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Fahrzeug einwintern - Wohnwagen und Wohnmobil winterfest machen

Episode 27 · 00:31:33

Es ist wieder so weit, die kalte Jahreszeit bricht an und die geliebte Fahrzeuge gehen in den Winterschlaf. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten, sodass ihr nach dem Winterschlaf keine Überraschungen erlebt. Wie vielleicht Insekten im Kühlschrank, die durch die Banane überwintert haben oder kleine Mäuse.

Die Chance für einen Großputz

Gleich am Beginn dieser Episode sprechen Nele und Sebastian über den Innenraum. Gerade beim Winterfest machen hat man die Möglichkeit, sich das Fahrzeug genauer anzuschauen und auch mal Ecken zu putzen, die vielleicht den Rest des Jahres zu kurz kommen. Unter anderem empfehlen beide, den Kühlschrank vollständig zu leeren und auch das Gefrierfach von, dem meist stark gewachsenen Eisklumpen zu befreien. Aber auch sonstige Schränke und Regale gehören entleert und gesäubert.

Wie bereits oben beschrieben, ist es eine Chance eine komplette Bestandsaufnahme zu machen, zu schauen was hat man den eigentlich noch in den verschiedenen Schränken und Schubladen und was kann davon vielleicht entsorgt werden.

Es geht hierbei nicht nur um die Sauberkeit und Ordnung schaffen, auch die verschiedenen Flüssigkeitstanks sind zu entleeren sowie auch die Toilettenkassette. Nele und Sebastian empfehlen auch, das Wasser was sich noch in den Leitungen befindet zu entleeren, dass kann man zum Beispiel mit Neles Luftballontrick. Den möchte ich jetzt nicht vorwegnehmen und empfehle daher die Episode zu hören =)

Auch das Außen benötigt Aufmerksamkeit

Nicht nur das innere eures Fahrzeuges benötigt eine gewisse Aufmerksamkeit. Beide empfehlen eine Reinigung der Außenhaut und auch der Radkästen. Schaut euch auch mal den Unterboden an und, wenn die Möglichkeit besteht das Dach genauer unter die Lupe zu nehmen.

Man muss schon sagen, dass es nach sehr viel Arbeit klingt in dieser Episode und das ist es auch. Doch wie du sicherlich als Camperin oder Camper mir zustimmen wirst gehört es einfach mit dazu und es macht natürlich auch Freude im Frühjahr oder auch zwischen drin sich das schön gepflegte und gesäuberte Fahrzeug anzuschauen.

Sebastian hat noch einen Expertentipp, wie man dem ganzen „Einwinterungs-Putz“ entgehen kann. Nämlich in dem man, wenn es möglich ist überwintert im schönen Süden oder auch im Winter campen fährt.

Weitere Tipps und Tricks bekommst du in dieser Episode. Hör rein.

Tipps für den Innenraum

  • Alle Lebensmittelvorräte ausräumen – so finden Mäuse und Insekten keine Nahrung und Flüssigkeiten können nicht gefrieren!

  • Kühlschrank leeren, abtauen und putzen (evtl. Winterabdeckung für die Lüftung anbringen)

  • Kühlschranktür und Gefrierfachklappe mit Handtuch oder trockenem Lappen offen halten

  • Kochnische und Herd säubern

  • Möbel mit schonenden Mitteln (z.B. milder Seifenlauge) reinigen

  • Polster für bessere Luftzirkulation aufstellen oder etwas unterlegen (beugt Schimmel vor)

  • Bei Festbett: Bettkasten öffnen oder Matratze hochstellen

  • Schränke ausräumen, Schranktüren und Fächer nach Möglichkeit offen lassen

  • Heizung oder Heizungskasten säubern

  • Produktempfehlung Dyson V8 und die Aufsätze

  • Feuchtigkeitsziehende Materialien entfernen (Teppiche, Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Papier, Toilettenpapier, etc.)

  • Bad gründlich putzen

  • Falls vorhanden: Bordbatterie abklemmen (Minuspol zuerst (warum)) und frostsicher und trocken lagern und eventuell nachladen oder Erhaltungsladen – oder alternativ: Batterie vor dem Winter komplett laden, damit sie die Frostperiode übersteht und dann Strom ans Fahrzeug

  • Elektronische Geräte wie Fernseher ggf. ausbauen (LCD, niedrige Temperaturen/ Frost + Kondenswasser beim starken Temperaturschwankungen)

  • Schlösser und Scharniere ölen/fetten

  • Dichtungen mit Pflegemittel behandeln

  • Alle Tanks reinigen und komplett leeren

  • Ablassventile am Boiler öffnen (und offen lassen)

  • Duschkopf und Pumpen bitte ebenfalls leerlaufen lassen, hier ist meist noch Restwasser vorhanden. Aber nicht zu lange, damit die Pumpe nicht geschädigt wird.

  • Leitungen ggf. vorsichtig „ausblasen“

  • Stromzufuhr trennen und Wasserhähne geöffnet lassen

  • Gas-Absperrhähne im Innenraum schließen

  • Umstritten, wir nutzen es: Raum Entfeuchter mit Trockengranulat

  • iNet Box: Alarme aktivieren, interessant hier über den Winter v. a. der Spannungsalarm für die Bordbatterie / und bitte Prepaid Konto auf Guthaben prüfen

  • Alarmanlage einstellen und testen

Tipps für das Außen

  • Außenwände gründlich reinigen (Radkästen nicht vergessen!)

  • Schäden am Aufbau ausbessern

  • Falls möglich: Unterbodenwäsche

  • Fenster und Dachhauben sanft mit einem Schwamm oder einem weichen Tuch und speziellen schonenden Acrylglas-Reinigern säubern

  • Gasventil an der Gasflasche zudrehen, Gas aus den Leitungen entweichen lassen, Schläuche entfernen

  • Falls möglich: Gasflaschen ausbauen und trocken lagern

  • Markise/Vorzelt reinigen und trocknen

  • Bei fest installierter Markise: Gelenke fetten

  • Falls vorhanden: Antennen / Sat-Anlage von Schmutz befreien

  • Fahrzeug gerade aufstellen, ggf. Unebenheiten mit Auffahrkeilen oder Unterlegbrettchen ausgleichen

  • Reifendruck erhöhen (empfohlen werden bis zu 0,5 Bar über dem üblichen Wert)

  • Fahrzeug mit „Böckchen“ moderat anheben (das entlastet Räder und Achse und beugt Standplatten vor!) - Achtung: Nicht "aus der Achse heben" - Räder dürfen nicht freidrehen

  • Diebstahlschutz anbringen (z.B. Radkralle, Deichselschloss)

  • Falls ihr eine Abdeckplane nutzt: Bitte darauf achten, dass diese nicht direkt auf dem Fahrzeug aufliegt – sonst kann die Luft nicht zirkulieren

Speziell für Wohnwagen

  • Scharniere, Handbremse und Stützrad fetten

  • Evtl. Schutzhaube am Deichselkasten anbringen

  • Schutzhaube auf die Deichsel packen

Speziell für Wohnmobil

  • Volltanken (idealerweise mit Winterdiesel)

  • Danach Fahrzeug mit Auffahrkeilen sichern, Unebenheiten ausgleichen

  • ggf. Handbremse lösen, Gang rein und mit Keilen sichern

  • Frostschutz für Motor und Scheibenwaschanlage einfüllen

  • Scheibenwischer nach vorne klappen (Gummilippen sollten nicht an der Scheibe anliegen), Hack: Korken zwischen Scheibenwischer und Scheibe packen


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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und in der heutigen Folge erklären wir dir, wie du dein Campingfahrzeug richtig einwinterst.

Ja, das war ja 'n Thema, das sich ganz viele unserer Zuhörer jetzt gewünscht haben und ich denk, das ist jetzt auch genau der passende Zeitpunkt dafür. Ähm, ja, wir geben euch so 'ne kleine quasi Checkliste mit auf den Weg und am Ende gibt's dann auch wieder 'n paar kleine Hacks.

Ja, dann, wir gehen so 'n bisschen strategisch vor, wenn wir uns das Einwintern anschauen und wir wollen anfangen mit dem Innenraum deines Fahrzeugs. Und, äh, das Wichtigste vorab, äh, der ein oder andere Camper wird's vielleicht kennen: Wenn ihr vergesst, Lebensmittelvorräte aus 'm Fahrzeug rauszuräumen, dann freut sich einer, nämlich die Mäuse und vielleicht auch die Insekten, dass sie, äh, gut durch den Winter kommen. Wenn ihr das nicht wollt, dann solltet ihr auf jeden Fall alle Lebensmittelvorräte ausräumen, also alles, was an Nahrungsmitteln, Getränken ist. Ähm, das mag jetzt bei 'ner Blechdose nicht so schlimm sein. Also da kommt die Maus relativ schlecht durch. Aber grade alles, was in Tüten ist und in, in, in Pappkartons ist, das sollte auf jeden Fall rausgeräumt werden. Und wenn ihr schon dabei seid, quasi die Lebensmittel auszuräumen, ähm, ist es auch immer sinnvoll, den Kühlschrank leer zu machen, einmal komplett abzutauen.

Ähm, da bildet sich ja gerne mal je nach Modell und wo ihr unterwegs wart, 'n dicker Eispanzer im Tiefkühlfach. Ähm, das auf jeden Fall schlau, das alles abzutauen. Ähm, passt dann auch auf, dass ihr genug Handtücher reinlegt, dass das Wasser nicht, äh, auf den Boden fließt und, äh, dann ihn einmal putzen. Ähm, wir machen das immer mit 'nem Essigwasser. Also das heißt einfach Wasser nehmen und, äh, dort Essig reinschütten. Damit tötet man ganz gut eventuellen Schimmel, der sich bildet. Und das könnt ihr euch auch gleich merken, wenn ihr das Fahrzeug wieder ausmottet sozusagen. Aber da machen wir noch 'ne eigene Folge zu. Dann könnt ihr da auch mit dem Essig ganz gut arbeiten. Und falls es unangenehm riecht im Kühlschrank, äh, dann kann man da mit 'm ja zum Beispiel 'ner leeren Kaffee-, äh, Verpackung sozusagen ganz gut helfen und ansonsten auf jeden Fall auch die Türe offen lassen. Und wenn die von alleine immer zugeht, halt einfach 'n Tuch rein, ähm, in die, in die Türe packen, dann fällt die nicht von alleine zu.

Und, ähm, ja, zum Schluss noch mal alles auch drinnen, was vielleicht feucht ist, noch mal trocken auswischen, ähm, bevor ihr dann das Fahrzeug wirklich verlasst.

Ja, machen wir ähnlich. Von mir noch der Tipp: Wenn der Kühlschrank 'n bisschen müffelt, hilft auch Backpulver oder Natron ganz gut. Und ja, wichtig hattest du ja schon gesagt, vor allem auch neben der Nahrung eben die ganzen Flüssigkeiten ausräumen, also Getränkevorräte und, äh, derlei Dinge, weil die natürlich sonst auch gefrieren können und dann platzt so 'ne Flasche auch mal gerne und wenn's dann wieder warm wird, hat man 'ne schöne Überraschung. Also von daher wirklich auch dann in alle Staufächer gucken. Da sollte man sowieso auch einmal reingucken, vielleicht einmal kurz raussaugen und durchwischen, wenn man's nach der letzten Tour noch nicht gemacht hat, damit sich da auch der, äh, der Dreck einfach nicht so, äh, reinsetzt. Ja und ansonsten wenn wir schon beim Säubern-

Muss ich noch mal kurz zwischenfragen. Du hast jetzt grade Natron und Backpulver, ähm, erwähnt. Streust du das dann in den Kühlschrank oder was machst du damit?

Also ich mach in der Regel 'ne Lösung daraus, genauso wie ihr auch mit Essig, aber eben noch mit Natron oder Backpulver und, äh, sprüh das einmal mit, mit so 'ner Sprühflasche rein oder pack's auf 'n Lappen und wisch da gut durch. Ähm, das hilft eigentlich auch ganz gut so. Mach ich übrigens mit ganz vielen Sachen. Also das ist so, ist so mein Allheilmittel für alles, was irgendwie halt schön sauber werden soll und, und, äh, keine Fremdgerüche mehr annehmen soll.

Okay, cooler Tipp. Kannt ich nämlich auch noch nicht. Deswegen hab ich noch mal nachgefragt.

Man kann's wohl auch reinstreuen. Also hab ich jetzt so noch nicht gemacht, aber das, äh, soll wohl auch gehen. Ähm, auch wenn's, also hab ich immer wieder mal gelesen, wenn der Kühlschrank in, in, im Einsatz ist und 'n bisschen müffelt, machen das auch viele Leute eben statt des Kaffeepulvers. Aber da kann ich keine eigenen Erfahrungen beisteuern.

Okay, müsste man mal ausprobieren, wenn er wieder anfängt komisch zu riechen.

Ja und wenn wir dann schon beim Saubermachen sind, dann, ähm, einmal auch Kochnische und Herd säubern. Weil manchmal, ähm, sind da noch so 'n bisschen Fettspritzer oder irgendwo in den Ecken oder an den, ähm, an den Abdichtungen hat sich da 'n bisschen was angesammelt über die Zeit. Also da einmal drüber wischen. Das geht auch wunderbar entweder, äh, mit 'ner milden Essiglösung oder auch mit 'ner milden, ähm, Zitronenlösung. Da sollte man aber 'n bisschen aufpassen. Also Silikon und so nicht unbedingt jetzt da so massiv mit bearbeiten. Aber alles, was, ähm, die Edelstahlplatte ist und Waschbecken und so bekommt man auch Kalk wunderbar damit weg. Und die Möbel vielleicht mal so mit 'ner, ähm, milden Seifenlauge reinigen. Was wir auch immer machen, ist die Polster halt einmal richtig absaugen und, ähm, vielleicht auch so 'n bisschen abschrubben, äh, mit 'ner weichen Bürste und dann entweder aufstellen oder was unterlegen, damit sich drunter, wenn da noch 'n bisschen Feuchtigkeit ist, eben kein Schimmel bilden kann.

Das Gleiche gilt auch für, ähm, die Matratzen von Bett, äh, oder, äh, Festbett. Da einfach dann den Bettkasten öffnen oder die Matratze auch so 'n bisschen hochstellen. Dann kann da die Luft ganz gut zirkulieren.

Ja, ich glaub, es macht generell Sinn, wenn man oder Sinn, wenn man jetzt den, den Einwinterungsvorgang startet, da wirklich so 'n, so 'n Großputz einmal draus zu machen. Also je nachdem wie du auch drauf bist mit deinem Fahrzeug, ne. Es gibt ja Menschen, die, ähm, putzen das sehr penibel jede Woche oder nach jeder Tour. Ähm, da muss dann der das Einwintern die oder die das Putzen beim Einwintern nicht so riesig ausfallen und andere, die fahren halt lieber weg und putzen nicht so viel. Da bin ich eher so prädestiniert für. Und da macht's halt Sinn, das wirklich einmal im Jahr beim Einwintern halt bissl intensiver zu machen. Also auch, ne, einmal die Schränke vielleicht einmal komplett ausräumen, überall einmal reingucken, äh, die Ecken auswischen, sauber machen, ähm, ruhig auch alles offen lassen. Also, ne, alle, alle Schränke, Fächer, die ihr irgendwie offen lassen stehen könnt, ruhig im Winter offen stehen lassen, dass da halt überall sich keine, ähm, Kondensflüssigkeit oder so was sammeln kann und es alles schön durchgelüftet wird.

Denkt auch an eure Heizung, Heizungskästen. Das sind auch alles Orte, wo sich halt 'ne Menge Staub sammelt.

Oh ja.

Und da kann man natürlich dann auch einmal das Ganze entfernen. Da hat sich auch 'n, so 'n Staubsauger mit so 'ner Bürste ganz gut gemacht. Also, ach wir müssen's eigentlich wieder als Werbung kennzeichnen. Aber wir empfehlen den Dyson ja wirklich, weil wir da selber seit Jahren so mega zufrieden sind. Und da gibt's so 'ne, so 'ne Bürste oder so 'ne Düse mit so 'ner langen Bürste dran. Die ist halt perfekt, um diese ganzen Rohre und so was zu säubern.

Wir haben da jetzt noch 'n, äh, 'n ganz cooles Zubehörteil uns zugelegt. Das ist noch nicht mal von der, ähm, vom Hersteller selbst. Das ist irgendwie so, äh, Nachbau. Das ist so 'ne, ähm Ach, wie, wie beschreibe ich das am besten? Es ist 'ne Düse und die hat dann vorne drauf aus Kunststoff wie, wie so ganz viele Strohhalme sieht das aus. Damit kommst du super in, in die ganzen Ecken rein. Das benutz ich zurzeit die ganze Zeit auch, um so, äh, Fußbodenleisten und so was auszusaugen. Das können wir dann auch noch mal verlinken. Das ist irgend so 'n, so 'n Billigimportteil wahrscheinlich, aber ist echt megapraktisch und damit hab ich jetzt auch im, im letzten Wohnwagen mal die Heizung noch mal richtig gemacht.

Okay, das kenn ich auch noch nicht. Das ist so das Zweite, was ich heute schon lerne. Das werd ich mir auch mal angucken. Ansonsten guckt halt auch, wo ihr Sachen habt, die irgendwie Feuchtigkeit anziehen, ne. Also der-- die größte Gefahr vom Einwintern geht ja von, von Kondenswasser aus. Also das heißt, vielleicht tagsüber scheint die Sonne irgendwie auf das, auf das Gebäude, wo ihr euer Fahrzeug drinstehen habt oder auch direkt aufs Fahrzeug und nachts wird's dann sehr kalt und durch diese starke Änderung der Temperatur bildet sich halt überall Feuchtigkeit und Kondenswasser und das kann halt schimmeln und, ähm, davor gilt's sich zu schützen oder das Fahrzeug zu schützen. Und deswegen guckt halt so Kleidung, ähm, Teppiche, Bettwäsche, Handtücher, Papier, Toilettenpapier, alles, was ihr irgendwie habt, was Feuchtigkeit zieht, ähm, rausnehmen. Das heißt jetzt nicht, wenn ihr 'n fest verlegten Teppichboden habt, dass ihr den rausmachen müsst, sondern es gilt halt eher für Teppiche und so Läufer, die man einfach so reinlegt, ne.

Also was fest verbaut ist, müsst ihr da natürlich nicht entfernen. Ähm, aber das kann auf jeden Fall helfen, dass, dass nichts feucht wird. Ja und ansonsten halt auch das Badezimmer einmal alles gründlich putzen, wieder trockenwischen, auch da alle Schränke auswischen und natürlich auch vor allen Dingen an die Toilette denken, dass ihr die Kassette einmal komplett, ähm, leer macht, ähm, so gut wie's geht reinigt und vielleicht auch die Dichtungen einmal mit 'nem entsprechenden Mittel einfettet, ähm, dass da nichts festklebt sozusagen über 'ne lange Standzeit. Das ist auf jeden Fall auch sinnvoll.

Ja und, äh, falls ihr 'ne Bordbatterie verbaut habt, ähm, dann s-solltet ihr die entweder über den Winter abklemmen und eben frostsicher und trocken lagern. Ähm, eventuell dabei auch mal zwischendurch nachladen oder erhaltungsladen oder alternativ die Batterie vor dem Winter eben einmal komplett laden, damit sie die Frostperiode gut übersteht und dann entweder Strom ans Fahrzeug packen oder eben auch regelmäßig nachladen.

Und wer sich jetzt hier fragt, wie er das mit der Bordbatterie macht mit dem Abklemmen, das ist ganz einfach: Ihr klemmt zuerst den Minuspol ab. Ähm, ganz einfach, warum macht ihr das? Weil der Minuspol normalerweise mit dem Fahrzeug verbunden ist. Das heißt, alle Metallteile am Fahrzeug haben quasi Minus und wenn ihr zuerst Plus abklemmt, dann besteht die Gefahr, dass ihr quasi mit 'nem Werkzeug oder auch mit dem Pol direkt irgendwo an Metall kommt und dann gibt's 'n fiesen Kurzschluss. Das ist zwar heute nicht mehr ganz so schlimm, also heutige Batterien können das im Normalfall ab, aber man sollte es trotzdem vermeiden und deswegen zuerst den Minuspol abklemmen.

Wie macht ihr's denn beim Überwintern mit Elektrogeräten? Da gibt's ja auch immer wieder die Frage, ob man die ausbauen muss.

Ja, na ja, wir machen's beim Überwintern eigentlich ganz schlau. Wir sind immer in den Süden gefahren. Ähm, von daher gab's die Problematik für uns seit Jahren eigentlich nicht mehr. Aber ich würd ansonsten einmal gucken, ähm, wo mein Fahrzeug untergestellt ist. Wenn ich da sehr große Temperaturschwankungen habe oder erwarten kann, ähm, weil das Fahrzeug vielleicht zum Beispiel draußen steht, ähm, oder auch in 'ner, 'ner Halle steht, die nicht großartig gedämmt ist oder gar und zu offen ist, ähm, dann würd ich auf jeden Fall schauen, dass ich, äh, elektronische Geräte, die ich rausnehmen kann, die ich einfach rausnehmen kann, vielleicht auch rausnehme, ähm, weil da auch da halt die Möglichkeit besteht, grade durchs Metall, dass sich halt irgendwie Kondens, äh, Feuchtigkeit bildet. Und wenn's sehr kalt wird, dann kann's durchaus auch schlau sein, ähm, LCD-Fernseher zum Beispiel, ne, also die flachen Fernseher rauszunehmen, weil die Displays, je nachdem, was es für eins ist, auch nicht sonderlich gut mit niedrigen Temperaturen umgehen können.

Also alles, was da sozusagen lose ist und wenn ihr den Platz dafür habt, dann nehmt's halt zur Vorsicht raus. Ähm, wenn die Halle vielleicht sogar leicht beheizt ist oder immer 'ne, 'ne gewisse Temperatur hat, ähm, dann könnt ihr euch das auch am Ende sparen. Also da müsst ihr wirklich 'n bisschen, äh, gucken, wie das bei euch ist.

Das ist jetzt tatsächlich für uns auch zum ersten Mal relevant. Wir hatten ja nie solche Geräte, aber jetzt durch den Fernseher hab ich mir die Frage auch gestellt. Also werden wir den wohl auch jetzt ausbauen dann, wenn wir den Wohnwagen bald mal ins Winterquartier schicken zum ersten Mal, seit wir ihn haben. Ja, was gibt's sonst noch? Ähm, Schlösser und Scharniere sollten einmal, ähm, gefettet werden oder eben geölt, je nachdem. Die Dichtungen hattest du vorhin bei der Toilette schon erwähnt. Ähm, die sollte, denen sollte man 'n bisschen Pflege zukommen lassen. Da gibt's spezielle Mittel. Ähm, auch die Fensterdichtungen und Türdichtungen sollte man damit einmal so 'n bisschen behandeln. Und ja, also du hattest schon die, die Toilette erwähnt. Generell natürlich alle Tanks reinigen und komplett leeren, also auch Frischwasser- und Grauwassertank.

Und ganz wichtig, das ist nämlich uns bei unserem alten Wohnwagen einmal passiert, ähm, man muss unbedingt auch die Ablassventile am Boiler öffnen, weil da teilweise noch Wasser drin ist. Und, ähm, uns hat's da eben dann die Therme gesprengt über den Winter und das war 'n, äh, ziemlich teurer Schaden. Von daher werden wir es nie wieder vergessen. Also die Ablassventile, die befinden sich direkt an der Therme beziehungsweise am Boiler normalerweise und werden dann einfach aufgeklappt. Dann kommt da noch 'n ganzer Schwall Wasser raus und die können dann auch oder sollten auch über den Winter dann geöffnet bleiben. Und was auch nicht vergessen werden sollte, sind D-Duschkopf und die Pumpen. Die bitte einmal leerlaufen lassen, nur halt nicht so lang, bis die Pumpe quasi durchbrennt. Ähm, aber da ist oft auch noch Restwasser vorhanden und das muss idealerweise eben auch entfernt werden.

Und ja, wenn man ganz sicher gehen möchte, dann kann man die Leitungen auch vorsichtig noch mal so 'n bisschen ausblasen. Aber da bitte nicht irgendwie, ähm, jetzt mit großem Gerät drangehen, weil die sind nicht so stabil wie die Leitungen zu Hause. Also von daher nicht, dass euch da die Leitungen irgendwie, ähm, Schaden nehmen. Aber das ist halt auch immer so 'ne Technik, dann noch mal da reinzupusten. Ja, dann dürfte eigentlich nix mehr passieren und was wir dann machen, ist als nächsten Schritt die Stromzufuhr zu trennen, egal ob Landstrom oder zweihundertdreißig Volt und die Wasserhähne dann alle auch geöffnet lassen. Dann kann, wenn da wirklich noch mal Wasser drin ist, kann sich das notfalls auch noch mal so 'n bisschen ausdehnen.

Wenn ihr allerdings daraus setzt, dass eure Batterie während des Winters geladen werden soll, dann solltet ihr den Landstrom natürlich nicht trennen.

Genau.

Ja, dann solltet ihr dranbleiben, damit die Batterie auf Verhaltungsladen bleibt. Dann könnt ihr aber schauen, was ihr vielleicht durch Sicherungen oder Schalter oder durch Rausziehen an elektronischen Geräten einfach vom Netz trennen könnt, damit da halt auch nicht irgendwo 'ne, ähm, Gefahrenstelle ist. Ja, ansonsten, ähm, die Gasabsperrhähne, ähm, schließen im Innenraum. Da sind ja meist so drei Stück vorhanden für Therme, für Wasser und für den Gasherd. Manchmal vielleicht auch nur zwei oder eine, je nachdem. Und, ähm, ja, dann 'ne, 'ne Geschichte, die umstritten ist. Also wir haben sie schon selber benutzt und fanden das auch sinnvoll, ähm, diese, diese Raumentfeuchter mit diesem Trockengranulat. Also das sind so, ja, Plastikcontainer und da packt man halt so Beutelchen mit Granulat rein und, äh, die saugen sozusagen Feuchtigkeit an.

Ja, es ist wie die kleinen Tütchen, die ihr manchmal in Elektronikgeräten, wenn ihr die kauft, findet, ähm, nur in groß. Ähm, wir haben die mal im Herbst beim Discounter günstig gekauft und, ähm, die haben auf jeden Fall 'ne ganze Menge Feuchtigkeit auch gesammelt. Andere sagen, na ja, durch die Zwangsentlüftung, ähm, ist sowieso immer Feuchtigkeit da. Ja, das kommt drauf an, wo ihr's stehen habt, aber wenn ihr euch damit sicherer fühlt und wohler fühlt, dann kann das auf jeden Fall nicht schaden.

Also wir haben tatsächlich auch die Erfahrung gemacht, dass die Raumentfeuchter durchaus funktionieren. Wir hatten nämlich bei unserem ersten Wohnwagen häufig Kondenswasser auf der Küchenarbeitsplatte und das ist jetzt wirklich weg. Also seit wir den Raumentfeuchter benutzen, auch wenn da noch mal Luft zirkuliert durch die Zwangsentlüftungen, aber bei uns scheint's tatsächlich zu funktionieren. Aber ich denke auch, dass nix passiert, wenn man den jetzt nicht aufstellt, vor allem wenn man halt dann auch ab und zu mal zum Fahrzeug geht und 'n bisschen durchlüftet. Ja, und, ähm, noch ein Tipp von einem unserer Leser, der bei uns aufm Blog kommentiert hatte: Alarme aktivieren. Also zum einen die Alarmanlage, wenn ihr eine habt, die einmal einstellen und testen, ähm, find ich 'n sehr guten Hinweis. Und wenn ihr eine INET-Box habt von Truma, dort kann man auch bestimmte Alarme aktivieren, ähm, also zum Beispiel Hitze- und Kältealarm.

Das ist jetzt beim Überwintern nicht so relevant. Aber was tatsächlich interessant ist, ist der Spannungsalarm für die Bordbatterie. Und wenn ihr die Alarme aktivieren möchtet und, ähm, da auch ab und zu mal draufgucken möchtet, solltet ihr natürlich auch, ähm, die Prepaid-Karte noch mal kontrollieren, dass genug Guthaben drauf ist, sonst kann die beste INET-Box da euch leider nicht informieren, wenn die Spannung abfällt.

Wobei ich jetzt auch mit meinem Laienwissen eher dazu raten würde, wenn ihr so 'ne elektronischen Spielereien in die INET-Box oder andere Sachen drin habt, Batterie eher angeklemmt zu lassen und das Fahrzeug halt auch an Landstrom angeschlossen zu lassen, damit die Batterie halt auf Verhaltungsladen ist. Falls da aber jemand auch, äh, anderweitiges Wissen hat, was ich jetzt, äh, nicht habe, weil ich's, äh, zu selten nutze, dann könnt ihr gerne mal kommentieren, ähm, ob da was dagegen spricht.

Ja, dann kommen wir, glaub ich, jetzt zum Außenbereich. Da gibt's ja auch noch einiges zu tun. Also zum einen natürlich sollte man das Fahrzeug von außen einmal gründlich reinigen, genauso, ähm, wie wir das ja auch schon beim Vorbereiten für die Fahrt, für die erste Ausfahrt, ähm, euch mit auf den Weg gegeben haben. Da bitte auch die Radkästen nicht vergessen und, ähm, vor allem wenn's schon irgendwie vor dem Einwintern mal irgendwo gesalzt wurde, ähm, wegen, äh, Schnee oder Eisbildung, dann auf jeden Fall auch 'ne Unterbodenwäsche machen oder wenn ihr viel am Meer wart, damit halt, äh, unten nix korrodieren kann und die Schäden am Aufbau ausbessern. Wenn wir, wenn ihr nach der Reinigung seht, da ist irgendwo 'ne Macke. Das lohnt sich immer, das frühzeitig zu machen, damit die halt nicht irgendwie dann größer werden oder sich ausbreiten.

Ja, ansonsten Fenster und Dachhauben sind ja immer so 'n Spezialthema. Die sind ja aus Acryl in aller Regel. Die sollte man bitte nicht mit irgendwelchen Bürsten oder sonstigen, ähm, Tüchern da, Mikrofasertüchern oder so bearbeiten, sondern nur mit 'nem speziellen Reiniger. Und wir nehmen immer weiche Baumwolltücher, also wirklich so möglichst, ähm, möglichst faserarm, sag ich immer. Und da bekommt man die auch ganz gut sauber, also irgendwelche ganz weichen Lappen halt.

Ja, oder halt so 'n Acrylglasreiniger einfach nutzen, das ist auch 'ne Option. Ja, dann haben wir noch die, die Gasflaschen. Ähm, da würd ich auf jeden Fall die, die Ventile zudrehen, also dass kein Gas mehr rauskommt. Ähm, man kann auch sicherlich, wenn man will, die Schläuche entfernen und dann auch die Flaschen ausbauen und irgendwo trocken lagern. Ähm, ich glaub, man kann sie auch einfach drinlassen. Es dürfte den Flaschen nicht sonderlich schaden. Allerdings solltet ihr da einmal gucken, ähm, grade wenn ihr's nicht selber bei euch unterstellt, sondern irgendwo in der Halle seid oder irgendwo was mietet, ähm, wie die Bedingungen sozusagen vom Vermieter sind. Also ob der aus Brandschutzgründen irgendwie vorschreibt, dass man Gasflaschen nicht drinlassen darf. Ähm, das solltet ihr auf jeden Fall vorher noch einmal checken, ja, bevor ihr die vielleicht einfach drinlasst. Und ansonsten vergesst Markise und Vorzelt nicht. Also vielleicht einmal noch mal aufbauen, äh, beziehungsweise Markise einmal rausziehen, rausschrauben, einmal gucken, ob alles, ähm, noch funktioniert.

Vielleicht auch mal die, bei Markisen zum Beispiel die Gelenke, die, äh, und das Getriebe ölen, wo ihr rankommt und dann auch noch mal gucken, was ihr reinigen müsst und, äh, vor allen Dingen drauf achten, dass ja auch alles wieder trocknet oder dass ihr's einfach aufgebaut lasst, dass es abtrocknen kann. Ähm, das sind noch mal wichtige Dinge und guckt halt auch mal einmal aufs Dach oben. Ähm, wenn ihr's denn betreten könnt, ähm, beim Fahrzeug, dann könnt ihr da einmal natürlich wesentlich besser gucken, ähm, was auch mit der Antenne ist, was mit der SAT-Anlage zum Beispiel ist. Und wenn ihr's nicht betreten könnt, dann gibt's ja so spezielle, ähm, ja, so Waschstationen, wo man so 'n, wie so 'n Gerüst daneben hat und da kommt man dann auch halbwegs ans Dach ran, je nachdem. Das könnt ihr halt auch mal entsprechend checken. Und, ähm Ja, dann vielleicht das Fahrzeug noch grade aufstellen. Ähm, könnt ihr auch mit, mit Auffahrkeilen noch mal das Ganze, äh, ausgleichen oder mit kleinen Brettchen, je nachdem.

Und, ähm, ansonsten hat die Nele noch den Tipp mitgegeben, dass wir den Reifendruck erhöhen sollen, äh, ruhig 0,5 Bar. Das, äh, ja scheint auf jeden Fall auch Sinn zu machen, wenn man das Fahrzeug länger stehen lässt. Und was sie auch noch als Tipp mitbekommen hat, ähm, und mir schon erzählt hat, dass ihr die, die Fahrzeuge so ganz leicht anhebt mit, mit kleinen Böckchen. Also nicht so, dass quasi die Räder, ähm, in der Luft hängen und sich freidrehen, sondern nur quasi dass die Räder einfach und die Achse ein bisschen entlastet sind. Das kann im Standplatten, äh, zum Beispiel vorbeugen und auch halt eure Reifen einfach 'n bisschen entlasten. Also das waren noch mal auch ganz sinnvolle Tipps, die Nele da mitgebracht hat.

Ja, die Böckchen, die gibt's also wirklich ganz, ganz günstig. Wir haben die jetzt bei unserem Wohnwagen einfach unter die Achse geklemmt oder man kann die auch ans Chassis klemmen. Nur bitte nicht, ähm, am Fahrzeugboden. Also das ist ganz wichtig. Und auch beim Wohnwagen nicht die Unebenheiten mit den Stützen ausgleichen, sondern tatsächlich wie wenn ihr auf 'n Campingplatz fahrt, eben auch Unebenheiten mit Auffahrkeilen beheben und die Stützen nur zum Abstützen ne-nehmen. Weil grade wenn der Wohnwagen dann auch so lange steht, das tut dem nicht gut, wenn, wenn da das ganze Gewicht auf den vier Ecken liegt am Boden.

Ja und es gibt an den Fahrzeugen ja auch im Normalfalle immer 'n Punkt, wo man zum Beispiel 'n Wagenheber ansetzen kann und an den Punkten kann man zum Beispiel auch diese, diese Böckchen halt entsprechend ansetzen. Das sind dann meist verstärkte Teile am Rahmen, ähm, wo eben auch, auch nichts passiert. Ansonsten wenn ihr's am falschen Fleck macht, kann's halt sein, dass ihr den Holzboden durchbrecht oder so 'ne Geschichten. Also guckt da wirklich und fragt im Zweifel auch noch mal 'n Fachmann oder guckt auch mal ins Handbuch, ähm, da sind die Sachen eigentlich meistens beschrieben.

Ja und dann haben wir speziell für Wohnwagen noch so 'n paar Kleinigkeiten, die man noch machen kann, ähm, oder machen sollte. Zum Beispiel Scharniere, Handbremse und Stützrad einmal fetten. Ähm, man kann auch noch die Deichsel inklusive der, ähm, Kupplung, Antischlingerkupplung, Kabel und so weiter mit 'ner Schutzhaube versehen. Dann ist sie so 'n bisschen witterungsgeschützt. Und dann natürlich, wenn ihr, ähm, was Passendes da habt oder wenn der, wenn das Fahrzeug länger steht, vielleicht auch in 'nem Bereich, der nicht so gut, äh, durch Zäune oder Sonstiges geschützt ist, dann auch irgendwelche Antidiebstahlgeschichten anbringen. Wir haben ja schon gehört in unserer Folge, äh, zum Thema Diebstahlschutz, dass natürlich es keine hundertprozentige Sicherheit gibt, aber vielleicht schreckt es dann doch den ein oder anderen ab, wenn da so 'ne Radkralle dran hängt oder irgendwie 'n dickes Deichselschloss.

Ja und bei Wohnmobilen noch mal volltanken. Also idealerweise halt auch so spät wie möglich, denn je kälter es draußen wird, desto eher haben die Tankstellen, ähm, Winterdiesel. Also der hat dann einfach 'n bisschen, äh, Zusatzstoffe drin, dass er eben auch bei kälteren Temperaturen nicht ausflockt. Auch da könnt ihr das Fahrzeug halt auf Keile fahren, um es auszurichten. Ähm, ihr könnt auch die Handbremse lösen. Wenn das Fahrzeug grade steht, dann würd ich euch aber auf jeden Fall empfehlen 'n Gang reinzumachen und zusätzlich auch noch mal so mit, mit Wegfahr-, Anti-Wegfahrkeilen das Fahrzeug zu sichern, damit da einfach nichts passiert. Ähm, Handbremse lösen kann vielleicht sinnvoll sein, ähm, damit die nicht irgendwie festgeht über den Winter. Grad bei älteren Fahrzeugen ist das sicherlich was, was durchaus mal passieren kann. Ähm, ist im Normalfalle meist auch nicht so schlimm. Lässt sich dann relativ einfach wieder lösen, aber so kann man dem bisschen vorbeugen.

Und denkt ansonsten an Frostschutz für alle Flüssigkeiten. Also so grade, ähm, das Kühlmittel und die Scheibenwaschanlage, ja. Wenn ihr die, ähm, gefüllt habt, dann denkt dran, dass ihr da halt auch Frostschutz reinpackt. Je nachdem natürlich auch, wo euer Fahrzeug steht. Wenn's in 'ner beheizten Halle steht, ähm, dann ist das nicht so wichtig. Wenn's allerdings draußen steht oder in 'ner kalten Halle, dann kann das durchaus 'ne sinnvolle Geschichte sein, wie kalt, je nachdem wie kalt es halt auch wird, ne. Und dann, ähm, ansonsten denkt auch dran, die Scheibenwischer nach vorne zu klappen, ähm, damit einfach die Gummilippe, ähm, nicht an der, an der Scheibe anliegt und der damit wird er so 'n bisschen entlastet und, äh, bleibt halt deutlich länger, ähm, in 'ner funktionsfähigen Art und Weise bestehen sozusagen.

Was ich auch noch ganz wichtig finde, weil das immer wieder in unseren Gruppen diskutiert wird und auch durchaus, äh, kontrovers diskutiert wird, ist das Thema, ähm, Abdeckplane für Fahrzeuge. Also es gibt ja sogar spezielle Planen, die dann, ähm, eben für bestimmte Fahrzeuglängen und Formen auch passend zugeschnitten sind. Die werden dann, äh, mit so 'ner Art Spanngurten befestigt. Da ist es einfach wirklich, wirklich wichtig, dass ihr drauf achtet, dass diese Planen nicht direkt auf 'm Fahrzeug aufliegen, weil sich sonst darunter halt Algen und Schimmel und, äh, sonstiger Kram bilden können, ähm, weil die Luft nicht zirkulieren kann. Also entweder dann halt irgendwie so kleine Klötzchen als Abstandhalter unterlegen und natürlich auch drauf achten, dass es vielleicht irgendwie so 'n Meshgewebe ist, was sowieso schon luftdurchlässig ist.

Im Grunde brauchen die Fahrzeuge aber gar keine Abdeckplane, weil die sind ja eigentlich dafür gemacht, draußen zu sein. Also müsst ihr halt dann im, äh, zur Saison, wenn ihr, wenn ihr das Fahrzeug auswintert, 'n bisschen mehr putzen vielleicht. Aber ich bin eigentlich nicht so 'n Freund vom Abdecken. Wie siehst du das, Sebastian?

Ja, mir fehlt da schlicht und einfach die Erfahrung. Also unser Fahrzeug steht halt immer draußen, ähm, je nachdem wo wir sind, mal bei kälteren, mal bei wärmeren Temperaturen. Und eigentlich macht es dem nichts aus. Es ist, glaube ich, eher so 'n, so 'n Schutz vor da muss man nicht so viel putzen. Also ich möchte nicht sagen, ob 'ne Plane sinnvoll ist oder sinnlos ist, muss jeder für sich entscheiden. Aber dann achtet auf jeden Fall auf die Unterlüftung, wenn ihr halt 'ne Plane benutzt. Ähm, also wir haben keine genutzt. Was, was ich viel wichtiger finde, ab und zu mal nach dem Fahrzeug zu schauen. Also es nicht jetzt einfach, äh, ähm, überspitzt gesagt sechs Monate hinstellen und vergessen, sondern, ähm, ab und zu das Fahrzeug mal bewegen. So etwa alle ein, zwei Monate, damit vielleicht keine Lager festgehen. Also es ist grad bei älteren Fahrzeugen durchaus 'ne sinnvolle Geschichte. Ähm, auch mal durchlüften zwischendrin, das kann nicht schaden.

Ähm, wenn ihr dieses Trockengranulat, was wir vorhin angesprochen haben drin habt, dann das vielleicht einmal austauschen, das Wasser einmal rausgießen. Ähm, und halt auch wenn ihr's nicht am Landstrom habt, einmal nach der Batterie schauen, vielleicht einmal nachladen mit 'm Ladegerät. Das sind auf jeden Fall sinnvolle Geschichten, die ich noch empfehlen würde. Und ähm noch so 'n, so 'n Tipp wenn ihr TÜV und äh Gasprüfung und oder je nachdem ähm bald Zufälligkeit habt dann könnt ihr natürlich das auch schon vorm Einmotten machen. Ähm Dann gehen euch zwar vielleicht 'n paar Monate verloren wo das Fahrzeug steht aber auf der anderen Seite wenn ein früher Frühlingseinbruch schon im Januar kommt ähm dann steht dem Auswintern und Losfahren im Januar halt schon nichts äh entgegen. Ich glaub nicht dass der Janno wird aber ne ihr seid dann einfach halt wesentlich spontaner im Frühling. Ähm Man erkauft sich das eben mit dem Preis dass man halt 'n paar Monate es quasi umsonst gemacht hat.

Auf der anderen Seite ihr müsst sowieso mal durchgehend den TÜV haben dann ist es also quasi egal wann es macht. Also dann macht's halt vorm Einmotten am besten.

Dann habt ihr auch die Möglichkeit wenn ihr doch noch spontan Lust auf Wintercamping bekommt dass ihr dann auch noch mal eben losziehen könnt und nicht erst dann zum TÜV ömmeln und warten bis man da wieder dran kommt. Also ich ich find es auch praktisch und wir machen es eigentlich auch immer eher so 'n bisschen vorher weil man dann einfach nicht so abhängig ist von Terminen und derlei Dingen. Ja dann haben wir noch 'n paar kleine Hacks ähm die wir so ganz äh praktisch finden in unserem Einwinterungsalltag. Also der eine kommt von Sebastian das werd ich jetzt bei unserem Auto dieses Jahr zum ersten Mal testen wenn der übern Winter wieder steht nämlich einfach Korken unter den Scheibenwischer zu klemmen damit die eben nicht anliegen und auch nicht so weit abstehen oder wie wie wie ist das gedacht Sebastian? Erklär mal 'n bisschen.

Genau das das ist ja der Trick ne. Ich hab ja vorhin gesagt ihr die Scheibenwischer einfach nach vorne klappen aber dann stehen die halt relativ weit ab und je nachdem wo ihr steht könnt es halt blöd sein weil jemand rankommt und es abbricht aus Versehen. Ähm Und deswegen nimmt ihr einfach zwei Korken und packt halt unter jedem Scheibenwischer quasi zwischen den Scheibenwischer und die Scheibe so 'n Korken und damit haben die einfach Abstand. Das Wischerblatt liegt nicht auf und äh ver-verschleißt damit deutlich äh weniger. Das ist übrigens auch was was wir machen können wenn das Fahrzeug aufm Platz steht und ihr eine Weile steht dann könnt ihr das natürlich auch so nutzen. Dürft ihr nur beim Losfahren nicht vergessen den Korken rauszunehmen ähm sonst ist er eben weg wenn ihr Scheibe wischen müsst.

Und der Korken ist dann aber unter dem Arm nicht unter der Gummilippe ne?

Ja ja natürlich das äh noch mal 'n guter Hinweis. Also genau der ist halt unter dem Metall ne sozusagen nicht die die Gummilippe wollen wir ja grade schonen. Da packen wir's also nicht drunter.

Ja und dann noch zum Thema Leitungen ausblasen. Ähm Hat ja vielleicht nicht jeder Lust Mund-zu-Mund-Beatmung mit seinem Wasserhahn zu üben. Da nehmen wir zum Beispiel immer 'nen Luftballon und blasen also stülpen den dann über die ähm über das äh Kalksieb des Wasserhahns drüber und lassen einmal vorsichtig die Luft raus. Und da merkt man tatsächlich dass dann noch so einiges an Wasser in den Leitungen verblieben ist trotz sorgfältiger Leerung weil ja auch die Fahrzeuge irgendwie nie ganz so stehen äh ne dass dass das Wasser dann zuverlässig ablaufen kann. Und ähm da wir 'n bisschen vergesslich sind vor allem ich mach ich mir auch immer noch eine kleine Liste von Sachen die wir im Fahrzeug lassen über den Winter.

Es ist nämlich auch schon mehrfach passiert dass ich dann irgendwie zu Hause oder vor allem zu Hause Sachen gesucht hab wie blöd weil ich nicht mehr mich erinnert hatte dass ich die im Wohnwagen gelassen habe irgendwelche Notizbücher und äh Bücher und was weiß ich nicht alles. Weil bei uns der Wohnwagen ja meistens nicht so lange steht. Und ja also da ist es ganz hilfreich wenn man ungefähr so 'n bisschen 'n Überblick hat auch an Kochgeschirr und so was ihr da im Wohnwagen lasst oder im Wohnmobil. Ähm Dann spart ihr euch ziemlich viele Gedanken und Energie und wisst einfach wo ihr die findet wenn ihr sie braucht.

Ja und dann haben wir eigentlich noch den wichtigsten Hack für die ganze Geschichte. Also wem das alles zu nervig ist und überhaupt keinen Bock darauf hat diese ganze Einwinterungsgeschichte zu machen. Da haben wir eigentlich zwei Lösungen auch dafür. Ähm Die erste Lösung haben wir jahrelang gemacht wir sind einfach zu überwintern in den Süden gefahren ja wo es warm war. Äh Das klappt natürlich äh leider nicht in jedem Job sondern bei uns Gott sei Dank ganz gut weil wir eben nur 'n bisschen Internet und 'n Rechner brauchen zum Arbeiten. Äh Die andere Lösung ist aber einfach äh regelmäßig zum Wintercampen zu fahren. Das kann unheimlich cool sein ähm ne wenn ihr da irgendwie draußen seid durch den Schnee stapft und dann ins warme Fahrzeug kommt die Heizung anmacht muckelig da drin sitzt 'n Kaffee oder 'n Tee trinkt. Also das kann ziemlich cool sein. Dazu sollte also cool im wahrsten Sinne des Wortes. Dazu sollte das Fahrzeug natürlich irgendwie wintertauglich sein darauf müsst ihr achten aber ansonsten kann das halt auch 'ne super spannende Sache sein wenn ihr euer Fahrzeug halt nicht einwintern wollt ums einfach auch das ganze Jahr zu nutzen.

Also da könnt ihr auch mal drüber nachdenken wenn ihr da Bock drauf habt.

Da sollten wir vielleicht mal eine eigene Folge zu machen oder?

Ja macht auf jeden Fall Sinn. Also der der Winter in Deutschland nähert sich ja langsam aber sicher und ich denke da werden wir ja vielleicht nicht nächste Woche aber aber in den nächsten Wochen auf jeden Fall mal was auch zu machen.

Wenn ihr noch Tipps habt ähm wie man das Fahrzeug vielleicht noch besser über den Winter bekommt oder was wir eventuell auch vergessen haben dann hinterlasst uns gerne 'n Kommentar. Ansonsten freuen wir uns natürlich wie immer auch über eine Rückmeldung zur heutigen Folge beziehungsweise über Like oder Abonnements und ähm wir wünschen euch jetzt erstmal noch schöne restliche Herbsttage. Ich hoffe ihr kommt noch 'n bisschen raus und ansonsten dann viel Erfolg beim Einwintern. Wartet nicht zu lang damit sonst wird's nämlich auch 'n bisschen eklig wenn man dann in die Waschanlage muss und es ist schon draußen total kalt und man wird nass dabei. Ich sprech da leider auch aus Erfahrung. Ja dann wie gesagt euch eine gute Zeit Sebastian dir vielen Dank und dann hören wir uns nächste Woche wieder.

Tschüss.

Tschüss Nele von mir noch der Hinweis und wenn ihr die Wintercampingfolge nicht verpassen wollt dann abonniert auf jeden Fall so 'n Podcast ähm bei Spotify bei Google Podcasts bei iTunes oder bei welchem Dienst ihr es auch immer nutzt dann verpasst ihr keine Folge. Und ähm ja und falls ihr zu dem anderen Thema also dem Überwintern im Süden ähm vielleicht auch mal eine Folge hören wollt dann schreibt uns doch einfach mal an ähm podcast at camperstyle de und wünscht euch das und dann können wir auch dazu was machen und einfach mal aus unserer Erfahrung dazu was erzählen. Jetzt war's das aber wirklich für diesen Podcast. Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Tschüss.

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