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Caravan Salon live: Wie ein finnischer Hersteller das Konzept Caravaning revolutionieren will

Episode 431 · 00:17:34

Auf dem Caravan Salon hat Nele in Halle 11 etwas entdeckt, das sie so noch nie gesehen hatte: Karoo, ein finnisches Unternehmen, denkt mit seinem Wohnwagen-Prototypen das Konzept des klassischen Wohnwagens komplett neu. Im Gespräch mit Maximilian Leroux, der bei Karoo von Einkauf über Produktion bis hin zu Händlerbeziehungen alles unter einen Hut bringt, erfährst du, was hinter diesem futuristischen Gefährt steckt – und warum es vielleicht genau das ist, worauf die Campingwelt gewartet hat.


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Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Die Entstehungsgeschichte von Karoo: Wie eine Idee aus der Bauwirtschaft zum innovativen Wohnwagen-Konzept wurde

  2. Das aerodynamische Design mit rund 50 % weniger Luftwiderstand – und was das konkret für E-Auto-Fahrer bedeutet (ca. 30 kWh auf 100 km)

  3. Die aufklappbare Seitenwand als zentrales Feature: Draußen sein, ohne drinnen zu sein – und wie das den Wohnraum gefühlt verdoppelt

  4. Multifunktionales Raumkonzept: Sitzbank, Bett, Hocker als Tisch, Kissen mit integrierter Decke und Reisetaschen an der Decke mit Magneten (je 33 Liter)

  5. Die nach außen ausziehbare Küche, der Minibar-Kühlschrank, das Bad mit Dusche und das Panoramadachfenster für Sternenhimmel-Momente

  6. Beamer und ausrollbare Leinwand an Bord – weil manchmal nach einem langen Wandertag einfach eine Serie her muss

  7. Aktueller Entwicklungsstand: Technisch zu über 80 % fertig, EU-Zulassung geplant für Herbst, Auslieferung der ersten 50 First Edition-Wohnwagen vor der Sommersaison

  8. Preis: ab 37.000 Euro, mit durchschnittlich 8.000 Euro Zubehör (Solar, größere Batterie, Induktionsherd, Audiosystem) realistisch rund 45.000 Euro


Jetzt bist du gefragt!

Könntest du dir vorstellen, mit einem so futuristischen Wohnwagen wie dem Karoo-Prototypen zu reisen – und was wäre für dich das absolute Must-have-Feature: das aerodynamische Design, die aufklappbare Seitenwand oder doch etwas ganz anderes? Schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!


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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Messepodcast. Ich bin Nele und heute an einem ganz besonderen Stand in Halle elf, und zwar bei, wie spricht man's aus?

Karoo.

Karoo?

Ja.

Karoo, Karoo.

Karoo, Karoo.

Genau, das ist ein finnisches Unternehmen und ich bin da heute auf den Stand gestolpert heute Morgen. Da haben wir uns zum ersten Mal kennengelernt, lieber Max. Herzlich willkommen erst mal.

Danke schön.

Ähm, weil Karoo hat einen Wohnwagen designt, ich glaube, im Moment noch 'n Prototypen, der alles so sprengt, was ich bisher kenne aus dem Wohnwagenbereich.

Das ist richtig.

Und den wollte ich mir jetzt mal anschauen, aber vielleicht stellst du dich erst mal kurz unseren Hörern vor und sagst, was Karoo eigentlich ist.

Ich stell mich mal ganz kurz vor. Ja, mein Name ist Maximilian Leroux. Ich, äh, bin ein halber Finne und ein halber Deutscher mit 'nem französischen Nachnamen, bin aber in Bayern geboren, also ein richtiger, äh, äh, Weltenbummler und auch bei Karoo bin ich ein Tausendsassa und mach alles mögliche von Einkauf über Produktion bis hin zu Händler-, äh, beziehungen. Äh, Karoo ist eine finnische Marke, zeichnet sich dadurch aus, dass wir wie, wie viele finnische Brands ein sehr zeitloses Design haben. Wir versuchen immer, Dinge zu tun in Finnland, die gut aussehen und praktisch sind und auch in zwanzig Jahren noch gut aussehen und immer noch so praktisch sind. Äh, die Idee, dieses Unternehmen zu bauen, kam eigentlich aus, aus der Bauwirtschaft. Einfach mit der Idee: Könnte man nicht einen Anhänger haben, wo ich alle meine Werkzeuge einfach mal ausfahren kann, so wie so 'n Transformer, so was sich alles ausklappt und was ich so brauche. Und dann hat der Gründer das so bisschen weiter überlegt und dann kam er auf die Idee, na, mein Wohnwagen wär ja noch besser, indem man einfach mal alles, äh, kompakt haben kann und dann doch viel Platz schafft. Und das ist die Idee bei diesem Wagen. Es, wir haben gesehen, dass bei Elektroautos zum Beispiel der Trend natürlich noch verstärkt wird, dass weniger und weniger Wohnwagen verkauft werden. Die werden einfach zu groß. Die Menschen wollen keine riesigen Autos haben. Jetzt, wo der Trend zum E-Auto geht, braucht man einen Wohnwagen, den man dann auch ziehen kann. Und mit dieser windschnittigen Aerodynamik, die wir haben, äh, manche erinnert das vielleicht an einen futuristischen Pferdetransporter oder eine Art UFO oder ein umgedrehtes Boot. Äh, auf jeden Fall ist es, ich find, das sieht ziemlich cool aus. Ich kann auch nur allen empfehlen, mal vorbeizukommen. Wir haben ungefähr fünfzig Prozent weniger, äh, Luftwiderstand und dadurch sparen wir unheimlich Energie ein. Man kommt also mit ungefähr dreißig Kilowatt hundert Kilometer weit mit dem E-Auto. Äh, ungefähr, wir ha, wir sind von Helsinki über Lappland nach Norwegen gefahren, haben alle zweihundertfünfzig Kilometer aufgeladen, aber wir hätten auch noch weiterfahren können. Das ist das eine, also das Design, dass es gut aussieht, dass wir Energie sparen. Das andere ist, dass wir das Draußen mit dem Drinnen ver-verbinden wollen. Wenn man in einen kleinen Wohnwagen geht, dann ist man entweder drinnen in der Enge oder man ist draußen. Und in diesem Wohnwagen kann man die Seitentür aufmachen. Dann hat man quasi schon eine Markise und obwohl man drinnen ist, ist man trotzdem irgendwie draußen und umgekehrt. Und all die Dinge, die wir so eingebaut haben, haben, äh, immer diese Idee: Wie kann ich auf 'nem kleinen Raum alles besonders praktisch machen?

Also natürlich ist diese Seitenwand ein absoluter Hingucker. Das war ja auch das, wo ich dachte: "Oh, hallo. Was, was geht hier?" Ähm, man fühlt sich hier natürlich, ja, wie, wie in 'nem Riesenfahrzeug jetzt, weil man eben nicht diese, diese Wände vor sich hat. Ich fand's aber auch, ähm, spannend, dass ihr auch das ganze Sitzen und, äh, das Küchenkonzept irgendwie komplett neu gedacht habt. Ähm, ich beschreib das mal für unsere Hörerinnen und Hörer. Also die, die, äh, Sitzecke ist eigentlich 'ne Sitzreihe. Ähm, da kann man bis zu drei Personen, würd ich mal sagen, gut unterbringen. Dann gibt's noch so 'n, äh, gegenüberliegenden Hocker, den man, ähm, hin- und herschiebt, zwei Hocker, genau, die man hin- und herschieben kann. Der eine steht hier draußen, deswegen hatte ich den grad nicht so im Blick. Und das Besondere an, äh, dieser Sitzgruppe ist eben, dass ich die zum einen in der Neigung verstellen kann und dass ich die dann halt auch flach machen kann für 'ne Schlafgelegenheit, für zwei Personen, würd ich mal sagen.

Genau, ja.

Und das erinnert so 'n bisschen an sehr teure Couchen, die man sich für zu Hause kaufen kann, also auch von der Polsterung her. Ich bin gerade nämlich auf der Suche nach 'ner neuen Couch, deswegen kenn ich da den Markt grade 'n bisschen, ist mir aber alles zu teuer.

Passt dir der Wohnwagen in dein Wohnzimmer?

Ja, genau. Der, nee, der würde leider wahrscheinlich nicht ins Wohnzimmer, aber er würde sehr gut auf die Terrasse passen.

Mhm.

Und, ähm, gegenüber hab ich dann eben ein, eine nach außen ausziehbare Küche, die ich aber auch von innen bedienen kann, wenn ich das richtig sehe.

Das ist korrekt, ja.

Das heißt, ich kann mich also entscheiden. Drunter ist so 'n kleiner Kühlschrank und darüber Stauraum und auch gegenüber liegt das Bad. Da hab ich vorhin schon mal reingespiekert, erinner ich mich jetzt aber nicht mehr, ist auch 'ne Dusche mit drin.

Da ist auch 'ne Dusche drin, ja.

Und das alles halt, ähm, in 'nem sehr aufgeräumten Design. Also ihr habt jetzt hier sehr helle Farben gewählt, mit Ausnahme der, ähm, der Möbelfronten, die sind in so Eichenton, oder?

Ja, und in Zukunft werden wir wahrscheinlich eher hellere Farben benutzen, weil in Finnland ist es traditionell sehr lange sehr dunkel.

Mhm.

Äh, viele denken immer, in Finnland ist kalt, aber die Kälte macht einem eigentlich nichts aus. Es ist eher die Dunkelheit und deshalb mögen wir alles, was viele Fenster und helle Farben hat. Man hat ja auch in diesem Wohnwagen ein riesiges Panoramafenster über sich, wo man die Sterne oder den prasselnden Regen anschauen kann. Man kann sie aber auch komplett verdunkeln. Äh, wir haben an beiden Seiten zwei große Fenster und das bringt natürlich viel Raumgefühl und auch viel Licht. Selbst wenn man, wie gesagt, das ist ja auch nicht größer als 'n Also ein, also wie ein kleiner Woh... Ist jetzt ein kleiner Wohnwagen, aber man hat nie das Gefühl, man ist eingeengt und das gefällt mir persönlich hier eigentlich am besten. Bei diesen Sitzgelegenheiten zum Beispiel, die man als Hocker benutzen kann, das ist das Ende des Bettes auch. Und wenn man sie aufmacht, hat man noch mehr Stauraum und wenn man sie den Deckel, also den Sitz umdreht, hat man ein kleines Tischchen.

Ah.

Man kann das hier umdrehen und dann, dann ist auf der anderen Seite ein Tisch.

Ach, das ist ja cool.

Und so haben wir versucht, dass alles, was wir hier benutzen, äh, mehr als einen, einen Zwecker für uns-

Multifunktional quasi.

Das Polster, an dem du dich gerade anlehnst auf dem Sofa, da ist dein Kissen und deine Decke drin.

Ah.

Die müssen ja auch irgendwo hin während der, während der Fahrt oder tagsüber und anstelle sie irgendwo hinzustopfen, packen wir sie einfach in das Kissen rein. Wenn jetzt Zeit fürs Bett gehen ist, einmal Reißverschluss auf und Decke draußen.

Guck mal, dann war ich doch nicht die Einzige, die diese geniale Idee hatte, quasi Deko mit Funktionalität zu verbinden. Weil ich mache das nämlich auch bei meinen Kissenhüllen. Ich habe so schöne Kissenhüllen im Wohnwagen, da kommen auch immer Handtücher und, und, ähm, Textilien rein. Und dann gibt's noch 'nen schwenkbaren Tisch zum Essen, zum Arbeiten.

Essen, arbeiten oder einfach draußen Stehtisch haben. Wenn man jetzt, äh, nach vorne schaut, sehen wir ja vor uns die Küche und den, und das Bad und da drüber hängt jetzt eine ausrollbare Leinwand und hinter uns sehen wir einen Beamer.

Mhm.

Es hat also ein bisschen was auch vom Glamping. So, na ja, vielleicht hat man dann doch mal nach 'nem langen Tag Fahrradfahren oder, oder Wandern dann das Gefühl, so, jetzt muss ich mir mal irgendwas angucken. Und dann kann man da auf die Leinwand seine Lieblingsserie hin schalten und, äh, oder man macht mal ein Fußballspiel an und steht draußen wie am Stammtisch und unterhält sich mit den Freunden bei einem Bierchen oder einer Apfelschorle.

Was mir jetzt auf den ersten Blick noch so auffällt, ist, wo pack ich meine Klamotten hin?

Ja, also zum einen natürlich in die beiden Kisten, die auch zum, zur Sitzgelegenheit, zum Bett gehören. Und dann sieht man auch hinter uns an der Decke hängen zwei Reisetaschen, die mit Magneten angebracht sind, die jeweils dreiunddreißig Liter Fassungsvermögen haben. Ähm, vor uns haben wir natürlich in der Küche, wahrscheinlich wird der ganze Raum gebraucht für Küche, also für Essen, Besteck, äh, und was man so braucht. Äh, ansonsten muss man, äh, wahrscheinlich einiges im, auch im Auto haben.

Mhm.

Also es ist natürlich auf kleinem Raum, irgendwann hört der Raum dann auf.

Klar, und na-natürlich durch die schönen großen Fenster und durch diese aufklappbare Seitenwand habe ich dann da auch nicht die Gelegenheit, noch mal irgendwie Schränke anzubringen, weil sonst baue ich mir das ja wieder so zu, wie du gesagt hast, dass du es gerade nicht wolltest.

Genau, ja. Das ist halt dann sozusagen, wenn man das, man kann nicht beides haben.

Mhm.

Äh, es ist also kleiner Raum, irgendwann hört's dann auf. Aber ich glaube, wir haben, wahrscheinlich haben die meisten Leute, ich auch, immer viel zu viel dabei. Äh, vielleicht zwingt es einen dann auch mal, bisschen weniger mitzunehmen. Äh, eine Sache: Wir haben natürlich einen sehr kleinen Kühlschrank, der erinnert vielleicht so an eine Minibar in einem Hotel.

Mhm.

Viel passt da nicht rein. Man muss dann schon, äh, entweder mehr haltbare Sachen dabeihaben oder öfter mal einkaufen oder mit dem Camper einfach an einem See stehen und dann Fisch angeln.

Ja, bei euch geht das noch in Finnland.

Bei uns geht das wunderbar, ja.

In Deutschland, da hauen sie dir direkt auf die Finger, wenn du da die Angel auswirfst.

Das stimmt, ja.

Und ich hatte ja vorhin schon angedeutet, das, was ihr jetzt auf der Messe habt, sind noch Prototypen, hattest du mir vorhin gesagt.

Stimmt.

Wann, wenn jetzt jemand zuhört und sagt, "Boah, das klingt gut, ich möchte so ein Ding haben", was ist denn da so ein möglicher realistischer Zeitraum?

Also wir haben jetzt ein, ein Messespezial, äh, wenn man noch bis Ende September bestellt, kriegt man auch in diesem Monat noch einen Liefertermin dann gesagt für die ersten fünfzig unserer, unserer First Edition. Äh, wir haben, wie gesagt, das sind zwei Prototypen. Der, wir haben eigentlich drei, der erste steht bei Thule am Stand, äh, und dann der zweite und dritte sind bei uns. Mit diesem, in dem wir gerade sitzen, sind wir, wie gesagt, Tausende von Kilometern gefahren. Wir sind also technisch über achtzig Prozent fertig.

Mhm.

Es sind wirklich so Kleinigkeiten, wo man merkt, schließt denn die Tür richtig und geht das Kabel da auch rein und, und solche Sachen, äh, die noch gemacht werden müssen. Das ist so 'ne ganze Liste, aber das ist alles so, das eine dauert eine Stunde, das andere einen halben Tag, aber es ist jetzt im Großen und Ganzen nicht mehr so viel. Wir wollen-- eine Sache wollen wir noch machen, ein bisschen Gewicht rausnehmen. Wir haben derzeit, also so wie wir jetzt hier sitzen, tausenddreihundert Kilo Gewicht. Leergewicht ist tausendfünfzig. Äh, wenn wir noch hundert Kilo irgendwo rausnehmen können, damit die Leute dann doch eben genug Zulast haben. Äh, der Plan ist jetzt, noch im Herbst, äh, 'ne Zulassung für die EU zu machen. Also wir bauen noch einen, mit dem wir dann so richtig testen noch mal, so tausend Mal die Tür auf und zu und tausend Mal das Bett raus und rein und was man all jeden Knopf drücken und was man so alles versucht, kaputtzumachen, um zu sehen, dass man die meisten, äh, Kinderkrankheiten also schon vorher rausbekommt. Und dann hoffen wir natürlich, dass von unseren vielen Fans, das, die wir haben, dann auch die uns manche Dinge, die wir vielleicht noch übersehen, dann doch vergeben. Wir werden uns auch um jeden Einzelnen kümmern, dass sie auch Spaß daran haben, weil wir auch wissen, dass, äh, ein, ein neues Produkt kann immer noch mal was-

Ja.

-haben an Fehlern, aber wir wissen auch, dass jeder, jede Werbung, jedes Marketingmaterial eigentlich nichts ist dagegen, wenn, wenn das Ding auf der Straße fährt oder auf dem Campingplatz steht. Das ist ja ein Hingucker. Da, da werden die Leute schon gucken: "Was ist das denn?"

Ja, das, das würde ich auch sagen. Ich meine, so 'ne Messe ist da ja auch ganz gut zum Testen, ne, wenn dann da tausende Leute überall reißen und drücken.

Genau.

Da könnt ihr dann auch noch mal sehen, wo die Schwachstellen liegen.

Wir sind heute am fünften Tag. Ich habe gefühlt jeden Tag hundert Mal dieses, das Sofabett auf und zu gemacht. Äh, und ja, noch mal zum Liefertermin, um das noch mal genau zu beantworten. Also wir möchten Anfang des Jahres anfangen, die, die, die Wohnwagen zu bauen.

Mhm.

Die ersten werden sie noch vor der, äh, vor der nächsten Reisesaison im Sommer bekommen. Das ist zumindest der Plan. Es gibt immer mal Überraschungen, aber wir, wir, wir halten zumindest jetzt mal daran fest, weil wir natürlich auch für uns wirtschaftlich gesehen jetzt nicht dieses, äh, Zeitfenster verpassen wollen.

Klar.

Das wäre auch, äh, nicht gut.

Und wenn du sagst, dass man den jetzt schon bestellen kann, dann habt ihr ja schon Preise dafür.

Wir haben Preise, so wie der hier auf der Messe steht, fängt der ab siebenunddreißigtausend Euro an. Äh, im Durchschnitt haben die meisten, äh, ungefähr achttausend Euro an Zubehör dazu gepackt.

Mhm.

Also so was wie die Solarzelle oder eine größere Batterie, also fuffzehn Komma eins, äh, Kilowatt-Batterie oder ein, den Induktionsherd anstelle von Gas. Oder man möchte eben die, die, die, das Audiosystem mit drin haben. Es gibt da so viele Kleinigkeiten, die echt schön sind dran. Manches sind so Sachen, was ich auch hier merke, so: Eigentlich braucht, braucht man's nicht, aber wenn man's erst mal hat, will man's nie wieder loswerden.

Mhm.

Und, äh, also man muss schon damit rechnen, dass es ungefähr fünfundvierzigtausend Euro kostet, um es ganz ehrlich zu sagen.

Ja.

Ähm, das ist, äh, schon der Preis von einem Boot oder einem Mittelklasse-PKW.

Aber im Wohnwagenbereich nicht mehr so unüblich.

Genau, ich habe auch gesehen, was das mittlerweile kostet.

Auch bei den, ich sag mal, auch bei den Standardwohnwagen, so von den großen Herstellern, da bist du mit, mit einer gewissen Ausstattung ab einer bestimmten Größe auch häufig schon in dem Bereich drin. Also das sind jetzt keine Preise, die, äh, wo jetzt jeder sagt: „Oh Gott, für einen normalen Wohnwagen zahle ich ja nur zwölf acht, so wie vor fünfzehn Jahren", sondern da hat sich auch einiges getan.

Es haben sich auch wenige erschrocken hier.

Nee.

Also die meisten haben da, manche haben sogar gedacht, es würde viel mehr kosten.

Mhm.

Also es war jetzt, ich sagte, es war im grünen Bereich. Es gibt ja immer Leute, denen ist alles zu teuer, aber, aber so gesehen, die meisten haben schon, die wissen schon, was so was kostet.

Ja, also ich sage mal, wenn man ein bisschen Marktüberblick hat-

Mhm.

-dann weiß man auch, wie die Preise generell gestiegen sind, einfach in den letzten Jahren, wegen auch, ja, was da so alles kam halt mit, äh, Produktionskosten und so weiter. Ähm, also ich bin jetzt auch nicht so überrascht davon.

Umso mehr ist es vielleicht wichtig, dann auch darauf noch mal zu, zu achten, was wir an Verbrauch eben verringern durch unsere, unser Design. Wenn man einen Benziner fährt oder einen Diesel oder ein E-Auto, man verbraucht doch wesentlich weniger, als wenn man mit dem, mit dem, äh, Benziner eine, so eine Wand hinter sich herzieht.

Hattet ihr es jetzt nur mit dem Stromer getestet, diese langen Fahrten, oder auch mal mit dem Verbrenner?

Wir sind nur mit dem Stromer gefahren.

Mhm, okay.

Aber die, der Vorteil der Aerodynamik, der gilt ja für alle.

Ja.

Weil sich die Luft hinter dem Auto sammelt und wenn dann diese gebündelte Luft in eine gerade Wand reingeht, dann bremst eben der Wohnwagen einen aus.

Mhm.

Und wenn man diese dann ableiten kann, dann hat man natürlich sofort mehr, äh, also weniger Widerstand, weniger Verbrauch. Und wir haben auch gemerkt, wenn wir gefahren sind, ob es bergauf, bergab war. In Norwegen sind ja auch nicht immer die Straßen die größten, wenn man durch die Berge fährt. Man hatte nie das Gefühl, man wird gedrückt oder man zieht irgendwas. Es, es fuhr einfach wirklich locker, weil er so schmal ist, kann man auch seine normalen Außenspiegel vom Auto benutzen.

Okay.

Und mit der Rückwärtskamera, äh, vom Auto haben wir auch gut einparken können. Wir bieten zwar auch eine, eine Kamera für den, für den Wohnwagen an, für hinten, aber persönlich gesehen, das war gar nicht schlecht.

Mhm.

Man sieht ja an die Seiten und dann mit der Kamera, man konnte gut einparken. Er lässt sich unheimlich einfach manövrieren und, äh, man kann auch mit der Hand verschieben, wenn man sagt, ich möchte noch mal nach links oder nach rechts rücken.

Mhm.

Ist ja nicht so schwer. Sehr angenehm. Und man kann einfach mal an der Straße irgendwo anhalten, die Tür aufmachen, die Landschaft genießen, sich einen Kaffee kochen und dann weiterfahren.

Ja, ist auf jeden Fall ein sehr, sehr innovatives Konzept. Sehr, auch, ich find's auch visuell sehr ansprechend. Also auf gut Deutsch gesagt schön.

Ja, genau.

Und, ähm, schaut es euch an, wenn ihr noch auf den Caravan Salon kommt. Wie gesagt, Halle elf. Jetzt musst du mir noch mal mit der Standnummer helfen.

C fünfzehn.

C fünfzehn. Ähm, ist auf jeden Fall mal wert, dass man da einen Blick reinwirft. Ihr müsst ja nicht unbedingt sofort kaufen, aber ich finde auch immer mal wieder, wir regen uns immer auf, dass es kaum was Neues gibt und dass man immer irgendwie gefühlt häufig dasselbe sieht. Und jetzt, ähm, ja, haben wir jetzt wirklich mal was entdeckt, was komplett anders ist und da habe ich mich richtig drüber gefreut heute den ganzen Tag. Also schaut es euch an, stellt Fragen. Hier sind sehr viele nette Leute am Stand, die auch sehr gerne Auskunft geben und dir vielen Dank.

Gerne.

Euch viel Erfolg, dass alles jetzt auch in der Produktion klappt mit der Serie.

Das hoffen wir auch. Schön, dass du da warst und haben auch wir eine Freude, ein bisschen mehr über unseren Wohnwagen zu erzählen.

Danke schön. Viel Erfolg noch.

Danke.

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