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Caravan Salon live: Das wunderschöne Kompanja-Design gibt es jetzt auch "in groß"

Episode 437 · 00:16:20

Nele trifft auf dem Caravan Salon in Düsseldorf auf Ulrich von Kompanja – und der hat gleich mehrere Neuheiten im Gepäck. Im Mittelpunkt stehen der Kompanja ZWEI und der Kompanja ZWEI-L: zwei Kastenwagen auf Basis des Fiat Ducato 45, die das bewährte Kompanja-Konzept aus Modularität, stylisher Optik und durchdachter Alltagstauglichkeit konsequent in die größere Fahrzeugklasse übertragen. Dazu gibt's einen spannenden Blick auf den Kompanja EINS Moto – für alle, die ihr Motorrad lieber im Innenraum als auf dem Anhänger transportieren wollen.


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Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Kompanja – die Ursprungsgeschichte: Wie Ulrich vor zehn Jahren aus seiner Erfahrung als Designer und Surflehrer heraus den ersten Campingbus auf Basis des Renault Trafic entwickelt hat

  2. Das patentierte ausziehbare Badezimmer: Wie das Slide-out-Bad im Kompanja 2 funktioniert und was das für das Raumgefühl im Fahrzeug bedeutet

  3. Kompanja ZWEI vs. Kompanja ZWEI-L: Der Unterschied zwischen dem 5,40 m kurzen Zweier und dem 6 m langen Längsschläfer-Modell

  4. Modulares Ausbaukonzept: Wie Kompanja sein einziges Grundlayout immer weiterentwickelt und warum neue Zubehörteile auch in alte Fahrzeuge passen

  5. Durchdachte Küchendetails: Der schwenkbare Wasserhahn in der beleuchteten Wandnische, die IKEA-kompatiblen Schubladen, der herausnehmbare Induktions- oder Gaskocher und die folierte Dometic-Kühlschrankfront

  6. Kompanja EINS Moto: Wie eine BMW GS 1300 mit einem Meter breitem Boxermotor per Schienensystem und Seilwinde alleine verladen wird – und wie der Umbau vom Alltagsmodus zum Moto-Modus in zehn Minuten erledigt ist

  7. Personalisierung und Farbkonzept: Welche Möglichkeiten es bei Möbelfronten, Bodenfarbe, Lackierung und Sitzbezügen gibt – und warum Ulrich als gelernter Designer bewusst auf Zurückhaltung setzt

  8. Botschafterkarte und Vermietpartner: Wie man einen Kompanja in der Nähe anschauen oder bei Phil Camper (Stuttgart) und Cologne Camper (Köln) direkt Probe fahren kann

  1. kompanja.de – Modelle, Konfigurator und alle Infos

  2. Showroom und Produktion in Brühl (zwischen Köln und Bonn)

  3. Botschafterkarte auf der Kompanja-Homepage – Kunden aus der Kompanja-Familie, die euch ihren Ausbau persönlich zeigen

  4. Vermietpartner: Phil Camper (Stuttgart) und Cologne Camper (Köln)


Jetzt bist du gefragt!

Könntest du dir einen Kompanja als deinen nächsten Campingbus vorstellen – und was denkst du über das ausziehbare Badezimmer? Praktisches Raumwunder oder lieber klassisch? Schick uns deine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!


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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Messepodcast. Ich bin Nele und sitze hier mit Ulrich von Kompanja. Äh, wer uns öfter hört oder liest, weiß ja, dass wir persönlich große Fans von den Kompanja-Ausbauten sind, weil wir die einfach sehr schön, schick und aber auch gleichzeitig sehr funktional finden. Also eine ganz gute Kombi aus meiner Sicht. Und jetzt ist Kompanja auf der Messe mit gleich zwei neuen Fahrzeugen or eigentlich drei neuen Fahrzeugen, wenn man ehrlich ist, aber zwei richtig, ähm, neuen Modellen gekommen. Und lieber Ulrich, herzlich willkommen. Und du erzählst mir gleich ein bisschen mehr über euren Kompanja eins und den Kompanja zwei. Aber sag doch bitte mal unseren Hörerinnen und Hörern, wer Kompanja eigentlich ist für alle, die euch noch nicht kennen.

Äh, hallo auch von mir. Genau. Für alle, die Kompanja noch nicht kennen: Äh, Kompanja haben wir gegründet vor zehn Jahren, äh, tatsächlich genau zehn Jahre mehr oder weniger und, ähm, hatten das Ziel, einen Campingbus zu bauen, damals auf dem Renault Trafic, unser Modell eins. Früher war es einfach der Kompanja und als wir dann ein zweites Modell hinzugenommen haben, brauchten wir nen Modellnamen. Ähm, Ziel war was zu bauen, was wirklich funktioniert, also was wirklich Spaß macht in der Bedienung, was, ähm, was ich gerne benutzen möchte und was einfach 'nen höheren Alltagsnutzen hat als alle Camper, die da vorher so unterwegs waren. Und, äh, ich hab damals Design studiert und war noch Surflehrer und war in meinen Vans unterwegs und habe wirklich-- Ich wusste damals schon, was ich, was ich brauche, was ich in all den Ausbauten, die ich gemacht hatte, nicht mochte und, ähm, genau damit sind wir dann angetreten und, äh, haben ganz gutes Feedback bekommen.

Ja, das kann man wohl sagen. Also wir haben euch auch schon sehr schnell nach eurer Gründung auf einer der ersten Messen entdeckt und was man vielleicht sagen kann, so allgemein über die Ausbauten, ist einfach, dass die sehr clean gehalten sind, aber auch trotzdem viel mit Farbe gearbeitet wird, also viel personalisierbar. Und wir mochten immer besonders das Raumgefühl, weil auch selbst in den ganz kleinen Bussen – wir haben ja selber so einen, wir haben ja selber einen Citroën Jumper, äh, Jumpy – ähm, da kommst du halt rein und es drückt irgendwie alles, ne. Und erst recht, wenn die dann ausgebaut sind. Und das Gefühl hatten wir jetzt bei euern halt eben nicht. E-, es liegt teils an den Farben, teilweise natürlich auch am Möbelbau, weil die Möbel auch so 'n bisschen zurückgenommen sind. Und jetzt habt ihr aber euch von den, äh, kleinen Bussen noch 'n bisschen erweitert. Wir sitzen jetzt nämlich gerade in einem Kastenwagen.

Wir sitzen in einem Kastenwagen, genau. Wir sind, ähm, wir sind so'n bisschen mitgewachsen, wie das, wie das so ist und haben ja sieben Jahre lang, muss man sagen, ein Modell gebaut, was ja auch recht untypisch ist. Also sieben Jahre lang haben wir ein Fahrzeug immer weiterentwickelt und immer weiter perfektioniert und das geht vor allem deswegen, weil das Kompanjakonzept, was wir auch jetzt in den, ins Modell zwei übertragen haben, grundsätzlich modular ist. Das heißt, es ist n, immer 'n modulares Ausbauportfolio. Sieht man dem Wagen nicht an, aber du kannst es eben modular, ähm, konfigurieren und du kannst es nachrüsten. Und das sind zwei Dinge, die eben ermöglicht haben, dass wir sieben Jahre lang ein Auto bauen konnten, weil du mit einem Modell alles abdecken konntest. Wir brauchten nicht viele Modelle, sondern wir hatten einfach verschiedene Konfigurationen. Und genau das haben wir jetzt auf den, ähm, Zweier auch übertragen. Wir haben gemerkt, dass auch in unserer, ähm, Kundengruppe einfach immer mehr Leute dabei gesagt haben:" Hey, wir lieben, was ihr macht und wir wollen unseren Kompanja behalten, aber wir hätten gern 'n bisschen mehr Komfort. Wir könnten gerne irgendwie Stehhöhe gebrauchen. Wir brauchen de.., die Alltagstauglichkeit nicht mehr gaaanz so stark." Prinzipiell schon, aber vielleicht doch als Zweitwagen und nicht als Erstwagen. Und, ähm, ich hätte schon lange das Konzept für den, äh, fünfvierziger in der Schublade liegen quasi. Und, ähm, dann haben wir das verfolgt und gesagt" Dann machen wir das". Im Zeitgleich noch eine eigene Schreinerei aufgebaut.

Ach.

Da haben wir so, so drei Projekte gleichzeitig gestartet. Weil wir gemerkt haben-

Weil's noch nicht genug war.

Ja genau, wollten noch 'n bisschen was machen. Jetzt machen wir das alles komplett selber und bauen die Möbel selber. Das ist auch tatsächlich schön, weil wir schneller entwickeln können und auch wirklich den letzten Schliff dann im wahrsten Sinne des Wortes selber machen können. Ähm, genau und dann haben wir das auf die Kastenwagen übertragen und haben gesagt, wir fangen mit fünfundvierzig an, weil das immer noch einigermaßen alltagstauglich ist, aber eben, ähm, deutlich mehr Komfort bietet und haben da dann entwickelt und geschaut, was wir da besser machen können oder sagen wir mal, so gestalten können, wie man es wirklich braucht und man selber haben wollen würde. Und ein Ding war immer dieses Badezimmer. Da war das, äh, Thema für us ganz klar. Badezimmer ist man nicht den ganzen Tag drin, aber es nimmt den ganzen Tag Platz im Wohnmobil weg.

Ja.

Ähm, grade im Kastenwagen ist der Durchgang vor der Küche total klein und deswegen haben wir das, äh, ausziehbar gemacht. Ist auch unser erstes Patent.

Oh, herzlichen Glückwunsch.

Danke sehr.

Ist schon durch? Ah ja, sonst würdet ihr es wahrscheinlich hier nicht zeigen.

Genau. Ähm, und, ähm, das sorgt für 'n total großartiges Raumgefühl und trotzdem hat man so viel Platz, äh, in dem Badezimmer, wenn man das braucht. Man kann darin duschen, man kann da ordentlich drin sitzen, passen auch große Leute rein. Ähm, und es macht tatsächlich einfach 'n Riesenunterschied hier im Fahrzeug.

Ihr habt die Tür gerade gehört. Ich guck's mir nämlich gleichzeitig mal an. Und wie funktioniert das jetzt? Ach, das zieht man dann hier aus.

Man zieht es einfach raus.

Ah, okay.

Und jetzt hast du die ganze Kabine.

Ja.

Das fährt dreißig Zentimeter aus und jetzt hast du 'ne Kabine, die wirklich so groß ist, dass du gut drin stehen kannst, dass du gut drin sitzen kannst, die Tür mal zumachen kannst.

Mhm.

Wir haben 'ne aktive Abluft, die rauszieht. Wir haben 'ne warme Luft, die einströmt, wenn du das möchtest. Heißt, du könntest da 'n Neoprenanzug drin trockenen.

Oha.

Und, ähm, wenn ich fertig bin, schiebe ich das Ganze wieder zusammen und dann, ähm Hab ich wieder Platz davor.

Das geht alles manuell, also man braucht hier dann nicht noch irgendwie eine weitere Elektrik?

Nee, das ist alles manual.

Also es sind für euch, ihr könnt's ja nicht sehen, ich hab's jetzt mal ausprobiert, ähm, sind quasi, ja wie so zwei, äh, ineinander versetzte Möbelstücke, ähm, so 'n, äh, manuelles Slide-out kann man's glaube ich nennen.

Genau, du hast 'n, wie, wie 'ne Schublade im Endeffekt und die, das Schöne ist, dass die Duschwanne unten mitfährt. Die ist auch nicht im, im am Boden irgendwie fest. Das heißt, du, das Wasser, was an den Wänden runterläuft, läuft in die Duschwanne und läuft dahinter ab. Und wenn ich sie eingefahren habe, sehe ich aufm Boden nicht, dass es ausziehbar ist. Das heißt, ich hab nichts im Weg, ne. Beim Raumbadlösung hab ich ja oft dann irgendwas im Weg, unten die Duschwanne oder Sonstiges und das ist hier nich so. Und darüber hast du wieder dieses sehr cleane geradlinige Gefühl, wie du das eben zu Hause auch hättest.

Ja. Also das ist auch, ähm, hier mir als einer der ersten Dinge aufgefallen, dass man tatsächlich, wenn man jetzt hier in der Küche steht, trotz der Sitzbank, die ja noch ganz normal da ist, äh, ich, zwei Personen anander vorbeikommen.

Genau.

Also das find ich eigentlich ganz schön. Dann kann einer kochen, abspülen und der andere kann sich dann zumindest noch irgendwie vorbei quetschen, ohne dass man immer gleich das Fahrzeug verlassen muss.

Das ist was, was in anderen Fahrzeugen eben nicht geht.

Ja.

Ich kann jetzt grade hier an dir vorbeigehen. Wir können, ne, die Plätze tauschen. Und was auch 'n Ding ist, du kommst in der Küche, die echt große Schubladen hat, also wirklich wie das zu Hause auch ist, da passt der, das IKEA-, äh, Inlay fürs Besteck rein, so groß sind die Schubladen, aber ich kann vor der Küche stehen bleiben. Ich muss nicht ausweichen, um die, um die zu öffnen. Und das sind ja Sachen, die will ich, will ich so haben.

Mhm.

Und das ist eben dieses Campagna-Ding aus der Erfahrung. Wir machen das so, wie wir das wirklich haben wollen.

Das habt ihr, finde ich, immer ganz gut geschafft, so jeden, jeden Zentimeter, äh, sinnvoll zu nutzen. Das war ja auch das, warum wir immer wieder auch bei jeder Messe bei euch vorbeischauen und immer wieder gucken, was wieder Neues gibt. Ich seh jetz hier Induktion. Könnte man auch Gas haben?

Äh, man könnte auch Gas haben und, äh, genau, das ist, das hängt tatsächlich alles komplett von, von demjenigen ab, der's konfiguriert. Wir können das komplett gasfrei machen. Wir können das auch mit Gas. Wir können, äh, Wechselrichter und, ähm, Batterien in verschiedensten Größen einbauen, so wie man das möchte. Und hier zum Beispiel, wo du grad nach fragst, geht es auf Induktion, geht es auf Gas. Es geht vor allem auch draußen. Ich kann den Kocher mit rausnehmen, entriegeln und mit rausnehmen. Ähm, egal ob das der Gaskocher ist oder der Induktionskocher. Bei dem Gaskocher hab ich auch noch 'ne Außensteckdose und kann 'n Gasgrill anschließen und so weiter. Ich kann überall Tischchen herzaubern. Ich kann das Bett zum Sofa umbauen und so weiter.

Das Bett zum Sofa umbauen?

Mhm.

Okay.

Kann ich hier mit einem, mit einem Handgriff tatsächlich, obwohl ich das Mikro in der Hand hab-

Ja

... ähm, kann ich die Seite aufstellen. Dann hab ich die Rückenlehne hochgestellt und kann nach hinten rausgucken.

Ach, dann kannst du hinten rausgucken. Ach, das ist ja toll.

Also bin ich mit dem Heck mal zum, zum Meer parke, dann kann ich mir da die Wellen angucken. Wenn einmal das Wetter schlecht ist, dann klappe ich den hinteren Teil vom Bett nach oben und hab ich das Sofa nach innen.

Wow.

Genau.

Das ist auch cool.

Und das geht, das geht sowohl in dem sechs Meter Fahrzeug, in dem wir gerade stehen.

Mhm.

Das ist eben der zwei L, der ist dann eben sechs Meter und Längsschläfer dafür das L. Und im normalen Zweier, der ist fünf Meter vierzig, da fehlt eben dieser L-Teil, die achtundfünfzig Zentimeter, aber der Rest ist gleich. Das heißt, wir haben die gleiche Küche, wir haben die gleiche Dinette, haben die, ähm, den gleichen, äh, das gleiche Bett hinten und dies, die Spacings, die jetzt hier so groß wirken, sind im Fünfvierziger eben auch so groß.

Ja. Das hatte ich schon gesehen. Äh, ich war vorher dort, bin dann eben hierher gekommen, weil da immer Leute sind. Da kam kein, war kein dazwischen kommen. Äh, was ich auch ganz schön finde ich hier, ihr habt den Wasserhahn nicht am Spülbecken selber angebracht, sondern quasi in 'ner Versenkung an der Wand, also wo die Karosserie-

In der Nische, genau

..in so 'ne Nische und den kann man dann rausdrehen, ne.

Genau. Das hat den, das hat zwei große Vorteile, finde ich. Zum einen sieht's einfach, es sieht nett aus und es ist von der Bedienung so, dass ich den mir eben nicht abstrete.

Ja.

Das heißt, wenn ich irgendwie nachts da das Waschbecken, ich komm nicht gegen den, gegen den Hahn und hab aus Versehen Wasser im Auto und so. Ähm, das heißt, ich kann den, kann den eben da schön wegschwenken und der ist losgelöst von der, ähm, Arbeitsplatte und ich kann die Arbeitsplatte viel leichter wischen, sauber halten und das vom, vom Handling her einfach angenehmer.

Ja, und es, es stört auch nicht, wenn man mal 'nen größeren Topf irgendwie spülen muss. Das ist, äh, wahrscheinlich der am aufwendigsten inszenierte Wasserhahn, den ich je gesehen hab. Der hat nämlich auch noch 'ne indirekte Beleuchtung in seiner kleinen Nische.

Und ein eigenes Waschbecken. Du kannst mal hier gucken, der hat ...

Diese kleine Vertiefung, ne.

Eine kleine Vertiefung. Da ist sogar 'n Ab-Abfluss mit dran, damit wenn der mal angeht,-

Ja

...das Wasser auch abläuft in de-der Nische und, äh, ich kann da meinen Schwamm und mein Spüli reinstellen und dann ist alles gut organisiert.

Sehr schön. Und auch, was ich immer ganz schön finde, so eigentlich kleine Details, aber die dann das Konzept einfach rund machen, wie zum Beispiel, dass jetzt der Dometic Kühlschrank in derselben Farbe foliert ist wie die Möbelfronten. Ähm, der is ja sonst so 'n bisschen langweilig. Wir, wir haben den immer bunt beklebt bei uns, aber das ist natürlich jetzt hier 'n bisschen eleganter. Dann hier hinten seh ich jede Menge Stauraum trotz allem, obwohl's so offen wirkt. Und ich hatte ja vorhin schon gesagt, man kann sich eben die, äh, Möbelfronten auch, also die verschiedenen Farben aussuchen und es ist so 'ne sehr schöne, ähm, ja matte Palette an Pastelltönen, aber auch so 'n bisschen kräftiger Orange hab ich schon gesehen. Also da kann man sich wirklich kreativ austoben. Sind auch mehrfarbig, äh, theoretisch möglich, wenn jemand richtig bunt haben möchte?

Äh, in der Theorie ja, in der Praxis machen wir das eigentlich nicht, weil die Farbe dann an sich schon als Akzent ausreicht.

Mhm.

Ich komme ja ausm Design. Ich hab ja mal Design studiert und, ähm-

Weniger ist mehr, ne?

Da in dem Fall ja, weil ja noch ganz viele eigene Sachen mit reinkommen. Also wir-- Man guckt sich ihn ja immer leer an und wenn man dann losfährt, dann hat man die Bettwäsche noch drauf liegen und die Sachen in Regalen und dann ist genug Farbe normalerweise mit drin. Ähm, ich glaub, an Farbakzenten reicht das durchaus, was man hier so reinbringen kann. Auch die Bodenfarbe, die Lackfarbe, die Sitzbezüge, das kann man alles wählen. Ähm, und eben an seine Wünsche und Bedürfnisse anpassen. Das, ähm, und das machen auch alle ganz aktiv und ich glaub, noch mehr Auswahl, das würde dann überfordern.

Das kann gut sein. Jetzt noch ganz kurz: Wir haben jetzt viel über den Zwei gesprochen. Ihr habt aber ja auch in eurer Pressemeldung noch mal angekündigt, dass es auch beim Eins Neuigkeiten gibt.

Genau.

Was haben wir denn da alles?

Der, der Einser bleibt bewährt, wie, äh, wie er war seit tatsächlich jetzt zehn Jahren, haben wir da, also wir haben's immer weiter verbessert, aber das Grundlayout ist so, dass auch wenn ich jetzt was mir was Neues ausdenke, passt das eben auch noch in Autos, die schon zehn Jahre alt sind. Und, ähm, dieses Jahr haben wir mal auf der Messe gezeigt den eins Moto-Ausbau. Am, am Pressetag hatten wir ihn auch drin. Jetzt haben wir ihn rausgenommen, damit man den Rest besser sehen kann. Ähm, und, äh, eben zeigen, dass in dieses alltagstaugliche Fahrzeug tatsächlich 'ne tausenddreihunderter GS reinpasst, Riesenmotorrad mit 'nem einen Meter breiten Boxermotor und so weiter, krieg ich trotzdem da reingefahren, und zwar über eine, ähm, Schiene mit Seilwinde. Das heißt, ich kann die alleine verladen und da reinpacken und der Umbau von normalem Einser im Alltagsmodus zu eins Moto, wenn ich diese, wenn ich die Sachen in der Garage liegen hab, sage ich mal, ich mache das in zehn Minuten. Also ich habe wirklich den Umbau in zehn Minuten und ich habe dann zehn Minuten später das Motorrad auch drin und dann kann ich eben den Weg in die Alpen antreten und muss das nicht via Motorrad machen und habe aber eben dann ein Fahrzeug, was sich im Alltag bewegen kann, was für das, für den Campingurlaub funktioniert und was eben auch für den Motorradtransport funktioniert. Und da kriegen wir schon viel Feedback, dass das, ähm, anscheinend gesucht wurde.

Ich glaube Zweiradtransport im Fahrzeug is 'n Ding grade, ne. Also ich sehe auch immer wieder viel auch Fahrradtransport im Innenraum, nicht aufm Heckträger, äh, teilweise auch Motorradtransport, auch sogar bei Wohnwagen. Siehst du da 'nen Trend?

Ähm, ich, ich glaub, das ist gar nicht unbedingt 'n Trend, sondern der Bedarf ist, glaube ich, schon lange da gewesen. Grade, also, im Fahrradbereich gab es den Trend zu sehr teuren Fahrrädern-

Ja.

-und die wollen jetzt dann eben lieber drinnen transportiert werden als draußen. Man kann auch bei uns beim Zweier auch das Bett höher stellen, also nicht elektrisch, aber man kann es höher einbauen. Dann passen da auch Fahrräder drunter. Ähm, und ich glaube, da, da kommt der Trend oder der Bedarf, sagen wir mal, her und, ähm, de, diesen Bedarf irgendwie zu, zu stillen, das haben ein paar Leute verstanden und die, die machen das dann eben.

Und wenn ich jetzt einen alten, in Anführungszeichen, Einser von euch habe, kann ich den dann auch noch umrüsten, wenn ich jetzt diese Motovariante haben möchte?

Ja, genau das, das meinte ich eben. Dieses Schienensystem und unser Grundlayout bleibt ja immer gleich.

Ja.

Und, ähm, alles, was wir entwickeln, passt dann eben auch noch in die alten Fahrzeuge rein. Das heißt, du kannst bei uns immer mitwachsen und alles, was wir uns neu ausdenken, passt eben modular in die alten Systeme mit rein.

Mega gut. Wer's jetzt auf die Messe nicht mehr schafft, ich weiß noch nicht genau, wann der Podcast rauskommt, ähm, wo findet man euch? Also online und offline.

Online findet man uns natürlich unter www.kompanja.de. Da findet man auch die Modelle. Da geht es dann zu den Konfiguratoren. Ähm, da kann man alles über uns herausfinden. Auf YouTube findet ihr uns, wenn ihr Kompanja sucht. Ähm, ihr findet uns auf Instagram und überall anders auf Social Media und ihr findet uns vor allem in Brühl. Das ist zwischen Köln und Bonn.

Mmh.

Da ist unser Headquarter, äh, sag ich mal, da ist unsere, ähm, Produktion und eben auch unser Showroom und da, ähm, findet alles statt. Und wenn ihr von weiter weg kommt, dann haben wir auf unserer neuen Homepage eine, ähm, Botschafterkarte nennen wir das. Das sind, äh, ganz liebe Menschen aus unserer Kompanja-Familie, Kunden von uns, die euch gerne euer, ihren Kompanja zeigen. Die könnt ihr privat per E-Mail anschreiben und dich, euch mit denen verabreden und dann zeigen die euch, wenn ihr aus dem Raum München kommt oder aus der Schweiz oder sonst woher, zeigen die euch, ähm, ihren Kompanja und dann könnt ihr erst mal den anschauen, bevor ihr zu uns kommt. Habt ihr es nicht so weit.

Und ich habe jetzt auch ein Kärtchen bei euch gefunden, dass man jetzt im Raum Stuttgart, glaube ich, auch Kompanja-Fahrzeuge mieten kann.

Genau, wir haben zwei Vermietpartner. Das ist einmal der Phil Camper aus Stuttgart und das ist der Cologne Camper aus Köln. Die vermieten den, äh, Einser und den Zweier natürlich auch und der 2 L kommt dann wahrscheinlich nächstes Jahr ins Portfolio.

Okay, also dann gerne auch mal Probe fahren und mal wirklich selber dieses Raumgefühl sehen und ausprobieren. Es lohnt sich auf jeden Fall. Und ja, ich wünsche euch jetzt noch schöne restliche Tage oder Stunden.

Vielen Dank.

Viel Energie noch für den Endspurt und wir hören und sehen uns. Ihr Lieben da draußen, kommt noch vorbei, wenn ihr den Podcast rechtzeitig hört und ansonsten verlinke ich euch alles in den Shownotes und dann könnt ihr da auch in Ruhe mal ein bisschen stöbern. Bis denne. Tschüss.

Ciao.

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