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Caravan Salon 2025 – Trends, Besucherrekorde und persönliche Camping-Geschichten

Episode 310 · 00:23:36

In dieser Folge nehmen wir euch mit hinter die Kulissen des Caravan Salons in Düsseldorf. Wir sprechen mit Stefan Koschke, Director Caravan Salon & Outdoor bei der Messe Düsseldorf, über aktuelle Entwicklungen der Branche, spannende Neuheiten und seine persönlichen Camping-Erlebnisse.

Kurzzusammenfassung

  • Hält der Camping-Boom noch an? Einschätzungen zur aktuellen Marktlage

  • Besucherrekorde und neue Zielgruppen auf dem Caravan Salon

  • Trends: Rückkehr zum klassischen Reisemobil, Dachzelte, Offroad-Fahrzeuge und innovative Panoramadächer

  • Nachhaltigkeit und neue Materialien im Fahrzeugausbau

  • Wie die Messe auf Veränderungen in der Branche reagiert

  • Persönliche Camping-Highlights von Stefan Koschke und seine Must-have-Gadgets

  • Rückblick: Wie sich der Caravan Salon in den letzten zehn Jahren verändert hat

  • Ein Ausblick auf die Zukunft der Messe und die Rolle neuer Medien

Links & Ressourcen

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Herzlich willkommen bei Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Sebastian. Ich sitze auf dem, in dem Caravan Salon, in den Katakomben des Caravan Salons, in einem Videostudio und ich habe mir heute den Stefan Kosch gegangelt, seines Zeichens Projektmanager der Messe, also das heißt, der Herr über alles. Ähm, aber vielleicht habe ich das auch falsch gesagt. Stefan, stell dich doch mal unseren Hörer und Hörerinnen vor.

Den genauen Titel, wenn du den hören willst: Director Caravan Salon und, äh, Outdoor, äh, im Hause Messe Düsseldorf. Genau. Aber das ist, ob jetzt Director oder Projektmanager. Ja, ich darf diese, diese wunderbare Veranstaltung seit nunmehr elf Jahren hier bei der Messe Düsseldorf organisieren. Äh, ja, und das macht Riesenspaß. Deshalb mache ich das auch noch gerne. Ähm.

Ja, und wir wollen euch heute mal, also wir haben euch letztes Jahr schon so ein bisschen hinter die, äh, äh, hinter den Vorhang geholt und haben ja mit dem Stefan letztes Jahr schon gesprochen, auch mit dem, mit dem Ayin über den, äh, Stellplatz und so weiter. Und heute wollen wir mal so ein bisschen auf die Branche schauen und die... Wollen wir schauen: Haben wir immer noch einen Boom oder ist der Boom jetzt vorbei? Und wir fangen mal mit dieser Frage an, Stefan: Boom vorbei oder, äh, hält weiter an?

Hält weiter an und das aus voller Überzeugung. Ähm, die Frage ist mir die letzten, letzten Wochen und Monate schon ein paar Mal gestellt worden, natürlich auch von verschiedenen Medien, für die das eine ganz, ganz tolle Schlagzeile ist, weil es ist ja was Negatives. Ähm, und das machen wir ja sehr gerne in Deutschland, immer alles so negativ sehen. Und bei dem Thema Camping, Caravaning bin ich froh, dass wir das nicht negativ sehen müssen, weil es ist nicht so. Ähm, zum einen einfach auf mein Thema, das ich organisieren darf, Messe. Ähm, wir haben mehr Aussteller als im Vorjahr und wir haben vor allem auch die ersten Tage wahnsinnig viele Besucher gehabt und wahnsinnig viele neue, neue Besucher gehabt, interessierte Besucher. Und da kann der Boom noch gar nicht vorbei sein, wenn die alle hierherströmen. Ähm, und die Zahlen, äh, gestern Halbzeit gehabt, ähm, wir liegen deutlich über Vorjahresniveau jetzt zu diesem Zeitpunkt und da bin ich v, aus unserer Warte sehr, sehr optimistisch, dass es nicht so ist.

Wir nehmen zum Donnerstag auf, der, äh, Donnerstag vom letzten Messewocheend, Wochenende und ich muss sagen, letztes Jahr hatte ich das Gefühl, es war stellenweise deutlich weniger los. Das ist natürlich ein Gefühl, ne. Das ist immer eine subjektive Geschichte, aber dieses Jahr muss ich ganz ehrlich sagen, außer heute wirklich Donnerstag, war jeden Tag so im Vergleich zum letzten Jahr, dass deutlich mehr los war. Ich kann natürlich nicht sagen, liegt das vielleicht auch daran, dass eine Halle weniger ist, weil dann wird's natürlich in anderen voller, aber auch auf dem Freigelände war mehr los. Also ich kann's aus meiner subjektiven Sicht auch bestätigen, dass mehr los ist. Ich gebe auch zu, dass ich's nicht erwartet habe, so richtig, ähm, weil wir wissen alle, es kann kein ewiges Wachstum geben, aber die Campingbranche scheint uns eines Besseren belehren zu wollen, lustigerweise.

Und, ähm, da wäre jetzt meine nächste Frage tatsächlich, ich weiß nicht, ob du das, ob du da die Einsicht hast: Siehst du eine Verschiebung, also vielleicht auch von den Interessen der Menschen, die da sind? Du hast ja auch gerade gesagt, es kommen viele neue Menschen. Ähm, sind's vielleicht andere Dinge, die jetzt dieses Jahr angeschaut werden oder die ein Interesse, wo die Leute Interesse dran haben?

Die Frage stelle ich gerade vielen Ausstellern, wenn ich mich mit ihnen über die Messe unterhalte, weil's natürlich spannend ist, wo, wo ändert sich der Fokus der Besucher. Wir befragen das natürlich auch, ähm, während der ganzen Messelaufzeit, um zu sehen: Wo gehen, wo gehen Trends hin? Weil es für uns natürlich wichtig ist: Über was reden wir denn auch in den entsprechenden Formaten? Was gestalten wir vielleicht neu aus? Das ist auf jeden Fall ein großes Thema und Statistiken lügen ja auch nicht immer. Also man konnte natürlich schon die ersten Monate sehen, dass sich Dinge verändert haben. Und ganz klar, ähm, so dieses, dieses Thema klassisches Reisemobil, wo wir gesagt haben: "Ach, es geht alles zum, zum Campervan. Es wird kleiner, es wird kompakter." Also es, die Zahlen zeigen gerade was anderes, ähm, dass man wieder zum klassischen Reisemobil, ähm, so ein bisschen zurückkehrt, ähm.

Wir sehen, wir sehen gerade bei dieser Messe, ähm, zwar viele auch Erstbesucher, Neueinsteiger, aber es ist eine sehr, sehr hohe Quote a-an Menschen, die schon ein Fahrzeug haben und die dann angeben: "Ich möchte neu kaufen." Also da ist gerade so ein Trend da. Also man sieht, dass das, was die, was die Hersteller tun, ähm, das Thema Preise ist ein relevantes, dass das Leute gerade animiert, ähm, ja, sich neu auszustatten. Das kann man sehen. Ähm, was gra, was bei uns auch groß Trend ist, Thema Dachzelte läuft, glaube ich, wie geschnitten Brot, müsste man wirklich sagen. Und es gibt, es kommen immer wieder neue Anbieter rein. Das macht's halt auch spannend, dass da Vielfalt da ist, ähm, und dass da Lösungen dabei-- Es ist auch, man könnte sagen, Dachzelt ist Dachzelt, aber es, es gibt immer was spannendes Neues, bis zum Panoramadach, was ich jetzt gesehen habe zuletzt, was ich extrem cool fand, ähm, weil man liegt ja manchmal im eigenen Reisemobil: Bleibe ich jetzt noch draußen und guck noch ein bisschen?

Und wenn du das dann kannst, super. Echt 'ne super Sache. Und das, ja, was, was, glaube ich, alle sehen: das Thema der, der, der Offroad-Fahrzeuge. Ich, ich glaube, es gibt keinen, der das, das nicht im Programm hat oder haben muss. Ich weiß es nicht. Ähm, ich find's spannend, weil's so ein bisschen, ähm, so den Trend von den PKWs vielleicht aufgreift. Ähm, ähm, ja, aber es muss jeder haben. Ähm, ich habe mir unlängst auf mein privates Fahrzeug auch, ähm, mal so ein paar schöne Felgen draufgezogen. Ich geb's ja zu, ich bin da auch so ein bisschen dem Trend gefolgt. Ja, ähm, aber das sind so Dinge, die man sehen kann, aber die man auch von Ausstellern einfach auch bestätigt bekommt. Also dass auch in den, in dem Interesse der Besucher, ähm, ja, bestätigen mir das fast alle Aussteller.

Ich, tatsächlich ist auch dieses, dieses Panoramadach, ähm, etwas, was mir unter anderem im, im Kopf geblieben ist, weil's halt wirklich 'ne geile Idee ist, ne. Also Fahr irgendwo hin, wo keine Licht, Lichtverschmutzung ist und du hast keine Wolken und dann kannst du halt wirklich... Also ist es 'n völlig neues Erlebnis, was du sonst nur hast, wenn du im Freien schläfst. Also auf jeden Fall. Jetzt hast du eingangs grade gesagt, auch viele neue Besucher kommen zur Messe. Habt ihr eine Idee davon, was das für Menschen sind? Also sind das, sind das Familien? Sind das ältere Menschen? Also wer kommt da? Ohne, also, ne, ohne das jetzt ganz genau wissen zu wollen.

Ja, im Detail, im Detail, ähm, kann man's, glaub ich, noch gar nicht sagen. Uns fehlen da einfach noch 'n paar Tage.

Ja.

Aber am ersten Wochenende, ähm, das, was wir sehen können, ist der Familienanteil, äh, nach oben gegangen gegenüber dem Vorjahr-

Mhm.

... was gut ist, ähm, weil man ja auch die Branche immer, immer grade schaut und sieht, na ja, okay, wer hat noch Geld?

Mhm.

Man formuliert das mal, das klingt hart, wenn ich das so formuliere, aber natürlich liegt Kapital bei vielen Älteren, bei den Babyboomern-

Mhm.

... ähm, die, die, ähm, die sie einfach ihre Ersparnisse haben und die jetzt einsetzen dafür. Die sind auch stark da, gar keine Frage. Wir haben so zwei Trends, ähm, Familie auf der einen Seite, grade am Wochenende, und viele, äh, im Bereich der Babyboomer, ähm, Paare, die, die, ähm, die sich neu ausstatten.

Mhm.

So möchte ich das beschreiben. Das ist so 'n bisschen Trend der, der ersten Tage. Mal sehen, ob er sich bis zum Ende verfestigt, wie man so schön sagt.

Mhm. Ja, da sind wir gespannt. Da können wir ja auch vielleicht nach der Messe noch mal uns 'n bisschen austauschen, dass wir dann noch mal unsere Hörer und Hörerinnen auch aus der Richtung noch 'n bisschen informieren. Hat dich denn jetzt auf diesem Caravan Salon irgendwas überrascht? Also außer vielleicht diesem, diesem, äh, Dachzeltdach, was durchsichtig ist?

Es waren, es waren, ähm, im Vorfeld musste man ja so 'n bisschen, also es gab natürlich einige Neuheiten, aber so richtige Knaller waren, musste man, musste man 'n bisschen suchen. Und auf der Messe gibt's dann doch 'n paar spannende Fahrzeuge. Da ist der Tesla auf der einen Seite, aber auch aus 'm, aus dem Ausland gibt's so 'n paar Fahrzeuge, die ich, die ich, die ich, die ich toll fand, die ich gesehen habe. Klar, es gibt, ähm, das Thema, ähm, von Dethleffs, die immer wieder mal auch zur E-Mobilität neue Fahrzeuge bringen. Das find ich einfach spannend zu sehen. Und alles, was, was ich persönlich, wenn's darum geht, ist nicht das Äußere, sondern Thema, ähm, Innenausbau, wenn's um nachhaltige Materialien geht, das find ich super, was einige hier auf der Messe mittlerweile zeigen. Und das ist nicht nur eine politische Antwort. Ich find's wirklich gut, weil mit dem Thema müssen wir uns ja beschäftigen und, und die Sachen sehen ja auch cool aus drin.

Ja.

Ähm, das ist das, was mir daran gefällt. Also, ähm, das sind so für mich so Highlights, ohne dass ich irgendwelche Marken nennen will. Ich glaub, das ist es gar nicht, sondern einfach, dass da St, Materialien, Dinge, die einfach dieses Wohlfühlklima schaffen.

Mhm.

Und das ist für mich beim, beim Camping einfach unglaublich wichtig und ich glaube auch für die, für den, äh, für die, ja, für die Neucamper ist das 'n Thema, das wünschen sie sich.

Ja, da bin ich auch gespannt, was wir da in der, in der Zukunft noch alles sehen werden. Also da gibt's ja grade in den Studien, die wir auch hier immer wieder haben, ganz, ganz, ganz spannende Ansätze. Es dauert dann natürlich immer noch relativ lange, bis wir's auch in der Praxis sehen, weil's dann doch oft nicht so einfach umzusetzen ist und vor allen Dingen auch, äh, bezahlbar umzusetzen ist, ne. Das ist, Budget spielt ja auch immer eine Rolle.

Ja, ganz klar.

Jetzt hab ich noch mal 'ne, 'ne ganz andere spannende Frage. Ich weiß gar nicht, ob du das beantworten kannst: Was macht man denn als Verantwortlicher für so 'ne Messe, wenn man merkt, der Markt geht nach unten? Wie, wie schafft man es, Interesse für die Messe weiter hochzuhalten?

Ich glaube, man muss sich, man muss sich mit den, mit den Kunden beschäftigen. Auf der, für mich als Messever, als Messemensch ist der Kunde auf der einen Seite der Aussteller. Ähm, was hat er für Ziele? Was braucht er, um sein Produkt sozusagen an den Mann oder die Frau zu bringen? Und auf der anderen Seite muss man sich natürlich mit den Konsumenten beschäftigen. Ähm, natürlich kann ich mich mit Marktforschung oder ich setze mich mit Marktforschung auseinander. Was, was sind Megatrends? Was sind Dinge, die die Menschen bewegen?

Mhm.

Was wollen sie sehen? Ähm, und so versuchen wir natürlich, Themen auszugestalten. Das Thema Selbstausbau, ähm, kam ja auch aus der, aus der Lage heraus. Zum einen, manche Dinge waren nicht lieferbar und auf der anderen Seite, na ja, wenn ich junge Menschen ansprechen will, die sehr individuelle Vorstellungen haben, ähm, die auch mehr selbst machen wollen-

Mhm.

... dann bin ich genau da richtig, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Dann aber, und das ist, das war uns von Anfang an wichtig, wenn ich so 'n Thema mache, will ich ehrlich sein. Ähm, das ist so 'n bisschen, ich kann Hochglanzbilder schaffen, so typische Instagram-Bilder in einer wow Landschaft und, äh, eins, zwei, drei, das Fahrzeug ist fertig. Das halte ich für den falschen Weg. Dann, dann bekomm ich Leute einmal her und dann gehen sie enttäuscht, weil das ist nicht so einfach. Das ist mit, mit Schweiß und Blut verbunden.

Und Tränen manchmal.

Ja, nein, ich übertreibe. Ähm, aber deshalb haben wir uns da halt 'ne Weile gesucht, bis wir jemanden hatten, wo wir sagen können, hey, das ist so 'ne ehrliche Haut, ähm, der macht es gut, aber er macht es auch ehrlich. Und, und dann versucht man, sich so was aufzubauen und Stück für Stück auch mit den Ausstellern, die sich dran beteiligen, dass so 'n Thema funktioniert. Also ich glaube, du musst über die Themen kommen, wenn du merkst, äh, Dinge, ähm, verlieren vielleicht an, an Interesse, äh, und gucken, okay, woran liegt's denn, äh, dass sie nicht mehr kommen? Ja, es ist auch so, die wirtschaftliche Situation ist, wie sie ist. Ich kann nicht die Augen zumachen und kann bei Endkonsumenten glauben, wenn sich, wenn wir, wenn wir sehen, was weiß ich, die, äh, 'ne gewisse, gewisse wirtschaftliche, ja, ähm, Situation ist da. Das hat 'ne Auswirkung. Logisch.

Ja.

Ähm, ich kann bis zum gewissen Punkt nicht besser sein als der Markt mit so 'ner Messe. Ich spiegel den auch in gewissem Maße wider.

Ja.

Was wir versuchen müssen, ist, zusammen mit den jeweiligen, ja, Ausstellern Ideen zu finden, wie man, wie man diesen Markt wieder bisschen beflügelt. Das ist der stetige Versuch. Und dann kommt der dritte Faktor: Man muss sich natürlich Leute, Leute suchen, die darüber reden und die's irgendwo, die's irgendwo nach draußen geben. Und das seid ihr beispielsweise sehr stark, äh, weil ihr einfach mit der Community so stark verbunden seid. Das heißt, Aufmerksamkeit schaffen und, und, und über gute Themen reden, dafür brauche ich Kanäle. Dafür, dafür toll, dass wir im Austausch sind.

Ja, auf jeden Fall.

Also dass wir das geschafft haben irgendwo.

Ja, das, also das tatsächlich auch, also das ist natürlich für unsere Hörer und Hörerinnen nicht so transparent, ne, wie das auch ist als, ich sag mal, nicht klassischer Medienschaffender. Also wir sind nun mal nicht 'ne, 'ne große Campingzeitschrift oder, oder, oder 'ne große Fernsehsender, sondern wir sind, äh, Creator, die das auch schon seit zehn Jahren machen, unser Campingmagazin, unseren Podcast seit fünf Jahren und auch, äh, so, für so 'ne Messe war's auch, glaube ich, erst mal 'n Weg zu lernen, dass es da noch andere gibt, ähm, also gar nicht nur für euch, sondern das, das sehen wir überall, dass es da noch andere gibt außer den Fernsehsendern und den Zeitschriften und den Radiosendern, dass es da eben auch noch andere Kanäle gibt. Und da sind wir auch sehr dankbar, dass wir da so offen auch entgegen oder begrüßt wurden und mit offenen Armen auch empfangen wurden, auch wenn's nicht immer, äh, jedes Jahr einfach war.

Aber mittlerweile ist das wirklich ein tolles, auch Zusammenarbeiten mit der Messe, weil das ist ja auch für uns wichtig, dass wir Zugang zu vielen Dingen haben, dass wir Informationen bekommen.

Mhm.

Ähm, da dürfen wir dann noch mal mit den Herstellern ein bisschen ins, ins Gericht gehen, dass sie nicht nur die klassischen Medien sehr früh versorgen, sondern vielleicht auch die anderen Kanäle ein bisschen mitnehmen. Aber das ist, ich weiß gar nicht, ob ihr da auch, wahrscheinlich könnt ihr da ja sogar kommunikativ auch was mitmachen, aber das ist natürlich nicht in eurem Verantwortungsbereich.

Wenn ich da ergänzen darf, es ist, glaube ich, ähm, ich will jetzt, äh, nicht der Sprecher der Aussteller sein, in gewissem Maße bin ich's aber trotzdem. Ähm, ich glaube, ich glaube, da ist, ähm, das, da ist 'ne sehr schnelle Entwicklung gekommen und sie wussten am Anfang nicht, wie sie damit umgehen sollen. Das ging uns ja genauso. Wir haben eine, wir haben eine Presseabteilung, ähm, und wir haben, äh, auf der Website gibt's einen Pressebereich. Und als ich dann sagte, das ist nicht mehr Presse, das ist Medien. Und zu Medien gehört halt einfach mehr als die klassische Presse, ähm, die wir auch brauchen, die wir auch wollen, ähm, aber es, da ist einfach mehr. Da haben sich Dinge entwickelt, die müssen wir auch widerspiegeln. Und, ähm, ja, wir brauchten auch 'ne Weile und auch die Aussteller, die Häuser, das sind ja oft keine Riesenfirmen mit riesen, riesen, ähm, ähm, ähm, Marketingabteilungen. Ähm, das sind dann einzelne Personen, die muss man überzeugen.

Ähm, die haben ein, eine Zeit lang einen Weg beschritten und jetzt kommt noch 'n zweiter. Ähm, ja, und da muss man viel miteinander reden und überzeugen und auch Vertrauen schaffen. Das ist ja in beide Richtungen so.

Ja, das merken wir auch in unserem täglichen Umgang auch mit dem Kunden. Wir haben ja nicht nur unsere Leser und Leserinnen als Kunden, sage ich mal, sondern wir haben ja auch Unternehmen, für die wir werben, für die wir Werbung schalten. Und ja, auch da merken wir, dass wir auch heute da mit den digitalen Kanälen immer noch hier und da sehr viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Lass uns mal noch kurz über den Menschen Stefan sprechen. Ähm, welches Camping-Gadget oder, oder Teil würdest du jedem Camper empfehlen, dass es unbedingt dabei haben muss?

Oh, oh, oh, das ist aber 'ne ganz schwere Frage. Ähm-

Was hast du in deinem Fahrzeug, was, oder in deinem Fahrzeug an und um dein Fahrzeug oder beim Campen immer dabei, was eigentlich jeder haben müsste?

Na, ich brauch meinen, meinen Campingstuhl, der ist mir besonders wichtig.

Okay.

Und dann hab ich das Modell für mich gefunden, was mir, und das geb ich auch nicht her. Und wenn's kaputt geht, kauf ich's nach.

Okay, also 'n Stuhl ist quasi...

Ja, ich muss, ich muss sitzen können, weil wenn ich irgendwo ankomme, wo auch immer, ähm, wenn das Fahrzeug dann steht, äh, man es gelevelt hat, genau, und dann einfach mal ankommen, hinsetzen, gucken und am besten, ich geb ja zu, typischer Camper, ich setz mich hin und guck mal, was andere machen.

Und würde das auch gleichzeitig meine nächste Frage beantworten: Was ist das, worauf du dich beim Campen jedes Mal am meisten freust oder ist es was anderes?

Ähm, am meisten freu ich mich eigentlich, sobald ich in, in, ins Reisemobil einsteige mit meiner Frau und wir losfahren. Das ist, das ist mein, das ist mein Urlaubsmoment, weil ich weiß, es geht los. Und deshalb fahren wir auch immer, ähm, wir versuchen irgendwie, ähm, nicht irgendwie früh morgens dann loszukommen, sondern wirklich innerhalb eines Tages zu packen und dann schon zwei Stunden zu fahren, äh, zum, zu 'nem schönen Ort und einfach schon mal loszufahren, äh, und d, und da wenig Stress loszu-, weil ich weiß, ich hab nur 'ne kurze Strecke zu fahren, ähm, vor allem wenn's längere Touren sind, und erst dann zu beginnen so wirklich.

Was war zuerst in deinem Leben, Camping oder die Messe?

Ähm, die Messe.

Okay, du bist also dann über die Messe zum Camping gekommen, oder?

Okay, jetzt, jetzt muss man es so sagen, ähm, ich hab vorher viel, ich, das würde ich, ich würd halt die beiden Themen, ähm, ich war mit Freunden viel wandern, äh, Zelt auf'm Rücken, 'ne Woche unterwegs, den großen Rucksack und dann hat man irgendwo, wo man's durfte oder nicht durfte, sein Lager aufgeschlagen und ist dann da durch die Alpen gelaufen oder wo auch immer. Ähm, aber das war für mich so Outdoor-Tracking, ähm-

Okay.

Heute verbind ich's dann gerne, ähm, aber das war zuerst. Das heißt, dieses Thema draußen sein war mir immer wichtig.

Mhm.

Aber ich bin nicht aufgewachsen in der Familie mit, mit dem typischen Camping. Das kam, das kam erst viel, viel später und irgendwie, ja, zum Großteil durch auch durch mein, durch meine Arbeit hier.

Ist ja vermutlich auch die Frage der Definition, was überhaupt Camping ist, ne, für, für manche. Also ich würd sagen, du hast 'n Zelt dabei gehabt, du warst campen. Du sagst, okay, du warst Outdoor-Tracken. Ich glaube, das ist 'ne Definitionsfrage.

Okay, okay.

Aber, aber da müssen wir uns nicht drüber streiten. Das ist ja das Schöne am Camping. Das kann jeder für sich so definieren, wie er will und genau den Spaß daran haben, wie er es oder sie es macht. Ähm, was begeistert dich heute noch genauso wie vor zehn Jahren am Camping? Du merkst, ich stell heut die schwierigen Fragen.

Das ist 'ne ganz schwierige Frage. Ähm, dass ich, dass ich irgendwie das, immer wieder neue Orte finde und Orte, an denen ich schon mal war, auch immer wieder neu entdecke durchs Camping. Weil du hast 'n anderen, ich, wir nehmen nicht, also es ist niemals dieselbe Parzelle, die wir buchen, sondern du nimmst immer 'n anderen Blickwinkel ein, wenn du unterwegs bist. Ähm, nein, das ist einfach das, das, ja, das Spannende, wie sich 'ne, wie ich in der Natur bin, wie Natur mal anders ist vor Jahreszei..., äh, in der, in den jeweiligen Jahreszeiten. Also es ist, es ist nie langweilig. Das ist das Gute. Auch wenn wir an denselben Platz mal fahren, i-ist er irgendwie immer anders.

Okay, spannend. Dann lass uns noch mal zur Messe schwenken. Wie hat sich, also hat sich aus deiner Sicht die Messe, also der Caravan Salon, in den letzten Jahren verändert und wenn ja, wie? Und lass uns mal die Corona-Jahre, die natürlich für alle Veränderungen waren, außen vor lassen. Aber so, wenn wir auf zehn Jahre zurückgucken, was hat sich verändert?

Oh, da hat sich sehr, sehr viel getan, gerade was die Produkte betrifft, ähm, und auch was die, was die Struktur betrifft. Wenn wir zehn Jahre zurückblicken, es, es gab ja mal, es gab ja mal Zeiten, da haben wir nicht über zweihundertfünfzig oder zweihundertsechzigtausend, ähm, ähm, Besucher geredet. Da kommen wir ja eigentlich, wenn ich noch weiter zurückblicke, fünf-- äh, fünfzehn Jahre zurück, aus ganz anderen Zeiten. Also wie schnell sich oder wie, wie extrem das Besucherinteresse hochgegangen ist und, mm, das und wie, wie v-, wie viel, das Wort wird oft benutzt, wie viel, aber trotzdem, wie viel diverser das Publikum geworden ist, wie unterschiedlicher. Ähm, die Zielgruppen sind viel, viel breiter geworden. Der, der, der, die Menschen, die kommen, kommen aus ganz anderen Lebensmodellen, ähm, Strukturen heraus, einfach viel, viel vielfältiger.

Ist nicht nur Alter, sondern auch, ähm, vom Arbeiter bis zum Top-Manager ist alles drin. Ähm, und das ist sehr, sehr viel breiter geworden, als es vielleicht noch vor zehn oder fünfzehn Jahren war. Ähm, und man merkt, dass das auch, dass da Leute reingekommen sind in das Thema, die das auch machen, aber nicht nur. Das ist auch eine spannende Sache. Fr-früher hättest du gesagt: "Einmal Camper, immer Camper." Ähm, aber dass dann jemand sagt: "Okay, ich flieg auch mal im Winter, ähm, ähm, was weiß ich, nach Florida oder was auch immer. Ich mache auch andere Dinge, aber mir ist es wichtig, nicht nur, ähm, das eine, sondern auch das andere zu machen und das Beste aus beiden Welten zu genießen, viel am Wochenende auch weg, wegzusein." Das erzählen mir viele Leute. Das sind die vielen Kurztrips, nicht nur die vier Wochen im Sommer, wenn man den Urlaub hat, sondern auch einfach nur Freitag bis Sonntag.

Ähm, das ist es. Da hat sich in den letzten Jahren auf der Besucherseite viel geändert und auf der Ausstellerseite, ähm, sind professionell in der Hinsicht, dass sie einfach sie emotionaler, viel emotionaler ansprechen. Ich kenne noch die Zeiten, als man hier... Wir haben, wir haben's immer Wagenburgen genannt. Ähm, maximal gab's, gab's einen, einen Ausgang. Manchmal haben sie's mit einem probiert. Wenn du drin gefangen warst, dann musstest du unterschreiben sozusagen. Und heute sind das offene, offene Raumkonzepte, wo sich die Leute auch wohlfühlen können, wo auch ein bisschen was gestaltet und gemacht wird.

Also früher war es mehr so wie in der Luxushalle sozusagen, wo wir noch ein bisschen die Wagenburgbauten haben. Hat vielleicht andere Gründe auch, ähm, aber okay, ich verstehe, was du meinst. Und, und wenn wir jetzt noch mal in die Zukunft gucken, worauf können sich denn unsere Hörer und Hörerinnen freuen, wenn sie in den nächsten Jahren die Messe besuchen? Was, was, also...

Na ja, dass, dass, sie können sich darauf verlassen, glaube ich, dass wir zusammen mit den, mit den Herstellern, mit der Branche immer die Trends hier haben werden, dass wir immer eine, eine Produktauswahl, eine ganz große Produktauswahl haben werden, die es woanders halt auf einem Fleck so nicht gibt. Und dass ich immer die Möglichkeit habe und ich, das glaube ich, das macht, das macht das Messe, das Messe und den Caravan-Salon aus, dass ich, ähm, eigentlich an alle Produkte rankomme, dass ich alles anfassen kann, fühlen kann, spüren kann, äh, wenn's um das Produkt geht, was ich für meinen Urlaub ka-, äh, fahren oder kaufen möchte. Ähm, und dass die Leute einfach, und das glaube ich auch, die Aussteller ganz, ganz offen für einen Austausch sind und auch zuhören. Das ist das. Und da, da, ähm, da können sich die, die Besucher auch in Zukunft drauf verlassen, dass wir da für die Offenheit stehen und versuchen immer, das aufzunehmen, was sie interessiert an neuen Themen auch.

Was da immer kommen mag, wir sind immer offen und gestalten und, ähm, ja, bieten, bieten das, was die, was die Besucher wollen.

Vielen Dank. Das waren sehr spannende Informationen. Für ihr, für euch da draußen: Wenn ihr noch Fragen habt, die wir vielleicht auch an den Stefan weiterleiten sollen, dann schickt die uns gerne per E-Mail an podcast@camperstyle.de oder nutzt unseren WhatsApp-Link unten in den Show-Notes. Da könnt ihr uns eine Sprach- oder Textnachricht schicken. Ähm, abonniert den Podcast, damit ihr keine Episode verpasst. Und falls ihr es dieses Jahr nicht auf den Caravan Salon geschafft habt, dann überlegt euch doch, ob ihr das nächstes Jahr machen wollt. Das soll jetzt überhaupt keine Werbung für die Messe sein, aber wir sind jedes Jahr begeistert. Heute war auch gerade mein Cousin da, der ganz kurzfristig angereist ist, zwei Tage, der mega begeistert mit mir durch die Hallen heute schon gestiefelt ist. Und wenn ihr kommt und ein Campingfahrzeug habt, dann nehmt auf jeden Fall eine Übernachtung auf dem P1 mit. Es ist super stressig mit den Flugzeugen, aber es ist gleichzeitig ein wunderbares Erlebnis.

Es gibt so viele Menschen, so viele Fahrzeuge zu sehen, ähm, auf dem größten Stellplatz Europas während der zehn Tage. Also genießt das, nutzt das und wenn ihr Fragen habt, meldet euch bei uns. Abonniert den Podcast, dass ihr keine Episode verpasst. Danke, Stefan. Du hast das letzte Wort an unsere Hörer und Hörerinnen.

Ja, ähm, jeder, der kommen will, ist herzlich willkommen. Kommt vorbei, schaut's euch an. Ähm, es ist einfach auch ein tolles, tolles, äh, ja, Spektakel, was einfach Spaß macht. Man lernt unglaublich viele nette Menschen kennen.

Danke, tschüss.

Tschüss.

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