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Deddle Wohnmobile aus China: Ernüchterung nach dem Hype?

Episode 244 · 00:43:54

In dieser Episode vom Caravan Salon 2024 widmen sich Nele und Sebastian den chinesischen Wohnmobilen, insbesondere den Fahrzeugen von Deddle. Sie teilen ihre Eindrücke und Beobachtungen von ihrem Besuch in der Ausstellungshalle.

Ihr erfahrt mehr über:

  • Die zwei chinesischen Hersteller, die auf der Messe vertreten sind: Deddle mit vier Fahrzeugen und Maxus AW mit einem Kastenwagen

  • Die auffälligen Design-Elemente wie die extensive Nutzung von Beleuchtung und die Vielzahl an Staufächern

  • Die Innenausstattung, die sich durch viel Weiß, Creme und dunkles Holz auszeichnet

  • Besonderheiten wie große Bildschirme und innovative Bettenlösungen

  • Die Preisgestaltung und Ausstattung der Fahrzeuge

  • Den aktuellen Entwicklungsstand der chinesischen Wohnmobile, den Sebastian als "Beta-Version" beschreibt

  • Nele und Sebastian diskutieren auch über mögliche zulassungsrechtliche Gründe für bestimmte Fahrzeugdesigns und geben einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung dieser Fahrzeuge auf dem deutschen Markt.

Schau dir auch unseren Artikel zu Infos und Preisen der China Wohnmobile von Deddle an.

Habt ihr selbst Erfahrungen mit chinesischen Wohnmobilen gemacht oder möchtet ihr eure Gedanken zu diesem Thema mit uns teilen? Schreibt uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp.

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute sprechen wir mal über die China-Wohnmobile auf 'm Caravan Salon.

Da hat sich ja so 'n kleiner Hype aufgebaut. Wir waren auch sehr neugierig drauf und haben uns dann natürlich auch mal in die Halle begeben, wo die stehen, weil wir auch den Wunsch von eurer Seite hatten, dass wir uns die mal näher angucken. Und ja, Sebastian, das Fazit war anfangs so 'n bisschen durchwachsen, ne. Magst du mal erzählen?

Ja, das Anfangsphase-- Es gibt ja zwei Fahrzeuge aus China, die ausgestellt sind. Nee, das stimmt nicht ganz. Es gibt zwei Hersteller aus China, die hier vertreten sind, so rum. Und zwar einmal die Fahrzeuge von Diddel. Ähm, das sind vier an der Zahl und dann gibt's noch den Maxus ARWE, was 'n Kastenwagen ist. Ähm, beide werden ja in Deutschland von Lamaka importiert und, ähm, da bei den Diddel-Fahrzeugen so viel am Messestand los war, als wir da waren, haben wir uns entschieden, dann gehen wir eben erst mal zu dem Kastenwagen schauen. Und ehrlich gesagt waren wir da ja auch von diesem Hype, in dem wir auch selber drin gesteckt haben, erst mal enttäuscht. Weil sagen wir mal so, das war 'n standardmäßig ausgestatteter Kastenwagen mit auch so lustigen Dingen, dass die Badtüre eben nicht ganz aufging und angestoßen ist.

Ähm, war eher, wie soll ich sagen, Standard. Der Preis war okay. Ich glaub, so wie er da in 'ner Vollausstattung oder in 'ner guten Ausstattung da stand, waren's, äh, 67.000 Euro. Das war in Ordnung, aber nichts, um's mal so zu sagen, was uns jetzt, äh, irgendwie von der Bank gerissen hätte. Und so mit dem Gefühl sind wir dann quasi, äh, ein, zwei Tage später in die Diddel-Fahrzeuge eingestiegen, um uns die anzuschauen. Und das war dann anders. Also da waren wir schon nicht so megamäßig gehypt, aber wir waren relativ fasziniert von den Fahrzeugen, auch von den Lösungen und da wollen wir heute 'n bisschen drüber sprechen.

Genau, also vielleicht noch kurze Ergänzung zum Maxus oder Maxus. Ähm, der ist schon sehr gut ausgestattet. Also der hat zum Beispiel, soweit ich mich erinnere, 'n komplettes Autarkiepaket an Bord für den Preis schon. Also für, sagen wir mal so, ähm, Qualität können wir nicht beurteilen von der kurzen Anschauung, aber ausstattungstechnisch und dann, äh, wenn man sich den Preis betrachtet, dann war das schon gut, aber eben nichts Besonderes. Also im Sinne von, dass man da irgendwelche Lösungen gesehen hätte, die man sonst nicht sieht oder dass man irgendwie besondere Materialien verbaut gehabt hätte. Es war eher so 'n Ding, dass man das Gefühl hatte, ja okay, da wird halt jetzt mit 'nem Kampfpreis auf den Markt gegangen.

Genau. Wir verkaufen übern Preis.

Genau. Und wie du sagst, ähm, ging's mir genauso. Äh, wir haben ja im Vorfeld jetzt noch nicht viel darüber gesprochen, weil wir es uns für 'n Podcast aufheben wollten. Bei den anderen Fahrzeugen von der Diddel, äh, von, von der Diddel Group – wir haben extra auch noch mal gefragt, wie man den Namen ausspricht, weil es schreibt sich Diddel mit zwei D, aber es spricht sich wohl Diddel. Ähm, da haben wir schon Sachen entdeckt, wo wir gesagt haben: „Mensch, also da hat sich jemand mal richtig was einfallen lassen." Ähm, die würd ich jetzt gerne einmal mit dir so 'n bisschen mehr en Detail durchgehen. Ich hatte ja auch 'n paar so für uns, äh, intern 'n paar Kurzvideos gemacht, damit wir uns jetzt im Podcast auch noch mal dran erinnern in den ganzen, in den ganzen Sachen, die wir von der Messe halt mitbringen im Kopf auch.

Und ich nenn vielleicht einmal die vier Fahrzeugnamen, die vier Modellnamen. Ähm, da muss man aber dazu sagen, da steht auf allen Schildern, dass es Pre-Sale-Models sind beziehungsweise eins ist noch 'n Prototyp. Also kann auch sein, dass sich an den Modellnamen vielleicht noch was ändert. Das ist einmal der E-Pro oder E Pro. Wir wissen immer nicht so genau, wie, wie die, ähm, chinesischen Kollegen das aussprechen. Dann haben wir den Ufo, dann haben wir den Emax, also Easy Tour Emax und dann haben wir den Diddel Carbonic Liner. Letzterer ist eben der Prototyp, den gibt's so noch nicht zu kaufen. Und dann, ja, gehen wir mal vielleicht mal die Sachen durch, die uns so ins Auge gefallen sind.

Genau, also generell kann man schon sagen, da sind viele, viele coole Ideen drin, die wir so in Deutschland noch nicht gesehen haben in 'nem Campingfahrzeug. Ähm, und vielleicht fangen wir noch mal mit 'n bisschen Basiswissen rund die Fahrzeuge für euch an. Also in China ist der Wohnmobilmarkt 'n anderer als bei uns. In China ist es so: Bis sechs Meter ist es 'n Wohnmobil. Alles, was darüber hinaus ist, ist ein Lkw, was dann auch 'n anderen Führerschein nach sich zieht und vermutlich auch noch 'n paar andere verwaltungstechnische Geschichten. Das bedeutet, die Wohnmobile in China sind maximal sechs Meter lang. Dafür ist es aber völlig egal, was die Dinger wiegen. Und, ähm, in China gibt's auch keine große Campingplatzinfrastruktur wie hier in Deutschland und Europa.

Das heißt, wenn 'n Chinese, äh, sich entscheidet, campen zu fahren, dann muss er schon alles dabeihaben, ähm, und dann ist er auch – das hab ich mir sagen lassen. Ob das jetzt für alle Chinesen gilt, weiß ich nicht. Sind ja wirklich, ist 'n großes Volk und ja auch das Land, äh, mit ganz vielen verschiedenen klimatischen Bedingungen ausgestattet. Ja, aber der fährt dann wohl halt wirklich auch zum Fischen zum Beispiel an See und muss dann halt alles dabeihaben und vielleicht was auch noch dazu kommt, die Chinesen kochen draußen. So, das muss man erst mal wissen, um das Ganze einzusortieren. Und daraus folgen jetzt auch einige Hürden, die das ganze Thema meistern muss. Und zum-- M-manchmal sieht man, wie man die lösen kann, teilweise noch nicht. Also wir sind schwang so zwischen Begeisterung und Skepsis, sag ich mal ganz offen, ne.

Der ursprüngliche Hype, den wir hatten und den auch das halbe Netz hat, äh, das halbe Campingnetz und auch wir hatten, das ist 'n bisschen verflogen. Ähm, und Ja, wir wollen nicht mal so 'n bisschen erklären, was wir gesehen haben, was wir cool fanden. Ich glaube, ne, das, aber, aber die Vorerklärung war, glaub ich, noch ganz wichtig, dass man das auch so 'n bisschen einschätzen kann. Das heißt, die Fahrzeuge müssen halt alle mal mehr, mal weniger aufwendig für den deutschen Markt angepasst werden, damit sie eben die, ähm, äh, sozusagen, na ja, Straßenverkehrszulassungspunkte oder die, die rechtlichen Themen erfüllen. Also sprich Gewichtsgrenzen sind da ganz, ganz wichtiges Thema. Ähm, und das ist natürlich bei der Ausstattung, die drin haben, gar nicht so einfach. Und das ist auch vorweggesagt einer unserer größten Punkte zur Skepsis, ob die mit der Ausstattung mit dem Gewicht von auf den Schildern stand vier Komma zwo fünf Tonnen pro Fahrzeug.

Wir haben auch in dem Gespräch vier Komma fünf Tonnen gesagt bekommen. Wir hatten das Gefühl, dass das alles noch, also entweder die Menschen am Stand nicht so genau wussten oder nicht sagen wollten, das wissen wir nicht, aber es war so 'n bisschen diffus, glaub ich, trifft's richtig, oder?

Ich hatte manchmal das Gefühl, dass die noch nicht so genau wussten, aber dass vielleicht auch vieles noch nicht geklärt ist abschließend. Also es heißt zwar, dass die Fahrzeuge ab zweiten Quartal oder ab ersten Quartal je nach Modell nächstes Jahr, ähm, für den deutschen Markt auch käuflich sind. Der, äh, Maxus ist jetzt schon erhältlich, der Kastenwagen, aber den wollen wir jetzt so 'n bisschen außen vor lassen, weil wir gesagt haben, da haben wir jetzt nicht so viel Besonderes entdecken können. Ähm, und die anderen Wohnmobile, die gibt's dann eben ab nächstem Jahr erst. Und ich hab das Gefühl, dass da einige Punkte vielleicht auch noch so in der Klärung sind. Vielleicht auch noch mal für euch, äh, für den Hinterkopf, wir haben uns, ähm, bemüht, ein Interview mit dem Ge-Generalimporteur La-von Lamarca in Landsberg zu bekommen.

Das hat aus verschiedensten Gründen immer wieder nicht geklappt und, ähm, haben jetzt deswegen eben auch diese Frage nicht stellen können, wie weit die schon mit TÜV und so weiter, äh, da fortgeschritten sind. Aber wie gesagt, also da standen auch noch zwei Modelle, die hatten auch noch chinesische Steckdosen drin und, also die sind definitiv noch nicht für den deutschen Markt vorgesehen. Das sind die, ähm, die letztes Jahr auch schon hier waren, die auf der eigenen Achse von China hierhergekommen sind, auch dieses Jahr wieder, wie man uns gesagt hatte. Wir haben die auch unterwegs mal getroffen auf 'nem Campingplatz. Ich meine, in München war das. Also ganz spannend eigentlich. Ähm, aber da seh ich jetzt vielleicht auch noch, ähm, ja, dass, dass die vielleicht jetzt noch nicht im Frühjahr dann zur Verfügung stehen wirklich.

Also das ist auch tatsächlich sehr beeindruckend, ne, dass die wirklich von China hierher, äh, selber fahren, also nicht irgendwo aufm Lkw drauf, sondern selber fahren. Das spricht natürlich erst mal grundlegend für die Fahrzeuge. Das spricht nicht unbedingt für, also das, das sagt nichts über den Aufbau aus, ja, aber das zei-zeigt, dass die Fahrzeuge auf jeden Fall erst mal solide sind. Aber da ist auch 'n Iveco beziehungsweise 'n Ford drunter. Also das heißt, da sind jetzt erst mal keine, ähm, außergewöhnlichen Basisfahrzeuge drunter, die sich vielleicht erst noch erproben müssen, sondern da sind halt die klassischen Lastenesel drunter, äh, die auch in Deutschland Schrägstrich Europa oder weltweit quasi überall gute Dienste machen und zu riesigen Stückzahlen unterwegs sind. Okay, lass uns mal in die Fahrzeuge 'n bisschen reingucken.

Genau.

Ähm, wie wollen wir anfangen? Wollen wir einfach mal so 'n bisschen, also weil ich mein, die Fahrzeuge unterscheiden sich natürlich in ihren Grundrissen. Ähm, die sind ansonsten tatsächlich relativ ähnlich ausgestattet, ähm, und ich glaube, wir können die einfach alle so 'n bisschen erst mal, was uns aufgefallen ist, äh, reinbringen, weil wer tatsächlich dann auch so 'n Fahrzeug kaufen will, der guckt sich das ja sowieso noch mal im Detail an. Aber für uns ging's ja vor allen Dingen um die Dinge, die mal anders und neu sind, die uns aufgefallen sind.

Ja, also was mir sofort ins Auge gestochen ist, ähm, ist, dass sehr viel mit Beleuchtung gearbeitet wird, also auch viel interne Beleuchtung. Ich guck ja immer auch so 'n bisschen auf die Designelemente. Ähm, viele, viele Staufächer, kleine wie auch größere, ähm, auch teilweise offene Staufächer, die so, ähm, in den, in den Wänden verbaut sind, wo man einfach Sachen reinlegen kann, ähm, was man eher so bei uns aus dem Campingbussektor kennt. Und ansonsten sehr gediegenes Design. Also wär jetzt nicht mein persönlicher Geschmack, aber ich weiß, dass es viele Menschen gibt im, im Campingmarkt, die das halt toll finden. Also, ähm, viel Weiß und Creme, aber auch viel dunkles Holz oder Holzfurnier besser gesagt.

Und was, ähm, uns in einem der Fahrzeuge stark aufgefallen ist, war die Bettensituation. Ähm, da weiß ich gar nicht, wieso da noch kein deutscher oder europäischer Hersteller draufgekommen ist. Das sind, ist wirklich 'n sehr ausgeklügeltes System. Du hast, ähm, Betten, die sich quasi in sich zusammenfalten lassen. So kann man das, glaub ich, am besten beschreiben. Also das, die sind, die sind erhöht. Das heißt, sie sind dann entweder mal über der Sitzgruppe oder über der Heckgarage war, glaub ich, auch eins. Und die lassen sich so verstauen, dass man die, wenn die eingeklappt sind, im Grunde gar nicht mehr wahrnimmt. Also nicht bewusst. Das heißt, ich hab hier 'n Fahrzeug, wo ich wirklich ordentlich Menschen reinbekomme. Ich, ähm, also so drei bis sechs, so je nach Modell.

Ähm, und ich kann die Betten aber so, so verstauen, dass sie mich im, im alltäglichen Handling überhaupt nicht stören. Wie würdest du die beschreiben?

Ja, also um da vielleicht noch 'n bisschen Raumgefühl reinzukriegen, also in 'nem einem Fahrzeug, äh, habt ihr quasi ein, den Mittelgang und links und rechts sind quasi zwei gegenüberliegende Sitze, also quasi eine in der Mitte geteilte Dinette, ähm, auch jeweils mit dem Tisch und oben drüber auf der linken und rechten Seite ist quasi so 'n Klappbett, was man im Prinzip relativ ausgefeilt nach oben klappen kann. Das bedeutet, ihr könnt also ganz normal in diese Vierersitzgruppe links und rechts einsteigen und euch hinsetzen, ohne irgendwo ranzustoßen. Die Betten liegen sehr, sehr eng an den, an den Wänden an und Wenn ihr das Ganze dann abends zum Schlafen nicht mehr nutzt, dann klappt ihr die Betten runter. Dann kann man nur noch mit eingezogenem Kopf sitzen, aber man hat eben dann oben auf der linken und rechten Seite jeweils ein Einzelbett zusätzlich zum, äh, Alkoven, in dem auch eben noch mal ein großes Bett für zwei Personen ist.

Das heißt, man kann da zu viert in dem Fahrzeug, äh, ziemlich entspannt schlafen. Zwei haben natürlich kein Doppelbett, sondern Einzelbetten. Das ist aber für zwei Kids mit den Eltern tatsächlich ganz spannend. Und man konnte die Dinette auch noch verbinden, wie man's ja auch häufig kennt, sodass man da auch eben zu sechst hätte sitzen können. Also das ist tatsächlich so sehr, sehr schlau und aus meiner Sicht die Frage, warum das niemand anders gemacht hat. Weil der, der Platz, den man dann hat, weil man im Heck zum Beispiel kein Bett hat, der ist dann eben für 'ne große Sitzgruppe oder eben, äh, ne, für'n, für'n gutes Raumgefühl da. Und das ist zum Beispiel ein was, was wir ganz spannend fanden.

Vielleicht auch noch mal ein kurzer Einschub, weil du hattest es ja vorhin schon angesprochen: Ähm, in China ist die Länge entscheidend und nicht das Gewicht erst mal und die Länge der drei Wohnmobile, die jetzt, ähm, schon bald verkauft werden sollen, äh, beträgt immer knapp unter sechs Metern. Also alles, was wir euch erzählen, findet auf einem, auf einer Länge von knapp unter sechs Metern statt und das find ich schon echt beeindruckend, wie viel da untergebracht wurde. Ähm, was uns auch aufgefallen ist, ist, dass, ähm, teils die Bäder sehr hochwertig rüberkommen. Wie gesagt, wir sind da jetzt, ähm, zweimal durch jedes Fahrzeug durchgelaufen. Das heißt, äh, wir kriegen da natürlich keinen Eindruck davon, wie die Qualität dann im Alltagsgebrauch ist, aber es wirkte schon wertig.

Oder wie hast du das empfunden?

Ja, auch die, auch die, ähm, jetzt fällt mir nur der englische Begriff ein, die... Das ist ja lustig. Mir fällt grade das deutsche Wort leider nicht-- Äh, die Scharniere. Jetzt ist mir's eingefallen. Die Scharniere sind alle hochwertig aus, aus Metall gewesen. Also es fühlte sich alles ganz wertig an. Auch die, die Pushlocks fühlten sich wertig an. Das, das Holz fühlte sich wertig an. Also nicht, dass es jetzt alles Echtholz gewesen wäre, aber schon hochwertig, schwerer, ähm, stabil. Das war der Eindruck. Und zum Beispiel die Decken sind auch alle mit so 'nem abgesteppten Leder ausgestattet. Also für mich ist es so typisch, wie, ähm, in China häufig Autositze auch bezogen werden. Ich weiß nicht, ne, wenn ihr das kennt, dann wisst ihr, so 'n bisschen, ähm, es ist sehr hochwertiges Leder verarbeitet gewesen, helles Leder.

Gut, das wär jetzt nicht meine erste Wahl beim Camping. Ähm, liegt aber auch daran, dass wir, dass wir Hunde haben und, äh, wenn du dann in der Algarve im roten Schlamm im Winter, wenn's regnet, mit Hunden unterwegs bist, ist so 'n weißer Ledersitz alles aber nicht praktisch. Ähm, aber das wirkte schon alles sehr hochwertig und, äh, gut verarbeitet und eben auch so Details. Zum Beispiel, ähm, der Alkoven hat ja immer so 'ne-- Oder das, das Bett im Alkoven hat ja so 'ne Klappe, damit man quasi besser von der Fahrerkabine nach hinten durchsteigen kann, ne. Dann klappt man was hoch 'n Stück, ähm, damit man eben breit oder 'n höheren Durchgang hat. Und in diese Klappe hat man einfach in die Fahrzeuge den Fernseher eingebaut, was ich total smart finde, weil diese, dieser Platz ist sonst ja einfach vertan. Ähm, natürlich muss man ein bisschen aufpassen, wenn man bei geschlossener Klappe nach hinten geht, dass man nicht mal zu früh mit dem Kopf hochgeht und sich vielleicht den LCD-Fernseher dann zerkloppt.

Aber an sich ist es toter Raum und der ist perfekt für 'n Fernseher genutzt und das ist zum Beispiel super smart und ich frag mich, warum halt in Deutschland noch niemand auf die Idee gekommen ist. Oder wenn er auf die Idee gekommen ist oder sie, warum das noch niemand gebaut hat.

Und warum's vielleicht auch aus irgendwelchen zulassungsrechtlichen Gründen nicht geht. Also falls jemand von euch da irgendwie nähere Informationen hat, weil er vielleicht bei irgend 'ner, äh, bei, bei irgend 'ner technischen Prüfgesellschaft arbeitet, würd mich das wirklich mal interessieren, ob's da Einschränkungen gibt. Also gerne melden unter, ähm, podcast@camperstyle.de oder über WhatsApp. Da sind wir immer dankbar für solches Feedback, weil da haben wir wirklich gerätselt. Das ist so einleuchtend und, ähm, ja, das Einzige, was man halt nicht machen kann, ist im Hauptbett fernzusehen. Ähm, vielleicht liegt's auch daran, dass wir Deutschen gerne im Bett Fernsehen gucken und die Chinesen vielleicht woanders. Das wissen wir nicht, aber, ähm, fand ich auch ziemlich cool, vor allem, weil das 'n sehr großer Bildschirm war, den man sonst natürlich irgendwo anders vielleicht aufwendig hätte unterbringen müssen.

In, in einem Fahrzeug war er nicht dort angebracht. Da fährt er tatsächlich, äh, über der Küchenzeile nach unten. Also da ist er quasi hinter den Schränken versteckt und fuhr dann über der Küchenzeile nach unten und dieses Fahrzeug hatte dann gegenüber, also auch hier wieder 'n bisschen Raumgefühl für euch. Ähm, ihr habt das Fahrzeug quasi in der Länge und an den Seiten oder an der einen Seite war die Küchenzeile. Auf der anderen Seite war ein, äh, Zweiersofa, wo in der Mitte noch 'ne Ablagefläche war, äh, was 'n Tisch davor hatte und man hat quasi von da Richtung Küchenzeile geschaut auf den Fernseher. Das heißt, man hat relativ guten Fußraum davor. Auch das war 'n spannendes, äh, Konzept. Das hat man durchaus auch schon hier in Deutschland gesehen. Ähm, aber wie gesagt, nicht alle Fernseher waren quasi an dieser Klappe angebracht. Bei dem Fahrzeug war das sozusagen versenkbar in der Küchenzeile.

Das war in dem Prototypen, ne, in dem, in dem großen. Ähm, da saß man dann in der, in der Sitzgruppe, das war, in der Längssitzbank im Slideout drin, wenn ich mich richtig erinnere.

Gutes Stichwort, Slideouts. Ähm, damit arbeiten die tatsächlich.

Genau, bis auf ein Modell. Ähm, die anderen drei hatten Slideouts und... Nee, zwei Modelle hatten Slideouts, genau. Und da bekommt man natürlich noch mal so 'n gewissen Raumgewinn, den man auch in, von innen wirklich spürt. Jeder, der schon mal in 'nem Slideout gesessen hat, weiß, dass das wirklich, ähm, ja 'n ganz, ganz anderes Wohnerlebnis ist, weil sich einfach dieser ja doch relativ enge Innenraum dann noch mal ganz erheblich erweitern lässt. Und damit arbeiten eben die Chinesen auch. Und was mir noch gut gefallen hat, war, ähm, ja, dass, dass zum Beispiel in einem Fahrzeug 'ne Spülmaschine verbaut war. Da kann man jetzt sich auch drüber streiten, ob man das beim Camping braucht, aber das find ich doch noch so 'n Element, grade wenn man viel unterwegs ist und, ähm, ja, vielleicht auch nicht immer so der große Abspüler ist.

Also es ist halt so was für, für die etwas Fauleren, nicht unbedingt minimalistisches Camping, aber ich glaube, wer zum Beispiel im Wohnmobil lebt, der weiß es irgendwann auch zu schätzen, wenn man halt nicht wirklich immer jeden Teller dann von Hand abwaschen muss. Und wo wir grade noch in der Küche sind, wir haben ja beide 'n großes Faible für Lebensmittelverarbeitung, wenn man das mal so ausdrücken darf. Und wir hatten eben dort gesehen, dass dort zwei Kühlschränke verbaut sind, ähm, in einem Fahrzeug nebeneinander und in einem Fahrzeug übereinander. Und diese beiden Kühlschränke lassen sich entweder unabhängig voneinander oder beide zusammen wahlweise als Kühlschränke oder als Tiefkühler verwenden. Und das ist natürlich spannend, ähm, weil in den herkömmlichen, auch in den großen Dometic-Kühlschränken, die ja hierzulande sehr gerne verbaut werden, die dann auch mal 150 oder 180 Liter haben, ist immer nur so 'n kleines Gefrierfach mit drin, was eben auch nicht die Kühlleistung bringt, die so 'n richtiger Tiefkühler hat.

Und da glaube ich, ähm, wenn der sich wirklich so runterkühlen lässt, wie die uns das gesagt haben, kann man eben auch mal zum Beispiel, äh, wenn man barft für den Hund, ähm, Fleischvorräte mitnehmen oder auch für sich selber natürlich empfindlichere Lebensmittel einfrieren und muss dann nicht Angst haben, dass sie dann unterwegs auftauen.

Ein neuer Tag auf der Liebesinsel. Es wird gezwitschert, geflirtet. Bist du einfach reich? Ich bin reich mit Liebe. Gestritten. Viel Spaß mit der Hexe im Haus. Und gefeiert. Die Party kann losgehen. Derweil in VIP is back. Endlich ab Donnerstag, 20:15 Uhr bei RTL Zwei und vorab auf RTL+ Stream.

Zusätzlich haben die auch, äh, wie Nele grade sagte, zum Teil 'ne Spülmaschine. Sie haben 'ne Mikrowelle alle drin gehabt und auch einen Waschtrockner, also ein Kombigerät aus Waschmaschine und Trockner. Das alles natürlich, was ich vorhin gesagt habe, dem geschuldet, dass der Chinese, wenn er oder viele Chinesen, wenn sie campen gehen, eben alles on Board haben. Deswegen auch sind große Batterien und auch sehr viel Solar auf den Dächern, ja, damit die Fahrzeuge autark sind. Hm, gleichzeitig haben sie die normalen Chemietoiletten von Thetford an Bord. Auf zweien hatte man dann, wer das kennt aus Japan, diese Multifunktionstoilettensitze, also mit, mit Spülung und Heizung und Lüftung und was die nicht alles haben. Ähm, die hat man auf zwei draufgebaut. Die anderen hatten, ähm, quasi Standardtoilettensitze nur dabei.

Also das, was man eben so aus Asien ein bisschen kennt. Und was ich schön fand, viele kleine Details. Also zum einen, du hast an ganz vielen Ecken USB-, äh, Schnittstellen, wenn's auch meistens USB-A, also die viereckigen sind und nicht die neuen USB-C. Ähm, es gab in einem Fahrzeug auch am Tisch, äh, daneben, äh, nicht nur, äh, zwei Abstellflächen für 'n Becher, die auch, äh, quasi vertieft sind, sodass der nicht umfällt, wenn das Fahrzeug fährt. Es gab zusätzlich eben auch 'ne Induktionsladefläche, ja. Dann kann ich mein Handy einfach daneben legen und dann wird's halt dabei aufgeladen. Das sind so einfach kleine praktische Gadgets. Und ich mein, so was könnte man ja zum Beispiel auch mal in 'nen Tisch einbauen, äh, um eben Platz zu sparen und ähnliche Sachen. Also das war ganz cool und was mich jetzt noch technisch beeindruckt hat, oder nein, eine technische Spielerei, die ganz spannend war.

Man braucht sie nicht, aber ein Fahrzeug hatte quasi am Alkoven vorne 'ne Leinwand, äh, standardmäßig eingebaut und hat dann im hinteren Bereich beziehungsweise im Küchenbereich 'n Auszug gehabt. Da war 'n Beamer drin, äh, denn das Fahrzeug kommt also standardmäßig mit 'nem Beamer und ich kann dann eben wirklich auf großer Leinwand auch, äh, Fernsehen schauen. Ähm, machen ja auch oder machen einige oder wenige in Deutschland auch. Äh, die haben's dann meistens aber nicht fest montiert und können dann natürlich auch die Leinwand draußen anbringen und den Beamer draußen hinstellen, wenn's dunkel ist. Das kann man bei dem Fahrzeug nicht, aber fand ich halt auch 'n spannendes Detail, weil der Beamer wirklich sehr, sehr klein war. Der war in so 'ner Technikschublade drin an alles angebunden. Das hat mir halt auch sehr gut gefallen.

Ja, ich hab jetzt grade mir noch mal die, ähm, Videos so 'n bisschen nebenbei laufen lassen, die ich aufgenommen hatte, weil ich merk grade, man erinnert sich dann nach zwei, drei Tagen doch nicht mehr so an alle Details. Was wirklich sehr auffällig war, war dass die, die Bäder extrem stylisch gestaltet sind. Ähm, da wird auch viel so mit, mit, ähm, Waschbeckenformen gearbeitet, die man eher aus 'm heimischen Badezimmer kennt, also rechteckige Waschbecken, die so aufgesetzt sind auf den Unterschrank oder auch 'n, äh, ovales Waschbecken, ähm, wo man halt einfach, also wie gesagt, das braucht man alles nicht, um auf 'm Campingplatz zu überleben, aber es ist halt schön, wenn man irgendwie, ähm, auf so diese Linienführung steht.

Dann hab ich das halt auch im Urlaub quasi mit an Bord. Fand ich ganz interessant und vor allem im Prototypen, der natürlich auch sehr teuer ist und sehr groß. Ähm, auf die Preise kommen wir ja gleich noch. Da sind natürlich Elemente verbaut, grade auch in der, in der Nasszelle, in der Dusche und im, in 'nem Toilettenbereich, die schon echt High End sind. Ähm, ich persönlich bin ja eher so 'n bisschen minimalistisch unterwegs, aber selbst ich hab gedacht so: "Wow, also so schick sieht's bei uns zu Hause im Badezimmer nicht aus." Und das hat mir schon gut gefallen und da ist auch das Bett so 'ne richtig schöne Kuschelhöhle, die noch mit Gestaltungselementen in, äh, in den verschiedenen Holzfurnierfarben verziert sind, ähm, wo ich auch noch im, im Schlafbereich 'ne eigene Klimaanlage verbaut hab.

Die sich, so wie wir gesehen haben, auch unabhängig von der Klimaanlage im Wohnbereich steuern lässt. Da ist wirklich an alles gedacht worden für Menschen, die da sehr, sehr, sehr viel Zeit drin verbringen.

Ja, können wir ja direkt mal zu den Preisen kommen. Ähm, man, man denkt ja schnell, ja, wenn was aus China kommt, also obwohl ja unheimlich viel in unserem Alltag aus China kommt, ohne dass wir's vielleicht wahrnehmen. Wenn was aus China kommt, dann, dann muss es irgendwie billig sein. Ähm, wir hatten im Vorfeld auch, ähm, mal 'n kurzes Telefonat immerhin mit dem, mit dem Generalimporteur hinbekommen, mit Lamaka. Und, äh, da wurde uns gesagt, dass es halt schon alles im Premiumsegment oder im, im Hochpreissegment angesiedelt ist, dass es keine, äh, Billigfahrzeuge sind, weil der Chinese, also Zitat, äh, auf Qualität steht. Demzufolge haben wir jetzt auch nicht erwartet, dass wir die super billigen Preise sehen. Allerdings war das schon preislich doch noch mal unerwartet, was wir gesehen haben.

Kann-- Das sag ich ja eigentlich so richtig, oder?

Ja, vor allem nach dem, was wir letztes Jahr auf der Messe gehört haben. Wir haben ja vorhin, bevor wir aufgezeichnet haben, lange darüber diskutiert, ob wir uns da richtig erinnern. Du warst letztes Jahr nicht dabei und ich hab immer noch was im Kopf rumschwirren, dass die, der, äh, Aussteller letztes Jahr uns gesagt hatte, dass die voraussichtlichen Preise für die Fahrzeuge, die in Deutschland angeboten werden sollen, sich irgendwo im Segment zwischen dreißig und vierzigtausend bewegen sollen, weil da hab ich noch gedacht: "Oh, das ist wirklich 'ne Kampfansage an die heimische Wirtschaft auch." Und da war ich auch skeptisch, was die Qualität angeht und war auch skeptisch, was die ganze Situation mit, ja, ich sag's jetzt einfach mal mit, äh, dem, mit der moralischen Komponente, ne, Arbeitsrechte, dies, das angeht, ähm, und was natürlich auch dann die Konkurrenzsituation mit unseren Wohnmobil- und Wohnwagenanbietern angeht.

Jetzt haben wir aber uns mal die Pre-Sale-Model-Preise angeguckt. Das kann sich, wie gesagt, alles noch mal ändern, aber da stehen halt dann doch auch mal hundertfünfzig und hundertsechzigtausend Euro auf'm Ticker. Und da muss ich sagen, da mach ich mir dann jetzt preislich nicht so Sorgen, dass es, dass es hier, ähm, die, die deutsche Wohnmobilwirtschaft ausrotten wird, weil wir haben so 'n bisschen verglichen bei etwas weniger Ausstattung oder etwas mehr Ausstattung so, das hält sich ungefähr die Waage, sind es Preise, die man durchaus auch hier in Deutschland findet bei den vergleichbaren Modellen. Da ist man dann schon eher so 'n bisschen im Liner-Segment unterwegs meistens, aber ist jetzt also keine Billigschleuderei. Und das hat mich wirklich überrascht.

Wie gesagt, beim, beim Maxus-Kastenwagen ein bisschen anders. Da liegt es doch 'n Stück weit mit der Ausstattung unter dem, was man hier aufs, ähm, auf, was man hier auf'n Tisch legen muss. Aber das ist ja jetzt doch noch mal 'n gutes Stück über dem, mit was sie letztes Jahr ins Rennen gegangen sind, auch wenn ich mich vielleicht dann nicht ganz korrekt erinnere, aber es war definitiv nicht in der Größenordnung.

Genau, also wer jetzt auf 'n Schnäppchen, auf 'n billiges Schnäppchen gehofft hat, der wird auf jeden Fall enttäuscht. Die sind jetzt den Preis sicherlich wert. Also wie gesagt, es sind ja sehr viele spannende Sachen eingebaut. Also, ne, wir, wir sind nicht der Meinung, dass das irgendwie völlig daneben ist, der Preis. Das passt in die Welt. Es ist eben im hochpreisigen Segment. Das muss man einfach wissen. Ähm, und wie gesagt, die Ausstattung passt dazu, das, was wir gesehen haben. Grade auch, äh, ne, dass die standardmäßig eben diese Waschmaschine, teilweise Spülmaschine, 'ne Mikrowelle drin haben. Was vielleicht noch so 'n, wie soll ich denn sagen, ein bisschen ein Showstopper in Deutschland sein kann: Die haben drinne keine Küche. Also es gibt natürlich 'n Waschbecken drin, ähm, aber ansonsten, äh, haben die eben draußen alle so 'n, so 'n Auszug mit 'nem, mit 'nem Gasbrenner dran, äh, schrägstrich Gaskochfeld, sag ich mal, und, äh, 'nen kleinen Tisch daneben, wo ich dann also was zubereiten kann.

Und, äh, die sagten uns auch am Stand: "Ja, da kann man drinnen 'n Kochfeld nachrüsten." Klar, man kann jetzt natürlich so 'n Induktionskochfeld da einfach reinstellen. Ähm, das nimmt aber den Platz für 'ne Arbeitsplatte, ne. Also wer wirklich gerne kocht und dabei Platz braucht, für den könnte es schwierig werden. Das muss man sich im Detail angucken. Wie gesagt, das war genau die Schwierigkeit. Äh, in einem stand jetzt halt so 'ne Induktionskochplatte drin, in den anderen nicht. Ähm, man weiß noch nicht, wie das so genau aussieht. Also das, das kann ja auch völlig in Ordnung sein. Vielleicht setzen die damit auch 'n neuen Trend, dass wir mehr draußen kochen. Ist ja in einigen, äh, Campingnischen, grade die Overlander, die viel unterwegs sind oder mit kleinen Fahrzeugen, ist es ja normale, normale Geschichte. Aber ich sag mal, für den deutschen Campingplatz-Camper, auch wenn es den so nicht gibt, aber für die Fahrzeuge, die auf Campingplätzen sind, ist ja häufig die Küche drin, auch wenn manche vielleicht draußen kochen.

Lange Rede, kurzer Sinn, ja, wenn ihr das mögt, wenn ihr's geil findet, alles super. Wenn ihr eben gerne drinnen kocht, aus welchen Gründen auch immer, äh, kann das eben schwierig sein, aber vielleicht finden sie da auch noch schlaue Lösungen und lassen, keine Ahnung, äh, die Mikrowelle weg und haben dafür mehr Platz. Das muss man alles angucken und das sah man halt in den Fahrzeugen alles noch nicht so richtig. Also es wirkte immer noch alles so 'n bisschen wie so 'ne Beta-Version, als hat man das so 'n bisschen für den deutschen Markt angepasst, aber noch nicht so richtig. Und das ist eben, äh, das Gegenteil, was wir im allerersten kurzen Telefonat mit Lamaka auch erfahren haben, was, was quasi so 'n bisschen dann doch anders war. Ich glaub, hier muss man jetzt einfach abwarten, bis wirklich ganz konkret die Fahrzeuge, ähm, erhältlich sind und, und sollte sich das dann, glaub ich, auch ganz genau angucken, was man da jetzt bekommt, ähm, bevor man dann sich quasi da in den Kauf stürzt.

Lass mal, lass mal noch mal-

Ich möchte, ich möchte noch mal ganz kurz, äh, ganz kurz noch mal zur Küche was sagen. Also bei Reisemobilen kenn ich das tatsächlich nicht, vor allem nicht bei Reisemobilen in der Größenordnung, dass man draußen kocht. Ich weiß aber von vielen Wohnwagenreisenden Dass die tatsächlich, wenn die länger irgendwo stehen, lieber die Außenküche nutzen als die Innenküche, weil dann eben auch der Schlafraum nicht nach Essen riecht und man nicht alles so einsaut. Wir selber machen das anders. Wir kochen sehr viel drinnen, wenn wir nicht grillen. Aber da ist es wirklich-- Also das ist nicht ganz so 'ne Nische, wie du das jetzt als Reisemobilist vielleicht empfindest.

Ja, klar.

Und es, es kann auch sein, dass sich das dann tatsächlich doch auch in, in Teilen der Campingcommunity oder der Reisemobilcommunity durchsetzt, wenn man einmal halt die Möglichkeit hat, ohne dass man als Reisemobilist dann 'ne Außenküche mitschleppen muss, sondern quasi schon im Fahrzeug integriert. Also da würd ich tatsächlich noch mal so 'n kleines Fragezeichen dran machen wollen.

Ähm, ja, gucken wir noch mal preislich auf den Liner. Da haben wir noch nicht drüber gesprochen. Der ist zwar länger als die anderen Fahrzeuge. Nele, du hast geguckt, wie, wie ist genau die Länge?

Der Liner ist sieben Meter vierundachtzig lang und zwei Meter neunundvierzig breit.

Also damit ist er jetzt aktuell in Deutschland nicht so richtig 'n Liner. Also wir hatten zum Beispiel den Clou Babyliner mit sieben Euro vier-- äh, sieben Euro, sieben Meter vierzig. Das war sozusagen der Einstieg, aber Liner verstehen wir ja in Deutschland doch 'n bisschen größere Fahrzeuge. Aber der ist trotzdem sehr, sehr hochwertig, haben wir gerade schon gesagt. Der hat eben die Slide-Outs, was natürlich noch mal ein, ein viel, viel größeres Raumgefühl gibt. Und der hat dann eben auch Sachen, wie dass der, ähm, zweitausend Watt auf dem, äh, Solar auf dem Dach hat, dass er eben 'ne, 'ne, ich glaube, über sechshundert Amperestunden Batterie mitbringt. Also ja, wirklich halt auch das Autarkie-Paket. Der hat, glaub ich, auch dreihundert Liter Wassertank, wenn ich mich recht entsinne. Also schon linermäßige Ausstattung, sag ich mal, auch wenn in Deutschland 'n Liner meistens ein bisschen länger in der, in der Wahrnehmung ist.

Ja, und dann kommt da noch dazu so Sachen wie, ähm, Weinkühler, 'ne Kaffeemaschine, die sich elektrisch nach oben fährt, dann der Fernseher mit zweiunddreißig Zoll, den du vorhin angesprochen hast, ähm, Alde-Fußheizung, ne. Also all diese, all diese Geschichten und eine riesige Heckgarage. Ähm, drei, fast dreihundert Liter, dreihundert Liter Frischwasser und zweihundertneunzig Liter Grauwassertank. Also der hat schon neun-- oh, und neunzig Liter Toilettentank. Also der ist, ähm, auch diesbezüglich ganz gut ausgestattet. Und jetzt aber kommen wir zu den Preisen und da hatten wir ja auch so 'n paar Diskussionen.

Er hat auch 'n Linerpreis.

Er hat auch 'n Linerpreis, ganz genau. Also es gibt zwei Varianten, wie man uns gesagt hatte. Die eine Variante ist, ähm, mit Carbondach, richtig?

Nee, der hat komplett, äh, der ist komplett aus Carbon dann gebaut.

Ah, komplett aus Carbon, okay.

Einmal Carbon und einmal GFK.

Mhm.

Ähm, jetzt sage ich euch erst mal den Gewichtsunterschied und dann sagt euch Nele den Preisunterschied. Also der Gewichtsunterschied ist, soweit wir das, äh, erzählt bekommen haben, zwischen beiden Varianten ungefähr dreihundert Kilogramm. Also das Carbon ist dreihundert Kilogramm leichter als die GFK-Variante. Und der Preis?

Genau. Und der Preis für die Carbon-Variante liegt bei vierhundertfünfundzwanzigtausend und für die GFK-Variante bei zweihundertfünfundsiebzigtausend. Und ja, da haben wir dann gesagt, wär's uns das wert, dreihundert Kilo für hundertfünfzigtausend Tacken? Also ich mach da so 'n Fragezeichen dran. Bei dir, wie sieht's bei dir aus?

Kannst du 'n zweites Fahrzeug mitnehmen, auch wenn das natürlich Quatsch ist, weil, ähm, ja, also find ich tatsächlich auch schwierig. Es gibt sicherlich Menschen, denen das dann völlig egal ist, ob der jetzt noch mal hundertfünfzigtausend mehr kostet oder nicht. Und wir sind ja da auch in 'ner Preisklasse, wo, wo Geld vielleicht nicht mal 'ne ganz so große Rolle spielt. Ich kann das nicht einschätzen, äh, aber gefühlt ist das für mich für dreihundert Kilogramm echt viel Holz. Klar, Carbon sieht geil aus. Ja, du hast diese, du hast halt diese, diese, diese Optik, die das Carbon mitbringt und der ist ja in so 'nem dunklen Grün gefasst. Das ist schon cool. Am Ende des Tages wird das jeder für sich selber entscheiden, wie cool er das findet. Ich mein, es geben auch Menschen ja sehr viel Geld für, für Tuning an Fahrzeugen aus, die nur optische Gesichtspunkte haben. Das-- Ich würd's nicht machen, aber das heißt nicht, dass es nicht auch Menschen gibt, die das spannend finden und das ist auch völlig in Ordnung.

Der liegt jetzt bei sieben Tonnen zulässige Gesamtmasse.

Ja, ich glaub siebeneinhalb Tonnen, genau. Oder sieben Komma vier neun.

Aufm Schild steht sieben Tonnen.

Ja, okay.

Also sieben Komma null. Ähm, ja, also da-- Ich glaub, in der Gewichtsklasse spielen dann die dreihundert Kilo wahrscheinlich auch nicht mehr so die, die große Rolle hin oder her. Keine Ahnung.

Äh, d-tatsächlich 'n guter Pun-- Einer meiner letzten Punkte noch, was wir tatsächlich nicht so richtig rausgefunden haben, wie wirklich die Leergewichte der Fahrzeuge sind bei den zulässigen Gesamtmassen. Da, äh, war auch wieder so das Thema, dass es entweder keiner sagen konnte oder so richtig sagen wollte. Wie gesagt, wir wollen da nichts Böses unterstellen, ne. Das, das-- Wir haben auch bei dieser Messe festgestellt, dass scheinbar viel Standpersonal völlig ungeschult dasteht, aber das werden wir in unserem nächsten, in unserer nächsten Podcast-Folge oder übernächsten hier vom Caravan Salon noch mal thematisieren. Ähm, auf jeden Fall wissen wir's nicht. Wir konnten's nicht in Erfahrung bringen und wir sind ein bisschen skeptisch, grade bei den, äh, vier Komma zwo fünf Tonnen oder vier Komma fünf Tonnen sind wir 'n bisschen skeptisch, wie's da mit der Zulassung, Zuladung aussieht, aber das ist jetzt alles Mutmaßung.

Deswegen, da wollen wir jetzt nicht sagen, dass das, da ist wenig oder so, aber wir sind da 'n bisschen skeptisch. Da sind wir dann wirklich gespannt, wenn's die Fahrzeuge halt richtig zu kaufen gibt, wie das dann aussieht. Hm, das wär auf jeden Fall von uns noch 'n Hinweis, wo ihr drauf achten solltet, wenn ihr euch für so 'n Fahrzeug interessiert.

Ja, das ist auf jeden Fall 'n wichtiger Hinweis. Ich bin sehr skeptisch. Ähm, ich hab ja auch gezielt danach gefragt, ähm, nach der Zuladung und dann wich man schon so 'n bisschen aus am Stand, so in die Richtung, na ja, dann muss man wahrscheinlich auf vier Komma fünf Tonnen auflasten. Und da Werden wir das auf jeden Fall weiter beobachten, wie sich das dann entwickelt bei den Fahrzeugen, die dann tatsächlich da stehen. Angeblich kann man die, die auf der Messe gezeigt wurden, auch schon vorbestellen, ähm, aber sicher nicht die mit den chinesischen Steckdosen.

Also die soll man jetzt vorbestellen können und die sollen auch im Q1 bis Q2 geliefert werden. Also und das natürlich sehr sportlich, die jetzt vorzubestellen, so in der Varianz, ohne dass man's weiß. Aber wie gesagt, wir können nicht in jeden Kopf gucken und es ist, ne, wir sehen sicherlich jetzt viele Aspekte nicht, die, die jemand anderes sieht. Es soll darum auch jetzt uns gar nicht gehen. Wir wollen euch so 'n bisschen unsere Gedanken zu dem Fahrzeug mitgeben. Ähm, kommen wir mal zum Fazit der ganzen Geschichte. Also ich hab mir auch oder ich hab gelesen, dass die quasi, ähm, jetzt niemand 'n Wettbewerb machen wollen, sondern die wollen halt einfach mit neuen Ideen den Markt aufrollen und sich ihren eigenen Anteil vom Markt sichern. Das mag funktionieren können, also sind da zumindest mit, mit einigen spannenden Ideen unterwegs.

Ähm, die Fahrzeuge haben auf jeden Fall auch ihren Charme und, und vermutlich auch irgendwann ihre Daseinsberechtigung. Aktuell ist alles noch so ein bisschen, äh, unklar.

Frage, ja genau.

Genau, ja, es ist alles noch 'n bisschen unklar. Ähm, ich bin mir sicher, dass sie 'ne Rolle in unserem Campingfahrzeugbild spielen werden, was halt noch der große Skepsispunkt aktuell ist, aber das ist ja bei allem Neuen so. Es gibt noch überhaupt kein Händlernetz. Wir haben noch keine Ahnung, wie es mit Ersatzteilbeschaffung aussieht. Sollten die Chinesen mit ihrer Herstellung ähnliche Qualitätsprobleme haben, wie es viele deutsche Fahrzeughersteller aktuell haben, dann könnte das 'n schwieriges Thema sein, weil selbst hier gibt es Fahrzeuge, die hier hergestellt werden, die mehr in der Werkstatt als, ähm, auf 'm Campingplatz stehen und-

Und auch im hochpreisigen Segment, also nicht, nicht Billigmarken so.

Und jetzt stellt euch vor, das passiert euch mit 'nem Fahrzeug, wo es keinen Händler gibt, einen Generalimporteur gibt, äh, und 'ne unklare Ersatzteillage. Also das wäre für mich aktuell auch nur so 'n wirklich Punkt großer Skepsis. Es kann sein, dass sie das alles gelöst kriegen, aber erfahrungsgemäß dauert das 'n bisschen und eigentlich mein Gefühl ist, dass das alles... Wie formulier ich das? Ich, wie gesagt, ich will da auch niemanden irgendwie ans Bein pinkeln, ne, aber es wirkt alles noch 'n bisschen Beta. Also in der Softwareentwicklung würden wir von 'ner Beta-Version sprechen. Letztes Jahr war's 'ne Alpha, das heißt eine, eine Version, die schon irgendwo so in Richtung dessen geht, was mal, wenn's, äh, wie's aussieht, wenn's fertig ist, aber es ist nicht, nicht so richtig fertig und man testet jetzt 'n bisschen rum. So wirkte das alles.

So, das ist sicherlich auch ja alles sehr, sehr knapp gewesen. Die müssen hier rüberfahren und so weiter und dann fahren das Chinesen rüber. Die wollen natürlich jetzt keine europäischen Steckdosen in ihrem Fahrzeug haben. Also das, das kann alles valide Gründe haben, warum das so ist, aber es wirkte für uns alles noch so 'n bisschen unfertig und das ist so der einzige Punkt der Skepsis für uns. Wie gesagt, superspannende Ideen, die die da drin haben, auch sehr coole Details. Ähm, wir sind jetzt einfach mal gespannt, wie's weitergeht. Wir bleiben dran. Es ist halt schade, dass man, ähm, mit dem Generalimporteur nicht wirklich großartig außer kurz ins Gespräch kommt. Ähm, das ist schade, aber das ist so. Ähm, mal gucken, vielleicht wird das ja auch noch besser. Also die haben sicherlich ja auch die eine oder andere Anfrage auf 'm Tisch. Ähm, wir gucken uns einfach mal an, wie das passiert und werden sicherlich immer mal wieder davon berichten, spätestens auf jeden Fall zum nächsten Caravan Salon, aber ich bin mir sicher, sobald's da Neuigkeiten gibt, werdet ihr das auch bei unserem Podcast erfahren.

Wie sieht dein Fazit aus?

Mein Fazit sieht so aus, dass, ähm, ich mir jetzt im Moment, selbst wenn's mein Geschmack wäre und meinen Budgetrahmen nicht sprengen würde, wahrscheinlich so 'n Fahrzeug noch nicht zulegen würde, einfach aus dem Grund, weil ich da gerne erst mal abwarten würde, wie sich das so alles weiterentwickelt, was du jetzt auch grade genannt hast. Ähm, und oder aber ich find's halt richtig cool, dass mal Impulse kommen und dass wir auch als Messebesucher mal wirklich was komplett Neues sehen, auch mal selber neue Ideen kriegen, wie's denn sein könnte. Und ich hoffe, dass auch die Vertreter und Vertreterinnen von dem einen oder anderen Hersteller sich die Sachen mal angucken und eventuell auch 'n paar neue Gedankenanregungen mitnehmen und die in Grundrisse umsetzen, die dann auch wirklich so 'n Stück weit innovativer sind als das, was man halt sonst so die ganzen Jahre gesehen hat.

Wir stellen ja immer wieder fest, dass grade die, die Hersteller aus 'm Ausland auch oft dann, ja schon auch so 'n bisschen neue Trends setzen. Das dauert meistens 'n bisschen, wie du ja auch schon eben erwähntest, aber ich glaube, dass so langfristig so 'n Markt auch sehr, sehr stark davon profitieren kann, wenn eben auch mal Mitbewerber da sind, die aus 'nem anderen Kulturkreis vielleicht kommen und die wieder ganz neue, ähm, Herangehensweisen auch an bestimmte Themen haben. Und das ist ja wie, wie mit jedem kulturellen Austausch, dass man eben davon dann die Sachen übernimmt, die so ins eigene Sein passen oder in die, ins, in die eigene Denkweise und andere Sachen halt vielleicht nicht. Aber ich würd mich freuen, ähm, wenn man das jetzt in der Branche nicht als Gefahr nur sehen würde, sondern vielleicht auch so 'n bisschen als Bereicherung und als, ja, ähm, wie soll man sagen, Motivation, sich auch 'n bisschen aus den, aus dem eigenen Saft zu bewegen und wieder neu, neue Gedanken zuzulassen.

Ja, wie seht ihr das da draußen? Was sind eure Gedanken dazu? Äh, äh, seht ihr's komplett anders? Habt ihr vielleicht's euch ange, angeguckt und seht was anderes dazu? Ähm, wir haben in den Show Notes 'n WhatsApp-Link, den könnt ihr anklicken. Da geht WhatsApp bei euch auf 'm, auf 'm Mobiltelefon auf. Dann könnt ihr uns 'ne Sprachnachricht, 'ne Textnachricht schicken. Schickt uns gern eure Gedanken dazu. Ihr könnt das auch per E-Mail schicken an podcast@camperstyle.de, aber wir haben ja festgestellt, dass die meisten von euch das tatsächlich gerne über WhatsApp machen, weil's vermutlich einfacher und schneller geht. Ähm, abonniert den Podcast, kostet euch nix und ihr verpasst die nächsten Folgen nicht. Wie gesagt, wir wollen ja auch noch mal, äh, generell über unseren Eindruck auf der Messe sprechen für euch so 'n bisschen und wir werden auch, ähm, wer uns schon lange hört, weiß das, dass wir nach jedem Caravan Salon 'ne Folge mit unseren Kollegen und Kolleginnen aus der Camping-Blogger-Berichterstattungs-Bubble, äh, sprechen und einfach so verschiedene Blickwinkel, die jeder ja hat, weil wir ganz unterschiedliche Interessen haben, noch mal in einen Podcast reinbringen, um euch wirklich auch noch mal so 'n umfassenderes Bild von der Messe zu geben, falls ihr nicht da sein konntet.

Ähm, wie gesagt, deswegen Abo und, ähm, wir wollten eigentlich zehn Minuten zu dem Thema quatschen. Jetzt sind wir schon wieder bei über 40. Deswegen würd ich sagen und auch für euch so 'n bisschen zur Info, es ist jetzt Freitag, der letzte Freitag der Messe, es kommt jetzt noch das Wochenende. Vielleicht waren wir auch nicht mehr ganz so spritzig wie sonst. Seht es uns nach. Wir haben sieben Tage-

Es ist neun Uhr abends auch.

Genau, es ist neun Uhr abends. Wir haben sieben harte Messetage hinter uns. Ähm, wir hoffen trotzdem, dass ihr das spannend fandet und, ähm, ja, hört uns weiter. Äh, bis zur nächsten Episode. Macht's gut. Tschüss.

Tschüss.

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