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Ein 6-Meter-Camper, der fast alles kann – Gespräch mit Vanyx-Gründer Norman

Episode 308 · 00:13:59

In dieser Folge nehmen wir euch mit auf den Caravansalon und stellen euch ein Fahrzeug vor, das vieles anders macht: Sebastian spricht mit Norman, einem der Gründer von Vanyx. Gemeinsam werfen wir einen detaillierten Blick auf ein innovatives, kompaktes, aber gleichzeitig luxuriöses Reisemobil, das nicht nur für Familien, sondern auch für Abenteuerlustige spannende Lösungen bereithält.

Kurzzusammenfassung

  • Vorstellung von Vanyx und der Idee hinter dem Fahrzeug

  • Besonderheiten: 6 Meter Länge, 3 Tonnen Gewicht, 4 Schlafplätze im Hochdach

  • Großzügiger Wohnraum mit Dusche und großer Küche

  • Autarkie durch 110–170 Liter Wasserversorgung, Wasserrecycling, Solar (bis 800 Watt) und Batterien bis 1.200 Ah

  • Eigene Entwicklung einer Trockentrenntoilette und einer beheizten Trockenkammer

  • Fahrverhalten durch tief verbaute Tanks und Batterien optimiert

  • Preisrahmen: ab 340.000 Euro bis ca. 800.000 Euro in Vollausstattung

Links & Ressourcen

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Sebastian, bin mal wieder auf dem Caravan Salon und stehe hier bei Vennix und hab mir den Norman geschnappt, der, ja, wie soll ich sagen, mich auf mehreren Ebenen fasziniert hat. Zum einen mit der Geschichte zum Unternehmen, wie es dazu kam und zum anderen mit dem Fahrzeug. Und ich würde sagen, wir geben aber dem Norman erst mal das Wort und lassen ihn kurz vorstellen. Äh, sag doch mal unseren Hörer und Hörerinnen: Wer bist du? Was machst du? Und dann gucken wir uns mal dein Fahrzeug an.

Hallo, ich bin Norman. Ich bin einer der Gründer von Vennix. Wir sind zu zweit und, ähm, wir haben uns zur Aufgabe gemacht, ein, äh, Fahrzeug zu bauen, was, äh, als Eierlegende Wollmilchsau funktioniert. Äh, im-- Wir haben ein Fahrzeug gebaut, das wiegt, äh, drei Tonnen. Es ist für vier Leute, äh, es ist voll offroadfähig, es ist voll autark und, ähm, kann im Prinzip so für alle Use Cases benutzt werden. Und einer der wichtigsten Faktoren: Das Fahrzeug ist nur sechs Meter lang. Das heißt, ich kann überall rein, überall lang und das mit 'nem PKW, mit 'nem Raumgefühl von einem Fahrzeug, was deutlich größer ist.

Und genau so haben wir das Fahrzeug gestern erlebt. Also ich bin mit einem Kollegen gestern hier über die Messe geschlendert und wir haben so ein bisschen Fahrzeuge geschaut und sind erst mal am Raptor Lack hängen geblieben. Also das ist so'n, so'n grober Lack, der quasi verhindert, dass ihr Steinschläge bekommt. Der eine oder andere von euch kennt das vielleicht. Und dann haben wir so ein bisschen geschaut und haben uns das Fahrzeug angeschaut, weil von außen sieht es zwar mattschwarz lackiert aus, aber ansonsten relativ unspektakulär. Und dann sind wir eingestiegen und dann kam der Norman dazu und hat uns einfach so ein paar Dinge um die Ohren gehauen, die mich total fasziniert haben. Du hast ja gerade schon gesagt, also wir stehen vor einem Kastenwagen, da können vier Menschen mitfahren, die können auch da drin schlafen und trotzdem habe ich unten noch einen kompletten Wohnraum. Das heißt, die schlafen alle oben im Dach. Und, ähm, lass doch mal oben anfangen. Also ihr habt da oben auf den Kastenwagen ein Dach draufgepappt aus welchem Material?

Das ist ein Carbon-Sandwich-Konstruktion mit Kevlar-Verstärkungen an den Seitenwänden.

Und dann habe ich da quasi oben vier Betten.

Genau.

Das heißt-- Ja, erzähl mal.

Wir, wir kamen an den Punkt, also wir haben unglaublich viele Layouts gegeneinander aus, äh, ausgetestet im, im Digitalen und Kasten gebaut und uns angeguckt, wie funktioniert das und sind immer zu dem Schluss gekommen: Du hast ein Riesenproblem. Wenn das Wetter kacke ist, dann hast du relativ wenig Platz-

Ja.

-wenn da hinten so ein Bett ist, vor allem mit vier Leuten. Und dann kam irgendwann so der Punkt: Hey, warum legen wir die Betten nicht raus nach oben, in, also ins Hochdach und erzeugen so unten einen großen Wohnraum, dass ich, ähm, so die Specs, die auch gerne mein, mein, mein Partner mit drin haben wollte, wie eine große Dusche. Also er ist auch eher ein bisschen größer und, äh, macht viel Sport, ist ein bisschen breiter und er hat gesagt, gut, in den Fahrzeugen, die wir vorher so mal zum Testen hatten oder wo mit wir mal weggefahren sind, da kann er sich gar nicht bewegen und hat gesagt: "Hey, für mich ist Luxus eine Dusche. Ich will da drin duschen können und ich will mich aber auch bewegen können und nicht wie in so einer Sardinenbüchse fühlen." Und dann war es okay, wir müssen da irgendwie eine große Düsche, Dusche reinkriegen. Und der nächste Punkt war so: Okay, was, was ist das Nächste? Was ist so richtig wichtig? Das ist Essen. Man muss halt gescheit essen können. Und wer schon mal versucht hat, auf so einer kleinen, äh, Kücheninsel mit zwei Platten, äh, mal Nudeln zu kochen und dann geht schon der Platz für die Teller aus-

Ja.

-dann, da wird's schon schwierig, wenn man sagt: "Okay, wir brauchen auch eine große Küche." Und dann sind diese ganzen Aspekte im Laufe der Entwicklung so zusammengekommen, dass ich gesagt habe: "Okay, wir brauchen große Längsschläferbetten, äh, die man auch nicht wegbauen oder umbauen muss, weil du hast immer den Effekt, dass einer geht schlafen, der andere nicht." Und, ähm, um das alles zu erfüllen, haben wir dann im Prinzip die Betten nach oben gelegt und unten den kompletten Wohnraum von vorne nach hinten gezogen.

Also es ist wirklich ein Kastenwagen. Ihr seht das ja jetzt nicht da draußen, ne. Ich stehe jetzt da wirklich davor. Es ist ein riesiger Wohnraum. Ähm, ich hab 'ne große Dusche, wo ich Platz habe und ich kann eben trotzdem da drin schlafen und arbeiten gleichzeitig. Und ich kann vier Personen hier hinsetzen und das ist, das ist einfach vom Raumgefühl absolut fantastisch. Und was du ja gerade gesagt hast, also das heißt, wir haben sechs Meter Länge und wir haben drei Tonnen Gewicht. Das heißt, wir können da sogar noch was reinladen, was wir auch müssen, wenn wir zu viert unterwegs sind. Ähm, was habt ihr denn an Wassertank dabei im Fahrzeug?

Also, wir haben jetzt hier in, in dem Basismodell, wo wir jetzt vorne dran stehen, haben wir hundertzehn Liter Wasser.

Okay.

Genau. Also im Prinzip hundert Liter Wasser im, äh, Tank, zehn Liter in der Therme. So rechnet sich das in der Regel zusammen. Du hast deine hundertzehn Liter. Ähm, das ist aber die Basisausstattung, sage ich mal. Wir bieten sehr, sehr viele Optionen auch nach oben an.

Ja.

Das heißt, du kannst von uns auch ein Wasseraufbereitungssystem bekommen, wenn du sagst: "Okay, ich bin viel in Norwegen oder viel in der Wüste unterwegs, wo ich halt dann kein Wasser bekomme." Im Winter in Norwegen, weil da ist alles tiefgefroren.

Mhm.

Wasser ist dann schwierig. Ähm, kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Dann kriegst du von uns im Prinzip ein System, das kann hundertsiebzig Liter Wasser mitnehmen und dann in einem Kreislaufprozess immer wieder recyceln.

Ah, okay. Das heißt, ich habe quasi nicht unlimitiert, aber relativ lange quasi Wasser, was ich wieder benutzen kann.

So siebenhundert Liter.

Okay, was habt ihr für eine Toilette an Bord?

Wir haben eine Trockentrenntoilette jetzt hier standardmäßig verbaut. Die haben wir selber entwickelt, weil ich, äh, in, in Testfahrzeugen festgestellt habe, okay, das ist nicht einfach nur die Toilette, äh, die du da reinsetzt und fertig, sondern du musst das Fahrzeug dafür konzipieren. Weil du hast im Prinzip ein Problem: Wenn du das Fenster aufmachst beim Fahren, erzeugst du Unterdruck im Fahrzeug. Jeder, der eine Trockentrenntoilette gibt, weiß, was dann passiert.

Riecht dann ein bisschen manchmal.

Genau, und da gehen wir gegen an, im Prinzip mit einem speziellen System, worauf ich jetzt nicht eingehe, wie wir das gemacht haben-

Mhm.

-was dafür sorgt, dass das nicht passiert.

Also ihr seid schon, ihr neigt ein bisschen zum Perfektionismus, oder? Also das heißt, ihr versucht, das jedes Pünktchen bis zum Besten quasi auszureizen, wie's geht.

Genau, das ist tatsächlich, ähm, ich möchte-- Wir, wir sagen gerne mal, wir sind da so dezent rein eskaliert.

Ja.

Ähm, dass wir, wir haben angefangen, Komponenten zu kaufen und die dann zu testen und festzustellen, das ist nicht das, was wir erwarten in, in dieser Preiskategorie.

Und wo kommst du denn beruflich her? Also kommst du aus der Branche?

Überhaupt nicht.

Was hast du-

Also gelernt, also ich bin gelernter Restaurantfachmann.

Okay, schon gut. Da weiß man ja aber auch ganz gut, wie man so 'n Van ausbauen muss und-

Definitiv.

Wie ist es dann dazu gekommen? Also ich mein, das Fahrzeug, über das wir sprechen, ist ja jetzt auch nichts irgendwie, was, was super einfach zu bauen war, was schnell gegangen ist, was man mal so nebenher macht. Wie kommt man denn vom Restaurantfachmann dazu, so was zu bauen, was ja bis auf den Preis, da sprechen wir auch gleich drüber, ja absolut perfekt ist. Also der Preis ist sicherlich dafür super angemessen, aber sprengt wahrscheinlich das der meisten unserer Hörer und Hörerinnen. Aber wie kommt man dazu?

Also ich, ich bin lange im Kfz-Bereich unterwegs gewesen und bin es auch immer noch. Ich hab, äh, 'ne Werbetechnikfirma und hab Folierung gemacht-

Mhm.

Hab das lange gemacht, hab dort, ähm, zwei Weltmeistertitel gemacht und dann war so die, die Luft raus. So wo geht's da noch weiter? Und, ähm, ich bin immer sehr, sehr viel Outdoor unterwegs und, ähm, hab mir dann irgendwann mal so ein altes Wohnmobil gekauft. Äh, das hatte dann hinten so eine kleine schwarze Stelle, wo ich mir nicht viel bei gedacht hab, als ich das gekauft hab und hab dann im Prinzip das halbe Wohnmobil auseinandergerissen, ähm, und neu aufgebaut. Und so bin ich da reingerutscht, sag ich mal, in die, in diesen Erfahrungswert: Wie baut man Wohnmobile? Und dann hab ich das noch mal gemacht mit einem anderen Wohnmobil mit weniger Schimmel definitiv von Anfang an. Und, ähm, dann kam's irgendwann zu dem Punkt, dass ich, äh, mit meinem Wohnmobil unterwegs war und 'nen, äh, also mein Geschäftspartner und guter Freund im Prinzip auch dabei war. Ähm, der hat sich dann eins, äh, ausgeliehen und, ähm, ich bin zum x-ten Mal hängen geblieben, weil dadurch, dass ich halt, ich geh klettern, ich geh surfen, ich gehe Ski fahren, Snowboarden, mach Skitouren, ähm, da gibt's tatsächlich oft Situationen, da bleibst du halt einfach auf einer Wiese stehen, im Sand stehen, äh, und kommst da nicht mehr weg und rennst dann rum und suchst jemanden mit einem Traktor oder so.

Ja, kenne ich.

Und dann gab's so die Situation zu Weihnachten vor einigen Jahren. Äh, die Kinder waren klein und wir waren Skifahren bis zum 23., wollten nach Hause fahren. Ähm, ich hab mir tollerweise gedacht, ich park da auf dieser Wiese und dann hat es angefangen zu regnen und wir sind dort nicht wieder weggekommen, was dann dazu geführt hat, dass am Morgen die Kinder, äh, ähm, nicht happy waren, weil sie nicht nach Hause kommen und der Weihnachtsmann nicht kommt. Und da hab ich gesagt: "So, ich brauche ein Allradfahrzeug, ich mag das so nicht mehr." Und, ähm, dann hab ich angefangen zu suchen und hab tatsächlich einfach nichts gefunden, was eben für vier Personen ausgelegt ist, autark ist, auch Offroad kann, nicht unbedingt Hardcore zu dem Zeitpunkt. Das war gar nicht so angedacht. Einfach ich, ich wollte nicht mehr steckenbleiben.

Ja, einfach für die Fälle, die halt mal passieren-

Genau.

Ähm, an die du vorher nicht denkst.

Genau. Und dann ist, äh, im Prinzip in diesem Urlaub, ähm, war ich dann nach, also ein halbes Jahr später mit dem Kollegen unterwegs und, äh, der hat sich halt sehr, sehr aufgeregt über die, die Technik und die, die Art, wie Dinge konstruiert werden. Ähm, eins der, der besten Beispiele war damals bei uns, äh, dieses Chemieklo, wo irgendjemand es klug fand, das Loch so in die Mitte zu setzen. Ähm, das war so, wo wir wirklich da standen und gesagt haben: "Okay, warum?" Und so haben wir da im Prinzip gesagt in dem Urlaub: "Okay, wir, wir, wir schaffen das jetzt hier." So, wir haben uns gesagt: "Okay, so in 'n Jahr machen wir das und, äh, bauen so ein Auto." Weil es muss ja irgendwie gehen. Wir haben uns das so grob durchdacht, Pi mal Daumen, und haben dann angefangen zu konzeptionieren. Und, äh, aus dem einen Jahr, was wir uns eigentlich geplant hatten, wurden dann viereinhalb.

Okay, das wär jetzt meine Frage gewesen: Wie lang hat's länger gedauert? Viereinhalb Jahre.

Genau. Und, ähm, in diesem Prozess sind dann diese ganzen Ideen entstanden. Wir haben im Prinzip gebaut, äh, in einem Testfahrzeug getestet, weiter getestet, bis wir zufrieden waren und haben dann am Ende, als wir mit diesen ganzen Grundthematiken zufrieden waren, mit den ganzen Systemen, die wir getestet haben, wie, äh, äh, Vollluftfahrwerk haben wir mitentwickelt, ähm, ein spezielles Batteriesystem. Mir war wichtig, dass die Klimaanlage definitiv autark betreiben kann, weil auf dem Campingplatz stehe ich unter, unter einem Baum, da brauche ich die nicht unbedingt, äh, in der Regel. Aber wenn ich halt, äh, irgendwo in Korsika stehe und hab, äh, sechsunddreißig Grad und keinen Wind, dann brauche ich die. Aber dann kann ich sie ja normal, konnte ich sie nie benutzen. Dementsprechend haben wir dann angefangen, Dinge zu konstruieren und zu bauen und zu testen und dann dieses Produkt zusammenzugießen.

Vermute, ihr habt auch Solar auf dem Dach.

Genau.

Wie viel?

In der kleinsten Variante haben wir vierhundertachtzig Watt. Genau, in der größeren Ausstattung kommst du auf achthundert. Du kannst immer externe Paneele mit dranhängen, dass wenn du im Schatten stehst-

Und wie groß ist die Batterie, die eingebaut ist? Wahrscheinlich gibt's auch wieder Standard und dann-

Genau. Also wir haben hier vierhundert, dann haben wir achtund, und dann haben wir tausendzweihundert Amperestunden.

Okay.

Genau. Die werden unterflur verbaut.

Ja.

Wir haben unsere eigenen Batterien, die werden am Unterboden festgemacht. Das hat den großen Vorteil, dass ich dieses große Gewicht tatsächlich vom Schwerpunkt her extrem niedrig bekomme. Das Gleiche machen wir mit dem Wassertank. Der ist auch unterflur, komplett. Und das ist alles isoliert, geheizt, überwacht und im Carbon-Kevlar-Case.

Also hat er quasi auch super Fahrverhalten, weil einfach alles Schwere unten hängt, ganz unten.

Genau.

Ähm, und nicht wie bei dem einen oder anderen Fahrzeug, wo das so mittig angebracht ist teilweise und nicht dann wirklich eine schlechte Fahrdynamik habe.

Genau.

Gibt's denn irgendwas von der Stange im Fahrzeug noch?

Ähm, von der Stange? Ui.

Der Kühlschrank.

Der Kühlschrank, genau.

Was habt ihr für einen Kühlschrank verbaut?

Äh, wir haben von Dometic einen.

Okay.

Der mit dem Anschlag links, rechts, weil wir haben ja zwei getrennte, äh, ähm, Koch, äh, Nischen.

Ja.

Also wir haben ja eine große L-Küche mit noch einer zweiten Ablage und dann kannst du von beiden Seiten an den Kühlschrank und zusammen kochen.

Und jetzt werden wahrscheinlich alle sagen: "Das ist genau das Fahrzeug, das ich gesucht habe. Das ist alles perfekt." Jetzt kommen wir aber so ein bisschen zum, zum Schwierigen: der Preis. Wo, wo geht das Fahrzeug preislich los? Wie viel muss ich ausgeben?

Also, Vanick startet als Basisfahrzeug, in Anführungsstrichen, sage ich mal. So bei dem Basisfahrzeug sind alles dabei, was man braucht. Da ist ein getrenntes Soundsystem dabei, da ist eine Fußbodenheizung dabei, eine Trockenkammer für nasse Klamotten, eine Dunstabzugshaube und diese ganzen Sachen, die man-

Du hast uns gerade so schnell gesagt, ihr habt eine Trockenkammer für nasse Klamotten.

Genau.

Wir haben ja noch ein, zwei Minuten. Lass uns noch mal ganz dazu sprechen. Also ihr habt hinten quasi, kann ich, hab ich schon gesehen, öffne ich eine Klappe.

Ja.

Dann ist da eine Trockenkammer und das ist aber nicht einfach nur eine Kammer, sondern die ist auch belüftet und beheizt.

Genau.

Und ich hab auch einen Zugriff von innen. Das heißt, ich kann dann die trockenen Klamotten von innen auch wieder abholen.

Genau, dann ging's darum, äh, für den Use Case, wenn ich Wetsuits hab, dann gehe ich damit nicht durchs Auto, weil das ist nass und mäh. Das heißt, die hänge ich von draußen ein und wenn ich Skisachen hab, dann will ich natürlich nicht draußen rumlaufen und das dort rausholen. Dementsprechend kann ich vom Bad direkt das dort reinhängen und das ist auch mit Handtüchern und dergleichen kann ich nach dem Duschen in die Trockenkammer hängen und perfekt.

Okay, Preis. Basis mit Trockenkammer.

Basis dreihundertvierzigtausend Euro.

Dreihundertvierzigtausend. Und nach oben geht's wie weit?

Äh, in der maximalen Ausstattung, ähm, da reden wir dann über so Sachen wie Volllederausstattung, Porscheleder, 18.2-Soundsystem. Alle Oberflächen sind Echtholz, Echtstein, Echtleder und ganz viele andere Spielereien, die mehr oder weniger sinnvoll sind, aber schön, ähm, kommen wir so bei achthundert an.

Okay, also ihr seht, das ist, das ist halt der Preis dafür, dass ich ein Sechs-Meter-Auto mit, äh, drei Tonnen und für vier Personen mit aller Ausstattung bekomme. Das gibt's leider nicht von der Stange. Ihr seid quasi eine kleine Manufaktur. Wie viel Fahrzeuge produziert ihr im Jahr?

Wir sind aktuell bei vier Fahrzeugen.

Okay, also ja, daher auch der Preis, weil's wahrscheinlich alles von Hand gearbeitet ist.

Wir fertigen das alles selber.

Super, super spannend. Wir packen euch mal in die Show Notes noch ein, zwei Bilder, damit ihr eine Vorstellung davon habt vom Fahrzeug und von innen. Ähm, Norman, vielen Dank für die ganzen Informationen. Ich hoffe, ihr da draußen konntet euch ein bisschen inspirieren lassen und, äh, findet das Fahrzeug spannend, auch wenn's vielleicht nicht zu jedem Geldbeutel passt. Ich verabschiede mich von euch, abonniert den Podcast und wenn ihr Fragen habt oder Fragen auch an den Norman, dann schickt die uns gerne an podcast@camperstyle.de als E-Mail oder klickt auf unseren WhatsApp-Link. Wir leiten das dann entsprechend weiter und Norman, du hast das letzte Wort an uns Zuhörern, Hörerinnen.

Vielen Dank, dass du da warst. Freut mich-- Es hat mich gefreut, dir das alles zu zeigen und schön, dass dir unsere Vision gefällt.

Tschüss.

Tschüss.

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