Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.
Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Sebastian und heute ohne Nele. Die ist nämlich auf Roadtrip in Mexiko unterwegs und hat grade nicht wirklich tolles Internet, dafür gigantischen Sandstrand und Sonne satt. Ich hab mir aber, damit ich hier nicht alleine quatschen muss, den Matthias ins Boot geholt. Und bevor ich's vergesse: Was ist das heutige Thema? Ähm, es geht heute um Tipps für bessere Urlaubsfotos. Und wie ich grade gesagt hab, hab ich mir einen Freund ins Studio eingeladen. Das ist der Matthias Haltenhof, der beschäftigt sich mit dem Thema Fotografie auf 'ner ganz, ganz, ganz anderen Ebene als ich. Der ist, äh, professionell in dem Thema unterwegs, im Gegensatz zu mir, der so'n bisschen Hobbyknipser ist.
Und, ähm, Matthias, stell dich doch mal erst mal unseren Hörer und Hörerinnen ein bisschen vor.
Hallo, Matthias Haltenhof mein Name. Ich bin Landschaftsfotograf und, ähm, hab grundsätzlich mit allen Fotografierichtungen so'n bisschen zu tun und hab mich aber über die letzten 20 Jahre langsam auf Landschafts- und Architekturfotografie spezialisiert und versuche da auch regelmäßig mein Wissen weiterzugeben, hauptsächlich über eine Internetseite, die ich betreibe und schreibe da regelmäßig ganz viele Artikel über Fotografie, primär eben auf die Natur- und Landschaftsfotografie und Architekturfotografie ausgelegt.
Und wie immer alles, was der Matthias uns so erzählt, Webseiten, Tipps, Tricks, die man irgendwo nach-, äh, klicken, nachlesen, nachkaufen kann, auch wenn's bestimmte Produkte sind, packen wir euch alle in die Show Notes. Müsst ihr jetzt also nicht unbedingt mitschreiben. Müsst ihr danach nur auf camperstyle.de/podcast gehen, sucht euch die Folge raus und dann findet ihr quasi noch mal alle Informationen dazu. Und solltet ihr Fragen haben, äh, werdet ihr am Ende auch noch mal den Link zu unserem WhatsApp gesagt bekommen, zu unserem WhatsApp-Kanal und könnt uns auch 'ne E-Mail schicken. Ja, Matthias, äh, okay, Landschaftsfotografie. Ich glaub, da kann man sich was drunter vorstellen. Der Name sagt es so'n bisschen, es geht um Landschaften und das Fotografieren und das ist ja auch was, was mit Camping zu 'nem großen Teil übereinstimmt. Da ist man ja zumindest in der Natur, das heißt irgendwie meistens in der Landschaft.
Und, ähm, wir wollen uns ja heute quasi nicht an Fotografen richten, sondern an Menschen wie, na, nicht wie du und ich, aber an, an normale Urlauber, die quasi einfach vielleicht noch was aus ihren Schnappschüssen und aus ihren Urlaubsfotos rausholen wollen und, äh, wollen so'n bisschen Tipps geben. Und meine erste Frage wäre: Brauch ich teures, umfangreiches Profi-Kameraequipment, um tolle Urlaubsfotos zu machen?
Ähm, das ist immer was, was man gerne von sich annimmt, dass man dieses teure Equipment braucht. Und, äh, das ist auch so'n bisschen ein Glaubenssatz, der einen selber dann beim Fotografieren begrenzt. Meine Erfahrung ist, dass, äh, die Kamera eher zweitrangig ist, sondern dass man sich um das Gedanken macht, was vor der Kamera so passiert. Ähm, ich würd es gleich mal technisch noch so'n bisschen einschränken. Grundsätzlich kann man heute mit jeglicher Kamera, also da sprechen wir auch von 'ner Smartphone-Kamera, alles Mögliche machen. Die Bildqualität ist wirklich sehr, sehr gut. Und, äh, was 'n besondere, äh, nettes, 'ne, 'ne nette Geschichte an den Smartphone-Kameras ist, dass man halt auch in der Nachbearbeitung nicht mehr allzu viel machen muss, sondern dass da viele Automatiken auch schon sehr, sehr gut greifen. Und man hat in aller Regel mit 'ner größeren Kamera dann einen Vorteil, wenn es um das Drucken geht.
Das heißt, da sieht man dann auch 'nen Unterschied, ob man 'nen, ähm, 'n Handybild kann man beispielsweise in 20 mal 30 Zentimeter problemlos drucken. Das ist also von der Schärfe her auch okay. Wenn man dann aber mal sich das Bild irgendwie 'n bisschen größer in die, ähm, in die Wohnung hängen möchte oder auch verschenken möchte, dann ist es total sinnvoll, auch 'ne größere Kamera zu nehmen. Und, äh, dann kann man eben problemlos auch in 40 mal 60 oder auch in 60 mal 90, was auch immer, drucken. Da sieht man dann schon den Unterschied. Und, äh, der zweite Punkt ist vielleicht auch noch, wenn man bei weniger Licht fotografiert, dann hat man mit dem Smartphone 'nen kleinen Nachteil. Und jetzt geh ich die ganze Zeit eigentlich auf die negativen Sachen ein. Ähm, grundsätzlich kann man mit allen Kameras fotografieren und, äh, das ist halt was, was ich auch über die Jahre so gelernt habe.
Ähm, man guckt dann natürlich auch auf das eigene Equipment und man nimmt dann irgendwann 'ne größere Kamera, aber der Unterschied ist wirklich nicht so groß. Und deswegen, ähm, rat ich auch jedem, der sich mit Fotografie mehr beschäftigen möchte, ähm, kann man ruhig erst mal mit dem Smartphone anfangen. Und, ähm, grundsätzlich würd ich aber auch sagen, 'ne, 'ne Kamera kann auch 'ne gebrauchte Spiegelreflex- oder Systemkamera sein. Also da kommt man beispielsweise auch mit 'nem Budget von 300 Euro schon sehr weit und, äh, dann erst mal dieses einfache Equipment nutzen und auch das ganz normale Standardobjektiv nehmen, damit 'ne ganze Weile fotografieren und erst mal so'n Gefühl für die Kamera bekommen. Und da kann man mit der Zeit immer noch auf großes Equipment switchen. Und wenn man aber merkt, man hat vielleicht gar keine Lust, so, äh, die ganze Zeit dieses, äh, diese Kamera mit Objektiv mitzuschleppen, kann man auch sagen: „Okay, dann verkauf ich das Ganze wieder", hab bei einer gebrauchten Kamera auch nicht viel minus gemacht und nehme weiterhin das Smartphone, weil das ist das, was man immer dabei hat.
Lass uns mal noch mal 'n bisschen in die Sachen reingehen, die du grade gesagt hast, weil wir ja auch immer versuchen, die Einsteiger und Anfänger zu bestimmten Themen anzusprechen. Jetzt hast du grade um dich geworfen mit Systemkamera und Spiegelreflexkamera. Lass uns mal kurz klären, was das eigentlich bedeutet, was das für Arten sind, damit, äh, die, die jetzt in dem Feld sich noch gar nicht mit beschäftigt haben, auch 'n Gefühl dafür haben: Was ist 'ne Spiegelreflexkamera? Wovon sprech ich da eigentlich? Und was, was ist da anders quasi zu 'nem, äh, Smartphone? Wobei wir uns schon im Podcast jetzt hier auch größtenteils dann auf die Smartphones konzentrieren wollen, weil die hat sowieso im Normalfall fast jeder dabei. Aber lass uns da trotzdem mal reinschauen. Was, was 'ne Spie-- Oder was ist 'ne Spiegelreflexkamera und wie unterscheidet sie sich zum Beispiel von der Systemkamera, was Du auch grad noch genannt hast?
Mhm. Dann versuch ich mal, die Erklärung nicht allzu technisch werden zu lassen. Ähm, grundsätzlich sind sowohl Systemkamera als auch Spiegelreflexkamera beides, ähm, Kameras, die einen größeren Sensor haben als ein Smartphone und bei denen sich in aller Regel die Objektive wechseln lassen. Das macht das Ganze 'n bisschen universeller. Das heißt, wenn ich dann irgendwann merke, ich fotografiere gerne Landschaften, kann ich vielleicht mir 'nen Weitwinkelobjektiv, Objektiv zulegen. Oder mich interessieren eher die Insekten und die Blumen, dann kann man Richtung Makroobjektiv schauen. Das ist einer der Vorteile mit so einer Kamera. Und, äh, bei einer Spiegelreflexkamera ist es so, dass dort 'nen, äh, optisches System mit einem Spiegel drinne ist, sodass man, ähm, direkt durch, in Anführungszeichen, durch das Objektiv schaut, ähm, weil dieser Spiegelumlenkmechanismus das Ganze möglich macht.
Und bei einer Systemkamera ist kein Spiegelmechanismus mehr verbaut. Das heißt, da fängt der Sensor, der in der Kamera ist, direkt das Bild auf und man sieht dann quasi nicht, wie wenn man durch 'nen Fernglas, äh, schaut, 'n optisches Bild, sondern man hat 'nen elektronischen Sucher wie 'nen kleinen Bildschirm, der dort drinne verbaut ist, auf den man schaut und sieht natürlich auch das Livebild. Das heißt, für den Nutzer ist der Unterschied am Ende gar nicht so groß. Dadurch, dass bei einer Systemkamera dieser Spiegelreflexmechanismus nicht mehr verbaut werden muss, können die etwas kleiner und leichter konstruiert werden und im Moment beweg, bewegt sich der Markt auch deutlich hin zu den Systemkameras.
Also ist quasi die, die Spiegelreflex so der bisschen der Dinosaurier mittlerweile, der jetzt vielleicht langsam ausstirbt oder hat die Spiegelreflextechnologie auch noch irgendwelche Vorteile gegenüber der Systemkameratechnik?
Mhm. Manch einer mag es mehr, diesen optischen Sucher zu haben, den 'ne Spiegelreflexkamera mitbringt. Ähm, der nächste mag wieder den, äh, den elektro-elektronischen Sucher, der Systemkamera. Das ist 'n bisschen, ähm, Präferenz. Hm, grundsätzlich will uns die, ähm, wollen uns die Kamerahersteller weismachen, dass wir jetzt unbedingt alle neue Kameras brauchen. Wenn wir denn schon Spiegelreflexkameras haben, müssen wir jetzt unbedingt alle Systemkameras kaufen. Ähm, muss ich sagen, eine Kamera, die vor fünf oder zehn Jahren gut war, eine Spiegelreflexkamera, die ist auch heute noch gut. Und meine Erfahrung ist da eher, wenn man sein Equipment schon mal beisammen hat, also sprich, äh, Kamera plus Objektive plus vielleicht Filter und so weiter und das ist alles schon ganz gut aufeinander abgestimmt, dann lohnt sich der Wechsel aus meiner Sicht noch nicht so, äh, denn in Sachen Bildqualität ist der Unterschied, wenn überhaupt minimal bis gar nicht spürbar.
Und, ähm, insofern ist, äh, ist meine Erfahrung eher bei dem Equipment-Setup zu bleiben, an das man sich schon gewöhnt hat und wo man auch mit umzugehen weiß und wo man vielleicht auch genau die Objektive schon zusammengestellt hat, die man braucht, anstatt sich das jetzt alles wieder neu zu kaufen und dann macht es irgendwas zehn Prozent besser. Ähm, aber wie gesagt, der, der Markt bewegt sich stark in Richtung Systemkamera only und, äh, die Hersteller wissen auch, dass da natürlich 'n bisschen mehr Geld mit zu verdienen ist aktuell. Ähm, ich würde sagen, wenn jetzt jemand neu in das Thema einsteigen möchte, ähm, dann kann er, wenn er 'ne beispielsweise 'n Budget von sechshundert, siebenhundert Euro hat, kann er ruhig schon Richtung Systemkamera schauen. Ähm, wenn's dann eher bei 'nem Budget von dreihundert Euro ist, dann würd ich eher wegen einer gebrauchten Spiegelreflexkamera gucken.
Okay, ja, das, das, also ich-- Wir hören auch gleich auf mit den, sagen wir mal, schon etwas mehr Profisystem, aber einfach für die, die, die da noch gar keine Erfahrung gemacht haben. Also ich hab selber auch 'ne Spiegelreflexkamera. Ich hab die auch vor, ich glaube, vier Jahren, nach zehn Jahren einmal ausgetauscht, äh, hab mir 'ne neuere geholt und hatte auch mit Matthias, ich glaube, letztes Jahr mal mich ausgetauscht, ob es sich denn lohnt, quasi für mich zu wechseln und hab aber letzten Endes auch für mich entschieden, eigentlich nicht wirklich, weil zum einen ist vielleicht das noch als Information auch das Problem, dass viele Hersteller untereinander nicht kompatibel sind. Also das heißt, die Objektive vom einen Hersteller passen nicht unbedingt auf die Kamera vom anderen und dann gibt's auch noch herstellerseitig verschiedene Systeme, die dann auch zum Teil nicht kompatibel sind und zum Teil nur mit Adaptern.
Also, ähm, es hat dann für mich auch keinen Sinn gemacht, da in Upgrade zu investieren. Ähm, das lohnt sich dann wahrscheinlich mehr, wenn man sehr viele Fotos macht und vielleicht auch das noch, wir wollen ja jetzt hier nicht so auf die Spiegelreflex- und Systemkameras eingehen, aber da hast Du ja auf deiner Webseite auch wahrscheinlich 'ne ganze Menge Infos zu, wenn man sich da informieren möchte. Da packen wir den Link auf jeden Fall in die Show Notes. Da könnt ihr euch bei Matthias auf der Seite dann auch noch 'n bisschen umschauen und lesen. Ähm, ich weiß, Du hast unheimlich viel Wissen und auch auf deine Seite gebracht und dann, äh, guckt danach. Aber ich würde jetzt 'n bisschen den Schwenk machen. Dann lass uns mal 'n bisschen in die Smartphones gucken und lass uns mal 'n bisschen in die Urlaubsfotografie reingucken, ähm, für alle die, die quasi nicht jeden Tag mit der Kamera rumlaufen, sondern einfach mal gucken wollen, was sie denn aus ihren Urlaubsfotos vielleicht noch rausholen können, um eben dann, keine Ahnung, schönes Fotoalbum zu haben oder 'ne, 'ne schöne, schöne Ausdrucke sich auch zu machen für zu Hause.
Ähm, fangen wir mal an. Also mit 'm Smartphone hast Du gesagt, die Kameras werden immer besser, ähm, und, äh, das würde ja auch letzten Endes bedeuten, dass aktuelle Smartphones natürlich, oder nicht natürlich, sondern bessere Fotos machen als ältere Smartphones. Gibt's da irgendwo-- Ja, ich merke die, ich, ich merke selber, die Frage ist doof. Ich wollt grad fragen, ob's irgend so 'ne, so 'ne Grenze gibt ab 'nem bestimmten Alter, wo die Kamera nicht mehr geeignet ist, aber es gibt ja so unheimlich viele Millionen Smartphone-Modelle, dass man das einfach wahrscheinlich nicht sagen kann. Kann ich irgendwie erkennen, ob mein Smartphone geeignet ist, gute Fotos zu machen?
Mhm. Eine sehr gute Frage. Ähm, ich würde mal vorsichtig sagen, wirklich ganz vorsichtige Formulierung, ähm, die meisten Smartphones, die innerhalb der letzten fünf Jahre erschienen sind, ähm, sind in der Lage, gute Bildqualität abzuliefern. Und natürlich gibt's dann noch mal 'n bisschen preisliche Unterschiede, aber das kann man so als Regel setzen. Ähm, das ist auch so 'n Grund, warum, ähm, es aus meiner Sicht heute aktuell wenig Sinn macht, nur der Kamera halber sich jetzt grad, äh, jedes Jahr das neue Smartphone zu kaufen. Ähm, da, da sind wir jetzt schon auf 'm guten Level. Ähm, es ist natürlich, also ich würd's jetzt auch nicht auf bestimmte Hersteller oder so was einschränken. Ähm, da ist durch die Bank weg, ähm, ich würde mal vorsichtig sagen, fast alle Smartphones über Neupreis vierhundert bis fünfhundert Euro liefern eine sehr, sehr gute Bildqualität und, äh, sind im Prinzip auch in der Nachbearbeitung imstande, so gut wie alles zu machen.
Okay. Wenn ich mir jetzt 'n neues Smartphone kaufe, weil aus irgendeinem Grund mein altes zu alt ist, nicht mehr upgedatet wird und so weiter, worauf sollte ich achten, wenn's mir auch 'n bisschen auf Fotos ankommt? Hast Du da Gedanken, Tipps?
Mhm, grundsätzlich würde ich erst mal bei dem Kamerasystem oder bei dem, ähm, Betriebssystem bleiben, ähm, was ich schon habe. Sprich, wenn ich schon 'n iPhone habe, würde ich auch danach wieder 'nen iPhone nehmen. Android das Ganze auch so, ähm, weil's einfach 'ne, 'ne andere Eingewöhnung ist. Und, ähm, was die Kamera angeht, mhm, die Kamerahersteller werben immer gerne mit, äh, mehr Megapixel und die Kamera hat jetzt fünfzig und hundert Megapixel. Ähm, mein Tipp in, an der Stelle wär, dass jede Kamera, die da zehn, zwölf Megapixel hat, vollkommen ausreicht. Mehr ist da eher noch, äh, gar nicht so gut. Und das wär eigentlich mal so mein erster Tipp. Und dann, aber das ist 'ne ganz persönliche Geschichte: Äh, mittlerweile haben ja die Smartphones 'nen Weitwinkel, äh, und 'ne Standardkamera und so 'n kleines Teleobjektiv.
Das heißt, verschiedene Zoomstufen. Das Erste so 'n bisschen rausgezoomt, das, 'n, 'n zweite 'ne normale Ansicht und das bei, äh, das dritte eher reingezoomt. Und, ähm, ich hab für mich festgestellt, dass ich am Anfang dachte, ich fotografiere sehr viel herausgezoomt mit dem Weitwinkel und, ähm, hab dann aber gemerkt, nee, eigentlich nehm ich die meiste Zeit diese ganz normale Standardkamera. Ähm, also wenn da dann die Entscheidung ist, brauch ich dann eher das Smartphone mit den zwei oder drei oder vier Kameras, ist aus meiner Sicht nicht unbedingt nötig. Weiß nicht, ob das so die Frage halbwegs beantwortet.
Ja, also d-die Frage ist ja auch sehr schwierig quasi, weil einfach die Modellvarianz da draußen so gigantisch ist und Du ja auch mittlerweile Hersteller am Markt hast, also grade auch im Low-Cost-Segment, ne. Also sprich, die, die Smartphones so um die hundert, hundertfünfzig, zweihundert Euro, da gibt es ja so 'ne riesige Menge, die man überhaupt nicht überblicken kann und das ist quasi sehr schwer zu sagen. Also ich, ich glaub, 'n wichtiger Tipp wär dann noch, wenn man irgendwie die Möglichkeit hat, dann versucht halt mal, 'n paar Dinge zu fotografieren. Also sei es im Markt irgendwie oder wenn ihr's online bestellt habt, könnt ihr ja auch, äh, damit testen. Behandelt's pfleglich, dass, ne, ihr's zurückschicken könnt, wenn's für euch nicht geeignet ist. Aber testet mal, fotografiert mal was, was nah dran ist, fotografiert mal was, was weit weg ist, versucht mal, möglichst viel auf 'n Foto zu packen oder möglichst nur 'n kleinen Ausschnitt und guckt euch an, wie das aussieht.
Und da wär von mir auch noch 'n Tipp: Guckt's euch vor allen Dingen auch mal auf 'm Computer an, wenn ihr 'n habt oder auf 'm Tablet, also mal auf 'nem größeren Gerät, nicht nur auf dem kleinen Handydisplay, weil die sind meistens auch, äh, ganz gut und da sehen die Bilder super aus. Aber wenn man dann reinzoomt oder wenn man's eben auf 'm Computer anguckt, dann sieht man oft erst, was vielleicht nicht so richtig stimmt so. Also ja.
Da würd ich noch eine Sache ergänzen wollen: Äh, definitiv auch 'n guter Punkt, sich das Bild auf 'm Computer anzuschauen. Da sind sogar die Handybildschirme 'n bisschen trügerisch, würd ich fast sagen. Und wenn man die Möglichkeit hat und, äh, das kann auch, äh, ganz normal beim nächsten Drogerie-Discounter sein, ruhig auch mal 'n Bild ausdrucken. Da kriegt man noch 'n bisschen mehr Gefühl dafür. Da kann man halt 'nen Druck in A4 Größe für, ich glaub, einen Euro oder so was machen und dann mal schauen, ob man da so mit den, ähm, mit der Bildqualität zufrieden ist.
Stimmt, meine, meine Mutter geht immer zu DM und, äh, entwickelt dann da Schnappschüsse und Fotos, die wir auch über WhatsApp und so geschickt haben. Ähm, die druckt sie sich immer fleißig aus. Also es, äh, könnt ihr auf jeden Fall machen für, für kleines Geld, das da ausprobieren. Und teilweise kann man sogar sich 'ne App installieren und da direkt auf diesen Druckautomaten die Sachen schicken oder manchmal per Bluetooth und Ähnliches. Also das ist-- Also ich hab's ewig nicht genutzt, aber das funktioniert wohl mittlerweile ganz, ganz gut, dass man da schnell mal Sachen testen kann. Ähm, okay, dann lass uns mal jetzt, also jetzt habt ihr vielleicht oder auch nicht, wenn nicht und ihr noch Fragen habt, dann, dann schreibt uns auch gern noch mal 'ne Mail an podcast@camperstyle.de oder nutzt unseren, äh, WhatsApp-Chat, den wir zum Schluss noch mal nennen, auch den schon uns haben. Aber jetzt habt ihr vielleicht so 'ne Idee, was ihr, auf was ihr achtet, wenn ihr euch 'n neues Smartphone holt und dass ihr auch, äh, nicht unbedingt 'ne teure Profikamera braucht, um, ähm, gute Fotos zu machen.
Das ist auch was, was ich festgestellt habe. Es gibt vielleicht zusammenfassend schon ein paar Momente, wo 'ne Profikamera mit bestimmten, äh, Objektiven, die ich drauf habe, eben Vorteile bieten, grade wenn ich sehr großen Zoom zum Beispiel habe und eben an eine Sache nicht nahe rankomme. Wir ham, also es, es gibt ja auch so dieses Wort, dass der, der Fotograf halt einfach immer zum, zum Motiv gehen soll, ja, um, um gute Fotos zu machen, aber manchmal geht's nicht und dann ist 'n Zoom ganz gut. Und wie Matthias gesagt hat, äh, ist eben die Bildqualität, wenn ich große Drucke mache, sinnvoll, aber ansonsten reicht das Smartphone. Und selbst ich erwische mich immer wieder, dass ich immer mehr mit dem Smartphone mache, als ich, äh, übrigens mit Matthias auch in Thailand war ja Ende letzten Jahres, hatte ich auch das erste Mal meine große Spiegelreflexausrüstung gar nicht mehr mit dabei, sondern hab nur mit dem Handy fotografiert.
Und ich hab auch gestern bei unserem Garten die ersten Schmetterlinge fotografiert, bin denen so 'n bisschen nachgeschlichen und das hat auch erstaunlich gut mit dem, mit dem Smartphone funktioniert. Und, ähm, ich glaube, das reicht für die meisten auch völlig aus. So, jetzt lass uns aber mal 'n bisschen reingehen: Wie kann ich jetzt gute Fotos machen? Und ich glaub, als Erstes sollten wir mal so 'n bisschen gucken, was ist eigentlich der Unterschied zwischen 'nem Foto und 'nem Schnappschuss, oder? Das ist so 'n bisschen die, 'n bisschen vielleicht auch mal so das, das Fotografen-Denken mit reinbringen, um, um zu zeigen, es gibt eben nicht nur schnell Handy rausholen und mal 'n Bild machen. Sondern man kann da ja sich Gedanken machen. Also w-- erst mal so: Was der Unterschied zwischen Schnappschuss und Foto und wie würdest du zum Beispiel auch rangehen, wenn du ein Foto machen möchtest?
Mhm. Du hast es grad schon so 'n bisschen angerissen. Äh, mal schnell das Handy rausholen und, äh, 'nen Foto machen, würd ich vermutlich eher unter Schnappschuss verbuchen. Und, äh, daran ist, äh, das hört sich jetzt erst mal 'n bisschen negativ an und das soll's aber auch gar nicht sein, denn, äh, vielfach sind das ja auch einfach Erinnerungsfotos, in die in dem Moment entstehen. Und da ist es jetzt vielleicht in erster Linie nicht so wichtig, ob das Licht grade perfekt ist oder 'n Bildaufbau. Und, äh, jetzt, jetzt hab ich schon wieder zwei Sachen angerissen. Wenn man sich dann 'n bisschen in Richtung, ähm, künstlerische Fotografie orientiert, dann lohnt es sich auf jeden Fall, sich einen Moment mehr über das Licht Gedanken zu machen. Äh, fürs menschliche Auge sind viele Lichtsituationen, ähm, gut machbar. Das heißt, so Helligkeitsunterschiede zwischen ganz hellen und ganz dunklen Stellen im Bild, das macht das menschliche Auge problemlos.
Und für 'ne Kamera ist das aber gar nicht so einfach. Das heißt, ähm, ich mach jetzt einfach mal 'n ganz plakatives Beispiel: Ähm, ich bin irgendwo unterwegs und, äh, sehe beispielsweise 'ne Blume vor mir oder auch den Schmetterling, den du angerissen hast. Und, ähm, gehen wir mal davon aus, dass er einigermaßen still sitzt, ähm, dann könnt ich halt schauen, von wo kommt das Licht. 'Ne Gegenlichtsituation ist für 'ne Kamera deutlich schwerer zu meistern als eine Situation mit dem Licht oder mit Seitenlicht. Mit dem Licht zu fotografieren, ist an sich das Einfachste. Das Licht, also das heißt dann, dass man das Licht, die Lichtquelle im Rücken hat und, ähm, in Lichtrichtung das Foto aufmacht, auch macht. Und, ähm, das kann aber von, vom Licht selbst her 'n bisschen platt wirken.
Das heißt, meine Idee wäre erst mal, mir einen Standpunkt zu suchen, wo ich eventuell Seitenlicht habe, denn das ist für die Kamera noch ganz gut zu händeln und trotzdem kann ich das Motiv sehr plastisch darstellen. Das heißt, in dem Fall, äh, könnte man dann halt schauen, wenn der Schmetterling irgendwo auf 'ner Pflanze sitzt und vielleicht ist es morgens, ist es noch 'n bisschen kühl, der sitzt noch ruhig dort, dann kann ich mich halt auch in 'ne Situation begeben, wo die Sonne vielleicht von links drauf scheint oder von rechts und dann ist ein Flügel schon, äh, von der Sonne beschienen und der andere noch nicht. Und das macht das Ganze dann schon sehr plastisch. Das heißt, 'n bisschen aufs Licht achten, das wär schon so mein erster Tipp. Und, mm, dann wäre das Zweite, mich, mir um die Bildkomposition 'n bisschen Gedanken machen. Ähm, oftmals ist es so, dass wir halt mit dem, äh, ganz, mit der ganz normalen Handykamera fotografieren und dann haben wir vielleicht das Hauptmotiv mitten im Bild, was auch erst mal nicht per se schlimm sein muss.
Ähm, aber die erste Anregung in der Richtung von mir wäre, sich Gedanken zu machen: Was hab ich noch für Elemente im Bild? Was ist da vielleicht im Hintergrund noch zu sehen? Und kann ich vielleicht von diesen ganzen Elementen, die bei dem ersten in Anführungszeichen Schnappschuss in meinem Bild wären, auch noch was wegnehmen? Die Bilder, die mir persönlich am besten gefallen und da sprech ich gar nicht unbedingt auch von meinen eigenen, sondern auch von anderen Fotografen, sind die Bilder, die ganz einfach aufgebaut sind. Da sind also nicht wahnsinnig viel Elemente in dem Bild, sondern es sind, äh, das ist ganz einfach aufgebaut und, ähm, es gibt 'n schönen Spruch in der Richtung, äh, dass es irgendwann diesen Moment gibt, wo man von der Bildkomposition nichts mehr wegnehmen kann, ohne dass die Aussage verfalt, verfälscht wäre. Da sind wir jetzt schon in 'er sehr künstlerischen Richtung, aber man kann sich einfach mal Gedanken machen: Möchte man alles, was man in dem Moment in dem Bildausschnitt drinne hat, auch wirklich im Bild haben?
Oder kann man vielleicht die Kamera noch 'n bisschen nach links und rechts drehen, kann noch den Schritt da und da hin machen und wirklich die Aufnahme auf das Wesentliche beschränken.
Das waren jetzt verdammt viele Informationen, verdammt viele gute Informationen. Was, was mir da als Erstes an euch da draußen einfällt: Hier gilt wieder dieses schlaue Sprichwort: Übung macht den Meister. Ihr, ne, ihr könnt jetzt bei Matthias super viele spannende Tipps mitnehmen und trotzdem unzufrieden mit euren Fotos danach sein, weil ihr müsst es einfach üben und, und das ist ja aber genau die Geschichte. Ihr könnt ja dann im nächsten Mal, wenn ihr unterwegs seid, das einfach ausprobieren. Oder ihr lauft jetzt einfach mal los, schnappt euch euer Handy, ähm, packt den Podcast auf die Kopfhörer und lauft quasi irgendwo draußen rum und versucht mal, Fotos zu machen und guckt euch auch mal bewusst an: Wo kommt das Licht her? Wie sehen Dinge aus? Und versucht das quasi einfach. Also das ist auch für mich die wichtigste Erkenntnis gewesen: Du wirst nur durch Üben wirklich besser und beginnst erst nach vielen, vielen Versuchen, 'n Auge dafür zu entwickeln und auch zu sehen, was gut und was schlecht ist.
Und das ist auch völlig okay, ne. Es ist auch völlig okay, jetzt trotzdem weiter Fotos zu machen und je mehr ihr das macht, desto mehr werdet ihr auch drauf achten, weil ihr ja auch gar nicht immer dran denkt, aufs Licht zu achten, weil das müsst ihr erst lernen. Das, ne, wenn ihr das bis jetzt nicht tut, habt ihr das jetzt das erste Mal gehört und dann werdet ihr's wahrscheinlich bei 99 von 100 der nächsten Fotos vergessen. Aber bei einem denkt ihr vielleicht dran und irgendwann beim nächsten Urlaub sind's dann schon zwei oder drei und so werdet ihr besser. So, ne. Also deswegen versucht, diese einzelnen Punkte euch, äh, also auch nicht zu verzweifeln, wenn ihr nicht alles mit einmal packt. Das kann eigentlich niemand, sondern macht es Stück für Stück und übt das ganz oft.
Ja, dem würd ich auch beipflichten. Übung macht da auf jeden Fall den Meister und, ähm, man kann sich's auch einfach zur Gewohnheit machen, ähm, die Fotografie 'n bisschen mehr zu etablieren und, äh, versuchen, so oft wie möglich rauszugehen. Auch wenn das Wetter mal nicht nur, ähm, Sonnenschein ist, sondern auch in, an, an trüben Tagen kann man, ähm, einfach immer-- Man kann zum Beispiel morgens auf der Weg zur Arbeit sagen: Ich nehme jetzt, äh, mir noch zehn Minuten extra Zeit und fotografiere dann mal auf dem Weg. Und, äh, das so 'n bisschen Gewohnheit werden lassen und dann entwickelt man auch mit der Zeit das Auge dafür.
Jetzt machen wir mal beim Licht weiter, weil das ist ja eine unheimlich wichtige Geschichte, weil ohne das Licht hätten wir gar keine Bilder, weil die, da-das Licht ja letzten Endes das ist, was auf den, äh, Sensoren quasi das Bild, äh, sozusagen ablichtet, wie man früher gesagt hat. Und, ähm- Jetzt gibt's ja Lichtsituationen, die sind besonders wenig geeignet, wie zum Beispiel Dunkelheit. Das hast du vorhin schon mal angesprochen. Warum? Weil eben so 'n Sensor mit Licht funktioniert und wenn kein Star ist, dann kann er halt auch nichts aufnehmen. Und ganz vereinfacht gesprochen. Und dann gibt's ja aber auch andere Situationen, die vielleicht ungünstig sind. Was, was sind denn nicht die besten Situationen und was sind denn gute Situationen und wie kann ich die für mich nutzen?
Mhm. Also grundsätzlich, ähm, und das ist auch 'ne subjektive Geschichte, ist das Licht, äh, was, was wir mittags so haben, ähm, für die Fotografie vielleicht nicht das Allerbeste. Mmm, ich fotografiere in aller Regel meistens morgens oder abends, wenn das Licht also 'n bisschen flacher überm Horizont steht. Ähm, vielleicht als kleine Faustregel, so zwei Stunden vor Sonnenuntergang oder zwei Stunden nach Sonnenaufgang, ähm, ist Licht, äh, was eher warm ist und was eher plastischer ist als Licht, was, äh, was wir jetzt zum Beispiel vierzehn Uhr haben. Und, ähm, insofern versuch ich da die eigene Fotografie dann eher 'n bisschen auf diese Zeiträume zu beschränken.
Und dann ist es natürlich auch noch mal, äh, persönliche Geschmackssache. Möchte man jetzt quasi eher eine, eine trübere Stimmung einfangen oder möchte man vielleicht auch eher was, äh, was Positives mit ganz warmem Licht, mit beispielsweise 'nem Sonnenuntergang oder irgendwas zeigen? Ähm, das kommt immer 'n bisschen auf die Aussage vom Bild an. Ähm, ich vermeide es, wie gesagt, eher im Mittagslicht zu fotografieren.
Warum?
Mhm. Ähm, weil das Licht morgens und abends plastischer ist, ähm, und weil ich finde, dass, ähm, dieser, dieser warme, äh, Lichtfarbton, äh, die Bilder an sich angenehmer macht und wir gehen jetzt schon 'n bisschen in die fortgeschrittenen Taktiken. Man kann halt, wenn man warmes Licht hat, ähm, dann ist ja vielleicht der Teil, der von diesem Licht im Bild getroffen wird, ähm, der hat dann diesen warmen Ton und da kann man das beispielsweise mit 'nem blauen Himmel kombinieren und hat dann diesen Warm-Kalt-, äh, Unterschied, der wiederum für mehr Tiefe im Bild sorgt. Das heißt, da kann man aktiv diese Lichtfarben einsetzen und, ähm, dann damit auch das Bild gestalten.
Ihr seht, wie, und das ist ja immer noch an der Oberfläche gekratzt, aber ihr seht, wie, wie tief oder wie weit man sich quasi alleine mit dem Bild und was man aussagen möchte, damit beschäftigen kann und, und wie man alleine mit dem Faktor Licht spielen kann. Und wie gesagt, aus meiner Sicht ist das ja trotzdem noch an der Oberfläche gekratzt, aber schon sehr, sehr viel. Und auch hier gilt: Probiert aus, was für euch schön ist. Also die Fotos müssen ja vor allen Dingen auch euch gefallen. Es sei denn, ihr wollt sie natürlich ausstellen, aber dann sind wir noch mal auf 'nem anderen Level, aber sie sollen ja euch gefallen. Das heißt, probiert auch aus und guckt quasi, welche Fotos gefallen euch? Zu welcher Zeit habt ihr die gemacht? Das ist ja auch das Coole an Smartphones. Du kannst zu jedem Bild eigentlich alle Informationen noch mal einholen. Du siehst genau, an welchem Tag hast du das gemacht, an welchem Ort und zu welcher Uhrzeit und kannst dann quasi auch sogar mit Apps dir den Sonnenstand wieder rausziehen und, und, äh, quasi daraus sogar lernen, wenn du das machen wollen würdest.
Ähm, kann man ansonsten, aber jetzt ist es ja im Urlaub manchmal so, dass ich vielleicht morgens zwei Stunden nach Sonnenaufgang noch, äh, im Camper liege und schlafe, weil es ist ja Urlaub und ausschlafen, ne? Also es gibt ja die, die Menschen, die auch eher 'n bisschen später aufstehen und dann erst mittags, wenn das Licht nicht mehr so perfekt ist, fotografieren. Kann ich da irgendwas tun, um das Licht noch zu beeinflussen oder um, um die Fotos noch besser zu machen?
Mmm, grundsätzlich würd ich auch da wieder sagen, äh, Übung macht den Meister. Das heißt, auch wenn das Licht jetzt nicht ganz optimal ist, dann ruhig einfach losgehen zum Fotografieren. Und man kann aber beispielsweise auch sagen, wenn man jetzt nicht grade, äh, das, äh, warme Licht hat, dass man auch mal Schwarz-Weiß probiert. Ähm, die Kamera, die kann ja auch direkt Schwarz-Weiß aufzeichnen und vor allem einem in der Vorschau schon anzeigen und dann ruhig mal diesen Schwarz-Weiß-Modus anmachen, denn dann merkt man auch, dass man bei 'nem, bei 'ner Schwarz-Weiß-Aufnahme ganz anders rangeht als bei einer Farbaufnahme. Kommt dann auch wieder mit der Übung zustande und da kann man halt auch sagen, okay, dann nehm ich mir jetzt mal die nächste halbe Stunde, äh, nur für Schwarz-Weiß-Aufnahmen Zeit und guck mal, was da am Ende rauskommt. Das wär vielleicht auch noch so 'n Tipp.
Und was passi-- Also jetzt hast du ja auch vorhin gesagt, äh, Gegenlicht ist schlecht. Also das heißt, ihr kennt, habt's vielleicht schon mal gehört, nicht gegen die Sonne fotografieren, äh, sondern versuchen, die Sonne im Rücken zu haben. Was mach ich denn, wenn's nicht anders geht? Wenn, wenn ich halt nur so fotografieren kann, dass die Sonne von vorne kommt. Gibt's da noch so Tricks, die ich irgendwie machen kann?
Mmm, hab ich jetzt direkt mal, nicht, äh, direkt erst mal 'n Tipp parat, aber muss man sagen, dass die modernen Smartphones da auch, äh, schon sehr gut mit umgehen können, auch mit diesen Gegenlichtsituationen. Ähm, da wär vielleicht noch 'nen Tipp, ähm, damit die Kamera das auch gut aufzeichnen kann. Ähm, bei, speziell bei diesen Gegenlichtsituationen spielt es eine Rolle, wie sauber das Objektiv vorne ist, also sprich die, die Kamera auf der Smartphone-Rückseite. Und da ist es nicht ganz verkehrt, vielleicht noch mal so 'n kleines Putztuch zur Hand zu nehmen, bevor es dann an die Fotos geht und, äh, einfach noch mal vorne die Kamera sauber zu machen und dann fängt die das aber auch in aller Regel ganz gut ein. Macht aber wirklich 'n großen Unterschied.
Bester Tipp überhaupt, weil die Smartphones werden ja immer von uns angetoucht und, äh, haben dann überall die, die Fettfinger drauf, worst case. Ähm, und 'n Putztuch dabei zu haben, um die saub..., die, die Linsen sauber machen zu können, das ist auf jeden Fall absolut sinnvoll. Und, ähm, jetzt hatt ich grad noch 'ne schlaue Frage, jetzt ist sie weg, weil ich das mit dem Putzuch noch mal bestätigen wollte. Ähm, das sind-- Ach genau, jetzt weiß ich's. Hm, viele Kamera oder viele Handys oder Smartphones haben übrigens auch die Möglichkeit, dass ihr bestimmte Bildbereiche quasi als die wichtigen festlegen könnt, indem ihr einfach drauf tippt aufm, aufm Bildschirm. Und, äh, manche sind da 'n bisschen ausgefeilter. Da kann man sogar sagen, äh, die, die Belichtung hochz-, äh, drehen sozusagen. Da kann man dann tippen und nach oben oder nach unten ziehen.
Also auch damit könnt ihr spielen. Das ist vielleicht was, was ihr noch nie gesehen habt und bei manchen Smartphones kann ich dann sogar die Bereiche auswählen, die gesumt oder scharf gestellt werden sollen. Also das vielleicht auch nur so als kleiner Tipp, wenn ihr da noch nicht drauf gekommen seid. Da kann man auch noch mal 'ne ganze Menge rausholen, weil man den eben, was weiß ich, wenn ihr eben den, die Kirche fotografiert und ihr wollt halt das Eingangsportal fotografieren, weil's wunderschöne Ornamente hat, aber das ist nun mal im Schatten, dann könnt ihr da natürlich auch mal versuchen draufzutippen, damit die Kamera weiß: Ach, das soll ich fotografieren. Und dann vielleicht auch so zu zoomen, dass man eben nicht den Himmel mit drauf hat, der vielleicht super hell ist. Ja, also das, das könnt ihr auch vielleicht noch als, als Gedanke probieren. Ähm, ansonsten ja, es ist schwierig, wenn halt viel Licht ist. Man kann immer mit Schatten noch spielen und gucken, ob man sich trotzdem ein bisschen noch bewegen kann. Also das, das ist immer so 'n Thema.
Ähm, ja, was, was hast Du noch als Gedanke dazu, Matthias?
Ja, ich wollt noch 'n Tipp geben, was die Bildkomposition angeht, denn wir haben jetzt auch 'n bisschen übers Licht gesprochen und Du hast jetzt auch das mit den Ornamenten und dem Schatten angerissen. Ähm, vielleicht, ähm, aus der Perspektive eines Landschaftsfotografen: Ähm, wenn ihr irgendwo mit 'm Camper unterwegs seid und, äh, ihr habt wirklich vielleicht auch 'nen, äh, schönen Spot zum Aussteigen, wo 'ne schöne Landschaft vor euch ist, ähm, da wollt ich noch mal 'n Ticken mehr zur Bildkomposition sagen. Und zwar, ähm, grundsätzlich ist es ja so, dass wir in der Fotografie ein Bild erstellen, was zweidimensional ist, aber trotzdem ist ja die Welt um uns drum rum dreidimensional. Und, ähm, man kann 'n bisschen von diesem Thema Tiefe auch in das Bild, äh, transportieren mit 'ner gezielten Bildkomposition.
Ähm, ich hab vorhin schon die Vereinfachung angesprochen. Wenn man sich Gedanken macht bei dem Bild um einen Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund, dass man den mit drauf hat. Man kann beispielsweise im Vordergrund, nehmen wir wieder die Blume als Beispiel sein und, äh, dann kann das im Mittelgrund beispielsweise, ähm, das Kliff, das Meer-, äh, äh, Kliff an der Steilküste dahinter sein und, äh, im Hintergrund sind die Wolken zu sehen. Das heißt, wenn man diese drei Elemente immer wieder bedenkt, dann kann man sehr viel, mit ganz einfachen Mitteln sehr viel Tiefe im Bild erzeugen und eben diese Dreidimensionalität etwas besser vermitteln. Das wär also noch 'n Tipp in Richtung Bildkomposition.
Jetzt, genau, Du hattest vorhin auch was angesprochen. Da sind wir auch bei der, bei der Bildkomposition sozusagen. Ähm, ich hab mal oder es gibt ja diesen goldenen Schritt, äh, goldenen Schnitt und die drei, zwei Drittel Regel sozusagen. Ähm, vielleicht kannst Du zu den Sachen auch noch mal 'n paar Punkte sagen, wie man das für sich nutzen kann, um vielleicht interessantere Bilder zu machen.
Mhm. Mhm. Generell, ähm, also es lohnt sich, äh, diese Sachen, äh, sich 'nen, äh, Stück weit besser über 'nen, äh, Bild oder über 'ne Grafik erklären zu lassen. Ähm, kann das jetzt versuchen, in Worte zu formulieren, aber wer da mehr Interesse dran hat, einfach mal Drittelregel oder goldener Schnitt googeln. Ähm, nehmen wir vielleicht die Drittelregel als Beispiel. Da geht's darum, das Motiv, äh, vielleicht nicht in der Bildmitte zu, äh, platzieren, sondern auf den Drittel-Schnittpunkten. Das heißt, wenn man das Bild, äh, sei es von oben nach unten oder von links nach rechts in jeweils drei gro, gleich große Teile teilt, dann, ähm, hat man bestimmte Linien, die man sich so gedanklich über das Bild legen könnte.
Und da, wo diese Linien sich treffen, sind so, sind dann diese Schnittpunkte. Und dann kann man zum Beispiel sagen, ich, äh, platziere, wenn ich, äh, das Beispiel von eben nehme mit der Steilküste im Mittelgrund, äh, dann platziere ich die Blume nicht grade in der Mitte, sondern rechts unten oder links unten. Und, äh, vielleicht, äh, geh ich dann auch um die Blume noch mal so 'n bisschen nach links oder rechts rum und gucke, wo die, diese Steilküste im Hintergrund ist, dass ich die wieder in einem Drittel-Schnittpunkt platziere. Und das ist 'n ganz einfaches Mittel, um das Bild für den Betrachter, ähm, visuell interessanter zu machen. Das hört sich erst mal 'n bisschen plakativ an, aber wenn ihr 'ne Weile, äh, damit gearbeitet habt, dann merkt ihr auch selber, dass die Bilder für das menschliche Auge viel interessanter sind. Und, äh, natürlich guckt man, wenn man jetzt dann das, ähm, Hauptmotiv in der Mitte einfach platziert hätte, vielleicht trotzdem im ersten Moment das Bild an.
Aber wenn man merkt, dass der Fotograf sich Gedanken um diesen Aufbau gemacht hat, dann, äh, bleibt das Auge doch noch mehr im Bild und fragt sich, was, was da eigentlich, ähm, erreicht werden sollte. Ich hab aber über die Jahre gemerkt, dass es total sinnvoll ist, sich mit diesen Bildkompositionsthemen zu beschäftigen, Drittelregel, goldener Schnitt und, äh, Platzierung vom Horizont, Hochformat, Querformat. Da gibt's also ganz viele Aspekte. Und, äh, dass man da auch, ähm, gezielt mal 'nen paar Übungen machen kann, dass man losgeht und sagt, die nächsten fünf Minuten, ähm, mach ich nur Bilder, die dieser Drittelregel entsprechen. Oder ich mache nur Bilder, wo 20% unten die Landschaft zu sehen ist und da drüber 80% vom Himmel. Das mal so als kleine Übung, um das Auge 'n bisschen zu schulen.
Und wenn man das dann, äh, irgendwann so 'n bisschen verinnerlicht hat, dann ist aber meine Empfehlung, äh, diese Regeln, ähm, also nicht darauf allzu sehr zu beharren, sondern einfach weiter zu fotografieren. Denn meiner Erfahrung nach gehen diese Regeln irgendwann so bisschen, ähm, in Fleisch und Blut über und dann sieht man 'n Motiv und man kriegt dann instinktiv so 'n Gefühl dafür, wie man da 'ne interessante Bildkomposition draus machen könnte, ohne dass man sich strikt an diese Regeln hält. Ähm, also wenn ich heute dann irgendwie so 'nen, 'n Bildaufbau für 'ne Landschaftsfotografie mache, dann, ähm, ist da viel von der Bildkomposition ausm Bauch heraus. Insofern Regeln einmal angucken und lernen ist super, aber dann nicht zu sehr darauf versteifen.
Ja, es kann ja, also, ne, Zwei-Drittel-Regel ist 'ne Chance. Also zum Beispiel, ich bleib mal wieder bei meinem Gebäude, was man fotografieren will in irgend'ner Altstadt, dann kann ich das natürlich in die Mitte rücken, wenn ich-- oder auch dieses Tor mit den Ornamenten, wenn ich das möchte, ist das völlig in Ordnung, ja. Und gleichzeitig ist aber das Anwenden der Zwei-Drittel-Regel eben auch 'ne Chance, weil wenn ihr dann das, äh, Tor sozusagen, also das Bild so verrückt, dass das Tor eben am linken Rand oder am rechten Rand eben ist auf dieser Drittel-Schnittlinie, dann gibt das ja wieder Platz für mehr, was auf dem Bild noch zu sehen ist. Vielleicht sitzt, ähm, jemand in 'ner Tracht vor der Kirche, die ihr sonst oder die Person hättet ihr sonst nicht drauf und so erwischt er sie eben mit. Ja, das ist 'ne Möglichkeit. Und was mir da auch noch einfällt, die meisten Smartphones haben auch 'ne Option, so'n Gitter anzuzeigen, also so'n, äh, das heißt meist irgendwie Gitter anzeigen und dann kann man eben auswählen mit, mit Dritteln oder mit Fünfteln oder mit, mit was auch immer.
Und dann hat man quasi so Hilfslinien. Und ein Punkt, den du grade auch schon angesprochen hast, den ich, glaub ich, auch noch mal herausheben möchte, ist: Achtet auf den Horizont und achtet darauf, dass der grade ist. Es mag Fälle geben, wo das nicht sinnvoll ist, wo ihr ganz bewusst einen schiefen Horizont haben wollt, aber generell ist ja auch, wenn wir Menschen gucken, meistens der Horizont grade und versucht das quasi auf euren Fotos, äh, hinzukriegen. Das ist natürlich auch was, was im Nachhinein noch mal korrigieren kann, aber wenn man dann auch 'n bisschen drauf mit achtet, hat man später auch nicht mehr so viel Nacharbeit. Und das hab ich für mich festgestellt: Ich mach unheimlich gerne Fotos und ich hab überhaupt keinen Bock auf Nachbearbeitung und, ähm, alles, was ich sozusagen beim Foto schon gut mache, spar ich mir halt später die Arbeit.
Ja, definitiv. Das würd ich, würd ich auch so unterschreiben. Ähm, da macht das Fotografieren auch noch mal bisschen mehr Spaß. 'N ganz gutes Beispiel ist, äh, beispielsweise gleich am Anfang sich auszusuchen, ob man 'n, äh, Querformat, 'n Hochformat oder 'n quadratisches Bild einstellen möchte. Ähm, ich zum Beispiel mache die Bildkomposition für 'n quadratisches Bild ganz anders, als wenn ich jetzt 'nen Querformat mache. Und natürlich könnte ich auch sagen, ich fotografiere jetzt halt heute mal alles im Querformat und setze mich später an 'n Computer und schneide die Bilder dann dort quadratisch zurecht. Aber mir fällt es wesentlich leichter, wenn ich in der Kamera schon in die, das Bildformat auf quadratisch einstelle und dann auch mit dem Gedanken da rangehe, dass ich das genauso fotografieren möchte. Und ich hab's vorhin auch schon angerissen, auch mit, ähm, unterschiedlichen Helligkeiten, Gegenlichtsituationen und so weiter kann ein heutiges Smartphone sehr, sehr gut umgehen und da ist gar nicht mehr groß was an Nachbearbeitung nötig.
Ja, und d-, und die, die sozusagen Ausrichtung des Bildes spielt ja 'ne Rolle, was ihr damit auch vorhabt, ja. Wollt ihr's-- Äh, und natürlich auch was drauf ist. Also ich mein, äh, wenn ich vorhabe, 'n Fotoalbum zu machen, kann ich ja Hoch- und Querformat wählen, aber wenn ich eben ein sehr hohes Gebäude habe, ist wahrscheinlich 'n Hochformat unter Umständen besser, damit ich's eben komplett draufkriege. Also das spielt auch 'ne Rolle, aber macht euch Gedanken, wo ihr das Bild nutzen wollt. Wollt ihr's auf 'nem sozialen Netzwerk, äh, teilen, wo die Leute eben hochkant ihr Handy halten, dann macht natürlich 'n Hochkantbild mehr Sinn. Es ist, äh, vielleicht auf 'nem sozialen Netzwerk, wo eher quadratische Bilder angezeigt werden, ist das sinnvoller. Also das ist auf jeden Fall noch 'n sehr, sehr guter Tipp gewesen. Jetzt haben wir über, über Licht gesprochen. Wir haben so'n bisschen über Bildkomposition gesprochen. Jetzt würd ich noch mal kurz auf das Thema Perspektive eingehen wollen.
Also sprich, von wo fotografier ich eigentlich? Weil die meisten Menschen halten ja so instinktiv das Handy irgendwie so in, in Kopfhöhe, ähm, vielleicht 'n bisschen niedriger und lösen dann aus, aber es gibt ja noch so viel mehr Möglichkeiten. Welche würdest du denn oder welche kann ich denn noch nutzen und warum macht das überhaupt Sinn, damit zu spielen und zu experimentieren?
Mhm. Hmm, das Ganze ist 'n bisschen vom Motiv abhängig. Äh, das heißt, wenn ich ein Motiv entweder so oder so erscheinen lassen möchte, dann, ähm, ist es, ähm, natürlich sinnvoll, das beispielsweise eher von oben oder von unten zu fotografieren. Und bei mir ist es oftmals so, dass ich 'ne tiefere Position für meine Aufnahme bevorzuge, wenn es dort einen entsprechenden Vordergrund gibt, den ich mit in das Bild einbauen möchte. Ähm, jetzt bin ich schon wieder bei der Landschaftsfotografie. Mach ich noch mal 'n Schritt, äh, eher in Richtung, äh, wenn man irgendwie im Urlaub unterwegs ist. Wenn man beispielsweise 'n Motiv von unten fotografiert, dann, äh, erscheint in aller Regel für den Betrachter dieses Motiv größer. Und das kann man natürlich ganz gezielt einsetzen, um, äh, beispielsweise wenn man vor 'nem Gebäude ist, ähm, das Gebäude gezielt auch noch mehr von unten zu fotografieren, um zu zeigen, wie groß einem das erscheint.
Und auf der anderen, äh, Seite kann man natürlich auch sagen, ich nehme das Handy eher übern Kopf und, äh, fotografiere 'nen Motiv von oben, um da auch noch mal 'ne ganz neue Perspektive reinzubringen und vielleicht auch, ähm, mehr im Bild zu haben, als ich das mit 'ner, ähm, Position auf, auf Brusthöhe oder so was hätte. Also da ist meine Anregung dann auch, mit den Möglichkeiten zu spielen und vielleicht sich auch wieder als, ähm, als kleine Übung zurechtzulegen: Ich fotografiere heute mal nur aus der Froschperspektive oder nur von oben und gucke, was das dann auch macht. Also die Perspektive ist eine gute Möglichkeit, um, ähm, Dreidimensionalität wieder ins Bild zu bringen und da wär vielleicht noch 'ne Anregung, das, ähm, passt jetzt wirklich zu dem Begriff Perspektive, dass man mit Linien im Bild arbeitet.
Das heißt, wenn man irgendwo beispielsweise, ähm, auf 'nem Platz vor 'ner Kirche steht und, äh, auf diesem Platz sind, ähm, beispielsweise bestimmte Düsen für 'n Springbrunnen angeordnet oder es gibt 'ne Regenrinne oder Ähnliches, dann kann man halt auch gezielt 'n bisschen tiefer an diese Regenrinne rangehen. Ähm, wenn die zu der Kirche hinführt, dann kann das 'n gutes Element sein, um den Betrachter im Bild 'n bisschen dahin zu steuern. Also ruhig auch gucken, was rundrum um das Hauptmotiv ist und ob man das irgendwie noch 'n bisschen nutzen kann, um den Betrachter im Bild zu lenken.
Sehr spannende Tipps. Ähm, was mir da einfällt, also ich fotografier auch sehr viele Hunde, weil wir halt Hunde haben und die auch in 'nem Hundeshelter helfen und dann ist viel Fotos zu machen und sich festgestellt hab, halt auf die Perspektive der Hunde zu gehen. Also sprich, sich nach unten zu begeben, auf Hundekopfhöhe zu gehen. Das schafft halt auch noch mal ganz andere Bilder, weil man, ähm, eben nicht immer so von oben herabschaut und ja auch wenn man Kinder fotografiert, kann das sinnvoll sein. Oder eben auch, ne, diese Froschperspektive hat ja auch diesen, diesen Anblick von unten. Also das, das stell ich immer wieder fest und da ist ja ne, das ist ja gar nicht viel Arbeit, das einfach das Smartphone weiter runterzuhalten, ne, oder mal in die Knie zu gehen. Äh, man muss sich ja nicht gleich unbedingt in den Staub legen, äh, um das ganz perfekt zu machen, aber wenn man damit rumspielt, merkt man, was sich für spannende Dinge dadurch auch, äh, ergeben, indem man halt einfach das Telefon oder das Smartphone mal anders hält.
Ja, definitiv. Da wär vielleicht noch mein Tipp: Generell bei, äh, Personen und Tieren lohnt sich's oftmals, sich auf Augenhöhe zu begeben. Das ist nicht immer der Fall. Wir haben jetzt auch schon angesprochen, dass es anders geht, aber in vielen Fällen und speziell beim, beim Hund, beim Pferd, was auch immer man aufnehmen möchte, einfach auf deren Level, ähm, also Augenhöhe zu begeben, ähm, das schafft noch mal 'nen, ähm, eine viel stärkere Bindung.
Jetzt hast du's ja mit der Landschaftsfotografie. Das heißt, das Thema, was ich jetzt ansprechen möchte, ist wahrscheinlich nicht so dein, dein, dein Fokus, aber es ist etwas, was den Urlaubern immer wieder passiert, grade wenn sie im urbanen Raum unterwegs sind. Jetzt hast du irgend 'n Motiv, was Du gerne ablichten willst. Nehmen wir mal, bleiben wir mal bei dem, bei dem tollen Tor einer Kirche mit den Ornamenten und jetzt sind da ständig Leute davor, massenweise Menschen. Hast du irgend 'ne Idee, was ich machen kann, um die da rauszukriegen?
Ich hätte vielleicht spontan zwei Ideen im Kopf. Man muss so 'n bisschen gucken, ob's von der Perspektive her machbar ist, dass man, äh, da den Platz, wo die Menschen alle langlaufen, vielleicht in irgend 'ner Form hinter etwas versteckt. Das heißt, wenn man da beispielsweise eine Mauer in der Nähe hat oder auch 'n Teil von diesem Torbogen, dass man das von der Bildkomposition her so geschickt platziert, dass vielleicht, äh, viele von den Menschen damit verdeckt sind. Das wär so der erste Tipp. Das ist immer 'n bisschen abhängig von dem, von dem eigenen Standpunkt, ob das dort machbar ist. Wenn wir von ganz bekannten Motiven wie, äh, der spanischen Treppe oder so was sprechen, da wird das extrem schwierig, weil einfach so viel Leute da sind. Und, ähm, der zweite Tipp, den, den ich geben kann: Wenn es einem zeitlich möglich ist, dann später noch mal wiederkommen, vielleicht in den Abendstunden oder wenn's einen dann auch mal früher aus dem Bett treiben sollte, ähm, eher dann hinzugehen, äh, und das noch mal zu fotografieren, wenn ganz einfach weniger Leute da sind.
Da sind natürlich die Frühaufsteher im Vorteil und das ist auch 'n Grund, warum ich an den, ähm, beliebten, eher touristischen Fotospots dann eher, ähm, morgens oder abends fotografiere. Da sind einfach deutlich weniger Leute und das macht einen, das einem natürlich auch viel einfacher, 'nen geeigneten Standpunkt zu finden, wo vielleicht nicht so viel Personen im Bild sind, je nachdem, ob man das mit zeigen möchte oder nicht.
Wenn's nicht so viele Menschen sind, kann man auch mit KI mittlerweile recht viel machen oder wenn's nicht wunderschöne Ornamente sind, da hat's 'n bisschen Schwierigkeiten, aber, äh, ich weiß, die, die Google Pixels, ich weiß gar nicht, ob's andere Android-Telefone auch können und auch die, die iPhones haben zum Teil die Möglichkeit, dass ich halt wirklich so 'n Bereich markiere und dann wird der quasi rausgerechnet. Das funktioniert mal erstaunlich gut und mal erstaunlich schlecht. Ähm, das, das kann auch noch 'n Tipp sein. Also ich glaub, da werden wir in Zukunft auch noch viel mehr Möglichkeiten bekommen. Ähm, aber das, was du gesagt hast, macht's natürlich wieder im Vorfeld schon einfacher, statt dass ich danach dann versuchen muss, in der Nachbearbeitung das hinzukriegen und dann vielleicht sogar daran scheitere und wär ich einmal früher aufgestanden, hätte es vielleicht geklappt. Ähm, jetzt haben wir schon mehrfach, also ich guck so 'n bisschen auf die Zeit. Ähm, ich denke nicht, dass wir noch eine zweite Folge komplett schaffen, deswegen würd ich sagen, wir überziehen einfach 'n bisschen.
Ich hoffe, es ist für euch spannend. Wir, wir haben jetzt eigentlich noch so zwei große Themen auf unserer Liste. Das ist einmal das Thema Nachbearbeitung, da komm ich jetzt zu und dann würd ich Matthias noch mal fragen, ob er noch so 'n paar Tipps hat für 'n paar Gadgets oder Ausrüstungsgegenstände, die ich auch mit dem Smartphone vielleicht dabei haben sollte oder ob ich da auch gar nichts brauche. Aber lass uns mal kurz über die Nachbearbeitung sprechen. Jetzt, ähm, haben ja Fotografen irgendwelche Profisoftware, Photoshop, äh, Lightroom und was auch immer zum Nachbearbeiten. Die hat man ja jetzt als, sagen wir mal, normaler Mensch meistens nicht, weil sich's auch gar nicht lohnt, die, äh, jedes Jahr wieder zu bezahlen oder die teuren Lizenzen zu kaufen. Hast du so 'n Tipp, wie ich trotzdem noch was aus meinen Fotos rausholen kann, damit die einfach noch besser sind, wie ich vielleicht noch mal was schneiden kann oder einfach in der Nacharbeit noch 'n bisschen was rausholen kann, ohne jetzt 'n Haufen 100 Euro für 'ne, für 'ne Software auszugeben?
Ja, da würd ich, ähm, auch direkt bei der, äh, Smartphone-Software bleiben in Form von Apps. Da gibt es eigentlich zwei Programme, die ich jetzt spontan im Sinn habe. Das Erste wär 'nen Photoshop Express, was meines Erachtens nach kostenlos ist und dann vor allem auch bekannt ist, 'nen Snapseed, wo man auch viele Korrekturen machen kann. Und, äh, Snapseed ist, wenn ich mich nicht täusche, auch kostenlos, zumindest in der Basisversion. Und, äh, da kann man eben auch 'nen Horizont, den man vielleicht, äh, nicht 100%ig grade hat, korrigieren oder stürzende Linien im Bild, wenn man ein Gebäude, ähm, so fotografiert hat von unten mehr. Und man kann natürlich auch Sachen wie Kontrast, Helligkeit und so weiter alles anpassen. Also da gibt's mittlerweile auch sehr viel, äh, freie Software, die verfügbar ist. Und auch am PC gibt's die Möglichkeit, ähm, das Ganze kostenlos, mhm, zu handhaben.
Ähm, ich kenne halt viele Smartphone-Fotografen, die dann, wie gesagt, gern alles auf dem, auf dem Smartphone machen. Insofern wäre mein, mein wichtigster Tipp Snapseed an der Stelle.
Da hab ich, glaub ich, in New York das erste Mal Berührung gehabt, weil ich damals, ich wollte gern 'n Foto machen von so 'ner Häuserschlucht mit 'nem, mit 'nem Taxi davor. Da hatt ich auch so 'n Bild im Kopf, die Häuserschlucht, das sollte alles schwarz-weiß sein und 'n gelbes Taxi quasi im Vordergrund und da hab ich mir, glaub ich, damals Snapseed runtergeladen. Und die erste Berührung damit gehabt. Und da kann man nämlich auch einfach das ganze Bild, also man kann markieren, was farbig sein soll und der Rest wird dann schwarz-weiß zum Beispiel. Ähm, da kann ich mich sehr lebhaft dran erinnern. Das ist ziemlich cool.
Die Frage ist ja auch immer, inwieweit man da auch Zeit reinstecken möchte. Vielleicht noch 'n Tipp für, ähm, für die Nutzer, die am, am Rechner da was bearbeiten möchten: Gimp ist ein Programm, was es, äh, da schon seit vielen, vielen Jahren gibt, womit man auch Anpassungen machen kann. Und dann gibt's sogar 'ne, äh, 'ne Foto-Software, die man sich nicht erst runterladen muss, sondern die komplett online funktioniert. Photopea, Photo mit PH geschrieben und P E A am Ende, Punkt, ich glaube Punkt com. Ähm, da kriegt man so was Ähnliches wie ein, ähm, komplettes Photoshop vorgesetzt, mit dem man entsprechende Anpassungen machen kann. Auch dafür gibt's online kostenlose Tutorials. Also insofern auch viele kostenfreie Optionen, die man noch hat. Packen wir natürlich auch noch mit in die Show Notes.
Genau, ich hab grad geguckt, photopea.com. Ansonsten, wenn ihr 'ne Software sucht, also ich kann von meiner, aus meiner Sicht Luminar empfehlen, Luminar Neo. Es ist, ist 'ne Software, die muss man auch jährlich bezahlen. Die kostet, glaub ich, pro Jahr 60 Euro oder so. Und die hat so'n bisschen den Vorteil, also so für, für Menschen, die nicht gerne viel nachbearbeiten wie mich, dass sie halt auch so'n bisschen AI und fertige Sachen hat. Da, da steht jetzt nicht jeder drauf, aber grade wenn ich halt schnell noch mal aus dem Foto ein bisschen was holen möchte und hier und da was anpassen will, find ich die persönlich ganz gut. Ich bin nie mit Photoshop warm geworden und, und den ganzen Geschichten, aber das vielleicht nur so als Tipp, wenn man dann Geld ausgeben möchte, aber ihr habt ja gehört, also man kommt auch mit kostenlosen Tool, Tools extrem weit.
Ja, dann lass uns mal noch gucken: Brauch ich irgendwelches Zubehör, wenn ich mit dem Smartphone te, äh, telefonieren, wenn ich mit dem Smartphone fotografieren möchte? Also brauchen tu ich's wahrscheinlich nicht, aber gibt es sinnvolle Sachen, die ich mitnehmen kann, um irgendwie noch was Cooles zu erreichen?
Mmm, ich muss sagen, ich hab selbst noch nicht allzu viel experimentiert mit Zusatzobjektiven, die man ja auch für das Smartphone kaufen kann und da entsprechend dran klemmen kann. Ähm, ich hab Gemischtes darüber gehört. Insofern wär das jetzt erst mal nicht meine Empfehlung. Ähm, ich glaube, ich sehe im Wesentlichen zwei Sachen. Äh, im Vorhinein hab ich schon gesagt, das Putztuch, ganz einfach. Die kann ruhig immer dabei sein und, äh, das auch regelmäßig nutzen. Und wenn man dann längere Fotografiesessions einlegt, dann kann natürlich auch 'ne Powerbank 'ne ganz gute Idee sein, um da auch dauerhaft Strom zu haben. Ähm, das sind aus meiner Sicht so die, die beiden wichtigsten Dinge.
Mhm. Ich find ich sinnvoll. Ich würd's noch um zwei Gadgets ersetzen. Nicht für jedermann und jede Frau, aber kann manchmal sinnvoll sein. Das eine wäre so'n, äh, so'n Ministativ, so'n entweder 'n Gorillapod, was jetzt, äh, schon die teuren sind, aber die gibt's auch in einfachen. Also da habt ihr so drei Beine unten dran, die sind relativ flexibel und ich kann das Smartphone so einspannen. Das ist ganz hilfreich, weil ich eben auch mal 'ne, was weiß ich, im Dunkeln 'ne längere Belichtung machen kann, auch wenn das mittlerweile viele Smartphones mit Software wieder lösen. Ähm, da kann ich viel mit spielen oder ich kann eben auch mal, ähm, 'n Video schnell machen, weil ich das, das Smartphone eben auf 'nem Zaun oder an 'nem Baum festmache oder kann eben auch mich selber schön mit ins Bild bringen und die Dinger kosten, die kriegt man für 10, 15 Euro.
Also nicht unbedingt die Gorillapods, die sind eher teuer, aber so die, die günstigen Nachbauten. Ähm, das hab ich hin und wieder als sehr sinnvoll empfunden. Und was manchmal lustig sein kann, ist so'n Fernauslöser. Es gibt so kleine Bluetooth-Sender, das sind kleine Plastikknöpfchen quasi, die kann ich mit dem Handy koppeln. Ist letzten Endes dasselbe, was ich auch in 'nem Selfie-Stick habe, ähm, und dann kann ich quasi aus der Ferne mein Handy auslösen und da kann ich natürlich auch noch mal lustige Sachen mit machen. Ich kann auch, ja klar, jedes Smartphone hat 'n, 'n, 'n Selbstauslöser, aber auch da kann ich noch mal Dinge mit spielen, zum Beispiel, da wenn ich auch 'n Video aufnehmen will oder so was. Aber da bin ich schon relativ weit schon, na nicht ins Professionelle, aber weit weg vom Hobby. Aber das wären noch mal so zwei Gedanken, die man, äh, mitnehmen kann, äh, wo die Gadgets auch nicht wirklich teuer sind, also wo ich mit 10, 20 Euro quasi dabei bin.
Ansonsten würde mir auch nichts einfallen. Und zu den Mot, äh, Objektiven: mega nervig. Ich hab die im Einsatz gehabt. Ähm, die, ja, die, die, du kannst damit ganz coole Sachen machen, aber jetzt grade mit den modernen Smartphones, die dann, wie du schon gesagt hast, äh, drei, vier Objektive mittlerweile eingebaut haben, ist es halt wirklich, gibt's nur wenige Fälle, wo das irgendwie noch sinnvoll ist, so bestimmte Zoom- und Weitwinkelgeschichten, aber dann, dann halten die nicht richtig und dann ist das vorne zu schwer und das ist alles irgendwie sehr nervig gewesen. Also ich hab sie recht schnell wieder verkauft und ich weiß, dass die, äh, Freundin, die die gekauft hat, nach, äh, zwei Monaten, die entnervt auch wieder verkauft hat, weil ja, also wir gehören eher zu den nicht so positiv Eingestellten dazu.
Aber mag Fälle geben, wo das sinnvoll ist.
Warst du denn mit der Bildqualität so weit zufrieden?
Ja, das war okay. Ich hatte auch, äh, nicht die für 10 Euro gekauft, sondern ich hatte, glaub ich, auch schon 50, 60 Euro in so zwei Objektive investiert. Ähm, die Bildqualität war, war okay. Ich hatt es damals mir ein Makro, glaub ich, gekauft, weil ich wollt halt gern so 'n bisschen Insekten auch aufnehmen. Äh, ich hab's vorhin im Vorgespräch gesagt, ich war gestern hier bei uns im Garten unterwegs, hab, ähm, ja, Schmetterlinge fotografiert. Was übrigens, du hast es vorhin so schön gesagt, man kann sich Gedanken machen, wie die Sonne auf den Flügel scheint und das und das. Kannste knicken. Die Dinger, also zum einen war's total Glück, dass der grade rumgeflogen ist und ich den gesehen habe und, äh, dann gesehen habe, dass der dann nach 20 Runden, die er durch den Garten geflogen ist, auf unsern Baum, äh, gelandet ist, der halt Blüten hatte. Und dann ist der aber auch wirklich alle drei, vier Sekunden halt von Blüte zu Blüte geflogen.
Also es war unheimlich schwierig, da mehr als 'n Schnappschuss rauszukriegen. Aber wenigstens das hat mit dem Handy gut funktioniert. Also man braucht's da, darauf wollte ich hinaus, eigentlich heutzutage auch nicht mehr. Ähm, aber ja, Bildqualität war okay, aber ich glaube, viele würden sich drüber ärgern, so was zu kaufen. Ich glaub, wenn ihr nicht 'n absolut super Grund habt, dass ihr genau nur mit dem Objektiv das machen könnt, was ihr vorhabt, dann ist das sinnvoll und ansonsten werdet ihr euch, glaub ich, über die Investition eher ärgern, würd ich sagen. Wenn man das so pauschal sagen kann. Ja, genau. Also sprich eigentlich Smartphone und 'n Reinigungstuch und 'ne Powerbank, das ist auf jeden Fall sinnvoll, weil grade wenn ihr viele Fotos macht, ist der Akku unter Umständen relativ zügig leer und dann ist es sehr ärgerlich, wenn ihr vorm tollen Objekt oder Motiv steht und, äh, quasi keinen Strom mehr habt.
Ähm, das ist auf jeden Fall 'ne sinnvoller Tipp gewesen. Fällt dir denn jetzt abschließend noch was ein, was du gerne noch als, als Gedanke oder Tipp mitgeben möchtest zu dem ganzen Thema?
Ja, eine Sache, ähm, würd ich gern noch sagen, die mir persönlich sehr viel gebracht hat. Und zwar, wenn man 'ne Weide fotografiert, dann kommen natürlich auch einige Bilder zusammen und, ähm, dann ist es manchmal so, dass diese Bilder einfach auf dem Smartphone, auf der Festplatte oder was auch immer liegen. Und mir persönlich hat es sehr viel gebracht, regelmäßig, ähm, mir anzuschauen, welches meine Lieblingsbilder beispielsweise aus dem Monat oder dann auch später aus dem Jahr sind. Das heißt, dass man da über die, äh, ja, so 'ne Art Vorauswahl trifft, da einmal drüber schaut und dann nimmt man beispielsweise sich die besten fünf Bilder des Monats raus und, äh, dann ist es auch schön, die beispielsweise in einen extra Ordner zu packen und später noch mal drüber zu gucken. Vielleicht verändert sich das eigene Gefühl zu den Bildern auch und dann am Ende diese Jahresauswahl zu machen.
Ich mach jetzt mittlerweile seit, ich glaub, so zehn, zwölf Jahren wenigstens so 'ne Jahresauswahl und das ist auch total spannend, von den Vorjahren die Bilder anzugucken und dann zu sehen, wie man sich da selber entwickelt hat, wie sich auch fotografisch oder motivmäßig das Ganze weiterentwickelt hat. Und man sieht eben auch, was man fotografiert hat und was funktioniert hat und was nicht und kann dann so 'n bisschen Rückschlüsse drauf ziehen, okay, da und da funktioniert 'ne Vorsper-perspektive super gut oder hier war vielleicht Seitenlicht was. Man kann dann mit diesem Best of anfangen zu analysieren. Und eine Sache, wozu ich auch noch mal anregen möchte: Es lohnt sich, diese Jahresauswahl und, äh, bei 'ner Jahresauswahl sprech ich vielleicht von zehn, zwölf Bildern, auch mal zu drucken, sodass man die, ähm, mal mitnehmen kann, auch zu Freunden und Verwandten und mal zeigen kann, was in dem Jahr so entstanden ist.
Also um einfach die eigene Fotografie 'n bisschen zu reflektieren und diese Entwicklung voranzutreiben, ist das was, was für mich sehr, sehr gut funktioniert hat.
Cooler Tipp. Ich werd jetzt auf jeden Fall auch mal gucken, wo's hier so 'n, so 'n Drogeriegeschäft mit irgendwie 'nem Fotodruck gibt und mir da auch mal so 'n paar Sachen ausdrucken, um da einfach auch noch mal so 'n anderen Blick drauf zu haben. Ja, Matthias, vielen lieben Dank, äh, für die ganzen tollen Gedanken und Hinweise. Und, ähm, wir werden noch mal, wie gesagt, deine, deine Seite verlinken. Also jeder, der sich mit Landschaftsfotografie und mehr mit Fotografie beschäftigen möchte, wird bei Matthias ganz viele Dinge und Informationen finden. Du hast ja auch viel für Einsteiger, die, die sich mit Themen neu beschäftigen. Des-deswegen haben wir dich auch heute eingeladen, weil wir ja keine Profifotografen ausbilden wollen, sondern einfach euch so 'n paar Tipps mitgeben wollen. Ich hoffe, ihr konntet für euch was mitnehmen. Wenn ihr noch Fragen habt, auch an Matthias, dann schickt die uns gerne an podcast@camperstyle.de.
Ihr könnt mittlerweile auch wieder unter jeder Podcast-Folge auf camperstyle.de/podcast kommentieren und uns dort Fragen stellen oder ihr könnt uns 'ne WhatsApp-Nachricht schicken. Der Link dazu ist auch jeweils in den Show Notes drin und wir würden dann eure Fragen, wenn wir sie nicht selber beantworten können, auch an den Matthias weiterreichen, sodass er da noch mal 'ne Antwort schickt. Das haben wir nicht abgesprochen, aber das macht er bestimmt. Er nickt auch schon fleißig. Ähm, und generell, auch wenn ihr 'n Themenwunsch habt, ähm, und auch mal so 'n Thema gerne noch mal hören wollt, dann lasst uns das gerne wissen, ne. Versuchen wir uns auch mal 'n bisschen nach euch zu richten. Und ja, vielen Dank, Matthias. Ich verabschiede mich schon mal bei euch da draußen. Vielen Dank, dass ihr wieder dabei wart und Matthias, du hast das letzte Wort für heute.
Vielen, vielen Dank, dass ich heute zu Gast sein durfte. Mir hat's viel Spaß gemacht und ich sag bis bald.