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Caravan Salon 2023 live – Mobiles Office von Fendt

Episode 180 · 00:42:19

In unserem heutigen “Caravan Salon live” spricht Nele mit Thomas Kamm, dem Marketingleiter der Firma Fendt-Caravan, über die brandneuen Konzept-Caravans “Work” und “Connect”. Bei dieser Studie handelt es sich um zwei vollausgestattete Büro-Wohnwagen für Unterwegs-Arbeitende – einer ist für Menschen wie uns gedacht, also Digitale Nomaden, Content Creator und Home-Office-Beschäftigte, der einer für Geschäftsleute, die einen mobilen Konferenz- und Meetingraum benötigen.

Wenn auch du auf dem Caravan Salon irgendetwas Spannendes entdeckt oder Fragen / Lob / Kritik / Anregungen an uns hast, schick gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per Whatsapp (LINK)!


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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Sebastian und heute alleine hier. Der Nele ist ja auf dem Caravan Salon unterwegs. Dort schaut sie sich Neuheiten an und spricht für unseren Podcast vor Ort mit einigen Ausstellern, die auf der Messe etwas Besonderes präsentieren. Der heutige Interviewgast ist Thomas Kamm, Marketingleiter der Firma Fendt Caravan, mit einem auch für uns sehr spannenden Thema: einem ganz neuen Konzept zum mobilen Arbeiten im Wohnwagen. Viel Spaß beim Zuhören.

Ja, hallo Thomas. Vielen Dank, dass du dir Zeit genommen hast, jetzt im Messestress noch, äh, mit mir über euer neues Projekt zu sprechen. Herzlich willkommen erst mal in unserem Podcast.

Hallo Nele, ist doch selbstverständlich. Wir haben ja auch ein ganz interessantes Projekt da und, äh, da freue ich mich, dass wir heute miteinander sprechen können und wir uns beide mal wieder hören nach längerer Zeit.

Ganz kleiner Disclaimer zu Beginn: Ähm, wir sind ja schon lange jetzt Partner von euch, von Fendt Caravan, und haben natürlich jetzt auch im Vorfeld zur Messe und während der Messe auch Gelegenheit gehabt, uns in dieses neue Projekt reinzuschnuppern und reinzudenken. Ich bin ja auch bei euch auf dem Stand und stell das den, äh, Interessierten vor, die vorbeikommen. Ich stell dir aber jetzt trotzdem die Fragen so, als hätte ich noch nie was davon gehört, weil ich mich halt in die Lage der Hörerinnen und Hörer reinversetzen muss, die das ja, die ja gar nicht wissen, was ihr da jetzt auf die Beine gestellt habt. Und ja, deswegen steige ich gleich mal, äh, in die Vollen ein. Ihr habt ja jetzt auf dem Caravan Salon zwei aus meiner Sicht im Campingbereich bislang einzigartige Lösungen für echte mobile Büros vorgestellt.

Du weißt aus unseren vielen Gesprächen, dass es ein Thema ist, was uns ja auch schon sehr lange umtreibt und am Herzen liegt, weil das genau der, äh, ja, unser Leben ist und auch die Herausforderungen, die das mobile Arbeiten mit sich bringt. Kannst du einmal bitte kurz umreißen, worum's bei dem Konzept geht oder bei den Konzepten, die ihr unter Adventure laufen lasst?

Ja, Nele, gerne. Wir möchten mit diesen beiden Konzepten einmal beweisen, dass man beides miteinander in einem Wohnwagen verbinden kann und dass Fendt hierfür der richtige Partner sein kann. Der es dann ermöglicht, dort zu leben und zu arbeiten, egal wo man das auch möchte. Egal, wo immer auch die Präferenzen sind, ob man jetzt mehr die Präferenz aufs Leben oder aufs Arbeiten hat. Die festen jahrelangen Strukturen in dem Bereich des Reisens und des Arbeitens werden immer aufgeweichter und ändern sich von Jahr zu Jahr, um nicht zu sagen von Monat zu Monat mittlerweile fast. Das Thema Arbeiten und Leben ist ein ganz spezielles Thema in der letzten Zeit geworden und hat an immenser Fahrt und Wichtigkeit aufgenommen. Wie gestalte ich mein Arbeitsleben?

Wie gestalte ich meine Freizeit optimal? Wie kann ich das beides miteinander verknüpfen? Was bietet mir mein Arbeitgeber an? Was kann ich selbst dafür leisten? All diese Punkte sind natürlich auch bei uns in Martingen aufgeschlagen. Und da haben wir uns Gedanken gemacht, dass wir die Arbeit als Abenteuer mit dem Leben verbinden wollen und deswegen nennen wir das Adventure mit unserem Firmennamen in der Mitte. Wir präsentieren in, auf dem Caravan Salon in Düsseldorf nun zwei spezielle Konzept-Caravans, um ganz einfach auf dem Markt zu forschen und zu ermitteln, was der Markt und seine spezielle Zielgruppe denn künftig erwartet beziehungsweise was man haben möchten. Wir möchten ein Zuhause schaffen, das man überall, wo man sich bewegt beziehungsweise wo man steht, optimal nutzen kann, wo man Reisen und Arbeiten in Einklang bringen kann.

Wir haben ja auf dem Caravan Salon jetzt zwei Modelle von euch gesehen. Eines ist, äh, für Menschen wie uns in erster Linie, also Content Creator, Blogger, YouTuber, ähm, oder auch Leute, die halt so ganz normales Homeoffice machen möchten, aber mit Blick aufs Grüne oder, oder auf den Strand oder wo man dann auch immer steht. Du weißt ja, dass, dass wir da auch schon sehr lange immer hinterher sind, uns schöne Arbeitsumgebungen zu schaffen. Und das andere Modell ist für Geschäftskunden ausgelegt, also, ähm, quasi wie so 'n virtueller Konferenz- und Arbeitsraum. Kannst du einmal kurz erklären, auf welchen Basismodellen ihr diese beiden Fahrzeuge, ähm, ausgebaut habt und worin, ähm, da genau die Unterschiede liegen?

Äh, kurz erklären wird 'n bisschen schwierig, Nele. Verzeih mir das. Ich glaub, ich muss da ein bisschen mehr ausholen und du bremst mich dann ein, wenn ich, wenn ich zu, zu sehr ins Diskutieren komme. Ähm, ja, es sind zwei Fahrzeuge. Ich beginne einmal mit dem B2B-Fahrzeug. Dieser Konzept-Caravan, den wir Work, äh, getauft haben, ist mehr als nur ein Caravan. Er ist ein mobiles Büro, das es ermöglicht, im B2B-Bereich unabhängig von Ort und Zeit produktiv zu sein und in Kombination mit modernster und professionellster Technologie unserer ausgewählten Partner das Optimum herauszuholen. Das ist das B2B im Groben. Wir kommen dann später, glaube ich, mal noch auf die Einzelheiten dann dazu.

Ich sch-- Ich steig nur mal ganz kurz ein-

Ja, gerne.

Für die Leute, die es nicht wissen: B2B ist also, ähm, die Business-Variante für Geschäftsleute.

Korrekt. Und diese Business-Variante heißt bei uns Work. Und dann gibt's den B2C. Das ist die, äh, ich sag jetzt mal die Customer-Variante für die Nutzer, die's nicht gewerblich nutzen. Dieser Wohnwagen hat bei uns den Namen Connect bekommen. Hier wollen wir Work and live miteinander connecten. Und, äh, deswegen ist dieser Connect-Begriff auch für dieses Fahrzeug gewählt worden. Auch hier gibt es eine Vorgeschichte, die ihren Ursprung in der jahrelangen Kooperation mit euch beiden hat, äh, Nele und mit dir und mit Jalil. Durch den Austausch mit euch beiden hatten wir monatlichen und jährlichen Impact bekommen, um dieses zweite Konzept anzustoßen. Mit diesem Fahrzeug möchten wir den digitalen Nomaden oder Influencern, Content Creatorn, Freiberuflern und vielen mehr aufzeigen, wie ein mobiles Zuhause beziehungsweise ein mobiler Arbeitsplatz ausschauen kann, wie man den umsetzen kann, um dem Wunsch und der Sehnsucht nachzukommen, seiner Arbeit überall nachgehen zu können, wo auch immer man das möchte.

Wir haben hier einen Wohn- und Arbeitsbereich geschaffen, der sich auf die individuellen und jeweiligen Tagesbedürfnisse anpasst, ohne dass man große Umbauten und Vorkehrungen vornehmen muss.

Der B2C Caravan ist ja der, den wir auch als ersten in Augenschein nehmen durften. Der ist ja nicht zufällig, ähm, auf demselben Modell entstanden, auf dem Apero vier fünfundneunzig SFB. Hab ich's richtig gesagt? Ja.

Apero vier fünfundneunzig SFB. Korrekt, ja.

Ähm, den wir ja jetzt auch hier seit Mai bei uns in der Nutzung haben, weil wir auch im, im gemeinsamen Gespräch immer gesagt haben, das muss 'n Modell sein, was sich auch noch als Reisecaravan eignet. Also jetzt nicht wahnsinnig lang ist, sodass man eben auch noch 'n bisschen, ähm, flexibel bleibt, wenn man etwas mobiler unterwegs sein möchte. Und da habt ihr jetzt quasi die, die Rundsitzgruppe komplett umgestaltet. Hilf uns doch 'n bisschen, da einen Blick reinzuwerfen: Wie sieht jetzt dieses Modell von innen aus?

Ja, ich mein, ihr beide dürft euch da schon als die Geburtshilfe, äh, dieses Connect Caravans, äh, schimpfen und nennen, weil ihr damals bei der Auswahl eures neuen Fahrzeuges auch bewusst diesen Apero vierhundertfünfundneunzig SFB gewählt habt, der dann auch, äh, ausschlaggebend war für uns, diesen, ähm, diesen B2C Caravan hier als Basis zu nehmen. Und wir haben den Schlaf, den, ähm, Nasszellenbereich so gelassen, wie er bei den Serienfahrzeugen ist, dass man 'n festes Bett hat, äh, dass man 's eine Nasszelle hat, 'n Waschbecken und Toilette. Am angrenzend dann die Küche und ab diesem Bereich haben wir dann individualisiert beziehungsweise customized. Wir haben aus der bei euch bekannten Rundsitzgruppe eine Chill- und Lounge-Area gemacht und gegenüber, äh, die Sitzbank entfernt und dort einen Schreibtisch aufgebaut von der Firma Biector.

Und das muss man ganz einfach gesehen haben und deswegen kann ich's nur nahelegen, entweder auf adventure.com zu gehen oder auf den Caravan Salon noch zu kommen. Dieser Schreibtisch ist so phänomenal, der ist aufklappbar und hat, äh, verschiedenste Lichtinszenarien für jeweilige Arbeitsverhältnisse, die man sich schaffen will. Und in diesem Schreibtisch und an dieses Umfeld des Schreibtisches haben wir so viel Equipment eingebaut, das man zum Beispiel für die Aufnahme von Podcasts nutzen kann. Ich hoffe, wir haben noch mal die Möglichkeit, in, in Düsseldorf auf der Messe noch 'n Podcast aufzunehmen.

Das werden wir bestimmt machen.

Das, das wäre natürlich klasse und wir haben auch schon 'n Podcast aufgenommen, der wird während des Caravan Salons und auf der Plattform Messepodcast Found Music laufen. Äh, wen's interessiert, der kann da auch noch 'n bisschen mehr erfahren drüber und haben dann aus dieser Chill- und Lounge- äh, -fläche, äh, was gebaut, wo ich dann den, den Tisch, den ich zum Essen ja benötige, dann ganz einfach verstauen kann, wenn ich viel Platz zum Arbeiten brauche. Und wenn ich nicht mehr arbeiten will, dann klappe ich den Schreibtisch zusammen, äh, nehm den Tisch hervor, hab noch 'n paar flexible Hocker dabei von tollen Partnern wie der Firma Sedus oder Aeris, äh, die da bei uns mit an Bord sind. Haben dann die Möglichkeit, auch über sehr, sehr dünne und sehr platzsparende und, ähm, sehr, sehr leichtgewichtige Displays von Espresso Displays aus Australien zum Beispiel die Möglichkeit, die Displays über Magnetisierung überall zu platzieren, wo ich 'n Gegenmagnet habe, kann ich streamen, kann dementsprechend ins Internet gehen, kann mich schön auf die Lounge legen und, und fernsehen, aber kann auch natürlich auch essen und, und wenn's draußen nicht so schön ist, dann auch in dieser Sitzgruppe meinen Abend verbringen.

Was wir noch nicht geschafft haben, ist das automatische Kochen. Das überlassen wir noch jedem selber. Also das haben wir in dieses Fahrzeug jetzt noch nicht eingebaut, aber wir haben auch 'n tollen, stylischen und sehr modernen Wassersprudler dabei, dass das ständige Schleppen von Plastikflaschen ein Ende hat und in Sachen Nachhaltigkeit ist das auch 'n ganz, ganz tolles Produkt, das wir in dieses Fahrzeug mit integriert haben.

Das ist ja, glaub ich, auch nicht nur 'n Sprudler, so wie man das schon von zu Hause vielleicht kennt, sondern ist ja gleichzeitig auch 'ne Mini-Wasseraufbereitungsanlage, richtig?

Korrekt. Das hat auch 'n Filter. Man hat verschiedene Programme, wie man dann auch, äh, Kohlensäure auch, äh, dosieren kann von gar nicht bis, bis, bis stark und dann auch 'n, 'n Filter, der dann auch, äh, mit eingesetzt werden kann. Äh, geht auch über 'ne App, ist über 'ne App steuerbar. Also die Firma Mitte, äh, eine deutsche Firma aus Berlin, Start-up, äh, ist da sehr engagiert, hat da ein tolles Produkt auf den Markt gebracht und hat sich riesig gefreut, mit uns bei diesem Projekt zusammenarbeiten zu können.

Ja, Thema sauberes Wasser ist für uns Camperinnen und Camper natürlich immer ganz wichtig und, ähm, wir diskutieren das häufig im Podcast, Sebastian und ich, weil der Sebastian ist da 'n bisschen lässiger, was das Thema Trinkwasser angeht mit Leitungswasser. Ähm, wir nehmen's da sehr genau. Also wir-- bei uns weißt du ja, gibt's halt in erster Linie dann, wenn wir unterwegs sind, die großen Gebinde aus 'm Supermarkt, aber es ist halt viel Müll, es ist lästig. Und diese Geschichte, so 'nen, so 'nen kompakten Wasseraufbereiter, der nicht mehr Platz wegnimmt als 'ne mobile Kaffeemaschine oder so'n ganz normaler, ähm, kleiner Wassersprudler. Das ist natürlich schon 'n echt, echt cooles Konzept, wo ich jetzt auch immer schon so'n bisschen dem Halil in den Ohren liege, dass ich das gerne auch möcht.

Weil wir sind, also ich bin da halt besonders empfindlich, was das Thema Wasser angeht. Ich möcht aber gleichzeitig halt auch nicht immer die Pfandflaschen und den Müll mit mir rumschleppen und verursachen vor allem. Also das auf jeden Fall 'n wichtiger Punkt ist jetzt aber, was das mobile Arbeiten angeht, natürlich eher noch so'n, sag jetzt mal, äh, 'n Gadget, was noch zusätzlich drin ist. Wenn wir jetzt aber noch mal auf das Thema, ähm, ja, äh, Technologie gucken, dann kommt mir natürlich als Erstes Internet in den Sinn. Wir struggeln damit ja immer 'n bisschen, nicht nur zu Hause bisher, da haben wir jetzt endlich auch Glasfaser bekommen, sondern auch unterwegs. Wir haben von der Firma Antretter und Huber, ähm, auch 'ne LTE-Lösung drin bei uns jetzt im neuen Wohnwagen.

Aber ihr habt jetzt das Allerneueste vom Allerneuesten bekommen von Antretter und Huber. Was, äh, was steckt dahinter genau?

Ja, das ist super. Antretter und Huber hat hier mit uns den Piloten gemacht für ihre neue 5G-Variante CamperNet und CamperSIM, die wir hier erstmalig in einem Fahrzeug verbaut haben und wir haben sogar in beiden Fahrzeugen verbaut. Also die komplette Technologie, was den Zugang zum Internet angeht, kommt von Antretter und Huber. Dieses ist seit ein paar Jahren bei uns in der Branche einen Namen gemacht haben. Ihr hattet ja auch die bisherige Version im Einsatz. Wir haben jetzt die 5G-fähige Version hier im Einsatz und da muss man sagen, da kam dieses Projekt natürlich wie geschaffen sowohl für uns als auch für Antretter und Huber, um, um dieses gemeinsam umzusetzen. Und bei den Tagen, in denen wir unsere Film- und Fotoarbeiten gemacht haben, wo wir tatsächlich, äh, weit weg von Stromanschluss waren, äh, teilweise haben uns, äh, Stromanschluss und natürlich auch, äh, schwierige Verhältnisse, was das Internet angeht, hat uns, äh, Antretter und Huber komplett überzeugt.

Also diese Variante hat funktioniert und ich denk, da haben wir auch 'n supertollen Partner mit an Bord und, äh, Antretter und Huber wird auch in Düsseldorf selbstständig, äh, auf 'm eigenen Stand haben und, äh, ist sicherlich auch 'n Besuch, ähm, die Reise wert, um sich da die neuesten Informationen über deren neuen Technologie nahebringen zu lassen.

Ja, also können wir so unterstreichen. Wir haben die ja jetzt, äh, das System von Antretter und Huber seit, weiß gar nicht mehr, wie viel Jahren, bestimmt auch schon fünf Jahre oder so im Einsatz. Ähm, das ist 'ne LTE, also bei uns jetzt noch 'ne LTE-Komplettlösung. Da ist 'n sehr leistungsstarker Router dabei. Wir haben, ähm, 'ne kleine Außenantenne, die ist, glaub ich, bei euch im, im Wohnwagen auch verbaut. Das war früher so'n ziemlich großer Klotz, so 'ne Yachtantenne. Mittlerweile ist es so 'ne, 'ne ganz kleine diskrete. Wir mussten die richtig suchen, ob die bei uns überhaupt drauf ist, weil wir die gar nicht, gar nicht gesehen haben, so aufn ersten Blick.

Okay.

Ähm, funktioniert sehr, sehr gut, auch in Gegenden, die 'n bisschen schwächer mit Mobilfunk abgedeckt sind. Wobei man natürlich auch ehrlicherweise sagen muss und das sag ich auch immer hier im Podcast und auch in unseren Artikeln: Ein System selbst mit 'ner Außenantenne kann natürlich immer nur das heranholen, was da ist, ne? Also ich muss mir jetzt nicht vorstellen, dass ich irgendwo, ähm, im, im tiefsten, äh, niederbayerischen Wald stehe und dann da 'n super Internetempfang kriege. Aber da, wo ich eben grundsätzlich 'nen Mobilfunkempfang bekommen kann, da ist das 'ne super Lösung. Und wenn man zum Arbeiten unterwegs ist, dann wird man sich ja auch Gegenden aussuchen, die jetzt nicht komplett ab vom Schuss sind.

Das ist korrekt, aber Internetzugang ist das eine, wie du grad schon erzählt hast, aber die Autarkie ist das andere und da haben wir uns natürlich auch Gedanken gemacht. Da haben wir mit EcoFlow 'n super leistungsstarken Partner gewinnen können für dieses Projekt, die uns ihre verschiedenen Batteriesysteme in die zwei, äh, Konzept-Caravans verschiedenartig eingebaut haben. Je nach, ähm, Bedarf haben wir dann hier eben sow-sowohl eine mobile Batterie als auch verbaute Batterien eingesetzt. Haben auch deren Solarzellen mit eingebunden, die man dann teilweise in die Markise mit einziehen kann oder dann separat neben den Wohnwagen platzieren kann, um hier quasi bei hoffentlich immer schönen Sommern genügend, äh, Eigenstrom zu produzieren.

Und dann sind wir auch beim nächsten Partner. Thule gehört natürlich auch mit an Bord. Markise und Fahrradträger, das ist, denke ich, gehört zum, zur Freizeit dazu, zum Reisen dazu, nicht unbedingt zum Arbeiten, aber das macht einiges bequemer. Und wie ihr, wie ihr schon hört oder wie du auch weißt, Nele, haben wir sowohl Partner aus unserem näheren Umfeld, aus unserer Branche mit dabei, aber auch ganz externe Partner. Näheres Umfeld ist noch die Firma Silwy mit ihren Geschirr und mit ihren Gläsern, die magnetisch überall fest sitzen und ihren super Halt und super Platz haben, aber dann auch im externen Bereich auch noch genügend Partner. Äh, weiß nicht, ob ich da näher ausholen soll oder ob sich die Leute einfach in Düsseldorf überzeugen lassen. Das überlasse ich dir, wie lange der Podcast jetzt noch Zeit und Rahmen hat.

Also ich glaub, wir, wir bleiben jetzt vielleicht noch mal so'n bisschen bei dem Thema mobiles Arbeiten und wenn danach noch Zeit ist, können wir die anderen Partner vielleicht noch mal so mit 'nem kurzen Abriss behandeln. Ansonsten würden wir die euch einfach in den Show-Notes verlinken. Da wär ich dir dankbar, Thomas, wenn du mir im Nachgang zur Aufnahme noch mal wirklich alle zuschickst, damit ich da niemanden vergesse, weil ich hab tatsächlich auch noch nicht so ganz alles im Kopf. Das ist ja jetzt für mich trotzdem auch noch 'n, 'n bisschen neu das Thema.

Und das seid ihr für zehn, das sind 16 Partner. Ich, äh, muss da auch immer viel zählen, dass ich keines vergesse, nee.

Immer wie beim Schulausflug.

Ganz, ganz tolle Partner. Ganz, ganz super.

Ähm, ich Ich wollt noch mal ganz kurz das Thema aufgreifen draußen arbeiten. Das ist ja mein Steckenpferd. Der Halil sitzt immer gerne drin im Dunkeln, weil dann sieht er seine Fotos und Videos besser und ich muss raus, ich muss an die Sonne. Und, ähm, da gibt's ja jetzt nicht nur die Power Station, die man mit rausnehmen kann, sondern wenn man am Landstrom hängt, ähm, habt ihr ja auch 'n Außenanschluss. Also der ist ja normalerweise für Fernsehen gedacht. Den haben wir auch schon immer an unseren Wohnwagen, die wir von euch testen, weil man da auch super den Laptop einfach einstecken kann. Also wir haben da noch nie Fernsehen geguckt, sondern das ist einfach immer, um Laptop einzustecken in die, ähm, wahlweise dann in die zwölf Volt oder eben in die zweihundertdreißig Volt Steckdose, je nachdem, ob wir am Landstrom hängen oder nicht.

Und ich bin jetzt mittlerweile auch Ü40 und denk natürlich auch 'n bisschen an die Ergonomie. Und das ist tatsächlich 'n Themengebiet, ähm, was ja naturgemäß in normalen Caravans 'n bisschen zu kurz kommt, weil da sitzt man ja nicht irgendwie sechs oder acht Stunden an 'nem Tisch, sondern man setzt sich mal hin, man isst, dann geht man wieder raus. Aber ihr habt ja jetzt auch gesagt, wir müssen in puncto Ergonomie 'n bisschen was machen für die Leute, die da arbeiten und da gibt's jetzt einen speziellen Hocker, den ich auch schon sehr intensiv ausprobiert habe bei diversen Gelegenheiten und der ist wirklich gemütlich. Was ist das denn genau für 'n, für 'n spaciges Ding?

Ja, da haben wir eine tolle Kombination. Also zu diesem Beector, äh, Schreibtisch einen passenden Hocker, farblich auch abgestimmt. Du kannst dich vielleicht noch erinnern, die anderen werden's in Düsseldorf sehen. Ähm, das ist von der Firma Aeris, der sogenannte Swopper, den wir hier anbieten. Ähm, der ist für die Ergonomie zum Sitzen, ich glaube, genial. Das muss man aber ganz einfach testen. Ähm, der hat 'ne Standfestigkeit, die ist, äh, absolut überwältigend, aber dadurch, äh, dass man eben keine Rückenlehne hat und dementsprechend auch auf diesem Hocker 'ne, 'ne gerade Sitzhaltung haben muss und, äh, diese Sitzfläche so ergonomisch, äh, aufgebaut ist, dass einem das auch nicht schwerfällt, ist es, denk ich, grad für, für dich oder für Jalil, wer da länger arbeiten will, die optimale Ergänzung, äh, dass man nicht auf herkömmlichen Stühlen oder Sitzen, äh, sich eventuell dann, äh, doch den Rücken schädigt mit der Zeit, wenn man da viel arbeitet, äh, sondern da bräuchte man schon das richtige, ich sag mal, Büroutensil und das hat die Firma Aeris hier angeboten und wir haben das gerne angenommen, weil es optimal in dieses Fahrzeug integriert werden konnte.

Ja, wir haben uns halt bisher immer mit, mit zusätzlichen Polstern und Kissen beholfen, weil so bequem auch die, die Caravanpolster mittlerweile sind, da hat sich ja auch bei den Schaumstoffen und so sehr viel getan in den letzten Jahren. Aber es ist halt einfach nicht dafür geeignet, genauso wenig wie 'n Campingstuhl, so gut, so gut und hochwertig der, der sein mag. 'N Campingstuhl zum draußen sitzen muss auch optimiert werden, wenn man da irgendwie in Arbeitshaltung, äh, drin ist. Und ich bin ja eh so 'n Fläzer. Ähm, ich nehm dann eh immer schnell irgendwie 'ne unergonomische Haltung ein. Und also der, der Hocker, den, den ihr da reinge, äh, packt habt, ich hab den ja jetzt noch nicht stundenlang ausprobiert, ne. Aber ich immer wieder mal sitz ich da drauf, auch zwischendurch, wenn ich mich mal ausruhe auf der Messe und da ist der wirklich sehr bequem, muss ich sagen.

Da würd ich, ähm, würd ich auch mal gerne 'n Langzeittest mitmachen und mal gucken, ob der hält, was er verspricht.

Nee, da können wir, da können wir gerne drüber reden und, äh, ich hab den auch mal zeitweise in meinem Büro eben ausprobiert. Der hält, was er verspricht. Das kann man sagen.

Okay.

Und, äh, Neeli hat noch 'n unwahrscheinlichen Vorteil, weil du grad angesprochen hast, sowohl innen als auch außen zum Arbeiten. Der ist nicht fest installiert. Den kannst du mit nach außen nehmen und wenn's dir arbeiten ist, nimmst du den Hocker mit raus. Wenn's dir draußen Freizeit und Leben ist, dann nimmst du den Campingstuhl. Äh, und somit hast du für beide, für beide Varianten die optimale Lösung, so wie wir das auch mit dieser Universalvorzeltsteckdose gemacht haben, die du grad angesprochen hast. Da möcht ich noch mal ergänzen, da haben wir jetzt bei den, äh, Connect-Wohnwagen, bei den B2C-Wohnwagen auch noch 'n Anschluss gelegt, dass ich da das Solarmodul mit einstecken kann und dadurch brauche ich kein Kabel übers offene Fenster oder die Tür legen, sondern ich bin dann angeschlossen auf der Batterie, die innen ist und die speichert dann in die Batterie rein.

Und zum Arbeiten innen und außen auch noch haben wir noch mal 'n Partner an Bord aus Neuseeland, die Firma, äh, Gustav Board, die einen tollen, ein Bürotool geschaffen hat, wo du alles reinnehmen kannst und dass du auch als Schreibtisch, ähm, Ersatz draußen nehmen kannst, wenn du keinen Tisch zur Hand hast. Ähm, das ist es auch mal wert, 'n Blick reinzuwerfen und vielleicht kannst du während der Messe ja auch noch mal hier die eine oder andere Arbeit tätigen außerhalb des Caravans, wenn's dir endlich mal wieder rauskommst, weil du bist ja so viel drin und musst so viel erklären.

So viel reden.

Genau, aber dann wär das auch 'n Tool, äh, was ganz Interessantes.

Ja, ich glaub, dann haben wir jetzt die wichtigsten Punkte am B2C Caravan, also an dem für die Endkunden, für die nicht gewerblichen Endkunden, ähm, mal, äh, im Überblick präsentiert. Ich würde jetzt gerne noch 'n bisschen auch auf den B2B Caravan eingehen, weil wir-- ich glaube zwar, dass der, äh, die Variante quasi, äh, für digitale Nomaden und Homeoffice-Arbeiter die spannendere sein wird für die Mehrheit unserer Hörerinnen und Hörer. Ich, äh, möchte aber trotzdem den, ähm, den für die gewerblichen Nutzer auch nicht ganz jetzt hier rauslassen, weil da sind auch 'n paar echt coole Features verbaut. Was vielleicht auch noch mal wichtig ist zu betonen, das haben wir zwar am Anfang gesagt mit Concept Caravans, aber es sind Studien.

Also diese Modelle gibt's im Moment noch nicht so zu kaufen, sondern es sind beides erst mal Konzepte, die ihr jetzt auf der Messe präsentiert Und wo ihr auch euch jetzt Rückmeldungen einholt von potenziellen Interessenten, um zu schauen, welche Komponenten sind vielleicht besonders spannend, was können sich die Leute vorstellen, dann auch wirklich am Ende zu kaufen. Und das Ganze wird, so wie's im Moment aussieht, glaub ich, 'ne modulare Lösung sein. Das heißt, ich muss den nicht so fertig kaufen, wie der da steht, sondern ich kann entscheiden, ja, ich möchte Internet, ich möcht 'n Schreibtisch, aber ich brauch vielleicht den Wasseraufbereiter nicht oder umgekehrt. Ist das richtig so?

Ja, also es sind tatsächlich Konzepte, es sind Studien. Die sind auch nicht mit 'nem Preis hinterlegt, weil wir in diesen Konzepten und Studien jetzt mal das, was wir im Vorfeld alles gesammelt haben und was uns zugetragen wurde, hier vereint haben. Äh, ich weiß nicht, ob jeder 'ne Drohne braucht, die wir auch in dem Fahrzeug drin haben oder, oder diesen oder jenen Hocker. Äh, wir wollten hiermit aufzeigen, dass vieles, um nicht zu sagen, fast alles möglich ist, aber nichts sein muss. Äh, wir wollen damit zeigen, hört zu, mit einem Wohnwagen kann man ganz, ganz viel machen, wenn man den möchte. Man muss es aber auch nicht. Und dann gilt's ja, wir sind Wohnwagenproduzent. Wir sind nicht der Technologieträger wie die Firma Cisco, die beim B2B, äh, mit an Bord ist, wo wir später noch mal, äh, kurz dazu kommen.

Da, da nimmt man natürlich dann gerne auch auf die Produkte Rückgriff von unseren Partnern dann. Und dann gilt es halt vielleicht aus den Gesprächen und aus den Informationen, die wir ja sowohl über die Onlinemedien als auch über die Messe zugespielt bekommen, werden wir dann uns am Ende des Tages mal zusammensetzen und sagen: Okay, kann denn da eine modulare Serie draus werden? Weil wir sind 'n Hersteller, der im Jahr zehntausend Fahrzeuge baut. Also komplett individuelle Fahrzeuge in, in der Stückgröße eins, das ist bei uns beim Produktionsprozess, du hast das auch schon mal gesehen, ganz einfach nicht umsetzbar. Aber wenn da 'ne Seriengröße rauskommen kann, dann kann man gerne diskutieren, äh, welchen modularen Bereich wir anbieten und wo dann externer Partner noch mit dazu kommt, der das eine oder andere dann dementsprechend einbaut und verwirklicht.

Dann können wir auch was zu den Preisen sagen. Da tun wir uns momentan 'n bisschen schwer, weil wir gar nicht wissen, was wird denn alles so gefordert und was von den Sachen, die wir gezeigt haben, sind so die Topseller, die dann auch am Ende des Tages benötigt werden.

Ja, wie das halt bei Studien immer so ist, ne. Die sehen am Ende eigentlich nie genauso aus, wie sie mal auf 'ner Messe präsentiert worden, äh, worden sind, sondern die werden dann auch an die Alltagsbedürfnisse und an die Produktionsbedürfnisse 'n Stück weit angepasst. Dann mach ich jetzt noch mal den Schwenk zum Business Caravan, also zum Work Caravan. Mit dem hab ich mich ehrlich gesagt noch nicht so beschäftigt wie mit dem, ähm, mit unserem Modell in Anführungszeichen. Was mir aber aufgefallen ist, ist, dass der, ähm, innen, vor allem wenn's 'n bisschen abgedunkelt ist, dann hat man so 'n bisschen das Gefühl, man kommt in 'n Raumschiff rein, weil halt an ganz vielen Stellen sind irgendwelche Beleuchtungen und ist Technologie verbaut. Da würd ich dich auch bitten, einmal 'nen Abriss darüber zu geben, was da alles drinsteckt.

Mhm. Vielleicht darf ich da auch mit der Entstehungsgeschichte anfangen, wie wir's beim Connect, äh, mit euch, äh, die Reise begonnen haben, so gibt's für diesen Work Caravan auch 'ne Entstehungsgeschichte und die hat den Ursprung im September 2021. Da kam die Firma Cisco mit einer in unseren Augen sehr, sehr schrägen Idee auf uns zu, nämlich der Tom Herschbach, Manager von Cisco Deutschland, auch selbst praktizierender Van Lifer, hat in der Pandemie, äh, 'ne Idee gehabt, die Cisco Deutschland dann umsetzen wollte. Die wollten nämlich ein Experience Lab schaffen und dafür haben sie 'n Wohnwagenpartner gesucht und dann kamen sie bei uns mal um die Ecke und haben gesagt: „Könnten wir uns das vorstellen?" Wir fanden diese schräge Idee aber so interessant, dass wir gesagt haben: „Okay, das machen wir mit euch.

Ihr wollt mit diesem Fahrzeug eure Technologie und alles, was ihr anbietet, direkt vor dem Kunden, beim Kunden zeigen und demonstrieren und wir schaffen damit die Basis, nämlich einen Wohnwagen." Und das ist der Tendenza 650 SFD, den wir damals als Basis genommen haben und haben zu Cisco gesagt: „Okay, was wollt ihr jetzt da alles reinbauen? Was wollt ihr umsetzen?" Und dann sind wir an die Umbauarbeiten an diesem Fahrzeug gegangen, so wie wir's, äh, bei eurem 495 SFB Apero auch gemacht haben.

Da ist ja jetzt 'n ganz gutes Stück mehr umgebaut worden als bei unserem. Also da haben wir, habt ihr jetzt nicht nur, ähm, die Sitzecke, äh, sozusagen neu gestaltet, sondern das ist im Inneren quasi, kann man sagen, 'n neuer Caravan geworden, mehr oder weniger.

Ja, also wir haben die Basis dieses Tendenza 650, äh, als solches vom Grundkonzept gelassen. Wir hatten beim Apero ja speziell den Bereich des Wohnens umgestalten, gestaltet und beim Tendenza haben wir zwei Bereiche aufgegriffen. Einmal marginal, das ist die Sitzgruppe, der Wohnbereich. Da ist 'n so 'n Ghost-OLED-Bildschirm reingekommen, der sehr transparent ist, sehr, sehr dünn ist, wo ich dann quasi in der Sitzgruppe sitzend Videokonferenzen machen kann. Kann auch Bewerbungsgespräche führen in einer Umgebung, die so aussieht, als wär der, der Bewerber tatsächlich fast im Wohnwagen drin, so täuschend echt wirkt das. Also ist phänomenal, was da halt heutzutage die Technologie leistet. Aber speziell haben wir dann den Bereich des Schlafzimmers hier komplett geändert, weil in diesem Business Caravan, äh, ist das Schlafen untergeordnet.

Das könnte ich notfalls dann beim Umbau der Sitzgruppe ja trotzdem machen, aber da ist es wichtig gewesen, eine Meeting Area zu schaffen. Und wir hatten da beim Tendenza 650 SFD dieses Queens-Bett mittig im Raum stehend und sehr viel Platz links, rechts und davor. Und, äh, dieses Bett hat man quasi modulmäßig ausgebaut, hat dann An die Rückseite des Bettes einen 75-Zoll-Bildschirm von Cisco, äh, eingebaut. 75 Zoll, das wirkt immens, wenn man da mal davor steht. Den kann man als Monitor, als Videokonferenztool, kann's aber auch als Whiteboard nutzen. Und die ganze Fläche davor, die ist so geschaffen, dass man da mit verschiedenen Hockern, da haben wir die Firma Sedus, äh, mit an Bord, die platzsparende und, und leichte und, ähm, und sehr, sehr, sagen wir mal, nachhaltige Hocker uns angeboten hat, die optimal zu nutzen sind.

Hier kann man mit vier, fünf Leuten 'n Meeting abhalten, hat den großen Bildschirm, kann aber dann auch auf der gegenüberliegenden Seite, wo das Fenster ist, in das Fenster auch noch einen Schreibtisch einbauen, äh, den wir zum Wegklappen haben, äh, der nicht so professionell ist wie der Bechtor-Schreibtisch im Concep-- im Connect Caravan, aber der seinen Zweck erfüllt. Und somit kann ich sowohl arbeiten am Schreibtisch, aber auch, äh, große Meetings machen, remote, aber auch live.

Was ich mir jetzt noch als Frage stelle und sicherlich auch viele andere Menschen, die sich mit dem Thema Arbeiten unterwegs beschäftigt haben, ist natürlich die Frage: Warum haut ihr da jetzt wirklich so massiv rein? Also weil bisher, w-wir haben's ja immer kritisiert, dass im Caravaning-Bereich im Grunde in dem Sektor immer nur so punktuell mal was gemacht wird. Da gibt's mal 'nen ausklappbaren Tisch und dann gibt's mal Fahrzeuge, wo du, wo du dein Internet schon, ähm, ab Werk dazu kaufen kannst. Aber es hat ja, soweit ich weiß, bisher noch kein Hersteller und erst recht nicht im Caravan, äh, Sektor wirklich mal 'ne, 'ne Komplettlösung angeboten, ähm, die dann alle Bedürfnisse abdeckt.

Und da hättet ihr theoretisch auch mit deutlich weniger Aufwand so 'n paar low-hanging fruits ernten können, sag ich jetzt mal ganz frech. Habt aber jetzt ja wahnsinnig viel auch an Zeit und Ressourcen investiert, um daraus echt große Projekte zu machen, von denen ihr ja noch gar nicht wisst: Ist da überhaupt 'n Markt da? Das wird sich ja jetzt auf, im Laufe der Messe auch noch weiter zeigen. Ähm, also A: Warum und B: Wie ist die verrückte Idee für diese Studien intern überhaupt bei euch aufgenommen worden? Es, äh, ja, war jetzt wirklich was ganz Neues.

Ich versuch jetzt alles zu beantworten. War, waren ein paar Felder. Äh, ja klar, wir haben sehr, sehr viel reingebaut, aber wir wollten eine möglichst komplette Konzeptstudie hier machen, weil es ist ja 'ne Studie, es ist 'n Konzept, es ist kein, keine Serienproduktion und da kannst du natürlich schon mal wesentlich mehr neben der Produktionsspur umsetzen, als wenn, als wenn du gleich in die Serie gehst. Was am Ende des Tages übrig bleibt, du hast vorhin schon erwähnt, das wird sich zeigen. Aber wir wollten ganz einfach ein Thema aufgreifen, das momentan mitten in der Gesellschaft angekommen ist. Erstens einmal das Reisen, das Camping, äh, ist ja absolut in der Mitte der Gesellschaft angekommen, äh, seit, äh, Corona noch um einiges beliebter geworden.

Ähm, aber auch das Thema des Arbeitens, des mobilen Arbeitens, sei es Workation, New Work und was es da alles für, für Begrifflichkeiten in letzter Zeit gibt, spielt immer mehr 'ne Rolle, weil die Menschen in dieser Work-Life-Balance-Geschichte immer mehr das Ganze kombinieren wollen. Und da wollten wir kein low-hanging fruit machen, sondern mal zeigen, so was wäre alles möglich. Ob das am Ende des Tages dann auch gefragt wird bei den Usern, äh, Kunden und Interessenten. Das wird der Caravan Salon in den nächsten Wochen zeigen. Aber ich denke, man kann hier auch 'n Thema anschieben, das momentan 'n bisschen so unterschwellig in unserer Branche da war, weil es gibt genügend Influencer, es gibt genügend Content Creator und Freiberufliche, die sich vielleicht nach so was gesehnt haben, aber die ganz einfach immer Lösungen gesucht haben, die sie dann selber, ich will nicht sagen, improvisiert, a-aber selber so umgesetzt haben, dass es für ihre Verhältnisse passt, weil sie kein, äh, kein Produkt gefunden haben, das im Vorfeld schon 'ne größere Deckungsgleichheit hat als, als 'n Serien-, äh, Freizeitfahrzeug.

Und ich kann mich noch erinnern, irgendwann, ähm, vor längerer Zeit war mal, ähm, der Apple CEO auf der Bühne gestanden und hat gesagt: „Ich hab da noch ein Ding, das nennt sich iPad", und die Menschheit hat auch nicht gewusst, was will er denn mit dem Teil? Also ich hab 'n Laptop, ich hab dieses und hab jenes. Äh, aber die, äh, äh, die Erfolgsgeschichte, die ist nachlesbar. Er hat damit auch 'n Markt geschaffen mit einer ganz neuen Idee. Die Idee ist nicht ganz neu, aber die Umsetzung, wie wir's gemacht haben und vor allen Dingen im Wohnwagen, die ist ziemlich neu und die wird für viele Diskussionen sorgen und wird bei vielen Leuten auch, äh, Gedanken anstoßen, die sie bisher noch nicht hatten. Und ich bin schon ganz gespannt, wenn wir dann am Ende des Tages mal irgendwann nach 'ner bestimmten Zeit die Köpfe zusammenstecken und sagen: „Ja, was ist das am Ende aus diesem Konzept so als Highlight geworden und was kann man eventuell serienmäßig umsetzen?"

Wie das ganze Thema bei uns im Hause angekommen ist, das kannst du dir vorstellen. Zuerst mal was ganz Neues. Ja, wir haben ja eigentlich, äh, genügend zu tun. Wir müssen schauen, Serienproduktion, ja klar, aber wie dann so die ersten, äh, Kollegen, Mitarbeiter dann mitbekommen haben, was da dahinter steckt, dann, äh, äh, ist das ganz schnell umgeschwenkt und jeder war mit Feuer und Flamme bei der, bei der ganzen Idee und der Umsetzung beieinander und, äh, bei uns ist ja jetzt der Betriebsurlaub erst beendet worden kurz vorm Caravan Salon und die Leute sind jetzt alle wieder an der Arbeit und bekommen jetzt das Endprodukt dann über, über die Fernleitung Caravan Salon direkt ins Büro geliefert. Da bin ich schon mal gespannt, was denn jeder zu dem Endprodukt dann sagt, aber die Begeisterung war bei uns im Hause dann sehr, sehr groß und ich hoffe auch, dass mit den Konzepten die Begeisterung dann bei allen, die wir als Zielgruppe ins Auge gefasst haben, genauso groß sein wird.

Ich hab noch eine letzte Frage Ganz praktisch. Wir haben jetzt viel darüber gesprochen, was da jetzt alles drin ist. Und wir wissen aber auch, dass das Thema Zuladung bei Wohnmobil, Wohnwagen und so weiter immer 'ne Rolle spielt. Was habt ihr euch da für Gedanken zu gemacht? Das hattet ihr sicher auch im Hinterkopf bei euren Konzeptionen.

Ja, also bei uns war natürlich, äh, gang und gäbe ständiges Wiegen der Fahrzeuge, nachdem man verschiedenste Teile eingebaut hat. Äh, man muss aber auch ehrlicherweise dazu sagen, die Wohnwagen beide sind auf ein Maximum ihrer Größe momentan, äh, zugelassen. Der Kleine auf zwei Tonnen, der Große auf 2,5 Tonnen. Aber es ist noch so, dass man in die Wohnwagen noch genügend mitnehmen kann. Also es gibt noch genügend Zulademöglichkeiten und es ist auch dafür gesorgt worden, dass die Achslastverteilung vernünftig ist. Das musste man dann eben schauen, wenn der schwere Bildschirm auf der einen Seite ist, dann muss man schauen, dass man auf der anderen Seite auch noch Batterie und, und was unterbringt dann. Äh, also da ist geflissenlich schon drauf geachtet worden. Aber das Thema Zuladung, wir wissen's ja selbst, ist bei allen Serienfahrzeugen 'n Thema und hier mussten wir dann schon an die machbaren Grenzen momentan gehen, weil wir eben uns auch dazu entschlossen haben, äh, das Maximum hier einzubauen und zu zeigen und am Ende des Tages wird es wahrscheinlich dann ja sowieso reduziert werden und dann, äh, relativiert sich die Gewichtsgeschichte auch ein wenig.

Gibt's schon irgend 'nen Zeitpunkt, den ihr euch vielleicht intern vorgenommen habt, wenn die Studien jetzt aufm Caravan Salon gut ankommen und wenn Interesse besteht, wann man vielleicht dann auch mit 'ner Serie rechnen könnte? Also muss sich jetzt um Gottes Willen nicht festlegen, ich weiß, wie schwierig das ist, aber so, also sagen wir mal, in fünf Jahren, in zehn Jahren, keine Ahnung, was ist da so euer interner Horizont?

Also wir haben uns, äh, zunächst mal jetzt als Ziel genommen, den Caravan Salon richtig auszuwerten, dann die ganzen Leads. Wir haben momentan über zehntausend Anmeldungen auf unserer Adventure-Seite, die interessiert sind. Also da merkt man schon, wa-was da Interesse draußen zu dem Thema da ist, wo immer relativ wenig im Vorfeld auch bekannt gegeben hat, ja, jetzt das Ganze erst veröffentlicht hat während des Caravan Salons. Äh, dann, äh, werden wir auch noch 'n paar, ähm, ich sag mal, richtige Praxistests natürlich auch noch machen, werden vielleicht noch die eine oder andere Messe dementsprechend bestücken und dann werden wir uns zusammensetzen. Und, äh, dieser Zeitraum, den du da gesagt hast, fünf bis zehn Jahre, ähm, den halte ich für extrem lang eigentlich.

Äh, so 'n Thema wird bei uns, ähm, wenn's 'n Thema ist für 'ne Serienproduktion, schon kürzer umgesetzt, wenn wir da den Markt sehen. Aber der Markt m-muss halt nun mal da sein für 'ne Serienproduktion. Und ob der Markt jetzt in ein Jahr, in zwei Jahren oder in drei Jahren da ist, das kann ich jetzt momentan nach der Kürze des Caravan Salons jetzt noch nicht sagen, weil es sind jetzt 'n paar Tage her. Vorher wusste niemand über dieses Projekt und über dieses Konzept Bescheid. Also diese Zeit müssen wir uns ganz einfach gönnen. Aber wir haben dieses Konzept auch mit den Hintergedanken gemacht. Klar, möchten wir optimalerweise eine Serienproduktion dranhängen können, wann auch immer das in Zukunft sein wird.

Das klingt schon mal sehr gut. Vielen lieben Dank, Thomas, für die vielen Infos und wenn man sich den Caravan oder die beiden Caravans noch selber anschauen möchte auf der Messe, wo findet man euch?

Uns findet man traditionell in der Halle neun und dort haben wir auf unserer Standfläche ziemlich zentral auch die beiden Konzept-Caravans stehen und je nachdem, wann ihr auf den Caravan Salon seid, wird der Nele oder mich dann auch bei den Konzept-Caravans vorfinden. Auch Tom Hülspach, äh, der Berater, der uns da komplett unterstützt hat im ganzen Projekt, äh, der Manager von Cisco, der auch der Geburtshelfer von B2B war, wird auch da sein. Also wir haben hier Leute an Bord, die beraten, die in dem Thema verzweigt sind und wir freuen uns auf jeden, mit dem wir über dieses Thema diskutieren können. Und vielleicht, vielleicht gibt's ja irgendwann 'n Podcast, wo man dann, äh, drüber reden kann, wie denn diese Serienproduktion dann aussieht. Würd uns alle freuen, aber das steht momentan jetzt mal in den Sternen.

Da warten wir mal ab.

Da würden wir uns dann schon mal für den ersten Test anmelden. Ihr Lieben da draußen, das war's von uns für heute, ähm, vom Caravan Salon live und wenn ihr euch als Kurzentschlossene noch auf 'nen Weg machen möchtet, dann gebt euch gerne bei mir oder auch beim Thomas Kamm als Podcasthörer zu erkennen. Ihr werdet keine Sonderbehandlung bekommen, aber wir würden uns natürlich freuen, dann auch so 'n bisschen mit euch zu quatschen. Bis dahin, es gibt bald wieder Neuigkeiten vom Caravan Salon und ich wünsch euch jetzt noch 'nen schönen Tag. Tschüss Thomas, tschüss ihr Lieben da draußen.

Nele, tschüss, herzlichen Dank, viele Grüße.

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