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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute geht's um Camping in Mexiko.
Ja, genauer gesagt um unseren Roadtrip 2023. Wir sind grade sozusagen frisch zurückgekommen und ich werd 'n bisschen über unsere Erlebnisse und Eindrücke und natürlich über unsere, äh, Route berichten. Aber vorher wollen wir endlich mal wieder etwas Hörerfeedback abarbeiten. Wir haben ganz, ganz viele Mails von euch bekommen wieder, ähm, vor allem auch im Zusammenhang mit unserem ADAC-Gewinnspiel.
Und ganz kurz, um da noch mal zwischen zu grätschen: Wir werden nicht nur oder Nele wird primär nicht nur von ihrem Aufenthalt in Mexiko und ihren Campingerlebnissen berichten, sondern wir wollen euch natürlich auch 'n bisschen Lust machen, Mexiko zu besuchen, auch wenn wir wissen, dass jetzt nicht alle Hörer und Hörerinnen sofort losdüsen und den nächsten Campingurlaub in Mexiko buchen, haben wir trotzdem auch versucht, so 'n bisschen Infos mit reinzupacken, wie man das selber auch, äh, mal quasi machen kann. Also das heißt, auch für 'ne eigene Organisation wollen wir euch 'n paar Infos da entsprechend mit reinpacken. Das vielleicht noch dazu. Und jetzt sorry für die Unterbrechung, wieder zurück zum Hörerfeedback, liebe Nele.
Ich war eigentlich schon fast fertig. Ich wollt nur noch kurz dazu sagen, wir haben unheimlich viele Nachrichten bekommen, ähm, die wir leider nicht alle vorlesen können, sonst könnten wir da irgendwie drei Folgen draus machen, weil wir natürlich sehr, sehr viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten. Wir haben uns jetzt einfach die Sachen rausgepickt, die sich konkret auf, ähm, Informationen aus dem Podcast bezogen haben oder die vielleicht auch Tipps beinhaltet haben, die für euch interessant sein könnten.
Und wir haben ja in der letzten Folge auch das erste Mal das Spotify-Feedback benutzt und danken auch allen, die uns über Spotify Feedback gegeben haben, auch wenn das, ähm, eher Kritik war, weil die Soundqualität von unserem Gast Dieter Schäffler leider nicht so gut war. Das, w-- Also ich hab's diesmal die Folge selber geschnitten. Ich hab's im Schnitt schon gemerkt, hab versucht, relativ viel zu retten. Das Spannende ist, dass es während der Aufzeichnung aus unserer Sicht gefühlt deutlich besser war, als dann die Aufnahme hergegeben hat. Wir haben uns das auf jeden Fall aber auf die Liste geschrieben und werden, wenn wir ihn wieder mal einladen, da versuchen, quasi dran zu arbeiten. Wir wissen noch nicht genau wie, aber da wird uns 'ne Lösung einfallen. Also danke auf jeden Fall auch, äh, für dieses Feedback und, ähm, wir machen eigentlich immer 'n Toncheck.
Nur diesmal haben wir uns drauf verlassen, weil's ja die letzten Male geklappt hat, dass das auch schon wieder passen wird. Ja. Anyway, passiert leider auch mal. Sorry dafür. Ich hoffe, ihr konntet trotzdem viel mitnehmen. Das haben wir auch in den Feedbacks gehört und, äh, wir versuchen, das zu verbessern. So, wieder zurück, ähm, zu den anderen Feedbacks, die uns quasi schriftlich eingeliefert wurden. Möchtest du mit dem ersten anfangen, Nele?
Ich fang mal an. Ähm, von Maren kam schon länger her ein, äh, eine Rückmeldung zu unseren Spar-Tipps. Die Folge verlinken wir euch auch noch mal in den Show Notes. Ähm, Maren schreibt uns einen Spar-Tipp für de, für An- und Abreisetag. Ähm, wir, eine Familie mit kleinen Kindern, planen unsere Pausen so, dass wir sie möglichst bei IKEA machen. Das ist für mich 'ne total spannende Idee, da wär ich ehrlich gesagt noch nie drauf gekommen. Ähm, sie schreibt weiter: „Vorteil von IKEA, immer an der Autobahn, Parkplätze, die auch für Transporterautos mit Anhänger geeignet sind, saubere und ausreichende Toiletten mit Wickelmöglichkeit, Kinderfreundlichkeit, Spielmöglichkeiten und natürlich leckeres Essen und vor allem guten Kaffee zum bezahlbaren Preis."
Vielen Dank, liebe Maren. Äh, find ich 'n super Tipp. Und, äh, ja, ist natürlich, äh, so, dass man bei IKEA genauso wie auf Supermarktparkplätzen nachts auch niemanden stört, wenn man da mal übernachtet und dann kann man noch schön frühstücken gehen, bevor's weitergeht. Ähm, also das kann durchaus sein, dass wir das auch mal nutzen werden.
Das nächste Feedback kommt vom Dennis. Ähm, das, der hat auch am Gewinnspiel teilgenommen und hat geschrieben, sie planen grade 'ne längere Tour über sieben Wochen durch Skandinavien mit dem Wohnwagen und da wär natürlich so 'ne Rabattkarte als Erstes hilfreich und, äh, sie haben bisher noch keine genutzt. Und was für ihn ganz spannend wäre, ob es noch Tipps gibt zu der geplanten Tour, äh, und wir sollen doch da gerne mal Feedback geben. Jetzt sind wir grade nicht die, die, die große Skandinavien-Erfahrung haben. Also ich hab das mit 'm Auto schon zweimal bereist, aber tatsächlich noch nicht mit dem Campingfahrzeug und Nele geht's da ähnlich. Das heißt, wir können euch selber gar keine Tipps geben. Wir reichen das mal weiter an unsere Community. Wir haben natürlich auch 'ne ganze Menge Beiträge von unseren Autoren und Autorinnen auf camperstyle.de zu den nordischen Staaten und wir reichen das hiermit auch noch mal an unsere Hörer und Hörerinnen raus.
Wer da coole Tipps hat, schreibt's uns doch einfach an podcast@camperstyle.de. Wir würden das dann in einer der nächsten Folgen entsprechend vorlesen und die Tipps weitergeben.
Ich hab dazu noch 'ne ganz revolutionäre Idee. Ähm, können wir da nicht auch die Spotify-Feedback-Funktion für nutzen, dass die Leute da ihre Tipps reinschreiben können, wenn sie mögen?
Ja, wenn sie uns bei Spotify hören, geht das. Wenn sie uns nicht bei Spotify hören, dann nicht.
Dann schalten wir das auf jeden Fall mal frei. Vielleicht kommt da auch 'n bisschen was rein. Ähm, okay, ich mach mal, ich mach mal weiter mit dem Andreas. Der hatte uns auch ganz lieb geschrieben, hat sogar noch 'n ganz süßes Foto von sich mit seinem Hund mitgeschickt, der mich übrigens 'n bisschen an euren Chief erinnert hat, Sebastian.
Ja.
Ähm, also war auch 'ne Teilnahme am Gewinnspiel, aber er hatte auch eine Kritik an unserer Folge zu den Camping-Rabattkarten. Ähm Andreas und seine Partnerin mit Hund nutzen seit zwei Jahren die ACSI-Karte nebst, ähm, der App für die Stellplätze und Campingplätze. Er kann die Kritik an der Folge nicht nachvollziehen. Er findet die Tarifstruktur super einfach mit den Pauschalpreisen. Ähm, sind mit mindestens zweimal im Jahr für vier Wochen mit dem Wohnmobil unterwegs. Im letzten Jahr Niederlanden und Frankreich. Ähm, ich-- da haben wir ein bisschen aneinander vorbeigeredet. Ich hab nicht die, äh, Rabattstruktur kritisiert, sondern die Tarifstruktur für den Kauf der Karte und der Campingführer.
Die finde ich so 'n bisschen undurchschaubar. Ich hab mir aber dazu auch 'n paar Gedanken gemacht und hab mal ACSI dazu angeschrieben und hab sie gefragt, ob sie mal vielleicht auch in den Podcast kommen möchten. Da warte ich auf 'ne Antwort und da könnten wir da vielleicht 'n bisschen Licht ins Dunkel bringen.
Ja, ansonsten hat der Andreas, äh, auch noch geschrieben, dass sie die Kosten für die ACSI-Card und die App nach spätestens drei Nächten wieder raushaben. Also dass das für sie immer total sinnvoll ist und dass sie, jetzt muss ich noch mal gucken unterwegs wäre super, weil man genau, weil ne, sie finden die App auch gut, weil sie in der Umgebung eben auch, äh, passende Plätze suchen können mit vielen Filtermöglichkeiten. Deswegen gibt's ja klaren Daumen hoch. Sie testen aber natürlich auch gern mal die ADAC-Karte. Er sagt weiterhin den Utopia-Platz in Millau. Oh, ich hab immer meine Schwierigkeiten mit französischen Namen. Äh, das, der hat ihm sehr gut gefallen. Äh, das gilt eben auch für unseren Podcast und er sagt: Ja, wir dürfen gerne mehr Reiseberichte bringen, um seine Fernweh-Melancholie zu füttern, aber auf der Finca in Portugal erlebt man ja nix.
Das ist also, also mit den Reisethemen hast du völlig recht, da würden wir auch gern mehr machen. Tatsächlich ist es aber einfach bei uns aktuell so, dass wir wenig reisen. Das hat ganz viele Gründe, ähm, über den Aufenthalt von, in Mexiko sozusagen, aber darüber berichtet Nele ja nachher. Und bei mir ist es tatsächlich so, dass wir viel arbeiten und ansonsten halt tatsächlich unsere Finca hier genießen, weil das Wetter halt einfach genial ist und gar nicht so viel wegfahren. Meine Frau ist zum Beispiel aber gerade nach Deutschland gefahren, um die Familie zu treffen und macht auf 'm Rückweg 'n Roadtrip mit dem, mit unserem Neffen. Das machen sie aber mit 'm Auto und kommen dann in verschiedenen Unterkünften unter. Wir haben jetzt zum Beispiel eine, einen Westernwagen gebucht, wo sie dann übernachten und so 'ne Geschichten.
Und bei mir ist tatsächlich so, dass ich aktuell wenig reise. Also wenn, dann fliege ich irgendwie mal einmal im Jahr nach Deutschland auf 'n paar Termine, auf 'ne Konferenz und ansonsten ist aber urlaubstechnisch eher so, dass ich hier viel im Garten verbringe. Grade müssen die Beete, äh, vorbereitet werden, die ganzen Pflanzen vorbereitet werden und da bleibt für mich grade wenig Lust auf Camping und generell Urlaub. Ähm, wir versuchen das aber, also mehr davon reinzuholen, indem wir uns halt Gäste dazuholen, die da grade 'n bisschen mehr erleben als wir. So traurig das auch grade ist.
Ich möchte mal einwerfen, dass es absolut falsch ist, dass man auf eurer Finca nix erlebt. Ich erinnere nur an unsere Schlangenfangaktion vor, äh, vorletztes Jahr, wo wir wirklich Abenteuer pur hatten, ähm, wo wir nämlich bei Sebastian und Steffi im Schuppen eine sich in einem Netz verheddernde Schlange befreien mussten und die auch nicht unbedingt begeistert von unserer Rettung war. Also man erlebt durchaus einiges, aber eben halt im, im Reisesektor nicht so viel. Aber wir werden abgesehen jetzt von unserem Mexiko-Aufenthalt und unserer Reise hier in diesem Jahr wieder irgendwas Größeres machen. Wir haben's noch nicht geplant, aber wenn wir dann unterwegs sind, werd ich auf jeden Fall auch gerne berichten.
Genau, das haben wir auf jeden Fall uns vorgenommen und suchen da grade, wie wir da auch die Lust zu stillen können und wollen da auch mehr Reiseinfos reinbringen. Danke auf jeden Fall für das Speed-Feedback, Andreas und schreib uns doch mal, was für 'ne Rasse dein Hund ist. Der sieht tatsächlich 'n bisschen aus wie unser Chief. Ah, ist 'n Kangal.
Kangal hat er geschrieben.
Ah, das hab ich gar nicht gelesen.
Also auch 'n Herdenschutzhund.
Du hast recht. Also ja, des-deswegen, weil den passt die Kopfform genau. Wir haben auch 'n Herdenschutzhund. Dann brauchst du's nicht schreiben, dann ist das geklärt. Vielen Dank noch mal an alle Feedbacks, die wir bis jetzt vorgelesen haben. Und weiter geht's mit dem nächsten Feedback.
Von unserer Barbara. Ähm, Barbara ist ja ganz fleißig beim Hören und auch beim Feedback geben. Äh, ich freu mich immer von dir zu lesen, liebe Barbara. Und, äh, sie schreibt eben auch so 'n bisschen ihre Erfahrungen, ähm, zum Thema Landvergnügen. Also Campingkarten hatte sie bisher noch nicht benutzt, aber eben das Landvergnügen-Angebot. Damit grundsätzlich sehr gute Erfahrungen gemacht. Aber sie hat, ähm, hier eben auch das geschrieben, was wir, glaube ich, sogar in der Folge thematisiert hatten, dass dieses immer nur eine Nacht stehen bleiben ihr und ihrem Mann nicht so gut gefallen hat. Vor allem ihr Mann möchte gerne auch mal 'n paar Tage an einem Ort bleiben, um zur Ruhe zu kommen. Das kann ich total gut nachvollziehen. Bei uns ist es nicht anders.
Und aus diesem Grund sind sie dann eben alle paar Tage wieder für zwei oder drei Tage auf 'n Campingplatz gefahren und konnten dann, äh, auch entsorgen, Wäsche waschen. Und Barbara würde sich freuen, wenn wir im Podcast noch mal auf alternative Stellplatzanbieter eingehen würden, weil ihr zum Freistehen oder in den beiden oft der Mut fehlt und die regulären Campingplätze ihnen nicht so gut gefallen, da es eben so vieles gibt, was sie nicht brauchen und nicht wollen. Das, ähm, kenne ich auch aus eigener Erfahrung. Ähm, dazu 'n kleines Update, liebe Barbara. Heute, also wenn du den Podcast hörst, äh, vorgestern kam von Hinterland Camp, also auch 'nem alternativen Stellplatzanbieter, die Pressemeldung raus, dass die jetzt ebenfalls 'ne App anbieten. Und ansonsten werden wir natürlich auch wenn wir so was mitbekommen, immer wieder unseren Artikel, ähm, bei camperstyle.de aktualisieren zu den privaten Stellplätzen.
Das sind eigentlich alle gelistet, die wir so aufm Schirm haben. Und wenn ihr da draußen noch mehr habt, die wir vielleicht noch nicht kennen, dann schickt uns auch dazu gerne 'ne Information. Ähm, bei Landvergnügen hat sie geschrieben, dass sie immer den Filter Toilette setzen, ähm, dass eben zumindest das abgedeckt ist. Und ja, sie bedankt sich auch noch für den informativen und spannenden Podcast, für unsere nette Art der Vermittlung – guck mal, wir sind doch sympathisch – und die umfassenden Recherchen. Danke, liebe Barbara, und dir weiterhin gute Reisen und ich hoffe, wir hören oder lesen uns bald mal wieder.
Nächstes Feedback kommt vom Mario, der schreibt, sie haben letztes Jahr ihre erste Saison als Camper, äh, mit zwei Erwachsenen, zwei noch nicht schulpflichtigen Kindern gehabt und haben sich direkt die ACSI-Karte zugelegt und obwohl sie knapp sieben Wochen auf fünf verschiedenen Plätzen waren, hatten sie keinen Vorteil von der Karte. Da mussten wir tatsächlich gerade mal die Aufnahme pausieren, weil ein sehr gefährlicher Ibis auf unser Grundstück eingedrungen ist. Also sehr gefährlich zumindest, wenn man die Meinung unserer Hunde berücksichtigt, die gerade völlig durchgedreht sind. Also wieder zurück zu Mario. Sie waren sieben Wochen auf fünf verschiedenen Plätzen unterwegs und hatten keinen Vorteil von der Karte. Sie waren halt, ne, zur falschen Zeit auf den falschen Plätzen.
Klar, sagt er, es ist ihre Schuld gewesen, ähm, und auf einem Platz hätt es an, äh, gepasst vom Akzeptanzzeitraum her, aber sie hatten kurzfristig Last-Minute-Angebote, die entsprechend noch günstiger waren und deswegen haben sie quasi das genutzt. Und in dieser Saison jedoch hat er jetzt schon zwei Buchungen getätigt mit der ACSI-Karte und da haben sie einmal vierzig Euro gespart und einmal hundert Euro gespart. Und damit hat sich das Ganze natürlich dieses Jahr richtig für die beiden oder für die vier, muss man sagen, gelohnt.
Ja, und noch mal 'n Feedback zur ACSI-Karte. Das scheint die Leute wirklich sehr zu bewegen, und zwar von Udo: „Danke für den tollen Podcast." Ähm, ansonsten kommen Bemerkungen mit separater Mail, aber zur ACSI-Karte schreibt er, ähm, dass er jetzt die Erfahrung gemacht hat, ähm, dass mittlerweile oft die schlechteren Parzellen besonders im Ausland vergeben werden oder im Inland es den Kommentar gibt: „Wir sind nur noch bei ACSI gelistet, aber am Rabattsystem nehmen wir als Platzbetreiber nicht teil." Das ist natürlich, ähm, haben wir ja schon in der Folge gesagt, jedem Platz überlassen, aber eigentlich nicht so richtig Sinn der Sache. Auch das, ähm, hoffe ich, dass wir von ACSI dann irgendwie beantwortet bekommen.
Ja, wär ja aus unserer Sicht, ohne jetzt da mal alle Perspektiven anzugucken, ja auch wünschenswert, dass ACSI halt so eine Plätze dann auch von der Liste nimmt. Also, ne, man könnte den Plätzen jetzt unterstellen, sie machen quasi kostenlos Werbung für sich, bieten dann aber nichts an. Ist ja auch irgendwie aus der Perspektive blöd. Schauen wir mal, ob wir der ACSI noch mal hier im Podcast bekommen, um da auch mal einfach die Fragen stellen zu können. Auch die Julia hat geschrieben, sie hatten mal die ACSI-Karte und sind aber viel Nord- und Ostseeküsten unterwegs und dort haben sie gar keine Plätze gefunden, wo sie die Karte nutzen konnten. Und gleich noch das nächste Feedback hinten dran: Kleine Patchwork-Family mit zwei Kids, zwei Erwachsenen und einem kleinen Hund. Sie sind letztes Jahr auch durch Zufall wie bei uns Camper geworden, Camping mit dem Bus.
Und sie müssen ehrlich sagen, der Urlaub war noch nie besser. Die Kids sind mit den zehn Jahren völlig frei, können Vollgas geben, Campingplatz, lernen immer neue Menschen kennen und die Eltern natürlich auch. Und sie würden sich natürlich gern über den Gewinn der Rabattkarte freuen. Ja, ist, ich find's immer spannend, wenn Menschen aus Versehen zum Camping kommen. Ist ja bei uns, äh, letztens auch so passiert.
Dann hat uns noch der Steffen geschrieben, ähm: „Höre euch nun schon längere Zeit, manche Teile auch zweimal, weil das so viele Infos gebündelt in der halben Stunde sind." Äh, sehr gut. Ihr dürft uns gerne alle zweimal hören, wenn ihr möchtet. „Mit am interessantesten finde ich immer, wenn ihr Gäste dabei habt. Das kommt meist authentisch und frisch rüber", in Klammern mit so 'nem, ähm, Äffchen-Smiley, das sich die Augen bedeckt, „außer der Teil mit der Versicherung." Äh, vielleicht kannst du uns da noch mal schreiben, Steffen, was du da genau gemeint hattest. Und er schreibt, ähm: „Es gibt dann auch noch mal eine andere oder bessere Sichtweise sogar. Mit der Werbung im Podcast kann ich leben, nur das Gendern geht oft gar nicht. Das klingt immer so, als ob ihr euch dabei einen abbrecht, während in anderen Sätzen wie selbstverständlich Worte wie Scheiße fallen.
Ich glaube, ich bin da zu alt für. Ähm, aber was soll's, ist euer Podcast und nur meine Meinung. Wir hatten uns letztes Jahr die PinCamp-App und auch die ADAC-Stellplatz- und Campingplatz, äh, Führer geholt, aber nirgends einen Rabatt rausholen können. Die aber mit der App an Infos kommen, ist schon toll und die Bücher sind in der Schublade verschwunden. Macht weiter so. Ich freue mich wie Bolle immer auf den nächsten Teil."
Vielleicht ein Gedanke zum Gendern. Ähm, ja, es fühlt sich auch für mich manchmal so an als, also, im, anders. Für mich fühlt's sich schwierig an. Ich, ich teste einfach verschiedene Mittel und Wege und finde die Hörerinnen zum Beispiel für mich schwierig. Ich mag die Aussprache auch nicht. Da bin ich tatsächlich bei dir. Deswegen bin ich seit einer Weile dazu übergangen, Hörer und Hörerinnen zu sagen und auch zu versuchen, quasi so beide Geschlechter mit einzubeziehen. Ähm, das ist so mein Weg daraus, um's eben ein bisschen besser klingen zu machen, weil ja, also es ist was Neues und es, das mag sich in fünf Jahren, wenn's, wenn's jeder machen sollte, normal anfühlen. Vielleicht fühlt sich's auch nie normal an, wissen wir nicht. Wir machen's halt, da haben wir auch schon mal 'n Podcast was zu gesagt, wir machen's halt einfach, weil wir eben wissen, wie mächtig Sprache ist, wie mächtig Worte sind und wir eben einfach, ähm, auch das andere Geschlecht beziehungsweise die Frauen, die ja da im Normalfall auf der Strecke bleiben, mit zu inkludieren.
Das ist der Grund, warum wir's tun. Wenn du's weiter nicht magst, völlig in Ordnung. So, ähm, wir werden's weiter tun und weiter probieren und wir, ne, wir haben, also hast du ja auch gesagt, unser Podcast, äh, und sollen wir auch machen. Ich wollt's einfach nur noch mal auch für alle dazu sagen: Wer sich dran stört, ja, tut es, reibt euch dran, ist in Ordnung. Ähm, wir werden's weiter tun.
Und Schimpfwörter, da bin ich ja immer ganz groß dabei. Und ich hab schon immer das Gefühl, dass ich mich sehr zurücknehme, weil ich ja so'n bisschen impulsiver Mensch bin und auch in meiner Alltagssprache gerne fluche, bevorzugt auf Spanisch, weil das da noch viel mehr Möglichkeiten gibt. Ähm, ich werd mal gucken, ob ich mich da noch 'n bisschen mehr kontrollieren kann, aber eigentlich soll der Podcast ja auch authentisch sein und ich möchte eigentlich nicht mich da so, äh, so wahnsinnig einschränken, ähm, um eben dann nicht so viel nachzudenken, wie ich rede und was ich sage, sondern dass es halt einfach auch locker rüberkommt. Aber ich werd da noch mal in mich gehen.
Ja, es ist ja nicht so, dass wir hier wie die Kesselflicker fluchen, aber ja, manchmal kommt halt so'n Wort raus und manchmal finde ich persönlich ist es auch angebracht. Man kann sich natürlich immer über die, das Wort selber streiten, ob das angebracht ist oder man's nicht auch höflich formulieren kann. Aber so wie Nele's grad sagt, wir versuchen halt hier letzten Endes auch relativ natürlich zu sprechen. Ist natürlich, wenn du 'n Mikrofon vor der Nase hast, immer schwierig, da, ne, tust du das nicht ganz so und man reißt sich 'n bisschen zusammen, aber wir versuchen das eigentlich so'n bisschen, als würden wir uns wirklich ohne Mikrofon in unserem Wohnzimmer unterhalten. Ähm, also versuchen, das so zu tun. Das klappt nicht immer, aber daher kommt's dann auch, dass mal eben so'n Wort bei rüberkommt. Aber ich hab's jetzt auch gar nicht als böse Kritik aufge-aufgefasst oder so.
Nein, überhaupt nicht. War doch, war ja ganz lieb formuliert.
Ähm, nehmen wir auf jeden Fall gedanklich noch mal mit. Wir wollen ja auch von jüngeren Menschen, äh, gehört werden, wobei ich nicht weiß, ob die Kids tatsächlich Spaß an unserem Podcast haben. Ich glaub eher nicht.
Dafür sind wir zu uncool, Sebastian.
Ja. Okay, nächstes Feedback. Äh, die Alexandra hat geschrieben, sie sind vom Podcast begeistert. Das Thema Rabattkarten finden sie spannend, weil sie sind Schwaben und als Schwabe gehört ja quasi das Sparen zum Lebenselixier. Ja, davon hab ich gehört. Und sie nutzen seit vielen Jahren die ACSI-Karte und, äh, letztes Jahr sind sie im Gardasee gewesen über Genua nach Sizilien. Also nee, sie sind vom Gardasee über Genua nach Sizilien und über Land zurück und die Karte haben sie am Gardasee in Cefalu, Cefalu auf Sizilien in Pompeji und, äh, an einem weiteren Platz genutzt. Das scheint mir also dann ganz sinnvoll gewesen zu sein und nur einen Platz in der Nähe von Ravenna hat die Karte nicht akzeptiert.
Also das heißt, auch in Italien scheint das ganz gut geklappt zu haben und da mussten sie mehr als den doppelten Preis bezahlen auf dem einen Platz. Und, ah, die haben aber auch gleich beim Einchecken gesagt, dass sie die Karte zurzeit nicht nehmen. Liegt wahrscheinlich dann vielleicht auch an der Buchungslage.
Dann hatte Susanne uns 'n bisschen Erfahrung geschildert, sowohl zu ACSI als auch zur ADAC CampCard. Bei ACSI, ähm, hat sie geschrieben, ähm, dass sie die für einen Urlaub genutzt haben, ähm, über Christi Himmelfahrt beim Landal Esonstad. Das klingt irgendwie skandinavisch. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo der liegt, aber sie konnte dadurch neunzig Euro inklusive Late Checkout, äh, sich sichern. Das war 'n Schnapper. Da hatte sie aber auch das Buch und fand es sehr unübersichtlich. Mit der ADAC CampCard, ähm, hatte sie, sie erinnert sich nicht mehr ganz genau, aber sie schreibt, äh, sie meint, für 2020 für den Platz von Familie Heyde in Klein Waabs, ähm, vierzig bis fünfzig Euro gespart in der Hauptsaison.
Dieses Jahr möchten sie nach Marweld. Da lohnt es sich auch schon total. Deswegen, ähm, ja Empfehlung von Susanne. Sie findet den Podcast super und freut sich immer über neue Infos, Tipps und da sie nicht aus einer Camper-Familie kommt, also so wie ich, kann sie noch viel mitnehmen. Danke, liebe Susanne, auch für dein Feedback.
Ja, und der Arne hat, ah, kommt sogar aus der Heimat, aus der meine Frau sta-- oder aus der Heimat meiner Frau. So rum richtig, aus dem Oldenburg oder aus Oldenburg im, beim schönen Bremen. Uuund er sagt, sie sind mit 'nem LMC Style fünfhundert K unterwegs mit zwei Erwachsenen, drei Kindern und sagt, ist da-- oder er fragt: „Ist das das Revival der Rundsitzgruppe?" Ähm, sie sind nach wie vor überzeugt von dem Grundriss. Ich bin ehrlich gesagt auch 'n Fan von Rundsitzgruppen. Also wer sich da, wer sich nix drunter vorstellen kann, das sind halt diese U-Sitzgruppen, ja. Ihr habt also quasi im Heck oder in der Front, je nachdem, eine, eine große Sitzgruppe, die über sozusagen drei Seiten geht. In der Mitte ist 'n Tisch. Find ich persönlich ziemlich genial, weil man halt recht viele Möglichkeiten hat, mit vielen Personen zu sitzen, aber auch wenn man nicht so viele Personen dabei hat, eben sich viele, äh, entspannte und lustige Sitzmöglichkeiten zu suchen, um eben auch die Lage zu ändern.
Liegt bei uns halt daran, dass wir auch viel im Campingfahrzeug gearbeitet haben. Also ich liebe tatsächlich auch die, die Rundsitzgruppe, wenn ich ehrlich bin und würde es begrüßen, wenn's da mehr Fahrzeuge zu gibt.
Wir haben jetzt für den neuen Wohnwagen, den wir im Mai in Empfang nehmen, auch eine Rundsitzgruppe uns ausgewählt und ich freu mich da schon riesig drauf, weil wir hatten bisher halt immer die klassische Dinette mit zwei gegenüberliegenden, äh, Bänken. Und da die Wohnwagen ja immer sehr klein waren bei uns, war nie viel Platz, um auch mal Besuch zu empfangen oder sich mal hinzulümmeln oder auch um zu arbeiten. Und ich glaube, dass das jetzt 'ne ganz neue Erfahrung für uns sein wird und, äh, wenn, äh, ja, wenn, wenn sich da irgendwelche wahnsinnigen Erkenntnisse draus ergeben, dann werden wir natürlich auch im Podcast im Rahmen der Berichterstattung über unseren neuen Wohnwagen bisschen was dazu erzählen.
Und das letzte Feedback für heute vom André, hm, zur Diebstahlschutz, äh, Fahrradträger-Diebstahlschutz oder zur Fahrradträger-Folge und er hat gesagt, ähm, er fand die Folge ganz spannend Und er hat da viele nützliche Infos für sich mitgenommen, weil er sich grade für sein Expeditionsmobil einen Fahrradträger selber baut und er kann halt keine Standardlösung benutzen, deswegen bastelt er sich was. Und was aber für ihn 'n Thema ist, ist es, äh, der ganze Diebstahlschutz, weil ihm aufgefallen ist, dass die meisten Fahrradversicherungen in ihren Versicherungsbedingungen explizit einen abschließbaren Rahmenhalter vorschreiben. Und, äh, wenn dieser nicht montiert werden kann, kann man sich, äh, die Versicherung leider auch sparen. Hm, das ist tatsächlich was, was wir bis jetzt so einfach, weil wir's nicht gebraucht haben, also die Fahrräder, die wir dabei hatten, waren selten so, dass man die hätte versichern müssen und, ähm, demzufolge war das für uns kein Fokusthema.
Wir nehmen uns das aber mal mit, falls wir noch mal da in die Richtung mit unseren Versicherungsexperten schnacken. Und wir geben euch, liebe Hörer und Hörerinnen, das noch mal mit, dass ihr, wenn ihr hochwertige Fahrräder habt, da wirklich einmal ganz genau entweder die Bedingungen selber studiert oder eben euren Experten dazu befragt, dass er euch einmal reinschaut oder erklärt, was genau, ähm, ähm, also wie das Fahrrad gesichert sein muss und ob ihr das überhaupt tatsächlich realisieren könnt oder ob ihr die im Zweifel dann auch nicht braucht. Und ich weiß nicht, ob das jetzt für spezielle Fahrradversicherungen gilt oder eben auch für die Hausratversicherung. Es gibt ja auch viele Hausratversicherungen, wo das Fahrrad mit drin versichert werden kann. Also fehlen uns grade die Infos dazu. Wir geben's euch erst mal mit, dass ihr da achtsam drauf seid und werden da sicherlich auch noch mal zu recherchieren und, äh, 'n Artikel und, also 'n ganzen Podcast wird's dazu nicht geben, aber wir werden das Thema Diebstahl vielleicht auch noch mal in 'ner Folge thematisieren, was man da machen kann, wie man's versichern kann und so weiter und so fort.
Das, denk ich, ist ganz spannend.
Ja, ich glaube, dann sollten wir jetzt auch zum Thema Mexiko kommen, weil jetzt haben wir ja schon 26 Minuten voll.
Ja.
Und, äh, ich fürchte, wir müssen auch tatsächlich die Mexiko-Geschichte 'n bisschen abkürzen. Vielleicht machen wir aber dann zu dem Allgemeinen noch mal 'ne eigene Folge zu, zu allge... sehr allgemeinen Tipps oder auch anderen Routen und ich erzähl jetzt einfach 'n bisschen was zu unseren eigenen Erfahrungen, oder?
Dann lass uns das gleich so machen, dass wir sagen, wir hören uns jetzt noch 'n bisschen Erzählungen, wie es jetzt war, an und in der nächsten Folge, beziehungsweise ich weiß gar nicht, wie der Plan ist, in der nächsten, also in einer der nächsten Folgen gehen wir dann noch mal konkreter drauf ein. Wenn ihr nach Mexiko wollt für 'n Campingurlaub, wie ihr vorgehen könnt, auf was ihr achten solltet und so weiter und so fort. Dann lass uns das doch gleich so machen.
Ja. Willst du fragen? Soll ich einfach los erzählen oder wie machen wir's? Wir haben uns eigentlich gar nie so viel Gedanken vorher gemacht.
Genau, das, ne, ist doch wieder getreu dem Motto, wir quatschen einfach mal los. Ähm, ähm, geht natürlich nicht bei allen Themen, bei manchen müssen wir uns halt doch deutlich vorbereiten, aber hier ist es, glaub ich, ganz gut. Ich, ähm, ja, also Nele, dann fangen wir doch mal an. Ihr, also ich muss jetzt nicht fragen, wo ihr grade seid, aber was natürlich spannend wäre als Erstes: In welchem Gebiet wart ihr denn jetzt campingtechnisch unterwegs in Mexiko?
Also wir waren jetzt, ähm, circa anderthalb Monate wieder an unserer geliebten Westküste, also am Pazifik unterwegs. Ähm, liegt daran, dass das ganz in der Nähe ist von unserer Homebase in Guadalajara, also in der Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco, wo ja auch meine Schwiegerfamilie lebt und wo, äh, der Halil herkommt. Und da sind wir halt immer stationär und reisen dann von dort aus. Und da ist einfach die Westküste am Nächstliegenden sozusagen. Ähm, ist aber auch tatsächlich eine meiner Lieblingsecken hier im, im Land, weil's einfach noch wahnsinnig viele wunderschöne Ecken gibt, die auch noch nicht vom Tourismus überrollt wurden und weil dort der, das Meer auch 'n bisschen rauer ist als an der Ostküste, wo wir ja quasi in der Karibik sind.
Ähm, da hat man eher so Bade-Badewannenwasser, was auch wunderschön ist, sieht auch toll aus, richtig türkis und wirklich traumhaft schön. Aber ich mag's halt gerne, wenn so 'n bisschen Wellengang ist und, ähm, ja, wenn man dann die Wellen so richtig rauschen hört, auch nachts, die schlagen da manchmal so, dass man denkt, da gab's irgendwie 'n Donner, ähm, dass man wirklich davon aufwacht und das ist so, so echt mein Ding. Und auch die Küche find ich hier fantastisch und die Menschen sind halt sehr nah an der Mentalität dran, die ich auch kenne, weil ich ja in, in Guadalajara lang gelebt habe und, ähm, sehr viel auch an der Küste unterwegs war damals schon vor 20 Jahren. Ähm, wir haben hier jetzt auch im Winter und Frühjahr eigentlich die beste Reisezeit für diesen, ähm, Abschnitt, also für die Westküste.
Äh, es, die Temperaturen sind jetzt noch erträglich. Wir waren aber tagsüber teilweise auf 34, 35 Grad auch schon und in Kombination mit der hohen Luftfeuchtigkeit, ähm, sollte man schon relativ hitzeresistent sein. Aber es wird jetzt noch heißer dann in den nächsten Monaten und was vor allem ganz schlimm wird, ähm, in den Küstenabschnitten, ist dann die Mückenplage. In der Region, in der wir unterwegs waren, ich sag dann auch gleich genau wo, ähm, hatten wir mit Mücken wirklich sehr, sehr viel Glück. Also selbst in der Dämmerung, da, da schwirren die schon mal 'n bisschen rum, aber das sind jetzt keine, ist jetzt keine Rudelbildung, sondern da sieht man halt mal 'n paar Moskitos und schläft dann unterm Moskitonetz und dann hat sich das Thema auch weitestgehend erledigt. Ähm, ist auch für Hunde wichtig, äh, da komm ich später dazu, was man auch bei Reisen mit Hund hier im Land beachten muss.
Aber die Situation ist sehr angenehm im Moment und nachts wird's halt richtig frisch. Also man schläft nachts sehr, sehr gut, weil's eigentlich relativ kühl ist. Man braucht auch tatsächlich 'nen guten Schlafsack und 'ne gute Isomatte, sonst, äh, friert man auch. Das, was man sich gar nicht so richtig vorstellen kann.
Ja, das ist ja das, was, was viele nicht aufm Schirm haben. Also, ne, dass es eben grad in den Gebieten, wo's Tagsüber dann auch sehr heiß wird, durchaus nachts empfindlich kalt werden kann. Es wird sicherlich auch Nächte geben, wo's, wo's einfach heiß ist. Aber und das sehen wir hier schon in Portugal, da hast du eben auch im Sommer bei vierzig Grad am Tag plötzlich mal nur noch 'ne, 'ne siebzehn, achtzehn Grad Nacht. Ähm, du hast aber genauso gut, wenn du Pech hast, eben auch mal 'ne, 'ne sechsundzwanzig bis dreißig Grad Nacht. Also da muss man sich auf jeden Fall vorbereiten, grade wenn man mit dem Camper unterwegs ist, dass man eben nicht nur die kurze Hose und den Sommerschlafsack dabei hat, sondern im Zweifel zumindest noch 'ne, 'ne Decke oder Ähnliches, dass man eben dann auch nachts nicht friert.
Ich sag jetzt nicht, dass ich sogar mein kleines elektrisches Heizkissen im Einsatz hatte.
Okay.
Ja, vielleicht kurz zu unserer Route. Ähm, braucht ihr jetzt keine Sorge haben, wenn ihr die Ortsnamen nicht richtig versteht oder euch merken könnt. Die sind tatsächlich manchmal 'n bisschen kompliziert. Ähm, ich schreib euch die alle in die Show Notes rein und verlink auch Campingplätze, die wir uns angeguckt haben oder auf denen wir Station gemacht haben. Ähm, hört's euch einfach an und, und k, ihr könnt dann alles am Ende noch mal nachlesen.
Es steht eigentlich der Plan noch auch noch 'n Reisebericht dazu zu machen?
Ja, der steht ja schon seit letztem Jahr eigentlich.
Okay.
Aber ich wollte noch 'n bisschen sammeln, weil letztes Jahr, da haben wir ja auch viel gemacht, aber ich hatte das Gefühl, das ist noch nicht so vollständig. Und aus letztem Jahr und diesem Jahr aus dem Roadtrip können wir jetzt so 'ne richtig schöne Route machen.
Also de-deswegen spreche ich's nämlich an. Da wird also die nächsten Wochen vermutlich oder vielleicht auch-
Monate.
... im nächsten Monat, na ja, Monate wollt ich nicht sagen. Aber wir, wir versuchen natürlich oder Nele versucht, also ich hab ja hier leichtes Reden, ne. Ich muss den Kram ja nicht schreiben. Ähm, Nele versucht also auch da das Ganze noch mal in einen schönen Artikel zu packen mit ganz viel Bildern und den ganzen Stationen. Aber wir packen euch so stichpunktweise das jetzt auch schon in die Show Notes. Aber es wird eben auch noch mal einen großen Artikel dazu geben. Ähm, vielleicht auch dazu abonniert doch unseren Newsletter, camperstyle.de/newsletter, glaub ich, haben wir, haben wir hier noch nie gesagt. Ähm, der kommt einmal im Monat. Äh, da ist auch, äh, im Normalfalle, äh, wir, also da ist immer nur Campingrelevantes drin, spannende Sachen, die wir quasi in dem Monat im Magazin behandelt haben. Und ich bin mir sicher, dass wir auch unser Mexiko-Thema da reinpacken. Also wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann könnt ihr das auch machen.
Und, äh, oder ihr schaut halt eben regelmäßig auf camperstyle.de auch mal vorbei, damit ihr das nicht verpasst, wenn's für euch spannend ist, ne. Also uns ist auch klar, dass Mexiko jetzt nicht das Land ist, wo alle deutschen Camper drauf stehen. Aber ich war, wann war ich da? Vor Corona, ne. Also ist schon 'ne Weile her.
Ja, 2020 warst du da.
Genau, 2020 war ich ja auch da über wie lange? Vier Wochen?
Vier Wochen, glaub ich, ja.
Ja, vier Wochen war ich da, hab die beiden quasi besucht. Ähm, Camping war nicht, weil im Bulli ist zu dritt doch 'n bisschen eng. Und, ähm, wir hatten 'ne kl, kleines Airbnb letzten Endes in 'nem kleinen Dörfchen. Das war super spannend und wir sind halt jeden Tag mit 'm Bulli unterwegs gewesen, haben uns Sachen angeguckt. Also ich find das Land bezaubernd, super cool. Dieses Jahr hat's für mich nicht geklappt, äh, grade weil eben meine Frau grade ihren, ihren Roadtrip macht und ich kann's aber eigentlich kaum erwarten und möchte auch gerne wieder hin. Mal gucken, wie das nächstes Jahr funktioniert. Und, ähm, das find ich auf jeden Fall spannend. M-man kennt bei Mexiko ja so 'n bisschen die Sachen aus den, aus den Medien, also so grade Cancún, die Ecke, ähm, ähm, wo halt so die klassischen Touristengebiete sind und auch einige andere.
Aber das, was ich da kennengelernt hab, war, auch wenn es da natürlich schon Tourismus zu sehen gab, aber noch so am Anfang und noch so, na ja, naturbelassen will ich's nicht nennen, aber, aber noch so untouristisch, ähm, wie ich selten quasi 'n Urlaub erlebt habe. Und das fand ich halt wirklich super genial, ähm, mit den Leuten in, in Kontakt kommen auf irgendwelchen, äh, an der Straßenecke halt, äh, Churros essen oder irgendwelche Tacos an irgendwelchen Straßenläden kaufen und so was. Das mag ich halt super gerne und da haben Neil und Taneel mir halt unheimlich viel gezeigt und wir haben unheimlich viel angeguckt und, und gefuttert und so weiter. Also ja, super spannend. Ihr merkt, ich bin auch begeistert, obwohl's jetzt schon 'ne ganze Weile zurückliegt, dass ich da war. Aber wieder zurück zu eurem Campingtrip.
Ja, da sprichst du eigentlich was ganz Wichtiges an, weil der ganze Roadtrip fokussiert sich auch tatsächlich auf, ähm, Örtchen und Regionen, in denen eben der Tourismus noch nicht so durchgeschlagen hat, wie jetzt auch zum Beispiel in Puerto Vallarta oder in, auch in kleineren Dörfern, die komplett überrollt wir-wurden, wo man dann nur noch Souvenirläden sieht. Sondern wir suchen uns eigentlich immer so 'n bisschen die Ecken raus, ähm, die noch sehr authentisch sind. Und da ging's eben los in der Stadt Guadalajara, wie gesagt, bei, äh, an unserer Homebase. Dann sind wir erst mal die erste Nacht, ähm, an so 'n Thermalbad gefahren, was nur ungefähr 'ne Stunde, anderthalb entfernt ist, weil wir einfach so lange gebraucht haben, um überhaupt aus der Stadt rauszukommen im, ähm, in der, in der Rush Hour, dass wir nicht mehr durchfahren wollten.
Weil, ähm, das ist halt auch ganz wichtig: In Mexiko ist es nicht sicher, ähm, abends oder nachts noch über die Landstraßen zu fahren. Also das ist halt ein Punkt, der hier die Reisetätigkeit so 'n bisschen einschränkt. Da passieren immer wieder Sachen und es ist auch wirklich scheiße, jetzt sag ich's schon wieder, ähm, wenn man dann irgendwie 'ne Panne hat oder so und am Straßenrand steht, weil's nicht nur in, in puncto, äh, Kriminalität unsicher ist, sondern auch, ähm, also tat-tatsächlich die Verkehrssicherheit ist dort 'ne ganz andere. Da kann's auch mal passieren, ähm, dass man übersehen wird, wenn man am Straßenrand steht mit 'nem platten Reifen oder Ähnlichem und dass einer reinknallt. Ähm, außerdem liegen nachts, äh, also nicht nur nachts, sondern es liegen auch schon mal riesige Steine auf der Straße oder Autoreifen oder 'ne Kuh spaziert da drüber.
Ähm, oder es sind riesige Schlaglöcher, die in keinster Weise gesichert sind, wo man richtig reinknallt. Und, ähm- Wenn man natürlich eine schlechte Sicht hat, ist es immer schwieriger, dann da auszuweichen, als wenn man das Ganze tagsüber macht. Also so viel dazu. Wir sind dann also in, in 'nem Trailerpark in Chimulco gelandet. Ähm, da ist ein Thermalbad angeschlossen, das man auch nutzen kann. Das ist auch, ähm, sehr angenehm. Sind, sind so warme Quellen dort. Ich würde immer empfehlen, so was nur ganz früh morgens zu machen, weil wenn dann nachmittags alle drin sitzen wie die Frösche, dann habe ich immer das Gefühl, dass da dann jeder reinpinkelt und das, da ekel ich mich dann ehrlich gesagt auch, aber morgens ist es wirklich schön. Weiter ging's nach Tapalpa. Das ist ein kleines Örtchen in den Bergen.
Ähm, ist sogar relativ bekannt, weil's auch eines der magischen Dörfer Mexikos ist. Also die magischen Dörfer sind eben Dörfer, die besonders schön sind oder 'ne besonders, ähm, reiche Tradition und Kultur haben. Na, es war sehr kalt für meine Verhältnisse. Also in den Bergen wird's halt auch in Mexiko sehr kalt, grade jetzt auch hier im Winter, Frühjahr. Ähm, wir haben dort aber uns auch einiges angeschaut. Das Dorf selber natürlich, haben dort wunderbar gegessen, sind da so durchgeschlendert. Das sind traumhafte Häuschen, wirklich schön auch hergerichtet und, ähm, in der Mitte gibt's so 'nen großen Platz und du, du kennst es ja aus Mexiko: viele Farben, viele Geräusche, viele Gerüche.
Ähm, das lädt wirklich zum Bummeln ein, aber das Dörfchen ist so klein, dass man halt quasi in 'ner Stunde alle Straßen gesehen hat, die's da so gibt. Und drumherum ist halt diese bergige Landschaft, äh, in der Nähe auch mit so riesigen Felsen, wo keiner so genau weiß, wie die da gelandet sind. Und das haben wir uns so 'n paar Tage lang ein bisschen angeschaut, waren da auf 'nem ganz tollen Campingplatz in der Nähe vom, vom, vom Ort Tapalpa. Äh, der Campingplatz lag so ganz erhaben auf 'nem Hügel, wo man eben die ganze Sicht übers Tal hatte und von dort aus starten auch Gleitschirmflieger. Und das war ein wahnsinniges Spektakel. Also die bieten das dort vom Campingplatz aus an, ähm, dass man dort Gleitschirm fliegen kann. Ich hab mich nicht getraut, aber andere Camper aus Kanada, die wir dort kennengelernt haben, haben sich da in die Tiefe gestürzt und das war, äh, sehr, sehr beeindruckend.
Hab ich auch ein kleines Video davon gemacht. Das würd ich dann auch in dem entsprechenden Artikel mit hochladen.
Kurze Zwischenfrage: Du hast jetzt vorhin zu Chimulco gesagt, ihr seid in 'nem Trailerpark untergekommen. Für alle, die sich darunter nichts vorstellen können: Was ist ein Trailerpark?
Ähm, Trailerpark ist im Grunde 'n Campingplatz, ähm, in Mexiko. Also die, die heißen halt häufig Trailerparks. Die heißen, äh, so, weil in der Regel die Leute, die hierherkommen, aus K-Kanada und USA stammen und denen halt das Wort 'n Begriff ist.
Okay.
Also da stehen dann so riesige Gefährte mit Slide-outs und, also, da, das ist wirklich 'ne komplette Eigentumswohnung. Und, ähm, wenn man da mit 'nem normalen Campingfahrzeug daneben steht, dann sieht das immer aus, als hätte man so 'n Matchbox-Auto geparkt. Also das ist wirklich völlig irre, was man da alles sieht. Das sind richtige Reisebusse, mit denen ganz normale Leute fahren. Also nicht so wie in Deutschland, wo das dann so 'n richtiges, äh, so 'n richtiger, ja, Luxus ist und man das sehr selten sieht, sondern hier in Mexiko, die, ähm, Menschen aus USA und Kanada, die hier herkommen, die haben fast alle so wahnsinnig lange Anhänger und wahnsinnig große Reisebusse oder Wohnmobile mit, ja, Slide-outs sind hier sehr beliebt.
Ja, ist also ganz anders als bei uns, ne. Während wir ja immer gucken, wie wir, ähm, möglichst wenig Strom verbrauchen und alles mit Gas machen, äh, kann ich mich noch gut erinnern, das war, glaub ich, auch 'n Video von zwei amerikanischen Campern, die auf 'm Caravan Salon waren und sich die Fahrzeuge angeguckt haben und so sagten: „Die haben überhaupt keine Mikrowelle in ihren Fahrzeugen. Wie können die denn überhaupt kochen? Und guck mal, die haben auch überhaupt keine Klimaanlage", ne. Also so, so 'ne völlig andere Welt, aus der die kommen. Ähm, für-- Also klar, 'ne Klimaanlage ist jetzt heutzutage nichts Seltenes mehr, aber gibt trotzdem noch ganz viele Campingfahrzeuge, die keine eben haben. Und 'ne Mikrowelle in 'nem Camper, das ist schon verdammt selten bei uns hier. Und, äh, die waren eben total fasziniert, wie wir denn kochen, wenn wir gar keine Mikrowelle dabei haben.
Ja, also die sind wirklich unglaublich ausgestattet und ständig brummt halt irgendein Kompressor neben einem. Also ich weiß teilweise gar nicht, was die Leute alles betreiben. Wir hatten ein Pärchen neben uns stehen auf 'nem Campingplatz. Da lief den ganzen Tag immer so Sekunden- bis minutenweise irgendein Kompressor und das war dann teilweise auch 'n bisschen störend, aber sagst du natürlich auch nix, ne. Aber ja, das war, das war ein Erlebnis wieder. Also ich kannte das ja schon aus 'm letzten Jahr. Die haben ja auch diese, äh, Fifth Wheeler, die sich quasi, äh, auf 'n Pick-up packen lassen, die dann so wie 'n Anhänger hinterhergezogen werden, aber eben nicht an der Kupplung, sondern auf der Pick-up-Ladefläche. Das sind auch Geräte, so, so was sieht man sonst nirgendwo. Also höchstens im Fernsehen. Und ich hab mal so 'n bisschen geschätzt, also euer, euer Liner, ähm, der ist dagegen eher schmächtig.
Kannst du dir ungefähr vorstellen.
Der war ja mit sieben Meter vierzig jetzt auch eher der Babyliner bei Clou. Also, ne, schon eher der kurze, aber, äh, klar. Also, mä-mä-, wer die Winnebagos und so weiter mal ein bisschen angeguckt hat, die da in Amerika verkauft werden, der wird das auf jeden Fall feststellen, dass das ganz andere Dimensionen sind. Okay, aber wir wollten ja jetzt noch 'n bisschen über die, über die Strecke berichten. Das werden wir wahrscheinlich auch heute nicht schaffen, aber ach, dann haben wir für unsere Hörer und Hörerinnen 'nen schönen Cliffhanger, dass sie auch zunächst mal wieder einschalten.
Wir sind wirklich gut darin, die Rahmen zu sprengen.
Aber 'n paar Stationen können wir uns noch angucken. Okay, wo ging's nach, äh, Tapalpa hin?
Nach Tapalpa sind wir dann über die Lagune von Sayula gefahren. Das ist ein riesiger ausgetrockneter See. Also wir haben's mal grob gemessen, irgendwas zwischen 30 und 40 Kilometer Länge zieht sich da die Straße. Lustigerweise ist der bei Google Maps noch als See eingetragen und ich war völlig, äh, ähm, völlig konsterniert, weil ich dachte, das wär so 'ne riesige Brücke, die da drüber führt, aber es ist halt wie 'ne Wüstenlandschaft eigentlich, sieht das aus. Also das, das kann man sich gar nicht vorstellen, mitten im, im, im Land, also wo, wo drumherum momentan alles auch noch so 'n bisschen grün ist, ist da so 'ne Wüstenlandschaft und dort werden dann auch eben immer Filme gedreht, die in Wüsten stattfinden.
Also auch 'n ganz spannendes Thema. Der Halli war da schon öfter vor Ort in seiner Zeit, als er hier noch in der Filmproduktion und Kinoproduktion tätig war. Nächste Station war Cuyutlán. Da wollten wir eigentlich, ähm, auf 'nem kleinen Campingplatz direkt am Strand Station machen. Ähm, Cuyutlán ist 'n, ist eigentlich oder war 'n sehr beliebter Anlaufpunkt für alle, äh, Menschen aus Guadalajara, die mal schnell aus der Stadt rauskommen wollten, um 'n Wochenende am Strand zu verbringen. Und deswegen hatte ich mich da wirklich drauf gefreut, das kennenzulernen. Wir kamen dann dort aber an und haben ein völlig hässliches, also wirklich, also ich bin nicht sensibel, ich mag auch so 'n bisschen runtergekommene Ästhetik und so weiter.
Also für mich muss nicht jede Fassade neu gestrichen sein, um Himmels willen, das macht Mexiko auch aus. Aber das war wirklich dreckig und hässlich. Ähm, ganz viele verlassene, zerfallende Gebäude und der Campingplatz war 'n Sandloch am Ende einer Straße. Wir haben erst den Eingang gar nicht gefunden. War auch kein Mensch außer uns da, überraschenderweise. Und das Ganze war voller Katzen mit entsprechenden Hinterlassenschaften, sodass wir uns dann spontan in 'nem kleinen Hotel einquartiert haben für 'ne Nacht und dann am nächsten Morgen schnellstmöglich die Flucht ergriffen haben. Also Cuyutlán, kein Reiseziel für euch. Sehr viel schöner wurde es dann in San Patricio Mellake. Das ist so 'n Doppeldörfchen.
Also ein Teil ist San Patricio, der andere Teil ist Mellake. Sehr beliebt inzwischen auch bei, ähm, Besuchern aus Nordamerika, also Kanada, USA. Aber das Dorf ist noch sehr authentisch, ähm, hat auch so 'nen zentralen Platz, wo sich dann alles trifft mit ganz vielen gastronomischen Angeboten, aber eben auch Dingen wie Apotheke, Wäscherei, Näherei, also alles, was man auch mal so unterwegs für den täglichen Gebrauch, äh, benötigt. Supermarkt gibt's keinen richtigen. Also es, äh, man kauft da so Obst und Gemüse in den kleinen Lädchen, weil der Supermarkt ist wirklich grauenvoll. Da gibt's im Grunde mehr oder weniger nur Non-Food-Artikel und halt so Dosenzeug. Frische Sachen sollte man da nicht einkaufen.
Vor Ort sind drei Campingplätze. Wir sind auf einen gegangen, der 'n bisschen ruhiger war und 'n bisschen größer, so am Rande von San Patricio. Da waren die Parzellen leider etwas eng und der war auch sehr voll. Aber, ähm, der andere mitten in der Stadt oder mitten im Örtchen war uns zu wuselig und, äh, der am anderen Ende, da waren gerade Bauarbeiten und das war wirklich wie so 'n Trailerpark aus den USA, wie man sich das so vorstellt, also auch ziemlich runtergekommen und schmutzig. Und, ähm, ja, wie soll ich das beschreiben? Also die Leute, die da waren, waren definitiv keine Touristen, sondern eher so in Richtung Hängengebliebene, ähm, ja, die sich da dauerhaft eingerichtet hatten, weil's halt fast nix kostet, so.
Muss man vorsichtig so sagen. Also es war, war jetzt nicht unbedingt ver-- in Verbunden, in Verbindung mit dem Baulärm und allem war jetzt nicht so unbedingt das, was wir uns vorgestellt hatten. Auf dem anderen war's sehr schön mit direktem Strandzugang, äh, mit so 'ner kleinen Lagune, wo's auch Kaimane gibt. Da musste man mit 'm Hund 'n bisschen aufpassen. Also in der ganzen Region gibt's überall, wo so Zuflüsse zum Meer sind und, ähm, so kleine Lagunen und Seen und so was, muss man immer aufpassen, weil da eben Krokodile, Kaimane sich tummeln können.
Okay, vielleicht auch noch für alle, die das jetzt spannend finden, aber so gar keine Vorstellung haben, wo wir sind. Also Guadalajara müsstet ihr euch quasi mal, äh, auf der Karte angucken, ne. Das liegt quasi so im Westen, ähm, in der Mitte, im Westen von Mexiko ganz grob. Also, äh, Nord-Süd-Ausrichtung in der Mitte und, äh, Ost-West-Ausrichtung quasi im Westen. Und, äh, dann sind die beiden quasi so Richtung Südwesten gefahren durch die Berge, um dann unten an der Westküste anzukommen. Das einfach nur noch mal ganz kurz, wie die Route war und dann seid ihr vermutlich weiter die Küste Richtung Norden hochgefahren, oder?
Richtung Manzanillo. Das ist 'n relativ großer Küstenort mit 'nem riesigen Hafen. Also der halbe Ort besteht gefühlt aus Hafen. Und dann weiter nach La Manzanilla. 'N sehr kleines Örtchen, ähm, mit einem bezaubernden Strand, der so 'n bisschen aufgeteilt ist. An den beiden, ähm, Ecken des Ortes sind am Strand Restaurants und in der Mitte ist es relativ wild, also schon auch mit, ähm, mit so Ferienunterkünften und Campingplätzen, aber der Strand ist relativ unberührt. Also da ist man auch teilweise mehr oder weniger alleine. Ähm, La Manzanilla ist so 'n Örtchen, das eigentlich nur aus einer Straße besteht und rechts und links sind dann so die, die Restaurants und die Geschäfte angeordnet.
Es gibt, ähm Soweit ich mich erinnern kann, keine Apotheke. Ähm, einen Arzt, den hab ich dann aber nicht aufgesucht, als ich krank war, weil ich irgendwie da dann doch lieber in 'nen größeren Ort gehen wollte, als es mich so richtig erwischt hatte. Ähm, aber sehr viele Restaurants und, und kleine Lädchen und auch so Essensstände und so was. Da hab ich gemerkt, dass am Strand oder an der Küste die Uhren doch 'n bisschen anders ticken. Denn während man zum Beispiel in Guadalajara wirklich zu jeder Stunde des Tages Essen, Trinken und alles findet auf der Straße, also so zubereitetes Essen wie Tacos oder, ähm, Quesadillas oder, ähm, ja, ich will's dann nicht mit so vielen Namen um mich schmeißen, aber dieses wirklich gute lokale Essen kriegst du überall, auch Meeresfrüchte bis fünf, sechs Uhr abends.
Und hier war's eben so, dass die, ähm, Essensstände tatsächlich sehr getaktete Zeiten hatten und dass immer dann, wenn wir grade Hunger hatten, nämlich so zwischen fünf und sechs Uhr, wo wir meistens dann Mittag essen, wenn wir unterwegs sind oder so 'n verfrühtes Abendessen machen, da war grade, grade alles zu und dann erst wieder so ab sieben, äh, acht gab's dann wieder Angebote. Also das sollte man bei 'ner Reise in Mexiko so 'n bisschen berücksichtigen, dass die Öffnungszeiten auch teilweise sehr stark von den, ähm, Stimmungen der Betreiber abhängen. Also da kann man sich nicht auf Uhrzeiten verlassen.
Ja, das wahrscheinlich aber generell auch in, äh, sobald du in 'ner, in 'ner Gegend bist, die nicht mehr touristisch ist, großartig. Also in Europa ist das ja, ähm, mag's auch Flächen geben, die nicht so touristisch sind, aber da ist ja alles schon recht gut erschlossen und man findet auch zumindest immer irgend'ne touristische Restaurants, weil hier in Portugal ist es ja auch so, dass zur klassischen deutschen Abendessenzeit, äh, um sechs, um sieben halt noch kein Portugiese in irgendein Restaurant geht. Und, ähm, nur weil eben auch viele, viele, ich sag mal, Ausländer hier sind, ähm, die eben um sechs essen, haben sich die Restaurants angepasst. Ähm, wohingegen wenn du wahrscheinlich irgendwo ins Landesinnere fährst, auf 'n kleines Dörfchen, wenn's da 'n Restaurant gibt, dann werden die halt nicht wegen einem Touristen, der im halben Jahr kommt, äh, extra früh öffnen, sondern die passen sich halt den lokalen Gegebenheiten an.
Und wenn's eben heiß ist in 'nem Land, äh, vorwiegend, dann wird eben nicht um sechs gegessen, weil es einfach noch viel zu heiß um die Zeit ist, ne. Also das sollte man 'n bisschen beachten und muss dann eben seine Zeit 'n bisschen anpassen oder sich selber um seine Versorgung kümmern. Das ist, äh, sicherlich 'ne sinnvolle Geschichte.
Das Gute ist, Kokosnüsse gibt's hier immer. Also von daher konnte man sich dann da auch 'n bisschen retten.
Okay.
Was ich noch ganz spannend fand an diesem Örtchen war, dass die so 'ne, äh, also das ist keine Farm, aber wie so 'n Schutzbereich für Krokodile eingerichtet haben. Ähm, den kann man auch besuchen und man kann dann auch mit so 'nem kleinen Bötchen, was schon sehr wackelig aussieht und so, als würde es bald auseinanderfallen, kann man dann auch durch dieses Sumpfgebiet oder durch dieses Wassergebiet quasi durchschippern, ähm, oder sich durchschippern lassen. Ähm, nur mal so, um die Stimmung noch 'n bisschen zu heben, da gibt's 180 Krokodile, die dort leben und die da auch an der Straße rumlungern. Da ist zwar 'n, äh, Maschendrahtzaun, die Krokodile haben sich da aber 'n Loch reingemacht in den Maschendrahtzaun.
Also direkt wo man vorbeiläuft, die Krokodile sind einen Meter neben dir dann mit aufgerissenem Maul und das Loch ist halt so groß, dass die da locker durchpassen und die gehen dann wohl auch gerne mal nachts am Strand spazieren. Ähm, ich hab dann ehrlich gesagt immer den Hund hochgenommen, wenn wir da vorbeigelaufen sind, weil die wär natürlich 'ne sehr leichte Beute für so 'n, ähm, Tierchen. Und wir haben dann mit den Einheimischen darüber gesprochen, weil wir gesagt haben: „Ja, pff, wie ist das denn? Kommen die da nicht raus?" „Doch, doch, die, die laufen dann hier rum." „Ja, gab's da dann schon mal Zwischenfälle mit, äh, Kindern oder Me..., erwachsenen Menschen oder Hunden?" „Nee, nee, eigentlich nicht. Nur, nur Hunde essen die halt gerne."
Okay.
Also das da verschwindet halt dann immer mal wieder so 'n freilaufender Hund, aber das stört da nicht weiter, weil da gibt's ja genug so ungefähr. Wir haben keines gesehen, was frei lief, aber ich hab, äh, durchaus immer respektvollen Abstand gehalten, weil die Viecher sind nämlich auch ganz schön schnell, wenn die mal in Bewegung kommen. Ähm, das war so 'n, so 'n Highlight, was wirklich jedes Mal so, so 'ne leichte Gänsehaut, aber so 'ne coole Gänsehaut mir beschert hat, wenn ich da vorbeigelaufen bin.
Hast du Fotos gemacht von dem Krokos?
Ja, ich hab auch Fotos gemacht, auch von dem Loch im Maschendrahtzaun.
Okay, da sind wir sehr gespannt drauf. Ich, ich, ich will noch mal kurz auf die Kokosnuss zurückkommen, weil das, ich finde tatsächlich in Ländern, wo's quasi Kokosnüsse, äh, vom Baum gibt, das, das sollte man unbedingt probieren. Wenn man dann merkt, das ist nix für einen okay, aber vielleicht für alle, die das nicht kennen. Ihr kennt ja vielleicht die Kokosnüsse bei uns aus 'm, aus 'm Supermarkt, ne, diese kleinen braunen faserigen Kügelchen und wenn man Glück hat und die aufmacht, ist da so 'n bisschen Kokoswasser drin und schmeckt alles-
Ranzig.
Genau, mit, mit, mit 'n bisschen Pech, äh, eben ranzig und ölig. Und, ähm, die, die Kokosnüsse, die es eben hier gibt oder auch in, in Thailand, ähm, in Mexiko und, äh, hier tatsächlich weniger, da müsste man noch 'n bisschen südlicher kommen, wo eben die, die Palmen wachsen. Die sind viel, viel größer, weil da ist eben noch die ganze grüne Schale außen rum. Und die werden dann wirklich dort, äh, stehen die, also liegen die in riesigen Trauben, wie sie von der Palme geschlagen wurden, rum und dann, äh, holt er da seine Machete oder sie die Machete raus und, äh, dann wird die eben oben geköpft, die Kokosnuss, wird 'n kleines Loch reingeschlagen, dann kriegst du da 'n Strohhalm rein und dann kannst du quasi die Kokosnuss, äh, austrinken. Die ist halt randvoll im Normalfalle mit superleckeren Kokoswasser. Und danach machst du dir die eben, also weil jeder Mexikaner hat 'ne Machete dabei.
Wir auch.
Und, ähm, ich erinner mich auch noch an die Fotos mit der Machete. Und dann machst du die Kokosnuss halt damit einfach auf und kannst dann halt noch das Innere rausessen. Und das, das hatte null mit den Kokosnüssen zu tun, die ich hier mal in Deutschland gegessen hatte, ähm, sondern das ist einfach 'ne ganz andere Geschichte. Also wenn ihr die Möglichkeit habt und so was seht Nutzt das, macht das, probiert es aus. Es ist, äh, super lecker und, und kostet halt irgendwie, ich weiß gar nicht, wie viel Peso es kostet so 'ne Kokosnuss.
Also wir, wir kriegen sie immer für 20. Normalerweise für die Touristen verlangen sie 'n bisschen mehr, also umgerechnet ungefähr einen Euro für so 'ne Kokosnuss. Und, ähm, wir kaufen die immer direkt im Bündel, dann kriegen wir meistens noch welche dazu geschenkt und machen die dann selber auf und dann ist das Fruchtfleisch, je nachdem, wie man die bestellt, weil die Leute, die die schlagen, die haben natürlich total viel Erfahrung. Und wenn ich dann sag, ähm, ich möchte die, also übersetzt heißt das 'n halb, wie 'n halben Löffel, dann heißt es, dass das Fruchtfleisch noch so glibberig ist, dass man das wirklich mit so 'nem Löffelchen rausessen kann. Ähm, und das find ich am leckersten und da ist auch das Wasser ganz frisch und auch so leicht säuerlich und ist halt super, um sich zwischendurch hydra, hydriert zu halten und unser Hund liebt's auch.
Also von daher, Kokosnüsse frisch vom Baum sind einfach das Allerallerleckerste. Kann ich mich auch nicht satt essen dran.
Das, ich fand das auch sehr, sehr lecker. Ähm, und wie gesagt, hatte hier die deutschen Kok, also die man aus dem Supermarkt kennt, mal irgendwann probiert und dachte: „Nee, das ist gar nicht meins, das möcht ich nicht." Und das war halt kein Vergleich. Und ich würde sagen, mit diesem schönen Essensbild lassen wir's für heute gut sein und, und beenden die Folge. Wir sind schon hier relativ lange am Quatschen. Wir versuchen ja eigentlich immer so Richtung Dreiviertelstunde zu kommen und sind da schon wieder drüber. Und ich würde sagen, wir setzen das beim nächsten Mal fort. Ähm, wir sind jetzt in La Manzanilla bei den Krokodilen gewesen. Das heißt, wir haben noch die zweite Hälfte der Strecke und ja auch die ganzen Infos, ähm, wenn man das selber machen möchte. Seid super gespannt, wenn ihr fernwehmütig seid oder auch tatsächlich das spannend findet oder auch mal nach Mexiko wollt, dann seid gespannt auf die nächste Folge.
Abonniert auf jeden Fall unseren Podcast. Ich hab übrigens hier auf Google Maps so 'n bisschen die, äh, die Route mitverfolgt. Das hatt ich im Vorfeld jetzt nicht gemacht, sondern hab immer die Orte, die Nele gesagt hat, mir eingegeben und hab mir dann quasi so 'n bisschen auch die Route angeguckt. Das kann man sehr schön nebenher machen, wenn ihr uns jetzt hört und einfach, also na ja, jetzt ist zu spät, jetzt haben wir ja schon alles erzählt. Ich hätte das am Anfang sagen müssen, aber hört das halt einfach noch mal. Ähm, guckt euch das 'n bisschen an. Mehr dazu in den Show Notes, mehr dazu in der nächsten Folge. Danke, Nele, dass du uns 'n bisschen davon erzählt hast. Ich bin gespannt auf die nächste Episode. Wir haben uns ja tatsächlich noch nicht darüber ausgetauscht. Das heißt, ich hör das auch alles zum ersten Mal. Und ja, liebe Hörer, liebe Hörerinnen, bis zum nächsten Mal.
Tschüss.