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GPS-Tracker speziell für Camper und Vanlifer

Episode 228 · 00:48:02

Die besten Erfindungen und Entwicklungen entstehen ja oft aus Eigenbedarf. So erging es auch Fabian und seiner Frau während ihrer Langzeitreise mit ihrem alten Wohnmobil. Sie suchten vergeblich nach einem digitalen “Reisetagebuch”, das Routen und gefahrene Kilometer endlos speichert, Übernachtungsplätze aufzeichnet und gleichzeitig auch noch als Live-Tracker und Alarmanlage fungiert.

Da machte sich der Programmierer und leidenschaftliche Tüftler Fabian kurzerhand selbst an die Arbeit – und herauskam trackiwi, ein GPS-Tracker, der all diese (und noch mehr) Wünsche erfüllt.

Was zunächst nur für die persönliche Nutzung gedacht war, stieß schnell auf großes Interesse in der Camping- und Vanlife-Community. Und nach rund 2 Jahren Entwicklungszeit ist trackiwi nun auch offiziell erhältlich.

Diese Folge ist keine bezahlte Werbung, wir haben aber ein besonderes Goodie für dich herausgeschlagen: Mit dem Rabattcode CAMPERSTYLE erhältst du satte 10 % auf den Kauf deines trackiwi-Trackers!

Tipps der Woche

Unser Buch: Camping – das große Handbuch

Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute sprechen wir über GPS-Tracker als digitales Reisetagebuch für euch Camper.

Und wir haben einen Gast im Studio, nämlich den lieben Fabian. Ähm, Fabians und meine Geschichte ist ganz interessant. Wir haben uns nämlich kennengelernt durch, ähm, zwei Reisende, durch ein reisendes Paar, das wir in Mexiko getroffen haben und ihr glaube ich auch, ne?

Äh, wir haben sie nicht in Mexiko getroffen.

Ah, okay.

Wir haben die in Europa getroffen, in Portugal das erste Mal.

Ah, verstehe. Also Daniel und Elisa, falls ihr das zufällig hören solltet, ganz liebe Grüße an euch. Ähm, wir haben die beiden auch schon, ich glaube, in unserer Mexiko-Folge einmal vorgestellt. Die haben 'nen, ähm, ganz coolen YouTube-Kanal, ähm, auf den kommen wir später auch noch mal bei den Tipps der Woche zu sprechen. Und, ähm, ja, die beiden haben den Kontakt hergestellt und Fabian und ich haben uns dann virtuell einmal getroffen und haben eben über sein Projekt uns unterhalten und das fand ich so cool, dass wir dann gesagt haben, da machen wir 'ne Podcast-Folge draus, weil ich glaube, dass das auch euch, liebe Hörerinnen und Hörer, interessieren könnte, was sich der Fabian da Schönes ausgedacht und vor allem auch umgesetzt hat. Ähm, Fabian, magst du dich einmal kurz selber vorstellen?

Ja, hallo zusammen. Ähm, vielen Dank für die Einladung, ihr zwei. Ich bin Fabian. Ähm, ich bin sechsunddreißig Jahre alt und hab mit meiner Partnerin zusammen einen anderthalb Jahre alten Sohn. Wir wohnen in Baden-Württemberg, in der, in der Ecke von Schwäbisch Hall, also schön im Schwabenländle. Und, ähm, wie du schon gesagt hast, wir haben uns über die, äh, Elisa und Daniel kennengelernt, die, äh, Kuno and Us auf YouTube. Ähm, die haben wir damals in, äh, Portugal kennengelernt und ihr habt sie ja in, in Mexiko getroffen und so ist der Kontakt zustande gekommen. Genau. Und, ähm, ich bin, äh, Webentwickler, würde ich selber über mich sagen, Webentwickler oder Programmierer und, ähm, hab irgendwie, ja, also mein, das verfolgt mich mein ganzes Leben lang schon 'n bisschen. Ähm, ich hab mein Studium schon damit finanziert, hab, äh, früher Websites gebaut, ähm, und bin dann immer mehr in so 'ne Richtung, äh, abgerutscht, wo ich, ähm, für Start-ups Plattformen entwickelt hab.

Also ich hab für ein Unternehmen mit Luftfahrt, ähm, hab ich 'ne kleine Plattform gebaut für 'n Start-up, was mit Oldtimern was zu tun hatte. Und, ähm, das hat sich bei mir so durchgezogen, dass ich, äh, immer für andere Leute Sachen programmiert hab. Das ist so 'n bisschen mein beruflicher Hintergrund. Ja, und, ähm, mit diesem Campingthema an sich haben wir eigentlich nie so wirklich Berührungspunkte gehabt. Das, ähm, ja, wir fanden sogar 'n bisschen, 'n bisschen schräg. Also Camping war eigentlich nicht unseres. Und dann gab's aber diesen einen Urlaub 2018 in Schweden, ähm, wo wir mit 'nem alten zweien, Volvo 240 losgezogen sind. Den hatte ich damals. Ich hab so 'n bisschen Faible für alte Autos und haben, äh, zehn Tage Südschweden gemacht. Und, ähm, das war tatsächlich eigentlich campingmäßig gesehen so 'ne, 'ne mittlere Katastrophe.

Das war sieben Tage wirklich richtig schlechtes Wetter. Die, die Anfahrt war schon sehr anstrengend, weil von Süddeutschland nach Südschweden dann doch relativ weit, grad mit so 'nem alten Auto. Und, äh, ja und campingmäßig, man kocht seinen Kaffee, stellt den Kocher über Nacht unters Auto. Am nächsten Morgen nach dem Kaffeekochen erst hab ich festgestellt, dass über Nacht dann doch schon etliche Insekten da reingekrochen sind.

Mhm.

Und, äh, trotzdem hat dann der Urlaub so 'n bisschen bei uns den, den Schalter einfach umgelegt und, äh, hat uns komplett von Camping überzeugt. Ich hab keine Ahnung, wie das funktionieren konnte, aber es war so. Und dann war's tatsächlich, man könnte auch sagen, er hat nicht den Schalter umgelegt, sondern fast die Sicherung rausgehauen, ähm, weil wir sind dann tatsächlich nach Hause gefahren, haben 'n paar Wochen später schon uns 'n Wohnmobil gekauft und angefangen, unsere Wohnung aufzulösen.

Das ist nicht dein Ernst.

Doch, doch. Also wir waren schon 'n bisschen auf dem, dem Weg dahin, weil wir viele, äh, YouTube-Videos, so grad, ähm, Peace, Love and Om, so 'n Kanal, da sind ja viele inspirierende Videos, haben uns angeschaut. Und also wahrscheinlich haben wir die Richtung vorher schon vorgegeben, aber, ähm, nach diesem Urlaub war's dann einfach die Entscheidung klar, wir machen das. Ja, und dann haben wir uns so 'n alten, äh, Hymer-Wohn, 'n altes Hymer-Wohnmobil gekauft. Musste natürlich auch wieder 'n altes Auto sein und, äh, haben die Wohnung aufgelöst. Das hat aber dann ab noch fast 'n Jahr gedauert, bis, bis wir dann wirklich losgekommen sind, weil wir haben einfach alles verkauft und wollten auch nicht viel wegschmeißen. Also es ging uns auch darum, dass das Zeug weiter benutzt wird und sind dann 2019 mit diesem Wohnmobil losgezogen. Ähm, 'n bisschen ohne Plan. Also wir wussten nicht, wie lange wir das machen.

Wir hatten ja auch überhaupt keine Erfahrung mit, mit Wohnmobilen überhaupt. Ähm, das war unser erstes Wohnmobil und auch das erste Mal, dass wir mit 'nem Wohnmobil verreist sind. Aber wir sind halt direkt eingezogen.

Mutig.

Ja. Genau, und dann sind wir losgezogen, erst mal Richtung Portugal und, äh, haben dann tatsächlich am Ende drei Jahre in diesem Wohnmobil gewohnt ohne festen Wohnsitz. Ja.

Da, da seh ich schon, ähm, potenzielle weitere Podcast-Folgen mit euch vor meinem geistigen Auge. Ähm, aber um, um, äh, jetzt zum eigentlichen Thema der Folge zu kommen: Das war ja dann für euch auch so der, der Gedankenanstoß für diese, die Entwicklung dieses Trackers, den, den du ja heute uns auch vorstellen möchtest.

Genau, über große Umwege, könnte man sagen. Also ich hab am Anfang noch als, als Webentwickler gearbeitet, weil das bietet sich natürlich, ähm, online arbeiten bietet sich total an fürs Reisen und, ähm, hab dann aber durch das Reisen immer mehr auch mal drüber nachgedacht, was einen, was mich wirklich glücklich macht im Leben. Und, äh, dieses Websites für andere bauen und Plattformen für andere bauen, das, das hatte seine Zeit für mich und es hat mir auch Spaß gemacht. Aber zu dem Zeitpunkt dann halt langsam nicht mehr. Und, äh, dann hab ich den, den Job nach 15 Jahren sozusagen an den Nagel gehängt und erst mal 'ne ganze Weile nur von Erspartem gelebt und, äh, bisschen übers Leben nachgedacht sozusagen. Und, ähm, ja, viel ausprobiert auch in der Zeit, Workaways gemacht und, ähm, ich hab eine Zeit lang, äh, Van-Sticker auf Instagram gemacht.

Also wenn man auf Instagram nach, äh, Wohnmobilstickern sucht, dann kommt viel was, was ich gemalt hab und hab mich da so 'n bisschen durchprobiert. Und parallel, das hab ich aber für uns gemacht, hab ich auch so 'n GPS-Tracker gebaut und, ähm, das war schon 2019, also relativ am Anfang der Reise und ich wollt eigentlich nur unsere Route an, aufzeichnen. Ich hab keinen Tracker gefunden, der endlos die Route aufzeichnet. Ich wollt auch selber was basteln, weil mir das halt Spaß macht und hab dann mit 'nem kleinen Raspberry Pi, das ist so 'n, äh, Minicomputer, kleine, kleine Platine drauf mit 'nem, mit 'nem kleinen Handymodul und so was, GPS-Modul, ähm, hab mir da was zusammengebaut und einfach die Daten mal auf meinem Server gesammelt, so dass ich meine Routendaten hatte. Und dann ging das immer weiter. Dann wollt ich die Route natürlich auch sehen.

Dann hab ich mir so 'ne Art Web-App gebaut, dass ich da drauf zugreifen kann. Dann hab ich gemerkt, da kann man ja Übernachtungsplätze erkennen, also hab ich das noch eingebaut. Und, äh, so ist dann quasi der Tracker für uns selber entstanden. Und das hab ich dann auf Instagram immer mal wieder so Screenshots geteilt, wie man das halt so macht, weil man zeigt ja seine Route gerne her und da kamen dann natürlich die Rückfragen.

Was ganz lustig ist, weil bis daher, also bis zu dem Punkt, wo's weiterentwickelt wird, bin ich auch schon gegangen, weil f-wir haben ja auch im Wohnmobil gelebt und ich wollte gerne auf unserem Reiseblog, den wir für unsere Family und so zum Testen gemacht haben, gerne anzeigen, wo wir grade sind. Und hab genauso wie du keinen Tracker gefunden, der das kann. Äh, hab mir dann unseren Raspberry Pi, der sowieso mobil ver-verbaut war, genommen, hab 'n GPS-Modul angeklemmt und, äh, hab angefangen, äh, dann quasi die, die Daten zu übertragen und hab dann aber für mich festgestellt: „Hm, eigentlich will ich das gar nicht", ähm, weil ich halt festgestellt ha-- oder weil ich mir dann überlegt habe: „Hm, dann gibst du jetzt natürlich den Standort preis, wo du grade bist. Ähm, dann kommen irgendwelche Leute vorbei, ähm, sei es, dass sie dir wohlgesonnen sind, sich aber vielleicht grade vom Arbeiten abhalten, ne.

Das ist ja auch so, wir, wir machen ja, haben ja genauso wie du keinen Urlaub gemacht, sondern ja auch gearbeitet. Und zum anderen willst du vielleicht auch nicht irgendjemandem, der schlechte Absichten hat, den Standort freigeben. Ähm, deswegen hab ich das ganze Thema wieder verworfen, aber der, der Raspberry liegt hier immer noch vor mir mit dem, mit dem GPS-Modul und ich musste grade innerlich grinsen, weil, äh, für euch da draußen, das Vorgespräch mit Fabian hatte Nele geführt, weil die sich ja auch, äh, quasi kennen und, ähm, ich wusste davon bis eben nichts, musste aber grade innerlich grinsen, äh, weil ich anselbe Problem gestoßen bin. Aber ich hab's im Gegensatz zu Fabian nicht weiterbetrieben und, ähm, find das aber sehr spannend, weil das sind eigentlich immer die coolsten Sachen, die aus so Eigenbedarf entstehen, genauso wie Camper Style auch entstanden ist, weil's einfach für uns, äh, keine Plattform gab, wo's tolle Informationen gab und wir dann überlegt haben, das machen wir selber.

Und dann ist quasi aus diesen Nachfragen der Nutzerinnen und Nutzer bei dir die Idee entstanden: „Mensch, äh, könnt ich ja eigentlich auch für andere anbieten."

Ja, also das, der, der stete Tropfen hat da 'n bisschen den Stein gehöhlt. Ähm, das ging schon relativ früh los, dass Leute da nachgefragt haben, aber ich glaub, ich hatte das Gefühl, dass ich von diesem Programmieren auch 'n bisschen weg will-

Mhm.

und hab das deswegen einfach nicht hören wollen. Ich hab ja eher so kreative und handwerkliche Sachen ausprobiert, wie man das so macht nach viel, viel Zeit in IT-Jobs. Ähm, und gegen Ende der Reise hab ich dann realisiert, dass das 'n Ding ist, was mir halt wahnsinnig Spaß macht, daran zu arbeiten und was Leute brauchen können. Und, äh, da draus 'n Job zu machen, war dann irgendwie naheliegend für mich.

Und dann, ähm, wurde das Projekt Trackiwi oder Trackiwi oder wie spricht man's aus geboren?

Genau, man spricht's, äh, Trackiwi aus. Ich hab 'n bisschen 'ne Historie mit, mit nicht so glücklich gewählten Firmennamen, muss ich dazu sagen. Meine, äh, freiberufliche Webentwicklung hieß Quertz Design. Das musste ich auch immer buchstabieren. Ich hatt es mir besser vorgestellt. Ähm, genau. Und, äh, was war deine Frage grad noch mal?

Nee, das war, war eigentlich 'ne Feststellung und die Frage, wie man's richtig ausspricht, damit wir jetzt, äh, hier einmal den Hörerinnen und Hörern den, den korrekten Namen mit an die Hand geben.

Problem ist, wenn du den Namen zu nerdig machst, dann verstehen's die meisten Menschen, nicht nur die Nerds.

Genau.

Das ist mir aber auch schon in der Vergangenheit vielleicht das eine oder andere Mal passiert.

Ich hab da, äh, die Geschichte geht da noch weiter. Das, äh, Projekt Trackiwi hieß nämlich am Anfang Trlz, T-R-L-Z geschrieben. Ähm, da, unter dem Namen ist der Betatest sozusagen gelaufen. Also es ist nicht der schlechteste Name, den hätt ich, den ich hätte wählen können, glaub ich.

Ja, und was wir jetzt am Anfang, äh, vor lauter Vorstellung und ergriffenem Lauschen deiner Lebensgeschichte vergessen haben, ist zu erwähnen, dass wir eine Rabattaktion für Camper Style Hörerinnen und Hörer haben. Und zwar, ähm, werden wir einen Rabattcode bekannt geben. Den gibt's an, am Ende der Folge, aber auch noch mal in den Show-Notes. Und da kriegt ihr, liebe Hörerinnen und Hörer da draußen, wenn ihr Interesse habt an dem, äh, Tracker, bekommt ihr zehn Prozent Rabatt auf den Kauf.

Ja, was jetzt aber erst mal spannend wäre: Wie lang hast du denn jetzt an dem Projekt entwickelt? Und ist es schon fertig oder kommen immer noch neue Features hinzu?

Genau, also, ähm, ich hab 2019 angefangen mit diesem Tracker für, für uns selbst. Und, ähm, wenn man das dazurechnet, ist das jetzt natürlich 'n ziemlich langer, ähm, Entwicklungszeitraum. Ich hab aber 2022, also am Ende von unserer Reise, dann entschieden, dass das, dass ich das noch mal neu entwickle. Wenn da, wenn ich andere Leute auf dieses System lasse, dann will ich das einfach Mit einer anderen Qualität noch mal bauen, als wenn ich es nur für mich selbst gebaut hätte. Das heißt, ich habe jetzt seit 2022, ähm, da dran entwickelt und, ähm, seit März 2024 ist es jetzt verfügbar. Und dazwischen habe ich einen Betatest gemacht mit, äh, fünfzehn Testern, die jetzt fast zwei Jahre lang diesen Tracker getestet haben. Und das war so der Entwicklungszeitraum.

So sind wir ja auch auf dich gekommen, weil der Daniel, von dem wir vorhin gesprochen haben, über den wir uns kennengelernt haben oder die beiden eigentlich, sind ja Testpersonen für dich.

Genau.

Und die haben also tatsächlich schon bevor wir beide uns kannten, in sehr hohen Tönen von dem Tracker gesprochen und deswegen war da eben dann so 'n bisschen bei mir auch das Interesse da, mir das mal näher anzugucken. Das Spannende an deinem Produkt ist ja, dass es sich unterscheidet von normalen GPS-Trackern, die man so aufm Markt findet. Kannst du einmal so 'n, 'n Abriss machen, welche Funktionen der Tracker beinhaltet und welche eben davon, ähm, Funktionen sind, die man, die man in anderen Trackern nicht hat?

Ja, also erst mal so was, was andere Tracker auch können oder können. Es ist ja meistens das Gleiche. Also bei, bei GPS-Trackern geht's eher um dieses, ähm, dieses Sicherheitsgefühl oder die, die Sicherheit. Das heißt, man benutzt den als Alarmanlage oder mit Geofences, dass man halt sieht, wenn das Fahrzeug irgendwie wegkommt. Ähm, und das können aber im Prinzip alle Tracker. Und so 'n bisschen Routenaufzeichnung oder Fahrtenbuch, solche Sachen. Also ich sag immer so die, ja die Angstthemen, äh, Finanzamt und, äh, und dass das Wohnmobil wegkommt. Die werden eigentlich überall behandelt und, äh, bei Trackievee geht das noch 'n bisschen weiter und, ähm, man kann die, die Reiseroute endlos aufzeichnen. Das ist auch schon was, was andere Tracker, also ich hab keinen gefunden, der das anbietet, weil in der Regel wird die Route nach spätestens 365 Tagen einfach alles, was hinten, was älter ist, wird hinten weggelöscht.

Das heißt, wenn du das als Reiseroutentagebuch benutzen willst, dann fehlt dir halt einfach alles, was älter ist als 'n Jahr. Ähm, und damit geht's schon los. Das ist eigentlich auch der, der größte Unterschied. Und wenn diese Daten dann natürlich schon da sind, kann man super spannende Sachen damit machen. Also beispielsweise, ähm, 'n Feature, was, was von allen meinen Nutzern sehr gern genutzt wird, ist, ähm, die Übernachtungsplatzerkennung. Das heißt, der Tracker erkennt, ähm, an welchen Stellplätzen man stand und man sieht es dann auf der Kartendarstellung sieht man seine Übernachtungsplätze und wie viele Nächte man da war und wann genau. Und so kann man natürlich super seine Reisen auch nachvollziehen, grad also für Freisteher 'n bisschen mehr als für, für Leute, die auf 'n Campingplatz gehen vielleicht. Aber es gibt ja auch Leute, die von Campingplatz zu Campingplatz gehen und dann ist es einfach super als, als Gedankenstütze so 'n bisschen. Oder auch wenn man das anderen Reisenden zeigen will, Stellplatztipps geben will, zeigen will, wo man irgendwie mit seinem Riesenwohnmobil langgefahren ist oder so was, welche Strecken gut waren, solche Sachen.

Genau. Und, ähm, gibt noch 'n Haufen andere Features, die auch fürs Reisen speziell gedacht sind. Ähm, man kann beispielsweise seine, äh, eigenen Orte noch entlang der Route abspeichern, kann, äh, die Orte als Freigaben teilen, kann die dann auf seinen Blog packen. Ähm, hat 'n Kilometerzähler, wo man genau sieht, wie viele Kilometer man gefahren ist in, in welcher Zeit, ähm, kann sich so Touren anlegen. Das heißt, man kann auch sagen, hier das vom, äh, von da bis da war einfach meine Reise nach Sardinien oder so was und, ähm, kann es dann getrennt betrachten von der Gesamtroute, was andere Tracker auch nicht können. Also man, man hat bei anderen Trackern eine durchgehende Route einfach und, äh, bei meinem Tracker kann man das aufteilen auf, auf Abschnitte. Kann die Abschnitte dann auch analysieren, sieht, wie lange man gefahren ist, was die Durchschnittsgeschwindigkeit war.

Cool. Also quasi Südschweden, Nordschweden könnte man dann, dann ist es nicht eine Schwedentour, sondern zwei Touren, die man dann vielleicht auch wenn man jetzt irgendwie bloggt oder Instagram hat oder so, die man dann auch noch mal getrennt, ähm, teilen kann mit den Followern, mit der Familie, mit anderen, die es vielleicht nachfahren wollen oder Ähnliches.

Genau, und man kann natürlich sehr viel schneller drauf zugreifen, weil man so 'n, so 'n Art Shortcut auf seine Touren hat. Man muss nicht jedes Mal überlegen, von wann bis wann war das jetzt noch mal, sondern man tippt dann auf Südschweden 2022 und, äh, sieht dann genau den, den Abschnitt der Route.

Also im Grunde 'n, 'n Tracker halt, der speziell für die Bedürfnisse von Campern, Vanlifern, wie man sie auch immer nennen will, gemacht wurde.

Genau. Dadurch, dass, dass wir den oder dass ich den für uns selbst ja gebaut hab, äh, mit genau diesen Bedürfnissen ist das halt 'n Tracker, der jetzt genau diese Bedürfnisse erfüllt zwar, ne.

Und kann ich dann die, die Routen, die gespeichert sind, ähm, sind die dann in 'nem, in dem Portal vom, vom Tracker gespeichert? Kann ich die auch irgendwie exportieren, dass ich sie was weiß ich auch, ähm, auf 'ner Seite anzeigen lassen kann oder Ähnliches?

Ja, also man kann, ähm, die Route entweder komplett oder auch nur diese, diese Tourabschnitte oder auch 'n bestimmten Bereich, den man festlegen kann, kann man exportieren in verschiedensten Datenformaten. Kann auch sagen, ich will nicht alle Datenpunkte, sondern nur jeden Hundertsten oder so was, um die Route 'n bisschen ungenauer zu machen. Ähm, das ist ja grad wenn man's auf 'nem Blog teilt, will man vielleicht nicht wirklich die ganz präzise Route sehen, sondern einfach nur, dass die Leute nachvollziehen können, wo man ungefähr lang gefahren ist. Und, äh, solche Funktionen gibt's, ja.

Und wie viele, also wie oft wird ein Datenpunkt quasi gespeichert, wenn du's grade angesprochen hast?

Ist relativ schlau. Also der macht alle hundertfünfzig Meter auf der Geraden macht er einen Punkt und erkennt aber auch wenn, wenn man den Kurs wechselt. Also wenn du im Kreisverkehr fährst, ähm, dann setzt er mehr Datenpunkte.

Okay.

Oder auch wenn du beschleunigst oder bremst, wird 'n extra Datenpunkt gesetzt. Also so ist die Route halt auch wirklich schön nachvollziehbar. Man sieht wirklich genau, von welcher Autobahnabfahrt man irgendwie auf fast schon auf welcher Spur man runtergefahren ist.

Krass. Nicht wie bei unserem Fahrtenbuch, wo du immer nur 'n, 'n kerzengeraden Strich siehst von einem Punkt zum anderen.

Ja, ich hab viele Tracker getestet und es gibt auch welche, die einfach zum Beispiel alle fünfzehn Sekunden 'n Datenpunkt setzen, auch egal, ob's Auto bewegt wird oder nicht.

Okay.

Und das ist dann natürlich nicht so smart.

Ja, grade für die Aufzeichnung nicht.

Ja.

Und wie, wie funktioniert denn das, das Tracking genau? Also welche, welche Systeme oder welches System nutzt du fürs, fürs Tracking, also für die Standortbestimmung?

Also der Tracker selber hat, äh, so 'ne kleine GPS-Antenne drin. Darüber bekommt der sein, sein Signal. Das setzt der aus verschiedenen Satellitensystemen zusammen. Also der, ähm, kann GPS, der kann GLONASS, A-GPS und noch paar andere. Und, äh, der versucht einfach immer aus der Summe von allem sozusagen das genaueste Signal rauszubekommen.

Okay, das, das heißt auch wenn mal, keine Ahnung, aus irgendnem Grund ein System nicht so gut funktioniert oder die Satellitenabdeckung nicht so genial ist, dann kann er quasi verschiedene Systeme kombinieren und je mehr, also für alle, die nicht wissen, wie so was funktioniert, je mehr Satelliten ich habe, die ich irgendwie empfangen kann, desto genauer kann ich ja auch meinen Standort, äh, quasi bestimmen oder das System, oder?

Genau, ja.

Und wie ist es jetzt so in etwas abgelegeneren Gegenden, ähm, also jetzt wie zum Beispiel im Fall von Daniel und Elisa in, in Mexiko, wo man ja durchaus auch teilweise sehr weit im Landesinneren unterwegs ist. Wie funktioniert der da? Gibt's da auch noch guten, äh, Empfang sozusagen oder wird's da dann etwas kritischer?

Äh, ja genau. Also es gibt Regionen, äh, auf der Welt, wo nicht Handynetz verfügbar ist. Das ist 'ne harte Erkenntnis, aber das ist tatsächlich so. Ähm, der Tracker hat 4G und LT, also LTE 4G. Das ist schon mal, ähm, besser als viele Tracker, die nur 2G haben, weil diese 2G-Netze halt auch abgeschaltet werden. Das 4G-Netz wird tendenziell eher noch weiter ausgebaut. Also die Netzabdeckung generell ist schon mal sehr gut bei dem Tracker. Auch die SIM-Karte, die drin ist, funktioniert in hundertdreiundsiebzig Ländern, was auch eine der, der besten ist, die ich gefunden hab. Und, ähm, selbst wenn mal gar kein Handynetz verfügbar ist, hat der Tracker 'nen internen Speicher und speichert die Route zwischen. Ich hab das jetzt mal ausgerechnet, das müsste theoretisch für zweiundvierzigtausend Kilometer reichen. Das heißt eigentlich einmal um den Globus rum und der lädt dann diese Route, die er sich zwischengespeichert hat, einfach hoch, sobald er wieder Netz hat.

Ich hatte jetzt Tester, die waren im Iran, ähm, wo der Tracker kein Handynetz bekommt, weil's da kein Partnernetz gibt einfach. Und, äh, die waren drei oder vier Monate dort unterwegs und in dem Moment, wo die in die Türkei zurückgefahren sind, ähm, war's dann, hat er angefangen, die Route hochzuladen und, äh-

Krass.

... ist nichts verloren gegangen dabei.

Das ist cool.

Also der hat dann trotzdem die Route aufgezeichnet.

Genau.

Oh, cool.

Auch was, was ich, also ich hab's nicht ausgiebig bei anderen getestet, aber ich glaub, dass andere Tracker das nicht haben.

Und weil du jetzt grade die SIM-Karte schon, ähm, angesprochen hattest, die wird mitgeliefert, hattest du mir erzählt, ne. Also die, das ist quasi 'n, wenn der Tracker kommt, ist es 'n Komplettpaket.

Genau, ja. Also die SIM-Karte, von der, äh, merkt man im besten Fall nichts. Die ist da eingebaut. Die hab ich dann höchstpersönlich da reingesteckt. Ähm, ist auch gekoppelt mit dem Gerät. Ähm, das heißt, man kann die auch nicht für was anderes benutzen oder so was. Und mit der Mitgliedschaft, die man für den Tracker braucht, bezahlt man sozusagen die SIM-Karte auch mit.

Und wie viel kostet mich das, also Tracker und Mitgliedschaft?

Der Tracker kostet einmalig hundertneunundvierzig Euro. Das ist die, die Hardware einfach und, ähm, die Mitgliedschaft kostet jährlich sechzig Euro. Und da ist dann die Nutzung vom Server und die SIM-Karte und die App ist dann mit inbegriffen.

Weniger als uns, ähm, der Betrieb des Trackers unseres Hundes kostet, kann ich hier sagen. Da zahl ich nämlich irgendwie hundert Euro, glaub ich, im Jahr.

Da muss ich vielleicht umschwenken.

Ja, ich, ähm, wollt grad fragen, wie groß ist dein Tracker denn? Kann man den um so 'nen kleinen Persenwaselterrier rumhängen?

Nee, nee, tat, also würd ich dem Hund, glaub ich, nicht antun.

Müsste man dem Hund noch 'ne Batterie einpflanzen, ne.

Ja, der genau, der bräuchte dann noch 'ne Autobatterie aufm Rücken.

Das wird ein bisschen schwierig.

Ja, also der, noch kurz zu der Frage von Nele, die Größe. Also der ist, äh, ich würd sagen, ungefähr so wie 'ne Kreditkarte, aber halt 'n bisschen höher, so zwei Zentimeter hoch ungefähr. Also der ist wirklich winzig, den kann man auch gut verstecken im Auto irgendwo.

Wie viel Energie braucht denn der, der Tracker? Weißt du das? Hast du das gemessen?

Genau, der Stromverbrauch ist, ähm, absolut gering. Also grad wenn das Auto steht, dann, äh, fährt er sowieso seine Taktung runter und, äh, sendet nur einmal die Stunde 'n Signal. Und, äh, dadurch ist der Verbrauch im Betrieb, ist, also während man fährt, bei null Komma null zwei Watt oder so was, nahezu nichts und im Stand noch mal deutlich weniger.

Okay, also da, da könnte man rein theoretisch sogar, wenn man ein bisschen Solar auf seinem Fahrzeug hat und das jetzt nicht ständig in 'ner dunklen Halle steht, sondern, äh, draußen steht, braucht man sich eigentlich auch überhaupt keine Sorgen, also und selbst mit 'ner normalen Autobatterie dürfte der ja ewig halten, bis da irgendwie was passiert bei dem Verbrauch.

Ja. Also ich geh davon aus, dass man den sogar im Winterlager an der Batterie einfach dran lassen könnte.

Ja.

Und das, äh, kein großes Problem sein sollte.

Okay, ja, das, ich fand das, fand das sehr smart, dass du gesagt hast, dass der einfach sich quasi an die Begebenheiten anpasst und dann halt entsprechend, wenn ich, wenn ich viel fahre und viel Richtungswechsel habe, mehr messe. Äh, und g-generell ist ja auch so, wenn ich fahre, hab ich normalerweise Lichtmaschine an, das heißt, ich hab Strom und wenn's halt steht, dann fährt er sich runter. Das ist halt auf jeden Fall auch ziemlich schlau. Ich weiß, also ich weiß, dass auch viele Tracker einfach stumpf sagen, wie du's vorhin gesagt hast, ich messe einfach alle x Sekunden, ähm, und dann ist es völlig egal, ob das Auto steht oder nicht, es braucht immer denselben Strom. Das find ich hier tatsächlich auf jeden Fall deutlich schlauer gelöst.

Die Hardware ist, ähm, von Teltonika. Weiß nicht, ob euch das was sagt, aber das ist so 'n, ist 'n-

Ich hab 'n Router von denen hier stehen.

Ja genau, das ist 'n ziemlich namhafter Hersteller, grad für Router sind die bekannt.

Mhm.

Und, äh, die machen halt auch Telematiklösungen und das war mir auch wichtig. Also ich hab viele Tracker ausprobiert in diesem Beta-Test. Grad, äh, Daniel und Elisa haben noch 'n anderen Tracker drin. Ähm, und das, ich bin jetzt qualitativ mit der Wahl von diesen Teltonika-Dingern schon sehr, sehr zufrieden.

Und wie muss ich den dann verbauen? Also du, da, ich bekomm ja dann 'n kleines Päckchen. Ähm, was mach ich dann damit?

Genau, also der, der Tracker kommt vorkonfiguriert. Man muss da, ähm, an dem Tracker selber nichts mehr machen. Man hängt an, gibt 'n rotes und 'n schwarzes Kabel, kommt an Plus und Minus dran, ähm, und man muss ihn noch aktivieren auf seinen Nutzeraccount. Ansonsten war's das. Dann geht's schon los. Äh, sobald der Strom bekommt, fängt er mit seiner Arbeit an, sendet seine Daten fleißig und man muss an nichts mehr denken.

Wie ist das mit dem Empfang? Speziell ja grade Kastenwägen, die voll aus Metall gebaut sind. Wie ist das mit GPS und auch Handyempfang in so 'nem Fahrzeug?

Ja, bei, also beim Einbau muss man natürlich schon 'n bisschen darauf achten, dass man den Tracker jetzt nicht irgendwie zu eingebaut, äh, festmacht. Also es ist immer schlecht, um, ähm, um 'n GPS-Tracker, äh, viel Metall zum rumzu haben zum Beispiel. Man sollte auch schauen-

Mhm

... dass da jetzt vielleicht nicht grade Gasleitungen oder so was dran vorbeigehen, weil es ist einfach ein e-elektrisches Gerät. Ähm, aber die Schirmung, auf du, auf die du jetzt ja ansprichst, die, da, also es funktioniert tatsächlich erstaunlich gut.

Okay.

Ähm, viele von den Testern hatten auch den Tracker zum Beispiel unter der Sitzkonsole im Kastenwagen, so ne, auf der Batterie quasi drauf, was ja eigentlich-

Mhm

... der denkbar schlechteste Ort ist und selbst das hat ganz gut funktioniert. Also-

Okay

... natürlich ist dann das Signal manchmal auch so zehn Meter neben der Straße oder so was, aber wenn man 'n Stück rauszoomt, sieht die Route trotzdem noch gut aus. Und das ist dann so 'ne Abwägungssache. Also klar, wenn man sich richtig Mühe gibt und denen zum Beispiel 'n Plastikgehäuse aufs Dach baut, dann hat man halt das perfekte Signal. Dafür aber halt auch Arbeit mit dem Einbau.

Und nicht zuletzt muss ich, muss ich durchs Dach bohren-

Genau

... was ja auch nicht jedem liegt und nicht jeder sich traut. Äh, und grade bei, bei neueren Fahrzeugen, wo ich vielleicht noch 'ne Dichtigkeitsgarantie habe-

Mhm

... dann zumindest vom Fachhändler machen lassen muss. Ja. Okay, aber wahrscheinlich, was mir grade einfällt, bei vielen Fahrzeugen könnte vermutlich auch das irgendwo im Armaturenbrett eigentlich 'n cooler, cooler Platz sein. Also weil da hab ich die Scheibe oben drüber, sollte also meistens guten Empfang haben, es sei denn, die Scheibe ist irgendwie bedampft oder mit 'nem, mit 'nem Gitter versehen.

Man hat auch meistens 'n Sicherungskasten im Handschuhfach. Also das heißt, man hat auch Strom in der Nähe.

Ja, das stimmt.

Das ist 'n guter Platz. Ähm, wir haben's jetzt bei uns im Wohnmobil zum Beispiel unter der Küchenzeile eingebaut.

Okay.

Ähm, da ist, äh, 'n Küchenfenster drüber. Das ist auch immer gut-

Mhm

... weil Wohnmobilfenster sind ja meistens Kunststofffenster.

Ja.

Und, äh, das sind, das, also mit dem Signal bin ich zufrieden.

Also wenn ich natürlich möchte, dass, dass es auch, ähm, wie andere, andere, wie andere Tracker so 'n bisschen Diebstahlschutz mit sich bringt, dann sollte ich den natürlich jetzt nicht so verbauen, dass man den auf 'n ersten Blick sieht am Armaturenbrett, ne. Weil der kann ja auch 'n gestohlenes Fahrzeug wiederfinden, oder?

Genau, ja, also es bietet sich tatsächlich an, den 'n bisschen versteckt zu verbauen. Ähm, ja.

Also ich mein da auch natürlich nicht auf dem Armaturenbrett, sondern natürlich im Armaturenbrett, wo man ihn nicht sieht. Also, äh, das, okay, ja, das, äh, das ist gut, dass du's noch mal ansprichst. Ich hab's vorausgesetzt, aber, äh, ja, wichtiger Punkt.

Mhm.

Ich meinte schon versteckt. Also weil für mich war der Gedanke, man hat ja auch im Armaturenbrett ist 'n Radio verbaut, da könnt ich's vielleicht mit dahinter legen. Also ich bin da drauf gekommen, weil ich hab bei uns im Auto auch das Autoradio gewechselt und das kam auch mit 'ner SIM-Karte und mit 'ner Handyantenne. Und, äh, da bin ich drauf gekommen, dass das eigentlich 'n ganz cooler Platz ist, quasi so Richtung Handschuhfach, Armaturenbrett, also dahinter, weil da hab ich guten Empfang, weil ich hab die Heck, äh, die Frontscheibe darüber. Ähm, ich hab Strom, weil da sind jede Menge Kabel, da ist das Autoradio, da kann ich überall halt im Notfall rangehen und ich hab im Normalfall halt kein Metall, was abschirmt. Also, ne, ich meinte im Armaturenbrett und nicht auf dem Armaturenbrett.

Und man kommt nicht so ganz leicht ran. Also wenn man als-

Ja

... Einbrecher jetzt danach suchen würde, ähm, dann müsste man zumindest das Radio dafür ausbauen, um ranzukommen.

Ja.

Das heißt also, wenn ich jetzt, ähm, dann auf 'ne Campingreise gehen möchte oder auf 'ne längere Van-Live-Tour oder was auch immer, muss ich eigentlich gar nix mehr machen. Also ich, ich hab das, äh, Gerät verbaut und dann arbeitet der und solange ich den nicht von der Batterie nehme, muss ich auch nicht weiter mich drum kümmern, oder?

Genau, das ist eigentlich genau das Charmante auch an der Lösung, ähm, weil es gibt ja auch Apps, mit denen man so was machen kann, auch günstiger. Aber da ist auch das Feedback von, von meinen Nutzern, dass der Vorteil ist, dass man sich halt nicht mehr drum kümmern muss. Sobald das Ding einmal eingebaut ist, macht der seinen Job einfach. Man muss nicht drauf achten, dass 'ne App läuft. Der Handyakku wird nicht leergesaugt. Man kann's auch als Alarmanlage benutzen, was bei 'nem, 'ner Handy-App auch nicht funktioniert. Aber man hat halt absolut keinen, keinen Aufwand mehr damit ab dem Zeitpunkt. Und man könnte dann 'n Jahr unterwegs sein und erst nach dem Jahr das erste Mal reingucken und hat dann seine komplette Route.

Das find ich noch mal spannend: Wie funktioniert das, äh, Thema Alarmanlage?

Mhm, also man kann die Alarmanlage aktivieren, kann 'nen Radius einstellen und, ähm, wenn das Fahrzeug dann diesen Radius verlässt, dann, äh, wird man benachrichtigt per Push-Nachricht. Ge-geht auch 'n schöner Alarmton los.

Am Handy.

Genau, am Handy.

Okay.

Und dann kann man sich überlegen, was man macht. Im besten Fall nicht selber hingehen, aber man könnte dann zum Beispiel der, der Polizei irgendwie den Standort von dem, von dem Wohnmobil regelmäßig durchgeben.

Cool.

Und es lässt sich vermutlich auch in Echtzeit ja einfach tracken. Also dass ich dann auch über Handy, Laptop, was auch immer gucken kann, wo ist das Fahrzeug grade, sodass ich dann halt auch die, die Polizei oder wer auch immer das wieder beschaffen will, quasi, äh, aktualisieren kann, wo's grade sich aufhält.

Genau.

Und kann ich meine Daten, also meine Reiseroute sozusagen, auch wenn ich das wollen würde, in Echtzeit mit jemandem teilen, zum Beispiel mit besorgten Angehörigen oder so?

Das ist 'n Feature, was ich tatsächlich schon ziemlich lange auf der Liste hab und was ich auf jeden Fall umsetzen will. Ähm, aber und Da gehen wir jetzt schon fast in das Thema Datenschutz rein. Das, ich find, das ist was, was man sehr mit Bedacht machen muss. Weil in dem Moment, wo du so eine Route so einfach freigeben kannst, kannst du daraus auch ja ablesen, wann jemand genau wo war und wo er vielleicht jetzt grade ist. Und wenn du jetzt diesen Link auch nur jemandem in deiner Familie gibst, kann's ja trotzdem sein, der würde den weitergeben.

Mhm.

Und das sind grad noch so Gedanken, die, die ich mir mach, wie man das, äh, technisch so lösen kann, dass man so was möglichst verhindert oder möglichst transparent macht. Also dass man vielleicht sieht, wie oft dieser Link aufgerufen wird, dass man merkt, ob da vielleicht irgendwas grade schiefläuft.

Gute Idee, ja.

Oder ob, ähm, man vielleicht den Link limitiert, dass der nur auf einem Gerät aktiviert werden kann, sozusagen, dass man den gar nicht weitergeben kann. Ja, das sind Gedanken, die will ich zu Ende denken, bevor ich mich an so 'n Feature dran trau.

Ja, insgesamt das Thema Datenschutz, ähm, ist ja sehr im Bewusstsein, grade hier in Deutschland auch. Da wollte ich dich auch noch fragen, was du da, ähm, an, an Lösungen, Sicherheitsmechanismen oder Ähnlichem eingebaut hast, um die Daten der Nutzer zu schützen eben.

Ja, also man muss sich bei so Cloud-Lösungen natürlich immer im Klaren sein, wenn man seine Daten auf den Server von jemand anderem legt, äh, derjenige hat Zugriff auf die Daten dann. Das, das ist einfach so. Das hat immer was auch mit Vertrauen zu tun, ähm, ist aber bei jedem Anbieter, zu dem er gehen könnte, muss man denen dann vertrauen. Das ist einfach 'n wichtiger Punkt, den find ich, sollte jeder im Hinterkopf haben. Ähm, also bei mir speziell, ich achte natürlich drauf, dass ich, ähm, State of the Art zur Authentifizierung, solche Sachen, verschlüsselte Kommunikation, dass ich so was implementiere. Ich hab auch versucht, die Positionsdaten so gut's geht von persönlichen Daten zu trennen. Also die liegen auf verschiedenen Servern. Das heißt, wenn jetzt tatsächlich die Routendaten der Server dazu geknackt werden sollte, dann wüsste man deswegen noch nicht automatisch, zu wem die jetzt gehören.

Also ich hab mir da Gedanken im Hintergrund gemacht, ähm, aber am Ende, es ist 'n technisches System und, äh, nichts auf dieser Welt ist 100 % sicher.

Ja, ist ja im Grunde dasselbe bei allen auch Map-Lösungen, ähm, bei allen Trackern, dass da meine persönlichen Daten ja auch hinterlegt sind.

Genau, das ist auch 'n guter Punkt. Ähm, diese Kartendaten beispielsweise, äh, sind auch was, was ich selber hoste. Das heißt, ähm, bei der Benutzung der App, ich versuch generell auch bei der Webseite und bei der App, ähm, so wenig wie möglich externe Anbieter zu integrieren.

Mhm.

Weil natürlich jeder externe Anbieter wieder 'n potenzielles Einfallstor ist und ich will das einfach alles am liebsten in der eigenen Hand haben. Und deswegen host ich beispielsweise die Kartendaten selber auf 'nem eigenen Server. Das heißt, da fallen auch keine Daten bei jemand anderem an.

Mhm.

Ähm, ja genau, da ist einfach wen-wenig von außen integriert, auch kein Google Analytics oder so was, keine Google Fonts. Man kann da so viel, so viel falsch machen ohne Grund.

Und wie nutzen denn jetzt so die Testpersonen, die das jetzt im Einsatz hatten und auch du selber aktuell quasi den, den Tracker und das System?

Also, ähm, wir selber nutzen das, den Tracker einfach für genau das, was ich gesagt hab, Routenaufzeichnungen. Wir rekonstruieren dann grad, ich bin meistens der Fahrer bei uns und, äh, ich bin so jemand, der nach Navi fährt, ohne wirklich zu verstehen, wo er da grade langfährt.

Ja, kenn ich.

Mir hilft das sehr, dann im Nachhinein zu verstehen, wo ich denn jetzt langgefahren bin. Ähm, und natürlich für diese Übernachtungsplätze. Also das ist, äh, einfach super, wenn man mal 'nen, grade wenn man langzeitreitend ist oder oft auch in ähnliche Gegenden wieder fährt, dass man Übernachtungsplätze wiederfindet, ähm, oder einfach weiß, ja, in der Gegend haben wir 'ne Auswahl von Plätzen, so was. Und, ähm, um anderen natürlich die Reiseroute auch zu zeigen. Also das, das ergibt sich so oft, die Situation, dass man da steht und redet drüber, ja hier und da kannst du dir diese Quelle noch anschauen und da gibt's diesen Übernachtungsplatz nebendran und fahr am besten da lang, weil der andere Weg ist zu steil. Und da bietet es sich natürlich total an, dann einfach die App zu zücken und das da zu zeigen, Screenshot zu schicken und, ähm, bevor man dann anfängt, auf 'ner Karte was zu malen oder so oder bei Google Maps das zu rekonstruieren.

Also ich find das super charmant, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, ich bin auch 'n bisschen vergesslich und wenn man so viele verschiedene Plätze ansteuert in relativ kurzer Zeit, wie das ja auch bei uns der Fall war, ich tu mich jetzt schon immer schwer, zum Beispiel Plätze aus'm vorletzten Jahr mich zu erinnern. Selbst wenn das Campingplätze waren, die auch 'n richtigen Namen hatten und alles, ne, wo du weißt, ich war in dem und dem Ort und da gab's drei Campingplätze. Da muss ich schon immer gucken, ja, auf Google Maps, ja, welcher war das denn jetzt? Weil man einfach durch dieses viele Reisen auch teilweise die ganzen Eindrücke und, und Erinnerungen gar nicht richtig verarbeiten kann und dann tatsächlich auch so 'ne Gedankenstütze manchmal braucht. Wenn du mich heute fragst, wo wir überall im Baltikum gestanden haben 2019, 2019 waren wir da, kann ich dir gar nichts mehr sagen, ohne Google Maps zu ziehen.

Ja, also grade dafür. Ähm, man, man findet sich ja dann auch oft wieder, wie man durch seine Fotos sucht und hofft, dass man 'n Foto davon gemacht hat, weil die Fotos ja geo tagged werden und dann könnte man's da dran wieder rekonstruieren und das erspart man sich damit halt komplett.

Was hast du denn bisher für 'n Feedback von den Testerinnen und Testern erhalten, die den Tracker verwenden?

Eigentlich durch die Bank, ähm, positives Feedback. Grad alle Funktionen, die, die halt automatisch passieren, sind, sind extrem gefragt. Das heißt, äh, Routenaufzeichnung, Übernachtungsplatzerkennung, so Sachen, für die man einfach nichts machen muss und trotzdem 'nen Nutzen da draus zieht. Äh, das sind die Sachen, die genutzt werden. Orte abspeichern beispielsweise ist jetzt was, was die meisten nicht benutzen, weil man muss halt dafür was tun, muss auf der Karte den Ort suchen, den anlegen und so weiter. Aber ich find's trotzdem wis-wichtig, dass das Feature dran ist. Ähm, ja, und, ähm, auch zum Einbau und der Einrichtung hab ich Extrem positives Feedback bekommen, dass es halt sehr einfach ist. Man muss da nicht viel machen. Rot und, äh, schwarzes Kabel anschließen, kriegen die meisten hin.

Das würde ich auch schaffen. Gab's denn auch, ähm, aus der Test-Community irgendwelche Wünsche oder Verbesserungsvorschläge oder auch so aus deiner eigenen Praxis damit? Du hast jetzt schon gesagt, ähm, das Thema Routen in Echtzeit teilen ist so 'n Punkt, der bei dir im Hinterkopf rumschwirrt. Gibt's da noch mehr, wo du dir sagst, das, das wär cool, so für die Zukunft würd ich mir wünschen, das umsetzen zu können?

Ja, also grade dieses, ähm, Routen teilen ist ein Feature, was auf der Liste steht. Ich hab auch, ähm, also m-man kann mit diesem, diesem Gerät halt noch sehr viel mer-mehr machen. Man könnte beispielsweise Ein- und Ausgänge nutzen und dann Sachen fernsteuern. Ähm, man könnte auch, ähm, Temperatur- und Luftfeuchtigkeitssensoren da integrieren, dass man das auch in der App anzeigen kann. Aber man kann auch mit den Routendaten einfach noch sehr viel mehr machen. Man kann, äh, Stopps anzeigen, also irgendwie, wenn man Sightseeing gemacht hat, dass da auch automatisch erkannt wird, dass man da eine Weile gestanden hat. Ja, also da gibt's 'ne, 'ne lange Liste von Funktionen, die, ähm, da noch kommen könnten, ähm, und die ich der Reihe nach angehen werd.

Also solange ich 'n Abo habe und quasi das nutze, bekomm ich dann auch alle neuen Features, die du implementierst als, als Kunde oder wie, wie ist das?

Genau, ja. Und grad solche Sachen wie, ähm, die Stopps werden auch rückwirkend für, für die bestehenden Routendaten dann da sein. Also wenn, wenn ich jetzt, ähm, einbaue, dass Stopps erkannt werden, dann wird das auch für die Vergangenheit funktionieren.

Cool.

Okay. Also es war im Grunde auch meine Frage. Dann würde mich jetzt noch interessieren, wo und wie kann ich den Tracker kaufen? Ähm, wie lang dauert's, bis ich den dann in Händen halte? Und natürlich, wie heißt der Code, damit, äh, die Hörerinnen und Hörer ihre zehn Prozent abstauben dürfen?

Ja, also den, äh, Tracker kann man auf der Webseite kaufen. Das ist, äh, www.trackevi.com. Ähm, TrackEvi nur mit einem K, also Track Evi geschrieben. Und der Gutscheincode heißt Camper Style.

Also sehr einfach. Wir packen's euch aber auf jeden Fall trotzdem noch mal in die Show-Notes, damit ihr die ganzen Informationen v-vor euch liegen habt und euch nicht verschreibt oder verklickt.

Ja, und die Lieferzeit, weil du grad gefragt hast, sind in der Regel so drei, vier Tage.

Ach, so schnell. Okay.

Ja.

Gut. Also heute bestellt und nächste Woche in den Campingurlaub gestartet.

Ja, und trotzdem passiert es regelmäßig, dass Leute, äh, fragen, ob ich auch per Express verschicken kann, weil ihnen aufgefallen ist, dass sie morgen in den Urlaub fahren.

Oh, oh.

Ich hab auch schon jemandem nach Italien den Tracker hinterhergeschickt.

Oh nein.

Das war sehr, sehr spannend. Also ich find grade, grade die Features um die Reiseroute, also wie ich am Anfang gesagt habe, sehr spannend, weil mich das damals auch umgetrieben hat. Ähm, und, und find das ziemlich cool, weil f-für uns war's immer so, wir haben das halt in Google Maps abgespeichert. Da musstest du aber auch immer dran denken, dass du dir den Standort wirklich speicherst. Sonst musstest du ein, zwei Tage später noch mal gucken: Ah, wo war das denn genau? Ähm, oder du hast die automatische Standort, äh, Verfolgung von Google Maps angehabt, dann hast du wieder 'n Haufen Akkuverbrauch gehabt. Deswegen hatte ich das eigentlich meistens auch ausgeschaltet. Also so ist das halt schon wesentlich cooler und grade dass er halt so'n, so schlau ist, quasi auch die Übernachtung erkennt und, und so 'ne Sachen erkennt, das find ich halt ziemlich geil. So, das hat mir tatsächlich in meiner oder in unserer Leben-im-Mobil-Zeit gefehlt.

Jetzt aktuell brauche ich's nicht, weil die meiste Zeit bin ich hier auf unserer Kindha, da brauche ich's nicht, aber, ähm, ich find das sehr, sehr cool. Also grade die, ne, die ganzen Sachen, die, die darüber hinauslaufen, was man so an Diebstahl, äh, Schutz und so weiter hat. Ich find das 'n sehr geiles System und hab das tatsächlich so auch noch nicht gesehen. Also das auch, ich werd auch nicht bezahlt dafür, dass ich das sage, aber, äh, da-das find ich halt wirklich cool und, äh, find es spannend, dass du das so weiterentwickelt hast, so aus dem, aus dem eigenen Bedarf quasi.

Ich hab mir schon gedacht, dass dir das gefällt, deswegen hab ich den Fabian ja eingeladen. Ähm, das haben wir auch vergessen am Anfang zu sagen, es ist keine bezahlte Werbefolge, sondern, ähm, wir finden's halt wirklich cool. Und was uns auch immer am Herzen liegt, ist eben grade auch kleinere Projekte und Unternehmen auch dann mal vorzustellen, die vielleicht jetzt nicht 'ne riesige Plattform haben, um, ähm, um zu zeigen, was sie alles Cooles machen. Weil und wir haben auch festgestellt, grade auch in der Campingbranche sind es oft die ganz Kleinen, die mit sehr innovativen Ideen um die Ecke kommen. Und ja, deswegen präsentieren wir euch die ganz gerne mal ab und zu hier in unserem Podcast.

Ja, vielen Dank auch für die Blumen, ne.

So, und jetzt hatten wir dem Fabian auch gesagt, wenn er zu uns kommt, dann muss er nicht nur 'n Gutschein mitbringen, sondern er muss auf jeden Fall auch, äh, die Tipps der Woche, die wir ja gerne auch mal wieder vergessen zwischendrin, ähm, mitbringen. Und jetzt hat er ganz fleißig zwei Tipps zusammengesammelt und Nele und ich haben jetzt die ganze Zeit überlegt, ob uns noch einer einfällt, weil wir sind diesmal überhaupt nicht vorbereitet. Ähm, ich hab einen Eigenwerbungstipp, den werd ich dann gleich noch bringen, aber lassen wir erst mal Fabian den, den Vortritt. Welche Tipps der Woche hast du uns mitgebracht?

Ja, dann übernehme ich das für euch diese Woche mal. Also mein erster Tipp ist, äh, wie wir eingangs schon, schon erwähnt haben, der YouTube-Kanal von Daniel und Elisa. Der heißt, äh, Kuno and Us und die beiden sind auch schon 'ne ganze Weile mit Wohnmobilen unterwegs. Anfangs in Europa, jetzt waren sie bis vor Kurzem, äh, in Nord- und Mittelamerika unterwegs. Äh, grad ihr habt euch ja in Mexiko kennengelernt.

Ja.

Ähm, und jetzt sind sie grade wieder in, in Deutschland, suchen den nächsten Van zum Ausbauen und wollen dann wahrscheinlich, glaub ich, in Europa wieder unterwegs sein. Ist auf jeden Fall, ähm, 'ne spannende Mischung. So, es ist so'n Van-Life-Reise-Vlog-Kanal, würd ich sagen. Also es ist-

Sehr schöne Bilder.

Ja.

Sehr lange Videos.

Schöne Drohnenaufnahmen auch.

Ja, super. Also es sind sehr lange Videos. Also wer nur mal eben schnell kurz irgendwelchen Content wegsnacken will, der ist da vielleicht nicht so gut aufgehoben. Aber das sind wunderschöne Bilder. Ähm, auch also für mich natürlich schön, weil wir ja auch an einigen Ecken waren, ähm, die sie jetzt in Mexiko präsentieren. Aber auch wenn man sich einfach nur mal so treiben lassen möchte, grade hier in so regnerischen deutschen Nachmittagen. Also auch von mir noch mal 'ne ganz dicke Empfehlung. Ich hatte sie ja schon empfohlen in unserer Mexiko-Folge, aber, äh, da kann man sich wirklich schön auf die Couch hauen und sich wegträumen.

Man kann zwei Schwaben beim Reisen zuschauen.

Ja.

Die haben auch so, so 'ne Art Running Gag, dass sie, glaub ich, in jedem Land versuchen, 'ne Brezel zu kaufen oder so.

Ernsthaft? Das ha-haben wir gar nicht thematisiert. Äh, da werden sie sich aber in Mexiko 'n bisschen-

Ich weiß nicht, ob Absicht ist.

... 'n bisschen schwergetan haben.

Ich glaub, die letzte Brezel hatten sie in Kanada dann.

Mhm. Und dann hast du uns noch 'n Buch mitgebracht, ne?

Genau, der zweite Tipp der Woche ist, ähm, das Buch Freaks on Wheels von, von Philip Schu-Philip Schubert. Das ist, äh, äh, Philip von Philip und Diana von, äh, dem Instagram-Account Peace, Shanti und Ahoi, kennen vielleicht die einen oder anderen. Ähm, die zwei sind schon seit, ich glaub, sieben oder acht Jahren in diversen Wohnmobilen unterwegs und, äh, haben so 'n ganz eigenen Lifestyle einfach. Ähm, die leben so nach der Devise, das, das große Glück mag kleine Dinge und, äh, sammeln beispielsweise an Stränden gan-in ganz Europa, ähm, immer Müll auf. Also die haben so 'ne Riesensammlung von kleinen Plastikfiguren, weil die wohl regelmäßig irgendwelche Container im Meer untergehen und dann kleine Spielzeuge überall angespült werden und dann bleiben halt diese kleinen Plastikfiguren übrig. Und die haben sich zur Aufgabe gemacht, aus diesem Plastikmüll, aus den Meeren kleine Kunstwerke zu bauen, um für dieses ganze Thema zu sensibilisieren.

Und, äh, das ist wirklich, also wirklich schönes Zeug auch, was sie bauen und die Idee dahinter find ich halt auch wahnsinnig inspirierend. Und, ähm, die beiden haben auch damals bei uns 2019 so 'n bisschen den, den Samen gesät. Ich glaub, unser erstes Wohnmobil sah nicht umsonst sehr ähnlich aus wie das, was die damals hatten. Also genau, das Buch wär Freaks on Wheels und der Instagram-Account von denen ist Peace, Shanti und Ahoi.

Muss ich noch mal eben hier aufschreiben. Ich kenn die noch nicht, aber da werd ich auf jeden-

Also so 'n bisschen Überlebenskünstler.

Ja, hört sich so an, aber cool.

Äh, im Moment schleifen sie 'n Messer.

Also Freaks on Wheels und Peace, Shanti und Ahoi.

Packen wir euch auf jeden Fall auch noch mal als Links in die, in die Shownotes rein. Da fällt mir noch 'n Tipp der Woche ein für alle, alle, die mit dem Müllthema, was wir oder mit dem Müllproblem, dem Plastikproblem nicht so richtig was anzufangen wissen, kann ich empfehlen, wenn ihr mal am Meer seid, nehmt euch mal 'ne Mülltüte und räumt mal 'ne halbe Stunde so 'n Strand auf und, ähm, dann werdet ihr relativ schnell 'n Eindruck davon haben, wie schlimm das Thema wirklich ist, wie, was da für 'n Kram auch am Strand liegt, selbst wenn's auf 'n ersten Blick sauber aussieht. Ähm, beim dritten, vierten, fünften Blick werdet ihr sehen, wie krass das ganze Thema ist. Das, kein schöner Tipp, aber, ähm, um so 'n bisschen ein, ein Bewusstsein für Dinge zu bekommen, kann das helfen. Und, äh, mein zweiter Tipp: Wir basteln grade für alle Kids da draußen, die campingbegeistert sind und mit ihren Eltern vielleicht on tour sind, auf 'm, an 'nem kleinen Campingmalbuch, ähm, was ihr euch auch dann kostenlos runterladen könnt.

Also wenn ihr da irgendwie Interesse dran habt, dann guckt regelmäßig auf Camper Style vorbei. Wir werden das bestimmt auch mal in unserem Newsletter haben und mit Sicherheit auch noch mal in unserem, äh, Podcast anteasern, wenn's denn da ist. Wir sind grade in den letzten Korrekturschleifen und, ähm, da sind auch noch weitere Sachen geplant. Wir haben ja mit unserem großen Campingratgeber schon, ähm, ein riesiges Buch veröffentlicht und, äh, wollen jetzt halt noch so 'n bisschen kleine Sachen hinterherbringen, die's aber auch immer quasi zum Downloaden kostenlos gibt und dann eben als gedruckte Variante man's, äh, entsprechend kaufen kann, je nachdem, was man halt haben will. Das vielleicht meine zwei Tipps, äh, und davon ist einer von mir und einer von Nele und dann haben wir quasi alle-

Vielen Dank. Ihr habt mich gerettet. Nächstes Mal dann wieder. Ja, Fabian. Wir sind, äh, mittlerweile sind wir so synchron, dass wir uns, äh, sogar, ähm, im Einklang von den Gästen verabschieden.

Ja.

Vielen lieben Dank, Fabian, für deine Zeit, dass du uns dein tolles Pro-, äh, dein tolles Projekt vorgestellt hast. Noch mal für alle, Trackiwi ist der Name. Wir packen alle Informationen in die Shownotes. Schaut's euch an, löst gern euren 10-Prozent-Gutschein ein. Ich glaube, es lohnt sich. Wir werden den wahrscheinlich auch bestellen zum Testen. Wir müssen grade selber noch 'n bisschen gucken, wie wir's technisch umsetzen, weil wir eben, ähm, ja, in 'ner anderen Konstellation unterwegs sind. Aber wir wünschen dir auf jeden Fall weiterhin ganz, ganz viel Erfolg, ähm, und hoffen, dass wir dich vielleicht auch mal, äh, gemeinsam mit deiner Partnerin auch gerne zu 'nem anderen Thema noch mal wiedersehen. Ich glaub, ihr habt auch sonst ganz viel zu erzählen.

Ja, gerne und vielen Dank, dass ich hier sein durfte und, ähm, meinen Tracker vorstellen durfte.

Ja, Nele hat schon alles gesagt, auch von mir vielen Dank. Ich hab's ja schon gesagt, dass ich's super spannend fand und, ähm, w-wünsch euch weiterhin ganz viel Spaß und dann genau, bis zum nächsten Mal und alle Hörer und Hörerinnen da draußen, wir hören uns auch das nächste Mal in 'ner Woche wieder. Bis dahin. Tschüss.

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