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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele und schon wieder für euch auf dem Caravan Salon in Düsseldorf unterwegs, wieder mal in der Zubehörhalle. Und da habe ich was ganz Spannendes entdeckt, nämlich die Firma Rattle Stop. Die machen was, was ganz viele Probleme löst für Camperinnen und Camper, nämlich eine ganz neue Art von Geschirrsicherungen. Bei mir ist jetzt Norbert, Geschäftsführer und auch Erfinder dieses Systems, habe ich mir sagen lassen.
Genau, hallo, grüß dich.
Genau, herzlich willkommen bei uns. Norbert, sag du doch mal bitte in kurzen Worten unseren Hörerinnen und Hörern: Was ist die Firma Rattle Stop? Wer seid ihr? Wo sitzt ihr? Und ja, was macht ihr?
Wir sind im Endeffekt drei Camper-Kumpels, die erkannt haben, dass das Geschirre im Schrank ja gerne Ärger macht. Und wir haben leider auch alle reich voll Erfahrung gemacht, die es so gibt. Und da wir feststellen mussten, dass die Mitbewerber tolle Produkte haben, aber eben nicht alle Aspekte berücksichtigt haben, fingen wir vor sechs Jahren an, einfach was selbst zu forschen und daraus entstand Rattle Stop.
Mir ist es direkt ins Auge gestochen, weil zum einen bietet ihr sehr viele verschiedene Module an und zum anderen sind die aus meinem Lieblingswerkstoff Holz gebaut. Und das ist ja nicht nur ein Nachhaltigkeitsaspekt, der da eine Rolle spielt, sondern auch so, ich finde, das macht gleich so ein Fahrzeug wohnlicher, wenn man nicht überall nur Plastik oder irgendwelche Verkleidungen hat. Wenn du jetzt deine Produkte beschreiben müsstest, aus welchen Komponenten bestehen die so? Also wie baut ihr die und vor allem, was machen die? Weil das ist jetzt nicht die klassische Geschirrsicherung, die ich so bisher gesehen habe.
Nein. Ähm, uns waren mehrere Aspekte wichtig. A: Es musste pragmatisch sein, es sollte platzsparend sein und leicht und damit war das, äh, Material Holz schon automatisch das Gängige, da es a als antiseptisch und hygienisch ist und b schön ausschaut und es lässt sich auch leicht verarbeiten. Und, äh, durch die Holzarbeit kann man natürlich auch wunderbare Anpassungen vornehmen dementsprechend, weil wenn irgendwo mal eine Box was sein sollte, kann man so was auch mal ein bisschen reparieren. Es ist eben kein One-Way-Produkt, es ist einfach was Nachhaltiges, was dem Camper ein Leben lang genutzt werden sollte.
Ich habe jetzt gesehen, also wenn ich, wenn ich jetzt versuche, das für die Hörerinnen und Hörer zu beschreiben, die ja nicht hier mit uns sind und auch nichts sehen können. Das sind also Boxen, die sehen so ähnlich aus wie, ähm-
Nimmt man den guten alten CD-Wechsler.
Genau, CD-Wechsler oder auch, man, man kennt diese Zeitschriftenständer.
Richtig.
Die gibt es ja auch aus Ko, aus Karton oder aus Holz. Und jetzt habt ihr da was ganz Schlaues gemacht. Die baut man sich selber zusammen. Das sind Einzelteile, die kann man wahrscheinlich auch sehr flach verpacken.
Genau.
Und ich habe gesehen, die haben Löcher an den Seiten.
Ja.
Und da kann ich quasi mir dann selber meine Geschirrgröße einstellen.
Richtig. Weil letztendlich wird das Geschirr ja in den Boxen fest geklemmt. Wir haben jetzt immer auf der einen Seite eine Feder mit ein bisschen Kraft und auf der anderen Seite einen verstellbaren Anschlag und durch diese Verstellbarkeit kann man die Boxen eben auf alle gängigen Tellergrößen und Formen anpassen. Man braucht also dementsprechend nicht zig viele verschiedene, äh, Boxen für die unterschiedlichen Geschirraden, sondern eine Box funktioniert eigentlich für alle.
Und ihr habt nicht nur für Geschirr, also für Tassen und Teller, sondern auch für Gläser Lösungen entwickelt. Und da ist mir natürlich sofort ins Auge gestochen, dass ihr was macht, was wir auch machen, nämlich dreid Druck.
Richtig. Weil durch den dreid Druck haben wir natürlich schöne Möglichkeiten, diese Federn zu produzieren. Da a sind sie dauerelastisch, b kann man sie leicht produzieren und damit auch, ähm, jederzeit austauschen. Also wenn mal was kaputtgehen sollte, ist das kein Problem. Wir haben Austauschservice, sie werden ja nur mit den Boxen verschraubt. Also wenn was kaputtgeht, kein Problem, wir haben Ersatz.
Super. Jetzt versuch doch noch mal zu erklären, wie man diese Produkte nutzt. Also ich habe jetzt verstanden, das sind Boxen. Da packe ich Teller oder Tassen oder auch Gläser rein, aber wo verstaue ich die dann?
Die werden, weil sie stapelbar sind, einfach in den Schrank gestellt. Man muss sie also nicht fest mit dem Fahrzeug verbinden, was ja viele andere Mitbewerber machen, um das Geschirr zu sichern. Es sind Stapelboxen, wo immer die Füßchen der einen Box in den Deckel der nächsten Box greifen. Und dadurch kann man sie sowohl flach als auch hochkant in den Schrank oder gerade eben auch auf dem Rücken in die Schublade stellen, was natürlich dann die Nutzfläche optimal ausnützt. Wir haben wirklich keine verschwendeten Leerräume. Wir gehen von dem Boden bis zur Decke, von rechts bis links, von vorne bis hinten. Eben die hundertprozentige Nutzbarkeit des Schrankvolumens. Und das ist ja gerade bei Campern oft das Problem, man hat wenig Staufläche.
Ja, und die muss man auch immer auf den Millimeter ausnutzen. Also Schubladen und Schränke sind möglich.
Theoretisch kann man es sogar in Booten einbauen. Wir bauen gerade, entwickeln auch gerade eben jetzt Eurobox mit unserem System, sodass gerade eben Kastenwägen oder ähnliche kompakte Fahrzeuge oder auch LKWs einfach das System mitnehmen können. Sie schieben es in den Schu, äh, Kofferraum, sie schieben es sich unter den Sitz und es ist weg.
Aber ich könnte die doch auch hängend montieren. Also auch zum Beispiel die, die Gläser, ähm, Halterungen, die sind ja ziemlich stramm, kann ich ja auch irgendwo unter den Schrank machen.
Kannst du auch unter den Schrank schrauben. Ich persönlich finde es immer schön, wenn man es zerstörungslos einbaut, weil alles, was das Fahrzeug beschädigt, ist dann wieder irgendwann mal Kostenfrage bei der Abgabe des Fahrzeugs oder wenn man sich ein neues System kaufen müsste.
Jetzt seid ihr ja zum ersten Mal auf der Messe hier. Wir haben euch auch eher zufällig entdeckt, als wir hier mal so durchgeschlendert sind. Da findet man immer ganz tolle Sachen. Wie haben denn jetzt die Kunden auf die Produkte reagiert? Ist ja was komplett Neues.
Wir sind eigentlich fast schon erschrocken.
Okay.
Uns gibt es ja erst seit März diesen Jahres offiziell und wir haben allein schon durch die vier Messen, die wir jetzt besucht haben, einen so hohen Wiedererkennungswert erlangt, dass uns fast jeder Fünfte wiedererkennt aufgrund von irgendwelchen Veröffentlichungen. Wir wollen auch dementsprechend ganz bewusst keine Werbung machen, bis dann groß, weil wir auch mit der Skalierung nachkommen müssen selbstverständlich.
Also mit der Produktion.
Ja. Wichtiger noch mit der Organisation und vor allem wollen wir eins: Wir sind selber Camper, wir haben hier alle Camperkollegen. Wir wollen also wirklich ein Produkt bieten, was dauerhaft, nachhaltig und in der Qualität so ist, dass unsere Kollegen ein Leben lang Spaß daran haben.
Ich muss, ich muss immer noch mal so ein bisschen nebenbei dran rum, äh, tasten, weil ich jetzt gerade ausprobiere hier mit den Tellern. Ihr könnt es leider nicht sehen zu Hause, aber das ist wirklich eine tolle Lösung. Und ihr habt ja auch verschiedene Farben, habe ich gesehen.
Ja.
Sind die, also ist es ein, ein Werkstoff und ihr, ähm, lasiert die dann?
Nein.
Oder sind es unterschiedliche Hölzer?
Das sind wirklich unterschiedliche Hölzer, dementsprechend. Das ist wirklich alles Sperrholz, aber immer mit Echtholzauflage. Dementsprechend, wir machen Massivholzarbeiten einfach wegen der Qualität und wegen der Schönheit und auch wegen der Dauerhaftigkeit. Mein Junior, den du kennengelernt hast, der Felix, ist ja gelernter Schreiner dementsprechend und der hat ganz kräftig mitgearbeitet, um eben diese schönen Design auch zusätzlich zu erzeugen.
Und wer steckt denn sonst noch hinter Rattlestop? Also es ist ja ein richtiges Familienunternehmen, glaube ich.
Genau.
Ich habe die Schwiegertochter kennengelernt, ich habe den Sohn kennengelernt, jetzt heute dich.
Und meine Gisa, dementsprechend, an der, die das Ganze erst verursacht haben durch eine Aussage.
Deine Frau?
Genau.
Okay.
Weil die ist schuld daran, dass wir es gebaut haben, weil sie irgendwann mal die Nase voll hatte von dem Geklappere. Dann haben wir noch zwei weiteren Kumpels dabei, den Harry und den René. Und wenn ihr jetzt wisst, was sie von Beruf sind, werdet ihr lachen. Harry-
IT-Ingenieure.
Harry ist Elektroingenieur.
Okay.
René ist Robotic-Ingenieur und Gisa und ich sind Steuerberater.
Ach, du liebes Lieschen.
Ja.
Oh Gott, der Beruf, wo ich immer sage, den würde ich niemals machen können, weil ich alle Zahlen durcheinanderschussele. Ach, okay. Und dann seid ihr jetzt so in so einen handwerklichen Bereich reingekommen.
Ja.
Das ist ja wirklich interessant.
Aber einfach aus der Berufserfahrung heraus.
Aber dann macht ihr das jetzt hier erst mal nebenberuflich?
Ja.
Okay. Also Steuerberatung ist, also wenn jemand auch einen Steuerberater sucht, dann können die sich auch bei euch melden oder nein, kleiner Scherz.
Wir machen es noch nebenberuflich dementsprechend, aber wir haben schon gesagt, wir werden uns mittlerweile auch dementsprechend mit diversen, äh, anderen Firmen zusammentun, die uns dann helfen bei der Produktion. Gerade eben wenn es um Verpackungen geht, wollen wir zukünftig dann mit Behindertenwerkstätten und Ähnlichem arbeiten, einfach um auch dementsprechend, wenn jetzt die Nachfrage so weiter wächst, wie auch immer, just in time wirklich so liefern können, wie es unsere Kunden bedienen.
Ja. Und ich denke mal, wenn man so aufgestellt ist wie ihr, dann wird es wahrscheinlich nicht langfristig nur bei den Produkten bleiben, sondern ihr habt wahrscheinlich auch schon noch ein paar neue Sachen im Kopf. Kann, kann man da was verraten oder müssen wir da noch ein bisschen warten?
Das Erstaunliche ist, wir werden fast jeden Tag von Camperkollegen oder Menschen, die hier vorbeikommen, auf neue Ideen angesprochen. Wir nehmen die alle auf. Aktuell sind wir dabei, eben diese Euroboxen zu kreieren für die Custom-Wagen. Wir werden dementsprechend auch schon speziell für Boote was entwickeln aus anderen Materialien, weil da haben wir mit der Feuchtigkeit ein Thema. Wir wollen für Lkw-Fahrer jetzt entsprechend Boxen setzen. Einfach alle, die Bedarf haben, wo es darum geht, Geschirr oder Ähnliches zu transportieren in Fahrzeugen, werden wir nacheinander Stück für Stück abarbeiten, damit wir ihnen Lösungen bieten können.
Auch so vielleicht Töpfe, Pfannen und so was. Ist ja auch immer ein Thema, dass die dann nicht zerkratzen.
Richtig.
Also ich glaube, da werden euch wahrscheinlich so schnell die Ideen nicht ausgehen.
Dafür haben wir auch speziell auf unserer Website unsere Maßanfertigungs-, äh, Website als Teil. Da kann man sich bei uns melden mit Problemen, mit Ideen und wir werden immer daran bestrebt sein, das dem Kunden so zu bieten, so umzusetzen, wie er es braucht und wie er es möchte.
Da ist jetzt schon ein gutes Stichwort genannt mit eurer Website, also www.rattlestop punkt shop.
Rattlestop punkt de mittlerweile.
Mhm, okay. Wir verlinken das auch noch mal in den Show Notes, weil das ist ja auch für den deutschen Markt noch so ein bisschen sperrig auszusprechen. Da muss man sich erst dran gewöhnen. Und wir, genau. Und wenn, wenn die Leute euch jetzt mal auf der Homepage besucht haben und sagen: "Das gefällt mir, aber ich würde es mir gerne mal in echt angucken", wo kann man euch sonst noch antreffen?
Eigentlich leider nur auf Messen. Wir haben bewusst keine Ausstellungsräume dementsprechend. Auch hier wieder Kostenfaktor. Wir wollen schlanke Strukturen, weil wir die Preisvorteile dem Kunden weitergeben möchten. Aber ihr findet uns eigentlich mittlerweile auf allen großen Messen. Wir haben auch auf der Website alle Messen, wo wir dann ausstellen, immer dargelegt, dass man uns findet. Wir stellen auch immer gleich aus, in welcher Stadt wir sind, sodass man uns immer direkt finden kann. Ansonsten, wie gesagt, kann man uns auch mal gerne besuchen, hier in Oberhausen bei René. Der hat einen kleinen Teeladen, da kann man sich sogar Sachen mal live anschauen.
Okay, also hier in NRW, Oberhausen.
Genau.
Gut. Ja, dann ganz herzlichen Dank. Viel Erfolg weiterhin bei diesem schönen Projekt.
Ich habe zu danken.
Und wir werden euch ein bisschen beobachten, weil wir sind nämlich auch auf den nächsten Messen. Dann kommen wir vielleicht auch mal auf einen Sprung vorbei und gucken, was sich so getan hat bei euch.
Ihr seid immer herzlich willkommen. Auf jeden Fall.
Vielen Dank.
Mach es gut. Bis dahin.
Tschüss. Ciao, ciao.