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DIY-Hubdach: Wie Philipp seinen Wohnwagen zum Raumwunder gemacht hat

Episode 272 · 01:08:07

In dieser Episode wird’s richtig spannend für alle Selbstausbauer, Technik-Fans und Individualisten! Wir sprechen mit Maschinenbauingenieur und Tüftler Philip, der sein ganz eigenes Hubdach für einen Kofferanhänger entwickelt und gebaut hat – maßgeschneidert für die Bedürfnisse seiner fünfköpfigen Familie.

Darum geht's in dieser Folge:

  • Warum ein selbstgebautes Hubdach statt Dachzelt oder fertiger Lösung?

  • Von der Idee zum fertigen Produkt: Planung, Materialwahl & Herausforderungen

  • Technische Details: Aufbau des Hubdachs, verwendete Materialien, Elektrik & Besonderheiten

  • Vorteile des DIY-Konzepts gegenüber Standardlösungen

  • Kostenrahmen: Mit welchen Ausgaben muss man rechnen?

  • Für wen eignet sich so ein Selbstbau-Projekt?

  • DIY-Lösungen für Camper:innen mit Handicap

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Wenn du Lust hast, mit Philip gemeinsam zu tüfteln oder selbst Interesse an einem individuellen Hubdach hast – melde dich gerne bei ihm!

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute basteln wir uns ein Hubdach.

Ja, das ist vielleicht jetzt gleich 'n bisschen erklärungsbedürftig, aber wir wollen zuerst mal unseren Gast vorstellen. Wir haben nämlich heute Philipp bei uns und Philipp ist nicht nur, ich glaub, man kann sagen, Tüftler, sondern sogar auch ein Kindheitsfreund von mir. Wir haben uns lange Zeit aus den Augen verloren und tatsächlich über Camper Style wieder zueinandergefunden. Und Philipp, vielleicht möchtest du einmal kurz erzählen, wer du bist, was du machst, was du für 'n beruflichen Hintergrund hast und was dich zum Camping gebracht hat.

Ja, hallo, ich bin der Philipp. Äh, ja, Nele, wir kennen uns, glaub ich, seit der ersten Klasse. Da sind wir zusammengekommen aus dem gleichen Ort. Äh, vom Hintergrund bin ich Maschinenbauingenieur, ähm, hab da 'n sehr interessanten Job in der Windenergiebranche und bin eben auch daheim ein Tüftler und begeisterter Camper seit mindestens fünfzehn Jahren und erst recht, seitdem wir drei Kinder haben. Und ja, in dem Zuge habe ich mein eigenes Hubdach für unseren Wohnwagen entwickelt.

Und das ist auch der Grund, warum wir dich heute hier eingeladen haben. Und, äh, also die Auflösung, wir bauen jetzt kein Hubdach heute. Habt ihr wahrscheinlich auch nicht erwartet, aber wir hören uns mal an, wie's dazu gekommen ist, ähm, was der Philipp da sich ausgetüftelt hat und gebaut hat und, ähm, was er damit noch vorhat.

Ja, und ob man so was auch von ihm kaufen kann. Da kommt die Auflösung etwas gegen Ende. Zuerst wollen wa mal genauer draufschauen, was da so im Keller deines Hauses war's, glaub ich, entstanden ist.

Ja.

Wie kamst du denn zu der Idee? Denn Hubdächer gibt's ja eigentlich schon und auch ziemlich reichlich, ähm, aber du wolltest was ganz Eigenes machen. Warum?

Ich hol da kurz aus. Wir hatten schon einige Jahre Campingerfahrung mit dem Zelt und seitdem wir eben Nachwuchs haben, äh, haben wir uns immer Wohnwägen gemietet, hatten also auch gute Wohnwagenerfahrungen, wussten, was uns gefällt, was uns weniger gefällt. Und 2023 im Sommer waren wir wirklich zu fünft im Zelt unterwegs mit einem kleinen Anhänger, der im Grunde nur unser Transportanhänger war. Und wir haben uns dann gedacht, irgendwie wär das schön, wenn man das viel öfters machen würde und haben angefangen zu überlegen, wie könnte so ein Anhänger ausschauen, in dem immer alles ist, mit dem man sofort losfahren kann. Und wie's so war, ist das Ding eben immer größer geworden, ähm, dass wir dann so weit waren, ja, eigentlich wär's ja cool, wenn man da drin schlafen könnte.

Und es soll aber immer noch 'n kleiner Anhänger sein. Und dann war die erste Idee, einen ganz normalen Kofferanhänger zu finden und den dann entsprechend auszubauen. In dem Zuge haben wir dann verschiedenste Hersteller recherchiert, sind auf den Hersteller unseres Anhängers gekommen, sind da hingefahren und der hatte eben auch ein, äh, fertig zu kaufendes Hubdach von Reimo auf einem seiner Anhänger drauf und ich hab mir gedacht, coole Idee, aber zu klein, das bau ich selber. Und mit der Entscheidung, dass wir eben diesen Anhänger haben wollten, ist dann eben auch gleichzeitig die Idee entstanden, ein eigenes Hubdach zu entwickeln.

Das Thema Kofferanhängerausbau wär wahrscheinlich noch mal was für 'ne eigene Folge, weil da habt ihr auch ziemlich viel rumgetüftelt und gebaut. Aber vielleicht sagst du noch mal ganz kurz so die, die Rahmenbedingungen. Du darfst auch gerne den Hersteller nennen. Es ist keine Werbung, aber vielleicht wenn jemand auch Interesse hat, sich so was Ähnliches zu kaufen und selber auszubauen, ist ja so 'ne Empfehlung ganz hilfreich.

Klar, sehr gerne. Also angefangen hat's mit typischen, äh, Kofferanhängern, die meistens aus dreißig Millimeter GFK-Sandwichplatten gebaut sind. Ähm, das war das, wo ich gedacht hab, ja, passt ja eigentlich. Ähm, wir sind dann eben auf den Hersteller König gekommen, der sitzt im Schwaberländle bei Reutlingen, König Trailer. Und der baut überwiegend, ich würde sagen, Industrieanhänger und gewerbliche Anhänger und natürlich auch Kühlanhänger. Und Kühlanhänger sind eben die, die Mutter des Anhängers, den wir haben. Der besteht aus vierzig Millimeter Sandwichplatten mit Stahlblech null Komma sechs Millimeter innen und außen. Da kann man sich jetzt denken, ja brutal, was ist denn das? Aber es ist wirklich sehr praktisch.

Es ist ultrastabil. Er ist innen und außen magnetisch, ähm, hat auch seine Vorteile, isoliert im Sommer wie im Winter sehr gut und man kriegt ihn so, wie man ihn möchte. Also wir haben jetzt eine Innenlänge von vier Meter und sechs Zentimeter, Breite von zwei Metern und 'ne Innenhöhe von zwei Metern ebenfalls. Eine riesengroße Heckklappe, die nach oben aufgeht, Beladung ist ganz einfach und wir haben den halt komplett selber ausgebaut, sodass man zu fünft da drin schlafen kann, auch wenn alles vollgeladen ist.

Und was waren, ähm, jetzt die Anforderungen an diese Kombination, die ihr euch ausgedacht hattet so im Geiste? Also dieser, dieser Wohnwagen als Transportmittel und Schlafstätte und dann das Hubdach. Was, was sollte da für euch erfüllt sein?

Also da wir ja zu fünft sind und die Kids noch stark am Wachsen sind, bra-brauchten wir was, was irgendwo nachhaltig ist, wo wir auch sicher sein können, dass die noch mit fünfzehn, sechzehn Jahren da drin schlafen können. Und wir wollten halt keinen Wohnwagen für fünf Leute, weil das sind richtige Geschosse normalerweise. Es sollte klein und kompakt sein. Das ist der A-Anhänger, das war die eine Anforderung. Das andere ist viel Zuladung. Wir haben fünf Fahrräder dabei, Kinderanhänger, Spielzeug ohne Ende für fünf Leute. Klamotten und dieser ganze Schamotte, der immer mitfährt. Äh, Zuladung ist wirklich sehr wichtig gewesen. Davon haben wir mehr als ausreichend. Und wir wollten halt was haben, äh, was relativ schnell zu packen ist und auch kurzfristig startbereit ist, also sozusagen vorm Haus steht und wenn wir meinen, wir wollen los, dann relativ schnell losstarten können.

Und das Hubdach, ähm, war von Anfang an als Schlafplatz konzipiert, wahrscheinlich für euch Eltern oder wie habt, wie habt ihr euch das so vorgestellt?

Also der Gedanke war, dass oben die Kids schlafen. Die sind jetzt momentan drei, fünf und zehn und wir schlafen unten auch in 'nem Hubbett, das man hoch- und runterfahren kann. Ja, es stellt sich so raus, dass jeder mal irgendwo schläft, ja, wie es halt grade so kommt. Ähm, oben ist es ziemlich cool zu schlafen, muss ich ganz ehrlich sagen, weil man halt auch 'ne schöne Aussicht hat und unten hat man mit Glück halt auch seine Ruhe. Also das ist einfach 'ne Möglichkeit, mit einem relativ kleinen Anhänger komfortabel fünf Leute unterzubringen.

Du hast ja im Vorgespräch schon verraten, dass du das, ähm, Hubbett auch selber gebaut hast. Wenn wir nachher im Anschluss an das Thema Hubdach noch Zeit haben, dann können wir vielleicht da auch noch 'n bisschen drüber quatschen.

Klar.

Das würde mich interessieren, da etwas mehr zu erfahren. Aber ihr lieben Leute da draußen, ihr seht schon, äh, der Philipp, der sieht was, ähm, möchte was und baut's dann einfach selber. Da beneiden wir ihn, glaube ich, alle 'n bisschen drum.

Yes, wie die meisten Maschinenbauer. Also ich kenne keinen, der nicht auch so irgendwie drauf ist und sich die Dinge immer baut, die es nicht gibt. Was, was mich jetzt noch interessieren würd, du hast gesagt, dass, ähm, als ihr den, den Hänger angeguckt habt, da gab's da auch so 'n, so 'n Hochdach von 'nem großen Versender, ein Hubdach von 'nem großen Versender. Das war zu klein. Was, was war da genau zu klein? War das zu kurz oder zu schmal?

Das hat nur eine Liegebreite von, ich meine, ein Meter vierzig.

Mhm.

Und ja, das ist vielleicht zu zweit grad noch machbar, aber für drei Kinder nicht mehr. Und ich hab jetzt auf diesem Dach, äh, 'ne Matratze mit ein Meter achtzig Liegebreite und ein Meter neunzig Länge. Also das ist zu dritt oder ich sag mal, als Papa mit zwei Kindern völlig okay.

Mhm.

Und unten haben wir im Hubbett eben auch noch mal eins neunzig auf eins achtzig Liegegröße. Also von dem her, wir wollten komfortable Betten haben und das haben wir jetzt so auch geschafft.

Ja, das klingt auf jeden Fall groß. Also die, die eins neunzig sind 'n bisschen knapp, wenn man sehr, sehr groß ist, aber die Breite ist halt schon gigantisch für, für 'n Campinganhänger.

Mehr als bei uns zu Hause.

Ja. Ja, und dann hast du dir also gedacht: "Ja, da baue ich mir mal was."

Genau, das war das, der, der erste Gedanke. Da bin ich schon mit der, mit dem Gedanken auf der Heimfahrt vom König-Trailer eben unterwegs gewesen.

Mhm. Und, und wie ging's dann weiter? Was, was waren dann so deine, deine nächsten Schritte? Hast du's dann erst mal irgendwie CAD-designt oder aufgemalt oder hattest du's im Kopf und hast es einfach gebaut?

Also anfangs hatte ich erst mal nur 'ne Idee und hab begonnen, Skizzen zu machen und versucht mal, Größen abzuschätzen, wie, wie groß und schwer könnte denn so was sein. Und das größte Problem war ja wirklich, ja, wie bewegst du denn das Teil? Der Anhänger selber ist, äh, zwar zugänglich von oben, aber es ist jetzt eben, wär jetzt gefährlich, da allein mit Gasdruckfedern zu arbeiten. Deswegen war es klar, ich möchte da was Elektrisches haben. Das war auch einfach irgendwie von vornherein die, die Lust auf was Elektrisches. Ähm, da war's dann gar nicht so einfach, entsprechende Stellenmotoren oder diese Mechanik eben aufzutreiben. Und dann hab ich mich eigentlich auch ans CAD gemacht, erste Konzepte aufgezeichnet.

Genialerweise muss man sagen, mit der Firma König hat man auch jemanden, der einen bei solchen Ideen unterstützt. Also da hatte ich auch immer 'ne kurze Rückkopplung, ob was technisch so auch für den Anhänger möglich ist oder nicht. Und, ähm, so habe ich dann im Grunde auch 'n bisschen mit der Unterstützung der Firma König mein Hubdach entwickelt.

Ich frag jetzt mal ganz ketzerisch, ich glaube die Gründe zu kennen, aber warum nicht einfach 'n großes Dachzelt draufpacken? Da gibt's ja mittlerweile auch, äh, ganz ordentlich geschnittene Modelle.

Das ist absolut berechtigt die Frage. Wir haben auch mit dem Gedanken gespielt, weil die Dachzelte sind ja wirklich teilweise sehr, sehr cool, auch mittlerweile sehr groß. Aber was wir halt wollten, wir wollten vom Inneren des Anhängers über 'ne Leiter in das Hubdach sozusagen einsteigen können, falls das Wetter mal schlecht ist oder im Dunkeln oder im Grunde so wie man's halt auch von, von den ganzen ausgebauten Campingbussen kennt, die auch 'n Hubdach haben. Da geht's ja auch eigentlich immer von innen auch in dieses Dach und, ähm, so wollten wir das haben. Und deswegen war's dann im Grunde mit 'nem Dachzelt nicht möglich, weil du brauchst noch mal zusätzlichen Zugang durch diese Bodenplatte des Dachzelts.

Und damit war klar, das selber bauen.

Jetzt kennt man das ja, also jeder, der selber schon mal irgend 'n Projekt konzipiert und umgesetzt hat, egal ob physisch oder virtuell, man hat 'ne ganz, ganz tolle Idee und dann geht man an die Umsetzung und dann geht meistens irgendwas schief und es dauert immer länger als geplant. Wie war das bei dir? Teilst du das oder ist alles glatt gelaufen?

Also ich würde mal sagen, es lief doch einigermaßen glatt. Es hat am Ende länger gedauert, als ich vielleicht gedacht habe, weil ich mir vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle 'n bisschen Zeit gelassen hatte. Ich hatte keinen Zeitdruck. Aber grundsätzlich, ähm, lief es relativ gut durch. Es sind verschiedene Gewerke an diesem Dach auch beteiligt gewesen. Die musste ich irgendwie koordinieren. Also ich hab eigentlich das gemacht, was ich in meinem normalen Job auch immer mach, äh, irgendwas konstruiert, Zeichnungen gefertigt, Lieferanten angefragt, äh, im Grunde 'ne Art Logistik auch aufgebaut, dass ich die Teile dann auch habe, wenn ich sie brauche. Und das hat jetzt für dieses eine Dach ganz gut funktioniert.

Das, das klingt jetzt schon sehr professionell. Klar, wenn du das beruflich auch so machst, aber wenn man das jetzt als, als Bastler zu Hause quasi machen will, der, der vielleicht auch nicht so den, den Hintergrund hat. Vielleicht erst mal die Frage: Wie lang hast du für die, für die Planung gebraucht, bis die Pläne sozusagen standen, bis quasi der erste, vielleicht die erste Bestellung stattfinden konnte? So mal als erste Frage und dann gehen wir mal weiter in den Zeitablauf.

Also den Anhänger haben wir im Oktober 23 bestellt und im Juni 24, Anfang Juni 24 bekommen. Mit Bestellung fing eigentlich bei uns die, ich sag jetzt mal, Entwicklung des gesamten Innenausbaus und des Dachs, äh, an. Meine Frau hat da auch ihre Anforderungen gehabt, die ich zu berücksichtigen hatte. Ähm, die sind natürlich in vielerlei Hinsicht auch mit eingeflossen und ich musste ja dann ad hoc nicht nur dieses Dach konstruieren. Äh, das Hubbett hab ich selber gebaut, die ganzen Regale, die Küche, die eben auch innen wie außen nutzbar ist. Die komplette Elektrik musste ich irgendwo planen, Lichter, Kabel, so dass man's im Idealfall auch nicht sieht.

Ich würde sagen, das hat mich bis zum Schluss, eigentlich bis zur Abholung des Anhängers, äh, Zeit gekostet. Die erste Bestellung waren die Hubscheren. Die habe ich im November 23 recht bald bestellt, wo ich noch gar nicht wusste, wie das Dach aussieht, aber da die eben aus China gekommen sind, musste ich die eben frühzeitig haben. Äh, und dann war's natürlich viel Material an Holzplatten, an Nieten, an Werkzeugen, alles Mögliche, was man eben so benötigt, die dann sukzessive kamen.

Okay, ich mach erst mal noch mit der, mit der, mit der Zeitgeschichte weiter, weil ich die ja grade mal angefangen habe, bevor ich dann die nächsten Fragen, die mir schon auf der, auf der Zunge liegen, frage. Also okay, du hast also in, äh, von Oktober bis, bis Juni sozusagen Planungsphase gehabt und, äh, dann ging's nach der Abholung direkt in die Bauphase?

Vom ersten Tag direkt in die Bauphase. Ich kann sagen, ich hab ihn am 1. Juni geholt, letztes Jahr '24 und 1. August war Deadline, weil da war schon lange vorher geplant, dass wir los wollten. Das heißt, zwei Monate für den kompletten Ausbau des Anhängers. Das war sehr anstrengend, weil ich eigentlich jede freie Minute in dem Ding verbracht habe.

Na ja, und du hast ja auch nebenbei noch 'nen Job, also 'nen normalen Job, ne. Jetzt ist ja auch nicht so, dass du dann den ganzen Tag in deinem Kellerchen sitzen kannst und, und da rumtüfteln.

Nein, aber ich hab, glaube ich, auch relativ viel auch also vorgebaut, was im Grunde nur noch einzusetzen war. Aber letztendlich ist es, äh, äh, wirklich sehr viel Arbeit gewesen und ich musste mir auch 'n Plan machen, was baue ich wann ein, weil die elektrische Fußbodenheizung, die kannst du halt nicht am Ende einbauen. Das ist das Erste, was rein muss.

Mhm.

Also du hast, 'tschuldigung, Sebastian, noch ganz kurz: Du hast auch Elektrik und alles selber gemacht?

Ja.

Krass.

Da haben wir uns ja grade im, im Vorgespräch auch schon kurz unterhalten. Da war Nele noch nicht da. Ähm, weil es lustigerweise war vor ein paar Wochen mein Cousin hier zu Besuch, der sich auch 'n Camper gekauft hat, auch lustigerweise mit 'nem Hubdach, mit 'ner Spezialkonstruktion. Das wurde aber von der Firma gemacht und ich hab mir da die Elektrik in dem Fahrzeug angeguckt und ein bisschen die Hände im Kopf zusammengeschlagen. Also wirklich auch so, so, so Dinge wie 'ne, 'ne Auflegeschiene, also sprich, wo mehrere Kabel zusammenlaufen und dann im Wohnmobil, also nur ganz schnell, damit alle das einschätzen können: Wohnmobil verlegt man keine starren Kabel mit, mit starren Adern, sondern Litze quasi. Ja, also 'nen, 'nen Kabel, was aus vielen kleinen zusammengedrehten Äderchen besteht, damit das eben die Vibration und so weiter aushält. Und die waren halt einfach mit Schrauben da befestigt.

Und was da halt einfach passiert im Laufe der Zeit, die, die lockern sich, weil's Ganze vibriert und dann entstehen da im, äh, schlimmsten Fall halt natürlich irgendwelche großen Widerstände und es kommt zu Wärmeentwicklung und es kann halt zu Bränden kommen, weil das Ding war natürlich auch direkt auf 'm Holz befestigt. Ähm, da nimmt man Kabelschuhe, die kosten 'n Cent, ja und, ähm, so 'ne Sachen waren da zu sehen. Also es ist ganz spannend, was auch Hersteller, also Unternehmen da an Fahrzeugen ausliefern. Deswegen, ähm, bin ich jetzt auch sehr gespannt. Also elektrische Fußbodenheizung find ich schon sehr spannend. Mmh, ihr habt das, das hast du mir vorhin aber auch gesagt, aber gar nicht jetzt aktuell so groß auf Autarkie ausgelegt, weil ihr steht halt entsprechend wahrscheinlich auf 'm Campingplatz damit. Das heißt, Strom sparen und so ist jetzt nicht so das Megathema gewesen.

Ähm, aber ihr seid dann ganzjährig unterwegs oder warum die, die Fußbodenheizung?

Die Fußbodenheizung war 'n Wunsch meiner Frau-

Ah.

... wo ich mich im Grunde, äh, gebeugt habe. Ich konnte es nicht wegargumentieren oder wegdiskutieren. Ich war eigentlich anfangs der Meinung, das ist nicht notwendig. Gut, ich hab dazugelernt. Ähm, mittlerweile, da wir auch im Januar, äh, bei minus 14 Grad schon zwei Nächte im Skigebiet damit gecampt haben, muss ich sagen, diese elektrische Fußbodenheizung ist echt cool. Man kann damit barfuß im Hänger rumlaufen bei, wie gesagt, vierzig Grad, äh, minus vierzig Grad Außentemperatur. Und, äh, ich wusste nicht, dass das so gut funktioniert. Funktioniert nur sinnvoll, wenn man am Landstrom hängt-

Mhm

... weil die halt ungefähr vierhundert Watt braucht. Äh, geht auch über die Batterie, aber dann ist die halt nach sieben Stunden leer.

Ja. Ja, aber spannend. Aber wir wollten ja heute auch 'n bisschen mehr übers, übers Dach sprechen und, äh, ich seh das schon kommen, dass wir da auch noch mal 'ne zweite Folge machen, wo wir uns noch mal 'n bisschen die anderen Sachen angucken. Ähm, äh, kommen wir wieder zurück zum Dach. Du hast jetzt ja schon gesagt, du hast, ähm, und das fand ich jetzt ganz spannend, weil ich war auch grade in China, um nach Produkten zu gucken. Du hast in China die, die Hubscheren, ähm, quasi gekauft. Hast du, äh, wie bist du da vorgegangen? Also konntest du das auch schon von deinem, von deinem Job her? Hast du da schon Lieferanten gehabt oder hast du einfach auf keine Ahnung, den großen Plattformen recherchiert, wer so was anbietet?

Nee, ähm, bisher keinen Kontakt gehabt, deswegen wirklich, ähm, in, im Internet recherchiert. Und ich war natürlich erst mal darauf aus, irgendwelche elektrischen Aktuatoren hier in Deutschland oder in der EU zu bekommen und hab wirklich viel gesucht und nichts gefunden und irgendwann zufällig a-auf 'nem YouTube-Video auf den Hersteller gekommen. Die Firma heißt Antuator und, ähm, hab mir gedacht: "Hey, das sieht gut aus." Hab da 'ne E-Mail hingeschrieben und ich weiß nicht, wie schnell innerhalb 'ner Stunde oder zwei 'ne Antwort bekommen und dann fing das so an. Äh, die haben mich auch technisch unterstützt. Die Hubscheren, äh, Informationen, die ich erhalten hab, waren eigentlich so, dass ich sagen würde, passt super für mein Dach.

Die können zweihundert Kilo heben, also weit mehr als ich jemals bräuchte. Ähm, sind aus Edelstahl pulverbeschichtet, extrem hochwertig, aber auch sehr, sehr schwer, muss man zugeben. Und, ähm, dann hab ich mich nach 'n bisschen hin und her ringen mit denen eben dazu entschieden, die in China zu bestellen. Dann hat's 'n bisschen gedauert natürlich, äh, bis die da waren, aber als die dann da waren, muss ich sagen: Wow, tolle Qualität. Ich bin begeistert und bisher funktionieren die auch tadellos.

Okay. Und hast du dir da irgendwie zwischendrin auch Sorgen gemacht, ob das denn alles so passt, was die dir versprochen haben und, äh, ob das das Richtige ist, was ankommt? Oder warst du guter Dinge?

Na ja, man feuert da dann schon mal ordentlich Geld über PayPal auf 'ne chinesische E-Mail-Adresse. Da können wir natürlich denken: "Oh, was mach ich da?" Aber wie gesagt, ich hab da einen super Kontakt zu dem Hersteller, große Unterstützung und ich kann das wirklich nur empfehlen. Ja, der, der Support ist sehr gut.

Okay. Ja, ich hab das auch genauso grade festgestellt, dass die sehr, sehr engagiert sind, dass es da natürlich auch genauso Spitzbuben gibt wie überall anders. Aber die, die Fabriken, die wir jetzt auch kontaktiert hatten, die waren alle sehr, sehr engagiert und die, die sind halt auch superschnell in der Kommunikation. Man sollte ihnen vielleicht nicht unbedingt seine Handynummer geben, weil die nerven einen dann, denn die, äh, schreiben einen dann auch fleißig bei WhatsApp an und fragen natürlich jeden Tag, ob du schon was Neues hast.

Oh nein, mein Albtraum.

Das stimmt.

Aber, äh, ist ganz spannend. Dinge, die du einfach hier in Europa nicht kriegst, ähm, ja, werden halt dann wahrscheinlich irgendwo da gefertigt und, äh, die Erfahrung hab ich jetzt auch gemacht.

Also ich kann auch dazu sagen, dass die, dass der Hersteller auch schon einiges versucht hat in Europa. Der war vor zwei Jahren auch auf dem Caravan Salon. Was die mir sagen, ist, dass der europäische Markt, der deutsche Markt, ich weiß nicht genau, bisher nicht darauf so angesprochen hat. Ich weiß es nicht genau, ich kann's auch nicht nachvollziehen, aber man sieht's auch nicht oft.

Mhm.

Also unsere eigene Erfahrung zeigt ja so 'n bisschen immer wieder, dass der europäische und auch der deutsche Markt teilweise sehr langsam auf Dinge reagieren und auf Entwicklungen reagieren. Und dass es eigentlich in erster Linie die kleineren Ausbauer und Hersteller sind, die sich irgendwie auch mal so wirklich an, an ganz neue Sachen ranwagen. Und was ich auch immer wieder erlebe, wenn wir über 'n Caravan Salon gehen, wir sind ja jetzt quasi wie Endkunden dort unterwegs, ähm, nicht wie, äh, OEMs, aber trotzdem. Ähm, also die, die asiatischen Aussteller, die sind häufig irgendwie so sehr zurückhaltend und, ähm, sitzen da einfach immer irgendwie rum.

Also gar nicht so, dass du das Gefühl hattest, so ich hab da jetzt richtig Lust, die anzusprechen und oft ist dann auch niemand da, der Deutsch spricht. Und das ist wirklich, glaub ich, im deutschen Markt immer noch 'n Problem. Zwar haben die großen Firmen schon auch englischsprachiges Personal, aber halt nicht, ähm, wie soll ich das sagen? Also ich hab da auch schon viele Leute Englisch sprechen gehört. Da könnt ich mir vorstellen, dass die Verständigung da auch nicht immer so ganz einfach dann sein könnte. Vielleicht liegt's auch 'n bisschen daran.

Möglicherweise. Ich, ich persönlich glaube, weil ich jetzt auch so 'n bisschen Ausschau gehalten hab, dass aus China, was das Thema Camping angeht, noch ziemlich viele coole Ideen nach Europa schwappen können. Im Vorgespräch hab ich den Hersteller OTR genannt. Der macht ja wahnsinnig coole Konzepte an Anhängern und ich frag mich: Warum gibt's das hier nicht?

Mhm. Ja, auch das wär noch mal 'n Thema. Da könnten wir vielleicht dann in unserer anderen Folge, die Sebastian ja schon mal angekündigt hat, ohne dass wir dich überhaupt gefragt haben, ob du möchtest. Ähm, vielleicht können wir da dann noch mal 'n bisschen näher drauf eingehen auf dieses Anhängerthema, weil ich glaube, dass so 'n, so 'n Kofferanhänger für Doch relativ viele Leute auch spannend sein könnte, auch wenn man so über das Thema Camping mit Handicap oder, äh, andere körperliche Einschränkungen nachdenkt oder Sportfahrzeuge oder Ähnliches. Aber ich komme noch mal zum, zum Dach zurück. Also wir haben jetzt gehört, ähm, europäischer und deutscher Markt schwierig was zu bekommen. Mmm, bei den Hubscheren, wie sieht's denn aus? Du hast ja dann Zeltwände, glaube ich, verbaut, ne?

Genau. Das sind jetzt keine vier einzelnen Zeltwände, sondern ich sag mal eher so ein Zeltbalk. Ähm, da bin ich im Grunde so vorgegangen, dass ich den auch in meiner CAD-Software konstruiert habe als, äh, ganz dünnes Bauelement, wenn man so möchte und, äh, erst mal 'ne ausgiebige Dokumentation mit vielen Zeichnungen, Ansichten erstellt hab und noch 'ne drei-, vierseitige Beschreibung, was das alles können soll. Und ich glaube, ich hab dreißig verschiedene Zelthersteller, Autosattler, was es da so alles gibt, äh, angeschrieben und ihnen meine Spezifikation zukommen lassen.

Der Rücklauf war mittelmäßig. Also ich glaub, zehn oder zwölf haben sich gemeldet. Ähm, viele von denen waren dann nicht in der Nähe. Ich hab's eben trotzdem probiert und, ähm, letztendlich haben sich zwei herausgestellt, äh, die's dann wirklich machen könnten und auch relativ nah wären. Und ich hab mich dann eben für einen entschieden, der, ich glaub, mein Problem am besten verstanden hat und der mir da wirklich 'n sehr schönes Zelt dann auch reingenäht hat.

Und war das dann eine Firma, die auf Zelte spezialisiert ist oder 'n Autosattler? Oder was, was war deren, ist deren Businessmodell?

Also die Firma heißt HQ Zelte und kommt aus der Nähe, äh, von Passau. Und das ist ein Zeltmacher, Autosattler, Markisenbauer, hat auch schon diverse Campingbusse mit neuen Zelten versehen und ich muss sagen, das ist 'n echtes Handwerk. Also eigentlich ist es 'ne Kunst, so was zu nähen, weil es einfach schwierig ist, was Weiches, Flexibles mit so 'ner steifen Mechanik zusammenzubekommen. Und letztendlich ist es ja auch 'n Funktionsstoff, der muss funktionieren. Das muss schön einfallen, einklappen. Also das ist schon, äh, eine sehr besondere Handwerkskunst meines Erachtens.

Das heißt also, du hast ihm die, die Bauteile des Dachs hingebracht und der hat das dann vor Ort vernäht oder wie lief das ab?

Genau, das-- Der hatte dann zwei Wochen Zeit, äh, da dieses, diesen Zeltbalk hineinzunähen.

Das beruhigt mich jetzt in gewisser Weise, weil ich hab gedacht, du kannst auch noch nähen und das fänd ich dann irgendwie, äh, fänd ich dann irgendwie 'n bisschen viel. Vier Kompetenzen.

Also Nele, den Zahn muss ich dir leider ziehen. Ja, ich hab 'ne Nähmaschine, die nutz ich auch sehr oft.

Die hab ich auch.

Ja. Und grade für dieses Wintercamping mit minus vierzehn Grad und im Hubdach, äh, allein mit dem Zeltstoff wär das jetzt wahrscheinlich extrem kalt geworden. Aus dem Grund hab ich mir da aus so, äh, Dämmmatten, also grad auch aus dem Campingbereich, äh, die sind sehr komfortabel, die kann man als Rollware kaufen und dann eben zuschneiden. Vier so Segmente genäht, schön gesäumt, damit es auch einigermaßen hübsch ist und dann mit, äh, Klettverschlüssen im Hubdach befestigt.

Komm, hör auf, ey.

Ja. Und es hat sehr gut funktioniert. Also bei, wie gesagt, minus vierzehn Grad. Ich hab komfortabel da oben drin geschlafen. Man muss allerdings dazu sagen, dass ich auch 'n Schlauch von der Dieselheizung nach oben gelegt hab und die lief die ganze Zeit toujours durch. Also ohne Heizung wär's natürlich nicht gegangen.

Wenn ich das gewusst hätte, dann hätt ich mal unsere teuren Thermomatten bei dir in Auftrag gegeben und hätte dich 'n bisschen ausgebeutet. Okay, also das Zelt hat jetzt die Ze-- äh, de, das Dachzelt quasi oder das Hubzelt hat jetzt die, die Wände drin. Jetzt brauchen wir ja auch noch 'n Dach. Was hast du da für 'n Material verwendet?

Ähm, da hab ich mich für Aluminium entschieden. Ähm, letztendlich, äh, äh, 'n zwei Millimeter Aluminiumblech, ähm, damit's einigermaßen stabil und trotzdem leicht ist. Äh, das ist dann gekantet worden, damit's auch schön auf den Rahmen des Hubdachs passt, äh, wasserdicht und winddicht abschließt. Und, äh, da es aus zwei Segmenten gefertigt worden ist, wurde es dann eben in der Mitte noch verschweißt. Ähm, da weiß ich jetzt zum Beispiel, beim nächsten Dach würd ich das nicht mehr als 'ne Schweißbaugruppe ausführen, sondern, äh, eben auch aus, aus 'ner Sandwichplatte, die sehr stabil ist, im Zweifel auch nach oben hin isoliert ist und definitiv sich nicht unter dem Eigengewicht durchbiegt, weil das Problem hatt ich anfangs, äh, bei meinem Dach.

Da musst ich dann noch mit ein, zwei Verstrebungen nachhelfen, damit das eben nicht passiert.

Lag da auch schon Schnee drauf beim Wintercamping oder hast du die Erfahrung noch nicht gemacht?

Schnee hatt ich noch nicht drauf, nein.

Okay.

Ich stell mir das jetzt grade so vor, also wenn ich so Projekte mache, ne, auch wenn ich zum Beispiel Nähprojekte mache, dann gibt's bei mir immer so 'n Probeding. Aber wir sprechen ja jetzt über sehr teure Materialien. Das heißt, du hast ja jetzt wahrscheinlich nicht erst mal so 'n Probedach gebaut, um dann das Richtige zu machen, sondern du hast am lebenden Objekt dann auch Fehler gemacht, gelernt oder wie, wie ist das abgelaufen?

Also es ist de facto 'n Prototyp, den ich bei mir jetzt oben drauf habe. Ähm, der Rahmen und die Hubscheren sind im Grunde etwas, äh, mit dem ich sehr zufrieden bin. Das funktioniert, das würd ich auch wieder so bauen. Ähm, mit dem Dach selber, wie eingangs gesagt, äh, würd ich jetzt nicht mehr auf 'ne Aluminiumplatte gehen, sondern eher auf 'ne, äh, Sandwichform, die einfach viel stabiler ist. Vom Gewicht her macht's kein so extrem großen Unterschied. Es, es könnt 'ne Sandwichplatte mit Stahlblech sein oder im Zweifel auch mit Aluminium, äh, was natürlich massiv viel leichter ist. Und, ähm, das wär jetzt so meine bevorzugte Wahl. Einfach auch, um, äh, Stabilität zu haben, wenn man zum Beispiel noch Solarzellen oben drauf bauen will.

Warum kein GFK?

Gab's in der passenden Größe für mich nicht fertig und wenn, dann muss man erst mal 'ne Form bauen, über die man dann eben die GFK-Schienen laminiert und so 'n Formenbau und ordentlich GFK laminieren ist ehrlich gesagt auch 'n richtig aufwendiges Handwerk und das wär bei weitem teurer geworden als, als meine günstige Aluminiumlösung.

Okay.

Und auch vom Gewicht her macht das eigentlich gar nicht so wahnsinnig viel aus. Also GFK muss dann auch zwei, drei Millimeter dick sein und ist dann auch relativ schwer.

Jetzt hast du paarmal schon übers Gewicht gesprochen. Jetzt, äh, du hast gesagt, die, die Hubscheren waren jetzt relativ schwer, weil die ziemlich massiv sind. Was, was wiegt da eine?

Ähm, also eine Hubschere wiegt zwanzig Kilo, das Paar vierzig. Im Grunde ist das wirklich viel zu groß, viel zu schwer. Die können auch eben zweihundert Kilo heben. Ich brauch das nicht, aber ich wollte es. Es gibt die gleichen Hubscheren auch mit einhundert Kilo Hubkapazität, das wär völlig ausreichend. Dann sind die 'n bisschen schmaler ausgeführt und, äh, dadurch wird eben Gewicht eingespart. Dann wiegt das Pärchen dreißig Kilo. Das ist jetzt 'ne Empfehlung, die ich eigentlich aussprechen würde. Hier kann man locker zehn Kilo sparen.

Und wenn wir jetzt schon beim Gewicht sind, wie viel wiegt das Dach komplett?

Also ich hatt's bei der Montage kurz auf 'ner Waage drauf, äh, da bin ich bei hundertfünfzehn Kilo rausgekommen. Also sprich, der Rahmen, die Hubscheren plus das Aluminiumdach mit Zelt, der gesamten Verkabelung, den Steckdosen und so weiter war dann bei hundertfünfzehn Kilo.

Das ist ja gar nicht mal so viel. Ich hab jetzt irgendwie, nachdem du so über diese schweren Bauteile gesprochen hast, hat dich irgendwie mit mehr gerechnet. Wie, wie viel wiegt 'n so 'n, ähm, so 'n Dachzelt in der Dimension ungefähr? Wisst ihr das?

Also Dachzelte sind mir bekannt, so um die achtzig Kilo, fertige zu kaufen. Ich glaub, das gibt's mit Sicherheit auch leichter und wahrscheinlich auch schwerer. Ähm, ja, ich seh aber auch noch Potenzial bei mir, das Design gut zu entspa-entschlacken. Also ich kann mir gut vorstellen, dass, dass zwanzig, dreißig Kilo weniger auf jeden Fall möglich sind.

Ich hab auch grad mal schnell gegoogelt, also so Dachzelte fünfzig bis sechs, äh, bis achtzig Kilo so im Schnitt und sicherlich gibt's da auch noch mal Ausreißer nach oben und nach unten. Dann kommst du ja langsam, wenn man dann noch 'n bisschen quasi aus der Prototyp-Phase rauswächst, äh, kommst du ja dann quasi mit zwanzig, dreißig Kilo weniger auch in die Richtung. Und wobei Dachzelte, na gut, wahrscheinlich wenn die dann die Liegefläche haben, auch entsprechend eher nach oben im Gewicht gehen und nicht bei fünfzig Kilo sind. Und, äh, ja, du hast den Nachteil, du wirst halt nass, wenn's regnet und du ins Bett willst.

Ja.

Ich glaube, dass uns ja auch Leute zuhören, die eher so sind wie ich und jetzt, ähm, so mit, mit der Technik vielleicht 'n bisschen auf Kriegsfuß stehen. Was mich noch mal interessieren würde: Kannst du denn die Funktionsweise und die technischen Details, ähm, 'n bisschen für Laien erklären, sodass man sich das jetzt auch in 'nem auditiven Medium, wie ja 'n Podcast nun mal ist, wo wir keine Fotos zeigen können oder keine Grafiken 'n bisschen besser vorstellen kann. Also wie funktioniert das Hubdach genau und wie, ähm, ja, wie, wie, wie kannst du's bildlich erklären?

Also das Hubdach besteht eigentlich aus vier Einheiten. Das ist der Rahmen, das Dach selber, die Hubscheren und das Zelt. Der Rahmen, ähm, ist auf dem Dach des Wohnwagens verschraubt und bleibt selbstverständlich immer in seiner Position, ähm, und trägt das Gewicht von dem Dach und von den Hubscheren und überträgt's eben auf den Unterbau, sprich das Dach des Wohnwagens. Die Hubscheren muss man sich vorstellen, äh, wie der Name schon sagt, 'ne Schere, äh, zwei Elemente, die in der Mitte mit 'nem Drehpunkt verbunden sind und, äh, die man im Grunde, äh, auf und zuklappen kann und dabei, äh, äh, wird parallel der Abstand zwischen den beiden Schienen verschoben.

Ich weiß jetzt nicht, ob das so ganz klar rübergekommen ist, aber, äh, diese Hubscheren, äh, werden eben mit einem elektrischen Linearantrieb, äh, betätigt, der die Kraft hat, das Dach anzuheben und wieder eben abzusenken. Und natürlich das Dach selber, das dann im Grunde mit 'ner Unterkonstruktion mit den Hubscheren befestigt ist und auf dieser Unterkonstruktion liegt dann, ich sag mal, die Dachplatte obendrauf. Und in- Diese, äh, ja mechanische Konstruktion wurde dann eben, ähm, das Zelt eingebaut, welches dann wiederum noch mit Kederleisten befestigt ist. Also es ist auch möglich, das Zelt leicht wieder auszubauen, zu ändern, zu reparieren, wenn was kaputt sein sollte oder ähnliches, ähm, weil's eben relativ leicht wieder zu entfernen ist.

Und das Dach des Dachs schließt dann wie bei den, bei den, ähm, klassischen Hubdächern, die man so aus 'm Campingfachhandel kennt, einfach, also wenn's eingefahren ist, bündig mit der Basis ab und, und ist dann 'n flacher, ja, wie so 'n flacher kleiner Aufbau.

Genau, ich hab da 'n kleinen Falz hinbiegen lassen, äh, der sich dann vom Dach auf dem Rahmen abstützt und das dicht gegen Wasser und Wind eben abdichtet.

Okay, ich hoffe, das ist auch jetzt für die Hörerinnen und Hörer klar geworden. Ähm, ihr konntet es jetzt nicht sehen, aber der Philipp hat ganz wild herumgestikuliert, während er versucht hat, ähm, das bildlich zu erklären. Das war ganz niedlich, weil ich mach das auch immer. Ähm, aber ich glaube, man hat's jetzt ganz gut verstanden, ja. Wenn nicht, dann, ähm, schickt uns 'ne Mail an podcast@camperstyle.de oder auch per WhatsApp. Ihr kennt den Kanal mittlerweile. Wir packen auch den Link noch mal in die Show Notes. Da dürft ihr natürlich dem, ähm, Philipp auch Fragen stellen. Das entscheid ich jetzt einfach mal, ohne mir vorher die Genehmigung eingeholt zu haben.

Was noch wichtig wäre zu erwähnen zu dem Dach, äh, ist auch, dass es 'n Parallelhubdach ist. Also es klappt jetzt nicht auf so schräg, wie man es oft von diesen, ja, VW-Hubdächern oder Aufstelldächern kennt, sondern eben uns war wichtig, dass es parallel hochfährt, dass man im gesamten Raum oben die gleiche Kopffreiheit hat, zu vier Seiten rausgucken, rausschlafen kann, wenn man möchte. Und, ähm, das ist eigentlich auch noch, ja, ein wichtiges Feature gewesen.

Jetzt könnten ja Leute, die das hören, denken: „Ja, also ich bin auch handwerklich begabt. Das klingt jetzt eigentlich ganz easy, wenn der Philipp das so erzählt. Vielleicht mach ich mir auch so was selber." Was würdest du da sagen? Ist es empfehlenswert, auch we-- also wenn man jetzt vielleicht nicht 'nen Ingenieurshintergrund hat, kann man so was selber bauen theoretisch oder, ähm, sollte man sich lieber Expertise an Bord holen?

Na ja, das ist jetzt keine Mondrakete. Also ich glaube schon, wenn die vielen Bastler, die's gibt, die auch im Keller oft tolle Sachen bauen und 'n bisschen Gefühl dafür haben, die können so was auch hinkriegen. Letztendlich, wie ich sagte, man braucht 'ne Struktur, die zum Fahrzeug hinpasst, äh, im Grunde die mechanische Schnittstelle, auf der man dann eben den Rest des Dachs aufbauen kann. Es kommen da verschiedenste Dinge zusammen. Natürlich Metallbearbeitung, ähm, in gewisser Weise auch Elektrik, die berücksichtigt werden muss. Die Sache mit dem Stoff, die ich gesagt hab, ist was, was mir normal gar nicht so liegt. Äh, gewisses Gefühl für das Material sollte man haben, aber ich glaube eigentlich, wenn man sich da reinfuchst, kann man das schon schaffen.

Mhm. Wie sind denn die Motoren, ähm, oder wel-welch, mit welcher, äh, Spannung laufen denn die Motoren? Sind das zwölf Volt, vierundzwanzig, zweihundertdreißig Volt?

Das sind Zwölf-Volt-Motoren. Die gibt's auch als Vierundzwanzig-Volt-Lösung, wenn man das benötigen würde. Ähm, diese Motoren muss man sich vorstellen, wie 'n Hydraulikzylinder schaut das eigentlich aus, nur dass das eben nicht hydraulisch mit Öl funktioniert, sondern 'n Spindelmotor, der diesen Kolben des Motors, sag ich mal, elf Zentimeter rausfährt. Und diese elf Zentimeter werden dann über die Hubscherenmechanik übersetzt in den Hub von – jetzt kommen wir mal zu Zahlen – siebenhundertvierzig Millimeter der Hubscheren.

Okay. Vierundsiebzig Zentimeter hoch. Okay und das Ganze mit zwölf Volt.

Genau.

Und wäre das oder we-weißt du, wie viel, wie viel Watt die haben, die Motoren?

Ich hab 'n Strommesser dran bei mir. Also wenn das läuft, dann brauchen sie etwa zwanzig Ampere, also sprich so zweihundertvierzig Watt, sagen wir mal.

Und, äh, okay, es geht also relativ zügig quasi auch das Aufstellen.

Eine Minute.

Ja, okay. Gut. Ja, man baut das ja nicht ständig hoch, auf und ab, sondern wenn man ankommt, wahrscheinlich einmal hoch und wenn man abfährt, wieder einmal runter im Normalfalle, es sei denn, es kommt krasser Sturm und damit ist es ja überschaubar vom Stromverbrauch.

Ja.

Und wie, wie habt ihr das gelöst? Habt ihr 'n Panel verbaut irgendwo im Anhänger oder habt ihr 'ne Fernbedienung oder wie, wie macht man so was?

Also ich hab so 'n kleines Elektrokompartment bei mir im Hänger drinnen und da ist das Steuergerät, äh, vorhanden, das eben die beiden Motoren steuert. Äh, die müssen ja auch synchron laufen, deswegen sind die auch noch mit Absolutwertgebern versehen. Also die Steuerung weiß immer genau, wie weit welcher Motor ausgefahren ist. Ähm, das Ganze ist auch mit 'ner Fernbedienung be-- versehen. Also ich steh immer draußen mit so 'm kleinen Knopf, der ist wirklich sehr, sehr klein und kontrollier dann, dass immer alles schön, äh, auf und zu fährt. Und des Weiteren, äh, hab ich dazu auch noch so 'n extra Control Panel. Das ist 'n Touchpanel, äh, das allerdings nur dafür benutzt wird, um tiefergreifende Einstellungen zu verändern.

Also das ist nicht dafür gedacht, dass man das als Dauerdisplay nutzt.

Jetzt hab ich ja grad über Wind gesprochen. Hast du schon mal Sturm damit mitgemacht, wenn's offen war?

Wir waren im Sommer zwei Wochen in der Ecke Rügen, Rostock, Wismar. Also da war's schon mal windig, aber jetzt ich kein Sturm erlebt.

Mhm.

Ähm, insofern Ich selber, das Thema Stabilität war mir immer wichtig. Ähm, hab ursprünglich vorgehabt, auch noch der Länge nach das, äh, Zelt, also das Dach am Rahmen abzuspannen, dass da auch noch mal irgendwelche Stahlseile sind, die in gewisser Weise Kräfte aufnehmen können. Aber ich muss sagen, die Hubscheren sowie der Zellstoff selber ist in sich schon so stabil, da muss man nichts mehr machen. A-also außer man hätt jetzt wirklich Orkanböen, dann würd ich sagen, hey, äh, da hat auch keiner Lust mehr, oben drin zu schlafen.

Ja, dann macht das sowieso nicht mehr so viel Spaß. Und wasserdicht ist das Zelt auch wenn's aufgestellt ist, oder?

Genau, es ist 'n, äh, ich weiß gar nicht genau, wie der Stoff jetzt bezeichnet ist, aber ist auf jeden Fall wasserdicht. Und ich hab mir noch mal extra für richtig heftigen Regen, falls es von der Seite kommt, auch noch mal so Blenden davor machen lassen. Also da muss man natürlich 'n bisschen auf, auf 'n Wetterbericht schauen. Wenn's jetzt ganz heftig kommt, kann es sein, dass es 'n bissel reinregnen könnte.

Okay.

Jetzt hast du ja schon immer wieder so 'n bisschen angedeutet, na ja, beim nächsten Mal würd ich das und das anders machen und wenn ich dann aus der Prototypenphase raus bin und so weiter. Da hört man ja schon sehr deutlich raus und wir haben auch schon kurz drüber gesprochen, dass es jetzt mit deinem eigenen Hubdach noch nicht zu Ende ist, sondern du willst ja gerne noch weitermachen und hast, glaub ich, das darf man auch sagen, jetzt einen ersten Kunden, für den du auch so was baust. Kannst du darüber 'n bisschen was erzählen?

Ja, also ich muss sagen, ich hab beim Campen immer interessantes Feedback bekommen. Es war schon auch irgendwo Aufsehen erregend, unseren Hänger mit diesem Dach zu sehen. Das ist jetzt auch eher untypisch. Bin sehr oft angesprochen worden und natürlich wollt keiner ad hoc das Dach auch kaufen. So war das nicht, aber ich hab mir halt gedacht, hey, ah, die Leute scheinen das zu mögen. Und irgendwie hat's mir ja auch wahnsinnig viel Spaß gemacht und, äh, Camping macht mir auch Spaß und, äh, hab sehr viel auch mit der Anna drüber überlegt, hey, soll ich das vielleicht mal versuchen, ob ich das als Produkt generieren kann oder Ähnliches. Ähm, ich hab dann im Grunde mehr oder weniger aus Spaß mal auf eBay Kleinanzeigen eine Annonce gestartet, dass ich 'n Hubdach bauen kann, wenn das jemand möchte und paar Bilder und Beschreibungen rein und daraufhin haben sich mittlerweile schon sehr viele Leute gemeldet.

Ähm, hat nicht immer gepasst, weil auch das Fahrzeug dazu geeignet sein muss. Äh, und letztendlich hab ich jetzt eben sozusagen meinen ersten Kunden gefunden, äh, dem ich jetzt momentan so ein Dach baue. Also wir haben uns sehr lange ausgetauscht, ähm, wie das Dach gestaltet sein soll. Das kommt in dem Fall nicht auf 'nen Wohnwagen drauf, sondern auf einen alten Bundeswehr Unimog, der dann noch so einen Bundeswehr zehn Fuß Shelter auf der Ladefläche stehen hat. Und im Grunde jetzt oben auf das Dach von diesem Shelter das Hubdach noch drauf als Bett. Und, ähm, da haben wir lange diskutiert und die Maße definiert und wie's sein soll.

Und irgendwann hieß es dann, okay, und jetzt bau's mir bitte. Momentan sind die ganzen Teile bei mir im Zulauf. Wenn ich dann alles zusammen habe, dann denk ich, dass ich's so, ja, Ende April fertig habe.

Cool. Und was sind da jetzt für Learnings eingeflossen in diesen, in diese neue Produktion aus, ähm, den Dingen, die du jetzt vielleicht dir für deinen eigenen Prototypen auch noch mal anders gewünscht hättest?

Ähm, das-- Zwei wichtige Dinge. Erstens mal, es wird nicht mehr geschweißt. Es wird nur noch genietet und geklebt, weil das ausreichend fest ist und auch wasserdicht. Und eben das Dach mach ich nicht mehr aus 'ner Aluminiumplatte, sondern aus 'ner Sandwichplatte, die extrem stabil ist. Und ansonsten ist das Design so 'n bisschen noch, äh, sehr, ich sag jetzt mal Unimog optimiert. Äh, das baut sehr, sehr flach. Äh, einfach als Anforderung kam, auch interessant, sollte 'ne Panne vorliegen und dieser Unimog abgeschleppt werden auf einem, ich sag jetzt mal Tieflader, dann darf 'ne bestimmte Höhe von, ich glaub, vier Meter und noch was nicht überschritten werden, äh, sonst wär's 'n Schwertransport.

Und deswegen musste dieses Hubdach auch noch mal bisschen niedriger sein, als ich es eigentlich empfohlen hätte. Kostet 'n paar Zentimeter Kopffreiheit, aber ist trotzdem ausreichend, um da drin sehr gut zu schlafen.

Spannend.

An was man da alles denken muss, das fasziniert mich und stößt mich gleichermaßen ab, weil ich hätte da keine Geduld, mich da mit diesen ganzen Anforderungen auseinanderzusetzen, aber find's immer super cool, wenn Leute da genauso wie der Halil ja auch, der da wahnsinnig sich reinknien kann in, in solche Details.

Ja, das sind aber auch Dinge, die natürlich nicht von mir kommen, weil das, das, da wär ich jetzt auch nicht drauf gekommen, sondern dann hat er mir halt gesagt, ja, echt ey, wenn ich abgeschleppt werde, es darf nicht höher sein als so. Und dann, äh, musste ich mich halt anstrengen, dass ich's auch so niedrig hinbekomme.

Das heißt, wenn alles gut läuft, zieht der Kunde dann irgendwann im April oder vielleicht Mai damit vom Hof und dann machst du dann wieder so 'n Projekt oder lässt sich deine Frau dann scheiden?

Ähm, also ich hoffe ja und ich hoffe nicht. Ähm, also ich würde sehr gerne wieder so 'n Projekt machen. Das macht mir sehr Spaß und ich glaub nicht, dass sich die Anna deswegen von mir scheiden lassen würde. Die kennt mich ja gut genug. Ich war ja vorher schon so 'n Typ.

Die hat dich so geheiratet, ne, im Keller.

Die hat mich so geheiratet und Kellerkind. Und, ähm- Äh, ich könnte mir gut vorstellen, wenn jemand dieses Dach sieht, Interesse bekundet, dass ich, dass ich wieder so was bauen kann. Also überhaupt gar kein Problem. Ich hätte da große Lust drauf. Äh, vielleicht gibt's auch Leute da draußen, die das jetzt hören und sich denken, äh, ich kann auch was und vielleicht kann man was gemeinsam machen. Da bin ich recht offen. Also ich, äh, hab jetzt nie vorgehabt, meinen Lebensunterhalt mit Hubdächern zu bestreiten oder gar schwer ins Campingbusiness einzusteigen. Aber hey, du weißt nie, was passiert, ja. Apple ist auch in der Garage entstanden. Also, ähm, da bin ich jetzt grad ganz entspannt und mach erst mal ruhig.

Hab ja noch 'n paar andere Ideen, wo wir vielleicht noch drauf kommen. Und wenn das jemand möchte, klar, habe ich immer Lust.

Okay, also wir dürfen hier einen offiziellen Aufruf starten: Wenn ihr ein Hubdach braucht, dann könnt ihr euch mal unverbindlich an den Philipp wenden und dann mal schauen, ob das sich umsetzen lässt.

Gerne.

Was jetzt glaube ich noch spannend ist, dass wir auch mal über, über Preise und, und Kosten sprechen. Ähm, das ist natürlich sicherlich zum einen eine individuelle Geschichte. Du hast ja gerade schon gesagt, das ist alles, ist 'n Einzelstück, ja. Und auch das Zweite ist ja erst mal mehr oder weniger 'n Einzelstück, weil von 'ner Serienproduktion können wir noch nicht sprechen. Und, äh, was kostet denn so 'n Spaß so in etwa?

Also die teuren Dinge, wenn's um die Ware geht, sind diese Hubscheren einfach aus China mit teuren Transportkosten. Es muss noch verzollt werden. Ebenso der Zelteinbau, äh, der ist extrem teuer. Also für die zwei Posten muss man schon allein fünftausend Euro rechnen etwa und damit ist noch lange nicht das Dach ge-gebaut. Ähm, momentan würde ich sagen, realistisch, abhängig auch 'n bisschen von der Größe und paar Individualisierungen, ist irgendwas so zwischen neun und zehntausend Euro. Ich selber sehe noch Potenzial, es günstiger zu bekommen, wenn ich anfangen würde, diese Hubscheren selber zu konstruieren.

Ich würde dann allerdings nur die Mechanik selber machen und diese, äh, Aktuatoren sowie die Steuerung weiterhin aus China beziehen. Äh, ich sehe da aber einfach viel Potenzial in, in Transportkosten, in Zoll-, äh, kosten, die man sparen könnte.

Das tatsächlich so viel? Also Transport und Zoll, das ist doch Seefracht wahrscheinlich oder hast du die per Flugzeug kommen lassen?

Interessanterweise ist die Luftfracht günstiger als die Seefracht und noch dazu schneller. Aber, äh, es ist immer noch sehr teuer und, äh, du musst auch noch zwanzig Prozent Einfuhrsteuer zahlen.

Ja gut, die, die hast du natürlich immer, wenn du was aus dem Ausland holst und 'n bisschen Zoll vielleicht auch ja noch drauf, je nachdem, was es, also ne, was das für 'ne Klasse ist. Hab ich auch grade gelernt, wie das funktioniert. Aber was spannend ist, dass die Seefracht teurer ist.

Hab ich auch nicht verstanden, ja.

Okay, das, das mag aber vielleicht jetzt auch an dem, keine Ahnung, an der Zeit oder auch am Lieferanten oder so gelegen haben, weil eigentlich dauert das zwar ewig, wenn's mit dem Schiff kommt, aber ist halt dafür kostet's 'n Bruchteil vom Flugzeug. Aber gut, ich entnehme dem, dass das auch mehrere hundert Euro vermutlich waren im Transport dann.

Ja, also ich glaub, siebenhundert Dollar allein der Transport. Also es ist verglichen mit anderen Hubdächern, ja, ist es, äh, mit Sicherheit nicht, nicht günstig, das ist mir klar. Ähm, normales fertiges Dachzelt, das man kaufen kann, das ist bei weitem oft günstiger. Äh, ich hab 'n schönes Parallelhubdach gesehen dieses Jahr auf der CMT von dem italienischen Hersteller Skyup. Ähm, ich sag mal 'n Serienhubdach, auch eben wie gesagt parallel. Ähm, kostet halt fünftausend Euro und ist bei weitem kleiner als das, was ich habe, fährt nicht elektrisch und ich sag's ganz ehrlich, fühlt sich auch nicht so stabil an. Und es gibt auch, äh, teurere Lösungen, teilweise extrem aufwendig, auch mit, äh, mit festen Wänden, also anstatt 'nem Zelt wirklich richtig stabile, äh, Einhausung.

Kann man natürlich auch machen, äh, aber da ist man dann, ich glaub schon so fünfzehn, zwanzigtausend Euro Bereich. Also ich mein, man weiß ja selber, für zehntausend Euro kriegt man auch 'n schönen gebrauchten Wohnwagen. Da muss man auch ganz ehrlich sein.

Mhm. Also es ist-

Aber hast halt kein Hubdach drin.

Ja und vor allem ist es halt auch, ich mein, das, was du machst und das, was ja auch teilweise Ausbauer machen, die ja auch dann entweder komplette Individualausbauten machen oder sehr kleine Stückzahlen, ist ja auch immer dann die Personalisierung, die das Ganze dann 'n Stück auch verteuert. Also ich glaube, dein Hubdach ist wirklich was für jemanden, der sagt: „Mensch, ich brauch halt 'ne Lösung, die wirklich auf mich zugeschnitten ist."

Ja, ich trau mich auch ehrlich gesagt selber nur an gerade Dächer dran. Also jetzt die Vorstellung, so was auf 'nen Sprinter draufzubauen, direkt auf die Karosseriestruktur beispielsweise, äh, da hätt ich jetzt zu viel Respekt. Da muss man sich dann wahrscheinlich auch mit den Automobilherstellern auseinandersetzen und tiefer in die Blechkonstruktion da einsteigen. Was möglich wäre, dieses Hubdach einfach auf 'n Dachträger zum Beispiel auf 'n Bus zu setzen, äh, wenn man dann 'ne schöne Lösung findet, dass man immer noch von innen vom Fahrzeug ins Dach reinkommt. Aber selber jetzt auf, auf gewölbte Flächen so was aufsetzen, das stell ich mir schwierig vor. Aber vielleicht hört auch jemand zu, der sagt: Gar kein Problem, kann man zusammen machen.

Mhm.

Und wir haben ja in Deutschland viele Normen und viele, ähm, ja Dinge, die irgendwie abgenommen werden müssen. Wie sieht es da aus bei deinem Dach und jetzt auch bei dem für den Kunden? Wie hast du das gelöst?

Also bei meinem Dach ist es so, dass es die Höhe vom Hänger beeinflusst hat. Ähm, es ist als Wa, als, als Ladung bestimmt, aber ich hab trotzdem, äh, die Höhe eintragen lassen, weil es etwa, ja, fünfundzwanzig Zentimeter aufgebaut hat. Und bei meinem Kunden ist das Dach auf dem Shelter und der Shelter gilt als Ladung und somit ist das Dach auch Ladung.

Also keine eigene TÜV-Abnahme, weil-

Nee, in dem Fall nicht.

Weil's nicht fest mit dem Fahrzeug verbaut ist-

Genau

... sondern nur verschraubt? Okay.

Verspannt. Äh, also der Shelter ist verspannt auf dem Fahrzeug und das Dach ist dann eben da drauf b, geschraubt und lässt sich halt beides leicht wieder davon entnehmen.

Okay. Aber ja, also du hast ja schon gesagt, du hast keine Firma. Es wäre im Grunde, wenn jetzt jemand, der das gehört hat, zu dir kommt und, und so was haben möchte, das muss auch dann klar sein, das ist jetzt erst mal 'n Liebhaberprojekt, was du machst. Das heißt, du, mm, wahrscheinlich kannst du auch bestimmte Garantien, die unternehmerisch normalerweise gegeben würden, nicht geben oder wie sieht es damit aus?

Also momentan würd ich das als Art Privatverkauf ohne Garantie, ohne Rücknahme ähnlich machen. Ähm, natürlich wäre bei so 'nem individualisierten Stück 'n Kunde extrem tief eingebunden. Äh, da wird nichts entschieden ohne den. Der bekommt eine für sich passende Lösung von 'nem Bastlerfreak und Support ist selbstverständlich vorhanden. Da ist jetzt auch nichts dabei, was außerordentlich, äh, Probleme machen könnte, außer ich sag mal natürlich die Hubscheren, die Steuerung, die Aktuatoren. Ansonsten sind's relativ einfache Komponenten. Also der Support meinerseits wäre natürlich vorhanden.

Okay. Ja, und jetzt hast du ja auch schon 'n bisschen erzählt von deinem Hubbett, dass du da was selber entwickelt hast. Wir haben dich eingespannt, um zu gucken, ob du mit unserer Christiane aus dem Podcast, aus der Podcast-Folge Camping trotz Schwerbehinderung für sie wie so 'ne kleine Hebebühne für den, ähm, für ihr Wohnmobil bauen kannst. Also da haben wir euch inzwischen vernetzt. Ihr seid in Kontakt.

Ja.

Ähm, also ich hab das Gefühl, du brauchst auch immer wieder neue Herausforderungen. Was steht denn sonst noch so an oder was hast du sonst noch umgesetzt in dem Bereich, was spannend sein könnte für die Leute da draußen?

Also das, wie du gesagt hast, das Hubbett. Das Erste, das ich gebaut habe, ist eigentlich ein relativ primitives Hubbett, das im Grunde im Innenraum des Wohnwagens an der Decke hängt und elektrisch hoch- und runtergefahren werden kann. Ähm, ist aus Holz gebaut. Funktioniert gut, aber mir ist es noch viel zu groß und viel zu schwer. Ähm, ich, ich wollte da irgendwie was Leichteres, Hübscheres haben. Auch die Anna hat gemeint, da muss was Tolleres her. Ähm, also sozusagen Design und Funktion. Und momentan bin ich grade dabei, das neue Hubbett zu bauen, das dann im Grunde aus Aluprofilen, äh, entsteht mit 'ner schönen Verkleidung aus Holz und 'nem relativ kompakten Antrieb mit, ja, Rohrmotoren.

Die kennt man typischerweise aus dem Rollladenbau. Da gibt's auch schöne, sehr kräftige Motoren, die für zwölf Volt geeignet sind und mit denen werd ich dann das Bett hoch- und runterfahren können. Und wichtig ist eben auch, äh, dass wir dann in dem Bett auf jeder Höhe liegen können, ohne dass es nach unten sinkt. Und da baue ich eben grad was Neues. Ähm, dann hab ich weiterhin mir 'ne Schublade gebaut, wobei das keine Schublade ist, sondern mehr 'n Schlitten, äh, dass ich fünf Fahrräder auf neunzig Zentimeter Breite auf 'ner schönen Platte befestigen kann und im Grunde diese Platte auf vier Rädern in den Wohnwagen hineinschieben kann und auch wieder rausziehen kann und an jeglichen Stellen mit den Airline-Schienen befestigen kann.

Also dass ich da auch mit recht wenig Platzbedarf viele Fahrräder, die dann auch doch auch recht groß bauen, äh, unterbringen kann. Und was du eben grad gesagt hast, ja, dass, dass der Podcast, äh, Camping mit Schwerbehinderung, der ging mir wirklich sehr unter die Haut. Also da hat man mal wieder gemerkt, wie gut's einem eigentlich geht, wenn man gesund ist. Und in irgendeiner der Hörerfeedback-Folgen, ich glaub von Anfang Januar, hat die Christiane ja den Wunsch geäußert, sie hätte gern etwas, was, was sie vom Boden des Campingplatzes sozusagen etwa im Bereich fünfzig bis siebzig Zentimeter hochhebt, damit sie ganz komfortabel ins Wohnmobil reinkommen kann, weil diese Stufe eben, äh, sehr schwierig für sie ist. Und das hat mich jetzt dann auch wieder so 'n bisschen herausgefordert, äh, wie könnte man das lösen?

Äh, du hast uns ja da mittlerweile auch in Kontakt gebracht und wir tauschen uns recht rege aus. Äh, ich überleg jetzt grad noch an so 'n paar Konzepten. Mir kullert da 'n bisschen was durch den Kopf, was funktionieren könnte, vielleicht auch was weniger funktionieren könnte. Und, äh, wenn dann 'n paar Ideen entstanden sind, dann müssen wir das halt mal abstimmen und vielleicht kann ich dann da was bauen. Und auch hier ganz klar: Wenn jemand was hört da draußen und 'ne Idee hat und Lust hat, kann man so was auch gerne zusammen machen.

Und wie kann man dich denn jetzt kontaktieren, wenn jetzt da jemand das irgendwie spannend findet und sagt, oh, Philipp, ich brauch dich unbedingt. Ich brauch was auch immer, ein Hubbett, äh, ein, eine Hebebühne und, äh, noch 'n, noch 'n Hubdach. Äh, wie kann man dich kontaktieren? Wie erreichen dich die Menschen?

Oder ich, ich hab vielleicht Lust, mich, äh, mit dir zu vernetzen, um was mit dir gemeinsam zu machen auch in dem Bereich.

Also ich bin ja 'n ganz, ganz schlechter Verkäufer und noch schlechterer Vertriebler, aber, äh, immerhin hab ich 'n Instagram-Account, äh, gemacht Der sich da nennt Porten Unterstrich Spezial Unterstrich Camping. Da sind auch 'n paar Bilder von den, von dem Dach, das ich bisher gebaut hab, äh, vorhanden und auch paar Entwurfsskizzen von dem Dach, das grade in Bau ist und darüber könnte man mich jetzt erreichen oder eben auch, äh, einfach über dich, Nele.

Ja, also eigene Homepage, ähm, müssen wir noch dran arbeiten für dich, ähm, hab ich den Eindruck. Aber gerne, also wie gesagt, ihr könnt uns gerne über podcast@camperstyle.de oder eben über WhatsApp kontaktieren. Ähm, wir verlinken aber natürlich auch noch mal die den, äh, Facebook-Channel vor, äh, den Quatsch, Instagram-Channel von Philipp, damit ihr euch das jetzt nicht notieren müsst. Ähm, ich würd mich echt total freuen, wenn sich Leute melden würden, die, die vielleicht auch einfach Ideen haben, die jetzt vielleicht keinen persönlichen Bedarf haben, aber die coole Ideen haben, weil auch daraus kann man ja immer mal sehen, ob sich was entwickeln kann. Und ja, mir persönlich würde halt dieser ganze Bereich Camping mit Handicap am Herzen liegen, weil wir ja auch, ähm, kurz drüber gesprochen hatten, Philipp, dass diese Kofferanhängerlösung eigentlich für Menschen mit Einschränkungen sehr, sehr gut geeignet wäre, weil man da halt erst mal 'n leeres Fahrzeug hat, was man dann nach den eigenen Wünschen gestalten kann und mit vielleicht so 'n paar Tricks und Kniffen auch gut mit 'nem Rollstuhl befahrbar oder mit 'ner Gehhilfe begehbar machen könnte.

Also wenn, wenn sich da vielleicht auch, ähm, jemand angesprochen fühlt zu diesem Thema, bitte auch sehr gerne melden.

Also ich persönlich bin ja überhaupt nicht sensibel für dieses Thema, äh, Camping mit Schwerbehinderung, weil ich Gott sei Dank davon verschont bin. Aber ich muss sagen, äh, ich hab schon einige Leute auf 'm Campingplatz getroffen, die trotz großer Einschränkungen viel Spaß hatten. Und, ähm, es ist, glaub ich, wichtig, dass, dass man mehr davon sieht, mehr inkludiert. Äh, ist total schön, da draußen die Natur zu genießen und, und, äh, grade mit dem Podcast von der Christiane, äh, hat man gemerkt, wie viel Freude sie hat, wenn sie draußen ist und eigentlich verspürt sie das Gleiche wie wir beim Camping. Und dann hab ich mir gedacht, ja, es muss doch möglich sein, dass, dass, dass die Leute auch rauskommen und das genießen können. Und ich glaube, da tut sich so langsam 'n bisschen was.

Da haben wir uns ja auch schon 'n bisschen ausgetauscht, aber es ist immer noch, äh, äh, viel zu, viel zu wenig, was da passiert.

Und viel zu teuer.

Und natürlich viel zu teuer, ja klar. Also wenn, wenn man das jetzt a-als 'ne Firma betreibt und diverse Normen und TÜV, GS und et cetera alles einzuhalten hat bei geringen Stückzahlen plus dem Overhead von irgendwelchen Herstellern, puh, dann wird's teuer. Ähm, als Bastler findet man vielleicht da oftmals 'ne nicht so durchgestylte, aber dafür kostengünstigere Lösung. Und, ähm, grad was das Thema Kofferanhänger angeht, also den, den wir da haben mit dieser riesengroßen Heckklappe, hab ich mir auch gedacht, eigentlich wär das 'n Produkt für genau Menschen mit Handicap. Äh, da kann man wunderbar große Küchen, große Toiletten, viel Platz, Riesenbetten einbauen, locker mit 'm Rollstuhl reinfahren, wenn's sein müsste oder Rollator.

Also das find ich 'ne interessante Alternative gegenüber diesen herkömmlichen Wohnwägen.

Ich hab jetzt gewartet, bis Sebastian 'n, 'n, ähm, tragendes Schlusswort spricht.

Ja, der-- ich überlege grade, es, äh, es vielleicht für euch da draußen. Wir nehmen heute relativ spät auf und, äh, ich hab aktuell sehr lange Tage und, äh, für meine Verhältnisse starte ich sehr früh, deswegen ist mein Gehirn jetzt nicht mehr so gut in tragenden Schlussworten. Aber wir, also ich find das halt mega spannend. Ich, äh, bastele auch gerne, aber eher am Computer und Software und anders, aber, ähm, find das halt cool irgendwie Dinge, Dinge zu erschaffen. Und wenn ihr Hilfe braucht, dann, dann schnackt doch mal mit dem Philipp, ob man da vielleicht zusammen irgendwie was machen kann. Das klingt auf jeden Fall super spannend. Und, ähm, wenn ihr noch mehr erfahren wollt, was er denn noch so alles gebaut hat in seinem vielleicht auch Wohnwagen, wie das mit dem Ausbau und so weiter war, dann, äh, gebt uns da noch kurz 'ne, 'ne Info über podcast@camperstyle.de als E-Mail oder packt das unten, äh, klickt auf den, auf den WhatsApp, äh, Link in den Show Notes und gebt uns da 'ne Text- oder Sprachnachricht und sagt Bescheid: „Hey, wir wollen das hören."

Dann fragen wir ihn freundlich, äh, ob er noch mal zu uns kommen will ins virtuelle Podcast-Studio und noch mal mit uns schnacken will.

Er hat vorhin schon 'n bisschen genickt, als wir ihn da einfach verpflichtet haben, o-ohne zu fragen. Also ich hab die Hoffnung-

Tut er jetzt auch.

Ich hab Hoffnung, dass es klappt. Philipp, ganz, ganz lieben Dank. Sebastian hat eigentlich jetzt schon alles gesagt. Wir freuen uns mega, ähm, dass du zu uns gekommen bist. Ich freu mich auch ganz besonders, dass wir wieder in Kontakt gekommen sind dadurch. Und, ähm, wir haben ja schon gesagt, wir fahren dich wahrscheinlich auch mal besuchen in der nächsten Zeit, wenn wir wieder in Deutschland sind und gucken uns das Projekt mal selber an. Und ja, viel Spaß weiterhin, viel Erfolg. Und ja, ich hoffe, ähm, dass ihr da draußen auch Spaß daran hattet. Wenn ihr mehr solche Folgen hört, gebt uns auch mal 'n kurzes Feedback bitte. Es war ja jetzt etwas technisch, aber ich denke, dass es auch für viele Menschen ganz spannend sein kann, die vielleicht selber mit so, solchen Gedanken spielen. Und ja, hinterlasst uns 'ne Bewertung, am liebsten wie immer 'ne gute bis exzellente.

Schickt uns, ähm, euer Feedback und abonniert unseren Kanal und jetzt hat der Philipp das letzte Wort.

Ja, nochmals vielen Dank euch beiden, dass ich, äh, hier zu dem Podcast eingeladen worden bin. Hat mich auch sehr gefreut, dass wir jetzt wieder mehr in Kontakt sind, Nele. Ähm, freu mich, wenn du hier mal vorbeikommst bei mir daheim. Und ansonsten noch mal großes Shoutout an alle da draußen, die auch Ideen haben, vielleicht auch mitmachen möchten. Äh, bitte meldet euch. Unterstützung ist immer gut.

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