auch die, die Brennstoffzelle 'n bisschen austesten, wann die so, ähm, an ihre Grenzen kommt. Ähm, da gibt's auch 'n eigenen Testbericht zu, den würd ich euch auch noch mal mit in die Show Notes packen.
Und, äh, ihr wechselt ja jetzt euren Wohnwagen irgendwann, wenn ihr wieder zurück in Deutschland seid und, äh, das wieder mit dem Camping losgeht. Ähm, nehmt ihr die Brennstoffzelle dann mit?
Ehrlich gesagt wissen wir das noch nicht genau. Ähm, das Modell, was wir jetzt drin haben, ist ja 'ne Dauerleihgabe von der Firma Eva. Und, ähm, da müssen wir jetzt erst mal mit denen sprechen und auch gucken, was wir dann tatsächlich an, an Platz und Gewichtsreserven noch haben. Die ist jetzt nicht riesig, aber nimmt natürlich schon 'n bisschen, ähm, Raum für sich in Anspruch. Da müssten wir im neuen Wohnwagen genauer gucken, wo man die eventuell unterbringen könnte. Wenn wir die mitnehmen, würden wir sie aber auf jeden Fall mit 'nem, äh, Solarpanel koppeln, um eben die Stromerzeugung 'n bisschen günstiger zu halten.
Und wenn ihr sie nicht mitnehmt?
Also unabhängig davon, ob wir sie mitnehmen oder nicht, werden wir auf jeden Fall uns auch so 'n kleines Energieköfferchen mit an Bord holen. Ähm, da wissen wir auch schon welches, nämlich das Camper Case von der Firma autarker.de. Das hatten wir uns ja gemeinsam schon mal auf der Messe angeguckt. Du erinnerst dich, Sebastian. Das ist 'ne richtig, richtig tolle Geschichte. Ähm, das Ganze gibt's in zwei Größen. Wir werden wahrscheinlich die 230 Volt Lösung uns an Bord holen und, ähm, da sind wir echt gespannt. Also du hattest ja schon erklärt, das ist 'n kleiner Koffer, in dem alle Komponenten zur Stromversorgung verbaut sind. Und, ähm, da kann man eben auch 'n Solarpanel anschließen. Man kann's aber auch über die Lichtmaschine beim Zugfahrzeug oder, oder beim Wohnmobil laden, wenn man unterwegs ist.
Und wir glauben, dass wir für unsere Touren sogar alleine damit eventuell hinkommen könnten, weil die, ähm, Möglichkeit eben das Ganze über verschiedene Varianten wieder zu laden, die sind echt super und das werden wir nächstes, äh, also jetzt, ich sag immer nächstes Jahr. Jetzt in der Saison, sobald wir wieder loskommen, ähm, werden wir das 'n bisschen ausgiebiger testen und dann natürlich auch darüber berichten.
Das ist ja generell 'ne ziemlich coole Lösung für entweder kleinere Fahrzeuge, wo ich nicht viel Platz habe, also Campingbusse, auch Minicamper, ähm, PKWs oder sogar beim Zelten. Und natürlich auch für Menschen, die, äh, halt jetzt keinen großen Umbau im Wohnmobil machen möchten oder die sich vielleicht auch immer mal was leihen, äh, oder 'n Fahrzeug leihen, was nicht autark ist. Also da kann man das halt wunderbar mitnehmen. Wir haben uns das ja, wie du schon sagtest, auf 'm Caravan Salon eben angeschaut und auch 'n Video davon gemacht. Das würden wir dann auch noch mal hier in den Show Notes verlinken.
Ja, dann, ähm, haben wir, glaube ich, jetzt das Thema Stromerzeugung im Wohnwagen, ähm, auch schon mal so 'n bisschen umrissen. Ähm, ich würd noch mal kurz auf die Wasserproblematik zurückkommen, weil die ist für mich im Wohnwagen eigentlich, ähm, die entscheidende. Also Strom und Gas und alles kann man auch im Wohnwagen ganz gut lösen. Was aber wirklich schwierig ist, ist, sich mit ausreichend Frischwasser zu versorgen und auch die Entsorgungsgeschichte. Ähm, ich hatte ja vorhin schon gesagt, ab Werk werden meistens maximal 40-Liter-Tanks angeboten. Ähm, beim Abwasser hat man sogar nur so 'n Abwassertaxi, so 'n kleines. Das serienmäßige, ähm, misst glaube ich 24 Liter, wenn überhaupt.
Und da kann man sich vorstellen, wenn man da zu zweit oder sogar zu mehr Leuten unterwegs ist, da kannst du mehr oder weniger alle zwei Tage spätestens, ähm, mit deinem Taxi übern Pla, mit deinem Taxi übern Platz rollen. Und, ähm, wir hatten bislang 'ne Kombination aus 40 Liter Wasser und 'nem größeren Abwasser-, äh, taxi, was auch 40 Liter maß. Aber auch das hat für unsere Touren halt nicht ausgereicht. Ähm, deshalb ist jetzt die Planung, dass wir im neuen Wohnwagen entweder gleich zwei 40 Liter oder 'nen 40 und 'nen 20 Liter Frischwassertank einbauen. Auch da müssen wir noch schauen, ähm, wie's mit 'm Platzangebot aussieht, aber, ähm, so ungefähr haben wir's schon 'n bisschen geplant. Also mindestens 60 Liter Frischwasser plus dann 'n paar, ähm, mobile Kanister werden wir auf jeden Fall mitnehmen können.
Und beim Abwassertank, das ist tatsächlich 'n bisschen komplexer. Es gibt zwar Tanks, die du unterm Wohnwagen verbauen kannst, aber, ähm, das ist immer ganz, äh, stark abhängig davon, wie zum Beispiel die Achse gebaut ist, wo der Mover sitzt und wie's überhaupt im Unterbau aussieht im Fahrwerk. Und, ähm, da haben wir jetzt geplant, uns eventuell ein, äh, Marke Eigenbau Röhrensystem zu bauen. Das hatte ich, ähm, neulich mal in 'ner Wohnwagengruppe gesehen. Das hatte irgend 'n findiger Handwerker sich gebaut. Da war ich total begeistert von. Also das sind diese ganz normalen PVC-Rohre, die man auch von anderen Leitungen her kennt, also von anderen Wassersystemen.
Und darin kann man eben dann bis zu 40 oder mehr Liter Wasser auch auffangen. Also da bin ich gespannt. Das wird dann, äh, der Halil machen müssen. Das ist ja so 'n Bastler. Ich guck dann zu und geb Anweisungen.
Da hast du auch aber grad noch 'n spannendes Thema angesprochen, was ich vorhin noch gar nicht erwähnt habe. Mehr Ressourcen mitnehmen geht natürlich sehr, sehr häufig auch aufs Gewicht und, äh, da bin ich dann halt eben mit manchen Fahrzeugen, sei es jetzt 'n Wohnmobil oder auch 'n Wohnwagen, auch 'n bisschen begrenzt. Also da muss man eben auch dann noch mal schauen. Und wenn ich quasi einfach nicht mehr Zuladung mitnehmen kann, dann kann ich mir auch keinen größeren Wassertank einbauen. Und dann muss ich eben schauen, dass ich halt spare oder dass ich eben andere Dinge weglasse, um mehr Wasser mitnehmen zu können. Also das ist, denk ich, auch noch mal 'n ganz wichtiger Punkt.
Ja, also gut, dass du's jetzt noch mal so explizit erwähnt hast. Für mich ist es immer schon so klar, dass man natürlich immer die Zuladungsreserven im Blick behalten muss. Ich denke, das wär auch ganz schlau, auch hier noch mal 'ne eigene Folge zu machen zum Thema Wohnwagen, Wohnmobil beladen, zum Thema Zuladung. Was, was bedeuten die ganzen Fachbegriffe eigentlich? Wo mu-muss man auf Gewichtsgrenzen achten? Ähm, Sebastian, äh, das notieren wir uns gleich mal, oder?
Auf jeden Fall.
Sehr gut. Dann haben wir heute wieder lange geplaudert. Ähm, ich denke, zu dem Thema Autarkie gibt's sicherlich ganz viele Fragen von euch. Die könnt ihr uns natürlich wie gewohnt an podcast@camperstyle.de schicken oder auch in die, äh, Kommentare setzen. Wenn ihr auch dazu euch noch mal spezielle Folgen wünscht über das hinaus, was wir eh schon, ähm, gesagt haben, was wir eingeplant hatten, dann meldet euch auch gerne bei uns. Wir freuen uns über jede Themenanregung und über jeden Kommentar.
Ja, ich kann mich auch nur bedanken, dass ihr uns wieder zugehört habt. Wir freuen uns, wenn ihr unseren Podcast über iTunes anhört, wenn ihr den vielleicht bewerten würdet, wenn er euch gefallen hat und wenn er euch nicht gefallen hat, dann uns vielleicht mal 'ne Mail zu schreiben, was wir auch aus eurer Sicht verbessern können. Wir sind natürlich auch immer dran interessiert, den noch besser für euch zu machen, denn wir machen das ja hier, damit ihr was mitnehmen könnt und ich hoffe, ihr konntet viel mitnehmen. Ja, dann bleibt mir, euch, äh, tschüss zu sagen, ähm, viel Spaß beim Camping zu wünschen und, äh, wir hören uns in der nächsten Woche wieder.
Tschüss, viel Spaß und gute Reise.
Tschüss.