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Camping-Trends 2023 - Teil 2

Episode 152 · 00:54:10

In dieser Folge setzen wir noch kurz das Thema "Trends im Fahrzeugbereich" fort, bevor es dann (fast) ohne Umweg zum Zubehör geht. Hier sehen wir klare Schwerpunkte in Produkten rund um Komfort, Energieversorgung und Trenntoilette.

Zur ersten Folge Camping Trends 2023.


Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute machen wir weiter mit unseren Campingtrends zweitausenddreiundzwanzig, Teil zwei.

Ja, da haben wir ja die letzte Folge mit einem schönen Cliffhanger beendet, aber ihr werdet's uns nachsehen, wir wollen immer so gucken, dass wir zeitlich 'n bisschen im Rahmen bleiben. Und wir haben festgestellt, dass wir doch auch bei den Themen, die jetzt noch kommen, vielleicht 'n bisschen Diskussionsbedarf haben. Deswegen würd ich sagen, ohne große Vorrede steigen wir gleich ein, aber am Ende der Folge geben wir noch die Gewinner zu unseren, äh, zu unserer App-Code-Verlosung von, von der ADAC Camping- und Stellplatzführer-App bekannt. Lohnt sich also auf jeden Fall dran zu bleiben.

Genau, und wir haben ja beim letzten Mal gestoppt, da hatte Nele über Campingboxen und Modulmöbel und so weiter gesprochen, mit denen man das Ganze aufba, ausbauen kann. Ich bin mir grade nicht mehr hundert Prozent sicher, ob wir auch schon über Zeltanhänger, Dachzelt und Aufstelldächer gesprochen hatten.

Nein, haben wir nicht.

Okay.

Das müssen wir auch noch machen.

Genau, dann, dann, das hängt sich ja so'n bisschen an das Thema an, Alltagsfahrzeuge campingtauglich zu machen und sie gleichzeitig eben auch im Alltag, kommt der Name her, noch benutzen zu können. Auch ein, ein Dachzelt, ein Zeltanhänger oder eben auch Aufstelldächer machen ja aus einem, sagen wir mal, normalen Fahrzeug ein mehr oder weniger Campingfahrzeug, was ihr eben entsprechend fürs Camping nutzen könnt. Und das ist auch etwas, was wir sehen, auch wieder sicherlich aufgrund der, ähm, eingeschränkten Verfügbarkeit von Fahrzeugen, dass die Leute eben einfach sich auf ihren PKW 'n Dachzelt oben draufpacken oder 'n Zeltanhänger hinten ranhängen und damit eben auch das, ein Campingfahrzeug haben, trotz vielleicht schlechter Verfügbarkeiten, weil eben diese Produkte besser verfügbar sind.

Ich muss sagen, die Nische Zeltanhänger hab ich lange Zeit sehr unterschätzt. Also wir, wir begleiten ja das eine oder andere Unternehmen wie zum Beispiel Campwerk schon seit einigen Jahren. Und ich muss mich wirklich immer wundern, wenn ich sehe, was die tatsächlich alleine auf Messen verkaufen. Das ist völlig irre und man sieht auch häufig mittlerweile auf der Autobahn oder unterwegs halt, ähm, Menschen mit Zeltanhänger. Die Zeltanhänger haben einfach den Vorteil, dass die natürlich viel leichter und kompakter sind als 'n normaler Wohnwagen. Ähm, man muss 'n bisschen aufbauen, aber insgesamt ist das auch schnell erledigt und man hat dann halt im Grunde in 'nem Format wie bei 'nem normalen, ähm, ja, so, so 'nem normalen Cargo-Anhänger eine komplette Wohneinrichtung mit Küchenzeile, mit Betten, auch teilweise super bequem.

Wir haben selber auch schon mal uns da 'n bisschen reingelegt und reingefläzt. Also das ist wirklich eine ganz tolle Art zu campen. Und, ähm, ja, da, da sehe ich auch noch mal, dass dieser Bereich sehr stark wächst. Da gibt's ja auch wieder Unternehmen, die da reingedrängt sind in den Markt und, ähm, das Gleiche gilt für Dachzelte auch. Was, was hast du da so beobachtet, Sebastian, an, an Trends bei den Dachzelten?

Dass ich mehr Dachzelte sehe. Ähm, also generell gibt's immer mehr Hersteller, die, die in dem Bereich unterwegs sind. Wir haben ja hier auch schon paar Folgen gemacht mit Gästen von den Dachzeltnomaden, die ja auch 'ne immer größere Community werden. Und, ähm, das Thema ist ja tatsächlich auch super charmant, ne. Ich nehm mein PKW und wenn der halt halbwegs 'ne Dachlast hat, die es zulässt, dass ich da so'n Dachzelt draufpacke, dann brauche ich eine Dachreling und, oder 'n Dachgepäckträger und dann kann ich mir dann 'n Zelt draufpacken. Bin trotzdem damit noch relativ, ähm, flexibel, weil das Zelt relativ oder sehr, sehr flach ist. Also, ne, es nicht so jetzt fünf Meter aufträgt und ich nirgendswo mehr durchkomme, sondern das Ganze, je nachdem, was ich von der Bauform habe, bei zehn, zwanzig Zentimetern bis, keine Ahnung, halben Meter, Worst Case, noch nicht mal ganz so ist.

Und demzufolge hab ich nach wie vor ein recht kompaktes Fahrzeug, kann aber eben auf 'm Campingplatz, auf 'm Platz, wo ich bin, das Ganze aufklappen und habe eben auch wieder je nach Größe einen bequemen Wohnraum für einen, 'ne Person, 'nen kuscheligen Wohnraum für zwei Personen oder auch Platz für 'ne ganze Familie. Auch da gibt's ja verschiedene Größen. Und es gibt immer neue Innovationen, neue Stoffe, die kommen, die leichter sind und, äh, haltbarer sind und so weiter und so fort. Also das ganze Thema wird halt immer bunter und das Angebot wird immer größer. Und wie gesagt, ich sehe selber, mag daran liegen, dass ich mich jetzt auch bisschen damit beschäftigt habe, aber immer mehr einfach Dachzelte, äh, mir entgegenkommen auf den Straßen. Und, ähm, das ist aus meiner Sicht auf jeden Fall 'n Trend, der sich dieses Jahr auch weiter fortführen wird, weil wie gesagt, ich kann mein Fahrzeug halt super einfach zu 'nem Campingfahrzeug aufrüsten.

Ja, und was du vorhin gesagt hattest, es ist halt im Grunde bei jedem Fahrzeugtypen möglich. Also es, ich hab auch schon Minicamper mit Dachzelten gesehen, reichlich sogar. Also da, da häng ich eben halt auch nicht dran, dass ich dann irgendwie 'ne besondere Fahrzeuggröße brauche. Ich brauch keine Anhängekupplung. Ich find das Thema sehr charmant, wobei ich persönlich, ähm, ich wär immer zu faul, da immer hoch und runter zu klettern, vor allem wenn ich dann nachts mal auf Toilette muss. Aber da gibt's 'ne ganz große Fanbase von diesem, äh, Thema und von daher denke ich, ähm, das mal im Auge zu behalten, äh, ist auf jeden Fall 'ne gute Idee auch für uns. Wir haben ja auch schon was, wir haben ja auch schon 'nen Artikel dazu gemacht, den können wir auch noch mal verlinken, ne. Sebastian, du hattest den fertig gemacht neulich mal.

Genau, da haben wir 'n großen, großen Überblick über das Thema Dachzelte gegeben. Und auch das Thema Aufstelt, äh, Aufstelldächer ist etwas, was wir immer häufiger sehen. Also es kommt ja aus dem Campingbus-Bereich, da ist es gang und gäbe, weil die Fahrzeuge eben keine Stehhöhe haben und durch das Aufstelldach eben nicht nur Stehhöhe bekommen an den Stellen, sondern zusätzlich auch eben noch 'n Schlaf-, ähm, raum hinzukommt und das Ganze setzt sich fort in den Ich sag mal, normalen Wohnmobilen. Also wir haben jetzt, äh, den Deseo von, äh, Bürstner auf der Messe gesehen, wo quasi jetzt ein, ein Aufstelldach angebaut ist mit so Luftbälgen, die gefüllt werden. Der Jochen Rode war da noch sehr skeptisch, wie, wie haltbar das ist, wie schnell das kaputtgeht.

Das wird jetzt einfach die Zeit zeigen müssen. An sich aber ganz spannend, weil ich eben hier auch wieder aus einem relativ kompakten Fahrzeug deutlich mehr Wohnraum rausholen kann, eben am, an der Stelle, wo ich's dann brauche. Das ist ja nichts anderes wie die Slide-Out, äh, bei Wohnmobilen und Kastenwagen, die es da auch gibt, ne, wo ich quasi, wenn das Fahrzeug fährt, relativ kompaktes Fahrzeug habe und aufm Stellplatz drücke ich dann das Knöpfchen und dann slidet eben an den Seiten auf einer Seite, auf beiden Seiten noch mal Wohnraum aus und ich bin halt plötzlich im riesigen Wohnzimmer, trotz dass ich 'n kompaktes Fahrzeug habe. Und Aufstelldächer geben eben genau diese Möglichkeit nur eben nach oben.

Also für uns ist es selber auch 'n Thema. Wir haben uns damit jetzt 'n bisschen näher beschäftigt. Das ist, äh, kein ganz günstiger Spaß, 'n bestehendes Fahrzeug mit 'nem Aufstelldach oder mit 'nem Hubdach auszurüsten oder nachzurüsten. Ähm, wir haben aber den Unterschied gesehen, wenn wir in unserem Transporter sitzen, alleine vom, vom Raumgefühl her ist es schon 'n Riesenunterschied. Also wir bräuchten jetzt nicht unbedingt 'n riesiges Aufstelldach, weil wir beide eins neunundsechzig groß sind. Wir könnten uns notfalls auch so 'n bisschen reinbuckeln. Aber das Gefühl, was man in 'nem Fahrzeug hat, das ja eh schon relativ klein ist, wenn ich da bisschen nach oben hin Raum gewinne, wirkt das ganze Fahrzeug gleich viel größer. Deswegen steht das auf jeden Fall bei uns auf der Wunschliste. Wir wissen aber noch nicht genau, ob wir uns eins, ähm, aufbauen lassen.

Ja, und nach oben hab ich ja auf den meisten Plätzen, ähm, eben auch Platz auf den meisten Stell- und Campingplätzen. Zur Seite ist manchmal knapp, aber nach oben ist eigentlich häufig Platz genügend und damit ist es eigentlich eine logische Geschichte, dass da auch mehr passiert. Da sind wir sehr gespannt, was da noch so alles auf uns zukommt und was wir dann auch alles dieses Jahr sehen werden an neuen Produkten und Lösungen.

Dann möchte ich mal 'n bisschen, äh, noch mal in den Wohnwagenbereich reingehen, weil das ja auch was ist, was uns persönlich immer betrifft. Wir stellen fest, dass immer mehr Wohnwagen-Camper ihre Fahrzeuge zumindest minimal autark machen wollen. Also mit 'ner Batterie, mit 'nem größeren Frischwassertank, ähm, teilweise auch mit fest verbauten Abwassertanks. Das ist auf jeden Fall aus meiner Sicht 'n Trend. Da denke ich, können die Wohnwagenhersteller noch 'n bisschen 'n Schüppchen zulegen, was das Zubehör angeht, weil bisher ist im Wohnwagenbereich eben so der Standard, wenn ich mir 'ne, 'ne sogenannte Autark-Batterie zulege, dann, ähm, ist die halt wirklich mehr oder weniger nur dazu da, um Licht und Pumpe, Wasserpumpe zu betreiben.

Sehr viel mehr hält die nicht aus vom, äh, von der Leistung her und den Nuva natürlich. Dafür sind die ja ursprünglich mal eingesetzt worden. Ähm, also da, da würde ich noch großes Potenzial bei den Aus-, äh, Ausbauern und bei den Herstellern vor allem sehen, dass die da noch mal so 'n bisschen sich Gedanken machen, was kann man denn den Leuten schon ab Werk anbieten? Weil nicht jeder und nicht jede möchte sich da im Nachgang dann zum Wohnwagen kaufen noch intensiver mit beschäftigen, was, ähm, ja Stromerzeugung, Stromverbrauch und so weiter angeht und sich da selber in die Elektrik reinfuchsen. Ähm, da kannst du aber noch 'n bisschen mehr zu sagen, was, was da die Möglichkeiten angeht.

Na ja, die größte oder die Grundfrage ist ja immer, wie groß mein Fahrzeug, wie viel kann ich zuladen, wie viel Platz hab ich generell noch, ne. Da ist ja grad bei kleinen Wohnwagen schnell, dass eine der Fahnenstange erreicht. Ähm, aber eben durch, durch Lithiumbatterien zum Beispiel, die eben oder Lifepo-Batterien, um genau zu sein, die deutlich leichter sind als ihre normalen Nassbatteriekollegen. Ähm, durch diese Lösungen zum Beispiel hab ich jetzt die Möglichkeit, eben auch Stärke oder mehr Leistung oder mehr, mehr Energie sozusagen in meine Batterie bei weniger Gewicht und unter Umständen weniger Größe mitzunehmen und damit nicht nur meinen Nuva zu betreiben oder eben auch 'n paar Tage mit Kühlschrank, mit Fernseher, mit Kaffeemaschinen und was ich alles habe neben Licht und-- Also Licht ist ja generell 'n Verbraucher, der nicht, nicht viel Energie braucht mit den ganzen aktuellen LED-Technologien.

Äh, und Wasserpumpen sind eigentlich, weil sie immer nur kurz laufen, auch kein Thema, aber grad so Kühlschrank, Fernseher und so was, vielleicht auch 'ne Klimaanlage sind schon sehr große Verbraucher, wobei 'ne Klimaanlage in 'nem Wohnwagen auf Batterie laufen zu lassen, da muss das schon 'n großer Wohnwagen sein. Also das muss man auch noch mal einschränken.

Also das würd ich jetzt auch nicht unbedingt empfehlen, aber dass zumindest man halt, ja mal zwei, drei, vier Tage ohne Stromanschluss stehen kann. Das ist jetzt nicht nur für Leute, die so wie wir auch mal zwischendurch frei stehen mit dem Wohnwagen interessant, sondern auch weil wir jetzt immer wieder festgestellt haben, dass auch auf kleineren Campingplätzen grade, ähm, nicht immer genügend Stromanschlüsse vorhanden sind. Grade wenn, wenn irgendwie Hauptsaison ist und man 'n bisschen spät anreist, dann kann's durchaus mal sein, dass man keine Steckdose mehr erwischt. Und da ist es dann natürlich super praktisch, wenn man davon 'n bisschen unabhängig ist. Ähm, das ist aber gleich noch mal 'n Thema, auf das wir im Zubehörbereich kommen werden. Mir ist nur wichtig, auch noch mal dazu zu sagen, dass natürlich bei Wohnwagen häufig der limitierende Faktor auch für längere Freistehaktivitäten das Wasser ist.

Also sowohl das Frischwasser als auch das, ähm, Grauwasser und natürlich die Toilette. Auch dazu kommen wir noch mal. Ähm, aber da würd ich mir auch mal so 'n bisschen wünschen, dass da vielleicht im Wohnwagenbereich noch mal neu gedacht wird, weil man halt praktisch-- Also mir wär jetzt kein Hersteller bekannt, der zum Beispiel ab Werk als Sonderausstattung 'nen Festwasser, äh, festen Grauwassertank mit anbietet oder auch 'nen großen Frischwassertank im, im, ähm, Standardbereich. Wir haben jetzt schon den Ja, den großen Frischwassertank sozusagen, der hat einundvierzig Liter, soweit ich mich erinnern kann oder zweiundvierzig Liter. Ja, da kommt man halt mit zwei Personen auch nicht so wahnsinnig lange hin, ne. Also da muss man dann immer wieder mal, ähm, improvisieren und das wäre schön, wenn man da mal, ja, Alternativen anbieten würde für die Leute, die es halt wirklich brauchen.

Ja, es wird sich ja zeigen, wie, wie stark das eben ein, ein Trend wird, ne. Also ich meine, du hast angesprochen, man kann mal später kommen und kriegt dann keine Stromsäule mehr. Es ist, kommt vielleicht komfortabler auch mit 'ner eigenen Batterie und eigenem Wassertank und man kann unter Umständen, wobei da ist meist der Strom der limitierende Faktor eben auch den weiter entfernten, unterm Baum chilligen Platz auf dem Campingplatz abbekommen, der dann vielleicht auch so weit weg ist, dass er keine Stromversorgung mehr hat über eine Stromsäule oder ich 'n hundert Meter Kabel bräuchte, ne. So 'ne Sachen kann man dann nutzen und da ist aber-

Ja oder, äh, Entschuldigung. Oder eben wenn ich halt das machen möchte, was wir vorhin gesagt hatten, auf Privatstellplätze fahren.

Ja.

Da ist ganz, ganz häufig einfach kein Stromanschluss und keine Entsorgung da.

Das stimmt. Ja, da ist halt die Frage, wie groß oder wie viele es wirklich gibt, die das mit dem Wohnwagen machen. Da fehlt mir tatsächlich so 'n bisschen der Einblick. Deswegen ist das auch eher so dein Thema, wie viele Menschen halt wirklich mit dem Wohnwagen auch auf so Plätze sich stellen wollen. Und dann wird man sehen, ob sich die Hersteller da auch bewegen. Aber auch das wird halt so verzögert stattfinden, dass man da erst mal selber aktiv werden muss. Und ich glaube, da sind dann vielleicht Lösungen mit erst mal 'nem, 'nem, 'nem Grauwassertank, den man auch rausstellen kann, den man aber dann zuschrauben kann und mitnehmen kann, ähm, plus vielleicht noch extra Frischwasser, schnelle Lösungen. Und zum Thema Strom, da kommen wir nachher genau noch mal bei den Produkten, was man da vielleicht auf die Schnelle machen kann, um das Ganze zu nutzen.

Also meine Theorie ist, dass sich eher die Stellplatzbetreiber bewegen werden schnell als die Hersteller. Aber das lassen wir jetzt mal so stehen. Kommen wir zum nächsten Thema: E-Mobilität.

Genau.

Das hat ja, beschäftigt uns, ähm, seit langer Zeit. Wir beobachten die Entwicklungen und dieses Thema E-Mobilität wirkt sich ja auf ganz verschiedene Lebensbereiche auch des Campings aus.

Genau. Äh, im Endeffekt ist es erst mal in erster Linie ein Fahrzeugthema, sowohl wenn ich mit dem Campingbus, Wohnmobil oder eben auch mit dem Wohnwagen unterwegs bin. Im Wohnmobilbereich sind die rein elektrischen Lösungen noch also sehr, sehr überschaubar, um es mal so zu sagen. Ähm, tatsächlich so richtig auf dem Markt gibt es gar nichts. Da ist am nächsten, was kommt, gerade die, die Amerikaner, die jetzt den ersten Elektrovan, also 'n richtig großen Kastenwagen vorgestellt haben. Aber auch das ist noch sozusagen in der letzten Betaphase. Das heißt, da fahren jetzt quasi ausgewählte Menschen damit rum und testen sozusagen jetzt die letzten Sachen, um das Ganze dann in die Serienproduktion einfließen lassen zu können.

Die wird vielleicht dieses oder nächstes Jahr starten. Wo es deutlich spannender ist, ist das Thema Campingbus. Ähm, da haben wir auch schon 'ne, 'ne Podcast-Folge hierzu gemacht, wo wir einen Gast dabei hatten, der mit dem E-Vanster unterwegs ist. Das sind Sachen, die kann man kaufen, die sind im Angebot oder die, ne die sind nicht im Angebot, aber die gibt es sozusagen. Wir haben den, den VW-Bus, Elektrobus, der jetzt, äh, quasi verfügbar ist, der jetzt auch als Campingversion kommen soll, wo es auch die ersten Ausbau gibt, die da Sachen machen. Ähm, da kommt Bewegung rein und das ist mittlerweile auch in einem spannenden Bereich. Ähm, und natürlich im Zugfahrzeugbereich, also wenn ich 'n Wohnwagen hin, hinten dranhänge, dann-- Also der Zoe letzten Endes, den wir hier als oder wir haben ja auch wiederum 'n Podcast gemacht, wo wir einen Gast da hatten, der mit 'nem Renault Zoe unterwegs ist.

Der hat 'n Zeltanhänger hinten dran, der dort sozusagen seinen Trumpf ausspielt mit Leichtigkeit, aber eben auch hier mit Tesla und, ähm, BMW und Polestar und wie sie alle heißen. Wenn man einen leichten Wohnwagen hat und das ist übrigens wieder ein Trend, den wir auch sehen, das sind nämlich leichte kleine Wohnwagen, die man auch mit vielen Elektrofahrzeugen ziehen kann. Das ist ein Trend, den wir beobachten. Und, ähm, ich glaube, da ist so die elektrische Revolution am weitesten, weil tatsächlich die Menge an Elektroautos immer mehr zunimmt. Und wenn es dann zusätzlich eben kleine leichte Campinganhänger gibt, ähm, oder eben auch Wohnwagen gibt, dann ist das natürlich erst mal eine perfekte Symbiose, weil die kann man ganz gut entsprechend mit den Elektrofahrzeugen ziehen.

Ja, kleine Wohnwagen, du hast es schon angesprochen, das will ich jetzt auch gar nicht mehr so lange ausdehnen, sonst wird die Folge wieder ewig. Ähm, haben wir 'nen Artikel schon zu gemacht zum Thema Mikrocaravans. Den haben wir auch kürzlich erst aktualisiert, weil sich da eben unter anderem die Preise sehr deutlich geändert haben. Und derzeit bereiten wir gerade einen Beitrag vor zum Thema kleine Wohnwagen mit Toilette und kleine Wohnwagen mit Toilette und Dusche. Weil wir halt auch feststellen, dass zwar die Leute gerne kompakt unterwegs sind, so wie wir ja selber auch, aber dass man sich trotzdem so 'n gewissen Komfort wünscht und da haben wir ein paar ganz steile Dinger ausgegraben schon. Also zum Beispiel auch den, den kleinen Pino Caravan XL, der halt wirklich 'n Mini Wohnwagen ist, aber voll ausgestattet mit Toilette und Dusche.

Ist klar, dass man da keine Vollbäder nehmen kann. Aber das finden wir halt auch ganz spannend, die Entwicklung weiter zu beobachten, weil die halt auch dem Trend der Luxusfahrzeuge so 'n bisschen entgegensteht. Und ja, da wird's also in Kürze auch noch mal was bei uns bei Camper Style geben.

Ja, ansonsten, wie gesagt, Elektro hier absoluter Trend ist aus meiner Sicht unausweichliche sozusagen Zukunftstechnologie der Verbrenner Ist einfach ineffizient, wenn wir draufgucken aus Elektrosicht. Ähm, da gibt's sicherlich noch ganz viel zu optimieren und wir sind da ja noch immer in einer Anfangsphase letzten Endes, was die E-Mobilität angeht. Aber ich finde schon sehr weit und es gibt ein immer größeres Angebot an immer spannenderen Fahrzeugen. Und ich glaube, hier werden wir sehr viel noch dieses Jahr sehen und nächstes Jahr mit Sicherheit noch viel, viel mehr.

Ja, und dann, ähm, noch ganz kurz als Einwurf das Thema Führerscheinklassen, was ja auch immer im Zusammenhang mit Elektromobilität genannt wird bei Wohnmobilen, dass da, äh, die Führerscheinklasse erweitert werden muss, damit auch, ähm, die Fahrzeuge ein bisschen schwerer sein dürfen. Das scheint ja im Moment auch gerade in der Umsetzung sich zu befinden. Es wurde für dieses Jahr eine Gesetzesänderung angekündigt, also auch sozusagen die formellen Voraussetzungen wären dann auch erfüllt, was ja immer so ein Argument gegen diese Fahrzeuge war.

Ja, da sind wir sehr gespannt, was, was da noch alles kommen wird. Aber wie gesagt, großes Trendthema aus unserer Sicht. Ja, bevor wir gleich noch mal ins Zubehör einen größeren Blick werfen, noch mal ganz kurz, welche Reiseregionen und Länder so im Trend liegen. Das werden wir jetzt aber auch nur ganz kurz anreißen, weil wir dazu einfach auch noch mal eine eigene Folge machen wollen. Da werden wir uns wieder einen Gast dazu einladen, der da einfach ein bisschen mehr Zahlen hat. Ähm, die Einladung müssen wir noch schreiben. Das haben wir uns aber so überlegt, weil es einfach mehr Sinn macht. Was, äh, aus unserer Sicht die Trendländer sind, äh, ist erst mal die Region. Alles, was im Süden liegt, wird dieses Jahr deutlich häufiger angereist als die letzten Jahre. Ist auch nicht verwunderlich, ähm, weil Baden und, äh, Sonne, das ist was, wo viele jetzt nach lechzen und auch Kroatien nach wie vor das Trendland 2023.

Grad jetzt mit der Euroeinführung dieses Jahr noch mal deutlich attraktiver geworden. Wir haben auch mal ein bisschen dahinter geguckt. Wir wollen da jetzt gar nicht zu viel drauf eingehen, weil wir da auch noch mal gerade einen Artikel auf dem Magazin planen, wo wir wirklich auch mal gucken wollen, was kostet Camping in Kroatien eigentlich? Aber so im ersten Blick ist Kroatien eher ein teures Campingland und dieses Schnäppchen machen ist ein bisschen vorbei. Das tut dem Charme des Landes und den schönen Plätzen und de-der schönen Natur und so weiter keinen Abriss, aber für 'n Schnäppchenurlaub mag man vielleicht noch finden, aber die Regel ist es nicht mehr. Ähm, aber wie gesagt, da sind wir gerade in der Recherche, dann können wir das noch mal genauer sagen.

Ja, und neben Kroatien, ähm, sind und waren bei deutschen Campern besonders Italien und Frankreich beliebt. Also das sieht man einfach anhand auch der Buchungen, dass da jetzt Südeuropa wieder ganz deutlich zugelegt hat. Da haben wir uns bei den, ähm, verschiedenen Campingplatzportalen mal so ein bisschen eingelesen. Und in Deutschland, na ja, wenig überraschend, Nord- und Ostsee, äh, Bodensee, Schwarzwald und, und Alpen. Das sind, glaube ich, die Ziele, die einem auch da spontan einfallen würden. Ähm, was mich ein bisschen gewundert hat, war, dass, ja, wobei das ist ja schon fast Alpenregion, also so, so, äh, Chiemsee und solche Starnberger See, Ammersee, dass das nicht mit auf der, äh, Hitliste war, aber ich denke, das zählt wahrscheinlich dann zum Alpenraum.

Ja, und letzten Endes ein Trend, der sich weiter fortsetzen wird. Es ist überall voll. Wir haben das, ähm, in der letzten Folge schon angesprochen. Es sind halt die Plätze oder die verfügbaren Stellplätze nicht so schnell mitgewachsen wie die Neucamper und die Neufahrzeuge, die dazugekommen sind. Ähm, und, äh, auch die privaten Plätze, die neu hinzugekommen sind, können das Ganze nicht auffangen. Und wir sehen's jetzt auch hier gerade in der Algarve jetzt im Winter ist halt hier Saison und hier ist es überall rappelvoll. Ähm, das wird jetzt erst mal die nächsten Jahre dazugehören, ne? Wen das stört, der muss halt ausweichen ins Inland. Also we-wer, wer hier ins Inland fährt, klar, da hab ich nicht mehr das, das entspannte mediterrane Klima wie unten am Meer im Winter, sondern da wird's eben auch mal kalt.

Also selbst wir hier, die wir, na ja, was werden wir, fünfzehn, zwanzig Kilometer vom Meer weg sind, merken das schon mehr. Und wenn ich dann eben noch mal hundert Kilometer Landesinnere fahre, da hab ich keine Menschen mehr, aber eben auch Minusgrade, auch hier in Portugal. So. Da muss ich dann durch, ähm, aber da kann ich auf jeden Fall noch ungestört auch auf Campingplätzen stehen, ohne dass ich da fünftausend, äh, Leute neben mir stehen habe. Aber das entspannte alleine am Meer stehen, das wird's wahrscheinlich an vielen Bereichen einfach aktuell nicht mehr geben.

Ja und wer sich in Deutschland für ein bisschen weniger ausgetretene Pfade interessiert, dem, äh, würde ich empfehlen, sich mal die Serie "Geheimtrips Deutschland" von unserem Autor Hubert durchzulesen. Der hat jetzt auch gerade wieder neue Artikel in der Bearbeitung und ich bin jedes Mal völlig fasziniert, weil das halt Regionen sind, die ich teilweise auch überhaupt nicht kenne, ähm, beziehungsweise die mir vielleicht vom Namen was sagen, aber, ähm, die wir noch nie selber bereist haben und der hat da so tolle Sachen, ähm, immer in petto, die er da niederschreibt. Also das lohnt sich auf jeden Fall, da mal 'n Blick reinzuwerfen. Und zu, äh, bezüglich Reiseländern: Da hab ich jetzt neulich gelesen, dass Liechtenstein, also ein sehr kleines Land, ich glaube sogar das am wenigsten beliebte Reiseland Europas ist und deswegen haben wir uns vorgenommen, das jetzt mal zu bereisen, weil da wird's dann sicher nicht so voll sein.

Okay, das wird dann also nächstes Jahr das Trend-Campingland werden.

Natürlich, wenn wir das ja, wenn wir das ja ankündigen, dann muss das ja zum Trend werden.

Okay, dann lass uns wie gesagt gar nicht weiter in die Länder reingehen. Da gucken wir noch mal in einer eigenen Folge drauf und geben euch da vielleicht auch noch mal so ein bisschen, äh, weniger Trends, aber mehr Geheim-, na ja, Geheim-, bisschen Tipps mit, wo man vielleicht auch noch günstiger campen kann. Schauen wir mal auf die große weite Welt des Zubehörs. Was, welche Trends sehen wir dort dieses Jahr, Nele?

Also da erkenne ich 'nen klaren Trend auch wieder in Richtung Komfort. Ähm, das meiste sind gar keine neuen Produkte, aber ich merke, dass immer mehr Leute die sich zulegen. Also zum Beispiel Stichwort Mover, also Rangierantrieb für Wohnwagen, wo ich dann eben nicht mehr den Wohnwagen mit, mit der Hand in die Parzelle schieben muss, sondern einfach wie so 'n ferngesteuertes Auto mit der Fernbedienung das Ganze erledigen kann. Das war früher so 'n bisschen als alte Leute Zubehör verspottet. Wir haben schon lange einen, weil auch bei den Touren, die wir machen, brauchen wir den einfach durch diese ganzen abschüssigen Campingplätze und Privatgrundstücke zum Beispiel bei euch, auf denen wir dann gerne stehen. Da kommst du mit dem Auto gar nicht rein, ähm, wenn der Wohnwagen dran hängt. Also da seh ich 'nen klaren Trend, dass auch immer mehr junge Leute einfach sagen, warum soll ich mir die Arbeit machen, ähm, wenn ich doch das ganz bequem machen kann und in zwei Minuten erledigt habe?

Übrigens ist so 'n Mover auch für den Unterstellplatz sehr praktisch, weil man da ja häufig irgendwie in 'ner engen Scheune steht oder sehr eng zwischen anderen Fahrzeugen, wenn man den Wohnwagen zwischen den Reisen abstellt. Also auch da, warum soll man sich schwerer machen, als es sein muss? Und das Gleiche gilt fürs Thema Hubstützen. Da gibt's also mittlerweile auch für Wohnwagen elektrische und sogar hydraulische Hubstützen, die man dann eben auch nicht mehr per Hand aus- und einkurbeln muss, sondern ganz einfach ebenfalls mit 'ner Fernbedienung oder mit 'nem Bedienpanel, äh, nutzen kann. Und das Gleiche gibt's eben auch für Wohnmobile. Da ist es nicht ganz so wichtig wie beim Wohnwagen, dass man da noch mal zusätzliche Stützen hat, weil ja schon quasi die vier Räder 'nen gewissen Stützeffekt haben an den vier Ecken des Fahrzeugs.

Aber es ist halt ganz schön, weil man auch bei einigen Stützensystemen dann 'ne automatische Nivellierfunktion dabei hat. Also ich brauch dann gar nicht mehr auf Auffahrkeile fahren, sondern das erledigen dann die Stützen. Ähm, wie gesagt, ist 'ne Komfortgeschichte. Muss man nicht haben, aber da sehe ich eben ganz stark auch bei uns zum Beispiel sogar in der Anfängergruppe, wo man ja sagt, ja gut, am Anfang muss man so was nicht alles haben, aber auch da ist immer wieder die Nachfrage gerade nach den Rangierantrieben für den Wohnwagen.

Ja, ansonsten in der Technik das Thema Konnektivität, also das heißt die Verbindung einzelner Geräte, Sensoren, ähm, auch mit, mit Apps, die, die ich eben von außerhalb steuern kann. Wobei ich da gerade eher den Trend sehe, dass das zwar alle mehr und mehr einführen und nutzen, aber auch jeder sein eigenes Süppchen, ähm-

Ja.

letzten Endes kocht und wir dort also erst mal jetzt in naher Zukunft, äh, zig verschiedene, äh, Lösungen haben werden in den Campingfahrzeugen. Also ihr kennt das noch mit den Fernbedienungen. Da habt ihr einen für den Mover und einen für den Fernseher und eine für die-

Ja.

Klimaanlage und dann noch einen fürs, äh, fürs Licht und noch eine, was weiß ich wofür, für den Satellitenreceiver. Und so 'n bisschen sehe ich das gerade auch bei der Konnektivität. Ich bin großer Fan davon, aber ich weiß oder ich beobachte auch immer wieder, dass die Firmen dann quasi ihre eigene Suppe kochen. Das hat zum Teil sehr valide Gründe, warum die das tun, weil sie eben sagen, dann haben wir die Kontrolle darüber über unsere Geräte. Wir wissen, dass da nichts kaputtgehen kann, niemand was falsch bedienen kann. Und gleichzeitig ist es aber eben auch der Schutz, dass natürlich Hersteller ihnen, äh, Produkte streitig machen oder ihre Produkte mit verkaufen, wenn man ja seine eigene sozusagen Welt dort hat, in die kein anderer rein kann. Also ich seh das sehr kritisch und ich sehe auch einige Hersteller, die halt sagen: "Ja, wir sind ja offen, man kann alles anbinden."

Das ist dann teilweise ein schönes Marketingargument da draußen, aber gar nicht so einfach möglich. Lange Rede, kurzer Sinn: Konnektivität ist 'n großes Thema. Alles wird smarter, alles kommuniziert miteinander und arbeitet besser zusammen. Und auch einige Fahrzeughersteller, Mercedes zum Beispiel, arbeiten ja daran, quasi da zentrale Lösungen anzubieten. Ähm, grad haben wir 'n bisschen Wildwuchs. Das ist, glaube ich, so 'ne normale Entwicklung und ich kann nur hoffen, dass es dann irgendwann der Markt vielleicht ein bisschen stärker regelt. Wobei im Campingbereich sehe ich wenig, dass der Markt regelt, weil der Markt halt einfach völlig ausgehungert ist und alles kauft, was da ist. Schauen wir mal, was da kommen wird. Es gibt auch 'n paar Hersteller vielleicht als noch abschließend, die sich da versuchen und so allgemeine Lösungen anzubieten und es gibt auch 'n paar Bastelprojekte.

Aber ich glaub, das ist halt für Bastler nett, aber für die meisten Menschen, die keinen Bock haben, sich da irgendwie ewig lange auseinanderzusetzen und keine Motivation haben, ist das halt auch nicht das Wichtige. Also wird sich zeigen, wie schnell das da 'n bisschen einheitlicher und interkonnektionärer wird.

Kann ich bestätigen deine Beobachtung. Wir hatten ja auch diesbezüglich auf 'm Caravan Salon im Sommer einige Gespräche und, also ohne das jetzt wirklich bestätigt zu haben, aber ich hab eher das Gefühl, dass seit den letzten Messen, auf denen wir waren, eher die Abschottung so 'n bisschen vorangeschritten ist als die Öffnung.

Ja.

Ähm, wie gesagt, das jetzt ist nur 'n Gefühl von mir. Ähm, das kann man auch sicherlich nicht für alle Hersteller sagen oder für alle Zulieferer, aber bisher gibt's keine Lösung von 'ner größeren Firma, die, ähm, die quasi alle wichtigen, ähm, Komponenten-Zulieferer unter einem Dach hat, soweit ich weiß. Es gibt aber einen kleinen Anbieter aus den Niederlanden, ähm, ich meine, die heißen E-Trailer. Da haben wir auch drüber berichtet. Da muss ich noch mal die Infos raussuchen. Der versucht grade, den Markt so 'n bisschen zu öffnen und hat auch schon einige wichtige Partner an Bord, ähm, die ihre Schnittstellen freigegeben haben. Und das ist 'ne ganz schöne Lösung, aber bisher auch aus meiner Sicht noch nicht, wie soll ich sagen, noch nicht ausgereift genug, um das Ganze massentauglich zu machen.

Das geht zum Beispiel im Moment, ähm, die Steuerung nur über Bluetooth und ich glaub WLAN, aber eben noch nicht übers Mobilfunknetz. Das heißt, wenn ich weiter weg bin von meinem Fahrzeug, kann ich halt auch gar nix mehr steuern. Also das sind alles noch so Punkte, da ist noch Optimierungsbedarf. Aber ich denke, da wird sich auch in den nächsten Jahren was tun müssen, weil die Leute einfach auch immer mehr gewohnt sind, dass ihre, ähm, ihre Geräte sich irgendwie smart verbinden lassen.

Ja, wir haben auch zu Hause immer mehr Menschen, die, die, ähm, sprachgesteuerte Assistenten benutzen. Ob sie, äh, ich will jetzt den Namen nicht nennen, weil dann springen die bei euch an, wenn ihr welche habt, ähm, die mit A anfangen und mit S anfangen und wie sie alle heißen. Und, äh, wir haben so eine auch im Wohnmobil gehabt, äh, um, um uns hier 'n bisschen das ganze Leben komfortabler zu machen und da werden wir mehr von sehen und dass die Leute, wenn sie's zu Hause gewöhnt sind, das natürlich auch gerne im Camping benutzen. Und wir werden sicherlich auch noch 'n paar Security-Themen sehen. Also sprich, wir werden 'n paar, äh, wie soll ich sagen, äh, schlecht umgesetzte Lösungen sehen. Also ich hab mir die eine oder andere Konnektivitätslösung auch mal bisschen genauer angeschaut, nicht im Detail, aber das ist stellenweise schon sehr abenteuerlich und nicht immer sonderlich gut durchdacht.

Und je mehr diese Produkte genutzt werden, desto mehr werden sich auch, äh, Sicherheitsforscher im besten Fall, im schlimmsten Fall Hacker damit auseinandersetzen, ähm, die das dann eben offenlegen oder eben auch missbrauchen. Und die Möglichkeiten sind natürlich, je tiefer die ganze Geschichte eingreift, desto größer. Also das ist die auch 'ne negative Seite der ganzen Technologie. Das hat man letzten Endes immer, ne. Und das muss jeder dann auch für sich 'n bisschen abschätzen, wie weit er da gehen möchte. Aber auch da werden wir, glaub ich, mehr sehen. Gab ja auch in den letztes Jahr so 'n paar Sachen mit, mit Schlüsseln und, ähm, Funkfernbedienungen, die man relativ einfach überlisten konnte und da werden wir sicherlich auch noch das eine oder andere sehen. Ich würd's jetzt nicht als Trend bezeichnen, aber das ist auch sicherlich 'ne Sache, die auf jeden Fall passieren wird.

Dann kommen wir zu deinem Lieblingsthema: Lithium-Ionen beziehungsweise LiFePO-Batterien.

Genau, das, das ist zwar immer noch ein Thema, was, ähm, in der Erstanschaffung ist so 'ne LiFePO-Batterie erst mal deutlich teurer als so 'ne Nassbatterie. Also vielleicht auch hier noch mal ganz zur Erklärung, was das überhaupt ist. Ähm, 'ne Nassbatterie ist das, was ihr in euerm PKW habt im Normalfall. Also das heißt, da ist, äh, sind Bleiplatten drin und da ist 'ne Säure drin. Das gibt's dann noch in verschiedenen Weiterentwicklungen mit Vlies und, äh, bisschen verdickter Säure und so weiter. Aber auf jeden Fall ist die Funktionalität immer dieselbe. Wir haben Bleiplatten, äh, und wir haben so 'ne Säure drin und zwei Pole dran und da wird eben Energie drin gespeichert und kann wieder abrufen. Ein normaler Akkumulator, den man im Auto oder im Wohnmobil hat, äh, relativ günstig, ähm, kann so grob zur Hälfte entladen werden.

Wenn man's weiterhin lädt, fängt's an, Schäden zu nehmen, die dann auch unter Umständen irreparabel sind. Sind relativ schwer, kann ich nur stehend einbauen, weil wenn ich sie hinlege, läuft die Säure aus, können unter Umständen ausgasen, müssen also quasi 'n bisschen Verbindung nach außen haben. Gibt so verschiedene Vor- und Nachteile und, ähm, in verschiedenen Bauformen auch weniger Nachteile, aber allen einher, sind relativ groß und relativ schwer und speichern in Relation recht wenig Energie, wenn wir aus der LiFePO-Schiene gucken. LiFePOs oder Lithium-Eisenphosphat-Batterien sind quasi eine neue Batterietechnologie. So 'n bisschen, äh, funktionieren die wie die Lithium-Ionen-Batterien, die ihr aus eurem Mobiltelefon und so weiter kennt. Die funktionieren eben nicht mehr mit 'ner Flüssigkeit.

Das heißt, die kann ich im Normalfalle, nicht alle, aber die meisten auch liegend irgendwo einbauen, ähm, und in verschiedenen Varianten einbauen. Und ich kann die eben, da die aus vielen kleinen Zellen bestehen, auch in relativ lustige Formen bringen, um sie überall reinbauen zu können. Also es gibt eben Modelle, die super und beim Ducato unter den, äh, Sitz zum Beispiel passen, so die man einfach nachrüsten kann. Sie sind häufig in derselben Bauform wie normale Batterien, damit sie sich eben einfach austauschen lassen und bringen aber den Vorteil mit, dass sie eben fast vollständig entladen werden können. Sie können mit wesentlich höheren Strömen geladen werden. Das heißt, sie sind schneller wieder voll und sie sind eben deutlich leichter bei gleicher Energiemenge, die sie speichern und im Normalfalle auch deutlich kleiner.

Sie brauchen Regeltechnik. Sie haben häufig den Nachteil, dass sie unter null Grad nicht mehr geladen werden können. Deswegen muss man sie unter Umständen wieder beheizen oder dotieren, also bestimmte Stoffe mit einbringen, die's dann wieder teuer und anfällig machen. Ähm, aber es gibt da eigentlich für alles 'ne Lösung. Wenn ich eh nur im Sommer unterwegs bin, ist mir das ganze Thema Temperatur recht egal und wenn ich sowieso in 'nem beheizten Bereich meine Batterie habe, ist es mir auch egal. Ähm, aber lange Rede, kurzer Sinn: Die Batterien sind weiterhin absolutes Trendthema. Sie sind, und das hab ich eingangs erwähnt, in der Anschaffung zwar teurer, aber, äh, in der, ich sprech immer, man spricht von TCO, total cost of ownership, also quasi die Gesamtkosten, während man dieses Produkt besitzt, sind sie deutlich günstiger als Nassbatterien, weil sie einfach viel länger halten.

Sie haben, ähm, 3000, 5000 Ladezyklen. Das heißt, man kann sie 3 bis 5000 mal aufladen und wieder leer machen, bis sie quasi verschleißen. Das ist bei Nassbatterien deutlich, deutlich weniger. Ähm, sie sind eben, ähm, kompakter, sie sind leichter. Also sie haben unheimlich viele Vorteile. 'N großer Teil davon sind natürlich wieder Komfortmerkmale, aber absoluter Siegeszug aus meiner Sicht im, im Campingbereich und setzen sich immer mehr durch. Und es gibt viele Hersteller, die sie zwar oft noch als Option mit anbieten, auch wenn ich mir 'n Neufahrzeug konfiguriere, aber ich glaub, die werden halt in immer mehr Fahrzeugen auch dann zur Standardausstattung gehören und sind halt auch im Zubehör zum Nachrüsten einfach super spannendes Produkt.

Ja, und damit auch zusammenhängend dann noch mal das Thema Solaranlagen. Da beobachten wir ja auch, ähm, 'ne Entwicklung in verschiedene Richtungen. Also zum einen Solaranlagen, die fest verbaut werden, die auch immer leistungsfähiger werden, ähm, dann aber auch kleine Solaranlagen, tragbare Panels, da, äh, die man dann eben nicht mehr fest verbaut, sondern nach Bedarf in die Sonne stellt und damit verbunden dann, ähm- Ja, wenn man eben keine festverbaute Batterie hat, eventuell auch kleinere Power Stations, also tragbare Batterien, die man an die Solaranlagen anschließen kann.

Ja, letzten Endes bei den Solarpanelen, äh, gibt es auch oder findet man auch immer neue Halbleiterstoffe, mit denen man quasi aus, äh, Sonne Strom herstellen kann, die immer effizienter werden. Also da werden wir in den nächsten Jahren sicherlich auch ganz neue Technologien sehen, die noch deutlich bessere Wirkungsgrade haben. Also das heißt, wir bekommen aus derselben Fläche dann deutlich mehr Energie raus, um unsere Batterien zu laden. Ähm, Power Stations, Nina hat's grade ja schon angesprochen, aus meiner Sicht auch nach wie vor ein ungebrochener Trend, noch nicht mal nur im Campingbereich, ähm, aber da aus meiner Sicht superpraktisch. Also was ist eine Power Station? Es ist letzten Endes eine tragbare Batterie. Also man nimmt so 'ne LiFePo oder auch LiPo-Batterie, von denen ich gerade gesprochen habe, packt die in ein Gehäuse, packt da so 'n bisschen, äh, Ladetechnik dabei, ein paar Anschlüsse dabei und dann hab ich quasi so 'ne kleine Plastikbox an, äh, in die kann ich quasi Strom über zwohundertdreißig Volt mit einem normalen Steckdosen, also mit normalen Schukostecker einspeisen.

Ich kann ein Solarpanel oder auch mehrere anschließen. Ich kann auch ein Zwölf-Volt-Ladegerät anschließen und so eben Strom dort reinbringen. Und ausgangsseitig hab ich häufig über einen Wechselrichter auch zwohundertdreißig Volt. Das heißt, ich kann dort eben ein ganz normales, äh, Gerät anschließen, eine Kaffeemaschine, ähm, 'n Laptop, was ich mir so vorstellen kann. Ich kann Zwölf-Volt-Geräte anschließen und eben auch per USB-A oder USB-C. Also USB-A sind die viereckigen Stecker, äh, und USB-C sind die runden Stecker, die man, äh, quasi nicht mehr nur in eine Richtung reinstecken kann, ähm, kann ich da auch meine Geräte laden und mit Strom versorgen. Und die kleinen Dinge gibt es halt von zwohundertfünfzig Amperestunden, wo ich eben ein bisschen Laptop laden kann und Handys eine Woche lang bis hin zu mehreren tausend, ähm, quasi Amperestunden oder Wattstunden Kapazität, wo ich dann eben auch über Wochen theoretisch auskomme.

Die werden auch zu Hause so als Notstromgeräte eingesetzt. Also es gibt einige Hersteller, die verbauen so 'ne, ähm, USV-Funktion, also unabhängige Stromversorgung. Das bedeutet, ihr könnt die halt wirklich zu Hause hinstellen, steckt die Dinger an den Strom an, klemmt euren— Also wir haben's hier zum Beispiel, dass ich meinen Computer dort angeklemmt habe oder reingesteckt habe. Und wenn wir Stromausfall haben, was hier in Portugal halt immer mal wieder passiert, das gehört hier quasi zur Normalität, dann schaltet die so schnell um zwischen Batterie und Strom, dass mein Computer quasi an bleibt und so kann man sie auch zu Hause nutzen. Und als jetzt die große Panik letztes Jahr hier war in Deutschland mit Blackout und, äh, viele Medien da halt, äh, geschrien haben und vor allen Dingen die ganzen, ähm, ich will's nicht sagen, äh, viele, viele Leute da auf jeden Fall gerufen haben: "Oh Gott, wir werden Blackouts haben und alles ist ganz schlimm und wir müssen uns vorbereiten", da sind die Dinger halt wie geschnitten Brot verkauft worden.

Ich glaub, die meisten werden zu Hause einfach vergammeln, weil es kam nicht zu Blackouts, ähm, und es wird wahrscheinlich auch nicht zu welchen kommen. Aber lange Rede, kurzer Sinn: Im Campingbereich sind die halt total geil, weil du kannst halt sofort deinen Wohnwagen autark machen, was Strom angeht, ne. Du nimmst so 'n, so 'n Teil einfach mit, kannst es unterwegs laden, brauchst ja, wenn du nur ein paar Tage Strom brauchst, noch nicht mal ein Solarpanel dazu. Und wenn du länger stehen willst, holst du dir noch ein Solarpanel dabei, packst es irgendwo vor den Wohnwagen und kannst halt jedes Fahrzeug damit autark machen, selbst dein PKW mit Dachzelt und, und, und. Haben wir auch einen Artikel zu, werden wir auch immer wieder Produkte zu testen, ähm, können wir euch auch mal ein bisschen was verlinken auf unserem Magazin. Also aus meiner Sicht nicht oder nicht zu Unrecht ein absolutes Trendprodukt und das werden wir auch dieses Jahr weiter sehen, dass da neue Modelle rauskommen.

Erst heute hab ich von Jackery gesehen, gibt's jetzt ein großes-

Gibt wieder was Neues, ja

... mit tausendfünfhundert. Genau. Also da werden wir euch auch immer informieren, was da so passiert, weil das ist tatsächlich ein cooles, ja, Gadget-Zubehör, was, was mir halt sehr viel, ähm, Autarkie, äh, beim Camping bringen kann.

In 'nem sehr kompakten Format. Also das kannst du dir auch-

Genau

... halt in 'nen Minicamper reinpacken. Ja, und im weitesten Sinne auch noch mal mit dem Thema Energieversorgung, ähm, zusammenhängend, haben wir jetzt festgestellt, dass bei manchen Herstellern schrittweise jetzt so 'n bisschen 'ne Abwendung vom Absorberkühlschrank hin zu Kompressorkühlschränken auch teilweise, ähm, schon serienmäßig passiert im, äh, Wohnwagen- und Wohnmobilbereich. Kompressorkühlboxen kennen wir ja schon lange. Da haben wir ja auch schon drüber gesprochen, dass die sehr viel effizienter sind und auch, ähm, ja weniger von der Außentemperatur abhängig als Absorberkühlschränke. Das, ähm, will ich jetzt gar nicht mehr so ewig wiederholen, aber da war ich doch überrascht.

Ähm, zum Beispiel bei der Firma Fendt weiß ich's halt, weil ich's da zufällig, ähm, direkt mitbekommen habe. Die verbauen jetzt in einem Modell, in einer Modellreihe serienmäßig Kompressorkühlschränke, was im Wohnwagenbereich noch relativ ungewöhnlich ist, aber da ist anscheinend grade auch 'n bisschen was in Bewegung und das werde ich jetzt auch mal weiter beobachten, weil wir eben, ähm, je nach Reiseziel doch sehr viele Probleme mit unserem Absorberkühlschrank hatten. Und ich denke, dass das mit Sicherheit 'ne Tendenz ist, die sich langfristig, äh, auszahlen wird für die Nutzer.

Ja, und ansonsten sehen wir und da bin ich nicht ganz sicher, inwieweit wir da auch halt in unserer Bubble stecken, ähm, den Trend immer mehr zur Trenntoilette. Ähm, also, ne, weg vom Chemieklo hin zur Trenntoilette. Vielleicht auch hier: Was ist 'ne Trenntoilette? Das ist letzten Endes 'n Konzept. Da wird das Flüssige vom, äh, Festen sozusagen während des Stuhlgangs oder während des Toilettengangs getrennt, äh, indem man einfach in die Schüssel quasi so 'n Plastikeinsatz drin hat, wo beides in verschiedene Öffnungen reingeht und dann wird eben das Feste kompostiert. Da werden so, äh, Holzfasern und Kokosfasern und so was zugesetzt und mit 'n bisschen Lüfter trocknet das relativ schnell und wird dann zu Kompost und das Flüssige eben wird ganz normal über 'ne Toilette oder, oder Kläranlage und so weiter entsorgt.

Hat den Vorteil, ich hab keine Chemie mehr drin. Äh, es hat den Vorteil, ich bin wesentlich einfacher in der Entsorgung. Also ich kann eben die, äh, die festen Stoffe quasi in 'ner Tüte in den Hausmüll entsorgen. Ich könnte es theoretisch auch, ähm, kompostieren, aber soll man mit menschlichen Fäkalien eigentlich nicht machen aufgrund der ganzen Medikamente, die wir so zu uns nehmen und die dann in Rückständen sich drinnen befinden. Ähm, ist aber im Grunde möglich, weil es ist, ne, letzten Endes ja das, was auch mit Kuhmist und Pferdemist, ne, das wird ja auch irgendwo kompostiert oder mit ins, ins Beet eingebracht. Ähm, wir haben keine Chemie mehr. Das, das ist halt das Wichtige und es ist halt, macht eben deutlich, äh, oder die Fahrzeuge deutlich autarker und deutlich entspannter bei der Entsorgung. Und da gibt's halt auch immer mehr Nachrüstsets und zum Beispiel auch die vorhandenen.

Die Thetford-Kassettentoilette ist ja so super weit verbreitet, weil sie eigentlich in jedem Fahrzeug standardmäßig eingebaut ist. Und da hab ich erst gestern auch 'n Produkt entdeckt, wo ich das quasi einfach nachrüsten kann. Also ich nehme sozusagen die jetzigen Behälter raus, ersetze die Toilettenbrille, um eben eine mit so 'nem Trennsystem und hab dann relativ einfach eben meine Thetford-Chemietoilette umgebaut zu 'ner Trenntoilette. Die hat dann natürlich nicht so die riesige Kapazität, weil dieser Toilettenkanister ja nicht so groß ist, aber ich hab eben das Thema Chemie raus. Da sind wir wieder so 'n bisschen mehr bei der Nachhaltigkeit. Das werden wir sicherlich auch in 'nem Artikel mal vorstellen auf unserem Magazin. Ähm, und wir haben ja auch schon zu 'n Trenntoiletten hier weiter geredet und das aus unserer Sicht ein Trend, weil wir immer mehr Leute einfach sehen und treffen und die sagen: "Jo, das hab ich jetzt, äh, gemacht."

Oder die auch sagen: "Also das ist das, was ich dieses Jahr vorhabe. Ich möchte gern meine Chemietoilette ersetzen."

Also ich seh da schon, dass sich das Thema Trenntoilette jetzt auch quasi in die Welt der Normalcamper so langsam einschleicht. Früher war das ja eher so für Vielreisende, Freisteher und so weiter. Und wir haben aber jetzt immer mehr Menschen auch in unseren eigenen Campinggruppen, die sich, äh, mit dem Thema beschäftigen, ob jetzt aus praktischen Gründen oder aus Nachhaltigkeitsgründen, da sind die Motivationen ganz unterschiedlich. Wir wissen aber auch von, ähm, ja, von Unternehmen, mit denen wir in engerem Kontakt stehen, dass da wahnsinnig viele verkauft werden. Und mittlerweile gibt's eben so viele unterschiedliche Modelle, dass da eigentlich auch für jeden Fahrzeugtypen was dabei ist. Wollen wir jetzt auch hier an der Stelle nicht ewig ausdehnen. Wir haben jetzt auch schon wieder die Dreiviertelstunde vollgemacht, obwohl wir's kurz halten wollten.

Wen's interessiert, äh, verlink ich noch mal unseren großen Trenn toiletten-Ratgeber. Das ist auch gleichzeitig so wie 'ne Marktübersicht und, ähm, die entsprechende Folge, in der wir mit 'nem Gast darüber geredet haben.

Genau, ich, äh, würde da auch nicht weiter drauf eingehen. Ähm, ich würde jetzt noch zwei Trendthemen nennen und dann haben wir eigentlich noch vorbereitet Trendprodukte. Also wir haben mal geguckt, was letztes Jahr Produkte waren, die sich super verkauft haben und die sehr beliebt waren. Ich glaube, die packen wir noch mal mit 'n paar anderen Sachen dann nächste Folge einfach.

Okay.

Damit's einfach nicht zu lang wird. Und, ähm, zwei Dinge, die wir aber jetzt noch trendmäßig sehen, ist das Thema, das eine Thema ist das, äh, sind die Gastankflaschen, die quasi einfach es ermöglichen, relativ einfach ein, äh, Campingfahrzeug mit einem, ja, Gastank auszurüsten, indem ich eben die Plätze benutze, wo die normalen Gasflaschen stehen. Auch dazu haben wir mit dem Andreas Irmer von Autarker schon 'ne Folge gemacht.

Und 'n Video.

Ist 'n spannendes Thema. Genau und 'n Video. Ist auch nicht für jedermann, ne. Also wenn ich halt lang aufm, oder aufm Campingplatz stehe, brauche ich das vielleicht nicht unbedingt, aber wenn ich halt viel unterwegs bin, auch vor allem im Ausland unterwegs bin und auch mal länger unterwegs bin, dann ist es eben ganz spannend, eben ganz normal an der LPG-Tankstelle fahren zu können und dort einfach meinen, äh, Gastankflaschen wieder aufzufüllen. Und, ähm, ja, aus unserer Sicht auch ein Trendthema.

Spar ich mir halt das Geschleppe zum einen und zum anderen, ähm, für längere Auslandsreisen muss ich mir ja dann halt keine Gedanken machen über den Gasvorrat oder ob ich dann vor Ort 'ne Gasflasche zum Tauschen kaufen muss und wie das dann funktioniert. Da haben wir ja auch in einer der letzten Folgen drüber gesprochen, dass es teilweise gar nicht so einfach ist. Und da ist dann eben für Vielreisende, wie gesagt, so 'ne Gastankflasche 'ne sehr bequeme Lösung.

Ja, und letztes Trendthema, was wir sehen, ist das Thema Luftvorzelte. Ähm, da fehlt uns selber die Erfahrung mit, weil wir generell weder Vorzelte haben noch denn überhaupt-

Noch Luft.

... Luftvorzelte. Ähm, wir sehen aber, dass es einfach ein, ein, äh, Produktkategorie ist, die deutlich an Interesse gewonnen hat, wo es deutlich mehr Angebote gibt, was auch erst mal im ersten Blick superspannend ist, weil ich halt mir Gestänge spare, Gewicht spare, ähm-

Aufbauzeit spare.

Aufbauzeit spare, genau, ne. Aber wir sehen das halt auch 'n bisschen kritisch. Das heißt, wir sehen den Punkt, dass die Dinger verlieren Luft. Also es liegt einfach in der Natur der Sache, dass durch diese Kunststoffe irgendwo auch Luft verloren geht, je nach Qualität der Kunststoffe mal schneller oder auch mal langsamer. Das heißt, da geht's dann an die Stabilität. Ähm, aber wie gesagt, wir sehen das als absolutes Trendthema auch dieses Jahr, weil da es halt super viele spannende Produkte gibt.

Ich beobachte eigentlich, ähm, immer zwei extreme Rückmeldungsarten. Also die einen Nutzer sind wahnsinnig happy damit, weil halt superpraktisch und schnell auf- und abgebaut und auch qualitätsmäßig sind die Leute zufrieden. Und dann gibt's halt auch die andere Kategorie, die sagt, ähm, Luft ist rausgegangen, alles in sich zusammengebrochen, vielleicht irgendwo 'ne undichte Stelle, ähm, oder hat 'nem etwas stärkeren Wind nicht standgehalten. Wir selber, also nicht nur Sebastian und Steffi, sondern auch Halin und ich haben wie gesagt keine Erfahrung damit. Und da würde mich mal interessieren Wenn, äh, ihr liebe Hörerinnen und Hörer Luftvorzelte nutzt, dann schreibt uns doch bitte an podcast@camperstyle.de und schreibt uns mal eure Erfahrungen.

Das würd mich wirklich interessieren. Das wär dann auch was, was wir vielleicht auch in einer der nächsten Folgen noch mal thematisieren könnten. Einfach so 'n bisschen vorlesen, wie da so eure Einschätzung ist, äh, zu diesem Thema. Und das Ganze dann vielleicht auch mal, äh, noch mal in 'nem eigenen Artikel oder in 'nem eigenen Podcast aufgreifen mit jemandem, der sich wirklich damit auskennt. Da sind wir einfach nicht die Experten für.

Genau. Und das letzte Thema, dass wir noch mal gucken, was wirklich so die beliebtesten Produkte waren, um vielleicht euch auch den einen oder anderen Impuls mitzugeben, welches coole Produkt euch noch fehlt oder was, von dem ihr gar nicht wusstet, dass ihr's braucht. Ähm, das werden wir uns nächste Woche noch mal angucken und, äh, da noch 'n bisschen was auch zu recherchieren. An dieser Stelle machen wir wieder 'n Cut. Es ist schon wieder deutlich länger als die 45 Minuten. Nele will gleich noch was sagen. Ich verabschiede mich schon mal. Abonniert den Podcast, damit ihr die nächste Folge nicht verpasst. Könnt ihr kostenlos auf allen Plattformen machen. Ich verabschiede mich schon mal. Danke, dass ihr dabei wart. Bis zum nächsten Mal. Und Nele, dir gehört das Wort.

Ich möchte dich nur kurz verbessern.

Oh.

Endlich mal. Ähm, leider können wir das nicht in der nächsten und auch nicht in der übernächsten Folge machen, weil die schon verplant sind und teilweise auch schon aufgezeichnet. Also frühestens Ende März, eventuell aber auch erst Anfang April werdet ihr dann die spannende Folge zu den Trendprodukten hören oder zu den meist gekauften Produkten.

Und bevor jetzt Nele Tschüss sagt, muss ich mich selber auch noch verbessern, also doppelt verbessern. Ich nenn euch gleich noch im Anschluss die Gewinner aus dem Gewinnspiel für die App. Ähm, warum das gleich im Anschluss kommt, liegt einfach daran, dass wir das danach aufzeichnen, weil diese Folge aufgezeichnet wird, quasi bevor das Gewinnspiel zu Ende ist und ich dann im Schnitt die Gewinner gezogen habe und dann quasi noch hinzufügen werde. Also wenn ihr's jetzt hört, dann sind die Gewinner ausgelost und ich werde sie euch gleich bekannt geben. Deswegen sage ich jetzt Tschüss und gleich vermutlich noch mal Tschüss, wenn ich euch die Gewinner genannt habe. Und hier wie versprochen noch die Auslosung der Gewinner für die fünf ADAC-App-Gutscheine. Und, äh, ausgelost haben wir die Birgit, die Susanne, die Sabine, die Dorothea und den Andreas.

Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben. Vielen Dank auch für das Feedback, was ihr uns im Rahmen des Gewinnspiels geschickt habt. Das hatte keinen Einfluss ob ihr gewonnen habt, sondern ich hab das einfach mit dem Zufallsgenerator gemacht, dass ich quasi ausgewählt habe, fünf Nummern aus allen Teilnehmern. Und wir werden euch wahrscheinlich, wenn ihr das hier hört, schon, ähm, quasi benachrichtigt haben und vermutlich habt ihr sogar schon den Code und könnt die App für euch nutzen. Danke noch mal an alle und jetzt hat Nele das letzte Wort.

Ja, und von mir nur noch mal der Hinweis: Wenn ihr die nächsten Folgen nicht verpassen wollt, da geht's, ähm, wieder Caravan- und Versicherungsthemen, so wie der Plan im Moment aussieht. Und natürlich, wenn ihr die Folge zu den Trendprodukten nicht verpassen wollt, dann abonniert gern unseren Kanal und wir freuen uns natürlich auch immer, wenn ihr uns 'ne nette Bewertung hinterlasst. Das, ähm, ist nicht nur schön, damit andere Leute uns besser finden, sondern auch, weil uns das natürlich sehr motiviert, wenn wir da irgendwelche lieben Worte lesen oder wenn ihr uns E-Mail schreibt. Da freuen wir uns immer sehr und es wird auch bald mal wieder 'ne Folge geben, in der wir 'n bisschen mehr aufs Hörerfeedback eingehen. Ach so, und tschüss von mir auch.

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