Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.
Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute geht's um den Einbruch ins Wohnmobil.
Da sind wir heute auch nicht alleine im Studio, sondern wir haben unseren lieben Kollegen Frank bei uns. Einige von euch werden den Frank schon aus einer vergangenen Folge kennen, nämlich vom Caravan Salon. Frank ist 'n YouTuber-Kollege und ja, das Thema Einbruch- und Diebstahlschutz am Wohnmobil wollten wir uns eigentlich schon lange mal wieder vorknöpfen und hatten das auch schon so 'n bisschen im Hinterkopf. Haben dann aber das immer vor uns hergeschoben und jetzt ist tatsächlich ein sehr aktuelles Ereignis eingetreten. Bei dem Frank wurde nämlich eingebrochen und wir wollen heute mal mit ihm drüber sprechen, so was so seine Erkenntnisse daraus waren. Also vorweg, es ist nichts Schlimmes passiert. Es geht auch nicht darum, euch jetzt hier Angst zu machen. Der Frank sitzt auch gerade in seinem Wohnmobil ganz, äh, friedlich und glücklich.
Ähm, es geht nur so 'n bisschen drum, ähm, zu gucken, was, was war da eigentlich los? Wie konnte das passieren? Ähm, was, äh, ja, was, was kann man vielleicht tun, damit euch das nicht trifft? Und ja, was werden wir jetzt auch vielleicht für Konsequenzen daraus ziehen? Frank, magst du dich einmal noch mal kurz den Leuten vorstellen, die dich vielleicht noch nicht kennen?
Ja, hallo Nele, hallo Sebastian, hallo liebe Hörerinnen und Hörer. Äh, ich bin Frank, komme aus München, bin so 'n Mittfuffziger und ich fange meine Videos immer an: „Hallo, ich bin Frank aus München und fahre einen großen Bürstner." So, äh, genau, ihr habt mich, äh, gerade so vorgestellt mit, äh, meinem YouTube-Kanal unter anderem Frank D Camping. Da findet ihr die ganze Geschichte en Detail und auch noch 'n Folgevideo auf die Reaktionen und, ähm, ja, ich, wir waren im Urlaub in Italien, ähm, und da ist mir das eben passiert und ich hab mir gedacht, vielleicht könnte, könnte der ein oder andere, die ein oder andere da auch 'n eigenen Erkenntnisgewinn erlangen, ob's beim eigenen Auto passt, ob die eigene Absicherung vielleicht doch Lücken aufweist und, ähm, vielleicht bringe ich 'n bisschen Licht ins Dunkel.
Und genau uns geht's vor allen Dingen auch darum, also wir können keinen Diebstahl verhindern oder auch keinen Einbruch verhindern. Wenn, wenn das passieren soll, wird das passieren. Aber ihr könnt oder wir alle werden ja, wenn nichts passiert, mit der Zeit 'n bisschen nachlässiger. Wir lassen die Dinge 'n bisschen mehr schleifen, ja. Also wer da sich wiedererkennt, wird, glaube ich, nicht alleine sein und uns geht's eigentlich darum, einfach nur noch mal für das Thema zu sensibilisieren, gar nicht euch Angst zu machen, ähm, weil Leben ist immer 'n bisschen Risiko. Kein sehr großes, aber 'n bisschen ist halt immer, je nachdem, was ihr macht und uns geht's einfach darum, dass ihr ab und zu mal einen Blick, äh, für die Sachen habt und einfach den Blick auch wieder 'n bisschen schärft. Und ja, wir lassen erst mal den Frank so 'n bisschen erzählen, wie's dazu eigentlich gekommen ist.
Ja, wie ich sagte, wir waren auf 'ner Italienrundreise und sind, ähm, so aus Mittelitalien dann Richtung von Perugia wollten wir durch die Emilia-Romagna nach Hause fahren und, äh, auf dem Weg an die Adriaküste, da liegt Rimini. Ähm, das hat ja nun schon so 'n gewissen Charme, das Rimini. Wir haben eigentlich da nie jetzt irgendwie vorgehabt, mal zu bleiben, aber haben gesagt, wir haben da 'n Campingplatz gefunden, haben also Rimini oder genauer gesagt Riccione angesteuert, kommen um die Ecke, Campingplatz, äh, stehen wir vor der, vor der Tür, steht dran: Chiuso, also geschlossen. Ah, okay, was machen wir? Ähm, die Orte sind zu dem Zeitpunkt, das war Mitte Oktober, schon ziemlich ausgestorben. Also da haben nur noch wenige Restaurants auf, 'n paar Geschäfte und wir sind dann die Straße rauf und runter den Strand und haben gesehen, da war 'n Spot, da standen mehrere Wohnmobile.
Wollten wir uns eigentlich dazustellen, war aber überall sandig und ich hab dann gesagt, vorne war 'ne Stichstraße mit 'm Strand gleich daneben, da stellen wir uns jetzt hin und dann gehen wir 'n bisschen an den Strand und fertig. Wir haben uns dann also dort aufgestellt, waren auch im Wasser, sind wieder, äh, zurück zur Decke, haben uns noch 'n bisschen, ähm, gesonnt und hatten das Auto im Blick. Ich bin dann noch mal zurück zum Auto, hab noch 'n bisschen was rausgekramt für den Strand und gegenüber, ähm, tauchte plötzlich ein Mann auf, kam mit 'm Auto daher, zündete sich 'ne Zigarette an. Da haben wir uns kurz gegrüßt. Ich war so im Wohnmobil zugange und stand da so und schaute immer rüber. So, und plötzlich sagte mein Bauch: „Ach, mach doch mal die Sicherungen zu."
Also ich hab Fenstersicherungen, dass man die Fenster – ich habe Rahmenfenster – dass man die nicht so leicht aufhebeln kann. Das ist 'ne Metallschiene. Ähm, die hab ich verschlossen, soweit es ging. Ich hab fast alle Fenster gesichert, bis auf eines, bis auf ein kleines Küchenfenster. Das hat so ungefähr, na ja, so maximal vierzig Zentimeter Breite und so fünfundzwanzig, dreißig Zentimeter Höhe. Da kann man eigentlich nur 'n Kind durchstecken. Da hab ich mir das damals gespart, weil diese Fenstersicherung war nicht ganz billig. Ich hab die Türketten für die Fahrer- und Beifahrertür eingehängt. Ich hatte eigentlich alle Elektronik, die wir so hatten, zwei MacBooks, 'ne Kamera und, und, und, hatte ich alles in den, ähm, Tresor in der Beifahrertür v-verschlossen und verstaut. Ähm, ich hab 'n Bodentresor, da hatte ich auch noch 'n paar Sachen drin und das war's eigentlich.
Ich hab die, ähm, Hekis oben im Dach geschlossen, bin dann raus aus dem Auto, hab das Auto verschlossen. Ich muss dazu sagen, wir haben auch 'ne Alarmanlage im Fahrzeug, allerdings nur einen Sensor an der Aufbautür. So, bin dann zurück. Alles gut. Wir haben noch uns noch weiter gesonnt. Wir sind wieder später zum Auto. Haben aufgesperrt, haben uns noch ein paar Sachen für 'n Sundowner genommen und sind zurück an den Strand. Dort stand eine, so 'ne Biergartengarnitur. Da haben wir unser Scrabble aufgebaut und unseren Sundowner genossen und so nach 20 Minuten ging plötzlich die Alarmanlage vom Auto los. Da war mir sofort klar: „Okay, da, jetzt ist es passiert." Ich bin sofort losgerannt. Also zwischen uns und dem Auto war zu dem Zeitpunkt dann ein größerer Busch, so dieses Auto immer nur so halb in, in Sicht hatte.
Ich bin losgespurtet, gleich noch mal zurück. Meine Frau hat mir den Schlüssel zugeworfen. Dann bin ich wieder zum Auto gespurtet. Also es waren höchstens zehn Sekunden, bis ich das Auto in Sicht hatte. Das stand da, verschlossen, hupte und niemand rannte weg. Keiner war zu sehen. Ich bin dann zum Auto gekommen, hab die Alarmanlage mit dem Schlüssel entschärft, schau nach innen rein und sehe, das Küchenlicht brennt und scheint mir in die Augen. Da war jemand drin. Der zweite Blick ging sofort an die Fahrerseite, ob 'ne Scheibe irgendwie zerdeppert wurde oder eingeschlagen wurde. Das war auch nicht der Fall. Ich bin dann ins Auto rein und hab dann gesehen, dass dieses kleine Küchenfenster 30 auf 40 offen stand. Ähm, die Gummidichtung, die umlaufende Gummidichtung war unten hochgebogen. Offenbar hat man also irgendwie mit 'ner Drahtschlinge es geschafft, unter diese Dichtung zu kommen, da reinzugehen und die Knäufe, diese Knebel, mit denen die Fenster gesichert sind, ohne Druckknopf zu öffnen und dann ist jemand in das Wohnmobil eingedrungen.
Ich vermute, 'n Kind. Äh, durchwühlt waren alle Schränke im, in der hinteren Seite. Ähm, es war, lag 'ne Tasche aufm, aufm Seitensitz, wo 'ne spiegellose Kamera nicht von besonders hohem Wert, aber die hatten Wert war. Die war noch da. Äh, ähm, wir haben einige Schlüssel verstreut gefunden aufm Tisch. Alles war durchwühlt und auch die Handtasche meiner Frau war durchwühlt, ähm, beziehungsweise ausgeleert, aber augenscheinlich fehlte auf den ersten Blick nichts. Meine Frau kam dann hinterher und sie hatte ihr Portemonnaie. Das ist so 'n, so 'n Bedienungsportemonnaie, so 'n großes, so 'n Ziegelstein. Damit kann man auch Leute zur Not erschlagen.
Also so 'n typisches Frauenportemonnaie, was voll mit Karten ist und so weiter. Ja, ich kenn ich.
Kann man auch übernachten drin. Ähm, das hatte sie gut versteckt und das war auch noch da. Und mein Portemonnaie hatte ich, äh, aus Unachtsamkeit, was aber nicht als Portemonnaie erkennbar ist, auch unter der Dachhutze liegen im Dunkeln. Das ist auch nicht entdeckt worden. Und mein, äh, Handy hatt ich sowieso dabei und wir guckten und guckten. Es fehlt nichts, es fehlt nichts. Ähm, sind dann die Sachen noch mal durchgegangen. Wo ist dein Handy? Das haben wir über Wo ist gesucht von Apple. Das war auch noch im Auto. Das ist 'n älteres iPhone 12 Mini. Das hat wohl auch kein, äh, Interesse geweckt. Und dann hat sich-- Also es war wirklich 'n Schock. Ich war wirklich aufgeregt. Ich hab gezittert, aber wir sind dann zu der Erkenntnis gekommen, es fehlt nichts. Es ist also, ähm, nichts weggekommen und es hat wohl zum Teil haben die Sicherungen gegriffen und zum Teil haben sie eben nicht gegriffen.
Und das war so die Erkenntnis, warum ich dann auch gleich die Kamera in die Hand genommen hab und hab eben 'ne Einleitung gedreht mit meinem völlig entstellten Gesicht. Also ich war noch wirklich fertig. Das wollte ich noch kurz aufnehmen, weil das für mich authentisch war. Mein Schrecken stand oder der Schrecken stand mir noch ins Gesicht geschrieben und ich hab dann das Video in den nächsten Tagen danach fertiggestellt und online gestellt. Ähm, ja.
Da erkennt man den Profi. Er wird grad ausgeraubt, aber auf jeden Fall hast du aufm Schirm gehabt, gleich mal das Video schnell die ersten Eindrücke festzuhalten.
Volle Influencer hier.
Ja, ich hab, hab auch gedacht: „Ist das jetzt, hab ich keine anderen Gedanken, als jetzt die Kamera in die Hand zu nehmen?" Doch, die hatte ich. Ähm, mir schoss aber sofort durch den Kopf, einige Sachen haben tatsächlich funktioniert, die ich mir von den Sicherungen eingebaut habe, ne. Zum Beispiel der, der Tresor in der Seitentür, 'n Stahltresor, wo alle Sachen drin waren, die mir hoch und heilig sind. Also Elektronik und eben unsere MacBooks. Wenn die weg gewesen wären, das ist erst mal fatal, ne.
Kennen wir alle, ja.
Genau. Und, ähm, es gibt so 'n paar Sachen, wo ich der Überzeugung war, das ist gut, das muss ich erzählen, das muss ich den Leuten erzählen, dass das geholfen hat und was auch nicht geholfen hat. Weil ich hab nämlich genau dieselben Erfahrungen aus anderen Videos gezogen. Ähm, andere-- Ich hab Videos a-angeschaut, wo Leute ausgeraubt wurden. Du hast Geschichten gelesen bei Facebook und so weiter. Und deswegen hatt ich diesen Gedanken, hab gedacht: „Ähm, egal, ich mach jetzt schnell diese Aufnahme." Das waren 15 Sekunden, länger nicht und, und fertig. Ja, und, äh, es gibt 'ne Menge, denk ich, wenn ich das noch erzähle, was jeder der Hörerinnen und Hörer oder auch der Zuschauer für sich mitnehmen kann, äh, wo er sagt: „Das hätte ich anders gemacht", oder: „Ach guck mal, das hat dann vielleicht doch geholfen", oder: „Wo war die Schwachstelle in der Kette?"
Und darüber wollte ich berichten und das würd ich jetzt auch ganz gerne hier noch mal tun.
Ich hab nur eine kurze Frage dazwischen: Hast du 'ne Idee, warum dann quasi nach dem Einbruch die Alarmanlage losging? Wollten die dann über die, über die Aufbautüren raus oder...?
Ja, das ist genau-- Das, das kann nur so sein, weil durch die Fahrertüren, Beifahrertüren, da waren die Ketten noch vorgehängt. Das sind so Ketten, die hängt man ein an 'nem Befestigungspunkt, wo die Getränkehalterungen waren und an den, äh, unteren Aufnahmepunkt an der B-Säule für den Gurt. Also die, die vorderen Türen kamen sie nicht raus und wenn man bei geschärfter Anla-Alarmanlage die Aufbautür öffnet, dann geht eben die Alarmanlage los.
Mhm. Okay.
Meine Theorie ist, dass ein Kind im Fahrzeug war, nur Bargeld gesucht hat. Ähm, das Kind hatte sogar den Ersatzschlüssel, der sich in der Handtasche meiner Frau befand, an dem Die Entschärfung für die Alarmanlage war auch die stille Entschärfung und der Tresorschlüssel. Das Kind konnte offensichtlich damit nichts anfangen. Also wir haben unheimlich Glück gehabt. Das war ein richtiger Schuss vor den Bug und deswegen will ich auch darüber erzählen. Ähm, und dann hats vermutlich entweder wollte es sowieso abhauen oder die Aufbautür geöffnet, um jemand Erwachsenen zu holen und dabei ist der Alarm losgegangen. Ich hab viel, also die meisten Kritiken kamen in der Gestalt: Wie kann man bloß sein Portemonnaie im Auto liegen lassen oder den Schlüssel oder die Handtasche?
Wir waren fünfzig Meter entfernt, vielleicht sogar noch weniger vierzig. Da denkst du nicht dran. Wir sind vorher, haben vorher da gelegen. Wir haben auch noch ein bisschen gedöst, hatten das Auto immer im Blick, aber nicht immer ständig hingeguckt. Wir müssen beobachtet worden sein, bin ich mir sicher. Die haben gesehen, die sehen uns nicht, sind eingestiegen und die haben genau die Schwachstelle erwischt. Ich habe ja ein großes Auto mit einem Queensbett hinten und einer, äh, Hecklounge. Da sind Riesenfenster. Wenn man die aufhebelt, da kommt ein Erwachsener bequem durch. Warum ist man da nicht durch? Meine Theorie ist zumindest die Fenstersicherung, also diese Schiene hat das verhindert. Die sind weitergegangen, haben geguckt. Ah, durch das kleine Fenster, das kennen wir schon. Da ist keine Schiene dran. Da heben wir unseren Junior durch.
So ist meine Theorie. Genau. Dann, äh, rein. Ja, und, ähm, das war also dann der, der Hergang und das war schon wirklich, das war, na ja, das war schon, war schon ein Schock. Also wir haben etwas länger gebraucht, das zu verdauen.
Was mir da jetzt einfällt, die-- ich entnehme aber deiner Erzählung, dass deine Alarmanlage nicht noch zusätzlich quasi den Innenraum überwacht-
Richtig
... sondern nur die Türe qua, die Türen per Kontakt überwacht.
Genau, das ist korrekt. Ich hab nämlich 'ne Einstellung zur Alarmanlage und somit kommen wir auch zu diesem, ja, zu dem Sinn, warum ich darüber erzählt habe. Jeder muss für sich selber entscheiden, was er an Sicherungen haben möchte. Und ich bin der Meinung, eine Alarmanlage heutzutage, also eine Innenraumüberwachung ist sowieso so eine Geschichte, kann auch Fehlalarme auslösen. Kennen wir vielleicht alle, aber ich stehe auf dem Standpunkt, eine Alarmanlage bringt mir nur was, wenn ich in der Nähe bin. Ich habe die auf der, an der Aufbautür damals verbauen lassen, weil ich die Funkschlüssel beim Ducato ersetzt habe durch diesen, ähm, von Thitronik. Da gibts eine Platine, die diese, ähm-
Diese Attacken, die Replay-Attacken dann verhindert, ne?
Richtig, die Replay-Attacken verhindert. Und der, die Werkstatt hat damals gesagt, äh, das kostet schon so viel, er wird noch zumindest noch mal noch einen Sensor verbauen. Ich sag, dann machen wir den auf d, an die Aufbautür, weil dann, wenn ich mal schlafe und es steigt jemand durch die Aufbautür ein, denn die Fenster sind ja gesichert bis auf eins. Also wenn jemand die Aufbautür öffnet und ich schlafe im Auto, dann werd ich wach. Ansonsten halte ich Alarmanlagen für überschätzt, denn wie verhalten wir uns heute, wenn irgendwo auf 'nem belebten Parkplatz eine Alarmanlage losgeht? Du guckst kurz hin, da rührt sich nix. Na, wieder ein Fehlalarm. Was ist denn das für einer? Ähm, ich stehe auf dem Standpunkt, dass wenn Alarmanlagen ausgelöst werden, die Diebe abwarten, bis die verstummt. Ich hab mich schlau gemacht. In Deutschland ist das gesetzlich vorgeschrieben. Nach hundertachtzig Sekunden musst die den Alarm einstellen, ähm, und dass das eigentlich heute kaum noch jemanden stört.
Deswegen habe ich darauf verzichtet, 'ne Innenraumüberwachung einzubauen und auch die Fensterkontakte einzubauen und bin sogar jetzt immer noch auf dem Standpunkt: Nee, mach ich immer noch nicht.
Ja, das wär jetzt meine Frage gewesen, ob sich an diesem Standpunkt jetzt für dich was geändert hat.
Nee, nee, da steh ich immer noch zu. Ähm, Sebastian?
Ja, aber wärs, wärs nicht quasi so-- Also d-das Argument mit wenn, wenn du nicht in der Nähe bist, ne, Alarmanlage, äh, äh, nicht nützlich verstehe ich. Das, da bin ich, da bin ich grundlegend bei dir. Wobei ich immer einräumen würde, du weißt ja nie, wer einbricht. Du weißt nicht, ist es ein absoluter Profi, der so abgebrüht ist, wie du das gerade sagst? Oder ist es, äh, äh, was weiß ich, Beschaffungskriminalität, ne? Oder beim Vorbeilaufen sozusagen 'ne Chance gesehen. Und dann ist ja quasi der Lärm durchaus vielleicht was, der gerade den Nicht-Profi abschrecken würde, ne.
Und, und auch je nachdem, wo so ein Fahrzeug steht, ne.
Ja.
Es gibt auch Gegenden, da guckt gar keiner. Wenn ich jetzt mal von Mexiko ausgehe, ähm, wenn da eine Autoalarmanlage losgeht, dann rollt jeder nur mit den Augen. Ähm, und hier im Wohngebiet würde man schon gucken bei uns auf dem Dorf. Also vielleicht auch, ähm, vielleicht auch so ein bisschen, ähm, ja, so 'ne differenzierte Sichtweise auf die Wirksamkeit von so 'nem Alarm.
Ja, äh, also ich möchte nicht ausschließen, dass sich meine Meinung irgendwann vielleicht doch noch mal ändert. Jetzt, ähm, noch zwei Sachen: Also es gibt zweier, zweierlei Arten von Diebe, glaube ich. Die Gelegenheitsdiebe, die ins Auto wollen und gucken, was drin ist oder die das Auto haben wollen. Und gegen die letzteren, wenn sie das Auto haben wollen, wirds wirklich schwer. Da muss man Technik einsetzen. Die rüste ich jetzt zum Beispiel nach. Ähm, Thitronik hat diesen ProFinder, mit dem man das Auto aus der Ferne abstalten kann, sobald er steht. Äh, das wird nachgerüstet und das kleine Fenster wird natürlich auch gesichert. Das Zweite ist, warum ich keine Fenstersensoren oder vielleicht noch ein oder zwei Fenstersensoren hier an den vorderen Fenstern verbaue, ist unser Lüftungsverhalten. Die Thitronik kann man mit offenem Fenster schärfen.
Mhm.
Dann gibt den speziellen Ton ab und wenn ich das Fenster in der Nacht, weils dann zu kalt wird, zumache, äh, dann dauert es, glaube ich, äh, 'ne Minute und dann ist die scharf. Und wenn ich das dann in der Nacht, weil mir dann zu warm wird, wieder aufmache, dann müsste ich sie erst entschärfen und da möchte ich gerne drumherum kommen. Das heißt, im Moment ist mir noch nicht nach Sensoren und, äh, ich will das aber nicht ausschließen, dass sich das in der Zukunft vielleicht doch mal ändert.
Da wär aber wahrscheinlich 'ne Lösung, zum Beispiel wenn es eine Alarmanlage gäbe, die quasi ein Vollschutz und einen Nachtschutz hat. Äh, das, das wär also, weil als Erstes ist mir auch das in den Kopf gekommen, ne. Dann wachst du nachts auf, es ist heiß, du reißt das Fenster auf und hast nicht dran gedacht, dass die Alarmanlage scharf ist und zack, hast du alle aufm Um..., aufm Stellplatz einmal wach gemacht. Aber vielleicht ist ja auch 'n Hersteller so schlau und hat sich das schon mal angeguckt und hat gesagt: „Alles klar, machen wir halt 'n Nachtmodus." Ob das sinnvoll ist, weiß ich nicht. Das hat wahrscheinlich auch wieder Nachteile. Aber so mit so Geschichten könnte man ja quasi dem ein wenig vorbeugen, dass man eben nachts sagt man: „Ja gut, Fensterkontakt nicht ganz so wichtig, da will ich die Tür haben."
Mhm.
Aber ich merk grad selber, wo ich's erzähle, da hat wahrscheinlich jeder seine eigene, äh, äh, sozusagen Wünsche, was er geschützt haben will und was nicht. Der eine nur das eine Fenster hinten beim Bett, der andere das Fenster vorne und dann wird's wahrscheinlich schon wieder schwierig für die Hersteller.
Mich würde mal interessieren, ähm, wie deine Frau dazu steht, ob sie das, äh, genauso sieht wie du oder ob sie jetzt vielleicht 'n erhöhtes Sicherheitsbedürfnis hat im Gegensatz zu dir.
Die Technik überlässt sie erst mal mir. Ähm, was bei meiner Frau jetzt mitschwingt und bei mir auch, ist die Skepsis, die gestiegen ist.
Mhm.
Wir waren-- Also wir haben natürlich, äh, an dem Abend dann sofort diese Stichstraße verlassen, sind auf 'n Campingplatz weiter entfernt gefahren, haben uns am Abend noch mal 'n Spricht Deutsch mit Gerhard Polt angeguckt. Der beste-
Oh, sehr guter Film.
Ja, weil wir ja auch in Italien waren und das Lachen hat uns-
Der spielt, glaub ich, auch in Rimini, ne?
Nee, auf der anderen Seite, auf tatsächlich auf der Mittelmeerseite.
Ah, okay.
Ja, äh, wusst ich auch nicht. Dachte auch immer in Rimini, aber und somit war der Abend also gesichert. Wir hatten dann noch, äh, 'ne Flasche Wein leer gemacht und haben gesagt: „Puh, Glück gehabt", ne. Ähm, zwei Tage später waren wir in der Nähe von Imola und, ähm, wollten einen Stellplatz beziehen, haben vorher noch mit unserer Tochter telefoniert und um uns herum mehrere Fahrzeuge mit vielen Jugendlichen. Da guck ich ganz anders hin und wir gucken uns an und sagen: „Oh, das will ich eigentlich gar nicht". Ja, ich möchte das eigentlich gar nicht. Ich möchte nicht jetzt jedem unterstellen, dass er was könnte. Das nächste ist, ich steh jetzt im Moment in Gelsenkirchen. Ich fahr morgen nach Düsseldorf. Da spielt, äh, der Fortuna gegen Schalke. Einige wissen das, ich bin ein Schalker. Ich, äh, möchte das Auto eigentlich an den Rhein stellen. Da gibt's 'n Stellplatz.
Jetzt denk ich schon wieder: „Oh, kannst du den abends da stehen lassen in der Nähe von der Altstadt." Aber ich muss mich davon mal langsam freimachen und es gibt keine 100-prozentige Sicherheit und, ähm, meine Frau wird 'n bisschen skeptischer. Ansonsten verlässt sie sich auf mich, dass ich das technisch so weit regele, was sich mit vertretbarem Aufwand erreichen lässt.
Ich kann es total nachvollziehen und es ist ja grade auch beim, beim Einbruch in Campingfahrzeug mit Sicherheit noch mal vom Gefühl her anders, als wenn dir 'n Auto geknackt wird, weil du ja darin lebst. Das ist 'n Einbruch auch in deine mobile Wohnung und jeder, der schon mal 'n Wohnungseinbruch hinter sich hat, weiß, wie scheiße man sich da fühlt, ähm, wenn fremde Menschen so in den, in der Intimsphäre quasi drin waren. Aber-
Den hatten wir auch schon hinter uns. 2009-
Hattet ihr auch schon?
Ja. Und das war auch 'n bisschen leichtsinnig. Das war 'n Mehrfamilien-, Zweifamilienhaus und wir hatten meistens den Schlüssel von außen stecken zur Wohnungstür. Das ging jahrelang gut, ne. Das war 15 Jahre ging das gut, ne. Und dann plötzlich, ja, äh, aber so ist das eben und, ähm, das war 'n richtig blödes Gefühl. Da ist auch nicht viel weggekommen. Ja, und du hast recht, das ist, äh, im Wohnmobil noch mal was anderes, weil wirklich die durch die Wäsche gehen, ne. Das ist nicht schön.
Also ich, ich kenn tatsächlich Leute, die und zwar nicht nur eine Person, sondern mehrere, die ihre Fahrzeuge danach verkauft haben, weil da ist auch mehr passiert als bei euch. Also in einem haben auch dann Menschen gewohnt für 'ne Zeit-
Oh
... ähm, bis die Polizei das Fahrzeug gefunden hat-
Ah
... paar Tage. Ähm, das ist natürlich dann noch mal 'ne ganz andere Ausgangssituation. Aber wir haben-- Wir saßen ja neulich Abend zusammen, ist ja kein Geheimnis. Und da haben wir uns ja auch so 'n bisschen übers Vertrauen ins Leben unterhalten und über dieses, dass man halt nicht in Angst leben möchte.
Mhm.
Und das ist, glaub ich, jetzt auch so 'n Punkt, wo man, wo man dran wachsen kann und auch sagen kann, okay, statistisch betrachtet ist es höchst unwahrscheinlich, dass mir das jetzt zweimal passiert. Aber das hast du jetzt schon 'n bisschen entschärft, nachdem euch auch schon die Wohnung eingebrochen ist.
Ich hab's hinter mir jetzt.
Du hast es jetzt wahrscheinlich wirklich hinter dir.
Vorsicht mit Statistik.
Ja, I know.
Und, ähm, ich hab mir auch, also ich rede auch ganz offen und ehrlich darüber. Ähm, ich hab einen Post angepinnt bei mir unterm Video, da, da sagt einer, wie man ein Video über seine eigene Dummheit machen kann. Ähm, ich sage, wenn ganz viele davon was lernen können, dann ist das Ziel erreicht. Dann hab ich kein Problem damit zu sagen: Ja, in Teilen war ich möglicherweise leichtgläubig. Ich würd jetzt nicht unbedingt sagen dumm, aber ich hab was in Kauf genommen sehenden Auges. Das ist ja alles 'ne Wahrscheinlichkeitsrechnung, ne. Wie wahrscheinlich ist es, dass die, die Diebe genau dann auch vielleicht 'n Kind dabei haben und dass sie das Fenster entdecken und das und, und, und. Jetzt ist es passiert und, äh, jeder möchte sich bitte seinen Reim darauf machen und sagen: „Nö, ich mach das nicht." Und 'ne ganze Menge haben geschrieben: „Okay, wir rüsten auch nach, haben wir schon eh gesehen, haben wir schon lange mit, äh, mit dem Gedanken gespielt und das war jetzt der Auslöser und holen wir uns."
Das ist natürlich nicht, ähm, äh, mein Ziel gewesen, jetzt irgendjemandem noch, ähm, Umsätze zu verschaffen, sondern einfach nur zu sagen: „Schau mal, das ist mir passiert. Du kannst davon lernen." Das ist von meinem Beruf auch so.
Also wir haben uns ja auch über den Kommentar unterhalten und über 'n paar andere. Ähm, ich seh da gar nicht, was das irgendwie mit Dummheit zu tun haben soll. Also noch nicht mal mit besonderem Leichtsinn, weil, äh, man hat ja, wenn man daneben sitzt quasi und das Fahrzeug sieht, hat man ja erst mal auch 'n gutes Gefühl und hat auch mal das Gefühl, okay, da traut sich auch keiner da ranzugehen, wenn die ganze F..., äh, also bei euch war's nicht die ganze Familie, war's, glaub ich, nur du mit deiner Frau. Aber wenn, wenn die Leute 50 oder 30 Meter daneben sitzen, da würd ich jetzt persönlich auch nicht auf die Idee kommen, dass da mal eben einer einsteigt. Ist was anderes, wenn man halt ganz weggeht und alles Mögliche drin liegen lässt.
Mhm.
Und ich glaub, niemand von uns Kann sich komplett davon freisprechen, irgendwelche wichtigen Sachen schon mal griffbereit irgendwo in 'nem Fahrzeug liegen, äh, haben zu lassen. Also der Halil, ähm, Halil, wenn du das hörst, weil du grade schneidest, du bist wahrscheinlich der Einzige, der niemals irgendwo was blöd rumliegen lässt, aber ich schon.
Und vermutlich passieren selbst dem Halil ab und zu Fehler, weil das einfach auch menschlich ist.
Sehr selten.
Weil, ne, letzten Endes, also ich kenne auch diese Kommentare, die dann, ähm, sagen: „Ja, ne, eigene Dummheit", oder bla und das weiß man doch und, und diese ganzen Geschichten. Da gibt's 'n schönen Spruch: Alles ist für jeden irgendwann neu. Es, ähm, ist vielleicht für manche unverständlich, aber es mag da draußen Menschen geben, die mit dem Wohnmobil unterwegs sind, die noch nicht einmal drüber nachgedacht haben, dass man einbrechen könnte in das Wohnmobil, dass es, dass es Menschen gibt, die so was tun. Und, äh, zumindest die würde man damit jetzt auf jeden Fall, äh, erreichen und ihnen quasi etwas zum Nachdenken mitgeben. Und letzten Endes, ne, wie ich auch vorhin schon gesagt habe, wir alle, wenn's, wenn's routiniert wird, ja, wenn du schon, schon 15 Jahre campst und, äh, 15 Jahre nix passiert ist – du hast ja grad so wunderschön gesagt mit deinem Schlüssel an der Wohnungstüre-
Ja.
Ähm, dann, dann diese Routine, die macht uns halt nachlässig. Unser Gehirn wird dann faul. Es macht dann das, äh, vollkommen automatisch. Und, ähm, von daher find ich's, glaub ich, ganz gut, auch einfach über selber gemachte Fehler zu berichten. Ja, ist 'n Fehler. Ist, ist so, aber daraus lernen wir ja zum einen selber und wenn andere gut zuhören und sich das mitnehmen, dann können sie auch was draus lernen. Deswegen find ich so 'ne Kommentare immer ein bisschen speziell, aber wahrscheinlich sind die schnell abgeschickt und man hat vergessen, dass man ja selber auch nicht, äh, unfehlbar ist.
Ja, und dann gibt's ja auf der anderen Seite auch die Menschen, die, wie soll ich sagen, ähm, die komplett infrage stellen, dass solche Dinge passieren. Also die dann sagen: „Ja, also können sie sich gar nicht vorstellen." Also bei ihnen ist noch nie irgendwas passiert. Und auch für, auch für die oder denen, äh, auch für die, die denen zuhören, ist es wichtig, auch solche Erfahrungsberichte mal zu bringen und zu sagen: „Ja, pass auf, bei mir ist es nicht 'ne Geschichte vom Cousin meiner, äh, Freundin ihrer Nachbarin, sondern ich hab das wirklich selber erlebt." Und deswegen haben wir dich ja auch eingeladen, damit du einfach mal so jetzt nicht mehr im ersten Schock, sondern wirklich so 'n bisschen mit Abstand auch darüber berichtest. Und, ähm, ich glaub, wir dürfen auch hier sagen, dass du, dass du Beru...
vom Beruf her Fluglotse bist. Das heißt, du hast 'nen Job, der ja auch sehr mit Sicherheit und Struktur zu tun hat. Also du, du bist ja jetzt auch nicht, ähm, sag jetzt mal, völlig unbeleckt, was diese Dinge angeht, so über, über Risiken nachzudenken, abzuwägen und so weiter.
Mhm. Ja, wir haben natürlich 'ne ziemlich geringe Fehlertoleranz in dem Job, aber Fehler passieren. Aber, ähm, meistens passieren Unglücke wegen Fehlerketten, die, äh, nicht durchbrochen wurden. Und wir haben bei uns 'ne Sicherheitsabteilung, die, wenn nicht Unfälle passieren, aber wenn Zwischenfälle passieren, wo zum Beispiel Staffelung, also Abstände zwischen Luftfahrzeugen unterschritten werden, aus welchem Grund auch immer, wird das aufgearbeitet, anonymisiert und, ähm, den Lotsen zur Verfügung gestellt. Liest er das durch. Teilweise gibt's sogar Briefings und jeder fragt sich: „Was hätte ich gemacht?" Ne? „Wie hätte ich mich verhalten vorher? Wie hätte ich mich vorher in der Situation verhalten? Wie hätte ich reagiert, als es so weit war?"
Und jeder macht sich seine Gedanken und zieht daraus seine Schlüsse und handelt dann im täglichen Betrieb wieder ganz anders.
Mhm.
Und genau deswegen, da kommen wir wieder zu dem Punkt: Warum hab ich die Kamera genommen, als mir noch der Schrecken im Gesicht stand? Irgendwo möglicherweise aus diesem, aus diesem, aus dieser Motivation auch heraus. Ich, ja, ich mache Fehler, ich hab Glück gehabt. Ich muss euch sagen, warum ich Glück gehabt hab. Schaut hin, überprüft selber. Lass dir vielleicht auch doch mal die Handtasche liegen im Auto, weil du 30 Meter daneben sitzt.
Mhm.
Hab auch schon von Fällen gelesen, die sitzen vorne vorm Auto vor der Markise und die, äh, die, die Fahrertür wird aufgemacht leise und da wird irgendwas rausgezogen, ne. Auf 'm Campingplatz passiert dir alles und jeder möge entsprechend seinen Erwartungen sein Auto absichern. Hab ich also 'ne-- Entschuldigung, eben noch das: Hab ich also 'ne Erwartung, dass ich sag: „Nee, mir passiert schon nix", ne, dann ist gut. Dann sicherst du nicht und der Nächste, der sagt: „Ja, könnt schon sein", weiß ich dann vielleicht 'n bisschen mehr dann.
Also wichtig ist ja auch noch zu sagen, es wird nie und das habt ihr ja beide auch schon, ähm, jetzt so 'n bisschen gestreift: Es wird nie eine solche Absicherung geben, dass so was überhaupt nicht passieren kann. Also weder 'n Einbruch noch 'n Fahrzeugdiebstahl. Und, ähm, von daher muss man eben auch für sich selbst abwägen: Was ist mir das Ganze wert, auch finanziell? Ähm, und man weiß ja auch, dass, dass je mehr man Dinge absichert, ähm, dass es nicht unbedingt immer zu mehr Seelenfrieden beiträgt, sondern dass man dann vielleicht auch anfängt, also das gibt's auch Untersuchungen dazu in puncto Waffenbesitz, dass viele Menschen, die sich Waffen zulegen, weil sie sich damit sicherer fühlen wollen, mit der Zeit halt unsicherer werden.
Und das kann natürlich, äh, also es, es muss nicht dazu führen, wenn ich jetzt mein Wohnmobil aufrüste und zu so 'ner kleinen Festung mache, muss nicht sein, dass ich mich danach dann hundertprozentig sicher und wohl damit fühle. Aber es kann zu mehr Seelenfrieden beitragen und dann, ähm, ist es ja eben auch, äh, ja 'ne Eigenabwägung zu sagen, ich investier da noch mal 'n bisschen Geld in bestimmte Punkte, die aus meiner Sicht sinnvoll sind.
Ja.
Das Gleiche gilt ja letzten Endes auch für Versicherungen. Also ich mein, wir Deutschen neigen ja dazu, möglichst alle Risiken zu versichern, so wir es irgendwie können. Bin ich persönlich kein Fan davon. Das, das aber soll hier gar nicht zur Debatte stehen, aber auch 'ne Versicherung kann euch ja 'n gewissen Seelenfrieden geben, ne. Also das heißt, wenn ihr eben den, den Inhalt eures Wohnmobils versichert habt, das Wohnmobil versichert habt, ähm, und mit dem Stress, den ihr dann erst mal habt, wenn was passiert, leben könnt, dann kann das ja auch ganz viel Seelenfrieden geben. Das ist zum Beispiel was, was ich gemacht habe, nachdem ich zum Beispiel in Mexiko Als wir 2019 in Mexiko waren, mein, mein Telefon quasi in der Bullitür kaputt gemacht habe. Äh, seitdem sind meine Telefone immer versichert, weil ich weiß, ich brauch die immer, weil da war, ne, da ist mein Ticket drauf, da sind meine Kreditkarten, da ist alles drauf.
Wenn das weg ist, steh ich erst mal da so. Ähm, und ich weiß, es ist versichert und ich weiß, wenn's kaputt ist, drei Tage später steht UPS auf der Türe und bringt mir, oder auf der Matte und bringt mir 'n neues, ne. Und das kann natürlich auch Seelenfrieden bringen, genauso wie 'ne Alarmanlage, genauso wie Sicherheitsmechanismen. Ähm, ich würde jetzt tatsächlich nämlich noch mal fragen wollen, ob du noch was zu den Türketten erzählen kannst, weil das ist nämlich auch 'n Thema. Also ich muss auch sagen, das Thema Diebstahl und Einbruch, damit haben wir uns so 'n bisschen mal kurz beschäftigt und haben gesagt: „Na ja, wir versichern unseren Kram und dann, wenn's passiert, ist das so", ne. Das ist alles, was uns, also vielleicht auch noch 'n bisschen dazu: Wir haben uns ja, als wir ins Wohnmobil gezogen sind, alle, die's nicht wissen, ich hab mit meiner Frau sechs Jahre im Wohnmobil gelebt. Wir sind in Europa rumgetourt und wir haben vorher wirklich unsere Wohnung komplett aufgelöst, alles weggeschmissen, verschenkt, ähm, und verkauft, was wir hatten.
Und in diesem Prozess haben wir uns sehr intensiv damit beschäftigt: Was ist eigentlich wichtig für uns? Das Einzige, was wirklich in unserer Wohnung wichtig war, das waren unsere Fotoalben. Und, ähm, vielleicht so zwei, drei persönliche Erinnerungsstücke und die liegen zu Hause bei meinen Eltern in der Wohnung. Ja, die sind nicht im Tresor, okay. Ähm, demzufolge ist nichts, was wir dabei hatten... Also klar wär's doof, wenn 'n MacBook weg ist, wenn die Kamera weg ist, wenn das weg ist. Aber nichts davon würde uns wirklich wehtun, weil das war versichert, ne. Das kann also auch Ruhe bringen und das Einzige, was wir ab und zu gemacht haben, ist tatsächlich auch, wir hatten 'n Spanngurt und den hab ich eben zwischen den beiden Türgriffen einfach, wenn, wenn wir wirklich mal die Situation hatten, dass wir lange nicht da waren, auch der Hund nicht im Wohnmobil war oder, oder-- Nee, eigentlich unsicher gefühlt haben wir uns nie, weil wenn wir uns unsicher gefühlt haben, haben wir da nicht gestanden.
So und dann haben wir ab und zu mal vielleicht nachts, wenn wir an 'nem wirklich, keine Ahnung, an irgend'nem Spot standen, wo trotzdem Angler und so weiter waren, haben wir halt einfach diese, diese, diesen Spanngurt reingemacht, damit man den auch von außen sieht. So und, und mehr haben wir nicht gemacht und wahrscheinlich unser 26 Jahre altes Wohnmobil hätte man easy, also an jedem, an jedem Fenster hätte man super einfach einbrechen können. Man kann die, die Schlösser aufpicken. Also es gibt unheimlich viel. So, jetzt hör ich auf zu reden, äh, und Tipps zu geben. W-was hast du für Türketten verbaut? Das würde mich jetzt noch und vielleicht auch dem einen oder anderen Hörer oder Hörerin interessieren.
Also, ge-genau diese, diese Spanngurte hatte ich auch am Anfang erst im Visier. Allerdings ist das erst mal, ähm, ein kleiner Aufwand. Wenn man den routiniert macht, kriegt man den sicherlich schnell hin. Wenn man allerdings vorne die Sitze gedreht hat, ähm, dann ist das auch wieder, dann muss man die auch wieder vorbeiziehen. Und wenn ich die Plissees vorhab, also dann, äh, in der Nacht, dann sieht man die auch nicht, wenn man von draußen drangeht. Die Türketten, die sind ungefähr so, ich würd mal sagen, so 20 bis 30 Zentimeter lang. Das sind so zehn bis zwölf Kettenglieder, recht dick, die ineinandergreifen. Auf der einen Seite ist 'n Karabiner, auf der anderen Seite ist wie so 'n, so 'n, so 'n Fangmaul. Und dieser Karabiner, der wird mittels eines kleinen Lochblechs, was man an die Tür schraubt, ähm, eingehängt und, äh, auf die, dieses, dieses, auf der anderen Seite dieses Maul, dieses Fangmaul, das wird eingehängt in die untere Aufnahme des Sicherheitsgurt an der B-Säule.
Also die B-Säule ist ja die zweite Säule am Fahrzeug und da, wo unten der Gurt hängt, da ist ja die Aufnahme und da wird das eingehängt. Und die Kette kann man, ähm, mit den Gliedern auch 'n Stück verkürzen. Also man kann den Karabiner da einhängen, dass die Kette genau so lang ist, dass man die Tür eigentlich nicht aufkriegt und 'ne Hand durchschieben kann. Und der Charme ist, das hab ich damals schon bei Mietmobilen gekauft, denn du kannst das rückstandsfrei wieder entfernen. Du brauchst wirklich nur von der Seitenverkleidung beim Ducato jetzt oder auch bei anderen Wagen. Es gibt so was auch für Kastenwagen hinten für die Hecktüre oder für die Schiebetüre. Da hab ich eine Schraube gelöst, hab das Lochblech dazwischen geführt, die Schraube wieder angezogen und dann konnte ich mittels des Karabiners die Kette einhängen, Tür schließen und von innen muss man dann halt das Fangmaul an die Aufnahme vom Gurt an der B-Säule hängen und dann ist die Tür nicht mehr zu öffnen.
Vielleicht mit viel Gewalt kriegt man das mit Sicherheit auf, aber das macht unheimlich Krach. Es macht viel kaputt und das, äh, diese Ketten hängen wir oft ein, wenn ich sage: „Boah, ich, hier ist irgendwie komisch. Ich will nicht, dass in der Nacht jemand die Tür aufreißt", dann mach ich die vor. Auf 'm Campingplatz eigentlich in der Regel nicht oder ich mach sie auf 'm Campingplatz rein, wenn wir vorne auf der Markisenseite sitzen und das Fahrzeug ist geöffnet und dann häng ich eine an der Fahrertür ein, dann hat, kann da hinten keiner einfach unbemerkt rein. Die Dinger kosten, ich glaub irgendwie 30, 40 Euro. Wir können gerne in, in eure Show-Notes könnt ich gerne 'n Link reinsetzen, wo man die bekommt. Und, ähm, das ist für mich eigentlich 'ne gute Investition.
Ja, man sieht's ja nicht von außen, hab ich auch schon gehört. Das heißt, ich hab's ja natürlich auch schon in Städten tagsüber drin gehabt. Wenn's dann einer probiert, dann probiert er's. Aber sagt euch Prickstop was? Prickstop. Also beim Ducato, ne, unter, auf der Fahrerseite unterhalb des Türschlosses mit 'nem Schraubenzieher reingestochen und dann aufgehebelt. Da hab ich auch die Stahlplatte da. Also eigentlich kommt man durch die vorderen Türen bei mir nicht mehr rein.
Ja, das ist, das ist ja auch völlig, völlig in Ordnung, wenn man's dann auch vielleicht nicht sieht, aber es ist halt wirklich 'n mechanischer Schutz, der auch vor Schwachstellen des Schlosses oder eben auch, dass jemand die Fernbedienung klont, einfach mechanisch schützt. Das, das find ich, also das fand ich auch immer so charmant an diesem Spanngurt. Wir konnten unsere Sitze nicht drehen, deswegen war das bei uns kein Thema. Der Hund musste sich da 'n bisschen immer arrangieren, aber ja, dem war das echt egal. Ähm, ja, schick uns da gerne oder pack uns gerne den Link noch mit dazu. Den würden wir in die Show-Notes packen. Ich denke durchaus, dass das interessant ist, weil das find ich sehr Charmant ist vielleicht nicht das richtige Wort, aber es fällt mir grade ein.
Eff-effizient find ich's vor allem.
Ja, und auch sehr effizient, weil du's halt auch wirklich wieder entfernen kannst.
Ja.
Ähm, und halt auch super einfach selber reinbauen kannst, ähm, und sieht und es ist eben auch praktischer als die, ähm, als die Spanngurt-Variante, das auf jeden Fall.
Ähm, wir sind jetzt vorhin so 'n bisschen schnell über das Thema Replay-Attacken drüber gegangen. Also du hattest ja gesagt, du hast dir, ähm, du hast dir andere Schlüssel machen lassen.
Ja, also diese Platine von dem Ducato Funkschlüssel, die ist seit, ich glaube, 2020 oder sogar schon '19 doch, äh, glaub ich, von Haus aus verschlüsselt. Davor war das nicht der Fall. Davor konntest du die einfach abfangen mit 'nem Scanner und, äh, reproduzieren.
Das sollen wir, glaub ich, kurz für die Hörer und Hörerinnen, äh, erklären, die jetzt nicht wissen, von was wir hier sprechen. Also eure, eure Fernbedienung arbeitet letzten Endes mit einem, also wenn ihr 'ne Fernbedienung habt am Schlüssel mit 'nem Funksignal. Ähm, das bedeutet, da ist 'n Empfänger in euerm Fahrzeug und, äh, da ist 'n Sender an euerm Schlüssel und, äh, die kommunizieren quasi miteinander und dann geht das Schloss eben auf oder zu. Das ganz vereinfacht ausgedrückt. Und wenn diese Kommunikation eben nicht verschlüsselt abläuft, dann kann die im Prinzip jeder mit 'nem Scanner mitloggen. Die gibt's für, äh, 20, 30 Euro im Internet zu bestellen. Da muss man jetzt keine große k-kriminelle Energie aufbringen, um die Dinger zu finden. Ähm, die gibt's auch relativ raffiniert, ähm, und damit kann man quasi, wenn man in der Nähe ist, also so 'n Schlüssel sendet ja nicht nur zum Fahrzeug, sondern der sendet ja rundherum in alle Richtungen, ja wie das mit Funkwellen eben so ist.
Und demzufolge muss man da nur im Empfängerreichweite sein und dann kann man quasi diesen Impuls, der da gesendet wird, mitschneiden und hat dann quasi einen eigenen Schlüssel oder einen, einen Fernbedienungs-Klon, wo man das aufmachen kann. So mit der Verschlüsselung, was Frank grade angesprochen hat, ist das nicht mehr ganz so einfach. Und, äh, sprich, wenn ihr 'n älteres Fahrzeug habt und 'ne Funkfernbedienung, kann das eben auch 'ne sinnvolle Geschichte sein. Die günstigere Variante ist einfach die Funkfernbedienung nicht zu benutzen. Ähm, das ist natürlich aber auch die unkomfortable, aber w-wer das Geld für so 'ne Erweiterung nicht ausgeben will, der kann halt auch seine Batterien da rausnehmen und ganz normal mechanisch schließen. Das funktioniert natürlich auch.
Richtig. Und, äh, tatsächlich hab ich bei den Mietmobilen dann oft in unsicheren Umgebungen die, äh, das Fahrerhaus dann per Schlüssel abge-abgeschlossen, so wie früher, also reinstecken, umdrehen. Und, äh, als ich dann das eigene 2020 gekauft hab, da war ich der Meinung, das ist noch nicht verschlüsselt. Offensichtlich, das hab ich jetzt erst festgestellt, ab 2019 schon. Ich weiß nicht, ob's nötig gewesen wäre oder nicht. Auf jeden Fall ist sie mit drin. Ich hab 'ne Alarmanlage mit 'nem Basisschutz und diese Replay-, ähm, Attacken-Sicherung und insofern fühl ich mich da auf der sicheren Seite, ja.
Jetzt, wenn wir grad schon am erklären sind, würd ich auch noch mal schnell das Brickstop-Thema ganz kurz, äh, für, für alle erklären. Also auch da gibt's im Ducato, ich weiß nicht genau bis zu welchem Jahr, 'ne Schwachstelle, dass, äh, wie's Frank schon gesagt hat, also es gibt 'ne Stelle unter dem Schloss, da, äh, äh, klopft man oder da steckt man sozusagen mit, mit Gewalt 'n Schraubenzieher rein und dann öffnet sich das Schloss. Und dafür gibt's 'n sogenannten so Brickstop-Systeme. Das heißt, da wird in die Türe quasi dort an der Stelle ein, ein Blech eingebaut, damit man eben genau das vermeidet, damit man da nicht mehr einfach mit 'nem, äh, Schraubenzieher quasi die Türe öffnen kann. Also das sind durchaus Geschichten. Verlinken wir auch einfach mal, wen das wirklich interessiert. Ähm, und dann stehen da auch die Informationen bei, welche Modelle das tatsächlich auch betrifft und, äh, welche Modelle man damit quasi schützen kann.
Mir wär nicht bekannt, dass das mittlerweile beim Ducato 8 geändert worden ist. Also ich glaube, dieselbe Mechanik ist da immer noch, davon hätt ich gelesen.
Okay.
Das stimmt.
Gut, dann, äh, ja, ist das auf jeden Fall noch mal 'n wertvoller Hinweis und wie gesagt, packen wir euch auch in die Shownotes. Könnt ihr euch angucken, wenn euch das, äh, quasi interessiert.
Mhm.
Was mich jetzt noch grade schnell interessieren würde, weil ich's vorhin angesprochen hatte: Habt ihr eigentlich 'ne Versicherung oder also, äh, sozusagen 'ne spezielle Ver-- Oder nein, ich stell die Frage anders: Welche Versicherung habt ihr rund um euer Campingfahrzeug?
Ähm, die ganz normale Haftpflicht, 'ne Vollkasko, also 'ne Kaskoversicherung und, ähm, ich hab das über die Hausratversicherung abgesichert. Ich hab allerdings, glaub ich, 'ne spezielle Hausratversicherung noch mal abgeschlossen über die Versicherung, wo ich mein Fahrzeug kaskoversichert habe. Damit erwischst du mich jetzt grade eben auf 'm falschen Fuß, aber auch da gibt's maßgeschneiderte Angebote, die, ähm, da noch mal drauf Rücksicht nehmen und den Hausrat ja auf die Besonderheiten des Wohnmobils einfach abstimmen.
Also es gibt vereinzelt Hausratversicherungen, ähm, bei der quasi bewegliche Immobilien sozusagen, also Fahrzeuge, Campingfahrzeuge, PKWs und so weiter mit drin sind. Das dürften aber die wenigsten sein. Also wenn ihr Lieben da draußen, ähm, euch dafür interessiert, dann fragt da mal zuerst bei eurer Haushalts-, äh, Hausratversicherung nach. Und wenn ihr, ähm, wenn ihr das da nicht mit drin habt und auch nicht erweiterbar mit drin habt, dann könnt ihr 'ne sogenannte Inhaltsversicherung abschließen. Da, die sind dann speziell für Campingfahrzeuge gedacht und da sind wir zum Beispiel versichert. Deswegen ist jetzt vielleicht 'n bisschen dumm, das so öffentlich zu sagen, aber wir haben wirklich keinen, keinen großartigen Einbruchschutz, weil wir halt auch nie wertvolle Sachen im Auto lassen.
Wir haben unser ganzes Equipment so minimiert, dass wir's mitnehmen können, egal wo wir hingehen. Ähm, ja und deswegen gibt's bei uns ehrlich gesagt gar nicht so viel zu holen. Ähm, und da ja das, was eben noch drin ist, ist über 'ne Inhaltsversicherung abgedeckt.
Mir fällt grad noch ein, dass das Thema mit dem Brickstop auch nicht nur den Ducato, sondern auch den, den Jumper und den Boxer, die ja-
Ja klar
... äh, gleiche Plattform haben, betrifft. Also das heißt, äh, nicht nur Ducato-Fahrer sind da im Unsicheren.
Äh, das noch schnell als Ergänzung.
Ja, wenn wir Ducato sagen, dann meinen wir das so wie Tempo, ne, für 'n Taschentuch.
Fast schon.
Genau. Also ich seh grade, ich hab auch bei der normalen Versicherung doch ich hab noch mal extra 'ne Versicherung abgeschlossen. Was ist versichert? Ist der mitgeführte Inhalt in Ihrem Wohnmobil. Dazu zählen alle Sachen im Fahrzeuginnenraum und die zur privaten Nutzung dienen wie beispielsweise Laptops, mobiles Navi, Reisegepäck, Wertsachen, Bargeld. Einbruch, Diebstahl ist versichert, Unfall, Brand, Explosion, Blitzschlag, Sturm und Hagel. Ja. Und, äh, vielleicht noch 'ne, 'nen Tipp in Zeiten von Cloud. Wenn ihr vor der Reise eure wichtigsten Dokumente, Reisepässe, Personalausweis, Führerschein irgendwas, ähm, abscannt, abfotografiert und dann habt ihr das irgendwo in der Cloud greifbar, ähm, dann ist das sicherlich von Vorteil, falls wirklich mal was wegkommt.
Muss ja auch nicht unbedingt das Wohnmobil geknackt werden. Wenn euch, äh, auf der, auf den Ramblas in Barcelona da was fortkommt, dann ist das auch sicherlich sehr hilfreich.
Oder man verliert einfach mal was. Das kann ja auch mal passieren.
Ja, genau. Oder man packt auch noch mal so 'n Notfuffi oder 'n Hunderter irgendwo versteckt zusammengefaltet, äh, ans Wohnmobil, sodass man noch vielleicht mal eben ein bisschen Bargeld in der Hand hätte.
Da auch noch ergänzend, wenn man zu zweit unterwegs ist, macht's sogar, also je weiter ihr weg seid, ne. In Deutschland ist das immer nicht ganz so schlimm, weil dann kann man meist noch irgendwie sich Hilfe holen und jemanden kontaktieren. Aber ich war ja grad in Thailand und wenn da natürlich, äh, den Portemonnaie geklaut wird, wo wirklich alles drin ist, dann ist das keine gute Idee. Deswegen ist es generell sinnvoll, auch vielleicht, wenn man Fernreisen macht, äh, auch mit dem Campingfahrzeug weiter weg ist, vielleicht 'ne zweite Geldkarte, Kreditkarte, Maestro oder wie das auch mittlerweile heißt, dabei hat und das auch aufteilt. Nicht alles, äh, quasi in einem Portemonnaie hat, sondern auf die beiden Partner verteilen oder, äh, eins, ähm, na ja, im Fahrzeug lassen, äh, oder mitnehmen. Also dass man einfach so 'n bisschen das Risiko streut, das ist da sicherlich auch noch 'ne schlaue Geschichte als Ergänzung zu dem, was du grade gesagt hast mit den Dokumenten in der Cloud.
Was auch in, in Ländern, ähm, mit viel Armut und vielleicht auch mit viel Kleinkriminalität 'ne ganz gute Lösung ist, ist, wenn man quasi die wichtigen Sachen und die größeren Scheine verdeckt am Körper trägt und im Portemonnaie halt eher so das Kleingeld, was man auch mal Leuten gibt, die am Straßenrand sitzen und betteln oder so. Dass man da dann nicht die Hunderter-Scheine jedes Mal, äh, aufblitzen lässt, sondern im Grunde halt dieses, ja, kleine Scheine und Münzen, die man halt mal so für schnelle Einkäufe braucht, die kann man griffbereit haben und sollte man auch. Und das andere wie Karten und so weiter, da haben wir so, so Bauchgurte für. Es ist wahnsinnig sexy, aber es ist sehr wirkungsvoll.
Was mir noch einfällt in Zeiten von Kreditkarten und Handys, äh, viele aktuelle Handys bieten das ja auch. Das heißt, glaub ich, Google Pay, ne, und dann Apple Pay gibt's, wo man, ähm, bis hin zur EC-Karte die Sachen im Handy hinterlegen lassen kann. Und klar, wenn so 'n Handy geklaut wird, ist es möglicherweise unsicher, aber es muss ja entsperrt werden mit 'nem Code oder mit 'ner Face ID oder sonst was. Das heißt, da ist auch noch mal wieder Backup. Aber so wie das der Sebastian sagte, streuen, das ist es eben.
Mhm.
Und in, in der Breite. Und, äh, um noch mal auf die technische Sache zurückzukommen: Ich, mein Ziel war immer, das Auto optisch auch für einen Gelegenheitsdieb unattraktiv zu machen. Der geht hin und sieht: Oh, Fenstersicherung. Oh, äh, die Prickstop. Hm. Ach, ich geh mal weiter. Da hinten steht noch eins. Ach guck mal, der hat gar nix. Und dann knack, dann geht er dahin. Das war so 80% meines Beweggrundes.
Und du hattest ja vorhin noch von, von Tresoren gesprochen.
Mhm.
Da würd ich auch gerne noch mal drauf zurückkommen. Wir haben mittlerweile keinen Tresor mehr, weil wir wie gesagt immer alles mitnehmen.
Mhm.
Aber das find ich auch 'ne ganz spannende Sache, gerade für, für, ähm, Portemonnaie, Laptop und so weiter. Was habt ihr da für Tresore? Also welche Marke?
Äh, falscher Fuß. Ich such gleich mal. Ähm-
Okay.
Aber ich hab darüber auch 'n Video gemacht. Ich hab die auf der Messe getroffen und wir haben 'ne Kooperation gemacht. Ich hatte einen von Bürstner mal bekommen in so 'ner, äh, im Rahmen, äh, einer Aktion beim Neukauf. Der war relativ klein, da passten so zwei, drei Portemonnaies und Handys rein. Und den haben die, das ist derselbe Hersteller, quasi zurückgenommen und ich hab dafür einen großen bekommen und da haben tatsächlich, da passen zwei Laptops rein, zwei iPads, äh, dieser Geldbeutel, dieser Frauengeldbeutel, wenn man drüber nachdenken kann, 'n Dreimannzelt, 'n Familienzelt und 'n kleiner Wohnwagen auch noch.
Sehr gut. Also das würde mich tatsächlich auch persönlich interessieren.
Ja. Auch da schrieb jemand: "Ja, kann man doch selber machen. Äh, wenn einfach 'n bisschen Alu biegen. Wer keine Bech, Blechbiegemaschine zu Hause hat, der holt dann Winkelprofile." Ja-
Ja, du kannst ja, ja-
Man kann alles-
Du kannst dir auch 'n Wohnmobil selber bauen, aber es gibt trotzdem Menschen, die sich eins kaufen, ne.
So ist es, ja genau.
Ich würde gerne noch... Oder Sebastian, hast du noch konkrete Fragen zum Equipment? Ich glaub, wir haben jetzt euer Equipment so weit, das aktuelle durch. Du hattest schon gesagt, ihr rüstet jetzt noch mal 'n bisschen auf. Sonst, ich wür-würde mich noch dafür interessieren, wie ihr vor Ort vorgegangen seid, nachdem ihr den Einbruch bemerkt habt und nachdem du dein Video gefilmt hast. Habt ihr dann die Polizei benachrichtigt oder wie war das?
Nee, wir haben kurz überlegt. Also ich hab wirklich da gedacht: So, jetzt ruf ich die Polizei. Was sag ich jetzt? Was sag ich? Also ich, ich mach's jetzt mal wirklich, ich spitz es jetzt mal zu. Mitte Oktober nach der Saison die italienische Polizei darüber zu informieren, dass unser Wohnmobil geknackt wurde. Es fehlt nichts, es ist nichts kaputt. Es ist auch nichts kaputt gegangen, außer 'n paar Kratzer vom Fuß steigen. Äh, den, das wollten wir uns abends um 18 Uhr oder um 17:30 Uhr nicht mehr antun. Da hab ich gesagt: "Was soll das?" Ne.
Versteh ich.
Ja. Also wir haben dann nichts gemacht, auch im Weiteren nicht und, äh, einfach nur Glück gehabt.
Das heißt auch das Fenster, was, ähm, aufgehebelt wurde, war nicht-
War nicht defekt. Ich hab einfach die Dichtung wieder reingedrückt und das Fenster schließt. Äh, ich hab ein paar Gradzer an der Außen, äh, außen an der, an der Außenwand.
Das heißt, es war also auch dann kein Versicherungsfall, weil wenn, weil wenn man's der Versicherung meldet, wird man ja wahrscheinlich 'n Polizeibericht brauchen.
Genau, nein, war kein Versicherungsfall. Also hätte irgendwas gefehlt, ja gut hätten die, ich hab hier so zwei zerbrochene alte iPads drin, so als externe Displays. Wenn da jetzt eins gefehlt hätte, hätte ich wahrscheinlich gesagt, keine Ahnung, glaub ich was, Spekulation. Nein, kein Versicherungsfall, keine Polizei.
Okay.
Ja, ist vielleicht noch 'n wichtiger Hinweis auch. Also wenn, wenn euch wirklich was kaputtgeht, was fehlt, dann ist es eine schlaue Idee, die Polizei zu rufen, auch wenn das vielleicht alles stressig ist. Aber, ähm, jede Versicherung wird im Normalfall ja tatsächlich 'n Polizeibericht oder was Ähnliches haben wollen, um einfach zu sehen, dass das alles passt. Ähm, und deswegen ist das generell 'ne gute Idee. Was natürlich so wie Frank's gemacht hat, wenn kein Schaden entstanden ist, dann ist das natürlich im eigenen Ermessen auch völlig in Ordnung, sich den Stress zu sparen. Wir wollen da nur noch mal drauf hinweisen-
Ja
... damit da niemand das falsch versteht und irgendwie mitnimmt. Alles klar, wenn 'n Einbruch ist, brauchen wir keine Polizei rufen, das passt schon alles. Nein, das ist so nicht richtig.
Genau.
Also-
Und ja, Sebastian, ich lass dir mal den Vortritt.
Ich wollte tatsächlich sagen, dass ich das, äh, ich hab jetzt hier noch meine Frageliste, die ich mir so hier währenddessen aufgeschrieben hatte, während Frank erzählt hat. Da sind eigentlich alle meine Fragen grade so zu, zu Sicherungen und, und Versicherungen quasi beantwortet worden. Deswegen würde ich quasi an dich mit deinen letzten Fragen übergeben.
Ich wollte nur noch mal gerne kurz zusammenfassen. Also du hattest gesagt, ihr werdet jetzt noch die Fenstersicherung nachrüsten für, ähm, das kleine Fenster.
Mhm.
Ähm, eventuell zusätzliche Sensoren?
Ähm, das hab ich gesagt, das schließ ich nicht aus. Erst mal nicht.
Noch nicht sicher.
Erst mal nicht. Ähm, dann kommt noch die, der, der, der Thitronic Pro Finder.
Mhm. Also das ist 'n Ortungssystem.
Genau.
Und meines Wissens 'n Ordnungs-, äh, Ordnungssystem. Gott, ich, ich häng noch zu sehr an meinem letzten Artikel, da ging's um Ordnungssysteme. Ähm, ist 'n Ortungssystem, bei dem man auch, ähm, Geo-Fences einrichten kann. Also Bereiche, in dem das Wohnmobil, in denen das Wohnmobil sich bewegen darf und wenn's darüber hinaus, also zum Beispiel ich hab mein Wohnmobil auf 'nem Überwinterungsstellplatz stehen und der muss das mal drei Meter hin- und herrangieren, damit 'n anderer rauskommt. Das ist in Ordnung, aber wenn das dann über die Grenze dieses Grundstücks hinaus bewegt wird, würdest du 'nen Alarm kriegen, ne?
Ja, ich denke, dass das, ähm, Thitronic bietet. Ich hab's noch nicht, das wird erst eingebaut in drei Wochen und ich muss, äh, mich erst mit der Konfiguration vertraut machen. Ich glaube aber, dass es das bietet. Ich habe allerdings auch zwei GPS-Tracker an Bord. Ähm, warum zwei? Den einen, der war auch damals aus der Bürstner-Aktion und, äh, den hatte ich schon immer verbaut. Und dann ist im Rahmen meiner Videos mal 'ne Firma auf mich zugekommen und hat gesagt: „Wir haben ja auch 'n neues Produkt, mit dem wir auf den Consumer-Markt gehen. Hättest du Interesse, den zu testen?" Das hatte ich. Darüber hab ich auch 'n Video gemacht und der bietet auch Geo-Fencing-
Mhm
... sodass man eben einen Bereich eingrenzen kann. Wenn sich das Auto da rausbewegt, kriegt man 'n Alarm. Allerdings auch teilweise sofort, teilweise aber auch erst nach der voreingestellten Alarmierungszeit. Wenn die einmal am Tag ist, dann kann's unter Umständen schon sehr lange dauern. Aber das ist wieder 'n ganz anderes Thema.
Okay, und das, das sind dann alle Konsequenzen, die du jetzt für den Moment erst mal aus diesem Erlebnis gezogen hast.
Der Pro Finder, die zusätzliche Sicherung, äh, fürs Heki oben noch 'ne Sicherung, weil ich gesehen hab, wie schnell man einsteigt. Ich brauch nur eins, weil das andere ist 'n Hubbett drunter und dies, das erhöhte, ja die erhöhte Vorsicht einfach, die-
Mhm
... die bisschen gestiegene Skepsis. Ja.
Würdest du jetzt im Nachhinein oder anders gefragt: Würdest du künftig, wenn du jetzt zu deinem Fahrzeug zurückkommst und du hast schon das Gefühl: „Hm, wär jetzt vielleicht schlau, hier die Ketten rüberzulegen und alles abzusichern." Würdest du dann nächstes Mal weiterfahren und das Fahrzeug woanders hinstellen? Oder sagst du: „Na ja..." Also ich bin nämlich 'n Riesen-Bauchgefühl-Fan, deswegen frag ich.
Mhm.
Ich finde, da hören wir als Menschen in, in so hoch entwickelten Industrienationen viel zu selten drauf.
Wenn sich die Chance bietet, würde ich weiterfahren. Wenn das allerdings 'n Spot ist, wo ich sage: „Da ist aber jetzt grad das Restaurant, wo ich essen gehe", ähm, oder „Da ist genau das, wo ich hinwollte", irgendwie so was in der Art und ich muss da stehen, dann würd ich's wahrscheinlich in Kauf nehmen und sagen, dann kommt wieder die Wahrscheinlichkeitsrechnung und die Statistik ins Spiel. Ich häng vor, ich mach alles sicher und, ähm, ich verlass mich darauf, dass das wirkt. Äh, bestes Beispiel sind zum Beispiel Einkaufszentren, ne, also große Einkaufszentren Spanien, Frankreich, Italien. Da verbringen wir ja auch mal locker zwei Stunden in so 'nem Hypermarché. Das sind da keine Supermärkte, das sind da Hypermärkte. Ähm, in der Regel mach ich das auch so, dass ich rauffahre, meine Frau vorschicke, die geht schon mal einkaufen und ich bleib erst mal beim Auto.
Dann sicher ich alles, dann komm ich 20 Minuten später nach. Dann geh ich allerdings nicht direkt rein in den Supermarkt. Ich geh paar Meter weg vom Auto, so 50 Meter, dass ich's irgendwo sehen kann, wo man mich auch nicht sieht. Schau, wie ist die Lage? Bleib da fünf bis zehn Minuten stehen und wenn sich nix rührt-
Ach, das machst du tatsächlich? Okay.
Ja, mach ich, ja. Wenn sich nix rührt, geh ich nach und spätestens im Laden, so nach 20, 25 Minuten werd ich wieder nervös und geh mal schnell draußen gucken.
Mhm.
Äh, eins hab ich vergessen. Eins hab ich vergessen aus den Konsequenzen: Ich hab, ähm, 'ne kleine Überwachungskamera jetzt im Auto. Die hatt ich nämlich auch schon in Italien in Rimini dabei. Aber als der Bauch sagte: „Mach mal die Fenstersicherung zu", willst du die Kamera einschalten. Ah, die hab ich schon lang nicht mehr konfiguriert. Da muss ich erst wieder... Ach nee, komm.
Mhm.
So, so ist das, ne, die Faulheit. So und jetzt hab ich die Überwachungskamera hier in meinem Auto positioniert, auch so, dass man sie nicht direkt sieht und die häng ich dann ein und die reagiert auf Bewegungen. Das kostet 'n bisschen was im Jahr, ähm, ist es mir aber mittlerweile wert. Ist, glaub ich, 30 Euro und fertig, äh. So. Das heißt, abhängig von der Lage schau ich dann öfter mal nach dem Auto. Das hab ich aber vorher auch schon gemacht, weil meinen Eltern haben sie, äh, in den 80ern mal den vollgepackten Wagen geknackt, als sie noch schnell eingekauft haben und da sind genau diese Sachen weggekommen: Fotos, ne. Also Filme, Filme und einfach weg, ne. Das war natürlich bitter.
Also ich muss sagen, das ist auch 'n Grund, warum wir weder im Auto noch im Wohnwagen gerne unseren Hund lassen, weil das wär mein absoluter Albtraum, dass jemand die Kiste knackt und entweder der Hund rennt raus und läuft weg in Panik oder dem passiert irgendwas oder die nehmen den mit. Würde jetzt Steffi und Sebastian mit ihren Hunden wahrscheinlich nicht passieren, dass sich die einer unter 'n Arm klemmt. Mit wie viel Kilo haben die? 45?
45, 50.
Ja, aber bei unserer Maus ist es natürlich 'n bisschen anders. Deswegen ist es bei uns sowieso normalerweise so, dass einer, wenn wir einkaufen gehen oder Ähnliches und den Wohnwagen dabei haben, ist eh immer einer am Fahrzeug auch wegen Hund. Ähm, aber ich, aber ich find deine Lösung eigentlich ganz clever, dass man mal so sich so 'n bisschen entfernt und aus der Ferne beobachtet, ob sich was tut rund ums Fahrzeug. Ist natürlich auch keine hundertprozentige Garantie, aber zumindest, äh, ich sag jetzt mal, wenn sich schnell was tut. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, muss ich sagen.
Ja, dann hast du jetzt was gelernt. Das ist doch-
Hab ich jetzt was zu tun.
Und, äh, mit dem Hund, das waren auch viele, auch, äh, viele Reaktionen haben gesagt: „Ja, wir haben 'nen Hund da drin." Ja, ja, aber den lässt du bei 35 Grad auch nicht im Wohnmobil, ne, und gehst dann baden.
Ja, und, und ich hätt auch wirklich die Sorge, dass dem Hund was passiert. Weil du weißt ja auch nicht, ähm, wenn jemand, der ins Fahrzeug einsteigt, angegriffen wird, egal ob von, von dir als Mensch oder von 'nem Hund, wie der reagiert.
Mhm.
Und es gibt ja auch, also es gibt sicherlich Diebe, die sich davon sehr schnell absch-abschrecken lassen. Es gibt aber auch durchaus brutalere Kandidaten vielleicht. Und das, da wär mir dann, ähm, die Gefahr zu groß, dass, dass da irgendwas mit meinem Hund wäre. Wie gesagt, wenn da, wenn da zwei Herdenschutzhunde drin sitzen und einmal tief grollen, dann glaub ich, ist die Gefahr eher gering, dass da einer reingeht. Also ich würde ich, obwohl ich die kenne, würde ich nicht in euer Fahrzeug gehen, sag ich mal so.
Die haben vor allen Dingen so wunderbar durch den Doppelboden hatten die quasi ihre Kopfhöhe war die Kopfhöhe eines erwachsenen Menschen. Das heißt, die glotzen dir dann quasi direkt ins Gesicht und sagen: „Alter, wirklich?"
Sehr schön, ja.
Aber, äh, nichtsdestotrotz, ähm, also der Hund, d-das kann ich vielleicht auch dazu sagen: Bei uns war auch so 'n bisschen am Anfang, als wir, äh, angefangen haben mit freistehen, auch tatsächlich so 'n bisschen so ein unbestimmter Angstgedanke im Kopf, sag ich mal. Und der Hund, das hab ich gemerkt, der hat das zum Beispiel völlig, völlig ausgemerzt. Nicht unbedingt, wenn der mit war, also das Wohnmobil alleine irgendwo stand, aber, ähm, das hat tatsächlich für mich noch mal 'ne ganze Ecke Sicherheit gebracht. Und, aber wie gesagt, wenn's, wenn's heiß draußen ist, lässt du natürlich den Hund nicht irgendwie stundenlang im Wohnmobil. Das ist also auch, äh, nur eine in gewissen Situationen eine, eine sichere Komponente und du weißt ja auch nicht, was mit dem Hund passiert. Denn, ähm, er wird's wahrscheinlich verteidigen, aber wissen tus es auch nicht. Deswegen dem Hund jetzt sozusagen dann den Job geben, ist auch nicht unbedingt das Fairste, was man sozusagen machen kann.
Mhm. Genau.
Ja, das war sehr interessant. Ich hab jetzt auch keine Fragen mehr. Ich hab gerade noch mal kurz auf die Liste geguckt.
Ja, wir sind ja auch zeitlich schon wieder bisschen über unserem-
Oh ja, ich seh's.
Unserem Plan. Deswegen würd ich sagen, ähm, das war auf jeden Fall sehr spannend. Das hilft euch da draußen das eine oder andere Mal noch mal vielleicht die Routine ein bisschen zu durchbrechen. Also ich hab auch grade so im Hinterkopf dran gedacht, dass mein, mein Portemonnaie, also jetzt in Thailand unterwegs war, hatte ich tatsächlich auch nur mal Bargeld, äh, in den Hosentaschen. In der einen Seite die kleineren Scheine, grade auch weil du auf 'm Markt ja auch nicht unbedingt immer zeigen willst, wie viel Geld du dabei hast, weil das beim Verhandeln natürlich viel schlauer ist, wenn du sagst: „Ey, ich hab nur noch 200 Baht", ähm, und gar kein Portemonnaie auch dabei hatte die ganzen drei Wochen. Das, das war 'n sehr spannendes Gefühl, aber es lag halt offen in meinem Zimmer, wo auch nur hätte jemand, äh, quasi einbrechen müssen. Also auch da hat's mir noch mal geholfen. Beim nächsten Mal versteck ich das vielleicht 'n bisschen schlauer.
Ähm, ja, ich hoffe, ihr konntet 'n Impuls für euch mitnehmen und wenn es nur ist: Nö, macht ihr alles, alles safe, dann ist das auch völlig in Ordnung. Wir packen noch mal die angesprochenen Dinge, die Frank, äh, so verbaut hat und ihm geholfen haben, in die Show Notes rein.
Ja, und folg, folg dem Frank auch gerne auf YouTube. Da gibt's immer viel Interessantes zu sehen.
Genau, wir verlinken auch die, das Video und das, äh, äh, Reaction-Video quasi für euch. Da könnt ihr euch, wenn ihr Interesse habt, das natürlich auch noch mal angucken und dann habt ihr auch gleich seinen Kanal und könnt da 'n bisschen rumstöbern. Ansonsten, wenn ihr noch Gedanken dazu habt, äh, wenn ihr Fragen an uns, an Frank zu dem Thema habt, wenn ihr Themenwünsche habt, dann schreibt uns 'ne E-Mail an podcast@camperstyle.de oder nutzt einfach den WhatsApp-Link, den wir in den Show Notes, äh, immer mit reinpacken. Da könnt ihr uns 'ne Sprachnachricht schicken oder 'ne Nachricht schicken. Wir werden auch in den nächsten ein, zwei Wochen endlich mal wieder 'ne lange, äh, Folge veröffentlichen mit euerm Hörer- und Hörerinnen-Feedback. Und wenn ihr generell so 'n bisschen auf 'm Laufenden bleiben wollt, was bei Camper Style passiert, wir haben jetzt auch einen WhatsApp-Kanal. Wenn das 'n, äh, Kanal, der für euch spannend ist, ist, dann findet ihr den Link auch in den Show Notes.
Ich Bedanke mich schon mal bei Frank und bei dir, Nele. Ich verabschiede mich schon mal und übergebe das Wort an Nele.
Ich, ähm, hätte nur die Bitte, wenn euch da draußen auch schon mal was Ähnliches passiert ist, dann schickt uns natürlich auch gerne 'ne Nachricht. Wir sind da immer interessiert auch an, an solchen Erfahrungsberichten, ob ihr euch da in dem wiedererkannt habt, was, äh, der Frank so erzählt hat oder wie ihr vielleicht auch selber eure Fahrzeuge mit Diebstahlschutz ausgerüstet habt. All diese Geschichten, die sind immer ganz spannend für uns, weil wir uns da ja auch immer viel mitnehmen können. Ansonsten ja, wie gesagt, folgt uns gerne auf den verschiedenen Kanälen, folgt gerne dem Frank und der Frank hat das allerletzte Wort.
Danke schön. Wenn ihr bis jetzt an den Geräten noch verblieben seid, dann kann es sein, dass ihr vielleicht den Kopf schüttelt und sagt: „Ja, so was, das wär mir nicht passiert", dann ist gut. Dann habt ihr aber für euch auch 'n Haken dran gemacht, wo ihr sagt: „Ich bin vorbereitet, mir passiert das nicht." Das ist auch 'n Erkenntnisgewinn. Wenn ihr aber sagt: „Oh, ach guck mal, vielleicht doch. Ach guck mal, das ist ja gar nicht so teuer. Ach, lass uns das vielleicht da mal irgendwie drüber nachdenken", dann ist auch schön. Und wenn nicht, wenn das so ist, dann hab ich auch 'n Stück weit mein Ziel erreicht und dann freu ich mich, dass wir vielleicht alle 'n bisschen weniger Angst vor irgendwelchen Haderlumpen, Tagesdieben, sonst was haben müssen und einfach mit 'nem schöneren Gefühl in die nächste Saison oder auch ins Wintercamping fahren.
Und ich hoffe, dass es euch gut geht und, äh, ihr unfallfrei immer wieder nach Hause kommt und dass bei euch nicht eingebrochen wird. Von daher, ich schließe meine Videos immer mit den Worten: Macht's gut. Ciao, servus, der Frank.