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Euer Feedback (Teil I)

Episode 444 · 00:33:34

In dieser Kaffeepause öffnen Nele und Sebastian die Feedback-Mailbox – und die ist prall gefüllt. Von bewegenden Hörerinnen-Geschichten über hitzige Debatten rund ums E-Auto bis hin zu ehrlichen Einblicken hinter die Kulissen des Podcasts: Diese Folge ist ein bunter Mix aus Community-Stimmen, persönlichen Updates und dem ein oder anderen Schmunzler.


Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Alleinreisende Frauen Ü60: Hörerin Ilse hat sich gemeldet – seit zehn Jahren leidenschaftliche Camperin, schon viele Länder mit Hund erkundet und möglicherweise bald zu Gast vorm Mikrofon. Außerdem: Eine baldige Folge mit Marlies ist in Planung.

  2. Update von Martina: Die Hörerin aus der Narkosegas-Folge hat sich zurückgemeldet – ihr Wohnwagen „Elsbeth" ist inzwischen ihr neues Zuhause geworden, und Nele liest einen besonders schönen Abschnitt aus ihrer Mail vor.

  3. Feedback zur Rubrik „Köpfe der Branche": Ein Hörer wünscht sich mehr kritische Fragen zu Schwachstellen von Produkten und Dienstleistungen – und schlägt vor, Community-Fragen vorab über Social Media zu sammeln.

  4. Budget-Camping: Ein Hörer teilt seinen Tipp: Mit Zelt für 30 Euro von eBay und Fahrrad losfahren – auch mit Kind im Fahrradanhänger. Dazu eine ehrliche Kosten-Nutzen-Rechnung gegenüber eigenem Wohnmobil oder Wohnwagen.

  5. Werbung im Podcast: Hörer Holger schwärmt vom seinem neuen multifunktionalen Camping-Kocher und Neles „polyamore" Grill-Kocher-Sammlung wächst weiter – plus ein neues, noch geheimes Gerät wurde auf der Messe als Sneak Preview gesichtet. Außerdem: Warum manchmal bis zu vier Minuten Werbung vor dem eigentlichen Podcast läuft und was Nele und Sebastian dagegen (nicht) tun können.

  6. Norwegen-Insidertipps: Die lang versprochenen Shownotes zur Norwegen-Folge mit Jenny und Lukas sind endlich vollständig – alle Campingplätze sind jetzt verlinkt, und überraschend viele Hörer:innen haben den Lieblingsplatz der Gäste bereits besucht.

  7. E-Auto und Camping – zwei Hörerstimmen: Andreas teilt seine Alltagserfahrungen mit fünf Jahren Elektromobilität (E-Golf → Dacia Spring → Skoda Elroq) und Photovoltaik auf dem Dach. Jürgen hingegen schildert, warum 16 Ladestopps mit Volvo C40 und 1.500-Kilo-Wohnwagen auf dem Weg nach Spanien ihn letztlich zum Umdenken gebracht haben – heute: Hochdachkombi und Miethütte.

Jetzt bist du dran!

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zur Camper Style Kaffeepause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute haben wir euer Feedback im Gepäck.

Da ist seit Ende Juli, wo wir die letzte Feedback-Folge hatten, auch wieder sehr, sehr viel zusammengekommen und sorry an alle, denen wir noch nicht, ähm, irgendwie geantwortet haben, auch wenn's vielleicht manchmal konkrete Fragen waren, sind wir einfach nicht dazu gekommen bisher. Aber heute gibt's auf jeden Fall Antworten von uns. Und ja, ich würd sagen, wir starten direkt rein, damit wir keine Zeit verlieren. Es wird auch mit Sicherheit mindestens noch ein bis zwei weitere Feedback-Folgen geben in den nächsten Wochen, weil einfach schon wieder wahnsinnig viel zusammengekommen ist. Vielen lieben Dank dafür. Und jetzt geht's los mit den alleinreisenden Frauen Ü60. Das ist 'n Thema, was uns immer noch beschäftigt, wo ich auch mittlerweile Kontakt mit zwei Damen hatte. Es wird jetzt auch bald 'ne Folge dazu schon mal geben. Da sind wir gerade in der Terminfindung mit der lieben Marlies. Und dann hatte sich auch noch die Ilse bei uns gemeldet. Ähm, die Ilse schreibt, sie ist vor circa anderthalb Jahren auf unseren Podcast gestoßen und sie konnte, obwohl sie schon zehn Jahre leidenschaftliche Camperin ist, immer wieder tolle Anregungen mitnehmen und auch erfolgreich umsetzen. Sie schreibt: „Begeistert hab ich sämtliche alten Folgen nachgehört und konnte im Zeitraffer beobachtet, beobachten, wie ihr immer souveräner und professioneller wurdet." Vielen lieben Dank, das freut uns sehr. Ähm, ich lass mal so 'n bisschen die privaten Details weg, weil ich jetzt nicht weiß, ob die Mail zum Vorlesen gedacht war. Sie schreibt ja auf jeden Fall so über ihre Reiseerfahrungen, auch ganz viele Länder schon erkundet mit Hund. Und, ähm, Ilse schreibt, dass sie es sich gut vorstellen könnte, auch mal vor 'm Mikrofon zu sprechen. Und liebe Ilse, da mir deine Mail im Vorfeld zur ganzen Caravan-Messe-Vorbereitung und so weiter durchgegangen ist, ähm, würd ich mich noch mal gesondert bei dir melden, dass wir vielleicht noch mal 'n Termin vereinbaren und dann miteinander sprechen.

Ja. Dann, genau und du kannst ja dann auch noch mal, äh, Rückmeldung geben, ob wir den Rest auch noch vorlesen dürfen. Du hast auch noch 'ne Webseite von dir mitgeschickt, aber das wollen wir jetzt erst mal aus Datenschutzgründen nicht machen. Dann mach ich mal weiter, äh, 'ne Nachricht, die uns per WhatsApp erreicht hat. Ähm: „Hallo, Camper Style-Team. Auch ich finde die, k-, die Serie Köpfe der Branche sehr spannend, würde mir aber wünschen, dass es nicht zu Werbesendungen verkommt. Natürlich habt ihr nicht die Kapazität für einen Faktencheck während des Interviews oder vor der Ausstrahlung. Aber auch kritische Fragen würd ich mir wünschen zu den typischen Schwachstellen der Produkte oder Dienstleistungen dieser Firma. Wenn die Interviewpartner sich auf diese Fragen vorbereiten können, sind sie vielleicht sogar froh, bestimmte in Social Media häufig geäußerte Kritikpunkte erklären oder richtigstellen zu können. Mir geht es häufig so, wenn ich mich über schlechte Details oder unpraktische Lösungen ärgere, dass ich mich frage, ob in dem Unternehmen niemand wirklich campt oder das Produkt mal richtig im Alltag testet. In Klammern: Bei Fahrzeugen zum Beispiel, wirk-, ob jemand wirklich drinnen kocht oder duscht. Vielleicht wär's weniger ärgerlich, wenn man Hintergründe versteht oder weiß, dass an dem Problem gearbeitet wird, äh, für das Nachfolgemodell. Vielleicht wär es auch eine Idee, über Social Media Fragen aus der Community an der, äh, an den übernächsten Gast zu sammeln. Außerdem habt ihr nach Budget-Tipps gefragt. Der größte Kostenpunkt bleiben die Fahrzeuge. Als wir noch Studierende waren, sind wir einfach mit einem Zelt, in Klammern 30 Euro bei eBay, fast neu und Fahrrad losgefahren. Klammern wieder, Kind kann, kommt in den Fahrradanhänger. Das Ganze funktioniert natürlich auch mit einem gebrauchten Kleinwagen und Zelt und Schlafsäcken im Kofferraum, wenn diese Hörerinnen Strecken zur Familie zurücklegen möchte. Selbst wenn man auf Campingplätzen bei schlechtem Wetter Übernachtungshütten, Schlaffässer, Mietwohnungen, äh, Mietwohnwagen mieten, mietet, kommt man bei weniger Reisen im Jahr noch viel günstiger als, äh, mit 'nem eigenen Wohnmobil, Wohnwagen mit den Anschaffungskosten, Wartung, Reparatur, TÜV, Versicherung und so weiter zu, äh, finanzieren."

Ja, also das bezog sich ja auf ein Hörer-Feedback oder auf 'ne Anfrage von vor zwei, drei Monaten muss es schon her sein, wo's eben darum ging, ähm, dass wir mal 'ne Folge machen sollen zu Camping on a Budget. Und, ähm, da sind wir immer noch am Sammeln, weil wir da eben selber recht wenig Erfahrungen mitbringen. Und jetzt hattest du keinen Namen vorgelesen hier von, von dieser Nutzerin, diesem Nutzer. Aber vielleicht kannst du da noch mal nachhören, ob, äh, da vielleicht Interesse bestehen würde, mal zu uns ins virtuelle Studio zu kommen und mit uns über dieses Thema zu quatschen.

Ich guck mal grade schnell, ob ich an 'n Chat hier rankomme. Natürlich nicht. Ja, muss ich schauen. Das Thema WhatsApp, äh, ist, äh, hier so ein schwieriges Thema, weil ich grade das Telefon gewechselt habe und jetzt aber den Chat, Chat-

Sind die alten Nachrichten weg?

Es kann sein. Ich, eigentlich nicht, weil eigentlich hab ich hier Nachrichten bis 2023 rückwirkend, aber ich finde die jetzt grade nicht. Ich guck noch mal. Ei-, also ich lösche auch nix, aber, ähm, ich bearbeite das immer am Rechner und muss dann ja das Handy mit dem Rechner synchronisieren und dabei, äh, stellt sich WhatsApp manchmal an und manchmal sind dann Sachen weg. Ich guck mal, ob ich da noch irgendwie rankomme. Ansonsten mag, äh, der Mensch sich vielleicht auch einfach noch mal melden, wenn er oder sie das jetzt grade hören sollte.

Dann hatte sich auch schon vor längerer Zeit, auch Ende Juli war das, glaub ich, die liebe Martina bei uns gemeldet. Die kennt ihr aus der Folge mit den Narkosegasen und auch da kam die Mail an mich direkt und nicht über Podcast und deswegen Lese ich sie jetzt auch nicht im Ganzen vor. Sie ist auch sehr, sehr lang und sehr ausführlich. Auf jeden Fall, äh, hat Martina uns ein Update gegeben und das darf ich, glaub ich, auch so sagen. Sie hatte ja sich zu der Zeit, als wir erstmals in Kontakt waren, quasi ins, äh, Nomadenleben, ins, ins Leben auf Reisen so 'n bisschen aufgemacht. Und es freut mich zu lesen, dass zumindest zum großen Teil auch dieser Wunsch in Erfüllung gegangen ist. Also Martina hatte ja eine, äh, einen Wohnwagen sich geholt und jetzt ist es aber doch kein Reiseleben geworden, sondern ein, äh, zumindest teilstationäres Leben. Sie beschreibt es hier ganz wunderbar, so wie sie die Jahreszeiten auch erlebt hat, teilweise dann auch noch mal in die Komfortzone einer gemauerten Bleibe zurück musste, ähm, als es dann sehr kalt wurde. Aber auf jeden Fall ist ihr Wohnwagen, die, die Elsbeth, ähm, jetzt ihr neues Zuhause geworden und ich les daraus, dass Martina es sehr genießt. Also von hier aus ganz, ganz liebe Grüße. Auch du bekommst noch 'ne ausführliche Antwort von mir. Du hast ja wirklich so liebevoll das auch wieder geschrieben und, ähm, ich les mal das Ende von der Mail vor, weil das ist jetzt nicht mehr so ganz, äh, privat. Ähm, sie schreibt hier: „Ich höre wieder regelmäßig euren Podcast und von der ersten Minute ist mir eure Art wieder ganz vertraut. Es gibt diesen ursprünglich aus der Pädagogik stammenden Grundgedanken, der inzwischen als Redewendung für viele Ansinnen verwendet wird. Man soll die Menschen da abholen, wo sie stehen. Ihr beiden fügt hier noch ein weiteres Prinzip hinzu. Ihr besucht die Menschen dort, wo sie zu Hause sind. Mein Zuhause hat zwei große und ein kleines Rad und heißt Elsbeth." Ich stelle fest, dass es ein unerwartet langer Text geworden ist. Es hat aber doch auch sehr viel, ähm, es hat doch auch sehr viel Leben Platz in der Zeit, die so schnell vergeht. Viele liebe Grüße, Martina. Das ist doch 'n wunderschönes, äh, Schlusswort für, für so 'ne Mail. Und ja, wir schreiben uns wieder, Martina, ich hab dich nicht vergessen. Es ist nur sehr, sehr viel passiert, auch bei uns in der Zeit und ich muss noch 'n bisschen nacharbeiten.

Dann haben wir das nächste Feedback zu unserer Werbung. „Hallo Nele, hallo Sebastian. Ich amüsiere mich laufend, wenn ich eure aktuelle Werbung höre. Wie konntet ihr bei der Aufnahme nur so ernst bleiben?"

Das war die Kadak-Werbung, ne, die, ähm, mit meinem Fremdgehen.

Genau.

Okay.

„Nele, wenn ich dir einen Beziehungstipp geben darf, beende deine alte Beziehung und lass dich auf deinen neuen ein. Ich habe in den letzten Jahren auch viel rumprobiert und fand Kochergrills immer uncool. Bis vor zwei Jahren beim Caravan Salon der Kadax Two Cook, äh, drei Turbo FFD in mein Leben trat. Es war zwar keine Liebe auf den ersten Blick, aber mittlerweile habe ich seine Vorzüge kennengelernt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir uns je wieder trennen. Die Vielseitigkeit, Grillen, Braten, Kochen ist einzigartig. Die Brennerleistung erstklassig und vor allem ist er so was von pflegeleicht. Ich wünsche dir, dass dich dein Neuer genauso glücklich macht. Liebe Grüße, Holger."

Ganz süß. Vielen Dank, lieber Holger. Ja, ich bin mittlerweile polyamor unterwegs. Ähm, ich habe jetzt nämlich den Safari Chef immer noch, von dem kann ich mich einfach nicht trennen. Dann ist der Vancook an Bord. Dann hatten wir als Testprodukt auch noch den One Cook bekommen. Der ist auch sehr cool, obwohl mich da 'n bisschen stört, dass ich da immer noch, äh, die Gasflasche brauche und eben nicht mit Kartuschen arbeiten kann, weil das eben für 'n Campingbus nicht so praktikabel ist. Und ich kann dir schon mal verraten, ich darf noch nicht sagen, wer's wird, aber es wird in Kürze wahrscheinlich noch mal ein Neuer in mein Leben treten und der ist wirklich spektakulär. Also den werden wir euch zu gegebener Zeit dann auch noch mal vorstellen. Den durften wir jetzt schon vorab uns auf der Messe mal eingehender angucken als Sneak Preview sozusagen. Und, äh, da bin ich schon sehr, sehr aufgeregt. Also ich werde jetzt künftig drei bis vier Kerle an meiner Seite haben, also Kocher, Grills.

Kocher, Bräter, Griller.

Genau.

Ja, und wie wir so ernst bleiben können. Also es, gelegentlich müssen wir Aufnahmen wiederholen, äh, weil wir lachen, aber wir kriegen das meistens ganz gut hin und 'n bisschen Lachen ist ja auch okay. Also stellenweise lassen wir das auch drin und, äh, ja, Nele hat, glaub ich, immer viel Spaß dabei, die Werbung sich auszudenken.

Ja, ich liebe das.

Aus ihrer Feder. Und ja, äh, ja, wie gesagt, manchmal müssen wir ein, zwei, drei Aufnahmen machen, um das quasi sauber über die Bühne zu kriegen.

Das Lustige ist ja, dass ich dich ja meistens tatsächlich mit der Werbung überrasche, also dass du die vorher gar nicht kennst und dementsprechend dann halt auch wirklich irgendwie reagieren kannst. Und das würd ich auch gerne so beibehalten und umso schöner, dass es euch dann vielleicht auch 'n bisschen unterhält.

Ja, Werbung ist nun mal ein, ein Notwendiges, was wir brauchen, um Geld zu verdienen. Und wir haben Gott sei Dank ja Kunden, die auch grad diese, diese Ads, die wir selber einlesen, die da ja viel quasi mitgehen, was wir so ausprobieren, die manchen mehr, die manchen 'n bisschen weniger. Äh, umso mehr freut es uns, wenn wir euch natürlich damit auch noch 'n Lächeln, äh, entlocken können, wenn ihr die Werbung hört und ihr nicht absolut genervt seid. Es gibt auch gleich noch mal 'n anderes Feedback zur Werbung. Oh warte mal, das kann ich ja gleich mal noch schnell mit anhängen, weil's grade dazu passt. Ähm, da schreibt uns ein Namensvetter, der Sebastian: „Guten Morgen zusammen, kurzes Feedback zum Thema Werbung. Ich höre euren Podcast immer über Apple Podcast. Da kommt am Anfang Werbung von Apple und danach direkt noch, äh, eure Eingesprochene. Bedeutet, der eigentliche Podcast beginnt erst nach vier Minuten. Das ist schon recht ätzend. Vielleicht könnt ihr das noch etwas verbessern." Mhm, also generell einfach noch mal so 'n bisschen für euch zu erklären. Also wir haben zwei Arten von Werbung letzten Endes bei uns. Wir haben die, die wir selber einsprechen. Die finden eben entweder davor oder inmitten des Podcasts statt. Das kommt immer 'n bisschen drauf an, wie der Kunde das bucht. Ähm, und das sind eben auch Spots, die sind ein bisschen länger Und dann haben wir noch so, nennt sich programmatische Werbung, die wird quasi, ähm, eingespielt. Je nach Budget des Werbetreibenden sind das dann auch ganz unterschiedliche Werbetreibende. Also es kann irgendwie Shopify sein für Shops, das kann irgendwelche, äh, ganz unterschiedliche andere Werbung sein. Da haben wir auch keinen Einfluss drauf. Wir haben Themen gesperrt, die wir nicht wollen und auch, ähm, äh, Produkte gesperrt, die wir nicht wollen, aber ansonsten haben wir da keinen Einfluss drauf und die läuft eben m-mal davor und manchmal in der Mitte. Das sind auch meistens kürzere Spots und, äh, ganz selten kommt's eben noch dazu, dass noch irgend 'ne Plattform was mit ausliefert. Da haben wir auch leider keinen Einfluss drauf.

Also vielleicht noch ganz kurz zur Erklärung: Wenn wir 'ne eingesprochene Werbung, also, äh, eine, die wir selber sprechen, haben, dann schalten wir keine anderen Spots mehr in diesem Umfeld. Also wenn zum Beispiel unsere Eingesprochene vor der Folge kommt, dann haben wir nicht noch 'n anderen Spot, der von, von unserem Vermarkter kommt. Also das ist dann entweder, dass Apple eben oder Spotify oder wer auch immer da noch zusätzlich 'ne Werbung aufschaltet, die wir eben nicht, nicht, ähm, wegmachen können sozusagen.

Genau, wir haben-- Also ja, generell, also wir haben auch zum Beispiel diese Woche wieder 'n Termin mit unserem Vermarkter, wo wir einmal sprechen, was es so Neues gibt und, ähm, da gucken wir auch noch mal, ob wir bei solchen Sachen noch irgendwie Einfluss nehmen können. Erfahrungsgemäß eher nicht, aber das ist 'n Thema, was uns natürlich auch immer wieder beschäftigt, weil, ähm, wir wissen, dass Werbung auch nerven kann und grad wenn's natürlich so lang und vorm Podcast ist, bin ich da definitiv bei dir, ähm, und versuchen das quasi immer irgendwie bestmöglich für beide Seiten, also sowohl für uns als auch aber für euch, ähm, zu realisieren und deswegen auch danke für das Feedback und versteh ich voll und ganz, dass das ätzend ist. Und, ähm, wir können ja auch noch mal 'n bisschen drauf achten, wenn wir Pre-Roll Ads haben, also Werbung sozusagen, die davor kommt, die wir selber einsprechen, dass wir die dann vielleicht auch ein bisschen knapper sozusagen machen, aber das hängt halt auch immer vom Werbekunden ab, was der will. Ähm, und da haben wir nur dann den Einfluss drauf, dass wir auch sagen, wir verzichten drauf, was natürlich auch bei den wenigen Einnahmen, die wir mit dem Podcast, ähm, erzielen, äh, dann wirklich noch mal hart ist, äh, weil er halt doch schon viel Zeit auffrisst.

Ja, und vor allem ist es ja dann auch immer unterschiedlich, was die Plattformen machen, ne. Also es kann genauso passieren, dass 'ne Plattform zum Beispiel irgendwo am Ende oder in der Mitte noch 'ne Werbung reinballert, je nachdem. Ähm, und auch das haben wir halt nicht in der Hand, wenn das jetzt direkt von Apple, Spotify oder von, von wem auch immer kommt. Mmm, aber es ist auf jeden Fall gut, so was immer zu wissen, weil wir ja tatsächlich unsere eigenen Podcasts auch in aller Regel nicht anhören. Äh, weil wir haben ja schon, ne, hab ich ja schon öfter gesagt, wir sprechen ja schon und wir hören's eigentlich nur an, wenn wir mal irgendwas mit Ton checken müssen oder so. Und da kriegen wir das dann im Zweifel auch gar nicht mit. Ich hör's halt bei anderen Podcasts manchmal, aber da weiß man dann eben auch als Hörer nicht, woher die Werbung kommt.

Ja. Ja, und ich hör ganz selten mal, wenn ich im Auto unterwegs bin, dann hör ich ab und zu mal rein, um einfach auch mal so 'n, so 'n Check zu machen. Aber ja, wir hören unseren Podcast definitiv nicht großartig, weil's einfach auch keinen Sinn für uns so macht.

Dann kommen wir zum Thema Norwegentipps. Also wir hatten ja die wirklich sehr heiß begehrten oder hei..., sehr heiß begehrte Folge Norwegen-Insidertipps oder wie wir sie damals genannt hatten.

Mhm.

Und da haben wir ja ewig immer verbummelt, gemeinsam mit unseren Gästen endlich mal die Show-Notes zu pflegen, ähm, wo dann diese ganzen Campingplätze und Sehenswürdigkeiten und was wir da alles so versprochen hatten, was da alles rein sollte, hinterlegt hätten. Da bin ich jetzt sehr stolz darüber, dass wir da vor dem Caravan Salon noch Vollzug melden konnten. Ähm, ich hab auch den Leuten, die uns da immer sehr zahlreich geschrieben haben, um uns zu erinnern, den meisten Feedback gegeben. Nicht allen wahrscheinlich, weil ich mich auch nicht mehr erinnert hatt, wer das alles war. Aber wer sich dafür interessiert, also in der Norwegen-Folge, die wir auch noch mal in den Show-Notes verlinken, sind jetzt alle Campingplätze drin und wie ich gehört habe von unseren Gästen, haben auch schon sehr, sehr viele von euch diesen Platz tatsächlich besucht, was uns natürlich wahnsinnig freut, weil das, also diesen Platz, der, der so der Lieblingsplatz der Gäste war von Jenny und Lukas, ähm, und haben sich dort auch zu erkennen gegeben. Und das könnt ihr auch gerne immer machen, wenn ihr in unserem Podcast irgendwas hört, was euch gefällt und dann zum Beispiel, ähm, den Gast oder wen wir da auch immer empfohlen haben, auf 'nem Messestand besucht oder auf 'm Campingplatz oder wo auch immer, dass ihr dann auch sagt, dass ihr's bei uns gehört habt, weil das ist natürlich für uns auch schön und, und für die Gäste auch toll, wenn die dann sehen: Ja gut, das wird gehört und da, äh, folgen auch Leute den Empfehlungen.

Genau und Jenny und Lukas, die beiden, die da zu Gast waren, die sind ja genauso wie wir einfach, äh, ganz umtriebig und an 1.000 Stellen unterwegs und dann passiert es wie bei uns auch, dass immer mehr Mails reinkommen und Nachrichten und Anfragen reinkommen, als man bearbeiten kann. Das ist also, ich hab, äh, hatte, äh, ich glaub, letzte Woche auch 'n Feedback von 'nem Hörer bekommen, der uns 'ne Mail geschrieben hat und, äh, wir nicht geantwortet haben und dann hab ich geguckt, äh, wo die liegt und dabei ist mir auch wieder aufgefallen, dass allein mein Camper Style-Postfach halt 12.636 ungelesene Mails noch enthält. Und natürlich sind da auch Newsletter dabei, ne, also auch Sachen, die jetzt, die jetzt nicht unbedingt gelesen werden müssen, aber da sind sicherlich auch die eine oder andere Mail drin, die halt da einfach dann untergegangen ist, weil der Tag einfach nicht ausreicht, äh, immer sich um alles zu kümmern. Das ist nicht schön und das ist vor allen Dingen nicht schön, wenn man uns schreibt und keine Antwort bekommt. Das verstehen wir voll und ganz, aber wir kriegen es aktuell nicht anders gelöst. Wir arbeiten daran, auch uns da eigene KI-Agenten Zu, also auch die zu haben, die uns dabei helfen können, aber wir wollen das halt nicht mit den Modellen machen, äh, die dann in Amerika liegen und dann haben die eure Daten, weil's ja auch 'n Datenschutzthema.

Ja.

Sondern wir wollen das gerne mit unserem eigenen Server lösen, wo die Daten dann bei uns bleiben. Und solang das aber noch nicht so funktioniert, wie wir uns das vorstellen, müssen wir's halt von Hand machen und deswegen, äh-

Na ja, und wir wollen euch ja auch mit unseren eigenen Gedanken dann antworten, ne. Also die Agenten sollen ja in erster Linie dazu da sein, das zu sortieren, aber schreiben müssen wir ja dann trotzdem immer noch selber. Und tatsächlich ist es so, dass wir das eigentlich, ich würd sagen, fast alles oder alles lesen, wenn nicht wirklich mal was komplett durchgeht oder im Spam-Ordner landet. Aber wir schaffen's einfach dann manchmal nicht, uns hinzusetzen und dann wirklich auch noch mal Sachen rauszusuchen oder, oder halt dann wirklich auch so die Muße zu finden, euch auch entsprechend 'ne ausführliche Antwort zu schicken, wenn's 'ne ausführliche Frage war. Und deswegen schieben wir halt die Sachen immer so 'n bisschen vor uns her, weil halt auch das Tagesgeschäft, ähm, was wir neben dem Podcast noch haben, als Haupt-, auch Einnahmequelle, das muss ja auch weiterlaufen. Und, ähm, ja, also einfach Verständnis, die meisten Leute, die öfter mit uns in Kontakt sind, die wissen das ja auch schon, dass manchmal 'n bisschen dauert, aber irgendwann kommt ja immer 'ne Antwort.

Ja, in dem Falle war's aber tatsächlich zum Beispiel so, dass der Hörer nicht an podcast@camperstyle.de geschrieben hat, weil diese Mails landen automatisch nämlich in unserem Board, wo wir sozusagen dann auch jetzt grade die Feedbacks vorlesen, sondern er hat das an, äh, leser@ geschrieben. Dafür gibt es nicht so 'ne Automatisierung und, ähm, die ist dann halt einfach auch untergegangen und dann hat er noch mal neu geschrieben, ähm, da aber unser E-Mail-System erkannt hat, dass die zusammengehören, die Mails, wurde dieser Automatismus nicht noch mal gezündet. Und, ähm, so ist das halt einfach auch passiert. Also auch da sind bei uns noch nicht alle, alle sozusagen Prozesse perfekt, äh, Digi oder so, dass sie auch automatisiert zumindest die Sachen irgendwo hinpacken. Und, ähm, aber da bin ich guter Dinge, dass wir das bis Ende des Jahres auch noch verbessern können, die Möglichkeit. Und ansonsten, wenn ihr was Dringendes habt und wir nicht antworten, dann nervt uns einfach noch mal, fragt noch mal nach. Ähm, dann spätestens haben wir's aufm Schirm. Ähm, das tut uns wirklich leid, aber wir können, also wir können das auch nur so weit ändern, als dass wir dran arbeiten. Und, äh-

Ja, wir sind halt auch 'n kleines Team, ne. Das muss man halt auch wissen.

Wir haben keinen Assistenten, keine Assistentin, die uns dann quasi die Sachen quasi, äh, vorbereitet, sondern wir müssen uns das selber bauen. Und, äh, ja, wie gesagt, wir arbeiten an KI-Assistenten, aber das Thema Datenschutz, ähm, ist uns dabei halt wichtig, weil's eure E-Mail-Adressen sind, eure Daten sind. Ihr schickt uns ja auch teilweise sehr persönliche Sachen und wir wollen eben nicht, dass das irgendwo in irgendwelchen Trainingsdaten, äh, in Amerika landet.

Dann haben wir zwei Feedbacks zum Thema E-Auto, damit wir noch 'n bisschen was wegschaffen heute. Ähm, da ging's um hier Kia PV5, wahrscheinlich, äh, die Folge, die wir, ähm, mit dem Thomas hatten. Guten Tag, Nele und Sebastian. Etwas Feedback zur jüngsten Folge: Die Erzählungen entsprechen genau meinen Alltagserfahrungen. Fahren seit über fünf Jahren zu 98 % rein elektrisch im Alltag, Arbeitsweg hin und zurück 50 Kilometer, zusätzliche Fahrten zum Einkaufen, Freunden, Hobby null Problem. Sind mit E-Golf gestartet, dann Dacia Spring, Totalschaden nach Unfall und jetzt, äh, Skoda Elroq. Das ist doch der, für den du dich auch interessierst, ne?

Mhm, nee.

Nee?

Nicht ganz.

Noch 'ne andre, okay. Ähm, für unsere Alltagszwecke zu 100 % ausreichend mit, ähm, Photovoltaik auf dem Dach zwischen März, April bis September, Oktober quasi keine Ladekosten. Für die Fahrten mit Hänger zur sechs Kilometer entfernten Müllkippe haben wir noch den alten Fabia mit 200.000 Kilometern. Urlaubsfahrten mit dem Wohnmobil sind natürlich noch auf Verbrennerbasis. Die genannten Reichweiten mit Hänger hätte ich ähnlich eingeschätzt, also wie der Thomas, denk ich mal. Die Tempobegrenzung ist nur darum ein Problem, ähm, weil das eigentlich zwingende Tempolimit politisch nicht durchsetzbar ist. Ja, genau. Das, äh-

Durchsetzbar ist es schon. Man-

Man möchte es nicht durchsetzen, sagen wir mal so.

Man ist einfach an seinen vier Jahren Macht interessiert und will sich auf keinen Fall irgendwo unbeliebt machen. Ähm, aber, ja.

Wir wollten uns ja nicht mehr so viel politisch äußern hier. Die Pausen beim Laden auf weiteren Strecken entsprechen auch meinen persönlichen Pausenbedürfnissen. Die gegenseitige Ladekartenkompatibilität ist ausreichend. Habe eine von EnBW, vom ADAC und von Skoda, das dürfte reichen. Praktisch nutze ich bisher nur EnBW ohne Vertrag. Die seltenen Male mit Fernstrecken fahre ich auch mit den höheren Kosten immer noch günstiger als mit fossilem Sprit. Auf das genannte Kartenbingo hätte ich keine Lust. Genau, da hatte ja der Thomas 'n bisschen erzählt, wie er sich da auch immer informiert und reinfuchst in die verschiedenen Karten. Da hab ich ja auch gesagt, das stresst mich schon beim Zuhören. Ähm, zu kurz kam der doch erhebliche Reichweitenverlust im Winter. Zum Campen wäre das ein Thema. Wintercampen findet aber eher im Wohnmobil statt, denke ich. Der Camper-Modus spart künftig im Womo aus meiner Sicht die Dachklima und vielleicht die Truma, also die Heizung. Batteriegröße ist nicht so wichtig wie Ladetempo und Technik. Das hast du ja gesagt und auf China verwiesen. Damit verschwindet der Zeitnachteil mittelfristig im Ausland, langfristig vielleicht auch in Deutschland. Für mich ist der Game Changer die Batterieentwicklung. Weniger Masse, mehr Dichte, billig, ohne viele Schadstoffe aus Kinderarbeit in Südamerika oder Asien, Afrika. Ich bin sicher, das kommt, darum lease ich auch und würde noch kein E-Auto kaufen. Aber ich bin mit Haus, 10 kWp Photovoltaik - es sind sehr viele Abkürzungen in dieser Mail, deswegen muss ich immer so 'n bisschen stocken - Speicher, 10 Kilowattstunden und zwei Wallboxen auch in privilegierter Situation. In der Stadt im Mehrfamilienhaus wär ich eher nicht aufs E-Auto umgestiegen. Ich bin sicher, dass das geilere Fahren sich ohne staatliche Zuschüsse, die eh nur als höhere Anschaffungskosten bei den Herstellern landen, auch bei Dieselkalle durchsetzt. Es fahren nicht alle täglich 900 Kilometer mit 2,5 Tonnen Anhänger. Die Vernunft und das wirtschaftliche Verhalten wird sich durchsetzen. Insoweit ist Donald Trump mit seinem Irankrieg die wohl effektsivste, die wohl effektivste E-Auto-Förderung aller Zeiten. Morgen kommt unser neues Wohnmobil, dann kommen wir endlich wieder los. Seit April ohne gewesen. Mach bitte weiter so. Viele Grüße, Andreas. Du schmunzelst.

Ja, na ja. Also sind ja ganz viele verschiedene Ebenen. Also generell bist du ja gedanklich bei uns, das, äh, was wir schon so gesagt haben. Ähm, ich gebe halt noch zu bedenken, also die Trump-Geschichte mag zwar aus der einen Perspektive richtig sein, wie du das sagst, ähm, es gibt aber ja natürlich auch noch die Perspektive von Menschen, die, äh, zum Beispiel jeden Tag ein, zwei Stunden pendeln und das auch gar nicht unbedingt mit öffentlichen Verkehrsmitteln tun können, sondern aufs Auto angewiesen sind und, äh, trotzdem teilweise so wenig übrig haben, dass es nicht noch für 'n zusätzliches Auto reicht. Also, ne, da, und, und für die ist das natürlich 'ne große Katastrophe. Ähm, für uns, die wir hier privilegiert in der Lage sind, uns dann jetzt ein Leasingfahrzeug aus der Firma oder so rauszulassen, äh, mag das, äh, 'n guter Punkt sein, aber es gibt eben auch die Perspektive, wo das Menschen grade, äh, wirklich schlaflose Nächte bereitet. Die dürfen wir nicht vergessen und, ähm, ich bin mir auch sicher, du hast das auch nicht böse gemeint. Das will ich auch noch dazu sagen, ne. Nur einfach die Perspektive noch mit, mitzugeben. Das ist genau das Gleiche, wie für manche Leute Corona 'ne große Chance war. Für mich war Corona insofern cool, als dass ich plötzlich nicht mehr ständig irgendwo businesstechnisch wohin fliegen musste für Termine, dies, das, jenes, ähm, und viele Sachen halt vom Rechner machen konnte, war für mich 'n großer Vorteil. Gleichzeitig war Corona allen voran für die Menschen, die daran gestorben sind, 'ne riesige Katastrophe und total bescheiden, ne. Und so gibt's eben immer verschiedene Perspektiven auf so 'n Thema.

Aber er hat ja auch geschrieben hier, ähm, eben privilegierte Situation und so weiter. Das ist, ist völlig klar und ich les auch die Mail, äh, mit, mit so 'nem Augenzwinkern.

Wir, wir beide haben's verstanden. Wir wollen das aber auch, ich will's einfach auch noch mal für alle Hörer und Hörerinnen, die vielleicht jetzt nur schnell drüber gehört haben, noch mal mitgeben, dass es natürlich da auch noch andere Perspektiven immer gibt und, äh, nicht alle glücklich darüber sind, dass Trump, äh, was er da mit den Spritpreisen angestellt hat. Ähm, nichtsdestotrotz ist es vielleicht etwas, was in Deutschland auch das Thema schneller vorantreibt. Also wir wollen eigentlich zu dem ganzen Thema, ähm, weil wir auch noch ein, zwei andere Feedbacks dazu haben, die sehr spannend sind, auch noch mal 'ne Folge mit meiner Frau machen, ähm, die uns mal so 'n bisschen noch reingucken lässt, warum vielleicht, äh, die Dieseldieters in Deutschland so sind, wie sie sind und warum es so viel Skepsis gegenüber Sachen sind.

Weiß deine Frau schon davon, dass wir sie einspannen wollen?

Ja, das, das weiß sie schon. Wir haben das schon besprochen. Ähm, sie hat da grundlegend Bock drauf. Wir müssen das halt noch mal absprechen. Ähm, also das kann ich schon mal teasen und, ähm, ansonsten ja, bin ich happy, wenn das alles schneller geht und ich glaub, dass es auch gut für ganz viele Dinge ist und gleichzeitig sehen wir aber grade, dass wir 'ne Regierung haben, die alles dafür tut, äh, fossile Brennstoffe an vielen Ecken zu fördern, äh, zumindest die, wo, äh, große Industrie dahinter steht und-

Und auch teilweise, ähm, gewisse Medienkonzerne

Und, und das fährt natürlich auch sehr stark gegen solche, ähm, Bedenken. Aber das ist auch was für unseren anderen Podcast, den wir jetzt, denk ich mal, wieder auflegen werden in den nächsten Wochen.

Das kündigen wir jetzt auch schon wieder seit 'nem Jahr an, aber wir kommen einfach nicht dazu. Ihr seht, es ist einfach, es ist viel los. Es war auch privat viel los, es war beruflich viel los und ja, geht halt nicht immer alles. Ich les noch mal ein Feedback zum Thema, ähm, E-Camping vor und dann, äh, glaub ich, müssen wir auch so langsam die Folge beenden, sonst wird's zu lang. Äh, Jürgen schreibt uns: "Hi, ich möchte mal meine Erfahrung und Beurteilung von Wohnwagen mit Elektroauto teilen. Unsere Erfahrung mit drei Jahren Elektroauto und Wohnwagen sind sehr unterschiedlich. Es trifft absolut zu, bei einer Anfahrt von bis 400 Kilometer ist es meist kein Problem, mal zu laden. Ladesäule, Ladesäulen für Gespanne und Transporter gibt es ja schon. Kritisch wird es aber, sobald der Wohnwagen größer und die Strecke weit ist. In unserem Beispiel Volvo C40, 1500 Kilo Anhängelast, 1500 Kilo Wohnwagen, nicht so ein Lego-Anhänger mit 750 Kilogramm wie im Podcast und da ist auch ein Zwinker-Smiley dabei. Also nicht böse nehmen. Verbrauch mit Wohnwagen, ähm, 39 Kilowattstunden pro 100 Kilometer, Akkugröße irgendwas mit 60. Um in dem Fenster 20 % bis 80 % zu bleiben, reduziert sich die sichere Reichweite auf gute 100 bis 120 Kilometer. Bei einer Anreise nach Spanien von gut 1600 Kilometern sind das circa 16 Ladestopps mit schulpflichtigen Kindern in den Ferien verlierst du dabei sehr viel Zeit und, äh, machst unter Umständen zwei Zwischenübernachtungen nötig." Ich würd sagen, vielleicht nicht nur Zeit, sondern eventuell auch Nerven, die da verloren gehen. Das war jetzt mein Einschub. "Ladesäulen an der französischen Autobahn gibt es zwar genügend, aber zur Ferienzeit waren die oft voll. Von Spanien wollen wir noch nicht reden. Das wird, äh, da wird es teilweise wirklich kompliziert, was zu finden. Ich denke auch, der Markt wird es über Jahre regeln und irgendwann läuft das dann auch rund, aber Stand heute halte ich das gerade für Familien und weite Strecken nur für eingeschränkt sinnvoll. Heute hab ich kein Elektroauto mehr, aber auch keinen Wohnwagen. Wir haben uns auf Hochdachkombi ohne Campingausbau, die verlangen ja irre Preise und Miethütten verlagert. Und das Argument, ich komme entspannter an, hatte ich auch, aber es zwingt ja niemanden, es zwingt einen ja niemand, mit einem Diesel 1.000 Kilometer am Stück zu fahren, aber man könnte, wenn man will. Also wie der Jurist sagen würde: Kommt drauf an. Liebe Grüße, Jürgen."

Ja, ist so

Kann ich auch nur so unterschreiben. Ja, ich mein, wir haben zwei Tonner hintendran hängen. Wir können von Elektromobilität momentan noch nicht mal träumen. Und der Wohnwagen ist ja nicht unser, sondern ist 'n Sponsorenfahrzeug, was wir testen. Das heißt, es ist auch beruflich im Moment noch nötig, dass wir den fahren. Ähm, ja, also wir können da auch noch nicht so, äh, perspektivisch uns umstellen.

Ja, und die Ladesituation. Also tatsächlich hab ich noch nicht geguckt, wie das in Spanien an Autobahnen ist. Kann schon sein, dass das noch überschaubar ist, ähm.

Ich denke, das wird auch regional sehr unterschiedlich sein, weil Spanien ja, ähm, sehr stark Provinz, also in Provinzen-

Ja, aber das ist ja nichts, was der Staat macht, sondern das ist ja was, was, äh, private Anbieter machen. Also das regelt tatsächlich der Markt sehr, sehr stark, denk ich. Ähm, aber der regelt halt natürlich auch, je nachdem wie E-Elektrofahrzeuge im Land vertreten sind. Wenn's in Spanien halt noch nicht so viele gibt, wird's auch nicht so viel Ladeinfrastruktur geben. Also das glaub ich eher. Bin, weiß ich aber grade nicht. Ich, ähm, war mit meinen Elektromietfahrzeugen immer nur in Deutschland unterwegs. Äh, gibt definitiv Punkte, wo, wo 'n Elektrofahrzeug noch keinen Sinn macht. Da bin ich bei dir. Ähm, wir wollen auch gar nicht, dass jeder sofort umsteigt. Es gibt eben viele Anwendungsfälle, wo das sinnvoll ist, wo das, äh, auch mit den immer steigenden Spritkosten ja auch finanziell immer attraktiver wird. Und es gibt vielleicht auch Fälle, wo das grad noch nicht passt. Ähm, die wahrscheinlich sind auch die ersten KFZ halt keine 1.000 Kilometer gekommen. Es hat auch 'ne Weile gebraucht, bis sie so sparsam waren und so wird es ja auch sein. Nur dass die Technik sich sicherlich viel schneller entwickelt. Ja, gute Perspektive auf jeden Fall. Ähm, und ich würde auch nicht mit 16 Ladestopps, äh, nach Spanien fahren. Da bin ich, bin ich bei dir. Das würd ich auch nicht ohne schulpflichtige Kinder machen. Das wär mir auch zu viel. Ähm, aber da würden sich sicher oder da bewegen sich ja Dinge. Zum einen natürlich andere Wohnwägen, die, die kleiner, leichter sind, auch wenn das nicht immer die Option ist und, äh, ja auch Camping-, äh, Wohnmobile und so weiter. Das wird die Zeit sicherlich auch immer besser richten. Also vielen Dank auf jeden Fall auch für das Feedback.

Ja, dann würd ich sagen, machen wir hier für heute 'nen Cut. Wir haben noch genug Stoff für die nächsten Kaffeepausen. Also ihr kommt alle noch dran, die ihr uns geschrieben habt. Und sollten wir jemanden, der zwischen 22. Juli und, ähm, Anfang August uns geschrieben haben vergessen, äh, geschrieben hat, vergessen haben, dann meldet euch gerne noch mal und dann geht's nämlich jetzt in der nächsten Folge, glaube ich, weiter schon mit Richtung Caravan Salon auch.

Nicht ganz, aber, aber das haben wir auf jeden Fall mit reingenommen.

Gut, dann hören wir uns am Samstag wieder und euch bis dahin noch 'ne schöne Restwoche. Macht's gut.

Bis dann. Tschüss.

Tschüss.

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