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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele und neben mir in Halle vierzehn steht Lukas Schwer. Und Lukas Schwer ist bei AL-KO Fahrzeugtechnik beschäftigt und hat ein ganz spannendes Produkt, was insbesondere mich auch persönlich sehr interessiert, nämlich einen neuen Rangierantrieb für Wohnwagen. Herzlich willkommen, Lukas.
Ja, danke schön. Danke auch, dass du bei uns in der Halle bist.
Ja, sehr gerne. Äh, wir waren ja schon lange verabredet. Ich bin ganz gespannt. Stell du dich doch noch mal ganz kurz unseren Hörerinnen und Hörern vor.
Genau, also wie erwähnt, Name Lukas, Lukas Schwer, seit mittlerweile fünfzehn Jahre bei AL-KO. Äh, ich bin da Produktmanager, äh, seit diesen fünfzehn Jahren und ebenfalls auch Produktmanager von Rangierantrieben. Und drum heute geht's ja um unseren neuen Rangierantrieb, den Mammut Galaxy, den wir euch jetzt einfach hier ganz kurz gerne vorstellen würden.
Wir haben ja den Mammut, den Vorgänger quasi, bei uns am Wohnwagen verbaut, jetzt seit vielen Jahren. Äh, der ist auch immer von Wohnwagen zu Wohnwagen mitgewandert und ist ein recht potenter Rangierantrieb, mit dem wir persönlich sehr gut zurechtkommen. Ich habe jetzt aber schon gesehen, bei der neuen Version, da gibt's wirklich einige Neuerungen und auch einige Optimierungen. Kannst du uns einmal an das Produkt heranführen beziehungsweise durch die Neuerungen durchführen? Gerne auch physisch, äh, der steht ja hier vor uns an 'nem, äh, Demonstrationschassis befestigt. Ich hoffe, ich darf auch gleich mal selber ein bisschen probieren.
Ja klar, darum sind wir ja hier, ja.
Da werdet ihr dann ein paar komische Geräusche hören, aber vielleicht erklärst du uns einmal, was jetzt wirklich neu ist.
Genau, also wie gesagt, äh, unser alter Mammut ist jetzt mittlerweile achtzehn Jahre alt und wir bei AL-KO haben uns vor dreieinhalb Jahren dazu entschieden, wirklich den Rangierantrieb komplett zu überarbeiten, auch komplett neu zu denken. Und im Wesentlichen war uns damals das Wichtigste überhaupt, dass wir den Rangierantrieb so leicht wie möglich machen. Ja, jeder, äh, im Wohnwagenbereich hat, äh, irgendwann mal seine Zuladungsprobleme. Die Zubehör, die Zubehörartikel sind immer schwerer und drum ist es uns hier jetzt wirklich gelungen, einerseits beim System selber, was wir haben, also ohne die Energieversorgung, haben wir richtig, richtig viel Gewicht rausgeholt. Ähm, der geht jetzt los bei nur fünfundzwanzig Kilogramm. Als Vergleich, der alte Mammut, der lag bei zweiunddreißig Kilogramm, also da haben wir schon sieben Kilogramm rausgeholt. Und was auch immer ein Thema war, ist eben die Energieversorgung mit einer sehr großen Batterie, sei es eine AGM-Batterie oder eine Lithium-Ionen-Batterie. Die wiegen, also so eine Lithium-Ionen-Batterie, wo wir jetzt hier auch im Demomodell verbaut haben, die wiegt ungefähr so fünf Kilogramm. Ja, also da haben wir dann auch noch, äh, das Thema Gewichtseinsparung uns angeschaut und es ist jetzt wirklich möglich und das ist das innovative Neue an dem Produkt: Wir haben das Steuergerät hier jetzt wieder rausgezogen aus dem Mammut. Das wird wieder im Innenbereich montiert und auf dem Steuergerät ist jetzt die Möglichkeit vorhanden, solche Werkzeugakkus von der deutsche Firma Metabo, äh, draufzuschieben. Die bringen eben auch den Vorteil, so Werkzeugakku hier für so einen zweieinhalb Tonnen Wohnwagen, ähm, die wiegen zusammen zwei Kilogramm. Ich habe vorher schon erwähnt, die Batterie wiegt fünf Kilogramm. Also da holen wir auch noch mal drei Kilogramm raus. Also insgesamt mit Energieversorgung ist das System ganze zehn Kilogramm leichter.
Das heißt also, in den fünfundzwanzig waren's, in den fünfundzwanzig Kilogramm ist das Steuergerät schon dabei-
Richtig, ja.
-aber die Energieversorgung noch nicht.
Ja.
Das heißt, die kommt oben drauf.
Genau.
Und da habe ich dann entweder die fünf Kilo von der Lithium-Ionen-Batterie, die ist auch sehr kompakt, oder die zwei Akkus, je nach, ähm, Fahrzeuggewicht kann ich da auch noch leichtere nehmen, Fragezeichen?
Ja, wir haben beim Mammut Galaxy eigentlich einen neuen Weg eingeschlagen. Wir bieten auch eine Version an für alle Wohnwagen, die bis achtzehnhundert Kilogramm gehen. Dann braucht man nicht das große Werkzeugakkupaket von Metabo, sondern es gibt auch noch ein kleineres Werkzeugakkupaket mit vier Amperestunden. Man braucht immer zwei Akkus und diese Akkus wiegen zusammen ein Kilogramm. Also man spart sich noch mal ein Kilogramm. Das Schöne ist eigentlich, was jetzt schon viele hier auf der Messe auch erwähnt haben, dadurch, dass die Akkus wirklich so leicht montierbar sind, äh, man kann vor Fahrtbeginn in den Urlaub die Akkus abziehen, ins Auto legen und dann spart man sich selbst dieses Gewicht bei der Fahrt in den, in den Urlaub sozusagen.
Okay. Also ich habe dann gegenüber dem alten Mammut, nenne ich den jetzt mal, entweder zehn oder elf Kilo Gewichtsersparnis.
Richtig, ja.
Je nachdem, was ich für ein Akkupack nehme.
Genau. Ja, es gibt Lithium-Ionen-Batterien, die sind relativ leicht und kompakt. Es gibt aber auch AGM-Batterien, Autarkiepaket, da wiegt eine Batterie sechsundzwanzig Kilogramm.
Ja.
Also je nachdem, welche Batterie man hat, äh, unterscheidet sich ein bisschen die Gewichtseinsparung.
Wir haben ja 'ne AGM-Batterie bei uns und das ist jedes Mal ein Rieseneck, die auszubauen. Das ist wirklich nervig. Liefert ihr die Lithium-Ionen auch mit, wenn, wenn man den bei euch bestellt?
Ja, ähm, also was, was noch ganz wichtig ist zu erwähnen, das ist eine Entweder-oder-Entscheidung. Man braucht wirklich nicht beides, äh, eine Batterie und Werkzeugakkus. Der Rangierantrieb funktioniert auch nur mit Werkzeugakkus. Oftmals ist eine Batterie ja schon vorhanden, dann kann man den Rangierantrieb da auch anklemmen. Aber falls noch keine Batterie vorhanden ist, wir haben in unserem Lieferumfang auch eine Lithium-Ionen-Batterie. Wir haben eine AGM-Batterie mit fünfundsiebzig Amperestunden für das Autarkiepaket. Also ist alles bei uns bestellbar.
Und die Akkus, die besorge ich mir dann selber?
Die gibt's bei uns auch. Also die, die Akkus werden in einem Paket von uns angeboten. Das sind immer, in dem Paket sind zwei Akkus, je nachdem, welche Größe man hat. Also wie gesagt, für achtzehnhundert Kilogramm eignen sich die ganz kleinen. Alles über achtzehnhundert Kilogramm beim Einachsbereich bis zweitausendfünfhundert Kilogramm oder ein Tandem kann ja auch sein. Ein Tandem bis dreier, äh, dreitausendfünfhundert Kilogramm, da brauchen wir auch nur diese zwei Werkzeugakkus und wir liefern auch gleich das passende Ladegerät mit.
Ach so, also Tandem brauche ich dann nicht vier.
Doch.
Also für jeden zwei.
Vier Antriebe brauchen wir, zwei Vorderreifen, zwei Hinterräderreifen, ähm, aber es, man braucht nur zwei Werkzeugakkus.
Ach, das ist ja verrückt.
Also keine zwei Steuergeräte und keine vier Akkus, sondern der Tandem bringt die volle Performance auch mit diesen zwei Werkzeugakkus. Gar kein Problem.
Okay, ist ja durchaus auch ein Thema bei unseren Nutzerinnen und Nutzern. Ich weiß, dass etliche da mit Tandem unterwegs sind. Jetzt, bevor ich jetzt noch ein bisschen hier spielen darf, verrat doch noch mal was zum Preis, bitte.
Genau. Also wir haben, äh, UVP-Preise einfach mal als Orientierung. Ich spreche jetzt mal ohne die Energieversorgung, also wenn es wirklich nur der Rangierantrieb sein soll, die achtzehnhundert Kilogramm Variante, äh, die gibt's ab zweitausend Euro.
Mhm. Plus Montage.
Ohne Montage. Ja, das ist wirklich der UVP-Preis, wie man auch im Internet bestellen kann oder beim Händler des Vertrauens. Die größere Variante, die zweitausendfünfhundert Kilogramm Variante, die kostet zweitausenddreihundert Euro, äh, also dreihundert Euro Unterschied zu der achtzehnhundert Kilogramm Variante und die Tandem-Version, ähm, die liegt aktuell bei viertausenddreihundert Euro.
Okay, also die mit den vier Antrieben.
Ja. Das Lustige an der, an der ganzen Sache ist eigentlich, äh, der Mammut ist achtzehn Jahre alt. Ähm, wir haben den komplett optimiert hier. Klar, neue Bauteile, bessere Verfügbarkeit. Wir sind ein bisschen preisattraktiver wie der alte Mammut.
Mhm. Und die technischen Neuerungen beziehen sich jetzt nicht nur auf die Energieversorgung, sondern ich, ich sehe auch, der ist, glaube ich, ein bisschen kleiner als der, den wir verbaut haben.
Richtig, ja. Also wir haben, wie gesagt, das Steuergerät, was noch beim alten Mammut integriert war, das haben wir wieder rausgezogen zur Montage im Innenbereich für die Schnittstelle der Werkzeugakkus. Und wir haben eigentlich, äh, den Rangierantrieb klein und kompakt gebaut, da wir einfach, äh, den Raum in der Walze ausgenutzt haben. Also die Walze ist vom Durchmesser größer. Ähm, wir haben in der Walze ein sogenanntes mehrstufiges Planetengetriebe. Das zeichnet sich einfach dadurch aus, dass es leicht, kompakt, kraftvoll und sehr energieeffizient ist. Und das ist das Schöne, ähm, der ist mehr als die Hälfte kleiner wie der alte Mammut, ähm, und das sieht man hier eigentlich ganz eindeutig, dass das wirklich ein kleines Kraftpaket ist.
Mhm.
Genau. Vielleicht noch als Ergänzung: Ähm, neben dem Gewicht war auch immer das Thema Geschwindigkeit bei uns im Fokus.
Oh ja.
Ja, wir haben, unser alter Mammut, der war wirklich sehr, sehr langsam.
Das ist eine Schnecke.
Der ist eine Schnecke, ja. Dafür ist er wirklich kraftvoll. Ähm, im Endeffekt ist es so ein kleiner schöner Nebeneffekt durch die Werkzeugakkus. Die haben achtzehn Volt. Ja, so eine klassische Batterie hat zwölf Volt.
Mhm.
Bedeutet einfach, äh, achtzehn Volt, sage ich ganz einfach, ist mehr wie zwölf Volt. Wir können hier jetzt viel, viel schneller rangieren. Ja, also es ist wirklich mehr wie, wie ein km/h möglich, äh, und das ist wirklich eine deutliche Geschwindigkeitssteigerung gegenüber dem Mammut und auch gegenüber unseren Marktbegleitern.
Und wenn ich jetzt da eine höhere Geschwindigkeit erziele, ist dann auch, frag ich jetzt mal ganz blöd, die Batterie schneller leer oder wie lang, also ungefähr, wie lang kann ich denn damit rechnen, dass ich da rangieren kann?
Genau, also mit so einem Akku-Paket rechnen wir, äh, es kommt ganz darauf an, Untergrund, Steigung et cetera, dass man da zwischen zwanzig und dreißig Minuten rangieren kann. Das ist aus unserer Sicht vollkommen ausreichend. Ich habe vor vier Jahren auf dem Caravan Salon hier recherchiert, dass so ein durchschnittlicher Rangiervorgang zwei, drei Minuten dauert. Ja, also da sind mehrere Rangiervorgänge möglich. Ähm, somit ist die Leistung oder die Kapazität völlig ausreichend für so einen Rangiervorgang.
Okay, dann würde ich einmal die Fernbedienung übernehmen.
Genau.
Wenn du mir vertraust.
Immer.
Bisschen Übung haben wir, ja. Okay, ich teste jetzt mal, ob das stimmt mit der Geschwindigkeit. Oh ja. Also er ist auf jeden Fall deutlich schneller als unserer. Und ich sehe hier noch zwei Tasten.
Genau.
Bevor ich die drücke, äh, frage ich erst mal, mach ich es nicht so wie zu Hause, sondern frag erst mal, wofür die gut sind.
Nee, also wir haben eigentlich, das Schöne ist an der neuen Fernbedienung, wir haben hier 'ne, 'ne Plus- und Minus-Taste.
Mhm.
Die kann man dann gleich auch noch für andere Dinge benutzen. Das erkläre ich dann im Nachgang. Ähm, jetzt, wenn der Rangierantrieb angestellt ist und wirklich fahrbereit ist, kann man wirklich mit der Plus-Taste, ist ein bisschen eine Sicherheitsfunktion, wenn man die gedrückt hält und geradeaus fährt, dann ist das sozusagen beim Galaxy der Raketenmodus. Ja, da ist man wirklich schnell.
Der Turbo.
Der Turbo. Da ist man wirklich ganz schnell unterwegs mit den 1,0 km/h.
Ja.
Das Schöne ist, man kann nur geradeaus fahren mit der Geschwindigkeit. Sobald man wirklich um die Kurve will, drosselt das System automatisch die Geschwindigkeit runter, einfach aus Sicherheitsfaktoren.
Dass es keine, keine Unfälle gibt.
Genau. Auf der anderen Seite ist es ja so, beim Rangieren geht es nicht immer darum, wer der Schnellste ist, sondern es geht ja wirklich darum, den Wohnwagen sicher anzukuppeln, sicher in die Garage zu parken, sicher am Carport zu platzieren und deshalb gibt es ja eigentlich noch das Gegenteil, die Minus-Taste. Wenn die dauerhaft gedrückt bleibt, kann man wirklich ganz langsam, präzise, millimetergenau den Rangierantrieb beziehungsweise den Wohnwagen dorthin platzieren, wo man haben will.
Ich probiere noch mal. Das ist nämlich tatsächlich immer bei der Ankuppelei so ein Thema, dass man da bei den bisherigen Systemen, auch bei den Mitbewerbern übrigens, immer hin- und herfahren muss, bis man dann wirklich das, äh, Kupplungsmaul direkt über der, äh, über dem Kugelkopf hängen hat. Das ist immer auch je nach Untergrund, aber hier funktioniert das gut, ja. Und hier mit der langsamen Taste kann ich auch ums Eck fahren, sozusagen.
Genau.
Nur nicht mit der schnellen.
Nur nicht mit der schnellen. Die Langsamtaste erlaubt alles.
Cool.
Dreihundertsechzig-Grad-Drehung, über Bordsteinkanten mit vier Zentimetern fahren gehen.
Ja, ich wollte gerade fragen, hier diese schicken Betonsteine, die ihr hier habt, die sind nicht nur zur Zier da. Also da darf man ...
Auch mal gern drüberfahren.
Okay, ich teste mal. Sehr gut. Okay, wie viel, wie hoch sind die jetzt?
Die sind jetzt hier sechs Zentimeter. Gut, man muss dazu sagen, äh, Ehrlichkeitshalber, das Demomodell ist jetzt auch ein bisschen leichter wie ein Wohnwagen.
Ja, das stimmt.
Aber wir, wir geben draußen eben an, äh, mit dem Rangierantrieb Mammut Galaxy kann jeder Wohnwagen Hindernisse so einen abgesenkten Bordstein bis zu vier Zentimeter überwinden.
Und Steigungen ungefähr, weil bei uns ist auch ganz oft und ich weiß auch bei vielen anderen, äh, dass man dann mal irgendwo an 'nem blöden Campingplatz, abschüssigen Hang steht oder irgendwie die Parzelle halt auch so ein bisschen abschüssig ist oder so. Oder ich weiß, dass man das eigentlich nicht darf, aber es passiert halt auch schon mal, dass man irgendwo un, äh, unvorhergesehen mal abkuppeln muss, weil man über irgendeine Brücke nicht drüber kommt oder um irgendeine Kurve und da ist es abschüssig. Was packt der an Steigung?
Genau, also wir haben eine maximale Steigung von fünfunddreißig Prozent.
Mhm.
Das ist klar, das schafft er nicht bei dem Tandem, sondern das schafft er bei einem Wohnwagen mit dreizehnhundert Kilogramm. Bei einem Wohnwagen mit zwei Tonnen haben wir ungefähr zweiundzwanzig Prozent, also das ist auch ein Top-Wert.
Mhm.
Ja, und in der ganz großen Version beim Tandem schafft er immer noch fünfzehn Prozent, ja.
Mhm.
Also die ganz großen Wohnwägen fünfzehn Prozent, da kann man wirklich nur viele Steigungen damit bewältigen.
Ja, ich denke gerade an 'nen, an 'nen Berg, den, äh, es zu meinem Elternhaus hochgeht, der hat vierzehn Prozent. Also da kommt man nur mit strammen Waden mit dem Mountainbike hoch. Für euch getestet. Ähm, ja, also da würde ich mal sagen, da kann man mit umgehen. Ja, sehr schön.
Vielleicht noch ganz zum Schluss nur eine Ergänzung zu der Fernbedienung, dass wir das eigentlich Vollständigkeitshalber noch haben. Wir haben natürlich auch die Fernbedienung komplett neu gedacht.
Mhm.
Wir haben jetzt wirklich einen schönen LCD-Display, ein Farbdisplay, wo man die, die ganzen Fahrmodis sehen kann. Unser bewährter Joystick bleibt erhalten beim Mammut. Ja, mit dem haben wir ja sehr gute Erfahrungen gemacht. An- und Ausschaltknopf, Laden der Fernbedienung über, über ein USB-C-Kabel.
Das finde ich gut. Dann hat man nicht immer die ollen Batterien, an die man denken muss, weil die, äh, sind bei uns nämlich immer irgendwo.
Genau. Dann haben wir noch eine Taschenlampenfunktion, wenn man in der Nacht ankuppeln will.
Ja.
Und ich habe es ja vorher schon gesagt, plus und minus hat noch eine kleine Funktion, weil der Mammut ist und bleibt ein vollautomatischer Rangiertrieb. Ja, heißt kein Kurbel, kein Schwenken et cetera, sondern wenn man die Kreistaste und die Minustaste, wir sind jetzt gerade angestellt, für drei Sekunden drückt-
Ah.
Dann fährt der, man hört es hier auch.
Ja.
Dann fährt der wirklich, ohne irgendwas zu machen, komplett vollautomatisch weg vom, vom, vom Reifen, vom Wohnwagen. Ähm, genauso geht es dann auch wieder andersrum, vollautomatisch hin, das An- und Abschwenken sozusagen. Ja, also das ist einfach das bewährte Mammut-System, ist ein vollautomatisches Rangiersystem.
Das hatte ich jetzt total übersehen, dass da ja auch noch irgendwelche Tasten da sein müssen zum An- und Abschwenken.
Genau.
Okay.
Wir können den gerne auch noch mal ranfahren.
Also Fernbedienung vereinfacht im Grunde von den Tasten her.
Ja.
Und, ähm, ja, Display habt ihr jetzt statt der quasi, na analog war sie ja nicht-
Statt kein Display.
Aber statt kein Display, genau, statt vielen Tasten und Lichtern, die da blinkten, wo man dann teilweise anrufen musste, wenn es irgendeinen Fehlercode gab, weil man nicht genau, weil man wieder nicht in die Bedienungsanleitung geguckt hat. Genau, was ist denn eigentlich, wenn hier irgendwie, äh, Fehlercodes passieren? Also wenn, ich habe zum Beispiel einmal aus Versehen, äh, die Fernbedienung ausgeschaltet, während der noch im-
Mhm.
Abstellprozess war und dann hingen wir in der Waschanlage und mussten den Michael Duckek nerven.
Also das Schöne ist eigentlich an der Fernbedienung, ist jetzt durch den Farbdisplay haben wir auch eine, äh, äh, Kommunikationsmöglichkeit, äh, mit dem Endkunden. Also die, die Fernbedienung hat, ah, in den Einstellungen wirklich auch ein Menü, wo die einzelnen Fehlercodes aufgelistet werden, wenn was passiert ist. Ähm, dann haben schon mal unsere Endkunden, unsere Anwender eine Möglichkeit dort, äh, mit dem mitgelieferten, äh, Handbuch mal nachzuschauen, was gibt es da für Lösungen. Wir bieten auch den Händlern viel, viel, viel mehr Freiheit jetzt in der, äh, was Fehlercodes und Reparaturmöglichkeiten angeht. Im Steuergerät haben wir eine Auslesemöglichkeit über USB-C, Laptop anschließen, dann können wir die Software anpassen. Und ganz zum Schluss haben wir natürlich auch einen, ja, ich würde mal sagen, einen Master-Modus, ähm, wo wir einfach bei AL-KO, äh, wenn der Rangiertrieb dann bei uns ist, äh, wenn irgendwas sein sollte, dann können wir viel, viel, viel mehr einstellen als beim vorherigen, ja. Also bei allen Ebenen, Endkunde, Händler, Hersteller, haben wir eigentlich die Diagnosemöglichkeit.
Und letzte Frage, weil das auch garantiert, äh, immer wieder kommt: Kann ich den selber nachrüsten an meinem Fahrzeug oder würdest du empfehlen, auch gerade weil du jetzt gesagt hast, ja, Einstellungen anpassen und so Anpressdruck, dies, das, äh, lieber in der Fachwerkstatt?
Genau, also der, der Anpressdruck und die Software, das ist alles voreingestellt. Das ist gar kein Problem. Äh, der Rangiertrieb wurde auch entwickelt für den Selbsteinbau. Gerade das mit den Werkzeugakkus vereinfacht das nämlich unglaublich. Ja, also man braucht nicht gerade groß, äh, Elektrokenntnisse haben mit der Batterie anschließen et cetera, sondern man nimmt die Werkzeugakkus, schiebt sie aufs Steuergerät. Ähm, wir bieten den Rangiertrieb bei uns im Webshop an zum Kaufen. Der wird dann zu Ihnen nach Hause geschickt. Die Händler draußen am Markt werden es auch anbieten, den Rangiertrieb bei sich online zu bestellen und dann ist der für alle, die, äh, sagen, ich, ich bin handwerklich begabt, ich krieg das hin, äh, ist der auch für den Selbsteinbau gemacht.
Okay, perfekt. Dann wünsche ich jetzt noch schöne letzte Messestunden sind es ja nur noch, bis die Folge rauskommt. Viel Erfolg weiterhin.
Danke schön.
Und ja, schönen Tag noch. Euch auch da draußen. Hört uns weiter. Bis dann, ihr Lieben. Tschüss.