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Frühjahrscheck für Wohnmobil & Wohnwagen – Auswintern leicht gemacht

Episode 271 · 01:03:25

Endlich Frühling – Zeit, den Camper aus dem Winterschlaf zu holen! Doch bevor es losgeht, gibt es einiges zu tun: Wir sprechen über die wichtigsten Schritte, um dein Wohnmobil oder deinen Wohnwagen sicher und startklar für die neue Saison zu machen – von Technik-Checks über Reinigungstipps bis zur Ausstattungskontrolle.

In dieser Folge erfährst du:

  • Was du innen und außen am Camper in Augenschein nehmen solltest

  • Welche Warnzeichen auf Feuchtigkeit hindeuten

  • Welche technischen Prüfungen du nicht vergessen solltest

  • Was beim Frühjahrsputz zu beachten ist

  • Was du vor der ersten Tour unbedingt einpacken (und was du ausmisten) solltest

Kostenlose Checkliste zum Download

Weiterführende Links

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute holen wir gemeinsam deinen Camper aus dem Winterschlaf.

Ja, dazu gibt's 'ne kleine Vorgeschichte. Wir, ähm, haben nämlich Feedback bekommen. Äh, Sebastian, magst du mal kurz erzählen?

Ja, also der Flo hat uns, also es haben uns einige Leute geschrieben aufgrund der letzten Folge des Hörerfeedbacks und unter anderem der Flo, der ein bisschen traurig darüber war, dass wir jetzt, äh, in der letzten Zeit für ihn so viele Nischenthemen besprochen haben oder eben auch immer mal wieder Themen besprochen haben, die gar nichts mit Camping zu tun haben oder Hörerfeedback. Ähm, nichts mit Camping, da war jetzt sein, sein Bezug, äh, unsere Sicht auf die Weltlage. Und, ähm, dann hab ich halt, äh, wie ich das dann bei Kritik so mache, gefragt: „Was möchtest du denn hören?" Und dann hat er geschrieben: „Na ja, zum Beispiel, ähm, jetzt wird ja jetzt Frühling, den, den Campern juckt's, äh, loszufahren. Lass doch oder mach doch mal was zum Thema aus'm Winterschlaf holen." Und da wollt ich halt einfach dem Flo schreiben: „Hey, kein Problem. Guck mal, hier ist die Episode, die haben wir schon." Und hab festgestellt, wir haben dazu noch gar nichts aufgenommen.

Ich, ich war mir felsenfest sicher, dass wir die Episode haben. Auch Nele war sich sicher. Äh, tatsächlich haben wir aber zweimal was zum Thema Einwintern gemacht, aber noch nichts zum Thema Auswintern und das holen wir heute nach. Ansonsten, also danke Flo für dein Feedback. Äh, ihr habt noch 'n paar andere Ideen gehabt, die nehmen wir uns auch mit. Und aber das ganze andere Feedback und so weiter dann noch mal in einer getrennten Feedback-Folge. Also heut wieder 100% Camping. Und bevor wir damit starten, noch zwei, mh, na, sind erst mal nur Teaser, ähm, aber zwei Dinge, an denen wir arbeiten. Das eine ist auch auf dem, auf der Basis, was wir schon versuchen bei dem Podcast immer über das Thema Camping zu sprechen und jetzt in dieser Feedback-Folge das erste Mal ein bisschen über unsere Gedanken zur Weltlage zu sprechen, weil's uns einfach sehr stark beschäftigt.

Ähm, und wir haben festgestellt, dass wir eigentlich noch viel mehr erzählen wollen und wollen aber auch gerne hier den, das Camping nicht aufweichen und deswegen werden wir eventuell einen Zweit-Podcast starten. Sagt man das so?

Ja, ein zweites Baby, wo's dann 'n bisschen privater wird. Ähm, wir unterhalten uns ja sowieso sehr viel auch außerhalb von unserer, äh, geschäftlichen Beziehung sozusagen, außerhalb von unserer Arbeitsehe. Und da haben wir gedacht: „Ja, da können wir, wenn die Leute Bock drauf haben, das Ganze ja auch öffentlich tun", aber das wird dann eben nicht an dieser Stelle hier stattfinden, sondern auf 'nem getrennten Kanal. Da haben wir jetzt grad schon so 'n bisschen überlegt, was wir da machen wollen. Und, ähm, wir wollen auch euch die Möglichkeit bieten, euch auf direkterem Weg sowohl mit uns als auch untereinander auszutauschen. Und da arbeiten wir grade an 'ner Lösung, dass wir eine, ja, so 'ne Art kleine Community für unseren Podcast schaffen, wo ihr dann, ähm, beitreten könnt und dann eben Lob, Anregungen, Kritik und so weiter sehr direkt uns gegenüber äußern könnt, aber wie gesagt eben auch miteinander über die Themen diskutieren könnt, die euch so bewegen.

Das ist noch nicht so weit. Wir sind da gerade erst in den Anfängen, aber wir lassen euch natürlich sofort wissen, wenn wir damit startklar sind.

Genau, einfach auch der Basis geschuldet oder dem Thema geschuldet, dass wir auch immer wieder Fragen bekommen: „Hey, ich würd euch gern 'n Kommentar schreiben." Also das war jetzt auch am, am Wochenende auf die Feedback-Folge kam halt auch wieder ein Kommentar: „Hey, äh, ich seh die Kommentare bei, bei Spotify nicht." Und dann haben wir geguckt und ja, es war wirklich nicht zu sehen. Liegt vielleicht unter Umständen am Land, in dem, ähm, der Mensch da grade war, der mir das geschrieben hat. Und dann hab ich gesagt: „Na ja, guck mal, du kannst auf camperstyle.de/podcast gehen, da findest du jede Episode und da kannst du auch kommentieren." Und da hab ich aber festgestellt, dass wir ja neuerdings das Transkript da mit reinpacken und man damit ewig weit scrollen muss, bis man da 'n Kommentar hinterlassen muss. Das hab ich dann am Wochenende schon mal angepasst, hab 'n bisschen gebastelt. Das heißt, die Kommentare sind jetzt vor dem Transkript. Aber nichtsdestotrotz glauben wir, dass wir, wenn wir so 'ne Community euch zur Verfügung stellen, wo wir einfach über jede eigene Episode ihr Fragen stellen könnt, wir diskutieren können, also ihr mit uns oder vielleicht auch wir mit euch – das würd uns natürlich freuen – haben wir vielleicht 'n bisschen mehr Interaktion und noch 'n bisschen mehr sozusagen hin und her, äh, und nicht nur unsere Senderichtung mit euch zusammen.

Da halten wir euch aber auf jeden Fall auf den Laufenden, wenn das losgeht. Aber 'n bisschen was müssen wir da noch dran feilen, bis das quasi starten kann.

Gut, dann kommen wir zum eigentlichen Thema, nämlich den Camper fit für die Saison machen. Und ja, warum machen wir die Folge? Das eine haben wir schon gesagt, weil eben das Feedback kam und weil das natürlich auch 'n ganz wichtiges Thema ist, aber auch weil ein vernünftiges Auswintern natürlich auch sowohl zum Werterhalt beiträgt als auch, äh, zur Sicherheit, wenn man dann mal unterwegs ist. Und was auch ganz wichtig ist, wenn man einigermaßen gut vorbereitet startet, dann kommen natürlich unterwegs auch 'n bisschen weniger vielleicht auch unliebsame Überraschungen und es macht natürlich auch Spaß, sich jetzt schon mal damit zu beschäftigen vor der ersten Tour und, und sein Fahrzeug so 'n bisschen zu hätscheln und zu pflegen.

Und letzten Endes ist das, also wir haben wirklich so alles zusammengetragen. Wir haben bei uns auch auf Camper Style 'n Artikel, den verlinken wir in den Show Notes. Wir haben auch 'ne Checkliste dazu und wir haben alles so zusammengetragen, was uns in den Kopf gekommen ist. Das heißt nicht unbedingt, dass wir all diese Punkte auch machen würden. Und wenn wir ganz ehrlich zu uns sind, ich selber hab noch nie 'n Fahrzeug ausgewintert. Warum? Weil wir das Fahrzeug halt 24/7, 365 Tage im Jahr benutzt haben. Und Nele, das darf ich nicht verraten und die hört ja auch keiner zu, deswegen kann ich ja sagen, macht auch nicht all diese Dinge.

Nein.

Ähm, nichtsdestotrotz ging's uns darum, euch Impulse und Gedanken mitzugeben und ihr könnt selber entscheiden: „Joa, das ist mir wichtig, das möcht ich machen. Das ist mir nicht wichtig, das möcht ich nicht machen." Und wir hoffen aber, dass wir euch damit 'ne umfangreiche Liste an Dingen mitgeben und wie immer alles zum Nachlesen in den Shownotes und wie gesagt auch noch mal verlinkt dann die Checkliste, die wir, glaub ich, jetzt auch noch mal aktualisieren, ähm, werden, weil uns noch zwei, drei Sachen eingefallen sind, die da noch fehlten. Und wir gehen so 'n bisschen thematisch vor. Also das heißt, wir gucken erst mal den ersten Check beim Abholen, die wichtigsten Dinge, dann die Außenreinigung, Innenreinigung, einräumen. Also wir gehen so bisschen in Abschnitten vor, damit das Ganze auch 'n logischen Sinn hat.

Dann starten wir doch direkt mit der Außenkontrolle beim Abholen. Und die machen wir tatsächlich schon, weil unser Fahrzeug ja auch nicht in unserer eigenen Garage steht, sondern, ähm, in 'ner Halle, wo auch andere Fahrzeuge sind und wo's ehrlich gesagt auch manchmal so 'n bisschen drunter und drüber geht. Deswegen schauen wir immer als Erstes, gibt's irgendwelche sichtbaren Schäden am Fahrzeug, also irgendwelche Kratzer, Dellen. Und wenn man so was findet – das war bei uns zum Glück jetzt noch nie der Fall – aber dann, ähm, ja, muss man mal gucken, wo kommen die denn her und wer ist unter Umständen dafür verantwortlich? Das ist immer 'n bisschen schwierig. Ah ja, einmal hatten wir tatsächlich 'nen Hagelschaden. Da war das Fahrzeug eigentlich bei 'nem Bauern in der Scheune eingestellt, aber der muss den Wohnwagen irgendwann mal rausgezogen haben, ohne dass wir davon mitbekommen haben.

Und als wir den dann an, äh, den Sponsor an Fendt zurückgegeben haben nach Ablauf der zwei Jahre, gab's eben einen Hagelschaden auf dem Dach, den sich keiner erklären konnte und den wir auch beim Auswintern nicht gefunden haben, weil wir nicht auf die Idee kamen, aufs Dach zu gucken, weil wie gesagt, der stand in der Scheune. Also schaut vielleicht nicht nur an die, äh, Außenhaut, sondern auch mal aufs Dach und guckt mal, ob da alles in Ordnung ist.

Und guckt vielleicht auch so 'n Nebentipp – das nützt euch beim Auswintern nix – aber beim Einwintern guckt auch mal auf den Vertrag, den ihr mit dem Menschen habt, der euch quasi den Stellplatz zur Verfügung stellt, grade wenn da 'n Dach drauf ist, dass das auch quasi durchgängig gewährleistet ist. Das heißt jetzt nicht, dass ständig irgendwelche Wohnmobile oder Wohnwägen rausgezogen werden und Hagelschäden kriegen, aber es geht manchmal dumm zu, wie wir grade auch von Nele erfahren haben. Deswegen, ähm, einfach mal gucken. Und wir haben auch dazu 'n Artikel, äh, zum Thema Schaden im Winterquartier, was man da alles machen kann. Ähm, den würden wir euch entsprechend auch in den Shownotes noch mal verlinken. Da könnt ihr dann auch mal nachgucken. Ja, und ansonsten checkt auch auf Schmutz und Schimmel. Ich mein, das ist jetzt nicht so schlimm, ähm, aaaber wenn einem da größere Sachen auffallen, dann kann man auch gucken, ob man vielleicht beim nächsten Mal, wenn der eingewintert wird, wenn er hingestellt wird, vielleicht sich anders hinstellen kann.

Ich mein, wenn da 'ne Staubschicht drauf ist, da könnt ihr nichts gegen machen, außer ihr macht 'ne Plane drüber, die aber auch wieder Vor- und Nachteile hat. Aber wenn da irgendwie, keine Ahnung, von oben was runtergetropft ist und es dort geschimmelt hat oder so, dann kann man das vielleicht beim nächsten Mal vermeiden. Das ist so 'n bisschen Sinn und Zweck einfach auch dieser Sichtprüfung.

Dann ganz wichtiges Thema sind natürlich auch die Reifen. Gerade nach so 'ner längeren Standzeit, je nachdem wie, über wie viele Monate ihr den Wohnwagen eingewintert hattet, kann's auch mal passieren, dass es zu einem sogenannten Standplatten kommt, also, ähm, dass der Reifen durch die, durch das Nichtbewegen Schaden genommen hat. Da einmal bitte drauf gucken und dann den Reifendruck überprüfen. Wir machen's normalerweise an der Tankstelle, haben aber auch für solche Fälle so 'nen eigenen kleinen Reifendruckmesser. Der ist geeicht, der funktioniert auch sehr gut. Der nutzt uns auch für unterwegs. Also das ist, ähm, tatsächlich 'ne ganz gute Anschaffung, weil man ja Reifendruck nicht überprüfen sollte, wenn der Reifen schon heiß gelaufen ist.

Also wenn ich jetzt erst mal dreißig Kilometer zur nächsten Tankstelle fahren muss, dann, ähm, ist es nicht mehr aussagekräftig, was man da für 'n Ergebnis bekommt. Also der Reifen sollte möglichst kalt gemessen werden, der Reifendruck und dafür ist dann so 'n kleines handliches Messgerät ganz schlau. Und wir haben auch zusätzlich noch so 'n zwölf Volt Kompressor, damit wir den Reifen oder die Reifen dann auch noch mal 'n Stückchen aufpumpen könnten, wenn's nötig wäre.

Ich hab zwei Klugscheißer-Gedanken dazu. Der erste ist, das gilt natürlich nicht nur für Wohnwagen, sondern auch für Wohnmobile. Auch die werden ja eingewintert. Und das zweite: Ja, man kann sich jetzt einen geeichten, äh, Druckmesser, so 'nen kleinen kaufen. Man kann aber auch einfach für 'n, für sieben, acht, neun, zehn Euro sich irgendwo eins bestellen. Das reicht für die, für die schnelle Prüfung völlig aus. Und da kann man ja dann auch mal selber prüfen, fährt an die Tanke, macht das einfach mit dem Gerät, was da ist. Auch die sind nicht immer geeicht und genau und prüft dann einfach mit dem eigenen Gerät. Dann hat man 'n Gefühl dafür, wie stark es abweicht. Also auch das reicht völlig aus. Es muss nicht unbedingt geeicht sein.

Reifenprofil ist das nächste Thema. Das sollte man natürlich immer 'n bisschen im Auge behalten, aber wir wissen ja selber auch, dass man es im Alltag, dann im Reisealltag sowohl beim Auto als auch beim Woh-Wohnwagen oder Wohnmobil gerne mal vergisst. Und für solche Check-ups ist natürlich dann das Auswintern immer 'ne ganz gute Gelegenheit. Da hat man dann vielleicht 'ne Checkliste anders, als wenn man so unterwegs ist und dann einmal, ähm, ja, den, den Reifen sich genauer angucken. Auch ob der Beschädigungen hat, ob's irgendwo, ähm, 'nen Riss gibt, ob's irgendwo, ähm ja, im schlimmsten Fall auch 'n, 'n Loch gibt oder 'n Schlitz. Und du wolltest was sagen, Sebastian?

Gerne auch einseitig abgefahrene Profile sind 'n Thema. Gar nicht nur, ähm, Profile, die nicht mehr tief genug sind, sondern auch so einseitig abgefahrene Themen. Das hatten wir bei unserem vorletzten Wohnmobil, ähm, weil der war einfach schon sehr alt und an der Belastungsgrenze und die Federn auch, äh, relativ platt schon und, ähm, der hat sich dann sehr einseitig die Hinterreifen abgefahren. Und das ist natürlich nicht gut, wenn man so halbes Licks drauf hat. Das sieht man oder das sah man von außen gar nicht so. Und, ähm, dann als er auf der Bühne war, hat man das gesehen. Also Auf die Bühne fahren ist sicherlich 'n schlaues Thema, da kommen wir aber nachher noch mal dazu. Ähm, und vielleicht auch noch so 'n, so 'n Tipp, wenn, weil Nele grade sagte, ähm, wenn wir erst 30 Kilometer fahren muss, dann sind die Reifen warm. Das ist auch gar nicht so das, das Thema.

Dann nehmt halt einfach den Reifendruck, den der Hersteller angepackt hat, 0,3 Bar drauf, wenn die Reifen wirklich warm sind und dann passt das auch so Pi mal Daumen. Also, ne, mit 0,1 oder 0,2 Bar mehr oder weniger 'ne Weile fahren ist jetzt nicht so das Riesenthema. Davon geht jetzt nichts großartig kaputt. Das, da, so kann man sich auch quasi helfen, wenn's jetzt nicht anders geht. Weil wann ist es im Leben denn schon mal perfekt?

Also wir machen es immer ganz perfekt.

Okay. Aber falls es mal nicht geht, weil Camperstyle nicht in Nähe ist, dann-

Genau

... kann man sich also da 'n bisschen helfen.

Dann spielt das Reifenalter auch 'ne Rolle. Ähm, vor allem beim Wohnwagen, wenn man die Hunderter-Zulassung behalten möchte beziehungsweise die, ähm, die Möglichkeit eben mit dem Wohnwagen, wenn alle anderen Faktoren passen, dann, äh, muss man immer aufs Reifenalter gucken. Das sollte unter sechs Jahren sein für die Hunderter-Zulassung und generell ist es natürlich empfehlenswert, die Reifen jetzt nicht bis zum dort hinaus zu fahren. Also schaut da einmal auf das Herstellungsdatum, nicht auf das Datum, an dem ihr die Reifen gekauft habt, weil die dürfen auch 'ne gewisse Zeit bei den Verkäufern im Lager liegen. Ähm, aber das, ähm, Herstellungsdatum ist mit 'nem Code auf den Reifen aufgebracht und da seht ihr dann genau, wann die Reifen fabriziert wurden.

Das ist die sogenannte Dot-Nummer. Ähm, da steht meist tatsächlich Dot drauf oder das ist in so 'nem, äh, in so 'ner ovalen Pille eingerahmt und das sind zwei, also es sind, ist eine vierstellige Zahl und die ersten beiden Stellen ist die Kalenderwoche und die letzten beiden Stellen sind das Jahr. Also was weiß ich, ähm, 2423 ist die Kalenderwoche 24, äh, im Jahr 23 und dann könnt ihr quasi bis heute rechnen und dann seht ihr, wie alt die Reifen sind. Also das kann jeder ganz einfach machen und, äh, das sieht man eben an der Außenseite der Reifen. Da stehen ganz viele Zahlen, eben wie gesagt, unter anderem diese Dot-Nummer oder in dieser, ähm, ovalen, ich sag mal pillenförmigen. Also ihr seht's, wenn ihr davor steht, seht ihr das, was ich damit meine.

Auch dazu haben wir 'nen Artikel, den können wir da auch noch mal verlinken. Da gibt's auch meiner Erinnerung nach 'n Foto, wo man diese verschiedenen Codes, also unter anderem auch die Dot-Nummer sieht. Dann habt ihr da vielleicht 'ne bessere Vorstellung. Mach du mal weiter, ich schreib's uns ins Skript, damit wir nicht vergessen, was wir alles verlinken wollen.

Ja, ansonsten checkt, also ist das wirklich 'n guter Punkt, mal das Reserverad zu checken. Das führt ja sonst immer eher ein Nischendasein, solang's nicht gebraucht wird. Und da sollte man auch mal gucken, wie alt ist das, passt es zu der restlichen Bereifung? Ist es aufgepumpt? Ist es dicht? Hat es Schäden? Ähm, und wenn ihr kein Reserverad habt, ähm, zum Beispiel bei, bei Fahrzeugen, weil die mittlerweile diese Pannensets nur noch dabei haben, guckt da auch mal, ob alles funktioniert, also ob der Kompressor funktioniert. Ähm, das kann da auf jeden Fall hilfreich sein, weil es ist, äh, blöd, wenn ihr's dann doch einmal braucht und dann irgendwas mit Reserverad oder dem Pannenset nicht funktioniert und auch da gibt's 'n Ablaufdatum. Guckt da halt einmal drauf, ob das alles quasi passt.

Und zu guter Letzt schadet's sicherlich auch nicht, die Radmuttern noch mal mit dem entsprechenden Drehmoment anzuziehen.

Hast du auch immer 'n Drehmomentschlüssel dabei?

Ja, das haben wir tatsächlich. Also ausnahmsweise, da sind wir wirklich sehr, sehr gut aufgestellt, sowohl mit Nuss fürs Auto als auch für die, ähm, Wohnwagenräder. Der liegt immer bei uns im Zugfahrzeug.

Und wer, wer weiß das richtige Drehmoment dann?

Mein Mann natürlich.

Okay.

Nein, also ich, ich hab's auch schon gemacht. Ich muss es manchmal dann noch mal nachgucken, weil's ja 'n Unterschied auch ist, ob man Alu- oder Stahlfelgen drauf hat und grade bei unserem, bei unserem Zugfahrzeug haben wir im Sommer Alufelgen und im, im Winter Stahlfelgen, so wie viele Leute. Da sind dann unterschiedliche Drehmomente, aber ich hab die jetzt ehrlich gesagt nicht auswendig im Kopf.

Nee, darum ging's mir auch nicht, aber kann man sich irgendwo hinschreiben. Aber für alle, die wie ich keinen Drehmomentschlüssel dabei haben, ihr nehmt halt einfach das Radkreuz oder den, den Schlüssel dafür und guckt halt einmal, ob es fest ist, ja. Also es geht vor allen Dingen darum, dass die nicht locker sind. Dann einmal nachziehen, so mit Handkraft, wie ihr habt und dann macht's sowieso Sinn, mal in die Werkstatt zu fahren, checken lassen und dann haben die da auf jeden Fall auch 'n Drehmomentschlüssel und können das noch mal nachziehen. Weil die Dinger sind nicht ganz günstig und wenn man sie nur zweimal im Jahr braucht, ähm, kann ich verstehen, wenn die nicht jeder dabei hat. Deswegen guckt einfach, ob's halt richtig fest ist. Ja, das kann man mit dem normalen Werkzeug machen und den Rest kann auch 'ne Werkstatt checken.

Was auch uns schon passiert ist, ähm, dass wir mit einer abgelaufenen TÜV-Plakette losgefahren sind nach einer Winterpause, das darf man gar nicht laut sagen. Haben's dann wirklich viel zu spät erst bemerkt und sind dann tatsächlich einfach weitergefahren damit, bis wir wieder in Deutschland waren und, äh, den Wagen dann bei Fendt abgegeben haben. Äh, das war 'n bisschen peinlich, auch vor unserem Sponsor, dass wir uns da nicht gekümmert haben. Also bitte da auch einmal auf die Plakette gucken. Und Gleiches gilt für die Gasprüfung, die ja jetzt 'ne Zeit lang, ähm, ausgesetzt war. Also die war für die, fürs Bestehen der Hauptuntersuchung, also des sogenannten TÜV, keine Pflicht mehr.

Jetzt wird sie oder wurde sie wieder Pflicht und da solltet ihr auf jeden Fall, auch wenn ihr das Fahrzeug vielleicht schon ausgewintert habt, noch mal drauf gucken. Denn ab dem Juni diesen Jahres, ne, werden dann auch Bußgelder fällig, wenn die Gasprüfung nicht erledigt wurde.

Na, beziehungsweise gibt's halt dann wirklich auch keine HU mehr. Ähm Und, ähm, das Ganze müsst ihr nicht erst beim Auswintern machen. Ihr habt ja auch im Normalfall Dokumente bei der Prüfung bekommen und wenn ihr irgendwie 'n Fahrzeugordner habt, wo das drin ist, könnt ihr da natürlich auch einmal reinschauen. Da steht ja, wann die letzte HU- und Gasprüfung war und dann ist es eben auch einfach so zu checken. Muss man nicht erst beim Auswintern machen. Und wer besonders fleißig ist, der packt sich halt auch 'n Termin in den Kalender, dass er dann rechtzeitig auch dran erinnert wird. Ähm, also da gibt's auch noch andere Lösungswege. Aber im Zweifel beim Auswintern einfach gucken, wat macht die, die Plakette hinten drauf, was macht die Gasplakette. Ich weiß gar nicht, ob noch, doch ich glaub, Gasplakette wird auch noch geklebt. Also da hat man im Zweifel zwei Plaketten, kann die checken und dann weiß man, passt noch oder passt nicht.

Die Gasplakette wurde meines Wissens in dieser Übergangszeit, wo sie jetzt eben nicht mehr Pflicht war, nicht mehr geklebt. Also ich weiß nicht, wie das andere Werkstätten gehandhabt haben, aber wir haben, ähm, mit Bekannten von uns gesprochen, mit dem Andreas von autarka.de, den viele von euch ja auch aus verschiedenen Podcasts bei uns schon kennen. Und, äh, die haben meines Wissens nur noch 'n, ähm, 'n Dokument ausgestellt, also 'n Blatt Papier und haben das auch nicht mehr in dieses Gasprüfheft eingetragen. Also da guckt einfach mal, was bei euch vorliegt und im Zweifel macht halt, wenn ihr's gar nicht mehr wisst, macht halt noch mal die Gasprüfung. Die kostet nicht die Welt und ist ja auch für eure eigene Sicherheit einfach wichtig, dass da alles noch mal ge-gecheckt wird.

Ansonsten, wie liest man HU- und Gasplaketten? Des, der Monat, der oben steht, ist der Monat, an dem's abläuft und das Jahr, was in der Plakette in der Mitte steht, ist quasi das Jahr dazu. Also das ist auch relativ einfach zu machen.

Was haben wir noch bei der Abholung? Generell natürlich einmal kurz gucken, funktionieren die Schlösser und Klappen. Und beim Wohnwagen gibt's ja noch mal so 'n paar, so 'n paar extra Sachen zu beachten. Da könnt ihr mal gucken, ihr habt wahrscheinlich den, den Wohnwagen über den Winter mit den Stützen abgestürzt oder vielleicht sogar aufgebockt zusätzlich. Und da halt mal schauen, sind, äh, lassen sich die, die Stützen problemlos wieder einkurbeln? Funktioniert Antischlingerkupplung? Ähm, ist mit, mit der Deichsel so weit alles in Ordnung? Wobei da kann eigentlich nicht so viel passieren. Aber ja, generell einfach mal so 'n, so 'n kleinen Rundgang auch noch mal um den Wohnwagen und, ähm, ansonsten halt gucken, dass man die Stützen einmal kurz fettet.

Ja, vor allen Dingen halt das Deichselschloss quasi beziehungsweise die, die Kupplung sozusagen einmal checken und schauen vielleicht auch das Kabel einmal angucken, Sichtprüfung, ähm, ob die Sachen halt funktionieren. Man kann in dem Atemzug auch gleich noch mal die Bremsen oder gleich schon mal die Bremsen checken. Ähm, 'ne Auflaufbremse beim Wohnwagen, ähm, beziehungsweise beim Wohnmobil. Die, die normale Bremse kann man noch mal prüfen oder sollte man noch einmal prüfen. Auch da kann ja im Grunde irgendwas kaputt, fest, äh, also eher fest sein als, als ab sozusagen. Und wenn das so weit klappt, dann sollte ich als Nächstes mal die Batterie prüfen. Als, beim, beim Wohnwagen gibt's ja zum Teil auch gar keine Batterie. Das ist jetzt nicht so schlimm. Wenn ihr aber eine drin habt, dann guckt da halt mal, was sagt die, ähm, Anzeige, die Batterieanzeige, wie voll ist die.

Habt ihr's auf Erhaltungsladung gehabt oder habt ihr's nicht am Ladegerät gehabt? Dann kann's sein, dass die auch runter ist. Und dann beim Wohnmobil habt ihr einmal die Fahrzeugbatterie, also die fürs Basisfahrzeug und einmal die aufm Aufbau, die beide einmal checken. Ähm, man kann da auch mit 'm Multimeter selber einmal die Spannung checken, also wie viel Volt sind da drauf, um, um 'n Gefühl dafür zu haben. Und wenn man's halt nicht geladen hat und auch kein Solar und nichts da war, dann muss man halt wirklich gucken, ob man die Batterie dann wirklich erst mal laden muss. Auch da 'n guter Tipp: Was haben wir jetzt tatsächlich hier paarmal, ähm, schon gehabt und auch gebraucht, ist, ähm, es gibt ja mittlerweile wirklich Powerbanks, mit denen man auch Starthilfe geben kann und die sind gar nicht mal mehr so, so, also nee, die funktionieren richtig gut und wenn die 'n Ticken größer sind, haben die sogar 'n Kompressor mit dabei. Und genau so 'n Teil haben wir aktuell, ähm, jetzt im Test und das funktioniert erstaunlich gut.

Ich hab damit sowohl unser Wohnmobil angelassen als auch so 'n zweieinhalb Liter Dieselmotor schon gestartet, ähm, als auch letztens 'n 2,3 Liter Diesel ohne Probleme. Und, ähm, die kosten zwischen 70 und 150, also wahrscheinlich ist da oben auch keine Grenze, aber Euro. Und dann könnt ihr halt wirklich zum einen vor Ort gleich eure Luft auffüllen, ähm, zum anderen auch mit den Dingern Starthilfe geben, äh, wenn die Batterie wirklich runter sein sollte. Und, äh, zum Teil sind dann auch noch Powerbank und so was mit dabei. Also ziemlich coole Teile. Können wir mal in den Show Notes, ähm, eins verlinken. Hat mir, also erst letztens, ähm, ist in unserem PKW nach ich glaube zwölf Jahren die Batterie halt gestorben und die ist natürlich nicht zu Hause gestorben, sondern Frauchen hat's morgens bei kaltem Wetter noch geschafft, das Auto anzulassen, loszufahren, äh, so 500 Meter bis zum Altglascontainer und da ist er dann nicht mehr angesprungen.

Yay.

Und dann, ja, und dann hab ich auch das Ding geschnappt hin und, äh, ja konnte das, das Auto direkt damit starten. Äh, die Batterie war dann tot, die mussten wir neu kaufen, aber damit konnten wir zumindest dann halt wieder nach Hause fahren beziehungsweise hätten in die Werkstatt fahren können. Also das ist, also ich geh nicht mehr ohne das ausm Haus und hab das immer dabei. Und selbst bei 'nem neuen Auto kann das ja mal passieren, dass die Batterie aus irgendnem Grund leer ist, Radio angelassen ist, das, das, ähm, also für mich 'n absolutes Must-have mittlerweile, was ich immer dabei habe. Optional Starthilfekabel, dann kann man natürlich auch irgendwie die Batterie wieder in Schuss kriegen.

Bei uns ist tatsächlich die Aufbaubatterie im Wohnwagen schon, ja zweimal komplett leer gezogen worden. Wir wissen immer noch nicht genau, was da der stille Verbraucher ist, aber wir haben die dann wiederbelebt durch so 'n Ladegerät für zu Hause. Da braucht man ziemlich lange für, bis die wieder so weit in Schuss ist. Aber sie funktioniert tatsächlich immer noch. Wir haben mittlerweile zwei, die bauen wir immer im Wechsel ein und laden dann eine zu Hause. Das ist für euch die, oder für die meisten von euch sicherlich überdimensioniert und macht auch keinen Spaß, weil die Dinger, wenn das keine Lithiumbatterien sind, sondern so ganz normale, ähm, Nassbatterien, dann wiegen die auch 'n paar Kilo. Da, äh, gibt's dann auch schon mal Rücken, wenn man die wieder ein- und ausgebaut hat.

Aber das ist halt so unsere Lösung, um jetzt nicht irgendwie 'ne teure neue Batterie zu kaufen. Für uns funktioniert das ganz gut so. Aber da auch immer mal so 'n bisschen gucken, was, was passiert oder was ist mit der Batterie übern Winter passiert, wenn ihr die nicht ausgebaut hattet und irgendwo zu Hause gelagert habt. Also habt ihr das Gefühl, da hängt noch irgendwas dran, was die leerzieht, dann da vielleicht einmal nachschauen, was es sein könnte, damit's dann beim nächsten Überwintern eben auch keine bösen Überraschungen mehr gibt.

Man kann natürlich auch gucken, ob man Strom kriegt, da wo man's abstellt und dann da 'n Ladegerät auf Haltungsladung ran hängt oder so was. Das ist natürlich auch möglich, so Landstrom anklemmt. Also verschiedene Möglichkeiten, aber beim Auswintern nützt euch das natürlich alles nicht mehr. Aber da achtet halt drauf, wenn die leer ist, ähm, wir das vielleicht im nächsten Jahr vermeiden können, weil Batterie leer laufen ist nicht gut für die Batterie, die nimmt dabei Schaden. Die muss nicht sofort ganz kaputt sein, aber sie verliert auf jeden Fall eben Kapazität und je nachdem, wie tief sie entladen wurde, äh, auch sehr, sehr viel bis hin zu, dass sie wirklich kaputtgehen kann. Also, ähm, ist sehr ärgerlich.

Ärgerlich und wenn du 'nen Wohnwagen hast, ist es auch aus praktischen Gesichtspunkten sehr unangenehm, denn die meisten schwereren Fahrzeuge haben ja 'nen Mover dran.

Hm. Das stimmt. Der funktioniert dann nicht mehr.

Und dieser Mover funktioniert dann nicht und dann hast du deinen Wohnwagen irgendwo in, in 'ner engen Parklücke in irgend'ner Halle drin stehen und musst ihn dann rausschieben von Hand oder musst ihn irgendwie manövrieren, was bei uns zum Beispiel in der Halle, in der wir unser Fahrzeug stehen haben, überhaupt nicht gehen würde, weil da alles so eng reingepresst ist, dass wir definitiv irgendwo anecken würden. Und von daher also ja, ganz, ganz wichtiges Thema, grade auch wenn man eben 'nen Mover hat.

Ja, ansonsten beim Wohnwagen nicht, aber beim Wohnmobil mal Sichtprüfung, Öl- und Kühlwasserstand einfach, also, ne, den Ölstab einmal rausziehen, vielleicht 'n altes Tuch, Taschentuch mitnehmen, einmal abwischen, wieder reinstecken, bisschen drehen, wieder rausziehen, gucken, ob das alles in Ordnung ist. Ähm, könnt auch mal drunter gucken, wenn das nicht mehr passt und ihr seid euch sicher, ihr habt's aber mit genügend Öl eingeparkt, äh, müsste 'ne Ölpfütze darunter sein. Dann wisst ihr auf jeden Fall ab zur Werkstatt. Ähm, und beim Kühlwasser eben auch einfach nur Sichtprüfung. Da sind normalerweise sind das so Plastikbehälter vorne im Motorraum und die haben auch alle so 'ne Min- und Max-Markierung. Zweifel mit 'ner Taschenlampe mal ranleuchten und dann seht ihr das auch. Und, ähm, das sind eigentlich so die beiden wichtigsten Sachen. Bremsflüssigkeit kann man gucken, ähm, aber das kann man auch tatsächlich beim Check-up in der Werkstatt machen lassen.

Aber so die beiden Sachen sind halt die, wo irgendwie auch übers lange Stehen und warm, kalt Schäden passieren können. Ähm, und deswegen würd ich das einmal checken, bevor ich dann auch wirklich losfahre. Weil ohne Öl fahren oder mit wenig Öl fahren und auch mit, mit wenig oder, ähm, keiner Kühlflüssigkeit fahren, das kann halt wirklich tödlich für 'n Motor sein. Deswegen sollte man das oder sich die Mühe einmal machen und die zwei Minuten investieren.

Ansonsten fällt mir noch ein, einmal die Außenleuchten überprüfen. Also man kann auch die Innenleuchten überprüfen, aber das ist jetzt ja eher so 'n Ding, ja, kannst du auch machen, wenn du, wenn du dann direkt losfährst. Aber Außenleuchten sind ganz wichtig. Ich weiß nicht, wie das beim, bei Wohnmobilen ist, aber bei Wohnwagen hat man häufig die Problematik, dass Feuchtigkeit in die Heckleuchtenträger reinkommt und dass dann Kontakte zum Beispiel an den, an den Bremsleuchten korrodieren. Es ist überhaupt kein Hexenwerk, den Heckleuchtenträger einmal abzunehmen, ähm, die Lämpchen rauszudrehen und zu gucken, ein-im Zweifel die Kontakte zu reinigen oder eben neue Leuchten zu besorgen. Aber das sollte man definitiv machen, bevor man sich irgendwie auch auf die, auf die Fahrt, ähm, nach Hause zum Beladen macht oder so.

Denn wenn natürlich die Bremsleuchten oder Ähnliches nicht funktionieren oder Blinker, dann kann das auch ganz schnell zu 'nem Unfall kommen und das wär halt sehr ärgerlich. Und teuer.

Ja. Ja, sollte man beim Wohnmobil genauso gut testen. Auch da kann es natürlich bei älteren Fahrzeugen irgendwo undicht sein und Wasser reinlaufen und das wär jetzt nicht das erste Mal. Oder wir hatten's auch schon, dass, dass 'ne Maus in die, äh, sich in so 'ne Zwischenwand reingenagt hat und dann da die Kabel zerfressen hat. Also, ähm, da passieren die lustigsten Sachen und, äh, die, die ganze Außenbeleuchtung sollte man auf jeden Fall mal checken. Also das, damit meinen wir jetzt nicht unbedingt die, die Lampen, die es quasi hell machen vorm Wohnmobil oder vorm Wohnwagen, sondern halt Bremslicht, Rückwärtsgang, das Licht vom Rückwärtsgang, die Rückleuchten-

Blinker.

Die Blinker, also dass, dass halt alles funktioniert.

Ich glaub, dann können wir ja entweder zur Außenreinigung oder, oder mal 'n Blick in den Innenraum werfen. Womit machen wir weiter?

Ja, das, das ist euch 'n bisschen überlassen. Also ihr könnt jetzt auf jeden Fall vom Hof fahren. Und ähm, was man natürlich machen kann, ist jetzt, sich erst mal um die, ums Äußere zu kümmern. Ähm, generell ist immer am besten irgendwie Caravan, Wohnmobilwaschanlage oder Waschplatz anzufahren, weil da halt alles genau natürlich für die Bedürfnisse vorbereitet ist. Das ist vielleicht auch das Teuerste, ähm, aber das Beste.

Ansonsten Lkw-Waschanlage. Das machen wir eigentlich immer, weil da hast du auch diese, diese hohen Boxen oder, oder frei-freie Waschplätze ohne Dach drüber und die, die Schwenkarme der, der Schläuche sind entsprechend hoch angebracht, dass du da gut übers Fahrzeug drüberkommst.

Wenn's 'ne mechanische ist mit, mit Hochdruckreinigen auf jeden Fall. Wenn's 'ne richtige Waschanlage mit rotierenden Bürsten ist, würd ich eher davon absehen, weil ihr habt das Problem, dass eure Fenster sind aus Kunststoff und sind sehr empfindlich. Und wenn ihr da mit ihren Bürsten und auch mit teils halt wirklich harten Waschmitteln da rangehen, dann habt ihr da ziemlich schnell, ähm, Kratzer im besten Falle drin und im schlimmsten Falle werden die quasi stumpf und ihr könnt schlechter durchgucken. Deswegen würd ich das vermeiden. Ähm, und generell auch wegen Anbauteilen, Aufbauteilen müsst ihr da 'n bisschen Vorsicht walten lassen. Also ich würd immer so 'ne manuelle Waschanlage bevorzugen-

Ja, auf jeden Fall.

Also wo ich dann 'nen Hochdruckreiniger habe. Ähm, und wenn das alles nicht ist, ähm, dann wird's sicherlich 'n Waschplatz geben, wo man halt mit Schwamm und Eimer loslegen kann. Das funktioniert natürlich auch. Ist 'n bisschen anstrengender. Ähm, 'ne Leiter ist immer sinnvoll, weil wir haben ja schon gelernt, aufs Dach sollte man auf jeden Fall mal gucken und das kann man natürlich bei der Reinigung machen und beim Reinigen auch, Man glaubt immer, man muss es nicht dazu sagen, aber ich hab schon das Gegenteil gesehen. Fangt halt oben an, ja, auf dem Dach und arbeitet euch nach unten vor. Warum? Weil der Schmutz nach unten läuft. Äh, ich hab auch schon so Experten gesehen, die halt erst mal unten irgendwie sauber gemacht haben und dann das ein zweites Mal getan haben. Ähm, und nehmt halt einfach so 'n Reinigungsmittel, ähm, 'ne, 'ne, irgend 'n Reinigungsmittel für KfZ und seid bei den Fenstern vorsichtig.

Unbedingt dort 'n sehr weichen Schwamm nehmen und halt vielleicht auch 'n Reinigungsmittel, was speziell für Fenster, also für die Wohnmobilfenster-

Acryl

... geeignet ist. Acryl genau, weil die eben aus 'm Kunststoff gemacht sind. Ähm, und da steht dann auch meist drauf, wie ihr das am besten reinigt. Seid da vorsichtig und, äh, mit 'm Hochdruckreiniger vielleicht letzter Punkt: nicht auf Dichtungen, nicht auf das Kühlschrankgitter, nicht auf irgendwelche Dekorsachen, ähm, weil der Strahl hat schon Power und, äh, das sorgt meist für Schäden, die ihr nicht unbedingt wollt. Also nur auf die großen, ähm, Flächen vom GFK oder vom, vom Alu, ähm, damit er halt wirklich den Dreck runterkriegt.

Ja, und 'n bisschen Abstand halten. Also ich muss sagen, auch so bei unserm ersten Wohnwagen, da bin ich auch ziemlich radikal vorgegangen. Es hat, hat auch keinen erkennbaren Schaden hinterlassen, aber man sollte da nicht irgendwie auf fünf Zentimeter drangehen, weil's dann einfacher geht und man nicht mit 'm Schwamm rubbeln muss, sondern, äh, wenn man 'n Hochdruckreiniger benutzt, was ja in der Community durchaus umstritten ist, dann einfach 'n bisschen weiter weggehen, damit nicht, äh, die, die volle Power da draufknallt. Ich erinner mich, dass ich in unsern jeweils neuen Fendt-Wohnwagen auch 'nen Hinweis dazu im Gaskasten gesehen habe, dass man bei 'nem Neufahrzeug 'ne bestimmte, ähm, Zeitspanne abwarten muss, bis man überhaupt mit 'm Hochdruckreiniger drangehen darf.

Ich hab das jetzt nicht mehr im Kopf, wie lang das war, aber vielleicht findet ihr da an oder in eurem Fahrzeug auch Hinweise dazu, wie der Hersteller das empfiehlt, also der Aufbauhersteller.

Ja, ähm, d-das hab ich tatsächlich auch noch nicht gehört, aber liegt vielleicht auch daran, dass ich wenig mit Neufahrzeugen zu tun hatte. Ähm, im Zweifel aber auch da gibt es ja für jedes Fahrzeug, grad wenn ihr's auch neu habt oder neu gekauft habt, ähm, 'ne, 'n Handbuch dazu und da steht sicherlich auch was zur Reinigung drin, was ihr beachten solltet, was nicht. Und daran würd ich mich halten, was der Hersteller empfiehlt. Ähm, der ist da vielleicht manchmal 'n bisschen übervorsichtig, aber, äh, zumindest, äh, könnt ihr dann nicht viel falsch machen.

Ansonsten, vorhin hatt ich schon gesagt, beim Wohnwagen oder auch wenn wir, wenn ihr Wohnmobilstützen benutzt, dann einmal die Stützen fetten. Das ist auf jeden Fall immer hilfreich. Wir versuchen bei der Wäsche auch immer 'n bisschen mit dem Hochdruckreiniger, ähm, an 't Chassis dranzukommen, damit eventuell wenn doch irgendwie Salzreste oder Ähnliches dran haften, damit die auch weitestgehend weggespült werden. Das sollte man am besten auch schon vor dem Einwintern machen, aber vielleicht hat man's da vergessen, was uns nie passieren könnte. Und zack.

Ich würd das tatsächlich, tatsächlich beim Wohnwagen und beim Wohnmobil auch diesen Ratschlag mit Vorsicht genießen. Der ist zwar grundlegend richtig, aber, ähm, wir haben das Problem, dass wir bei Campingfahrzeugen häufig Holzböden haben. Und, äh, die haben zwar einen Unterbodenschutz dran, der kann aber natürlich schon irgendwo löchrig sein, rissig sein und so weiter. Und wenn ihr dann halt mit 'm Hochdruckreiniger das Salz unten abspülen wollt, dann macht ihr das Holz nass, wenn genau so 'ne Schäden da sind. Deswegen mit Vorsicht zu genießen. Ich würde tatsächlich, also den zu säubern ist richtig. Das Salz weg ist auch richtig, weil ihr habt ja neben dem Holzboden auch 'n, ähm, Metall-, äh, quasi Rahmen unten drunter, der eben durch das Salz angegriffen werden kann. Ich würd aber tatsächlich eben das jedes Jahr auch das Auswintern nutzen, um auf die Bühne zu fahren, auf die Hebebühne und mir das von unten genau anzuschauen, um halt wirklich zu gucken, wie ist der Unterbodenschutz und muss ich den erst mal wieder in Ordnung bringen, bevor ich dann da quasi mit 'm Reiniger rangehe.

Also deswegen würd ich das mit Vorsicht genießen. Das ist alles natürlich, haben wir vorhin schon gesagt, das ist perfekt, ja. Ähm, ihr könnt natürlich da auch das Salz so versuchen abzukriegen, aber ich wär da vorsichtig und würde gucken. Das ist bei 'nem neueren Fahrzeug nicht ganz so wichtig. Bei 'nem älteren Fahrzeug kann das natürlich eher passieren, ne. Durch Temperaturwechsel, durch viel Rumherfahren, durch Salz und so weiter kann das dann angeknackst sein. Hatten wir bei unserm Wohnmobil tatsächlich und dann, dann ist es halt, also Holz und Wasser sind halt einfach keine guten Freunde.

Mhm.

Und da muss man 'n bisschen aufpassen, weil irgendwann wird der Kram halt, äh, modern und dann muss man's alles neu machen und das ist halt meganervig. Deswegen so 'n bisschen der Hinweis: Je älter euer Fahrzeug ist, desto vorsichtiger seid und desto eher würd ich eher mal auf die Bühne fahren. Was weiß ich, wenn ihr sowieso 'ne Inspektion macht oder beim TÜV seid, ähm, dann schmeißt dem TÜVer noch 'n Fünfer in die Kaffeekasse und sagt: "Können wir einmal noch unten danach und danach gucken", wenn er das nicht sowieso macht. Und dann guckt ihr das im Detail einfach noch mal an, ob ihr da vielleicht was machen müsst. Weil ich weiß gar nicht, der TÜVer wird sich ja weniger den Holzboden, na ja, wahrscheinlich wird er's auch angucken. Ich weiß gar nicht so genau, aber dann könnt ihr das auf jeden Fall noch mal quasi genau nachprüfen.

Also bei uns war beim TÜV eigentlich immer nur so das Thema Funktionschecks auf der Agenda. Ich hab nie gesehen, dass die irgendwie Schäden am Fahrzeug sich angeguckt hätten. Aber das kann natürlich auch von Prüfer zu Prüfer unterschiedlich sein.

Ja, der guckt sich schon die tragenden Teile zumindest an. Also das, ich weiß nicht, wie, ob 'n Holzboden da relevant ist. Ähm, ähm, da fehlt mir jetzt tatsächlich das Wissen, was die alles prüfen, aber, äh, ich weiß, dass sie gerne mit 'nem Kugelsschrei, äh, mit 'nem, äh, Schraubendreher in verrostete Teile reinstechen und sagen: "Hier, das machen wir mal neu."

Oh, oh. Ja gut, wir, wir sind natürlich immer mit relativ neuen Fahrzeugen da, ne. Unsere Fahrzeuge sind maximal zwei Jahre alt. Deswegen.

Ja, dann, dann solltest du die Probleme nicht so haben. Bei älteren Fahrzeugen ist das halt 'n Thema. Deswegen noch mal auch von mir der Hinweis: Je älter euer Fahrzeug wird, desto vorsichtiger seid da. Ähm- Und, und checkt das lieber noch mal, bevor ihr da rangeht.

Ja, und zu guter Letzt auch noch 'n wichtiger Punkt: Ähm, schenkt den Dichtungen 'n bisschen Aufmerksamkeit. Das lohnt sich. Die, äh, sollten ja auch vor dem Einwintern einmal gepflegt werden und nach dem Einwintern, also beim Auswintern ist es sicherlich auch kein Schaden, wenn ihr da noch mal mit 'nem, mit 'nem Pflegemittel drüber geht, damit die eben nicht porös werden, weil die sind ja doch auch sehr starken Temperaturschwankungen immer ausgesetzt. Man, man hat viel, ähm, UV-Strahlung auch drauf, weil ja beim, bei den Campingfahrzeugen oft auch zum Beispiel die Tür offen steht und dann knallt da die Sonne drauf oder auf die Fensterdichtungen. Und da geht einfach einmal rum, schmiert die einmal 'n bisschen und, äh, guckt, dass die schön geschmeidig bleiben.

Ja, Glyzerin oder halt irgend 'n, ähm, Pflegemittel für die Gummidichtungen sind da auf jeden Fall das Mittel der Wahl. Ähm, die danken euch einfach durch längere Haltbarkeit. Die bleiben vor allen Dingen dichter, weil sie halt ihre, ähm, also nicht so schnell hart werden und, äh, demzufolge auch weniger Feuchtigkeitsschäden 'n Problem sind. Aber auch das: Je älter euer Fahrzeug, je größer dieses Problem auch.

Ich glaub, dann können wir jetzt 'nen Blick in den Innenraum werfen.

Wir können ja noch mal was zu den schwarzen Streifen vielleicht bei den Campingfahrzeugen sagen. Das ist ja-

Ja.

Das ist ja so das große, das große Thema neben Toilette, äh, was alle Camper antreibt, ähm-

Und die Dichtmasse, die herausquellende.

Genau.

Ist auch 'n Riesenthema.

Das mein ich mit den schwarzen Streifen. Also gut, da rausquellende Dichtmasse ist eigentlich kein Thema. Ähm, die tut im Normalfall nichts. Das Einzige, was die macht, wenn, wenn Wasser da runterläuft, dann bildet's halt so schwarze Streifen, weil die sich eben 'n Stück weit auflöst und dann, äh, runtergeht. Dafür gibt's Reinigungsmittel, die das wegkriegen. Ähm, und ich würde Dichtmasse, die da ist, auch, äh, einfach so lassen, wie sie ist, ja. Egal ob euer innerer Monk da irgendwie jetzt grade das doof findet oder nicht. Ähm, die Dichtmasse hat den Sinn abzudichten und wenn ich dann rumpegel, muss nicht, aber gibt's eben geringe Chancen, dass ich da auch dann irgendwo Undichtigkeiten schaffe. Ähm, im Zweifel geht's in 'ne Werkstatt, die, ähm, werden euch da auf jeden Fall, äh, helfen können und sagen können, ob man da was machen kann.

Ja, auch dazu haben wir, ich weiß nicht mehr, ob 'nen Podcast oder 'nen Artikel gemacht, wo wir über dieses Thema Dichtmasse auch sprechen unter anderem. Also wer vielleicht jetzt noch nicht weiß, was wir meinen: Wenn ihr an eurem Campingfahrzeug an den Nähten der Außenhaut so eklige Bollen entdeckt, so grau, dunkelgrau, schwarz sind die meistens, sind dann wie so Würste, die völlig unregelmäßig da entlangquellen und die sehen aus wie, wie so Baumpilze manchmal. Also, ähm, das sind keine gleichmäßigen Würstchen, sondern die, die sehen schon echt blöd aus, muss man sagen.

Und viele Leute neigen dann einfach dazu, weil man die auch wegpulen kann, ähm, die von der Fahrzeughaut so abzupulen und dann dran zu ziehen. Und wenn ihr daran zieht, dann kann's eben passieren, dass neben der überschüssigen Dichtmasse, die aus den, ähm, aus den Nähten herausgequollen ist, eben auch Dichtmasse entfernt wird, die, die eben noch nötig ist, um euer Fahrzeug gegen Feuchtigkeitsschäden zu schützen. Deswegen raten die Aufbauhersteller, dass man die eben, ähm, nicht entfernen sollte oder nur sehr, sehr vorsichtig. Es gibt da verschiedene Techniken, wie man die so entfernen kann, dass die verbleibende Dichtmasse nicht in Mitleidenschaft gezogen wird. Wir sind mittlerweile dazu übergegangen, die wirklich einfach zu lassen, auch wenn's kacke aussieht, weil alles mögliche andere kann eben bei 'nem kleinen Fehler auch dazu führen, dass man, ähm, dass man diese Dichtmasse im Inneren verliert.

Und ja, das Ergebnis wollen wir alle nicht. Falls ihr wissen möchtet, was dann passieren kann, dann hört gerne mal in den Podcast Feuchtigkeitsschäden im Camper rein.

Die, die Profi oder die Werkstätten haben dafür meistens so 'n Stäbchen mit 'n bisschen Dichtmasse außen drum, weil die kann man mit sich selber abtupfen. Ähm, und die wissen dann auch, an welchen Stellen das sinnvoll gemacht werden kann und wo nicht. Ähm, das ist, äh, dann der Weg, den man gehen kann, wenn's einen jetzt absolut stört. Ähm, und ansonsten, wie gesagt, lasst es. Das Risiko hat Nele grad geschildert. Ja.

Dann Innenraum?

Genau, Außenraum so weit oder das Außenrum ist jetzt so weit quasi in Ordnung. Ähm, ich hoffe, wir haben nichts vergessen. Ähm, und dann, ja, gucken wir in den Innenraum. Also hier würd ich jetzt auch einmal, äh, als Allererstes, also das kann man noch oder das macht man im Normalfall dann noch, wenn ihr ihn grade abholt, einmal in den Innenraum gehen und einmal Schnüffeltest machen. Also einmal riechen.

Ja.

Riecht's irgendwie moderig, schimmelig. Das ist schon mal kein gutes Zeichen. Ähm, das heißt auf jeden Fall ordentlich lüften und dann gucken, wo's herkommt. Ähm, und das kann man jetzt natürlich dann nach der Reinigung noch mal intensiv machen. Und wenn es moderig und schimmelig riecht, dann, ähm, holt euch 'n Profi dazu mit 'nem Feuchtigkeitsmessgerät, ähm, der auch weiß, wie man das richtig bedient. Auch dazu hatten wir schon 'ne Folge mit dem Andreas vom Camper-Findeservice, wenn ich mich recht entsinne.

Ja.

Der hat ein bisschen was zu gesagt. Ähm, ihr müsst unbedingt die Stelle finden, wo das passiert und müsst dafür sorgen, dass das repariert wird, weil Wasser ist der größte Feind eures Campers und wird quasi, das wird immer schlimmer. Ähm, und die Quelle ist meist nicht von innen im Wohnmobil, sondern es ist meist irgendwo von außen reingekommen. Also ja, wenn die Luft 'n bisschen abgestanden riecht, das kann alles sein. Aber wenn's wirklich schimmelig und moderig riecht, dann habt ihr definitiv 'n Problem. Das solltet ihr als Erstes checken. Als Zweites Sichtprüfung: Seh ich irgendwo die Überreste von Schädlingen, also Mäuseköttel, die irgendwo rumliegen. Guckt da auch mal in die Schränke überall rein.

Oder, oder so ganz feines Sägemehl ist auch kein gutes Zeichen.

Ja. Ähm, oder, äh, noch schlimmer natürlich die, äh, halb aufgegessene Nudelpackung, die ihr vergessen habt rauszuräumen. Ähm, das sind alles Anzeichen oder auch, äh, Insekten, äh, reste, die irgendwo rumliegen, können ein, ein Zeichen sein. Guckt euch da mal um. Ähm, im Zweifel, wenn ihr Schädlinge drin habt, dann guckt halt mal, wir haben auch dazu einen Artikel, was man da machen kann. Also, ähm, wir haben ja auch immer ältere Fahrzeuge gekauft und was wir als Allererstes gemacht haben, ist tatsächlich einmal so 'ne, äh, so 'ne Ungezieferbombe da drin gezündet. Ähm, das, äh, quasi macht man eigentlich zu Hause, ähm, wenn man halt irgendwie Ungeziefer hat, aber das haben wir da auch immer einmal gemacht und haben danach halt alles rausgenommen, alles abgewischt und alles abgesaugt und da kam halt schon 'ne ganze Menge tote Insekten dann immer zum Vorschein.

Das, äh, muss man jetzt nicht nach jedem Auswintern machen, aber wie gesagt, wenn's irgendwie Zeichen für, äh, irgendwelche Tierchen gibt, dann ist das vielleicht 'n sinnvoller Punkt, den man machen möchte, weil die möchte man einfach nicht in seinem Camper haben. Die sollen halt draußen leben und draußen ist das in Ordnung. Ähm, ja und Feuchtigkeit, letzter Punkt: Guckt auch noch mal, ob ihr Flecken irgendwo seht. Wenn ihr auch nichts riecht, guckt in die Schränke rein mit 'ner Taschenlampe, in die Ecken, in die Kanten, ob irgendwo was ist. Fasst da auch mal hin, ähm, und, äh, schaut da wirklich, ob da irgendwo was ist. Ähm, das ist das Allerallerwichtigste.

Wir hatten einmal nach'm Überwintern eine wunderbare Überraschung. Wir kamen nämlich zurück in unseren Wohnwagen und hatten literweise Wasser da drin auf'm Boden. Da war die Therme gerissen. Also wir hatten zwar alles entleert, aber wir hatten dann noch mal meinen Papa reingeschickt, weil wir zum Überwintern in Mexiko waren und haben gesagt: „Guck doch bitte noch mal und, und lass alles Wasser ab, falls wir noch irgendwas vergessen haben." Aber wir hatten vergessen, ihm zu sagen, dass man an der Therme selber auch noch mal die Ablassventile öffnen muss. Und da hatte sich dann wohl noch Wasser drin befunden in einer vermutlich nicht unerheblichen Menge und dann hat's uns eben die Therme zerrissen.

Und ja, das war auch 'ne wunderbare Überraschung. Also guckt da auch mal in den Kasten rein, wo eure Therme, euer Boiler verbaut ist. Ich wünsche euch nicht, dass euch das passiert ist, weil die kann man dann tatsächlich nur ersetzen. Soweit ich weiß, kann man die nicht reparieren. Also es ging zumindest damals bei unserem Modell nicht. Da hatten wir uns erkundigt. Und ja, in dem Zusammenhang, wenn ihr dann da schon mal unterwegs seid, dann guckt auch euren Wassertank mal an. Ähm, reinigt den mit den Mitteln, die ihr gerne haben möchtet. Wir machen das immer relativ hemdsärmelig, weil wir eben das Wasser aus dem Tank nicht trinken. Das heißt, bei uns wird mit, ähm, entweder mit 'ner, ähm, Essiglösung oder mit Zitronensäure oder was wird einfach so der Tank ausgewischt. Genauso beim Einwintern auch, damit sich da eben kein Biofilm oder keine Algen bilden.

Sicherlich, wenn ihr das Wasser konsumieren möchtet daraus, dann könnt ihr da ein bisschen penibler vorgehen. Da gibt's auch diverse Systemreiniger im Campingfachhandel. Da können wir euch auch mal welche verlinken. Die sind dann eben für, für Tankleitungen und so weiter gedacht. Auf was ihr bitte verzichten solltet, auch wenn's immer in Campingforen rauf und runter empfohlen wird, sind Gebissreiniger. Da haben wir jetzt wirklich von etlichen, ähm, Campingausstattern und auch von den Wohnmobil- beziehungsweise Wohnwagenherstellern gehört, dass das wirklich Quatsch ist und dass ihr da euch langfristig die Leitungen auch kaputt machen könnt, weil sich eben da die, die Sedimente ablagern können. Also verzichtet darauf bitte. Aber, ähm, spült einmal alles richtig durch. Guckt auch, ob die ganzen Schläuche und Anschlüsse dicht sind und lasst da ruhig mal einige Liter Wasser durchlaufen, wenn ihr den Tank gereinigt habt, damit eben auch die Leitungen ordentlich durchgespült werden.

Und das kann natürlich sinnvoll sein, das auch gleich am Waschplatz zu machen, weil die ja im Normalfall auch 'n quasi dafür geeigneten Abscheider und, und Wasseraufbereiter und so weiter haben. Ähm, fragt im Zweifel da auch mal nach. Ähm, ansonsten, wir haben das auch tatsächlich mal machen lassen, als wir, ich glaub, wir haben das Wohnmobil irgendwann mal in Spanien irgendwo stehen lassen an 'nem, an so 'ner Werkstatt und sind, äh, nach Mallorca geflogen zum Arbeiten zwei Wochen und haben denen dann gesagt: „Hier Freunde, macht mal bitte den Wassertank." Und da gibt's so fertige Sets, wie du's grad gesagt hast und dann haben die das halt komplett durchgespült. Aber, ähm, dafür brauchst du natürlich auch irgend'nen Ort, wo du das Wasser ablassen kannst und der Gully auf der Straße ist nicht der beste Ort, weil tatsächlich viele, äh, es eben in der Stadt oder auf'm Dorf auch sein kann, dass die Gullis tatsächlich, ähm, nicht noch mal in die Kläranlage führen, weil die eigentlich nur für Regenwasser sind und vielleicht direkt in irgendeinen Bach, Fluss, was auch immer gehen.

Deswegen ist quasi der, der Gullideckel dafür nicht, äh, die ideale Wahl. Und, ähm, aber das, das kann sich halt lohnen. Das haben wir machen lassen und wir haben das Fahrzeug dann bewohnt. Das heißt, wir haben das dann nicht wieder reinigen lassen, weil wir haben halt immer nur sauberes Wasser eingefüllt und haben das auch getrunken. Äh, müsst ihr halt am besten gucken, wie ihr damit selber umgeht. Aber ansonsten, so wie das Nele sagt, so die Grundreinigung, das ist auf jeden Fall sinnvoll, damit's auch gar nicht anfängt, irgendwie Biofilm zu bilden und anfangen, vielleicht auch zu müffeln.

Ja, und dann apropos müffeln: Natürlich einmal ordentlich durchlüften. Idealerweise hat man das auch zwischendurch mal im Winterquartier gemacht, dass man mal alle paar Wochen hinfährt, das Fahrzeug, ähm, einmal durchlüftet, alle Fenster auf und so weiter. Aber auch da: Wir wissen, dass es manchmal auch nicht immer so in den Alltag passt. Auch wir machen das nicht alle zwei Wochen, um's mal vorsichtig zu sagen. Also da am besten, wenn's natürlich nicht regnet, wenn vielleicht auch 'n bisschen die Sonne scheint, einmal alles aufreißen und dann natürlich logischerweise, das, das muss man euch nicht sagen, halt mal über die Oberflächen wischen, alles so 'n bisschen, äh, ja 'n bisschen sauber machen einfach, dass man halt dann auch wieder Lust hat, ähm, mit dem Fahrzeug in Urlaub zu fahren und dass man nicht alles dann am Abreisetag noch putzen muss, wenn man schon mit dem Packen und so weiter beschäftigt ist.

Ja, danach Gasanlage checken. Also vor allen Dingen gucken, Gasfleischen ist noch Gas drauf. Ähm, einmal schauen, den Kühlschrank in Betrieb nehmen, alle Betriebsmodi durchtesten. Also sprich Gas zwölf Volt, zweihundertdreißig Volt. Funktioniert das alles? Kühlt der auf allen Modi? Das braucht 'n bisschen Zeit, das zu testen.

Und, äh, ganz kurzer Einwurf noch zur Gasanlage. Entschuldigung. Bitte auch einmal gucken, Schläuche und auch Druckminderer haben ein Verfallsdatum in Anführungszeichen, also 'n Ablaufdatum. Und bitte schaut da, dass ihr die immer regelmäßig austauscht, bevor dieses Datum erreicht ist und, ähm, im Zweifel auch einmal häufiger. Du guckst so skeptisch.

Ja, also einmal häufiger austauschen, also wenn Beschädigungen sind, dann ja, sonst nein. Die zehn Jahre sind schon sehr auf Sicherheit getrimmt, die man da hat. Also da besteht jetzt eigentlich überhaupt kein Grund, das vorher auszutauschen. Wie gesagt, außer ihr habt Schäden dran. Ähm, und ansonsten ist das, äh, im Normalfall etwas, was bei 'ner Gasprüfung auch getestet und gecheckt wird. Und demzufolge, wenn ihr die regelmäßig macht, äh-

Das stimmt ja

... sollte da, äh, keine Gefahr bestehen. Und wundert euch aber nicht bei älteren Fahrzeugen, nach zehn Jahren müssen diese Schläuche und der Druckregler oder Druckminderer einmal ausgetauscht werden. Aber wenn man quasi Gasprüfung macht, ist da eigentlich keine Gefahr, weil selbst wenn die dann vielleicht in der Zeit des Einwinterns die zehn Jahre grad überschritten haben, wird ja die nächste Gasprüfung kommen und dann tauscht man die aus. Und da das alles sehr auf Sicherheit getrimmt ist, denke ich, ist das okay. Ähm, ähm, wer ganz auf Nummer sicher gehen will, checkt das halt noch mal zusätzlich. Das ist aufgedruckt sowohl auf dem Druckminderer als auch auf den entsprechenden Anschlussschläuchen. Und, ähm, ja, wie gesagt, ich hatte grad gesagt, den Kühlschrank einmal testen. Müsst halt dann 'n bisschen laufen lassen, um zu gucken, ob das alles funktioniert.

Ähm, dann Gasherd natürlich mal testen, ob alles noch brennt, ob man da eventuell sonst mal zum Service muss, den reinigen, wenn die Flammen zum Beispiel gelb, ähm, brennen. Wir haben zwar bei uns auch eine Anleitung, wie man das selber lösen kann, aber nicht jeder traut sich und das ist auch in Ordnung, dass nicht jeder an eine Gasanlage geht. Äh, dafür gibt's Fachleute auf jeden Fall. Und, ähm, auch bei der Therme und Heizung natürlich mal gucken, ob alles funktioniert. Also vorher Sichtprüfung. Äh, hatte ich das Wasser abgelassen? Gab's Frost? Ist was geplatzt? Das sieht man dann meist tatsächlich vorher schon. Und dann gucken, ob alles heizt, ob alles funktioniert. Wenn's dann funktioniert, äh, müsst ihr's nicht noch mal panisch kurz vor Abfahrt checken und vielleicht sogar reparieren lassen.

Ja, und wenn wir schon beim Thema Gase sind, fällt mir natürlich sofort wieder mein Lieblingsthema Toilette ein. Die solltet ihr auch mal checken, gucken, ähm, ob Spülung et cetera funktioniert, vor allem, ob die Dichtung auch noch dicht ist. Das kann nämlich sonst beim Entleeren vor allem auch sehr unangenehm werden, wenn man dann mit dem, mit dem kleinen Kahn über den Platz fährt und da schwappt dann was raus. Und wenn ihr sonst noch irgendwelche Installationen verbaut habt, also angefangen von 'ner SAT-Anlage, die hattest du schon vorher mal kurz erwähnt beim, beim Thema Reinigung, bis hin zu irgendwelchen Internetroutern oder, ähm, Fernseher oder Ähnliches, halt die Sachen auch einmal alle durchchecken. Äh, Sebastian hat hier noch aufgeschrieben, funktioniert die Soganlage.

Also Sog ist ja, ähm, dieses System, was die Toilette entlüftet. Wenn ihr zum Beispiel keine Chemie verwenden möchtet, dann, äh, gibt's viele Menschen, die sich so 'ne Anlage einbauen lassen. Das zieht dann quasi die Gerüche nach außen mit so 'nem kleinen Ventilator und da dann eben auch einmal schauen, ob die noch läuft, weil sonst, äh, wird's unter Umständen während des nächsten Urlaubs etwas unangenehm im Innenraum.

Ja, Solaranlage mal checken und, äh, bei der Toilette, ähm, der Dichtung. Also ihr habt ja bei der Toilette, äh, so 'n, so 'n Drehknöpfchen, das dreht hier. Dann geht quasi die, so eine Klappe auf, sodass quasi zwischen Toilettenschüssel und Kassette eine Verbindung hergestellt ist. Und, äh, da ist 'ne Dichtung dazwischen und die kann und darf man natürlich auch einmal, äh, einfetten mit 'nem entsprechenden Mittel, damit die leichter geht, damit die gepflegt wird. Äh, wer das eklig findet, der zieht halt grad Gummihandschuhe dazu an oder fragt eben, äh, in der Werkstatt, ob die das vielleicht machen. Ähm, aber das, wie gesagt, kann man auch einfach easy-peasy selber machen, Hände waschen danach und dann ist der Drops gelutscht. Aber vergesst die nicht, weil wenn die, also die wird mit der Zeit halt auch einfach spröde, dann ist sie nicht mehr dicht und dann, wenn die Toilettenkassette dann sehr voll ist und ihr fahrt irgendwo und habt die nicht grade, dann, äh, läuft's halt raus.

Dann könnt ihr Hänsel und Gretel spielen mit euren Fäkalien.

Das ist nicht so richtig schön und, ähm, es müffelt halt auch mehr, wenn sie, obwohl sie vielleicht geschlossen ist und das kann man einfach 'n paar Jahre hinauszögern, wenn man die halt auch, äh, ein-, zwei-, drei-, viermal im Jahr pflegt.

Was auch noch ganz wichtig ist, ist mal 'n Blick auf Markise und Vorzelt werfen, wenn ihr so was habt. Da ist es häufig so, auch wenn man da wirklich drauf geachtet hat, die Sachen nicht feucht einzupacken, dass sich da doch über den Winter, ähm, Stockflecken oder sogar auch Schimmel gebildet haben. Also einmal auspacken, Markise auskurbeln und, ähm, ja, da gibt's auch spezielle Reiniger für. Das ist bei der Markise 'n bisschen schwierig. Brauchst du auch wieder 'ne Leiter für. Mit 'm Vorzelt, das kann man dann irgendwo im Garten oder, oder auf irgend 'nem Parkplatz oder so ausbreiten und reinigen. Wichtig ist halt, wenn ihr die gereinigt habt logischerweise, dass das dann, ähm, vor dem Wieder einpacken oder einrollen alles wirklich, wirklich trocken ist. Deswegen müsst ihr da halt echt 'n sonnigen Tag abwarten.

Ich weiß nicht, wie viele da jetzt grade in Deutschland von stattfinden. Jetzt soll ja wohl wieder 'n, irgendwie 'ne Kältewelle kommen, Stand 10. März, hab ich gelesen. Weiß nicht, wann die kommt, irgendwann in den nächsten Tagen. Ähm, aber da einfach gucken. Wenn ihr natürlich 'n großen Keller habt oder Ähnliches, dann könnt ihr da auch mal das Vorzelt ausbreiten und euch angucken. Aber, ähm, das ist dann, ja, also da muss ich sagen, da hatten wir auch schon ein paar Mal so unangenehme Geruchserlebnisse beim, beim Ausrollen im Frühjahr. Das stinkt wirklich ekelhaft. Also dieses Markisengewebe in Kombination mit, mit, äh, zurückgebliebener Feuchtigkeit, das sind wirklich Gerüche, uäh. Also da leere ich lieber das Klo aus fast.

Ähm, ja, das sind eigentlich so die Sachen, die's nach außen und innen zu machen gibt und bleibt eigentlich so der letzte große Punkt noch, ähm, alles wieder reinräumen, was ich brauche. Also zum einen guckt halt mal, was braucht ihr denn alles überhaupt? Also das heißt, das Wichtigste sind ja meist die Kabel und Adapter für Landstrom, dann die Adapter für Wasser auffüllen, also für die Wasserhähne, ähm, Wasser, die-

Da könntest du jetzt gut Werbung für unseren Shop machen an dieser Stelle möchte ich mal sagen.

Das wollte ich grade viel unauffälliger machen,-... aber du, du hast uns natürlich alles verraten. Ähm, da haben wir, also ich wollte ja zum einen sagen, Gasadapter zum Auffüllen eures Gastanks, äh, beziehungsweise auch für die, ähm, wenn ihr ins Ausland fahrt und ausländische Gasflaschen anschließen wollt. Und für beides haben wir natürlich, äh, das ist überhaupt keine Werbung, Zwinker, Zwinker, ähm, Produkte in unserem Onlineshop, ähm, shop.camperstyle.de. Da haben wir so, ähm, Produkte, wo ihr halt diese Adapter wunderbar sortieren und, äh, anschrauben könnt, damit die halt nicht überall rumfliegen, ähm, oder unansehnlich in einer Plastiktüte dahin vegetieren. Könntet ihr da schön organisieren.

Und jetzt kannst du auch noch dazu sagen, dass unsere Podcast-Hörer einen, äh, Rabatt bekommen.

Ah ja, ihr kriegt, äh, mit dem Code, äh, Podcast oder Podcast 10.

Podcast 10, glaube ich. Podcast 10 meine ich, oder? 15?

Nee.

Gott, da sind wir wieder. Ihr seht, wir sind wieder super vorbereitet mit unserem Marketing.

Ich schon. Podcast 15, weil unsere Podcast-Hörer bekommen 15% Rabatt, ähm, mit, äh, dem Gutscheincode einfach Podcast15. Wir haben das auch immer in den Show Notes drin und, ähm, den könnt ihr einfach eingeben beim Bestellen und dann bekommt ihr eben den Rabatt auf die Produkte.

Ja, ansonsten natürlich alles, was, was sonst noch so zur Ver- und Entsorgung nötig ist. Je nachdem, ob ihr Schlauch oder Gießkanne benutzt, ähm, vielleicht auch 'n Trichter noch dabei. Dann die, ähm, Gasflaschen hattest du ja vorhin schon gesagt, einmal entweder wieder reinräumen oder zumindest mal überprüfen. Das kann man auch ganz einfach tun, wenn ich wissen will, wie viel noch Gas drin ist mit 'ner Kofferwaage. Also wir zum Beispiel haben bisher keinen so 'n fancy Gasfüllstandsmesser. Die sind auch gar nicht so billig, die, die was taugen, sondern wir, ähm, hängen halt die Gasflaschen an 'ne Kofferwaage dran und dann sieht man ja das Gewicht, was da dran hängt, zieht einmal das Taragewicht ab, also das, das Leergewicht der Gasflasche und dann hat man auch genau die Kilo, die eben noch vorhanden sind.

Dann, was haben wir noch? Auffahrkeile, ähm, natürlich das ganze persönliche Equipment, was man vielleicht über den Winter ausgeräumt hat, angefangen von den Textilien, Handtücher, Bettwäsche und so weiter über Dinge. Also bei uns ist oft so, dass wir halt beim, beim Einwintern dann die Sachen, die wir auf der letzten Reise benutzt haben, weil das meistens Hand in Hand geht. Also wir kommen nach Hause und dann winteren wir auch direkt ein. Dann nehmen wir eben Campinggeschirr und so was, was wir noch benutzt haben und nicht mehr geschafft haben zu spülen, nehmen wir mit in die Wohnung, spülen's da und packen's dann über den Winter in den, in den Keller und das muss natürlich dann alles wieder eingeräumt werden. Mm, Auffahrkeile hatte ich noch nicht gesagt, ne?

Doch, hast du schon genannt.

Habe ich schon. Okay. Ich bin, sorry, ich, äh, ich hatte heute eine sehr kurze und sehr unruhige Nacht. Deswegen, was fällt dir noch ein, Sebastian?

Eigentlich sind das die wichtigen Dinge. Also ihr habt vielleicht noch andere wichtige Dinge, die wir jetzt hier auf der Liste nicht haben. Dann guckt halt einfach, ob ihr die eingepackt habt, ob die noch funktionieren, ob die in Ordnung sind und dann ladet sie mit ein. Und für, für mich wäre dieser Punkt, ähm, auch wirklich, wirklich, äh, die, der Punkt genau zu prüfen, ob ich wirklich alles wieder einladen muss von den Dingen. Wie, also hab ich die wirklich gebraucht im letzten Jahr? Wenn nein, äh, beim, beim Ersatzreifen i-ist das häufig die Antwort, aber den nimmt man trotzdem mit. Aber bei vielen anderen Dingen kann man sich dann vielleicht sagen: „Lass ich weg." Ist ja immer 'n Gewichts-, äh, Ressourcen- und Verbrauchsthema und so weiter. Deswegen bietet sich quasi das, das Auswintern auch an, um, um zu gucken, ob man nicht wieder alles reinräumen muss und braucht.

Ähm, das kann ich euch auf jeden Fall mitgeben. Also wir haben zum Beispiel jahrelang vier Campingstühle dabei gehabt,-

Ja.

... weil wenn man mal Gäste hat, äh, und dann hatten wir irgendwie dreimal Gäste und dann sind die irgendwann halt rausgeflogen. Weil im Zweifel, wenn man jemand auf dem Campingplatz trifft, dann hat der im Normalfall, ist selber Camper, hat St-Stühle dabei und wenn mal nicht, wird sich irgendjemand finden, wo man auch mal zwei Stühle borgen kann oder man setzt sich auf den Boden oder was auch immer. Ähm, aber wie gesagt, das müsst ihr selber entscheiden.

Also das-- Dem kann ich nur zustimmen und da tut man sich tatsächlich mit etwas Abstand manchmal auch leichter, als wenn man noch so direkt im Campingfieber drin ist mit dem Ausmisten. Wir haben die Lösung gefunden, dass wir-- Also wir sind ja viel mit Euroboxen unterwegs. Ich weiß nicht, wie oft ich das schon im Podcast erzählt habe, deswegen ich wiederhole mich. Also wir, wir sortieren die komplette, den kompletten Stauraum unter dem Bett mit Euroboxen und wir haben uns für zwei Euroboxen Holzdeckel gebaut selber. Ähm, also zugeschnitten und dann mit so kleinen Klötzchen, damit die eben nicht verrutschen. Und diese beiden Boxen mit den Deckeln, die nutzen wir eben dann auch, wenn wir Gäste haben. Da sitzen wir dann drauf. Da müssen dann nicht die Gäste auf den, auf den Euroboxen kniegeln.

Aber das reicht für uns, weil auch bei uns so oft haben wir nicht Gäste, die selber keine Campingmöbel dabei haben. Das ist höchstens, wenn mal die Eltern uns auf irgend 'nem Campingplatz besuchen kommen oder irgendwelche Freunde, die vor Ort wohnen. Aber das ist so selten, dass sich dafür definitiv nicht lohnt, immer 'ne extra, äh, 'ne extra Set von allem mitzuschleppen.

Ja, und damit sind wir quasi durch mit unseren Tipps und Tricks zum Auswintern eures Fahrzeuges. Das ist ja jetzt, also ich hab grade mal geguckt, also wir nehmen am 10. März auf und ja, es kommt jetzt tatsächlich noch mal, äh, 'n bisschen kalt. Also ich hab grad mal geguckt, äh, in Zwickau, wo wir hinziehen werden, werden's am Samstag tatsächlich nachts null Grad, tagsüber fünf. Also es wird noch mal kalt.

Oh, schön.

Aber ich erinnere mich auch-

Da kann man doch schon mal ins Campingfieber verfallen.

Ja, ich erinnere mich aber auch, dass es, dass es früher immer normal war und wir auch im, im März durchaus auch im April noch mal Schnee hatten. Aber die wärmeren Zeiten kommen auf jeden Fall, auch wenn sie grade noch 'n bisschen brauchen und dann, ähm, seid ihr jetzt perfekt vorbereitet auf das Auswintern. Wie gesagt, wir verlinken noch mal alles Angesprochene in den Show Notes, auch so Checkliste und so weiter. Und falls wir den wichtigen Tipp von dir nicht genannt haben, dann schick ihn uns doch bitte einfach an podcast@camperstyle per Mail oder klick auf den WhatsApp-Link unten in den Show Notes. Dann kannst du ihn uns als Text- oder Sprachnachricht schicken. Dann werden wir den auf jeden Fall noch mit nachreichen und sind mal gespannt, ob wir was Wichtiges aus eurer Sicht vergessen haben. Ähm, ansonsten noch mal danke, Flo, für den, für den Hinweis mit diesem Thema.

Wir hoffen, du freust dich, dass wir jetzt so spontan, ähm, dein Wunschthema beackert haben und die anderen, wie gesagt, gucken wir uns an und, äh, versuchen, da auch noch was zu zu machen.

Ja, und in diesem Sinne hören wir uns nächste Woche wieder. Ähm, abonniert den Podcast, wenn ihr's nicht getan habt, dann verpasst ihr keine Folge. Und, äh, bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Tschüss.

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