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Camper-Ausbau neu gedacht: Das steckt hinter Cargo Clips

Episode 306 · 00:17:13

Wir melden uns wieder vom Caravan Salon 2025 – diesmal mit einem spannenden Gesprächspartner, den wir schon viele Jahre begleiten: Stefan Ilg von der Firma Cargo Clips, früher bekannt als Cargo Camper. Vom Start-up mit einem Fahrzeug bis hin zur etablierten Marke mit eigenem Werk in Salzburg und weltweiten Kunden – wir sprechen mit Stefan über die beeindruckende Entwicklung des Unternehmens, neue Produkte und die Zukunft des modularen Camper-Ausbaus.

Kurzzusammenfassung

  • Vorstellung des modularen Systems (ehemals Lochplatten)

  • Individuelle Ausbauten auf Basis von Sprinter, MAN & Co.

  • Unterschied Castello (Komplettausbau) vs. Castino (Selbstausbau)

  • Neu: Duschmodul mit patentierter Edelstahlwanne

  • Verschiedene Holzdekore zur Auswahl – von Buche bis Zirbe

  • Nachhaltige Materialien und Produktion in Österreich

  • 3D-Konfiguratoren zur einfachen Planung

  • DIY-Kits inklusive Isolierung, Anleitung & Video-Tutorials

  • Internationale Expansion: Erste Kits in Japan, USA und Kanada

  • Messepräsenz und Besuchsmöglichkeiten in Salzburg

Links & Ressourcen

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele, wieder für euch auf dem Caravan Salon 2025 unterwegs und heute sitze ich mit jemandem zusammen, den ich schon ganz lang kenne. Und zwar haben wir die Firma schon in den allerersten Anfangsjahren, in den beiden begleitet und fanden das Konzept ganz toll. Und zwar Stefan Ilk von der Firma Cargo Clips.

Hallo.

Früher Cargo Camper. Und wir haben uns kennengelernt, haben wir gerade überlegt, wahrscheinlich 2017, 18 in Stuttgart.

Genau, genau weiß ich's nicht mehr, aber das war unsere allerallererste Messe. Mit einem Fahrzeug haben wir das präsentiert und du hast das gesehen, hast gleich über uns berichtet.

Ja.

Hast gleich gesehen, dass das vielleicht Potenzial hat.

Ja, und man sieht ja jetzt, ich lag richtig damit. Ich habe mich direkt verliebt in euer Konzept. Wenn ich das jetzt mal beschreiben müsste, würde ich sagen, IKEA Skadis in groß und in qualitätvoll für Campingfahrzeuge.

Ja.

Also es sind Lochplatten, die man im Grunde im Kleinen im Baumarkt auch kaufen kann, aber eben jetzt angepasst und groß dimensioniert und vor allem auch, ja, wie soll man sagen, personalisiert für die verschiedenen Campingfahrzeugmodelle.

Korrekt.

Der große Charme daran ist, dass ich da ganz, ganz viel draus machen kann, weil ich mir den Innenraum quasi, wenn einmal diese Loch, sagt ihr auch Lochplatten dazu oder wie nennt ihr es?

Ja, also wir sagen Lochplatten. Ähm, die Marketingabteilung hat gesagt, das ist jetzt die Clip Wall.

Ja, die Clip Wall, okay.

Weil's international ist und alles. Aber wir haben eigentlich immer immer Lochplatten schon gesagt.

Genau, und wenn ich die einmal eingebaut habe oder habe einbauen lassen, dann kann ich damit ganz, ganz viel machen, weil ihr mittlerweile so viele verschiedene Clips anbietet oder, ja, Einbauteile. Und da bin ich jetzt wirklich gespannt, was du mir gleich erzählst. Nicht nur, was ihr jetzt an ganz, ganz frischen Neuheiten dabei habt, sondern insgesamt, wie sich auch jetzt in den Jahren euer Portfolio entwickelt hat. Weil ihr seid ja irre gewachsen. Also euer erster Stand in Stuttgart war mini, mini klein.

Da war-

Da stand ja auch ein Fahrzeug.

Ein Fahrzeug und jetzt haben wir, hier in Düsseldorf haben wir zweihundertfünfzig Quadratmeter, haben sechs, haben sechs Fahrzeuge dabei, haben in der Zwischenzeit fünfundzwanzig Mitarbeiter, machen fünfundsiebzig Autos im Jahr. Und wenn du überlegst, wir haben zu zweit angefangen, der Martin und ich, haben draußen die Autos gebaut bei minus zwanzig Grad, werde ich nie vergessen und, und es hat sich rasend entwickelt. Wir sind dann auch von Sinsheim, wo wir angefangen haben, umgezogen nach Salzburg, weil wir haben noch einen dritten, dritten Gründer, der aus Salzburg ist. Und da hatten wir halt die Gelegenheit, eine größere Produktionsstätte zu kaufen und da sind wir dann 2000 nach Salzburg gezogen.

Für wie viele und welche Fahrzeugmodelle bietet ihr inzwischen Ausbau- oder auch Selbstbauvarianten an? Wir kommen gleich noch mal zum Selbstbau.

Genau.

Oder Selbstausbau. Aber welche, welche Fahrzeuge kann ich damit überhaupt gestalten?

Also, wenn, wenn man noch kein Fahrzeug hat und würde das Fahrzeug gern bei uns auch mitkaufen, dann haben wir immer die Möglichkeit, das auf Basis von MAN oder Mercedes zu machen, also Sprinter oder MAN TGE. Aber man kann uns auch jedes Fahrzeug bringen, egal welches.

Okay.

Ab Kastenwagengröße, also sagen wir mal, ab fünf vierzig Ducato, das ist uns am liebsten. Ab der Größe bauen wir das Fahrzeug nach den Wünschen des Kunden aus. Wir haben praktisch einen Blumenstrauß aus Modulen. Wir haben vier verschiedene Küchenmodule, verschiedene Bettsysteme und so baut sich der Kunde seinen eigenen Grundriss. Und, und nach dem, seinen Wünschen bauen wir das aus.

Also, da kann man sich dann auch bei euch beraten lassen, wenn ich jetzt noch nicht genau weiß, was ich möchte, dass ich dann mal sage, ich habe einen Fiat Ducato, so und so viel H zwei, äh, L vier.

Genau. Und da haben wir auch, wir haben auf der Castello-Seite haben wir einen Konfigurator, wo man in 3D sich das wie, wie im Küchenplanungstool, so ist es praktisch ein Ausbautool für Camper, kannst du dir den in 3D einrichten, den Camper.

Ah.

Und es kommt dann automatisch bei mir raus und auf der Basis mache ich dann ein unverbindliches Angebot. Das ist so der Anfang. Und dann geht man immer mehr ins Detail und plant und dann ist immer gut, also viele Kunden, gerade auf der Castello-Seite, ähm, kommen dann nach Salzburg, gucken sich die Produktion an. Ich nehme die sofort an der Hand, lauf mit denen durch die Produktion, damit die genau sehen, wie wir arbeiten.

Also ihr produziert auch hier. Das muss man ja heutzutage auch immer noch mal besonders hervorheben, dass ihr in Europa, also in Österreich produziert.

Genau, wir haben da unheimlich hohe Fertigungstiefe. Wir kriegen die Platten, kriegen wir aus dem Karpatengebirge die Holzplatten, aus der Slowakei. Da werden die extra auf unserem Maß in unserer Güte hergestellt. Und diese Platten sind unschlagbar. Also du kannst jetzt nicht irgendwo hingehen und sagen, du willst jetzt eine bessere Platte kaufen. Das gibt's nicht. Das ist die beste Holzplatte, die es gibt. Und dann haben wir noch Aluminiumprofile und den Rest machen wir alles selber in, in Salzburg, an dem Standort.

Jetzt müssen wir, glaube ich, noch mal das Thema, ähm, Cargo Clips, Castello, Castino erklären, weil ihr seid jetzt ja hier quasi in Düsseldorf, das habe ich jetzt auch zum ersten Mal gesehen, mit drei Marken, kann man sagen, ne. Also Cargo Clips ist sozusagen der Overhead, die Firma-

Genau, also Cargo Clips beschreibt das System, das Cargo-Clip-System, und steht, wie du sagst, oben drüber. Und jetzt gibt's unter Cargo Clips zwei, äh, Produktmarken. Es ist Castello, das bedeutet, da machen wir alles. Wir bauen dein Schloss. Castello, das Schloss und da kannst du alle Wünsche äußern und wir versuchen, das entsprechend umzusetzen. Castino beschreibt die Selbstbauvariante, also Castino Self-made Van. Es unterscheidet sich also optisch, hast du überall die Löcher, das gleiche Holz, das gleiche Material, die gleiche Qualität. Aber bei Castello hast du Durchgängewände, Wandverkleidungen und bei Castino sind die geteilt in Streifen.

Damit ich die besser verbauen kann, wenn ich selber baue.

Genau, dass du die erst mal verschicken, überhaupt verschicken kannst.

Ja, ja, ja.

Dass du sie selber handeln kannst, dass du die Kontur ange, selber anpassen kann im Fahrzeug, weil das ist ziemlich komplex, wenn du das als einer Platte machst, ist nicht ganz so einfach. Ja, aber mit dem Streifensystem und mit diesem, dass du die, die Füllplatten, die Streifen ineinander verstecken kannst, kannst du's a, besser verschicken, du kannst besser handeln.

Ja.

Du, es ist einfach möglich, dadurch das auch überhaupt selbst zu installieren.

Und diese Möglichkeit, also Castino mit den Selbstausbau-Modulen, die ist komplett neu, glaube ich, ne. Die habe ich noch nie gesehen.

Genau, also wir hatten vor 'nem Jahr hier so 'n Soft Opening, dass wir das mal nur so gezeigt haben, ohne jetzt das groß zu bewerben, mal sehen, wie die Reaktion ist. Und dann haben wir so ein bisschen das auf der CMT beworben, aber hier ist jetzt eigentlich der zum ersten Mal massiv. Wir haben auch den, den, den, den Messeplatz getrennt und so 'n Stand auch optisch.

Ja.

Also sogar auch vom, die Farbe vom Teppich extra anders gewählt, dass man genau sieht, aha, das ist Castello, das ist Castino, das ist was anderes, damit die Leute das auch besser verstehen.

Mhm.

Und da haben wir auch 'n Konfigurator auf der Castino-Seite, wo der Kunde dann sehen kann, entscheiden kann, was mache ich selber und was macht ein Einbaupartner in meiner Nähe und sieht auch sofort, was das kostet. Weil manche Sachen willst du einfach, traust du vielleicht nicht hin.

Ja.

Wie, wie 'n, 'n Fenster rein-

Elektrik oder so.

Genau, Fenster reinschneiden, Elektrik. Das sind so die, die Hauptpunkte, weil isolieren, das geht, die Isolation kommt fix und fertig vorgeschnitten für jedes Feld mit Plan. Also super easy mit entweder Iriowel, das ist aus recycelten Plastikflaschen gemacht oder Schafswolle als reines Naturprodukt. Das ist super easy, das kann jeder. Einfach die Oberfläche entfetten, draufkleben. Dann die, die Wände auch super easy. Durch das, dass du fast nix bohren musst. Also beim M1 musst du auch zwei Löcher selber bohren und ansonsten nehmen wir nur Löcher, die eh sowieso schon in der Karosserie vorhanden sind. Und die ganzen Module kommen alle wie IKEA-Style, flat packed, also praktisch im Karton mit Einbauanleitung und sogar Video mit QR-Code. Scannst du das ab, kriegst du Video und dann baut der Benni, unser Produktionsleiter, in dem Video quasi mit dir dieses Modul zusammen.

Hey.

Und das, also wir versuchen, das so einfach wie möglich zu machen, damit auch jeder, der jetzt nicht super handwerklich begabt ist, die Möglichkeit hat, so viel wie möglich selber zu machen und sich sein eigenes Fahrzeug auszubauen. Und dann ist 's nur so, das ist, es ist ja beispielsweise für jeden Geldbeutel was dabei. Es geht los bei elftausendelfhundertelf Euro und so Starterkit. Da kriegst du Isolierung, du kriegst die Wanddeckenverkleidung, du kriegst ein Bett, egal ob Längsbett, Querbett oder unser Bed-and-Breakfast-Modul, 'ne Loungebox, 'nen Tisch und die Innenbeleuchtung. Weil das ist das, was, ich sage mal, unique ist bei uns. Eine Kühlbox kannst du auch überall kaufen und viele bauen gar keine Küche, weil-

Mhm.

-entweder Vesper, dann geh ich essen, aber das ist schon mal was, mit dem kannst du mal in den Urlaub fahren.

Für die nicht schwäbischen Zuhörer, Vespern heißt Abendbrot essen.

Ja, genau. Sorry, ich kann alles aus dem Hochdeutsch.

Ich kann alles übersetzen.

Ja.

Ja, also was ich ganz interessant finde, du hast jetzt gerade schon einige der Module genannt, die es bei euch gibt. Und ihr, also die Lochplatten, die sogenannten, die sind ja nicht nur in der Verkleidung, sondern die nutzt ihr teilweise auch für den Möbelbau.

Genau.

Dass man dann wieder die Wände der Möbel quasi für die Clips, fürs Clip-System nutzen kann.

Genau, genau. Also die, die Fronten, die Seiten, ähm, wo's geht, sind Löcher drin, wo ich dann auch wieder was, vielleicht auch nur 'n Clip hin mit dem Haken, wo ich dann mein Geschirrzeug hin kann oder ein Miniregal oder 'n-

Oder den Hund, wie ich gesehen hab, gibt's jetzt auch, ne.

Genau. Oder 'n Küchenrollenhalter und lauter so, also unheimlich viel Zubehör auch, wo man überall festmachen kann und das ist total beliebt. Wenn die, wenn die Leute bei uns 'n Auto abholen, dann nehmen sie immer gleich 'n ganzen Warenkorb noch vorne Zubehör mit.

Ja, das ist ja auch, das ist ja auch so dieser klassische IKEA-Effekt, ne.

Ja, ja.

Dann sieht man ja tausend Sachen, die man auch noch gebrauchen kann und man kann natürlich auch den Raum dann optimal nutzen. Da würde ich vorschlagen, das ganze Konzept, da könnten wir vielleicht noch mal 'n eigenen Podcast irgendwann nach der Messe machen.

Gerne.

Weil viele Leute kennen das sicherlich noch nicht, manche werden's kennen. Ähm, ich würd jetzt gerne für die Messeberichterstattung noch mal auf die richtigen Neuheiten gehen und in dem anderen, da sprechen wir dann ganz ausführlich noch mal über alle Module, die ihr habt, über alle Clips, die, weil mich fasziniert das total und ich hab gerade schon an so einer Tafel gesehen, ich kenne die ja auch gar nicht alle. Ich hab jetzt euch auch nicht immer Schritt für Schritt verfolgt, was ihr so macht. Also ich hab gesehen, es gibt jetzt verschiedene Farbvarianten.

Mhm.

Ich weiß nicht, wie neu die sind, aber vor, ihr habt ja angefangen mit so 'nem hellen, wie so Bucheton oder so.

Genau, also wir haben angefangen, es gab nur Buche, dann kam irgendwann amerikanisch Nussbaum dazu als edles, dunkles Holz und jetzt in der Zwischenzeit haben wir neben, neben Buche, Nussbaum, haben wir die Risseiche Natur. Wir haben die Risseiche weiß geölt und die Zirbe.

Ah, die Zirbe ist das, was mir so gut gefällt.

Die Zirbe riecht echt toll, riecht toll, reduziert deinen Pulsschlag und ist gut für deinen Organismus.

Mhm.

Was, wenn der Zirbe ist, ist relativ weiches Holz. Jetzt musst du aber akzeptieren, dass du halt vielleicht schnell 'ne Macke drin hast.

Ja.

Aber die Leute akzeptieren es, es lebt ja auch.

Es gehört ja bei so 'nem Auto irgendwie auch dazu.

Ja, genau.

Dann kann man sich jetzt in eurem Fahrzeug auch duschen.

Genau.

Neuerdings. Das hätte mir ja immer gefehlt bisher.

Genau, das war so, dass mir eigentlich immer gesagt haben, wir bauen Autos ohne Bad, einfach wegen der Flexibilität, weil du kannst jedes Modul verändern, aber 'ne Nasszelle kannst du nicht verändern. So, und ich sag mal, jetzt war der Kundendruck so hoch, wenn die Leute gesagt haben: "Ah, wenn ihr jetzt noch 'ne Nasszelle hättet, wäre das mein Traumauto." Und da haben wir gesagt: "Okay, das machen wir jetzt", aber gleich wie wir sind, wollen wir immer was Besonderes, anderes und haben praktisch 'ne, 'ne Nasszelle gebaut, die sich zusammenschieben lässt, damit die so platzsparend ist wie möglich im Fahrzeug, dass du zu zweit aneinander vorbeikommst zwischen Nasszelle und Küche, weil das viele auffällt und auch wichtig ist. Und wenn du praktisch in dieser Nasszelle bist, schiebst die auseinander, dann hast du 'ne Edelstahlwanne in der Edelstahlwanne als, als Duschwanne. Das haben wir jetzt auch patentieren lassen und hast dann über 'n Meter mal sechzig Zentimeter Breite zum Duschen. Super, super bequem und wenn du das wieder zusammenschiebst, geht auch das ganze Wasser von, von der einen Wanne in die andere und läuft dann ab.

Das ist ja toll.

Ja, also das ist echt und kommt super an hier auf der Messe. Also, also wirklich. Und dass, dass das harmonisch sich einfügt in das Bild von dem Fahrzeug, dass wenn du reinschaust, du weiterhin unseren Style hast und diese Nasszelle nicht so dominiert.

Ja.

Das war uns ganz arg wichtig. Und jetzt haben wir eigentlich damit 'n Großteil alles, alle Module abgedeckt. Jetzt entwickeln wir noch 'n neues Loft und wir haben so Dach, neues Dachzelt gehabt, das machen wir jetzt immer neu. Ja, und dann müssen wir uns was Neues einfallen lassen.

Da gehen einem doch auch die Ideen nicht aus. Also auch bei den, bei den Clip-Systemen. Da gibt's ja immer wieder dann auch Sachen, die einem dann vielleicht im Alltag einfallen.

Vor allem, der Martin ist ja unser Erfinder, der hat das ja alles erfunden und der sagt dann immer abends: "Jetzt wird nichts mehr erfunden." Und am nächsten Morgen-

Am nächsten Tag.

Steh ich auf-

Ich hab was geträumt.

Ich hab eine Idee.

Ja, toll.

So läuft's dann immer.

Ja, sehr schön. Mich freut das natürlich immer besonders, wenn man dann so sieht, wie Unternehmen, die man so ganz früh schon in 'nem ganz frühen Stadium kennengelernt hat, wie die dann auch wachsen und dann wächst man so gefühlt auch 'n bisschen gemeinsam.

Ja.

Das haben wir mit 'n paar gerade auch hier in der Halle. Ganz schön. Das, ähm, richtig toll. Ich werd jetzt gleich noch 'n kleinen Rundgang machen. Hast, gibt's sonst noch Neuheiten? Eigentlich reicht ja auch, ne.

Ja, also.

Eine komplette Marke.

Genau. Also mir, boah, also das ist eigentlich das, allein die Entwicklung von diesem SelfMade-

Ja.

Das hat schon irre Zeit gekostet. Wir arbeiten vierundzwanzig sieben, aber es kommt an. Ich hab, wir haben, wie gesagt, wir haben jetzt die ersten Bausätze nach Japan verschickt. Japaner lieben das.

Ja, das glaube ich.

Mit dem Holz und die sind schon happy, wenn sie nur das einen Clip in den anderen reinmachen können. Dann haben wir jetzt die ersten Kits nach, nach USA und Kanada geschickt und so können wir halt auch skalieren mit dem System. Das war immer unser Problem, dass wir durch die Kapazitätsgrenze, durch Personal und Platz, konnten wir eigentlich nie immer alles bedienen. Und über das SelfMade Van kannst du's halt, sag mal, weltweit verschicken und die Leute können's montieren.

Zu guter Letzt noch: Wo findet man euch, wenn man euch besuchen möchte und sich das mal mit eigenen Augen anschauen möchte?

Es ist jeder eingeladen, sehr gerne vorbeizukommen, um mal einfach ein Gefühl für uns zu bekommen. Und das ist in Eugendorf heißt das. Das ist nach Salzburg-Nord die nächste Ausfahrt. Und wie gesagt, wir haben fünfundzwanzig Leute, wir haben, bauen fünfundsiebzig Autos im Jahr. Es sind immer Vorführfahrzeuge da, immer Module, alles Mögliche. Unser Showroom musste, musste weichen der Produktion, weil wir Platz gebraucht haben, aber es ist so viel zum Zeigen und da haben wir auch, geh durch die Firma, dann setze ich mich hin, dann geht man im Konfigurator das, das Projekt durch und jeder ist eingeladen, da vorbeizukommen, jederzeit.

Oder eben, wer gerade sowieso hier in Düsseldorf unterwegs ist oder vielleicht sich jetzt ganz schnell entschließt, noch vorbeizuschauen. Das wäre in Halle fünfzehn C-

Dreiunddreißig.

C dreiunddreißig.

Genau.

Ja, Stefan, dann weiterhin ganz viel Erfolg.

Ja, vielen Dank.

Und danke für deine Zeit und wir wünschen euch viele Besucher und, ja viele gute Geschäfte.

Danke schön, das haben wir.

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