Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.
Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Messepodcast. Ich bin Nele und wie ihr hört, hört ihr heute keine Hintergrundgeräusche. Ich sitze nicht etwa in einem Tonstudio, sondern in einem Offroad oder Expeditionsfahrzeug, zwar von der Firma KIC Motors. Bei mir ist Jürgen Geschäftsführer und Gründer und von dem erfahrt ihr gleich, warum es hier heute so herrlich ruhig ist und wir jetzt mal so richtig runterkommen können. Herzlich willkommen, Jürgen.
Ja, danke, Nele für diese schöne Einführung. Ja mein Name ist Jürgen Eckert und wir stellen quasi aufm, äh, aufm Caravan Salon unseren sieben Meter Sprinter vor, der, wie ihr vielleicht schon gehört habt, akustisch ein bisschen optimiert ist. Also wir haben natürlich diese normale Dämmung die auch verbaut wird, aber wir nutzen halt Akustikpaneele um die den Schall halt so 'n bisschen in Griff zu kriegen und dass auch Außengeräusche möglichst vermieden werden. Wir haben da besondere Erfahrung weil wir mit nem anderen Unternehmensbereich auch Tonstudios bauen und da nutzen wir einfach so ne Art Cross Innovations.
Ja ich find das faszinierend because es finden ja tatsächlich direkt vor dem Van jetzt auch Beratungsgespräche statt und hat der übliche Messetrubel, den man immer hat in den Hallen. Und es ist wirklich fantastisch grade jetzt auch für die Podcastaufnahme. Und ich mag ja auch diesen Look der Akustikpaneele sehr gerne. Ich hab die zu Hause auch teilweise verbaut im Wohnzimmer, obwohl's da eigentlich nicht nötig wäre. Das heißt wir ham halt jetzt hier in dem Fahrzeug viel ähm Holz, viel Filz und eine sehr zurückgenommene elegante Ästhetik, viel Anthrazitfarben. Hier sind viele Stauräume eingebaut Es ist aber auch helles Holz mit dabei Da kommen wa gleich noch mal zu aus welchen Materialien hier gebaut wird And was ich sehr schön finde and was ich oft beklage ähm hier in dem Fahrzeug - Obwohl es eben n klassischer Kastenwagen ist also nich irgendwie 'n Riesenliner oä Hat man halt 'n relativ offenes Raumgefühl Man hat nicht das Gefühl Mann kommt rein und rennt direkt gegen die ersten Möbelstücke Und ich glaube des is ja auch son bisschen das Konzept Von diesem Modell Wie is nochmal Der Modelname Grand Mountaineer?
Das Mountainier Expedition Ah Mountainier Oder Grand Expedition Es gibt den normalen Ist sechs Meter un des is halt der Sieben-Meter sprinter Okay
Ich glaube Des war ja auh Son Bisschen Das Konzept Mit Dem Ihr jetz Hie Auf Die messe Gekommen seid Dass man Eben Auch In Nem kastenwagen Irgendwie Sich So‘N Bisschen Mehr Visuell Luft Verschaffen Kann Was steckt dahinter
Also die Idee ist Quasi Durch Diese Lounge Funktion Die Mir Vorne Haben Wirklich Eine Couch Zu Schaffen Dass Ma Wenn ma zu zwo oder zu dritt unterwegs Is Einfach Diesen Platz hat Gemütlich abends auch Zu Sitzen Un Nich Halt eingeengt auf ner neunzig Grad äh ääh Gurtbockbank Mhm sondern bequem zu sitzen und dass halt nicht dieser Kühlschrank bis nach oben durchgezogen Wird sondern dass man eine freie Blickachse hat Dass man Ablageflächen hat und dass man sich Im Endeffekt soll man sich auf einer Reise auch zu hause fühlen und das war so der Ausbau denke ich ähnelt eher nem Tiny House als nem grauen Interieur vonnem vonem normalem Camper deswegen auch die Farbauswahl wir haben halt hier senffarbene Polster in Cord das ist aber 'n Kundenwunsch da ist man ganz flexibel und kann sich da austoben kann das bestellen wir Ham auch wenn mans zum Beispiel mit 'nem Hund reist der kurze Haare hat das kann man Stoff wählen dass sich das halt nicht im im stoff verfängt
Und ich hatte Jetzt auch Schon angesprochen Dass Ihr Mit holzarbeitet Welches Holz Verwendet Ihr Da Weil holz ist Traditionell Eher N schwererer Baustoff Ähm Was Habt Ihr Da am Start Dass Ihr sagt da könnt ihr jetzt auch die möbel gut mit machen
also das ist ähm 'n Multiplex Natürlich Aber es Ist Haln Sehr leichtes Material Basis ist Albasia und die Sind unterschiedlich beschichtet Halt mit nem entweder mit ner Fenix materialia oder halt mit nem andern Opak ist halt son son Beschichtung damit sehr robust aber trotzdem edel und matt aussieht und alle Oberflächen bei diesem fahrzeug sin aus Esche Esche ist lackiert und wirkt halt sehr hell ähm was Vielleicht auch Noch Wichtig ISt Dass Die der MöBelBau Also wirm wir Haben Da Viele Anleihen an Den Flugzeug Bau ähm Es IST SO dass wenn Heute in Em in em flugzeug en Küchensystem hat ne bestimmte Fertigungsart und das wir nennen das das Sin Zapfen Taschen Das Heißt alles was man hier sieht IS ist verzapft und ist zusammengesteckt und dann verschraubt wir nutzen Keine Kunststoffwinkel mhm Spaxschrauben sondern Es Wird wirklich ins Material geschraubt Um Quasi Diese diese Friktion von diesen zapfen einfach zu unterstützen und deswegen folgt auch folgen die møbel den fahrzeugbewegungen und knarren Knarzen Nicht sondern Sind Eigentlich Sehr Ruhig nich nur so wie wir hier Reden sondern Halt auch Bei der Fahrt
Ich habe gerade scho ‘Ne kleine Runde Durchs Fahrzeug Machen dürfen und Dabei Ist Mir Besonders positiv das große Bad oder die Große Nasszelle Ins Auge Gestochen Weil ich Ja auch jemand Bin der Selbst aufm Campingplatz Gerne die eigene Nasszelle nutzt lieber Als in die Sanitäranlagen zu Gehn Unsere hörerin und hörer wissen Warum Und wie habt ihr das gelöst Dass man da so viel platz auch Zum Duschen hat Wenn man jetzt vielleicht auch nich unbedingt Nur fünfzig kilo wiegt
Also die Nasszelle jetzt hier im langen Sprinter ist achtzig mal fünfundsechzig Zentimeter Aber wir haben quasi diese die Öffnung in der Karosserie durch einen durch 'ne Hutze quasi mit genutzt Das heißt man wenn man jetzt duscht und kommt mit'm Ellbogen man muss sich ja son bisschen bewegen und da ist einfach nochmal sechs sieben Zentimeter platz in Dieser geraden Wand Wo Wir 'ne hutze Eingesetzt Haben Aber diese Außenwand Folgt Natürlich Oder Die Edelstahl wand folgt der außenwand und Nutzt halt das optimal aus Gleichzeitig haben wir die Toilette und auch das Waschbecken. Das wird versenkt in der Wand, läuft aufm Schwerlastauszug nach hinten und das Bett und man hat es einfach komplett zur Verfügung. Das hat den Vorteil, dass man nach dem Duschen – man hat grade Flächen überall – man zieht das einfach nur ab, wischt da einmal drüber und ist nach drei Minuten eigentlich fertig und hat nicht das Problem, da so viele Ecken Kanten-
Mhm.
Man muss dann nicht drum rumwischen.
Ganz spannend fand ich auch das Konzept von eurem Küchenblock, ähm, weil man es von innen und außen nutzen kann sozusagen. Also es ist eine Schublade verbaut, die ich sowohl nach innen als auch nach außen ausziehen kann und Ähnliches ist glaube ich auch im unteren Bereich mit dem Schrank umgesetzt worden. Ähm, sch-, ich nehme an, das stammt aus der Praxis, dass man dann auch mal vielleicht irgendwie draußen, weiß ich nicht sitz und nicht immer dann wieder durch die Tür rein möchte, wenn man nur schnell 'n Flaschenöffner braucht oder was, was für Gedanken stecken dahinter?
Ja genau, dass man halt an die Besteckschublage leichter ran kann und unten ist halt der Geschirrsschrank und man kann ihn von beiden Seiten bedienen. Wenn de Schiebetür offen, man is draußen und greift einfach darauf zu und deckt 'nen Tisch. Ist auch genauso, dass halt in der, in dem Spülenkorpus von außen, wenn die Schiebetür geöffnet ist, noch mal ein zusätzlicher Tisch ist, der dort eingesteckt wird und da, ähm, entsprechend auch Steckdosen sind. Wir haben ja hier auf der Messe da die Kaffeemaschine angeschlossen und es sind halt immer ausreichend USBA- und USB-C-Steckdosen im ganzen Fahrzeug-
Mhm.
Aber auch in diesem Außenbereich.
Und das Fahrzeug ist gasfrei.
Das ga... Fahrzeug-- Dieses Fahrzeug ist gasfrei, das war kein Muss. Man kann, wenn man möchte natürlich auch einen Gasbrenner dort drin haben, aber wir haben hier eine Diesel Ceran Kochfeld verbaut, was sich 'n Diesel ausm Tank holt und mit 'nem Brenner, den man nicht sieht - also es ist eine Glasfläche, ist komplett eben - kann man dort kochen und das ist, äh, die Firma Wallers, die das halt liefert. Das ist 'n finnisches Unternehmen, die speziell im Marinebereich aktiv sind und da haben wir das entdeckt und da gibt es zum Beispiel auch 'n, das ist jetzt ein einflammiges, man kann ein zweiflammiges Diesel Cerankochfeld einbauen oder was ganz Neues auch: Ein Mix aus Induktion und Diesel, dass man halt beide Medien nutzen kann.
Wer jetz am Anfang gehört hat, dass ich von 'ner sehr offenen Sitz- und Wohngelegenheit gesprochen habe, der macht sich jetzt wahrscheinlich Sorgen, dass es nich genug Stauraum gibt. Das ist also nicht der Fall. Ich hatte das auch ehrlich gesagt am Anfang bisschen befürchtet, weil es ist ja oft so, wenn man dann mehr, äh, Luft haben möchte, dass dann an den, äh, Schränken, an den Oberschränken gespart wird. Es sind aber tatsächlich auch, äh, Schränke eben verbaut, nur s-sind die schmaler als normal oder warum wirkt es so offen?
Auch hier ist es so, dass wir halt die Karosserieöffnung quasi, also die man sowieso hat, dass wir das auch mitnutzen. Und oben, äh, haben wir halt, glaub sind acht Stauschränke bei dem langen Sprinter halt verbaut. Da kommt immer mal wieder die Frage auf, äh, kann man das auch ändern? Da wir ja, ich sag mal, sehr individuell dadrauf reagieren können, kann man natürlich auch so'n Stauschrank, der jetzt hier zum Beispiel sechzig Zentimeter ist, auch zwei miteinander verbinden und hat dann halt 'n Stauschrank oben mit einer Meter zwanzig langen Klappe. Also sowas ist immer möglich. Aber wir haben halt fast keine -- im unteren Bereich fast keine Klappen. Sind eigentlich nur zwei Klappen. Sonst sind überall halt große Schubladen, die auch diese Fläche zum Beispiel von dieser Arbeitsfläche hier neben komplett ausnutzen, also fast fünfzig Zentimeter reingehen und dann, ähm, entsprechend von oben befüllt werden. Das hat so 'n - wenn man, sach ich mal, sich im Fahrzeug aufhält und man sucht, muss irgendwas rausnehmen, man zieht einfach die Schublade auf und kann von oben reingreifen und sieht, das muss ich nicht hinknien und muss dann aus der untersten Klappe noch die Kartoffel vom letzten Jahr da rauspulen, sondern man hat sofort alles das im Blick.
Oder den Apfelessig wie in meinem Fall . Was verbirgt sich denn unter dem Bett außer Toilette und Waschbecken, die du eben schon angesprochen hattest?
Es ist halt die Heckgarage. Wir haben jetz in Fahrtrichtung auf der rechten Seite ist einmal 'ne große, 'n großes Elektrofach. Dort sind halt also Victron Komponenten verbaut. Wir haben standardmäßig 'n 2000er Multiplus Victron Wechselrichter mit Ladegerät und Netzvorrangschaltung, auch Solarladeregler, Ladebooster, ist alles dort auf einer Fläche so montiert und die Akkus sind i-in dem Fall hier sind zweimal 200 Amperenstunden Lithiumakkus verbaut, die sitzen quasi oberhalb vom Radlauf, ähm, sind entsprechende Fächer angebracht, wo die halt reingeschoben werden und dann, äh, befestigt werden. Dahinter bis zur Heckklappe sind Stauffächer, sind Schubladen oder Klappen, die man halt durch die Heckgarage erreichen kann. Auf der anderen Seite sind auch noch 'n paar kleinere Fächer und 'n größeres Fach, ähm, langes Fach zum Beispiel, was 'n Meter zwanzig ist, um auch mal lange Gegenstände verstauen zu können. Also da ist jetzt hier Verdunklungsmatten oder, ähm, die Kurbel für die Markise-
Mhm.
Die passt da rein. Ähm, ist aber eigentlich so'n Multifunktionsfach, weil die Anforderung, der eine ist Angler und er muss seine angeln, die kann er dort prima unterbringen und zum anderen gibt es Menschen gehen auf die Jagd und suchen 'n Fach, wo sie ihre Langwaffen sicher unterbringen und dafür haben wir auch 'ne Lösung. Haben wie so 'ne Art Registerauszug und können dort bis zu drei Langwafffen mit Zieleinrichtungen auch sicher verstauen und abschließen, dass es halt auch, ähm, rechtssicher da verwahrt wird.
Du hattest jetzt schon paarmal das Thema Individualisierung angesprochen. Ähm, da hab ich 'n paar Fragen zu. Also zum einen, welche Basisfahrzeuge kann man bei euch ausbauen lassen?
Also zum erstmal den Mercedes Sprinter inner sechs Meter und sieben Meter Länge. Dann bauen wir aber auch auf 'n Crafter oder 'n MAN TGE auch wieder auf sechs Meter oder sechs Meter achtzig und, äh, beim langen Radstand auch 'n Fahrzeug mit Superhochdach. Also der hat dann eine Innenhöhe von zwo Meter zwanzig, weil der Crafter TGE, die sind innen beim Allradfahrzeugen nicht besonders hoch. Das heißt, ma hat 'ne fertige Höhe von maximal 'n Meter dreiundachtzig innen und das passt auch nicht für jeden. Übers Super Hochdach kann man halt einfach dann nochmal, äh, zwanzig Zentimeter mehr Höhe auch reinbringen
Ich hab's jetzt gar nicht, äh, so richtig bewusst wahrgenommen. Ist auf dem jetzt 'n Dachzelt oder auch ein Hochdach drauf?
Nein der ist ein großer Dachträger mit einer Dachterrasse und einem Arcta-Dachzelt. Das Dachzelt hat auch eine Länge von zwei Meter dreißig und nutzt die ganze Fahrzeugbreite. Ist relativ einfach aufgestellt. Es sind z-zwei Hebel und dann sch-, stellt sich das über die Gasdruckstoßdämpfer selbst auf. Wir haben hier 'ne Lösung, wir haben eine Bootsluke verbaut. Ähm, diese Bootsluke also war auch so ein Kundenwunsch. Der Kunde ist Segler, kennt sich da wirklich gut aus und es is erstmal, dass wir das gemacht haben. Es war so, dass die Bootsluke halt leider keine Zulassung für den Straßenverkehr hat. Aber wir haben das so gelöst, dass wir jetzt 'ne, also 'ne Zulassung haben. Haben eine ECE vierunddreißig Zulassung für Straßenfahrzeuge. Die, die Scheibe in der Luke ist halt eine Einfachverglasung, aber halt einen Zentimeter dick und ist komplett begehbar. Und, ähm, ein weiterer Vorteil ist, dass entgegen den normalen Dachluken aus dem Campingbereich lässt sie, lässt sie sich einen Meter, äh, hundertachtzig Grad öffnen, dass man halt rei... einfacher ein- und aussteigen kann. Hier die Dachluke ist fünfzig mal fünfzig, wir können aber auch siebzig mal fünfzig verbauen und da ist man schnell übers Bett, halt oben auf dem Dach und dann auch im Dachzelt.
Also ist euer Kunde relativ beweglich.
Genau.
Und wie ist so der Grad der Indivi-Individualisierbarkeit bei euch? Also kann ich jetzt komplett mit 'nem eigenen Konzept ankommen oder habt ihr eher so in Richtung, ähm, Module, wo ihr sagt, die, die verbauen wir immer? Oder wie, w-wie ist da so euer Vorgehen?
Da wir Dusche und Küche, ähm, auf einer Seite haben, haben ja nicht ge..., können wir sowas halt nicht tauschen-
Mmh.
Weil das ist a-auch von der Wasserversorgung ist das so optimiert. Das heißt, wir haben wirklich nur die Wasserversorgung quasi vom Tank über Pumpe bis nach vorne in die Spüle und wechseln da nicht, nicht die Seite. Aber was natürlich geht – wir können verschieden große K-Kühlschrank, äh, ähm, Formate verbauen. In dem Fall hier ist ein relativ großer Kühlschrank mit Gefrierfach halt verbaut. Es geht aber auch speziell in den sechs Meter Fahrzeugen, dass wird dort ein Auszug, also 'nen, 'nen, 'nen Au.., 'n Kühlschrank mit Auszug ohne Gefrierfach, zweiundvierzig Liter. Der kann wahlweise im Küchenblock verbaut werden oder auch auf der anderen Seite. Also solche Sachen kann man individuell gestalten und es ist, ist auch so, dass natürlich die komplette Farbauswahl, ähm, ob das halt dunkel oder hell und die Polsterfarben können gewählt werden. Im Bereich hier von der Lounge gibt immer wieder, wieder Anforderungen, ähm, dass man zum Beispiel noch 'n Einzelsitz braucht oder noch 'n, noch 'n Zweiersitzbank. Auch das ist, ähm, wird quasi individuell mit dem Kunden geplant, ob das 'ne Doppelsitzbank ist oder ob das halt zwei Einzelsitze sind, die unterschiedlich positioniert werden können.
Und der hier der Multifunktionstisch ist wahrscheinlich auch mehr oder weniger standardmäßig dabei, nehme ich an.
Genau und auch da ist es so, dass auch die Anforderung, was die Größe des Tischs angeht, das wird besprochen. Wenn der Tisch zu klein ist, dann können wir den natürlich problemlos zehn Zentimeter länger machen.
Jetzt fragt sich natürlich wahrscheinlich jeder, der zuhört: Was kostet so der Spaß?
Also ich sag mal, es ist der sieben Meter Sprinter und wir starten bei nem sieben Meter Sprinter, also Fahrzeug mit 'nem Ausbau, ich sage mal so, dass man losfahren kann, ähm, bei hundertsiebenundsechzigtausend Euro inklusive Steuer. So dieses Fahrzeug, wo mir jetzt sitzen ist halt sehr individuell. Wir haben eine große Fünf Komma fünf Tonnen Winde, wir haben elektrische Trittstufen. Also es ist, es ist auf unserer Optionsliste ist quasi alles angehakt und mit einer sehr aufwendigen Folierung liegen wir hier tatsächlich bei zweihundertvierzigtausend Euro für das fertige Fahrzeug. Aber normales Fahrzeug bewegt sich halt in dieser Range. Ja, der Crafter mit 'm kurzen Radstand startet mmm, ja ich sage mal bei hundertachtundvierzigtausend.
Und letzte Frage könnte ich auch mit einem eigenen Fahrzeug zu euch kommen und den ausbauen lassen oder, äh, besorgt ihr die Basen?
Prinzipiell-- Also eigentlich s --wir sind Aufbauhersteller für Mercedes Benz und für Volkswagen, haben entsprechende Verträge. Ist aber trotzdem möglich auch ein eigenes Fahrzeug, was unseren Anforderungen entspricht, auch ausbauen zu lassen. Also wir würden jetzt nicht auf Frontantrieb gehen weil dann unterschiedlicher Bodenaufbau speziell beim Crafter ist. Es ist auch immer ein bisschen problematisch wenn das Fahrzeug vorher 'ne Trennwand hatte weil dann sind bestimmte Öffnungen in der Karosserie oder in der Verkleidung quasi, ähm, die müssen halt geschlossen werden. Das kann man alles irgendwie lösen but muss man halt besprechen.
Okay.
Oft ist es aber so,wenn das Fahrzeug ein gewisses Alter hat und auch eine gewisse Kilometerlaufl-leistung Muss man sich fragen Lohnt es sich so viel Aufwand in älteres Fahrzeug reinzustecken?
Ja.
Ja.
Sehr spannend Jürgen Vielen lieben Dank für deine Zeit Sagt doch unseren Hörerinnen und Hörern nochmal abschließend wo man Euch findet Also auf der Messe seid Ihr in Halle fünfzehn Stand A fünfzig Genau Und ansonsten Wo kann man irgendwie auch Fahrzeuge bei euch besichtigen Wo kann man sich beraten lassen
Genau in Mengerskirchen sitzen wir mitten im Ort Mengerskirchen ist eine kleine Gemeinde im Westerwald liegt in der Nähe von Limburg an der Lahn also von der A3 einfach zu erreichen Wir sitzt da mittendrin in der ehemaligen Möbelfabrik auf knapp fünftausenfünfhundert Quadratmetern Büronutzfläche und haben dort ähm na quasi wie ein kleines Paradies geschaffen Das heißt es gibt verschiedene Start ups es gibt dort Unternehmen die zusammenarbeiten und wir haben das initiiert in diesem Es gibt Gründerzentrum es gibt 'ne ähm ein Kids College wo Kinder quasiäh mit Lego Robotics arbeiten und wir planen gerade ein Maker Space oh und haben da auch eine Förderung schon für beantragt Das ist also dieser ganze Bereich ist ehrenamtlich und es gibt viele Firmen die da zusammenarbeiten Ich habe Sie eingangs schon erzählt dass wir halt ähm mit einem Startup gemeinsam ähmTonstudios auch bauen äheuropaweit und auch in anderen Bereichen aktiv sind Also es ist eine schöne Community und wir mögen es wenn wir besucht werden Wir zeigen auch gerne was wir bauen Wir haben immer zwei drei Fahrzeuge im Ausbau in verschiedenen Stufen Dass man sehen kann Oh da sind die Fenster reingeschnitten der ist schon gedämmt Und wo ist die Möbelproduktion Wie läuft das mit einer CNC Viele mögen das wollen da mal schauen Und was wir nicht wollen ist dass jemand sein Fahrzeug abholt und dann zu uns sagt Ach das wird alles hier gemacht Wir haben gedacht das lasst ihr irgendwo produzieren Mhm Also das kann man sich anschauen und auch anfühlen
Das ja cool Also ich weiß dass mein Mann der den Podcast schneidet jetzt auch die Ohren klingeln werden beim Stichwort Makerspace Vielleicht kommen wir euch auch mal besuchen
ja Gerne
Dann noch viel Erfolg weiterhin auf den letzten Metern der Messe Und ja schaut euch das Fahrzeug auf jeden Fall Mal an ihr Lieben da draußen Auch ein sehr sehr schöner sehr interessanter Ausbau Und zieht euch socken ohne Löcher an Da es ein Kundenfahrzeug ist muss man sich nämlich die Schuhe ausziehen und dann wollte er nicht hören dass der Große Onkel rausguckt Bis denne Tschüss Macht's gut tschüß