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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute geht's um Gasversorgung im Ausland für Camper.
Das hatten sich ja, ähm, viele gewünscht beziehungsweise dazu gibt's auch sehr, sehr viele Fragen immer in unserer Einsteigergruppe und wir hatten das in unserer ersten oder zweiten häufige Fragenfolge auch schon eigentlich angeteasert. Da haben wir's aber dann zeitlich nicht mehr geschafft. Und jetzt haben wir heute eben uns vorgenommen, mal die Länder so 'n bisschen uns anzugucken, zu denen die meisten Fragen kommen. Aus meiner Sicht sind es Spanien, Portugal und die skandinavischen Länder und da haben wir euch jetzt 'n bisschen Informationen zusammengetragen.
Und wahrscheinlich ist es für viele von euch gar nicht so notwendig, das alles zu wissen. Grade wenn ihr, äh, 14 Tage irgendwo unterwegs seid, reicht man ja normalerweise mit dem Gasvorrat, den man an Bord hat, also mit den ein, zwei Flaschen, die dabei sind. Aber wenn ihr länger vorhabt, unterwegs zu sein oder es vielleicht auch sehr kalt ist, wie jetzt grade im Winter, dann kann das natürlich durchaus 'ne sinnvolle Geschichte sein, sich da 'n bisschen schlau zu machen und vorbereitet zu sein. Ähm, wir haben das auch ja selber am eigenen Leibe manche weniger und manche mehr schmerzhaft erfahren, als wir in Spanien unterwegs waren, wie sinnvoll es doch sein kann, 'ne lokale Flasche zu haben und entsprechend, äh, ja auch Adapter dabei zu haben. Aber dazu gleich in der Folge mehr. Bevor wir mit dem Thema starten, ganz kurz so 'n paar Fragen an Nele.
Die ist nämlich jetzt mittlerweile in Mexiko und verbringt dort, na ja, die kalten deutschen Winter, Winter. Ich sag mal, es ist ja ein sehr durchwachsener deutscher Winter, aber sie verbringt ihn sozusagen noch nicht zwischen Palmen und Strand, oder?
Äh, noch nicht Strand. Palmen gibt's hier vereinzelt. Also wir sind jetzt grade noch bei meinen Schwiegereltern in Guadalajara. Das ist ja 'ne sehr, sehr große Stadt. Ähm, deshalb kann's natürlich auch sein, dass ihr wieder 'n paar Hintergrundgeräusche heute hört, weil wir dann immer, also jetzt hör ich gerade die Tauben, dann bellen plötzlich wieder alle Hunde in der Nachbarschaft auf den Dächern. Dann kommt der Gasmann, dann kommt der Wassermann. Also Leute, die uns schon länger hören, kennen's vielleicht noch vom letzten Jahr. Aber ja, also wir sind jetzt noch wahrscheinlich so 'n knappen Monat hier und dann werden wir in Richtung Strand wieder aufbrechen. Dieses Mal 'ne etwas andere Route, aber das wissen wir noch nicht so ganz genau. Da muss man ja auch immer so ganz aktuell gucken, wo's grade sicher ist.
Und, ähm, ja, in der Zeit, wo wir hier sind, werden wir sicher auch einige Campingtrips unternehmen, so ins nähere Umland. Da haben wir 'n paar sehr, sehr schöne Plätze schon gefunden letztes Jahr und ja, ich denke, da werden wir wieder uns so übers Wochenende oder mal so 'n paar kleine Auszeiten nehmen.
Okay, da sind wir gespannt drauf und kommen dann bei Gelegenheit noch mal drauf zurück, sodass du da noch 'n bisschen was zu erzählen kannst. Ja-
Sehr gerne.
Dann würd ich sagen, steigen wir in das Thema Gasversorgung ein. Vielleicht erst mal grundlegend zwei, drei Dinge. Wer's noch nicht weiß, ähm, Gasflaschen unterliegen leider bisher keiner europäischen Regelung. Also vielleicht in Thema Sicherheit schon, aber was Anschlüsse und so weiter angeht, nicht. Und demzufolge macht da jedes Land sein eigenes Süppchen. Und als wäre das nicht schon genug, gibt es auch noch in den Ländern oft verschiedene Unternehmen oder Gruppen, die dann auch noch mal verschiedene Süppchen kochen und verschiedene Anschlüsse haben. Und deswegen ist es überhaupt sinnvoll oder notwendig, dass wir über dieses Thema sprechen. Und gleichzeitig gibt's eben nicht nur die Anschlüsse an die Flaschen, die unterschiedlich sind, sondern dann auch noch die Anschlüsse ans Gassystem des Wohnmobils.
Und das Gleiche gilt auch für die Gastanks, die ihr unter Umständen dabei habt. Dort ist es aber 'n ganz klein wenig einfacher, denn wer 'n Gastank hat, der braucht eigentlich nur idealerweise entweder den Adapter für das Land, wo er hinfährt, wobei sich da viele Länder auch den gleichen Adapter teilen und den oder 'n Viererset zum Beispiel. Ich glaub, vier Stück sind's für ganz Europa.
Ja.
So, so Euro Gasfülladaptersets. Das hatten wir auch immer mit dabei gehabt und damit kann ich eigentlich in jedem Land dann meinen Gastank an nahezu jeder Gastankstelle betanken. Es gibt immer mal Ausnahmen, ähm, weil also wir haben's jetzt hier zum Beispiel in Portugal grade aktuell gemerkt, als wir unser Wohnmobil noch mal begastanken wollten, also aktuell Ende letzten Jahres. Dort durften wir das an einer Tankstelle nicht. Die haben vermutlich Angst gehabt, dass wir gar keinen richtigen Gastank haben, sondern das illegal befüllen. Das ist nämlich auch 'n Thema, was jetzt hier immer mehr sozusagen verboten wird. Also verboten ist es schon immer, aber jetzt mittlerweile auch wirklich nicht mehr gemacht wird. Und wir mussten dann tatsächlich zu 'ner anderen Tankstelle ausweichen, ähm, wo wir dann unseren Tank befüllen konnten. Also das zieht auch hier mehr Kreise und auch da aus der Erfahrung gab es auch eine Tankstelle, da konnte man tatsächlich internationale Flaschen, also Flaschen aus jedem Land befüllen lassen.
Ähm, auch wenn das hier illegal ist, hat der Tankwart das gemacht mit Adaptern und auch das macht er mittlerweile nicht mehr, sondern tatsächlich nur noch für einige internationale Flaschen, aber nicht mehr zum Beispiel für spanische und portugiesische. Also das einfach nur so 'n bisschen Wissen am Rande, wenn das für euch spannend ist. Das heißt, es kann dann für die meisten interessant sein und damit endet gleich mein Monolog, ähm, auch wirklich dann vor Ort sich vielleicht eine Flasche anzuschaffen. Wir haben's immer so gemacht, dass wir eine deutsche Flasche dabei hatten und parallel dazu eben 'ne Flasche aus dem Land, wo wir unterwegs waren. Grade durch die längeren Aufenthalte konnten wir damit ganz gut durchtauschen und hatten die Deutsche immer noch quasi als Reserve, ähm, dabei und waren quasi immer irgendwie handlungsfähig beziehungsweise hatten eigentlich nahezu immer auch Gas.
Ja, ich find's halt auch sehr spannend und sehr entspannend, vor allem wenn man dann nicht unter Druck kommt, ne. Also klar, wenn ich jetzt nur 'n bisschen koche damit, dann komm ich locker mit einer oder maximal zwei deutschen Elf-Kilo-Flaschen hin. Das ist völlig logisch. Aber grade auch, äh, in Situationen, wo ich vielleicht 'n bisschen heizen muss oder auch mal länger 'nen Kühlschrank betreiben möchte, dann kann es schon sinnvoll sein, sich 'ne lokale Flasche zu kaufen und man ist dann einfach gechillter unterwegs, weil ich halt weiß, okay, ich kann da an jeder Tankstelle mehr oder weniger, ähm, meine Flasche tauschen. Und im südlichen Ausland vor allem ist ja auch Gas noch viel weiter verbreitet als bei uns, auch für Häuser. Deswegen, ähm, gibt's da sehr, sehr wenig Orte, wo man mal keine Flaschen tauschen kann.
Es gibt sogar hier zum Beispiel in Portugal den lokalen Gasmann, du hast ja auch grad aus Mexiko darüber berichtet. In Spanien ist das auch verbreitet. Da fahren halt wirklich LKWs durch die Gegend und, ähm, bringen die eben das Gas nach Hause, weil viele Haushalte auch tatsächlich, also es gibt nichts, also außer in den Städten wirklich, aber aufm Land gibt's halt kein öffentliches Gasnetz und mit Strom wird eigentlich auch wenig gemacht. Demzufolge wird eben das Wasser warm gemacht und auch gekocht mit Gas. Und dann haben die meisten Häuser entweder wirklich 'ne sehr große Gasflasche oder eben auch kleine und betreiben damit quasi ihre, ihre Herde und ihr Warmwasser und demzufolge wird das Gas eben auch nach Hause geliefert. Also das ist hier tatsächlich so 'ne Infrastruktur, die noch besteht, die ganz praktisch ist. Macht fürs Camping wenig Sinn. Ähm, da hat sich tatsächlich aus unserer Erfahrung eingebürgert, wenn absoluter Not am Mann ist und man gar nichts findet, dann ist oftmals 'n großer Campingplatz 'ne gute Anlaufstelle, weil die häufig auch Gasflaschen zum Verkauf haben.
Oder 'ne Tankstelle ist auf jeden Fall auch immer 'ne sehr gute Idee. Da hat man 'ne sehr, sehr hohe Chance auch auf Gasflaschen zu stoßen und die dort entsprechend kaufen zu können. Aber auf die Details und die Eigenheiten, würd ich sagen, gehen wir jetzt mal länderweise so'n bisschen ein.
Ja, weil, äh, was du vorhin gesagt hattest, äh, zum Thema Anschlüsse und Flaschen, dass da jedes Land so'n bisschen sein eigenes Süppchen kocht, gilt bis zu 'nem gewissen Punkt auch zum Thema Kauf. Also es ist nicht so, dass ich einfach, ähm, zum Beispiel in Spanien überall hingehen kann und definitiv gegen Vorlage eines Ausweises zum Beispiel 'ne Gasflasche bekomme. Deswegen haben wir Spanien hier auch mit in die Folge reingenommen, weil wir's selber erlebt haben, aber auch von, ähm, Leserinnen und Lesern geschildert bekommen haben, dass es also ziemlich schwierig war, an 'ne Flasche zu kommen. Und, ähm, ja, vielleicht erzählen wir da jetzt als Erstes mal 'n bisschen von. Aber davor: Welche Anbieter haben wir denn eigentlich in Spanien? Also die größten sind sicherlich Cepsa und Repsol.
Kennst du noch andere, Sebastian?
Nicht ausm Kopf, weil es waren tatsächlich auch die beiden, die wir unterwegs genutzt haben. Es gibt, glaub ich, noch so kleinere, die dann teilweise nur regional verfügbar sind, aber die großen, die man eigentlich nahezu überall findet, weil sie eben auch 'n, ähm, landesweites Tankstellennetz unterhalten, sind eigentlich die beiden. Wobei ich sie nicht so schön Spanisch aussprechen kann wie du.
Sag du mal.
Nein, möcht ich nicht.
Cepsa und Repsol.
Nein, bei mir kommt da der Sachse 'n bisschen mehr durch. Aber, ähm, das sind die beiden letzten Endes, die quasi in Spanien eigentlich die, die Anbieter der Wahl sind.
Die würden wir euch auch auf jeden Fall empfehlen, weil eben wie gesagt, wenn ihr euch auch durchs Land bewegt, ist es sicherlich hilfreich, wenn ihr 'ne Flasche von 'nem großen Anbieter dabei habt, weil die wie gesagt überall getauscht werden kann.
Was wichtig ist, dass die beiden unterschiedliche Anschlüsse haben. Ähm, und generell ist es in Spanien und auch in Portugal, also es ist in beiden Ländern gleich, so, in, also wer jetzt 'ne deutsche Gasflasche kennt, das ist ja so ganz normal die Flasche und obendrauf ist direkt ein Ventil mit 'nem entsprechenden Rädchen, also wo ich das schließen und öffnen kann. Und das hat eben eine spanische und auch eine portugiesische Gasflasche nicht, sondern da brauch, also ist dieses Ventil quasi, ich versuch's jetzt relativ einfach zu erklären, ne, weil wir hier im Podcast keine Bilder zur Verfügung haben, aber wir verlinken euch auch noch mal Artikel, wo man das sieht. Ähm, die haben natürlich auch ein Ventil, das geschlossen ist und da kommt dann so ein Adapter drauf und der wiederum bringt dann dieses öffnen- und schließbare Ventil sozusagen mit. Das heißt, den braucht ihr in Spanien immer noch mal extra und auch in Portugal. Und die beiden Anbieter haben da auch noch unterschiedliche Systeme.
Die sehen zwar gleich aus, die haben aber 'ne unterschiedliche Dicke. Das heißt, die Adapter passen auch nicht auf die jeweiligen Flaschen. Das heißt, man muss sich nicht, aber sollte sich für eins entscheiden, ähm, oder eben beide Klick-on-Adapter dabei haben. Und, ähm, vielleicht noch so als Tipp: Die, wenn ihr da Angst habt, dass ihr den in Spanien nicht findet, wobei der Adapter gar nicht so das Problem ist, sondern die Gasflasche, aber kommen wir gleich dazu, die kriegt man sogar mittlerweile bei Deutschland, bei Amazon und auch bei einigen anderen, ähm, Gashändlern oder Fach-, äh, Versendern, ähm, im, im, im Internet quasi im Vorab zu kaufen.
Ja und beim Kauf der Flasche, da gibt's wirklich ganz, ganz unterschiedliche Rückmeldungen. Die einen sagen, es war völlig problemlos. Sie sind einfach in 'ne Tankstelle gegangen, haben nach 'ner Gasflasche gefragt und haben die gegen Vorlage ihres Reisepasses oder Ausweises bekommen. Andere, ähm, mussten alle möglichen, ähm, äh, Dokumente vorlegen bis hin zum, glaub ich, Fahrzeugschein vom Wohnmobil und, äh, natürlich die persönlichen Dokumente. Da haben wir auch 'n Kommentar bei uns im Artikel zum Thema Gasflaschen in Spanien bekommen vor einiger Zeit. Ähm, da würd ich mal draus zitieren, damit ihr ungefähr 'ne Vorstellung habt, was da so los war. Da hat uns der Stefan Ende November geschrieben: „Wer denkt, nichts kann unsere deutschen Beamten toppen, der war noch nicht in Spanien.
Ich habe heute versucht, wie oft im Internet geschildert, eine spanische Gasflasche in Valencia zu mieten. Im ersten Büro von Repsol hat man mir gesagt, dass ich hier nicht richtig sei, denn sie könnten nur Gasflaschen für Haushalte und nicht für Wohnmobile vermitteln. Im zweiten Büro von Repsol, das mir die Angestellten aus dem ersten Büro nach 20 Minuten energischen Telefonierens - Klammer auf, sie hat am Telefon derart getobt, dass ich gedacht habe, sie zieht die Teilnehmerin am anderen Ende durch die Leitung und haut ihr ein paar rein - meinte sie dann Sie könnte mir keine Gasflasche geben, wenn ich ihr nicht eine Betriebserlaubnis vom Wohnmobil, ein technisches Datenblatt der Gasanlage und eine Einbauanleitung der Gasanlage vorlegen könnte. Als ich sagte, das könnte ich nicht, meinte sie, ich solle an eine Repsol-Tankstelle fahren, deren Adresse sie mir aufgeschrieben hat.
Dort würde man nicht nach diesen Unterlagen fragen. In jedem Fall wäre es nicht möglich, eine Gasflasche zu mieten. Ich müsse eine kaufen für einundzwanzig Euro vierunddreißig, von denen ich bei Rückgabe nur drei Euro siebzig zurückbekäme. Auf meine Nachfrage, warum ich denn achtzehn Euro verlieren würde, meinte sie, das sei die Vertragsgebühr. Ähm, also solche und ähnliche Rückmeldungen, Mails haben uns erreicht und du möchtest was sagen, Sebastian, dazu?
Genau, da auch noch ein bisschen mehr Detail. Ähm, was, was deutlich einfacher ist oder anders: Neben den beiden Anbietern mit ihren beiden verschiedenen Anschlüssen gibt es auch noch zwei Artsorten von Gas zu kaufen. Es gibt nämlich sowohl in Portugal als auch in Spanien Butan und Propan zu kaufen. An sich beides, äh, ordnungsgemäße Gase, die man ganz normal im Wohnmobil verbrennen kann. Mm, es, hat oder es, es hält sich, äh, der, das Argument, dass Butan deutlich mehr rußen würde. Wir können das selber aus unserer Erfahrung nicht bestätigen. Wir haben sehr lange mit oder mit Butan sozusagen im Wohnmobil, äh, gekocht und, äh, unseren Kühlschrank betrieben und Warmwasser und, äh, so weiter betrieben. Wer da tatsächlich Informationen hat, dann schickt uns die gerne, dann reichen wir die auf jeden Fall gerne noch nach.
Bis dahin, ähm, bin ich sozusagen der Meinung, dass es da keinen Unterschied gibt. Es gibt natürlich aber schon einen großen Unterschied und das ist nämlich die, ähm, oder der Punkt sozusagen, wann aus dem flüssigen Gas, was ja in der Flasche drin ist, ein gasförmiges, also ein Gas wird. Und, äh, da hat man nämlich das Problem, dass das bei Butan unter null Grad nicht mehr funktioniert. Und das ist genau der Unterschied, warum es überhaupt Propan gibt und in Deutschland kriegt man im Normalfall ein Gemisch und, äh, gar kein reines Gas und da ist immer normalerweise deutlich mehr Propan drin. Und, äh, das ist eigentlich der einzige Punkt. Das heißt, wenn ihr campt und die Gasflasche draußen steht und es unter null Grad sind oder Richtung null Grad geht, dann ist tatsächlich der Punkt, wo Butan nicht mehr funktioniert, weil ihr einfach das Gas nicht mehr aus der Flasche rausbekommt.
Und das ist der einzige Punkt, wo man kein Butan braucht. Das ist uns tatsächlich in Portugal einmal passiert, und zwar eine Nacht ist es hier bei uns unter null Grad gewesen und da hat tatsächlich die Gasflasche versagt und wir konnten nicht heizen. Wir haben dann die Nacht einfach mit unserem Elektroheizer geheizt. Das ist für eine Nacht auch überhaupt kein Problem gewesen. Und ansonsten spricht also nichts gegen Butan. So, lange Rede, kurzer Sinn: Butanflaschen kriege ich deutlich einfacher. Im Normalfall brauche ich da gar keinen großen Vertrag, sondern ich gehe in eine Tankstelle, sag: „Hier, Butano", äh, und, äh, warte, was war die Gasflasche auf Spanisch? Bomba, Bomba de Gas, glaube ich.
Bomba de Gas oder Botella de Gas.
Genau. Und, ähm, wenn ich dann noch Butano dazu sage oder gerade an der Autobahn tatsächlich sprechen oder finde ich oft jemand auch, der ein bisschen gebrochen Englisch spricht und ich dann mit meinem gebrochenen Spanisch zurande komme, ähm, dann kriegt man die im Normalfalle. Für Propan, da ist genau die Erfahrung, dass man da den Vertrag braucht. Häufiger, nicht immer. Das ist also auch ein bisschen ganz spannend. Und was bei uns gerade ganz am Anfang, als unser Spanisch noch nicht vorhanden war, gut funktioniert hat: Wir waren auf dem Stellplatz in Malaga und da hat sich einfach der Betreiber auf Nachfrage ganz lieb darum gekümmert und hat uns einfach eine Gasflasche organisiert. Ähm, wie ich auch gesagt habe, auf großen Campingplätzen gibt's die meist sowieso. Und ja, dieses Tauschsystem ist eigentlich so wie hier in Deutschland mit den grauen Flaschen. Ich kaufe die Flasche und dann kann ich die natürlich immer wieder umtauschen, also leer gegen voll, aber ich kann sie nicht irgendwann wieder zurückgeben.
Also okay, wenn ich drei Euro zurückbekomme, das, das mag ein Punkt sein, aber das ist dann halt erst mal meine Flasche und, ähm, da kommt vielleicht Nele gleich drauf zurück, wie ihr davon profitieren könnt.
Ja, also man kann natürlich die spanische Gasflasche dann wieder verkaufen, wenn man das Land verlässt. Wir haben uns nicht davon getrennt, weil wir ja sehr häufig nach Spanien reisen und auch dann immer länger bleiben. Und bei uns war es nicht ganz so kompliziert wie bei Stefan aus unserem Kommentar, aber wir hatten schon auch ziemliche Diskussionen, weil eigentlich hätten wir eine spanische Steuernummer vorlegen müssen an der Tankstelle, ähm, haben dann einfach mit der, ähm, Kollegin klargemacht, dass wir die deutsche Steuernummer vorlegen und irgendwie mit viel Diskussion ging's dann. Deswegen werden wir diese spanische Gasflasche in unserem ganzen Leben nicht abgeben, aber das kann man natürlich machen und wenn ihr eine kaufen möchtet, dann könntet ihr mal in Deutschland bei eBay Kleinanzeigen gucken.
Da werden öfter mal spanische Gasflaschen vertickt oder alternativ dann, wenn ihr in Spanien schon seid, ähm, da gibt's auch so Portale ähnlich wie eBay Kleinanzeigen. Eines heißt Wallapop und eines heißt Milanuncios und da könnt ihr dann nach Bomba de Gas oder Botella de Gas suchen. Und, ähm, da wenn ihr irgendwie mit Übersetzer da 'n paar Brocken Spanisch hinbekommt, müsste das eigentlich klappen mit so 'nem Kauf. Ich pack euch die Links zu den beiden Portalen in die Show Notes, falls ihr jetzt so schnell nicht, ähm, das Ganze euch mitschreiben konntet.
Genau, also das funktioniert und das hat für uns auch immer geklappt. Also Gas haben wir noch immer bekommen. Und wenn man dann einmal die Gasflasche beim ersten Mal hat, dann muss man ja nur noch das, äh, quasi deutlich machen, dass die leer ist und das versteht eigentlich auch jeder. Und letzter Tipp: Wenn ihr von Spanien nach Portugal fahrt, dann tauscht eure Gasflasche, wenn ihr nicht vorhabt, für ewig in Portugal zu bleiben, in Spanien noch mal durch. Macht sie noch mal voll, weil in Portugal das Gas einfach teurer ist als in Spanien. Und, ähm, tatsächlich ist es in beiden Ländern, wie gesagt, ganz gleich mit den Gasflaschen.
Ja, das ist auch eine der Fragen, die sehr häufig kommt. Sorry, wenn ich dich unterbreche, aber, ähm, in Portugal sind ja auch die größten Anbieter Repsol und Cepsa. Und nee?
Ja, ich und ich gehe da gleich mal rein. Ich weiß, was du gleich sagen willst. Wir haben früher auch immer gesagt, dass man die Flaschen, die man in Spanien kauft, in Portugal umtauschen kann und andersrum. Und, ähm, das ist mittlerweile tatsächlich so, dass es Großteil nicht mehr funktioniert.
Okay. Wir haben's noch gemacht, nämlich vorletztes Jahr.
Ich weiß. Und es gibt einige Tankstellen, die das machen. Einige mit viel Diskussion und viele gar nicht. Ähm, wir haben auch beim letzten Mal erklärt bekommen, dass das wohl nicht mehr ginge und dass das nicht mehr erlaubt sei. Das Spannende ist, die Flaschen sind dieselben.
Ich wollt grade sehen, wo, äh, sagen, woran merken die denn den Unterschied?
Äh, ich glaube, das Einzige ist die Beschriftung. Also das eine ist halt portugiesisch, das andere spanisch. Ähm, wir haben uns auch überhaupt nicht damit beschäftigt, warum das so ist. Ob es da irgendwelche Sicherheits, ne, also wegen dem Aufdruck sozusagen Sicherheitsbedenken gibt. Keine Ahnung. Lange Rede, kurzer Sinn: Ihr könnt Glück haben, äh, könnt aber auch mit 'ner höheren Wahrscheinlichkeit Pech haben, dass es nicht funktioniert. Deswegen sage ich, wenn ihr vorhabt, nicht so ewig in Portugal zu bleiben, füllt noch mal in Spanien nach. Ansonsten ist es vielleicht schlauer, die leere Flasche irgendwo unterzustellen und so weiter nach Portugal rüberzufahren, eine neue zu kaufen. Also da so 'n bisschen strategisch vorgehen. Und was jetzt noch ganz wichtig ist: Ihr braucht also nicht nur die Gasflasche, ihr braucht den sogenannten Clip-on-Adapter. Da wie gesagt, drauf achten, Repsol und, äh, Sepsepsa.
Der ganz korrekt mit spanischem Spanisch ausgesprochen wird, zeißen Cepsa.
Okay, da breche ich mir die Zunge bei, wenn ich das so ausspreche. Ähm, und ihr braucht den Clip-on-Adapter, den richtigen. Und damit ihr den an euer Gassystem im Wohnmobil, also an den Druckminderer anschließen könnt, braucht ihr auch noch einen sogenannten Euro-, ähm, Adapter. Ähm, die gibt's meistens auch im Adap-- also im Set. Das sind nicht die gleichen wie fürs Betanken von Gastanks, sondern das sind extra Euro-Adapter-Sets für den Anschluss von Gasflaschen. Und das liegt einfach daran, dass dieser Clip-on-Adapter ausgangsmäßig eine andere Anschlussart hat als eben unser deutsches Wohnmobil. Und damit die zusammenpassen, gibt's Adapter und auch die gibt's in vier verschiedenen Arten für eben alle Länder Europas. Ähm, wir haben das auch als Vierer-Set dabei gehabt. Kostet, glaube ich, 20 Euro. Würden wir auch mal mit in den Show Notes verlinken und das macht eigentlich Sinn, das dabei zu haben, wenn man öfter im Ausland unterwegs ist.
Wenn man immer nur nach Spanien fährt, dann reicht's natürlich nur den spanischen Adapter dabei zu haben. Aber wie gesagt, Clip-on und den Adapter. Ansonsten steht ihr nämlich nicht aufm Trockenen, aber zumindest ohne Gas da.
Also diese Adapter, diese sogenannten Euro-Adapter, da kann ich euch auch wirklich nur wärmstens ans Herz legen, euch darum schon in Deutschland zu kümmern, weil's die eben nicht zwangsläufig im Ausland gibt. Vielleicht auf Campingplätzen oder in sehr stark touristisch, ähm, nachgefragten Regionen, dass man da mal welche finden kann. Wir haben uns damals in Spanien 'nen Wolf gesucht und sind Hunderte Kilometer gefahren, um welche zu finden und die gibt's einfach nicht, weil die sind ja quasi, das sind ja die Adap-Adapter für deutsche Systeme, damit ich ausländische Flaschen ans deutsche Gassystem im Wohnmobil oder im Wohnwagen anschließen kann. Und da gibt's also für ausländische Anbieter im Grunde gar keinen Grund, warum sie die vorhalten sollten.
Genau die Clip-
Man braucht die, 'tschuldigung、 man braucht die im Grunde für alle Länder. Meines Wissens ist Polen die einzige Ausnahme, weil die, ähm, das gleiche System im Grunde haben wie wir. Nicht, ich glaube nicht dieselben Flaschen, aber vom, von der Konstruktion her das gleiche System.
Ja, ich hab's jetzt auch nicht im Kopf, welcher Adapter wofür ist, aber der spanische und portugiesische ist, sind die gleichen. Und während man die tatsächlich die Clip-on-Adapter, also wie gesagt, im Vorfeld natürlich schon kaufen kann bei Amazon zum Beispiel oder anderen Gas-Händlern, kann man die aber auch in jeder Ferreteria、 also das sind so kleine Hardware Stores, so Mini-Baumärkte sozusagen, Tante Emma Baumärkte oder eben auch-
Eisenwarenhandlungen heißen die.
Eisenwarenhandlungen, ja. Ähm, oder eben auch in den Baumärkten kaufen. Ähm, die gibt's immer auch spannenderweise nicht immer jede. Also bei uns der Baumarkt zum Beispiel hat nur für eine, für einen Anschluss die Adapter, für den anderen nicht. Hm, aber diese Euro-Adapter、 wie es Nele grad gesagt hat、 die haben eigentlich primär mal gut sortierter Stellplatzshop oder 'n Campingplatzshop durch mit Zufall vorrätig, der viele deutsche Besucher hat. Und vielleicht, wenn ihr ganz viel Glück habt, habt ihr noch irgend 'nen Campingshop, der gut sortiert ist, also so 'n, so 'n Laden oder 'n, 'n Versandhandel in der Nähe. Aber ansonsten seid ihr gut beraten damit, das Set einfach im Vorfeld dabei zu haben. Das ist mit 20 Euro tatsächlich halt auch nicht die große Investition und, ähm, man ist dann einfach auf der sicheren Seite. Und Frau natürlich auch.
Jetzt kriegst du gleich wieder 'n Shitstorm wegen Gendern.
Ja, das macht nichts. Wir sollen beide anschreien.
Da krieg ich den ausnahmsweise mal nicht. Gut, dann haben wir, glaub ich, ähm, die Iberische Halbinsel gut abgedeckt.
Ja.
Und machen einen großen Sprung in den Norden nach Skandinavien. Da war eine unserer Autorinnen, nämlich die Katja, erst kürzlich unterwegs, ähm, mit ihrer Frau und hat uns da wirklich, äh, frische Infos aus erster Hand geliefert, weil wir festgestellt haben, dass da im Netz auch sehr viele, ähm, ja ich sag mal, im besten Fall Halbwissensinformationen, aber teilweise auch falsche Informationen kursieren. Wer das Thema noch mal ganz ausführlich nachlesen möchte, da verlinke ich noch mal den Artikel Gas in Europa in den Show Notes. Aber die wichtigsten Sachen、 die hab ich mir jetzt mal aus Katjas Erzählungen und aus ihrem Artikel gezogen、 damit wir heute drüber sprechen können. Vielleicht fangen wir mal an mit Dänemark.
Das ist ja, glaub ich, 'n Land, ähm, was grade auch bei Besucherinnen und Besuchern aus Norddeutschland sehr beliebt ist. Da haben wir festgestellt, dass, ähm, es sehr viele Falschinformationen oder nicht mehr aktuelle Informationen zu Kosangas gibt. Das scheint also da, ähm, einer der, der, äh, größten Anbieter zu sein. Und da hat Katja mit dem Marketingleiter geschrieben oder gesprochen, der sagt, dass diese Füllstationen zum Befüllen deutscher Flaschen schon seit 20 Jahren geschlossen sind. Und immer noch gibt's die Information, dass man da ganz easy Flaschen befüllen kann. Man müsste sich also dann über das Vertriebsnetz von Kosang Gas dänische Flaschen besorgen und eben auch die dann mit einem Adapter aus dem Euroadapter-Set, ähm, anschließen.
Es sind keine Leihflaschen, also man kauft die sich. Ähnlich wie das ja dann auch in Spanien oder Portugal der Fall ist. Und auf einigen Campingplätzen gibt's auch Adapter, aber da würde ich euch auch empfehlen, genauso wie bei den anderen Ländern, die wir besprochen haben, dass ihr da frühzeitig vorsorgt in Deutschland noch. Das ist auf jeden Fall stressfreier. Und eine Besonderheit bei Dänemark ist, dass es Automaten für Gasflaschen gibt. Da hat Katja aber den Tipp für euch mitgegeben, dass ihr unbedingt auf die Größe achten müsst, ähm, also auf die Größe der Gasflaschen. Und diese Automaten und Händler sind eben auf 'ner Karte verzeichnet. Die haben wir auch in dem entsprechenden Artikel euch verlinkt.
Ja, ansonsten gibt's auch einige Alugasstationen, also wenn ihr 'ne Alugasflasche dabei hat. Allerdings nicht flächendeckend. Also da müsst ihr halt genau gucken und ihr solltet vorher auch einmal anrufen und fragen, ob dort eben gefüllt und getauscht wird oder nur eins von beiden. Das kann nämlich sehr unterschiedlich sein. Und wenn gefüllt wird, auch einmal klären, ob die einen Fülladapter haben, also dass das Ganze auch funktioniert. Es kann eben sonst auch bedeuten, dass ihr da steht und eben nicht geholfen bekommen werden könnt.
Und hier werden Sie geholfen, ne.
Ähm, also wie gesagt, da würde ich mich auch nicht drauf verlassen. Also tatsächlich ist es auch hier der, der zuverlässigste Tipp: Euroadapter-Set dabei haben, lokale Flasche kaufen und darauf setzen. Da habt ihr auch die größte Chance, eben die auch woanders wieder umtauschen zu können in eine gefüllte.
Ja, Ähnliches gilt für Finnland. Finnland hat allerdings gar kein Alugasnetz und deutsche Flaschen kann man dort weder füllen noch tauschen. Das heißt also, da müsst ihr auf jeden Fall bei einem längeren Aufenthalt auf lokale Flaschen zurückgreifen und die dann eben auch mit einem Euroadapter anschließen.
Und dann haben wir noch oben im Norden Norwegen und hier ist es tatsächlich so, dass es 'n gutes Netz landesweit gibt an Füllstationen bis wirklich in den Norden hoch LPG Norge oder Norg, ja, na ja, ich hab's nicht so mit der Aussprache, ähm, LPG-Marken. Und, ähm, ansonsten ist es dort auch so, dass ihr tatsächlich fast überall auch deutsche oder andere ausländische Gasflaschen problemlos nachfüllen könnt. Ihr müsst aber gucken, ob die eben den entsprechenden Adapter auch dahaben und nicht aufpassen oder nicht aufpassen. Ihr müsst aufpassen, dass ihr selber das nicht macht, sondern quasi das dort an 'nem Automaten oder von jemandem machen lasst. Ihr dürft's eben nicht eigenhändig machen, sondern es muss quasi ein Profi machen. Und wie gesagt, klärt halt einfach, ob die auch den Adapter da haben für die Flasche. Das kann im Einzelfall, ihr wisst ja selber, ist mal was weggekommen oder ihr seid die Ersten, die mit 'ner spanischen Gasflasche nach Norwegen einreisen.
Ja, da müsst ihr halt dann auch euch vorher am besten schlau machen.
Also ich würde sagen, auch so 'n Fülladapter-Set, die gibt's eben auch so im, im, in der Vierer-Combo wie die Euroadapter. Das ist mit Sicherheit 'ne gute Investition für Leute, die viel in anderen Ländern unterwegs sind. Die würde ich euch auch noch mal in die Show Notes packen. Dann könnt ihr euch das mal angucken. Die müssten preislich ungefähr so wie die Euroadapter liegen. Also ihr habt da ungefähr dann 'n Gesamtpreis von vierzig bis fünfzig Euro, ähm, investiert. Und also wir haben immer alles dabei, weil man weiß halt nie, wo man befüllen kann, wo man tauschen kann und dann ist man damit ganz gut ausgestattet.
Ja, wobei wie gesagt das Befüllt Thema in vielen Ländern verboten ist und auch, ähm, für die Tankstellenpächter und Besitzer geahndet wird und demzufolge auch immer weniger wird. Also es heißt nicht, dass es das nicht mehr gibt. Ähm, das müsst ihr selber wissen, ob ihr das auch selber tut und verantworten wollt und das selber füllt. Da sind wir nicht die, die euch, ne, das verbieten, sondern wir weisen nur auf die Rechtslage hin. Ähm, ich bin da auch ganz offen. Wir haben das auch schon gemacht, haben's zumindest füllen lassen, nicht selber befüllt. Das Kritische ist halt wirklich, die Flaschen nur bis achtzig Prozent zu füllen und, und das ist eben genau der Punkt. Ich weiß eben nicht so genau, was vorher drin war. Gibt's 'n paar Methoden, wiegen und so weiter. Aber da müsst ihr halt ein bisschen schauen, dass das richtig ist. Ansonsten kann's da wirklich zu schlimmen Unfällen kommen. Ansonsten gibt's da eigentlich keine Probleme.
Also wir haben's halt immer so gemacht, wir sind ja immer 'n bisschen vorsichtiger und 'n bisschen weniger hemdsärmlig. Wir gehen halt immer zu Gasfachhändlern und da wird in der Regel, also zumindest bisher eigentlich immer befüllt. Selbst in Deutschland haben wir schon unsere Flaschen befüllen lassen. Da hat sogar der Gasfachhändler uns gesagt: „Lass lieber befüllen, anstatt zu tauschen, ist billiger." Also da müsst ihr einfach euch dann so 'n bisschen durchfragen und vielleicht auch auf den Campingplätzen mal euch umhören, was da so empfohlen wird.
Ja, muss man dann halt nur gucken, dass man die GasHändler eben auch vor Ort findet. Ähm, also da auch 'n Tipp: Bei Google kann man natürlich danach suchen und Google sucht eben auch im Ausland, wenn ihr nach, äh, GasHändler oder so was sucht, eben dann auch jeweils in Landessprache. Ihr könnt's natürlich auch noch zusätzlich übersetzen. Das bringt manchmal doch unterschiedliche Ergebnisse zutage und nicht jeder GasHändler ist auch, äh, wirklich im, also bei Google gelistet, weil die machen halt noch ganz klassisch eben das Geschäft, dass die mit 'm Auto draußen rumfahren, ja. Ihr werdet also nicht jeden finden und auch Apps wie, äh, Park4night und andere, iOverlander, haben da auch 'ne ganze Menge Points of Interest drin. Also da gibt's eben 'ne ganze Menge auch, äh, Dinge oder Seiten und Plattformen und Datenbanken, wo ihr nachgucken könnt, ob ihr so 'n GasHändler findet. Tatsächlich ist es 'n guter Tipp.
Hab ich persönlich noch gar nicht drüber nachgedacht zu Gasfüllstationen. Wir haben das, glaube ich, einmal irgendwo in Spanien eine gesucht und nicht gefunden und dann quasi nie wieder darüber nachgedacht. Aber das war noch mal 'ne schöne Auffrischung auch für mich grade. Danke dafür, Nele.
Und wo wir gerade davon reden, bei uns fährt jetzt gerade der Gasmann vorbei und macht 'n bisschen Lärm. Ich hoffe, es, äh, ihr hört das nicht so doll. Aber dann machen wir einfach mal weiter jetzt noch mal mit Norwegen. Da haben wir ja noch 'n paar Punkte, die, ähm, wir euch als Tipps mitgeben möchten. Zum einen, ähm, hat Katja rausgefunden, dass es offenbar sehr große Preisunterschiede zwischen Regionen und Stationen gibt. Also da lohnt es sich dann, wenn ihr quasi noch genug Reserven habt, dann vielleicht euch da auch vorab zu erkundigen.
Genau, ansonsten wird beim Füllen auch meistens, ähm, ich glaube nach Kilogramm abgerechnet. Das heißt, da müsst ihr halt auch 'n bisschen gucken. Das heißt, wenn eure Flasche halb leer ist, dann wird da trotzdem quasi 'ne volle Füllung abgerechnet. Das kann euch passieren. Auch da eben der Hinweis drauf. Generell würd ich immer versuchen, auch 'ne Flasche möglichst leer zu haben. Ähm, wenn ich sie befülle, dann lohnt sich's halt mehr und es gibt große Preisunterschiede und ihr, genau, es gibt 'ne Liste an Füllstationen, die wir auch bei unserem Artikel verlinkt haben und entsprechend auch in den, in vielen Stellplatz-Apps findet ihr dazu Informationen. Und, äh, Norwegen hat auch 'n gutes Netz an Alugasstationen. Also auch darauf könnt ihr eben setzen, wenn ihr entsprechend 'ne Alugasflasche dabei habt. Und ansonsten ist lokal AGA eins der bekanntesten und weitverbreitetsten Unternehmen, die sozusagen von vielen genutzt wird und es gibt fünf und elf Kilo Flaschen, wobei auch die elf Kilo Flaschen überwiegen.
Ja, ansonsten ist vielleicht noch zu sagen, dass auch die norwegische Gasflasche nicht einfach zurückgegeben werden kann. Also die ist dann dein Eigentum, aber wenn du häufiger nach Norwegen fährst, dann lohnt sich das natürlich. Und, ähm, ganz spannend fand ich auch, anders als bei Spanien und Portugal sind norwegische Gasflaschen auch in Schweden nutzbar. Das heißt, die Systeme sind kompatibel. Und, ähm, ja, für den Anschluss ans deutsche System braucht man wie gesagt 'nen Euroadapter. Da, das wär die Nummer drei. Das hatten wir jetzt für die anderen gar nicht euch gesagt, welche Nummern das sind. Findet ihr aber alles in unserem großen Artikel „Gasadapter beim Camping in Europa". Und ja, in einigen Fällen hat Katja mir mit auf den Weg gegeben für euch: Braucht ihr noch so 'n Übergangsstück zwischen der Gasflasche und dem Druckregler.
Also da dann im Zweifel an der Tankstelle oder beim Gasfachhändler noch mal nachfragen, ob das dann für eure Gasflasche notwendig ist.
Ja, bei mir ist hier grad, äh, die Frau zurückgekommen und ich weiß nicht, ob man's hört und ob wir's nicht rausschneiden, aber die Inge hat ihr Willkommensjaulen abgelassen.
Nein, nicht rausschneiden. Es war zuckersüß.
Okay. Hat, äh, freudestrahlend gebellt. Jetzt kommt sie grade wieder zur Ruhe. Mmm, das war-
Also man muss dazu sagen, die Inge ist der Hund.
Ach so, ja. Inge ist nicht die Frau, sondern Inge ist eine vierundvierzig Kilo schwere, äh, Herdenschutzhündin. Und 'tschuldigung.
Die sehr mitteilungsfreudig ist außerdem. Also-
Genau.
Wenn man mal bellen oder jaulen hört, ist es meistens die Inge von den drei Hunden.
Ja, genau. Also damit aber, um jetzt wieder zu unserem Thema zurückzukommen, damit haben wir jetzt quasi erst mal die Länder, wo wir die meisten Fragen zu bekommen und wo eben auch viele Leute etwas länger hinreisen, mmm, quasi abgehandelt. Das heißt nicht, dass nicht in die anderen Länder auch Menschen länger hinfahren, nur haben sie uns noch nicht gefragt. Ähm, falls euch also ein Land fehlt und ihr vorhabt, dieses Jahr für acht Wochen nach keine Ahnung wohin zu reisen und wissen wollt, wie's da aussieht mit Gas.
Frankreich zum Beispiel.
Frankreich zum Beispiel. Dann sagt uns Bescheid, dann hängen wir da noch mal 'ne Fragefolge hinten dran, äh, zu den Ländern. Schickt uns einfach 'ne E-Mail an podcast@camperstyle.de dazu und wir werden euch noch mal alle Links hier entsprechend mit reinpacken und noch 'n bisschen Eigenwerbung, weil wir's lange nicht getan haben: Unser großes Campinghandbuch ist ja letztes Jahr erschienen. Das ist nach wie vor super aktuell. Wenn ihr also grad in das Campingthema einsteigt, dann ist das sicherlich 'ne sehr gute Idee für euch. Auch das werden wir in den Show-Notes einmal verlinken. Das war's mit der Eigenwerbung. Ansonsten, ja, würd ich sagen, kurze und knappe Folge heute mit den wichtigsten Gasfragen. Ich hoffe, auch für euch war was dabei, was ihr noch nicht wusstet.
Ihr habt ja gemerkt, auch für mich war wieder was dabei, was ich noch nicht wusste. Ich hoffe, ihr hattet viel Spaß und wenn ihr mögt, hören wir uns nächste Woche wieder. Abonniert unseren Podcast, damit ihr keine Episode mehr verpasst. Macht es gut. Tschüss.
Tschüss.