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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute haben wir wieder mal 'ne ganze Menge von euren Mails und Feedback in der Folge.
Und da da ganz interessante Themenbereiche angesprochen werden und auch Fragen gestellt werden, von denen wir uns erhoffen, dass ihr da vielleicht auch als Community 'n bisschen weiterhelfen könnt, haben wir uns entschieden, dieses Hörerfeedback wieder mal als reguläre Folge laufen zu lassen.
Und wir starten mit 'nem Hinweis, den hatten wir schon mal im Podcast gegeben auf 'ne App. Äh, der kommt oder die App kommt sicherlich auch noch mal in unserer App-Folge vor. Das ist die App Camp'n Connect und das hatte uns der Timo noch mal oder der Timo hatte uns noch mal den Link dazu geschickt. Ich, äh, glaube, wenn ich mich recht entsinne, ist auch Timo einer der Menschen quasi dahinter und wir hatten uns die App dann auch noch mal genauer angeguckt. Ähm, finden die ganz cool. Also es ist en-im Endeffekt so'n bisschen wie, wie ich sag mal Facebook und Tinder, aber ohne, ich sag mal, die sexuelle Note, die man bei Tinder hat, quasi für, für Camper. Ähm, also sprich, ihr seid irgendwo unterwegs und habt halt irgendwie Lust, euch mit anderen Campern mal zu treffen, auszutauschen. Dann könnt ihr quasi 'n Posting machen: „Hey hier, ich bin grad da und da unterwegs, suche Leute."
Und man kann dann quasi über 'ne Suche in seiner Umgebung quasi Menschen und Postings finden. Es gibt auch, ähm, Events, die drin sind, also jede Menge Campertreffen aller möglicher Couleur, die da drin sind. Das ist also ganz spannend. Ich hab zwar jetzt so das Gefühl, das sind sehr viele Menschen, die so'n bisschen das Vanlife leben, also sprich die mehr im Camper unterwegs sind, ähm, was vielleicht auch einfach daran liegt, dass da natürlich viele digitale arbeitende Menschen sind und sich das dann natürlich alles viel schneller verbreitet, also so 'ne App. Ähm, deswegen wollen wir's bisschen auch in die Breite tragen. Also schaut's euch mal an, Camp'n Connect. Könnt ihr, also Camp n Connect mit Leerzeichen jeweils getrennt, könnt ihr in den App Stores runterladen und wir packen den Link auch noch mal in die Show Notes.
Könnt ihr euch die App noch mal angucken. Wir finden die ganz cool. Ähm, an der Stelle, Timo, wenn du uns hörst, noch 'n, noch 'n kleiner Bugfix, den's einzubauen gilt: Wenn man 'n Passwort anlegt, was zu lang ist, dann scheitert die Registrierung, aber es gibt keine Warnung, dass es zu lang ist. Ansonsten hat's alles super geklappt. Und, äh, ja, viel Spaß mit der App, wenn ihr sie mal austesten wollt.
Dann hat uns der Olaf geschrieben: Wir hatten ja jetzt, ich glaub, schon in zwei Folgen mal kurz über das Thema FlatJack gesprochen. FlatJack ist so'n aufblasbares Luftkissen, was man unter Wohnwagen und Wohnmobilen statt den, ähm, Auffahrkeilen benutzen kann. Das heißt also, ich, äh, leg das Kissen leer unter die Reifen und pump das dann so weit auf, bis das Fahrzeug gerade steht. Und Olaf hat noch mal darauf hingewiesen, dass er, ähm, den, den oder die FlatJack 1.0 hat und wenn jemand noch Fragen hat, dann kann er gerne mal berichten.
Genau. Also falls jemand von euch da Fragen hat, wie könnt ihr, äh, sagen, dass ihr Fragen habt? Schickt sie uns einfach per E-Mail at, an podcast@camperstyle.de oder nutzt in den Show Notes unten unseren WhatsApp-Link, dann könnt ihr uns 'ne Sprachnachricht oder Textnachricht schicken und dann leiten wir das an den Olaf weiter und leiten dann auch die Antwort wieder an euch weiter. Beziehungsweise wenn sie spannend für die Allgemeinheit sind, dann packen wir die Antworten auch in die nächste Feedback-Folge. Ja, das nächste Feedback kommt vom, äh, Philipp. Der hat, äh, uns 'ne Mail oder ich glaube, 'ne Mail geschrieben: „Hallo zusammen, folgendes Video wurde mir gerade vorgeschlagen. Das könnte euch interessieren." Ähm, er hat noch mal einen zum Thema Kauf auf seinem Kanal und, äh, da geht's quasi um ein YouTube-Video zum Reha-Camper von HRZ. Wir finden das ganz spannend.
Wir packen euch einfach das Video auch in die Show Notes, da könnt ihr's euch entsprechend angucken. Wenn euch also das Thema barrierefreie Camper interessiert, weil wir dazu auch schon, ähm, gesprochen haben und weil uns das auch 'n Anliegen ist, wir auch da 'ne ganze Menge Artikel auf Camper Style haben, dann könnt ihr da hier in den Show Notes noch mal entsprechend euch das Video angucken.
Ja, vielleicht noch mal ganz kurz zum Reha-Camper. Das ist also 'n, ähm, Kastenwagen. Ich glaub, es gibt mittlerweile auch mehrere Modelle von der Firma HRZ, die wir uns auch schon angeguckt haben auf diversen Messen und die wir jetzt aus der Fußgängerperspektive sozusagen total gut durchdacht fanden. Ähm, deswegen, ähm, geben wir auch immer wieder die Info raus und machen auch immer 'n bisschen Werbung für die, weil's eben einer der wenigen Anbieter ist, die sich überhaupt mit dem Thema Barrierefreiheit beschäftigen. Jetzt hat aber der YouTuber, der selbst im Rollstuhl sitzt, dieses Fahrzeug sehr intensiv getestet und hat eben auch etliche Schwachstellen aufgedeckt und, ähm, scheint jetzt so im Fazit auch nicht mehr ganz so happy damit zu sein. Und ich denke, für jeden, der darüber nachdenkt, sich so'n, ja, doch sehr, sehr teures Fahrzeug anzuschaffen, ist es gut, sich mal das Video anzugucken, um dann eben vielleicht auch daraus zu erkennen, ob das wirklich für die eigenen Bedürfnisse geeignet sein könnte.
Das nächste Feedback von euch kam aufgrund eines Gewinns. Wir machen ja relativ wenig Werbung auch für unsere eigenen Sachen. Daher hier mal ganz kurz ein bisschen Werbung. Also zum einen hat die Tina bei uns unsern, unser großes Campinghandbuch gewonnen. Das ist also 'n Buch, so richtig analog zum in der Hand halten, durchblättern, durchlesen, schmökern mit 400 Seiten. Und, äh, sie hat quasi geschrieben: „Wow, was für ein tolles Buch. Grade nur kurz durchgeblättert und freue mich jetzt schon aufs Lesen. Ganz lieben Dank." Und, äh, sie schreibt weiterhin: „Hatte ich wirklich nicht auf dem Schirm, dass ihr so ein tolles Handbuch geschrieben habt. Liebe Grüße, Tina." Ja, danke Tina und an euch da draußen. Also wenn ihr das für euch haben wollt, weil ihr grade ins Campingthema einsteigt oder weil ihr's vielleicht auch an Freunde verschenken wollt, die mit dem Thema Camping starten.
Bis jetzt auch alle, die wir damit beschenkt haben, sind da megamäßig begeistert von. Natürlich auch die, die's gekauft haben. Ähm, es gibt einfach jede Menge Wissen. Also das, was so in unseren Köpfen war, haben wir ins Buch reingepackt. Und unter camperstyle.de/buch könnt ihr da auch mehr Informationen finden beziehungsweise ist es auch in jeder Show-Note ganz unten mit verlinkt. Also könnt ihr euch angucken. Könnt ihr kaufen, müsst ihr nicht, so wie ihr das gerne wollt.
Dann von René, ähm, eine Frage: „Hallöchen ihr Lieben, ich bin der René und ein Fan von eurem Podcast. Ich habe jede Folge mindestens ein- bis zweimal mit Be-Begeisterung gehört", vielen Dank dafür, „und dabei viel gelernt. Ich fahre einen Kastenwagen Citroen Jumper Summit Prime sechshundertvierzig. Da wir auch im Winter mit dem Womo unterwegs sind, stellt sich die Frage nach dem Unterbodenschutz. Ich habe schon viele Wohnmobilfreunde gefragt. Alle haben Angst vor Streusalz, aber keinen Rat. Hohlraumkonservierung, Fragezeichen. Wäre das nicht mal ein Thema für viele von uns? Liebe Grüße." Sebastian, da hattest du, ähm, mit deinem Kollegen gesprochen, der sich damit so ein bisschen auskennt, ne?
Genau. Und letzten Endes ist es sinnvoll, regelmäßig das Auto auch von unten zu waschen, also so 'ne, so 'ne Unterbodenwäsche zu machen, damit einfach das Salz abgespült wird. Das ist halt gerade Winter und gerade dann, wenn man eben gesalzene Strecken fährt oder annimmt, dass irgendwie gesalzen wurde, weil's eben entsprechend kalt ist. Und, ähm, Wachs oder auch, ähm, also betumen, bitumenhaltiges Wachs beziehungsweise eine Hohlraumkonservierung kann durchaus helfen. Je nachdem wie neu das Fahrzeug ist, ähm, ist das auch meistens schon vorhanden. Also je neuer das Fahrzeug ist, desto größer ist die Chance, dass ihr quasi schon Unterbodenschutz und auch entsprechende Hohlraumkonservierung mit dabei habt. Ähm, das müsstet ihr dann am besten mal mit eurem Händler besprechen, was der dazu sagt. Ähm, ist auf jeden Fall sinnvoll, das dann mal zu kontrollieren, ob das alles noch so passt.
Und wenn euer Fahrzeug entsprechend gealtert ist und es nicht mehr hat oder das ganze Lücken hat, dann kann das natürlich durchaus sinnvoll sein, das noch mal zu machen, gerade wenn ihr auch im Winter bei, bei salzigen Straßen unterwegs seid.
Ja, noch mal ein Feedback zum Thema E-Mobilität und die neuen Möglichkeiten von André: „Huhu, ich wollte euch mal mitteilen, dass ich mich richtig auf eure neue Folge zur E-Mobilität freue. Da ich jetzt schon seit bald zwei Jahren Wohnwagen speziell für elektrische Zugfahrzeuge umrüste, freut es mich immer, wenn das Thema mehr Beachtung bekommt. Nicht mal aus Eigeninteresse auf Werbung verzichte ich an dieser Stelle bewusst, sondern einfach der Nachhaltigkeit und Zukunftstauglichkeit zuliebe. Das Potenzial, einen riesigen Stromspeicher dabei zu haben, wird gerne mal unterschätzt oder schlicht vergessen. Autark, voll elektrisch zu stehen, ist gar kein Problem, egal ob Heizung, Warmwasser oder Kochen. Das E-Bike oder den, der Scooter werden auch noch mit geladen und schon ist man mit einer einzigen Energiequelle rundum bedient. Der Komfort der Steckdose zu Hause nur überall.
Strom von der Ladesäule ist meist sogar günstiger als auf dem Campingplatz. Für die Zukunft ist auch definitiv anzudenken, dass Campingplätze Ladesäulen haben. Im besten Fall natürlich direkt am Stellplatz. Campingplätze, die ein kleines Lokal haben, sollten aber generell jetzt schon darüber nachdenken, ob sie nicht auch für mehr Durchgangsverkehr ein Standort für Tesla Supercharger oder andere Anbieter werden wollen. Der Gewinn an Laufkundschaft ist nicht zu verachten. Danke für euren tollen Podcast. Ihr begleitet mich auf vielen ausgedehnten Wanderungen mit meinem Hund. Liebe Grüße, André." Ja, vielen Dank, André. Super spannend. Ähm, ich würde gerne, wenn es für dich okay ist, dich mal kontaktieren, um dich vielleicht auch mal für eine Folge einzuladen. Und es wäre auch überhaupt kein Problem, wenn du Werbung machst, weil es gibt natürlich sehr wenige Anbieter, die das Thema Elektromobilität bei Wohnwagen, ähm, beziehungsweise Zugfahrzeugen schon so richtig auf dem Schirm haben und da aktiv was tun.
Und von daher wäre dieses Thema Umrüstung, was man da genau tun muss und so weiter, vielleicht mal ganz spannend. Sebastian, du möchtest auch gerne was dazu sagen?
Genau, also du wartest jetzt auch schon eine Weile auf die neue E-Mobilität-Folge. Ähm, das ist einfach aus diversen internen Gründen bis jetzt bei uns noch, äh, am Liegen. Um's, kann man gar nicht anders sagen. Also vor allen Dingen auf meinem Tisch, weil einfach zu viele andere Dinge sind, um sich auf das Thema jetzt noch mal vorzubereiten. Ähm, ist aber nicht vergessen und wird auch auf jeden Fall noch kommen. Aktuell int-- oder erinnert mich aber die E-Mobilität gerade wieder auch sehr stark an die, an, an so eine Veränderungskurve. Also wer's von euch weiß oder auch nicht weiß, es gibt ja so Trauerphasen und genauso gibt's auch Phasen bei Veränderungen, also, ne, wenn, wenn man irgendwas an sich verändert oder wenn generell sich was verändert. Und aktuell, wenn man draufguckt, hat man so das Gefühl, dass die E-Mobilität gerade, äh, quasi überall wieder abgeschafft wird, ne. Also die, die Nachrichten reden davon, wie die großen Autovermieter jetzt keine Elektrofahrzeuge mehr aufnehmen und alles rausschmeißen und, äh, der Absatz geht zurück und dies und das und jenes.
Und das ist letztens eigentlich ein ganz normaler Punkt bei Veränderungen, ne. Wir haben jetzt den, den Hype gehabt, ähm, wo jeder, der irgendwie wollte, grad die Early Adapter sich 'n Elektrofahrzeug gekauft haben und, äh, dann wird das Ganze ein bisschen abgebremst, bis wir jetzt, man nennt das so schön das Tal der Tränen, quasi an so 'nem vielleicht schon Tiefpunkt sind und ab da geht's dann quasi wieder aufwärts mit der Entwicklung. Das heißt, natürlich entwickelt sich auch die Technologie weiter und mehr Menschen werden merken: „Mensch, das ist eigentlich ganz cool", testen das, ähm, und kommen dann zu der Erkenntnis, dass es eigentlich ganz cool ist. Und ich bin mir sicher, dass wir jetzt dann eben in den nächsten ein, zwei, drei Jahren auch diese, diese Aufwärtskurve wieder beobachten werden. Ähm, deswegen ist es ganz interessant mit dem Thema E-Mobilität und wir wollen das auch weiter machen.
Ähm, das nur so 'n bisschen für euch da draußen, falls vielleicht der ein oder andere jetzt auch im Kopf hat: „Na ja, eigentlich setze ich das nicht durch", kann ich euch sagen, es wird wie das Internet. Ähm, denkt man auch, das setzt sich nicht durch, aber wir sehen heute, es war doch anders.
Ja, wie komme ich jetzt von, vom Thema E-Mobilität mit 'ner schönen Überleitung zum nächsten Thema? Ähm, ich hab keine schöne Überleitung. Äh, die Barbara, die viele von euch ja schon kennen, weil sie uns immer sehr viel Feedback schickt, hatte dieses Mal eine Frage, und zwar zum Thema Kindersicherung im Campervan. Und das ist eine der Zuschriften, wo wir wirklich eure Hilfe brauchen, weil die sehr spezifisch ist. Ich lese mal vor Liebe Nele, lieber Sebastian, habt ihr einen Tipp, wie unsere beiden einjährigen Enkelkinder sicher im Campervan transportiert werden können? Wir haben einen Fiat Ducato mit Pössl-Ausbau, Baujahr 2021. Der Service von DÜMO Reisemobile, bei denen wir den Camper gekauft hatten, hat mir geschrieben, dass eine Nachrüstung mit ISOFIX-Halterungen nicht möglich sei.
Im Pössl-Forum wird berichtet, dass es Nachrüstsets gäbe. Wenn die jedoch installiert sein ließen, sich die Kindersitze nicht einklinken, da die Polster im Weg seien. Andere schreiben, dass man die Kindersitze auch mit den vorhandenen Drei-Punkt-Gurt, äh, Drei-Punkt-Gurten befestigen könne und dies auch erlaubt sei. Allerdings hat die Sitzbank eine flache Oberfläche und die Kindersitze somit keinen Halt zur Seite. Die Kindersitze rutschen in Kurven auf dem Polster hin und her und können ausbrechen. Das ist viel zu gefährlich. Aber wie können wir nun mit den beiden Babys sicher unterwegs sein? Da muss es doch eine Lösung geben. Da wir vermutlich nicht die Einzigen sind, die mit kleinen Kindern sicher im Camper reisen wollen, wäre das ja vielleicht mal ein Thema für einen Podcast. Ja, also, äh, liebe Barbara, du hattest dieselbe Frage ja auch schon in unserer Facebook-Anfängergruppe gestellt.
Ich weiß nicht, ob du da jetzt inzwischen irgendwelche zufriedenstellenden Lösungen gefunden hast, ähm, weil ich den Post ehrlich gesagt ein bisschen aus den Augen verloren habe. Vielleicht kannst du uns noch mal eine Rückmeldung geben, ob du da zu irgendwelchen Erkenntnissen gekommen bist, die jetzt funktionieren. Und ansonsten würden wir euch, liebe Hörerinnen und Hörer, bitten, wenn ihr in einer gleichen oder ähnlichen Konstellation unterwegs seid, uns mal eure Lösungen en-entweder eben per Mail oder auch über WhatsApp, was Sebastian vorhin schon genannt hatte, ähm, ja so ein paar Tipps zu geben für die Barbara. Weil, ähm, ich bin sicher, dass es nicht nur jetzt bei diesem speziellen Fiat Ducato mit Pössl-Ausbau der Fall ist und ich denke, jeder möchte ja mit seinen Kindern oder Enkeln dann auch guten Gewissens reisen können.
Und wir geben das Feedback dann weiter beziehungsweise werden es sicherlich auch in der Feedback-Folge nennen, weil das ja vermutlich immer wieder für Menschen spannend ist. Ja, nächstes Feedback kommt auch noch mal von der Barbara und zwar 'ne bisschen Vorgeschichte: Wir hatten mal in 'ner Podcast-Episode, äh, den, die Idee reingebracht, man könnte ja mal so 'n Treffen machen, weil wir ja auch, äh, beziehungsweise ich auch im, im Juni in Deutschland unterwegs bin. Und, äh, da war aber ein relativ verhaltenes, ähm, Interesse dabei und deswegen haben wir das nicht weiter verfolgt. Äh, die Barbara hat jetzt geschrieben: „Hey", na, so, ne. Sie hat uns geschrieben, wann sie quasi Zeit hat und wann sie keine Zeit hätte und dass sie sich ansonsten natürlich über so 'n Treffen freuen würde. Und wir hatten dazu auch 'n paar andere positive Zuschriften, aber eben nicht so viele. Deswegen haben wir das Thema erst mal verworfen. Mittlerweile ist mein, mein Deutschlandaufenthalt im Juni auch schon wieder, ich glaube, ziemlich voll.
Ähm, w-wir können ja, also w-wenn ihr uns unbedingt treffen wollt, dann gibt's da vielleicht mal abends aufm Caravan Salon an einem Abend die Möglichkeit. Ähm, wir würden ja auch sagen: „Hey, Lars kommt jeden Abend vorbei." Das Ding ist aber, dass wir ja da arbeiten und dann abends immer noch die Nachbereitung ist und man dann auch einfach fertig ist. Deswegen, äh, habt Verständnis, dass wir nicht jeden Abend können und vor allen Dingen kann ich nicht einfach-
Ich wollt grade sagen: Heißt das, dass du kommst zum Caravan Salon?
Ach, ich bin tatsächlich am Gucken, weil's, äh, parallel dazu noch 'ne, oder ich glaube davor noch 'ne Veranstaltung gibt, was ganz spannend wäre, das zu kombinieren. Also lange Rede, kurzer Sinn: Wir gehen da jetzt mal in die Planung. Also Nele und Hallir sind sicherlich da und wenn ihr da super Sehnsucht nach uns habt, dann, dann schmeißt uns 'ne Nachricht über WhatsApp oder, oder E-Mail raus und dann können wir das bestimmt an einem Abend möglich machen. Und wie gesagt, kann sein, dass ich auch 'n paar Tage da bin. Auf jeden Fall nicht den ganzen Caravan Salon, weil ich, äh, aktuell ja keinen Camper habe und dann wieder einen mieten müsste und das ist ein ziemlicher Stress zu der Messe. Aber lange Rede, kurzer Sinn: Das Treffen so wird's erst mal nicht geben. Eventuell zum Caravan Salon, ähm, meldet euch da gerne einfach noch mal und dann können wir mal gucken.
Fa-- Ihr müsst natürlich dann entsprechend auch da sein.
Der Caravan Salon, für die, die es noch nicht wissen, ist die, ähm, ich glaube, weltgrößte Messe zum Thema Caravaning, Camping, Freizeitfahrzeuge und findet immer im Zeitraum zwischen, äh, ja, so Ende August bis Anfang September in Düsseldorf statt. Ich hab jetzt leider die aktuellen Daten gerade nicht im Kopf. Ich meine, 25. August geht's wieder los, so was um den Dreh.
Ich kann's dir sagen: Es ist 19. ähm, bis einund-- Ach, 'tschuldigung, das war, äh, Beijing. Also wer in China möchte-
Da sind wir aber nicht.
19. bis 21. April. Aber die richtigen Daten sind 31.8. bis 8.9. und am 30.8., also einen Tag vorher, ist der Preview Day, äh, was früher der Händlertag war. Also 31.8. bis 8.9. ist der Caravan Salon übrigens auch mit dem, w, ich weiß gar nicht, europa- oder weltweit größten, äh, Campingplatz, also Stellplatz. Ich glaube zumindest Europas, wenn nicht sogar der Welt, also mit all den Fahrzeugen, die da quasi übernachten oder den Menschen mit ihren Fahrzeugen, die da übernachten, um eben den Caravan Salon zu besuchen. Ähm, wir werden davon auch wieder berichten vom Caravan Salon auch davor und wir haben auch 'n Ratgeber, was man alles im Vorfeld wissen muss. Da könnt ihr auf Camper Style gucken, camperstyle.de, wenn ihr da Infos noch zu braucht.
Lohnt sich auf jeden Fall, den Caravan Salon zu besuchen, unabhängig auch von uns. Da gibt's nämlich wirklich immer dann die Neuheiten, äh, quasi für die neue Saison. Dann, äh, eine ganz spannende Geschichte von Melanie und Ricardo. Und zwar ein Reiseführer für zwei Länder, die, für ein Land eigentlich, heißt ja Bosnien und Herzegowina, ähm, das wirklich sonst immer sehr vernachlässigt wird und wir waren selber nur einmal da und auch relativ kurz, fanden's aber sehr schön. Melanie und Ricardo schreiben: „Hallo ihr Lieben, gerne hören wir euren Podcast, wenn wir in unserem Kastenwagen unterwegs sind. Wir sind Melanie und Ricardo von Tausend fremde Orte. Seit Dezember 2021 sind wir mit unserem VW Crafter unterwegs.
Mit dabei ist unsere Hündin Filla und unser jüngst zugelaufener Kater Krümel." Och Mann. Vor ein paar Tagen haben wir unseren eigenen Reiseführer für Bosnien und Herzegowina auf den Markt gebracht. Also vor ein paar Tagen ist jetzt auch schon was länger her, weil das Feedback schon ziemlich lange liegt. Sorry dafür. Ähm, in der Tat gibt es im deutschsprachigen Raum wenig Reiseführer nur für das Land. Meistens wird Bosnien und Herzegowina nur in Verbindung mit dem gesamten Balkan erwähnt. Wir finden das super schade, weil es so unglaublich vielfältig ist und die Menschen unfassbar gastfreundlich. Aus der Liebe zum Land ist unser Reiseführer entstanden. Vielleicht ist das ja mal was für euren Podcast. Im Anhang findet ihr eine Leseprobe, damit ihr einen Einblick in das Land und den Reiseführer bekommt. Und dann haben sie noch ihre beiden Insta, äh, ihre beiden Kanäle genannt, also Instagram, tausend fremde Orte, alles zusammengeschrieben.
Und der, für den Reiseführer gibt's 'ne eigene Homepage. Die verlinken wir euch auch in den Show Notes. Ich hab mir das Buch angeguckt und ich find's wirklich, also das, was ich eben sehen konnte als Vorschau und so weiter, find ich sehr schön gemacht, auch relativ übersichtlich. Und ich kann, ähm, diesen Reiseführer auf jeden Fall insofern empfehlen, als, ähm, man da auch 'n paar Geheimtipps bekommt, die man jetzt vielleicht so auf einschlägigen Plattformen nicht finden wird. Ich denke auch, dass ich mir den selber anschaffen werde, wenn's uns mal wieder in die Richtung Balkan treibt, was unter Umständen in gar nicht so ferner Zukunft der Fall sein könnte. Also vielen Dank Melan, Melanie und Riccardo für den Tipp und wir wünschen euch viel Erfolg mit dem Buch.
Ich hoffe, dass es sich lohnenswert verkaufen lässt.
Ja, da, dem hab ich nix hinzuzufügen. Weiter geht's mit 'nem etwas längeren Text, äh: „Grüßt euch, liebes Camper Style Team. Ich lausche euren Podcast-Folgen immer, wenn ich in der Garage bin mit meinem Lieben, in Klammern, Felix Gassi gehe oder auf Reisen bin. Mit euch lässt es sich wunderbar abschalten und träumen. Und super informativ sind eure Podcasts auch. Vielen Dank, dass ihr uns Zuhörern einen so tollen und herzlichen, sympathischen Podcast bereitet. Kürzlich ging es unter anderem um Gadgets und nützliche Apps für das Campen. Wie die Gadgets beziehungsweise das Packen im Allgemeinen oder was die Gadgets beziehungsweise das Packen im Allgemeinen angeht, empfehle ich, eine Packliste zu erstellen und zu pflegen. Denn je nach Reiseziel und Reisezeit müssen gegebenenfalls Anpassungen gemacht werden. Auch bestimmte Situationen auf den Reisen, in Klammern Panne, geben oftmals einen Hinweis, was auf der nächsten Tour an Bord sein sollte.
Bei den Apps nutze ich sehr gern die Staumelder Mobile, um mich über den Verkehr, ähm, auf dem Laufenden zu halten. In Klammern hat er geschrieben: „Glaube, die wurde noch nicht genannt." Nein, das ist richtig.
Nein, das kenn ich auch noch nicht.
Das ist quasi 'ne neue Empfehlung. Ich fahre lieber einen Umweg und sehe mir die kleinen Ortschaften an, als im Stau zu stehen. Das stimmt, das kann man natürlich auch mit Google machen, aber da ist es dann meistens so, wenn man die Empfehlung von Google dann nutzt, steht man dann eben auf der, auf der Umleitung im Stau, weil natürlich viele andere die Idee auch hatten. Äh, jetzt grade meiner Frau ist's wieder passiert. Deswegen zieh ich's meistens vor, einfach im Stau stehenzubleiben. Ähm, meine Frau und ich genießen zwar auch gerne zu zweit die wunderschöne Natur, aber unternehmen auch gern mal eine Wanderung in netter Gesellschaft. Noch einen Glas Wein am Abend und gut Gespräch schätze ich sehr. Hierzu haben wir uns die App Camp'n Connect – wir haben ja vorhin schon drüber gesprochen – geholt. Dies war eine Empfehlung, äh, die wir beim Abwasch von einer älteren Dame bekommen haben. Wir haben hier bereits tolle Menschen kennengelernt und es ist mittlerweile sogar eine kleine Reisegruppe entstanden.
Also auch hier noch mal die Empfehlung für die App. Auch als, äh, unsere Standheizung im Januar ausgefallen ist, haben wir über die App Hilfe bekommen. Vielleicht mögt ihr dem lieben Rainer, in Klammern, er ist ebenfalls begeisterter Zuhörer, an dieser Stelle noch mal ein großes Dankeschön ausrichten. Äh, ich weiß gar nicht, Rainer, ist das-
Ich glaub, Rainer hatte uns auch schon mal geschrieben, meine ich.
Ah.
Bin jetzt aber gar nicht mehr sicher bei so vielen Namen.
Genau, nehmt's uns nicht übel, dass, dass wir die Namen durcheinanderbringen. Das sind einfach so viele Menschen, die mit uns Kontakt haben. Das, das, also, und ich bin generell nicht der Beste mit Namen. Das ist schwierig, aber vielen Dank Rainer auf jeden Fall noch mal und auch Simon noch mal für das Feedback. Und dann schreibt er noch: „Nun hab ich aber genug geschrieben. Bleibt so sympathisch und cool, wie ihr seid und macht bitte noch unzählige weitere Folgen." Da geben wir uns Mühe, das, äh, tun wir. Vielen Dank auf jeden Fall für das Feedback und auch noch mal für die App-Empfehlung an dich.
So, jetzt hab ich nicht schnell genug geklickt. Jetzt muss ich einmal kurz hier, ja, genau. Dann haben wir noch eine WhatsApp von Sebastian bekommen, und zwar zu unserer Folge oder zu unseren Folgen im, ähm, Wohnmobilverschiffung. Und die verlinken wir euch auch noch mal in den Show Notes. Und Sebastian weist darauf hin, dass bei E-Autos, ähm, dann auch ein anderer Ladeanschluss in Nordamerika verwendet wird. Also da dann auf jeden Fall wahrscheinlich mit entsprechenden Adaptern vorsorgen.
Dann haben wir Martina, von der kommen jetzt drei Feedbacks, äh, weil sie uns im Laufe der, vier Feedbacks zeigt mir Nele grade, also im Laufe der, der zwei Monate, die wir jetzt wieder Feedback gesammelt haben, eben mehrfach geschrieben haben. Und zwar die erste Nachricht war: „Ich hab euren Podcast erst kürzlich entdeckt, äh, bin aber völlig geflasht. Die Reihe Elektronik für Anfänger ist unglaublich facettenhilf und lehrreich. Ähm, die Produktneutralität wird gut gewahrt. Mega, Leute, wirklich. Das ist ganz großes Ohrkino. Vielen lieben Dank für eure Arbeit. Herzliche Grüße, Martina."
Vielen Dank. Das ist wirklich, ihr schreibt uns so süß. Also wir, wir freuen uns da wirklich total drüber und, also auch über die anderen, die wir jetzt schon vorgelesen haben. Und es ist für uns auch immer jedes Mal 'ne Bestätigung und Motivation, wenn wir, wenn wir solche Nachrichten lesen. Also gerne so weitermachen.
Ja.
Dann haben wir noch mal Martina. Ein bisschen länger, da hatte sie uns auch ganz, äh, lieb geschrieben: „Lieber Sebastian, liebe Nele, in der Podcast-Folge vom 13.11.21 sagte Sebastian: 'Ihr könntet uns nicht hören, wenn uns eure Podcasts gefielen.' Nun von mir der Versuch, meine Begeisterung für eure Beiträge einmal auch hörbar zu machen." Und dann hat sie uns ein Soundfile, also ein Audio mit Applaus geschickt. Also das fanden wir auch total entzückend. Ich habe mittels eurer Beiträge, egal über welches Medium und Thema super, super viel verstanden, erkannt und gelernt. Gehöre zu denjenigen, die auch immer mitschreiben, um dann festzustellen: „Ach ja, steht ja auch in eurem Buch." Also noch mal ein, ähm, kleine Empfehlung für unser Buch. Ich fühle mich auf meinen geplanten Wohnwagenkauf und Autarkie-Ausbau sehr gut vorbereitet und im Gespräch mit dem Händler und der Fachwerkstatt viel sicherer.
Als alleine dort erscheinende Frau sind gewisse Vorbehalte oder Annahmen auf der Gegenseite häufig spürbar. Also noch mal vielen lieben Dank für eure Arbeit. Ohne ganz viel Idealismus und tiefer Überzeugung und Liebe zu dem, was man tut, wäre eine so grandiose Arbeit nicht auf Dauer durchzuhalten. Gerne teile ich meine Begeisterung auch allen Hörer und Leserinnen mit. Ähm, PS schreibt sie noch: Meine Eltern, 71 und 69 Jahre alt, hören euch auch. Sie haben am 12.12. ihr erstes Wohnmobil gekauft und sind für eure Hinweise extrem dankbar. Das find ich auch ganz, ganz niedlich. Und liebe Martina, wenn du auch vielleicht zum Thema Autarkie-Ausbau noch mal Fragen hast, dann schick uns die gerne und dann würden wir mal gucken, ob so was eventuell auch noch mal was hergibt für 'ne ganze Folge, weil wir grade in dem Bereich ja auch Experten haben, auf die wir zurückgreifen könnten als Interviewgäste.
Ja, weiter geht's mit der Martina mit dem nächsten Feedback. Da schreibt sie: Lieber Sebastian, ich höre gerade den Podcast vom 7.7. zum Thema Reisevorbereitung. Deine Frau hat pharmakologisch sehr gut gehandelt, als sie dir in Dubai ein Antihistaminikum gegen die Seekrankheit Aufregung gegeben hat. Ja, das liegt daran, dass sie ein halbes Pharmaziestudium hinter sich hat und, äh, dementsprechend das Wissen, was du hier reinpackst, auch, äh, hat. Und, äh, weiter schreibt dann Martina: Womex mit dem Wirkstoff, äh, Dimenhydrin, Hydrinat wirkt am Histaminrezeptor wie ein Antihistaminikum auch. Die Antihistaminika der alten Generation haben häufig einen sedierenden Nebeneffekt. Man kennt das grade, wer, wer an Allergie leidet und grad die etwas stärkeren Tabletten dann nimmt, der ist dann auch gerne mal müde und so'n bisschen so'n, na ja, der ist mir alles 'n bisschen egal Gefühl kommt da auf und das ist quasi das, was wahrscheinlich auch zusätzlich zum Placebo-Effekt ganz gut funktioniert hat.
Und dann schreibt sie weiterhin: Gut hilft auch Ingwerwasser oder für die Naschkatzen kandierte Ingwerstäbchen. Da hab ich übrigens gestern in 'nem YouTube-Video gelernt, äh, dass es im chinesischen Supermarkt auch, ähm, Ingwerbonbons gibt, äh, die man sonst nirgendswo bekommt. Hab ich heute-- Ich, also ich war vorhin grad noch im Asia-Supermarkt hier, weil ich aufgrund des Videos ein paar Sachen gekauft habe. Hab ich die nicht gesehen, aber vielleicht ist das auch einfach in der Masse untergegangen. Aber das noch so als Tipp dazu. Und, äh, nur zur Ergänzung: Ich bin Anästhesistin und muss mich beruflich viel mit Übelkeit und Erbrechen beschäftigen. Also von dem her noch mal auf jeden Fall Praxis- und Expertentipps in einem. Äh, herzliche Grüße und vielen lieben Dank für eure Arbeit und die Podcasts. Es ist, als säße man abends in gemütlicher Runde auf irgendeinem Platz in einer Feuerschale zusammen und würde erfahrenen Campern zuhören. Nicht ganz, weil dann müssten wir wirklich auch in jedem Podcast über die Toilette sprechen.
Ja, das stimmt.
Ist, ist das ein Thema und das beobachte ich immer wieder, wenn Camper zusammenkommen, äh, also geht's immer auch irgendwann ums Klo. Warum auch immer das so ist.
Also ich hab jetzt dieses Mal in Mexiko, ähm, als wir unterwegs waren, es tatsächlich geschafft, mehrere Gespräche ohne das Toilettenthema zu führen und ich war wirklich selbst von mir überrascht. Ähm, aber ernsthaft noch mal, Martina, mir fällt grade 'n ganz, äh, interessantes Thema ein, wenn du Anästhesistin bist und, ähm, dich mal gerne mit uns gemeinsam mit dem Thema Narkosegase, Mythos oder Wahrheit, ähm, beschäftigen möchtest. Dann melde dich bitte noch mal bei uns, weil das ist 'n Thema, was uns schon ganz lange umtreibt. Und wir haben bisher zwar ganz viele Informationen off the records bekommen von diversen Menschen, von Kriminalpolizei bis hin zu, ähm, Anästhesisten, die in ganz unterschiedliche Richtungen gehen auch.
Aber keiner wollte bisher irgendwie quasi offiziell uns 'n Statement geben oder mit uns zusammenarbeiten. Also gib uns gerne mal 'ne Rückmeldung, wenn du denkst, dass du da vielleicht, ähm, was zu beitragen könntest.
Also gerne auch off the record. Also gerne-- Anne schreibt dann dazu, dass wir's nicht mit vorlesen sollen erst mal. Ähm, gerne natürlich auch so.
Geht erst mal um 'nen informellen Kontakt, um sich mal zu dem Thema quasi hinter der Kamera sozusagen auszutauschen und dann zu entscheiden, ob man das vielleicht auch dann gemeinsam weiterführen könnte. Ja, und dann-
Ja, kommen, kommen wir doch noch mal zum Klo, ne?
Ja, ich wollt grade sagen, jetzt haben wir's geschafft. Auch von Martina. Ähm, liebe Nele, lieber Sebastian, bei meiner Suche nach einer Einstreu für meine künftige Trockentrenntoilette bin ich auf folgendes gemeinnütziges Unternehmen in Verantwortungseigentum gestoßen, also Goldeimer. Nachhaltiger geht es vermutlich einfach nicht mehr. Vielleicht ist das ein Hinweis, vielleicht ist das einen Hinweis auf einer eurer medialen Plattformen wert. Ich bin jedenfalls total berührt von so viel Engagement und Tatkraft. Viele Grüße, Martina. Also ich kannte Goldeimer bisher als Toilettenpapier und ich kaufe das auch immer. Denn, ähm, Goldeimer ist, hat sich sozusagen auf die Fahnen geschrieben, mehr Menschen auf der Welt, auch in benachteiligten Gegenden, eben Zugang zu Sanitär, sauberem Wasser und ja, Toiletten im Allgemeinen zu ermöglichen.
Und das Toilettenpapier von denen ist super. Das ist auch immer lustig bedruckt mit irgendwelchen Sprüchen. Das find ich eigentlich ganz niedlich. Ist auch gar nicht so viel teurer als das normale Toilettenpapier. Und ja, also ich, bei uns, wenn's bei uns im, im Supermarkt bei Rewe verfügbar ist, dann landet es bei uns auch immer im, im Einkaufswagen.
Spannend. Ich wusste gar nicht, dass es das auch quasi im Handel gibt. Ich, äh, hatte vorhin nur gesehen, dass die das auf der Webseite verkaufen. Das ist ja interessant.
Ja, ist so'n, so'n, ähm, wenn ich's richtig im Kopf habe, mit, äh, viel Gelb. Sorry, wenn ihr gerade was Komisches gehört habt, das war der Hund. Mein Hund schnarcht gerade 'n bisschen zu meinen Füßen. Ähm, so Gelb Schwarzverpackung. Also ist ziemlich auffällig im Toilettenpapierregal auf jeden Fall.
Könnt ihr sonst auch auf goldeimer.de euch noch mal angucken. Also und vielleicht auch das zur Ergänzung, äh, wir haben Goldeimer auch in unserem Trendtoilettenartikel mit genannt, weil die eben auch entsprechende, ich glaube, eine Trendtoilette, ich bin gerade nicht 100% sicher, haben. Also die stehen da auch schon mit drin. Von dem her, äh, trotzdem vielen lieben Dank noch mal für den Hinweis. Ähm, grad so 'ne Projekte sind's ja, die kann man gar nicht oft genug nennen. Ja, dann haben wir noch 'n, 'n Lob bekommen, äh, ohne Name: „Hallo, liebes Camper Style-Team. Ich höre euren Podcast meistens im Auto, deshalb komm ich selten dazu, euch eine Bewertung dazulassen." Ja, das verstehe ich. Wird wahrscheinlich einigen so gehen. „Heute möchte ich endlich mal, euch endlich mal meine Meinung geigen. Ihr macht das super. Ich freue mich jedes Mal über eure konstruktive und lockere Art, wie ihr die Themen von verschiedener Seite beleuchtet.
Weiter so. Vielen Dank." Ganz viele Smileys und viele Grüße aus Baden-Württemberg. Vielen Dank dafür.
Ja, vielen lieben Dank. Und beim Thema Bewertungen: Ich bin auch leider hatten wir auch in der letzten Folge beim Thema Campingplätze bewerten eine sehr schlechte Bewerterin selber. Ich vergess es immer und wenn ich's nicht sofort mache, dann verschiebe ich das und verschiebe ich das bis auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. Ähm, deswegen, ich kann das sehr gut verstehen. Nichtsdestoweniger freuen wir uns natürlich trotzdem, wenn möglichst viele von euch uns auch auf den Plattformen, also auf den, in den Podcast-Playern bewerten. Da gibt's auch immer mal wieder neue Features. Zum Beispiel Podimo hat jetzt, ähm, ja so 'n Feedback-Feature eingeführt, wo man, wo man mit Smileys die Folgen kommentieren kann. Und Bewertungen helfen uns auch immer natürlich dabei, auch mehr Sichtbarkeit zu bekommen, sodass uns noch mehr Leute schneller finden und eben dann auch hoffentlich, ähm, vom Content auch profitieren können.
Und weil wir Menschen alle so sind, Finele, also nicht in jedem Punkt, aber in diesem Bewertungsthema, dass wir halt eher, äh, dazu neigen, wenn was gut ist, das nicht zu erwähnen und nur uns aufzuregen, wenn was schlecht ist. Also ich wollte das Nele jetzt auch nicht unterstellen, aber generell ist das menschliches Verhalten. Das ist auch eigentlich der Grund, warum wir das immer mal wieder sagen und ansprechen und euch dazu auffordern, weil wir halt wissen, wir machen es alle nur nicht, weil wir das einfach, weil wir halt einfach so sind. Und deswegen weisen wir euch da immer mal wieder drauf hin und, äh, gerade auch bei Apple Podcasts, wo man's machen kann oder bei Spotify, freut uns das natürlich, aber wir sind jetzt auch nicht sauer, wenn ihr das halt im Auto immer wieder vergesst. Wir können das, glaube ich, sehr gut nachvollziehen.
Ja, keiner besser als ich. Dann hatte uns Sebastian geschrieben zum Thema Katzen. Also wir hatten ja vor einiger Zeit 'n Interview mit, ähm, unseren Kollegen, die mit Katze und oder bei zwei Katzen unterwegs sind besser gesagt. Sebastian schreibt: „Moin, kurzes Feedback zur heutigen Katzenfolge. War auch schon mit dem Kater damals unterwegs außerhalb vom, vom Urlaub Wohnungskatze. Im Urlaub, sobald es dunkel wurde, wollte er raus und kam morgens in der Dämmerung wieder zurück an die Tür vom Wohnwagen und mauzend um Öffnung gebeten. Katzenklappe unter dem Bett eingebaut, sodass er da im Stauraum tagsüber einen Rückzugsort hatte. Dort stand auch das Katzenklo." Also man sieht, ähm, Wohnungskatzen können durchaus auch mal ihr Verhalten ändern, wenn sie unterwegs sind und vielleicht spannende Sachen entdecken möchten.
Ähm, falls ihr zu dem Thema Katzen noch irgendwelche Fragen habt, hört gerne in die Folge rein. Auch die packen wir euch noch mal in die Show-Notes.
Ja, dann hat uns der Markus geschrieben. Er sagt: „Hallo, ich heiße Markus und folge dem Podcast seit längerer Zeit. Ich komme aus Vorarlberg in Österreich. Wir haben uns im letzten Jahr wieder für einen Womo entschieden. Leider ist es hier in Österreich sehr viel teurer als in Deutschland wegen unserer Nova-Besteuerung. Wir haben uns auf der Messe in Wels für einen alltagstauglichen Clever 540 Drive entschieden. Wir haben das Fahrzeug am 9.3. nach einer längeren Geschichte in Wien abholen können. Da auf der Messe nicht der 540 Drive ausgestellt war, haben wir den Duo als Anschauobjekt gezeigt bekommen. Bei der Abholung haben wir zwei Tage in Wien geplant, um eine Nacht im Camper zu verbringen und dann am Folgetag eventuelle Kleinigkeiten ausbessern zu lassen. Jetzt möchte ich erst mal nur auf ein Thema eingehen, und zwar die Thetford-Toilette. Diese kann ja gedreht werden." Sorry, dass ich lache, aber ich erklär gleich noch mal warum, ne.
Ich lach dich nicht aus übrigens. Ähm, äh, also: „Diese kann ja gedreht werden, ähm, um eine ausreichende Beinfreiheit zu bekommen. Passt ja auch so weit, nur der Toilettendeckel lässt sich nicht aufrecht öffnen, sodass man sich nicht aufrecht setzen kann. Ich habe dies dem Händler gezeigt und die gleiche Antwort über Clever schriftlich erhalten. Es ist durchaus korrekt, dass sich je nach Drehposition der WC-Schüssel der Klodeckel an der Wand anstößt. Das ist konstruktionsbedingt nicht anders möglich. Ich bin enttäuscht, dass so etwas offiziell verkauft werden kann, obwohl es konstruktiv einen Mangel gibt. Thetford wirbt damit in ihren Produkten und hat deshalb die Drehfunktion. Das Fahrzeug hat mich mit meinen Wünschen knapp 70.000 Euro, in Klammern inklusive Nova, gekostet. Das ist nicht wenig Geld und sollte meines Erachtens auch seine Zwecke erfüllen. Das ist, ist das bei allen 540er-Modellen so?
Ich habe den Clever Büskens angerufen, äh, bei Clever Büskens angerufen und erfahren, dass sie keine Probleme im 540er-Modell hatten, allerdings den Drive noch nicht selber haben. Wäre toll, wenn, äh, ihr mir schreiben könntet, ob das nur meiner Ansicht Probleme sind."
Ähm, also nur deiner Ansicht ist es auf jeden Fall nicht. Ich find's, äh, ehrlich gesagt überhaupt nicht akzeptabel. Und warum Sebastian wahrscheinlich gerade gelacht hat, war, dass wir im Moment intern so 'ne kleine Themensammlung zu solchen abstrusen Konstruktionsfehlern machen, ähm, wo wir diese Konstruktion auch auf jeden Fall mit aufnehmen werden. Und ich möchte zu diesem speziell Toilettendeckel-Problem noch mal kurz was sagen. Das ist nicht nur unangenehm. Also wenn ich das richtig verstanden habe, kannst du ja dann auch gar nicht aufrecht sitzen, ohne den, ähm, ohne das Innere des Toilettendeckels zu berühren. Und das ist für mich auch ein absolutes Hygienethema, denn, ähm- Wir haben bei unserem Porta Potty manchmal diese Problematik, wenn wir das im, im, äh, Camper aufstellen.
Und wir haben ja natürlich relativ wenig Platz und dann kann es auch mal passieren, dass, dass wir den Deckel nicht komplett aufbekommen. Und wenn man aber ein bisschen länger oder bei heißeren Temperaturen damit unterwegs ist, bildet sich unter dem Deckel Schwitzwasser. Und dieses Schwitzwasser hat ja sicherlich auch den ein oder anderen, äh, Keim aus der Toilette von den Fäkalien. Und das muss man dann immer bevor man sich hinsetzt, quasi einmal sauber machen. Ich, also ich nehme immer Desinfektionstücher dafür, auch nicht gerade umweltfreundlich, um eben dann nicht mit dem Rücken oder mit der Kleidung dann an diesen Toilettendeckelinneren anzustoßen und dann die Schmierkeime da auf, auf dem Rücken zu haben. Also das wie gesagt, ist jetzt nicht nur ein Komfortthema, sondern aus meiner Sicht auch ein Hygienethema und es sollte nicht passieren auf jeden Fall.
Ja, und ich, genau wie du es gesagt hast, habe gelacht, weil es einfach aktuell-- wir sind natürlich auch sehr tief in dem Thema drin und bekommen viel zugetragen, ne. Deswegen, ähm, haben wir vielleicht eher das Gefühl, dass da draußen gerade sehr viel Schrott verkauft wird. Also gar nicht das gesamte Fahrzeug, aber, aber sehr viele Bugs in den Dingen stecken und, ähm, letzten Endes das trotzdem ganz normal als Produkt für sehr viel Geld verkauft wird. Und, ähm, auch wer die Sendung mit Jürgen gehört hat, weiß, dass, dass der da einen ähnlichen Blick drauf hat. Der sitzt natürlich in derselben Position wie wir und wir sammeln da auch gerade eben zu dem Thema und, äh, de-deswegen habe ich so ein, das war also eher ein so wissendes und, äh, bemitleidendes, äh, Lachen, weil ja, das sind genauso Sachen, die uns da halt gerade immer wieder zugetragen werden, die da passieren.
Ja, und, ähm, vielleicht in dem Zusammenhang noch zwei Aufrufe. Also wenn jemand von euch da draußen dasselbe Modell Clever fünf, 540 Drive hat und eine ähnliche Problematik, schreibt uns das gerne, damit wir Markus mitteilen können, ob das nur bei ihm so ist oder ob das in der kompletten Baureihe, äh, so schrottig verbaut ist. Und wenn ihr andere Themen habt in euren eigenen Fahrzeugen oder was ihr vielleicht schon gesehen habt, wo ihr denkt, dass, ähm, man das vielleicht besser machen könnte, ums mal vorsichtig auszudrücken, dann schickt uns das bitte auch, weil wir planen da auch wenn wir genug zusammen haben, eine eigene Folge dazu. Vielleicht wird ja dann der eine oder andere Hör-, äh, Hersteller mal ein bisschen hellhörig. Wir haben nämlich auch oft das Gefühl, dass die Konstruktionen oder die, die Gestaltung im Innenraum von Leuten übernommen wird, die selber keine Camper sind und die deswegen auch häufig einfach die Bedürfnisse von Campern oder auch so diesen Campingalltag nicht kennen.
Da wird, werden teilweise, also wir haben schon echt groteske Sachen gesehen, bis hin zu, ähm, Badezimmern, wo sich jemand, der auch nur leicht übergewichtig ist, gar nicht mehr, ähm, richtig hinsetzen kann beziehungsweise, ähm, auch die Tür dann nicht mehr zubekommt, wenn er mal auf der Toilette sitzt. Und das sind natürlich Dinge, die muss man vielleicht auch mal dann gesammelt der Öffentlichkeit preisgeben, damit die Hersteller dann nachbessern können.
Das ist übrigens auch gar nicht nur ein Campingproblem, dass, dass Menschen Produkte entwickeln, die sie selber gar nicht nutzen. Also das, das kann ich auch sehr gut in der Softwareentwicklung, ähm, beobachten. Erst heute wieder mit meiner Frau in der Software gesessen, wo ich nicht glaube, dass auch nur einer der Menschen, die diese Software entwickeln, irgendwie diese auch selber nutzen, weil dann wäre die nicht so wie die ist. Ähm, und deswegen w-wir stellen ja auch selber-- also eins meiner Unternehmen vertreibt auch eine Software und, ähm, wir nutzen die halt auch selber. Also das ist natürlich der große Vorteil. Die ist bei uns entstanden, weil wir die selber nutzen und demzufolge auch wissen, wie die bedient wird und, äh, wo die Probleme liegen. Und das würde ich mir halt auch bei dem einen oder anderen Produkt wieder mehr wünschen. Natürlich ist es, wenn Personalmangel ist da draußen und wir Fachkräftemangel haben, nicht immer einfach, die richtigen Menschen zu finden.
Das bin ich mir auch bewusst. Aber vermutlich lässt sich's, na ja, vielleicht lässt sich's nicht kombinieren, wenn man auch noch ganz viel Kosten sparen muss, um, äh, den Ertrag zu erhöhen. Ist, äh, unterstelle jetzt mal boshaft. Aber wenn man da ein bisschen mehr drauf achten würde, dann kann man das vermutlich besser hinkriegen, als es aktuell der Fall ist. Und wir gucken da gar nicht einen Hersteller direkt an, sondern das glaube ich, ist generell gerade ein großes Thema in allen möglichen Industrien, eben auch bei uns im Camping.
Ja, also wir beobachten das über viele Hersteller hinweg. Was ich allerdings nicht verstehen kann, das ist aber wahrscheinlich auch dem Zeitdruck geschuldet durch den, durch den Campingboom, dass man sich nicht als Hersteller so 'nen kleinen Kreis sozusagen an Alphatestern, ähm, ranzüchtet. Ich glaube, dass ganz, ganz viele Leute Bock drauf hätten, also erfahrene Camper Bock drauf hätten, mal so ein neues Fahrzeug, einen neuen Grundriss mal über ein paar Tage wirklich im Echtbetrieb zu testen, bevor der dann in Serie geht und dass man dann noch mal nachbessern kann. Aber ja, also wollen wir jetzt nicht bewerten. Ich hätte da ein paar Ideen, wie man das, äh, optimieren könnte.
Ja.
Aber lange Rede, kurzer Sinn: Schreibt uns, wenn ihr bei euren Fahrzeugen auch solche lustigen Dinge beobachtet.
Wir wissen ja auch gar nicht, wer was davon macht, ne. Das ist ja jetzt erst mal eine sehr böse Unterstellung von uns gewesen. Ähm, ich, wir sind uns sicher, dass es zum Teil so ist, aber es gibt da mit Sicherheit auch Hersteller, die mehr auf die Qualität achten und so eine Dinge machen. Und natürlich alle Bugs und Fehler immer gleich zu finden ist auch gar nicht so einfach, gerade in Zeiten von sehr kurzen Release-Zyklen, also wo sehr schnell neue Modelle kommen. Aber, äh, da gibt's, also d-d-das Problem ist mehrschichtig und das müssen wir jetzt auch im Podcast nicht lösen. Ähm, vielen Dank aber auf jeden Fall an alle, die uns das Feedback dazu schicken. Und wenn ihr dazu auch was habt, dann immer gerne her damit. Kommen wir zum nächsten Feedback. Das war mehr 'ne Frage. Die haben wir deswegen auch mit reingenommen. Und zwar hat uns, ähm, der Kuddel ein Bild geschickt und er hat geschrieben: Hey, ähm, er hat den Podcast über Gasflaschen gehört und leider hat er nicht alles verstanden.
Gastankflaschen, sorry. Richtig.
Was hab ich gesagt? Gasflaschen.
Gasflaschen.
Ja, das stimmt. Gastankflaschen. Ähm, deswegen sagt er, er fragt noch mal und er hat eine Gastankflasche von Safefill geerbt und oben auf dem Rand ist ein Ring, auf dem das Datum 2018 eingestanzt ist. Ist das das Herstellerdatum? Und wie lange hat sie dann noch TÜV? Und wenn sie keinen TÜV mehr hat, wo kann man den machen lassen?
Also wir haben die Frage vorab beantwortet, weil das ja auch, ähm, jetzt was war, was so 'n bisschen, ähm, zeitlich drängte. Wir haben aber gedacht, dass es vielleicht, wenn jemand von euch auch so eine Safefill-Flasche haben sollte, vielleicht auch ganz interessant ist. Ähm, dazu habe ich unsere Experten, 'n Partner von der Firma autarka.de befragt, die ja auch selber Gastankflaschen einbauen und, ähm, die haben wiederum den Hersteller dieser Flasche einmal kontaktiert. Der Hersteller schreibt, die Flasche hat ein PI-Zeichen, das heißt, sie ist als Tauschflasche zugelassen. Die nächste Prüfung müsste 2028 erfolgen.
Die hat kein PI-Zeichen, die hat ein Pi-Zeichen.
Ah, Entschuldigung.
Da steht 'n Pi drauf.
Ach, 'n Pi. Ah, oh Gott. Da sieht man mal wieder, wie gut ich in Mathe war. Ähm.
Is jut.
Wichtig ist also der TÜV alle zehn Jahre. Das heißt, wenn 2018 eingestanzt ist, muss der nächste TÜV 2028 erfolgen. Allerdings werden diese Flaschen aktuell, diese Safefill-Flaschen gar nicht mehr auf dem Markt angeboten, weil sie eben wohl nur die Zulassung als Tauschflaschen haben, also nicht als Tankflaschen.
Genau, also da mit der Info musst du jetzt selber quasi entscheiden, wie du weiter damit vorgehst. Mh, auf dem Bild vielleicht noch mal, also das Bild, was er uns geschickt hat und die entsprechenden Informationen, die sind oben um das Ventil herum angebracht. Das ist so 'n, so 'n, ähm, schwarzer, schwarzes Label quasi und da ist eben der Druck, da ist das Gewicht, da ist die Füllmenge drauf, dann ist 'ne, 'ne Norm drauf, ähm, eben das TÜV-Datum 2018 Schrägstrich vier, also April 2018 entsprechend alle zehn Jahre Prüfung und eben dieses Pi-Zeichen und dann noch 'ne Zahl, die ich jetzt nicht einsortieren kann. Also anhand dieser Informationen könnt ihr dann relativ viel erfahren und im Zweifel, das ist das, was der Andreas ja auch gemacht hat, eben auch beim Hersteller mal nachfragen, ähm, in dem Falle Safefill, die dann diese Information rausgeschickt haben.
Dann haben wir eine WhatsApp von Stefan bekommen. „Hallo Nele, hallo Sebastian. Vorab, vorab möchte ich euch zu eurem Podcast gratulieren. Ich habe nun doch schon einige Folgen gehört, aber natürlich noch lange nicht alle." Da hast du auch noch wahrscheinlich 'n bisschen zu tun bei über 200 Folgen. „Mir ist jedoch aufgefallen, dass die Reiseziele Italien mit den wunderschönen Campinggebieten auf Sardinien, Sizilien, Kalabrien und Apulien, aber auch die Schweiz mit den wunderschönen Plätzen in den Bergen oder an den Seen noch nie zur Sprache kamen. Gibt es da bis jetzt noch keine Folgen dazu und ist hier etwas geplant? Liebe Grüße, Stefan."
Ja.
Ja, stimmt. Es gibt bisher dazu gar nichts. Ähm, wir haben, wir hatten einmal 'nen Podcast, ähm, über Italien mit Interviewgästen, weil wir selber tatsächlich zu unserer Schande noch nie mit dem Campingfahrzeug in Italien waren. Ich zwar in meiner Kindheit ganz viel mit meinen Eltern, aber zum Campen noch nie und erst recht nicht in den Regionen, die du genannt hast, die tatsächlich aber wunderschön sein sollen. Und in der Schweiz waren wir bisher auch noch nie. Also da gäbe es durchaus noch Potenzial für Reisen. Aber um das Ganze vorzuziehen, haben wir uns überlegt, wenn jemand von euch oder vielleicht auch sogar du, Stefan, schon da warst und da 'n bisschen was erzählen möchtest, dann schreibt uns doch. Und, ähm, dann würden wir euch einfach mal als Interviewgäste in unser virtuelles Studio einladen und 'n bisschen von euch hören, wo ihr überall wart und was ihr da vielleicht den anderen Hörerinnen und Hörern empfehlen könntet.
Ja, dann, äh, kommt die nächste Mail zu unseren Wohnkabinenfolgen und dazu gleich mal noch die Info. Also wir haben alle Gewinner der Probeabos schon benachrichtigt. Das heißt, ihr solltet 'ne E-Mail von uns bekommen haben beziehungsweise 'ne WhatsApp, wenn wir eine WhatsApp-Nachricht von euch gekriegt haben. Ihr solltet euch aber per E-Mail melden. Ich glaub, das haben auch alle gemacht, wenn ich mich recht entsinne. Falls ihr nichts von uns gekriegt habt, meldet euch bitte noch mal kurz bei uns. Und, ähm, die Mail kommt von Bianca und Sven und die schreiben: „Hallo ihr Lieben, mit Begeisterung haben mein Mann und ich die Folgen übers Pick-up-Camping angehört. Wir informieren uns gerade, da wir die Anschaffung einer Wohnkabine planen. Euch zuzuhören war sehr kurzweilig informativ für uns. Und da wir doch tatsächlich, äh, noch nie etwas gewonnen haben, würden wir uns natürlich sehr über das Probeabo freuen.
Vielen Dank für die Mühe und eure Arbeit. Liebe Grüße, Bianca und Sven."
Also ihr habt auf jeden Fall eins gewonnen, wenn ich mich richtig erinnere. Von daher, ähm, einfach mal noch mal in die Mails gucken. Ja, wir haben, obwohl es ja für uns so 'n absolutes Nischenthema war, relativ viele Zuschriften dazu bekommen von Menschen, die sich entweder grade damit beschäftigen, ähm, mit diesem Pick-up-Kabinenthema oder die schon so unterwegs sind. Also vielen Dank dafür. Das bestärkt uns auch noch mal in, ähm, ja, in, in der Vorgehensweise, dass wir doch auch immer wieder mal so, so kleine Themenbereiche anschneiden wollen. Und, ähm, wir haben uns jetzt mal 'n paar Rückmeldungen, die auch zum Gewinnspiel reinkommen, rausgesucht, um, ähm, da noch Tipps vorzulesen, die zusätzlich gegeben wurden. Zum Beispiel von Sonja. Sonja schreibt uns: „Mit Pick-up und Wohnkabine abseits der Touristenströme für uns seit sechs Jahren die perfekte Art unterwegs zu sein, am liebsten im, in Schweden.
Zum Thema Freistehen in Deutschland haben wir einen Tipp, und zwar Stay Better, eine kleine, noch wachsende Community für autarke Wohnmobile und natürlich Pick-up-Camper. Wie Freistehen nur legal, ähnlich wie Landvergnügen, aber viel besser. Viele Grüße, Sonja." Ja, Stay Better hatten wir auch schon selber vorgestellt, allerdings nicht im Podcast, sondern in unserem Camper Style Magazin. Da würden wir euch einfach noch mal den, ähm, Link in den Show Notes hinterlegen, dann könnt ihr den Artikel euch durchlesen. Stay Better ist wirklich 'n sehr cooles Konzept und, ähm, ja, alle Infos findet ihr dann in dem Beitrag.
Ja, weiter geht's mit dem nächsten Pick-up-Feedback. Äh, liebe Nele, lieber Sebastian, lieber Wikinger. Erst einmal vielen Dank für den tollen Podcast, äh, den ich schon vor einiger Zeit entdeckt habe und regelmäßig höre. Noch etwas länger kenne ich auch das Pick-up-Magazin oder das Pick-up-Camper-Magazin, bei dem ich alle drei Monate gespannt auf die neue Ausgabe warte. Toll, was Andreas da mit spürbarer Leidenschaft jeweils auf die Beine stellt. Das ist absolut richtig. Äh, da mich das Thema Wohnkabine auf Pick-up bereits seit einigen Jahren interessiert, äh, freue ich mich sehr über eure drei Spezialfolgen. Wir sind als kleine Familie seit einigen Jahren regelmäßig auf Campings zu Gast und mögen das ungezwungene Flair, mieten derzeit aber noch jeweils eine Glamping-Unterkunft. An den Wohnkabinen finde ich tatsächlich spannend, dass sie regelmäßig flexibel nutzbar sind. Ich habe mir zwischenzeitlich schon einige Modelle angeschaut, sowohl bei Händlern als auch auf unserem Schweizer, auf unserer Schweizer Messe, in Klammern Swiss Caravan Salon in Bern und insbesondere von Toki und Tischer.
Die eierlegende Wollmilchsau zu finden, ist aber gar nicht so leicht, weshalb ich immer noch auf der Suche bin. Ich kenne mittlerweile sehr viele Lösungen, könnte mir aber, äh, vorstellen, dass eure Hörer eventuell auch noch Interesse hätten an einer Kurzvorstellung von Wohnkabinen, die etwas out of the box sind. Dabei kommt, ähm, mir etwa das Fernweh Mobil von Benno Kramer in den Sinn. Nicht ständig absetzbar, sondern nur auf einem Rollwagen, aber dafür sehr kompakt mit Aufstelldach. Das Modell kommt auch regelmäßig im Magazin von Andreas vor. Dann hat er noch eine URL beigepackt. Das Fernweh Mobil Punkt de. Packen wir auch noch mal in die Show Notes. Auch interessant finde ich, äh, die von euch in der ersten Folge angesprochene Pritschenlösung. Die Wohnkabine lässt sich dann zwar nicht absetzen, aber in Länge und Breite sind diese Kabinen häufig immer noch sehr kompakt, während sie innen durchschnittlich viel Platz bieten, da sie nicht, äh, in die Ladefläche des Pick-ups beziehungsweise zwischen die Radkästen gezwängt werden müssen.
Hier finde ich gerade den Hersteller Buro interessant, der nach dem bewährten Modell Oman nun auf der CMT das brandneue Big Five vorgestellt hat. Auch hier wieder entsprechend die Webseite dazu. Buro minus Reisemobile Punkt de packen wir in die Show Notes. Also einfach als Anregung meinerseits. Gerne nehme ich natürlich auch noch am Gewinnspiel teil. Ich freue mich bereits auf die nächste Folge und euren stets so sympathischen Auftritt mit den spannenden und kurzweiligen Inhalten. Liebe Grüße an euch alle aus der Schweiz, Nick.
Ja, vielen Dank für die beiden Tipps und, äh, den Hersteller Buro, den kennen wir schon sehr lange. Also der ist schon sehr lange auf dem Markt etabliert und ich weiß noch, wie mich das damals geflasht hat, als ich mir den Oman mal von innen angeguckt habe. Weil von außen sieht es aus wie so ein Minikabinchen und innen ist halt echt alles drin bis hin zu einer Dusche und 'nem, ähm, und 'ner Kochstelle. Ich glaube, das war seinerzeit dieselbetrieben. Also auf jeden Fall ein Hersteller, den man sich mal angucken sollte mit kreativen Ideen, wenn man eben auf der Suche nach so einem Fahrzeug ist. Und beide Homepages auch wieder findet ihr dann in den Show Notes. So, ich muss mal ganz kurz einmal was trinken. Jetzt kommt nämlich eine sehr lange Mail und da muss ich vorher-
Erst kommt noch eine kurze, die lese ich vor. Währenddessen hast du Zeit, was zu trinken und dich auf deine lange Mail vorzubereiten.
Okay, dann.
Also hallo zusammen, ich fahre auf Tour, äh, mit meinem Amarok V sechs mit kompletten, äh, Alu-Cap-Paket, Hardtop plus Dachzelt. Das Thema Wohnkabine reizt mich sehr. Aktuell planen wir selbst, Canopy oder Wohnkabinen nach unseren Wünschen produzieren zu lassen. Stehen aktuell mit vielen Produzenten im Kontakt. Aktuell haben wir für den Camp-Bereich eine Dual-LED entworfen, die bereits in vielen Kabinen von Freunden und Bekannten Platz gefunden hat. Wir verfolgen euren Podcast weiterhin. Macht so weiter. Liebe Grüße, Kevin. So.
Okay, dann bin ich jetzt dran, ne?
Jawohl.
Also uns hat die, äh, Martina, auch die Martina, ist aber nicht dieselbe, glaube ich, ähm, hat uns eine sehr lange Mail geschrieben und wir lesen die jetzt einmal komplett vor, weil ich die so schön finde, ähm, und auch vielleicht sie als Inspiration für andere Leute dienen kann, die mit ähnlichen Gedanken spielen. Liebe Nele, lieber Sebastian, ihr, eure Gäste und das gesamte Team habt mich unheimlich bestärkt, inspiriert, informiert, motiviert und gut vorbereitet, um am 28. März leichten Fußes durch die Türe zu gehen, die sich in den vergangenen Jahren immer weiter für mich auftat. Macht einfach so weiter, wie ihr es nun schon im vierten Jahr gewohnt seid. Denn wer sich für das eine oder andere Thema nicht interessiert oder irgendwas an eurer Weise auszusetzen hat, kann ja einfach den Play-Button eurer Podcasts ignorieren und auf passendere Themen warten oder euer Angebot ungenutzt lassen.
So, nun aber meine Version von neben der Spur ist auch ein schöner Weg. Die Überschrift, ähm, der Geschichte ist My Way to Elsbeth und, ähm, die Mail ist in Tagebuchform aufgebaut. Und zwar beschreibt sie, ähm, quasi ihren Weg auf, äh, auf, äh, ja ins Leben im Caravan. Donnerstag, 28.02.2024, 13:10 Uhr. Exakt 15.415 Tage nach meiner Geburt unterschreibe ich einen Bestellauftrag für mein künftiges Eigenheim. Im Herbst werde ich die angemietete 89-Quadratmeter-Altbauwohnung in Berlin gegen ein Ein-Zimmer-Apartment, Gesamtwohnfläche sieben Komma 13 Quadratmeter mit Küche, Dusche, WC, Sitzecke, zwei Einzelbetten und auf zwei Rädern tauschen.
Bauherr ist Adria. Es wird ein Aviva 360 DK sein. Ein langer Prozess findet nun seine Vollendung. Menschen, die mir sehr nahestehen, Eltern wie Freundinnen, sind von der Nachricht, ich ziehe im Herbst in einen Wohnwagen, nicht besonders überrascht. Es sei stimmig. Manche verraten mir, sie hätten insgeheim gewünscht, dass ich diesen Weg irgendwann für mich wählen möge. Völlig im Frieden beende ich den Tag in tiefer Dankbarkeit. Und jetzt kommt ein kleiner Rückblick. Mai 2020. Corona fordert uns alle heraus, in ganz vielen Dimensionen. Ich setze mit der Entscheidung, meinen Urlaub als Camperin zu verbringen und den Kauf eines Air-Tube-Zeltes in dieser Zeit einen wichtigen Startpunkt. Das ahne ich zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. September 2021. Nach einer Dänemark-Rundreise entscheide ich mich, das Zelt zu verkaufen.
Zu groß, zu umständlich. Es geht noch spartanischer, ist mein Gedanke. Juli, August 2022. Sabbatzeit. Eine individuell zugeschnittene Kaltschaummatratze füllt die umgeklappte Rückbank meines Dacia Sandero Stepways aus. Ich schaffe so hundertfünfunddreißig auf sechs-sechzig Zentimeter Liegefläche. Oh, das ist aber, äh, sparsam. Das Fahrrad ist neben einer Dachbox auf einem Querträger fixiert, die Utensilien in IKEA-Boxen sortiert. So fahre ich über Norwegen zum Nordkap und über Schweden zurück. Fazit: Fantastisch. Ich habe ein mobiles Notheim geschaffen. Das spartanische Sein verlässt mich nach meiner Rückkehr wohnortnah nach einem freien Schrebergartenhäuschen oder Dauerstellplatz zu suchen. Vergebens.
Mir fällt die Rückkehr in die alltägliche Konsum- und höher, schneller, weiter Welt sehr schwer. Im Grunde gelingt es mir auch nicht mehr. Dezember 2022: Mit einem gemieteten Grand California 600 fahre ich achtundzwanzig, in achtundzwanzig Tagen die bretonische Küste und einen Teil der Loire entlang. Ich lebe das Rotationsprinzip. Eine Tasse, ein Teller, ein Topf, ein Bestecksatz sind im Gebrauch. Das übrige Geschirr verschwindet schnell in einer Staubox. Der Wassertank leert sich viel langsamer als erwartet. Das Duschen macht in der kleinen Kabine richtig Spaß, denn es ist einfach warm. In meinem großen Bad zu Hause friere ich, sobald die Duschkabinentür aufgeht. Zweiundzwanzig Kilo Gas in vier Wochen ist auch ein Zeugnis, dass ich auf einem guten Weg zum Reduktionismus bin.
Ich mach mal weiter. Frühsommer 2023: Seit April ist die Matratze und die Campingausstattung wieder im Auto. Einige unglaublich schöne Wochenenden an der Ostküste, nee, an der Ostseeküste helfen mir, die Ausstattung noch mal kritisch auf das Ausmaß zu überprüfen. Spätsommer 2023: Ich muss beruflich eine Pause einlegen. Winter 2023: Bei einer geführten Meditation taucht ein Bild auf, das mich zu Tränen rührt und nicht mehr loslässt. Ich stehe mit einer Kaffeetasse in der Hand an einem Buchenwald und mein Blick ist auf einen Schäferwagen gerichtet. Es ist klar, dass dieser mir gehört und ich in ihm wohne. Faktisch ist mir klar, dass dieses Bild nicht erfüllbar ist, denn mein Autochen kann so ein Gefährt nicht bewegen.
Also beginne ich, nach einem Caravan zu suchen, der für meinen Dacia machbar, für mich finanzierbar und passend ist. Bei Adria werde ich letztendlich fündig. Interessant, aber in Anbetracht dessen, dass ein Neukauf all meine Ersparnisse auffressen würde, vertage ich das Thema schweren Herzens auf das nächste Jahr. Dann wird es vielleicht denkbar sein, im Rahmen einer beruflichen Neuausrichtung viele Wochen oder gar Monate in einem Caravanmobil zu leben. Der Name für das Fahrzeug würde Elsbeth sein, so viel ist schon klar. Februar 2024: Ich beginne, meinen Keller, die Stauräume und alle Schränke zu mustern, verschenke und verkaufe viele für mich überflüssig gewordenen Dinge. Die nicht benötigten Dinge, von denen ich mich aber noch nicht trennen kann oder will, sortiere ich in zwei Kategorien: Was ich für ein Leben in Camping gebrauchen könnte und was für ein Leben in festen Mauern noch bleiben darf.
Ich stolpere über den Podcast, ich stolpere über den Podcast von Camper Style. Nele und Sebastian sind ab sofort täglich über mindestens zwei Podcast-Längen um mich herum. Ihre Erfahrungen, Anekdoten, Gäste, Diskussionen und ihre Art und Weise, wie sie miteinander im Austausch stehen, bereichern jeden neuen Tag. Leben im Caravan ist nun in meinen Gedanken immerwährend präsent. Dank Camper Style mit all seinen Medien und Informationsquellen werden viele Fragen aufgeworfen und just auch beantwortet. Ich finde einen Händler, der in fahrbarer Entfernung gerade einen vorbestellten Adria Aviva 360 DK auf dem Hof stehen hat. Er bietet mir an, das gute Stück anzusehen. Ich fühle mich dank Nele und Sebastian ausreichend vorbereitet, mich einem Händler und der Herausforderung, einen Caravan auf seine Alltagstauglichkeit und Qualität einzuschätzen, zu stellen.
Mit dem Gedanken: „Jepp, die Nummer ist fürs nächste Jahr geritzt. Im Herbst wird bestellt", fahre ich zurück.
Und ich darf jetzt das letzte Kapitel vortragen. Das finde ich ja, ähm, fast das Schönste. März 2024: Mein Mit-, meine Mitbewohnerin teilt mir mit, dass sie wegziehen wird. Wir haben so toll harmoniert, sie bleibt unersetzbar. Die Wohnung ist für mich alleine inzwischen zu teuer und vor allem viel zu groß geworden. Bedeutet das, dass ich zum dreizehnten Mal in dreiundzwanzig Jahren umziehen soll? Noch einmal alles einpacken und wieder auspacken? Bedeutet das, ich soll einen faulen Kompromiss eingehen und wieder eine Mitbewohnerin suchen, auch wenn ich eigentlich weder die körperliche noch emotionale Kraft dazu habe? Oder bedeutet es, dass das Leben für mich schon dieses Jahr das vorsieht, was ich mir bis zum nächsten Jahr vorenthalten wollte? Der Wohnwagenhändler hat nun einen Caravan jener Baureihe zum Verkauf auf seiner Webseite.
Pro- und Kontralisten, Würfeln und andere zu Rate ziehen erscheinen mir in dieser Frage nicht angemessen. Ich verfasse eine E-Mail an den Händler, um zu erfahren, ob der Wohnwagen noch verfügbar ist, lege diese aber im Nachrichtenspeicher vorerst ab. Nur nichts überstürzen, jetzt keine falsche Entscheidung treffen, bloß keine Schnellschüsse. Nach einem Spaziergang zwei Tage später weiß ich, dass es Zeit ist, die Nachricht zu versenden. Den Sendepfeil anzuklicken, fühlt sich gut und aufregend an. Es gibt keinen Funken Zweifel. Die Antwort des Händlers lässt nicht lange auf sich warten. Der Caravan ist bereits verkauft, aber zum Herbst könnte ich ein eigenes Schätzchen bestellen. Wir verabreden einen Termin für die folgende Woche, um die Modalitäten zu besprechen. Es fühlt sich gut und leicht an, einer Freundin und meinen Eltern zu sagen: „Ich ziehe im Herbst in einen Caravan." Da Vater und Mutter seit dem letzten Winter selbst stolze Besitzer eines Campingfahrzeuges sind und mich so gut kennen wie niemand anderes auf der Welt, sind sie nicht sehr überrascht und sagen: „Ist total stimmig für dich."
Bis zur Vertragsunterzeichnung beginne ich ein zweites Mal, die Schränke und Lagerräume kritisch zu scannen. Wieder landen unzählig viele Dinge, manche noch ungebraucht, in Kisten und Packtaschen, um im Sozialkaufhaus von finanziell Schwächeren noch einmal ihrer wahren Funktion zugeführt zu werden. Jedes Ding, das ich loslasse, macht mich leichter und ich weiß, ich muss bis zu meinem Einzug im Herbst noch viel konsequenter sein. Es wird mir gelingen.
Ja, viele, viele Gedanken, wie du hier niedergeschrieben hast, kennen, kennen meine Frau und ich zum Beispiel sehr, sehr gut, weil wir haben ja das Auch durch, ähm-
Ja, wir kennen die Gedanken auch.
2016 haben wir auch, also alle, die es nicht wissen, haben, haben meine Frau und ich quasi unsere Wohnung aufgelöst. Wir haben alles verschenkt, weggeschmissen, verkauft, was wir hatten. Wir haben, ähm, Fotos behalten, wir haben Klamotten behalten und so'n paar persönliche Dinge und alles andere ist wirklich weggekommen. Ähm, wir hatten eigentlich vor, ähm, dann nach Asien zu fliegen im, im Winter, um quasi im Warmen zu leben. Es kam dann wie immer im Leben anders als geplant und, äh, wir haben dann aus Versehen ein bisschen später 'n Wohnmobil gekauft. Unser, unser erstes Wohnmobil auch überhaupt nicht so, wie wir's empfehlen. Ähm, also das heißt, wir haben überhaupt nicht angeguckt. Wir haben keine Ahnung gehabt, was uns gefällt, was wir brauchen, ne, sonst was. Wir brauchten 'n Wohnmobil und haben also auch irgend eins gekauft.
Hatten ich, also gute Freunde, die uns auf dem Weg unterstützt haben, ein 26 Jahre altes Euramobil zu kaufen. Also gar nicht, dass das Euramobil jetzt schlecht gewesen wäre, aber so'n altes Fahrzeug hat halt nun mal einfach auch seine, seine Probleme. Und wir haben uns durch vieles selber durchgebissen und durchge-, äh, recherchiert. Auf dem Weg dahin ist erst 'n eigenes Campingmagazin, äh, entstanden und, äh, dann die, der Kontakt zu Nele und Halil und, äh, dann quasi der, der Beitritt zu Camper Style. Also so ist auch für uns dieser ganze Weg entstanden und ich kann das sehr gut nachvollziehen und ich weiß, dass das zum Beispiel für meine Frau auch ein sehr langer Weg war, quasi dahin alles loszulassen und dass da viel Erkenntnis und viel Angst und viel auch, ja, wer, ne, wer alles loslässt, hat wieder beide Hände frei, so nach dem Motto mit drin war.
Von daher find ich das sehr schön, wie du das aufgeschrieben hast. Ähm, ich kann mich da sehr gut wiederentdecken in dem Thema. Und, ähm, ja, es war für uns der nächste Lebensabschnitt, der dann, ähm, vor ein paar Jahren sich zum nächsten Lebensabschnitt quasi gemausert hat, der jetzt hier in 'nem Tiny Home in Portugal, äh, quasi stattfindet. Und wir sind sehr gespannt, was unser Le- nächster Lebensabschnitt so mit sich bringt, der irgendwann kommen wird.
Also ich, ähm, fühle auch total mit dir. Und, ähm, ja, bei uns beiden war's ja noch mal 'ne andere Situation, weil wir ja jeweils mit unserem Partner beziehungsweise unserer Partnerin in dieses neue Leben gestartet sind. Das heißt, ähm, man, man hatte vielleicht dann auch in Momenten, in denen man so'n bisschen ins Schleudern kam, 'ne entsprechende Unterstützung. Ich hoffe, dass du diese Unterstützung auch bekommst, wenn du irgendwie so kurz vor knapp noch Zweifel hegst oder vielleicht, ähm, ja, auch traurig wirst oder nostalgisch oder was auch immer. Aber ich freu mich sehr zu lesen, dass du aus deinem Umfeld da so viel Unterstützung erfährst und dass die Leute das gar nicht so merkwürdig finden, wie das bei uns damals der Fall war, als wir 2018 dazu uns entschieden haben und das wirklich auch für, ähm, wie soll ich's denn nennen, ja, schon für so 'ne kleine Krise auch bei mir im Elternhaus gesorgt hat.
Ähm, meine Eltern haben dieses, äh, Thema mittlerweile zum Glück überwunden, aber die waren gar nicht begeistert von diesem neuen Leben. Und umso schöner, dass, dass du da eben von deinen Eltern auch den Rückhalt bekommst. Und ich kann dir sagen, es werden wahrscheinlich bis zum Herbst noch Momente kommen, wo du hinterfragst, ob das wirklich das Richtige ist, aber das ist völlig normal und gehört auch dazu, wenn man wirklich so'n komplettes Leben hinter sich lässt und in was völlig Neues startet. Ich weiß noch, ich hab auch, ähm, Tage vorher, Wochen vorher auch wirklich Beklemmungen bekommen und hab dann auch geheult wie'n Schlosshund am Tag des Auszugs aus der Wohnung, obwohl mir die Wohnung gar nix bedeutet hat an sich. Also vielleicht kommen da noch mal so'n paar Hochs und Tiefs und wenn du die durch hast, dann wirst du dich so gut fühlen, weil du dann in dem Moment, wo du, wo du die Schlüssel übergeben hast und mit deinem Fahrzeug losfährst, eine unendliche Freiheit verspüren wirst und die wird dich dann tragen.
Ich sag nur Veränderungskurve. Es ist wirklich spannend, sich damit mal auseinanderzusetzen. Das, das kann man da sehr gut auch dran beobachten.
Und bitte, ähm, halt uns auf dem Laufenden, wie's bei dir weitergeht und, ähm, wenn du Lust hast, dann ja gerne auch mal, ähm, komm in den Podcast, dann können wir da mal drüber sprechen, wie's dir geht, wo's dich als Nächstes hin verschlagen wird, wie der Start war und so weiter.
Ich gucke auf die Uhrzeit und, äh, springe mal weiter, weil wir noch drei, ähm, äh, Feedbacks haben. Und zwar das nächste kommt vom Ulf, ähm: "Moin Nele und Sebastian, ich habe euren Podcast in den letzten Wochen komplett durchgehört." Krass. "Nur bei Amazon bin ich anderer Meinung. Ein Unternehmen, welches keine Steuern zahlt, solltet ihr nicht so hoch loben." Das kann ich jetzt leider nicht in kurzen, wenigen Sätzen, äh, kommentieren. Ich bin da grundlegend bei dir und, äh, unser Verhältnis zu Amazon ist sehr ambivalent. Äh-
Ja, sehr gespalten auf jeden Fall.
Das, das kann man halt wirklich so sagen. Ähm, und mehr passt zeitlich grade hier nicht rein. Ähm, aber ja, ansonsten vielen Dank weiter so. Als Themenvorschlag ist mir Festival eingefallen. Äh, es fragen diversen Gruppen immer viele Personen, was sie zum ersten Festivalbesuch an Campingbedarf mitnehmen sollen. Ja, ist 'n gutes Thema. Als alte, äh, Wacken- und generell Festivalbesucher können wir da, glaub ich, 'ne ganze Menge zu schreiben. Und zwar hat der Ulf aber auch schon so'n paar Sachen mit reingebracht. Die lesen wir jetzt mal schnell vor und ich glaube, dazu werden wir auf jeden Fall noch mal ein, zwei Themen auch schreiben, ähm, und vielleicht auch mal 'n Podcast machen. Äh, Anreise mit dem Flieger. Ja, da sagt er am besten Paket buchen, Geld mitnehmen. Das seh ich, na ja, nicht ganz so. Das ist der einfachste Weg, also Paket buchen. Es gibt mittlerweile Dienstleister, ähm, da buchst du irgendwie 'n Paket, 'n Zelt, 'ne Kühlbox, dies, das, jenes, Schlafsäcke und hast das dann alles fertig am Campingplatz.
Ähm, teilweise kannst du das mieten, teilweise ist es dann deine und du musst gucken, wie du's wieder mit wegnimmst. Das führt zu sehr viel Müll, was auch wenig nachhaltig ist, wenn es nicht deins ist. Was man auch machen kann, mit 'n bisschen Planung und 'n bisschen Gepäck, ähm, kann man tatsächlich auch ein Ich würd jetzt nicht mein teuerstes Zelt unbedingt mit aufm Festival nehmen, weil die Chance, dass es kaputtgeht, ist halt einfach da. Aber dann kann man halt entsprechend auch sich die Sachen im Gepäck mitnehmen, muss halt 'n Check-in-Gepäck mitnehmen und kann da aber relativ viel auch mitnehmen und ich würd mir einfach das Essen und so weiter halt vor Ort organisieren. Und ja, man muss dann einfach 'n bisschen mehr Geld einplanen. Ähm, Anreise mit kleinem LKW, äh, kleinem LKW, kleinem PKW, Luftmatratze, Trinken, Essen, Zahnbürste. Ja, ich würd auch immer 'n Zelt mitnehmen. Dat macht schon irgendwie bei, bei Festivals Sinn.
Ähm, ansonsten ist immer die Frage, wie viel Leute drin sitzen, aber wir sind auch schon zu viert mit 'nem kleinen Kombi nach Wacken gefahren und haben auch irgendwie alles mitgekriegt. Und ich kann mich erinnern, dass nebenan ein Fiesta aus Norwegen, äh, angekommen ist und da saßen sechs große, zwar schlaksige, aber Norweger drin und die haben tatsächlich 'n Zelt aufgebaut und Bierkästen aufge-ausgeladen und mehr hatten die nicht dabei. Ansonsten Anreise mit Fahrrad oder Bahn, äh, Zelt, Bier. Ja, okay.
Also so wie es die Norweger gemacht haben mit ihrem PKW sozusagen.
Ich, wenn man dem Bier frönt, ähm, würd ich das... Na gut, kann man vor Ort kaufen, ist dann entsprechend teuer. Kommt auch immer sehr aufs Festival an. Ähm, mit dem Fahrrad jetzt noch Bier mitschleppen, ja, muss man gucken. Ähm, im Wohnwagen all in, also Flaggenmast, Bett, Grill, Pavillon und so weiter. Also ich glaube, er schreibt das auch so mit 'n bisschen Zwinkern und das trifft's aber ganz gut. Letzten Endes müsst ihr da selber auch gucken, ne, was, was ihr so auf 'n Festival mitnehmen wollt und manche zelebrieren das ja und haben wir halb 'n ihre halbe Wohnung mit dabei. Und jetzt schreibt er noch schnell: „Sie sind, äh, ähnlich wie Nele mit 'm Peugeot Traveller vier mal vier und 'nem Fendt, äh, Tendenza sechshundertfünfzig SFDW unterwegs. Er ist Augenoptikermeister und bastelt gerne an Technik rum. Deswegen hat er 'ne ganze Menge in seinen Wohnwagen eingebaut und seine Frau ist selbstständig mit 'ner kleinen Werbeagentur und sie hat, äh, die komplette Folierung für den Wohnwagen entworfen und sie leben zu Hause, aber sie nutzt den Wohnwagen in allen zwölf Monaten im Jahr.
Leider immer nur für kurze Reise zu-- Reisen zu verschiedenen Anlassen." Ja warum leider? Also klar, mehr geht immer, aber ist doch voll cool, dass ihr zwölf Monate, also in allen zwölf Monaten unterwegs seid.
Find ich auch. Kann man sich doch viele schöne kleine Abenteuer machen. Also was mich jetzt noch interessieren würde, ähm, abgesehen davon, da vielen Dank für den Themenvorschlag. Wir greifen das auf jeden Fall auf. Ich hab mir das jetzt auch schon notiert, weil wir tatsächlich auch für Festivals zwar Artikel haben, ähm, was man so an Gadgets mitnehmen kann, aber keine richtige Packliste. Und die Aufteilung find ich eigentlich ganz cool mit den unterschiedlichen Reise- oder Anreisearten. Aber ich hätte noch, äh, die Frage, ob du uns 'n bisschen was verraten möchtest mal, was du alles in deinem Wohnwagen eingebaut hast, ähm, an, an Technik und, und Zubehör und ob du uns da mal vielleicht Infos schicken kannst oder, oder vielleicht auch Fotos, weil ich immer wahnsinnig neugierig bin, was andere Leute so alles haben, wie die unterwegs sind und so weiter.
Und gerne natürlich auch von außen mit der Folierung, würde mich auch interessieren.
Ja. Nnnächstes Feedback.
Dann-
Lest du weiter oder les ich weiter?
Ich les mal.
Du liest.
Ähm, „Hallo liebe Nele, lieber Sebastian, das ganze liebe Team dahinter und drumherum. Vielen lieben Dank für euren tollen Podcast, euren Einsatz, Tipps, Tricks und Anregungen. Jetzt zu meiner Frage: Habt ihr vielleicht Produktempfel-empfehlungen zur Wasseraufbereitung, Desinfektion? Und ja, auch wir hatten bisher ein Silbernetz im Wassertank. PS: Vielleicht könnte mal ein CamperSite-Treffen stattfinden. Liebe Grüße aus Lörrach, Monika und Marco."
Das Silbernetz.
Also ich, ich hab leider überhaupt nichts, wo ich eigene Erfahrungen zum Thema Wasseraufbereitung und Desinfektion beisteuern könnte, weil wir bisher tatsächlich nichts gefunden haben, was uns in seiner Totalität überzeugen würde. Sebastian, geh mal dazwischen.
Also ich kann da auf jeden Fall was zu beitragen. Ich kann einfach erzählen, wie wir's machen. Allerdings mit der Einschränkung, was ich sagen muss, wir haben das Fahrzeug halt das ganze Jahr bewohnt. Das bedeutet, das Wasser war bei uns halt immer in Bewegung und das ist einer der wichtigsten Punkte. Ähm, wenn das bei euch nicht der Fall ist, was vermutlich bei den meisten unserer Hörer und Hörerinnen der Fall ist, weil sie's eben als Urlaubsfahrzeug benutzen, äh, dann macht's auf jeden Fall Sinn, ähm, also ich hol mal 'n ganz klein wenig aus, auch wenn wir in der Zeit schon weit sind, ähm, aber wir verlinken auch noch mal die Podcasts, die wir zu dem Thema hatten. Ähm, generell ist das, das Erste, dass der Tank sauber sein muss, ja, damit ihr, wenn ihr sauberes Leitungswasser über sauberen Schlauch und so weiter einfüllt, das auch sauber bleiben kann und nicht kontaminiert ist. Das heißt, ihr habt zum einen alles, was reinkommt.
Also das heißt, ihr müsst dafür sorgen, dass der Schlauch, dass der Anschluss und so weiter alles sauber und, ähm, idealerweise keimfrei ist. Das geht am besten, wenn man's halt ordentlich abtrocknen lässt. Und dann müsst ihr dafür sorgen, dass euer Wassertank, wenn er halt zwischendrin nicht genutzt wird, einfach am besten geleert wird, ähm, und austrocknen kann, also idealerweise auch alle Leitungen, wenn's länger steht und ansonsten eben desinfiziert wird. Ich weiß vielleicht auch das noch, der Jürgen Rode vom Womo Blog hat heute auch zu dem Thema wieder 'n YouTube-Video rausgebracht. Ich hab's jetzt selber noch nicht angeguckt, deswegen kann ich nicht genau sagen, aber ich hab in der Überschrift gelesen, dass er auch noch mal zwei Wasserexperten da hatte. Wir haben ja auch schon mit einem Wasserexperten auch über das Silberthema gesprochen.
Mit demselben.
Mit demselben. Und, ähm, ja, ich glaube, in der Beschreibung hab ich gesehen, einfach mit Ozon irgendwas sauber machen, also den Tank halt entsprechend desinfizieren, sauberes Wasser reinfüllen und dann läuft die ganze Geschichte. Was haben wir damals gemacht? Bei unserem ersten Wohnmobil haben wir einmal so ein, äh, Reinigungs- und Desinfektionspaket gekauft. Da war also so 'n, so 'n Spülmittel für die, für die Schläuche und für den Tank dabei. Das haben wir einmal von 'nem Service machen lassen, als wir das Wohnmobil, glaub ich, 'ne Woche mal abgestellt hatten. Und danach haben wir einfach immer über 'nen Schlauch – auch da muss ich dazu sagen, wir hatten so 'n Schrumpfschlauch, den man eigentlich nicht nehmen soll, weil da halt idealerweise das Wasser sehr schön drinstehen kann. Wir haben aber damit immer Wasser aus den, äh, quasi Trinkwasseranschlüssen auf den Campingplätzen eingefüllt.
Wir haben das über fünf Jahre gemacht. Wir haben das Wasser auch aus dem, aus dem Tank immer getrunken. Wie gesagt, es war immer in Bewegung, also es ist ständig aufgefüllt und, äh, entsprechend geleert worden. Und, äh, wir hatten nicht ein Problem damit und wir haben das Wasser auch so getrunken, ähm, und hatten überhaupt keine Probleme. Wenn ihr empfindliche Mägen habt oder Ähnliches, dann kann das natürlich sein, dass vielleicht nicht so gut funktioniert. Aber wie gesagt, wir haben dafür gesorgt, dass alles sauber war und wir haben dafür gesorgt, dass es relativ sauber reingekommen ist. Ich weiß, heute, es war nicht ganz perfekt, aber es hat ausgereicht. Ähm, und wir verlinken, können ja das Video von Jürgen auch noch mal verlinken. Wir verlinken noch mal unsere Beiträge zu dem Thema. Ähm, aus unserer Sicht sind Silbernetze eher Unsinn, ums mal so zu sagen.
Wenn nicht gar gefährlich.
Ja.
Oder? Das, aus unserer Sicht-
Ist das Fazit, ähm, aus nicht nur aus dem Interview mit dem, ähm, Experten, sondern auch aus dem, was wir so recherchiert haben. In der Gesamtschau, ähm, war unser Fazit – das mögen andere Leute anders sehen – dass es in der Dosierung, die das Silbernetz im Wassertank bringt, eher homöopathisch ist, also sprich, ähm, ja wirkungslos und in 'ner höheren Konzentration, wo's wirklich desinfizierend wirken würde, wäre es für den Körper nicht gut. Aber wie gesagt, wir sind selber keine Experten, wir benutzen's nicht. Ähm, bei uns ist es so, deswegen hab ich gesagt, ich kann zum Thema Aufbereitung und Desinfektion nichts beitragen, weil wir einfach keine Produkte dafür benutzen.
Wir, ähm, leeren unsere Tanks immer zum Ende unserer Reisen komplett und machen dann 'ne ordentliche Reinigung, also auch mit so 'nem Reinigungskit, ähm, was man im Handel kaufen kann. Oder wir lassen halt einfach das Wasser ab, wenn wir wissen, wir fahren bald wieder los, lassen das Wasser ab, machen den Tank trocken, putzen den Eimer mit Essig ordentlich aus. Aber ich muss dazu sagen, dass wir eben das Leitungswasser aus dem Wohnwagen oder aus dem Tank nicht trinken. Das heißt, bei uns wird es nur zur Körperpflege, Zähneputzen und so weiter und natürlich abspülen et cetera benutzt. Wir konsumieren es aber nicht, auch nicht für den Hund. Deswegen würde es bei uns jetzt auch nicht darauf ankommen, wenn da mal ein oder andere Keim drin wäre.
Wird die meisten Menschen auch nicht umbringen. Ähm, aber das können wir euch natürlich weder vorschreiben noch empfehlen. Das müsst ihr selber für euch entscheiden. Aber im Thema Wasser wird unheimlich viel Humbug verkauft und unheimlich mit den Ängsten der Menschen gespielt und sehr gutes Marketing gemacht, um, um völlig überteuerten Mumpitz an Mann und Frau zu bringen. Das kann man auf jeden Fall relativ pauschal an vielen Orten sagen.
Ja, wir packen euch alles, was wir dazu haben, auch, ähm, Ratgeber zum Thema Wasserhygiene beim Einfüllen des Trinkwassers noch mal mit in die Show Notes und ich glaube, dann, ähm, habt ihr zumindest schon mal so 'n groben Überblick, was man so alles machen kann und bedenken sollte.
Jep.
Jetzt unser letztes Feedback von Dina, auch 'n bisschen länger. Ich hoffe, ihr haltet noch mit uns gemeinsam durch: „Hallo ihr beiden. Mein Mann und ich haben uns zu Weihnachten einen alten Wohnwagen geschenkt und bauen diese gra-diesen gerade aus beziehungsweise muss unser Mörchen demnächst erst mal zum TÜV. Ein Problemchen stellt ein fehlendes Fenster dar. Da suchen wir gerade nach günstigen Alternative zu den sechshundert Euro Wohnwagenfenstern. Habt ihr zufällig einen Tipp, ob zum Beispiel auch bruchsicheres, stabil-stabiles Plexiglas auf Maß funktionieren würde?" Also Frage eins. „Bisher waren wir über zehn Jahre mit Zelt und Rucksack unterwegs und im letzten Jahr mit einem unausgebauten Bulli. Unsere Hunde und auch wir werden nicht jünger und wir möchten in Zukunft gerne längere, weitere Reisen machen. Deswegen haben wir uns nun den Wunsch nach einem fahrbaren Zuhause erfüllt.
Nun habe ich gehört, dass man mit einem Wohnwagen nicht auf einen Stellplatz darf wie mit einem Bulli. Wisst ihr, ob es für Wohnwagen auch Alternativen zu einem Campingplatz gibt oder ob es doch Stellplätze gibt, bei denen Wohnwagen erlaubt sind? Und falls ja, wie finde ich diese beziehungsweise woran erkenne ich sie?" Frage zwei. Wir beantworten gleich alles noch mal geballt am Ende. „Ein weiteres Thema, was mich interessieren würde, wäre Wärmedämmung. Leider finde ich nur Armaflex, das, da das momentan sehr stark in Mode ist, wie mir scheint. Außerdem würde mich Minimalismus in Bezug auf die Ausstattung sehr interessieren. Wir möchten unseren Wohnwagen sehr schlicht gestalten. Das heißt, kein Kühlschrank, keine sperrige Koch-Waschbeckenmöbel, keine klassische Truma-Heizung, kein Stromanschluss, Stromgeräte et cetera. Wir würden uns zum Beispiel eine Art kleinen Bullerian wünschen, wissen aber nicht, ob dies ansatzweise möglich ist.
Kochen und heizen mit Holz wäre ein absolutes Träumchen. Auch natürliche Dämmmaterialien wären interessant. Allerdings weiß ich nicht, wie viel Platz so etwas benötigen würde oder wie effektiv zum Beispiel Schafwolle oder Ähnliches ist. Wir haben auch überlegt, ob wir uns eine Art Induktionsspirale bauen, die wir auf das Dach legen können – natürlich nicht während der Fahrt – um Duschwasser zu erwärmen. So was hab ich mal als Kind im Physikunterricht gebaut. Zu Toiletten gibt es ja wirklich tolle Infos, aber zu alternativen Duschsystemen oder Kochsystemen leider nicht. Auch eine manuelle Wasserpumpenlösung treibt mich um. Es gibt Dieselpumpen, die man auf Kunststofffässer schrauben kann und dann wie bei einem Brunnen manuell pumpt. Das wäre vielleicht eine Möglichkeit, aber zu der Nutzung im Womo kenne ich mich, ähm, im, kann ich im, äh, WWW, also im Internet leider nichts finden.
Kurzum: Das Thema minimalistische Wohnwagenmobilausstattung ohne Strom wäre für uns extrem interessant. Ich finde euren Podcast wirklich angenehm, mag eure Stimmen und eure Art und freue mich, hoffentlich noch viele interessante Folgen hören zu dürfen."
Dann gehen wir das mal von oben nach unten durch. Also Alternativen für Fenster hab ich leider keine Ahnung von. Ähm, man kann sich sicherlich aus bruchsicherem, stabilen Plexiglas etwas selber bauen. Ähm, bedenkt halt dabei, dass, äh, also bei Campingfenstern, was ist wichtig? Dass sie irgendwie verschließbar sind, dass sie gleichzeitig aber 'ne Notbelüftung haben, ähm, dass sie dicht sind, dass sie reinigbar sind, dass sie irgendwie mit, ähm, na, mit, mit Temperaturschwankungen zurechtkommen. Das sind wegen, deswegen sind die zum Beispiel auch wegen der Dämmwirkung meistens, äh, Doppelverglas sozusagen, also Doppelplexiglasfenster. Ähm, ob's da jetzt wirklich Alternativen gibt, weiß ich nich. Ähm, ich weiß, es gibt 'n paar Hersteller, die für größere für Liner, ähm, Hühnerkopf zum Beispiel haben da spezielle Fenster, die sie für Liner herstellen.
Ich glaub, die kauft man aber weniger, wenn man preisbewusst ist, weil die sind noch mal deutlich teurer. Also schwierig zu sagen. Da wäre vielleicht noch 'n Tipp, wenn jetzt Nele nicht noch was hat. Also entweder kann uns 'n Hörer oder 'ne Hörerin dazu noch Feedback geben. Wenn er oder sie was weiß, dann leiten wir's an dich weiter. Ansonsten, äh, würd ich auf jeden Fall bisschen die Campingmessen abklappern und da in den Zubehörhallen schauen und, und mit, mit, äh, Herstellern und Firmen sprechen.
Also ich hab dazu auch keinen Tipp und ich hab auch fast so 'n bisschen die Befürchtung, wenn man sich da was auf Maß anfertigen lässt, dass das unter Umständen gar nicht deutlich günstiger wird, ähm, als 'n, ähm, quasi fertiges Wohnwagenfenster von, von 'nem Hersteller. Ähm, also mein Tipp wäre da erst mal gründlich zu recherchieren, weil ja auch die Fenster dann, ähm, verspannungssicher und-- Ja, es heißt verspannungssicher, ne? Nee. Wie heißt das denn, wenn die, wenn die Fenster quasi auf Spannung kommen durch Bewegungen und durch Hitze und so weiter?
Nee, verwindungssteif meinst du wahrscheinlich.
Verwindungs-, ja, das mein ich. Sorry. Ich, äh, heute, mein Tag heute ist nicht gut gestartet und es ist noch sehr früh bei mir in Mexiko. Also ich bin gar nicht so sicher, ob das dann wirklich deutlich günstiger kommt und dann müsste man sich auch mal beraten lassen, auch bei der eigenen Versicherung, ob wenn man, wenn man so Zusatz-, äh, also wenn man solche Komponenten sich selbst bauen lässt oder selbst baut, wie das dann versicherungstechnisch auch aussieht.
Auf jeden Fall habt ihr Verwindungskräfte, ihr habt Vibrationen und so weiter. Daran muss man halt denken. Äh, wie gesagt, vielleicht gibt's da was. Wir kennen aktuell leider erst mal nichts.
Dann die nächste Frage war, dass man mit 'nem Wohnwagen nicht einfach auf Stellplätze darf. Das ist richtig, das, ähm, kann man grundsätzlich so bestätigen. Und ich hab auch das Gefühl, dass es eher strenger als relaxter wird bei diesem Thema, weil jetzt natürlich auch sehr viele Wohnwagen unterwegs sind, die sich dann auch mal gerne auf so 'n Stellplatz stellen zum Übernachten. Was wir sehr, ähm, schätzen und lieben gelernt haben, sind Privatstellplätze. Da kann man für relativ kleines Geld oft sehr, sehr gemütlich und naturnah stehen und meistens hat man auch wenige bis keine Nachbarn. Also wenn man auch so 'n bisschen für sich sein möchte, find ich das ganz cool. Da würd ich dir einfach mal einen Artikel in die Show Notes packen, wo diese ganzen privaten Stellplätze gelistet sind, die ganzen Anbieter und dann kannst du ja mal gucken, ob da was für dich dabei sein, äh, dabei wäre.
Ja, dann hast-
Armaflex ist eher dein Thema.
Genau und hast nach Dämmung gefragt. Na ja, es ist auch nicht mein Thema, weil, äh, wir noch kein Wohnmobil selber ausgebaut haben. Wir haben mal unseren, äh, Kollegen Igor da gehabt, der tatsächlich sich auch für Armaflex entschieden hat aus verschiedenen Gründen. Ähm, es gibt da definitiv auch Naturstoffe und es gibt da auch noch andere Stoffe. Ob, also ich weiß, dass es auf jeden Fall auch teurere Stoffe gibt, die, die sehr gut isolieren, aber, äh, sehr teuer sind. Armaflex war für ihn so 'n bisschen der beste Mix aus praktisch gut zu bekommen, gut zu verarbeiten, gute Dämmwirkung. Wir hatten aber auch ein Feedback bekommen, wo man uns unterstellt hat, wir sind von Armaflex bezahlt. Das nicht wirklich.
Schön wär's.
Liegt einfach daran, dass der Kollege das sich dafür entschieden hat, ähm, und auch erklärt hat, warum er das getan hat. Ähm, aber es gibt da auf jeden Fall auch andere Sachen. Also bis hin zu Filz und ähnlichen atmungsaktiven Stoffen kann man da 'ne ganze Menge machen, aber leider können wir dir da nicht wirklich mit Fachwissen dienen, weil uns da einfach auch die eigene Erfahrung fehlt in dem Bereich.
Aber wenn du dich mit natürlichen Dämmmaterialien auseinandersetzen möchtest, würd ich dir mal die Kollegin Elisa von Take an Adventure ans Herz legen. Ähm, die hat, glaube ich oder ist noch dabei, schon das zweite Fahrzeug mit natürlichen Materialien auszubauen. Und wir hatten die Kollegin auch schon mal im Podcast. Ich glaube, da haben wir auch über das Thema Dämmmaterialien gesprochen. Das würd ich dir beides noch mal, also die Website von Elisa und auch den Podcast in den Show Notes verlinken. Dann kannst du da mal reingucken, ähm, ob du da vielleicht Tipps findest, die dir weiterhelfen.
Ja, ansonsten Minimalismus genau.
Ja.
Also gibt auf jeden Fall Holzöfen, die auch in Wohnmobilen und, und Wohnwägen montiert werden. Ähm, da wär jetzt ein Anlaufpunkt die Leben im Wohnmobil Gruppe, die bis vor einer Weile noch von uns moderiert wurde. Die haben wir aber abgegeben, weil wir nicht mehr im Wohnmobil leben. Ähm, da findet man sicherlich 'ne ganze Menge Leute, die so was haben. Und, äh, da gibt es halt, also Bullerian ist ja 'n relativ großer. Ich weiß gar nicht, ob die verschiedene Modelle haben, aber es gibt auch sehr kleine Öfen, die quasi für die kleinen Räume auch gut funktionieren. Die haben auch, äh, 'ne Kochmöglichkeit, ne. Meist haben die ja oben 'ne, 'ne Fläche drauf. Also das kann man alles machen. Ähm, wie gesagt, die Facebook-Gruppe Leben Wohnmobil würde mir jetzt einfallen. Es gibt mit Sicherheit auch im Netz dazu Informationen. Ähm, und gasfreie, stromfreie Dinge betreiben, äh, kriegt man sicherlich hin und ich weiß auch, dass es Leute gibt, die dann anfangen, an dem Holzofen noch, ähm, Kupferrohr zum Beispiel zu verwickeln und am, am Schornstein, um dann diese Abwärme noch zu benutzen, um Wasser zu erwärmen, mit 'ner kleinen Kreiselpumpe dann quasi auch warmes Wasser zu machen.
Also da gibt's 'ne ganze Menge Möglichkeiten. Da muss man halt immer sehr genau suchen und meistens findet man also in Foren und Gruppen und Facebook-Gruppen vermute ich so 'ne Geschichten. Auch wenn man da fragt, wird man wahrscheinlich auch 'ne ganze Menge Inspiration finden.
Ja, und zum Thema, ähm, Kochen, Waschbecken, was auch immer. Da weiß ich jetzt nicht genau, das ging jetzt aus der Mail nicht hervor, ob du gar keine Kochgelegenheit und keine Waschmöglichkeit im Fahrzeug haben möchtest oder ob's dir einfach drum geht, dir nicht alles vollzustellen damit. Und, ähm- Also ich persönlich könnte mir jetzt nicht vorstellen, komplett ohne unterwegs zu sein und auch nicht komplett ohne Kühlschrank, weil für uns es halt extrem wichtig ist, immer frisches Essen dabei zu haben. Was wir aber machen, wenn wir mit unserem Campingbus unterwegs sind: Wir haben uns da quasi so 'ne modulare Lösung selbst zusammengezimmert in Anführungszeichen. Also wir haben 'ne Kompressorkühlbox, die wird halt nach Bedarf reingestellt oder nicht.
Wir haben 'ne, ähm, 'ne Autarkie-Batterie, die aber nicht am Fahrzeug angeschlossen ist, sondern an der nur Geräte betrieben werden, wie zum Beispiel die Kompressorkühlbox. Das war 'ne sehr günstige Lösung. Da haben wir einfach 'ne, 'ne Lithium-Ionen-Batterie in 'ne Plastikbox gepackt. Die Plastikbox kam schon mit Anschlüssen. Das heißt, wir können da Handy laden, Computer laden, wie gesagt, die, ähm, die Kühlbox betreiben über mindestens vier bis fünf Tage. Und das reicht für uns für die Autarkie und wenn wir's eben nicht gebrauchen, äh, können, weil wir zum Beispiel nur ein, zwei Tage unterwegs sind, dann nehmen wir's einfach nicht mit. Also vielleicht wäre das auch so 'ne Möglichkeit, das Ganze so 'n bisschen modular zu gestalten. Und als Toilette haben wir 'n Porta Potti, ähm, in Mexiko mit so 'ner manuellen Pumpe, wo du dann quasi, ähm, das Spülwasser hochpumpst in die Schüssel und in Deutschland haben wir 'n tragbare, 'ne tragbare Trenntoilette.
Die hat so'n Eurobox-Format, die ist also auch ganz klein und, ähm, wird dann eben auch bei Bedarf reingesetzt oder eben nicht. Und, ähm, zum Thema Waschbecken: Wenn ihr mal 'n paar Tage unterwegs sein möchtet und vielleicht auch nicht nur irgendwo steht, wo, wo man halt auch Wasser notfalls mal tröpfeln lassen kann, wenn man da keine aggressiven Reiniger oder, oder Seifen verwendet, würde ich euch auf jeden Fall empfehlen, irgend 'ne Lösung fürs Händewaschen mit zu bedenken, weil es wirklich sehr, sehr unangenehm ist, wenn man sich halt gar nicht die Hände waschen kann.
Also vielleicht zum Warmwasser als Erstes. Ähm, also du hast ja Induktionsspirale ge-geschrieben, aber du meinst wahrscheinlich einfach so 'ne, also man kann sich halt 'n dunklen Schlauch aufs Dach bauen aus, äh, nichts anderes machen ja Sonnenkollektoren, die quasi Wasser so erhitzen. Ähm, die, die einfache Variante davon ist 'ne Solardusche. Das ist halt einfach 'ne Plastiktüte, 'ne schwarze, ähm, die auch 'n, 'n Auslass hat. Damit brauchst du keine Pumpe und gar nichts. Die füllst du mit Wasser, legst die auf dein Dach in die Sonne, dann wärmt die sich durch das, die, dass die eben schwarz ist, wärmt sich das Wasser darin auf und dann hängst du das halt irgendwo an der Seite ans Wohnmobil und kannst darunter duschen ohne Pumpe, ohne irgendwas. Also das wär sicherlich was, was dir da entgegenkommt. Ähm, es gibt auch Leute, die sich 'n, 'n, äh, Abflussrohr, Abwasserrohr kaufen, also so 'n, so 'n Regenrinne, also 'ne, 'ne volle, keine halbe, die an, also, ne, wo das Wasser durchfließt.
Die schwarz streichen, äh, sich ans Dach montieren, vorne hinten zumachen, 'n, 'n kleinen Mini-Duschkopf dranpacken und dann kannst du das auch mit Wasser füllen. Das wird, äh, aufgewärmt über den Tag, wenn's in der Sonne ist und kannst damit auch duschen. Das kannst du alles ganz gut ohne Pumpen machen. Ähm-
Und, äh, 'tschuldigung, zum Thema Pumpen noch eben: Es muss auch nicht 'ne elektrische Pumpe sein. Also wir haben, wir pumpen hier in Mexiko unser Wasser von Hand sozusagen, weil wir haben immer so 'ne, hier gibt's so 20 Liter, ähm, Trinkwasserkanister, äh, weil man eben das Leitungswasser in Mexiko nicht trinken kann und da haben wir 'ne manuelle Pumpe drauf. Ähm, das ist auch wie bei so 'nem Minibrunnen sozusagen. Aber was wir jetzt als Nächstes einbauen werden, ist 'ne Fußpumpe. Also keine elektrische, sondern eine, die man mit so 'nem Fußpedal bedient, weil das eben sehr erleichtert, wenn man schmutzige Hände hat, sich die Hände vernünftig zu waschen, ohne alles einzusauen oder wenn man Geschirr spülen möchte, dass man die Hände dafür frei hat. Also das wäre vielleicht auch für 'ne Dusche dann 'ne Möglichkeit. Das weiß ich, dass es das gibt mit Fußpumpen.
Ähm, damit könnte man mehrere, mehrere Bedürfnisse sozusagen des Camperlebens abdecken.
Ja und wenn du dich vegan ernährst und 'n bisschen ein, zwei, auf ein, zwei Dinge verzichtest, kommst du auch wunderbar ohne Kühlung zurecht. Also dann, dann brauchst du keinen, keinen Kühlschrank, keine Kühlbox. Das weiß ich, dass das auch funktioniert. Ähm, und vielleicht noch ein Punkt zum Thema Seifen und Sachen Wasser in die Umwelt kippen. Denkt immer dran, dass jegliche Seife, egal ob's Kernseife ist oder 'ne Alepposeife oder 'ne natürliche Seife oder was da auch sonst immer draufsteht, ein biologisch abbaubare Seife, das sind immer Dinge, die nicht in die Umwelt gehören, die immer durch 'ne Kläranlage gehören, egal ob da steht, äh, biologisch abbaubar. Das bedeutet nicht, dass es einfach in die Umwelt schüttet. Vor allen Dingen sollte es in keinen Fall, auf keinen Fall in irgendein Wasser, äh, in irgendeinen Fluss, Bach, Teich geschüttet werden. Auch die, ne, also viele Menschen wissen das nicht und glauben, wenn sie da eine nachhaltige Seife haben, das sei nicht schlimm.
Doch, das schadet den, äh, Organismen, die da leben, sehr, sehr stark und alles davon gehört in 'ne Kläranlage. Es sei denn, ihr wascht euch wirklich nur mit Wasser, das ist 'ne andere Geschichte. Aber auch dann denkt an Cremes, die abwascht und so weiter und so fort. Also das noch mal für alle, die meinen, ihre Kernseife tue nichts. Man kann da sicherlich immer drüber streiten, ob dieser eine Fleck, wo ihr das dann hinschüttet, äh, davon jetzt stirbt oder was auch immer damit passiert. Aber ganz generell hat's da eigentlich nichts zu suchen.
Ja, seh ich auch so. Es ist natürlich immer 'ne Frage der Menge, aber eben wenn man, wenn man, ähm, sich die Hände waschen und auch mal abwaschen möchte, würde ich immer dafür plädieren, sich zumindest irgendwie so 'ne mobile Basic-Waschbeckenstation entweder selbst zu bauen oder auch fertig zu kaufen. Das gibt's mittlerweile auch von mindestens zwei Anbietern, von denen ich weiß. Ähm, die sind gut, die beiden. Ähm, eins haben wir schon ausführlicher getestet, das andere haben wir uns noch mal angeguckt, ohne das selber jetzt schon erworben zu haben, aber macht auch 'n ganz soliden Eindruck und man kann sich so was auch selbst basteln und auch das kann man so gestalten, dass man es zum Beispiel ins Zugfahrzeug hinten reinstellt oder, ähm, eben nur dann in den Wohnwagen packt, wenn man's wirklich drin braucht.
Und vielleicht abschließender Tipp: Du hast jetzt nach Sachen, die man im Womo benutzen kann, gesucht. Ich glaube, das ist genau das Problem, warum du nichts findest. Äh, das, dafür gibt's einfach keinen nennenswerten Markt. Aber wenn du generell nach Handpumpen oder Fußpumpen suchen würdest zum Beispiel, dann wirst du Produkte finden und die kannst du auch alle irgendwie in dein Campingfahrzeug integrieren. Ähm, die gibt es halt nur nicht von der Stange und die gibt's auch nicht fertig fürs Camping, aber man kann sie sicherlich benutzen. Also wenn man sich so 'n bisschen, äh, quasi ohne das Camping durchsuch- oder das Netz ohne diesen Campinggedanken durchsucht, dann wirst du da wahrscheinlich auch überall Produkte finden, die du benutzen kannst.
So, dann sind wir für heute mit unserem Marathon zu Ende. Ich glaube, die Tipps des Tages und so weiter oder der Woche, die sparen wir uns heute mal. Wir wollen euch nicht überstrapazieren. Vielen Dank, dass ihr bis zum Ende drangeblieben seid. Ich hoffe, es war auch für euch wieder was dabei, was ihr für euch mitnehmen konntet. Vielen Dank an alle, die uns geschrieben haben. Wie gesagt, wir freuen uns immer sehr über jegliches Feedback und ja, folgt uns, bewertet uns und wir hören uns wahrscheinlich nächste Woche wieder.
Und E-Mail-Adresse und WhatsApp-Link wie immer unten in den Show Notes. Und wenn euch irgendwie hier da was nicht findet, dann merkt euch camperstyle.de/podcast. Da findet ihr auch noch mal alle Sachen, auch alle Episoden und so weiter und so fort. In diesem Sinne, bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Tschüss.