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Der verpennte Podcast-Geburtstag – Rückblick, Fun Facts & Hörerfeedback

Episode 280 · 01:16:56

Man glaubt es kaum: Unser Podcast hat im April nicht nur sein 5-jähriges Bestehen, sondern mit der 250. Episode auch noch ein echtes Jubiläum gefeiert – und wir haben es mal wieder grandios verbummelt.

In dieser Folge

  • werfen wir einen nostalgischen Blick zurück auf Mikrofonpannen und festgefahrene Fotosessions,

  • rechnen aus, wie viele Stunden und Tage reine Produktionszeit wir auf dem Buckel haben

  • verraten wir, in welchen Folgen wir persönlich am meisten gelernt haben

  • erklären wir, wie es abläuft, wenn wir externe Gäste im Studio haben.
    und vieles mehr.

Außerdem gibt’s ein kurzes (!) Update zu unserem aktuellen Befinden (mehr dazu hört ihr in unserer privaten Plauderstunde “Dafür sind wir nicht qualifiziert”) und natürlich das längst wieder überfällige Feedback aus der Community.

Zu diesen Folgen gab es Rückmeldungen

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und wir feiern heute Geburtstag und haben 'n bisschen Feedback von euch.

Ja, wir haben mal wieder unseren eigenen Podcast-Geburtstag verschlafen, beziehungsweise nicht verschlafen, sondern ver stresst. Ähm, dazu später 'n bisschen mehr. Und dann ist uns wieder aufgefallen, sowohl die 250. Folge als auch der fünfjährige Geburtstag sind an uns vorübergezogen und, ähm, wir wollen das jetzt einfach noch mal nachholen und einmal kurz gedanklich mit euch anstoßen, ihr lieben Hörerinnen und Hörer, weil, ähm, ja, es klingt immer wie 'ne Floskel, aber es ist ja tatsächlich so, ohne euch würden wir das ja auch nicht machen. Und deswegen Happy Birthday to us und auch Happy Birthday to you. Ja, Sebastian, erzähl mal, wann ist es gestartet mit uns beiden? Also nicht mit uns beiden, sondern mit dem Podcast.

Ich wollte erst mal sagen, dass die Hörer und Hörerinnen sich jetzt freuen können, dass wir jetzt halt fünf Stunden lang wirklich jede Episode noch mal auseinandernehmen, analysieren, die Zahlen-

Pass auf, die schalten sofort wieder ab.

Ach so, 'tschuldigung. Nein, natürlich nicht. Wir werden euch hier nicht lang, also wir versuchen euch nicht zu langweilen. Ähm, wir, wir haben so Einzelzahlen rausgesucht, das soll's aber dann auch schon sein. Also, ähm, angefangen hat ja alles, also ich glaube, 2018, '17, '18 war so die Idee geboren, mal irgendwas mit Podcast auch selber zu machen. Und, ähm, also ich erinner mich auf jeden Fall daran, dass ich, ich glaube, 2018, äh, bei euch in Herten damals in der Wohnung saß. Ihr wart schon auf 'm, äh, Caravan Salon gefahren. Meine Frau und ich sind später nachgekommen, irgendwie ein, zwei Tage später. Und ich hab dann abends bei Halil im Arbeitszimmer gesessen und hab quasi den ersten Test-Podcast, glaub ich, aufgenommen. Da hat uns so 'n guter Freund damals 'ne, 'ne Musik gemacht, die bei dir und Halil nicht so auf, auf Gegenliebe ge-gestoßen war.

Ähm, und dann sollte es noch zwei Jahre dauern, äh, bis der Podcast-

Ich glaub, das war 2017, weil wir hatten 2018 die Wohnung gar nicht mehr. Wir waren ja dann auf Tour.

Okay, dann 2017 schon. Also so, aber da erinner ich mich noch, wie ich da irgendwie Mitternacht da, äh, gesessen hab und, und mit Garage Band und 'nem Podcast-Mikrofon, was ich mir extra gekauft hatte, quasi so irgendwie aufgenommen hatte und ausprobiert habe. Ja, guck mal, dann hat's noch drei Jahre sozusagen gedauert und, äh, wir haben, äh, Ende April 2020 war ich in, in Mexiko, hab Nele und Halil besucht und da haben wir quasi nicht am Strand, da haben wir die Fotos gemacht, sondern dann in unserem Airbnb die erste Folge aufgenommen, äh, am, zusammen am Tisch gesessen und versucht, das irgendwie ohne viel Echo und so weiter, äh, hinzukriegen.

Allbrütender Hitze und ich hab nicht geschnallt, dass ich mein Mikrofon, ähm, vom Computermikrofon umschalten musste auf das, äh, externe, etwas bessere Podcast-Mikro, was du mir damals geschenkt hattest. Das, ähm, und dann hatten wir ständig 'n Hall drin und ich bin völlig verzweifelt, weil ich nicht wusste, was wir noch machen können, bis wir irgendwann mal drauf gekommen sind, dass ich immer bei meinem blöden Rechner manuell umschalten muss. Ja, das waren noch Zeiten. Könnt ihr ja mal reinhören in die Folge und euch oder in die ersten Folgen und euch amüsieren. Ähm, die Tonqualität ist natürlich mittlerweile zwar nicht perfekt, aber doch deutlich besser geworden. Zumindest, ähm, bei uns. Bei den Gästen ist es klar, die haben natürlich jetzt nicht alle 'n Podcast-Mikrofon zu Hause stehen. Da müssen manchmal, muss man manchmal mit Headsets arbeiten.

Das, ja, ist noch nicht so optimal, aber da haben wir noch keine Lösung für gefunden. Ähm, aber ich hoffe, dass, dass ihr trotzdem einen Unterschied erkennt zwischen Folge eins bis fünf und Folge 280, die wir heute haben.

Ich glaub, eine Folge hatten wir zwischendurch, da hast du dein Mikrofon verkehrt rum gehabt. Auch das ist-

Ja, auch das ist bei mir möglich. Das möcht ich, ich hab auch, ich hatte auch noch mal 'ne Folge, das ist noch gar nicht so lange her, da hab ich's auch irgendwie, da hat auch der Computer wieder aufs, aufs interne Mikrofon umgeschaltet. Das hat aber Halil dank der neuen Technologie in den Schnittprogrammen echt gut hinbekommen. Also das hörte sich dann gar nicht mehr so wild an. Da hat sich natürlich in der Technik auch oder Technologie viel getan in der Zwischenzeit.

Bin grad hier 'n bisschen am gucken. Ich sitze, äh, hier grade im ausgebauten Dachboden, hab einen der Hunde mitgenommen, der ist auf 'm Balkon und der kommt jetzt hier ständig an die Türe, guckt mich an und ich versuche grade rauszufinden, was er denn jetzt möchte. Ich kann's aber nicht sagen.

Der möchte wahrscheinlich, dass du, dass du mit ihm den Storch anguckst.

Ja, natürlich, war jetzt grade hier, als wir die Podcast-Aufnahme angefangen haben, draußen 'n Storch. Ähm, das ist ja grundlegend schön und ich freu mich auch immer. Also für mich ist es immer 'n Erlebnis. Also in Portugal war's kein Erlebnis, da gab's die an jeder Ecke. Aber hier ist das irgendwie immer für mich 'n Erlebnis, so 'n, so 'n großen Vogel zu sehen, ähm, weil die halt einfach unheimlich selten geworden sind in den meisten Gebieten. Und ich glaub, ich hab sogar hier jetzt seit zehn, 15 Jahren den ersten gesehen. Lange Rede, kurzer Sinn, das hat natürlich den Hund grade sehr aufgeregt, dass hier 'n Storch rumrennt. Ähm, aber er hat sich wieder beruhigt. Mal gucken. Ja, ähm, aber wieder zurück zum Podcast. Also, ähm, ja, es war, also ich kann mich auf jeden Fall noch an die, an die Fotos erinnern, die wir da mit, äh, irgendwie dem, dem VW-Bus da am Strand, äh, mit dem Mikrofon gemacht haben.

Ihr kennt's ja alle von unserem, von unserem Podcast-Cover. Ähm, und mittlerweile-

Ja, dann sind wir ja auch hängengeblieben. Das war doch bei der Foto-Session, ne, wo uns dann, wo uns dann der Kollege rausziehen musste.

Stimmt, da sind wir, sind wir-

Im Sand

...im Sand, äh, hängengeblieben mit der, mit der Karre. Und, äh, dann, stimmt, dann kam einer mit 'nem Pick-up und hat uns da freundlicherweise irgendwie rausgeholfen, ja.

Ist halt kein Allrad.

Das hat mein Hirn schon wieder verdrängt. Ja und mittlerweile haben uns ja ganz viele Leute quasi gehört und, und wir sind da sehr dankbar für, dass ihr so unheimlich viele seid, einschaltet, immer mehr dazukommen, dass ihr uns auch so viel für, also falls dem wir das so war, viel Feedback schickt und auch viele Fragen kommen und auch ja wir den, den einen oder die andere von euch schon als Gast sogar hier begrüßen durften, die dann, äh, quasi mit uns, äh, 'ne, 'ne Folge gemacht haben. Da haben wir uns natürlich oder freuen wir uns immer besonders drüber und auch über unsere ganzen Gäste, die wir zu Besuch hatten, die uns zu ganz vielen Themen, ähm, neue quasi Impressionen reinbringen. Ähm, da sind wir sehr, sehr dankbar.

Ja, und in dem Zusammenhang auch gleich noch der kleine Aufruf an euch. Also wenn ihr auch mal zu Gast bei uns sein möchtet oder wenn ihr jemanden kennt oder von jemandem wisst, der, ähm, interessant ist und den wir mal unbedingt einladen sollten, dann, äh, gebt uns auf jeden Fall 'ne Nachricht unter podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp. Da packen wir euch den Link auch noch mal in die Folgenbeschreibung. Und ja, wenn ihr auch persönliche Fragen an uns habt, dann, äh, schickt uns die auch gerne über dieselben Kanäle. Die würden wir dann in einer der nächsten Folgen beantworten. Ihr dürft uns richtig löchern. Also jetzt nicht unbedingt nur zu Themen. Da schickt ihr uns ja schon fleißig Feedback, wie Sebastian eben schon sagte, sondern gerne auch irgendwas, was ihr uns schon immer mal fragen wolltet zur Feier des Tages.

Und wir haben also wir... Zum einen nehmen wir heute bisschen unter erschwerten Bedingungen auf. Also ich hock hier gerade auf 'ner ollen Couch von 'nem ollen Couchtisch in, äh, im ausgebauten Dachboden, weil unser ganzes, unser ganzer Kram erst gestern, äh, quasi angekommen ist aus Portugal und wir noch im völligen Umzugschaos leben, so zwischen, zwischen Malern und, äh, irgendwie die Rollläden elektrifizieren und, äh, alles irgendwie schön machen und dann einräumen, versuche ich quasi hier noch Podcast aufzunehmen und hier oben ist das Internet, also das WLAN einfach super schlecht, weil, äh, hier oben, wo ich sitze, hat bis jetzt noch niemand irgendwie 'n Rechner angehabt. Das müssen wir jetzt erst in den nächsten Tagen, weil hier das ganze Haus so'n bisschen, äh, digitalisieren.

Deswegen kann's sein, dass wir vielleicht das eine oder andere heute noch mal doppelt sagen, weil wir uns nicht so ganz verstehen oder weil die Verbindung manchmal abgehakt ist. Ähm, ja, seht uns das bitte nach.

Jetzt ist sie gerade wieder, jetzt ist sie gerade wieder sehr gut.

Okay.

Ja, und bei uns war's ja auch 'n bisschen problematisch, sag ich mal, weil wir na..., also nicht wir, sondern ich nach der Rückreise aus Mexiko erst mal richtig, richtig krank geworden bin und zwei Wochen komplett flach lag und jetzt so ab der dritten Woche ging's wieder einigermaßen, aber ich bin auch noch ziemlich kurzatmig und, und huste auch noch echt ekelhaft vor mich hin. Ich versuch immer, das Mikrofon abzuschalten, damit er davon nichts mitbekommt. Aber ja, es ist halt manchmal, ähm, sag mal, ideale Bedingungen sind's dann mal nicht, aber so ist das Leben einfach. Und wir wollten jetzt heute auf jeden Fall trotzdem aufnehmen, um euch nicht ohne eine Folge zu lassen. Und ab nächster Woche, ähm, wird's dann hoffentlich wieder so'n bisschen weniger chaotisch bei uns beiden.

Gucken wir uns doch noch mal die Zahlen 'n bisschen an. Wie viele Menschen beziehungsweise wie oft wurden unsere Folgen inzwischen gehört? Sebastian, kannst du da mal reingucken?

Ja, also, ähm, es sind 'n bisschen was um die 1,3 Millionen, die mittlerweile all unsere Folgen gehört wurden, also 1,3 Millionen Mal, was wir für absolut krass große Zahl für uns finden, weil sie ja, ähm, also das, ne, die ist halt einfach riesig und, ähm, für uns wirklich gigantisch. Wir freuen uns über jeden, äh, quasi Download und jedes Anhören von euch. Und wir haben auch mal geguckt, was so die beliebtesten Folgen aller Zeiten quasi waren. Und ich glaube, die sind gar nicht so viel anders, als wir es zum letzten Geburtstag geguckt haben. Also ich glaube, es sind die gleichen. Ähm, das ist einmal tatsächlich Grunderstattung Camper und dicht gefolgt von Campingknigge und FKK-Camping. Also das sind unsere drei erfolgreichsten Folgen, die ihr am meisten gehört habt da draußen und das war's auch schon das letzte Mal.

Und das sind auch alles Folgen, die schon zwei, drei Jahre auf'm Buckel haben, aber trotzdem natürlich immer noch genauso aktuell sind, weil das zeitlose Themen sind. Ähm, wobei ich glaub, das Grunderstattungsthema haben wir noch mal ein bisschen aktualisiert letztens, weil sich da einfach ein paar Sachen geändert haben und man natürlich da auch immer neue Erfahrungen macht.

Können wir euch ja auch noch mal die ganzen Folgen in den Show Notes verlinken, sowohl die alte als auch die neue oder die, ich glaub, das waren sogar zwei Folgen, wenn ich mich richtig erinnere. Das hört sich immer komisch an, ähm, dass man sich dann nicht mehr erinnert, was man vor drei Wochen oder vor vier Wochen besprochen hat im Podcast, aber es ist tatsächlich dann bei mir immer ganz schnell wieder weg. Und das weiß ich, dass das anderen Podcastern auch so geht. Die, äh, erwähnen das auch immer wieder. Von daher, ja.

Das ist ja letztens auch gar nicht so 'ne relevante Information für uns, ne. Also ich mein-

Ja

... zum einen, wir können's nachgucken. Wir brauchen das nicht so oft, die Information und deswegen wird's das Gehirn, also zumindest mein Gehirn speichert das auch nicht ab. Ich kann's ja nachgucken. Ähm, aber das ist jetzt auf jeden Fall hier unsere 280. Folge, die wir quasi an in den Äther schicken. Sagt man das bei Podcast auch so? Weiß ich nicht.

Ja, denk ich schon. Meinst du, wir schaffen's dann mal bei Folge 300 irgendwie rechtzeitig dran zu denken und das mal zu erwähnen?

Weiß nicht.

Wär irgendwie schon schön. Und mal vielleicht 'n Sektchen aufzumachen, weil ich wollte eigentlich heute mit dir was trinken, aber jetzt ist es halt grade mal 12:30 Uhr mittags und da fühl ich mich noch nicht im Stande, mich zu betrinken. Mhm.

Ja, wir wollen ja auch dem Alkohol nicht zu sehr huldigen, wobei es natürlich so'n Anreiz schon für 'n Glas Sekt spannend gewesen wäre, aber wir können das ja einfach in unserem Ähm, anderen Zweitpodcast mal nachholen, den wir vielleicht mal irgendwann später des, am Tag aufnehmen-

Ja, das wär gut

... und trinken halt dann da quasi einfach auf hier die zwei runden und verpassten Geburtstage.

In diesem Zweitpodcast könnt ihr übrigens mehr über uns privat hören. Da sprechen wir halt so, ähm, über alles Mögliche, was wir grade so durchleben, was uns bewegt, was uns, äh, freut, was uns ärgert. Also im Grunde so, als würden wir uns unterhalten einfach. Und, ähm, der Podcast heißt: „Dafür sind wir nicht qualifiziert." Ihr findet den bei Spotify und allen Plattformen, die man sich so vorstellen kann, soweit ich weiß. Das macht immer Sebastian, deswegen bin ich da nicht so informiert, ähm, wo der überall hochgeladen wird, aber auch auf der Homepage nichtqualifiziert.de, also nicht qualifiziert in einem Wort.

Ja, was, wenn wir jetzt mal auf unseren Podcast zurückgucken, wir, wir erwähnen ja auch immer, dass wir uns, also dass wir jede Folge irgendwie was, was wir uns mitnehmen und was lernen. Was, was war denn für dich die Folge oder das Thema, wo du die meisten Dinge gelernt hast?

Also gelernt in dem Sinne habe ich persönlich in der Folge zum 12 Volt Kabelquerschnitt, die du vorbereitet hattest und wo du erklärt hast, wie das mit dem Strom ist und mit dem Fluss und dies und jenes. Ähm, ich möchte nicht sagen, dass ich das noch alles weiß, was ich da gelernt habe, aber das war für mich wirklich schon sehr spektakulär, weil ich halt von, von dieser, ähm, tiefer gehenden Technik wirklich wenig Ahnung habe und Physik war, ähm, immer schon eins meiner schwächsten Themengebiete. Das heißt auch nicht, dass sie, dass meine Lieblingsfolge war. War's nämlich nicht, ehrlich gesagt, auch wenn du die supertoll vorbereitet hast. Also meine Lieblingsfolgen, ähm, sind eigentlich immer Interviews mit Externen, weil das natürlich, das hab ich auch schon mal in 'ner anderen Folge erzählt.

Also erstens bin ich ja Journalistin und Interviews waren schon immer mein, so meine persönliche Vorliebe, auch in den journalistischen Darstellungsformen, weil ich's einfach immer sehr spannend finde, was über Menschen zu erfahren. Und wenn es natürlich dann auch noch in einer, in einem, äh, Bereich ist wie dem Reisen und dem Campen, der mich persönlich auch seit, ja, mittlerweile vielen, vielen Jahren begleitet und interessiert, dann ist es natürlich umso schöner. Und da lernt man auch Dinge, aber viel mehr ist es so, dass man halt was für sich mitnimmt, emotional und auch für die eigene Persönlichkeitsentwicklung ganz häufig tatsächlich. Also das sind so eher die, die Folgen, die mir mit am meisten Spaß machen, wenn wir, wenn wir eben externe Gäste haben, die zum Beispiel über ihre Reisen erzählen oder über ihre Projekte.

Und bei dir?

Ja, tatsächlich kann ich dir das gar nicht so ganz genau sagen, weil ich immer was lerne und auch ja nicht, nicht alles ist sozusagen wieder abrufbar, weil das Gehirn einfach aussortiert. Aber was mir jetzt grade noch spontan einfällt, wo du das, das, das mit den Interviews sagst, die Narkosegasfolgen.

Oh ja, die auch.

Da waren für mich 'ne ganze Menge Dinge, die ich nicht wusste, mit dabei und die ich auch immer mal wieder anwende. Zuletzt halt, als wir unseren, unseren, einen unseren Hunde quasi sedieren lassen mussten. Also ist bei ihm immer so 'n Akt, das muss man immer mit dem Tierarzt so 'n bisschen gemeinsam Hand in Hand machen. Also das heißt, die erste, ähm, Flüssigsedierung haben wir in Absprache dann gegeben, weil der sonst, äh, gar nicht erst, äh, dem Tierarzt irgendwie näher kommen lässt. Lange Rede, kurzer Sinn. Da wusste ich also jetzt auch so 'n bisschen mehr darüber, wie das so funktioniert und, äh, das, das war ganz spannend und das hilft mir tatsächlich dann auch in ganz anderem Kontext. Ähm, und das ist ganz häufig so und ich glaube, das ist dann damit für mich die Folge, wo ich das meiste Neue gelernt habe. Es waren ja auch, war ja auch nicht nur ein Teil und, ähm, ich glaub, da hab ich viel für mich mitgenommen.

Ja, das stimmt. Also die hatt ich jetzt so spontan nicht auf 'm Brett, aber die, die beiden Folgen, die fand ich auch super interessant. Wie übrigens auch ganz viele andere Folgen, ne. Also auch wenn es jetzt Leute hören, die schon mal bei uns zu Gast waren, ähm, und jetzt ich ihre Folge nicht genannt habe, das hat nix damit zu tun, ähm, dass sie nicht spannend waren, sondern einfach an, von der Informationsdichte her war eben, waren eben die beiden Folgen so die, ähm, wo ich am wenigsten Vorwissen hatte, sagen wir mal so. Ich hab mal 'n bisschen durchgerechnet, wie viele Stunden beziehungsweise Tage wir mittlerweile Podcast-Streams haben oder Podcast-Aufzeichnungen haben.

Ähm, also wenn wir mal davon ausgehen, dass im Schnitt schätzungsweise 50 bis 60 Minuten pro Folge an veröffentlichtem Material da sind, ne. Wir hatten die, die ersten Folgen, die waren sehr kurz. Da hatten wir ja mal ursprünglich gesagt, so 20 Minuten und dann sind die immer länger und immer länger geworden und mittlerweile ist eigentlich schon fast Standard bei uns irgendwie 'ne über 'ne Stunde. Und ich hab jetzt mal so 'n Schnitt von 50 bis 60 Minuten genommen pro Folge. Das würde also bedeuten, dass wir zwölf Tage durchgehend gestreamt haben. Und wenn man sich die Produktion anschaut, die dahinter liegt, dann wären es ungefähr 90 Produktionstage mit je 24 Stunden.

Also das hat mich echt sehr beeindruckt, muss ich sagen. Da ist dann die Vorbereitung dabei, da ist die Aufzeichnung dabei, da sind Vorgespräche mit Gästen dabei und da ist natürlich auch der Schnitt, ähm, mit inkludiert, der ja Pro Folge bestimmt so irgendwas immer zwischen zwei, zweieinhalb und vier Stunden dauert. Je nachdem auch, wie viele Gäste wir da hatten. Also für Halil ist es zum Beispiel deutlich einfacher zu schneiden, wenn wir beide nur uns unterhalten, weil da ist die Tonqualität ungefähr gleich, ähm, die Lautstärke ungefähr gleich und mit jedem Interviewgast steigt natürlich, ähm, auch das Potenzial von unterschiedlicher Aufnahmequalität und, ähm, Redegeschwindigkeit und, und, ähm, Intonation, Hintergrundgeräusche und so weiter.

Und ja, wenn die Stunde, wenn, wenn die Folge halt irgendwie 'ne Stunde dauert, dann sitzt er da zwei bis drei Stunden und wenn die Folge anderthalb Stunden dauert, dann sitzt er drei bis vier Stunden, kann man so grob sagen.

Ja, plus danach noch mal dann die, die Show Notes, äh, schreiben plus die, die Kapitelmarken setzen. Da haben wir natürlich oder nicht natürlich, sondern mittlerweile lassen wir uns da viel von, von Sprachmodellen, also KI im, im Volksmund genannt, helfen. Also die dann einfach die, die Audiodatei transkribieren automatisiert und dann, äh, da kannst du die Kapitelmarken und so weiter erstellen. Also da, da lassen wir uns mittlerweile sehr viel helfen. Das spart uns natürlich Zeit, die wir dann wieder in, in die Themen stecken können. Aber da sind auch so Kleinigkeiten drin wie 'n Technikcheck, ne. Mit jedem Gast, der zu uns kommt, machen wir vorher 'n Technikcheck. Also nicht kurz vor der Aufnahme, das passiert auch selten mal, ähm, sondern meist 'n paar Tage vorher, dass wir uns dann zusammen, äh, finden, sozusagen einmal schauen.

Die Hälfte von denen klappt wunderbar, ja. Da sind wir nach drei Minuten fertig und dann, da hab ich aber auch schon 'ne Dreiviertelstunde gesessen, weil einfach die Technik nicht wollte. Und was natürlich aus der Ferne immer schwierig ist, dann zu erkennen, w-was, was die Probleme sind. Ältere Geräte mit älterer Software oder, ähm, Windows oder vor allen Dingen Windows, was, was manchmal einfach ganz eigene Sachen macht, die man so nicht vorhergesehen hat. Ähm, das ist alles, was halt Zeit kostet. Das, was einfach zu so 'ner Podcast-Produktion dazugehört, was ihr da draußen natürlich auch gar nicht sehen könnt und nur die Gäste quasi auch wissen, weil sie eben durch dieses Prozedere durchgehen. Und nichtsdestotrotz macht es halt ganz viel Spaß uns, also sonst würden wir's nicht mehr machen, ne. Wenn, wenn der Spaß weg ist, da ist zumindest mein Gehirn sehr schnell dabei zu sagen: „Nee, dann machen wir das jetzt nicht mehr."

Ja, meins auch.

Und, ähm, von dem her, auch wenn's Folgen gab, also, also eine, ne, die, die eine Folge, die wir halt gemacht haben, weil wir dachten, wir müssen die machen, wo wir auch, äh, viel Kritik gekriegt haben und auch drüber gesprochen haben, ähm, das haben wir auf jeden Fall für uns gelernt. Aber wie gesagt, wenn's, wenn's keinen Spaß machen würde, würden wir's nicht tun. Es ist manchmal tatsächlich, ähm, 'n bisschen Überwindung auch, sich hinzusetzen zu der einen oder anderen Folge. Das liegt aber dann weniger am Thema, sondern einfach manchmal an der aktuellen Situation. Also wir wollten zum Beispiel gestern aufnehmen, ähm, und, und irgendwann schrieb mich Nele an und sagte: „Ey, hier, äh, Podcast-Aufnahme", und ich hab völlig die Zeit verpasst, weil ich halt ja grade, äh, quasi, äh, normalen Arbeits-Workload habe, der schon recht hoch ist und dazu ja noch irgendwie versuche, mit meiner Frau zusammen die Wohnung, äh, zu renovieren und einzurichten, dies, das, jenes.

Und ich hab überhaupt nicht gecheckt, dass, dass ich schon wieder irgendwie, äh, sechs Stunden am Rechner saß. Und dann sagte Nele: „Und, äh, du, ich bin heute auch nicht motiviert." Und dann oft sind wir uns dann einig und sagen: „Ja, du, dann lass uns auf morgen schieben." Die-

Also man kann fast sagen, bei Aufschieben sind wir uns fast immer einig.

Ja.

Das ist leider so.

Was ja aber ganz, also was ganz gut ist, weil es hat, äh, quasi außer bei Krankheit und nicht dazu geführt, dass 'ne Folge ausgefallen ist. Wir haben da meistens genug Vorlauf. Wir haben auch ganz häufig ein, zwei Folgen in petto, aktuell nicht, aber meistens haben wir die so in Reserve, so, äh, Interviews oder nicht zeitkritische Themen, wo wir dann immer versuchen, so 'n kleinen Puffer zu haben, damit's halt möglichst nicht zu 'nem Ausfall kommt. Und so klappt das ganz gut, dass es quasi für uns weiterhin Spaß macht, weil wenn zu sehr der Druck dahinter ist, ähm, dann, dann ist das auch 'ne Geschichte, wo wir dann vielleicht auch sagen würden: „Nee, dann streichen wir das quasi weg", weil es ist, also belastet uns einfach zu sehr. Wir versuchen schon, das zu machen, was uns Spaß macht, so gut es eben geht.

Ja, und es ist ja tatsächlich auch so, dass, dass man sich manchmal auch selber 'n bisschen im Weg steht, ne. Wir haben jetzt seit wirklich 100 Jahren 'n paar Themen, die wir auch immer wieder vor uns herschieben, weil die entweder sehr aufwendig in der Recherche sind oder sehr aufwendig in der Kommunikation und in der Koordination sind. Ich sag nur E-Mobilität, ich sag nur Camping-Apps. Ähm, da sind auch Themen, wo ich dann manchmal hinterher denke, wenn's dann mal gelaufen ist, ja, war jetzt eigentlich gar nicht so schlimm, das vorzubereiten. Aber da, da blockier ich mich manchmal selber, weil ich dann denke, jetzt muss alles wahnsinnig umfassend und, und hintergründig sein, anstatt's einfach mal zu machen und dann zu gucken, ob sich daraus weitere Themen ergeben, ne. Also bei den, bei den Camping-Apps 2025 ist meine Blockade grade, dass ich die am liebsten alle selber testen möchte, aber wir halt jetzt auch im Moment noch nicht unterwegs sind, weil wir gerade erst wieder in Deutschland angekommen sind und erst mal wieder uns hier 'n bisschen organisieren müssen.

Und deswegen ist, ist das auch was, was ich jetzt schon seit Anfang des Jahres irgendwie vor mir herschiebe. Und, ähm, ja, es, äh, schade immer, weil es sind, sind echt gute Themen dabei, aber da ist dann manchmal die Überwindung irgendwie zu groß. Aber ich denk, das kennt auch jeder von euch da draußen wahrscheinlich, ähm, mit so Aufgaben, die man irgendwie einfach nicht angehen möchte. Und da habt ihr sicher auch Verständnis für, wenn es bei uns genauso ist. Was mir gerade noch einfiel, ähm, weil wir ja so über unsere, ja, Lieblingsfolgen oder die, die wir, in denen wir am meisten gelernt haben, gesprochen haben. Liebe Hörerinnen und Hörer, verratet uns doch auch mal, was eure Lieblingsfolgen waren oder wo ihr so gedacht habt: „Mensch, das wusste ich jetzt wirklich noch gar nicht", oder was euch vielleicht auch überrascht hat.

Das würd mich mal interessieren. Ähm- Weil wir da so, so gar keine Vorstellung haben, außer von den Leuten, die uns eben schon mal geschrieben haben. Aber was sind so eure Lieblingsthemen? Mich würde jetzt noch mal interessieren, welchen Podcast du selber in der letzten Zeit oder heute schon vielleicht gehört hast.

Äh, heute noch gar nicht. Ähm, ansonsten ist tatsächlich mein Podcast hören sehr, sehr ausgewählt. Also ich höre eigentlich nur einen Podcast wirklich regelmäßig. Also unseren eigenen hör ich nicht, weil ich bin ja bei allen Auf-, oder bei nahezu allen Aufnahmen dabei. Ähm, und was ich höre, ist der, der Doppelgänger Tech Talk Podcast. Das sind zwei, äh, Jungs. Hm, ich, na ja, zumindest der eine hat 'n technischen Hintergrund und 'n Investitionshintergrund. Also sind die Themen, die sie besprechen, sind eben Technik, äh, Technologie besser gesagt und eben das Ganze gepaart mit Investmentgedanken, also sprich mit, äh, den, den, äh, Financial Reports der einzelnen Unternehmen und so quasi über Aktien und so weiter, aber eben nicht mit dem Schwerpunkt, sondern ein bunter Mix.

Und da geht's auch nicht um irgendwelche Investitionsempfehlungen, sondern eher, dass sie halt einfach so über ihre Gedanken darüber sprechen, die, die Sachen auswerten, so 'n bisschen einem helfen, dahinter zu gucken. Das, das ist was, was sich halt, was zwei meiner Interessenthemen sehr gut verbindet. Und ansonsten hör ich noch so 'n bisschen Suchmaschinenoptimierungs-, also SEO-Podcasts, ähm, so Radio SEO und das SEO Café und wie sie alle heißen. Da aber eher so selektive Folgen, wenn ich mal was wirklich spannend finde oder mir jemand was empfiehlt. Und d-das Gleiche auch so im, im englischsprachigen Bereich, Authority Hacker Podcast. Also, also primär ist mein, mein Podcast-Feed halt voller Online-Marketing und, ähm, Technologie und wenig andere Sachen, also die ich höre.

Aber und wie gesagt, regelmäßig tatsächlich nur der Doppelgänger-Podcast, alle anderen, äh, eigentlich eher nur on demand so 'n bisschen. Und bei dir?

Ich fühle mich wahnsinnig trivial, wenn, äh, wenn ich dich jetzt so höre, wie du dich weiterbildest und Investitionen und Technologie und so weiter. Ich hab ja auch schon versucht, in diesen Doppelgänger-Podcast reinzuhören, aber mein Gehirn kann das einfach nicht verarbeiten. Es steigt spätestens nach fünf bis sieben Minuten komplett aus und dann läuft der einfach so nebenzu und ich krieg gar nix mehr mit. Ähm, also ich höre ja sehr exzessiv Podcasts und eigentlich so über den ganzen Tag verteilt. Deswegen, ähm, heute hab ich schon gehört, ich guck mal grade, ähm, den Deep Doku Podcast, den kann ich übrigens sehr empfehlen, genauso wie 11 KM. Das sind so Podcasts mit etwas tiefergehenden reportageartigen Formaten, sehr viele Interviews eben.

Und da geht's immer um wirklich spannende und sehr, sehr bunt gemixte Themen. Also wie, vom Gaza-Konflikt bis hin zum Thema Spielsucht oder Elternschaft oder was weiß ich. Und, ähm, heute gab's eben Interviews mit, mit Leuten, die spielsüchtig waren, ähm, beziehungsweise sind. Fand ich total spannend. Das sind so, also mich interessieren wie gesagt Menschen, auch wenn ich zu den Themen gar keinen Bezug habe, aber ich hör mir auch manchmal Eltern-Podcasts an, einfach weil ich gerne so mich informiere, wie's anderen Menschen so in ihrem Leben geht. Und dann hab ich noch gehört, Kaulitz und Kaulitz, äh, Kaulitz Hills mein ich natürlich. Kaulitz und Kaulitz ist die, ist die, ähm, äh, Reality, das Reality-Format, was jetzt im Juni weitergeht bei Netflix.

Dann hab ich heute schon gehört, Bratwurst und Baklava, ein Podcast, der mich immer sehr, sehr herzlich zum Lachen bringt, der aber manchmal auch 'n bisschen überladen ist mit gegenseitigen Beschimpfungen. Das ist mir manchmal etwas zu viel, weil ich würd so nicht mit anderen Leuten reden, aber ich find's trotzdem wahnsinnig lustig. Und ansonsten steht noch in der Warteschlange für heute 'n bisschen was über den Prozess von P. Diddy in den USA, also von diesem Rapper, der da auf übelste Art und Weise mutmaßlich, ähm, Frauen und auch Männer missbraucht haben soll über Jahrzehnte und das find ich, äh, sehr interessant, was da sich jetzt ergeben wird. Also 'n bisschen mehr als bei dir und sehr bunt gemischt und wirklich alles dabei von True Crime bis hin zu, ähm, ja, so Laberformaten.

Okay, das ist wirklich viel, aber das, das, das macht's ja aus, dass, dass jeder quasi andere Interessen hat und, und einfach andere Dinge spannend findet und, und andere Dinge anguckt. So, jetzt kommt der Hund wieder gelaufen und muss hier, will seinen Überwachungsjob machen, aber ich hab jetzt die Balkontüre zugemacht, weil ich glaube, gleich kommt nämlich der DHL-Fahrer und, äh-

Ach so.

Der ist natürlich der Feind, da muss vorgewarnt werden.

Aber der ist bei uns leider auch der Feind. Also da muss ich auch unseren kleinen, unser kleinen Plüschtiger immer zurückhalten. Sollen wir dann mal aufs Hörerfeedback gehen? Weil jetzt sprechen wir auch schon wieder 'ne halbe Stunde.

Würd ich sagen.

Ich bin nicht mehr ganz sicher bei den ersten beiden, ob wir die schon mal vorgetragen haben. Ich glaube nicht und deswegen würd ich's jetzt einfach noch mal vorlesen.

So, ich hab jetzt übrigens 'n Gast auf meiner Podcast-Couch.

Oh nein, der Chief. Ach süß, ihr könnt ihn leider nicht sehen, aber der Chief ist ein ganz entzückendes Riesenbaby. Wie viel Kilo hat er?

Ja, ich glaub nur noch, nur noch 45 oder vielleicht auch 40. Er hat 'n bisschen weniger.

Ja gut, aber der war auch, ich sag mal, er, er war auch, ähm, 'n bisschen stattlich. Also es-

Ja, das war, haben wir ja zum, also als er dann krank geworden ist und, also er ist ja schon immer krank, ähm, und deswegen haben wir bei ihm lieber immer nach der Maßherbe liegt ein bisschen drüber ist immer okay, weil-

Mhm.

Ne, dann hat er 'n bisschen Reserven. Zu viel ist natürlich auch nicht gut. Aber das hat ihm jetzt vor allen Dingen, als er seinen, seinen Krebs hatte, hat ihm das halt wirklich geholfen, dass er dann halt einfach Reserven hatte. Aber da hat man dann auch gesehen, dass das schon ziemlich an ihm gezehrt hat, aber er hat das gut überstanden. Also für alle Hörer und Hörerinnen da draußen, der ist jetzt, ich sitz hier auf 'm Zweisitzer und der ist jetzt quasi neben mir und liegt jetzt hier neben mir und, äh-

Braucht mehr Platz als du.

Das ist schon-

Aber das ist bei unserer auch so. Ja.

Wir wollten aber zum Hörerpodcast kommen.

Genau.

Äh, zum Hörerpodcast, zum Hörerfeedback kommen, genau.

So, ähm, Feedback zu Axie Tonqualität und Themen. Der Michael schreibt uns: „Liebe Nele, lieber Sebastian, ich schreibe euch zu eurem Feedback-Podcast quasi ein Feedback zum Feedback. Interessant fand ich die Bemerkung zur Preisgestaltung von Axie." Da hab ich 'n bisschen kritisiert, dass das so 'n sehr komplexes Preismodell ist, bei dem man auch nach einiger Recherche nicht so wirklich durchblickt und dann wahrscheinlich einfach sich irgendwas zusammenklickt. Mir ist es ähnlich ergangen letztes Jahr in Südfrankreich. Ich war allein in der Vorsaison unterwegs mit meinem Dachzelt. Da ich über eine eigene Stromversorgung mit Solar verfüge, benötige ich keinen Strom auf den Campingplätzen. Die Dame an der Rezeption des Campingplatzes am Lac de Salagou, unser, unser Campingplatz, Sebastian, war so nett, mich darauf aufmerksam zu machen, dass ich ohne Axie-Karte weniger bezahlen würde als mit.

Das liegt daran, dass die Axie-Reduktion immer auf einen Stellplatz inklusive Strom bezogen ist. Der Stellplatz ohne Strom war am Ende vier Euro billiger, also 17 statt 21 Euro. Ich habe letztlich die Axie-Karte auf meiner vierwöchigen Frankreich-Tour kein einziges Mal genutzt. Ähm, das ist 'n spannender Punkt, den ich noch nie so richtig bedacht habe, aber wenn man natürlich etliche Tage bleibt und keinen Strom bezieht, dann läppert sich das auch ganz schön zusammen. Also guckt da genau hin, wenn ihr so Rabattkarten nutzt, was da die Konditionen sind. Ein Punkt: Eure Tonqualität hat mich noch nie gestört. Vielleicht liegt es daran, dass ich eure Podcasts häufig im Auto höre und da genügend andere Geräusche zu vernehmen sind. Grundsätzlich frage ich mich aber, was Leute dazu bringt, Podcasts in professionell, in professioneller Qualität zu verlangen, die aber bitte unentgeltlich sind.

Was ist das für eine Mentalität? Wir sollten uns ernsthaft fragen, ob wir mit unserem Perfektionismus nicht immer schlimmere Blüten treiben. Sehr hilfreich finde ich, dass ihr immer wieder auf die Arbeit hinweist, die hinter der Produktion vom Podcast steckt. Und zur Klarstellung: Ich sprech euch keineswegs eure Professionalität ab. Ich finde, ihr macht das wirklich gut und ich höre euch sehr gerne zu und euer Wissen hilft mir immer wieder sehr. Was Themen anbelangt, würde ich mich über noch mehr Reiseberichte freuen. Eure Serien zu Skandinavien und zu Britannien waren goldrichtig für mich, aber auch den Podcast über die Türkei habe ich sehr interessant gefunden, auch wenn ich jetzt nicht vorhabe, in absehbarer Zeit in die Türkei zu fahren. Abschließend vielen Dank für eure Arbeit. Ich bin dankbar, dass es euren Podcast gibt. Liebe Grüße, Michael." Ganz süße Mail. Vielen Dank, Michael.

Genau, kann man nur das sagen. Ansonsten, ähm, ist das ja, das mit den Reiseberichten das, was wir versucht haben und das, ja, das Feedback, was wir immer bekommen haben und ich hoffe, dass wir das jetzt so ganz gut hinkriegen. Ähm, und das mit der Audioqualität, das, ja, Perfektionismus ist auf jeden Fall ein schwieriges Thema, aber wir versuchen natürlich schon, 'ne gute Qualität immer hinzukriegen, weil's uns selber massiv nervt, wenn wir irgendwo 'n Audio hören oder 'n Video gucken und, und Ton und bei Videos auch Licht sind einfach schlecht. Ähm, fehlendes Licht mag noch gehen, ja, weil das, das nimmt nicht unbedingt Informationen, aber es ist, unterhält natürlich nicht so schön, aber Ton, schlechter Ton ist immer nervig. Ähm, das mögen andere Menschen nicht so wahrnehmen.

Das liegt natürlich bei uns auch daran, dass wir uns ja viel mit Audio und Video beschäftigen. Aber da wir selber so dermaßen genervt von schlechtem Ton sind, versuchen wir das relativ gut hinzubekommen. Mir ist auch klar, dass das immer noch besser geht, ähm, dass man noch irgendwie hier 'ne Lärmschutz, äh, Sache aufhängen kann, 'ne Lärmschutz, ne, so 'ne Echoschutzmatte aufhängen kann und da noch mal 'n besseres Mikrofon, dies, das, jenes, aber ich glaube, so wie wir's jetzt haben, ist es ganz gut. Wie Nele auch eingangs ja schon gesagt hat, ähm, sind die, ist das bei den Gästen immer nicht so richtig steuerbar. Wir versuchen natürlich, denen so 'n bissl zu sagen, hier 'n Headset wäre schön und dies, das, jenes, aber, ähm, wir erwarten natürlich auch nicht von Gästen, die einmal bei uns im Podcast sind, dass sie jetzt irgendwie 'n Haufen Geld in, in Technik investieren, wobei es lustigerweise auch den einen oder die andere immer gibt, die das dann tun.

Ja, Wahnsinn, ne. Hatten wir jetzt erst kürzlich wieder bei zwei Gästen, die gesagt haben, sie haben sich jetzt extra dafür was angeschafft.

Was natürlich, also nicht notwendig ist, ne. Wir, klar macht's die Tonqualität besser, ist auf jeden Fall super, aber verlangen wir von niemandem, weil das ist einfach aus unserer Sicht, ähm, nicht gerechtfertigt, aber nichtsdestotrotz schön. Ähm, und das bringt mich auch noch mal kurz dazu und dann geht's mit dem nächsten Thema weiter. Ähm, ne, wenn ihr irgendwie selber mal denkt, ihr wollt, wollt gern was sagen, habt zu 'nem Thema einfach ganz viele spannende Dinge zu sagen oder 'n tollen Reisebericht oder was auch immer, dann traut euch, meldet euch bei uns. Ähm, bis jetzt ist noch keiner gestorben, der in unserem Podcast war. Wir, wir nehmen euch alle ganz lieb an die Hand, äh, f-weil für die meisten ist es ja das erste Mal und nehmen euch die Aufregung und haben Strukturen und Prozesse auch dafür, dass das wirklich entspannt für euch wird. Wir können euch natürlich nicht ganz das Lampenfieber nehmen, wenn's dann zur Aufnahme kommt, aber ich glaube, bis jetzt haben alle im Nachgang gesagt, es war super toll und danke für die Chance.

Also traut euch, wenn ihr da Bock drauf habt, ähm, hier einfach mal auch, äh, zu kommen. Schreibt uns 'ne Mail ab, äh, podcast@camperstyle.de oder klickt auf den WhatsApp-Link unten, dann könnt ihr uns 'ne Nachricht schicken. Wir freuen uns da auf jeden Fall.

Ja, das bringt mich jetzt dazu, noch ganz kurz mal zu sagen, wie das dann abläuft, weil vielleicht ist dann die Hemmschwelle auch 'n bisschen geringer. Wir haben ja jetzt gerade wieder einige, ähm, Hörerinnen und Hörer in der Pipeline, mit denen wir jetzt in nächster Zeit Interviews führen werden oder Gespräche führen werden. Und wenn euch das interessiert, also der Ablauf ist so, dass wir Post von euch bekommen, ähm, mit 'nem Themenvorschlag. Dann gibt's 'n persönliches kurzes Kennenlernen, Viertel, halbe Stunde, dass man sich mal irgendwie gesprochen hat, entweder über Telefon oder idealerweise auch per Videokonferenz, ähm, weil man's halt, wenn man sich gegenseitig sieht, ist ja immer noch mal 'n bisschen netter, aber das muss nicht sein. Und dann entwickelt man gemeinsam so 'ne grobe Struktur für 'n, für 'n Gespräch, je nach Thema, dass man mal festlegt, worüber wollen wir denn eigentlich reden.

Und dann bekommt ihr von mir so 'ne Art, ja, Gesprächsgerüst. Wir nennen das In-Interviewleitfaden im Journalismus, ne. Da, ähm, schreib ich dann so 'n bisschen die Themen zusammen, ähm, auch so 'n grobe Fragenstruktur, damit man einfach 'n bisschen was hat, woran man sich orientieren konn-kann und damit die Gäste eben auch wissen, was auf sie zukommt. Weil das ist immer so 'ne ganz große Hürde, hab ich festgestellt, auch bei normalen, also bei journalistischen Interviews, dass die Leute dann Panik bekommen, weil die denken: „Oh Gott, was, was wollen die mich fragen?" Und, und da weiß ich ja gar nicht, da muss ich ja vielleicht was vorbereiten oder dann fällt mir nix ein. Und da hab ich eben festgestellt, dass so 'n Leitfaden sehr gut weiterhilft, damit man ungefähr weiß, wo die Reise hingeht.

Und dann wird das in 'ner Aufzeichnung, also nach dem Technikcheck, in dem wir gucken, wie, ähm, wie wir das, das Setting machen, ob das Equipment funktioniert und alles. Dann gibt's eben den Aufzeichnungstermin und in dem ist es dann meistens schon sehr entspannt, weil man schon mehrfach Kontakt miteinander hatte und weil man dann ja, wie gesagt, so 'nen Leitfaden hat, an dem man sich gemeinsam entlanghangeln kann. Und wir machen das immer so, dass Sebastian oder ich die Gesprächsführung übernehmen. Das heißt, es muss auch keiner dann überlegen: „Ja, was sag ich jetzt als Nächstes?" Sondern dafür sind wir ja als Gastgeber dann zuständig, dass man, wie du schon sagtest, Sebastian, die Leute an die Hand nimmt und ja, die so einfach durch dieses Gespräch durchführt. Und viele vergessen dann auch tatsächlich nach den ersten aufregenden Minuten, dass da, äh, 'n Mikrofon steht oder dass die 'n Headset aufhaben und dann wird das ganz locker und entspannt.

Und ich denke, bei den allermeisten Gästen, die ihr bei uns schon gehört habt, habt ihr überhaupt nicht gemerkt, dass die das zum ersten Mal gemacht haben, außer die haben's halt gesagt. Also ich bin da immer total beeindruckt von, wie locker und entspannt die, ähm, dann doch ihre Themen auch mit uns besprechen können.

Ja, da, dem kann ich nix hinzufügen. Genauso nehm ich das auch wahr. Und was dann für die meisten noch mal komisch ist, wenn sie sich dann selber in dem Podcast hören, weil die eigene Stimme als Aufnahme hören, kennt ihr vielleicht das Gefühl, es ist sehr komisch und das war bei uns am Anfang aber auch so und mittlerweile ist das völlig normal. Also ja, wenn ich mir dann in 'ne Episode reinhöre, weil ich, äh, zum Beispiel Werbung reinschneide oder irgendwas mache, dann ist das für mich nicht mehr komisch, aber ich kenn das Gefühl noch vom Anfang. Aber das, das ist eigentlich, äh, überhaupt nix Schlimmes und, ähm, ja, das hast du schön noch mal, noch mal rausgesucht. Find ich, find ich ganz, ganz, äh, hilfreich, glaub ich, auch für, für Leute, die jetzt doch noch so 'n bisschen sich nicht trauen.

Magst du mal das nächste Feedback vorlesen? Ich, ähm, mein, meine Stimme bleibt grade 'n bisschen weg.

Ja, natürlich. Das, äh, auch das Feedback ja zu, zu 'nem Themenbereich, den ich vor mir herschiebe. Ähm, wir, wir hatten das ja vorhin grade. Ähm, das ist auch gar kein böser Wille, sondern es, es ist einfach braucht 'ne ganze Menge Vorbereitung und viel Abstimmung. Und in der aktuellen Situation ist halt grade so Kommunikation mit Menschen, äh, die hab ich sehr, sehr viel und als Introvertierter ist das nicht meine Lieblingsübung und kostet mich auch viel Energie und deswegen versuch ich natürlich, das immer da zu vermeiden, wo's geht. Und, ähm, das, wo's grade noch geht, ist halt das, das Podcast-Thema. Worum geht's? Es geht um das Thema Elektromobilität. Also, ähm, der Daniel schreibt uns: „Hallo, Camper Style-Team, plane demnächst einen Podcast zum Thema Elektromobilität versus Caravaning." Er fänd es äußerst spannend und aktuell gerade weil die ersten desillusionierten E-Mobilisten wieder Verbrenner kaufen.

Stichworte sind Reichweite mit Wohnwagen, auch Fendt Gewichtsklasse, nicht nur, äh, Sigo Leichtbau, Ladeinfrastruktur in Deutschland und Europa on the Road und auf Campingplätzen, Kostenvergleich Fahrzeuge, in Klammern, die auch zwei Tonnen ziehen können, Anschaffung, Betrieb, Restwerte, Kostenvergleich Laden, Tanken, ähm, Campingplatz. Und er würde hier sich einen realen, nachvollziehbaren und keinen ideologisch schön gerechneten Podcast wünschen. Bisher hör ich immer wieder gerne euren Podcast weiter so. Ähm, also es ist ohne Frage ein superspannendes Thema auch für uns. Ähm, auch wenn wir nicht mit elektrischen Campern unterwegs sind, ist bei mir das Thema, ähm, Elektroauto sehr viel bei Mietwagen, äh, belegt gewesen. Also dass ich mir einfach sehr häufig jetzt in den letzten zwei Jahren eben ein ganz bewusst ein Elektroauto geholt habe und keinen Verbrenner, wenn ich 'n Mietwagen geholt hab, wenn ich in Deutschland war.

Und ich-- Für mich steht außer Frage, dass mein nächstes Fahrzeug ein Elektrofahrzeug sein wird, dass ich mir jetzt nicht noch mal 'n Verbrenner kaufe, ähm, weil es für mich einfach die sinnvollere Technologie heutzutage ist. Und ja, es ist noch 'ne sehr junge Technologie und die, die Themen, die wir heute in der Presse haben, sind, glaub ich, zum einen sehr stark kampagnengetrieben, eben von der Industrie, die nicht möchte, ähm, dass Elektroautos gekauft werden oder die's vielleicht auch 'n bisschen verschlafen hat und ich will da gar nicht so tief reintauchen. Lange Rede, kurzer Sinn. Ja, wir haben das Thema aufm Schirm und wir werden dazu auch mit Sicherheit den einen oder anderen Podcast noch machen. Aktuell schiebe ich das Thema vor mir her, weil's jetzt sehr viel Koordination braucht, ähm, und die mir grade schwerfällt, aber ich bin mir sicher, dass wir Richtung Sommer spätestens auch mit dem Thema wieder bisschen was machen.

Wir hatten ja schon mal Folgen dazu und werden da auch jetzt mehr machen. Und ja, ich glaub, aktuell ist, also alle, die jetzt irgendwie das Gefühl haben, dass das Elektroauto-Thema durch ist und dass sie alle Verbrenner kaufen, guckt euch mal, äh, Hype Cycle an. Also googelt mal Hype Cycle. Also es gibt so 'ne, so 'ne Theorie, wie eben Hype-Themen oder neue Themen. Das Gleiche gilt übrigens auch für, für Trauer und für Entwicklung und wenn man was Neues lernt. Also das hat immer einen bestimmten Zyklus, nach dem das abläuft. Das ist eine Kurve und, ähm, da kann man ganz gut erkennen, wo wir grad bei der Elektromobilität sind. Und für mich ist das alles nicht verwunderlich, ähm, demzufolge, was da passiert. Und, ähm, ich glaube, wir sind jetzt langsam oder kommen jetzt langsam in den Bereich, wo Elektromobilität normal wird, Standard wird.

Ich war vor 'nem Monat in Shenzhen in China und dort ist zum einen nicht ein motorisierter Motorroller rumgefahren und da sind sehr viele Motorroller rumgefahren. Also die waren alle elektrisch. Und bei den PKW würd ich sagen, jetzt 80 % elektrische Fahrzeuge in, in aller möglichen Couleur. Das, das meiste, was ich gesehen habe, waren die BYDs, BYD, ähm, aber auch viele andere sehr spannende Modelle. Und selbst bei den LKWs hab ich, äh, den ein oder anderen Elektro gesehen, aber da waren auch teilweise richtig alte Möhren, die noch, äh, Verbrenner waren. Und natürlich ist Shenzhen eine Technologiestadt, ne. Das ist jetzt nicht zu vergleichen mit 'nem Dorf irgendwo in China, aber es war schon, wenn ich das jetzt mit Berlin vergleiche, krasser Unterschied.

Und, ähm, ich glaube, das wird es auch bei uns irgendwann geben, weil es macht halt einfach Sinn, wenn ich mir angucke, was 'n, was 'n Verbrenner für 'n, für 'n, äh, quasi, äh, 'ne, 'ne Effizienz hat und was halt Elektro hat. Ja, lange Rede, kurzer Sinn. Danke für den Themenvorschlag. Haben wir auf jeden Fall schon lange aufm Schirm. Schiebe ich vor mir her. Werden wir bestimmt bald machen. Irgendwann wird's bei mir auch wieder entspannter und ich hab wieder mehr Zeit zu Kommunikation und dann werden wir uns die Leute, die sich bei uns dazu schon beworben haben, mal unter einen Hut bringen und da euch ein bisschen was zu bringen. Also vielen Dank Daniel noch mal dazu und für alle auch noch mal so'n bisschen Feedback. Ähm, wir, wir gönnen uns an der einen oder anderen Stelle halt einfach diesen Luxus, dass wir sagen: „Ja, das passt jetzt grade aus irgendnem Grund nicht", dann machen wir das jetzt halt grade aus irgendnem Grund nicht.

Das ist halt einfach so. Und dann habt ihr mal noch so'n bisschen Infos, warum und wie und weshalb und wieso.

Dann hat uns Susanne eine Warnung geschickt, ähm, die jetzt natürlich auch gerade zu Beginn der Reisezeit wieder aktuell wird, und zwar, ähm, eine, ja, wie sie's nennt, neue Variante des Tennisballtricks: „Hallo, ihr zwei. Ein befreundetes Ehepaar von uns hat gestern Folgendes erlebt: Auf der Fahrt nach Spanien wurden sie von einem Mann im Auto überholt, der fuchtelte wild und zeigte aufgeregt auf das Hinterrad und schrie: 'Fire, fire.' Er stoppte das Womo und der Autofahrer lief hastig zum Hinterrad. Unser Freund stieg aus dem Wohnmobil aus und ging nach hinten, um zu schauen, was los ist. Plötzlich fing der Mann hinten an, unseren Freund zu stoßen und machte Tumult. Zugleich war ein zweiter Unbekannter ins Fahrerhaus gestiegen und startete den Motor.

Keiner wusste, wo der plötzlich herkam. Meine Freundin stieg sofort wieder ins Womo ein und trat und schlug auf den Unbekannten ein, bis dieser wieder das Womo verließ und beide sausten davon." Mutige Frau, muss ich da sagen. Das ist wirklich, äh, spektakulär. „Es handelte sich einen grauen Einser BMW mit serbischem Kennzeichen. Vielleicht könnt ihr andere im Podcast davor warnen. Mit besten Grüßen, euer Fan Susanne." Vielen Dank für eure guten Beiträge und die guten Recherchen. Ja, das ist 'n Trick, ähm, oder 'ne, 'ne Betrugsmasche oder eigentlich ist das 'n Überfall, ne. Also das muss man nicht Betrug nennen. Das ist 'n Überfall, der, der ja auch, ähm, körperlich abgelaufen ist. Und diese Masche hört man immer wieder aus Spanien und auch aus Frankreich. Ich geh davon aus, dass das mittlerweile auch in anderen Ländern stattfindet, in unterschiedlichen Varianten.

Also wenn bei euch so was passieren sollte, dass irgendjemand euch versucht anzuhalten auf 'ner Autobahn oder auf 'ner Landstraße, weil angeblich platter Reifen ist oder irgendwas brennt oder Rauch oder irgendwas, was die sich da so alles einfallen lassen. Oder wenn vielleicht ihr irgendwas an dem, an dem Wagen feststellt, an euerm eigenen Fahrzeug, ähm, vers-versucht immer bis an die nächste belebte Stelle zu kommen, also 'ne Autobahnraststätte oder 'n, im, im Notfall auch 'n Parkplatz, an dem andere Leute sind und haltet nicht einfach auf offener Strecke an, weil sich diese, ähm, ja, diese, diese Überfälle wohl grade wieder etwas häufen.

Ich hab das jetzt öfter gehört und es passiert wohl nach Erzählungen auch oder auch, was die Polizei berichtet, dass an Rastplätzen diese, ähm, Gauner irgendwas an den Fahrzeugen manipulieren, also irgendwas in den Aus-Auspuff stopfen. Das ist wahrscheinlich das mit dem Tennisball, was, auf, auf was Susanne sich bezog, ähm, damit 'n Fahrzeug eben irgendwelche Probleme macht.

Eigentlich der wichtigste Punkt von meiner Seite: Wenn ihr, wenn euch so was passiert, man ist dann meist super aufgeregt, man ist unsicher, man weiß nicht, hier ist jetzt irgendwas, ja. Es gibt ja durchaus auch den Fall, dass wirklich was im Fahrzeug ist und man gewarnt wird. Man, und die, diese Gaunerei basiert ja darauf oder dieser, dieses Verbrechen basiert ja darauf, dass man quasi genau darauf aufbaut und dann die Unsicherheit nutzt. Was, was meine beiden wichtigsten Punkte sind: Wenn ihr schon aus dem Fahrzeug dann aussteigt, um euch was anzugucken, dann zwei Dinge: Entweder habt eure Wertsachen am Mann oder an der Frau oder und besser gesagt, schließt das Fahrzeug immer ab. Die meisten Fahrzeuge haben heute 'ne Funkfernbedienung. Das heißt, ein Klick und das Ding ist zu. Wenn ihr irgendwas macht, dann tut das, weil dann habt ihr nicht die Gefahr, dass ihr irgendwo abgelenkt werdet und jemand ins Fahrzeug einsteigt.

Dann macht's das deutlich schwerer. Das ist, es kann immer noch passieren, dass euch jemand mit 'ner Waffe bedroht, dann eure Tasche abnimmt oder irgendwas. Okay, ist blöd und, also und das ist untertrieben, aber dann Tasche weggeben. Das sind alles Dinge, die man ersetzen kann, auch wenn's sehr, sehr, sehr, sehr ärgerlich ist und wehtut. Aber wehrt euch da dann bloß nicht. Also es sei denn, ihr seid da irgendwie der Meinung, ihr könnt das, ihr habt das trainiert, okay, go for it. Aber ansonsten lasst es lieber. Ihr verliert euer Leben sonst unter Umständen, wenn's dumm läuft. Ähm, ihr wisst nicht, an wen ihr da geratet, aber was ich immer machen würde, ist das Fahrzeug abschließen, weil das hilft diesen schnellen Gaunereien, die ja da irgendwie versuchen, schnell was aus 'm Fahrzeug zu klauen. Darum geht's ja, ne. Ganz schnell an irgendwas zu kommen. Das blockiert die wirklich, wenn ihr das Fahrzeug abschließt, weil die lenken euch auf der einen Seite ab, auf der anderen Seite steigt jemand ein und holt schnell die Wertsachen raus.

Und deswegen immer Fahrzeug, Klick, Türe zu und, äh, wenn ihr's schafft, cool zu bleiben, dann Fenster 'n bisschen runter. Und wenn ihr die Leute nicht versteht und wenn ihr euch unsicher seid, dann fahrt weiter, fahrt zur nächsten Polizeistation.

Ja.

Die ist meistens auf der Autobahn ausgeschildert. Fahrt sonst in die nächste größere Stadt. Ist alles nervig, aber macht im Zweifel das. Wenn ihr euch unsicher seid und nicht aussteigen wollt, dann macht das einfach. Und, äh, was auch immer helfen kann, okay, „Go Police" oder so was zu sagen. Ähm, filmen mit dem Handy kann helfen, einfach die Gesichter filmen, die, die Kennzeichen filmen, den Leuten einfach klarmachen, dass ihr, äh, ne, euch wehren wollt. Und wenn das dann jemand ist, der euch helfen will, helfen wollte, dann ist es auch okay. Dann habt ihr vielleicht 'n Menschen Unrecht getan. Das ist auch nicht schön, aber Eigensicherheit geht halt immer vor. Das muss jetzt auch nicht heißen, dass ihr super paranoid sein sollt. Aber auf Autobahnen, wenn irgendwas Komisches passiert, was ihr nicht gewohnt seid, dann kann 'n bisschen Skepsis aktuell nicht schaden.

Es ist sehr schade, dass man so was sagen muss, ähm, aber es gibt nun mal einfach auch Menschen, die sind, äh, nicht freundlich und, äh, aus welchen Gründen auch immer sie halt das machen. Und dann seid da lieber 'n bisschen vorsichtig und schließt immer das Auto ab, wenn ihr's verlasst. Das ist eigentlich so der wichtigste Punkt.

Ich find's einfach immer hilfreich, wenn man, wenn man sich mal gedanklich entspannt auf so 'ne Situation vorbereitet, ohne sich selber Angst zu machen, weil es kann immer überall irgendwas passieren. Man kann sich nicht auf alle Szenarien einstellen. Aber wenn man weiß, in der Region, in der ich unterwegs bin, passiert öfter mal so was, dann kann man das ja schon mal gedanklich so 'n bisschen durchspielen und da sind jetzt die Verhaltenstipps, die du grade gegeben hast, glaub ich, goldrichtig.

Ja.

Wohnwagen mieten in Frankreich. Mö-möchtest du mal, ähm-

Ja

... Karin vorlesen?

„Liebe Nele, lieber Sebastian, ich höre euren informativen und sympathischen Podcast regelmäßig und weiß daher, dass ihr in Sachen Camping die Wissenden seid."

Ohohoho.

„Ähm, deshalb mal eine Frage, ob ihr das wisst oder einen Tipp Link habt. Wir würden gern mit dem Auto an die französische Atlantikküste fahren und dort in Klammern zwischen Bordeaux und Soulac einen Wohnwagen mieten, mit dem man, äh, äh, mit de..., mit dem dann auf einem bestimmten Campingplatz fahren und dort zwei bis drei Wochen verbringen. Ich finde allerdings nur mietbare Wohnmobile, keine Wohnwagen. Hättet ihr Infos für mich oder eine Idee? Viele Grüße und danke, Karin."

Ja, also das war jetzt 'ne Zuschrift, die hab ich direkt beantwortet, weil ja da 'ne Reiseplanung anstand. Ich möcht's aber trotzdem im Podcast noch mal so 'n bisschen, ähm, für alle nachvollziehbar machen. Ich hab auch relativ intensiv recherchiert und habe tatsächlich in der Konstellation, die sich Karin gewünscht hatte, also in Frankreich und auch noch genau in der Region 'nen Wohnwagen zu mieten, ähm, das-- Ich hab's nicht geschafft, da irgendwelche Anbieter zu finden und hab ihr das dann auch geantwortet. Hatte ihr vorgeschlagen, ähm, eben ja vielleicht an irgendwo in Grenznähe bei 'nem deutschen Anbieter über irgend'n Portal was zu mieten. Da gibt's ja ganz viele von PaulCamper bis zu Campanda oder, ähm, lokale Händler oder auch überregionale wie ADAC oder solche Geschichten.

Ähm, weil es scheint tatsächlich so zu sein, dass grade auch in Frankreich keine Wohnwagenvermietung stattfindet. In Deutschland findet man Wohnwagen in unterschiedlicher, ähm, Auswahl auf den Portalen, aber eben im Ausland ist es sehr, sehr schwierig. Und ich hatte dann eben Karin gefragt, ob das für sie 'ne Kompromisslösung sein könnte, ähm, mit dieser Miete in Grenznähe, zum Beispiel Raum Köln oder, ähm, in Süddeutschland halt Raum Bodensee oder Ähnliches. Ähm, dann hatte sie mir noch mal geantwortet, dass ich quasi leider bestätigt habe, was ihre ersten Recherchen in der Sache ergeben hatten. Ähm, mieten in Deutschland hatten sie über PaulCamper schon mal probiert.

Das war auch, was die Vermietung anging, total unkompliziert und, ähm, sie konnten sich aber jetzt für diesen Urlaub eben nicht vorstellen, da mit 'nem Wohnanhänger diese ganze weite Strecke zu fahren, ähm, eben weil auch teilweise enge Straßen sind und Gebühren für Gespanne auf Autobahnen, höherer Spritverbrauch und so weiter. Ähm, deswegen hatte sie jetzt geschrieben, sie haben jetzt für dieses Jahr bereits gebucht Île d'Oléron, ähm, und zwar 'n Mobile Home, also 'n Mobilheim. Das ist auch schön, halt nicht richtig Camping, aber sie wollte sich noch mal melden, wenn sie irgendwann noch mal fündig werden sollte mit Wohnwagenvermietern im Ausland.

Das nächste Feedback, das kann ich ja auch gleich mal vorlesen, weil ich wahrscheinlich die Veranstaltung eher kenne als du. Ähm, das nächste Feedback kommt von Holger, der hat geschrieben: „Habe gerade die aktuelle Folge von Camper Style gehört und wollte als Queer Ally einfach mal den Tipp für das Event Chaos Communication Camp sowie das Schwesterevent, äh, WHI What Hackers Jörn, äh, geben. Diese haben mich immer, äh, auf mich immer den Eindruck gemacht, sehr queer-friendly zu sein." Also zur Erklärung, das Chaos Communication Camp findet jedes Jahr, ähm, zum Jahresende statt, also zwischen, äh, Weihnachten, Neujahr. Das ist quasi ein großes Treffen vom Chaos, äh, Computer Club. Das-- Der eine oder die andere kennt den vielleicht vom Namen her. Das ist halt einfach 'ne, 'n, 'n Verein von Computer-Nerds, würd ich sagen.

Mhm.

Ähm, und auch, äh, Hackern und so weiter. Also einfach Menschen, die sich mit, mit IT beschäftigen im weitesten Sinne und, äh, ja auch immer wieder in den Medien sind. Und ja, das sind definitiv zwei Veranstaltungen, die sehr, sehr, sehr queer-freundlich sind, die einfach freundlich allem gegenüber sind. Die sind extrem offen. Also da ist jeder, jede Willkommen, jeder Mensch willkommen, äh, da zu sein, ähm, auch Vorträge zu, zu geben. Also man sieht das auch an den Vorträgen, dass die halt sehr, sehr divers sind von den Teilnehmenden. Das find ich immer ganz spannend. Grade die, äh, Chaos Communication Camp Sachen kann man auch alle auf YouTube sehen. Sind übrigens auch für Nicht-ITler super spannende Vorträge drin, äh, die sich wirklich lohnen. Also so zwei, drei, äh, Spiegel Hacking oder so'n Xerox-Druckerskandal.

Also unheimlich spannende Dinge auch für Nicht-Nerds. Und, äh, auf jeden Fall vielen Dank. Ein super Tipp von dir, auch wenn natürlich jetzt so'n, so'n Hackerkongress nicht unbedingt das ist, was die meisten sich vielleicht vorstellen wollen.

Vielleicht haben wir auch 'n paar Computer-, äh, Computer-Nerds dabei oder IT-Nerds.

Und wie gesagt, es ist auch für, für alle Menschen, die, die jetzt keine IT-Menschen sind, durchaus spannend. Man kann da sehr viel lernen und es sind natürlich auch zum Teil netzpolitische Themen mit dabei, politische Themen mit dabei, ähm, aber auch Sachen, Patientenakte und so weiter, äh, digitaler Personalausweis. Ganz viel, was einen ja irgendwie betrifft und wenn man da natürlich 'n bisschen Wissen zu hat, kann das auf jeden Fall nicht schaden. Ähm, und es ist auch immer wieder sehr, sehr lustig und spannend, einzelne Vorträge und teilweise natürlich auch extrem nerdig. Aber vielleicht auch noch so 'ne Sache: Toniebox kennen wahrscheinlich alle Eltern und es gab auch dieses Jahr wieder 'n Vortrag von, äh, mehreren Jungs, die quasi die Toniebox modifiziert haben, um halt einfach ohne die teuren Module des Herstellers arbeiten zu können und die-

Ach, guck mal an

... analysiert haben. Also es gibt, es gibt da unheimlich spannende Sachen auf jeden Fall. Wie gesagt, kann man auch alles YouTube gucken und hören und hatte ich so gar nicht aufm Schirm. Als du das gesagt hast, es, äh, dacht ich so: „Ja", äh, oder geschrieben hast, dachte ich: „Ja, natürlich hat er völlig recht." Und, ähm, danke für den Hinweis und wenn ihr natürlich da noch mehr Hinweise habt, dann auch immer her damit.

Also noch mal kurz zur Erklärung des Feedback und jetzt auch die zwei folgenden Feedbacks bezogen sich auf unsere Folge Queer Camping, ähm, wo wir eben gesprochen haben über, über, ähm, ja, das Reisen als homosexuelle Menschen oder eben als non-binäre Transsexuelle, was es da so alles gibt in dem sehr bunten Kosmos. Ähm, dazu nächstes Feedback von Grit: „Hallo, liebe Nele und lieber Sebastian. Eine bessere Reiseunterhaltung hätte ich mir heute gar nicht wünschen können. Ich war im Camper unterwegs zurück aus Luxemburg Richtung Heimat nach Thüringen und ein Stück des Weges wart ihr meine Begleitung. Vielen Dank, dass ihr euch mit Unterstützung der drei Männer dem Thema queeres Campen angenähert habt. Diese Randthemen in Anführungszeichen haben nicht viele auf dem Schirm, ihr schon.

Toll. Und eine weitere Bestätigung dafür, weshalb euer Podcast zu den von mir bevorzugten gehört. Vielleicht auch ein Startschuss in Apps, für Apps im Campingbereich, sich mit diesem Thema zu beschäftigen." Da darf ich 'n bisschen spoilern. Ähm, ich hatte zwischenzeitlich auch Kontakt mit Jenny und Lukas von der Camping-App und die sind grade dabei oder haben vielleicht sogar schon einen Filter eingebaut für queere Menschen, also für LGBTQAI+ freundliche Campingplätze. Ähm, dazu gibt's übrigens auch bald mal mehr. Wir, ähm, sind nämlich in sehr engem Kontakt mit Jenny und Lukas und die werden in Kürze auch mal wieder zu uns in den Podcast kommen. „Ich reise seit einiger Zeit alleine als lesbische Frau mit meinem Camper durch Europa und fand es deshalb etwas schade, dass nur du, Nele, als heterosexuelle Frau die weibliche Seite vertreten konntest.

Schön hätte ich es gefunden, wenn auch die lesbische Seite zu Wort gekommen wäre. Die ein oder anderen kleinen Unterschiede gäbe es da sicher zu erwähnen. Dennoch grundsätzlich noch mal ein großes Dankeschön an euch für eine weitere intere-interessante Folge von Camper Style. PS: Grüße an die Jungs. Auch in Pirna, Sachsen gibt es tolerante Menschen. Liebe Grüße aus Thüringen von Grit." Überall gibt's tolerante Menschen und grade die Menschen, die in gewissen Regionen und damit meine ich ausdrücklich nicht nur, ähm, östliche Bundesländer dagegenhalten gegen die wachsende Intoleranz und gegen den wachsenden Hass und die Rückschritte, die sind noch mehr gefordert als unser einer, der halt einfach so'n bisschen tolerant vor sich hin lebt.

Ähm, ich hab mit Grit zwischenzeitlich geschrieben und hab ihr, äh, gesagt, wir sind grade auf der Rückreise. Ähm, ich melde mich. Das war im, äh, Mitte, Ende April, dass wir Kontakt hatten und jetzt fällt mir wieder ein, dass ich mich nicht mehr zurückgemeldet habe, seit wir wieder hier sind, weil's einfach auch bei uns 'n bisschen drunter und drüber gegangen ist. Deswegen mach ich mir jetzt sofort, während Sebastian gleich das nächste Feedback vorträgt, einen Merker in meinem Aufgabentool und werde mich bald bei dir melden. Oder vielleicht hab ich's, bis die Folge rauskommt, auch schon getan. Ach so, warum ich mich, warum ich mich bei Grit melden wollte und beziehungsweise warum wir in Kontakt waren: Ich hab sie einfach eingeladen zu unserem Podcast und sie hat gesagt, sie würde gerne kommen, dass wir auch mal die lesbische Seite darstellen können.

Dann, während du den Termin aufschreib oder die Erinnerung aufschreibst, äh, mach ich mit Philipp weiter.

Ja, mhm.

Philipp hat geschrieben: „Mensch, Nele und Sebastian, das war ja mal eine mega erfrischender Podcast. Da hattet ihr wirklich sehr sympathische Gäste und ich musste oft schmunzeln und habe noch viel öfter den Kopf geschüttelt, wenn man sich vorstellt, dass wir in einer Gesellschaft leben, worüber man da echt noch reden muss und wo man noch Safe Spaces für queere Menschen braucht." Ja, und das ist ja in der Zwischenzeit, also du hast, na gut, du hast Mitte April gesch-geschrieben, da ist ja der ganze Kram in Amerika schon sozusagen am Laufen, äh, und wir brauchen jetzt ja noch viel mehr Safe Spaces und, und ganz viele Unternehmen nehmen ihre Diversitätsrichtlinien zurück und so weiter und so fort. Also es, es wird grade gefühlt zum Teil wieder schlimmer. Aber, äh, weiter mit deinem Feedback. „Also ehrlich, da ist man doch tausendmal lieber mit so 'n paar Leuten auf dem Campingplatz und unterhält sich mit denen und trinkt ein paar Bier, als wir mit den 100.000, äh, Eltern von irgendwelchen Kindern wieder mal über den gleichen Scheiß reden-

Oh Gott

... über den man sonst auch immer redet." Ja gut.

Gut, dass er das als Eltern gesagt hat und nicht wir als Kinderlose.

Ja, es ist ja, äh, auch als Kinderloser hast du immer wieder dieselben Themen.

Ja, ist auch genauso, wie wenn wir immer über unsere Hunde labern.

Am, am Ende ist es doch einfach spannend, auch mal Menschen zu kennen oder kennenzulernen, die außerhalb der eigenen, ich sag mal, Welt leben und einfach anders leben, weil, äh, da kann man doch das meiste Neue lernen. Also man kann von jedem und, und allen Menschen etwas Neues lernen, aber je weiter weg die sozusagen vom eigenen Leben sind, desto mehr kann man natürlich auch spannende Dinge mitnehmen. Ich würd's, wir wollen nicht die Eltern bashen, aber da sie selber oder da er selber ein Elternteil ist, ist es, ist es, denk ich, können wir das quasi sagen. So, aber wir wollen hier keine Eltern bashen, darum geht's nicht, ne. Also ich glaube, dass queere Menschen qua Natur bei weitem toleranter sind als nicht-queere Menschen. Alle Pauschalisierungen sind irgendwie schwierig, ne. Und so wie du's ja grade gesagt hast oder wie es auch Grit geschrieben hat, es gibt auch in Pirna tolerante Menschen, die gibt's überall.

Es gibt halt überall-

Arschlöcher

... ja, Menschen, die anders denken als man selber und, ähm, ja, die hast du in jeder Menschengruppe, egal woraus sie oder aus welchen Menschen sie quasi besteht. Ähm, mir machen ehrlich gesagt irgendwelche Nazis auf dem Campingplatz besoffene und Scheißparolen mehr Angst auf dem Campingplatz als 100 andere oder anders liebende Menschen. Auch wenn die, äh, die Säckschüssel Schweiz sehr schön ist, auf Pirna hab ich jetzt auch keinen Bock mehr. Ja.

Ja, das ist halt der Philipp, der ist halt auch sehr straight in seiner, ähm, in seiner Ausdrucksweise. Wir kennen ihn ja mittlerweile auch oder du kennst ihn ja mittlerweile auch aus einer Folge, die wir gemeinsam aufgezeichnet haben. Da ging's einen, äh, ein Do-it-yourself-Projekt-

Dachzelt

... mit Hubda-, äh, ja Hubdach.

Ja, Hubdach, Dachzelt. Genau. Ja, also ja, ich, ich-

Du bist ja immer so'n bisschen diplomatischer.

Ja, ich fahr durch Pirna ab und zu durch. Ich war jetzt selber auch noch nicht viel in Pirna. Es mag genauso wie andere Städte, isch, ihre schönen und nicht so schönen Seiten haben und wie in jeder Stadt gibt's da halt Deppen und Nicht-Deppen. Und ich, wir haben in Ostdeutschland schon ein, ein Thema mit, mit, äh, Rechtsradikalismus definitiv. Das, das weiß ich aus meiner Jugend, da hat das angefangen und es ist, glaub ich, sehr tief verwurzelt, aber wie ihr schon hört, das ist Glauben, äh, passt jetzt hier nicht. Ja, also machen wir weiter. Das, diese Themen werden wir auf jeden Fall mit unserem Zweitpodcast sicherlich mehr besprechen. Und auf jeden Fall ein Top-Thema, sagt er. Ich hatte das überhaupt nicht auf dem Schirm und glaube, Minderheit beim Camping ist echt etwas, was mehr Aufmerksamkeit benötigt. Das sehen wir genauso. Deswegen bemühen wir uns auch viel drum, ähm, weil das sind halt Themen, die bringen natürlich keine Quote, ja, weil's halt Minderheitsthema sind.

Ja.

Aber das ist für uns, wir wollen alles und jedem hier 'ne Möglichkeit geben, ähm, und deswegen suchen wir uns auch, also manchmal finden die Thema uns. Also hier war's jetzt so, dass die Jungs uns zuerst kontaktiert haben.

Nee.

Nee?

Nee, ich hatte die kontaktiert.

Ach stimmt, nee, wir hatten das Thema bei 'ner ganz, bei 'nem ganz anderen Thema ist dieses Thema auf unseren Tisch gekommen und dann hast du gesagt: „Mensch-

Ich, ich schreib doch mal an."

... lass uns da doch mal den Podcast zu machen." Genau, ne. Also manchmal entstehen auch Themen einfach ganz zufällig und manchmal kommen sie auch auf uns zu und wir wollen alles und jedem 'ne Chance geben. Es passt halt nicht immer grade, aber es, äh, ja, wir versuchen das alles irgendwie immer reinzukriegen.

Ja, es sind halt auch so'n bisschen unsere Herzensthemen, muss man auch sagen, ne. Also, ähm, auch Camping mit Handicap zum Beispiel ist auch 'n Nischenthema leider, aber ich find's halt wahnsinnig spannend und auch super wichtig und zum Glück können wir ja selbst entscheiden, welche Themen wir machen. Genauso-

Das tun wir auch

... eine, genau, wollt ich grade sagen, eine schöne Überleitung. Genauso wie das Thema Mülltrennung und Vermeidung im Wohnmobil. Das war nämlich auch 'ne kürzliche Folge. Da schreibt der Holger: „Hallo Nele, hallo Sebastian. Vielen Dank für euren Podcast. Eine Anmerkung hätte ich noch zu eurer Folge Mülltrennung und Vermeidung im Wohnmobil. Ich persönlich finde es befremdlich, wenn Camper mit dem Auto von ihrer Parzelle zum Müllsammelplatz fahren, dort ihren Müllsack in den Container zu werfen und dann wieder zurückfahren. Zum einen sind die Entfernungen selten so groß, dass man mit dem Auto fahren muss, zum anderen sollten die Campingplätze außer für die An- und Abreise möglichst nicht mit dem Auto befahren werden. Mir ist das Verhalten schon bei verschiedenen Campingplätzen aufgefallen. Gruß, Holger." Ähm, ich hab da mal drüber nachgedacht, hab dann insgeheim gehofft, dass ich das noch nie gemacht habe, aber ich glaube tatsächlich nicht, weil bei uns ist dann eher so, dass wir halt dann den Müll mitnehmen, wenn wir rausfahren.

Ich möcht es aber nicht 100%ig beschwören, je nach Müllart und Menge. Ähm, aber das, das ist tatsächlich mir auch schon aufgefallen und das ist schon 'ne, ähm, eine sehr fragliche Angewohnheit, vor allem wenn man manchmal tatsächlich diese Distanzen sieht. Da sprechen wir über 150 bis 200 Meter, ne, wo man ja wirklich mal eben, ähm, 'n bisschen laufen könnte. Und ich sprech jetzt auch nicht über Menschen, die sonst mit Rollator oder Rollstuhl unterwegs wären. Ähm, also bitte macht das einfach nicht. Bringt den Müll halt dann weg, wenn ihr, wenn ihr eh irgendwie mit 'm Auto losfahren wollt oder, ähm, oder latscht halt hin, wenn's jetzt nicht grade 'n Kilometer ist.

Das nächste Feedback kommt von Evelin. Ähm, sie hat uns geschrieben: „Hallo, ihr Lieben. Wie ihr sicher wisst, ist, äh, die Müllsache im Süden nur rudimentär ins Bewusstsein der Menschen vorgedrungen. Hier muss man froh sein, wenn Müll überhaupt den Weg in die Tonne findet, von Trennung nur zu träumen. Da wird noch immer lustig alles aus den Autofenstern geworfen, was man loswerden will. Ich habe mit Lehrern dazu gesprochen. Die Kids meinen dazu: Wozu? Dazu gibt's Reinigungsdienste. Leider Alltag und Tatsache im mediterranen Raum." Ich, ob da, Verallgemeinerungen sind generell ein schwieriges Thema und wenn ich sage, Verallgemeinerungen sind immer schwierig, dann ist es auch wieder verallgemeinert. Aber, ähm, worauf ich hinaus will: Ja, das ist sicherlich 'n Bildungsthema, ähm, ja, wenn, wenn das quasi einfach nicht, nicht relevant war.

Dann wissen's die Menschen nich und es ist dann immer leicht, wenn wir uns jetzt hinstellen und sagen: „Oh ja, die, die Bösen aus'm mediterranen Raum", das ist jetzt gar nicht auf deine Nachricht bezogen, ja, die, die trennen ihren Müll nich, ähm, sondern wir müssen dann halt tatsächlich, wenn wir das ändern wollen, mal gucken, wo kommt das her und was können wir da also tun? Und wir können uns auch immer an die eigene Nase fassen, ähm, weil ich bin mir sicher, wenn wir hier nicht so viel, äh, Reinigungsdienste hätten, die die Seitengräben auf Bundesstraßen und Autobahnen sauber machen würden, gäbe es da auch deutlich mehr Müll. Also ich bin jetzt gar nicht so sicher, ob wir an jeder Stelle da so viel anders sind. Ja, wir Deutschen trennen unseren Müll. Das hat man uns auf jeden Fall sehr gut eingetrichtert. Das machen wir, glaub ich, ganz gut. Da hat auch mir immer das Herz geblutet, wenn ich in Portugal oben an die Mülltonne gegangen bin und hab dann halt gesehen, da ist Pappkarton drin, da ist Glas drin, da sind jetzt Plastiksachen drin.

Ja, die hätte man halt jetzt nicht einfach vorm Haus in 'n Mülleimer werfen können, sondern die hätte man eben irgendwo hinschaffen müssen mit'm Auto, weil die, die Sammelstellen quasi für die getrennten Sachen sind immer bisschen weg gewesen. Aber es ist halt, wie's ist und, äh, wir können das halt nur im Kleinen erst mal an uns selber ändern. Und das ist das auch, was wir gemacht haben. Das heißt, wir haben unseren Müll auch in Portugal getrennt und sind dann eben, äh, entsprechend einmal alle ein, zwei Wochen an die Sammelstellen gefahren, haben das da entsorgt. Und mehr kann man nicht machen. Ich würd's nicht verallgemeinern und ich würd vor allen Dingen halt auch immer dahinterschauen, woher kommt das? Aber ja, du hast jetzt nicht unrecht mit deinem Kommentar, ne. Es ist halt so, aber was machen wir jetzt damit? Also so, das ist ein, ein netter Hinweis, aber nichtsdestotrotz, wenn wir's für uns selber nicht ändern, dann ändert sich nie etwas.

Weil wenn wir uns immer alle auf die anderen verlassen, dann sind wir alle verlassen. Aber wenn jeder sich in seinem Leben darum kümmert, dann passiert eben was und wird sich was verändern.

Ja, zumal man ja auch durchaus voneinander lernen kann, ne. Also ohne jetzt Leute belehren zu wollen, aber, ähm, man lernt ja auch viel durch Abschauen und ich hab auch viel in meinem Leben, auch im erwachsenen Alter noch durch Abschauen und durch Vorbilder gelernt und hab auch Dinge an mir geändert oder an meinen Verhaltensweisen. Und ich glaube, im, im mediterranen Raum ist es auch sehr stark regi-regional abhängig. Ähm, da gibt's sicherlich Gebiete, wo wirklich noch alles aus'm Fenster geworfen wird, aber ich erleb das auch in Spanien immer mehr, dass da schon Bewusstsein entsteht für, ähm, für Umweltthematiken. Und selbst in Mexiko, wo's ja wirklich grauenhaft ist teilweise, wo, wo wirklich ganze Landstraßen gesäumt sind von Dreck und Müll, findet langsam die Erkenntnis Einzug, dass man vielleicht die Natur 'n bisschen bewahren sollte, weil man halt auch mit und von ihr leben muss.

Ähm, das ist 'n langer Prozess und das hat bei uns in Deutschland ja auch sehr lange gedauert und da ist auch nicht alles optimal, wie du schon, äh, gesagt hattest. Aber ja, ich bin auch der Meinung, da wo's möglich ist, sollte man seinen Beitrag leisten und insbesondere natürlich, wenn ich irgendwo zu Gast bin, dann versuch ich ja noch mehr, mich da, ähm, korrekt zu verhalten. Dann haben wir Feedback bekommen zu unserer Normandie-Folge mit, ähm, unserer Redakteurin Barbara. Da schreibt Udo, und zwar schreibt er hier mit Frau und ohne Hund und ich hoffe, also Udo kennen viele von euch aus anderen Hörerfeedback-Folgen. Er hatte uns auch schon öfter was zum Thema Camping mit Hund geschrieben und ich hoffe wirklich, dass er sein Hundchen noch hat und dass er nicht, ähm, irgendwie verstorben ist.

Vielleicht waren sie ja auch nur ohne Hund im Urlaub. „Hallo zur Normandie-Folge. Wir waren dreieinhalb Wochen Anfang April in der Normandie, 90% wolkenlos, rest leicht bewölkt, kein Regen. Zweimal nachts ganz wenig." Das ist, äh, 'n guter Durchschnitt, find ich. „Es war wunderbar. Tanken etwas problematisch, ähm, fast nur Supermärkte, keine Kassen mehr. Unsere Debit- und Visakarten wurden zu 100% nicht akzeptiert. Die meisten Campingplätze fast leer, zu 95% nicht erst ab Ostern, sondern Anfang April auf. Viele Grüße und danke für die tolle Folge. Udo mit Frau ohne Hund." Ja, also das ist f-für mich ganz interessant. Udo, vielleicht könntest du das noch mal 'n bisschen ausführlicher uns schreiben, was du meinst mit keine Kassen mehr.

Also sitzen da keine Menschen mehr?

Das kann ich dir sagen.

Okay.

Also ich bin ja grade, bin ja grade frisch durch Frankreich gefahren, weil wir ja umgezogen sind. Ähm, und es ist tatsächlich so, dass immer häufiger in, in Frankreich vor allen Dingen an den Tankstellen genau einfach Automaten sind. Also du hast dann halt 'n Kartenlesegerät, äh, also ne, so 'n Bezahlterminal am, an der Tanksäule. Und, ähm, es ist tatsächlich 'n Thema. Ich, ich war aber diesmal einfach zu, zu kaputt, um, ähm, da 'n bisschen genauer zu analysieren, weil wir hatten, wir hatten kurz bevor wir umgezogen oder an dem Tag, an dem wir umziehen oder losfahren wollten, ist dann in der, auf der Iberischen Halbinsel der Strom ausgefallen. Das heißt, wir konnten dann an dem Tag alles nicht machen. Deswegen waren wir 'n bisschen in Verzug und im Stress. Aber was mir in Frankreich aufgefallen ist tatsächlich, ja, an mehr Tankstellen kein Personal mehr, ähm, und diese Automaten und die haben aber zum Teil einfach meine Kreditkarte auch nicht genommen.

Ähm, was zum Teil geholfen hat, ist die, ähm, äh, quasi Zahlung übers Handy. Also dass du's Handy ran hältst. Das hat zum Teil dann funktioniert. Ähm, zum Teil musst ich auch reingehen. Ähm, wenn, also an der Autobahn ging das immer noch. Da ist natürlich Sprit natürlich viel, viel teurer, also teilweise 30 Cent pro Liter mehr.

Boah.

Äh, war uns an der Stelle egal, weil wir wollten halt irgendwie nach Hause kommen, weil, äh, wir sind ja mit einem Auto quasi zu zweit durchgefahren mit, mit, mit Hund, ähm, weil sie eben kein Auto fahren wollte und, äh, da quasi wir trainiert haben und dann ist-- wollte sie auch gar nicht aussteigen. Deswegen sind wir durchgefahren. Lange Rede, kurzer Sinn. Und, ähm, also ein Trick ist tatsächlich versucht schnurlos zu bezahlen, also mit eurem Handy, wenn das geht. Das hat ganz gut funktioniert und dann einfach wirklich in Frankreich mehrere Kreditkarten dabei haben, auch wenn das natürlich leichter gesagt ist als getan. Und richtige Kreditkarten, hab ich festgestellt, funktionieren häufiger als die Debitkarten. Das Problem ist aber natürlich, dass die deutschen Banken sehr häufig einfach nur so Debitkarten ausgeben. Ihr erkennt ihr daran, dass der, der, äh, die Nummer eben nicht geprägt ist, sondern dass die einfach quasi aufgedruckt ist.

Und immer wenn's geprägt ist, ist es eben meistens 'ne Kreditkarte, wobei das auch nicht 100% mehr stimmt. Ähm, und, und das ist quasi der Hintergrund des Kommentars.

Gut, dann letztes-

Nächstes Feedback

... letztes-

Vorletztes

... letztes. Letztes Feedback. Das andere war 'ne Kooperationsanfrage, die wir nicht-

Ach so, okay. Letztes Feedback

... noch nicht hier rausgelöscht hab und noch nicht beantwortet.

Zur Normandie-Folge, ähm, vom Andreas, der, die kam per WhatsApp rein, äh, wieder mal 'n Lob für die letzte Sendung. Normandie, Hauts-de-France. Hab ich das gut ausgesprochen? Äh, fast, oder?

Hauts-de-

Hauts-de-France, okay. Bretagne, Traumziel für Camper. Mehr von solchen Reiseinspirationen. Grüße ans ganze Camper Style-Team und 'nen erfolgreichen Umzug. Ich hatte Andreas auch schon geantwortet, weil's kam per WhatsApp rein. Ich hatte jetzt auch während des Umzugs 'ne Woche lang das WhatsApp-Handy aus, weil ich, ähm, das ist noch 'n altes iPhone mit 'm alten Ladestecker, den keiner hier mehr nutzt und, äh, das, das, ich hab zwar dran gedacht, das Telefon in meinen Technikrucksack zu packen, der immer am Mann war, aber ich hatte vergessen... Also die Ladeschale war halt in irgend'nem Umzugskarton und dann konnt ich das Handy nicht mehr laden. Das heißt, wir hatten jetzt 'ne Woche lang, konnten wir keine Nachrichten über WhatsApp beantworten. War jetzt auch nur zwei reingekommen. Ähm, aber vielen Dank dafür. Also es sind auch noch zwei, drei Lobes-, ähm, äh, WhatsApps reingekommen. Die hab ich jetzt nicht mit hier reingenommen.

Vielen Dank auch an, an die Zusendungen. Wir haben dich schon, also ich hab die dann immer schon beantwortet, ähm, und, ähm-

Schick mir mal die Lobeshymnen. Ich möchte die auch gerne lesen und hören.

Das, das tu ich. Manchmal so in, in dieser, in dieser Umzugszeit, dann gehen die manchmal so 'n bisschen unter, aber ich, wir freuen uns über alles und ich beantworte die auch immer alle.

Gut.

Und daher an dieser Stelle noch mal gesammelt, pauschalisiert ein, ein dickes Danke an alle, die quasi auch Sachen geschickt haben, die jetzt hier nicht drin sind. Und ansonsten natürlich noch mal vielen Dank an alle, die uns Feedback schicken. Macht das gerne weiterhin, schickt uns Anregungen, Hinweise, Fragen, Themenvorschläge. Ähm, und wie gesagt, traut euch auch, äh, vielleicht mal selber, wenn ihr denkt, äh, ihr habt ganz tolle Dinge zu erzählen, Reisebericht, Inspiration oder auch, äh, habt ganz viel Wissen zu dem Thema, dann meldet euch. Ich hoffe, Nele konnte euch 'n bisschen die Angst nehmen, wie wir das organisiert haben, wie wir versuchen, das quasi für jeden, ähm, stressfrei über die Bühne zu bringen. Und ja, nächste Woche wieder mit einem mehr, äh, informationslastigen oder Lernthema sozusagen.

Und, äh, ich hoffe trotzdem, dass durch unsere kleine Geburtstagsfolge, auch wenn wir wieder mal unseren Geburtstag verpeilt haben, mit-- übrigens meine Frau und ich vergessen auch jedes Jahr unseren Hochzeitstag.

Ja, auch hier.

Und wir denken nur dran, weil entweder meine Eltern oder ihre, äh, Eltern uns dann erinnern. Ähm, und dieses Jahr war eben der, unsere Hochzeitstag, der Tag des Stromausfalls auch noch und der Tag, wo wir eigentlich losfahren wollten. Also da war sowieso keine Zeit, um irgendwie, äh, großartig was zu feiern. Aber das ist auch gar nicht schlimm. Wir feiern, dass wir uns haben und genießen jeden Tag zusammen und da-

Ich wollt grad sagen, bei uns ist doch jeder, jeder Tag wie Hochzeitstag.

Genau.

So. Gut.

So, und, und damit schließen wir jetzt. Ähm, vielen Dank, dass ihr wieder zugehört habt und dass ihr uns so viel geschrieben habt. Behaltet das bei, hab ich grad schon gesagt, äh, wir hören uns nächste Woche wieder.

Abonniert uns natürlich und schreibt uns auch gerne gute Bewertungen. Tschüss.

Tschau.

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