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Auto zum Camper machen in wenigen Minuten – Interview mit travel tiger

Episode 221 · 00:52:18

Da unsere Woche ziemlich turbulent war (Sebastian krank, Notoperation bei Neles Hund) hörst du heute anstelle der Grundaussstattung Teil 2 ein nicht minder spannendes Thema: Nele spricht mit Maike und Lorenzo vom Kölner Startup travel tiger über ihr brandneues Projekt – zwei Campingmodule, mit denen du alleine, ohne Werkzeug und in wenigen Minuten aus einem Hochdachkombi einen gemütlichen Camper zaubern kannst.

Das Bettmodul und die Küche sind nicht nur kompakt und ultraleicht, sondern auch noch günstig sowie multifunktional einsetzbar: Neben dem Campingplatz unter anderem auf Festivals, zu Hause oder im Kleingarten.

Da es sich um eine Produktvorstellung handelt, kennzeichnen wir die komplette Folge als Werbung.

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele und heute wieder quasi verwaist. Sebastian ist leider krank, aber ich hab mir wieder zwei nette Gäste ins Studio geholt. Und, ähm, ja, wir erzählen euch heute 'n bisschen was zum Thema Minicamper, Campingboxen, Campingmodulen. Wir machen ja recht selten Werbefolgen, aber grade diese Themen sind bei euch und auch in der Leserschaft von Camper Style sehr beliebt und deshalb möchten wir euch ein ziemlich cooles neues Produkt vorstellen, das quasi diese drei Bereiche miteinander vereint. Deswegen, äh, kennzeichnen wir auch die komplette Episode als Werbung. Es geht nämlich heute um eine Mischung aus Campingbox und Campingmodul und dafür sind, äh, zwei Gäste vom Kölner Start-up Travel Tiger bei mir, die ein Bett und eine Küche für Minicamper entwickelt haben. Herzlich willkommen Maike und Lorenzo.

Hallo Nele.

Hallo.

Ich würde sagen, ihr stellt euch am besten einmal selber vor. Maike, möchtest du anfangen?

Klar, gerne. Hi, noch mal alle. Ich bin Maike. Ich bin 34 Jahre alt und jetzt seit einigen Jahren schon im dem Unternehmen. Bei Travel Tiger hab ich die Position der Marketingleitung. Ja, und vielleicht zu meiner persönlichen Campinghistorie: Ich campe seit ich 'n kleines Kind bin. Meine Familie war immer mit einem Zeltanhänger unterwegs, äh, quer in Europa und die letzten Jahre war ich vor allem selber im Van oder m-, im Zelt auch wieder. So back to the roots, auch ganz viel in Europa unterwegs. Aber genug zu von mir. Lorenzo?

Ja, ich bin Lorenzo, 36 Jahre alt, ähm, schon seit sechs Jahren in der Campingindustrie jetzt tätig und darf hier bei Travel Tiger die Produktentwicklung leiten. Hintergrund Camping, ähm, ja, ich bin mit dem Rennrad viel unterwegs gewesen und dann gehört zelten dazu. Auch mit, äh, dem Wohnmobil, was wir hier gestellt bekommen, war ich schon zwei, dreimal unterwegs und natürlich auch mit dem Hochdachkombi.

Wir kennen uns persönlich jetzt noch nicht näher, aber eure Firma ist uns quasi schon länger vertraut, denn ihr seid ja in unterschiedlichen Konstellationen schon 'n bisschen länger auf dem Markt unterwegs. Könnt ihr da noch 'n bisschen unseren Hörerinnen und Hörern erzählen, wo ihr da genau herkommt?

Genau, also das Unternehmen an sich wurde, wurde vor, Gott, jetzt sind's schon acht Jahre gegründet und, ähm, damals hatten wir 'ne Camping-App, die hieß Camp Around. Ähm, da ging's darum, Campingplätze zu buchen und auch zu suchen und mal die ganze Branche 'n bisschen zu digitalisieren, also mit qualitativem Produktcontent. Dann sind wir bei Camping Punkt info mit eingestiegen und haben für die auch, ähm, Campingführer verlegt, also zum Beispiel den Italien-Campingführer von Camping Info.

Sehr schönes Produkt übrigens.

Danke schön. Ja, und so dann über bei Truma hatten wir 'ne Station und jetzt seit zweieinhalb Jahren sind wir jetzt mit Travel Tiger unterwegs. Also man sieht, wir haben eigentlich alle Bereiche im Camping abgedeckt. Und ja, vielleicht kennt uns auch der eine oder andere schon mal aus irgend'nem Video bei Truma oder vom Caravan Salon. Man trifft sich ja in der Branche doch immer wieder und das ist aber auch das, was wir an der Campingbranche so sehr lieben, dass die halt so klein ist und ja, man sich immer wieder sieht.

Und nicht nur ihr beide seid Camper:innen, sondern auch andere Mitglieder aus euerm Team, soweit ich das im Hinterkopf habe, ne. Da sind einige dabei, die selber gerne unterwegs sind.

Ja, wir sind bei uns mittlerweile 14 Leute und jeder hat da quasi seine, äh, eigenen Leidenschaften, die er verfolgt. Bei mir ist es nach wie vor das Rennrad und dann zelten. Aber wir haben ja auch das Wohnmobil, was die Kollegen nutzen können und da hat jeder quasi seine eigene Vorliebe, der er nachgeht.

Genau, wie Lorenzo grad schon gesagt hat, wir haben halt Firmen-, ähm, -fahrzeuge wie jetzt das Wohnmobil und jetzt auch einen VW Caddy, die wir nutzen können, was wir auch unseren Mitarbeiter:innen aktiv wirklich bereitstellen, dass die rumfahren, dass die unsere Produkte natürlich auch testen und auch einfach Erfahrungen sammeln. Also jeder, der auch dann eine andere Art von Campingurlaub macht, wie zum Beispiel mal Glamping. Ich war letztes Jahr mit einer anderen Kollegin von uns in Südfrankreich zum Glampen, dass wir das auch immer selber als Erfahrung für uns nutzen und das Team dazu auch auffordern. Und so hat, glaub ich, jeder von uns im Team schon mal Schnittmengen zum Camping gehabt. Und auch wenn man jetzt sagt, okay, so dieses Klassische im Zelt irgendwo ist jetzt nicht so meins, Camping ist halt so viel mehr und das wollen wir halt auch so 'n bisschen nach vorne bringen und das lebt auch unser ganzes Team.

Geschäftsfahrzeuge, die die Mitarbeiter zum Testen nutzen dürfen. Ich seh schon die Bewerbungsflut auf euch einprasseln. Ähm, ihr seid in Köln stationiert sozusagen, ne?

Genau, wir haben auch richtig Glück, würd ich sagen, bei unserem Büro. Wir haben 'n ganz tolles Loftbüro, ähm, in Köln-Ehrenfeld mit 'nem richtig schönen Garten jetzt seit November. Ist auch so 'n kleines Geheimnis hier in Köln, weil grade in Ehrenfeld gibt's nicht viele Grünflächen, aber wir haben eine und der wird auch schon sehr aktiv von uns allen genutzt. Äh, wir haben sogar letztens im Garten gezeltet.

Wir haben euch vor vielen Jahren mal in 'nem Büro besucht. Das weiß ich aber nicht, ob das dasselbe war. Das war auch 'n Loft, aber ich glaub, das war 'n anderes, ne?

Ja, das war noch in Lindenthal-

Ah

... als wir damals noch da saßen. Ich glaub, jetzt sind wir seit fünf Jahren in Ehrenfeld.

Ach, wie schön. Mal gucken, äh, vielleicht kommen wir da auch mal vorbei und-

Sehr gerne

... starten euch 'n kleinen Besuch ab. Jetzt, äh, genug der Vorrede. Wir wollen ja möglichst schnell auch zum Thema kommen, aber ich würde gerne einmal noch den Schwenk machen allgemein, bevor wir jetzt, äh, konkret zu euerm Projekt kommen, noch mal so 'n bisschen in das Thema Minicamping, Minicamper eintauchen, weil das ja sozusagen für euch auch, auch der Aufschlag war, da entsprechend Module zu entwickeln, die man dafür nutzen kann. Maike Du machst auch Minicamping, ne?

Genau. Also ich war jetzt grad auch erst letztes Wochenende mit unserem Caddy unterwegs. Ich war auf dem Surffestival, ähm, auf Fehmarn und hab auch selber im Caddy geschlafen während der Zeit. Und für mich ist Minicamping halt so 'ne tolle Alternative zum Zelt- und Wohnmobilcamping, weil es verbindet beides. Man hat ein kleines Fahrzeug, man hat aber auch irgendwie allen Luxus, den man braucht, aber man ist auch nicht so eingeschränkt, wie man jetzt mit 'nem Wohnmobil zum Beispiel ist. Ich komm überall hin, ich kann überall parken. Ich muss mich aber gleichzeitig auch beschränken von den Sachen, die ich mitnehme, wie beim Zeltcamping.

Ja, wir machen das ja ähnlich. Wir haben ja auch, ähm, einen sehr kleinen Bus. Der ist auch schon eher Minicamper. Also da haben wir dann im Innenraum auch kaum Platz und ich liebe es. Also es ist so, wenn man dann da so in dieser kleinen Kuschelhöhle liegt, das ist schon echt toll. Wir, da gab's euer Produkt noch nicht. Wir mussten ihn noch selbst ausbauen.

Mhm.

Äh, mit Aluprofilrahmen haben wir das gemacht. Aber ich, ähm, bin dann gespannt, was ihr gleich erzählt zu euren beiden Modulen.

Mhm.

Also d-der Charme ist ja, dass man sich im Grunde mehr oder weniger überall hinstellen kann. Wir, wir wollen jetzt hier nicht zum illegalen Wildcamping aufrufen, ähm, aber es ist ja schon so, dass man da auch mal in 'ner Innenstadt irgendwo auf 'm Parkplatz übernachten kann, wenn man 'ne Städtetour macht, was wir jetzt auch neulich wieder in Braunschweig gemacht haben. Oder dass man einfach sich auf 'nen wirklich naturnahen Privatstellplatz mal hinpacken kann für 'n paar Tage und das einfach nur genießen. Und ich glaube, das ist auch das, ähm, was ihr im Vorgespräch gesagt habt, dass ihr, ähm, dass euch das auch so 'n bisschen fesselt, da in diese Richtung zu gehen und eben sich wieder, was, was vorhin schon gefallen ist, back to the roots, so 'n bisschen auf die Ursprünge des Campings zu besinnen, richtig?

Genau, du sagst es. Also uns geht halt, geht's vor allem darum, die Hürde zum Campen zu nehmen. Also auch mal Freitagnachmittag, das Wetter ist schön, spontan eben noch loszufahren und dann nicht zu sagen: „Oh Gott, jetzt muss ich erst das Wohnmobil oder den Wohnwagen vom Stellplatz außerhalb der Stadt holen." Oder ich muss meine, weiß ich nicht, superteure, äh, superschweres Equipment aus'm Keller hoch, äh, tragen. Oh nein, das schaff ich nicht alleine. Sondern zu sagen: „Okay, hey, ich fahr auch einfach mal allein eben schnell los und ich bin in zehn Minuten startklar und kann dann eben ganz schnell ein Wochenende in, in der Natur verbringen." Plus halt eben diese Einstellung, mal auch auf Sachen zu verzichten. Also was brauche ich wirklich? Also ich kenn das noch so von früher, man hat eigentlich immer zu viel dabei, äh, und ganz viele Sachen hat man irgendwie eingepackt und dann die zwei Wochen, die man unterwegs war, nie wieder a-angefasst. Und da sich wirklich auch jedes Mal neu zu überlegen: Hey, was brauche ich eigentlich wirklich und auf was kann ich auch mal verzichten? Also da einfach mal wirklich dieses so, hey, minimalistischer Denken, aber dafür mehr Zeit draußen verbringen. Und das ist halt so die Idee dahinter, auch beim Minicamping eben auch in Städten mal 'nen neuen Ansatz zu finden. Was kann ich vielleicht auch hier in der Region machen, im Großraum Köln? Also muss ich wirklich immer auch für 'n Wochenende jetzt direkt in die Normandie fahren? Oder wie wär's in der Eifel? Oder kann ich sogar Köln vielleicht neu erleben, wenn ich einfach mal auf 'm Campingplatz der Stadt Köln 'ne Nacht verbringe und einfach da mal die Natur genießen kann?

Ja, und man darf auch nicht vergessen, man ist natürlich mit so 'nem Fahrzeug auch automatisch viel schneller unterwegs-

Mhm

... weil man eben nicht diese ganzen Geschwindigkeitsbegrenzungen hat, die ich jetzt zum Beispiel mit 'nem Wohnwagen oder überhaupt auch mit 'nem ganz kleinen Anhänger habe. Und, ähm, was ich halt auch total toll finde, was wir jetzt auch ganz gerne machen, ist, dass wir den Bus oder ja, dann auch Minicamper, wenn man den hat, den kann man auch einfach mal nutzen, um sich irgendwo für 'nen Nachmittag an 'nen See zu packen, ohne da zwangsläufig übernachten zu müssen. Aber dann hat man trotzdem sein Bett drin, kann da 'n bisschen chillen, kann irgendwie sich 'ne Kleinigkeit zu essen machen, schönes, äh, Picknick mit irgendwas Warmem dazu, kann sich 'n Kaffee kochen und steht dann da einfach mal. Und das ist ja tatsächlich auch gar nicht illegal, ne. Also übernachten ist dann schon problematisch manchmal, aber man kann sich auch einfach mal hinstellen und 'n schönen Nachmittag genießen und hat dann trotzdem aber seine Sachen dabei und hat 'n Dach überm Kopf, wenn, wenn man mal irgendwie 'n bisschen Ruhe haben möchte.

Total. Also grade auch die Fahrzeuge find ich halt super angenehm, weil man-- Also erstens, man ist schneller, wie du schon sagst, aber auch grade wenn wir jetzt außerhalb von Deutschland denken, man spart sich total viel Maut mit 'nem kleineren Fahrzeug. Man kommt auch immer auf die Fähren drauf mit dem kleineren Fahrzeug. Man kommt durch jede Brücke, man kann auch mal in 'ne Tiefgarage reinfahren und halt eben auf den Campingplätzen, auch wenn's naturnahe sind, die Wohnmobile und Wohnwagen können nicht immer in der ersten Reihe stehen. Da stehen die Zelte, aber auch die Minicamper, die können da noch hin. Und man kommt natürlich auch auf die abgelegeneren Plätze, die natürlich dann viel naturnaher sind. Das Schöne da, grade an so 'nem flexiblen Equipment, wie wir das haben und an so 'nem kleinen Fahrzeug, ich kann's halt bei mir in der Straße vor der Tür parken. Ich muss mir da keine Gedanken machen. Und auch wenn's halt nur der Nachmittag ist, ich bin halt einfach immer schnell dabei und kann schnell was entscheiden zu machen. Genau, und das ist so das Schöne.

Ja, und man hat ja mit diesem Fahrzeug auch ein Alltagsfahrzeug.

Mhm.

Was-- Also ich brauch dann keine zwei Fahrzeuge mehr, die ich erst mal in den Anschaffungskosten bezahlen, Versicherung bezahlen, unterhalten muss. Und das war für uns eben dann auch der Grund, uns unseren sozusagen Minicamper anzuschaffen, dass wir gesagt haben, damit kommen wir auch noch überall hin, außer so in die ein oder andere Tiefgarage und haben aber hier das Fahrzeug, mit dem wir auch einkaufen fahren oder die Familie besuchen halt.

Ja, da sprichst du uns total aus'm, dem Herzen eigentlich, weil das ist ja der Ansatz bei unseren Produkten, dass wir gesagt haben, hey, diese Hochdachkombis, also zu denen wir jetzt so den VW Caddy und Citroën Berlingo und Kangoo und so weiter zählen. Wenn ich mir schon so 'n Fahrzeug anschaffe, wär ja schade, wenn ich das dann nur fürs Campen nutzen kann oder halt dann auch nur für den Alltag. Warum denn nicht beides, ohne viel Stress dabei zu haben? Also dass man wirklich immer schnell los kann, aber auch sein Alltagsfahrzeug nicht verliert, weil ganz ehrlich, Autos sind einfach teuer. Es wär doof, sie irgendwie nur für eine Sache nutzen zu können, aber es wär auch schade, wenn ich dann nicht mal mehr irgendwie Möbel kaufen fahren kann mit meinem Kombi, wenn ich eh schon so 'n Auto hab, was auf Transport ausgelegt ist. Und das verbindet eigentlich so alles ganz gut.

Dann würd ich jetzt auch schon mal, ähm, auf das Produkt zu sprechen kommen. Ich möchte dann aber nachher gerne auch noch wissen, warum ihr euch so stark auf das Thema Minicamping fixiert. Im Moment zumindest noch. Aber ich möcht gerne jetzt, äh, bin schon 'n bisschen ungeduldig, von Lorenzo mal hören, wie ist denn die Idee überhaupt entstanden zu eurer, zu euerm Produkt oder zu euerm Produkten? Es sind ja zwei im Moment.

Genau. Wir sprechen von, äh, einer Bettlösung und einer Kochlösung. Wir haben uns den Markt angeschaut und dann gesehen, dass es definitiv 'n Trend gibt. Natürlich sind Wohnmobile immer noch super interessant und weit verbreitet, aber es gibt einfach, wie Maike das schon angedeutet hat, äh, Alltagsfahrzeuge, die man zum Campen nutzen kann. Und wir haben uns halt überlegt, das ist 'n Markt, der ist interessant und der passt auch eher zu uns als Unternehmen und, ähm, haben uns dann überlegt, was gibt's für Bedürfnisse. Und beim Campen ist es Bedürfnis Nummer eins übernachten und das zweite große Bedürfnis natürlich kochen.

Ja, auf jeden Fall. Das wär, wär bei mir fast gleichbedeutend sogar.

Das eine, ohne das andere geht es fast nicht. Das stimmt.

Ja, also ich seh das auch so. Für die meisten Camper ist es eine, eine untrennbare Kombi, ähm, weil man ja auch grade wenn man low-budget-mäßig unterwegs ist, dann kann man ja auch nicht jeden Tag im Restaurant essen gehen. Und, ähm, du hast es jetzt schon angedeutet, ihr bietet eine Bettlösung an und eine Küchenlösung. Und ich hab mir die natürlich im Vorfeld auch 'n bisschen genauer angeguckt und ich muss sagen, also, äh, grade auch die Küche, die ist schon jetzt, ähm, ich sag mal, da ist man schon gehoben minimalistisch unterwegs. Also die, die bietet schon einiges so, dass man's auch 'n bisschen gemütlich hat.

Das nehm ich, äh, als Kompliment auf. Erst mal vielen lieben Dank. Ähm, seh ich natürlich genauso. Wir haben uns bei der Küche überlegt, wir wollen nicht das typische Kochen, das man mit Camping verbindet, wiederholen, sondern wir haben uns da eher an, ähm, Küchen orientiert, die man auch, ähm, von dem Hausgebrauch eben kennt. Deswegen ist die Küche relativ hoch. Wir sprechen da von knapp 80 Zentimetern, dass man im Stehen kochen kann und nicht wie üblich eben mit 'nem Kocher eher, ähm, im Stuhl sitzt und kocht. Das war uns ganz wichtig und, ähm, wir haben uns dann auch überlegt, das ist ja nicht nur das Kochen an sich. Man muss ja dann auch natürlich die Sachen, ähm, sauber bekommen oder, äh, dass man Zutaten abwaschen soll und deswegen war der Fokus bei der Küche natürlich ordentlich kochen können mit zwei schönen Kochern und großen Flächen, aber auch fließend Wasser, ohne dass man Elektronik braucht oder Ähnliches. Eben 'ne einfache mechanische Lösung.

Jetzt haben wir natürlich die, äh, Schlaflösung erst mal übersprungen, weil wir wieder bei meinem Lieblingsthema Essen gelandet sind. Aber ich, äh, möchte gerne noch 'n bisschen mehr zur Küche erfahren.

Mhm.

Ähm, du hast gesagt, ein, also fließend Wasser, aber ohne Strom. Bedeutet das dann 'ne, 'ne Fußpumpe, 'ne Handpumpe oder wie habt ihr das gelöst?

Genau. Ähm, wir haben uns entschieden, da möglichst simpel ranzugehen und da ist mechanisch, also 'ne mechanische Lösung einfach. Ich brauch keinen Strom, ich brauch nicht irgendwelche Batterien oder Abhängigkeiten. Und bei uns, ähm, die Wasserlösung, die wir haben, erlaubt mehrere Liter. Ich mein, es sind acht oder zehn und da ist eben die Fußpumpe dabei. Da reicht's, drei, viermal zu pumpen und dann man, man hat wirklich genug Wasserdruck, um den Abwasch zu machen oder eben Zutaten sauber zu bekommen.

Cool. Und ist in der Küche auch irgend'ne Staumöglichkeit vorgesehen? Weil ich hab dann ja auch mein, mein Kochgeschirr und mein, mein, ähm, Essgeschirr dabei oder muss ich mir da noch mal 'ne andere Lösung suchen?

Da haben wir auch drüber nachgedacht, ähm, und es sind auch weitere Module geplant. Aktuell ist es so, die Küche kann im Bett eingehangen werden. Ich muss jetzt 'n bisschen ausvollen, ich weiß, du willst lieber über die Küche reden. Aber unter der Küche, ähm, haben wir dann, wenn sie eingehangen ist im Bett, genug Stauraum für Euroboxen. Das ist so 'n, so 'n Standardprodukt, an dem wir uns orientiert haben und haben uns dann überlegt, für den Start ist das einfach besser, dann muss man auch nicht wesentlich mehr Geld ausgeben.

Also bei uns sind Euroboxen immer das Mittel der Wahl, ehrlich gesagt. Wir haben sowohl im Wohnwagen, im unterm Bett als auch jetzt im Campingbus alles mit Euroboxen ausgestattet, weil die sind robust, die sind jetzt, äh, super universell einsetzbar, gut kombinierbar. Das find ich eigentlich 'ne gute Lösung.

Ja, das Feedback haben wir bisher auch bekommen. Die Küche nichtdest-, nichtsdestotrotz ist, ähm, sehr flexibel. Soll heißen, wir bieten eben die Spüle an. Das ist 'n Einsatz zum Spülen. Wir haben den Kocher mit zwei Positionen und auch 'ne Arbeitsfläche. Wenn es da den Wunsch gibt nach Stauraum oder Ähnliches, man, äh, wird in Zukunft, ich glaub, so viel darf ich verraten, ähm, wahrscheinlich auch Module haben, die man austauschen kann. Das heißt, die Küche ist nicht fix, ähm, sondern ich kann sie nach meinen Wünschen konfigurieren. Aber das ist Zukunftsmusik.

Okay, sind wir gespannt.

Genau, vielleicht auch zur Küche, weil ich jetzt die das Wochenende auch das erste Mal mit dabei hatte und wir hatten sie eigentlich so im Praxistest, weil wir jeden Tag beim Festival, ähm, unseren Kaffee darauf gekocht haben, unser Frühstück zubereitet. Und ich glaub, beim Campen ist es auch irgendwie der Charme, dass man immer so 'n bisschen rumräumt. Man holt so seine Kiste raus mit seinen Kochsachen. Ach, jetzt hab ich schon wieder die falsche Kiste gegriffen und dann hol ich die andere. Dann ist die Kiste auch gleichzeitig irgendwie mein Tisch, weil den haben wir zu Hause lassen müssen, weil wir im Caddy auch unseren ganzen Messestand transportiert haben. Und ja, es ist irgendwie so ganz entspannt und dann steht man da und kocht seinen Kaffee und es kamen dann auch schon die ersten Besucher auf dem Festival und haben uns so zugeschaut und haben dann auch beim Abspülen geholfen. Die fanden das immer total lustig. Also wir waren auch sehr eigennützig und haben immer so, ach, ihr könnt auch spülen, kein Problem.

Ihr dürft alles ausprobieren.

Ihr macht, macht. Ja, und dadurch, dass die Küche, also der Kocher auch mit so kleinen Gasflaschen funktioniert, muss ich halt auch nicht so 'ne riesige Gasflasche mitschleppen die ganze Zeit, sondern ja, hab einfach diese kleinen Fläschchen.

Sind es die, ähm Diese 500, ähm, Grammflaschen oder die Kartuschen, die ihr da einsetzt?

Äh, wir haben Kartuschen, die in zwei Größen, die man benutzen kann. Ich meine 500 und 800. Wichtig ist eben, dass das, äh, Schraubkartuschen sind.

Okay.

Genau.

Wir gehen jetzt schon total ins Detail. Das brauchen die, die Hörerinnen und Hörer jetzt erst mal noch gar nicht, weil wer sich dafür interessiert, kann sich das ja auch noch mal genauer angucken. Aber mich interessiert so was einfach immer. Ähm, was ich bei der Küche sehr charmant finde und das ist tatsächlich, ähm, was, was ich jetzt in so 'ner Konstellation noch nicht kenne, ist, dass sie fahrzeugunabhängig nutzbar ist. Ähm, was war da bei euch so der Hintergedanke, dass ihr sagt, okay, das Bett müssen wir so machen, ähm, dass es halt in bestimmte Fahrzeugtypen reinpasst, weil muss ja auch angepasst werden, aber die Küche, die wollen wir etwas universeller halten.

Ja, wir haben gesehen, dass, ähm, die Küche nicht fahrzeuggebunden ist, weil ich kann ja auch mit dem Wohnmobil unterwegs sein und trotzdem das Bedürfnis haben, draußen zu kochen und nicht im Wohnmobil. Oder, ähm, ich kann sie auch im Garten nutzen. Das heißt, dass die, die, der Anwendungsfall ist wesentlich größer. Wohingegen beim Bett, ähm, ist das Fahrzeug schon wesentlich relevanter, weil schlafen möchte ich in der Regel im Fahrzeug und dann ist eine breite Fahrzeugkompatibilität auch wichtig.

Genau, vielleicht dazu noch, ähm, ergänzend zur Küche. Also die ist ja freistehend komplett. Also man muss sie, um sie aufbauen zu können aus dem, ähm, und nutzen zu können, aus dem, äh, Fahrzeug rausheben und die Beine ausklappen und dann kann man sie halt hinstellen, wo man möchte. Und das war halt auch immer der Hintergrund bei der Produktentwicklung, dass wir gesagt haben, genauso wie beim Fahrzeug an sich eigentlich ist es schade, Sachen nur einmal zu nutzen für eine Sache, also nur zum Campen. Hey, nutzt diese Küche doch, weil sie sieht auch echt ganz stylisch aus, kann ich mittlerweile sagen. Ich habe die ersten Prototypen gesehen, da war's noch nicht so, aber ich find sie mittlerweile so schön und die stellt man sich auch gerne in den Garten zum Grillen. Man stellt sie sich gerne auf die Dachterrasse. Die ist auch für, was jetzt auch das Feedback ist, was wir bekommen haben auf den Messen, wo wir jetzt waren, für Wohnmobil- und, äh, Wohnwagenbesitzerinnen total interessant, weil die sagen: „Hey, wir müssen immer drinnen kochen", aber ich bin an 'nem superschönen Ort. Ich möchte doch draußen kochen und auch gar keine Gerüche im Fahrzeug haben. Und genauso beim Bett ist es ähnlich, dass wir immer diesen Multi-Use haben. Hey, nutz es nicht nur für eine Sache, sondern nutz es so oft es geht. Also wenn man jetzt sagt: „Hey, Silvester, wir wollen angrillen oder Wintergrillen machen", stell dir die Küche nach draußen. Kein Problem.

Ja, oder wenn man zu Hause dann, wenn, äh, wenn die Familie zu Besuch kommt, dann hat man vielleicht noch 'n zusätzliches Gästebett, was man mal aufstellen kann in irgend 'nem Zimmer. Das find ich eigentlich 'ne, äh, 'n sehr gutes Konzept. Also bei, beim Campen ist ja auch die Essenz, dass mö-, dass möglichst alles multifunktional sein sollte und das kann man natürlich dann auch in den Alltag mit rübernehmen.

Ja, genau. Das ist vielleicht 'ne gute Überleitung auch zum Bett direkt. Also auch da war halt der Ansatz Multi-Use, dass man's halt eben auch als Gästebett nutzen kann und ja, vielleicht auch mal als Outdoor-Bett, aber da kann der Lorenzo ganz viel zu erzählen.

Wie Maike schon andeutet, äh, obwohl die Küche für mich der Favorit ist für den Multi-Use, weil ich da einfach wesentlich mehr Anwendungsfälle hätte, ähm, ist das mit dem Bett natürlich auch möglich. Ich kann es als Gästebett benutzen, ich kann es im Zelt benutzen, ich kann es auch, äh, im Garten benutzen. Das ist wirklich, äh, hat 'n breites, äh, Einsatzgebiet und das war uns bei der Entwicklung auch wichtig, dass wir da wirklich nicht nur ein Campingprodukt, ähm, bauen oder generieren, sondern eben auch, äh, weitere Zielgruppen ansprechen und auch motivieren.

Kannst du das Bett mal in seiner Konstruktion 'n bisschen beschreiben? Weil wir können ja beim Podcast leider keine Fotos oder Projektskizzen einblenden, dass man sich das so 'n bisschen vorstellen kann. Welche Materialien habt ihr verwendet? Wie sieht es aus? Wie wird's aufgebaut?

Ich geb mein Bestes. Ähm, das Bett ist, ähm, schwarz pulverbeschichtet und besteht aus Aluminium. Das heißt, ihr müsst euch auch, äh, keine Sorgen machen wegen Korrosion oder Wettereinflüssen. Das spielt da gar kein Problem und wir haben, ähm, silberne Akzente. Das sind dann zum Beispiel die Beine. Ähm, in seiner Form würde ich es beschreiben als sehr kompakten kleinen Kasten, der witzigerweise zu einem vollflächigen Bett ausgeklappt werden kann. Ich hoffe, das hilft in der Visualisierung.

Also ich finde, es sieht, äh, wenn's zusammengeklappt, äh, ist, immer 'n bisschen aus wie 'ne Sitzbank. Das denken auch die meisten Leute, weil auf die Messen nehmen wir's extra einmal zusammengeklappt mit und einmal im Auto aufgebaut, damit man die Transferleistung schafft. Und ganz viele sind immer erstaunt, wenn sie so das Auto sehen, den Caddy und das Bett und dann ja, okay, hier ist 'n Bett und dann sie-- wir so: „Ja, hey, und hier steht es übrigens zusammengeklappt." Da sind immer alle so: „Ich dachte, das ist eine Bank." Und so sieht's auch aus eigentlich. Aber dann faltet man die Arme aus, zieht die, ähm, Schubladenelemente nach vorne und schon hat man halt eben 'n riesiges Bett. Also riesig, na ja, in dem Sinne, wie viel Platz halt in 'nem Caddy oder in 'nem Kangoo ist, ein Meter zehn auf zwei Meter. Und, ähm, ja, es ist, äh, einfach 'n Raumwunder, das Ding irgendwie.

Also wir packen da auf jeden Fall auch noch mal 'nen Link in die Show Notes. Ich glaub, ihr habt im, in euerm Webshop ja auch diese einzelnen Aufbauschritte dokumentiert, wenn ich mich richtig erinnere. Von daher, da, äh, könnt ihr Lieben da draußen euch das auch mal 'n bisschen näher angucken. Aber ich find, ihr habt's schon sehr gut beschrieben. Und dann habt ihr ja noch eine klappbare Matratze dazu, ne, und sogar 'n Lattenrost, mein ich.

Genau. Ähm, wenn ihr jetzt die, äh, Bank euch, äh, vor Augen führt, die wir, die Maike gerade beschrieben hat, dann wär's ja komisch, wenn da 'ne zwei Meter Matratze drauf liegt. Deswegen ist unsere Matratze fünfteilig. Ähm- Und, äh, die sind mit Klett miteinander verbunden. Natürlich haben wir auch 'n richtigen Lattenrost, der ist auch mit Klett verbunden. Und wenn ihr jetzt die kleine Bank vor Augen habt, dann sind es fünf Matratzenteile, die quasi übereinander liegen.

Genau, was du vergessen hast, es ist auch ein fünfteiliges Lattenrost, weil wir haben nämlich auch festgestellt, so beim Campen verwendet man oft diese Roll-Lattenroste und ja, bei so 'nem kleinen Auto, wo man entweder den Kofferraum oder nur die Seitentüren hat, dann irgendwie so 'n Roll-Lattenrost auf ein Gestell zu schmeißen und zu hoffen, dass man's richtig hinlegt, haben wir festgestellt, das ist nahezu unmöglich und deswegen haben wir den auch einfach zerschnitten in fünf Teile und an jedes Matratzenteil dran geklettet, was auch einfach das Handling mit den Teilen viel einfacher macht, weil man kann von hinten durch den Kofferraum die Matratzenteile einlegen, aber auch von den Seitentüren.

Ah ja. So weit hab ich ehrlich gesagt gar nicht gedacht, aber es klingt, äh, klingt logisch, ja.

Erst dachten wir auch so.

Aber da, also mal, mal ehrlich, ihr habt gesagt, zweieinhalb Jahre gibt's Travel Tiger jetzt. Wie oft habt ihr das Konzept noch mal umgeschmissen? Weil wenn man sich jetzt grade, also je kleiner 'n Produkt sein muss und je multifunktionaler, desto mehr muss man ja auch Gehirnmasse da reinstecken.

Ja, würd ich auch behaupten. Tatsächlich waren wir hier mit der, mit dem Grobkonzept aber von Anfang an, äh, zufrieden, weil das Auto bietet nun mal diese Maße und wir wollten das kleinste Pr-Produkt, das es auf dem Markt gibt und wollten dann eben mit dieser riesigen Liegefläche punkten. Und das hat sich tatsächlich nicht gravierend geändert.

Okay.

Genau, so die Grundidee war eigentlich immer gleich irgendwie dieses kleine Bett in möglichst viele Fahrzeugtypen, was dann natürlich auch so 'n bisschen die Schwierigkeit gebracht hat, weil wir gesagt haben, okay, wie viel Fläche haben wir denn beim kleinsten von diesen Hochdachkombis? Und sind halt dann auf diese ein Meter zehn bis zwei Meter Länge gekommen und haben gesagt, okay, das müssen wir jetzt immer erreichen und haben versucht, wie wir's machen können. Und ja, und jetzt ich, wir haben uns auch einfach ganz viele Camper und Camperinnen eingeladen zu uns ins Büro, damit die uns bei der Entwicklung unterstützen. Also weil wirklich die kamen und haben mit uns die Produkte getestet, haben die aufgebaut. Wir haben zugehört, was, äh, frustriert die beim Aufbau, ähm, was finden sie toll und haben da dann angesetzt für uns selber halt auch, was können wir besser machen, ähm, und was sind Sachen, die wir vielleicht noch gar nicht bedacht haben. Irgendwann wird man ja auch so 'n bisschen betriebsblind immer.

Mhm.

Das wollten wir halt vermeiden, indem wir einfach wirklich die Leute, die's dann auch später nutzen sollen, einladen und fragen.

Vielleicht haben wir deswegen auch, ähm, an dem Konzept festgehalten und, ähm, da nicht wahnsinnig große Veränderungen vorgenommen, weil das Feedback halt sehr, sehr positiv war von Anfang an. Und das hat uns dann eher bestätigt, da dran festzuhalten und eher in kleinen Schritten zu optimieren.

Mhm. Und habt ihr euer Ziel erreicht, äh, das kleinste Produkt, äh, in dieser Hinsicht auf den Markt zu bringen oder musstet ihr da noch 'n bisschen Kompromisse eingehen?

Der erste Prototyp war noch kleiner, aber um eben den Komfort dann zu bieten, haben wir das Maß 'n bisschen angepasst. Aber ich würde behaupten, es ist heute immer noch das kleinste Bett. Und was ich immer zu den Kollegen sage, 'n Bett bauen hab ich mir sehr, sehr einfach vorgestellt. Und wir haben damals auch Späße gemacht, dass das ja wirklich 'n kurzes Projekt werden könnte. Die Schwierigkeit ist einfach, ein Bett zu bauen, was so komfortabel ist und in einem Auto Platz findet. Weil da hast du Rücksitzbank, die, die Sitze, die Mittelkonsole, d-der Fußraum. Also das war, glaube ich, mitunter die größte Herausforderung bei dem, bei dem ganzen Projekt.

Ja, und wir haben's uns natürlich auch nicht einfach gemacht, weil unser anderer Anspruch war natürlich auch noch, dass wir gesagt haben, hey, wir wollen auch, dass das 'ne Person alleine aufbauen kann. Also dass man wirklich alleine losfahren kann. Und das heißt natürlich auch, die Rückbank muss drin bleiben zum Beispiel, weil die ka..., alleine teilweise rauszunehmen geht nicht. Das muss so leicht sein, dass es auch eine kleine Frau alleine reinheben kann. Das war immer unsere Kollegin Anna ist immer oft zum, äh, Reinheben gefragt worden.

Die Arme, die hat jetzt Rücken wegen euch.

Die hat jetzt Muskeln wegen euch.

Dann geht's ja.

Ja, und ähm, das war immer so der Anspruch: Wie schafft man das alleine, das noch zu machen? Und ja, wir haben's einfach geschafft und, äh, das ist echt 'n cooles Gefühl, wenn man's dann auch so sieht und auf den Messen zeigen kann und die Besucher innen halt diesen Ansatz auch verstehen und davon begeistert sind.

Über wie viel Gewicht sprechen wir denn? Das ist ja für Camper immer so 'n ganz wichtiger Maßstab.

Das Bett ist ja, besteht aus mehreren Teilen. Wir haben eben das Gestell an sich aus Aluminium. Da sprechen wir von, ich glaub, knapp 14, 14,5 Kilo. Und, äh, die fünfteilige Matratze wiegt acht, ich glaube, acht oder neun Kilo. Hinzu kommt der Lattenrost. Da wollten wir halt, ähm, keine Risiken eingehen und haben Vollholz genommen. Da ist es dann insgesamt mit Matratze 25 Kilo, von dem wir sprechen. Aber da sind wir immer noch weit unter einem Gewicht, ähm, das man nicht tragen kann. Eher im Gegenteil. Wir haben drauf geachtet, dass man das in, in zwei Paketen, in zwei Händen dann zum Auto tragen kann und da würd ich behaupten, das funktioniert sehr, sehr gut.

Genau, so wenn man's alles zusammenrechnet, sind wir so knapp unter 40 Kilo geblieben mit allen Teilen.

Und man kann wahrscheinlich die Teile dann auch einzeln teilweise transportieren. Also Lattenrost getrennt vom Bett, ja oder?

Ja, also ich schnapp mir immer als Erstes, ähm, das Bettgestell, trag das ins Auto und die Matratzen dann jeweils zwei unterm Arm, äh, im zweiten Zug. Wir haben aber auch Kollegen, ähm, mein Kollege Tobias, der ist wesentlich kräftiger als ich. Der schafft das dann auch in einem Zug. Ähm, das würd ich aber jetzt nicht jedem zuguten.

Ja, und ich muss auch sagen, wir haben's jetzt am Wochenende, ähm, wir mussten nämlich das Bett immer zwischen, äh, Messegelände und Campingplatz hin- und hertragen und das haben meine Kollegin Saskia und ich immer gemacht und das hat supergut funktioniert. Wir sind zweimal gegangen. Also wir haben einmal zu zweit das Gestell und jeder halt ein, äh, Matratzenteil getragen und dann sind wir noch mal gegangen wegen den anderen Matratzenteilen, haben aber im selben Zug auch noch mehr Sachen mitgenommen. Dann haben wir noch unser, weiß nicht, unseren Internetcube mitgenommen und unsere Batterie und so. Also Zweimal entspannt gehen zum Auto und, also das schafft man auch alleine.

Und bei der Küche? Ich komm immer wieder auf die Küche zurück, du merkst es schon.

Die Küche hat's dir angetan, ich merk das.

Auf jeden Fall. Ich hab schon 'n Auge auf die geworfen, ehrlich gesagt. Wir haben nur, wir haben nur gerade keine Verwendung dafür.

Da die, das ergibt sich schon noch. Äh, die Küche ist im Vergleich dann noch mal wesentlich leichter. Ähm, das Gestell alleine, ohne die Einsätze sind wir bei drei, dreieinhalb Kilo und ich glaube, komplett mit den Einsätzen sind wir dann auch bei knapp 15.

Ja.

Das heißt also, wir bewegen uns insgesamt für beide Module zusammen in 'nem Rahmen von 50, 55 Kilo, wenn ich richtig mitgerechnet habe.

Ja.

Ja.

Mhm. Und wenn ich die jetzt aus 'm Auto ausbaue, die beiden Module oder rausnehme, ähm, und muss die jetzt in, in meiner Stadtwohnung irgendwo unterbringen, wie viel Platz muss ich dafür ungefähr einplanen, um die in irgend 'n Zimmerchen zu stellen?

Also das Bettgestell hat eine Breite von 50 Zentimetern. Wobei nein, stimmt nicht. Die, die Liegebreite ist ein Meter 10, aber wir haben dann 50 Zentimeter Höhe. Das heißt, in dem typischen Kölner Keller kriegt man das gut eingelagert.

Okay.

Und die Matratze, dadurch, dass sie fünfteilig ist, eben auch 50 Zentimeter mal eins 10 und dann eben fünfteilig, kriegt man auf dem Gestell auch gut platziert. Die Küche, ach, da sprechen wir wirklich von, ich glaub, acht Zentimeter oder neun. Das, d-das verschlingt der Keller. Da würd ich mir keine Sorgen machen.

Genau, also die kann man, da kann man ja die Beine komplett wegklappen bei der Küche und dann ist die wie so 'n kleinerer Tapeziertisch. Die kann nämlich auch wie so 'n Koffer getragen werden. Also die nimmt wirklich fast gar nichts weg. Und mir ist jetzt auch am Wochenende aufgefallen, weil beim, äh, Bettgestell das ganze Gestell funktioniert ohne Werkzeug. Man muss im Endeffekt nur Flügelschrauben und Flügelmuttern aufdrehen und dann ist es sogar, wenn man zwei, äh, Schrauben löst, ganz, ganz flach. Und, ähm, ich hab's letztens zu Hause ausprobiert. Ich hab so 'n IKEA-Sofa, was man mit so Stauraum und da passt es rein. Also wo man so hochklappen kann. Nee, es passt rein.

Ja, nee, vielleicht als Herleitung, damit man sich das besser vorstellen kann. Äh, wir verschicken unsere Produkte ja auch per Post, also per DHL. Und, äh, da gibt's halt 'n gewisses Maß, das man einhalten muss. Und jeder, der eben Pakete per Post bekommt, das ist so das Maß, von dem wir sprechen, 1,20 mal 60, 60 und wir sind da drunter. Soll heißen, jeder, der seinen DHL-Karton im Keller verstaut bekommt, wird mit unseren Produkten kein Problem haben.

Okay, also auch alles auf, auf Leichtigkeit und, und Kompaktheit getrimmt, was die Verstauung dann angeht, nicht nur den, den Nutzen selber. Hm, und so, also w-wie bei ähnlichen Produkten, so aus 'm Campingboxensektor und auch aus dem Modulsektor ist es ja bei euch auch so, dass ich nix irgendwie im Auto fest verschrauben muss, sondern ich kann alles, ähm, jederzeit werkzeuglos rein- und raussetzen, ne? Oder brauch ich da irgendwie-

Genau, nein

... hartes Gerät?

Nein, überhaupt nicht. Da wird auch nichts installiert oder fest verbaut, sondern man hebt es ins Auto rein. Das Bett kann man dann ausklappen und die Matratze wird draufgelegt und die Küche wird eben wie Gepäck, würd ich jetzt mal sagen-

Mhm

... behandelt, kann ich in den Kofferraum legen. Ich kann's auch ins Bett einhängen und für die Verwendung muss ich's eben aus dem Auto rausheben.

Jetzt haben wir ja vorhin schon gehört, die Küche ist, ähm, fahrzeugunabhängig nutzbar. Das heißt, da muss ich nicht drauf achten, ob die für irgend 'n bestimmtes Modell geeignet ist oder nicht. Bei dem Bett haben wir aber 'n paar Einschränkungen und da hatt ich vorhin schon angedeutet, ihr habt euch da sehr stark auf das Thema Minicamper und ich glaub auch Campingbusse fokussiert, ne?

Genau. Fokus lag bei der Entwicklung im ersten Moment auf Hochdachkombis. Äh, was man da gängig verwendet, ist, äh, den Volkswagen Caddy. Da kann sich jeder darunter etwas vorstellen. Da wird drauf geachtet, dass wir die kompletten Caddy-Baureihen abbilden können. Aber nicht nur Volkswagen, sondern auch den Citroën Berlingo, den Renault Kangoo, den Fiat Doblo. Also ich glaub am Ende-

Der Dacia Dokker ist ja auch sehr beliebt geworden. Ist ja auch bei euch mit dabei.

Ja, der Dacia Dokker und sogar der Dacia Lodgy.

Oh.

Die passen beide. Also beim Lodgy ist es eins, also den hab ich jetzt letztens selber vermessen, deswegen weiß ich's. Da ist nur die Kofferraumöffnung 'n bisschen schmal, aber danach wird der super breit. Es ist 'n bisschen komisch gebaut, aber ja, drinnen aufbauen kann man's.

Okay. Und a-also Hochdachkombis, breite Palette und was habt ihr sonst noch so für Fahrzeuge im Blick?

Ähm, die nächste Aufgabe wird sein, sich die, das ganze Van-Segment noch mal anzuschauen. Weil die Fahrzeuge sind jetzt nicht extrem größer und bieten eigentlich die Vorteile, die auch ein Hochdachkombi abbilden kann. Bringt dann aber noch mal 'ne ganz große Palette an Fahrzeugen mit rein. Da sind wir aber aktuell noch dran, weil uns ist immer wichtig in der Produktentwicklung, dass wir das ordentlich vertesten können-

Mhm

... und nicht den Kunden Produkte verkaufen, die dann am Ende nicht passen.

Ja, da habt ihr natürlich dann noch mal 'n, 'n andern Markt vor euch. Wenn ich mal so, ähm, mir die ganzen, die ganzen Vans angucke, da müssen ja noch nicht mal die Kastenwagen dabei sein, aber alleine die, die, ähm, Kleintransporter so im Bulli-Segment, also VW, äh, dann die, die, äh, ganzen PSA, also Citroën, äh, Renault und so weiter. Das-- Habt ihr noch 'ne gute Aufgabe vor euch. Viel Spaß.

Ja, auf jeden Fall. Also wir sind auch bei der Fahrzeugvermessung immer dran und auf unserer Webseite findet man auch jetzt, wenn man sagt, man hat jetzt 'n Hochdachkombi und der steht nicht auf unserer Liste, 'ne Anleitung zur Fahrzeugvermessung, wie man's nämlich in drei Schritten selber rausfinden kann, ob's passt. Also wir haben wirklich da uns noch mal Gedanken gemacht: Wie schaffen wir es, dass die, ähm, Camper und Camperinnen das selber herausfinden können, ob ihr Fahrzeug funktioniert? Und das werden wir jetzt für Van auch noch mal nachziehen. Da müssen wir nur erst, äh, mehr Daten sammeln und hoffen wir mal-- Also ich denke auch, dass wir's auf jeden Fall schaffen, dass man auch wieder mit drei einfachen Bildern und, äh, dreimal Zollstock ins Auto halten, das herausfinden kann.

Und für die Kollegen, die in der Nähe von Köln sind, kann auch gern vorbeikommen. Dann übernehmen wir das.

Also ich muss gestehen, mir wär's ja immer lieber, wenn, äh, jemand anderes das macht, weil dann bin ich nicht schuld, wenn was schiefgeht.

Damit ist die Einladung ausgesprochen.

Ich würd euch dann unseren Citroën Jumpy mal zur Verfügung stellen, ähm, für 'ne Vermessung und, und einen Test. Ähm, ihr hattet vorhin ja immer wieder gesagt, dass, dass die Module auch insbesondere für Alleinreisende gut geeignet sind. Auch alleinreisende Frauen, von denen wir ja überraschend viele auch haben.

Ja.

Was mich immer sehr freut. Und, ähm, ich hab jetzt mal so drüber nachgedacht. Also w-wir sind ja zu zweit. Wir haben 'n Hund, der sich immer wahnsinnig breit macht, äh, nachts im Bett mit seinen fünfeinhalb Kilo. Ähm, aber da kann man eigentlich auch zu zweit auf der Matratze schlafen, oder?

Auf jeden Fall. Also ich hab jetzt erst das ganze Wochenende mit meiner Kollegin drauf geschlafen. Also erst im Zelt aufm Campingplatz. Ähm, und da geht's also total gut auch zu zweit, weil man hat halt eben die 1,10er Breite und dann haben wir den letzten Abend auch im Caddy wieder schlafen können. Und ich find, da ist sogar gefühlt noch mehr Platz, weil ja die Wände so 'n bisschen beschränken. Im Zelt hatten wir immer so 'n bisschen die Angst, dass wir runterfallen von beiden Seiten, weil man ja nur die Zeltwand hat. Aber was total, äh, der komische Gedanke eigentlich war, wir sind kein einziges Mal runtergefallen und zwischen uns war immer Platz nachts und-

War das 'n Dachzelt oder was meinst du mit runterfallen?

Nee, äh, einfach vom Bett, weil es ist ja relativ hoch. Also, also von dem Bett. Wir haben auf dem Bett im Zelt geschlafen und man hat ja keine Wand, die einen hält, sondern nur die Zeltplane. Und dann im Caddy hat man dann oder im Fahrzeug einfach noch mehr Platz gefühlt. Also weil man kann an der Wand schlafen, an der Fahrzeugwand. Und auch unsere eine Kollegin fährt auch immer mit ihrem Hund. Also die hat aber 'n kleinen Hund, der schläft immer aufm, äh, Beifahrersitz. Aber mehr gibt auch einfach diese Autoreihe natürlich nicht her. Also wir können nicht breiter als 1,10 werden, dann-- das Auto ist einfach nicht breiter.

Da habt ihr natürlich im Van dann noch mal andere Möglichkeiten. Ich meine unser Bett, das selbst gebautes 1,50, 1,52 die Ecke. Also man merkt ja da jeden Zentimeter.

Genau.

Bin ich gespannt, was ihr euch da noch so einfallen lasst.

Ich denke halt, für den Van-Bereich wird's auch echt interessant noch mal, wenn man hinsichtlich der Sportler denkt und man halt eben diesen breiteren Platz hat. Weil grade im Surfbereich will man ja sein Equipment auch nicht, äh, außerhalb des Fahrzeugs nachts lagern. Und da wär natürlich dann, wenn man kein so 'n ganz breites Bett hat, auch noch die Möglichkeit, das daneben zu lagern.

Mhm.

Also da gibt's auf jeden Fall viele Möglichkeiten und da sind wir halt eben grad am Research dran und sprechen auch mit ganz vielen Sportler:innen und Camper:innen und einfach V..., äh, Van-Besitzern.

Ja, du, also ich denke, so generell das Thema Minicamping hat ja grade auch im, im Aktivurlauberbereich oder Aktivreisendenbereich ziemlich Fahrt aufgenommen. Ähm, ob, ob das jetzt Leute sind, die gerne Mountainbiken oder, äh, wandern gehen oder wie du gesagt hast, surfen. Äh, keine Ahnung, da gibt's so viele Sachen. Oder ich kenn zum Beispiel auch etliche, die gerne angeln gehen-

Mhm

... die mit 'm Minicamper unterwegs sind. Und wenn irgendwie, wenn se 'ne Flaute haben, wenn nix beißt, dann legen sie sich auch mal gerne, äh, auf 'n, auf 'ne kurze Siesta ins Auto.

Mhm.

Das find ich auch ganz spannend. Also da, da ist sicher 'ne sehr, sehr breite Zielgruppe da, die, die das Fahrzeug entweder vielleicht sogar schon hat oder dann, ähm, darüber nachdenkt, so was sich als Alltagsfahrzeug zuzulegen und das dann eben, äh, für 'ne Doppelnutzung auszurüsten.

Ja, ich glaube auch, dass wir ganz viele Zielgruppen erreichen werden, die wir gar nicht auf dem Schirm hatten.

Mhm.

Wo wir nicht drüber nachgedacht haben und die sich dann tatsächlich mit Interesse melden und das Produkt auch kaufen.

Ich bin immer überrascht, weil ich immer wieder, also jetzt nicht überwiegend, aber in schöner Regelmäßigkeit auch, äh, Senioren relativ hohen Alters aus Minicampern krabbeln sehe. Und, ähm, das find ich super, weil für die ist es natürlich auch einfacher, so 'n kleines Fahrzeug zu händeln als jetzt irgendwie so 'n, so 'n, ähm, vollintegrierten. Vielleicht kommen da auch noch 'n paar auf euch zu.

Total. Also das war, glaub ich, für uns auch 'n großes Learning und das ist auch 'n, das, äh, Feedback, was wir b-bekommen. Also dass auch grade für die ältere Zielgruppe das total interessant ist und die sich auch dahin orientieren. Also ich glaube, das Schöne an dem Produkt ist und auch am Thema Minicamping, dass man's kombinieren kann. Wenn man jetzt sagt, man macht zum Beispiel 'ne weitere Reise und ist da in seiner Ferienwohnung, aber man muss auch nicht auf einmal den ganzen Weg durchbrettern, sondern kann verschiedene Stopps halt unterwegs mit seinem Auto machen und ist aber auch mit seinem kleinen Fahrzeug halt gut aufgehoben.

Mhm. Jetzt haben wir ganz viel über die Produkte gesprochen und mir fällt grade ein, dass wir die, ähm, Modellbezeichnungen gar nicht erwähnt haben. Die find ich nämlich auch ganz niedlich.

Ja, beim Bett sprechen wir vom Schlofe und beim, äh, bei der Küche von Kochhe. Und jeder, der sich ein bisschen auskennt, äh, kann schon erahnen, dass es mit Köln zu tun hat. Und da kann Maike jetzt auf jeden Fall die richtigen Insights raushauen.

Genau, so uns, äh, war's irgendwie wichtig, dann doch wieder 'n Köln-Bezug herzustellen. Und also ich wusste gar nicht, wie schwer es ist, äh, Produktnamen sich zu überlegen und wir haben superviel diskutiert. Und dann aber sind wir so vor allem auch im Marketingteam auf so einen Nenner gekommen, dass wir gesagt haben: "Hey, was lieben wir denn eigentlich alle?" Und irgendwie war's immer wieder Köln. Und auch wenn wir gar nicht alle gebürtige Kölner:innen sind, wir fühlen uns hier so zu Hause und sind hier als Unternehmen auch schon so verwurzelt, dass wir gesagt haben: "Komm, wir geben auch der Stadt so 'n bisschen Liebe zurück und benennen unsere, ähm, Produkte einfach nach, äh, kölschen Begriffen." Also Schlofe kann man sich herleiten, steht halt für Schlafen im Kölsch. Ähm, was aber glaube ich auch grade wieder für Köln spricht, das ist eh 'ne sehr lokalpatriotische Stadt. Ähm, und ja, das, ähm, wir fühlen uns damit jetzt alle sehr wohl und, äh, sehen das auch total diese Produkte und haben auch festgestellt grade, dass es in dem Dialekt ganz, ganz viele Begriffe gibt, die natürlich für uns 'n großes Spektrum einer Produktpalette auch noch ermöglichen.

Ja, ich find's auch erfrischend mal, ähm, was nicht Englisches zu lesen, sagt die Frau, die ihr Unternehmen Camper Style genannt hat. Ähm, ja, aber ich, ich find's gut.

Wir heißen Travel Tiger.

Ja, das stimmt. Ich, ich hab's auch gerade gedacht. Also.

Ja. Ja, der Name, äh, kam so 'n bisschen woanders her und, ähm, ja, aber wir dachten, komm, so verbinden wir alles zusammen und bringen noch mal 'n bisschen Köln mit, wieder mit ins Unternehmen.

Wo steht ihr denn grade? Also wir nehmen heute am 15. Mai auf. Da kann sich eventuell, je nachdem wann wir veröffentlichen, noch 'n bisschen was tun, aber, ähm, ist es, sind die Produkte schon erhältlich? Kann man die schon bei euch bestellen? Ähm.

Das Bett ist, äh, online jetzt schon bestellbar und die Küche, da arbeiten wir grade dran. Wir haben das Erstmuster freigegeben und gehen davon aus, dass wir in den nächsten Wochen dann auch da die ersten Produkte anbieten können.

Und man kann die wahrscheinlich dann auch zu gegebener Zeit als, äh, Set kaufen, denk ich, oder?

Genau, da wird's dann auch noch mal 'n netten, äh, Preis geben, wenn man beide Produkte zusammen kauft. Das verraten wir aber jetzt glaub ich noch nicht, oder?

Nö, also man findet auch alle Infos dazu online bei uns auf der Webseite. Also die, äh, Küche kann man sich da auch schon super anschauen. Da sind auch schon erste Videos hinterlegt. Also da findet man alle Infos, um sich 'n guten Eindruck, äh, machen zu können. Und ja, wir sind auch auf super vielen Messen, äh, unterwegs in der nächsten Zeit noch und über den ganzen Sommer. Also wenn man wirklich die Produkte auch mal anfassen möchte, ähm, sich mal gern bei uns im Pre, äh, Caddy Probe liegen und auf der Küche auch mal abspülen, dann einfach auf der Webseite. Wir haben 'ne, äh, Roadshow-Seite, vorbeigucken, wo wir sind in der Nähe oder uns auf Instagram folgen. Da findet man auch immer alles. Wir versuchen da auch ganz Deutschland abzudecken. Also wie gesagt, wir waren grad auf Fehmarn, kurz davor in, äh, München und Köln. Jetzt sind wir als Nächstes in Hannover und Berlin. Also wir decken schon ganz gut Deutschland ab und man findet uns immer wieder.

Und sollte man nach den Messen vielleicht Interesse haben und die Messen nicht mehr besuchen können, haben wir auch noch die Showrooms. Köln, Putzbrunn bei München und ich glaub Gießen jetzt auch.

Mhm.

Das kann man dann auf der Webseite auch immer tagesaktuell nachlesen.

Putzbrunn bei München ist da, wo Tuma auch sitzt, ne?

Genau.

Genau.

Das könnten vielleicht einige Leute schon kennen. Ähm, ich hab jetzt eigentlich gar nicht mehr so viele Fragen im Kopf, aber wichtig, äh, für die Menschen da draußen ist sicher auch, wo ihr preislich einsortiert seid. Habt ihr für, also fürs Bett ist ja klar, das wird schon verkauft, aber gibt's für die Küche auch schon so 'n, so 'n ungefähren Preishorizont?

Ja, die Küche wird bei 1299 liegen dann im Verkauf.

Mhm. Und das Bett aktuell?

1.699.

Okay.

Genau, da ist aber auch schon die, also beim Bett ist die Matratze und das Lattenrost dabei und bei beiden Produkten auch der Versand ist sch, auch schon mit drin. Und wie schon erwähnt, die kommen halt per DHL. Also man muss jetzt auch nicht auf 'ne Spedition ewig warten. Und, ähm, wir liefern dann halt auch, ähm, immer. Also man muss nicht vorbestellen, die werden dann erst produziert, sondern wir haben die Produkte auf Lager.

Genau, drei bis fünf Tage. Da sind wir halt abhängig von DHL.

Und man kann die Produkte bei euch kaufen, ähm, aber gibt's auch schon Partner im Campingfachhandel oder wollt ihr das Produkt quasi in euren Händen behalten und nur Direktverkauf machen?

Äh, sowohl als auch. Wir verkaufen natürlich gerne über unsere, über unseren Webshop und auch hier im Showroom, aber wir sind, meine ich, bei Fritz Berger und-

Camping Wagner, ähm, Camp Nation, Goodcamper findet man aber auch alles auf der Webseite bei uns. Also da haben wir verschiedene Partner schon zugeschaltet, aber ich denke, Fritz Berger und Camping Wagner sind die zwei bekanntesten in der Branche.

Okay, ja, die, die dürften auch den meisten unserer Hörerinnen und Hörer 'n Begriff sein.

Mhm.

Ja, es, man könnte jetzt noch ganz viel erzählen. Wir sind jetzt in der Zeit schon 'n bisschen fortgeschritten. Gibt's noch irgendwas, was ihr gerne unbedingt noch unseren Hörerinnen und Hörern mit auf den Weg geben wollt oder, ähm, äh, ja, was, was euch noch am Herzen liegt?

Ich glaub erst mal nicht. Also für jeden oder jede, die noch kein Minicampping ausprobiert hat, also probiert es gerne mal aus. Also es ist wirklich 'ne tolle Erfahrung. Das kann ich nur immer so weitergeben.

Das möcht ich ausdrücklich bestätigen.

Sehr schön.

Ihr habt uns auch für unsere immer mal wieder, äh, vernachlässigte Rubrik Tipps der Woche was mitgebracht. Da freu ich mich ganz besonders. Und da ich, ähm, heute keine Tipps überlegen konnte, weil bei uns die Woche 'n bisschen turbulent war, weil unser Hund am Montag 'ne Not-OP hatte, ähm, hab ich keine Tipps und würde euch den Vortritt lassen.

Ja, voll gerne. Also, ähm, ich hab 'n Buchtipp mitgebracht. Äh, ich bin bei unserem Unternehmen als die, äh, Leseratte bekannt und, ähm, das ist das Buch, äh, Lupus Noctis. Das ist 'n bisschen gruselig, ein Krimi. Und für alle, die das Spiel Werwolf kennen und lieben, das ist nämlich bei uns im Unternehmen auch 'n sehr beliebtes Spiel. Da geht's darum, äh, und da wird das Spiel mit eingebaut und in 'n Krimi verflochten und ich hab's, äh, in einem Rutsch weggelesen. Es war unfassbar spannend. Also Lupus Noctis, ähm, ist echt toll.

Ich hatte eigentlich auch eine Buchempfehlung, aber das wär ja jetzt langweilig. Deswegen, äh, spontan eine andere Idee. Falls ihr ihn kennt, Bill Withers, toller Musiker, ähm, gibt es auf YouTube eine kostenlose Doku und ich will jetzt nichts spoilern, ist sehr, sehr, sehr interessant.

Und hat die 'nen bestimmten Namen oder heißt sie Bill Withers einfach?

Bill Withers Doku, dann ist es der erste Treffer.

Okay, cool. Die werd ich mir auch angucken. Den, den mag ich nämlich auch sehr gerne.

Genau und ich hab sogar noch was mitgebracht von unserer Kollegin Anna. Die kam ja jetzt hier schon 'n paar mal vor. Sie hat gemeint, es liegt ihr sehr am Herzen, äh, für den passenden Sound und weil's auch gut zu unserem Unternehmen passt und die auch aus Köln sind, die Band Tigermilch. Wir sind alle große Fans. Also hört gerne mal rein bei Spotify.

Musikstil, Pop, Rock?

Indie-Pop.

Indie-Pop, okay, cool.

Genau, aber richtig gut und es ist 'ne Kölner Band und ist richtig toll.

Das sind ja wirklich spannende Tipps, also von denen ich noch nichts, aber auch gar nichts gehört habe, weder von diesem Buch noch von dieser Band. Was ich kenne, ist die App, die ihr als oder eine der Apps, die ihr mitgeschickt hattet als Tipp der Woche, nämlich Flora Incognita. Und lustigerweise hab, äh, ich die auch schon mal auf der Liste gehabt und hab sie dann vergessen vorzustellen. Die hab ich neulich erst wieder für die Bestimmung eines, ähm, mysteriösen Orchideengewächses im Garten meiner Eltern benutzt. Eine traumhafte App. Wollt ihr mal 'n bisschen was dazu noch erzählen?

Äh, ja, die kam auch über unsere Kollegin Anna, die ist nämlich hier bei uns unsere kleine Kräuterfee. Ähm, und ich find's auch total, äh, gut eigentlich fürs Camping, weil, äh, man ist ja dann doch so viel draußen und man hat es immer wieder, dass man sich fragt, was ist das eigentlich für eine Pflanze, grade im Ausland. Und man kann's dann einfach super nachschauen. Ist natürlich auch interessant, so kann ich das essen. Das sind eigentlich immer die meisten Fragen, die wir Anna stellen, wenn wir unterwegs sind mit dem Unternehmen und, äh, wandern und immer sagen, „Anna, kann ich diese Pflanze hier essen?" Und dann ruft sie entweder, „Nein, bloß nicht" oder-

Nein, ist ein Maiglöckchen. Bitte nicht als Bärlauchpesto verarbeiten.

Genau, und das ist wirklich 'ne tolle App und man lernt auch einfach was dabei. Das ist halt immer schön.

Cool. Hast du auch noch mal was, Lorenzo?

Oh, ich hab einiges. Dann pack ich jetzt doch noch meine Buchempfehlung aus. Leider auch kein direkter Campingbezug, aber ich finde, es passt überall hin. Und zwar heißt es Hell Yeah or No. Und wie der Titel schon sagt, ähm, wir haben heutzutage so viele Möglichkeiten und dass man sich mal Gedanken macht, ist es mir wirklich so wichtig und will ich's unbedingt oder nicht? Aber mehr sag ich jetzt auch nicht, weil das Buch hat nur 100 Seiten und dann lohnt es sich schon gar nicht mehr zu lesen.

Also ein Sachbuch, so Tippe, T- äh, Typ Ratgeber.

So würd ich's einordnen.

Passt eigentlich auch zu Minicamping so.

Hell Yeah or No.

Ja, genau. Find ich doch ganz, ganz passend. Ja, sehr schön. Dann, äh, sind wir am Ende unserer Folge angelangt. Liebe Hörerinnen und Hörer, ihr findet wie immer alle Infos dann in den Show Notes. Ihr, ähm, könnt uns natürlich auch auf der Podcast-Plattform eurer Wahl bewerten, am liebsten gut oder hervorragend. Ähm, folgt uns gerne auch, wenn ihr die nächsten Episoden nicht verpassen möchtet. Euch beiden, Maike und Lorenzo, ganz, ganz lieben Dank, dass ihr bei mir wart und, äh, dass ihr so viel uns Einblicke gegeben habt in, in euer cooles Projekt. Und das letzte Wort gehört bei uns immer den Gästen, deswegen übergebe ich mal an dich, Maike.

Wow, bin ich gar nicht drauf vorbereitet. Ja, ich würd einfach, ich, äh, zitiere einfach aus unserem, äh, Brandbook und sag, ähm, ja, bleibt wild.

Da kann ich jetzt nicht mithalten, aber ich wünsch euch einfach, äh, tolles Wetter. Ich hoffe, das bleibt so wie die letzten Tage und, äh, schöne Saison.

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