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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Messepodcast. Ich bin Nele und hab jetzt gerade durch Zufall was ganz Tolles hier entdeckt in, wo sind wir noch mal? Halle zwölf, dreizehn?
Halle zwölf.
Halle zwölf, genau. Jetzt kannst du gleich auch die Standnummer noch sagen. Ähm, und zwar sind wir bei FIDIBUS. Und das ist nicht nur vom Design her was, was ich so noch nicht gesehen habe, sondern wir haben auch eine weibliche Gründerin und das freut mich ja immer besonders. Und deswegen ist die Aurelia jetzt spontan bei mir. Du bist jetzt einfach Zufallsopfer geworden. Herzlich willkommen, stell dich bitte kurz vor.
Ja, vielen Dank. Äh, ich bin Aurelia. Ähm, wir haben unsere Firma, äh, in Berlin und ich bin so ein bisschen beziehungsweise mein Partner und ich sind so ein bisschen spontan in diese Nische reingeraten quasi und, ähm, genau, freue mich, dass wir jetzt hier sind. Sind dieses Jahr das erste Mal auf dem Caravan Salon und, äh, ja, haben schon viel erlebt hier.
Ja, ich hab euch auch vorher nie gesehen.
Ja.
Ihr baut Kastenwagen aus, aber ihr baut die nicht aus so wie man es kennt, sondern es ist so wie, ich würd jetzt sagen, so ein bisschen Boho-Style.
Mhm.
Auch mit bisschen wirklich kräftigen Farben dabei. Und ja, jetzt erzähl doch mal ganz kurz unseren Hörerinnen und Hörern, wie du überhaupt in die Nische gekommen bist, weil du hast ja gesagt, war eher spontan.
So ist es, genau. Also ich bin eigentlich im ersten Beruf Psychologin. Das heißt, ich bin komplett branchenfremd, wenn man so will. Ähm, genau und mein Partner, ähm, hat bei PaulCamper gearbeitet. Das ist, äh, 'ne Wohnmobilplattform, wo man quasi sein Wohnmobil vermieten kann. Dann kam Corona, ähm, und wir haben einfach gesehen, es ist ein Riesenbedarf an Campern. Die Leute haben Lust, äh, genau, unterwegs zu sein und in der Natur zu sein. Ähm, es ist tatsächlich so, dass wir bis dato gar nicht so die wilden Camper waren. Also ich, äh, war selber, hab eine Weile in Namibia und auch in Australien gelebt. Da ist das natürlich, ne, gehört das mit dazu. Ja, das ist in Deutschland ja einfach ein bisschen anders, auch aufgrund des Wetters. Und, ähm, genau, mein Partner John hat einfach die, den Bedarf gesehen, ist selber gar nicht so handwerklich begabt eigentlich, ähm, und hat aber einfach losgelegt. Hat einfach angefangen, wirklich bei einem Freund im Hinterhof, äh, den ersten Bus auszubauen. Und die Idee war erst zu sagen, wir bauen die Busse und vermieten die. Und haben dann aber gedacht, warum bauen wir nicht die Busse und verkaufen die direkt?
Ja.
Und, ähm, dann haben wir wirklich also gemeinsam die Firma gegründet. Ich war erst noch so ein bisschen mit den Kindern beschäftigt, ähm, haben aber immer alle Sachen gemeinsam entschieden und eben auch, ähm, langsam so die Firma aufgebaut. Am Anfang war es so, dass er ungefähr fünf, äh, Autos im Jahr gebaut hat. Irgendwann war es dann so, dass wir einfach ein Tischlerteam aufgebaut haben. Ähm, mittlerweile sind wir ein Team von fünf Tischlern und, äh, einem Elektriker und einem Allrounder in der Werkstatt.
Ah krass, okay.
Genau, ja. Ähm, genau und jetzt ist es, äh, leider so, dass, äh, John verstorben ist vor einigen Monaten, genau. Und, äh, ich war schon mit in der Firma mit drinnen, ähm, und möchte, also es ist gar nicht so, dass es, dass es nur so sein muss, sondern ich möchte quasi dieses Erbe weiterführen, wenn man so will, ne. Und, ähm, hab einfach ja A da totalen Spaß dran und B ist es auch so, dass diese Fahrzeuge und diese Firma so besonders ist, dass ich denke, das, das, das muss irgendwie weiterleben und muss, muss weitergeführt werden. Ähm, genau und jetzt sind wir eben hier und versuchen eben den Menschen nicht nur 'n Camper zu, zu bauen, sondern was einfach wichtig ist, ist, dass wir 'n Bezug zu den Menschen haben, die bei uns Fahrzeuge kaufen. Wir nennen das ein bisschen die FIDI-Familie. Das heißt, jeder Kunde, der bei uns ist, ähm, ja, wir wissen genau, was brauchen die Leute, warum wollen die, äh, campen, wollen die autark stehen und so weiter und gucken eben auch, dass jeder FIDIBUS die Handschrift des Kunden trägt. Das ist wirklich so, dass wir bei über fünfzig Bussen nicht einmal dasselbe Auto gebaut haben.
Oh, okay.
Genau, also es ist gar nicht so, dass wir super individuell bauen, sondern wir haben schon bestimmte Grundelemente, die nicht verändert werden können. Ähm, in diesem Rahmen können die Menschen aber wirklich alles selber entscheiden, von der Polsterfarbe über die Griffe, über die Fliesenfarbe. Ähm, und was uns dabei wichtig ist, äh, ist einfach, dass wir natürliche Materialien verwenden. Alles an Holz, was du hier siehst, ist Echtholz. Ähm, und die häufigste Frage, die natürlich dann auch kommt, ist die Sache mit dem Gewicht.
Ja, die wär jetzt auch gekommen.
Die wär jetzt auch gekommen. Die hab ich heute auch schon sehr oft gehört. Ähm, und es ist tatsächlich so, dass wir viel auch, äh, Pappelholz verwenden. Das ist sehr, sehr leicht. Ähm, und wir haben also natürlich je nach Fahrzeuggröße und nach Ausstattung aber auch 'ne Zuladung von ja eigentlich fünfhundert Kilo. Manchmal wird's ein bisschen enger, wenn die Leute wirklich das komplette Paket haben wollen, aber, äh, da achten wir schon sehr drauf, ja, dass das funktioniert. Genau.
Das heißt, wir sitzen jetzt auch in einem Kundenfahrzeug?
Genau, ja.
Okay, ich bin ehrlich gesagt 'n bisschen, äh, noch nicht vorinformiert, weil es war wirklich 'ne totale Spontanaktion, dass ich jetzt hier reingeschneit bin. Wir hatten gar kein Vorgespräch. Deswegen stell ich dir jetzt einfach alle Fragen, die ich jetzt so habe. Ähm, also das 'n Kundenfahrzeug, ähm, wär genau mein Ding, hab ich gerade schon gesagt. Ähm, hier petrolfarbene oder dunkeltürkisfarbene Polster, ganz viel so cremefarbene Kissen. Ähm, die Fronten der Küche und auch hier von einem Stauraum sind mit Rattan. Ist es Rattan? Ja.
Wiener Geflecht.
Ah, okay.
Genau.
Wiener Geflecht bezogen.
Ja.
Das hatte ich mir für zu Hause auch schon mal überlegt. Das war mir dann irgendwie zu viel Geschnibbel und Gedöns, ähm, aber sieht wunderschön aus, sehr wertig, tolles Waschbecken auch drin. Ist es Keramik, oder?
Das ist, äh, Keramik, genau. Und das ist, äh, angefertigt, das kommt aus Marokko. Also wir haben wirklich bei allen Materialien, äh, die Fliesen zum Beispiel kommen aus Portugal. Ähm, die kleinen Porzellan-Lichtschalter hinter dir, ich weiß nicht, ob du die schon gesehen hast.
Ja.
Kommen aus Tschechien, sehen aus wie bei Oma.
Toll.
Genau, ja.
Gar nicht als Lichtschalter erkannt, aber- Und, äh, als Decke, also Deckenverkleidung habt ihr Akkupanele, ähm, Akustikpaneele verbaut. Die habe ich mir jetzt zu Hause auch reingeholt, weil ich das auch optisch so schön finde.
Mhm.
Aber man hört's vielleicht auch ein bisschen, dass hier weniger hallt als in anderen Fahrzeugen. Finde ich auch ganz toll. Und also wie viel davon kann man selbst entscheiden? Weil du vorhin gesagt hattest, das sind dann auch wie so Module praktisch, ne?
Genau.
Dann kann ich mir das so zusammenbauen.
Ja.
Was ist denn alles fix? Also es ist ein relativ hohes Bett mit einem großen Stauraum drunter. Ähm, ich gucke mal gerade, was das hier drunter hat.
Genau, wir haben ein ordentliches Lattenrost. Wir haben eine ordentliche, da legen wir sehr viel Wert drauf, eine gute Kaltschaummatratze, die in zwei, ähm, also einmal fest und einmal mittelfest zu wählen ist, weil ich einfach denke, man campt, man verbringt viel Zeit da drin. Wenn man dann nicht gut schläft, das macht keinen Spaß.
Ja.
So, ne. Und, ähm, also das, was man nicht so richtig wählen kann, wir haben zum Beispiel das Bett, das muss mindestens eine Breite von ein Meter zwanzig haben, weil wir eben das gesamte Elektropaket unten drunter haben. Es ist aber variabel. Wir haben jetzt zum Beispiel eine Breite mit den Bettaschen von ein Meter neunzig. Das heißt, auch für große Leute passt das.
Ja.
Wenn man noch größer ist, ist es sogar möglich, das Bett zum Ausziehen zu machen.
Dass man es dann als Längsbett quasi macht.
Genau. Also da kommen wir bei, bei der Größe, also bei einem L3 sogar bis auf, äh, ein Meter siebenundachtzig ausziehbares Bett. Dann gucken bei sehr großen Menschen die Füße manchmal noch drüber, aber man stößt immerhin nicht irgendwo an, so ne. Und es ist ja am Ende doch noch ein Camper. Also ein paar Abstriche muss man natürlich machen. Ähm, was man sich komplett aussuchen kann, ist zum Beispiel, wie ich schon sagte, auch die Polsterfarbe, die Griffe, die Fronten kann man sich aussuchen, man kann sich die Fliesen aussuchen, man kann sich das Waschbecken aussuchen. Also es gibt wirklich sehr viele, ähm, Möglichkeiten, das Fahrzeug wirklich, ja, nach seinem Geschmack zu gestalten. Ähm, die Hocker sind in der Größe sehr variabel, auch da, wo sie stehen. Wo wir ein bisschen unflexibler sind, ist die Größe, ähm, der Küchenschränke.
Ja.
Also da, ähm, haben wir einfach-
Die sind sehr tief für einen Camper, ne?
Genau, wir haben einmal hier eine sechziger Tiefe, damit der Kühlschrank reinpasst. Hier unten ist ein kleiner fünfzig Liter Kompressor-Kühlschrank drinnen. Der braucht halt diese Tiefe, damit wir die Tür noch zubekommen. Ähm, hinter der Fahrerkabine haben wir eher eine vierziger Tiefe, damit man einfach noch genügend Platz hat, sich zu bewegen. Aber wie du siehst, wir haben jetzt hier vier Küchenkorben. Da ist wirklich 'ne Menge Stauraum einfach, ne.
Und welche Basisfahrzeuge könnt ihr ausbauen?
Ähm, wir bauen mit der Stellantis Group, das heißt also am häufigsten Fiat Ducato oder halt baugleiche. Das ist dann Peugeot Boxer oder Citroën Jumper. Ähm, und Mercedes Sprinter bauen wir auch.
Also, aber im Kastenwagensegment.
Genau.
Ihr baut keine Campingbusse?
Nee, wir bauen wirklich nur Kastenwägen und beim Sprinter muss man immer ein bisschen gucken. Ähm, der ist nämlich deutlich schmaler als der Ducato, ne. Da muss man dann einfach, äh, schauen, reicht der Platz. Da erreichen wir dann ohne Long Sleeper kein eins neunzig Bett.
Ich finde ja den Grundriss wirklich schön. Also wir, wenn, wenn man reinkommt, geht man direkt auf die Küche zu, ähm, und dann sitzen wir beide uns jetzt in der Sitzgruppe genau gegenüber. Das heißt, die beiden Bänke sind rechts und links vom Gang angeordnet und das finde ich eigentlich ganz cool. Jetzt haben wir aber ja keinen Tisch dazwischen.
Ham wa.
Ham wa.
Und zwar im Bett.
Ah, okay.
Genau, haben wir 'n Ausziehtisch. Den können wir einfach einmal ausziehen. Ich kann ihn jetzt noch weiter ausziehen, dann klickt es aber und dann, äh, genau, müsste ich die Hand ablegen. Ähm, genau, aber das heißt, also was ich halt cool finde und uns auch wichtig war, ist, dass es wirklich wie 'ne Art Wohnraumerweiterung ist, ne. Also wir möchten einfach, dass die Leute einsteigen, sich wohlfühlen und es ist ein bisschen so wie ein weiteres Zimmer am Haus oder an der Wohnung zu haben. Das hat Räder, aber man fühlt sich halt wie zu Hause. Und gerade der Vorteil von einem Festbett ist natürlich, du kullerst dich morgens aus dem Bett, setzt dich hin und trinkst deinen Kaffee.
Ja.
Du bist nicht dabei, erst mal irgendwie 'ne U-Sitzgruppe umzugestalten, hoch, Kissen runter und so weiter. Ähm, es soll praktisch sein und es soll trotzdem so'n bisschen diese Leichtigkeit und Luftigkeit auch nicht verlieren, so ne.
Ja.
Und, ähm, wir haben den Grundriss tatsächlich gemeinsam mit unseren Kunden, wenn man so will, einfach entwickelt über die letzten fünf Jahre, ähm, weil das mittlerweile, also wir haben am Anfang sehr, sehr viel individual gebaut, dass die Leute wirklich sich haben inspirieren lassen von Instagram, Pinterest und, ähm, dann kamen und sagten: „Bau mal so", um dann wiederzukommen und zu sagen: „Ah, sieht zwar schön aus, aber ist vielleicht gar nicht praktisch." So.
Ja, da sieht man halt dann doch auch so 'n bisschen die Erfahrungswerte am Ende, ne. Und ihr habt ja wahrscheinlich auch, wenn ihr selber da jetzt mit relativ wenig Campingerfahrung reingegangen seid, habt ihr wahrscheinlich gesehen, dass vieles, was man auf Insta auch sieht, was auch immer so wunderschön aussieht, dass das dann auch halt auch nicht so praktikabel ist im Alltag, ne. Auch das alles, was da immer rumhängt und so.
Ja.
Das ist ja immer total toll für die Fotos, aber es fliegt ja durch die Gegend.
Ja.
Also wir haben jetzt hier quasi ein Querbett mit zwei Schlafplätzen. Ich sehe aber noch ein Aufstelldach, da kann man ja auch noch mal schlafen.
Richtig, genau. Also das Aufstelldach ist, ähm, auch 'n ziemlich cooles, wie ich finde. Das ist das Europine von, ähm, Vickywood und das hat halt 'n Einstieg einfach, also in 'ner Fenstergröße, ne.
Ja.
Das ist ein Midi Heki, wo du einfach einsteigst. Das heißt, du musst nicht 'ne riesen Dachfläche aufmachen, ähm, und du kannst dann reinklettern, hast 'n komplettes Lattenrost drinne, hast 'ne gemütliche Matratze, hast drinne USB-Anschlüsse, Licht. Also es ist wirklich richtig cool. Kannst es zu allen vier Seiten aufmachen. Ähm, wir haben zum Beispiel einen Kunden, der hat sich dann hinten, der hat 'n L4, muss man dazu sagen, der hat sich hinten 'ne Dachterrasse gemacht und kann von seinem Dachzelt raus auf die Dachterrasse klettern. Ähm, genau, und das ist halt, spart natürlich noch mal Stauraum. Das hat jetzt eine Länge von zwei Metern, ist ein Meter dreißig breit. Das heißt, auch zu zweit kann man kuschelig, äh, gut drin schlafen.
Ja, und schön halt, dass man von innen reinsteigen kann.
Ja.
Ich bin ja so 'n Privatsphäre-Mensch und manchmal möchte ich einfach für mich sein und dann möchte ich nicht außen rum irgendwo hochklettern.
Total. Im Schlafanzug, genau.
Ja, genau. Mit ungeputzten Zähnen. Ja, sehr schön. Gefällt mir richtig gut. Ähm, ich weiß, dass bei solchen Ausbauten natürlich, dass die Preisfrage immer ein bisschen schwieriger zu beantworten ist, weil wenn man sich so viel konfigurieren kann. Aber kannst du ungefähr mal so 'nen Rahmen geben von wirklich Basic-Paket, ähm, vielleicht also mit 'ner einfachen Bordbatterie bis hin zu dann, ähm, so 'n, wo wir jetzt hier drin sitzen, was ja, glaube ich, ein ziemlich High-End-Fahrzeug ist, oder?
Schon auch, genau. Also das hat jetzt schon eine sehr große Ausstattung. Ich tue mich immer so ein bisschen schwer, Preise zu sagen, weil natürlich, es entwickelt sich, ne. Die Dinge werden teurer und so weiter. Ähm, es ist aber so, dass wir natürlich im Premiumsegment sind. Wir machen alles in Handarbeit. Wir lassen nichts vorfertigen. Die Arbeitszeit ist natürlich dann der größte Faktor und wir liegen jetzt bei dem Fahrzeug, also ich sag mal, unter hunderttausend mit Neufahrzeug, ähm, braucht man bei uns eigentlich nicht starten. Weil es macht dann auch keinen Sinn, wenn ich ein Fahrzeug habe, alles abspecke und, äh, genau, gebe trotzdem neunzig aus und bin dann am Ende nicht happy. So, ne. Aber das sind so die, ähm, Preiskategorien, in denen wir uns bewegen.
Also ungefähr ab hundert und z-zum Beispiel das Fahrzeug, in dem wir jetzt sitzen, wo liegt das ungefähr so?
Das ist noch mal ein bisschen teurer, weil wir, wie gesagt, die komplette, komplette Ausstattung einfach haben. Genau. Was wir allerdings auch machen, also wir haben, ähm, gute Kontakte zu Fiat. Das heißt, da können wir auch Kon, also Fahrzeuge zu besseren Konditionen anbieten. Ähm, es gibt auch Leute, die sagen: "Ich hab 'n Gebrauchtfahrzeug, also ich hab selber eins" oder wir unterstützen auch bei der Suche nach einem guten Gebrauchtwagen und da kann man natürlich im Vergleich zum Neuwagen aufgrund des Wertverlusts wirklich noch mal einiges an Geld sparen. Ja, genau.
Wo finde ich euch auf der Messe? Haben wir schon gehört, Halle zwölf. Sagst du mir noch mal die Standnummer bitte?
Genau, das ist C vierundachtzig.
Mhm.
Und sonst sitzen wir in Berlin. Wir sind, äh, in Nordberlin, in Reinickendorf. Ähm, genau, machen aber, also wir haben teilweise schon Autos über, übers Telefon verkauft, sage ich mal, ne. Also wir, äh, haben Kunden bis in die Schweiz. Ähm, also da sprecht uns einfach an und, äh, da finden wir auf jeden Fall einen Weg. Und wir sind immer froh auch über Werkstattbesuche. Also es ist, ähm, jederzeit am besten natürlich mit Ankündigung möglich, äh, uns zu besuchen und sich einfach auch anzugucken, wie wir so arbeiten.
Ihr habt aber wahrscheinlich, wenn ihr ja quasi auf Bestellung produziert, kein Showroom oder Ähnliches, sondern w-wo kann man sich denn die Materialien angucken, wenn man so sehen möchte, wie fühlt sich das Holz an, zum Beispiel? Auf 'ner Messe wahrscheinlich am besten.
Auf 'ner Messe am besten, das stimmt schon, aber wir haben auch in der Werkstatt, wir haben ja immer Fahrzeuge in der Produktion. Also wir haben zwei bis drei Fahrzeuge in der Produktion, die auch immer einen unterschiedlichen Status quasi haben. Ähm, und wir haben vor Ort auch 'n, also 'n kleinen Showroom natürlich, aber wo man auch einfach mal so ein bisschen fühlen und das Fidi-Feeling einfach mal ein bisschen erleben kann, äh, das ist auf jeden Fall möglich. Genau.
Und ich bin sicher, ihr habt auch Instagram, weil das sind ja wirklich Fahrzeuge, die kann man sehr gut präsentieren mit diesen Farben.
Das ist so, genau. Ja und in Zukunft wird's uns auch auf YouTube noch ein bisschen regelmäßiger geben.
Okay.
Ähm, genau.
Also einfach Fidibus suchen.
Genau, Fidibus Camper am besten. Äh, dann, äh, werdet ihr auf jeden Fall was finden.
Gut, dann wenn ihr noch auf die Messe kommt und auch so ein bisschen geschmacklich in meine Richtung tendiert, ihr alle, die uns hören, wissen ja ungefähr und auch die uns v, länger verfolgen, was ich so mag. Dann guckt auf jeden Fall vorbei und schleppt eure Ehemänner einfach mit. Die müssen dann einfach das ertragen, die Farben und alles und das Gold und das Petrolfarbene.
Genau.
Ja, vielen lieben Dank, Aurelia.
Danke dir.
Alles Gute, auch privat. Und, äh, ja, guckt's euch an. Also es ist wirklich sehr empfehlenswert. Schöner offener Grundriss. Man fühlt sich nicht von den Möbeln erdrückt. Es ist aber trotzdem so, wie ich das einschätze, genug Stauraum da, auch zu zweit zu verreisen. Ihr habt ja hier unten auch noch, ähm, denke ich, allerhand...
Genau, alle-- jede Ecke, die man nutzen kann, ist, äh, genau, für Stauraum vorgesehen.
Und man sitzt halt hier quasi wie in 'nem, ja, wie in 'nem Wohnwagen.
Genau.
Ohne dass man die Schränke auf dem Kopf hat. Das gefällt mir sehr gut. Vielen Dank.
Sehr gerne.
Ja, und ihr Lieben, hört später oder morgen noch mal rein. Wir haben ja jetzt aktuell sogar teilweise mehrere Folgen am Tag für euch. Wir wissen noch nicht, wie lange wir den Rhythmus durchhalten. Es hängt auch immer ein bisschen davon ab, ob wir so tolle Gesprächspartner finden weiterhin. Aber bleibt dran. Wir haben noch ganz tolle Themen für euch und besucht bitte auch gerne die Leute, die wir hier interviewen, weil die machen richtig tolle Sachen. Bis denne. Tschüss.