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Geld sparen beim Camping

Episode 146 · 00:53:10

Das Thema Sparen bewegt zurzeit viele Menschen, wie wir ja auch schon im Jahresrück- und -ausblick mit Uwe Frers gehört haben. Deshalb wollten wir dem Ganzen nochmal eine eigene Episode widmen.

Wir sprechen unter anderem darüber,

  • wie du mit cleverer Planung Spritkosten und Maut verringern kannst

  • wie das Urlaubsbudget schon bei der Buchung des Campingplatzes und später während des Aufenthalts geschont wird

  • auf welche (teils versteckten) Zusatzkosten du bei der Campingplatzwahl achten solltest

  • ob bzw. wann Campingplatz-WLAN oder Prepaid wirtschaftlich sinnvoller ist

  • ob “Messerabatte” wirklich Schnäppchen sind

  • ob eine Solaranlage sich lohnt

  • wie du trotz der angespannten Marktlage vielleicht ein paar Euro beim Fahrzeugkauf sparen kannst

  • und vieles mehr.


Unser Buch

Camping – das große Handbuch

Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute geht's um das Thema Geld sparen beim Camping.

Das ist, glaub ich, was, was im Moment ganz, ganz viele Menschen bewegt und wir haben uns mal zusammengesetzt und überlegt, was man so alles tun kann, um sowohl auf der Reise zu sparen, als auch bei der Beschaffung von Fahrzeugen und Zubehör.

Genau, wir haben also mal so 'n, ja, sind in unsere Köpfe gegangen und haben mal alles aufgeschrieben, was uns so eingefallen ist, so sowohl aus unserer Praxis als auch so schlaue Spartipps, die man mal schnell im Netz liest und auch die werden wir mal beleuchten und gucken, für wen die passen. Es wird hier so sein, dass der eine oder andere Spar tipp für den einen oder die andere von euch sehr gut passt. Manches ist vielleicht super neu und ihr habt noch nie drüber nachgedacht und bei anderen werdet ihr sagen: „Jo, weiß ich schon, mach ich schon." Ist alles in Ordnung. Wenn ihr jedoch euren Haupt-Spartipp bei uns nicht hört, dann würden wir uns freuen, wenn ihr den an podcast@camperstyle.de schickt. Gerne könnt ihr auch dazuschreiben, ob wir euren Namen nennen sollen und dann veröffentlichen wir den auch in einer der nächsten Podcast-Folgen. Wir werden ein bisschen sammeln und mal gucken, was vielleicht von eurer Seite noch so an Spartipps rüberkommt.

Aber ich würde sagen, nicht lang schnacken, wir fangen mal direkt an.

Ja, also Planung ist ja was, was eigentlich, glaub ich, bei uns beiden manchmal nicht so gut funktioniert. Bei uns zum Beispiel ist der Halil eher so derjenige, der dann Routen ausarbeitet und sich da im Vorab, äh, Gedanken macht. Aber es kann natürlich viel Geld sparen, wenn man da so 'n bisschen klug vorgeht und zum Beispiel vorab mal checkt, ähm, ja, wenn ich zum Beispiel nach Italien fahre oder nach Frankreich oder nach Spanien, welche Strecken sind denn dort von Maut- oder Vini, Vignettenpflicht betroffen und, äh, mir das mal ausrechnen lasse und dann gegebenenfalls halt auf mautfreie Strecken ausweiche. Das dauert dann meistens 'n bisschen länger. Mit Gespann ist es auch teilweise 'n ziemliches Geschuckel und Gewackel, weil man da grade in Frankreich beispielsweise durch ganz viele Kreisverkehre über die Dörfer fahren muss.

Aber wer genug Zeit mitbringt, für den kann sich das durchaus lohnen, weil man eben auch ganz tolle Routen kennenlernt dadurch.

Ja, es ist in der Praxis tatsächlich nicht immer, aber häufig so, dass man gespartes Geld unter Umständen mit, äh, weniger Komfort erkauft oder auch längerer Dauer zum Beispiel so. Äh, das, das kann man eigentlich fürs Fahren und grad mit mautfrei ganz gut auf den Punkt bringen.

Ja, kann ich absolut so teilen und bei uns war's tatsächlich auch schon zweimal so, dass wir die gesparte Maut von der Autobahn dann über, ähm, über Tickets für Geschwindigkeitsübertretungen wieder eingebüßt haben. Das ist vor allem tatsächlich in Frankreich ziemlich kritisch, weil man dort schon für ein, zwei km/h zu viel richtig, äh, viel Geld bezahlt. Bei uns waren das damals, glaub ich, um die 70 Euro für zwei km/h drüber und man sieht die Blitzer halt nicht unbedingt immer. Und selbst wenn man sehr vorausschauend und vorsichtig und, und auch langsam fährt, kann das passieren. Also es lohnt sich nicht immer, aber wie gesagt, ähm, theoretisch kann man dadurch 'ne ganze Menge Geld sparen.

Also um da auch mal konkrete Zahlen zu nennen, wir versuchen das so gut wie's geht. Manche Sachen finden wir zwar sinnvoll, äh, machen sie aber, nutzen sie aber selber nicht. Aber hier zum Beispiel kann ich dazu sagen, wenn ihr von, äh, Deutschland nach Spanien unterwegs seid und tatsächlich die mautfreien Straßen meidet, vor allen Dingen Frankreich, die Autobahnen und auch 'n Teil der spanischen Mautautobahnen, dann können das durchaus zwei bis 300 Euro sein, die ihr minimum spart mit 'nem Camper. Es kann variieren, je nachdem, wo ihr langfahrt. Und auch da der Hinweis zum Beispiel: So die klassische Transitstrecke Deutschland, ähm, Portugal führt ja durch Frankreich und durch Spanien und so die, die ja meist gefahrene Strecke führt euch über Bordeaux und dann runter Richtung San Sebastian, äh, über die spanisch-französische Grenze. Und zum Beispiel dieses Gebiet zwischen Bordeaux und San Sebastian, das fahren wir immer Autobahn.

Obwohl das bestimmt 20, 30 Euro kostet, geben wir das gerne aus, weil die Alternative ist 'ne absolut schlimme Bundesstraße mit fünf Millionen Kreisverkehren, wenn's nicht sogar sechs Millionen Kreisverkehre sind. Und wenn wir's da also eilig haben, dann zahl ich da lieber 20, 30 Euro Maut, als mir quasi dieses, äh, Kreisverkehr durchfahren anzutun, was ja wirklich mit Gespann oder auch mit 'm Wohnwagen, äh, mit 'm Wohnmobil super nervig ist. Also da musst du 'n bisschen gucken, aber der Rest der Strecke lässt sich zum Beispiel in großen Teilen sehr gut mautfrei fahren.

Was man da auch immer bedenken muss und das ist auch dann gleich unser nächster Punkt, ist das Thema Spritverbrauch. Wenn ich jetzt mit 80 gemütlich auf der Autobahn dahinzuckel, werd ich wahrscheinlich weniger Sprit verbrauchen als über die Dörfer mit, ähm, Bremsen, beschleunigen, Bremsen, beschleunigen, ähm, an Ampeln stehen und so weiter. Also da müsst ihr einfach auch mal gucken, ähm, vielleicht auch mal die Alternative ausprobieren, ob das für euch so passt. Wir haben festgestellt, dass wir meistens besser dran sind, wenn wir halt so ganz entspannt, ähm, über die Autobahn wackeln.

Und das lässt sich wiederum mit unserem nächsten Tipp ganz gut Kombinieren nämlich mit, äh, Sprit oder, oder Benzin- oder Dieselpreis, Vergleichsapps oder auch Webseiten. Also da gibt's CleverTanken zum Beispiel. Es gibt 1-2-3 Tanken, den Benzinpreis Blitz, den Nele nutzt. Wir nutzen übrigens 1-2-3 Tanken. Beim ADAC gibt's die Spitz-Spritpreise fürs Ausland und da kann man tatsächlich je nach Tankfüllung und Planung deutlich sparen. Man kann sich nämlich zum einen erst mal ganz grob angucken, wie die Sp... die Preise sich in den einzelnen Ländern unterscheiden und dann strategisch schlau tanken. Also bis vor den großen Preisanstiegen jetzt, äh, für die ganzen Kraftstoffe war es zum Beispiel schlau, nicht in Portugal zu tanken, sondern erst in Spanien, weil's da deutlich günstiger war und dann noch mal in Spanien wirklich vollzumachen kurz vor der Grenze, um dann möglichst weit zu, nach Frankreich reinzukommen, in Frankreich so wenig wie möglich zu tanken, um gut nach Deutschland zu kommen, weil da der Sprit dann wieder günstig ist.

Das ist jetzt, äh, durch die Preisanstiege und die verschiedenen Subventionen, die der Staat jeweils macht, 'n bisschen anders, aber es lohnt sich, da reinzugucken und vielleicht noch 'n spezieller Tanktrick: Ähm, es gibt auch ja – das kennt ihr aus Deutschland – sehr unterschiedliche Tankstellen. Es gibt die großen Ketten, die sind meist teuer. Es gibt natürlich die Raststätten auf der Autobahn, die Tankstellen, die sind noch mal teurer. Und dann gibt's oft so freie Tankstellen, Supermarkttankstellen. An denen bekommt ihr auf jeden Fall deutlich günstigeren Sprit. Das kann man sich entsprechend auch ganz gut planen mit den Tank-Apps. Also wenn man also sowieso 'ne Planung macht und in der Planung dann nicht nur seine Übernachtungen, sondern vielleicht auch strategisch noch so'n bisschen die Tankstopps mit einkalkuliert, die eben jenseits der Autobahn deutlich günstiger sind – übrigens auch die Übernachtung, aber da kommen wir dann nachher noch mal zu – kann man also quasi da schon durch die Apps oder Webseiten 'ne ganze Menge sparen.

Und 'n weiterer wichtiger Punkt aus meiner Sicht ist, äh, den man auch im Vorfeld vorbereiten kann, einfach mal ins Wohnmobil oder in den Wohnwagen reinzugucken und zu schauen, ob wirklich alles, was man da über die Jahre so reingeschäffelt hat, mit muss in den nächsten Urlaub. Denn natürlich ist auch jedes Kilogramm wieder 'n Faktor, ähm, der das dann wieder mehr Sprit verbraucht am Ende. Also da einfach großzügig ausmisten, denn die Erfahrung hat ja gezeigt, dass man das meiste unterwegs sowieso nicht braucht, was sich da so alles angesammelt hat.

Ja, und auch die Reisegeschwindigkeit. Nele hat's ja vorhin schon so'n bisschen angekündigt. Spielt auch 'ne Rolle. Je langsamer ich fahre, desto mehr kann ich sparen. Gilt generell. Man muss immer gucken, wie sehr einem das Spaß macht. Ähm, aber klar, wer schneller fährt, verbraucht mehr Sprit und da kann man auf jeden Fall auch den einen oder anderen Euro noch sparen. Grade wenn man in den oberen Drehzahlbereichen dann fährt mit seinem Motor, dann sind die häufig doch relativ durstig.

Und wir haben tatsächlich festgestellt, ähm, dass der Unterschied in der Reisezeit und in der Reisedauer gar nicht so erheblich ist, ob man jetzt 80 oder 100 oder 120 fährt. Denn also bei uns zumindest ist es so: Je schneller man unterwegs ist, desto stärker wird auch die Konzentration beansprucht. Das heißt, man braucht mehr Pausen und natürlich, äh, muss vielleicht auch einmal öfter tanken und die, ja, Minuten, die man da weggespart hat durch die höhere Geschwindigkeit, die, ja, werden dann da wieder ausgeglichen in aller Regel. Und man kommt halt auch viel entspannter an. Bei uns war's keine freie Entscheidung. Wir durften mit unserem letzten Gespann nur noch 80 fahren. Ähm, ehrlicherweise muss man sagen, dass wir auch häufig so mit um die 90 unterwegs waren.

Aber man ist auf jeden Fall entspannter so, als wenn man sich immer so stark dann auch aufs Überholen konzentrieren muss und, und gucken, dass hinten, äh, nix wackelt und sich aufschaukelt. Und ja, da ist dann der erste Urlaubstag auch schon viel relaxter.

Ja, ansonsten letzter Tanktrick noch, auch wenn's kein großer Trick ist und aus meiner Sicht sich selten lohnt: Es gibt spezielle Kreditkarten, die Tankrabatte anbieten, ähm, oder eben auch Cashback anbieten. Also Cashback bedeutet, ihr kauft etwas und bekommt dann 'nen bestimmten Prozentsatz wieder zurück. Das ist meistens im Null-Komma-irgendwas-Bereich bis ein Prozent. Und hier sei gesagt, es gibt 'ne Kreditkarte vom ADAC, da gibt's bis zu zwei Prozent, äh, sozusagen zurück. Da muss man aber meistens ein kostenpflichtiges Paket noch dazu buchen. Da muss man also wirklich genau rechnen, ob sich das lohnt. Und als normales ADAC-Mitglied bekommt ihr bei Shell und ich glaube Avia – das könnt ihr im Netz auch noch mal nachlesen – einen Cent pro Liter Rabatt. Das gilt allerdings erst mal nur für Deutschland. Ähm, die Cashback-Geschichten unter Umständen auch im Ausland, das muss man gucken.

Und dann gibt's auch noch von BMW 'ne Amex-Kreditkarte, äh, und auch noch eine von Santander. Da bekommt man ein Prozent Tankrabatt und nicht zu vergessen die Payback-Geschichten. Also entweder, äh, ich glaub, Aral ist angeschlossen ans Payback-System-

Ja

... dort eben Punkte sammeln und dann, die sind ja geldwert. Das ist natürlich auch wieder, ihr bekommt-- Ich, ach, ich weiß gar nicht, ob man sich Geld auszahlen lassen kann, aber zumindest kann man's in Prämien tauschen. Aber wenn man die nicht braucht, hat sich's natürlich auch wieder nicht gelohnt. Also man kann sich hier viel sehr schön rechnen. Ähm, letzten Endes sind halt wirklich nur die Cashback-Geschichten, wo's wirklich wieder Geld zurückkommt, sinnvoll. Und letzter Punkt, bevor Nele gleich noch dazu was sagen kann: Es gibt auch von Amazon zum Beispiel 'ne Kreditkarte, die, äh, wo man Punkte bekommt, die man, äh, dann quasi gegen Produkte wieder gegenrechnen kann wie so 'ne Gutschrift. Also auch so 'ne Geschichten gibt es. Könnt ihr mal gucken. Vielleicht habt ihr 'ne Kreditkarte, die genau so was hat und dann, äh, könnt ihr das natürlich auch gezielt einsetzen beim Tanken. Übrigens ist Kreditkarte für uns das absolute Mittel der Wahl beim Bezahlen, weil die Zahlungen sind für uns absolut sicher.

Also selbst wenn die Karte jemand missbraucht, also wenn wir sie nicht jemandem geschenkt haben, gesagt haben: „Mach damit Unheil", dann ist das alles versichert. Wir bekommen unsere Kohle zurück, wenn da irgendwo was passiert. Und, ähm, ja, man ist halt immer auch unterwegs liquide, weil man eben 'n Kreditrahmen hat. Also das nur am Rande.

Ja, ganz kurz noch mal zu den Payback-Punkten. Man kann die sich tatsächlich, ähm, als Gutschein quasi auszahlen lassen und dann für Einkäufe bei Rewe und so weiter nutzen und ich glaub, auch bei DM. Also das muss man natürlich auch wollen. Nicht jeder möchte, dass dann jeder Einkauf irgendwie von 'nem großen Unternehmen zurückverfolgt werden kann. Man wird immer durchschaubarer und immer gläserner. Aber bei mir ist es so, wir nutzen die und ich, ähm, denke, man ist sowieso durch die ganzen Aktivitäten im Netz schon, äh, ja, völlig offengelegt. Von daher kommt's dann wahrscheinlich auf die Payback-Punkte auch nicht mehr an.

Ja, dann ist es ja tatsächlich wie Bargeld. Spannend.

Ja. Und zum Thema Kreditkarte vielleicht noch 'n Tipp: Wenn ihr eine Kreditkarte abschließt, dann achtet doch darauf, dass ihr eine findet, die, ähm, also abgesehen jetzt von, von dem Wechselkurs, den ihr für ausländische Währungen dort angeboten bekommt, nicht unbedingt dann auch noch 'ne, äh, was sagt man da, Kommission nimmt, also Gebühren nimmt für jede Zahlung.

Auslandseinsatzentgelt.

Ja genau, du hast es voll drauf. Wir haben zum Beispiel eine von der DKB, da ist 'n Mindest-, ähm, Geldeingang pro Monat bei 700 Euro und dann bekommt man da den sogenannten Aktivkundenstatus und hat eben im Ausland auch bei Geldabhebungen dann nicht mehr zusätzlich den Auslandseinsatzentgelt-Dingens, äh, sondern zahlt nur die Umrechengebühr und eben am ausländischen Automaten, wenn die Bank was verlangt. Also da lohnt sich's wirklich, die Konditionen 'n bisschen zu vergleichen. Da kann man auch, je nachdem wie oft man die Karte nutzt, sehr viel Geld sparen.

Oder auch sehr viel Geld ausgeben und auch sich sehr viele andere Dinge noch mit dazuholen. Also da wir relativ viel reisen, vor allen Dingen bis Corona super viel gereist sind, haben wir da tatsächlich auch viel Erfahrung. Falls das von Interesse ist, schreibt uns gerne 'ne Mail an podcast@camperstyle.de. Wenn da 'n bisschen was zusammenkommt, machen wir auch dazu mal 'ne Viertel- oder halbe Sendung, was wir da so nutzen. Aber wir wollen euch natürlich auch nicht mit Sachen langweilen, wo ihr völlig ausgerüstet seid oder die euch halt bei euren Campingurlauben gar nicht so relevant sind. Ähm, weil wenn ich nur mit Ba-Bargeld bezahle, dann ist das Thema ja auch völlig irrelevant. Okay, weiter geht's. Wenn wir bei Karten sind und bei der Übernachtung. Erster Punkt, kurz auf Übernachtung noch mal als Tipp: Hm klar, wer oder machen wir gar nicht nur die Übernachtung, sondern fangen erst mal mit den Pausen an. Wenn ihr halt 'ne Pause auf 'nem Rasthof macht auf der Autobahn und dort esst, dann ist es natürlich das denkbar teuerste, äh, Thema oder das denkbar teuerste Essen, was ich, äh, mir holen kann.

Wenn ich von der Autobahn runterfahre, dann werd ich das Gleiche wahrscheinlich deutlich günstiger irgendwo bekommen. Also das wieder noch zur Reiseplanung und das Gleiche gilt auch für die Übernachtung. Je weiter weg ihr von den Autobahnen seid, äh, desto günstiger wird erst mal grundlegend der Stellplatz. Das heißt, auch da kann man 'n bisschen drauf achten. Und wie ich auf das Thema Karten gekommen bin, nutzt halt die Campingkarten. Die gibt's ja von verschiedenen Anbietern. Wir haben da 'n großen Artikel zu gemacht und auch 'n Podcast zu gemacht. Deswegen wollen wir da heute gar nicht noch mal in die Tiefe gehen. Das kann sich für euch lohnen, da kann man auch sehr viel sparen. Es kann aber auch sein, je nach Reiseverhalten, grad wenn ihr nur in der Hauptsaison unterwegs seid, dass das für euch überhaupt keinen Sinn macht und 'n Zuzahlgeschäft ist. Also da muss man wirklich wie bei fast allen Tipps genau prüfen, ob's für euch passt oder nicht.

Also wir nutzen die ADAC CampCard und die ACSI Card. Ähm, ACSI Card ist nur in der Nebensaison gültig. Das heißt, es wird sich für Familien mit schulpflichtigen Kindern wahrscheinlich eher nicht so rechnen. Die ADAC CampCard hat in den letzten zwei Jahren ihr System, ähm, ziemlich deutlich vereinfacht und da kann man tatsächlich auch in der Hauptsaison je nach Platz teilweise also bis zu 40, 50% sparen. Ähm, da haben wir sehr gute Erfahrungen mit gemacht, aber man muss natürlich dazu sagen, dass auch die ADAC-Plätze nicht verpflichtet sind, daran, ähm, teilzunehmen und es wird auch nicht vorgegeben, wie viel Rabatt gewährt wird. Also da auch immer genau gucken und vielleicht im Vorfeld schon mal anfragen, ob die Karten akzeptiert werden und, ähm, wie viel Prozent Rabatte es gibt.

Und dann könnt ihr ja da euren Urlaub so 'n bisschen kalkulieren. Den Artikel dazu, den verlinken wir euch. Wir haben gerade wieder alle Karten upgedatet. Ich glaub, nur der große Übersichtsartikel, ähm, ist noch in der Bearbeitung, aber ihr könnt euch die einzelnen Karten auf jeden Fall schon mal anschauen und euch dann auch frühzeitig vor eurem Urlaub besorgen, wenn die für euch relevant sind.

Genau, das waren die Campingkarten. Ja, wir haben die, ich glaub, wir haben mal ein Jahr irgendeine gehabt, aber es hat für uns einfach keinen Sinn gemacht, weil wir sowieso, wenn wir überhaupt mal auf 'nem Platz waren, auf 'm Wohnmobilstellplatz waren und da haben die Karten generell nicht gegolten und deswegen war das für uns einfach kein Thema. Ich bin da nicht so fit drin, aber wie gesagt, wenn das für euch passt, kann das durchaus 'ne große Ersparnis sein. Nele hat's ja grade aus ihrer Sicht entsprechend gesagt. Und wenn wir grade bei dem Thema Nebensaison sind, was wir jetzt kurz angesprochen haben, das ist natürlich der ultimative Spar tipp: Fahrt in der Nebensaison. Das ist uns klar, dass das zwar leicht dahergesagt ist, aber natürlich, äh, Einschränkungen hat. Also, ne, schulpflichtige Kinder, die eben nur in den Ferien mit euch weg können, sind ein Thema. Ähm, anderes Thema ist natürlich auch das Wetter, was, äh, je nach, äh, Region in der Hauptsaison natürlich häufig besser ist.

Und, ähm, trotz alledem ist es 'n Tipp, den man vielleicht nicht jedes Mal, äh, durchdenkt. Und generell gilt beim Reisen überhaupt: Ich kann desto mehr sparen, je flexibler und, ähm, freier ich sozusagen in meiner Planung und Wahl bin, ne. Wenn ich eben schaffe, außerhalb der Saison zu reisen, wenn alle anderen unterwegs sind, dann bin ich günstiger dran. Wenn ich an Orte reisen kann oder will, wo andere nicht unbedingt hinwollen, dann kann das, wird das natürlich auch immer günstiger. Also je flexibler ich bin und das gilt für alle Reisearten, gar nicht nur fürs Camping, desto günstiger kann ich immer reisen.

Da haben wir ja auch in einer Folge, ähm, mit dem Uwe Freers von Pincamp darüber gesprochen, dass halt die Preise an den Küsten, zum Beispiel in Deutschland oder an besonders, also nicht nur in Deutschland, auch im Ausland an den Küsten ist natürlich, äh, sind die Preise immer besonders hoch. Und zwar nicht nur für die Campingplätze, sondern entsprechend auch für die Lebenshaltungskosten vor Ort. Und wenn man dann schon, ich sag mal, so halbe Stunde bis Stunde ins Inland reinfährt oder manchmal reichen auch wenige Kilometer, dann wird's schon deutlich günstiger. Und generell auch bei der Auswahl der Campingplätze ist es so, wenn ich da ein bisschen flexibel bin und eben jetzt nicht mehr unbedingt, ähm, die ganz großen oder luxuriösen Plätze aussuche, sondern vielleicht mir auch mal, ähm, Plätze mit weniger Sternen, also mit einer geringeren ADAC oder ACSI oder was auch immer Klassifikation, ähm, auswähle, was in der Regel völlig ausreicht, dann kann ich da auch jede Menge Kosten sparen.

Wichtig für Einsteiger ist und den, äh, Gedankenfehler haben wir selber auch gemacht am Anfang, dass die Plätze nicht schlechter sein müssen. Also wir haben am Anfang gedacht: „Ja, komm, gehen wir auf vier oder fünf Sterne Plätze dann, äh, so für den Einstieg, dann, dann haben wir da alles." Und wir haben dann festgestellt, dass die zwar besser ausgestattet sind, aber eben auch mit vielen Dingen, die wir nicht brauchen. Dass da zum Beispiel einmal in Dänemark hatten wir Fußbodenheizung in den Duschen und, äh, was weiß ich, Pools und Freizeitangebote und Kinderanimation, was es da nicht so alles gibt, was man unter Umständen halt jetzt als Alleinreisender oder Paar gar nicht braucht. Oder wenn man Kinder hat, die da keinen Wert drauf legen, dann, ähm, sind manchmal die kleineren Plätze, die ein bisschen geringer klassifiziert sind, vielleicht sogar schöner.

Die sind oft familiärer auch, ein bisschen naturnäher angelegt und das lohnt sich auf jeden Fall, sich da auch, äh, umzugucken und die Augen offen zu halten und, ähm, einfach sich das mal anzuschauen, ob das vielleicht 'ne Urlaubsform ist, die einem gut oder sogar besser gefällt als auf den, ähm, Megaplätzen.

Ansonsten bei der Buchung kann es von Vorteil sein, früh zu buchen, um, äh, Frühbucherrabatte mitzunehmen. Das bietet nicht jeder Platz an, aber es gibt auch Plätze, die eben so etwas nutzen. Jetzt gerade in Zeiten der guten Auslastung ist das häufig nur in sehr schlecht besuchten Zeiten, äh, der Fall. Trotz alledem lohnt sich's da so 'n bisschen mal zu schauen und generell kann's auch schlau sein, Preise zu vergleichen. Das ist zwar im Camping noch nicht so stark wie in der Hotelbranche zum Beispiel, aber auch da kann's jetzt wirklich sinnvoll sein, mal verschiedene Buchungsplattformen anzuschauen, auch mal beim Campingplatz direkt zu schauen, um zu gucken, wo ich eben den besten Preis bekomme.

Ja, die Buchungsportale, ähm, die du ansprichst, da können wir mal, ähm, zumindest die zwei größten nennen. Das sind mit Sicherheit Camping.info und Pincamp. Ähm, da suchen wir selber auch. Da kann man dann auch sich, äh, Bewertungen der Nutzer, also echter Gäste durchlesen, um da so 'n bisschen schlauer zu werden, ob das 'n Platz ist, der zu einem passt. Zu diesem Thema haben wir auch 'ne eigene Folge gemacht und auch 'nen Artikel, wie man solche Bewertungen liest, was dahinter steckt und wie man da vielleicht auch inhaltlich vergleichen kann, eben nicht nur die Preise. Und, ähm, was mir noch einfällt zu dem Thema: Was wir gerne machen, ist, dass wir gerade auf kleineren Plätzen auch mal nachfragen, ob die 'ne Dauercamperpauschale haben. Wir haben festgestellt, dass sich teilweise schon ab zehn Tagen 'ne Monatspauschale lohnen kann.

Kann mit großem Ausrufezeichen. Das ist natürlich nicht immer der Fall, je nach Lage und Art des Platzes. Aber so, wenn man zehn, 14 Tage am selben Platz bleibt, dann kann wie gesagt so 'ne Monatspauschale schon deutlich günstiger sein, als wenn man nach Tagen abrechnet.

Genau, das ist ja auch für die Campingplätze spannend, die Leute lieber länger da zu haben. Da hilft Fragen auf jeden Fall, vor allen Dingen auch im Vorfeld schon mal, ne, eben zu erwarten, wenn ihr auf dem Platz steht und da seid, da jetzt unbedingt 'ne riesige Kompromissbereitschaft des Campingplatzbetreibers zu sehen, macht schon rein wirtschaftlich nicht viel Sinn. Aber je früher ihr das Ganze halt nachfragt, desto größer sind eure Chancen, ne. Ich meine, hier zählt eins und eins zusammen. Ihr steht mit dem Wohnwagen vor der Tür. Im Zweifel ist es abends. Der weiß ganz genau, ihr bucht halt quasi für jeden Preis, weil ihr kommt, wollt eh unterkommen, ne. Ähm, deswegen, je weiter vorab ihr das macht, desto besser ist natürlich da auch eure Chance, irgendwas, ähm, noch für euch rauszuholen.

Ja, und gerade auch im Süden gibt's häufig, so zum Beispiel in Spanien haben wir das schon genutzt, ganz günstige Überwinterungspauschalen, ähm, wenn man ein bisschen länger bleiben möchte. Also auch da einfach nachfragen, die sind nämlich nicht immer ausgeschrieben in der Preisliste.

Genau, also das, das haben wir auch schon festgestellt, dass es, äh, viele Dinge gibt, die dann gar nicht so irgendwo stehen, die man halt wirklich auch fragen kann, weil's eben für die normalen Standardgäste meistens sowieso nicht passt. Ansonsten achtet auch ein bisschen auf die Zusatzkosten. Also gerade zum Beispiel Dinge wie duschen, warm duschen, Kurtaxe und vor allen Dingen auch mittlerweile Strom sind Dinge, die sehr schnell sehr, sehr teuer werden können. Da haben wir jetzt gleich noch so'n paar Einzeltipps dazu. Generell einmal, ähm, gerade beim Thema Duschen, ähm, da könnt ihr natürlich, je nachdem, was ihr für 'n Fahrzeug habt, auch einfach im eigenen Fahrzeug duschen, ne. Ihr könnt entweder die Duschen nutzen, wenn die aber besonders teuer sind und ihr seid mit dem Wohnmobil da oder mit dem Wohnwagen mit Bad, dann nutzt doch einfach euer eigenes Fahrzeug. Das Einzige, was dem Sparen da noch im Wegen, im Weg stehen würde, ist, wenn Frischwasser auffüllen oder auch Abwasserentsorgung besonders teuer sind.

Das muss man einfach mal gucken, aber häufig ist es ja auf den Campingplätzen so, dass ich Frischwasser und Abwasser kostenlos ein- und ausfüllen kann und demzufolge kostet quasi das Duschen im eigenen Fahrzeug nichts außer der Reinigung vielleicht danach. Und, äh, die Fahrzeuge sind ja auch letzten Endes dafür gemacht, dass man das Badezimmer nutzen kann. Ist vielleicht nicht so komfortabel, weil's kleiner ist, aber auch da lässt sich auf jeden Fall Geld sparen.

Ja, da zum Thema Preisvergleiche, da muss ich aus Erfahrung sagen, dass das manchmal gar nicht so einfach ist, weil die Campingplätze oft ganz unterschiedliche Arten haben, ihre Preise auszuweisen und zu kalkulieren. Es gibt Plätze, da zahlt man im Stellplatz quasi schon die Personengebühr mit für zwei Personen in der Regel. Ähm, es gibt aber auch Plätze, da hast du eine Stellplatzgebühr und dann kommt noch jede Person einzeln dazu. Also da bitte genau hingucken. Da, ähm, haben wir auch ganz viele Fragen in unserer Einsteigergruppe bei Facebook zu dem Thema, weil die Leute teilweise mit, äh, diesen Listen gar nicht so gut klarkommen. Ähm, du hattest schon erwähnt, Extrakosten für Duschen und warmes Wasser zum Beispiel auch beim Spülen haben wir schon, ähm, mussten wir schon Münzen kaufen und extra dafür bezahlen.

Ähm, dann wenn du mit Wohnwagengespann unterwegs bist, dann hast du, hast du auch häufig auf Campingplätzen eine Zusatzgebühr, wenn das Zugfahrzeug mit auf der Parzelle parken soll, also mit auf dem Campingplatz und nicht irgendwo vor der Schranke. Und, ähm, 'n ganz wichtiges Thema sind natürlich Kinder und Haustiere auch. Kinder sind häufig bis zu 'nem gewissen Alter kostenlos, aber auch dieses Alter variiert sehr stark und die Gebühren, die dann anfallen für, ich sag jetzt mal ab 13 oder ab 15, die schwanken dann auch. Also je nachdem, mit wie vielen Kindern in welchen Altersgruppen ihr unterwegs seid, ähm, solltet ihr da auch 'n genauen Blick drauf werfen, dass sich das dann für euch lohnt. Und bei Hunden gibt's wirklich alles zwischen kostenlos und mehr Kosten als für 'n Kind.

Ähm, es-- Einen Campingplatz hab ich mal gesehen, da kostete der Hund zwölf Euro am Tag. Das heißt dann natürlich auch, dass Hunde dort nicht willkommen sind. Ähm, so die normale Gebühr, würd ich mal sagen, im Schnitt irgendwas zwischen zwei fünfzig und fünf bis sechs Euro. Da muss halt jeder selber dann entscheiden, ob, ähm, das Ganze, ja, also ob's einem das wert ist sozusagen. Ähm, es heißt auch nicht, dass wenn für 'n Hund 'ne Gebühr verlangt wird, dass dann auch entsprechende Angebote vor Ort wie Kotbeutelspender und vielleicht sogar irgendwie 'ne Auslaufwiese vorhanden sind. Ähm, da muss man auch genau hingucken, ob Hunde eher geduldet oder wirklich willkommen sind. Aber dazu haben wir ja auch 'nen eigenen Beitrag gemacht. Den können wir euch auch gerne noch mal in den Show-Notes verlinken.

Da ist das Ganze so 'n bisschen aufgeschlüsselt.

Ja, und auf Plätzen und unterwegs haben wir ja auch das Thema WLAN beziehungsweise Internet, das manchmal ein leidliches Thema ist. Grade die WLANs auf den Campingplätzen, die meistens eher schlecht als recht funktionieren und häufig auch noch teuer sind. Und da gibt's jetzt auch verschiedene Möglichkeiten, ähm, Geld zu sparen. Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, da haben wir auch 'n Artikel drüber gemacht, wie man WLAN zum Beispiel aufm Campingplatz verstärken kann, dass man eben das WLAN mit seinem eigenen Router einfängt sozusagen und dann im Fahrzeug weiterverteilt und dann also nicht für jedes Gerät ein Voucher kaufen muss, sondern mit einem Voucher quasi alle Geräte versorgen kann. Auch da gibt's schlaue WLANs, die das, äh, nicht mehr zulassen, aber bei den meisten wird das ganz gut funktionieren.

Und zusätzlich hat man auch noch den Vorteil, dass das WLAN unter Umständen am Fahrzeug deutlich stabiler ist. Muss aber nicht immer funktionieren. Manchmal kann man auch 'n kostenloses WLAN vielleicht vom Restaurant oder von 'nem irgend'nem anderen, äh, Gebäude oder was auch immer auffangen mit 'ner entsprechenden Antenne. Das ist noch 'ne Möglichkeit. Und manchmal kann's auch einfach sinnvoller, schlauer und günstiger sein, das eigene Handy zu nutzen mit dem entsprechenden Vertrag oder Prepaid, was man hat mit dem Datenvolumen. Selbst in Europa ist es ja mittlerweile dank Roaming mit, sagen wir mal, 99 % der Angebote gar kein Problem, dass ihr also quasi euren Datentarif auch dort benutzen könnt. Und dank eingebauter Hotspot-Funktion könnt ihr ja sogar das WLAN dann oder den Mobilfunk vom Handy wiederum mit anderen Geräten teilen. Müsst 'n bisschen aufs Datenvolumen achten, ne.

Wenn das alle ist, wisst ihr wahrscheinlich selber, teils leidvoll, dann wird's halt sehr langsam. Manchmal kann man noch Tagespasse dazubuchen, wenn man mal einen Tag irgendwie die Urlaubsvideos hochladen möchte oder was auch immer. Und im europäischen Ausland kann's auch durchaus öfter sinnvoll sein, mal nach 'ner lokalen Prepaid-Karte zu schauen. Da haben wir auch für alle Länder oder für 'n Großteil der Länder eigene Artikel, die wir hier mal verlinken können. Da könnt ihr euch schlau machen, die updaten wir auch immer wieder, wo man dann teils für wenige Euro, manchmal auch für 20, 30, 40 Euro sehr viele Gigabyte bekommen kann hier in, in Spanien. Hier in Portugal zum Beispiel gibt's 'n mittlerweile drei Anbieter, die für 30 bis 40 Euro 'ne Flatrate anbieten. Also da hab ich dann 30 Tage lang für das Geld 'ne komplette Flatrate.

Die ist abends sicherlich je nach Gebiet, wo ich bin, 'n bisschen langsamer, weil dann alle im Netz sind. Ähm, aber das ist natürlich teilweise dann schon 'n sehr geiles Angebot, was ich eben über die Campingplatz-WLANs nicht habe. Auch da die Einschränkung: Wenn's halt keinen Mobilfunkempfang gibt, weil er eben ganz vorne nach der Düne am Strand steht, okay, dann ist das halt so. Dann müsst ihr sowieso gucken mit dem Internet.

Ich möchte noch kurz, äh, zwei Einwürfe machen. Zum einen: Ja, wir haben zu sehr vielen Ländern, äh, Artikel zum Thema Prepaid. Wir haben die aber noch nicht für dieses Jahr upgedatet. Also es kann sein, dass die Angebote und Kosten, die da, die ihr da findet, nicht ganz aktuell sind. Wir sind da dran, aber das ist 'ne sehr, sehr mühsame Aufgabe, die mit sehr viel Rechercheaufwand verbunden ist und wir kommen da einfach teilweise nicht hinterher, weil sich da auch unheimlich viel tut. Aber generell könnt ihr euch mal 'n Überblick über die Anbieter verschaffen und dann vielleicht auch noch mal, ähm, aktuell bei den Anbietern nachgucken, ob was dabei ist, was sich für euch lohnt. Und in manchen Ländern Haben wir's auch schon erlebt, dass es dort sogenannte, ähm, Touristen-Prepaid-Karten gibt.

Die sind extrem günstig. Wir hatten das zum Beispiel in Montenegro, ich glaub auch in Albanien, das weiß ich jetzt nicht mehr genau. Auf jeden Fall aufm Balkan paarmal gehabt. Ähm, da bekommt man für ganz wenig Geld richtig gutes Datenvolumen. Da ist dann keine Telefonie und keine SMS dabei, sondern wirklich nur, äh, die Daten. Aber wenn's eben rein ums Internet geht, dann ist das mit Sicherheit 'ne sehr gute Lösung. Und die andere Einschränkung, die ich machen wollte, weil du grade gesagt hattest, kostenloses WLAN vom Restaurant einfangen. Da muss man natürlich immer so 'n bisschen aufpassen, weil diese Netzwerke häufig nicht abgesichert sind. Auch darüber haben wir sehr ausführlich in einer eigenen Folge gesprochen. Da hat der Sebastian sehr gute Tipps gegeben. Ich kenn mich da nicht so gut mit aus, aber die könntet ihr euch dazu auch noch mal, ähm, anhören.

Da geht's eben darum, wie man WLAN aufm Campingplatz sicher machen kann.

Und was mir noch einfällt, es gibt auch in einigen Ländern in Europa nicht mehr ganz so weit verbreitet, weil's eigentlich durch das Net-, durch die Netzneutralität nicht mehr erlaubt ist, aber das eine oder andere Land macht's. Es gibt so Social Pässe und Video Pässe. Das bedeutet, ihr habt halt dann so 'ne, so 'ne Prepaid-Karte, die ist, wie Nele grad sagt, sehr günstig und dann kann man da noch Pässe dazu kaufen und was weiß ich, 'n Social Pass. Und der kostet dann, keine Ahnung, ich glaub in Neuseeland zum Beispiel, auch wenn das nicht mehr Europa ist, aber es gibt's auch hier in Portugal bei einigen Anbietern, äh, da zahlt man dann fünf Euro und dafür ist, äh, alles, was man aufm Handy bei Facebook, bei Instagram, bei Snap, bei TikTok, in den ganzen sozialen Netzwerken macht, quasi mit inklusive. Ähm, das gibt's dann auch mit Musik, da ist dann Spotify und Apple Music und so weiter drin. Das gibt's für Video, da ist dann YouTube und andere Plattformen drin.

Das ist in noch in einigen Ländern verfügbar. Ich denke, diese Angebote werden leider in Europa nach und nach... Also was heißt leider? Ist zum einen schön, weil Netzneu-Neutralität ist wichtig, will ich jetzt gar nicht so sehr eingehen. Auf der anderen Seite natürlich aus reiner Konsumenten-oberflächlicher, kurz betrachteter Sicht ist es sehr schade, weil das eben gute Angebote waren. Das kann aber auch noch durchaus spannend sein, wird aber tatsächlich, wie gesagt, immer weniger. Ähm, es kann sich aber lohnen, eben da auch sich 'n bisschen im Vorfeld schlau zu machen.

Ja, dann, ähm, muss ich mal grade auf unsere Liste gucken. Dann sind wir jetzt, glaub ich, mit der Technik und dem Internet so weit durch. Dann haben wir noch 'n paar Tipps, was ihr vor Ort auf dem Campingplatz tun könnt, um beim Aufenthalt auch 'n bisschen Geld zu sparen. Ähm, zum einen natürlich, was auch für, ähm, zu Hause gilt, saisonale Lebensmittel vor Ort kaufen. Da sind oft grade im Süden auch die Unterschiede zwischen den, äh, Kosten auf Märkten für Lebensmittel und Supermärkten sehr, sehr unterschiedlich. Also auf den Märkten deutlich günstiger, weil man eben direkt vom Erzeuger kaufen kann. Das machen wir sehr gerne. Da ist dann natürlich auch so 'n bisschen das Erlebnis des Einkaufens dabei, wenn man da die ganze frische Ware so schön liegen sieht und dann je nach Land und Sprache auch so 'n bisschen mit den Verkäufern, äh, quatschen kann.

Aber was man definitiv sagen kann, ist, dass natürlich, äh, so Einrichtungen wie, äh, Kioske und Supermärkte auf dem Campingplatz immer deutlich teurer sind. Das ist auch klar, die, die müssen dort die Lebensmittel beschaffen, die müssen die lagern, da fallen Kosten an. Und das ist ähnlich, wie wenn ich jetzt irgendwie meinen Alkohol an der Tankstelle kaufe anstatt im Supermarkt. Da könnt ihr auf jeden Fall euch deutlich Geld sparen, wenn ihr halt normal wie die Einheimischen einkauft und dann vor Ort selber kocht. Ähm, die meisten Camper sind ja auch mit 'ner Kochstelle ausgerüstet. Ansonsten kann man sich behelfen mit 'nem Grill oder, äh, mit 'nem kleinen, mit 'ner kleinen, äh, Induktionsherdplatte oder was auch immer. Und dann kann man da wirklich ohne großen Aufwand sehr, sehr lecker essen, wenn das einfach okay ist, dass man auch im Urlaub kocht.

Viele möchten sich ja da so 'n bisschen bedienen lassen. Aber wer eben auch gerne kocht, der kann mal bei uns in die Campingrezepte gucken. Da haben wir ganz, ganz viele Rezepte zum, ähm, ja, ganz einfach Nachkochen auf dem Grill, aufm ganz normalen Wohnmobil- oder Wohnwagenherd, aber auch im Omnia-Backofen. Und vielleicht ist da ja was für euch dabei. Wir haben da sowohl für Fleischesser als auch für Vegetarier und Veganer was dabei. Die verlinken wir euch auch mal in den Show Notes.

Und dann, das gilt fürs Kochen, aber vor allen Dingen auch für den Kühlschrank und für die Heizung, ist das Thema Gas versus Electric, oh, Gas versus Electric, um's Deutsch zu sprechen. Ähm, da ist generell immer die Empfehlung, Gas zu benutzen, weil das einfach der günstigere Energieträger ist. Und sind jetzt ja alle Energieträger teurer geworden, Gas, Diesel, Benzin, Strom. Trotz alledem ist Gas nach wie vor im Großen und Ganzen gesehen günstiger als Strom. Das bedeutet, ähm, also Strom kommt vielleicht auch noch mal zusätzlich hinzu, dass die Preise je nach Platz sehr, sehr stark sich unterscheiden. Also weil es gibt noch wenige Plätze, die immer noch 'ne Pauschale haben, die aber mittlerweile teilweise sehr hoch ist. Ähm, es gibt eben Plätze, die dann für 'ne Kilowattstunde einen festen Betrag nehmen.

Das, na ja, ich glaub, die Zeiten für 50 Cent sind schon lange vorbei. Das geht eher 80 Cent.

Geht eher Richtung Euro, würd ich sagen.

Bis 'n Euro, genau. Und ich hab auch schon von zwei Euro gehört pro Kilowattstunde. Das ist dann schon ziemlich heftig und da ist die Gasflasche allemal günstiger, selbst wenn man sie im Ausland irgendwo teurer, ähm, kaufen muss. Das Gleiche gilt für den Kühlschrank. Also klar, wenn ihr irgendwie Strompauschal habt zu 'nem guten Preis, dann nutzt das einfach. Ähm, aber ansonsten würd ich meinen Kühlschrank, äh, und mein, mein Kochen sozusagen eher auf 'nem, äh, Gasfeld betreiben. Natürlich könnt ihr's auch mit Strom machen. Da gibt's das Thema Solar, was hier wieder 'ne Rolle spielt, wobei auch wenn man's mal durchrechnet, sich Solar schon Oder nicht immer unbedingt amortisiert, weil's eben grade aufm Campingfahrzeug relativ teuer ist, relativ selten gebraucht wird und im Normalfalle sich wirtschaftlich eigentlich nicht lohnt.

Es kann aber zum Beispiel sinnvoll sein, das kommt jetzt wieder sehr stark auf eure, auf euer Reiseverhalten an, ne. Also für den einen reicht vielleicht einfach, weil er alle paar Tage weiterzieht, 'n ordentliche große Batterie und 'n Ladebooster, weil dann wird die Batterie entsprechend einfach beim Fahren aufgeladen. Reicht dann vielleicht für zwei, drei Tage auf 'nem Stell- oder Campingplatz aus, bis man wieder weiterfährt und es lädt. So kann man sich quasi den Stromanschluss aufm Campingplatz sparen, indem man einfach auch weiter sein Kühlschrank mit Gas betreibt zum Beispiel und auch mit Gas kocht. Oder ihr könnt eben auch euch Solar oben aufs Dach montieren. Dann müsst ihr aber natürlich idealerweise in der Sonne stehen und nicht im, äh, entspannten Schatten, was grad im Sommer durchaus nachteilig ist, weil das Fahrzeug sich sehr aufheizt. Aber Solar ist durchaus 'ne gute Lösung, hat aber eher im Campingbereich etwas mit Komfort zu tun und weniger mit Sparen.

Das will ich auch ganz klar einmal mit dazu sagen, weil viele Leute immer denken: „Oh ja, da Solar, das kostet der Strom nichts mehr." Das ist völlig richtig, aber die Dinge, die ihr zum Produzieren des Stroms braucht, genau, die sind halt relativ teuer. Ähm, das Gleiche gilt für die ganzen Power Stations, also diese großen tragbaren Batterien zusammen mit Solaranlagen. Auch die muss man eben erst mal wieder amortisieren. Die sind weniger eigentlich zum Sparen, sondern eher für Komfort, für Autarkie und Ähnliches ausgelegt. Also das würd ich da immer mit aufm Schirm haben und da's hier um Spartipps geht, gehen wir da gar nicht groß ein. Nur noch mal zusammengefasst: Heizen, Kochen, Kühlen mit Gas günstiger als mit Strom.

Vielleicht noch 'ne kurze Ergänzung zum Thema Kühlen: Bei Absorberkühlschränken, grade bei den älteren Modellen, die hängen ja sehr stark, also leistungstechnisch von der Außentemperatur ab. Und, ähm, wenn ich die über zwölf Volt im Fahrzeug betreibe oder auch über zweihundertdreißig Volt, kann es bei vielen Modellen passieren, dass sie nicht ausreichend kühlen, wenn's draußen sehr heiß ist. Was dann wieder dazu führt, dass mir halt Lebensmittel verderben, grade so was wie Fleisch, Fisch et cetera. Was natürlich auch wieder 'ne Ausgabe ist, die man sich quasi schenken kann. Also wenn ich ordentlich auf Gas kühle, dann hab ich da 'ne sehr zuverlässige Kühlleistung und, ähm, tu auch was gegen Lebensmittelverschwendung und unnötige Ausgaben in diesem Bereich.

Genau, da können wir auch noch mal ganz kurz zum Thema Einkaufen gucken. Ähm, das wirkt sich auch 'n bisschen aufs Tanken mit auf. Ähm, das ganze Thema Mitgliedskarten, Gutscheine, Coupons. Wir haben's ja vorhin schon eingangs erwähnt: Wenn ich ADAC-Mitglied bin, kann ich in Deutschland bei Shell für einen Cent weniger tanken. Und so gibt es eben sehr viele lokale Angebote in Deutschland, aber vor allen Dingen auch in vielen europäischen Ländern. Da muss ich mich natürlich vorher schlaumachen und es erst mal finden. Das ist je nachdem ein relativ hoher Aufwand und klappt vielleicht tatsächlich erst, wenn ich vor Ort bin. Aber wenn ich da 'n bisschen offen bin, find ich da viele Sachen. Grad die großen Supermarktketten haben häufig so Coupon-Angebote, die ich auch im Netz finden kann. Und, ähm, meistens reicht's aus, wenn ich den Coupon irgendwie am Handy zeige. Es kann sich auch durchaus lohnen, mal die App Stores durchzusuchen nach den Apps der lokalen Supermärkte.

Da kann ich oft ganz viel erreichen. Manchmal muss ich mich dafür anmelden. Manchmal wie in Spanien, Portugal brauche ich dann auch 'ne NIF, also 'ne Steuernummer, die ich dann eben nicht habe und es nicht machen kann. Okay, da scheitert's dann an der Stelle, wenn man das nicht hat. Aber Möglichkeiten gibt's 'ne Menge und das Gleiche gilt halt auch fürs Tanken zum Beispiel. Und ein Geheimtipp, auch wenn er nicht so geheim ist, selbst beim Caravan Salon für den Stellplatz kann man sich zum Caravan Salon Club kostenlos anmelden und dann auch noch mal entsprechend Geld für den Stellplatz sparen und das gibt's an ganz vielen Stellen.

Caravan Salon für diejenigen, die ganz neu im, äh, Camping-Business sind, ist die wahrscheinlich weltweit größte Messe für Camping und Caravaning und findet jedes Jahr Ende August in Düsseldorf statt. Da kann man eben, äh, dort auch vor Ort sich 'nen Stellplatz buchen, damit man, wenn man mehrere Tage dort bleibt, nicht ins Hotel muss und da gibt's eben entsprechend auch dann Vergünstigungen.

Ja und dann gucken wir noch mal auf das Thema Kauf von Fahrzeugen. Also da ist generell jetzt relativ schwierig, grade Geld zu sparen, weil halt alles so unwahrscheinlich teuer geworden ist, grade Neufahrzeu-zeuge, aber auch der Gebrauchtmarkt, der immer noch, auch wenn es mehr Angebot gibt, immer noch relativ trocken ist. Ähm, was kann man aber hier sparen? Also zum einen genau hinschauen. Hm, grade Fahrzeuge, die viele Defekte haben, kann ich natürlich im Preis sehr gut runterhandeln, muss dann aber natürlich auf der anderen Seite mich um die Defekte kümmern und gleichzeitig auch das Wissen haben, die alle zu erkennen. Da können wir vielleicht auch noch mal den Andreas Beutin empfehlen, den wir auch schon mal hier im Podcast hatten, der quasi so was anbietet und, ähm, der zum Beispiel auch Nele und Halil letztens geholfen hat, 'n Fahrzeug zu finden.

Da kannst du ja auch mal kurz was zu sagen.

Ja, also für alle, die es noch nicht wissen: Wir mussten uns ja leider von unserem sehr geliebten Zugfahrzeug Skoda Yeti trennen, weil der nicht genug Anhängelast hat für unseren neuen Wohnwagen und haben dann nach einem Transporter im weitesten Sinne gesucht, so in der VW-T-Klasse, also Citroën SpaceTourer, ähm, und Baugleiche von anderen Marken. Und wir haben festgestellt, dass es wirklich war wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Also wir wollten was, was jetzt nicht schon zweihunderttausend Kilometer runter hat, was einigermaßen gut erhalten ist, waren aber sehr flexibel, ähm, bei anderen Dingen, also in der Ausstattung zum Beispiel. Da hatten wir keine großen Wünsche und trotzdem war's, ach ja, eine Sache von Monaten, ähm, bis wir tatsächlich dann auch das gefunden haben, was wirklich zu uns passte.

Und dafür hatten wir eben den Andreas Beutin gebucht von, ähm, camperfindeservice.de. Das kann ich wirklich sehr empfehlen. Ähm- Dass da ein Fachmann mit hinzugezogen wird. Also es muss jetzt nicht der Andreas sein, sondern jemand vielleicht, den ihr auch kennt, der sich die Fahrzeuge mal genau anschaut und auch vergleicht. Wir haben festgestellt, dass es sehr, sehr viel, ähm, sehr Hochpreisiges gab, was wirklich richtig dolle Macken hatte, weil eben grade alles aufgekauft wird auch für Ausbauten, was so auf'm Markt zu bekommen ist. Also grade auch so in dieser Kleintransporterklasse. Und, ähm, der Andreas hat sich das eben für uns angeschaut dann, äh, das Fahrzeug, was am Ende für uns wirklich infrage kam und hat auch tatsächlich noch mal ordentlich was am Preis runtergehandelt.

Also der, das Fahrzeug hatte schon 'nen recht guten Preis für die Ausstattung und für die wenigen Kilometer, die's hatte. Also wir waren dabei unter zehntausend Kilometern mit 'ner guten Motorisierung eben auch, äh, als Zugfahrzeug und haben dann noch mal ich glaub zweieinhalbtausend Euro Nachlass bekommen durch die Verhandlungskünste von Andreas, was wir eigentlich gar nicht erwartet hatten. Und von daher eben die Empfehlung: Wenn ihr euch 'n Fahrzeug zulegen wollt, holt euch Hilfe, wenn ihr euch selber nicht genug auskennt. Da lässt sich dann noch einiges machen, wenn eben jemand, der da fachkompetent ist, auch Dinge entdeckt, die vielleicht nicht optimal sind. Und 'ne zweite Empfehlung von mir, ähm, in Bezug auf Gebrauchtfahrzeugkäufe ist, dass ihr mal schaut, ob's vielleicht 'ne Kombination gibt, die nicht so nachgefragt ist.

Also wir hatten jetzt zum Beispiel das Glück, 'nen Transporter zu finden, der zwar innen, ähm, 'ne Zulassung für sieben Personen hat, aber Heckflügeltüren, was eigentlich normalerweise eher für Handwerkerautos geeignet ist. Die meisten Personentransporter haben 'ne Heckklappe, die so nach oben aufgeht. Und diese Kombination wollte irgendwie keiner außer uns. Ähm, von daher haben wir wahrscheinlich auch das Fahrzeug zu sehr guten Konditionen bekommen und so kann's eben auch andere Ausstattungskombinationen geben, die vielleicht nicht so massentauglich sind. Dass ihr euch da auch mal beraten lasst und euch Gedanken macht, womit ihr leben könnt und dann eben da vielleicht auch den einen oder anderen Kompromiss eingeht. Da kann man wirklich dann noch mal 'n bisschen preislich was rausholen.

Und wenn ihr nach Neufahrzeugen guckt, dann hinterfragt grundlegend erst mal viele Rabatte kritisch, grade auch Messerabatte, wenn ihr auf 'ner Messe unterwegs seid. Da wird sehr häufig mit, äh, so FOMO, äh, sozusagen gespielt. Also FOMO ist das Kürzel für fear of missing out. Also da wird quasi euch künstlich Druck aufgebaut durch Rabatte, durch Messerabatte, die ja endlich sind, weil nach der Messe sind die vorbei. Äh, manchmal gelten die auch nur heute. Ja, dadurch wird euch suggeriert, dass es nur heute das Angebot gibt und da lohnt sich durchaus zweimal hinzuschauen und zu vergleichen. Gleichzeitig kann's auf der Messe auch durchaus schlau sein, ein Fahrzeug zu kaufen. Ähm, grade Fahrzeuge, die da sind und die vielleicht auf, auf Lager stehen. Kommt ab und zu vor, grade mit speziellen, äh, Wünschen. Und wenn man dann bereit ist, flexibel zu sein, dann kann es durchaus sinnvoll oder möglich sein, was zu sparen und halt auch schnell was zu bekommen.

Also da ist der Spareffekt nicht so im Vordergrund, sondern schnell was zu bekommen. Aber das war jetzt auch 'n Tipp, den wir von, von Jürgen Rode bekommen hatte vom MoMo-Blog. Der hat gesagt, er hat beobachtet, wie wirklich Leute ganz früh direkt als erstes auf der Messe waren zum Händler sind, geguckt haben, was für Fahrzeuge sind verfügbar und die einfach dann sofort gekauft haben. Weniger des Sparens wegen, sondern eher um morgen oder nächste Woche mit 'nem Fahrzeug losfahren zu können. Aber wie gesagt, guckt euch die Rabatte genau an und es gilt auch gar nicht nur für Fahrzeuge, sondern letzten Endes für alles. Wir sind große Freunde davon, Dinge so lange nicht zu kaufen, bis es Aktionen gibt. Wir shoppen auch gern online und machen auch so Dinge, also ich vor allen Dingen wie Black Friday und so weiter mit. Ähm, weiß aber auch sehr wohl die Preise vorher zu vergleichen und dass es teilweise Händler gibt, die eben vor so 'nem Angebot die Preise erst mal hochschrauben, um sie dann wieder zu senken und teilweise werden sie zur Aktion dann noch nicht mal auf den vorherigen Preis gesenkt, sondern sind sogar teurer.

Das ist nicht generell so, aber je mehr man sich damit beschäftigt und auch Preise beobachtet und auch so 'n bisschen die Emotion rausnimmt und nicht so spontan kauft, was mir auch nicht immer gelingt, ne. Aber je weniger man sich da sozusagen von den Gefühlen leiten lässt, desto mehr kann man natürlich auch Schnäppchen machen bei Fahrzeugen, aber auch bei, bei Zubehör, ähm, was ihr so braucht. Und letzter Punkt von meiner Seite noch dazu: A-saisonal kaufen, also das heißt, die, die Hängematte oder das, auch das Fahrzeug nicht im Frühjahr kaufen, wenn's alle kaufen oder die Hängematte im Frühjahr kaufen oder im Sommer, sondern eben im Winter wenn oder im Herbst. Na, Herbst ist vielleicht auch ungünstig, weil da viele Fahrzeuge verkaufen, aber grad im Winter ist da vielleicht das Angebot niedriger, aber eben auch die Preise niedriger, weil die Nachfrage niedriger ist. Also a-saisonal zu kaufen ist auch ein guter Tipp.

Ja generell für alle Aktionen, ob jetzt Messen oder Black Friday oder was auch immer, lohnt es sich schon ich denke mal frühzeitig Kataloge oder Onlineshops zu wälzen und sich auch für größere Anschaffungen vorher schon mal Angebote einzuholen, damit man dann halt auch beurteilen kann, ob sich so 'n Schnäppchen, so 'n sogenanntes wirklich lohnt. Das gilt für Fahrzeuge genauso wie für etwas hochpreisigere Ausrüstungsgegenstände. Und auf Messen rate ich den Leuten immer: Geht hin und wisst nach Möglichkeit schon relativ genau, was ihr wollt, bevor ihr kauft. Wenn ich das noch nicht weiß und mich erst mal umgucken möchte, dann ist es auch wirklich ratsam, sich umzugucken und nicht quasi das dritte Fahrzeug zu nehmen, in dem man mal drin war.

Wir haben da tatsächlich schon auch mit Leuten gesprochen, die auf Messen in irgendwas reingequatscht wurden, was eigentlich gar nicht ihr Wunsch war. Also die sind hingegangen, weil sie sich 'n Wohnwagen kaufen wollten und sind mit 'nem Vertrag für 'n Kastenwagen nach Hause gefahren. Das kann sein, dass es am Ende dann doch passt, aber ich glaube, dass es immer gut ist, sich im Vorfeld wirklich schlau zu machen, zu hinterfragen, was passt zu mir, was möchte ich und vielleicht dann 'n bisschen Geduld zu haben und bis zur nächsten Messe zu warten. Der Caravan Salon ist ja nicht die einzige Messe in Deutschland Es gibt ja noch andere wie zum Beispiel die CMT in Stuttgart oder auch in Leipzig, ähm, gibt's ne relativ große Messe und vielleicht auch mal zu Hausmessen von, ähm, Händlern oder Herstellern zu gehen und sich da mal 'n bisschen die Fahrzeuge und die Ausrüstung genauer anzugucken.

Da hat man meistens auch etwas mehr Ruhe als auf einer der großen Publikumsmessen.

Und der letzte Tipp von mir noch generell für noch mal die Reiseplanung und das, das, die Reisegebiet: Je Süden, desto teuer. Das heißt, je südlicher unterwegs seid, desto teurer wird's generell. Es ist nicht immer der Fall, es gibt Ausnahmen, aber es ist schon 'n großes Thema und das gilt sowohl in Deutschland als auch auf Europa bezogen. Ähm, ist ja ganz klar, in die südlichen Bereiche wollen mehr Leute, weil da häufig die Sonne besser scheint. Ähm, auch da gibt's Ausnahmen, aber im, im Großen und Ganzen kann auch das eben bei der Auswahl des, des Gebietes und eben entsprechend bei den Preisen dann sich auswirken. Ja, auf meiner Liste steht kein Spartipp mehr. Ich hoffe-

Auf meiner schon.

War's mit dabei, okay. Dann-

Ich hab noch 'n paar.

Lass mal Nele mal mit ihren letzten Spartipps noch hier euch weiterhelfen.

Also vielleicht noch eine letzte Ergänzung zum Thema Messe: Was sich wirklich lohnen kann, ist Zubehör am letzten Messetag zu shoppen, ähm, weil da oft grade so Kleinteile sehr günstig weggegeben werden, damit die Aussteller das nicht mehr mit nach Hause schleppen müssen, weil ja auch der Transport dann 'n bisschen umständlich ist. Also da haben wir schon 'n paar Mal zugeschlagen und zum Thema Fahrzeuge, ähm, wär mein Spartipp für nach der Saison, also wenn ihr selber nicht mehr reisen möchtet、 dass ihr euch mal Gedanken darüber macht, ob ihr vielleicht euer Fahrzeug mit 'nem Saisonkennzeichen verseht oder das über 'n Winter in eine Ruheversicherung schickt. Zu beiden Themen haben wir 'n eigenen Podcast gemacht mit 'nem Versicherungsexperten, der das genauer erklärt.

Den verlinken wir euch auch, aber da könnt ihr eben Steuern und auch Versicherungsgebühren sparen. Äh, Versicherungs-, äh, gebühren sagt man da nicht, ne, Versicherungsbeiträge sparen und, ähm, je nach Fahrzeugtyp kann das 'n durchaus ansehnlicher Betrag werden, der da zusammenkommt.

Stimmt, wir hatten auch noch darüber gesprochen, dass es ja eine Möglichkeit gäbe, auch den Camper zu teilen. Also das heißt, äh, ihn privat zu vermieten bei den, äh, Plattformen da draußen wie PaulCamper zum Beispiel. Und, äh, oder eben auch, wenn ich 'n Fahrzeug kaufe, eben nur 'n halbes Fahrzeug zu kaufen. Klingt jetzt bisschen komisch, aber dazu haben wir 'n, ne Podcast-Episode gemacht. Da hatten wir 'n Kollegen zu Gast, der die Firma Halbcamp gegründet hat und da kann ich mir quasi ein Campingfahrzeug mit jemand anders teilen beim Kauf und die versuchen sozusagen, zwei Parteien zu matchen, die eben unterschiedliche Reisezeiten vor allen Dingen haben, um dann eben sich das Fahrzeug zu teilen. Ähm, könnt ihr auch noch mal reinhören. Wir verlinken euch das noch mal. Eben wie gesagt, Camp, eigenen Camper vermieten. Das muss man wollen und da muss man auch sicherlich sich genau damit auseinandersetzen und auch damit leben, dass andere das eigene Fahrzeug kaufen und es vielleicht auch oder zum Teil nicht so pfleglich behandeln wie man selber.

Das heißt, man auch Reparaturen hat, aber das kann durchaus 'ne Geschichte sein, um eben auch was zu sparen und sein Campingfahrzeug ganz oder zumindest teilweise wieder zu refinanzieren.

Ja, da braucht man sicherlich 'n bisschen emotionalen Abstand zu seinem Camper. Ich hätte den wahrscheinlich nicht persönlich, aber es gibt sehr, sehr viele Leute, die da, ähm, eingestiegen sind, auch ins Vermietgeschäft und die da sehr gute Erfolge erzielen und man kann ja selber auch sich die Leute aussuchen, an die man vermietet oder mit denen man zusammen so 'n Fahrzeug kauft gegebenenfalls. Von daher vielleicht auch noch mal zwei spannende Tipps jetzt, ähm, für Leute, die jetzt nicht so viel investieren möchten auf einen Schlag oder die sich eben dann 'nen Teil wieder, ähm, zurückholen wollen.

Jetzt bin ich aber wirklich durch mit meinen Tipps.

Jetzt bin ich, glaub ich, auch zufrieden.

Okay, dann hoffen wir oder ich erst mal, dass, äh, was für euch mitnehmen konnte, dass da vielleicht 'n Tipp für euch dabei war, der euch tatsächlich, äh, Geld sparen kann. Wenn nicht, okay, dann schade, dann wisst ihr schon alles. Das ist auch super.

Dann seid ihr sehr schlau.

Genau.

Fast so schlau wie wir.

Geübt vor allen Dingen. Oder wenn ihr noch 'n Tipp habt, den wir hier vergessen haben oder einfach nicht aufm Schirm haben oder gar nicht wissen, dann schreibt ihn uns doch an podcast@camperstyle.de. Schreibt uns gern dazu, ob wir den veröffentlichen, veröffentlichen dürfen und euren Namen dazu nennen dürfen. Dann machen wir das sehr, sehr gerne in einer der nächsten Folgen. Und ja, ich, äh, verabschiede mich für dieses Mal. Bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Tschüss und abonniert unseren Podcast, falls ihr's noch nicht getan habt.

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