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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Messepodcast. Ich bin Nele und immer noch auf der Caravan Live in Freiburg für euch und stehe jetzt am Stand von Roof Space. Das ist eigentlich ein Dachzelthersteller und, äh, hab hier aber was ganz Tolles entdeckt, was ich schon in einem Podcast so ein bisschen angeteasert hatte, nämlich einen Dachzeltlift. Und bei mir ist Cedric von Roof Space und Cedric, herzlich willkommen erst mal und du erzählst uns gleich, was es mit dem Dachzeltlift auf sich hat und auch so ein bisschen wollten wir auch über den Dachzeltmarkt plaudern.
Genau, Nele, danke dir für die Anmoderation. Danke, dass ihr vorbeigekommen seid.
Ja, ich habe so was tatsächlich noch nicht gesehen. Ähm, ich habe aber gehört, ihr habt es schon vorgestellt auf einer anderen Messe.
Ja, also jedem, jeder, der sich mit dem Thema Camping auseinandersetzt, kennt vielleicht den Caravan Salon in Düsseldorf. Das ist so die weltweit größte Camping- und Caravan-Messe. Da gab es quasi den offiziellen Release. Da haben wir den Lift zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert, gezeigt.
Wir haben ja auch vom Caravan Salon ziemlich ausführlich berichtet und haben da natürlich auch wieder festgestellt, dass Dachzelte eine wachsende Nische sind im Campingsektor.
Auf jeden Fall.
Ähm, wo, also was würdest du als Gründe dafür ansehen? Ist es so die, die Geschichte, dass man da relativ günstig mit seinem Alltagsfahrzeug ins Camping einsteigen kann oder ist es ein besonderes Lebensgefühl? Was spiegeln euch da eure Kunden wieder?
Also grundsätzlich würde ich sagen, es ist ganz, ganz unterschiedlich. Es gibt nicht eine Sparte Mensch, wo ich sage, das sind die, die sich ein Dachzelt kaufen, die mit dem Dachzelt unterwegs sind. Ähm, grundsätzlich ist es ja gestartet mit Corona, dieses ganze Dachzelt-Thema, weil der Campingmarkt an sich ist geboomt. Viel mehr Camper, viel mehr Wohnwagen, Nachfrage, Wohnmobil, Wohnwagen und damit aber auch Dachzelt, weil die Preise sind explodiert.
Mhm.
Keiner kann oder möchte sich vielmehr die ganzen teuren Waren leisten und da braucht es irgendwie natürlich eine Alternative. Das ist für Alleinreisende, das ist für Paare, das ist für Familien eine coole Variante. Viele aber auch, unser Kundenstamm ist oftmals über vierzig. Das heißt, Paare, die Kinder sind aus dem Haus. Entweder haben sie einen Wohnwagen und ein Wohnmobil parallel und nutzen das für ihr spontanes Wochenende, ähm, oder sie machen damit auch ihre langen Reisen. Also da ist wirklich von bis alles mit dabei, aber ich glaube, primär ist es eine Frage vom Preis und von der Flexibilität, weil jeder, der einen Wohnwagen und ein Wohnmobil hat, weiß, das ist ein cooles Reisen, aber es ist nicht so flexibel und nicht so mal eben spontan für ein verlängertes Wochenende, was ein Dachzelt eben ermöglicht, ohne ein wirkliches Zelt zu sein, weil es ist eine Matratze drin, es ist in ein, zwei Minuten auf- und abgebaut, Bettwäsche passt mit rein. Also es bietet so viel mehr Luxus als jedes Zelt.
Ja, und man kann halt fast jedes Alltagsfahrzeug auch dafür nutzen und muss sich dann nicht noch mal ein neues Fahrzeug anschaffen, wenn vielleicht das Budget auch nicht so riesig ist.
Genau. Keinen weiteren Unterhalt, kein weiteres Auto. Ich sage mal, neunzig, fünfundneunzig Prozent der Autos tragen ein Dachzelt. Reling muss drauf sein, Dachgepäckträger drauf und im Prinzip Vergleich ist immer mit einer Dachbox, in der aber der Schlafplatz ist. Eine Matratze drin, Bettwäsche drin.
Und dann hat man das Dachzelt, ist aber vielleicht alleine oder hat nicht so viel Kraft, um das aufs Dach zu hieven.
Genau.
Und da kommt ihr dann jetzt ins Spiel mit dem neuen Produkt.
Da kommen wir mit der neuen, ja, es ist eine Weltneuheit, die es so am Dachzeltmarkt auf jeden Fall gebraucht hat, die sehr viel Anklang, äh, ja, oder auf sehr viel Anklang trifft, weil eben, das ist das Thema, auch wenn man sich vorstellt, ein Dachzelt wiegt irgendwo zwischen fünfzig, sechzig, siebzig mal achtzig, neunzig Kilo. Dann stellt man sich vor, das schaffe ich zu zweit. In der Praxis, äh, stellt sich heraus, so einfach im Handling ist es nicht. Mit Übung und so ist es natürlich auch mal zu zweit gemacht. Aber die Empfehlung muss sein, ein Auto ist einfach zu wertvoll, um es zu riskieren, dass man vier Leute vier Ecken hat, wenn man die Nachbarn nicht fragen will, wenn ich nicht mehr in die Garage komme, um jetzt einen Deckenlift zu haben, zum Beispiel, um es an der Decke mit einem Flaschenzug anzuheben, dann brauche ich eine andere Lösung. Und da ist der Dachzeltlift jetzt, ja, das neue Produkt.
Erklär doch mal ein bisschen, ähm, wie der Dachzeltlift genau aufgebaut ist und wie der funktioniert. Also wie könnte ich den jetzt zum Beispiel bedienen?
Genau, also grundsätzlich ist die, die Philosophie dahinter, man soll alleine das Dachzelt aufs Auto bekommen, man soll alleine das Dachzelt wieder vom Auto runterbekommen und es funktioniert mit fast jedem Dachzelt. Also nicht nur mit dem Roof Space, sondern wirklich mit fast jedem Dachzelt weltweit funktioniert dieser Dachzeltlift bis hundert Kilogramm.
Mhm.
Und grundsätzlich ist die Handhabung so: Es gibt eine Lagerstellung, die sind, das sind fünfundfünfzig Zentimeter schlank, die dann das ganze Paket irgendwo an der Garage an die Wand gelehnt oder gestellt wird vielmehr. Also es lehnt nicht, es steht auf vier Rädern, hochkant, also in einer vertikalen Position. Und um das jetzt eben zum Auto zu bringen, kann ich Stützen vorne ausfahren, dass ich so ein Y, so eine Y-Form bekomme, dass es deutlich stabiler im Bewegen ist und mit Gasdruckfedern kann ich es mit einer Hand in die Horizontale bringen, um es dann übers Auto zu heben, mit einer Kurbel abzulassen. Die Kurbel, da kann ich auch einen Akkuschrauber ransetzen, dass man deutlich schneller das Ganze, ja, sage ich mal, in der Handhabung hat. Legt es wirklich auf den Dachgepäckträgern ab, zieht den Lift wieder raus, schraubt das Dachzelt wie gewohnt fest und dann ist die Montage ja wirklich alleine so gut wie kinderleicht gemacht.
Man muss auch dazu sagen, dieser Dachzeltlift ist rollbar, also der hat vier Rollen. Ähm, das heißt, ich, ja genau, ich kann den ganz einfach auch bewegen und das Dachzelt, kann das dann während der Standzeit montiert bleiben oder sollte ich das lieber abnehmen, wenn ich das längere Zeit nicht nutze und dann neu, ähm, draufschrauben, wenn ich es aufs Dach bringen möchte?
Nee, also die Devise ist ganz klar: Man soll das Dachzelt nie wieder in der Hand halten.
Okay, das ist schon mal gut.
Ja. Also entweder ist das Dachzelt auf dem Fahrzeug oder das Dachzelt ist auf dem Lift. Da auch noch ein kleines Highlight: Angenommen, man hat einen Garten. Nehme ich das Dachzelt auf dem Dachzeltlift, klapp den auf, kann ihn mit zwei Stützen noch mal stabilisieren und kann auf dem Lift, auf dem Dachzeltlift das Dachzelt aufklappen.
Okay.
Sprich, ich habe theoretisch ein Bett im Garten Ich hab aber auch die Möglichkeit, das ist, denk ich mal, ja, auch ein Thema, was viele beschäftigt: Das Zelt ist nass, der Urlaub ist vorbei.
Mhm.
Ich muss das Zelt aufmachen zum Trocknen.
Ja.
Dann kann ich das auf dem Lift machen und hab das Auto trotzdem frei zum Bewegen.
Ja, und generell ist es ja auch 'ne gute Idee, dann das Dachzelt eben so zu verstauen, weil du kannst es wahrscheinlich ja nicht einfach in eine Ecke stellen, weil dann bekommt es auch irgendwann Schrammen.
Genau, ich mein, funktionieren tut das. Man muss nur vorsichtig sein. Manche Zelte geben an, man darf's nicht hochkant wirklich, ähm, irgendwo stellen, weil's sich dann verzieht. Und das ist eben das Coole: Wir nutzen ja immer die Montageschienen von einem Dachzelt. An diesen Montageschienen wird es an den Lift geschraubt und hängt dann ja wirklich. Das heißt, es steht nicht, es kommen keine Krabbeltiere rein, kein Dreck, es verschrammt nicht, genau was du gerade sagst. Also eigentlich die optimale Position, es hängend zu lagern. Genau.
Und für welche Fahrzeuge ist der Dachzeltlift geeignet? Also bis zu welcher Höhe?
Genau, bis zu zwei Meter dreißig. Also Dachgepäckträger-Oberkante.
Also hoch Hochkombi.
Ja, oder sogar Busse.
Sogar kleine Busse, ne? Ja, genau.
VW-Bus, C, also die ganzen T4, T5, T6, T7 jetzt auch die VW ID-Bus, V-Klassen, diese ganzen vergleichbaren Bushöhen.
Und dann kurbel ich mir den, ähm, den Lift quasi teleskopartig nach oben-
Genau.
-für die höheren Fahrzeuge.
Also es ist eben einfach ein Gewinde drin, dass ich mit dieser Kurbel einen Hub von achtzig Zentimeter, das heißt bis zwei dreißig hoch und ab eins fünfzig ist quasi so das Limit nach unten hin auf die Fahrzeuge.
Okay. Ähm, sagst du noch mal was zu den Materialien? Ich weiß nicht, das hatten wir, glaube ich, erst vorhin im Vorgespräch, aber noch nicht für den Podcast gesagt.
Ja. Also grundsätzlich ist der Lift aus 'nem Stahlkonstrukt. Dann haben wir natürlich die Rollen unten dran zum Bewegen. Wir haben Gasdruckfedern, die es wirklich mit einer Hand bedienenden, bedienbar machen, dass ich eben durch die Gasdruckfedern das Zelt von der Vertikalen in die Horonzo, Horizontale bekomme. Dann ist wieder, wie auch bei unserem Roof Space so ein bisschen die Devise, ist alles geschraubt. Das heißt, jedes Ersatzteil gibt es wieder zum Austauschen, dass wir nicht Nieten viele dran haben, dass nichts geklebt ist, Dichtung und Polsterung und sonst was alles, sondern dass wir wirklich alles zum Austauschen wieder dran haben. Und natürlich geht's ums Thema Preis. Wir wollen 'n mehr oder weniger No-Bra-Brainer-Produkt, wo sich ein Endkunde sagt: „Hey, ich hab das Problem, wie kriege ich das Dachzelt drauf?" Und gibt nicht mehrere tausend Euro dafür aus für dieses Problem, um das zu lösen, sondern wir sind jetzt beim Preis von achthundertneunundneunzig-
Mhm.
-für den Dachzeltlift. Ähm, und wenn man viel mit dem Dachzelt unterwegs ist, das oft rauf und runterheben muss, dann zahlt sich das sehr schnell aus.
Ja, man sieht's ja auch bei euch im Video, das bedient auch eine Kollegin von dir. Also auch für Frauen durchaus ein wichtiges Thema. Sind ja viele Frauen auch mittlerweile alleine unterwegs und genießen da so ihre Freiheit. Also wenn ihr euch das mal anschauen wollt, wo findet man Informationen dazu?
Ja, also entweder natürlich über die Website, übers Internet, www.roofspace.de. Auf YouTube haben wir aber auch Montagevideos schon dazu mit Erklärung, ohne Erklärung, ob man mehr oder weniger Zeit mal hat für die, ähm, genau, für die YouTube-Videos. Ähm, genau, also da ist Foto- und Videomaterial allerhand. Wir sind auf vielen Messen, wo wir den Lift immer mit dabei haben zum auch live Ausprobieren, dass man die Handhabung nicht nur im Video gesehen hat, sondern das auch, ähm, so mal angefasst hat. Und ansonsten werden wir ab 2027 ja den Lift ausliefern. Also wird jetzt gerade in Serie produziert. Wir liefern ja Anfang des Jahres aus und auch dann wird er bei den meisten Händlern verfügbar sein. Dass man-
Also im Campingfachhandel.
Genau, also wir haben in Deutschland sind es, ich will meine Hand nicht ins Feuer legen, aber round about fünfzig Händler, die wir haben, ähm, auch europaweit, aber das sind jetzt so die Zahlen für Deutschland und dass man wirklich bei dem Fachhandel, der Roof Space vertreibt, auch den Dachzeltlift findet.
Super. Zu guter Letzt hattest du mir vorhin vor dem, äh, vor der Podcast-Aufnahme noch verraten, dass ihr auch 'ne Dachzelt-Neuheit dabei habt. Ähm, möchtest du da noch ein paar Infos zu geben?
Ja. Also jeder, der sich mit Dachzelten schon mal, ja, auseinandergesetzt hat, im Internet recherchiert hat, der wird merken, man findet sehr, sehr, sehr, sehr viel und man stößt in der Regel immer über Roof Space. Ähm, als, so würde ich's jetzt mal darstellen, auf jeden Fall eins der Premium-Dachzelte. Und wir haben jetzt mit dem Lift eine Weltneuheit. Wir hatten aber vor fünf Jahren mit dem Dachzelt auch eine absolute Weltneuheit auf den Markt gebracht, weil es eben, wir sind Pionier von das Faltdachzelt in 'ne Hartschale zu bauen.
Mhm.
Also es gibt die Faltdachzelte, die schön klein als Packmaß sind, die sich verdoppeln zum Riesenzelt, aber doch immer einen sehr aufwendigen Auf- und Abbau mit 'ner Plane mit sich bringen, wenn man's gerade vergleicht mit einer Hartschale, die super schnell mit Gasdruckfedern auf und zu ist, aber genau umgekehrt ein sehr, sehr großes Packmaß hat für einen kleinen Innenraum. Also genauso die gegensätzlichen Vor- und Nachteile. Und das haben wir gesagt: „Hey, das lösen wir, das Problem." Und jetzt haben wir eben dieses Faltdachzelt mit der Verdopplung, mit dem halbierten kleinen Packmaß, mit Gasdruckfedern super schnell in einen Hartschalenkoffer, ähm, genau, verstaut. Das haben wir da eben neu gemacht. Und da wir selber entwickeln, da wir selber unsere Produkte bauen, was ja am Markt nicht mehr ganz so üblich ist bei vielen Produkten, haben wir auch gesagt, wir wollen ein neues Produkt entwickeln. Wir entwickeln einen Dachzeltlift, ohne irgendwas zuzukaufen, ohne Produzenten zu haben, sondern wir haben unsere Produktion, unsere Herstellung und unsere Entwicklung vor allem in eigener Hand. Nach wie vor alles, ja, also natürlich als Hersteller sitzen wir in Deutschland, in zwischen Bremen und Hamburg, dass wir in Deutschland entwickeln. Deutsche Ingenieurskunst, würde ich sagen, at its finest.
Sehr schön. Dann wünsche ich euch noch viel Erfolg weiterhin. Und ja, ich hoffe, dass euch viele unserer Hörerinnen und Hörer auch besuchen, entweder auf den Messen oder eben im Netz. Und ja, tolle Neuheit. Auf jeden Fall spannend. Gibt's dann auch noch bei uns Bilder auf den Social-Media-Kanälen und auch bei uns im Magazin, wo wir dann das Ganze mit Fotos noch mal ein bisschen vorstellen werden. Danke dir.
Herzlichen Dank. Danke schön für euch zum Zuhören.