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Caravan Salon live: Action Mobil - Pioniere des Allrad-Wohnmobils seit 1979

Episode 422 · 00:26:34

Direkt vom Messestand auf deine Ohren: Auf dem Caravan Salon hat sich Sebastian ganz spontan Stephan Wirths, Geschäftsführer von Action Mobil, geschnappt. Der österreichischen Hersteller baut seit 1979 Allrad-Wohnmobile und war damit der Erste, der das überhaupt gewagt hat.


Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Die Geschichte von Action Mobil: Wie alles 1979 mit dem Schwiegervater und dem ersten Allrad-Wohnmobil begann – und warum die Fahrzeuge über die Jahre immer größer wurden

  2. Das Ausstellungsfahrzeug im Detail: MAN-Fahrgestell mit drei Achsen, 510 PS, 7,50 m Aufbaulänge, rund 11 m Gesamtlänge inklusive Motorradträger – und ein zulässiges Gesamtgewicht von 23 Tonnen

  3. Stromversorgung und Redundanz: 920 Ah auf 24 Volt, 150-Ampere-Zusatzlichtmaschine, elektronische Booster, bis zu 2,8 kW Solar – und warum der durchschnittliche Tagesverbrauch in 45–60 Minuten Fahrt wieder reingeladen ist

  4. Wasseraufbereitung auf Expeditionsniveau: Vorfilter, Aktivkohlefilter, mechanische Entkeimungsanlage (wie bei der Lufthansa) und UV-Entkeimung – Regenwasser über die 6×3-Meter-Markise einsammeln inklusive

  5. Heizen ohne Gas: Diesel-Wasserheizung (Webasto, teils doppelt aus Redundanzgründen), Fußbodenheizung, getrennte Heizkreise, Motorvorwärmung – und warum Gas im Fahrzeug komplett wegfällt

  6. Toilettensysteme im Wandel: Warum Stefan Wirtz nach fünf Wochen Norwegen vom Fan der Wasserspültoilette zum Überzeugten der Trockentrenntoilette wurde – und welche Modelle jetzt verbaut werden

  7. Sicherheit: Fenster auf über 3 Metern Höhe mit 20 mm Sicherheitsglas, entkoppelter Aufbau vom Fahrgestell, und warum selbst schusssichere Ausbauten möglich sind – aber kein Ersatz für gesunden Menschenverstand beim Reiseziel

  8. Luxus-Details: Quooker mit Sprudelwasser aus dem eigenen Tank, Physio-Therm-Infrarotstrahler für die Wirbelsäule, elektrisch ausfahrbarer Big Green Egg-Halter – und was das alles zusammen kostet: ab 1,4 Millionen, das Ausstellungsfahrzeug bei rund 2,2 Millionen Euro


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Jetzt bist du gefragt!

Hättest du dir vor dieser Episode vorstellen können, dass Allrad-Wohnmobile schon seit 1979 gebaut werden – und dass die Fahrzeuge heute so gigantisch werden wie dieser MAN-Dreiachser mit 510 PS? Träumst du selbst von einem Expeditionsmobil, oder ist das für dich eher ein Blick in eine andere Welt? Dann schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!


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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Messepodcast. Ich bin gerade auf dem Stand von Action Mobil und hab mir den Stefan Wirtz, Geschäftsführer von Action Mobil geschnappt.

Genauso ist es.

Und-

Ich nicke.

Genau, ich sag das auch ein bisschen dazu, weil ihr könnt uns ja nicht sehen, ihr könnt uns nur hören. Und ich würde jetzt das Wort direkt an den Stefan übergeben. Stell dich doch mal kurz unseren Hörer und Hörerinnen da draußen vor und sag mal, was du machst und was vor allen Dingen auch Action Mobil so macht.

Ja, danke schön. Also wir haben uns, äh, seit 1979 darauf spezialisiert, ähm, Allrad-Wohnmobile zu bauen. Das, selbst das Allererste war schon ein Allradfahrzeug.

Okay.

Ähm, das hab ich jetzt nicht erfunden, sondern das war der Schwiegervater.

Mhm.

Wir waren, können also von uns behaupten, dass wir die erste Firma sind, die wirklich, äh, Allrad-Wohnmobile herstellt.

Ja.

Seit eben 1979. Wir haben klein angefangen, sind dann langsam, äh, immer größer geworden.

Mhm.

Ähm, von den Autos her.

Mhm.

Weil eben die Nachfrage da war.

Ja.

Es gab damals noch keine Anbieter. Dann haben wir das Erste gebaut. Dann kamen Nachfragen: "Ja, das ist alles ganz nett, aber ich hätt gern das und das einfach noch 'n bisschen größer oder mehr Wasser oder mehr Vorräte, was auch immer." Und dann ist das Ganze halt immer, immer gewachsen. Und, ähm, wir sind jetzt hier, das ist jetzt so mal dieses, dieses Highlight, äh, von der Ausstattung her, von der Größe her. Ich muss 'n bisschen beschreiben, weil, äh-

Genau.

Man, man sieht es nicht, man hört es nur. Ähm, das ist jetzt ein, ein MAN-Fahrgestell, drei Achsen, alle Sperren, äh, die es gibt, äh, Geländeuntersetzung, Aufbaulänge sieben Meter und fünfzig, Gesamtlänge inklusive Motorradträger, den wir da hinten haben, ähm, circa elf Meter.

Okay.

Ähm, fünfhundertzehn PS in diesem Fall und ausgestattet vom Allerfeinsten. Ausgestattet vom Allerfeinsten bedeutet jetzt nicht, dass man, ähm, allen möglichen Klimbim bohrt, a-a-einbaut, der möglich ist, sondern aufgrund der Reiseerfahrung, die man natürlich auch auf, äh, in, in dieser Zeit gesammelt hat, ähm, überträgt man natürlich auch Dinge, die aus dem, aus dem Hausbereich kommen-

Ja.

Die einem zu Hause ganz gut gefallen, einfach, ähm, in das Auto rein. Man hinterfragt natürlich alles: Macht es Sinn im Auto? Ist es möglich? Kann es halten? Und dann sagt man sich: "Okay, ähm, da gefällt mir jetzt der Quooker beispielsweise ganz gut."

Ja.

Das Ding, was auf Knopfdruck, sage ich mal so, äh, kochend heißes Wasser macht.

Aha.

Das macht kaltes Wasser und kaltes, prickelndes Wasser. Ähm, da sagt jeder: "Okay, den Luxus brauche ich nicht." Aber ich muss jetzt auch keine Plastikflaschen mehr kaufen.

Ja.

Äh, hab keinen Plastikmüll, muss nicht gucken, wie ich meinen Pfand wieder zurückbekomme und so weiter und, ähm, kann einfach aus den Wasservorräten, die ich im Auto habe, ähm, feinstes Wasser, äh, ähm, mir selber produzieren.

Und, okay.

Beispielsweise. Nur ein Beispiel von, von, äh, von einigen vielen.

Wir gehen da auch gleich noch 'n bisschen rein, weil ich find das ja genau das spannend und ihr hoffentlich da draußen auch. Gucken wir mal kurz aufs Bild. Also erst mal für euch da draußen, wir sitzen hier wirklich von einem riesigen LKW, ähm, der mich sehr winzig wirken lässt, wenn ich so daneben sitze. Hat 'ne Höhe von wahrscheinlich drei neunundneunzig oder so was?

Nee, drei achtzig.

Drei achtzig, okay.

Das ist immer sehr, äh, individuell. Es kommt immer drauf an, welche Bereifung habe ich, welchen Zwischenrahmen baue ich, äh, welche, äh, Innenhöhe hatte, hätte der Kunde gerne.

Okay.

Weil es ist ja keine Standard- oder Modulbauweise.

Ja.

Sondern jedes Fahrzeug wird ganz individuell von Grund auf, äh, für jeden einzelnen Kunden geplant und gebaut.

Okay. Und hat man, wa, wie viel wiegt der jetzt, so wie er hier vor uns steht?

Der wieg, hat jetzt ein zulässiges Gesamtgewicht, äh, wir haben's reduziert auf dreiundzwanzig Tonnen.

Ja, reduziert.

Ähm, das, das Fahrgestell ist, äh, nominal ein Dreiunddreißig-Tonner.

Okay.

Ähm, aber Drei-Achser in Deutschland, in Europa haben auch nur sechsundzwanzig oder siebenundzwanzig Tonnen und, äh, leer wiegt das Ding, äh, circa neunzehn Tonnen. Das heißt, ich habe, ähm, ähm, vier beziehungsweise fünf Tonnen, ähm, zur Verfügung für Wasser, für Diesel, ähm, für meine Vorräte, fürs Motorrad hinten drauf, was auch immer.

Und gibt es trotzdem hier Kunden, die Gewichtsprobleme haben? Also nicht, dass sie überladen sind, aber gibt's trotzdem so Wünsche, wo, wo ihr dann auch sagt: "Nee, das geht einfach nicht." Also passiert das eher häufiger, so wie bei den kleinen Fahrzeugen? Oder ist das bei euch eher nicht so?

Nein, das kommt eigentlich nicht vor. Also, äh, die, die Kunden wissen das schon sehr genau einzuschätzen. Es sind ja auch sehr oft reiseerfahrene Kunden, die schon mal mit Land Rover oder mit Kastenwagen und so weiter die Welt bereist haben und, äh, jetzt vielleicht das Ganze, ähm, noch mal machen möchten.

Ja.

Nur halt mit mehr Komfort und mehr Sicherheit. Mehr Sicherheit in Form von zuverlässigen Batteriesystemen, genügend Wasser, genügend Diesel und so weiter. Und sie wollen einfach schöner wohnen.

Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Wir haben auch selbst Vollzeit im Fahrzeug gelebt und da ist einfach Platz irgendwann schön. Natürlich nicht hundert Quadratmeter, aber wenn ich dauerhaft drin bin. Und ich vermute, das sind dann auch Fahrzeuge, die man selten auf Campingplätzen sieht, sondern die einfach irgendwo auf der Welt und wahrscheinlich auch meist länger unterwegs sind, oder?

So, so ist es, ganz genau. Ähm, auch, auch im, ähm, im Internet beziehungsweise auf den, auf den Social-Media-Kanälen haben wir viele Kunden, die halt tagtäglich posten und, und irgendwo in Kanada an 'nem Fluss stehen, ähm, ja, und da halt 'ne Woche oder zwei verbringen oder noch länger.

Mhm.

Und, ähm, da steht auch natürlich das Fahren auch, äh, äh, ganz vorn auf der, auf der To-do-Liste.

Ja.

Weil doch unsere Kunden, wenig überraschend, ähm, die lieben auch das Autofahren. Die mögen mit dem Motorrad fahren, die mögen mit dem Lkw fahren, denen macht es einfach Spaß.

Okay.

Und wenn man das dann so verbinden kann, ähm, auch mit so viel Komfort und Annehmlichkeiten, dann ist natürlich die, die Verbindung schon wirklich optimal.

Was sind denn jetzt die, die Schnittmengen in euren Fahrzeugen, die eigentlich jeder Kunde irgendwo mitnimmt und was jetzt mal über so ganz Basic-Sachen, wie da ist ein Bett drin oder da sind Schränke drin, hinausgeht? Was sind so die Basics, die aber man in einer normalen Wohnmobil eher nicht finden würde?

Es ist einfach die, die, äh, die Menge an, an Sicherheit in Form von, ähm, riesengroßen Batteriepaketen.

Sag mal so eine Zahl, was da so an, an Leistung drinsteckt.

Wir haben zum Beispiel bei diesem Fahrzeug haben wir neunhundertzwanzig Amperestunden auf vierundzwanzig Volt.

Okay.

Dann haben wir eine Zusatzlichtmaschine, die einhundertfünfzig Ampere liefert. Dann haben wir noch, äh, äh, Booster drin.

Mhm.

Booster, das sind diese elektronischen Ladegeräte, die man aus, aus Kastenwägen und so weiter heutzutage alle kennt. Und, äh, um das mal umzurechnen, den, den durchschnittlichen Tagesverbrauch an, an Strom, äh, kann ich in durchschnittlich, ähm, fünfundvierzig bis sechzig Minuten Fahrt wieder reinladen.

Okay. Also, und ist wahrscheinlich, ist das ein Euro-sechs-Fahrzeug?

Ist Euro sechs, ja.

Deswegen auch die Booster, weil ja durch diese ganzen Regeln-

Ja, ganz genau.

-alles runtergeregelt ist.

Aber das meiste macht halt eben die Lichtmaschine mit hundertfünfzig Amperestunden. S-sie macht sogar noch mehr, aber, aber nominal sind's hundertfünfzig. Und, äh, auch aus Redundanzgründen. Wenn jetzt mal ein Booster ausfällt, habe ich die Lichtmaschine. Fällt die Lichtmaschine aus, habe ich noch 'n Booster. Also ich kann mir immer irgendwie helfen. Und mit 2,1 kW, wie wir's jetzt haben, Solar auf dem Dach oder beim nächsten Fahrzeug gleiche Größe, 2,8 kW, ähm, Solarleistung, da geht schon was.

Also habt ihr da auch noch mal 'ne Reserve obendrauf?

Ja, auf jeden Fall.

Wie sieht's denn mit der, was sind denn, also Strom ist immer die knappe Ressource. Ähm, wird hier überhaupt noch mit Gas was gemacht oder läuft alles elektrisch?

Nein, mit Gas, äh, äh, wird gar nichts mehr gemacht.

Okay.

Wir heizen mit Diesel.

Ja.

Das heißt, wir haben entweder 'ne Wa, Webasto fünf kW Wasserheizung drin oder zwei aus Redundanzgründen.

Ja.

Oder weil eben die eine für eher die niedrigen Höhen und die andere für, ähm, für ab, äh, bis viertausend Meter zuständig ist.

Mhm.

Ähm, oder wir haben eine Scherheizung, die, das ist 'n großer Hersteller, äh, für Bootsheizungen, für große Wohnmobile und so weiter, kommt eher in dem Kastenwagensegment, äh, äh, jetzt nicht so zum Tragen. Ähm, damit wird eben, eben geheizt, Fußbodenheizung, getrennte Heizkreise. Ich kann meinen Motor vorwärmen, ich kann die Motorwärme nutzen, um, äh, den Aufbau, äh, zu heizen während der Fahrt. Ähm, da ist also unheimlich viel, äh, die Vielfalt. Wie kann ich heizen? Welche, welche Sicherheitsreserven habe ich drin?

Ja.

Das wird damit alles abgedeckt. Und, und gekocht wird mit Strom.

Induktion?

Induktion, sichtbar oder unsichtbar.

Mhm.

Ähm, und eben auch das, äh, Backofen selbstverständlich auch mit Dampfgarfunktion oder ohne, mit Mikrowelle, ohne Mikrowelle.

Okay.

Da kannst du praktisch das ganze Programm, was jetzt von, von den namhaften Herstellern halt gibt, äh, kannst du da reinbauen.

Okay. Wie schaut's mit Wasser aus? Wie viel Wasser, Abwassertanks sind dabei? Kann ich in irgendeinen schmutzigen Bach einen Schlauch halten und dann habe ich Trinkwasser in meinem Fahrzeug?

Ja, kannst du, kannst du. Das Fahrzeug, das, das Wasser, das wird erst mal vorgefiltert.

Ja.

Ähm, wenn ich weiß, okay, das kommt jetzt irgendwie aus 'nem klaren Bach raus, kann ich erst mal nur vorfiltern.

Ja.

Äh, wenn ich nicht weiß, wie die Wasserqualität ist, habe ich den Vorfilter und dann noch mal, noch mal Aktivkohlefilter und so weiter. Und dann geht das, äh, Wasser erst mal in den Tank rein. Und auch da habe ich noch mal wieder eine Entkeimungsanlage.

Mhm.

Ähm, das ist 'ne mechanische Entkeimungsanlage, wie es zum Beispiel auch bei der Lufthansa verwendet wird.

Ja.

Ähm, und dahinter geschaltet noch mal eine kleine UV-Entkeimungsanlage.

Okay.

Und dann kann wirklich gar nichts mehr passieren.

Und dann bin ich quasi weltweit, wenn's irgendwo 'n Tropfen Wasser gibt, dann kann ich den quasi tanken und mich damit versorgen.

Ja, so ist es. Du kannst sogar Regenwasser nutzen.

Okay.

Ne? Wir haben hier 'ne elektrische Markise, die hat eine Fläche von sechs mal drei Meter.

Ja.

Da könntest du halt eben auch noch, äh, Regenwasser, äh, sammeln und dann gleich mal wieder über 'ne, über 'ne Pumpe in den Tank reinspeisen.

Okay. Wie schaut's mit den Toilettengängen aus? Was für Toiletten verbaut ihr überwiegend? Was wollen die Kunden so in dem Bereich?

Ja, es ist, es ist so, dass, äh, nicht nur die Kunden, sondern auch ich mittlerweile, äh, doch 'ne Tendenz, ähm, äh, verspüre innerlich, äh, zu einer Trockentrenntoilette.

Mhm.

Ähm, ich war immer Fan von diesen Wasserspülungstoiletten.

Ja.

Also nicht Vakuum, auch nicht Zerhacker und so weiter. Es braucht viel zu viel Wasser.

Klassischer Tank, Wasserspülung.

Und, und Wasserspülung und mit Gefälle halt, Schwerkraft und es, und es hat super funktioniert. Jetzt waren wir nur, äh, äh, fünf Wochen in Norwegen unterwegs und siehe da, da hast du große Probleme, dass du deinen, deinen Toilettentank, ähm-

Entsorgt kriegst.

Das ist jetzt, das sind jetzt keine zwei, dreihundert Liter, sondern wir reden hier bei diesen Expeditionsfahrzeugen von siebzig bis achtzig Liter maximal.

Okay.

Weil für, für, für größere Tanks hast du gar keinen Platz.

Okay.

Aber da stehst du wieder da und weißt nicht, wie willst du das Zeugs eigentlich entsorgen?

Ja.

Weil für die ganzen Kassetten Toiletten, ne, ähm, da haben die, äh, diese Entsorgungsmöglichkeiten, ne. Oder die haben einfach 'ne öffentliche T-Toilette, wo du deinen, deinen, äh, ähm, Toilettentank, äh, reinkippen kannst. Und, äh, wir nehmen jetzt beim nächsten Fahrzeug, das wird genauso eins wie das da, nehmen wir jetzt eine, eine Trenntoilette.

Mhm.

Ähm, es gibt auch mittlerweile sehr schöne Trenntoiletten.

Definitiv.

Ne? Äh, weil das war ja bis jetzt auch immer so 'n Faktor, wo du gedacht hast, äh, du hast da so 'ne Handkurbel und du hast da so 'n, so 'n Kunststoff, äh, den du halt von, von, äh, äh, Dixi-Klos kennst. Äh, und es hat sich jetzt doch etwas, äh, geändert. Da hast du feinstes Korean mit Soft Close und so weiter und das ist jetzt mal was, wo man sagen kann, okay, da kann man was draus machen.

Das passt.

Die haben dann 'nen integrierten Zehn-Liter-Urintank.

Mhm.

Wir kriegen aber jetzt noch, äh, noch mal, äh, äh, dreißig Liter on top. Da hast du vierzig Liter Urintank. Da, d-damit kannst du schon mal was anfangen.

Ja, da sollte man 'ne ganze Weile auskommen.

Ne? Und, äh, vom Design her passt auch. Das ist dann, äh, äh, in 'nem speziellen Weiß, diese Toilette. Und zufällig dieses Weiß, was wir auch da drinnen verbaut haben für unseren Waschtisch und so weiter. Also, äh, hurra. Äh, wir sind happy. Meine Frau noch nicht so ganz, sie muss es erst mal ausprobieren.

Also ihr seid auch damit unterwegs mit so 'nem Fahrzeug?

Wir haben dieses Fahrzeug im letzten Jahr hier schon ausgestellt.

Ja.

Dann waren wir im, äh, Oktober in Norwegen.

Ja.

Ähm, Norwegen, Schweden, fünf Wochen und, ähm, dann ist das Auto im Januar verkauft worden.

Mhm.

Und dann haben wir aber den Deal gemacht, dass wir's jetzt noch mal hier ausstellen dürfen-

Okay.

-als letztes Mal.

Und welche Sachen, also gibt's Dinge, die standardmäßig schon redundant in euren Fahrzeugen sind oder ist das immer individuell, wie der Kunde das möchte?

Es ist immer individuell.

Okay.

Aber wenn man jetzt von so einem Fahrzeug hier spricht und man, man redet hier bei diesem Ausstellungsstück von über zwei Millionen, dann hast du über, überall redundante, äh, Systeme. Es geht ja bei den Batterien schon los. Es sind jetzt keine zwölf Volt Batterien.

Mhm.

Weil wir brauchen jetzt vierundzwanzig Volt hier im Fahrzeug.

Ja.

Das heißt, jede Batterie für sich hat schon mal vierundzwanzig Volt. Das heißt, von diesen vier Batterien können drei ausfallen und ich hab immer noch Strom im Fahrzeug. Ich hab 'n Kühlschrank, ich hab zwei Tiefkühltruhen drin.

Tiefkühltruhen.

Die wir alle selber bauen. Das heißt, ähm, ähm, das aus diesem GFK-Sandwich-Material-

Ja.

-stellen wir diese, diese Tiefkühltruhen her. Die sind dann in der Sitztruhe zum Beispiel integriert.

Ja.

Ne.

Das's ja cool.

Ähm, die Sitztruhen sind jetzt auch nicht einfach aus, aus Holz reingestellt und dann mit, mit Winkelverbindern halt am Boden festgetackert, sondern diese ganzen Innenwände, die Duschwände und alles, was du da siehst, das sind alles diese GFK-Sandwich-Wände, die werden homogen eingeklebt. Die werden mit, mit Winkelprofilen und zwei K Kleber noch mal, noch mal miteinander verbunden und dann kann sich das, das Ding auch mal auf'n Kopf drehen in der, in der Wüste und dann, dann bleibt es stabil.

Ich wollt ja grade sagen, wir dürfen nicht vergessen, ich mein, wenn du auf der Straße unterwegs bist, ist alles nicht so schlimm, aber wenn du jetzt irgendwo ins Gelände fährst, sich die Kiste anfängt zu verschränken-

Mhm.

-weil du riesige, also weil du über Steintreppen und so weiter fährst-

Ja.

-dann wirken ja auch überall Kräfte im Fahrzeug, die ja irgendwie auch das ganze Mobiliar und so weiter aushalten muss.

Ja, so ist es. Äh, hier ist es was anderes, weil dieser, der, der Aufbau, ähm, ist ja komplett entkoppelt vom Fahrgestell.

Okay, der ist also aufgesetzt.

Das heißt, was sich unten jetzt verwindet, äh, findet den Weg nicht nach oben.

Der wackelt und vibriert nur sozusagen.

Gan-ganz genau so ist es.

Okay.

Und, äh, hier hast du natürlich auch den großen Vorteil, wenn du jetzt mal irgendwelche Dünen oder so was befahren willst, dann brauchst du hier keinen Schwung mehr. Hast du jetzt 'n kleineres Fahrzeug, kleinere Bereifung, wenig Motorleistung, musst du die Düne mit Schwung nehmen.

Ja.

Ist schon wieder 'n Risiko, äh, äh, Faktor. Ähm, hier kannst du diese Dünen, ähm, wirklich mit Bedacht fahren und ohne, äh, äh, ohne Geschwindigkeit.

Okay.

Nicht jede Düne und nicht zu jeder Tageszeit-

Ja.

-und so weiter, sondern eher dann morgens, äh, wenn's noch schön fest ist.

Ja.

Aber, äh, du hast da andere, ähm, ähm, Möglichkeiten. Da geht's auch wieder um die Sicherheit.

Ja. Jetzt, w-- jetzt sagst du das Thema Sicherheit. Gibt's da auch Sicherheitsaspekte, was sozusagen das Eindringen ins Fahrzeug angeht?

Äh, zunächst mal siehst du das Fahrzeug und denkst dir: "Oha, das ist jetzt mal kein Kastenwagen auf Sprinterbasis."

Mhm.

Da gibt's jetzt mal keinen, der das trainiert hat, innerhalb von wenigen Sekunden in das Fahrzeug zu gelangen.

Ja.

Es gibt keine Plastikfenster, die du hier auf, auf Komforthöhe hast, die du mit, mit acht Fingern jetzt mal, mal, äh, wegreißen kannst, sondern hier hast du mal deine Fenster auf über drei Meter Höhe. Das sind Sicherheitsgläser, ähm, Gesamtstärke zwanzig Millimeter. Und, ähm, wie gesagt, es geht ja, es geht ja oft um die Geschwindigkeit.

Ja.

Ne. Wenn du als, als Tourist mit deinem Sprinter oder Fahrzeug in der sogenannten Sprinterklasse, äh, ähm, auf 'nem, auf 'nem Parkplatz mal, mal, äh, ähm, übernachtest, ja, da ist natürlich die Gefahr relativ groß, dass es dich erwischt.

Ja.

Ist auch alles schon passiert. Wir waren mit Freunden unterwegs, wir, wir kommen aus Kroatien, wir mit dem Ding und die mit 'nem, mit 'nem, äh, äh, Hymer-Kastenwagen.

Ja.

Ja, auf einmal geht's Geschrei los, um, um drei Uhr in der Nacht, ähm, haben die ver-versucht, die Fahrertür aufzubrechen.

Das ist ja relativ einfach bei den meisten Fahrzeugen.

Weil eben das auch Standardfahrzeuge sind, wo eben diese ganzen Halunken auch mal trainieren drauf.

Ja.

Und hier, äh, da bist du schon mal beschäftigt.

Ja, ja, und du kommst an die Fenster gar nicht ran ohne Leiter.

Nee, und bei der Tür auch. Ähm, das ist so schnell gar nicht zu begreifen, wie du da reinkommen kannst.

Okay.

Und dann, ähm, wird es, da lässt man die Finger davon.

Gibt's dann bei euch auch so Wünsche wie: Kann das irgendwie schusssicher sein? Oder ist das eher...

Ja, das, äh, das machen wir jetzt grad ein Fahrzeug.

Okay.

Ähm, beim Fahrt, beim Fahrerhaus kümmern wir uns nicht drum. Da gibt's Spezialfirmen.

Ja.

Aber, aber natürlich beim Aufbau, äh, kann man das auch machen. Aber wenn du jetzt mit dem Vorsatz unterwegs bist, "Ich brauch mein Fahrzeug schusssicher, weil ich hab Angst oder sonst was"-

Ja, okay dann.

-dann solltest du eher zu Hause bleiben.

Das sind wahrscheinlich auch nicht die Menschen, die dann irgendwo um die Welt reisen.

Du fährst auch da nicht in den Iran rein oder, äh, äh, sonst irgendwo. Ähm, Iran war jetzt, war jetzt 'n blödes Beispiel, muss ich ganz ehrlich zugeben, weil, weil Iran und die Menschen im Iran, es gibt fast nichts Freundlicheres auf der, auf der Welt und du wirst da mit Sicherheit nicht beschossen. Aber es gibt dann schon andere Gebiete, wo man eher sagt, ähm, wenn's da mal 'ne Reisewarnung gibt, dann, äh, dann meide ich das, das besser mal.

Dann hält man sich da dran, okay.

Weil, aber es, es gibt die Möglichkeiten und die sind natürlich bei solchen Kofferaufbauten, ähm, ist es, ist es relativ leicht zu bewerkstelligen, ähm, als, als wenn jetzt da irgendwelche gewölbten oder geformten Oberflächen wären mit Rundungen drin, weil so 'n Panzerstahl mit, mit zwei Komma acht Millimeter ist da eher schwieriger zu bearbeiten.

Ja gut, und ich hab ja trotzdem als Schwachstelle die großen Reifen. Ich mein, die, die lassen sich schwer schützen und wenn ich das Fahrzeug stilllegen will, kann ich- Könnte ich wahrscheinlich darauf schießen. Und es ist im Endeffekt ist es kein Kriegsfahrzeug, wo ich auch in Krisengebiet fahren sollte, sondern es ist was zum, zum Erkunden und zum-

Genauso ist es.

--weit wegfahren.

Und wer glaubt, dass er, dass er halt, ähm, wenn draußen drei Leute mit Kalaschnikows stehen, wenn er dann glaubt, er könnte noch wegfahren-

Ja.

Ähm, das ist leider nicht so.

Lass uns wieder über die schönen Themen sprechen. Jetzt hängt-- ich muss euch das so ein bisschen da draußen erklären. Jetzt hängt hinten am Fahrzeug ist ein Fach, da hängt ein, also so ein Halter und Gestänge. Das kann man rein und rausfahren und da hängt ein Keramikkugelgrill unten dran. Die, so die Dinosaurier-ei-mäßigen. Mir ist grad der Markenname entfallen. Wie, wie heißt denn-

Big Green Egg.

Die Green Eggs, genau. Ähm, ist das Standard? Ist das Serie oder ist das-

Das ist alles kein Standard.

Okay.

Äh, es ist auch kei-keine Spinnerei. Das ist da eben so elektrisch rein und rausfahrbar geht.

Ja.

Aber das ist jetzt mal das, äh, zweitkleinste, äh, Green Egg und dieses Ding hat schon zweiunddreißig Kilo. Und wenn du das jedes Mal rein und rausheben willst, ähm, grad in, äh, meinem Alter, ich bin sechzig Jahre alt, äh, muss man dazu sagen, das sieht ja keiner im Podcast zumindest. Ähm, und da muss ich immer fragen: Wie, wie geht das Ding da rein und raus?

Ja, verstehe.

Wenn man halt das, das, das Grillen halt sehr liebt und gerade auch mit diesem Keramikgrill ist das, äh, Grillen was ganz anderes. Ähm.

Also ich als Grillfan find das 'n geiles Feature. Versteh mich nicht falsch. Ich find das halt super spannend, dass du-

Da muss es einfach rein.

Dass du daran auch-

Es gibt Leute, die sagen: "Interessiert mich alles überhaupt nicht."

Was machen die dann da rein, wenn-- einfach 'n Staufach? Oder gibt's auch andere Sachen, die man irgendwie auf so 'nem...

Ja, du findest immer Sachen.

Okay.

Du hast auch deine Euroboxen, wo du dann, äh, äh, Ersatzteile hast. Du hast, äh, Zubehör, du hast Werkzeug. Das kommt auch alles von uns. Das empfehlen wir alles, ähm, aus der Erfahrung raus. Was brauchst du für 'n Werkzeug? Äh, welche Ersatzteile wären mal ganz gut? Weil, ähm, du brauchst ja nur mal zwei Tage unterwegs zu sein und nach 'ner Stunde geht dir die Wasserpumpe kaputt.

Ja.

Ohne Wasserpumpe stehst du da. Da machst du genau gar nichts mehr.

Ja.

Und da hast du lieber mal 'ne Wasserpumpe dabei, äh, die jetzt nicht nur für Ersatzfälle dabei ist, sondern einfach nur, wenn du jetzt eben das Flusswasser, äh, äh, aufbereiten willst, ähm, dann ist die Pumpe auch, äh, äh, permanent im, äh, im Einsatz. Aber du hast eben die Redundanz.

Wie schaut's denn mit Waschmaschine aus? Habt ihr so was dabei?

Ja, in, in so großen Fahrzeugen natürlich schon.

Okay, aber die ist innen verbaut quasi.

Die ist innen verbaut. Die ist innen drin. Ähm, bei kleineren Fahrzeugen haben wir's teilweise außen.

Ja.

Ähm, aber ich plädiere da auch dann immer, wenn du Dauerreisender bist, dass du dann doch 'ne Waschmaschine dann, dann verwendest, äh, wo auch mal 'ne Bettwäsche reinpasst.

Okay, also entsprechend nicht so die kleinen mini Campingdinger, sondern schon was Großes, wo du mal-

Ja, so, so diese, diese, diese, die du an die Wand schrauben kannst.

Ja.

Die sind super, funktionieren auch tadellos, aber eben bei Bettwäsche kommen die schon mal an die Grenzen.

Ja.

Ne? Aber natürlich, es gibt in jeder größeren Stadt gibt's es Waschsalons und so weiter, da kannst du dir auch helfen. Und, ähm-

Aber du bist ja vielleicht nicht ständig in jeder größeren Stadt und du willst da vielleicht auch gar nicht immer hin.

Genauso ist es. Und dann hast du halt eben dieses Fahrzeug, äh, was 'ne gewisse Größe aufweist, wo du halt dann eben diese Annehmlichkeiten dann bei dir hast.

Jetzt wollten wir eigentlich nur fünf Minuten erzählen und sind jetzt schon bei über zwanzig Minuten und ich find das überhaupt super spannend und würde gern noch Stunden sprechen. Aber Halil, der den Schnitt machen muss, schlägt mich, wenn ich so viele lange Folgen mache, weil wir jeden Tag mehrere machen wollen. Was sind noch so zwei, drei abgefahrene Sachen in dem Fahrzeug drin, was einfach vielleicht die normalen Camper nicht erwarten würden?

Na ja klar, ich hab den Quooker schon erwähnt.

Ja.

Ne? Eben, den kennen wir von zu Hause, sonst hätten wir den niemals hier eingebaut.

Okay.

Der Quooker ist es, äh, ist superpraktisch. Ich, ich trink den ganzen Tag hier mein Prickelwasser aus dem Tank raus. Ähm, wir sparen uns drei, vier Kästen, äh, äh, ähm, ähm, Plastikflaschen.

Ja.

Und so weiter. Dann, äh, den Physio therm, das ist praktisch dieser Infrarotstrahler für, für die, für die Tiefenwärme in der Wirbelsäule.

Okay.

Ne? Da ist es nämlich klasse, wenn ich mal von 'nem Dreistunden-Spaziergang in Norwegen bei strömendem Regen zurückkomme.

Ja.

Äh, du sitzt dann da mit deinem Glas Rotwein und, und lässt dir mal den Rücken richtig durchwärmen. In der Zeit hast du in der Dusche deine nassen Klamotten aufgehängt, die dann schon mal, äh, mit Heizkörper fünf, äh, Stufe fünf dann, ähm, äh, schon mal wieder trocken werden. Das sind so diese Luxussachen natürlich.

Ja.

Du bist den ganzen Tag in der Natur, aber wenn du dann heimkommst, dann bist du richtig zu Hause.

Ich glaube, das können viele nachvollziehen, ähm, wie sich das anfühlt. Und man wird ja auch, wenn wir älter werden, dann sind wir auch weniger bereit, auf Komfort zu verzichten. Viele zumindest von uns.

Ja, und die meisten, die allermeisten meiner Kunden, die kommen ja eben aus dieser, aus dieser Dachzelt-Szene.

Ja.

Äh, ich hab einen Kunden, der hat, der hat unterm Land Rover geschlafen. Ähm, der war am nächsten Morgen schwarz, äh, weil er, weil er ein paar Öltropfen in der, in, im Gesicht hatte. Ähm, und da kommen die, die Kunden halt her, ne? Das sind jetzt nicht, äh, äh, Leute, die sagen: "Kastenwagen interessiert mich alles nicht, ich will mit so was einsteigen." Ähm, das, das macht kaum jemand. Alle haben mit VW-Bus, mit T3 und T2 angefangen und, und sich dann langsam halt eben, äh, hochgearbeitet. Ähm, und eben jetzt auch mit Glück und mit Können, mit, mit, mit allen möglichen Umständen sind sie halt eben jetzt in der Lage, einfach zu sagen: "Okay, ähm, ich war schon mal irgendwo in, in der, in der letzten Pampa, aber eben nur mit Dachzelt und mit, mit, mit Staub zwischen den Zähnen. Ähm, und jetzt hätte ich das Ganze gern noch mal, aber eben mit Komfort und Sicherheit."

Verrätst du mir zum Abschluss noch, was dieses Fahrzeug jetzt hier so ungefähr ein an Loch in meinen Geldbeutel, äh, reißen würde?

Äh, also das, das kleinere der möglichen Löcher wä, würde bei circa eins Komma vier Millionen landen.

Okay.

Mit, äh, neunzehn Prozent Mehrwertsteuer. Und so wie er jetzt hier steht, mit den ganzen Feinheiten, die ihr jetzt leider nicht sehen könnt, äh, liegen wir bei circa zwei Komma zwei Millionen.

Okay, Mehrwertsteuer kriegen wir wieder. Ja, müsste ich trotzdem noch 'n paar Podcast-Episoden machen.

Ja.

Aber ist natürlich auch kein Aller-, Allerweltsfahrzeug, was jeder fährt. Ist einfach superkrasser Luxus. Ich find die immer wieder spannend. Also wenn ihr auf dem Caravan, äh, Caravan Salon seid, guckt euch auch wirklich die Expeditionsfahrzeugen an, auch wenn ihr selber vielleicht nicht das Budget dafür habt, so wie ich, find ich die vom Angucken immer superspannend. Der Stefan beißt nicht, ähm, auch wenn das hier bei diesen Fahrzeugen meist alles bisschen abgesperrt ist, damit eben auch Leute mit Rucksäcken nicht einfach reinrennen und alles kaputt machen. Ich glaube, wenn man euch freundlich fragt und anspricht, dann, dann habt ihr immer 'n offenes Ohr. Ich, äh, f-- manche Menschen haben da immer so Berührungsängste, weil das hier alles so 'n bisschen abgesperrt aussieht, aber guckt's euch an.

Ja, sonst, sonst hättest du Hunderte von Leuten hier und wir könnten hier nicht so einfach sitzen und-

Das stimmt.

--und, äh, ganz entspannt so 'n Interview führen.

Das stimmt, wir sitzen in dem Fahrzeug.

Und da muss man's einfach, einfach, äh, absperren und das Auto ist eben auch verkauft.

Ja.

Und, ähm...

Sprecht die Leute trotzdem an. Die sind alle superfreundlich und nett hier und, äh, sind begeistert von ihren Fahrzeugen, die sie bauen. Vielen lieben Dank, dass du mir hier so viel erzählt hast.

Ja, sehr gerne.

Äh, für die fünf Minuten deiner Zeit. Wir gucken uns jetzt noch mal kurz das Fahrzeug an. Ähm, ihr seht bestimmt bei Camper Style noch 'n paar Fotos und, äh, auf den Social Medias auch noch ein paar Videos davon. Und, äh, vielen Dank, Stefan.

Ich bedanke mich.

Viel Erfolg auf der Messe und, äh-

War nett mit euch.

Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr wieder.

Ja.

Tschüss.

Alles Gute. Ciao.

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