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Camping Knigge - Das erste Mal auf dem Campingplatz

Episode 230 · 00:55:22

Damit ihr während unserer Sommerpause nicht komplett auf uns verzichten müsst, haben wir ein Best-of unserer beliebtesten Folgen für euch zusammengestellt, bevor wir uns zum Caravan Salon wieder zurückmelden.
Wir begleiten euch also weiterhin jeden Samstag – heute mit unserem kleinen Camping-Knigge vom 23.01.2021, der euch hilft, die schlimmsten Fettnäpfchen auf dem Campingplatz zu vermeiden.

Hinweis: Wir haben die Folgen nicht noch mal überarbeitet, weil wir die dafür nötige Zeit und Energie lieber in neue Themen für euch stecken wollen. Wenn ihr also alte Werbung, abgelaufene Rabattaktionen oder uns selbst hört, wie wir mit Begeisterung über „unser Buch das bald erscheint” sprechen, seht es uns nach :)

Uns erreichte eine hervorragende Frage aus der Community. Timo wollte gern wissen, ob es so was wie einen Camping-Knigge gäbe. Gerade als Einsteiger ist es teilweise etwas schwierig durchzublicken, was man darf und was nicht so gern gesehen wird. Neben den Gepflogenheiten, an die sich die meisten Camper:innen halten, gibt es natürlich noch die Besonderheiten einiger Hausordnungen, auf die wir aber nicht eingehen, weil sie sehr individuell sind. 

Vor meinem ersten Mal auf dem Campingplatz war ich sehr nervös, da meine Partnerin und ich nicht wussten, wo man sich hinstellen darf, um sich anzumelden oder ob man einfach direkt auf den Platz bzw. vor die Schranke fährt und so weiter. Die Vorstellung dieser Situation machte mich zum damaligen Zeitpunkt sehr nervös. Nachdem wir den Check-in zum ersten Mal hinter uns gebracht hatten, sah das alles schon ganz anders aus. Wir fanden nämlich damals heraus, dass es ok ist, dass Wohnmobil vor dem Campingplatz abzustellen, um einzuchecken, wenn alle Parkplätze belegt sind. Für den ein oder anderen klingt das banal, doch für mich war das erste Mal Campingplatz sehr aufregend.

Mit der Zeit haben wir noch mehr herausgefunden:

Spazieren gehen auf dem Campinglatz?

Zum Beispiel, war Nele und mir nicht bewusst, dass man nicht einfach so über einen Campingplatz laufen kann, um sich diesen anzuschauen. Die Campingplatzbesitzer sind für diesen verantwortlich und wollen natürlich wissen, wer sich gerade auf dem Platz aufhält. Auch in Bezug auf Sicherheit vor Diebstählen ist dies durchaus einleuchtend. Es kann sogar sein, dass Tagesgäste, die einen besuchen, die Personengebühr zahlen müssen. Dafür dürfen sie alle Einrichtungen des Platzes aber i.d.R. auch nutzen.

Nele hatte beispielsweise Besuch von ihrer Familie für ein gemeinsames Kaffeetrinken und hat für jeden Gast 5,00 € gezahlt. Bitte informiert euch deshalb immer vorab beim Betreiber, um Unstimmigkeiten zu vermeiden.

Miteinander und Rücksichtnahme

Ein Thema, welches auch immer wieder in den Foren und Gruppen besprochen wird ist der allgemeine Umgang mit den Nachbarn. Was eigentlich nie gern gesehen wird sind Kuschelnachbarn. Also so nah an den Camper des Nachbarn heranzufahren, dass man kaum noch das Fenster auf bekommt oder jede Unterhaltung hört. Beim Einparken sollte man deshalb immer auf etwas Abstand achten.

Nele und ich besprechen noch weitere Themen, wie gegenseitiges Grüßen, offenes Feuer, wieso es sinnvoll sein kann eigenes Toilettenpapier dabei zu haben und natürlich Ausstattungs-Basics, die beim Campingurlaub nicht fehlen dürfen.


Unser großes Camping-Buch

Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute geht es um das Thema: das erste Mal auf den Campingplatz und, und so 'n bisschen Campingknigge und Ausrüstung und was noch alles so dazugehört. Das Thema hatte sich der Timo gewünscht und, äh, wir haben ja angekündigt, dass wir gerne auch Themen machen wollen, die euch interessieren und die ihr wissen wollt und der Timo hatte uns das quasi geschickt. Und, äh, ja, hier ist das Thema, lieber Timo, Grüße an dich und Grüße an alle anderen Hörer und Hörerinnen. Und, äh, wir beschäftigen uns heute mal 'n bisschen damit, was man auf 'nem Campingplatz so machen kann, vielleicht nicht machen sollte, also so 'n bisschen Campingknigge für alle die, die das erste Mal, äh, zum Camping unterwegs sind.

Die, die uns öfter hören, ähm, werden feststellen, dass wir, ähm, 'n paar Sachen auch schon teilweise in anderen Podcast-Folgen angesprochen haben. Zum Beispiel natürlich auch, äh, in der Folge Anfahren und, äh, Abfahren auf dem Campingplatz. Aber wir konzentrieren uns in erster Linie so 'n bisschen auf die Do's and Don'ts heute.

Und wir werden zum Ende noch mal 'n bisschen was zum Thema Ausrüstung sagen, also was so wirklich die absoluten Basics sind, die man dabei haben sollte aus unserer Sicht. Auch da haben wir noch 'ne richtig ausführliche Folge gemacht. Die werden wir natürlich auch in den Show Notes einmal verlinken. Aber wie gesagt, so 'n, so 'n paar, t-, ähm, ja, Minis oder Basics am Ende werden wir euch auf jeden Fall noch mitgeben.

Ja, dann würd ich sagen, äh, gehen wir direkt in die Vollen und schauen uns mal an, was man so auf dem Campingplatz tun oder auch besser nicht tun sollte, wenn man, äh, sich's mit den Nachbarn nicht verscherzen möchte. Äh, wie viel Erfahrung habt ihr damit, Sebastian? Ihr seid ja nicht so oft auf Campingplätzen. Seid ihr schon mal richtig ins Fettnäpfchen getreten?

Ach so, du wolltest jetzt wissen, wie die Erfahrung ist mit dem Anecken bei den Nachbarn?

Ja.

Ähm, bewusst fällt mir da jetzt tatsächlich erst mal auf den ersten Blick nichts ein. Ähm, was mir einfällt, ist manchmal schon vor dem Campingplatz, bevor wir ankommen, also wir sind ja relativ selten auf Campingplätzen, deswegen kann ich da jetzt nicht auf 'n Riesenwissensfundus zurückgreifen, was auch schon schiefgegangen ist. Aber was, was für mich manchmal so 'ne Unsicherheit ist und vor allen Dingen beim ersten Mal so 'ne Unsicherheit war, da erinner ich mich gut dran, ist, kommst du halt an diesen Campingplatz, du hast ja meist 'ne Einfahrt und, ähm, dann, dann, manchmal stehen Schilder da, ähm, ne, erst mal an der Rezeption melden, manchmal auch nicht. Und, äh, dann gibt's häufig so irgendwie ein, zwei Parkbuchten für ankommende Fahrzeuge und, ähm, dann sind die manchmal voll. Was machst du jetzt? Ähm, wie gehst du damit um?

Also für mich war das 'ne Sicherheit oder 'ne Unsicherheit, andere werden drüber lachen. Ähm, beim ersten Mal war ich halt sehr aufgeregt, also dass, äh, sozusagen auf uns zukam. Und am Ende des Tages heißt das einfach, park irgendwo vorm Campingplatz, sodass du halt niemanden störst, ne? Dass also quasi normale, äh, Besucher oder auch Gäste, die schon quasi drauffahren, einfach trotzdem drauffahren können. Park quasi nicht direkt vor der Schranke und dann ist immer der erste Weg im Normalfall erst mal an die Rezeption zum Anmelden, oder Nele? Kennst du das anders irgendwoher?

Ja, und also kenn ich genauso und am besten auch an der Rezeption melden, nicht nur wenn man sich schon fix anmelden möchte, sondern wenn man auch sich vielleicht den Campingplatz einmal vorher anschauen möchte. Ähm, da sind wir tatsächlich schon mal so 'n bisschen, äh, ins Fettnäpfchen getreten, ähm, weil wir da mal so rumspaziert sind, auch in unserer Anfangszeit. W-wussten das einfach nicht, dass man da nur als Gast drauf darf. Und dann wurden wir da also sehr unfreundlich zurückgepfiffen und, äh, auch gewissermaßen zurecht, weil einfach die Betreiber grade von Campingplätzen eben nicht wollen, dass da jeder drauflatscht und erst mal, ähm, ja, da rumläuft, weil man ja auch nie weiß, ob die Leute wirklich sich 'ne Parzelle angucken können oder vielleicht 'n bisschen was mopsen wollen. Und von daher sollte man immer einmal kurz Bescheid geben und sagen, ähm: „Hallo, ich bin da.

Dürfen wir mal gucken gehen? Wir wollen gerne bei euch bleiben und, und uns schon mal so 'n bisschen anschauen, wie's bei euch so aussieht." Und dann sagt auch normalerweise keiner Nein, aber da sollte man wirklich, äh, drauf achten, nicht als Fremder einfach drauf zu spazieren. Und, ähm, was ich auch gleich vorgreifen möchte, wenn man auf 'nem Campingplatz dann sich aufhält und Besuch von außen empfängt, also wenn zum Beispiel, weiß ich nicht, Freunde oder Familienmitglieder zu Besuch kommen, die, ähm, nicht selber auf dem Campingplatz Station machen, dann muss man auf den meisten Campingplätzen beziehungsweise sollte man auch aus, aus Gründen des guten Tons die einmal vorher anmelden an der Rezeption. Bei manchen kostet das 'ne, 'ne kleine Gebühr, äh, so 'ne Tagesgastgebühr sozusagen.

Und ja, also das dient wahrscheinlich auch so 'n bisschen der, der Kontrolle und der Regulierung einfach.

Ja, wenn man, wenn man da jetzt schnell irgendwie drauf rumhacken will, wird man sagen, da wollen die Campingplätze noch mal abzocken. Ähm, aus der anderen Sicht des Campingplatzes ist es wahrscheinlich aber auch so, dass viele Leute dann einfach mal zum Duschen rein, vorbeikommen. Häufig hat man ja Campingplätze in, in touristischen Gebieten, da hat man dann meist Stellplätze nebenan und so weiter. Ähm, das sicherlich Geld verdienen, aber eben auch Schutz, äh, sozusagen vor Ausnutzung der Möglichkeiten. Also ich les auch immer wieder in Gruppen, dass Leute dann halt auf dem kostenlosen Stellplatz stehen und dann halt sich in den Campingplatz mogeln zum Duschen. Ähm, ich persönlich hab's auch schon erlebt, dass wir auf 'm Platz waren, wo dann der Tagesgast, der 'ne Stunde da war, fünf Euro zahlen sollte.

Ja.

Das fand ich persönlich nicht angemessen, aber gut, das sind am Ende die Regeln. Ähm, aber ja, als Gast bin ich da auch tatsächlich in die Falle schon getappt und bin halt einfach reingelatscht auf den Campingplatz und, äh, es hat aber da niemand gemerkt, sodass es da keine Probleme gab und wir haben dann halt beim Rausgehen noch mal gefragt, was wir bezahlen sollen. Ähm, aber ja, das, das sollte man wissen, dass man sich da vorher halt anmeldet. Es sind einfach, Campingplätze sind eigene kleine Welten mit ihren eigenen kleinen Gesetzen, äh, die manchmal auch Nicht ganz, also so bisschen wie ungeschriebene Gesetze sind. Wahrscheinlich stehen sie irgendwo klein in irgend'ner Campingplatzordnung. Nicht immer gibt's große Schilder. Das lernt man mit der Zeit sozusagen auch 'n bisschen, ne.

Und wenn man vorhat, mehr Gäste zu beherbergen, sollte man vielleicht einmal vorher fragen, wie viel's kostet, weil wir haben mal großzügig, ähm, Cousin, äh, mit zwei Kindern und Ehefrau plus Tante, Tante, Onkel, also insgesamt warte, ich zähl mal durch, vier, sieben Leute eingeladen und haben hinterher festgestellt, die sind nur zum Kaffeetrinken gekommen. Also wirklich Kaffee trinken, Kuchen essen und einmal übern Platz laufen. Und ich glaub, wir haben pro Person irgendwie auch fünf Euro bezahlt oder so. Das war dann, äh, hätten wir die fast zum Essen einladen können für die Kohle. Aber ja, also einfach vorher erkundigen, was da halt auch auf dem Campingplatz so an Regeln gelten. Es gibt ja auch meistens 'ne Hausordnung. Also die Regeln, über die wir heute sprechen, da sind auch viele so ungeschriebene Gesetze dabei, aber es lohnt sich immer auch mal 'n Blick in die Platzordnung zu werfen.

Ähm, da ist vieles dann halt auch so 'n bisschen genauer definiert, wa, auf, auf was man achten sollte.

Das ist ja wie immer mit den Kleingedruckten, ne? Das liest sich halt erst mal keiner durch, ähm.

Ja, also ehrlich gesagt wir oft auch nicht.

So 'ne A4-Seite.

Ja.

Ja, genau. Aber nu, ähm, das sind so mal die, die wichtigsten Sachen, ähm, auf die man bisschen gucken sollte, ähm, damit's nicht gleich von Anfang an irgendwie schon...

Genau, damit man nicht schon beim Hallo sagen die ersten Fehler macht. Ja, und dann, ähm, fahren wir rein in den Campingplatz und richten's uns auf der Parzelle gemütlich ein und auch da lauert schon die nächste Falle, oder?

Ja, ich würd da schon, schon kurz reingrätschen sozusagen. Da ist noch ein Schritt dazwischen, ähm, grade für Neulinge, die 'n bisschen unsicher sind, sicherlich auch noch 'ne Sache: Ähm, wo stell ich mich denn hin? Also ich kenn es von vielen Plätzen so, äh, dass der Platzbetreiber dann sagt: „Ja, sucht euch halt was aus. Da ist was frei, da ist was frei." Ähm, beziehungsweise natürlich in der Saison oder wenn das, wenn der Platz sehr voll ist, hat man vielleicht was gebucht. Ähm, oder er sagt: „Du, ich hab noch zwei Parzellen, die oder die, wo willst du hin?" Aber grade, grade in der Nebensaison auf Plätzen, die sehr leer sind, hast du auch meist die freie Auswahl und dann kann man halt, dann latschen wir meist erst mal rein, ähm, gucken erst mal drüber, wo, wo gefällt's uns, wo ist schön, wo stehen wir vielleicht sinnvoll Richtung Süden oder wo ist es schattig und sonnig und wo sind die Facilities, die wir brauchen, ähm, nicht zu nah, aber nicht zu weit weg.

Und, äh, dann, dann geht man wieder zurück und sagt: „Hier, die Parzelle hab ich mir ausgesucht." Ähm, das machen wir meist zu Fuß und knattern nicht schon mit 'm, mit 'm Auto irgendwie durch, um halt auch die anderen Camper nicht so zu nerven. Ähm, das vielleicht noch so als Zwischenschritt, wenn man nicht in der Hauptsaison unterwegs ist und nur eine feste Parzelle sowieso schon vorgegeben bekommt.

Genau.

So.

Und dann fahr ich rein.

Jetzt bist du reingefahren. Genau.

Und, ähm, ja, dann ist es halt schön, grade wenn man irgendwie zu Zeiten, ähm, ankommt, wo andere Leute vielleicht noch schlafen oder schon wieder schlafen möchten, ähm, dann sollte man vielleicht nicht unbedingt ewig den Motor laufen lassen und da durch die Gegend rangieren und hin und her. Da muss ich manchmal meinen Mann auch 'n bisschen einbremsen, weil der dann gerne noch mal, wenn wir schon stehen, sagt: „Nee, jetzt stehen wir aber doch da. Da ist noch 'n, so 'ne, so 'ne Lücke und oder hier ist noch 'ne Unebenheit, da fahren wir jetzt noch mal anders hin." Also da sollte man auch so 'n bisschen drauf achten, dass man ungefähr klar hat, wie möcht ich mich denn hinstellen und dann da nicht ewig mit laufendem Motor, ähm, und hin und her rangieren, den Leuten auf 'n Geist geht, wenn die vielleicht grade entweder sich hingelegt haben oder, oder am Frühstückstisch sitzen oder wie auch immer.

Ähm, und man sollte auch den Nachbarn, wenn's der Platz erlaubt, nicht zu sehr auf die Pelle rücken. Nichts ist in der Camper-Community gefürchteter und unbeliebter als die sogenannten Kuschelcamper, die dann, äh, wenn alles frei ist, sich so nah an die anderen Fahrzeuge hinstellen, dass die das Fenster fast gar nicht mehr aufbekommen. Also einfach auch so 'n bisschen auf so die n-, die normale, ähm, Distanz achten, die man halt anderen Leuten normalerweise auch wenn man irgendwie, weiß ich nicht, irgendwo anders sich sieht oder trifft, einhält. Ähm, und halt die Fahrzeuge dann einfach so parken, dass man nichts blockiert. Also dass man jetzt nicht die Markise dann irgendwie dem Nachbarn direkt vors Fenster setzt oder, oder das Fahrzeug so hinstellt, dass man buchstäblich, das haben wir nämlich schon erlebt, die Fenster dann, die Aufstellfenster nicht mehr öffnen kann im Sommer.

Ähm, einfach so 'n bisschen umsichtig sich abstellen, würd ich sagen, oder?

Ja, ich, mir fällt schon wieder ein Schritt davor ein, den wir vergessen haben. Ähm, bevor du nämlich reinfahren kannst, ähm, das wissen viele Neueinsteiger auch nicht, dass es auf Campingplätzen halt so, ähm, Öffnungszeiten gibt. Also meistens halt zwischen irgendwie 9 und 12 und 14 bis 18 Öffnungszeit. Das bedeutet, dass ansonsten halt die Schranke an der Einfahrt unten ist und auch nicht aufgemacht wird. Das heißt, dass man im Normalfall auch in den Zeiten eben nicht mit 'm Auto da drauf oder nicht mit 'm Fahrzeug darauf rumtuckern sollte. Ähm, meistens ist das auch verbunden mit entsprechenden Nacht- oder Mittagsruhezeiten. Also da sollte man auch 'n bisschen gucken. Aber wichtig ist vor allen Dingen, wenn ihr halt zu früh da seid, dann kann das auch bedeuten, dass ihr halt noch stundenlang warten müsst. Oder wenn ihr halt grad zur Mittagszeit kommt, kann's eben sein, dass ihr noch mal zwei Stunden warten müsst.

Also da kann man sich vorher auch schlau machen und, äh, entsprechend dann halt sein, sein Ankommen etwas timen, damit man halt nicht so lange, ähm, rumstehen muss und warten muss, weil meistens ist in der Zeit auch die Rezeption nicht besetzt.

Zu den Ruhezeiten wär ich nachher sowieso noch gekommen, ähm, aber das ist 'n wichtiger Hinweis, dass man, ähm, ja, dass man, dass man einfach, also egal ob man grade drauf fahren möchte oder, oder schon auf dem Platz ist, einfach sich an die vorgegebenen Zeiten hält, weil da manche sowohl Platzbetreiber als auch, ähm, Campingplatznachbarn extremst empfindlich reagieren, ähm, wenn da tatsächlich die Autos rollen.

Ja und, und bei dem Aufstellthema, was du grade angesprochen hast, ich mein, bei Campingplätzen geht das meistens, häufig hat man ja irgendwie feste Parzellen. Manchmal hat man Plätze, wo man sich frei hinstellen kann. Ja, da, da, da, da schlagen dann immer sozusagen zwei Perspektiven, ne. Die eine Perspektive ist, ich möchte möglichst für mich viel Platz haben, also park ich möglichst nahe am Nachbarn, um auf der anderen Seite viel Platz für meine Markise zu haben. Aber gleichzeitig sollte ich mir halt bewusst darüber sein, dass ich eben meinen Nachbarn damit unter Umständen einschränke, weil ich halt sehr nahe stehe und, äh, ja jeden, äh, Wind, den ich auf der Toilette erzeuge, vielleicht hört, wenn das Fenster offen ist oder was auch immer. Da darf man dann oftmals auch 'n bissl Rücksicht nehmen. Das, das seh ich auch so, das ist, äh, nicht immer ganz einfach, aber wenn man da einmal auch, äh, überlegt, wie man sich selber fühlen würde, würde der Nachbar so parken, dann, ähm, passt vielleicht auch besser mit dem Nebeneinander.

Und was noch besser funktioniert, ist einfach fragen und sagen: „Hey, ähm, ich würd mich gern, äh, genau da hinstellen, damit ich halt auf der anderen Seite viel Platz habe. Wie ist 'n das für dich? Ähm, gibt's da irgendwie oder hast du da 'n Problem mit?" Und, und dann kann man halt einfach drüber sprechen. Da kommt man eigentlich auch schon zum nächsten, ähm, das ist so, dass, das mal Hallo sagen, ne, wenn man an den anderen vorbeifährt oder wenn man zu den Nachbarn kommt. Ähm, da gibt's natürlich keine Pflicht zu andere Menschen zu begrüßen. Es ist einfach so 'n gesellschaftliches Thema, ähm, dass es halt höflich ist. Ähm, gibt vielleicht Menschen, die mögen das nicht, die mögen nicht mit anderen sprechen. Das ist dann für diese Menschen auch okay, das sollen die gerne so tun. Ähm, ich will auch niemandem vorschreiben, dass er Hallo sagt und auch mir fällt das tatsächlich manchmal schwer, ähm, äh, andere Menschen anzusprechen, also auf den, auf den ersten Schritt.

Ähm, aber was ich auch gelernt habe, so 'n freundliches Begrüßen oder nur 'n Winken oder irgendwas, das, das öffnet halt auch die Herzen der anderen und das, das schafft 'n viel besseres Miteinander. Also es kann auf jeden Fall nicht schaden, das einfach auch zu machen.

Ja, und dann stellt sich ja immer wieder die Frage und, also das ist tatsächlich für uns auch immer wieder so 'n Ding, was wir immer neu entscheiden müssen und wird auch in den Campinggruppen viel gefragt: Was mach ich denn, wenn ich den Nachbar fünfmal am Tag sehe? Muss ich dann wirklich fünfmal grüßen oder wie geh ich damit um, ne? Und, ähm, weil das ist ja komisch, das ist ja keine Situation, die man im Alltag hat. Also man, man würde jetzt ja auch nicht denselben Kollegen, mit dem man sich das Büro teilt, jedes Mal grüßen, wenn man den dann wieder auf 'm Flur trifft. Aber wir machen's halt so, dass wir einmal, einmal normal grüßen sozusagen, äh, wenn wir an den Leuten vorbeilaufen und wenn wir die dann halt öfter am Tag sehen, dass wir dann nur noch kurz die Hand heben oder einmal zunicken und lächeln. Das reicht dann auch. Dann sieht der andere Mensch, okay, der hat mich wahrgenommen. Ähm, und zwischendurch kann man ja auch mal irgendwie dann, weiß ich nicht, so 'n bisschen Small Talk machen oder so: „Na, alles klar?

Wie läuft's bei euch?" Äh, wie, wie man das halt dann so macht. Ähm, wichtig ist einfach, dass, dass man, glaub ich, dem anderen signalisiert: „Okay, ich seh dich und ich, äh, äh, ja, ich, ich nehm dich wahr." Und, ähm, das ist ja beim Campen eigentlich sogar auch relativ einfach, auf die Leute zuzugehen, weil nach wie vor, obwohl das immer so 'n bisschen jetzt nachlässt, Camper untereinander, vor allem die, ähm, ja die, die erfahreneren Camper eigentlich duzen die sich untereinander. Und da ist ja dann schon so die erste Hemmschwelle weg, wenn man irgendwie, äh, ja, ist halt, ist halt anders, wenn man mit jemandem per Du spricht und sagt: „Ja, äh, wie lang seid ihr denn schon hier? Und was machst du?

Äh, kannst du mir eben kurz helfen vielleicht?" Das ist, glaub ich, einfacher, als wenn man das Ganze mit Sie angeht. Also da auch keine Scheu haben. Das ist durchaus, gehört das noch zum guten Ton. Ähm, wenn der eine oder andere vielleicht mal 'n bisschen irritiert ist, dann kann man ja immer noch, äh, umschwenken oder bei sehr viel älteren Menschen oder wo man sieht, die haben vielleicht noch keine Campingerfahrung, ähm, da würd ich dann vielleicht mal vorsichtig mit Sie probieren, aber so generell unter Gleichaltrigen oder ungefähr Gleichaltrigen, da kann man ruhig sich duzen.

Ich duz die Leute immer auf 'm Campingplatz. Ich komm aber auch aus 'm Online-Marketing, wo wir uns auch duzen. Ich bin da relativ entspannt mit. Das fiel mir früher immer sehr, sehr schwer, das zu entscheiden. Sag ich jetzt Sie, sag ich Du? Ähm, ich mach's tatsächlich so: Kunden siezt sich erst mal und auf 'm Stellplatz, Campingplatz unter Campern duzt sich sofort. Damit muss ich nichts entscheiden und überlegen. Fällt oder macht mir das Ganze halt deutlich einfacher. Und zum Thema Small Talk und Grüßen und vielleicht auch muss ich mit den Nachbarn reden. Ähm, nee, muss man gar nicht. Ähm, kann man natürlich, ähm, aber da kann ich immer aus meiner Welt, äh, oder aus meiner Welt schön berichten. Also ich hab halt Phasen, da mag ich überhaupt nicht mit Menschen sprechen. Da ist 'n Hallo immer okay, aber ich hab da überhaupt keinen Bock, irgendwie mich zu unterhalten und manchmal hab ich auch keine Zeit, mich zu unterhalten, weil ich irgendwie arbeiten muss und eigentlich nur mal kurz rauskomme aus 'm Wohnmobil, um durchzuschnaufen oder kurz frische Luft zu tanken.

Und manchmal, äh, kann ich auch irgendwie fünf Stunden stehen und mit jemandem sabbeln. Ich glaub, das, das sind immer Punkte für viele Missverständnisse und schlechtes Gefühl. Also ich würd da auch quasi die Gegenseite mal anhalten, nicht so viel hineininterpretieren, wenn, wenn jemand anders mal nicht grüßt oder mal nicht mit einem spricht oder was auch immer. Da gibt's immer sinnvolle Gründe für. Also, ähm, ne, das, das, das ist immer schwierig untereinander. Ich, ich kenn das auch, dass man dann überlegt: Grüßt man jetzt noch mal? Wie gehen wir damit um? Macht halt einfach, womit ihr euch wohlfühlt. Also, ne, guckt halt, wenn, wenn ihr das Gefühl habt, wenn ich den nach 'ner Stunde noch mal grüße, ist das doof, na dann macht's halt nicht. Ähm, dann ist das halt so.

Das Einzige, was mich tatsächlich irritiert, das ist bisher einmal vorgekommen, ähm, und, ähm, da war auch ein gemeinsamer Bekannter von uns dabei, Sebastian. Da hatten wir 'nen, 'nen Nachbarn, der, der stand mit Zelt und Fahrrad da und wir wollten, also es war furchtbar am Regnen und wir wollten dem halt auch Hilfe anbieten und ihm sagen: „Du, du kannst deine Klamotten hier bei uns unters Vorzelt hängen oder so, wenn du möchtest." Und wir haben bestimmt alle drei irgendwie jeder fünf- bis sechsmal versucht, diesen Menschen zu grüßen und jedes Mal, wenn wir gegrüßt haben, hat der sich weggedreht. Also wirklich komplett mit seinem ganzen Körper. Und, ähm, da haben wir dann festgestellt, okay, der möchte tatsächlich wirklich nicht, äh, irgendwie in Kontakt sein. Aber bei allen anderen-

Manchen Menschen fällt das auch unheimlich schwer.

Ja, und vor, und vor allem, ähm, ist ja dann auch seine Sache, ne? Also ich, ich finde auch, ich lese das immer wieder in Campinggruppen, dass, dass die Leute sich dann da wirklich angegriffen fühlen, wenn jemand nicht zurückgrüßt oder so. Ähm, manchen ist es einfach nicht bewusst, dass es halt auf'm Campingplatz so ist, dass man da jeden grüßt. Bei anderen, die haben vielleicht einfach keine Lust auf Kontakte im Urlaub. Und, ähm, ich, ich denke, wichtig ist einfach, dass man selber irgendwie sich offen zeigt so 'n bisschen und, und nett ist zu den Leuten und wenn die nicht wollen, dann wollen sie halt nicht. Also ich mach dann da auch gar kein Federlesen.

Ja, ich würd mir da aber auch nicht so viele Gedanken machen. Also wie gesagt, ich, ich kann das sehr von mir selber nachvollziehen. Vor 15 Jahren hätte ich mich noch nicht getraut, auf'm Campingplatz jemanden einfach anzusprechen oder zu grüßen. Das kann man sich nicht vorstellen, wenn man mich kennt. Ähm, aber das fiel mir tatsächlich extrem schwer und von daher kann ich diese Seite auch, ähm, sehr gut nachvollziehen. Jetzt im Nachhinein, ähm, bin ich happy, dass ich da auch 'n bisschen mich weiterentwickelt habe, aber, ähm, da, da sollte man auch einfach drauf achten, wenn jemand halt kein Hallo sagt, dann will er das nicht, dann ist das auch in Ordnung. Ähm, dann sollte man das genauso akzeptieren, wie man selber, ähm, eben akzeptiert werden möchte mit seinem Verhalten, ne? Aber lass uns, lass uns dann beim Thema grüßen und sprechen aufhören. Ähm, macht, womit ihr euch wohlfühlt. Ähm, das gilt eigentlich für alles.

Ähm, wenn ihr euch natürlich wohlfühlt, äh, wenn ihr einfach in den Campingplatz reinlatscht und die Schranke umfahrt, dann ist uncool. Aber ihr wisst, was ich meine. Ähm, solange ihr halt niemanden irgendwie nervt oder was auch immer, dann macht halt, ne, worauf ihr Spaß habt und ja.

Gilt auch genauso für, ähm, das ganze Socializing, ne? Also eigentlich ist es schon so 'n bisschen üblich auf Campingplätzen, ähm, grade auf denen, die so etwas familiärer sind, dass man eben miteinander spricht und vielleicht auch sich mal, wenn man sich sympathisch ist, am Abend auf 'n Wein oder 'n Bierchen zusammensetzt oder mal was zusammen grillt oder einfach mal quatscht miteinander. Ähm, aber auch das sehe ich überhaupt nicht so eng, wenn, wenn jemand Lust hat, abends Fernsehen zu gucken und sich zurückzuziehen und eben nicht, ähm, mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen. Ist ja sein Urlaub. Also der soll ja seinen Urlaub so verbringen, wie er sich am allerbesten erholen kann. Da würd ich euch zum einen eben raten, dass ihr selber euch auch die Freiheit nehmt, in eurer freien Zeit die so zu verbringen, wie ihr möchtet und nicht euch da unter Druck gesetzt fühlt, irgendwie, ähm, Sozialkontakte pflegen zu müssen.

Und wenn's, wenn euer Nachbar so ist, dann halt einfach auch 'n bisschen tolerant sein und, und das auch so hinzunehmen und nicht dann: Oh, wieso geht der jetzt Fernsehen gucken? Oder wieso liest der jetzt was und spricht nicht mit mir? Ähm, sondern das ist halt vielleicht dann seine Art und Weise, ähm, ja, sich zu entspannen und eben vielleicht die Geselligkeit dann zu 'nem anderen Zeitpunkt zu suchen.

Ja, der arbeitet vielleicht an einem Informationsschalter und sabbelt jeden Tag zwölf Stunden.

Ja.

Dann ist der vielleicht ganz happy, wenn er einfach im Urlaub mal die Klappe halten kann, ne. Also, äh, ja, lass uns, lass uns weiterreisen. Ähm, noch ein zwischenmenschliches Thema ist das Thema Helfen. Ähm, wenn ich sehe, dass jemand oder wenn ich, wenn ich vermute, dass jemand Hilfe braucht, dann, ähm, kann es überhaupt nicht schaden hinzugehen und zu fragen, ob man vielleicht mit anpacken kann. Ähm, und dann wird der andere schon sagen: „Ja", oder „Nö". Und wenn's 'n Nö ist, dann ist das halt auch so. Ähm, es besteht natürlich keinerlei Verpflichtung, irgendwo was zu helfen, aber, ähm, ja, je, ja immer wenn wir halt Menschen helfen, dann, dann wissen wir auch, wenn wir vielleicht mal Hilfe brauchen, ist auch jemand da. Also, ne, wenn man dieses Gegenseitige sozusagen pflegen, äh, das kann nicht schaden, gibt's keine Pflicht zu.

Ist einfach 'ne, 'ne schöne, äh, Geste. Ähm, ich würd auch immer dazu raten, kurz zu fragen, statt einfach irgendwie mit anzupacken. Nicht jeder möchte das ja auch. Oder manchmal sieht's so aus, als ob derjenige Hilfe braucht, aber der hat eigentlich 'n völligen Plan und macht's aber einfach nach seinem, äh, sozusagen Plan, den er hat. Ähm, deswegen kurz schnacken und dann entweder anpacken oder eben auch nicht.

Ja, und auch wenn man selber Hilfe braucht, auch gerne andere fragen. Also, ne, manchmal, manchmal sitzt man da und ist in Gedanken und sieht das gar nicht so, dass sich da einer abmüht mit seinem Vorzelt oder mit seinem Wohnwagen, den da einzurangieren. Und dann kann man ja auch mal sagen: „Du könntet mal eben, äh, äh, mit anpacken", und da, da sagt dann auch keiner nein. Also was wir ja gehört haben in unserem Podcast zum Thema Camping mit Handicap ist, dass man, wie du ja grade auch schon gesagt hattest, wenn jemand zum Beispiel mit Rollstuhl unterwegs ist oder irgendwie 'n anderes körperliches Handicap hat, dass man den nicht einfach anpacken soll, sondern da vorher mal fragen, ob der überhaupt Hilfe braucht. Ähm, aber auch da ruhig auf die Leute offen zugehen. Ähm, die meisten freuen sich, wenn man, wenn man irgendwie die Augen offen hält und so was anbietet. Und das Gleiche gilt natürlich für alle, auch ohne Handicap, weil grade die Einsteiger, die sind dann oftmals auch bei den ersten Malen, ähm, überfordert und, ähm, wissen nicht vielleicht auch, wie man, wie man Toilette bedient oder wie man, also auch Kleinigkeiten, die jetzt gar nix mit körperlicher Arbeit zu tun haben, sondern einfach, ähm, mit der ganzen Ausrüstung, ne.

Wie steck ich 'n so 'n Stromkabel, äh, richtig ein? Oder wie ist das mit der Kabeltrommel? Und da einfach auch mal sagen, ähm: „Ja, wenn ihr Fragen habt, kommt einfach rüber, dann helfen wir euch."

Ja, ich denke, dass, dass dieses Miteinander, miteinander reden, wer, wer fragt, dem wird geholfen, ne. Das, das gilt halt auch auf, auf Camping oder beim Camping.

Wo das, wo das Miteinander manchmal so 'n bisschen, äh, auf, äh, wie sagt man aufhört oder wo das Risse bekommen kann, ist nicht nur, wenn man dem anderen mit dem Fahrzeug zu sehr auf die Pelle rückt und mit dem Equipment, sondern wenn man, ähm, permanent über die fremden Parzellen latscht. Also das, das ist tatsächlich was, wo wir festgestellt haben, also A, teilweise stört's uns selber auch, auch wenn man dann seinen Hund auf der Parzelle hat und der jedes Mal ausrastet, wenn da fremde Leute drüberrennen. Ähm, B, aber es ist auch tatsächlich nervig manchmal, ähm- Weil man, man sitzt dann da und auf einmal, äh, ja, latscht da jemand zwei Zentimeter an einem vorbei und man erschreckt sich, weil man den nicht gesehen hat. Also das ist tatsächlich was, wo man, wo man sehr schnell anderen Leuten auf die Nerven gehen kann und, ähm, nur weil der Weg dann zwei Meter kürzer ist, da würde ich immer dazu raten, bitte einmal außen rum, weil man hat eh so wenig Privatsphäre auf 'nem Campingplatz und der Bereich um den eigenen Camper herum und, und unter der Markise ist halt tatsächlich noch so was, was, was so der, der einzige Bereich ist, in dem man so für sich sein kann.

Und, ähm, ja, den sollte man sich 'n bisschen bewahren und auch den anderen Leuten zugestehen.

Ja.

Oder siehst du das anders? Ihr mit euren beiden Herdenschutzhunden.

Ja, also.

Da kommt keiner.

Na doch, das, das ist ja das Spannende. Also aus der, aus der Hundesicht, äh, absolut 100% nachvollziehbar. Das, äh, ist, ist halt auch was, ähm, keiner kann den anderen Hund einschätzen, ne. Und der, unser, unser Ersthund sozusagen oder unsere Hunde haben beide halt, äh, süße Schlappohren. Ähm, das lässt sie sehr niedlich aussehen, auch wenn sie doch sehr stattliche Figuren haben. Aber, ähm, das sind halt Herdenschutzhunde, die halt dafür gezüchtet wurden, um ein Grundstück oder eine Herde zu verteidigen und das tun sie für gewöhnlich auch. Ähm, nicht dass jetzt, äh, wir da jeden Tag irgendwelche Camper verschleißen würden, aber, ähm, die machen halt schon deutlich, dass sie das halt scheiße finden, wenn jemand da draufkommt. Aber ist auch einer der Gründe, warum wir selten auf Campingplätzen waren, weil's einfach, ähm, anstrengend ist mit den beiden großen Hunden, ähm, und wir halt auch keinen Bock haben, da riesig zu trainieren.

Wir hatten am Anfang mal die coole Idee, das hat uns unsere Hundetrainerin gezeigt, ähm, das kannst du mit den Hunden trainieren. Du stellst halt einfach paar Kegel auf und trainierst halt mit den Hunden, dass das halt die Fläche ist, in denen sie sind und nicht rausgehen. Ähm, aber manchmal ist es halt so, das war einfach zu lange zu viel Arbeit und das haben wir halt nie gemacht, auch wenn's cool gewesen wäre. Aber ja, re-respektiert halt so'n bisschen diese kleine Privatsphäre, die man da hat. Und, ähm, grade bei Hunden seid vorsichtig, fragt, ähm, ob man ihn streicheln darf oder ob man näher rankommen darf. Das ist auch hier eigentlich gang und gäbe. Keiner würde auf die Idee-- Na doch, Menschen kommen auf die Idee, in Kinderwagen reinzugreifen und Kinder zu streicheln. Ja, okay, lass uns aber die Themen einfach nicht so sehr vertiefen. Ähm, es, äh, ja-

Aber zum Thema, zum Thema Hund noch zwei wichtige Punkte. Ähm, wenn man selber mit Hund unterwegs ist, bitte den Hund so anleinen, dass er nicht andere belästigen kann, weder andere Hunde noch andere, ähm, Menschen. Und dass halt die Leine nur so lang ist, wie auch die Parzellenbegrenzung ist, egal ob die jetzt eingezeichnet ist oder nicht. Also der Hund sollte nicht so an 'ner langen Schleppleine liegen, dass er dann dem Nachbarn die Wurst vom Grill holen kann oder mal eben Hallo sagen. Das, das ist wirklich unangenehm, auch wenn man hundefreundlich ist, aber, ähm, das mögen die Leute einfach nicht so gerne. Und natürlich ganz wichtig auch: nicht den Hund auf'm Platz Gassi führen. Ähm, ich, ich denke, ihr werdet jetzt alle sagen: „Ja, ist doch selbstverständlich", aber es ist leider nicht selbstverständlich. Wir sehen's oft genug.

Und zu Gassi führen gehört eben nicht nur, dass man den Hund nicht hinkacken lässt, sondern am besten bitte auch nicht den Hund irgendwo an fremdem Eigentum markieren lassen, gerade wenn das halt irgendwie Stühle oder Fahrzeuge sind. Und wenn dann mal 'n Unfall passiert, dann entschuldigt man sich und holt 'ne Wasserflasche und, ähm, macht das Pipi weg oder, oder räumt halt, ähm, auch das Häufchen weg. Ähm, aber man sollte wirklich drauf achten, dass es erst gar nicht passiert, weil andere Leute ekelt's davor, da spielen Kinder. Und, ähm, das ist eben immer 'ne gute Idee, wenn man 'n Hund hat, das machen wir auch so, dass man möglichst sich 'ne Parzelle sucht, die an irgend'nem Ausgang relativ nah liegt, dann kann man das nämlich relativ gut vermeiden.

Ja, und wenn wir grade dabei sind, ähm, Toilette und Grauwasser vom Campingfahrzeug.

Mhm.

Auch so 'ne, auch so'n Thema, wo man halt in die Falle tapsen kann. Also achtet halt einfach drauf, es gibt im Normalfalle auf den Plätzen für die Toilette eigene Entsorgungsstationen. Die Toilette gehört nicht in ein normales Waschbecken. Ähm, die gehört auch nicht in diese tollen großen, ähm, Wäschewasch-Waschbecken, sondern es gibt da im Normalfall etwas, wo ein Toilettensymbol drauf ist oder Toilette draufsteht oder Chemietoilette oder so was draufsteht. Ähm, das sind auch manchmal dann Waschbecken oder die sehen aus wie Waschbecken, die haben aber meist halt 'n größeren Abfluss. Also achtet da ein bisschen drauf. Ähm, und was, was auch 'ne Sache ist, die, die echt eklig ist, ist halt dann, äh, die Toilette am normalen Wasserhahn oder an 'nem normalen Wasserschlauch sauber zu machen, ne. Dann wird der Wasserschlauch, ähm, in die, in die Toilettenkassette reingeschoben, ist dann kontaminiert mit Fäkalkeimen.

Ähm, das ist eklig. Es gibt normalerweise 'n eigenen Schlauch dafür an der Toilette, nutzt den. Ähm, und ansonsten nehmt halt 'ne Flasche oder irgendein Gefäß, um, wenn ihr das unbedingt woanders machen wollt, ähm, aber ausgeschüttet gehört's auch nur da rein. Also da wirklich drauf achten. Und Grauwasserentsorgung dasselbe. Da gibt's, da gibt's halt meist Bodenablässe. Ähm, auch da 'n bisschen aufpassen. Äh, wir haben zum Beispiel jetzt im aktuellen Wohnmobil einen, ähm, Ablass mit Schieber, der relativ tief liegt, wo dann 'n Schlauch ranmuss und, ähm, da hatten wir manchmal das Problem, ähm, dass der ein oder andere Stellplatz keinen Bodenablass hat, sondern halt eben so'n, so'n hochgemauertes, einen halben Meter hohes, äh, hohen Abfluss. Da muss man dann gucken, ob man da auch wirklich entsorgen kann, ähm, grade auch für die Toilette, wenn man eben kein, äh, keine Kassette hat, sondern 'n Tank.

Also da müsste man sich vielleicht auch vorher einmal schlaumachen. Kriegt man aber auch mit der Zeit 'n Gefühl dafür, ähm, wo man da drauf achtet. Also ja, guckt halt, dass ihr an die entsprechenden Entsorgungsstationen geht und- Ihr könnt natürlich, äh, aus dem Schlauch trinken, der für die Toilettenreinigung da ist, aber ob das 'ne gute Idee ist, das muss jeder für sich selber entscheiden. Also auch anders-

Hab wir alles schon gesehen. Auch Leute, die sich daran die Zähne putzen oder ihr Geschirr spülen, aber, ähm, das ist also nicht unbedingt ratsam. Und, ähm, also du hattest ja schon gesagt, nicht die Toilette oder Grauwasser in den normalen Waschbecken entsorgen. Ähm, das gilt genauso, äh, eben für die Toilettenanlagen. Also man sollte auch die Toilette bitte nicht in 'ner normalen Toilette, in die normale Toilette kippen, ähm, einfach weil durch das Rumgespritze dann unhygienische Zustände da, äh, für den Nächsten entstehen. Und was auch extrem ekelhaft ist, was ich auch schon gesehen habe, ist, wenn dann, äh, die gebrauchten Unterwäsche, äh, Unterhosen, ähm, am Geschirrspülbecken gewaschen werden. Also auch für Handwäsche gibt's oft eigene Becken und wenn nicht, muss man's halt irgendwie mit, mit 'ner eigenen kleinen Faltschüssel oder so lösen, aber bitte nicht da, wo andere Leute dann ihr-ihre Löffel und ihre Gabeln reinlegen, da Vatis Unterwäsche bürsten.

Also das, das möcht ich auch gerne nicht mehr sehen. Und generell halt auch-

Denk da grade drüber nach.

Okay. Hast du's auch schon gemacht? Sag bitte nicht, dass du das schon gemacht hast.

Das nicht, aber ich hab da grad mal drüber nachgedacht. Am Ende des Tages ist da ja Seife und Waschmittel im Spiel und es ist halt eigentlich ja nur noch 'ne Kopfsache, ne. Also, ähm, auch die ist wichtig, aber, aber rein von der Hygiene dürfte das eigentlich kein Thema sein, wenn man Waschmittel benutzt.

Oh nein, bitte nicht.

Ähm, aber ich, ich will jetzt nicht dazu, dafür werben. Ähm, ich hab nur mal grade drüber nachgedacht.

Und generell ist es halt auch schön, wenn ihr die Sanitäranlagen, ähm, sauber hinterlasst. Ich-- Es hört sich immer so an, als wär das alles völlig normal, aber der, die, die Alltagserfahrung zeigt, dass es das eben nicht ist. Also es gibt Spülbürsten, es gibt, äh, Papier, mit dem man was abwischen kann. Ähm, man kann auch seine eigenen Haare wieder aus'm, äh, Sieb in der Dusche mitnehmen und die Seifenreste 'n bisschen wegspülen, dass der andere, der danach kommt, es halt so angenehm wie möglich hat. Und ich, ich denk immer so dran: Wie möchte ich gerne das Ganze vorfinden? Und je mehr Leute sich daran halten, desto sauberer bleibt's auch, weil irgendwann hab ich festgestellt, entsteht sonst so'n, ähm, wie heißt das, Broken-Windows-Effekt oder so. Also je, je dreckiger was ist, desto weniger neigt man selber dazu, seinen eigenen Dreck wegzumachen.

Aber wenn jeder halt so'n bisschen drauf achtet, dann, ähm, haben's die andern auch schön und man selber dann auch wieder beim nächsten Mal.

Ja, da ist unser Gehirn groß drin, ne. Liegt irgendwo Müll in der Landschaft. Ach, guck mal, da kann ich meinen auch dazu legen. Das, das klingt abstrus, aber das ist tatsächlich was, was dann im Unterbewusstsein so stattfindet. Also ja, achtet da 'n bisschen drauf. Ähm, ja, ansonsten Thema Vorzelteppich, ähm, den ja viele gerne dabei haben. Ähm, klärt's vorher ab, ob er erlaubt ist. Ähm, grade wenn er länger liegt, ist er auf keinen Fall gut für Grün. Ähm, im Normalfall ist es, wenn, wenn da kein, kein Rasen ist, im Normalfall kein Problem, aber klärt's einmal ab, weil für 'n Rasen sind die Dinger halt, grade wenn sie nicht, nicht irgendwie, äh, sozusagen gittermäßig gebaut sind, ähm, hast du danach halt 'n gelben Rasen drunter, wenn du's wieder abbaust. Ähm, das sollte man auf jeden Fall einmal absprechen, ob man das darf.

Und, ähm-

Und übrigens auch mit so was wie, wie Zäunen oder Sichtschutz oder Windschutzgeschichten, ähm, die sind auch nicht überall erlaubt. Also alles, was irgendwie über die normalen Sachen Vorzeltmarkise und, ähm, Sitzmöbel hinausgeht, sollte man mit dem Campingplatzbetreiber einmal absprechen.

Ja. Und ansonsten für Musik und Partys und Grillabende und Sonstiges gilt halt, ähm, sprecht euch mit euren Nachbarn ab. Also zum einen gibt's ja Ruhezeiten auf den Campingplätzen, haben wir schon gesagt. Meistens irgendwie abends ab zehn ist Nachtruhe. Das heißt dann nur noch Zimmerlautstärke. Ähm, da kommen dann Leute und sagen: „Ja, aber das ist mein Urlaub und ich bin es gewohnt zu feiern." Ja, ist richtig, ist dein Urlaub, du bist es gewohnt zu feiern, kannst du auch machen, aber in dem Moment, wo du halt einen anderen, für den der Urlaub ist, äh, ab 22 Uhr zu schlafen und seine Ruhe zu haben, damit störst, ist es halt nicht mehr okay. Ähm, lade den Nachbarn zur Party mit ein. Es können unter Umständen dann viele Nachbarn werden, je nachdem, wie laut ihr seid. Aber, ähm, ja, ne, sozusagen eure Freiheit hört halt da auf, wo er die Freiheit eines anderen, ähm, beschränkt.

Und da macht's durchaus Sinn, mal nachzudenken und nicht so egoistisch zu sein. Ähm, dann ist es auch ein besseres Miteinander und alle haben Spaß und meistens kann man mit, äh, drüber sprechen und, ähm, oder mit drüber sprechen, einfach 'ne ganz gute Lösung auch für alle finden.

Ja, Gleiche gilt natürlich auch für, für Hundebesitzer, ne, dass man die Hunde nicht einfach rumkläffen lässt oder auch für, für, ähm, Familien mit Kindern. Ähm, da gibt's ja oft auch die Frage: Wann darf ich denn meine Kinder morgens vor die Tür lassen? Ähm, ich denk, das hängt immer so'n bisschen vom Campingplatz und auch von, ähm, der Umgebung ab, von den Nachbarn. Generell ist es überhaupt kein Problem, wenn Kinder draußen sind, wenn Kinder auch mal lachen, aber ich würd schon vorschlagen, so als Eltern, dass man den Kindern halt dann auch klarmacht, ähm, morgens um sieben oder um halb sieben ist noch keine gute Zeit, um irgendwie mit lärmendem Spielzeug zu spielen oder rumzubrüllen oder Fußball, äh, zu spielen, vielleicht noch an der, ähm, am Wohnwagenaufbau des Nachbarn, was uns auch schon passiert ist.

Ähm, das ist immer so'n, so'n, so 'ne Gratwanderung, ähm, wie du schon gesagt hattest, Freiheit von beiden Seiten. Und, äh, ich glaub, wenn man so'n bisschen Empathie hat für andere und 'n bisschen Gespür dafür hat, was vielleicht auch andere brauchen, dann kann man sich da ganz gut aufeinander einstellen.

Ja, das, das seh ich genauso. Also klar ist, äh, die Perspektive von Eltern mit vier Kindern, ähm, die dann auch mal Ruhe haben wollen, ist auch verständlich, ne, dass die dann froh sind, wenn die Kids draußen sind, aber auch da, ne, wo du die Freiheit von anderen beschränkst. Ja, ja, haben wir schon gesagt, wir wollen ja auch nicht die Riesenmoralapostel sein, sondern eher so'n bissl zum Nachdenken anregen. Ähm, lass uns weiterziehen, Nele. Äh, offenes Feuer, Grillen. Ähm, also erst mal grundlegend offenes Feuer. Was ist offenes Feuer? Alles, was 'ne offene Flamme hat. Ähm, also das heißt, 'n Elektrogrill zum Beispiel hat keine offene Flamme, der wird nur heiß, ist kein Problem. Ähm, beim Gasgrill kommt es immer 'n bisschen drauf an, ähm, aber wo spätestens die offene Flamme anfängt, ist der Holzkohlegrill. Ähm, da gibt es meist im Sommer und je nach Region ist das komplette Verbot.

Ähm, grade hier unten im Süden sowieso, wo die Waldbrandgefahr so riesig ist. Ansonsten gibt's meist, ähm, Grillplätze dafür, die entsprechend gesichert sind. Ähm, macht euch vorher schlau, was ihr dürft, was ihr nicht dürft, ähm, damit ihr da halt nicht ins, äh, Fettnäpfchen tretet.

Auf manchen Campingplätzen gibt's sogar richtige Feuerstellen, ähm, wo dann Lagerfeuer möglich ist. Ähm, das ist ganz unterschiedlich geregelt, aber ja, da einfach auch im Zweifel nachfragen, dann, ähm, bekommt man da die, die entsprechenden Stellen und teilweise auch sogar das Equipment mit zugewiesen, Holzkohle und, und, äh, Rost und solche Sachen.

Ja, kenn ich aus Neuseeland. Da war tatsächlich auf nahezu jedem Campingplatz auch schon 'ne, 'ne richtige Grillstelle mit 'nem fertigen Grill, ähm, wo man dann quasi nur noch Kohle und Grillgut brauchte und konnte loslegen. Das war auch ziemlich cool, weil musstest halt kein Equipment dabei haben.

Ja, kenn ich auch von ein paar Camping- und Stellplätzen. Also das ist durchaus, ähm, so als Zusatzservice, ähm, findet man das häufiger mal. Ja, ansonsten haben wir eigentlich, ähm, noch, ja, Zufahrten und Rettungswege nicht zuparken, find ich noch ganz wichtig. Ähm, klingt auch banal, aber man-manchmal erkennt man die gar nicht als solche beziehungsweise, äh, was wir jetzt im Sommer hatten, da waren ja die Campingplätze ziemlich voll. Da standen wir so in der hinteren Reihe an der Hecke mit unserem Wohnwagen und das Zugfahrzeug stand daneben. Und dann haben sich über die Tage immer mehr Leute vor uns aufgebaut und irgendwann kamen wir dann weder mit, äh, mit dem Fahrrad noch, noch mit dem Auto irgendwie raus, weil überall auch Zelte gespannt waren und Vorzelte und Markisen und Sonnensegel und sonst was alles.

Und wir mussten weg und irgendwie war kein Weg mehr nach draußen. Also da auch, ähm, wie schon eingangs erwähnt, einfach so 'n bisschen um-umsichtig sein und gucken, wo stell ich mich am besten hin, sodass vielleicht auch der, der hinter mir steht, noch irgendwie 'ne Möglichkeit hat, sich frei zu bewegen. Und bei Rettungswegen ist es eh klar, die sind ja meistens dann auch, ähm, ausgeschildert. Da bitte auch drauf achten. Und wenn ich mit 'm Wohnwagengespann bin und, äh, das Zugfahrzeug hat halt leider keinen Platz auf der Parzelle, dann gibt's eigentlich auf praktisch jedem Campingplatz die Möglichkeit, ähm, das draußen auf 'm Parkplatz abzustellen.

Ja, meist auch klare Regeln dazu.

Ja.

Also grade auf, auf Campingplätzen, ne, ist das meist klar geregelt. Ähm, entweder auf Parzelle oder bitte draußen. Erfahrt ihr bei der Anmeldung oder könnt halt auch im Notfall fragen und natürlich auch sehen, wie die anderen das handlen.

Ja, dann sind wir, glaub ich, mit dem Knigge so weit durch oder hast du noch was, was dir wichtig ist?

Nö, ich glaub, da haben wir jetzt schon, äh, extrem viel zu gesagt. Ähm, lass uns noch mal so 'n bisschen über die, die absoluten Basic-Sachen sprechen und dann, ähm, glaub ich, haben wir, haben wir die Leute auch, äh, extrem gut vorbereitet für ihren ersten Besuch auf 'm Campingplatz.

Also Basics für mich ist in erster Linie, äh, mal Ver- und Entsorgung. Was brauchen wir da, Sebastian?

Das Wichtigste wär für mich, dass, äh, wenn ich nicht autark bin, das Stromkabel, dass ich mich halt an Landstrom anschließen kann mit CEE-Stecker und zusätzlich aber auch noch mal 'nem Schuko-Adapter. Warum? Auch wenn sie nicht zulässig sind, äh, sind wir tatsächlich öfter auf Plätzen gewesen, wo ich kein CEE hatte, sondern halt ganz normale Schuko-Stecker. Ähm, ähm, da können wir auch noch mal unseren Artikel zu verlinken zum Thema Landstrom. Da findet ihr die Sachen drin und wir werden übrigens, ähm, ab nächste Woche unsere große Strom-, äh, Serie starten, wo wir das ganze Thema Strom noch mal handlen, also, ähm, mit Landstrom und mit Basics und mit Batterien und, äh, Solar und so weiter und so fort. Also da dürft ihr auch gespannt sein. An der Stelle, äh, abonniert doch am besten unseren Podcast, dann verpasst ihr diese Folgen nicht.

Und ansonsten Ver- und Entsorgung, ähm-

Warte noch ganz kurz. Erklär mal, erklär mal bitte kurz, was 'n CEE-Stecker ist. Vielleicht weiß es so mancher noch nicht.

Wahrscheinlich wissen es sogar viele nicht, die das erste Mal campen gehen. Also CEE-Stecker sind so, so runde, äh, runde Stecker, ähm, auch mit drei Polen, aber die sind eben nicht wie die normalen Stecker, die ihr von zu Hause kennt, sondern die haben so 'ne spezielle Anordnung. Die sind einfach verpolungssicher. Ähm, ich, ich glaub, viel tiefer brauchen wir jetzt nicht reingehen. Also es sind spezielle Stecker. Wenn ihr nach CEE, ähm, Kabel und Camping mal sucht bei, bei den Suchmaschinen oder auch den großen oder den Shops, dann werdet ihr die Sachen finden und sehen. Also das ist eigentlich der Standard, der auf jedem Campingplatz da sein sollte. Und das ist im Normalfall auch die Dose, die ihr an eurem Wohnmobil habt. Es sei denn, euer Wohnmobil ist irgendwie 30 Jahre alt, dann kann's auch mal noch die normale Schukodose haben, aber normal haben die alle CEE. Das sind also so runde Stecker, ähm-

Dunkelblau meistens.

Die dürftet ihr dann meistens blau, genau, dürftet ihr auch erkennen. Ist kein spezieller Strom, der da durchgeht, sondern das ist wirklich einfach 'ne Steckerform, die verpolungssicher ist. Äh, wir werden in der Stromfolge da 'n bisschen was dazu sagen.

Und die ist europaweit einheitlich, ausnahmsweise mal anders als zum Beispiel Gasflaschenadapter und solche Geschichten. Also da, äh, solltet ihr eigentlich auf Campingplätzen auch im Ausland mit klarkommen, wenn ihr diesen Adapter hat, habt. Aber vorsichtshalber, ähm, bitte auch noch mal 'nen Schuko-Adapter mit reinnehmen, weil eben leider noch nicht jeder Campingplatz im In- und Ausland, ähm, das System umgestellt hat. So, jetzt wolltest du was zum Wasser sagen.

Na ja, erst noch was zum Strom. Wenn ihr ins Ausland fahrt und euch irgendwie rasieren wollt im Waschhaus, ähm, dann guckt doch auch, was sie da für Stecker haben. Da braucht ihr eventuell auch 'n Strom, Stromadapter dafür, ne. Ihr könnt zwar, wenn ihr 'n Akkurasierer habt, den im Wohnmobil laden, weil da habt ihr eure deutschen Stecker. Aber nur so das einfach noch mal mit gesagt, in, äh, Großbritannien und einigen anderen Ländern gibt's ja durchaus andere Normen. Ja, Wasser, Abwasser, Toilette. Ähm, was brauchen wir da? Also irgendwie, was wir immer dabei haben, ist 'ne Gießkanne, ähm, weil damit kann ich im Normalfall oder im Notfall mal meinen Wassertank auffüllen. Wenn ich eben-- äh, wenn's kein Schlauch ist oder der Schlauch nicht lang genug oder was auch immer oder ich nur 'n Brunnen habe. Ähm, 'n Schlauch haben wir zusätzlich auch immer dabei, ähm, weil, äh, nicht an jeder Auffüllstation gibt's sozusagen 'n Schlauch.

Diverse Kupplungen und Adapter haben wir immer mit dabei. Auch da können wir euch noch mal unseren Artikel verlinken, was wir so dabei haben. Auf Campingplätzen hab ich im Normalfalle, ähm, einen Standardanschluss und im Normalfalle auch so 'n, so 'n Klickadapter. Aber wie gesagt, ähm, manchmal fehlen die auch. Und, äh, was ihr, glaub ich, immer noch dabei habt für euren Wohnwagen ist 'n Wasserkanister, ne?

Ja, wir haben sogar mehrere. Ähm, wir haben da ziemlich coole Kanister gefunden irgendwann, ähm, nach viel Ausprobieren. Die haben jetzt so 'nen Auslaufstutzen zum Aufschrauben. Das heißt, wir brauchen keinen Trichter mehr und dieser Stutzen lässt sich bei Nichtgebrauch des Kanisters quasi umgekehrt dann mit dem Schnabel voraus in, im Kanister versenken. Ähm, den können wir euch auch noch mal verlinken. Das ist, der ist echt von der Qualität her auch sehr gut und sehr langlebig. Und, äh, davon haben wir, ich glaub sogar drei an Bord und zwei meistens auch gefüllt dabei als Ersatz, ähm, oder als Nachschub, weil wir ja häufiger dann auch irgendwie länger unterwegs sind oder auch mal zwischendurch freistehen. Und den kann man eben-- Das sind zehn-Liter-Kanister, die kann man auch bequem zwei Stück tragen, ähm, einen auf jeder Seite.

Das find ich ganz praktisch als Frau, ähm, dass man nicht so 'n Riesenkanister hat mit 20 oder 30 Litern, sondern, äh, zwei kleine. Also ja.

Ist halt praktisch, wenn ihr 'n Fahrzeug mit keinem oder kleinem Tank habt, ne. Wir haben 350 Liter Frischwasser an Bord. Wir brauchen so 'n Spaß nicht. Ähm, dafür wird's spannend, wenn ich den mal mit 'ner Gießkanne auffüllen darf.

Oder, oder entsorgen, weil, weil、 äh, ich erinner mich noch, als ihr dann, äh, mal quasi literweise das Abwasser, äh, in unser Abwassertaxi füllen musstet, weil keine Entsorgungsstation in der Nähe war oder so, ne. Das's auch schön.

Ja. Ja, das auf jeden Fall. Dann das sind die, die, die Schattenseiten dann von der Geschichte.

Also da das vielleicht auch noch mal als Hinweis: Wenn ihr keinen festen Abwassertank habt, dann braucht ihr natürlich irgend'ne mobile Lösung, um das Wasser, also euer Grauwasser, sprich das Wasser vom Duschen, Zähneputzen, Abspülen, Händewaschen und so weiter, um das aufzufangen. Das kann 'n ganz normaler Eimer sein. Ähm, bei Wohnwagen sieht man eben meistens diese sogenannten Abwassertaxis. Das sind Rolltanks, die auch verschließbar sind. Die kommen dann unter den Auslaufstutzen. Ähm, oder halt jeder andere Tank, der unter euer Fahrzeug passt und 'ne ausreichend große Öffnung hat.

Ja. Ähm, halt im Winter noch drauf achten, dass der Kram unter Umständen einfrieren kann, aber da haben wir auch noch mal 'ne eigene Folge zu gemacht. Und wir wollen jetzt-

Wir wollten jetzt heute nur die Basics machen.

Genau. Ähm, ja ansonsten Gas, wenn ihr damit kocht oder grillt oder heizt, je nachdem. Ähm, i-in Deutschland ja eigentlich kein Problem, weil ich im Normalfall auf jedem Campingplatz, in jedem Baumarkt, ähm, vielen Tankstellen und so weiter Gas nachkaufen kann. Ähm, trotzdem kann's nicht schaden, äh, zum Start zu gucken, ob das noch, äh, passt der Vorrat. Ähm, im Ausland wird's noch mal spannender. Da muss ich halt echt gucken, dass ich genügend Vorrat dabei habe oder B: ähm, mir auch Flaschen nachkaufe. Also bei uns war's am Anfang so, wenn wir dann 'n halbes Jahr in Spanien waren, dass wir uns 'ne spanische Flasche gekauft haben. Da hatten wir 'ne deutsche und 'ne spanische drin. Und, ähm, da muss man dann bedenken, dass man den richtigen Adapter braucht, äh, damit man eben diese spanische Gasflasche an sein deutsches sozusagen Wohnmobil anschließen kann. Da brauchen wir den richtigen Adapter.

Und, ähm, wenn ihr 'n Gastank habt, denkt dran, dass ihr die richtigen Tankadapter euch vorher besorgt. Also weil ja euer Gastank normalerweise den deutschen Anschluss hat und je nach Land es dort einen anderen gibt. Ja, also da auch drauf achten, dass ihr euch mit Adaptern ausstattet, sonst steht ihr wie Nele und Halil im Winter irgendwo bei Valencia, habt 'ne spanische Gasflasche, könnt die aber nicht anschließen und friert.

Das war so traumatisch. Es war wirklich, es war wirklich schrecklich. Wir hatten nachts Minusgrade und haben dann über 'ne Woche gewartet, bis die Lieferung aus Deutschland kam, weil man eben diese Adapter im Ausland in der Regel nicht bekommt, außer vielleicht noch irgendwo in den Grenzregionen. Also deckt euch da vorher ein. Den Artikel verlinken wir euch auch noch mal. Ähm, ich denk, wir werden dazu auch mal 'ne eigene Folge machen, weil das auch gewünscht wurde aus der Community. Aber jetzt schon mal so als Hinweis vorweg: Adapter besorgen.

Manch gut sortierter Platz hat das übrigens in seinem kleinen Shop. Also ich kenn zum Beispiel 'n Platz in Malaga, da hat der Betreiber das tatsächlich-

Oh.

-ähm, in seinen Shop mit aufgenommen, weil halt auch jedes Jahr über Winter-

Neles und Halils da waren.

Ja, die hießen dann anders, aber das war jedes Jahr mindestens ein, ein Fahrzeug dabei, die halt dann gesagt haben: „Oh, wir brauchen 'ne Flasche." „Was? Hier gibt's keine Deutschen? Okay, nehmen wir 'ne spanische." „Oh, die passt nicht ran." Ähm, und der hat also jetzt immer Adapter da. Aber besser ist vorbereitet sein.

Dann für die Gemütlichkeit, ähm, also würd ich dazu raten, sich irgendwelche Arten von Sitzgelegenheiten auch für draußen, ähm, mitzunehmen. Ob das jetzt Hocker sind oder richtige Stühle, Faltstühle, Klappstühle, Hochlehner, was auch immer, ähm, ist eigentlich egal. Das, das hängt von eurem Komfortbedürfnis ab. Aber irgendwie so pro Person ein Stuhl und 'n, und, und irgendwie 'nen gemeinsamen Tisch zum draußen sitzen und essen und trinken, ähm, find ich eigentlich wichtig, dass man eben, äh, sich nicht immer nur ins Fahrzeug drücken muss. Und da haben wir eben so über die Zeit entschieden, ähm, beziehungsweise auch die Erfahrung gemacht, dass ein Stuhl pro Person eigentlich dicke ausreicht. Weil wenn andere Camper zu euch zu Besuch kommen, dann haben die ja auch ihre Stühle dabei und bringen die auch meistens schon automatisch mit, äh, wenn man die einlädt.

Ähm- Und dann könnt ihr ja, wenn irgendwie Besuch von außen kommt, euch vielleicht auch mal was ausleihen. Also ich find's immer wichtig, dass man sich am Anfang nicht überausrüstet, sondern einfach mal guckt, was man wirklich braucht und im, äh, Zuge dann, äh, der Reisen sich die Sachen dazu kauft, wo man vielleicht merkt, dass sie noch fehlen.

Auf jeden Fall. Und dann haben wir auf Stellpl..., äh, auf Campingplätzen noch das Thema Hygiene, Körperhygiene. Ähm, da würd ich auf jeden Fall dazu raten, dass ihr irgendwie 'n paar Flip-Flops oder, ähm, irgendwie Badeschuhe dabei habt. Das, das kann nicht schaden, ähm, je nachdem, wie ihr so drauf seid und wie sauber auch die Duschen und Toiletten da sind. Ähm, Thema Fußpilz. Ähm-

Ja.

Und ich hab auch festgestellt, dass es durchaus Sinn macht. Also ich hab zum Beispiel so 'n, wie so 'n, so 'n Mini-Seesack, also so 'ne, so 'ne Jutetüte, die, äh, so 'n Jutebeutel, der aber sozusagen zwei Kordeln hat, den wie so 'n Rucksack tragen kann. Ähm, der hat den Vorteil, dass ich ihn halt hinhängen kann und, äh, er trotzdem nach oben offen ist. Es gibt manchmal extrem kleine Duschkabinen, manchmal mit kaputten Haken. Du kannst nix aufhängen und mit so 'm, äh, Teil kann ich dann halt meine Sachen dort auch lagern, ohne dass ich sie unten ins Wasser lege oder auf die nasse Sitzbank. Ähm, und auf einigen Plätzen werdet ihr auch eigenes Toilettenpapier und Seife brauchen und da ist es immer sinnvoll, dit vorher dabei zu haben, statt dann nach 'm Geschäft zu merken: „Och Mensch, ist gar kein Toilettenpapier da."

Ja, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ähm, es kann sehr unangenehm werden und wenn man dann nicht zufällig noch irgendwie 'n Tempotaschentuch in der Tasche hatte von, vom Vortag oder so, äh, dann sitzt man da ganz schön, ich wollt fast sagen, in der Scheiße. Also ja, also da, da auf jeden Fall vorher mal in die Toiletten reingucken. Grade im Ausland ist es häufig so, dass kein Toilettenpapier, ähm, in den Kabinen zur Verfügung steht. Äh, manchmal kann man sich das vor der Kabine quasi einzeln ziehen, sozusagen den Bedarf. Den muss man dann auch gut abschätzen können. Aber am besten ist es sicher, sein eigenes Papier mitzunehmen.

Ja, kann man auch meist durch, äh, äh, Beobachten und Nachahmen ganz gut machen.

Ja.

Ähm, wenn man sieht, dass viele Leute Toilettenpapier mit auf die Toilette nehmen, dann kann ich davon ausgehen, dass ich meins, äh, auch besser mitnehmen sollte.

Ja, ich glaub, das waren eigentlich dann so die, die absoluten Basics, weil wie gesagt, die andere Ausrüstung, die haben wir ja schon an anderer Stelle, ähm, mal besprochen. Ich denk, dann sind wir durch so weit, oder?

Da sind wir durch so weit. Ähm, ja, wir, wir hoffen, dass euch, äh, dass grade denen, die das erste Mal auf 'n Platz gehen und viel Unsicherheit haben, hilft. Es geht natürlich auch ohne diese ganzen Tipps. Man wurschtelt sich da auch so durch, aber wenn man so 'n bisschen Hilfe hat, äh, erleichtert das das Leben doch um einiges. Ähm, ich möchte noch mal drauf hinweisen, dass wir ab nächste Woche mit unserer Stromserie sp..., äh, starten. Also wer da, ähm, Interesse dran hat, äh, schaltet auf jeden Fall wieder rein oder abonniert uns im besten Falle. Ähm, ja, ansonsten danke noch mal Timo fürs Einreichen des Themas. Ähm, wenn ihr noch 'n Thema habt, was euch interessiert oder auch einfach nur uns 'n Feedback geben wollt oder, äh, Tipps oder Hinweise habt, ähm, dann auf jeden Fall immer her damit. Und an dieser Stelle noch mal, weil sich diese Episode ja auch so sehr an Neuensteiger richtet, sei noch mal die Eigenwerbung, äh, gestattet, dass die liebe Nele grade die letzten Wochen extrem intensiv jeden Tag an unserem tollen neuen Camping, an unserer neuen tollen Campingbibel sozusagen geschrieben hat, die, äh, demnächst auf den Markt kommt.

Wir werden, äh, noch mal verlinken, wo man sie kaufen kann. Ihr könnt sie bei allen Buchhändlern eigentlich jetzt schon vorbestellen. Ähm, diese Themen finden da natürlich auch alle ihr, äh, sozusagen ihren Raum und noch vieles mehr. Nele, ähm, willst du noch was dazu sagen zum Buch?

Ach, du hast es eigentlich schon schön zusammengefasst. Äh, ich möchte nur sagen, dass es unter Umständen vielleicht, wenn ihr alle ganz brav seid, auch dazu noch ein kleines Gewinnspiel geben könnte zu gegebener Zeit. Ähm, aber da informieren wir euch auf jeden Fall. Und ja, es wird halt 'n, äh, sehr, sehr großes, umfangreiches Werk, wo wir, ähm, auf alle möglichen Themen rund um Camping, Campingfahrzeuge eingehen und auch, ähm, nicht nur Technik und Inhalte präsentieren, sondern auch viele schöne Reisebilder von uns, weil wir einfach mit dem Buch Lust machen wollen aufs Campen. Ähm, und wir wollen Einsteigern vor allem eben auch die nötige Hilfestellung geben, ähm, und erklären da manche Sachen wirklich von Adam und Eva an ganz bewusst, weil wir wissen, dass viele auch Hemmungen haben, Fragen zu stellen.

Wir erklären zum Beispiel auch ganz viele Fachbegriffe, ähm, in so Art, äh, Campingvokabular. Also ich denk, dass da gerade Einsteiger eben, ähm, sehr viel hilfreiche Informationen finden werden. Ähm, ja, und wenn's so weit ist, dann sagen wir euch noch mal Bescheid, aber es wird auf jeden Fall, äh, zum Saisonstart in den Läden dann auch sein und online bestellbar beziehungsweise, ähm, gedruckt sein und bestellbar ist es ja jetzt schon.

Ja, seid gespannt. Wir freuen uns total drauf, wenn wir's endlich auch selber in den Händen halten können und, ähm, ja, verfolgt unseren Podcast, dann verpasst ihr auch das Gewinnspiel nicht. Das soll es von unserer Seite sein. Ähm, ich verabschiede mich schon mal und, äh, freue mich, wenn ihr uns nächste Woche wieder hört. Hat wieder viel Spaß gemacht, Nele. Danke und bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Danke, ihr Lieben. Alles Gute für euch und auf hoffentlich bald wieder geöffnete Campingplätze. Tschüss.

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