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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute haben wir den zweiten Teil unserer besten Camping-Apps.
Teil eins lief ja letzte Woche, da haben wir euch Apps zur Campingplatz- und Stellplatzsuche vorgestellt. Ähm, das waren so die Apps, die wir eben auch viel nutzen oder die auch teilweise von Hörerinnen und Hörern empfohlen wurden. Und dazu hat uns auch 'n Feedback erreicht. Magst du das einmal vorlesen, Sebastian?
Ja, der Dirk hat uns geschrieben: „Guten Morgen. Ähm, habe gerade im Auto eure Folge Camping-Apps Teil eins gehört. Habt ihr von Promobil den Stellplatzradar echt nicht erwähnt oder habe ich das verpennt? Das ist nämlich unsere Nummer eins bei den, bei der Stellplatzsuche. Die anderen werde ich mir mal anschauen. Da waren auch für mich unbekannte Apps dabei. Gibt es eine App, die sich besonders für eine Reise nach Skandinavien eignet?", hat er noch gefragt. Also ja, wir haben tatsächlich die, die Promobil-App nicht, äh, erwähnt und ich für meinen Teil gebe ganz offen zu, ich hab auch überhaupt nicht an sie gedacht, weil es waren ja ganz bewusst unsere Apps, die wir benutzen. Und ich kann sagen, meine Frau und ich haben die Promobil-App vor sieben Jahren, acht Jahren tatsächlich genutzt, äh, am Anfang sehr intensiv, bis sie dann auf 'n Bezahlmodell umgestellt haben, was so, also, schlecht benutzbar war, dass wir uns dann von der App abgewendet haben.
Also gar nicht, weil wir nicht bezahlen wollten. Es ist völlig okay, wenn, wenn, wenn App-Anbieter quasi für 'ne App Geld verlangen. Das ist ja legitim, es ist Arbeit reingeflossen, aber es war einfach nicht mehr sinnvoll benutzbar. Es hat hinten und vorne gehangen und deswegen sind wir dann relativ schnell bei der Camper Contact gelandet und das war dann unsere Nummer eins. Also klar, es gibt die Stellplatz, den Stellplatzradar von Promobil. Ähm, da wir sie nicht nutzen, ist sie nicht in unseren besten Camping-Apps gelandet. Ähm, aber, äh, auf jeden Fall danke für den Hinweis, Dirk. Wir haben's jetzt dann quasi durch dein Feedback noch mit aufgenommen.
Ja, wir haben sie früher auch benutzt mal, aber über eine relativ kurze Zeit. Wir kamen mit der Bedienung nicht klar. Wir waren damit nicht besonders zufrieden damals. Ähm, und ich hatte die App aufm Schirm und hab auch im Vorfeld zur Folge noch mal so'n bisschen recherchiert dazu und es scheint jetzt vor relativ kurzer Zeit auch noch mal 'n neues Update gegeben zu haben, mit dem zumindest beim Google Play Store die Nutzerinnen und Nutzer wahnsinnig unzufrieden sind. Also da hat's wirklich Ein- und Zwei-Sterne-Bewertungen gehagelt ohne Ende, auch von Leuten, die vorher, ähm, die App fein fanden. Und das war eben mein Entscheidungskriterium, das nicht mit aufzunehmen. Und ja, wie gesagt, sind halt in erster Linie die Apps gewesen, die wir auch nutzen. Von daher, ähm...
Aber schaut sie euch mal an. Für mich ist es auch kein Thema, für 'ne App zu bezahlen, wenn die gut funktioniert. Wir bezahlen ja für die meisten anderen Apps auch, ob das jetzt ADAC, ähm, Campingführer ist oder, äh, hier die Camping Info, Park4night und so weiter. Das sind alles Apps, die auch Geld kosten. Also das sollte euch nicht abhalten, aber lest euch dann auch mal die Bewertungen dazu durch und entscheidet dann einfach für euch, ob das für euch infrage kommt.
Ja, ansonsten noch 'n, bevor wir mit den Apps anfangen, noch 'n ganz wichtiger Hinweis für alle, die das nicht mitbekommen haben: Das, die Gasprüfung für Wohnmobile ist ab jetzt verpflichtend, also vielleicht 'n bisschen historisches Wissen. Die war irgendwie verpflichtend und auch nicht, aber alle mussten sie machen. Und dann gab es irgendwann quasi, äh, 'ne Information, dass es jetzt ausgesetzt wird, weil's eben keine rechtliche Klarheit gibt. Das war jetzt vor anderthalb, zwei Jahren, Nele, oder?
Ist schon 'n bisschen länger her.
Noch länger.
Das erste Mal, also das erste Mal, dass sie vorübergehend ausgesetzt wurde, war, glaub ich, 2020. Also ich erinner mich, dass das irgendwie im Corona-Jahr wohl war. Ähm, das war zum einen, äh, die fehlende rechtliche Klarheit, zum anderen aber auch, dass die, äh, Messanlagen beanstandet worden sind. Und da wollte dann, ja wollten Gesetzgeber und Verbände nacha-, ähm, arbeiten. Und dann kam zwischendurch, das war tatsächlich vor anderthalb, zwei Jahren ungefähr. Ich bin 'n bisschen mit meinem Zeitgefühl durch Corona aus'm Takt geraten, aber vor einiger Zeit kam dann die Info, dass diese Aussetzung verlängert wurde. Und jetzt eben vor 'n paar Tagen, ähm, ging durch die Medien, dass diese Pflicht jetzt wieder und auch definitiv verpflichtend sein wird.
Ähm, dazu haben wir auch 'nen Artikel bei uns im Magazin camper-style.de veröffentlicht. Den packen wir euch in die Show Notes, da könnt ihr dann noch mal die Details nachlesen. Aber hier eben an dieser Stelle der Hinweis, dass ihr euch dann jetzt auch wieder um 'ne Gasprüfung kümmern müsst.
Genau, also die ist jetzt wirklich fest in der, äh, StVZO drin, damit halt wirklich klar gesetzlich geregelt. Aktuell ist es so, das Gesetz gilt. Das heißt, ihr müsst die schon machen. Es ist aber so, dass erst ab nächstem Jahr auch Bußgelder und Verwarnungsgelder dafür verhängt werden. Das sollte euch nicht unbedingt davon abhalten, das jetzt zu machen, wenn ihr dran seid. Es ist ja wirklich auch ein Sicherheitsthema. Gasanlagen, ne, wenn die nicht gewartet sind oder nicht richtig funktionieren, ist ja durchaus 'ne Gefahr, die davon ausgeht. Deswegen unsere Empfehlung, das auf jeden Fall zu machen. Aber wie gesagt, Bußgelder und Verwarnungsgelder und so weiter, also Strafen gibt es dann erst ab dem nächsten Jahr. Also, und wenn ihr's hört, das nächste Jahr bedeutet Juni 2025.
Genau. Dann noch ein kurzes Dankeschön an euch. Ähm, wir haben mal wieder in die Podcast-Charts geguckt. Da spitzeln wir ab und zu mal rein, um zu schauen, wie wir dastehen. Und da gibt's sehr erfreuliche Nachrichten. Da sind wir jetzt nämlich bei den deutschen Apple-Podcast-Charts im Bereich Travel& Places heißt er, glaub ich, auf Platz neun gelandet, was ich total gigantisch finde, weil wir nur ganz kurz hinter und sogar teilweise vor anderen Podcasts sind, die echt groß sind und, ähm, die ich selber auch sehr gerne höre. Also hört uns fleißig weiter und wenn's möglich ist, bitte lasst uns doch auch auf der Podcast-Plattform eurer Wahl 'ne gute Bewertung da. Ähm, wir kommen auch in der Hörerfeedback-Folge noch mal dazu, dass wir manchmal, äh, sehr schlechte Bewertungen kriegen, weil zum Beispiel 'n Gast gegendert hat in der Folge oder so.
Und da würden wir uns natürlich freuen, wenn ihr treuen Seelen da draußen uns da noch mal 'n bisschen pushen könntet.
Also wenn ihr's gut findet, ne. Ihr müsst uns nicht gut bewerten, wenn ihr's nicht gut findet, aber wenn uns zu viele hören, scheint ja da tatsächlich auch was zu sein, was wir richtig machen. Ähm, ja, ansonsten noch eine nicht, also für uns schöne, für euch nicht so schöne Nachricht: Ähm, wir werden jetzt noch zwei Folgen rausbringen. Also das heißt, es wird nach dieser Folge noch 'ne Episode geben und dann noch 'ne Episode geben. Eine davon wird noch mal 'ne ganz Menge Feedback von euch enthalten und danach werden wir in 'ne Sommerpause gehen. Und wir werden die Sommerpause bis kurz vor dem Caravan Salon durchziehen. Wir brauchen einfach so'n bisschen Zeit, um die Messe jetzt vorzubereiten. Es haben sich bei uns 'n paar Sachen geändert. Es ist jetzt tatsächlich, also wer uns regelmäßig hört, wird auf dem Stand sein.
Ich bin nicht mit auf der Messe und das hat sich geändert. Ich bin jetzt auf der Messe und, ach Nele, wir haben das jetzt gar nicht noch mal abgesprochen, aber wollen wir eigentlich irgendwie so 'n, äh, ihr könnt uns auf dem Caravan Salon mal einen Abend machen. Also ihr könnt uns auf dem Caravan Salon Treffen machen, einen Abend mit unseren Hörerinnen.
Ja, das find ich schön, weil da könnt ich mir vorstellen, dass einige sowieso vor Ort sind. Also müssen sich dann auch nicht an irgend 'nen anderen Ort bewegen. Da können wir dann gerne noch mal vielleicht zur letzten Folge hin uns 'n Datum überlegen. Oder wenn ihr Lust habt, uns zu treffen, dann schreibt uns doch einfach, wann ihr auf der Messe seid, an podcast@camperstyle.de oder über WhatsApp. Dann können wir gucken, wann die meisten Leute da sind.
Das können wir machen und ich wollte aber auch noch sagen, wir müssen ja auch mal gucken, wir haben ja auch den ein oder anderen Abendtermin seitens der Messe, seitens von Kunden und so weiter. Also wir müssen tatsächlich mal schauen. Ich denke, dass wir das erst so ganz genau kurz vor der Messe bekannt geben können und ich überlege grade, wie wir das am besten machen.
Da können wir ja dann mal 'ne kurze Folge aufnehmen und dazwischen schieben und euch Bescheid geben.
Das ist 'ne gute Idee. Das könnten wir auch ja im Notfall noch am ersten Messetag irgendwie machen, wenn wir wissen, welche, welche Termine wir so haben. Also und genau, wir wollen ja sowieso von der Messe auch wieder was für euch machen, wie wir das letztes Jahr gemacht haben. Äh, wir sind da noch in der Planung, wie, was, wo, aber da, also hört einfach rein, abonniert unseren Podcast, wenn ihr, äh, uns treffen wollt und dann werdet ihr da mitbekommen, wann ihr das machen könnt. Wir werden das einfach einen Abend machen. Wir wollen das nicht frei jeden Abend machen, weil wir ja auch arbeiten müssen und auch ehrlich gesagt manchmal froh sind, wenn wir abends 'n bisschen Ruhe haben nach so 'nem langen Messetag und ja auch noch Nachbereitung abends. Ähm, deswegen wollen wir 'n bisschen Ruhe haben. Und wenn ihr uns aber auf dem Messegelände seht mit unseren Camper Style Klamotten auf dem Rücken und vorne mit dem, mit dem Logo oder dem Schriftzug, dann wenn wir nicht grade im Gespräch sind, könnt ihr uns natürlich auch anschnacken.
Da freuen wir uns auf jeden Fall.
Klar, haben ja auch schon einige Hörerinnen und Hörer gemacht in den letzten Jahren. Und ihr seht, wir haben noch keinen so 'n richtigen Plan, aber es wird dann einfach 'n gemütliches, 'n bisschen zusammensitzen, sich kennenlernen, vielleicht 'n Weinchen oder 'n Reißlikör zusammen trinken. Es wird keine Podcast-Aufzeichnung oder irgendwas anderes Formelles stattfinden, sondern uns interessiert halt einfach auch mal, wer seid ihr? Und, ähm, mal zu, zu, äh, euch auch mal zu sehen. Vielleicht auch der ein oder andere, die uns schon geschrieben haben, dass wir mal sehen, we-welches Gesicht dahinter steht und ja, dass ihr uns auch mal kennenlernt, 'n bisschen privater.
Genau. Und dann wissen wir auch, wenn wir's kurz vorher aufnehmen, wo wir denn genau stehen.
Genau.
Und können euch das auch sagen. Und ihr müsst auf jeden Fall, wenn ihr sitzen wollt, euren Stuhl mitbringen. Das ist wichtigste Voraussetzung.
Gut.
Ja.
Dann steigen wir ins Thema ein, wa?
Genau, ab in die Apps. Und zwar heute Teil zwei. Das bedeutet, heute werden wir uns so'n bisschen um die, ich sag mal, nicht ganz so Camping-Apps kümmern. Also sprich Apps, die wir auch fürs Camping benutzen, die uns auf unseren Reisen sehr gut geholfen haben, aber die man tatsächlich auch sicherlich für andere Reisen sehr gut benutzen kann. Und absolute Basic-App ist eigentlich Google Maps. Ja, die, also ich persönlich nutz die für wirklich alles Mögliche. Ich bin ja auch selber Google Local Guide, also ich bewerte auch, ähm, Locations und mache Fotos, stell Fotos rein, um halt einfach mehr Informationen zu haben und nutz das halt sehr, sehr, sehr intensiv, nutz das auch für die Navigation und will eigentlich nur einen wichtigen Tipp dazu geben: Wenn ihr mit Google Maps navigiert, achtet ein bisschen darauf, das Ding hat keine Höhen- und Längen- und Gewichtsbeschränkungen dabei.
Das heißt, es kann euch durchaus passieren, dass ihr mal irgendwo landet, wo ihr nicht durchfahren dürft oder könnt. Das ist uns schon ab und zu passiert. Also so zwei, dreimal im Jahr kommt so was mit dem Wohnmobil vor. Da steht man dann halt vor 'ner Brücke, die nur zwei Meter hoch ist mit 'nem drei Meter Wohnmobil. Oder man hat 'ne Brücke, die nur für, keine Ahnung, zwei Tonnen zugelassen ist oder so 'ne Geschichten. Oder es ist 'ne Einbahnstraße falsch ausgeschildert und es ist mit 'nem Wohnmobil, mit 'nem größeren manchmal nicht ganz einfach. Deswegen fahrt da 'n bisschen vorausschauend, aber ansonsten tatsächlich haben wir sehr, sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Man fährt manchmal 'n bisschen um Pudding und manchmal 'n bisschen abenteuerliche kleine Strecken lang. Auch das kann mit dem Wohnmobil manchmal 'n bisschen nervig sein, aber im Großen und Ganzen ist das tatsächlich auf meiner Seite die Navigationsapp, die ich zu, hm, ich glaub mittlerweile 99,5% nutze.
Ja, bei uns läuft die auf jeden Fall auch immer mindestens nebenher. Ähm, noch mal ganz kurz zur Orga für diese Folge: Wir haben's 'n bisschen aufgeteilt in, in unterschiedliche Themengebieten. Also der erste, das erste Themengebiet ist jetzt Navigation, Reiseplanung und Aufenthalt vor Ort. Dazu gehört eben auch Google Maps, auch schon für die Vorplanung von so 'ner Reise, dass man ungefähr 'ne, ähm, 'n Gefühl dafür bekommt, wie lang dauert denn der Weg. Äh zu den Zeiten, zu denen ich reisen möchte. Und unser Tipp ist immer, wenn ihr mit 'nem Wohnwagen unterwegs seid, auch wenn ihr mit diesem Gespann 100 km/h fahren dürft, ihr könnt eigentlich, wenn ihr mit Google Maps 'ne Route euch vorab anguckt, um zu überlegen, ähm, fahr ich da in einer Strecke durch oder mach ich zwischendurch Pausen, ähm, oder Übernachtungen.
Könnt ihr immer so von dem, was Google Maps euch an Fahrzeit anzeigt, noch mal 50% aufschlagen und das kommt eigentlich immer fast auf die Minute hin, wenn nicht irgendwelche größeren Staus oder so dazwischen kommen. Also eineinhalbfach die Google-Maps-Zeit mit Wohnwagen gespannt ist, glaub ich, 'n sehr realistischer Kalkulationswert. Ähm, wir wollen jetzt aber auch gar nicht so stark auf dieses Thema Navigation eingehen. Dazu haben wir 'nen eigenen Podcast auch. Ähm, und es gibt auch 'nen Artikel bei camperstyle.de. Da könnt ihr euch noch mal schlaumachen. Da haben wir wirklich alle möglichen Navigations-Apps und Geräte mal besprochen. Wir haben aber uns hier entschieden, das Thema noch mal so'n bisschen mit reinzunehmen, weil auch 'n paar tolle Hörer-Tipps dabei waren. Und einer dieser Hörer-Tipps, ähm, kommt von Silke.
Die hat uns die Navigations-App Magic Earth empfohlen. Die ist zwar eigentlich auf Autos, Fahrräder und Fußgänger ausgelegt, also auch nicht speziell für Wohnmobile und Wohnwagen, aber Silke sagt, dass es trotzdem 'ne ziemlich coole App ist. Es sind Offline-Karten für die ganze Welt verfügbar, ähm, die basieren auf OpenStreetMaps. Es gibt 'ne recht, äh, präzise sprachgeführte Turn-by-Turn-Navigation für Autos, Fahrräder und Fußgänger. Und was ich auch immer ganz wichtig finde, sind Echtzeitverkehrsinformationen. Die muss man ja, wenn man sich 'n Navigationsgerät holt, je nach Firma häufig sehr teuer dazu kaufen. Die ist also in dieser App schon mit drin, einschließlich Staus, Baustellen und Unfälle. Es gibt dann auch alternative Routenoptionen und dynamische Neuberechnungen von Routen, wenn's irgendwelche Abweichungen gibt, also ähnlich wie bei Google Maps.
Da möcht ich aber auch noch mal, ähm, vorwegschicken: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass grade das Thema Stauumfahrung mit großen Campingfahrzeugen bei nicht speziell auf Wohnmobile und Wohnwagen ausgelegten Apps doch 'n bisschen heikel sein kann manchmal. Also wenn euch dann Google Maps oder eben auch Magic Earth irgendwelche Umfahrungen vorschlägt oder Alternativrouten, guckt euch die bitte in Ruhe auch noch mal 'n bisschen genauer an. Das kann man häufig auch mit 'ner Satellitenansicht dann ganz gut sehen, wo diese Strecken entlangführen. Ähm-
Ich brauch aber auch 'n bisschen Erfahrung, um das zu erkennen. Also beim ersten Mal gelingt das nicht so gut. Man muss so'n bisschen die Erfahrung sammeln, ähm, wie so 'ne Straße aussieht, die man nicht unbedingt befahren kann. Also das vielleicht auch noch dazu gesagt.
Ja. Und man sieht, ähm, auch da immer ganz schön mit den, mit der Satellitenansicht, wenn man irgendwo mal parken möchte oder einkaufen gehen möchte unterwegs, kann man sich auch vorab die Parkplätze ganz gut angucken und schauen, sind die groß, ähm, wie ist die Zufahrt. Aber da müsst ihr euch wahrscheinlich auch 'n bisschen rantasten.
Das vielleicht noch 'n, 'n Tipp, den bei Google Maps gar nicht so viele auch kennen. Also das, das kann man auch da sehr, sehr gut nutzen. Google Maps hat ja diese Street-View-Ansicht. Wenn man immer weiter reinscrollt, landet man irgendwann quasi in dem Kameraauto auf der Straße. Und was ich da zum Beispiel sehr häufig mache, ist, ich gucke, ob irgendwelche Parkplätze 'ne, 'ne Beschrankung haben, dass ich zum Beispiel mit dem Wohnmobil nicht reinkomme, was ja in Frankreich sehr weit verbreitet ist und in einigen anderen Ländern. Das kann man häufig sehr gut erkennen, genauso wie wir mit so Satellitenansichten, also sei es jetzt Google Maps oder auch Magic Earth oder auch Google Earth, eben auch gucken, wo's vielleicht schöne Plätze gibt, wo man freistehen kann, also wo man seine Ruhe hat, wo man niemanden stört, wo man 'n bisschen ab vom Schuss ist. Also das lässt sich auch machen. Es braucht alles 'n bisschen Erfahrung oder vielleicht nicht 'n bisschen, sondern schon Erfahrung.
Also, ne, Fehler machen und daraus lernen quasi. Das heißt, ihr, ihr werdet da auch mal Orte, wo ihr denkt: „Oh, das sieht super cool aus", finden. Die sind dann überhaupt nicht schön oder funktionieren überhaupt nicht. Das liegt daran, dass das Kartenmaterial teilweise auch mal zwei, drei Jahre alt sein kann. Das liegt daran, dass eben es doch aufm Satellit mal bisschen anders aussieht, aber das, das kann ich sagen, das hat uns nach so ein, zwei Jahren sehr, sehr gut geholfen, so 'ne Satellitenansicht in verschiedenen Apps quasi auch schöne Plätze, wo man mal irgendwie 'ne Nacht freistehen kann, zu finden.
Ja, dann noch mal zwei Features, die ich bei Magic Earth sehr interessant finde. Zum einen hat der, äh, hat die App eine AI-Dashcam mit unterschiedlichsten Sicherheitswarnungen, also künstliche Intelligenz, ne? Das Dashcam ist so 'ne kleine Kamera, die man, ähm, quasi vorne aufs Armaturenbrett packt normalerweise. Das ist also in der App schon mit drin. Und es gibt eine Suchfunktion für Points of Interest. Also wenn ich irgendwie nach bestimmten Sehenswürdigkeiten zum Beispiel suchen möchte, dann kann ich die in der App auch direkt finden.
Ja, genau. Nele nutzt die, glaub ich, so'n bisschen die App. Ich mach das alles, also die Dashcam-Geschichte mit, mit, äh, Google Maps auch. Wenn, ne, man kann Google nicht mögen, weil sie so groß sind und sicherlich alles, aber, aber nicht irgendwie, äh, datenschutzkonform arbeiten, aber sie haben halt tatsächlich wirklich 'ne, 'ne App mit, mit unheimlich viel Informationen, also wo man halt auch Öffnungszeiten findet, selbst für viele Sachen ja, äh, rausfinden kann, wie viel grade los ist in 'nem, in 'nem Restaurant oder in 'nem Geschäft, ne, ob, ob quasi grade viel los ist, wenig los ist. Ist schon einfach 'ne gigantische Datenlage.
Das nutzt der Halil immer sehr gerne, wenn wir Wäsche waschen müssen. Dann guckt er immer in den Waschsalons, wie die Auslastung grade ist und richtet sich dann danach. Also, äh, man kann da schon sehr viel mit machen.
Ja, und ich geh in 'n Supermarkt, wenn halt wenig los ist und, und nutze so 'ne Geschichten. Also ja, das, äh, gut. Weiter geht's mit der nächsten App. Ähm, das war auch 'ne Empfehlung, die wir von 'nem Hörer von Tom bekommen haben, ne. Lambus, ähm, ist 'ne, ja So 'ne 360 Grad All-in-one Reise-App, also wo man quasi alles mögliche mit machen kann. Auch hier wieder keine, keine wirkliche Camping-App, aber man kann natürlich das perfekt auch für Camping nutzen. Also man hat 'ne Routenplanung drin, wo ich eben auch, äh, Unterkünfte und Stopps planen kann. Ich kann Transportmittel, mit denen ich unterwegs bin, einstellen. Ich kann auch Mitreisende anlegen und kann Reisekosten erfassen und aufteilen. Das ist grad für Gruppenreisen ganz spannend. Hm, ich kann Dokumentenfotos ablegen, die ich dann halt quasi alles an einer Stelle hab, kann Notizen machen, kann-- hab Packlisten drin, die ich auch selber editieren kann und vieles mehr.
Also es ist, ne, so 'n, so 'ne eierlegende Wollmilchsau, wo ich quasi alles mögliche mit machen kann. Und was der Tom uns, äh, auch noch mitgegeben hatte und ans Herz gelegt hatte, dass der Support auch wirklich, er hat geschrieben, Wahnsinn ist. Die antworten fast immer sofort und, äh, er hatte damals geschrieben, sogar heute am Sonntag und sie gehen auch auf Wünsche ein. Er hatte irgendwie, ge, als Transportmittel Wohnmobil nicht gesehen und hat sich das gewünscht und es wurde halt quasi direkt mit eingebaut.
Ich hab mir die App auch angeguckt. Ich hatte die installiert eigentlich für unseren Mexiko-Roadtrip. Hab festgestellt, dass die für mich 'n bisschen zu komplex ist, weil ich immer zu faul bin, da alles zu hinterlegen, sodass dann so 'ne, so 'ne wirklich sehr breit aufgestellte App auch sinnvoll ist, aber die ist wirklich toll. Das kann man echt sagen. Also wer so auch so'n bisschen seine Reise dokumentieren möchte und das Ganze 'n bisschen mehr organisieren, als ich das mache, der ist auf jeden Fall mit der App sicherlich gut bedient.
Ja, und grade auch so Kosten aufsplitten ist ja auch 'n, auch 'n Thema, was bei Gruppenreisen, äh, oder, ne, wenn man mit, mit sozusagen nicht Familie mit Kind, sondern irgendwie mit Freunden unterwegs ist, durchaus 'ne hilfreiche Geschichte ist. Also wir nutzen da zum Beispiel immer 'ne eigene App für. Jetzt auch grade wieder am Wochenende hatten wir uns getroffen und dann packt man, äh, jeder, der was bezahlt hat, in die App rein und die App rechnet dann automatisch aus, wer wem was schuldet und dann kann man das bezahlen und es ist halt, äh, also alleine das ist 'ne super coole Funktion. Brauchen nicht viele, ne, grade wie gesagt, wenn ich als Familie unterwegs bin. Es sei denn natürlich, eure Kinder müssen alles selber zahlen und zahlen auch selber, dann ist so 'ne Funktion cool, aber ja, meistens eher für Gruppen.
Ist auch 'n bisschen deutsch die Funktion, aber trotzdem. Ja, egal. Ähm, Polar Steps kam mehrfach rein als Empfehlung. Ich hab im Kopf, dass das 'ne Empfehlung von Holger war, aber ich meine, es wurde auch von 'ner Hörerin noch mal empfohlen. Das weiß ich nicht mehr genau.
Die kam immer mal wieder, genau. Und das ist im Prinzip ja auch so 'n, so 'n Reisetracker, Reisetagebericht. Wir hatten die ganz am Anfang auch mal im Einsatz oder haben 'n bisschen damit rumgespielt. Wir wollten gern, als wir noch aktiv unseren Reiseblog Arbeiten unterwegs betrieben haben, wollten wir eigentlich immer so 'n bisschen zeigen, wo wir grade unterwegs sind und ich hab immer nach 'ner App gesucht, die das kann. Ähm, wir haben nie die richtige für uns gefunden. Ich weiß, dass die Kollegin Mandy mit, mit Polar Steps, glaub ich, ihre Reisen alle so dokumentiert, wenn ich mich nicht irre. Wir haben nicht so das Richtige gefunden und ich hab dann irgendwann aufgegeben, aber, äh, sie kam am nächsten an das ran, was man sozusagen, ähm, machen will, wenn man seine Reise tracken möchte. Also wo man so lang gefahren ist, was man erlebt hat, dass man das auch mit anderen teilen kann, dass man's eben auch nachreisen kann und auch entsprechend die Planung davor machen kann.
Ja, und dann, äh, gibt's halt auch noch so 'n bisschen Zusatzfeatures, wie zum Beispiel, dass man aus den digitalen Reisen dann 'n gedrucktes Album sich erstellen lassen kann, ähm, wer halt gerne auch was in der Hand haben möchte und nicht nur auf irgendwelchen Festplatten. Das find ich eigentlich ganz schön. Und man kann sich dort auch in 'ner Community mit anderen Nutzern vernetzen und da so 'n bisschen Inspiration sich holen oder austauschen für neue Reisen.
Genau. Die nächsten Apps auf unserer Liste sind eigentlich Tank-Apps. Da gibt's unheimlich viele. Ähm, ihr nutzt, glaub ich...
Benzinpreis Blitz.
Den Benzinpreis Blitz. Wir nutzen eins, zwei, drei irgendwas. Ähm, letzten Endes greifen die ja alle auf mehr oder weniger öffentliche Informationen zu und sind erst mal von der Datenlage mehr oder weniger alle ähnlich. Ähm, und unterscheiden-
Können ja mal 'n paar nennen. Ähm, clever-tanken.de, ADAC Spritpreise, dann eben wie gesagt die Benzinpreis Blitz, Blitz, Benzinpreis Blitz App. Okay, die ist 'n bisschen schwer auszusprechen. Ähm, vielleicht kannst du noch mal nachgucken, welche ihr nutzt.
Das kann ich grade nicht, weil, äh, mein Handy, wo ich gucken könnte, nutz ich grade als Kamera. Ich kann jetzt also, ich kann jetzt also grade tatsächlich nicht gucken. Ähm, doch warte mal, ich kann...
Können wir ja sonst auch noch mal in die Show Notes reinsetzen. Wichtig-
Äh, eins, zwei, drei tanken. Ich hab vom iPad ge-geguckt.
Okay. Also wichtig ist immer, wenn ihr so 'ne App nutzen möchtet, um jetzt nicht unendlich viele gleiche Apps aufm Handy zu haben, dann auch mal zu gucken, welche Länder die abdeckt und wo ihr halt durchreisen möchtet. Ich weiß zum Beispiel beim Benzinpreis Blitz, da ist die Länderauswahl 'n bisschen eingeschränkt. Da, ähm, haben wir Deutschland, Österreich, Luxemburg, Frankreich, Italien und ich meine Portugal und Spanien mit drin. Ähm, also schon relativ umfassend, aber eben nicht so, dass man jetzt sagt, da kannst du jetzt ganz Europa mit bereisen und immer die günstigsten Preise dir abholen. Was wir regelmäßig machen, ist zu testen, ob die App wirklich aktuell ist. Also auch bei Tankstellen hier in der Umgebung nutzen wir die gerne und da haben wir tatsächlich, ich glaub, ein einziges Mal in der ganzen Zeit in Monaten mal 'ne kleine Abweichung von einem Cent oder so festgestellt.
Also die ist sehr zuverlässig, sehr up to date immer. Bei den anderen kann ich's euch einfach nicht sagen, weil wir die nicht nutzen, weil wie gesagt, uns reicht da eine App.
Aber am Ende des Tages greifen die alle auf dieselben Daten zu. Ähm, das ist ja gesetzlich geregelt worden vor, vor vielen Jahren, dass die, die Tankstellen und die, die, ähm, Ölkonzerne das quasi melden müssen in 'ne öffentliche Datenbank und daran bedienen sich quasi auch die Apps. Also von dem her sind die, wenn dann auch alle gleich richtig, gleich falsch und unterscheiden sich eigentlich eher in den Features, die sie haben. Ähm, also die eins, zwei, drei tanken, die wir nutzen, die funktioniert auch in allen möglichen Ländern, in denen wir in Europa unterwegs sind. Ich hab jetzt nicht genau die Länderliste aufm Blick und es gibt auch Länder, wo das quasi nicht erfasst wird. Die sind dann halt entsprechend nicht dabei. Ähm, ja, aber wie gesagt, kann man sich auch einfach 'n bisschen durchtesten. Für mich ist eigentlich tatsächlich nur wichtig, ich möcht gern im Umkreis wissen, ähm Was kostet der Sprit?
Wo ist am günstigsten? Und ich würd am liebsten 'ne Karte sehen, ne. Man-manchmal ist 'ne Tankstelle vermeintlich nahe, aber der Weg dahin ist eben sehr, sehr lang und dann macht's keinen Sinn, für zwei Cent irgendwo, äh, 'n Riesenumweg zu fahren. Also so 'ne, so 'ne Karte, die dabei ist, wo man 'n bisschen sieht, wie lang man dahin fährt, ist noch hilfreich. Und viel mehr brauch ich persönlich gar nicht. Mich interessieren keine, äh, keine historischen Sachen, weil ich mein, was Sprit kostet, kostet der und wenn ich tanken muss, muss ich tanken, ne. Es ist-
Egal, was der 1972 gekostet hat.
So genau, ne, kann ich mich drüber aufregen, dass er vor 'nem Jahr noch günstiger war, aber das ändert halt am Ende des Tages nichts. Aber, ne, jeder hat da andere Anforderungen und dann guckt so 'n bisschen, was die App kann. Aber so 'ne, so 'ne Benzinpreis-App, vielleicht das noch final, kann grade in Ländern wie Frankreich und Spanien extrem hilfreich sein, weil dort die, die Preise grade zwischen Autobahnen und ab von der Autobahn zum Beispiel an 'ner Supermarkttankstelle oder es gibt manchmal so spezielle Lkw-Tankstellen, die aber auch normale Tankstellen haben, gigantisch sein kann. Also da geht's wirklich stellenweise um 20, 30 Cent. Und das macht natürlich... Genau, pro Liter. Das macht natürlich dann schon 'ne Ersparnis aus, ne. Ich mein, wegen einem Cent bei 50 Litern, das sind 50 Cent. Da lohnt sich's fast nicht, irgendwie weit zu fahren. Aber, äh, grade in Spanien hatten wir's wirklich schon häufiger, auch in Frankreich, dass sich das halt wirklich gelohnt hat und da spielen die halt einfach ihre Stärke dann aus.
Ja, dann kommen wir zu deinem Lieblingsthema Pannen.
Ja, die, die, also wer im ADAC ist, ne. Es lohnt sich natürlich nur für die ADAC-Mitglieder, ähm, aber dann ist die Pannenhilfs-App tatsächlich hilfreich im wahrsten Sinn des Wortes. Also man muss 'n, äh, sich 'n ADAC-Account anlegen. Das kann man einfach einmal auf der Webseite oder auch in der App machen. Ich weiß gar nicht mehr, ob man dafür noch 'n Brief oder 'ne Karte oder so was gekriegt hat. Das ist jetzt schon zu lange her. Ich glaub, es ging aber so: Man muss seine Mitgliedsnummer und irgendwie das Geburtsdatum eingeben und dann hat man halt den Vorteil, man kann über die App halt tatsächlich direkt die, den Pannendienst rufen. Da haben die sofort den Standort und, und alle möglichen Informationen. Man bekommt 'ne ganze Menge Informationen. Also das war tatsächlich sehr hilfreich und man kann dann auch entsprechend aus der App heraus telefonieren mit den, äh, mit den, mit den Menschen beim ADAC. Also würde ich, äh, immer empfehlen, haben wir jetzt auch immer drauf.
Das gilt natürlich für ADAC-Mitglieder. Und, ähm, warum haben wir nur den ADAC? Weil wir den halt selber nutzen. Wir sind selber auch Mitglied beim ADAC, aber ich bin mir sicher, dass auch die anderen, ähm, Pannenhilfsdienste oder, oder Verbände, Vereine, äh, quasi auch 'ne ähnliche App haben werden.
Was ich noch ganz spannend fand bei der App, das wusst ich vorher auch nicht, dass die, ähm, auch für sprach- und hörbehinderte Nutzerinnen und Nutzer geeignet ist, weil's dort eben auch 'ne Kommunikation per SMS oder E-Mail, äh, gibt. Also das vielleicht noch mal als kleine Zusatzinformation im Sinne der Barrierefreiheit.
Ja, und wie gesagt, ich kann eben auch die Meldung aus der App heraus ohne Sprache machen. Das ist natürlich auch noch ganz hilfreich.
Dann hatten wir-
Ganz kurz der Hinweis: Ähm, die ganzen Apps, die wir grade vorstellen, wir packen euch in die Show Notes jeweils den Link zu den Downloads für Android und für iOS, also für Apple- und Android-Geräte rein. Müsst ihr euch also jetzt auch nicht alles merken, könnt ihr dann entsprechend noch mal alles in den Show Notes nachlesen und nachklicken.
Genau. Und die meisten der Apps sind tatsächlich auch für beide Betriebssysteme geeignet oder verfügbar. Manche nicht. Das seht ihr ja dann, ähm, wenn ihr die Links seht. Dann hatten wir in unserer letzten, glaub ich, in der letzten Hörer-Feedback-Folge die App Camp'n Connect schon erwähnt. Ähm, die hatten wir uns ja angeguckt. Da hatte ich noch angemäkelt, dass bei mir das irgendwie mit dem Passwort nicht so gut geklappt hat mit dem Zugang. Da hatte uns jetzt Timo, also einer der Gründer, zwischenzeitlich noch mal geschrieben, dass dieser Fehler gefixt wurde. Das heißt also an dieser Stelle auch, äh, von Herzen noch mal 'ne Empfehlung für Camp'n Connect. Das ist 'ne App für Bekanntschaften unterwegs, also quasi so wie so 'n kleines Mini-Facebook für Camper und Van-Lifer.
Man kann da per Umgebungssuche andere Camper finden. Man hat 'nen Feed für eigene Beiträge. Also wenn ich jetzt irgendwie jemandem erzählen will, wo ich grade bin, dann kann ich da 'n, quasi so 'n Statusupdate geben wie bei Facebook. Es gibt 'ne Chatfunktion und die App ist aber auch gedacht, um sich unterwegs gegenseitig zu unterstützen und zu helfen, wenn mal was los ist. Ähm, find ich eben 'ne, 'n besonders guten Gedanken, weil grade wer vielleicht auch alleine unterwegs ist, fühlt sich dann eventuell auch 'n bisschen sicherer, wenn er in so 'ner Community sich bewegen kann, ähm, in der man dann auch sich mal gegenseitig 'ne Hand gibt, wenn's nötig ist.
Und es sind da tatsächlich, ähm, überall da, wo ich unterwegs war, hab ich immer 'n bisschen geguckt, 'ne Menge Leute auch schon drin, die sich dann da in den Umgebungen aufhalten. Also man findet da tatsächlich, also ich kann jetzt nicht für ganz Europa sprechen, aber ich hab so 'n bisschen Portugal, Spanien, Deutschland geguckt, wenn ich unterwegs war und da waren immer 'ne ganze Menge Leute dort unterwegs. Also da ist eben auch was los und es ist keine leere Wüste quasi.
Ja, wenn man außerhalb, ähm, der EU beziehungsweise des Währungsraums unterwegs ist, kann ein Währungsrechner sehr hilfreich sein. Ähm, da gibt's eben für, für Apple- und für Android-Geräte auch teilweise unterschiedliche. Wir nutzen für Android den Easy Currency Converter. Das ist, ähm, sind Echtzeitwechselkurse für mehr als 200 Währungen und, ähm, man kann sich da dann auch so Schnickschnack wie Kursentwicklungen angucken. Das ist jetzt für euch wahrscheinlich nicht so spannend. Für uns schon, wenn wir in Mexiko sind, dass man so 'n bisschen guckt, wie hat sich der Peso in den letzten Wochen entwickelt. Ähm, aber viel wichtiger sind halt die, die Echtzeitkurse, um so 'n bisschen zu gucken auch, wo man vielleicht übers Ohr gehauen wird mit irgendwelchen Wechselkursen. Kann auch bei Banken gerne mal passieren.
Und für uns ist es 'n absolut hilfreicher Begleiter, eben auf sämtlichen Reisen ins, ja, weitestgehend außereuropäische Ausland.
Gibt's 'ne App für, für iOS und Android. Ich, ich nutz es schon länger nich mehr. Ich bin jetzt aber auch nich so oft außerhalb der EU unterwegs wie Nele und Halil. Und wenn ich doch mal vielleicht noch als, als kleiner Mini-Tipp, wenn man Internet hat und wenn ich doch mal 'ne Währung umrechnen möchte, dann kann man das mit Google machen. Wenn man bei Google zum Beispiel, ähm, 200 mexikanische Pesos in Euro eingibt, dann erhält man direkt bei Google auch das Ergebnis. Muss gar nich noch auf 'ne Seite klicken. Ähm, es funktioniert zuverlässiger, wenn man das Währungskürzel kennt. Das kennt natürlich jetzt nich jeder. Ähm, es klappt aber auch im Normalfalle, wenn man die Währung ausschreibt.
Vielleicht noch 'n Hinweis wär, wie wir zwischendurch auch mal irgendwelche Reisekosten absetzt, ähm, wenn man dienstlich unterwegs ist. Bei einigen dieser Apps gibt's auch quasi eine historische Funktion. Das heißt, ich kann genau den Tag der Ausgabe mir noch mal angucken oder anzeigen lassen und seh dann, wie der Wechselkurs an diesem speziellen Tag war. Also für die meisten auch nich, äh, jetzt so wahnsinnig entscheidend, aber vielleicht ist der ein oder andere ja auch mal dienstlich unterwegs.
Wobei eine gute Buchhaltungs-App das automatisch macht.
'Ne gute, ja.
Okay.
Grüße gehen raus an Lexoffice.
Ähm, dann, dann haben wir das Thema, ähm, nun mal grade außerhalb, nee, eigentlich außerhalb von Deutschland gehen ja schon die fremden Sprachen los. Das Thema Übersetzungen. Ähm, ne, ihr seid in 'nem, in 'nem Land, sprecht die Sprache nich, seid, seid lost, kommt auch mit Englisch nich weiter und Hände und Füße funktionieren auch nich. Ähm, wenn ihr dann zumindest 'ne Translation App oder 'ne Übersetzungs-App auf eurem Handy habt, ähm, und unsere Empfehlung ist da absolut DeepL oder DeepL. Ich weiß nich, wie's ausgesprochen wird. Ich denk mal, DeepL. Das ist 'ne, das ist 'ne Übersetzungs-App, die richtig gut funktioniert. Also viele kennen ja Google Translator und der funktioniert okay, aber manchmal ist es schon 'n bisschen lustig, was er so übersetzt und DeepL ist einfach 'ne ganze Menge besser. Und es hat vor allen Dingen die Möglichkeit, dass ich auch Sprache übersetzen kann und dass ich auch 'ne Kameraübersetzung hab.
Also ihr könnt halt die Kamera auf irgendne, was weiß ich, Speisekarte, auf irgend 'n Schild, auf irgendwas halten und es ersetzt euch quasi live, was da steht. Ihr könnt PDFs da reinladen, W-Word-Files reinladen. Ähm, es gibt bisschen 'ne Längenbeschränkung, also die, die kostenlose Variante ist in der Länge beschränkt. Also ihr könnt kein halbes Buch übersetzen. Für die meisten Sachen reicht es aus. Und, ähm, das ist tatsächlich 'ne absolut empfehlenswerte App, wenn ihr im fremdsprachigen Ausland unterwegs seid und halt Probleme mit der Sprache habt. Da kommt ihr auf jeden Fall weiter und die hat auch 'ne Funktion, da kann euer Gegenüber was sagen. Die App nimmt es auf und übersetzt es dann. Also ihr könnt euch quasi darüber auch unterhalten. Das funktioniert sehr, sehr gut.
Ich, äh, hab die App mehrfach schon getestet in den Sprachen, in denen ich halt 'n bisschen mehr zu Hause bin, also, ähm, Englisch, Spanisch, Französisch. Und, ähm, da muss ich sagen, die Übersetzungen sind erstaunlich präzise und auch teilweise sogar, ähm, in dem Duktus. Also wenn ich jetzt 'n bisschen informeller sprechen will, dann übersetzt die App das auch sehr schön informell, aber nativ. Also so, dass sich's wirklich so anhört, als würde das halt jemand sagen, der, der Muttersprachler ist. Genauso bei formelleren Konversationen oder Schriftverkehr. Und ich geh mal davon aus, dass das auch bei anderen Sprachen, die ich jetzt nicht beherrsche, genauso gut funktioniert. Ähm, probiert's einfach mal aus. Es macht auch richtig Spaß, damit vielleicht die eigenen Fremdsprachenkenntnisse mal wieder etwas aufzufrischen und mal 'n bisschen komplexere Texte, also wenn man so 'n Sprachnerd ist wie ich halt, macht so was Spaß.
Äh, Sebastian guckt ganz kritisch, der hat darauf, glaub ich, keinen Bock. Ähm, aber mir macht das total Spaß, so was dann auch mal zu nutzen und ich, ich nutz es auch tatsächlich sehr viel, wenn wir mit Kunden oder Ansprechpartnern, die im Ausland sitzen, Kontakt haben. Bevor ich da jetzt mir lange einen abrödle, geb ich halt den deutschen Text einmal kurz da rein und hab dann im, äh, NullKomma nix 'ne fertige E-Mail. Also testet euch da einfach mal durch. Ich find's richtig cool.
Ja, definitiv. Wobei ChatGPT jetzt ja mit der Handy-App, die man auch mit Sprache bedienen kann, quasi dem Ganzen vielleicht so 'n bisschen den Rang ablaufen wird. Das müssen wir mal gucken. Ich hab das noch nicht getestet, aber man kann ja mit der App jetzt quasi wirklich sprechen wie mit, mit 'nem Sprachassistenten, Alexa, äh, Google und so weiter. Und, ähm, ja, vielleicht läuft das oder laufen die DeepL demnächst den Rang ab. Das muss man mal beobachten. Ja, dann haben wir 'ne Scan-App, äh, Genius Scan. Da gibt's auch verschiedene. Das ist jetzt die, die, die wir nutzen. Ähm, damit kann ich halt quasi mit dem Handy oder den Handy, das Handy wie einen Scanner benutzen. Das heißt, ich lege, also ich nutze das auf Reisen, ne. Ich bekomme im Hotel 'ne Rechnung, ich bekomme im Restaurant 'ne Rechnung, ich bekomme 'n Tankbeleg, dann leg ich das irgendwo auf 'ne glatte Oberfläche, starte meine App und dann hab ich so 'n, so 'n Dialog und dann kann ich das Ganze quasi fotografieren.
Die beschneidet das dann, dass man nur das Dokument sieht, wandelt das um in schwarz-weiß oder Graustufen. Dann kann ich das als PDF speichern und, äh, kann's automatisch in meine Dropbox oder sogar in meine Buchhaltungs-App hochladen. Und das Ganze könnt ihr natürlich mit allen Dingen machen, die ihr irgendwie dokumentieren wollt, ähm, für Reisedokumente und alles Mögliche und dann habt ihr das halt einfach auf 'm Handy. Ähm, ihr könnt auch 'n Foto machen, ja, das tut's für normale Travel-Dokumente auch, aber wenn ihr's irgendwie weiterverarbeiten, weiterschicken wollt, dann kann das durchaus sinnvoll sein, weil's das halt eben auch als PDF zum Beispiel speichern kann.
Also wir nutzen's insbesondere auch immer, um jeweils den, äh, aktuellen Stand von, vom Heimtierausweis unseres Hundes zu dokumentieren. Falls mal der Heimtierausweis bei irgend 'ner Auslandsreise verloren geht, ist das nämlich 'n riesen Theater, da irgendwie dann wieder ausreisen zu können. Und das ist zumindest so 'ne kleine zusätzliche Sicherheit, dass man was vorlegen kann. Also grade für Dokumente, die mehr als eine Seite umfassen, das heißt, ähm, wo ich dann eben viele Fotos machen müsste, find ich die App echt super und die Qualität der Scans ist erstaunlich gut auch. Viel besser als, ähm, in den meisten Buchhaltungs-, äh, Software-Tools, die, die so integriert sind. Und man kann die Dokumente dann sich wahlweise als, als quasi als Fotos anzeigen lassen oder als farbige Scans oder als Schwarz-Weiß-Scans.
Und, ähm, auch diese Möglichkeit find ich sehr gut. Ähm, dann hat man da immer so noch so 'n bisschen Spielraum, um die Dokumentqualität eben zu verbessern oder auch Details besser sichtbar zu machen.
Ja, und die sind halt genau dafür gemacht. Deswegen sind sie halt auch oft besser geeignet als die Fotos-App. Die Fotos-App ist ja wieder auf andere Dinge optimiert, eher auf bunte Dinge und Landschaften und Menschen und so weiter und nicht so auf Dokumente. Und, ähm, da können die Scan-Apps halt ihre, ihre Stärken ausspielen. Es gibt dann auch noch welche, ich weiß gar nicht, ob Genius das kann, die 'ne Texterkennung mit darauf haben. Brauch ich alles persönlich nicht. Ich, ich will tatsächlich nur speichern und in die Buchhaltung hochladen primär oder eben auch mal, ähm, wichtige Dokumente für länger in die Dropbox abspeichern, wo wir unsere Dokumente speichern. Aber, ähm, ja, wie gesagt, guckt da einfach was, ob das für euch Sinn macht und dann ist es auf jeden Fall eine gute Empfehlung.
Ja, dann gibt's noch 'ne Packlisten-App auf unserer Liste. Es gibt natürlich viele Packlisten-Apps. Ähm, wir haben jetzt Packpoint mit drauf genommen als Empfehlung. Das, äh, sind Reisepacklisten, die man dann eben aufm Smartphone oder aufm Tablet verwalten kann. Diese App berücksichtigt auch Faktoren wie Zielreise, Zeitreisedauer, Aktivitäten, die man so machen möchte und man kann da dann auch fehlende Sachen noch händisch ergänzen. Ähm, also ich selber teste mich immer durch verschiedenste so To-do- oder Listen-Apps durch, hab da noch nicht so hundertprozentig meine Lieblingsapp gefunden, weil wie gesagt, Vorbereitung und Organisation ist jetzt auch nicht so arg meine Stärke.
Aber das ist auf jeden Fall 'ne App, die nicht wahnsinnig komplex ist und, ähm, ja, wo man eben auch händisch dann noch mal eingreifen kann. Äh, in dem Zusammenhang auch noch mal 'ne Empfehlung. Wir haben natürlich auch auf camperstyle.de jede Menge Packlisten, Checklisten und so weiter. Ähm, wenn ihr nicht unbedingt 'ne App dafür braucht, dann könnt ihr euch die auch kostenlos runterladen. Einfach dann eingeben, Camperstyle Checkliste bei Google und dann findet ihr da jede Menge oder auch auf der Seite direkt.
Ja, meine Frau und ich nutzen relativ wenig Checklisten, weil wir tatsächlich viele Dinge routiniert mittlerweile im Kopf haben. Am Anfang war das wichtiger. Ähm, was wir jetzt für uns nutzen, ist Todoist. Das ist eigentlich eher 'ne, äh, To-do-Listen-App, also, ne, wo ich, wo ich mir, also, und die kommt auch eigentlich aus dem Projektumfeld, also für die Arbeit, wo ich quasi mir Aufgaben reinschreibe, die ich nicht vergessen darf. Ähm, wir haben die tatsächlich vor vielen Jahren mal bei uns angefangen zu nutzen, weil die 'ne Alexa-, ähm, äh, Synchronisierung hat. Also das heißt, ich kann zu Hause, ähm, dem Amazon-Sprachassistenten, ich nenn mal jetzt nicht so auf den Namen, falls uns auf Lautsprecher hört und so was habt, dann geht das immer los. Dem Sprachassistenten sagen: "Hey, äh, setz bitte Milch auf die Einkaufsliste." Und dann wird eben das Produkt auf die Einkaufsliste gesetzt und im, im Laden machst du dann einfach die App auf und hast da deine Einkaufsliste und kannst es quasi abhaken.
Ähm, und genauso legen wir dann da quasi Listen an. Wenn-- Ich bin jetzt zum Beispiel grade in Deutschland und hab mir dann im Vorfeld 'ne Liste von fünf, sechs Sachen angelegt, die ich auf keinen Fall vergessen darf. Oder ich mach jetzt hier Einkaufslisten vor Ort, die ich dann woanders speichere, damit meine Frau nicht anfängt, die Sachen einzukaufen, die ich draufgesetzt habe, weil sie ist ja in Portugal geblieben. Ähm, also da ist quasi Todoist meine Wahl. Ähm, der Unterschied zu der Packpoint-App, die Nele genannt hat, es sind halt keine fertigen Packlisten in der Todoist. Du musst halt alles selber eintragen. Für uns ist es okay. Ähm, wer eher so, ähm, da unroutiniert ist, also was ja auch gar nicht schlimm ist, ne, wenn man das nicht häufig macht, für den ist dann so 'ne App wie Packpoint deutlich besser, weil's da halt einfach fertige Listen gibt. Die kann man dann noch anpassen und dann hat man nicht ganz so viel quasi Arbeit, alles draufzupacken.
Ja, dann, ähm, für alle, die gerne wandern und Rad fahren, kennt ihr wahrscheinlich schon, ist 'n Klassiker Komoot. Das ist halt für alles Mögliche rund um Outdoor gedacht. Ähm, es gibt 'nen Routenplaner, es gibt 'ne Offline-Navigation, GPS-Tracker und dann natürlich auch Nutzerempfehlungen. Nur möcht ich wie bei allen Apps und Navigationsgeräten noch mal die Warnung aussprechen, bitte sich nicht einfach blind auf Routenführungen, Wegeempfehlungen und Ähnliches verlassen. Es gab da wirklich grade auch in der jüngsten Vergangenheit, ich meine Anfang des Jahres oder letztes Jahr, ähm, 'n paar ganz schlimme Unfälle, wo wirklich Leute auch, äh, tödlich verunglückt sind oder schwer verletzt wurden, weil die halt einfach blind diesen Empfehlungen gefolgt sind und dann plötzlich auf irgendwelchen komplett, ähm, abschüssigen oder unbegehbaren Pfaden gelandet sind und sich da trotzdem durchschlagen wollten.
Ich meine, da war auch irgendwas mit 'ner, mit 'ner Jugendlichen Gruppe mal noch nicht allzu lange her. Also müsste ich noch mal nachgucken. Also Komoot ist auf jeden Fall 'ne tolle Sache, auch mit sehr, sehr umfangreichem Datenmaterial und Vorschlägen, aber halt, ja, immer das Gehirn auch im-mit so 'n bisschen eingeschaltet lassen.
Ja, ansonsten aber auch wirklich 'ne schöne, 'ne schöne App, um auch so Wanderstrecken und so was zu finden. Die nächste App nutz ich nicht. Die nutzt du, glaub ich, den Toilet Finder. Dann sag du mal eben was dazu.
Ja, mein Lieblings-Ema-Toilette, weißte doch. Ja, also es, ich, ich nutz die jetzt auch nicht ständig, aber es war schon 'n paar Mal relativ hilfreich. Jetzt auch zuletzt, ähm, hatten wir Gäste aus Spanien da mit 'nem fünfjährigen Kind und wer selber kleinere Kinder hat, weiß, dass die zu Hause sagen: Nein, sie müssen aber auf gar keinen Fall mehr auf Toilette gehen und kaum ist man dann irgendwie beim Sightseeing in der Innenstadt, ist es ganz, ganz dringend und da haben wir die jetzt auch 'n paar Mal genutzt Ja, also es ist 'ne, 'ne praktische und sehr einfache App, um halt Toiletten zu finden, die sich so im näheren Umfeld, äh, befinden. Weltweit gibt die App an, äh, mehr als 150.000 Toiletten gelistet zu haben, vor allem auch kostenfreie.
Man kann nach behindertengerechten Toiletten suchen oder auch nach gut bewerteten Toiletten. Das ist für mich dann immer besonders wichtig, weil ich ja so 'ne Abscheu gegen öffentliche Sanitäranlagen habe. Meines Erachtens ist die App nicht vollständig. Also ich weiß auch von paar Toiletten, die da nicht gelistet sind. Die könnte man sicherlich auch noch mal selber nachtragen, wenn man dann mal sich die Zeit dafür nehmen würde. Aber generell auf jeden Fall 'ne gute Hilfe, vor allem für die Leute, die eben keine eigene Toilette an Bord haben in ihrem Campingfahrzeug oder die mit Zelt unterwegs sind.
Ja, springen wir rüber in die Natur-, Tier- und Pflanzenwelt und fangen mal mit dem Wetter an. Ähm, da ist bei mir tatsächlich so, dass ich die, die Wetter-App auf 'm iPhone benutze. Ähm, die ist für mich hinreichend gut. Ich hab früher auch andere genutzt, aber mittlerweile ist es eigentlich meine Anlaufstelle, weil sie hinreichend okay ist, ne. Keine App, Wetter-App ist ja wirklich genau, grade wenn's in die Vorausschau geht und je, je näher mir man so an Küsten zum Beispiel ist, desto schneller ändern sich auch Dinge. Aber die hab ich jetzt tatsächlich festgestellt, so die letzten zwei, drei, vier Jahre ist die so genau für mich geworden, dass ich eigentlich keine andere Wetter-App mehr nutze. Ich hab da auch 'n kleines Widget schon immer auf meinem iPhone vorne, dass ich sehe, wie's aussieht. Ich kann, äh, quasi jetzt, wenn ich in Deutschland bin, hab ich, äh, den, den Ort in Portugal, wo wir sind, äh, auch mit gespeichert, um schnell mal zu gucken, wie, wie zu Hause das Wetter ist, ob ich vielleicht irgendwie bei der Bewässerung was nachsteuern muss aus der Ferne oder was auch immer und kann eben auch sehen, was weiß ich, ich bin jetzt grade in Zwickau, ich fahr nächste Woche nach Hamburg.
Ich kann dann auch schon mal gucken, wie wird in Hamburg das Wetter, um mich 'n bisschen klamottentechnisch vorzubereiten. Also das ist eigentlich so, äh, für mich tatsächlich mittlerweile die App der Wahl. Das heißt, ich brauch da gar keine andere mehr.
Ich hab Wetter Online installiert, also wetter.online. Die gibt's für Android und auch für Apple. Auch mit 'nem Widget, dass ich quasi, wenn ich mein Smartphone anschalte, als Erstes schon sehe, wie wird das Wetter. Das ist in Deutschland manchmal 'n bisschen frustrierend. In Mexiko ist immer 'ne Sonne und irgendwas ab 25 Grad drauf zu sehen. Da brauche ich jetzt nicht so viel nach 'm Wetter gucken. Hier ist die auch sehr präzise, meinen Erfahrungen nach. Wobei natürlich, ähm, also wenn da steht: „Morgen ab fünf Uhr Regen", dann kann's auch mal sechs Uhr werden oder sieben Uhr. Aber so generell die Tendenzen erfasst die App eigentlich relativ gut. Ähm, was ich auch schön finde, ist eben die Funktion mit Regenradar, dass man sich angucken kann, wo, wo kommt denn das Tiefdruckgebiet dann her und wie wirkt sich das auf meinen Standort aus.
Ähm, ich hab aber noch vor zwei, drei Wochen waren wir auf 'ner Videoproduktion mit einer Produktionsagentur und da der Dreh draußen war, waren wir eben auch sehr stark vom Wetter abhängig und das Wetter spielte auch nicht so richtig mit. Und da hab ich mir noch den Tipp mitgenommen, eine Agrarwetter-App zu installieren. Die hab ich allerdings noch nicht getestet bisher. Die soll sehr, sehr genau sein. Das ist halt die App, mit der, äh, Landwirte so 'n bisschen gucken, was Sache ist, klimatechnisch oder wettertechnisch. Und die konnten mit der App wirklich fast auf die Minute vorhersagen, wann's dann so innerhalb der nächsten zwei, drei Stunden wieder zum Regnen kommt. Also die werd ich mir jetzt auf jeden Fall auch noch mal installieren, ähm, und das 'n bisschen austesten.
Vielleicht hab ich dann irgendwann auch noch mal 'n Update für euch. Und im Zusammenhang mit Wetter möchte ich ein Thema vorziehen jetzt, äh, was eigentlich ganz am Ende stand in meiner Liste, nämlich eine, ähm, Katastrophenwarn-App. Es gibt beziehungsweise zwei, ähm, die NINA-App und Kat-Katwarn finde ich beide ganz gut. Ich hab im Moment nur noch die NINA-App installiert. Ähm, die konnten wir jetzt unfreiwillig sehr ausgiebig testen, als in Bayern diese schlimmen Hochwasser waren, wo wir auch unter anderem meine Tante evakuieren mussten, relativ spontan. Da hat die Bevölkerungswarnung dieses Mal sehr, sehr, sehr gut und sehr frühzeitig funktioniert, anders als es leider, ähm, vor 'n paar Jahren im Ahrtal der Fall war.
Man wurde da auch regelmäßig über die aktuellen Sachstände, über aktuelle Warnungen, Entwarnungen, Updates informiert gehalten und das würd ich jedem empfehlen, der auf Reisen geht. Zumindest innerhalb Deutschlands funktioniert die. Im Ausland gibt's sicherlich andere, weil's eben auch auf Campingplätzen zu heftigen Überschwemmungen kam, teilweise jetzt in diesem Zuge und ja auch in der Vergangenheit schon, ähm, Sturmwarnungen und Ähnliches rausgegeben wurden. Und das ist, grade wenn man mit so 'nem Campingfahrzeug unterwegs ist, eben auch sehr hilfreich.
Ja, die, die nächste App, ähm, ist die, die Sun Surveyor App. Das ist 'ne Sonnenstands-App. Die kann zum einen cool sein, wenn ihr 'n Schattenplatz sucht und das Problem ja bei Schatten, der bewegt sich, weil die Sonne sich bewegt. Und, ähm, genau diese Sonnenbewegung kann man damit sich ganz gut angucken. Das heißt, man kann schauen, ähm, vielleicht, was weiß ich, Vormittag, dass man eher 'n bisschen Sonne hat und dann ab Mittag, äh, Schatten hat, wenn dann die Sonne halt auch mehr Kraft hat, ähm, und kann da also ziemlich genau die Positionen von Sonne und auch Mond vorhersagen. Gibt da verschiedene Module, Kameraansicht, Kartenansicht und so weiter, um das halt wirklich auf verschiedenen Arten und, und, und auch Perspektiven anzugucken. Und das kann natürlich ganz spannend sein und ist natürlich ganz auch hilfreich für, äh, Ausrichtung von Solarmodulen oder eben auch zu gucken, wenn ihr Fotos macht, äh, wie das Licht, äh, kommt, wann.
Ich weiß gar nicht, Nele, zeigt das auch so blaue Stunde an und so 'ne Geschichten?
Ich meine ja, aber dafür hab ich's jetzt ehrlich gesagt noch nie genutzt. Also wir nutzen die tatsächlich in erster Linie, um zu gucken, wo stellen wir unser Fahrzeug ab, damit wir dann nicht grade über Mittag die Prallsonne aufm Dach haben.
Es gibt ansonsten auch so 'ne App speziell für Fotografen, die dann halt auch, ähm, dir anzeigen, okay, blaue Stunde von dann bis dann. Also für alle Nicht-Fotografen, die jetzt nichts damit anzufangen wissen, morgens, wenn die, wenn die Sonne aufgeht, äh, dann, dann gibt's eben so 'ne, so 'ne Zeit, so 'n Zeitraum, wo das Licht besonders, ja, so 'n bisschen blaulastig ist und deswegen heißt das Ganze auch blaue Stunde, wo man halt tatsächlich sehr, sehr schöne Fotos machen kann. Also wer sich an unsere Neuseeland-Folge Episode zurückerinnert, da hab ich morgens, äh, keine Ahnung, um vier an irgend 'nem See in Neuseeland gestanden, um einen, einen Baum zu fotografieren. Und, äh, genau da guckt man eben, dass man so 'ne Momente mitnimmt kurz vorm Sonnenaufgang. Man sieht auch den Sonnenaufgang und dann kann man sich natürlich auch für, für Fotografen, äh, ganz coole Momente raussuchen mit solchen Apps. Ich bin nicht sicher, ob Sense aware das kann.
Vermutlich, würd ich sagen. Aber ansonsten guckt mal so nach Sonnenstand, ähm, und blaue Stunde in den App Stores. Da werdet ihr auf jeden Fall auch fündig.
Ja, dann eine meiner Lieblings-Apps, die haben wir auch schon empfohlen in unserer Folge zu den Travel Tiger Campingmodulen. Es wirklich, also es gibt grade keine App, die ich, ähm, auf 'm Spaziergang häufiger nutze als diese. Und zwar ist das eine Pflanzenerkennung per Foto. Das heißt, ich nehm mein, meine App, ähm, öffne die und suche dann aus, was ist es denn für 'ne Pflanze, also Baum, Strauch, Blume, was weiß ich. Da gibt's eben so verschiedene Klassifikationen. Und dann mach ich 'n Foto, so wie mir die App sagt, was ich fotografieren soll. Also zum Beispiel Blüte von oben, Blatt von oben. Und dann sucht eben die automatische Pflanzenerkennung aus laut App mehr als 16.000 Arten.
Ich hab sogar das Gefühl, dass es auch noch mehr sein könnte. Ich hab die eben nicht nur in Deutschland im Einsatz, sondern auch speziell in Mexiko, wo ich mich ja gar nicht auskenne mit der Pflanzenwelt außer Agave und, äh, Nopal, Kaktus und Kiefern, die erkenn ich. Aber wenn's dann so 'n bisschen spezieller in die, in die, äh, Blumen- und Sträucherwelt reingeht, dann hab ich da wirklich keine Ahnung von. Und die App hat 'ne sehr, sehr hohe Trefferquote, ähm, auch für Sachen, deren Namen ich noch nie in meinem ganzen Leben gehört habe. Ist kostenfrei, ist auch werbefrei, zumindest hab ich noch keine Werbung eingespielt bekommen und hat 'nen Offline-Modus. Das heißt, ich kann eben auch wenn ich keinen Empfang habe, damit, ähm, meine Pflanzenbestimmung machen. Und mir macht es richtig Spaß, weil man halt die Natur sich herum auch noch mal ganz anders entdeckt und, und ganz neu entdeckt für sich und dann natürlich auch mit seinem neuen Wissen so 'n bisschen prahlen kann, wenn man möchte.
Ich nutz dafür Google Lens tatsächlich. Ähm, also Google Lens ist beim iPhone in der Google App mit drin, ähm, da wo ich auch meine so Google Discover habe, wo ich so spannende Beiträge lesen kann und da kann man quasi auf so 'n Icon klicken, dann macht man 'n Foto und ich nutz das bei uns. Also w-w-wächst ja relativ viele Dinge in, in unserem Garten, um halt eben zu gucken, ob man 'ne bestimmte Sache essen kann oder nicht, hilft das sehr, sehr gut. Man sollte sich da nicht hundertprozentig drauf verlassen, sondern, ne, immer noch so 'n bisschen selber gucken. Also das noch mal als Warnung. Nicht dass jemand sagt: „Der Sebastian hat aber gesagt, wenn das sagt, dass ich das essen kann, kann ich das essen." Nein, aber das hilft auf jeden Fall. Oder auch letztens, äh, waren zwei Schlangen bei uns im Brunnenhaus, ähm, und dann hab ich da eben 'n Foto gemacht und, und hab gesehen, okay, die sind ungiftig. Äh, auch da verlasst euch nicht drauf, aber ich wusste, dass es die Schlangen, äh, da gibt und die Zeichnung passte auch.
Das war jetzt auch in Ordnung. Ähm, man kann da Blätter fotografieren, Blüten fotografieren, ähm, auch Objekte. Also kannst halt auch 'ne, äh, keine Ahnung, Weinflasche fotografieren und es sagt dir, was es ist bis hin zum Barcode. Also ich nutze halt Google Lens einfach für so 'ne Geschichten. Man braucht aber dafür halt immer Internet.
Gibt Google Lens auch dann noch mal weiterführende Informationen aus zu diesen Pflanzen und Tieren? Weil das find ich bei Flora Incognita ganz cool, dass, dass du dann wirklich 'ne richtige Abhandlung bekommst, wo die Pflanze verbreitet ist, was sie macht, was sie kann, was sie nicht kann.
Ja, du kriegst halt 'n Link zu Wikipedia. Also du kriegst halt, also Google sucht halt quasi, also sie, sie suchen sozusagen anhand des Bildes, was das ist und zeigen dir dann die Suchergebnisse und dann findest du halt alle Mö-- Also das ist wie, wenn du wüsstest, keine Ahnung, das ist eine Hufeisennatter, ja und würdest das bei Google eingeben, bekommst du Suchergebnisse. Da ist die Wikipedia dabei, da sind irgendwelche Schlangenseiten dabei und das bekommst du quasi. So, also du, du hast nicht quasi nur die eine Zusammenfassung, sondern kannst dich dann durch 'n paar Suchergebnisse klicken. Das ist ganz hilfreich manchmal, wenn nicht ganz klar ist, was es für 'ne Pflanze ist. Also ich hab zum Beispiel mal, wir hatten so, keine Ahnung, so Larven in unserem einen der, der Froschpools sozusagen und da wussten wir nicht, was es ist und dann, ähm, haben wir Fotos gemacht und dann gab's so verschiedene und dann kann man sich quasi durchklicken, was so das Wahrscheinlichste ist und dann, äh, ich hab jetzt vergessen, was es war, aber dann findet man ganz gut raus, was das ist.
Also sicherlich sinnvoll, da auch zwei, drei Apps zu haben, wenn man manchmal 'n bisschen unsicher ist. Aber du bekommst quasi, um die Frage noch mal kurz zu beantworten, immer ganz viele Suchergebnisse, was es, äh, sozusagen sein könnte.
Okay. Mit Blick auf die Zeit würd ich jetzt die nächste App, die auch so in die Richtung geht, 'n bisschen, ähm, kurz halten. Ähm, die App Naturblick, die ist eben für Flora und Fauna, also nicht nur für, für, äh, Pflanzen, sondern auch für die Tierwelt. Ähnlich wie Flora Incognita, ähm, bekommt man da eben verschiedene Informationen, kann zum Beispiel auch Vögel anhand ihres Gesangs bestimmen und solche, ähm, ja, tollen Funktionen. Ähm, packen wir euch auch in die Show Notes, dann könnt ihr euch die noch mal angucken.
Ja, dann haben wir 'ne App, die ich grad am Wochenende wieder sehr intensiv genutzt habe, die Starwalk.
Romantiker.
Ja, na ja, es war weniger romantisch. Wir saßen halt Hatten wir uns 'n, ein Ferienhaus als, als große Gruppe gemietet und saßen dann natürlich abends draußen und, und dann trinkst du halt 'n Bierchen und dann legst du dich 'n bisschen zurück und dann: „Oh guck mal, da sind Sterne. Oh guck mal, da ist 'n Satellit. Oh guck mal, da ist noch 'n Satellit und 'n Flugzeug." Und dann haben wir halt angefangen, äh, zu gucken, was sind das für Sterne da? Was sind das für Satelliten? Für Flugzeuge haben wir 'ne andere App, da nehmen wir Flightradar zum Beispiel. Und so kann man eben mit Star Walk, äh, 2 eben gucken, welche Sternkonstellationen sind das, welche Satelliten, welche Kometen sind da unterwegs. Ähm, das ist eigentlich ziemlich cool. Also es ist nicht sonderlich hilfreich, außer dass man eben ein paar Sachen erfährt, ne, was da grad für 'n Satellit rumschwirrt oder so, aber das war schon ganz cool, irgendwie dann zu wissen, ähm: „Ah, guck mal, das ist ein Starlink-Satellit oder das hier ist irgendein, keine Ahnung, Kommunikationssatellit oder das, das ist hier dieses Sternbild."
Also tatsächlich sehr, sehr coole Apps.
Ja, für Wassersportler und Sportlerinnen, zu denen wir jetzt nicht gehören, haben wir noch die App WindSpeed aufgenommen. Ähm, also da gibt's eben Vorhersagen für Wind, Wellen und Wetter, speziell für Surfer, Kitesurfer, Windsurfer, Segler, Angler. Ähm, da kann ich jetzt gar nicht so viel zu sagen, weil wir die selber nicht im Einsatz haben. Äh, d-du zeigst grade ganz, ganz heftig auf dich selber. Habt ihr die-
Ja, wir, wir, wir nutzen die tatsächlich, und zwar seit dem Tag, an dem wir mal zusammen mit, mit unserer Kollegin Mandy und, und Nima und Steve.
Hodi stürmische Nacht.
Genau, haben wir irgendwo in Portugal in irgend'ner relativ ungeschützten Klippe gestanden und es kam eben ziemlicher Wind auf, der dann zum Sturm ausartete und da hab ich mir Windy installiert, weil da konnt ich zum einen sehen, wie stark der Wind ist, wie stark der Wind noch wird, ob er sich dreht, wo er herkommt und konnte dann entsprechend halt entscheiden, wie ich damit umgehe und war nicht ganz so ausgeliefert. Also das ist definitiv was, was seitdem zu unserem, äh, auf unseren Handys installiert ist. Und da zahlen wir sogar die Premiumversion, die ist gar nicht mal so günstig. Ich glaub, es sind irgendwie 30, 20, 30, 40 Euro im Jahr. Ähm, warum? Weil wir auch in Portugal relativ viel Wind haben und, äh, dann immer so'n bisschen gucken, w-wann dreht der, wann geht der weg, ähm, um einfach Dinge hin wegzuräumen, die quasi sonst umherfliegen würden.
Ähm, also, und wir sind keine Surfer, keine Kite-, also keine Wassersportler letzten Endes, aber für uns ist die trotzdem tatsächlich sehr, sehr praktisch. Also wer irgendwie vom Wind quasi beeinflusst wird, äh, für den ist die sehr, sehr spannend, weil die Premiumvariante einfach auch verschiedene Modelle hat der Vorhersage und nicht nur Wind, sondern auch Niederschlag, Sonne und so weiter. Also ist für uns tatsächlich so'n Begleiter geworden, der, äh, vor allen Dingen außerhalb des Campings wichtig ist und eben manchmal auf, auf sehr exponierten Plätzen doch hilfreich war, ähm, weil so bei 120 km/h halt wirklich ungeschützt auf 'ner Klippe stehen ist nicht so richtig cool.
Ja, kann ja auch mal hilfreich sein, um zu gucken, ob man jetzt vielleicht die Markise doch mal besser einfahren oder das Vorzelt abbauen sollte.
Ja, definitiv.
An den-- Ich hab nur Wassersport gesehen und hab gar nicht, äh, hab sofort mein Gehirn ausgeschaltet, was andere Nutzungsmöglichkeiten angeht.
Ja, das-- Also die, die wie gesagt, sehr, sehr praktisch. Genau, Rubylens haben wir grade schon genannt. Kann man für alles Mögliche benutzen. Ähm, und dann kommen wir zum Essen.
Wie immer. Ihr habt euch wahrscheinlich schon gewundert, warum's so lange gedauert hat, aber da haben wir jetzt tatsächlich dieses Mal gar nicht so viel auf'm Ticker. Ähm, ich nutze immer gerne mal zwischendurch den Mundraubnavigator oder Navigator. Das ist 'ne Android-App, auf der, ähm, öffentlich zugängliche Obstbäume oder, ja, Früchte, die man legal ernten darf, auf 'ner Karte angezeigt werden. Leider hier bei uns in der Umgebung, wo wir unsere Homebase haben, haben sich da bisher sehr wenige eingetragen. Aber es gibt andere Gegenden, da findet man relativ viel und, ähm, das wird zwar von Nutzerinnen und Nutzern eingetragen, aber, ähm, es wird in der App immer wieder darauf hingewiesen, dass man bitte, bevor man da 'nen Ort einträgt, die Besitzer fragen soll, damit's eben da nicht zu Diebstählen kommt.
Und so wenn man sich 'n bisschen drauf verlassen möchte, dass, ähm, die Nutzerinnen und Nutzer da um-, äh, verantwortungsvoll mit umgehen, dann kann man sich da eben schön bedienen an bestimmten Obstbäumen und Sträuchern. Ich hab das auch schon paar Mal gemacht. Ich hab tatsächlich Obstbäume gefunden, auf denen auch Schilder standen, dass man dort was wegnehmen darf. Ist aber nicht oft der Fall, aber es find ich 'n sehr schönes Projekt einfach, dass man zwischendurch mal so'n bisschen was stibitzen kann, wenn man unterwegs ist. Bitte, wenn ihr euch da bedient, dann nehmt nicht gleich Klinikpackungen mit, lasst für andere auch noch was da, weil sonst ist es irgendwann dann doch wieder verboten, sondern halt einfach so, wie man immer so schön sagt, haushaltsübliche Mengen, mal 'n Apfel mitnehmen, mal 'ne Birne einstecken.
Das ist sicherlich in Ordnung.
Ansonsten mundraub.org, das ist die, das Projekt dazu. Ich glaube, daraus ist auch die App entstanden. Die gibt's nämlich nur für Android und für die iPhone-User gehen dann halt einfach auf die, auf die, äh, Webseite mundraub.org und da findet ihr entsprechend halt auch Sachen. Also gibt's zum Beispiel hier grade, wo ich mich befinde, ist 'n Pfirsichbaum, also es sind Pfirsichbäume, Birnenbäume, 'ne Haselnuss.
Da können wir am Wochenende mal hingehen dann.
Ich glaub nicht, dass hier in Deutschland da schon was reif ist.
Ach, schade.
Das wird alles noch 'n bisschen dauern so. Aber, ähm, ja, ist ganz spannend. Ist 'n ganz cooles Projekt, ähm, war für uns auf jeden Fall auch 'ne Empfehlung wert.
Ja, und dann auch noch mal Lebensmittel. Möchtest du Too Good To Go einmal vorstellen?
Ja, genau. Also das ist, äh, Too Good To Go ist so'n bisschen Lebensmittelrettung. Also das heißt, ihr teilnehmende Geschäfte, bevor sie abends Dinge wegschmeißen, die, die sie morgen nicht mehr verkaufen können oder wollen, ähm, machen, machen die meist so Boxen oder Tüten, äh, wo sie die reinpacken. Die, die Waren sind noch gut, das ist nur meist das Mindesthaltbarkeitsdatum eben Bald abgelaufen oder sie haben Druckstellen oder so 'ne Geschichten. Und, äh, dann wird das in die App reingepackt. Das ist für Restaurants, für Supermärkte und so weiter und dann kann man eben quasi Lebensmittel retten. Man bekommt die teilweise recht günstig und, ähm, sie müssen halt nicht weggeschmissen werden. Und das funktioniert, äh, tatsächlich europaweit. Also, ähm, ich hab das schon in Portugal, Spanien, auch hier in Deutschland gesehen und es gibt dann immer größeres Angebot.
Es kann also auch 'ne ganz spannende Geschichte sein. Natürlich auch, um, äh, Geld zu sparen, ja, also weil die Sachen gibt's einfach günstiger, aber eben auch, um der, diesem, diesem sinnlosen Wegschmeißen von Lebensmitteln. Also ich weiß gar nicht, wie die Zahl war, aber ein, ein nicht unerheblicher Teil der Lebensmittel in unseren Supermärkten wird halt täglich weggeschmissen, ähm, was natürlich die Preise wieder erhöht und, und einfach völliger Quatsch ist und dem wirkt das natürlich auch gegen, neben dem schönen Spareffekt, den man dabei hat.
Ja, haben wir noch Zeit eben kurz fürs Thema Finanzen. Ja, ne? Machen wir noch schnell.
Ja, lass, lass uns, lass uns noch das ranhängen.
Also ich habe ja schon, ich glaube mittlerweile mehrfach das Konto von Wise empfohlen. Ähm, Wise ist eigentlich ursprünglich mal als Geldtransferdienstleister für Transfers von einem Land zum anderen gestartet, bietet aber mittlerweile 'nen recht breiten Umfang an Dienstleistungen, unter anderem eben auch Währung, also Konten in verschiedenen Währungen. Und man kann dort für 'nen sehr günstigen Umtauschpreis und immer den tagesaktuellen Wechselkurs Geld von einem Konto zum anderen umtauschen. Ähm, man kann auch Geld versenden von einem, ähm, deutschen Konto, zum Beispiel über Wise dann an ein ausländisches Bankkonto.
Wir nutzen das natürlich für Mexiko sehr, sehr intensiv und die Gebühren sind wirklich minimal. Also kein Vergleich zu dem, was ich bei 'ner Bank bezahlen würde. Alleine schon an Wechselkurs, ähm, der ja bei Banken immer sehr schlecht ist oder auch bei anderen Kreditkarten teilweise sehr schlecht ist im Verhältnis zum tagesaktuellen, ähm, normalen Kurs. Und ich hab eben nur ganz minimale Gebühren dabei und komm dann im Ausland immer sehr gut auch an die Fremdwährung ran. Man kann mit der Wise-Karte auch bezahlen. Das ist 'ne ganz normale Kreditkarte, meine Visa. Und man kann auch dort mit bestimmten Einschränkungen Geld vom Automaten abheben, ähm, teilweise bis zu 'nem gewissen Betrag kostenlos. Bei mehreren Abhebungen kostet's dann halt auch Geld.
Aber ich finde das 'ne super Lösung, wenn man sich eben häufiger und vielleicht auch länger im außereuropäischen Ausland aufhält, da massiv Kosten zu sparen, was Umwechsel, also was Wechselkurse und, ähm, Gebühren an Bankautomaten und so weiter angeht.
Wir nutzen dafür einfach Revolut. Das macht letzten Endes das Gleiche. Das ist 'n Konto, ähm, wo ich sehr gute Wechselkurse hab, relativ nah an den, an den offiziellen quasi Wechselkursen, ähm, wo ich kostenlos Bargeld abheben kann überall weltweit. Und was für mich ganz spannend ist, wahrscheinlich für die meisten von euch da draußen unspannend: Ich kann halt auch auf die ganze Welt Geld überweisen. Das war halt zum Beispiel Neuseeland spannend, weil da musste man die Drohnenfluggenehmigungen, äh, per Banküberweisung bezahlen und dann überweist man Geld nach Neuseeland. Das ist jetzt bei der lokalen Sparkasse ein ganz schöner Akt und mit Revolut ist es halt easy-peasy. Ja, und, und, äh, je nachdem, was ihr für 'n Tarif habt, kostet das da auch 'n bisschen Geld oder es ist eben in der, ich weiß gar nicht was für 'n Tarif, dann auch sogar kostenlos mit drin.
Nee, ich meinte Sparkassenüberweisung nach Neuseeland ist teuer.
Ach so. Ja.
Also ja, Revolut kostet, ähm, je nachdem, was man, für was für 'n Konto man sich entscheidet, eben auch 'n bisschen Geld. Wise ist komplett kostenlos und man bekommt auch Mini-Zinsen auf Gebühr, äh, auf, auf, ähm, Gelder, die da liegen. Aber ich sag mal so, das wegen der Zinsen macht man's nicht. Das sind irgendwie, ja, weiß ich nicht, 1,5 % oder so. Also kann man vernachlässigen bei dem Geld, was da normalerweise rumliegt, aber eben kostenlose Nutzung für alle Dienste.
Ja, und dann noch schnell abschließend zwei Tipps, die hätten vielleicht auch zu Navigation gepasst, aber es sind einfach zwei Apps, die ich sehr, sehr viel, äh, nutze und, äh, auch beim Camping genutzt habe. Die eine App ist Rome2rio. Ähm, bei, in dieser App kann ich einfach sagen, ich möchte, keine Ahnung, ich bin jetzt hier in Spanien an dem Campingplatz und ich muss jetzt irgendwie nach Madrid dahin. Und dann zeigt mir diese App an, welche Möglichkeiten des Transports ich habe. Also sprich, du kannst mit dem Taxi fahren, du kannst mit dem Auto fahren, du kannst mit dem Bus fahren, du kannst mit dem Zug fahren, du kannst mit dem Zug und dem Bus fahren, du kannst fliegen. Also es kombiniert quasi verschiedene Verkehrsmittel miteinander und zeigt einem dann an, was das in etwa kosten könnte, äh, wann ich die Möglichkeit habe zu fahren, wie die Buslinien fahren und ich kann mich von da dann auch durchhangeln weiter zu den Buslinien, um dann auch Tickets zu kaufen und so weiter.
Also sprich, wenn man irgendwie in einem fremden Gebiet von A nach B kommen muss, ist das für mich 'ne relativ gute Möglichkeit gewesen, das zu zeigen. Google macht das ja auch bei Google Maps, aber eben nicht so flexibel. Da hab ich halt irgendwie bei den öffentlichen Verkehrsmitteln meistens nur Bus und, und Bahn und hier hab ich eben auch Fernbusse dabei und Flugzeug und der kombiniert die Sachen halt auch miteinander. Also hilft mir immer mal wieder. Ähm, und dann noch so 'n, ein Tipp, äh, Uber Eats und Uber. Manchmal muss man irgendwo schnell von A nach B sich fahren lassen, hat keine lokale Taxirufnummer, hat auch kein Cash dabei. Äh, bei Uber ist der Vorteil, wenn es verfügbar ist, was im Ausland sehr häufig ist, in Deutschland, das ist sehr gemixt. Ähm, ich gebe in der App an, wo ich bin, da werde ich abgeholt. Ich gebe in der App an, wo ich hin will.
Die App kalkuliert den Preis, den bezahle ich über meine Kreditkarte oder welches Zahlungsmittel ich da mal drin habe und, äh, dann werde ich einfach gefahren und muss nichts mehr irgendwie mit, mit Geld und das Kartenlesegerät beim Taxifahrer funktioniert nicht und sonst was machen.
Und, ähm, ich nutze Uber sehr, sehr gerne, grade auch, wenn ich mich in Mexiko bewegen muss, also sprich in einem Land, wo jetzt sicherheitstechnisch 'n bisschen anders aussieht als in Deutschland, weil man dort zum Beispiel in Echtzeit seinen Standort über die App an Bekannte verschicken kann. Ich schick den immer an Halil zum Beispiel oder an Freunde, ähm, wenn ich zu denen fahre oder von denen wegfahre, dann teil ich immer meinen Standort mit denen. Und es gibt jetzt auch 'n paar neue Sicherheitsfeatures, die waren jetzt zumindest für Mexiko, ich denke auch weltweit, ähm, seit Anfang diesen Jahres wurden die integriert, da, dass man zum Beispiel 'nen PIN bekommt, ähm, den muss der Fahrer, der dich abholt, eingeben überhaupt, damit der die Fahrt starten kann.
Also der, der kann nicht losfahren in der App ohne diesen PIN, den du auf deinem Handy hast, einzugeben. Das gibt 'ne gewisse Sicherheit, ähm, dass man eben nicht von irgendjemandem, der sieht, ach, da steht jemand am Straßenrand, der wartet bestimmt auf 'n Uber, ähm, einfach mitgenommen werden kann.
Ja, und auch, dass die Leute, das, das gab's in einigen Ländern, dass die, die Uber-Fahrer dann auch, äh, eingebucht haben, sie haben dich mitgenommen und haben sie gar nicht. Also so 'n Scams wird, äh, vorgebeugt. In Deutschland, Europa hab ich das noch nicht erlebt, aber ich, ich weiß, dass es in einigen Ländern tatsächlich sehr hilfreich ist. Und, äh, in der Uber-App hab ich auch noch Uber Eats. Das ist quasi so Lieferando. Ähm, hatte den Vorteil, es funktioniert nahezu weltweit. Also sobald es irgendwo verfügbar ist, äh, klappt nicht in jedem Land, aber in, in vielen. Und dann ich halt doch mal irgendwie Bock auf 'ne Pizza auf 'm Campingplatz habe und es gibt halt da keine oder auf 'm Stellplatz und ich bin aber in der Nähe in der Stadt, dann kann ich da mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit mir was bestellen. Da sind auch stellenweise Supermärkte, Drogerien, ähm, Tankstellen, Apotheken angebunden. Also ich kann mir da auch meine, meine Lebensmittel und so was liefern lassen.
Also das, das einfach nur so als Geheimtipp, ne. Das ist jetzt sicherlich nicht das, was man im Camping jeden Tag braucht, aber ihr kennt alle die Notfälle, die mal passieren, wo man irgendwie nicht weg kann und da ist es einfach sehr, oder kann sehr, sehr hilfreich sein.
Und kleine Anmerkung dazu noch abschließend, da die Fahrerinnen und Fahrer zumindest in einigen Ländern außerhalb Deutschlands, Deutschland weiß ich's nicht, zu richtig beschissenen Konditionen arbeiten, ähm, lass auch 'n bisschen Trinkgeld da am Ende.
Tja, damit haben wir unsere zweiten Teil der Camping-Apps abgeschlossen. Ich hoffe, es war auch hier wieder was für euch dabei. Wenn wir aus eurer Sicht eine absolut wichtige und hilfreiche App vergessen haben, lasst es uns wissen. Schreibt uns 'ne E-Mail an podcast@camperstyle.de oder klickt auf den WhatsApp-Link in den Shownotes. Da könnt ihr uns 'ne Nachricht über WhatsApp schicken und, ähm, lasst es uns wissen, dann können wir's in der Feedback-Folge noch mit einfließen lassen und, äh, quasi euren Tipp mit hier rausschicken. Ansonsten hören wir uns nächste Woche wie gehabt wieder noch zweimal, bevor wir dann in unsere kurze, aber verdiente Sommerpause gehen. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Ganz kurze Ergänzung noch von mir: Wenn ihr uns noch dringend was mitteilen möchtet, was wir dann auch noch in unserer Hörer-Feedback-Folge aufnehmen sollen, dann tut das bitte am liebsten ganz, ganz schnell jetzt, ähm, damit wir's schaffen, das noch unterzubringen, bevor wir dann erst, ja, Ende des Sommers wiederkommen. Und bewertet uns gut, wie ich schon eingangs gesagt habe. Das hilft uns, es freut uns aber auch immer sehr. Schickt uns Lob, Kritik, Anregungen. Und wenn ihr Freunde habt, die auch gerne campen gehen oder vielleicht auch grade so am Einsteigen oder am darüber nachdenken sind, ins Camping einzusteigen, empfehlt auch gerne unseren Podcast persönlich weiter. Vielen Dank. Bis nächste Woche. Tschüss.