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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute erzählen wir euch, was es auf dem Caravan Salon 2025 so Neues geben wird. Werbung.
Ich mag's ja nicht, mir vor 'ner Reise so viele Gedanken machen zu müssen, weil wie du weißt und wahrscheinlich auch schon viele da draußen, langfristige Planung ist nicht so wirklich mein Ding.
Das kenn ich. Deshalb mag ich Saily ja auch so gern, denn da ist schon mal die Frage, wie ich im Ausland am günstigsten Datenvolumen bekomme, ganz schnell erledigt. Denn egal ob auf meiner Reise nach China während meines Besuchs bei euch in Mexiko oder auf meiner Wohnmobiltour durch Neuseeland, einfach die App aufs Handy laden, mit wenigen Klicks einrichten, Datenvolumen buchen und fertig.
Vor allem musst du dann auch nicht in jedem Land immer wieder überlegen, wo du 'ne SIM-Karte herbekommst, welcher Prepaid-Tarif dann wirklich passt, welche Dokumente man für die Anmeldung braucht, ne. All diese Dinge, die fallen mit Saily einfach weg.
Genau. Na und selbst wenn ich spontan noch ein weiteres Land besuchen möchte, kann ich einfach in der App ein neues Datenpaket buchen und loslegen.
Cool find ich da auch, dass du dafür nur eine einzige eSIM brauchst. Die bleibt dann einfach dauerhaft aufm Handy und du buchst dir bei Bedarf neue Pakete dazu.
Plus man spart ja auch noch Datenvolumen, weil Saily automatisch Werbung blockiert. So kommt man auf weniger Daten und damit quasi länger aus. Und das find ich unterwegs echt praktisch. Und, äh, wenn ihr das Ganze auch mal für euch testen wollt, bekommt ihr jetzt mit unserem Code Camper Style 'n exklusiven 15-Prozent-Rabatt auf die Saily-Datenpakete. Ladet euch dafür die Saily-App runter oder geht auf saily.com/camperstyle. Ich buchstabiere das kurz: S-A-I-L-Y Punkt C-O-M dann Schrägstrich Camper Style C-A-M-P-E-R-S-T-Y-L-E und beim Checkout gebt ihr dann einfach noch den Code Camper Style ein und los geht's.
So seid ihr dann immer flexibel unterwegs, ganz egal wo eure Reise hingeht. Den Link und den Rabattcode packen wir euch natürlich wie immer auch in die Show-Notes.
Werbung Ende.
Wir haben uns wie in der letzten Caravan-Salon-Folge ja, ähm, auf die Fahrzeugneuheiten fokussiert und dabei auf die großen bekannten Hersteller. Das liegt zum einen daran, dass von den kleinen und auch von den Ausbauern bisher uns noch keine Informationen vorliegen. Und zum anderen haben wir gesagt, irgendwo müssen wir auch 'ne Grenze ziehen, weil das sonst halt sehr ausufernd wird. Und ich denke aber, dass wir dann im Laufe der Zeit, sobald dann spannende Infos reingehen, da vielleicht auch noch mal was Neues zu machen werden.
Und wir werden auch während des Caravan Salons, äh, Podcasts aufnehmen für euch. Also abonniert unseren Kanal, ist kostenlos und dann verpasst ihr keine Episode, wenn euch das interessiert. Wenn's euch nicht interessiert, dann abonniert halt nicht.
Oder doch und dann hört's halt einfach nicht.
Ähm.
Ja.
Wir gehen bisschen alphabetisch vor.
Genau, wollte ich grade sagen, damit wir, damit wir so etwas Struktur reinbekommen und damit irgendwie kein Hersteller bevorzugt oder benachteiligt wird, haben wir's alphabetisch sortiert. Ich hab allerdings die ganze Hymer-Gruppe unter H wie Hymer zusammengefasst. Ähm, das sind ja zahlreiche Marken, die da vertreten sind und nur so, damit ihr euch nicht wundert. Und ansonsten, ja, hab ich ja schon angekündigt in der letzten Folge, dass es zu einem Hersteller ziemlich große Neuigkeiten gibt. Und zwar ist es die Marke Bürstner, also auch Hymer-Konzern. Die, ähm, hat ziemlich radikal das ganze Markenprofil ausgemistet, kann man sagen. Gibt's auch 'n Artikel bei uns und das erzähl ich dann eben auch gleich 'n bisschen näher, weil ich das sehr, sehr spannend finde.
Und wir starten mit Adria. Die haben dieses Jahr 16-jähriges, 60, nicht 16, 60-jähriges Jubiläum und bringen im Rahmen dessen zahlreiche Sondermodelle in fast allen Segmenten und mindestens eine Neuheit raus. Ähm, auch hier noch generell, es war wirklich schwierig, die Informationen zusammenzutragen, ähm, wenn man nicht grade Promobil heißt und alles zugeschoben bekommt. Die Webseiten der Hersteller sind teilweise völlige Katastrophe. Die Pressebereiche sind 'ne völlige Katastrophe.
Oder nicht vorhanden.
Oder nicht vorhanden. Also Nele hat wirklich hier, äh, jetzt die letzten Tage sehr intensiv recherchiert, um die Infos alle zusammenzutragen.
Also ich kann das vielleicht jetzt auch noch mal vorab sagen: Ich hab mich richtig geärgert teilweise. Da sind noch in den Pressebereichen Nachrichten vom Caravan Salon 2024 drin als neueste oder von irgendwelchen Hausmessen, von irgendwelchen Stadtfesten, die da gesponsert wurden und so weiter und halt 0,0 jetzt zu den, zu den aktuellen Neuheiten. Aber lustigerweise die, äh, Motorpresse Stuttgart hat die ganzen Infos schon und das find ich irgendwie so 'n bisschen makaber, weil die Hersteller ja mittlerweile auch eigentlich an 'nem Punkt sind, wo die 'n bisschen mehr als in den vergangenen Jahren bräuchten, dass viel berichtet wird, viel Werbung gemacht wird, dass sie mal ihre, ähm, ihre Bestände und jetzt auch vielleicht ihre Neuheiten besser loskriegen.
Also vielleicht hört ja jemand aus der Branche zu und überdenkt mal die, die Art der Kommunikation 'n bisschen, weil auch wir anderen Medien haben 'ne gewisse Reichweite und es wäre ganz schön, wenn da nicht immer irgendwelche Exklusivinfos an irgendwelche großen Verlage rausgehen würden.
Klingt 'n bisschen nach Mimimi. Soll's auch gar nicht sein. Ähm, letzten Endes kann ja jeder Hersteller machen, was er will. Äh, aber wir sehen ja, wie der Markt sich entwickelt und dann ist es vielleicht schlau, auch 'n bisschen, äh, auf die Kandidaten zu achten. Das kommt aber eher so auch aus unserer Expertise ausm Onlinemarketing, wo wir auch viel unterwegs sind und auch Kunden beraten.
Ich war elf Jahre Pressesprecherin. Also...
Da schüttelt man mit dem Kopf, wenn man so was sieht. Aber das, das soll euch gar nicht so interessieren, falls ihr irgendwie aus der Branche kommt und, äh, eure Firma a tap fühlt. Äh, wenn ihr Hilfe braucht, könnt ihr euch natürlich auch gern an uns melden. Aber wie gesagt, das ist doch jetzt gar nicht so der Punkt, sondern Äh, da ist viel Luft nach oben. Okay, fangen wir mit dem ersten Adria an. Der-- Willst du anfangen? Du hast recherchiert. Komm, du machst das, das Erste.
Ja, ist ja auch, Wohnwagen ist ja auch so 'n bisschen mehr mein Thema.
Ja.
Ähm, also wir fangen mal an mit dem Altea 60 Y. Da gibt's Sondermodelle, ähm, zwei Jubiläumscaravans, beide auf Alko Leichtbau Chassis. Ähm, einer, ich nenn jetzt nicht die ganzen Modellnamen im Einzelnen so dezidiert. Einer der beiden ist eben sehr gut geeignet für, äh, Paare, weil der 'ne große Sitzgruppe und zwei Einzelbetten im Heck hat und der andere, der bietet bis zu sieben Schlafplätze, denn, ähm, der hat Stockbetten und 'ne Mitteldinette. Also find ich ganz spannend auch so diesen extremen Stretch zwischen, zwischen Zweierwohnwagen und, ähm, siebenköpfige Familie oder Reisegruppe. Und ausgestattet sind diese Modelle mit, ähm, 'ner Truma Gasheizung.
Ja, das ist jetzt also, ne, das ist so der Standard eigentlich. Dann, ähm, Technikpaket zur Autarkvorbereitung und der Hersteller hat gesagt, dass da ganz exklusive Polster drin sein sollen. Das, ähm, deckt sich 'n bisschen mit dem, was wir in der letzten Folge gesagt haben, dass halt viel auch dann an den Neuheiten, ähm, sind dann immer Polster und Vorhänge. Das wie exklusiv die sind, das müsste man sicher mal sich ersitzen. Aber insgesamt find ich das ganz cool und Preis startet bei knapp unter 25.000 Euro. Ähm, dann der Adora ist ja einer von Adrias Bestsellern. Der hat 'n neues Interieur bekommen in Naturtönen, aber auch eine verbesserte Isolierung und ein Technik-Upgrade mit einer App-Steuerung.
Und natürlich, was für uns immer ganz wichtig ist, der Kühlschrank. Da haben wir 157 Liter und einen Kompressor, was ja jetzt auch immer mehr zum Glück im Caravan-Bereich Einzug findet. Früher waren es ja überall Absorber. Wir selber haben auch 'n Absorber verbaut, aber das ist jetzt immer stärker im Kommen, dass die Hersteller auf Kompressoren setzen, die einfach in der Kühlleistung viel, viel effizienter sind. Die haben 'n paar andere Nachteile, zum Beispiel, dass sie eben im Autarkbetrieb nicht auf Gas, äh, äh, laufen können. Wobei bei Wohnwagen ist es ja äußerst selten, dass man da irgendwie länger autark steht. Ähm, ja, neun neue Grundrisse find ich schon 'ne Ansage. Ähm, und ja, ansonsten halt noch so 'n paar, ähm, Spielereien wie, wie, ähm, EvoPore Matratzen.
Das sind also sehr hochwertige Matratzen, 'ne Alde-Dusche, solche Geschichten. Dann komm ich zum Astella. Das ist so 'n bisschen das Luxusflaggschiff. Das wurde grundlegend überarbeitet. Die Karosserie wurde stärker isoliert, zwei serienmäßige Doppeltüren und 'n recht edles Design innen mit 'ner ziemlich ausgefeilten digitalen Bordtechnik, ähm, und Klimavorbereitung. Die Zielgruppe soll hier eben sein stationär stehende Camper, die aber hohe Komfortansprüche haben. Dann kommen wir zum Action Sport 391 LH. 'N weiterer Klassiker aus dem Hause Adria.
Der wird jetzt technischer und robuster. Ähm, neue Bodenstruktur hat er bekommen, 'ne verbesserte Aerodynamik, eine Kombiheizung. Das, ähm, ist ein Teil, das ich sehr, sehr zu schätzen gelernt habe, vor allem seit ich's nicht mehr habe im neuen Wohnwagen. Das ist also 'ne Heizung, die man, ähm, sowohl mit Gas als auch mit Strom betreiben kann. Und wenn das dieselbe ist, die wir hatten, dann dient die gleichzeitig als Boiler. Ich hab also nur noch ein Gerät für diese zwei Funktionen und kann das dann eben mit unterschiedlichen Energiequellen steuern. Ich fand das super. Wir haben im neuen Wohnwagen drauf verzichtet und bereuen es sehr. Also von daher 'n schönes Upgrade. Großer Kühlschrank, optionaler Subwoofer.
Da weiß ich jetzt auch nicht, ob sich da die Campingnachbarn besonders drüber freuen. Das find ich jetzt nicht so 'ne geniale Idee, aber ist halt nun mal dabei. Und als, ähm, Betten kann man eben Einzel- oder Doppelbetten, also Einzelbetten oder 'n Doppelbett sich aussuchen. Auf Wunsch gibt's zusätzlich die Möglichkeit, einen Arbeits- oder Stehtisch einzubauen. Das ist was, was mich wirklich interessiert. Das werd ich mir auch mal angucken auf der Messe. Und das Ganze bei 'nem Gewicht von circa 1.300 Kilo zulässige Gesamtmasse.
Vielleicht ist ja der Subwoofer unterm Bett angebracht und man hat dann quasi so 'ne Art 3D-Fernsehen. Also...
Ja, also bei Subwoofer, da denk ich halt immer an Party und, ähm, aber ich bin auch ehrlich gesagt da nicht so drin im, im Audio Game. Das würde mich aber mal interessieren, was da gemacht wird. Und dann gibt's noch zwei Jubiläumskastenwagen, Kastenwägen, Kastenwagen. Den, ähm, 640 SLB mit Einzelbetten und den 640 SGX mit Hubbett. Beide auf Fiat Ducato und ausgestattet mit Dieselstandheizung, Metallic-Lackierung und, ähm, dann gibt's noch 'ne, 'ne Sonderedition mit Fahrassistenzpaket. Ähm, Preis ab circa 65.000 Euro.
Und zu guter Letzt bei Adria ein Campingbus auf Mercedes-Basis. Der hat 'nen serienmäßigen Allradantrieb. Das ist der Super Twin, ähm, vier mal vier oder four by four Den gibt's in vier Grundrissen, alle mit Fokus auf Ganzjahrestauglichkeit und Komfort. Ähm, find ich interessant, weil wir uns ja auch letztes Jahr 'n bisschen über diese, über diesen Offroad-Trend lustig gemacht haben und gesagt haben, da ist, da ist ja viel halt dann Optik und manchmal gar nicht so viel Funktionalität. Dass jetzt Adria auch in dieses Segment geht, ähm, das muss man mal gucken, ne, wie, wie das dann zu beurteilen ist, wenn man das Fahrzeug sieht. Ich meine mich zu erinnern, dass dieses Modell letztes Jahr aufm Caravan Salon als Concept Car, also als quasi als Studie vorgestellt wurde und jetzt ist eben der Marktstart mit dem Modelljahr 2026.
Ja, dann nach Adria kommt bei uns Ahorn und Ahorn hat elf neue Modelle für das nächste Jahr angekündigt und die sollen alle, ähm, auf dem Caravan Salon Premiere feiern. Es gibt leider noch keine weiteren Infos, außer dass die aufm Renault Master basieren, also nicht klassisch Ducato, sondern Renault Master. Und ja, da müssen wir uns tatsächlich überraschen lassen, was da alles kommt. Klingt durchaus spannend. Und was Nele bei den Recherchen noch gefunden hat und das ist, also da ist wahrscheinlich Ahorn nicht alleine, sondern das gibt's auch bei anderen Herstellern. Also hier gibt's krasse Rabatte auf die älteren Modelljahre. Wir haben das auch in der letzten Episode schon gesagt. Also bis 15.000 Euro gibt's hier, ähm, auf der Ahorn-Webseite, ahorn-camp.de/angebote.
Ähm, könnt ihr mal reingucken, falls ihr da Interesse habt. Wir haben das ja erwähnt, dass natürlich jetzt grade ältere Modelljahre noch rumstehen und dringend weg müssen und da kann man das ein oder andere Schnäppchen machen, wenn man jetzt nicht unbedingt auf alle Features angewiesen oder scharf ist, die's, äh, in diesem Jahr gibt. Soll ich mal 'n bissl weitermachen? Willst du erzählen?
Nee, mach du gerne 'n bisschen weiter, dann kann ich noch mal kurz trinken, meine Kehle befeuchten. Oder mach die Inge weiter, können wir auch.
Nee, das war nicht die Inge, das war der Chief, der hier den Kommando-Piepmatz spielt und beim Nachbar erdreistet sich nämlich 'ne Katze, äh, rumzulaufen und die muss man natürlich, äh, des Platzes verweisen. Das geht nicht, dass die hier langläuft.
Ich hoff, die Katze hat sich das zu Herzen genommen.
Nein, der ist es völlig egal gewesen. Ähm, so ich hab ihn jetzt erst mal nach drinnen zitiert und, äh, jetzt kann er erst mal 'n bisschen schlafen, während wir aufnehmen. Okay, ähm, wir wollten mit dem oder ich wollte mit dem Crosscamp weitermachen. Ähm, da gibt's auch 'ne ganze Menge, äh, Neues. Sie mischen ihr Programm einmal kräftig durch. Es gibt neue Modellnamen, neue Konzepte und deutlich mehr Differenzierungen. Die, die neuen Namen, also Neles Kommentar, die ich einfach vorlese: "Den neuen Namen finde ich persönlich ziemlich affig", in Klammern, "zumal beim Expidn eigentlich das T und beim Advtnr das N fehlt." Also man hat sozusagen, es gibt ja so 'n Trend, Namen abzukürzen und eben die A, E, I, U, U rauszunehmen, äh, Umlaute, äh, auch genannt.
Äh, Vokale, Entschuldigung. Umlaute sind die, die mit, mit den Punkten obendrauf. Ähm, und eigentlich kürzt man dann Adventure A, D, V, T, N, R ab, aber das, na ja, N haben sie dann vergessen. Wie auch immer, äh, es soll jünger wirken, schätzen wir mal und, ähm, es soll für jeden was dabei sein. Vom Stadtcamper bis zum Teilintegrierten sind alle möglichen Fahrzeuge dabei. Wir werden sehen, wie gut das funktioniert, finden das aber super spannend und werden uns das auf jeden Fall auch mal angucken. Jetzt ist die Frage: Nennt man's jetzt Explorer oder Exper? Ähm-
Ich wär für Zweiteres. Nein, wir, wir wollen uns jetzt auch nicht so lustig machen.
Ja.
Wir, wir sagen das jetzt so, wie's, wie man's sagen sollte.
Explorer.
Genau.
Ist 'n, 'n urbaner Camper, der halt alltagstauglich sein soll. Also sprich kann man für sein Daily Life benutzen, aber auch zum Campen, zwei Meter hoch, serienmäßig mit 'm Aufstelldach und trotzdem als Siebensitzer nutzbar, was ja grad für Familien, äh, sehr, sehr spannend ist und, ähm, klingt sehr, sehr flexibel. Sehr interessantes Thema, weil das sind tatsächlich Fahrzeuge, die ja auch sehr viel im Alltag genutzt werden können und, äh, sehr weit verbreitet sind. Ich-- eventuell bin ich mit so einem auf der Messe, da bin ich auch mal drauf gespannt. Das-- also nicht mit dem, sondern mit einem, äh, sag mal Campingbus mit Aufstelldach, was für mich 'ne völlige Neuheit ist. Also das letzte Fahrzeug war 'n, 'n kleiner Liner und jetzt quasi auf die Größe bin ich sehr gespannt. Vielleicht wird's aber auch ein Wohnwagen, ähm, da darf ich mich grade überraschen lassen.
Und, äh, innen soll halt alles 'n bisschen clever ausgebaut sein. Die Möbel sollen Schiebetüren haben und keine Klappen. Äh, kann ganz positiv sein. Auf der anderen Seite-
Wenn's funktioniert.
Wenn's, genau, wenn's funktioniert, ne. Da sind wir sehr gespannt drauf. Es soll 'ne Ambientebeleuchtung drin sein, die auch dimmbar ist, flexibles Bettkonzept und 'ne entnehmbare Küche. Das sind jetzt nicht unbedingt Dinge, die da ganz neu in dieser Klasse sind, aber durchaus praktisch. Und das Ganze soll auch leichter und mobiler geworden sein. Und, äh, Wasservorrat 22 Liter. Das ist jetzt nicht gigantisch, aber für 'n Kurztrip oder so für 'n Wochenende ist das ja völlig okay. Ich mein, ich bin dann halt einfach so ein bisschen unabhängiger und muss nicht immer für jeden Kram los in 'n Waschhaus oder kann auch mal ein, zwei Tage autark stehen, um da so 'n bisschen mehr Spaß und Spannung zu haben.
Also 20 Liter ist, ist in vielen Wohnwagen auch Standard, ne.
Ja.
Das ist durchaus, da kommt man schon einigermaßen klar, wenn man dann noch so 'n bisschen Wasservorräte vielleicht in eingesonderten Kanistern mitnimmt.
Genau, da hat man ja meist hinten noch Platz, dass man ein, zwei Kanister reinpackt. Und ich mein, für 'n Wochenende kann man ja auch 'n bisschen, äh, mit Wasser sparsam sein, sodass man da halt, äh, nicht alles aufbraucht. Ja, ansonsten soll er Außenanschlüsse für Gas, Strom und Wasser haben, ähm, unterm Rücklicht versteckt. Das ist ja eigentlich in der Klasse nicht so weit verbreitet. Macht's auf jeden Fall 'n bisschen schicker und ist sehr praktisch und soll der Explorer bei knapp 50.000 Euro starten. Das ist jetzt auch nicht wirklich 'n Einsteigs oder ein Einsteigerpreis, aber durchaus spannend. Ähm, da sind wir auf jeden Fall sehr interessiert dran, uns das Ganze mal anzugucken.
Dann knöpf ich mir mal den Expedition vor. Mit dem betritt Crosscamp zum ersten Mal so das Terrain der Teilintegrierten. Da sind drei Grundrisse angekündigt, alle auf Peugeot Boxer und sind alle auf wintertaugliches Ganzjahrescamping ausgelegt. Zwei Meter Bettlänge, entweder als Längsbetten oder als Queensize-Bett oder Queensbett. Ähm, große Küchen ist mir jetzt so hängen geblieben und ja, 'ne solide Ausstattung, auch hier Kompressorkühlschrank, ähm, drehbare Sitze, optional 'n Hubbett, ähm, isolierter Unterboden.
Es, äh, passt für mich so weit, ist für mich 'n, 'n schlüssiges Konzept. Und was, äh, da auffällig war für mich, dass das Design ziemlich mutig gehalten wurde. Ähm, viel Schwarz, Folie, 'n bisschen, ja, wie sagt man da, 'n bisschen kerniger, als man es vielleicht von Crosscamp bisher kennt. Und bei 'nem Einstiegspreis von knapp 60.000 Euro, also 59.999, kann der durchaus direkt auch in die Konkurrenz mit, ähm, bekannten Marken aus'm Hymer-Konzern zum Beispiel gehen, die in 'nem etwas unteren Preissegment rangieren wie Sunlight oder auch, ähm, mit Modellen von Knaus Tabbert.
Ähm, ja, dann haben wir noch den Adventure. Das ist, äh, klassischer Campervan, der, den hat man eben auch umbenannt. Gibt's vier Grundrisse, drei davon sollen komplett überarbeitetes Innenraumdesign haben, moderner, stylischer, besser nutzbar. Und, äh, es gibt verschiedene Bettlösungen, das ist ganz spannend, also Schlafsofa bis zu Längsbetten, verschiedene Möglichkeiten. Und, äh, sie bieten für die Größe recht viel Stauraum und Ausstattung. Gibt 'n Festbad mit, äh, fester Türe, 'n großen Kühlschrank, viel Stauraum in 'nem Podest und im Heck, ähm, ganz spannend. Und das Interieur ist, ja, angenehm schlicht, also viel graue Holzoptik, relativ modern gehalten, auch in den Stoffen. Und preislich geht's auch, also 49.999, also sagen wir auch 50.000 Euro, ist auf Augenhöhe so auch mit Weinsberg zum Beispiel durchaus auch 'n spannendes Angebot.
Dann kommen wir zu E wie Eura Mobil. Da gibt's nach aktuellem Informationsstand zwei neue Baureihen, wobei eine davon kam mir sehr bekannt vor und dann hab ich mal in unsere eigene Berichterstattung geguckt und wir haben tatsächlich auch schon im Januar von der CMT darüber berichtet oder vor der CMT sogar, das weiß ich nicht mehr genau. Und zwar ist es die Integra Line GT oder GT, das weiß ich immer nicht, wie man diese, äh, ganzen extrovertierten Modellnamen ausspricht. Ähm, die Integra Line GT bringt 4,5 Tonnen zulässige Gesamtmasse auf die Waage, startet mit 150 PS und hier wird auf ein neues Chassis- und Doppelbodenkonzept gesetzt.
Und zwar, ähm, hat es 'nen abgesenkten Schwerpunkt und einen 30 Zentimeter hohen beidseitig zugänglichen Stauraum. Also durchaus Platz für Dinge, die man nicht ständig braucht und nicht im, im Innenraum immer irgendwie in Schränke packen möchte. Zwei Meter fünf Stehhöhe, 'ne Loungesitzgruppe, 'n Hubbett und technische Highlights unter anderem, äh, 'ne Alde-Warmwasserheizung, 'ne Lithiumbatterie, 'ne winterfeste GFK-Karosserie mit zehn Jahren Dichtigkeitsgarantie, das find ich 'ne Menge und moderne Sicherheits- und Assistenzsysteme. Und die zweite Baureihe, die scheint mir wirklich ganz neu zu sein, nämlich die Profila T Freestyle.
Die hat 7,5 Metern Länge, also gar nicht mal so wenig und vier eingetragene Sitzplätze und, äh, vier Schlafplätze, bleibt aber trotzdem unter der magischen 3,5-Tonnen-Grenze, die ja nach wie vor noch, ähm, für den B-Führerschein gilt. Das wird sich jetzt so wie alles aussieht, ändern im Jahr, ich meine, 2026, 27. Nee, wann, wann hatten, kannst du mal kurz nachgucken, Sebastian, da haben wir auch 'n Artikel geschrieben. Ich hab's nur nicht im Kopf. Ähm, dauert noch 'n bisschen, bis, äh, die Führerscheinrichtlinie dann in nationales Recht in den EU-Ländern übergeht, aber da soll ja dann die Gewichtsgrenze für den B-Führerschein auf 4,25 Tonnen bei Reisemobilen steigen. Aber das, ähm, momentan gilt es eben noch nicht und deswegen ist diese 3,5-Tonnen-Grenze halt immer noch wichtig für viele Fahrerinnen und Fahrer.
Wie schaffen die das, unter dieser Grenze zu bleiben, obwohl, ähm, die Größe des Fahrzeugs und die Sitzplätze eigentlich mehr verlangen würden? Da sagt der Hersteller, dass eben der Möbelbau sehr konsequent im Leichtbau umgesetzt wurde und dass man ein gewichtsoptimiertes Chassis von AL-KO verwendet hat. Ähm, das ist 'n Tiefrahmen-Chassis. Wird euch jetzt nix sagen, aber das ist 'n, äh, ziemliches Zugpferd beim AL-KO, äh, bei AL-KO-Fahrzeugtechnik. Serienmäßig kommen, kommen die Profiler in, mit Face-to-Face-Sitzgruppen, äh, mit 'ner Lithium-Ionen-Batterie, 'nem großen Kühlschrank mit 140 oder 142 Litern, einem Raumbad mit separater Dusche. Und, ähm, wahlweise mit entweder, ähm, über zwei Meter langen Einzelbetten oder einem freistehenden Queensize-Bett.
Dann ist noch dabei eine Alde-Warmwasserheizung, was schon 'n, 'n Ausstattungsmerkmal ist, was man sonst eigentlich nur im Premiumsektor hat oder eben als Zusatzausstattung sich konfigurieren kann. Dann gibt's noch 'nen beheizten Abwassertank und das Fahrzeug hat 170 PS.
Um deine Frage zu beantworten mit den 4,25 Tonnen. Also das, das, das Gute, das ist jetzt so weit durch und wird kommen. Das nicht so Gute, die Staaten, die EU-Staaten haben jetzt vier Jahre Zeit, das umzusetzen und in nationales Recht zu gießen. Das heißt, es kann jetzt also noch bis 2029 dauern. Da sind wir mal gespannt, wie schnell unsere Bundesregierung das Ganze umsetzt. Aber vier Jahre haben sie jetzt alle Zeit, um das zu, in, in Gesetze zu gießen.
Okay, bei mir war gerade ganz kurz das Internet weg. Jetzt habe ich nicht ganz gehört, ähm, du bist noch nicht beim, beim nächsten Hersteller gewesen, ne? Du warst noch beim Führerschein.
Genau, ich hab dir kurz deine Führerscheinfrage, äh, beantwortet und, äh, wir würden jetzt aber weitermachen mit F wie Fendt. Und ich fang mal mit dem Neuen an, über den wir auch schon berichtet haben. Und, ähm, Fendt hat 'ne, hat ja 'ne neue Marke gestartet, um auch neue Zielgruppen anzusprechen und, äh, der Neue ist der Next 380. Wer ihn noch nicht kennt, wir haben auch schon bei uns, äh, auf'm Magazin sehr viel darüber berichtet und es ist letzten Endes, äh, perfekt für Minimalisten, für E-Autobesitzer und, äh, ja, Fendt selbst nennt das eine neue Wohnwagenära, die hier losgeht und es ist tatsächlich 'n bisschen frischer. Also unter 1.000 Kilo Gesamtgewicht, 18.900 Euro Einstiegspreis.
Ist ganz klar auch Zielgruppe E-Autobesitzer, Minimalisten, also ja Leute, die wenig Gewicht und wenig Schnickschnack brauchen, kein überladener Luxus. Und ja, klarer Grundriss für zwei Personen. Gibt's aber optional auch mit 'nem dritten Bett. Innen ist das Ganze relativ modern gehalten. Queensize-Bett, LED-Licht. Gut, das ist jetzt heute Standard, äh, weil es auch einfach gar nichts mehr anderes gibt. Ähm, Zweiflammenkocher, ne. Also auch das viele Hersteller, ähm, das ist jetzt gar nicht nur auf Fendt bezogen, die, die werben dann mit Assistenzsystemen im Fahrzeug. Ja, ich mein, jedes aktuell neue Fahrzeug hat Assistenzsysteme sowieso mit drin. Das ist eigentlich nichts mehr, was man hervorheben müsste, weil's eigentlich Standard ist. Genauso wie 'n LED-Licht ein Standard ist. Den-- Also es gibt nichts mehr anderes, was ich da sinnvoll einsetzen kann.
Nichtsdestotrotz kann ich natürlich mit LED 'ne ganze Menge Sachen machen und da wird's dann spannend, was die Hersteller halt draus machen, ob's, äh, 'ne schöne indirekte Beleuchtung sind oder wie sie damit umgehen. So, wieder zurück zum, zum Next 380. Ist 'n Zweiflammenkocher dabei, 'n kompaktes Bad. Es ist alles drin, was man braucht, aber eben kein Schnickschnack, kein Schnörkel und noch 'n paar clevere Extras. Äh, die doppelseitige Kühlschranköffnung, die Nele ja besonders mag, die ich auch sehr spannend find. Also ich kann den Kühlschrank von links und von rechts aufmachen. Das ist natürlich grade je nachdem, wo man ist. Also bei, bei Nele und Halil ist ja 'n Kühlschrank quasi seitlich in der Türe eingebaut. Das heißt, wenn ich, äh, rausgehe, ist er links von mir und ich kann ihn also von draußen aufmachen und von drinnen. Das find ich tatsächlich sehr, sehr praktisch, auch wenn das nur 'ne Kleinigkeit ist.
Ähm, hat Soft-Close-Staufächer und USB-C an den Leselampen. Das find ich tatsächlich sehr, sehr angenehm, dass man also nicht, äh, ständig noch irgendwo Ladekabel beziehungsweise Ladestecker reinstecken muss, sondern dass es einfach 'n USB-Anschluss gibt. Also das ist wirklich was, äh, ich find's schade, dass das 2025 immer noch was Besonderes ist in der Campingbranche.
Ja.
Aber es ist schön, dass es jetzt langsam passiert. Ähm, ja und ansonsten, wer jetzt noch 'n bisschen mehr Schnickschnack haben möchte, gibt's noch verschiedene Pakete, wo man Dinge nachrüsten kann. Da gibt's zum Beispiel ein, äh, Insektenschutzrollo, Fahrradträger, Warmwassertherme und dann, äh, wird's natürlich zum einen teurer, aber auch schwerer. Da muss man eben gucken, was man davon haben will. Und, äh, ja, insgesamt ist der Next halt 'n ganz spannendes Konzept und 'n ganz spannender Wohnwagen.
Wir hatten ja jetzt auch die Gelegenheit, uns den mal live anzugucken. Wir waren vor zwei, drei Wochen war das, glaub ich, auf der Jahrespressekonferenz von Fendt und also das ist wirklich 'n, 'n hübscher Wohnwagen. Wir-- Ich war zuerst so 'n bisschen unsicher, ob ich das neue Design vor allem außen, diese, diese Form, ob ich die hübsch oder hässlich finde von den Fotos her. Halil war von Anfang an Fan davon. Der hat gesagt, er find es cool, dass Fendt auch mal was komplett anderes macht, weil die haben ja bei all ihren Wohnwagen 'ne sehr charakteristische Form, egal wie groß die sind, egal welche Modelle. Die, ähm, die Fendt-Form, die erkennt man sofort wieder, ohne das Logo zu sehen und der Next fällt halt komplett raus. Deswegen haben sie den auch als eigene Marke gemacht, die auch gar nicht, ähm, direkt unter dem, äh, äh, unter der Fendt-Brand läuft.
Und das ist 'n richtig modernes Teil. Innen auch echt so nach, nach meinem persönlichen Geschmack. Ähnlich wie unser Apero, äh, in dem ich gerade auch wieder sitze, den ich immer noch nach jetzt im dritten Jahr wahnsinnig schön finde. Und die, ähm, Innenausstattung ist sehr, sehr schlicht, aber sehr funktional. Was mich wirklich überrascht hat, sind diese Scharniere an den Staufächern. So was hab ich in 'nem Wohnwagen überhaupt noch nie gesehen. Zumindest nicht in einem, ähm, der, der Mittel- oder unteren Oberklasse. Das sind Scharniere, da, d-die, die halten warschein... Da fällt wahrscheinlich der Wohnwagen schon auseinander, dann sind die Scharniere immer noch intakt. Und extrem bequem auch die Polster der Sitzgruppe. Also da setzt man sich drauf, die sind sehr straff gepolstert, was ich immer gerne mag.
Man sinkt nicht ein. Also da ist wirklich in völlig überraschenden Details total auf Qualität gesetzt worden, was man gar nicht auf 'n ersten Blick sieht. Ähm, das Einzige, was mich total irritiert hat, war, dass im Bad kein Fenster ist, also im Klo sozusagen. Das ist kein Bad mit Dusche, sondern 'n Klöchen halt. Und da ist nur so 'n Pilzlüfter. Was ich persönlich jetzt nicht so angenehm finde, aber da wurde eben gesagt, dass man halt wirklich in jedem Gramm aufs Gewicht geachtet hat und, ähm, ja, natürlich auch preislich, ne. Das-- Wenn man 'n Wohnwagen anbieten will in dem Preissegment, dann muss man halt so gewisse Abstriche machen, aber vor allem gewichtstechnisch, ähm, ist dann eben zusätzliches Fenster noch mal 'ne Komponente und dann wär's eben nicht unter den 1.000 Kilo geblieben, wenn man da jetzt noch weitere Details eingebaut hätte.
Aber insgesamt wirklich 'n, äh, 'n schönes Teil, was uns auch persönlich durchaus ansprechen würde. Nicht, um jetzt dauerhaft drin unterwegs zu sein, aber für, für normale Reisen auf jeden Fall, ähm, ja, anschauenswert, würd ich sagen. Der ist natürlich auf, auf dem Caravan Salon auch relativ prominent ausgestellt. Kommt auch da gerne vorbei und schaut euch den mal an. Der ist, der ist echt cool.
Ja, weiter geht's mit der Bianco-Reihe. Da haben wir jetzt wieder so 'n bissl das klassische Camping-Neuheitenthema, ja. Leichte optische Überarbeitung, neue Holztöne, neue Stoffe. Okay, ähm, das ist eher Evolution, wenn überhaupt als Revolution. Aber, äh, was spannend ist, ist 'n neuer Grundriss, äh, 495 SG, Einzelbetten im Heck. Das kann tatsächlich spannend sein. Ja, das andere ist eher, äh, altbewährt, Gasheizung, ordentliche Matratzen, also, äh, Stauraum satt, aber, ähm, ja, eben ansonsten nicht viel Innovation und wer's 'n bissl komfortabler will, greift zur Aktivvariante. Da ist dann Kompressorkühlschrank dabei, Kombiheizung inklusive Warmwasser dabei. Ja, Einstiegspreise bei knapp 25.000 Euro bei der Bianco-Reihe.
Das ist quasi die Reihe, die wir vor dem jetzigen Apero hatten und 'ne schöne Baureihe, die, glaub ich, eher junge Leute anspricht, weil alles sehr hell ist. Oder was heißt jung? Ähm, eher Leute, die so 'n bisschen moderneren Stil mögen können, auch ältere Menschen sein, ne.
Ja.
Ähm, dann kommt der Apero. Das ist ja die Baureihe, die vor zwei Jahren eingeführt wurde oder vor drei, jetzt weiß ich's schon gar nicht mehr. Auf jeden Fall 'ne neue Baureihe, ähm, die sehr auf, auf schlichtes, stylisches Interieur setzt und diese Baureihe gibt's jetzt auch als Aktivversion. Ähm, da haben wir jetzt zwei neue Grundrisse mit 'ner verbesserten Technik. Da ist jetzt unter anderem 'ne Kombiheizung, Kompressorkühlschrank und auch hier wieder LED-Beleuchtung – ja, da hattest du ja schon was zu gesagt – ähm, mit drin. Design ist, soweit ich das gesehen hab, gleich geblieben, auch mit so 'n paar kleinen Änderungen, auch, glaub ich, bei den Vorhangstoffen und ich meine auch an, an der, ähm, an den Sitzpolstern, aber das ist, ähm, da möcht ich jetzt nicht näher drauf eingehen, weil da bin ich nicht sicher.
Insgesamt haben wir sieben Grundrisse und, ähm, ganz spannend für Familien eben auch Varianten mit Stockbetten. Und preislich sind wir da auf dem ähnlichen Niveau wie, wie beim Bianco, also irgendwas Einstiegspreise so um die 25.000 Euro plus minus.
Dann haben wir die Tendenza-Reihe. Komfort, Design sind so die, die Dinge, die hier 'ne Rolle spielen. Ähm, ja, ganze modern, luxuriös, aber nicht übertrieben. Es gibt sechs Grundrisse, zwei davon haben Queensize-Bett und was ich hier habe, ist viel indirektes Licht. Das ist was, was ich persönlich sehr, sehr mag. Ähm, okay, neue Polster im Lounge-Stil, äh, gute Matratzen sind drin, ordentliche Technik. Und beim größten Modell, das ist, glaub ich, der 560 SFDW – ich muss es jetzt ablesen, ähm, weil hab ich nicht im Kopf – gibt's sogar Fußbodenheizung mit Warmwasser und das ist ziemlich cool und praktisch. Wir hatten auch 'ne Fußbodenheizung. Also die braucht man im Camping nicht, ja, aber es ist, wenn's im Winter kalt draußen ist oder ich nasse Füße hab und so, wirklich sehr, sehr angenehm.
Und, äh, das hat natürlich auch immer alles seinen Preis. Also hier geht's ab 31.000 Euro los.
Ja, und dann zu guter Letzt die Luxusklasse von Fendt, das ist der Diamant. Ähm, separate Dusche, Panoramadach, Sitzpolster mit Federkern, Backofen, Fußbodenheizung und 200 Liter Kühlschrank. Das wär das, was mich am meisten wieder anfixen würde. Ähm, das sind so die, die Charakteristika vom, vom Diamant. Der, den gibt's ja seit, also ich will nicht sagen seit Jahrzehnten, aber seit vielen Jahren. Der ist auch sehr beliebt, hat allerdings auch seinen Preis, ne. Also da sind wir bei 'nem Einstiegspreis von knapp 49.000 Euro und wenn man natürlich da noch 'n bisschen Sonderausstattung möchte, dann wird's deutlich mehr und auch sehr schnell mehr. Ähm, es gibt neue Modelle in dieser Baureihe, die irgendwie, äh, ja, da, da, also mit, mit besonderer LED-Lichtinszenierung, ähm, find ich ganz interessant.
Ist jetzt sicherlich nicht was für die breite Zielgruppe, allein schon preislich, aber auch vom, äh, vom Dekor her. Das sind eher dann so diese gediegenen Innenausstattungen, aber nichtsdestoweniger eines von, von, äh, den ganz wichtigen Schlachtschiffen von Fendt. Nee, Schlachtschiffe sag ich lieber nicht. Sag, ähm, wie sagt man da? Zugpferde, ähm...
Es sind ja keine Zugpferde, sie werden ja gezogen.
Nee. Genau, wie, wie sagt-- Egal, also Schlachtschiffe sag ich jetzt einfach mal.
Luxusanhänger, ich hab keine Ahnung. Lass uns mit Frank ja weitermachen, bevor du dich hier weiter in-
In, in, um Kopf und Kragen.
Vergaloppierst. Bei, bei Frank ja gibt's den Next, äh, 7.6 L, ne. Der wird zur, also jetzt zur Saison 2026, also das sind ja die Sachen, die jetzt aufm Caravan Salon vorgestellt werden, wird, äh, neuer Teilintegrierter in der Oberklasse. Ähm, wahlweise kann man da entweder mit 'm Ducato unterwegs sein oder mit dem Mercedes Sprinter. Klare Linie im Aufbau, nicht meine Worte, sondern dieses Herstellers, äh, dreidimensionales Heck. Ja, hoffentlich, weil wenn's nur zweidimensional ist, wird's schwierig, 'n Männchen reinzukriegen. Aber ich vermute, dass sie 'n bisschen damit meinen, dass das-
Design.
Genau. Ähm, aber wie das Marketingsprech dann so ist. Ähm, ja, auf Wunsch großes Panoramafenster und, ähm, ja, technisch, ähm, ist, äh, 36,5 Zentimeter hoher Doppelboden drin mit viel Stauraum. Das ganz interessant, dreimal 110 Watt Peak Solar auf'm Dach und bis zu 470 Amperestunden Lithiumbatterie. Hier wird's jetzt, also ist es tatsächlich jetzt ziemlich, hm, aktuelle Technik und 180 Liter frisch und 150 Liter Abwassertank. Also mit dem Fahrzeug ist man dann auf jeden Fall ziemlich, äh, gut autark unterwegs oder kann autark unterwegs sein und es mangelt einem da eigentlich an nichts. Und innen offene Gestaltung ohne Hängeschränke über der Sitzgruppe, zwei Meter lange Einzelbetten mit 'nem echten Stufenzugang und 'n neues Badkonzept mit 'ner, äh, bodenebenen Dusche und 'ner Beuteltoilette, wenn man das möchte.
Die Küche ist reduziert, praxisnah, also das heißt kein Schnickschnack, aber eben das, was ich brauche. Gaskochfeld, äh, großer Kühlschrank und ja, so 'ne Mineralwerkstoffarbeitsplatte, also was vielleicht 'n bisschen stabiler ist als das klassische Holz. Und los geht's hier vermutlich bei 135.000 Euro. Da gibt's noch keine ganz genauen Informationen und es sollen auch weitere Varianten, also 'n Integrierter zum Beispiel kommen. Das ist angekündigt. Also da lassen wir uns auch überraschen, was Frank ja da alles, äh, mit auf'n Caravan Salon bringt.
EFGH wie Hymer. Ähm, hat sich ja vorhin schon angekündigt, dass wir jetzt die verschiedenen Marken der Hymer Group uns einmal angucken. Ähm, da bringen mehrere Marken neue Modelle an den Start und mit Corigon oder Corigon sogar 'ne komplett neue Marke. Da hab ich mich gefragt, warum eigentlich jetzt noch 'ne Marke? Weil als ich mir mal die, ähm, angekündigten Modelle angeschaut habe, hab ich mir so gedacht, eigentlich hat Hymer ja das Einsteigersegment schon besetzt mit, mit Sunlight vor allem, mit Carado, mit Etrusco. Und warum jetzt noch mal 'ne Einsteigermarke mit budgetfreundlichen Preisen? Aber anscheinend ist da die Nachfrage nach günstigen oder günstigeren Reisemobilen immer noch so groß, dass noch Platz für 'ne weitere Tochtergesellschaft sozusagen ist.
Die, das Interesse nach Camping ist ja immer noch sehr groß. Laut ADAC interessiert sich da auch fast die Hälfte, nee, ja doch, bei fast die Hälfte, insbesondere für den Preis. Also vielleicht hat Hymer da auch irgendwie Marktstudien gemacht, wovon ich mal schwer ausgehe, ähm, und hat festgestellt, dass da noch Interesse da ist. Ich selber hab's jetzt nicht so ganz verstanden, weil wir haben jetzt in etlichen Folgen auch immer wieder das Thema Marktsituation angesprochen und haben festgestellt, dass jetzt einfach auch die Hersteller eigentlich ihre Fahrzeuge nicht mehr so gut losbekommen wie in den vergangenen Jahren und vor allem während der Corona-Zeit. Also ich gucke mit Interesse drauf, was damit passiert. Es ist auf jeden Fall 'ne Linie, die bewusst unter der 60.000 Euro Marke bleibt.
Ähm, zum Start ist 'n Teilintegrierter auf Fiat- und Ford-Basis angekündigt und was ich ganz interessant fand, dass die, die beiden Modelle sehr schmal gebaut sind, also nur zwei Meter 14 breit. Das ist natürlich ganz praktisch, wenn man 'n, 'n sehr flexibles Reisefahrzeug haben möchte, also enge Gassen, Stadtverkehr und so weiter. Trotzdem ist eigentlich alles Wichtige drin, also Lounge-Sitzgruppe, Vario-Bad, Isofix und, ähm, bei den Fiat-Modellen haben wir sogar noch 'n bisschen mehr Komfort, unter anderem eben mit elektrisch verstellbaren Betten, mit separaten Raumbädern, mit 'ner größeren Küche.
Das bin, da bin ich echt gespannt, mir das mal vor Ort anzugucken, wie das dann im, im, äh, ja in der Praxis gelöst wurde. Und ich hatte ja jetzt schon angesprochen, es gibt ja schon Einsteigermarken von Hymer. Da ist mir jetzt insbesondere beim direkten Vergleich Etrusco ins Auge gestochen. Na, ich hab jetzt noch, noch keine Idee, wie, wie viel anders die Grundrisse sein könnten zwischen Etrusco und jetzt der neuen Corigon-Marke. Ähm, im Grunde basiert das auf den bewährten Plattformen. Ich vermute, dass die Unterschiede eher so designtechnisch sein werden und vielleicht, dass sich, äh, da im Marketing, dass im Marketing noch mal irgendwie gezielt andere Zielgruppen angesprochen werden sollen. Ähm, Corigon ist ja dann wahrscheinlich noch mal 'n Tacken günstiger, vor allem im Einsteiger, ähm, Bereich und im Grunde, mh, ja, mal gucken.
Also angeblich soll, sollen die Fahrzeuge durch die, ähm, Hymer Testcenter auch laufen. Also der Hersteller sagt, hier ist keine Billigware, sondern ordentlich durchdacht und ordentlich getestet. Wir schauen mal. Bin gespannt auf jeden Fall.
Ja, letzten Endes wird das Thema hier, warum sie noch 'ne neue Marke gebracht haben, einfach sein, dass ja die, die ursprünglichen Marken, die man im preiswerten Segment gesetzt hat, Sunlight, Corrado, äh, Carado und, und Etrusco, ja aber schon 'ne Weile am Markt sind und sich preislich nach oben entwickelt haben, weil alles teurer wird. Und, äh, das vielleicht und wahrscheinlich auch in den Augen der, der Käufer ist. Und um jetzt halt wieder auf den preissensiblen Markt zu gehen, also da, wo eben die günstigen Fahrzeuge gekauft werden sollen, hat man jetzt kurzerhand halt vermutlich einfach 'ne neue Marke aufgesetzt und geht wieder mit dem tiefen Preispunkt rein.
Ja, also ich, ich seh das ähnlich wie du. Ich war trotzdem überrascht, muss ich sagen, weil wir haben ja jetzt in den letzten Jahren festgestellt, dass große Konzerne und das ist ja kein Geheimnis, deswegen kann man's ja auch sagen, wie Knaus Tabbert zum Beispiel, in 'ner Phase, wo eigentlich der Markt schon Stark, also schon kurz vorm Stagnieren war, noch Investitionen getätigt haben und damit halt, ähm, also was denen dann auch auf die Füße gefallen ist, ein Stück weit aus meiner Sicht. Und deswegen war ich jetzt doch überrascht, in einer rückläufigen Markttendenz dann zu sehen, dass jetzt ein Großkonzern, der schon so viele Marken hat, noch eine neue an den Start bringt. Irgendwas werden sie sich dabei gedacht haben, aber man hat ja auch schon, ähm, man, man hat ja auch schon mitbekommen, dass gerade Großkonzerne teilweise auch, hm, wie soll ich das ausdrücken?
Investitionen machen, die vielleicht nicht unbedingt immer nur auf, ähm, ich versuch's diplomatisch zu sagen, nicht immer nur auf sinnvolle Marktbesetzung ausgerichtet sind, sondern die vielleicht auch ein paar andere Ziele verfolgen, Aufmerksamkeit und so weiter.
Klar.
Damit wollen wir's jetzt belassen, be-bevor ich mich jetzt wieder in irgendwas reingaloppiere und kommen wir zu Etrusco.
Ja, also genau, letzten Endes wissen wir's nicht. Wie gesagt, ich denke, es ist einfach der Versuch, die, die preisbewussten Menschen noch mit 'ner alten Marke anzusprechen. Du lädst ja 'ne Marke auch einfach mit bestimmten Dingen auf und mit Erwartungshaltungen und so weiter. Und das haben sie vielleicht mit den anderen Marken nicht mehr so gesehen und du darfst halt auch nicht vergessen, Hymer ist ja ein riesiger Konzern, ein Tanker, ja, und nicht so ein kleines wendiges Boot mehr, wo ich, wo ich schnell Änderungen machen kann. Und dann ist es manchmal vielleicht einfacher, wir machen eine neue Marke und packen da oder machen da alles neu, als eben die bestehenden Markenstrukturen aufzubrechen und zu ändern. Also es kann durchaus auch so was sein, aber wissen tun wir's nicht.
Ja, guter Punkt.
Ist jetzt auch für euch da draußen völlig egal. Wir wollen euch aber ja auch immer ein bisschen, äh, Backgroundwissen geben, weswegen wir auch über diese Dinge sprechen. Aber ja, weiter, weiter geht's zu Etrusco. Also wahrscheinlich werden auch tatsächlich die, äh, Grundrisse alle gar nicht so unterschiedlich sein, weil das sind halt die, dieselben Fabriken und Herstellungslinien, die das Zeug quasi oder die die Fahrzeuge produzieren, ne. Und da wird's wahrscheinlich nicht so große Unterschiede geben, sondern eher vielleicht Materialien, vielleicht Verarbeitung. Wir werden sehen. So. Etrusco bringt zwei Alkovenmodelle, den, äh, A sechs Punkt neun DB mit einem Querbett und den sechs Punkt neun SB mit, äh, Einzelbetten. Beide haben recht viel Platz, große Heckgaragen und das bewährte Vario-Bad und genügend Schlafmöglichkeiten für Familien sind da quasi drin.
Und designtechnisch ja schnörkellos modern, so wie man das von Etrusco kennt. Ähm, nicht, nix Fancyes, aber es funktioniert halt alles und Startpreis hier geht's bei zweiundsechzigtausend Euro los. Da ist man halt über diesen sechzigtausend, aber durchaus für Familien mit kleinem Budget eben ein ganz interessantes Angebot.
Ich find's immer interessant, wie sich, wenn man über Campingfahrzeuge spricht, die Dimensionen verschieben, ne. Also ich würd jetzt im normalen Alltag, wenn ein PKW sechzig oder fünfundsechzig oder siebzigtausend Euro kostet, ähm, niemals den Gedanken hegen, dass das für Familien mit kleinem Budget interessant sein kann. Aber bei den Campingfahrzeugen, da hat sich eben in den letzten Jahren so viel preislich getan, dass das schon jetzt quasi die Einsteigerpreise sind. Find ich irgendwie, also ich bin nicht jemand, der immer noch in Mark umrechnet, aber ist schon bemerkenswert irgendwie. Kommen wir zu Sunlight. Ähm, da ist mir schon vor einiger Zeit eine Pressemeldung reingeflattert, ähm, die ich ganz spannend fand. Und zwar gibt's da jetzt den Ibex. Ich hoffe, der heißt so oder I-B-E-X.
Und zwar ist das ein Offroad Concept Car, 'ne Studie mit Allrad auf VW-Basis und 'ner ganzen Menge Outdoor-Tuning. Also ich muss sagen, dass, dass mich der sehr anspricht visuell. Ich hab ja schon mal in 'ner al- in 'ner alten Folge zum letzten Caravan Salon, glaub ich, mich geoutet, dass ich sehr anfällig für diese leicht drollige Optik bin bei diesen Offroad-Cars. Höhergelegte Reifen, das Bullenfänger-Schnorchel, das ist so irgendwie mein guilty pleasure. Ähm, Heckträger mit Leiter und 'ne sehr massive GFK-Dachkonstruktion mit so 'ner Lightbar. Also eigentlich, eigentlich so wirklich ein oder zwei drüber, aber es sieht halt wirklich so nach Abenteuer aus und ich find's interessant.
Ich werd mir den auch direkt angucken. Vom Innenraum ist noch nicht viel bekannt, aber es ist völlig klar, das ist ein Showcar, ne. Das ist jetzt keine, ähm, kein Modell, was jetzt als Serienfahrzeug angedacht ist, ähm, beziehungsweise vielleicht kommt der irgendwann, aber es ist jetzt im Moment eben noch nicht angekündigt. Ich find's als Eyecatcher ganz schön und, und ich werd da sicher auch so das ein oder andere Erinnerungsfoto schießen. Und ich fand's spannend, dass gerade Sunlight, die ja sonst eher so mit sehr gefälligen und unauffälligen Fahrzeugen im Marktsegment unterwegs sind, sowohl im Wohnwagen- als auch im Wohnmobilbereich.
Irgendwie sehen die gefühlt alle gleich aus, dass die halt jetzt mit so einer Wuchtbrumme irgendwie kommen und mehr sich vielleicht auch langfristig in, in die Richtung Abenteuer, Outdoor, Freiheitsgefühl entwickeln wollen.
Und schon hast du wieder die Antwort auf deine Frage, warum noch 'ne Marke? Weil man die jetzt einfach woanders hin entwickelt.
Ja.
Und damit im Einsteigerbereich vielleicht 'ne Lücke entsteht, die man schließen will.
Ja, das, das ist cool. Auf die Idee bin ich ehrlich gesagt noch nicht gekommen, aber das kann gut sein.
Ja, machen weiter mit den, äh, Eriba Feeling und Nova Line. Zwei Caravans, zwei verschiedene Richtungen. Also der Feeling geht eher so Familie mit, mit viel Platzbedarf, hat zwar kompakte Maße, aber ein Hubdach und damit ordentlich Raumgefühl. Gibt auch ein Schlafdach, wenn man das möchte. Da können also bis zu fünf Leute, äh, mit und Es gibt viel Stauraum, guten Nutz, oder eine gut nutzbare Sitzgruppe, cooler Kühlschrank und, äh, so, äh, magnetische Multifunktionsleuchten, die halt einfach so 'n bisschen praktisch und gadgety sind. Schönes englisches Wort, ne. Ähm, und der Nova Line, ähm, geht mehr Richtung Glamping. Also das heißt, da hab ich eben durchgehende Stehhöhe. Ich hab 'n modernes Design mit so 'ner Betonoptik.
Ich hab 'ne Dachklimaanlage als Option, wenn ich das möchte, 'n 22-Zoll-Fernseher. Und, äh, ja, innen sieht's wohnlich, durchdacht aus, technisch alles auf 'm aktuellen Stand und wer eben bisschen mehr auf Komfort, ähm, setzen möchte und bissl Flexibilität trotzdem noch braucht, der ist halt quasi eher in der Nova Line zu Hause.
Ja, dann kommen wir zu LMC. Da möcht ich gern einsteigen mit einem Konzept, was mich, was mir sehr gut gefällt, und zwar, ähm, den, dem Cruiser 2.0. Der wurde von Campern mitentwickelt, also von den eigenen Kundinnen und Kunden. Es gab wohl einen Workshop, in dem die Nutzerinnen und Nutzer mitentscheiden durften, wie eben dieser überarbeitete Teilintegrierte mal aussehen soll. Und, ähm, wie eigentlich auch fast nicht anders zu erwarten war, ist halt 'n Reisemobil rausgekommen, das vor allem in Richtung komfortorientierte Paare geht. Also 'n, ähm, 'n Schlafbereich mit verstellbaren Rückenlehnen, hochwertige Matratze, Lattenrost, ähm, so 'ne loungige Sitzgruppe, ähm, mit den, mit den, äh, drehbaren Fahrersitzen, ähm, verstellbare Gurte für optional zwei zusätzliche Plätze, eine Küche mit Induktions- und Gaskochfeld, dann so 'ne erweiterbare Arbeitsfläche.
Das, äh, find ich ganz cool und da ist auch so 'n, die nennen's Frankfurter Brett. Das ist wahrscheinlich, ähm, dieses Brett, wo man drauf schneiden kann und dann fällt gleichzeitig die, äh, oder kann man die, die, das Gemüse und Geschnippelte dann gleichzeitig in so 'ne Schüssel geben. Das, ähm, hab ich jetzt ehrlich gesagt nicht nachgegoogelt, was, was das bedeutet.
Das ist genau das. Du hast 'n Schneidbrett, was eben vorne dran zwei Behältnisse hat, eins für, äh, die geschnittenen, äh, Gemüse oder was auch immer du schneidest und das andere für 'n Abfall. Und das Ganze wird als Frankfurter Brett bezeichnet.
Ja, find ich auch praktisch. So schöne Stimmung durch indirektes Licht. Dann gibt's im Bad eine Schwenkwanddusche, also so 'n platzsparendes Modell und zusätzlich 'ne Banktoilette. Ähm, preislich ist der auch noch mal 'n bisschen hochgehüpft von, von, äh, rund 82.000 auf rund 87.000 Euro, also 5.000 Euro Steigerung. Liegt damit im oberen Bereich, aber ja, also so wie sich das liest und ansieht, ähm, ist es schon 'n, 'n Fahrzeug mit 'ner hohen Wohn-, und Wohn- und Reisequalität.
Ja, dann haben wir die Tracer-Reihe. Es ist eher, äh, für preisbewusste Camper gedacht, also quasi unter der Cruiser-Reihe angelegt. Äh, ist eben auch 'n bisschen Kontrast dazu, sind optisch sportlich ausgerichtet. Äh, geht Richtung Einsteiger, outdooraffine Reisende, die halt, äh, unter den sieben Metern bleiben wollen, also 'n relativ kurzes Fahrzeug haben wollen. Zielgruppe sind sicherlich Paare und Familien und, äh, ja, die einfach eben mit 'nem kompakten Fahrzeug reisen wollen, aber trotzdem auf nicht viel verzichten müssen dabei. Sind, äh, also d-die Modelle sind halt günstiger als die Cruiser und haben trotzdem 'ne ganze Menge nützliche Features, äh, wie eben Dieselheizung zum Beispiel, die serienmäßig in allen Modellen ist. Die, ähm, das, das optionale Skyroof und die LMC-App ist mit dabei, also womit man dann quasi 'ne ganze Menge Features steuern kann.
Und das Ganze ist halt so 'n bissl jugendlicher gestaltet optisch und 'ne solide Ausstattung. Also halt im Prinzip versucht man so 'n Kompri..., Kompromiss zu machen, um halt möglichst die verschiedenen Zielgruppen, äh, und das Budget quasi einzufangen.
Magst du auch noch Modo machen? Dann, weil ich ko... hab gleich bei Bürstner noch mal 'n höheren Redeanteil.
Ja. Der, der Modo auf Iveco, ähm, ist auch mehr noch so 'n Konzept als wirklich 'n Produkt. Ähm, und da tut sich 'ne ganze Menge im Hintergrund. Also da hat man eben jetzt die, oder man hat die strategische Zusammenarbeit mit Iveco und damit will halt LMC modulare Aufbauten auf eben dem, der Iveco-Basis, äh, weiterdenken, weiterentwickeln. Und das ist, also das Modo ist ja so 'n modulares Baukastenprinzip für Fahrzeuge. Ja, also du hast 'ne, 'ne Plattform und kannst da quasi verschiedene Dinge einfach reinpacken, je nachdem, für was du's gerade brauchst, ob's 'n Camper werden soll oder ob du jetzt 'n Handwerkerfahrzeug hast. Und du kannst natürlich auch tauschen, ähm, auch bis hin zu barrierefreien Mobilen. Also ist man relativ flexibel.
Und, ähm, LMC hat jetzt zusammen mit den Partnern 'n Fahrgestellmodul entwickelt, das, äh, quasi die, das Rückgrat oder die Basis ist und da kann man jetzt eben verschiedene Wohn- und Arbeitsmodule setzen, die man bei Bedarf dann eben austauschen kann, anpassen kann. Im Prinzip wie Lego für Erwachsene. Ähm, ja, das heißt, ich kann mir das ziemlich frei zusammenbauen und, äh, das klingt jetzt 'n bisschen albern, aber das ist tatsächlich eigentlich ziemlich smart und 'ne ganz spannende Idee. Und jetzt kommt eben die Iveco-Partnerschaft dazu. Du bist auch großer Fan von den Dingern, ne?
Ja, ich find so was cool. Also ich finde, das ist auch zeitgemäß, dass man bei Fahrzeugen 'ne Multifunktionalität herstellt und eben nicht dann immer 'n fertiges Reisemobil mit so 'nem starren Konzept vorm, vorm Hoftor stehen hat, sondern, sondern dass man auch die Möglichkeit hat Sich an die aktuellen Gegebenheiten mit wenigen Handgriffen anzupassen. Also ich, ich mag so was. Ich bin da immer schon Fan von. Es gibt ja verschiedene Lösungen, die in die Richtung gehen im Reisemobilbereich und ich bin wirklich gespannt, was sich da jetzt weiterentwickelt und inwiefern das dann auch, ähm, sich wirklich 'n Stück weit durchsetzen kann.
Ja, man hat jetzt eben durch die Partnerschaft mit Iveco, ähm, da 'n bisschen Zug ans, ans, äh, Gefährt gemacht, denn da, die haben eben mehr Zuladung, mehr Technikreserven und damit kann man eben auch 'ne ganze Menge, ähm, ja, Fahrzeuge und Sondermodelle und so weiter bauen. Wermutstropfen: Das Ganze ist aktuell für Camper eher noch Konzept als 'n fertiges Produkt. Also LMC testet da vor allem, äh, aktuell Prototypen in verschiedenen Projekten mit Kommunen, Handwerksbetrieben, sozialen Trägern. Also gar nicht so derzeit in Richtung Camping. Ähm, ob und wann da irgendwas in Serie geht, ist noch absolut offen, aber das Prinzip ist tatsächlich ja durchaus spannend und da es ja ein, ein Hersteller von Campingfahrzeugen ist, der das Ganze tut, der vielleicht zum einen guckt, wie er sein Produktportfolio erweitern kann, ähm, weil das eben durchaus auf der Hand liegt, kann's aber ja oder ist es zu erwarten, dass es da eben auch im Campingbereich Dinge gibt.
Vielleicht auch nicht. Wir werden sehen. Also da muss man einfach abwarten und wir sind neugierig gespannt, was da eben noch so kommt und ob's da vielleicht individuelle auch Vanlife-Ausbauten gibt, die man quasi so mit diesem Bau-, ähm, oder Modulsystem machen kann oder ob's, ob's Fahrzeuge gibt, die man teilen kann. Da ist eben tagsüber oder unter der Woche ist der Handwerker damit unterwegs und am Wochenende werden 'n paar Module ausgetauscht und du kannst es zum Campen nutzen. Alles spannend. Wir sind da sehr gespannt.
Ja, dann kommen wir zum lange angekündigten Thema Bürstner. Ähm, da hab ich auf der Presseseite vergeblich nach Neuheiten gesucht und bin dann auf so 'ne geheimnisvolle Ankündigung gestoßen. Da stand wörtlich: "Bürstner reloaded. Was sobald sehen wir, es ist keine Weiterentwicklung. Es ist ein Neubeginn mit frischem Design, durchdachten Details und einem ganz neuen Anspruch. Bleib gespannt. Es wird anders und es wird besser." Und dann war ich natürlich angepiekst, weil ich dachte, also wer so geheimnisvoll da irgendwas kryptisch auf die Webseite packt, der hat irgendwas in der Hinterhand, was vielleicht sehr, sehr spannend sein könnte. Hab mich dann in die Recherchen gekniet und bin auf, ähm, Informationen gestoßen, ähm, unter anderem im Handelsblatt vom 27.
Juni, dass die Marke Bürstner sich radikal neu aufstellen will. Und jetzt kommt's: Die haben jetzt einfach mal ihre komplette Produktpalette gekillt. Also das find ich, das ist 'ne, 'ne, 'n Vorgehen, 'ne Maßnahme, die hab ich noch nie erlebt jetzt in den ganzen Jahren, die wir in der Branche tätig sind. Und das hat mich so fasziniert, dass ich dem Ganzen auch 'nen, 'nen Meinungsartikel bei uns gewidmet habe und hab so 'n bisschen spekuliert im Magazin. Ich verlink euch den Artikel auch noch mal in den Show Notes, ähm, weil also da gehört wahnsinnig viel Mut dazu und es ist natürlich auch 'n hohes Risiko. Ähm, es heißt konkret, dass 15 Baureihen und damit 48 Grundrisse jetzt Geschichte sind.
Und Bürstner war ja durchaus auch 'n Platzhirsch im, im Caravan, äh, und Wohnmobilsegment. Es gibt also keine Urban Camper mehr, keine Alkoven mehr, keine integrierten Wohnmobilchen mehr aus der, aus der alten, aus den alten Serien. Dafür kommen jetzt drei komplett neue Baureihen, die auf'm Caravan Salon Premiere feiern sollen, aber – und das ist auch noch mal 'n ganz krasser Punkt – ähm, als Prototypen nur da sein werden. Also das heißt, die gibt's, die ganzen Modelle gibt's noch nicht für den Verkauf. Der Verkauf soll dann Anfang des neuen Jahres starten, also Anfang 2026. Und also ich finde, ich finde, das ist 'n Schritt, da geht man als so großer etablierter Hersteller echt 'n hohes Risiko ein.
Was steckt dahinter? Die, der neue Geschäftsführer Hubert Brandl, der ist im November letzten Jahres, meine ich, berufen worden zum Geschäftsführer, äh, war vorher bei Niesmann und Bischoff, hat sich sehr klar positioniert gegen das eigene Produktportfolio. Also zu viele Modelle, zu wenig Profil. Ähm, er hat das noch 'n bisschen härter ausgedrückt, was mich auch überrascht hat, dass man so, so deutliche Worte findet. Also er hat, er hat hier gesagt, ähm, größtenteils beliebige Modelle ohne Alleinstellungsmerkmal. Und wenn man sich insgesamt den Wohnmobil- und Wohnwagensektor anschaut, nicht nur bei Bürstner, sondern auch bei anderen Marken, dann muss ich sagen, hat er schon 'n bisschen recht.
Also wenig, ähm, wenig wirklich Neues, wenig, was sich dann von den Mitbewerbern unterscheidet. Und er will das jetzt offensichtlich bei Bürstner alles ganz anders machen. Wie gesagt, drei neue Baureihen, ähm, die sehr klar dann auf die spezifischen Zielgruppen ausgerichtet sein werden. 'Ne frischere Designsprache ist dazu angekündigt, 'n neuer Claim, ähm, der heißt jetzt Discover the Better. Da bin ich gespannt, wie das Bürstner, ähm, Kundenpublikum drauf reagiert, die ja jetzt an diesen Wohnfühl-Slogan gewöhnt sind und an dieses Ruhige, ähm, Gefällige auch. Welche Modelle, ähm, wird's geben? 'N Einsteiger-Van namens Papillon, der, so wie der Konzern es ankündigt, ähm, einfach und robust sein soll, aufs Wesentliche reduziert.
Basis ist Fiat Ducato. Ähm, und ja, also aufs Wesentliche reduziert heißt, dass der zum Beispiel jetzt keine klassische Küchenausstattung hat, sondern nur 'ne Induktionsplatte und optional 'ne Kühlbox. Ähm, dafür bietet der aber viel Stauraum für Aktivcamper, also für, für E-Bikes zum Beispiel und solche Geschichten. 'N festes Querbett im Heck, da gibt's also auch keine Wahlmöglichkeit mit irgendwie Hubbett-Schnickschnack oder Ähnlichem. Und preislich geht's aber dann bei rund 40.000 Euro los und das ist natürlich für 'nen Van schon 'ne, 'ne echte Kampfansage im Neuwagensektor. Welche Preise das dann genau sein werden, wird sich zeigen. Wie gesagt, sind jetzt erst mal die, die, ähm, bisherigen Ansagen, aber ja, auf jeden Fall spannend.
Dann gibt's 'nen Sprintervan, den Habitón. Das ist so'n bisschen als Antwort auf den insgesamt boomenden Sprintermarkt zu werten. Sechs Meter lang mit Einzelbetten und, ähm, das ist jetzt die wirklich neue Geschichte, einem verschiebbaren Waschraum. Also das heißt, wir haben hier 'ne, 'ne Kombination aus Längsbett oder Längsbetten und einem trotzdem sehr kompakten Grundriss. Ähm, Preise starten hier bei 73.000 Euro ohne Allradantrieb und bei 87.000 Euro mit Allradantrieb. Also auch hier deutlich günstiger als vergleichbare Modelle bei andern Herstellern. Und zu guter Letzt, ähm, haben wir den Signature.
Das ist 'n, ja, kann man schon sagen, High-End-Teilintegrierter. Da lese ich so'n bisschen, bisschen, äh, den Niesmann und Bischof Einfluss raus. Ist quasi so'n bisschen wie 'n ISmove, Niesmann und Bischof ISmove als Teilintegrierter mit 'nem ausfahrbaren Sideboard, 'ner drehbaren Sitzbank, d-, ähm, hier großer Schubladenkühlschrank ist hier verbaut und der geht bei 77.000 Euro los in der Sprinterversion, die für später angekündigt wird, ähm, äh, für später angekündigt ist, wird's dann ungefähr 10.000 Euro mehr sein. Und ich hatte ja schon angekündigt, dass die Modelle erst Anfang 2026 dann überhaupt, äh, zu den Händlern gehen.
Um diese doch gigantische Lücke zu überbrücken, hat Bürstner sich entschieden, ich hab's, ich sag jetzt mal ganz flapsig, noch schnell 'n paar Sondermodelle auf den Markt zu werfen. Äh, sicherlich ist das kein Schnellschuss gewesen, sondern 'ne sehr überlegte und durchdachte Aktion. Ähm, die ganzen, äh, alten Baureihen bekommen noch mal so 'nen, 'n bisschen neuen Schliff unter dem Kürzel B66. Darunter sind dann auch teilintegrierte und Vans mit 'ner sehr umfangreichen Ausstattung und teilweise dann über 10.000 Euro Rabatt. Ähm, ich hab auch gesehen, dass es auch 'n Wohnwagensondermodell mit diesem Kürzel geben soll, wie's aber mit der Wohnwagensparte im Allgemeinen weitergehen wird, da hat sich Bürstner noch nicht näher zu geäußert. Das ist also bisher nicht öffentlich bekannt.
Da werden wir natürlich dranbleiben und euch auf, aufm Laufenden halten. Und ja, ich weiß nicht, was ihr drüber denkt. Das würde mich mal interessieren oder was du drüber denkst, Sebastian. Ich hab ja meine Meinung jetzt schon 'n bisschen kundgetan. Ich find's halt wirklich krass, dass, dass so'n, ähm, traditionsreicher Hersteller jetzt eben nicht versucht, sich irgendwie mit so'n paar Designretuschen über Wasser zu halten, sondern einfach mal mit 'nem Handstreich 'ne Marke komplett neu startet. Und ich bin da so'n bisschen zwiegespalten, wenn ich an die Reaktionen denke, weil das kann natürlich auf der einen Seite insgesamt in der Branche nicht nur bei diesem Hersteller für 'n bisschen frischen Wind sorgen. Ähm, wie aber jetzt die Stammkundschaft reagiert, die ja auch diese, diese bisherige Linie sehr geliebt und geschätzt hat.
Ob man die da wirklich für gewinnen kann, weiß ich nicht. Auf der andern Seite kann's natürlich auch sein, dass sich der eine oder andere Bürstner-Fan jetzt noch was aus der alten Serie sichert, solang die noch verfügbar sind. Und für mich wirken die neuen Modelle schon durchdacht, kann man sagen und natürlich preislich total attraktiv. Also wenn da jetzt noch die Qualität stimmt, dann könnte das tatsächlich 'n, 'n richtiger Neuanfang werden, der nicht nur aufm Papier stattfindet, sondern der vielleicht auch, ähm, die eigene Marke wirklich revolutioniert.
Na letzten Endes ist es doch das, was wir uns eigentlich immer gewünscht haben. Nicht nur eigentlich, sondern was wir uns immer gewünscht haben, dass mal jemand mutig ist und, und, und neue Dinge probiert und das ist doch genau der Schritt. Ich weiß leider gar nichts über Kundenzufriedenheit, äh, wie die Kunden denken über die Marke, wie sie mit der Marke umgehen. Deswegen kann ich das nicht, ähm, beurteilen, aber gleichzeitig glaub ich, dass der Geschäftsführer sehr -- Also zum einen hat er sehr deutliche Worte gefunden, wie er das findet, was, was es aktuell gibt und dann macht es ja aus meiner Sicht auch nur Sinn, also grade auch in 'nem Markt, der schwierig wird, zu sagen: „Okay, dann reagieren wir doch jetzt mal auf den Markt." Und, und die Reaktion ist eben nicht, wir machen hier, ne, die Polster von, äh, Hellbeige auf Kackbraun.
Das ist unsere neue Innovation und wir machen hier die Zierstreifen. Ich hab da beim letzten Mal schon drüber gelästert und das ist auch mit Absicht 'n bisschen übertrieben, sondern wir machen mal was Neues und wir gehen auch mal dahin, dass alles teurer wird und, und Menschen durchaus auch, ähm, mit kleinerem Geldbeutel gerne ein Campingfahrzeug haben wollen und vielleicht aber auch 'n neues und nicht 'n gebrauchtes. Und ich find das super spannend und mutig und ich würde mich so weit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass ich da sicher bin, dass das gut funktionieren wird. Und, äh, ums wirklich hart zu formulieren: Scheiß doch auf die Stammkundschaft, ähm, wenn, wenn, wenn's mit der schwierig ist, ja. Weil, äh, ich mein, du hast ja so'n Campingfahrzeug auch 'ne ganze Weile. Das ist ja nicht so, dass du alle zwei Jahre 'n neuen, äh, 'n neuen Camper kaufst. Also es mag auch die Menschen geben, aber für gewöhnlich nicht. Die fährt man wahrscheinlich 'ne ganze Ecke und, ähm, dann ist das vielleicht trotzdem der sinnvolle Weg.
Ich, ich find's super spannend, ich find's sehr, sehr gut und bin wirklich gespannt, wie das funktioniert und bin da wirklich gespannt auf die Fahrzeuge und wie das Ganze im Markt ankommt. Und, ähm, das ist auf jeden Fall mal wirklich was, was wir uns gewünscht haben. Das kann ich nur noch mal so sagen. Also nicht, nicht dass eine Marke alles, alles umschmeißt, sondern dass einfach mal jemand hergeht und mutig neue Wege geht.
Also ich muss auch sagen, dass ich dem Herrn Brandl da wirklich auch Glück wünsche, weil ich kann mir vorstellen, dass der gegen viele, viele Mauern intern gelaufen ist, dass der viel hat wegstecken müssen bei so 'nem krassen Schritt, ähm, weil das ja auch die kompletten internen Abläufe alles durcheinanderwirft und, ähm, da ist man in so 'ner, ähm, traditionell ja eher etwas langsamen, beschaulichen Branche sicherlich nicht auf Begeisterungsstürme gestoßen. Und ich hoffe irgendwie, dass es für ihn funktioniert. Ich kenn den Mann nicht, ne. Eigentlich kann mir das egal sein, aber, aber ich find das einfach bewundernswert, dass jemand hergeht und einfach mal alte Zöpfe abschneidet.
Ja, und das ist gar nicht so einfach in so großen Unternehmen. Ähm, sehen wir auch immer mal wieder da, wo wir, äh, Gespräche führen, ähm, wie, wie schwierig das ist. Und ich seh's ja selber auch in meinem anderen Job, ähm, in der Beratung, ähm, wie schwierig ist es, die eingefahrenen Pfade zu verlassen, ähm, weil alles darauf eingestellt ist und, und die Menschen dann auch häufig so mit Argumenten kommen: „Das machen wir doch schon immer so und warum soll man das jetzt was ändern?" Ne. Die Veränderung tut ja Menschen auch immer weh, weil's ja anstrengend ist. Deswegen mega. Ich bin wirklich gespannt. Weiter geht's mit, mit Weinsberg.
Genau, machst du den? Kann ich wieder 'n bisschen was trinken.
Ja. Ähm, die haben den, den Caravan überarbeitet, ähm, nicht nur kosmetisch, sondern der soll jetzt, äh, zum neuen Jahr, ähm, umfassenden Facelift bekommen, vor allen Dingen im Innenraum und auf die Ausstattung konzentriert. Technisch bleibt vieles beim Alten, ähm, Details werden aber besser. Also das heißt, es wird weiter 'n elf Grundrisse geben, klassische Layouts mit, mit Querbett vorne, Etagenbett für Familien oder auch eben Einzelbetten. Innenausbau hat man neu gestaltet, ähm, optimiertere Stauraumnutzung. Da müssen wir gucken, was das genau bedeutet. Wohnlichere Materialien, ja gut, das, hmm.
Sind wir wieder in der, in der Schiene mit, mit Beleuchtung und so.
Ja, überarbeitete Beleuchtung. Das, das, ja, das ist nett und da kann man sicherlich noch mal optimieren, aber innovativ geht meistens anders. Schlaflösungen, ja, variieren. Einzelbett bis zum Etagenbett mit drei Schlafplätzen. Alle Varianten sind dabei oder versuchen sehr platzsparend die Betten anzuordnen, teils mit Klappfunktion, damit man halt wirklich jeden Quadratzentimeter oder Kubikzentimeter sinnvoll nutzen kann. Das, äh, die netten System hat man überarbeitet, äh, hat jetzt eine flexible Sitz-Schlaf-Kombination, gerade in kompakten Modellen. Auch das ist jetzt nichts Neues. Ähm, gucken wir mal, was sich da wirklich geändert hat. Im Sanitärbereich hat man wohl nachgebessert. Bäder sollen funktionaler optimiert worden sein. Also ihr merkt, hier ist ganz viel, äh, Marketingsprech.
Ich bin da ehrlich gesagt eher 'n bisschen vorsichtig, ja, weil wenn nichts Konkretes zu holen ist, äh, dann ist es meistens tatsächlich die Farbgebung, die sich geändert hat. Oder man hat mal hier irgendwie 'n Reißverschluss anders positioniert. Aber vielleicht tun wir ihnen unrecht. Wir werden sehen. Ähm, bessere Raumnutzung, neue Materialien, ähm, alles bleibt kompakt und die Wandverkleidung und Möbelverkleidung wurden auch aktualisiert. Nun ja, es soll jetzt robuster und langlebiger sein. Ähm, okay, das ist sicherlich nicht unwichtig, aber das ist jetzt alles nicht so richt-- Also dat klingt jetzt alles nicht so mego, mega innovativ, äh, mag dahinterstecken, aber wenn da wirklich was krass Neues, super Spektakuläres wäre-
Spektakuläres?
Was Spektakul-, Spekulatius, Spektakuläres.
Spekulatius, okay.
Dann, also wenn da Spekulatius wäre, hätte man drüber gesprochen. Hat man nicht. Schauen wir mal. Vielleicht will man sich auch nicht, äh, sozusagen oder will man nicht alles schon Pulver verschießen vor dem Caravan Salon, ne. Auch das dürfen wir nicht vergessen, dass durchaus das ja auch zur Kommunikationsstrategie gehören kann, im Vorfeld nicht viel zu kommunizieren und dann da mehr Überraschung auf der, auf der Messe zu haben. Das ist ja durchaus im Sinne der Hersteller, aber man könnte natürlich auch ein bisschen im Vorab, äh, neugierig machen. Wie auch immer, ähm, ja, 'ne Revolution ist es nicht. Modellpflege, ja. Ähm, wer schon die Vorgängermodelle kennt, der wird da vieles wiedererkennen. Und, ähm, ja, komfortabler ist er wahrscheinlich oder wird er wahrscheinlich, ähm, weil eben die Dinge in die Richtung optimiert werden.
Technisch bewährtes Niveau, solide Bauweise, einfache Bedienbarkeit. Und, ähm, ja, für Paare und, und Familien mit überschaubarem Budget bleibt da halt, äh, eine der wenigen Optionen unterhalb der 25.000 Euro Marke. Das ist auf jeden Fall ein Thema und, ähm, man muss dabei nicht auf allzu viel Komfort verzichten. So, ne. Also wenn ich aber irgendwie 'n Wohnwagen, Solarpaneele, App-Steuerung, so was haben will, äh, oder gar Wintertauglichkeit, dann muss ich gucken, ob ich das über Pakete realisieren kann oder eben doch, äh, ein, zwei Klassen höher gucken. Also es ist halt Einsteigerbereich.
Dann kommen wir zu Dethleffs.
Weil nach W D kommt?
Nein, ich hab ja gesagt, ich hab ja hier alles, äh, im Hymer-Konzern hab ich jetzt nicht auch noch nach, nach, äh, Buchstaben sortiert, nach Alphabet. Da hab ich's ehrlich gesagt einfach durcheinandergeschmissen, so wie ich die Infos reinbekommen habe. Ähm, Dethleffs feiert neun, äh, 95-jähriges Jubiläum dieses Jahr und bringt daher natürlich auch 'n bisschen was mit nach Düsseldorf. Im Fokus sollen Sondermodelle stehen, die jetzt auch hier 'n Active Label bekommen haben. Das scheint grade der neue Trend zu sein im, im Campingbereich, die, die Active Sondermodelle und eine neue Campervan-Linie für Einsteiger. Und ein integriertes Wohnmobil für Familien und die hab ich mir auch mal 'n bisschen näher angeguckt.
Also die, ähm, fangen wir mit den Einsteigerkarawans an. C-Joy und C-Go, diese, das sind bekannte, ähm, Modellnamen, die gibt's schon seit Jahren und jetzt eben in der Variante Active. Die bekommen dann eben 'ne, 'ne erweiterte Ausstattung verpasst. Je nach Modell kann das 'n Fliegenschutz sein, 'ne besondere Ambientebeleuchtung, City-Wasseranschluss, 'ne Serviceklappe. Ich muss jetzt auch 'n bisschen lachen und 'ne neue Möbeloptik. Ähm, preislich, ähm, gibt's bis zu fünftausendsechshundert, fünftausendsiebenhundert Euro, ähm, Nachlässe und da sind eben die, die Campingeinsteiger, hab ich schon gesagt, und junge Familien so die Kernzielgruppe.
Ähm, wir hatten ja früher als eigenen Wohnwagen beziehungsweise den gibt's auch noch, auch 'ne Dethleffs. Das war, äh, der sogenannte New Line, also der Vorgänger vom einem der beiden von C-Joy oder C-Go. Der hat uns damals schon gut gefallen, weil Dethleffs in diesen jungen Caravans oder in diesen Einsteiger-Caravans 'n sehr, sehr schönes, ähm, optisches Design hat. Also den kann man sich ruhig mal angucken. Dann gibt's den Globus Go und den Just Go ebenfalls jeweils in Active Varianten. Ähm, die, das sind ja Wohnmobile mit sehr kompakten Abmessungen, nämlich unter sieben Metern mit Einzelbetten im Heck und, ähm, ja, also uns gefällt der sehr gut.
Wir gucken uns den immer wieder 'n bisschen an. Wir sind jetzt im Moment noch nicht auf 'm Wohnmobiltrichter, aber der, der Globus, der, der hat uns schon immer gefallen, weil der so sehr, ähm, sportlich dynamisch wirkt dafür, dass es halt, ähm, dass es halt doch eigentlich 'n, 'n kleines Dickschiff ist. Inklusive sind bei diesen Modellen, ähm, 'n, äh, Navi mit Rückfahrkamera, Alufelgen, Alufelgen, Lederlenkrad, ja gut, Fahrerhaus, Klimaanlage, Vorbereitung für Sat und Solar und der Preisvorteil liegt hier immerhin bei über zehntausensiebenhundert Euro, also schon 'ne Menge. Deswegen hatten wir auch gesagt, es lohnt sich, also in der letzten Folge hatten wir's angeschnitten. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich schon auch nach solchen Messepreisen und solchen Aktionspreisen umzugucken.
Beim Just Go Active gibt's drei ausgewählte Grundrisse mit 'ner Länge von sieben Meter fünfunddreißig, also 'n Stückchen mehr als der, der Go. Auch hier umfangreiche Komfortfeatures, Navikamera, Lederlenkrad, USB-Steckdosen, isolierter Abwassertank und hier liegt der Preisvorteil bei knapp über zehntausend Euro beziehungsweise knapp zehntausendeinhundert Euro.
Soll ich weitermachen?
Ja, mach mal.
Ähm, also es wird weiter Active bleiben beim, ähm, also alle zwölf Grundrisse von der Trendbaureihe, ähm, wird es 2026 auch als Active Modell geben. Ambientebeleuchtung standardmäßig, Fahrerhausverdunklung, Navi, Rückfahrkamera, Satvorbereitung, ähm, Dusche mit 'nem Holzlattenrost. Also, äh, ja, also Lattenrost ist ja eigentlich was, was im Bett ist, aber so 'nem Holzgitter quasi, dass ich 'n bisschen entspannt drauf stehen kann, nicht auf dem Plastik stehe, 'ne Truma Truma CP Plus und hier Preisverteil, ähm, siebentausendsechshundert Euro.
Sechzig.
Äh, siebentausendsechzig Euro. Ähm, ja, also das, da-das ist wieder so typisch Campingbranche alles, ne. Wir machen mal hier 'n biss, 'n bisschen andere Farbe drauf und, äh, sagen noch 'n bisschen, wie fancy das alles ist, nennen das Active und, äh, tada, wir haben die große Innovation. Ähm, dann haben wir den, den integrierten XL Family, ähm, I sieben acht eins zwei minus zwei, äh, wintertaugliches Modell, ähm, acht Meter sechzig lang auf Fiat Chassis mit 'ner Tandemachse und hat eben einen beheizten siebenundzwanzig Zentimeter hohen Doppelboden. Das macht ihn eben entsprechend wintertauglich. Hat hinten Einzelbetten, 'n Hubbett vorne und 'n geräumiges Komfortbad mit 'ner eigenen oder separaten Dusche. Warmwasserheizung natürlich isolierte Fenster und App-Steuerung und auch jede Menge Stauraumkapazität.
Ist wirklich was für, äh, ja, Langzeitreisen durchaus und entsprechend, wie gesagt, auch wintertauglich. Ähm, ja, dann machen wir noch schnell den Club Trail 2026 und Active. Ähm, das sind die Camper Vans, auch hier ein Upgrade in Anführungszeichen. Ähm, die hat man technisch und optisch aufgewertet. Es gibt jetzt, ähm, Rahmenfenster, Softclose-Schubladen, Ambientebeleuchtung, Tellerfedern für die Heckbetten.
Das ist schon cool. Also das ist doch das, was ihr auch hattet in euerm nachgerüstet.
Ja, da frag ich mich seit Jahren, warum, äh, also klar, mir ist klar, warum man halt nur Billigschranz in Betten einbaut, wie, äh, irgendwelche zwei Zentimeter hohen Matratzen und 'n bissl Sperrholz. Also ich, auch hier wieder bewusst übertrieben.
Ich möchte das auch, ich möchte das auch noch mal 'n bisschen, äh, entschärfen. Also es gibt wirklich, also ich, ich möchte nur sagen, dass wir in unserem Wohnwagen ein besser ausgestattetes Bett haben als bei uns zu Hause. Das hat nämlich 'n richtigen Lattenrost und so weiter.
Ja gut, das, das, das ist ja die Frage, womit ich's vergleiche. Ähm-
Ja, okay.
Nichtsdestotrotz, also nicht jeder legt Wert darauf und es geht natürlich auch immer Gewicht und Preis. Es ist mir völlig klar, aber ich mein, wir schlafen jede Nacht, also idealerweise im Schnitt acht Stunden, manche mehr, manche weniger. Das ist schon relativ viel, das ist 'n Drittel des Tages. Ähm, warum Zum Teufel sparen wir an acht, also an einem Drittel eines Tages so krass ein. Also das, das hat sich mir nie erschlossen. Sicherlich hat nicht jeder irgendwie Probleme beim Schlafen. Ja, die manchen Menschen ist es einfach schlicht egal, ob sie auf 'nem Brett, auf 'nem Nagelkissen oder in der Badewanne schlafen. Ja, die schlafen immer gut, aber andere haben da durchaus Probleme und-
Aber das ist-
Ich wollte nicht so viel rantten. Das ist auch, hat auch gar nichts mit Detlef zu tun, ne. Das ist also, ähm, man hat jetzt Tellerfedern ins Bett gepackt.
Ja, aber das ist doch genau der Punkt. Das braucht halt nicht jeder und warum sollte dann jeder dafür bezahlen? Das genauso wie ich halt nicht auf Campingplätze gehen, gehe, wo es eine Kinderanimation und einen Wasserpark gibt, weil's halt für mich überhaupt nicht relevant ist und weil ich auch keine Lust hab, dafür zu bezahlen.
Hör ich dich 'n Stück weit und gleichzeitig schlafen wir ja-- Also die Animation nutzt du nicht, aber schlafen tust du ja trotzdem acht Stunden.
Ja, aber ich, aber ich brauch das einfach nicht. Also ich schlaf zum Beispiel, ich persönlich, ähm, schlaf am besten auf der Matratze in unserem Campingbus und das ist eine 120-Euro-Matratze, Klappmatratze aus Spanien und die schmeiße ich mir auch gerne mal im Wohnzimmer auf den Boden, weil ich die so bequem finde. Also ich will damit sagen, nicht jeder benötigt halt beim Schlafen irgendwie besonderen Komfort und warum soll er's dann bezahlen?
Okay, I feel you. Also ja, da gehen mir die Argumente aus. Äh, können wir also nicht weiter diskutieren. Äh, für mich wichtig, für dich nicht. Äh, ja, hast du recht. Vielen Dank, dass du mich auf den Boden der Tatsache zurückgeholt hast. Ähm, nichtsdestotrotz den Tellerfedern, also das einfach 'n bequemeres Bett, äh, eben 'ne gute Sache. Ja, wie gesagt, sollte jetzt überhaupt nicht gegen, gegen Detlef gehen an der Stelle. Das ist mir nur grade, hat mich nur grade, äh, quasi angepackt. Ansonsten hat man neue Möbeloptik. Und, ähm, alle Grundrisse kann man mit dem 25 Jahre Jubiläumspaket ausstatten. Hast du 'ne Ahnung, was das ist?
95 Jahre, nee, ehrlich gesagt nicht. Ich hab mich da jetzt auch nicht mehr weiter groß dahinter geklemmt, wenn ich ganz ehrlich bin, weil ja. Gucken wir uns lieber noch mal den Globe Trail Active an. Der hat nämlich eigentlich, ähm, ein, zwei spannende Features. Das ist 'ne ganz neue Linie, ähm, mit drei kompakten Grundrissen und was ich da interessant fand, war, dass erstmals 'n Van mit 'nem festen Kinderbett im Heck dabei ist. Da würde mich mal die Meinung von Familien interessieren, weil also 'n festes Bett nimmt ja Platz weg. Und bei 'nem Campervan ist der Platz ja noch reduzierter als jetzt bei irgend'nem Wohnwagen oder ähnliches, wo ich dann mit Etagenbetten unterwegs bin. Da würde mich mal interessieren, für wie sinnvoll Menschen mit Kindern das erachten, dass da 'n festes Kinderbett verbaut ist, weil ja je nach Alter des Kindes irgendwann das Kind vielleicht auch nicht mehr im Campingbus mitfährt oder darin mitschläft oder so.
Ähm, ob das gut ankommt bei Familien oder ob man sagt, nee, eigentlich ist es für uns 'n bisschen störend eher, weil dann ist das Kind da rausgewachsen und was machen wir dann mit diesem Bett? So. Ansonsten halt auch 'ne reduzierte, aber praxistaugliche Ausstattung, würd ich so einschätzen. Ähm, was mich überrascht hat, war, dass bei der, äh, also zwischen der normalen Standardausstattung 'ne Truma Combi sich eingeschlichen hat, die Truma Combi 4, ähm, dass es 'ne Fensterheizung gibt und 'nen 90-Liter-Kühlschrank. Also das, das spricht mich an persönlich.
Ja und dann wird's noch so 'nen Blick in die Zukunft gehen, die E.Home Eco-Studie. Ähm, steht unter dem Titel Reiseziel Zukunft. Da hat, äh, Detlef's eben 'n Fahrzeug umgesetzt ohne fossile Brennstoffe. Also das heißt, es gibt kein Gas, gibt kein Diesel. Ähm, das Fahrzeug sitzt auf Elektroantrieb, 'ne PV-Anlage, hat 'ne Batterieheizung, Induktionskochfeld und dann Materialien, Recyclingfilz, Biokunststoffe. Das ist noch nichts, wo es irgendwie 'ne Serienproduktion zu sehen gibt, ähm, aber es ist eben ein, ja eine Studie, ein Blick in die Zukunft, genau das, was der Name sagt, ähm, wohin die Reise gehen kann und mit Sicherheit auch wird. Und das kann man sich jetzt schon mal angucken.
Da bin ich gespannt, weil Detlef's hat ja schon zwei Studien, ähm, in Richtung Elektrofahrzeuge gemacht. Es gab schon 'nen, äh, eKoko hieß der, glaub ich, 'nen kleinen elektrischen Wohnwagen mit, mit, ähm, Eigenantrieb, also selbstfahrend sozusagen. Der, ähm, war vor einigen Jahren auf der CMT, glaub ich, präsentiert worden und dann gab's 'n, ähm, Wohnmobil dazu. Das sah ziemlich interessant aus, weil das halt komplett irgendwie mit, mit Solarpanelen oder Solarfolien zugekleistert war. Aber da hat man dann irgendwie nix mehr von gehört großartig im Nachgang. Also bin ich gespannt, was jetzt aus dieser Studie dann wird. Klingt auf jeden Fall interessant.
Ja, ist auch immer die Frage, warum Hersteller Studien zeigen, ne. Ob's das-
Ja.
Ob's, äh, also sicherlich werden sich auch Hersteller mit der Zukunft beschäftigen und sich natürlich jetzt schon anschauen, wie kann das in Zukunft aussehen, das, damit sie nicht überrascht werden. Also das soll's ja durchaus geben. Und, äh, zum anderen können so Studien natürlich auch ein, für die Markenbildung als Prestigeobjekt spannend sein und natürlich auch, um Reichweite, Bekanntheit zu generieren, weil die Menschen darüber sprechen und auch die Medien darüber sprechen. Also gibt's ganz verschiedene Gründe. Ähm, nichtsdestotrotz-
Und um auch einzelne Features einfach mal auszutesten und dann halt vielleicht nicht als Gesamtserienfahrzeug umzusetzen, sondern Einzelkomponenten in, in den bestehenden Modellreihen unterzubringen. Das kann ja auch 'n Grund sein.
Ja, und ich find's auch schlau, das miteinander zu kombinieren, also da auch, auch rauszugehen. Ich mein, der, von dem du grad gesprochen hast, der außen mit Solar beklebt war, das waren offensichtlich keine echten Solarzellen, sondern es war einfach 'ne, 'ne Folie. Aber da hat man einfach mal gezeigt, wie das aussehen kann. Und ich mein, mittlerweile sehen wir in Deutschland immer mehr auch vertikale Solaranlagen. Also das heißt, die an, an Zäunen und an, an Häuserfronten dran sind. Und wenn die eben entsprechend Günstig ausgerichtet sind und, und 'ne andere, also was weiß ich, noch 'ne Nordausrichtung oder 'ne Südausrichtung was, äh, ergänzen, kann das eben 'ne ganz sinnvolle Technologie sein. Und genau das will man damit zeigen. Also wie gesagt, wir finden das super spannend und, ähm, das ist leider nichts, was es so schnell geben wird, aber, ähm, ja, Blick in die Zukunft.
Dann kommen wir zu Hobby. Da gibt's eigentlich gar nicht so viel zu sagen. Ähm, ich vermute, dass da jetzt das Neuheitenfeuerwerk eher so 'n kleiner, ähm, Pups sein wird. Aber es gibt eine echte Neuheit, und zwar den On Tour Van Solaris. Ähm, genauer gesagt On Tour Van Solaris 600 FT. Das ist 'n Sondermodell des bereits bekannten Kastenwagens auf Fiat-Basis und der setzt jetzt eben komplett auf elektrische Autarkie mit 'ner, ähm, 200-Watt-Solaranlage von Büttner Dometic, ähm, mit 'ner 100 Amperestunden Lithiumbatterie, die auch 'n Heizelement hat und IP56-zertifiziert ist.
Also, ähm, insbesondere geht's da um Temperaturstabilität und bei IP ist Wasser-Wasserfestigkeit, ne. Warum die, warum die jetzt im Innenraum von dem Fahrzeug 'ne Rolle spielt, hat sich mir nicht so ganz erschlossen, aber...
Also IP ist 'ne Schutzart und nicht nur Wasser, sondern auch, also Staub und, und Strahlwasser.
Ah, okay.
Ähm, das beides gibt man da quasi an.
Okay. Also wichtig ist, ähm, jetzt neben den Details, der Van soll für bis zu vier Tage komplett ohne externe Stromquelle laut Hersteller auskommen. Ehrlich gesagt fand ich das jetzt nicht so viel für 'n Fahrzeug, was auf elektrische Autarkie getrimmt sein soll. Ich weiß nicht, wie du das einschätzt, ähm, aber was, was ich technisch ganz interessant fand, war halt, dass die Solaranlage angeblich auch bei Teilverschattung noch effizient arbeiten soll. Ähm, Hobby hat auch 'ne eigene Connectivity App, Hobby Connect App. Ähm, da lässt sich eben, äh, Batterie und sicherlich auch die, äh, Solaranlage mit überwachen und steuern. Und ansonsten gibt's halt wieder 'n bisschen Ausstattungs-, ähm, -zusätze, 'n beheizten Abwassertank zum Beispiel, wieder 'ne Ambientebeleuchtung, zusätzliche Steckdosen, was ich immer gut finde, Außenanschlüsse, lackierte Stoßfänger und der Preis soll bei 64.690 Euro liegen.
Ähm, Fahrzeug hat 'n 140 PS Dieselmotor und Schaltgetriebe. Mit Automatik kostet er noch mal 3.500 Euro Aufpreis. Und ja, Zielgruppe würd ich jetzt mal sehen, Paare und, und Solo-Camper, Camperinnen und Camper, die halt mal 'n paar Tage ohne Landstrom unterwegs sein möchten. Also ich finde, das ist jetzt kein richtiges Autarkiefahrzeug, aber so, dass man halt, ähm, so kleinere Trips auf jeden Fall damit machen kann. Wie schätzt du das ein?
Ja, also genau das ist durchaus okay. Da einfach, also grade 'n Wochenende schafft man ja ganz entspannt, das schafft man meistens sogar, äh, komplett ohne Solar. Ähm, ich denke, mit 'nem 100 Amperestunden, äh, Lithiumakku ziehst du jetzt keine, keine Wurst vom Brot. Ähm-
Ja.
Das, ne, also das, das ist, wie soll ich sagen? Du, du wirst ein, zwei, drei Tage irgendwie, äh, überbrücken können, auch sicherlich dann mal, mal Regentage oder so, aber das ist jetzt alles nicht so gigantisch und ich glaube, die, äh, noch effizienter bei Teilverschattung, ja.
Ist doch jetzt eigentlich auch schon so 'n bisschen Standard, oder?
Ja, also da-dafür baut man einfach, äh, die Bypass-Dioden ein, ähm, in die, in die Solarmodule, sodass eben verschattete Bereiche dann weggeschaltet werden, damit man das Problem nicht hat. Wollen jetzt auch gar nicht so in die Tiefe gehen, da haben wir ja Solar, äh, 'ne Solarfolge, wo wir auch darüber gesprochen haben. Ja, ne, ist okay. Also, ne, das, das ist definitiv kein autarkes Superfahrzeug, aber 'n paar Tage mal ohne Landstrom kann ich da auf jeden Fall überbrücken und das ist ja grade so für Kurztrips, äh, durchaus spannend, weil ich spar mir halt den, äh, den, den Landstrom. Haben wir auch ja zuletzt 'ne Power Station Folge gemacht und haben da auch 'n bisschen was dazu gesagt, äh, wie, was, wann, wo das sinnvoll ist. Ähm, da könnt ihr auch noch mal reinhören, hat jetzt nichts mit dem Hobby zu tun, aber generell mit dem Thema Landstrom, Autarkie.
Ja, dann ha-ham wir noch drei Hersteller in unserem kleinen Fahrzeugmarathon vor uns. Knaus Tabbert. Ähm, magst du die mal machen oder anfangen?
Ja, ähm, da war ja die Berichterstattung nicht, sagen wir mal, immer positiv in den letzten Jahren. Und, ähm-
Ja, vielleicht fassen wir's noch mal kurz zusammen, ne, was es da alles an Schlagzeilen und, und Vorwürfen gab. Also es ging ja hin, also es gab Razzien auf den Firmengeländen, es gab Betrugsvorwürfe, es gab, ähm, jetzt muss ich's richtig zusammenbringen, nicht Bestechung, sondern doch Bestechungsvorwürfe oder Bestechlichkeitsvorwürfe. Ähm, es soll Absprachen und mit Geldzahlungen mit Zulieferern gegeben haben. Ich weiß nicht, wie weit da die Prozesse schon sind, deswegen immer noch alles im Konjunktiv. Ähm, es soll bei den, bei den, ähm, Gewichten getrickst worden sein, also dass die Fahrzeuge unter 3,5, äh, Tonnen bleiben, solche Geschichten.
Und es gab eigentlich eine Negativschlagzeile an der anderen im letzten Jahr und dazu kamen dann auch noch Produktionsstopps, ähm, also wo die Produktion dann über Monate teilweise komplett eingestellt wurde. Ja, und jetzt versucht man halt, sich da wieder 'n bisschen rauszustrampeln mit, mit, äh, so 'ner Kombination aus Modellpflege und Designedition und so weiter.
Ja, und, äh, haben wir ganz oben in Anführungszeichen den Boxtime stehen. Das ist so 'n bisschen das Vorzeigeprojekt, ähm, 'n Campervan, der eben Gewicht, Isolation und Innenraumkonzept andere Wege gehen will nach Aussage viel recycelte Materialien, eine neue Dämmung, ein cleveres Bad ohne Duschvorhang und eben 60 Kilogramm Gewicht, die man gegenüber den Vormodellen sparen möchte. Das klingt durchaus spannend. Man muss das Ganze natürlich dann auch immer einmal in Relation sehen. Also wir wissen, das Thema Gewicht ist, äh, Gewicht ist nicht nur bei Knaus Tabbert durchaus immer wieder ein Thema, grade in dieser, äh, dreieinhalb Tonnen Klasse. Also da sollte man ganz genau hingucken. Also für euch auch hier noch mal der Hinweis: Wenn ihr Fahrzeuge bis dreieinhalb Tonnen kauft, dann achtet da wirklich sehr genau auf die Zuladung, die ihr habt und guckt auch, was da drin ist und achtet vor allen Dingen auch drauf, dass diese Gewichte und Zuladungsmöglichkeiten meistens für die Basisausstattung angegeben werden.
Das heißt, wenn ihr dann noch zusätzlich eine Solaranlage, eine Markise dazu kauft, dann kommt das auf das Gewicht oft obendrauf und dann wird die Luft teilweise sehr, sehr dünn. Also das nur als generelle Warnung. Auch hier, das hat erst mal nichts mit dem Knaus Tabbert zu tun, auch wenn die in der Vergangenheit bei solchen oder noch anderen Dingen erwischt wurden rund ums Gewicht. Und, äh, ja, müssen wir uns einfach angucken. Und bei den Materialien, da muss man sich natürlich auch immer anschauen, das ist schön. Also recyceltes Material ist wirklich eine super Gedanke, ja, dass wir weniger, ähm, neue Dinge benötigen, sondern mehr kreislaufwirtschaftsmäßig arbeiten. Man muss dann immer gucken, wie gut das Ganze auch in Camper funktioniert. Nicht überall und an jeder Stelle, äh, mag das funktionieren, aber auch da, da sind wir keine Experten. Also das, das einfach nur so Gedanken, das müssen wir uns halt angucken.
Ähm, dann haben wir den Boxlife, äh, beziehungsweise den Boxlife Platinum Selection. Und, äh, ja, hier hat man viel Feinschliff betrieben. Das heißt, Dieselheizung serienmäßig, optionales Hubbett, durchdachte Küche. Auch hier wieder wenig Revolutionäres und die Platinum-Version bringt halt noch 'n bisschen mehr Ausstattung mit, was es einfach noch mehr Komfort mitbringt, aber auch teurer macht. Also ja, solides Angebot, aber auch, äh, nicht viel Innovation.
Ja, soll ich mal Live und Live Wave machen? Auch hier, das sind ja die teilintegrierten Modelle und die wurden innen 'n bisschen aufgehübscht. Beim Live Wave gibt's 'nen neuen Grundriss, das ist der 650 MEG. Den find ich ganz interessant für Familien oder Paare, ähm, die halt auf kleinem Raum möglichst viel Schlafplatz brauchen. Das dürfte mit dem Hubbett ganz gut klappen, aber ja, genauso, ne, eher Modellpflege als jetzt 'n großer Wurf, der einen vom Hocker hauen würde. Ähnliches gilt für den Südwind. Den gibt's jetzt als Black Selection, ähm, also in 'nem dunklen Look mit besserer Serienausstattung.
Ich finde, das wirkt wertiger, ähm, aber hab so 'n bisschen das Gefühl, schwarzer Rahmen, neues Etikett. Also, ähm, so diese Editionsmodelle, da gibt's halt technisch jetzt nix Neues, ne. Für Design-Fans, die auch mal was anderes sehen wollen, was ja zugegebenermaßen auch immer von uns kritisiert wird, dass die Fahrzeuge immer alle außen gleich aussehen, ist es sicherlich ganz nett, aber ja, also jetzt nicht, äh, inhaltlich, äh, böse könnte man auch sagen, alter Wein in neuen Schläuchen.
Ja. Wie, wie die letzten Jahre an ganz vielen Ecken in der Campingbranche.
Mhm.
Also und das gibt's sicherlich auch in anderen Branchen, da sind wir noch nicht so tief drin. Hier fällt uns halt auf jeden Fall, äh, auf.
Ja, und zu guter Letzt, ich mach noch eben den Tabbert, ähm, das Gleiche. Da gibt's jetzt die Pantiga Finest Edition. Hm, also Komfortkurs wird hier gefahren. Sehr viel Ausstattung, viel Design. Man bekommt so 'n bisschen das Gefühl von Hotel auf Rädern. Der Casadora bekommt neue Grundrisse, darunter auch, ähm, familienfreundliche mit Stockbetten. Das, ähm, ist für mich 'n bisschen interessanter immer, weil ja auch das Thema Familie bei vielen, ähm, Herstellern 'n bisschen zu kurz kommt. Ist 'n solides Update, würd ich sagen.
Ja, dann haben wir noch Stärkemann. Da sind auf der Webseite die letzten News von der Messe Leipzig im November 2024. Also hier wird auf jeden Fall die Webseite richtig gepflegt und in, äh, einigen Fachzeitschriften kann man aber lesen, dass wohl mindestens zwei neue Modelle für ein relativ schmales Geld geben soll. Ähm, 30.000 für 'n Wohnwagen. Ob das jetzt schmales Geld ist, muss man gucken. Äh, gibt's deutlich günstiger an anderen Ecken. Haben wir auch schon heute 'n bisschen was zu erzählt. Ähm, also die neue Open Edition 540 CP, sieben Meter 40 langer Wohnwagen mit Queensbed, Duschkabine, feste Klapptüren, äh, große, äh, Kühlschublade statt eben 'nem klassischen Kühlschrank. Und ja, da gibt's in der Basis schon viele Ausstattungspakete, die mit drin sind.
Preislich geht's eben bei unter 30.000 los. Für die Klasse ist das tatsächlich sehr, sehr günstig. Und noch günstiger wird's mit der Sport Edition 492 LJ für rund 24.500 Euro, also 24.500 Euro. Mittelklassekarawanen mit zwei Längsbetten, hat 'n Umbaubett noch dazu, ja, das LED-Licht, der Warmluftheizung und optionale Panoramadachfenster sind möglich und besonders halt hier werden Familienpaare, also kleine Familienpaare angesprochen, die halt 'n kompaktes Fahrzeug haben wollen mit praktischem Nutzen und eben 'ner soliden Grundausstattung.
Ja, und zu guter Letzt und dann haben wir unseren Marathon geschafft, hab ich noch Tischer mit reingenommen. Ähm, wir sind ja klassisch jetzt nicht unbedingt, äh, der Podcast und das Magazin, die sich sehr gut auskennen in dem Bereich der Absetzkabinen und die da, ähm, viel zu machen. Ich fand's aber interessant, weil die jetzt mit zwei Neuheiten nach Düsseldorf gehen, die auf sehr unterschiedlichen Nutzergruppen zugeschnitten sind. Und zwar, ähm, gibt's jetzt auch was für Familien. Also die Absatz, die Absetzkabine Trail 280 S hat 'n Update bekommen. Die haben den Grundriss da ziemlich stark überarbeitet, um eben für Familien mehr Komfort und Alltagstauglichkeit zu bieten. Da kann jetzt optional ein Stockbett eingebaut werden.
Also wenn man irgendwie kleinere Kinder oder zusätzliche Mitfahrer hat, dann kann das echt 'ne gute Lösung sein. Und neu ist auch, dass die Absetzkabine jetzt mit dem VW T7 Pritschenwagen kompatibel ist, der a-ab Anfang 2026 ausgeliefert wird. Also Tischer reagiert da auf den aktuellen Modellwechsel bei VW, behält aber die bewährten Konzepte erst mal so bei. Und die zweite Neuheit, die zielt auf 'ne sehr spezielle Fahrzeuggruppe, nämlich die sogenannten Flatbed-Pickups, wie man die eher so aus dem kommunalen Bereich oder auch aus Australien kennt. Ich hab mir die mal angeschaut. Also das, die sind wirklich sehr charakteristisch. Die kann man sich so richtig gut vorstellen vor dieser australischen rötlichen Kulisse.
Ähm, das sind Fahrzeuge mit 'ner flachen Ladefläche und abklappbaren Bordwänden. Und, ähm, Tischer hat hier eben 'nen, ähm, interessanten Spielraum für einen sehr großzügigen Kabinenrundriss, Grundriss, ähm, identifiziert. Diese neue Kabine geht in Richtung Reisende mit Anhänger, also wer zum Beispiel mit Motorrädern oder Pferden oder Ähnlichem unterwegs sind oder für Leute, die ihre E-Bikes halt lieber im Innenraum, ähm, als außen am Träger transportieren möchten. Auch bei diesem Grundriss ist 'n optionales Stockbett vorgesehen. Das heißt, ich hab hier bis zu fünf Schlafplätze und ich bin halt immer wieder erstaunt, wahrscheinlich auch, weil ich nicht so richtig im Thema drin bin, was so 'ne ja, relativ kleine Absetzkabine dann doch alles an Möglichkeiten bietet.
Und ja, das find ich bei Tischer auch immer, das sind ja, sind ja so die, die Spezialisten auf 'm deutschen Markt, die schon seit wahrscheinlich seit Jahrzehnten darin tätig sind. Ähm, da find ich immer, dass die auch sehr viel sich überlegen und sehr viel auch Praxistaugliches mitbringen.
Und das war jetzt nur ein kleiner Auszug aus dem, was es sicherlich an Neuheiten gibt. Ihr habt festgestellt, das ist jetzt primär Fahrzeug, äh, da fehlen noch Zelte, da fehlt noch Zubehör. Das liegt einfach daran, dass, äh, auch da die Recherche unheimlich anstrengend im Vorfeld ist und deswegen machen wir die Fahrzeuge. Das interessiert viele Menschen und alles andere gucken wir uns auf der Messe an und suchen da dann nach den Dingen und berichten in unserem Magazin darüber und auch hier im Podcast natürlich. Also das soll jetzt nur mal so 'n erster Einblick sein, was es alles so geben wird und da sind teilweise schon sehr, sehr spannende Dinge und auch sehr krasse neue Sachen dabei. Wir freuen uns und wenn ihr sagt: „Sag mal, warum habt ihr denn nicht darüber gesprochen? Das ist da auch ganz neu und innovativ."
Dann checkt uns das doch kurz zu. Dann, äh, wenn das genügend ist, machen wir noch mal 'ne Folge. Ansonsten gucken wir uns die Sachen auf 'm Caravan Salon an und berichten dann währenddessen und danach darüber. Einfach unten in den Show Notes auf den WhatsApp-Link klicken. Da könnt ihr uns 'ne Sprachnachricht schicken oder 'ne Textnachricht schicken. Ihr könnt uns auch eine E-Mail senden an podcast@camperstyle.de oder ihr könnt auch das Formular unter camperstyle.de/podcast nutzen. Also viele Wege führen da zu uns. Ihr könnt selbst bei Spotify kommentieren. Macht das gerne und schickt uns da noch die Sachen, die aus eurer Sicht spannend sind, weil, äh, wir können nicht alles aufm Schirm haben. Und wir hoffen, dass euch das gefallen hat, dass ihr da 'n bisschen Inspiration mitnehmen könnt, vielleicht auch in die Vorbereitung auf die Messe, wenn ihr da hinwollt. Auch dazu noch mal der Hinweis: Wir haben da grad 'n Podcast zu gemacht, wo wir drüber berichtet haben, was es alles zu warten gibt und was dieses Jahr vor allen Dingen neu ist.
Also grad das zweite Wochenende ist da sehr, sehr wichtig. Also wenn ihr da hinwollt und die Episode noch nicht gehört habt, hört auf jeden Fall rein. Ja, ich hoffe, es hat euch gefallen. Wir hören uns demnächst wieder. Abonniert den Podcast, damit ihr keine Episode verpasst. Das kostet euch nix. Und bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Tschüss.