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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute geht's ums Grillen und um Grillrezepte für Camper.
Und obwohl wir da beide, glaube ich, auch ganz schön, äh, viel unterwegs sind in dem Thema, haben wir uns wieder einen Gast eingeladen, nämlich Heiko. Der ist vielen von euch vielleicht bekannt als Mr. Nicefood von Instagram, TikTok, seinem gleichnamigen Blog oder vielleicht auch seinem Campinggrillbuch. Die Links zu den Kanälen und so weiter packen wir euch natürlich wieder in die Folgenbeschreibung. Und Heiko und wir haben uns kennengelernt, weil wir beide auch mit der Firma Van Caravan kooperieren. So sind wir beide zusammengekommen, haben uns auf 'ner Messe getroffen, haben uns über das Thema Grillen beim Camping unterhalten und dann hab ich gesagt, der Heiko muss unbedingt mal zu uns in den Podcast kommen. Hallo Heiko, ähm, würdest du vielleicht dich einmal kurz selbst noch mal mit ein paar Worten vorstellen?
Ja, hallo ihr beiden. Vielen Dank für die Einladung. Mein Name ist Heiko. Wie Nele schon gesagt hat, bin ich, äh, im Internet unterwegs als Mr. Nicefood. Bin begeisterter Griller seit, na, über fünfzehn Jahren, würd ich jetzt sagen. Acht Jahre davon, äh, etwas professioneller. Ja, das Ganze hat uns so begeistert, dass wir das Thema Camping und Grillen in einem Kochbuch namens „Das Campinggrillbuch", äh, verwurstet haben sozusagen. Ich bin zweiundvierzig, nein, ich bin dreiundvierzig Jahre alt mittlerweile, bin in meinem echten Leben, äh, Filialleiter in 'nem Autohaus, ähm, hab also mehr als genug zu tun und trotzdem begeistert mich Barbecue und Campen so dermaßen, ähm, dass wir das nebenbei noch kundtun müssen. Wer das, äh, also sehen möchte, der wird uns garantiert im Internet finden.
Schön, dass wir dabei sein dürfen. Ähm, wir freuen uns auf alles, was da kommt. Unser erster Podcast. Ich bin ganz aufgeregt. Los geht's.
Werbung.
Diese Folge wird unterstützt von der Firma Kadak Dometic. Ich hab hier ja schon 'n paar Mal erzählt, dass wir selbst große Fans des kleinen Safari Chef 30 sind, aber Kadak hat noch viel mehr tolle Gasgrills und sogar ein Elektromodell im Sortiment.
Da wäre der zweiflammige Two Cook, auf dem ihr mehrere Speisen gleichzeitig zubereiten könnt oder der supermodulare Safari Chef, den es auch als Kompaktmodell gibt und der Tischgrill City Chef oder der große und trotzdem leichtgewichtige Carry Chef. Diesen gibt es ganz neu mit etwas kompakteren vierzig Zentimetern Durchmesser. Auch das bisherige Modell mit der gewohnt großzügigen fünfzig Zentimeter Grillfläche ist weiter erhältlich. Mit diesem Gasgrill könnt ihr eure komplette Familie und bei Bedarf auch noch die Nachbarn versorgen.
Zu allen Grillmodellen steht umfangreiches Zubehör wie Pizzasteine, Kaffeeständer und verschiedene Platten oder Pfannen zur Verfügung. Zusätzlich gibt's viele weitere praktische Helfer, zum Beispiel ein Bluetooth-Thermometer für den perfekten Garpunkt, Grill- und Backmatten sowie Grillwerkzeuge und natürlich mein Lieblingsgadget, die kleine Räucherbox.
Auf Kadakinternational.com findet ihr weitere Informationen. Wir packen euch den Link auch noch mal in die Show Notes, damit ihr ihn euch nicht merken müsst.
Wir bedanken uns bei Kadak und allen anderen Sponsoren für ihre Unterstützung, denn durch Werbung wie diese ist es uns möglich, den Podcast auch weiterhin kostenlos für euch anzubieten.
Werbung Ende. Ja, dann würd ich sagen, als Allererstes, was mich interessiert als ja auch passionierter Griller: Wenn du unterwegs bist, was hast du an Grillequipment dabei?
Ja, also, ähm, das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Es ist in der Tat so, dass wir des Öfteren mit so 'nem kleinen Grüppchen oder Freunden fahren und die wissen, dass ich doch relativ grillbegeistert bin und ich würd jetzt mal sagen, ganz so schlecht machen wir das nicht, ähm, sodass die mir vorher sagen, was die gerne essen möchten unterwegs und dementsprechend packen wir dann die Grills, Smoker, äh, und entsprechendes Equipment ein. Klar, Standard, äh, ist immer mit dabei, aber, ähm, es kommt auch mal vor, dass jemand tatsächlich geräucherte Spareribs haben möchte auf 'm Campingplatz. Dann nehm ich 'n portablen Smoker mit und dann gibt's halt Spareribs. Also, ja, das Portfolio ist mit deutlich über fünfundzwanzig Grills ganz gut gesät und, äh, da können wir dann entsprechend aussuchen, ja.
Und hast du, äh, d..., ähm, ich hab ganz viele Fragen im Kopf, aber ich fang mal, fangen wir vorne an. Du sagst wir. Das heißt, ihr seid im Team unterwegs, wenn ihr grillt?
Äh, ja, also meine Frau, äh, äh, mein Sohn und ich, wir sind so Mr. Nicefood in echt. Also-
Ah.
Ähm, in der Tat ist meine Frau die, die im Hintergrund alles macht, sprich alles, was geschnippelt, äh, Ideen und so weiter, macht sie. Das Schneiden übernimmt unser sechzehnjähriger Sohn in der Tat. Der hat sich da irgendwann mal für begeistert und gerade auf TikTok und so, da ist er dann eigentlich der. Ich sabbel nur so 'n bisschen vor der Kamera rum und er sagt: „Papa, das kannst du so nicht machen, äh, aber das musst du so machen. Du willst doch junge Leute ansprechen." Äh, ja und, ähm, dann, äh, ist das immer so 'n Freundeskreis, äh, der zusammen losjuckelt und, äh, ja, die wissen vorher schon ziemlich genau, was die so gerne kredenzt haben möchten und danach richtet sich das dann immer.
Ich möchte dich gerne fragen, ob du auch mal mit uns in den Urlaub fahren möchtest. Ich hätte da auch so 'n, so 'n paar Ideen, die ich dir auftragen würde als, als Koch, als Griller.
Äh, ja, al-alles ist möglich.
Sehr schön. Also wenn du sagst schneiden, dann meinst du natürlich, ähm, Videos schneiden oder, ähm, Fotos vorbereiten. Du meinst jetzt nicht, dass dein sechzehnjähriger Sohn für dich den Beikoch macht oder macht er das auch?
Also, äh, ich mein das tatsächlich im digitalen Sinne. Unser Sohn ist, äh, warum auch immer, ein ganz schlechter Esser, was das Portfolio seines Geschmacks angeht. Äh, also so 'n Hamburger ohne Gurke, äh, Pommes, Nuggets und so weiter geht alles fit. Und alles darüber hinaus ist gar nichts. Also in unserem Kochbuch sind knapp 80 Rezepte. Ich würde behaupten, davon würde er so gut zwei oder drei tatsächlich essen oder probieren. Ansonsten isst er's noch nichts. Aber ich hoffe, das dreht sich irgendwann mal und er wird sich sehr ärgern, dass er 'n kochbegeisterten, äh, Vater hat, äh, und er das viele Jahrzehnte oder zwei Jahrzehnte ausgeschlagen hat. Wir hoffen mal, wenn die erste Freundin kommt-
Oh ja
... dass die ihn da so 'n bisschen umerzieht, ja.
Oder wenn er aus der elterlichen, äh, Umgebung ausziehen muss.
Ja, ich, äh, der Grund ist egal. Hauptsache, äh, passiert mal was in diese Richtung.
Hauptsache er spurt. Ich komm noch mal kurz zurück zur Ausrüstung. Das ist ja jetzt so 'n bisschen in 'nem Nebensatz untergegangen. Ich, ähm, weiß es aber noch, weil wir uns ja auch darüber unterhalten haben. Also ihr habt 25 Grills am Start, richtig?
Mhm. Ja, mindestens. Das könnte auch der ein oder andere mehr sein. Ja, das geht dann so vom, äh, ganz kleinen holländischen Grill, der auf jedem Campingplatz vorhanden ist, bis zu 'ner Grilltonne, Smoker, mehrere, mehrere Gasgrills, russische Grills, womit man Schaschlik machen kann, so 'n russischer Kazan. Äh, also ja, gibt nicht ganz viel, was ich noch nicht bespaßt habe, was das angeht, ja.
Was ist 'n russischer Grill? Das kenn ich nich.
Also es gibt so, äh, Schaschlik-Grills, äh, äh, wo man das Schaschlik dann, äh, ein, zwei Tage einlegt, aufspießt und dann, äh, ja, dadrauf wendet, bis es fertig ist. Und man braucht auf 'm Campingplatz immer 'n etwas größeren Stock, um die Nachbarn abzuwehren. Äh, äh, das riecht sehr gut und, ähm, es kommt auch immer sehr gut an. Wir verteilen in der Tat auch immer auf, äh, Campingplätzen ganz gut. Ähm, dadurch dass wir so 'n bisschen Werbung auf 'm Wohnwagen haben, kommen die Leute, sind neugierig und fragen. Und wenn man dann mal anfängt zu brutzeln, dann sagen die immer: „Das sieht im Internet ja gut aus, aber schmeckt das denn auch?" Ja, und so kommt dann immer eins zum anderen, ja.
Jetzt hast du gesagt, Feuertonne, Smoker, 'n, 'n Kazan. Das sind ja durchaus meistens etwas größere Geräte. Jetzt hat ja so der, sagen wir mal, gemeine Camper häufig ein Platz- und Gewichtsproblem. Also nicht selber, sondern mit seinem Campingfahrzeug, ähm, mit dem er unterwegs ist. Ähm, was von den Dingen, die du dabei hast, sind, wie soll ich das sagen? Also campingtauglich sind sie alle, wenn man sie einfach mitnimmt. Aber was davon, ähm, passt sozusagen vielleicht auch mit wenig Platz und Gewichts-, äh, Ressourcen mit in so 'n Camper rein?
Also wir haben immer diesen, äh, typischen holländischen Campergrill mit. Ich glaube, das ist auch der mit Abstand meistverkaufte. Äh, den haben wir immer mit dabei, weil sich da 98, 99 % aller Gerichte gut drauf abbilden lassen. Wir nehmen immer auch einen Kohlegrill mit und das ist meistens dieser kleine Schaschlik-Grill. Den haben wir uns extra bauen lassen als Camper-Version, äh, sozusagen. Der wiegt dann, na, ich hätt gesagt, so zweieinhalb Kilo vielleicht. Äh, den kann man auch nur auf 'n Boden stellen oder auf 'n Tisch. Und, äh, dann haben wir meist noch einen zusätzlichen Grill mit und das ist des Öfteren ein, ja, wie 'n heißt so 'n Teil eigentlich? So 'n Pocket Smoker. Das ist 'n pelletbetriebener Smoker, so groß wie 'n Koffer, wiegt ungefähr 20 Kilo. Und, äh, ja, wir fahren aber als Campingzugfahrzeug aktuell einen, äh, Ranger, also so 'n Pick-up.
Ja, der ist nach oben ladeflächentechnisch offen. Also rein theoretisch ist jeder Spaß möglich.
Und was ist, was ist der Standard Holland Grill, wenn ich nichts damit anfangen kann?
Äh, das ist 'n Cadac, äh, so heißt diese Firma. Und, ähm, äh, Nele, du wirst die garantiert kennen. Äh, also ich glaube, es gibt, wenn man so auf 'm Campingplatz ist, wo 1.000 Stellplätze sind, dann werden 980 davon diesen Grill haben. Würd ich jetzt einfach mal so pauschal behaupten.
Ich wollte dir grade schon sagen, du darfst ruhig Marken nennen. Wir, wir sind da nicht so empfindlich, weil das ja auch für die Hörerinnen und Hörer dann spannend ist, mit welchem Equipment du unterwegs bist und was du nicht wissen kannst, weil wir die, ähm, Ad getrennt davon aufnehmen. Wir haben auch tatsächlich 'ne, 'ne Ad von Cadac heute in der Folge. Also von daher, uns ist der durchaus bekannt. Wir sind ja auch selber damit unterwegs, mit mehreren Modellen, ähm, weil wir die halt sehr praktisch finden, weil die relativ kompakt sind, aber trotzdem viel modulares Zubehör dabeihaben. Und das weiß jeder, der uns irgendwie schon 'n bisschen länger folgt, dass, dass der Grill sozusagen bei uns vor Camper Style da war. Also von daher alles gut.
Perfekt. Ja, das ist halt so die eierlegende Wollmilchsau auf 'm Campingplatz-
Absolut
... äh, würd ich sagen. Dadurch, dass der so kompakt zusammen, äh, zu stecken ist, kann man den vorne in die Bugklappe reinpacken. Das's für mich ideal und, äh, also der ist immer dabei und der wird auch zu Hause nicht benutzt. Das ist tatsächlich so, äh, das Pflichtequipment, hätte ich jetzt gesagt. Plus Messer, Brett, äh, ordentliche Gewürze, immer ganz wichtig. Unterschätzt man so 'n bisschen, wenn man nur 'n paar Tage unterwegs ist. Frische Kräuter auf jeden Fall, die, äh, auf 'm Campingplatz doch des Öfteren fehlen. Und wenn man da so 'n Strauß, äh, Schnittlauch, Petersilie, Dill hat, ähm, dann ist das meist das Erste, was man an den Nachbarn weitergibt. Weil die kommen und sagen: „Ah, du, sag mal, ist das Dill?" „Ja, das ist Dill." „Bitte zwei Sträuche." Ja.
Und wenn wir jetzt mal auf das Thema Gas versus Holzkohle versus Elektro gehen, wo siehst denn du persönlich die Vor- und Nachteile jeder dieser drei Varianten?
Ja, also fangen wir mal an mit Holzkohle, weil's so eigentlich mit jedem Campingurlaub vor 10, 15 Jahren Pflicht war. Äh, so dieser Standard-, ähm, Tankstellengrill für 'n Zehner, sag ich mal. Das war ja so dieses Klapperteil, hatte eigentlich jeder mit dabei. Ist heute 'n bisschen schwierig, weil auf den meisten Campingplätzen, grade wenn man Deutschland verlässt, Grill mit Holzkohle nicht so gerne gesehen ist. Kroatien im Sommer bei 35 Grad, äh, das 14 Tage lang beim Funkenflug, dann ist er sicherlich, äh, nicht so vorteilhaft. Ähm, deswegen sind wir wenig mit Kohle unterwegs. Ähm, gibt ja immer noch so diesen Geschmacksmythos rund um die Holzkohle. Äh, ist ja alles mehrfach bewiesen, dass das Tinnef ist, ähm, auch wenn ich da jetzt- Wenn der Gourmet jetzt sagt, Holzkohle ist das einzigst Wahre, dann ist das auch in Ordnung.
Ähm, Strom haben wir auch 'n paar Mal versucht, in der Tat auch von Cadac, ähm, haben aber die Erfahrung gemacht, wenn das ein nicht ganz so moderner Campingplatz ist und man haut da mal eben so zweieinhalb tausend Watt auf die Leitung, dann findet man selber das gut. Alle neben einem nicht, weil für die ist der Grillabend an dem Moment dann halt beendet, wenn's die Sicherung raushaut. Ähm, und deswegen ist und bleibt mein Favorit, äh, der Gasgrill. Man hat sowieso zwei Gas- oder eine Gasflasche im, äh, im Bug vorne und, ähm, dadurch ist man maximal flexibel, sag ich mal. Man kommt da jederzeit ran. Ich, also ich hab jetzt noch keinen Campingplatz gesehen, wo man nicht im, äh, auf'm Campingplatz oder im Umkreis zehn Kilometer an 'ne Gasbuddel dran kommt. Ähm, und dadurch ist es für mich das leichteste und sicherlich auch das variabelste von allem.
Ja, da geh ich mit. Das ist genau auch meine Erfahrung. Also grade auch wenn du im Süden unterwegs bist, wie du schon gesagt hast, ist offenes Feuer im Sommer 'n Tabu. Im Winter mag das noch mal was anderes sein. Ähm, die, die Geschmacksgeschichte, ja, die ist super spannend. Das, der Kopf macht da ganz viel und lässt einen sich einbilden, dass der Geschmack besser ist und bisschen Raucharoma ist da vielleicht auch dran, aber man merkt's ja beim Smoken, wie viel Rauch man da eigentlich ranbringen muss, damit man da wirklich richtig was schmeckt.
Genau.
Und am Ende des Tages ist es aber unser Kopf, der uns da nette Geschichten bastelt, wie gut das mit dem, mit dem Holzkohle da, mit der Holzkohle schmeckt. Von dem her, ja, wer das will, soll das tun.
Absolut.
Aber allein auch der Dreck, also die Asche und die Kohle mitschleppen und dann ist es schwarz und dann, ähm, saust da alles ein, äh, fand ich auch immer super nervig. Also und ich muss auch dazu sagen, ich bin früher der größte Holzkohle, genau, der größte Holzkohlefan gewesen.
Ja.
Ähm, und hab Gasgrills verabscheut und dann hab ich einen gesehen und beim Kumpel gesehen und dachte: „Hä, warum hast du das nicht schon eher gemacht?"
Ja, es ist auch so, ähm, so, ähm, aus eigener Erfahrung, wenn man so alles zusammengepackt hat, äh, man sitzt mit den Freunden noch zusammen, hat noch, ich sag mal, anderthalb Stündchen oder 'ne Stunde, bis man den Platz verlassen muss und sagt: „Mensch, jetzt, ich hab noch 'n paar Würstchen im Kühlschrank. Lass uns noch grad 'ne Br..., äh, 'ne Wurst auf'n Grill hauen." Das machst du mit Holzkohle halt nicht, ne. Dann, äh, hast du die, das Feuer, was du irgendwo löschen musst und, äh, ist für 'n Grill auch nicht so gut, wenn da die heiße Glut drinne ist und du löschst das ab. Äh, das ist halt, äh, heftiger Schock fürs Material und, und sicherlich trägt das, äh, heftig zur Materialermüdung bei. Und das hast, mit'm Gasgrill hast du das Problem nicht, ne. Das machst du, den lässt du zehn Minuten auskühlen, rein in Wohnwagen, ab geht die Luzie nach Hause, ne.
Und du musst nicht so lange warten, bis du was essen darfst. Das ist nämlich immer mein Problem bei Holzkohle. Ich find das ja immer total romantisch. Also gerade auch in Mexiko, wenn wir da unterwegs sind, dann ist halt Holzkohle Standard eigentlich. Aber ich hab dann manchmal keine Geduld, weil ich denk ja immer erst dran, dass ich Hunger hab, wenn ich schon Hunger habe. Und bis dann die Holzkohle so weit ist und so weit runtergebrannt ist, dass es halt wirklich 'ne schöne Glut gibt und so weiter, da, das dauert mir immer zu lang.
Ja, ist halt so mega entspannt, ne. Du gehst raus, äh, drehst da grad 'n Knopf um, äh, du drückst auf 'n Zünder, dann gehst du rein, machst deinen Salat fertig. In der Zeit ist der Grill heiß. Viertelstunde später, äh, sag ich mal, salopp hast du das Essen auf'm Tisch, ne. Ähm, klar, ist bequem und, äh, ich versteh auch wirklich jeden, der sagt: „Kommt mir nicht, äh, auf'n Tisch." Äh, das ist wie bei Autos, äh, bei uns im Autohaus. Mit 'm Elektroauto, da kannst du manche mit jagen und manche sagen: „Du, das ist halt jetzt die Zukunft", und, und fertig. Und was davon richtig ist, vermag ich gar nicht zu sagen. Das ist absolut Geschmackssache, ne.
Okay, ich, ich würd mal 'ne Doppelfrage stellen wollen. Ähm, welches Equipment empfiehlst du mir mitzunehmen, wenn ich nur Würstchen grillen möchte? Und warum sollte ich nicht nur Würstchen grillen?
Also, ähm, kommen wir erst mal zum Equipment. Also du brauchst immer ein gutes Brett. Du brauchst ein, äh, vor allen Dingen ein, ein Brett, was nicht wackelt. Also ich find, es gibt nichts Schlimmeres wie 'n Brett, was so vor dir hinkippelt. Da, äh, also da bin ich morgens komplett. Äh, 'n gutes scharfes Messer und 'ne vernünftige Grillzange. Und 'ne vernünftige Grillzange ist gar nicht so einfach zu finden, grade nicht, wenn's um Würstchen geht. Ähm, warum sollte man nicht nur Würstchen essen? Also ich bin totaler Bratwurstfan. Das ist jetzt echt schwierig. Ähm, ich, ich geb mich mit so 'ner, so 'ne gut gemachte Bratwurst ist auch schwerer zu machen wie 'n gutes Steak in der Tat, ne. Also, we-wenn du, wenn du so den Dreh beim Steakmachen rausgekriegt hast, wie das funktioniert, dann ist das leichter hinzukriegen, weil 'n Steak viel mehr verzeiht wie so 'ne Bratwurst. Wenn die verkohlt ist, ist die verkohlt. Wenn Grill, äh, wenn 'n Steak so 'n bisschen, ähm, äh, angekohlt ist, dann hat das schon wieder irgendwie so 'n bisschen Flair und du kannst sagen: „Guck mal, da brutzelt jetzt aber grade so richtig schön", ne.
Ähm, ja, genau.
Okay, dann stell ich meine Frage andersrum: W-wenn ich Bratwurst brate und das ja so geil ist, also und ich stimm mit dir da zu. Also ich, ich, ne, bin sowohl Team Bratwurst als auch Team Steak als auch Team alles andere. Aber wenn ich jetzt die Bratwurst nur esse und du sagst, das ist völlig cool, warum soll ich denn dann noch Kräuter mitschleppen?
Ähm, weil die Küche einfach viel mehr bietet als nur 'ne Bratwurst.
Jetzt hasse ihn.
Okay.
So, so geil wie 'ne Bratwurst ist, ähm, die auch absolut okay ist, wenn's mal, wenn's mal schnell gehen muss, aber ich finde, das Tolle am Campen ist eigentlich, ähm, dass du aus deinem Alltag einfach mal rausspringst und du kannst dir jetzt mal für das Zeit nehmen, wo du Bock drauf hast. Bei mir ist das das Kochen, das Grillen, das Barbecue. Ähm, ich stell mich auch, äh, auf 'n Campingplatz hin und mach 'n Gericht, was vier, fünf Stunden dauert. Das ist mir dann völlig egal, weil ich die Zeit habe, weil mein Handy mir nicht durchgehend auf 'n Keks geht, äh, weil nicht 100 WhatsAppen in einer Stunde einlaufen. Ähm, da, da kannst du einfach du sein. Das ist für mich das, was Camping ausmacht. Du bist du und Camping ist das, was du für richtig oder falsch empfindest. Und, ähm, deswegen würde ich, grade was Zutaten angeht, so viel mitschleuren wie du kriegst.
Vor allem, wenn du, äh, besondere Vorlieben hast natürlich, ne.
Mhm.
Da s... bin ich total deiner Meinung und Sebastian sicher auch. Wir sind ja auch Leute, die unterwegs so praktisch so kochen wie zu Hause und grillen. Ähm, also Mit der einzigen Ausnahme, dass wir halt keinen Backofen dabei haben, aber ansonsten ist alles andere mit am Start. Jetzt möcht ich aber noch mal ganz kurz zurückgehen auf das Equipment. Du hattest gesagt, 'n gutes Schneidbrett und 'ne gute Grillzange. Ähm, was macht für dich 'ne gute Grillzange aus? Aus welchem Material würdest du empfehlen, äh, das Brett, äh, zuzulegen? Also wir selber sind im Moment wieder mal auf der Suche, weil wir haben natürlich diverse Grillzangen, aber dann fliegen meistens vorne irgendwann die Silikonteile weg oder die Grillzangen sind so scharf, dass sie die, das Grillgut zerrupfen.
Was kannst du uns da empfehlen und auch unseren Hörerinnen und Hörern? Darfs, auch da darfst du ruhig Marken nennen, weil wir das dann sowieso alles noch mal in den Show Notes verlinken.
Okay, also die perfekte Grillzange, glaube ich, hängt jetzt auch immer wieder damit zusammen, was du, was du zubereiten möchtest. Äh, f-für 'ne Wurst brauchst du 'ne andere Grillzange wie 'n Steak, weil du vielleicht vorne an der Aufnahme gar nicht so viel Kraft aufwenden musst. 'Ne Wurst wiegt ja irgendwie 80, 90 Gramm, äh, oder 100, äh, je nachdem, äh, wer sie zubereitet hat. Die kannst du also easy umdrehen, ist aber doch vor, äh, ab und zu ja mal so 'n bisschen, äh, äh, glitschig. Und da würd ich so 'ne ganz normale Standard-, äh, Holzgrillzange nehmen, die du manchmal beim Kasten Bier dazu kriegst. Die funktioniert wunderbest. Die funktioniert nicht sehr lange gut, aber für den Zeitraum, wo sie gut ist, ist sie echt cool. Und, äh, für alles andere benutz ich tatsächlich eine V-Tong. Das ist so eine, na ja, wie, wie beschreibt man diese Grillzange jetzt?
Die ist aufgebaut wie 'n X und damit kannst du extrem viel Kraft aufbauen. Also da könntest du auch so 'n 800 Gramm Tomahawk ganz easy mit umdrehen, äh, was natürlich auf so 'nem Campingplatz echt 'n guten Eindruck macht, wenn du da so 'n Kilo T-Bone Steak auf 'n Grill knallst. Ähm, das sorgt so richtig für Stimmung, muss ich sagen. Ähm, ja, also so würd ich das sagen. Für 'ne Bratwurst reicht was absolut Günstiges und wenn's 'n bisschen was Schwierigeres sein soll, vielleicht auch Maiskolben zum Beispiel. Das sind ja echt fiese Teile, wenn man die so auf 'm Grill hat. Und wenn ein Grill nicht so 100 Prozent in Waage steht, äh, dann braucht man was, was sofort Kraft an der Spitze aufwenden kann. Und dafür würd ich diese Zange nehmen. Ich, die, die ist relativ teuer. Ich glaub, die kostet 40 Euro knapp. Ähm, ich hab meine aber schon, ja, sieben, acht Jahre und, äh, sie sieht aus als, na ja, sieht nicht aus, als wäre sie noch nie benutzt worden, aber sie ist noch genauso gut wie am ersten Tag, ja.
Also für alle Hörer und Hörerinnen, die jetzt genauso wie ich nicht wissen, wie die aussieht. Ich hab mir das grad mal angeguckt. Also die, die hat tatsächlich halt 'n, 'n Hebel eingebaut und deswegen kriegt sie halt besonders viel Kraft vorne drauf auf, äh, sozusagen das, auch das Tomahawk, wenn du 'n großes dabei hast.
Ja.
Ähm, wir packen das mal in die Show Notes rein. Ähm, wer da Interesse dran hat, dann, dann könnt ihr euch das angucken.
Vielleicht schickst du uns, Heiko, auch noch mal 'nen Link zu dem Produkt, das du nutzt. Wenn du sagst, sie ist gut, dann können wir ja auch die empfehlen.
Ja, klar. Kann ich gerne machen.
Okay. Also das wär jetzt mal so das absolute Einsteiger-Equipment. Du hast aber jetzt ja schon über sehr viel mehr gesprochen und hast uns ja auch so 'n bisschen mitgenommen in deine Grillwelt. Was würdest du denn, ähm, fortgeschrittenen Grillfans noch an Zubehör empfehlen?
Also ich würde auf jeden Fall noch ein Fleischthermometer mitnehmen, wenn man, ähm, ein gutes Steak machen möchte und nicht so den Draht hat, wenn man draufdrückt, zu erkennen, äh, wie weit das jetzt, ähm, fertig gegrillt ist. Ähm, macht das auf jeden Fall Sinn. Dann, äh, ja, wie gesagt, Gewürze ist für mich 'n A und O, die entscheiden ein Gericht, äh, ganz einfach. Und das liegt gar nicht, ob's zu viel oder zu wenig gewürzt ist, sondern manchmal auch mit einem Gewürz zu experimentieren. Wenn man Fleisch mit, äh, Anis zum Beispiel, äh, zubereitet oder Kartoffeln mal mit Anis bringt, das, das ist einfach 'n Game Changer, äh, hätt ich jetzt gesagt. Der ein oder andere mag das nicht, ist auch okay, aber, ähm, ich finde, das, äh, damit kann man sehr gut experimentieren.
Ähm, und ansonsten glaube ich, dass man gar nicht viel mehr braucht. Wichtig ist immer so, dass man auch 'n Schneebesen mit hat, äh, 'ne vernünftige Schüssel, wo man mal was anrühren kann. Manchmal braucht man doch 'n bisschen größere Hebelwirkung und, äh, möchte nicht mit 'ner Gabel und, äh, 'ner Tupperschale hantieren, weil ich glaube, das ist auch so 'n bisschen der Trend des heutigen Campings, dass man gar nicht mehr auf irgendwas verzichten möchte, was man zu Hause auch hat, ne. Also ich hab auch schon Nachbarn gehabt, die 'n Thermomix mitgehabt haben und, äh, das mögen viele belächeln. Ich find das absolut in Ordnung. Wenn, wenn einer sagt, ich, ich liebe das Teil und ich möcht's gerne mitnehmen, dann Herrgott sollen sie's mitnehmen, ne. Also so vor, vor sechs, sieben Jahren unvorstellbar auf 'm Campingplatz, dass einer da sein 2.000 Euro Grill aus 'm Wohnwagen rauszerrt. Also heute siehst du's regelmäßig, ne.
Das ist jeder so, wie er Bock hat, ne. Und, äh, ich, ich find das auch cool, dass man immer wieder auch andere Sachen, äh, lernt. Und, ähm, werdet ihr beide sicherlich auch kennen. Jedes Mal, wenn du auf so 'nem Campingtrip unterwegs bist, lernst du auch was Neues kennen, ne.
Oh ja.
Ähm, grade wenn man sich nur, äh, nicht nur in, in Deutschland an der Ostsee bewegt, äh, sondern auch mal 'n bisschen weiter fährt. Ähm, ist immer wieder sensationell, ne. Manche machen sich da 'n Asado oder, ähm, ich, ich, ähm, war in Kroatien mal unterwegs, da waren Italiener neben uns. Äh, die, die sind jeden Tag zu uns zum Essen gekommen und nächsten Tag waren wir bei denen am Essen, einfach weil man sich kulinarisch so toll ergänzt und ausgetauscht hat, ne. Die haben gesagt: „Boah, also dass man das so machen kann, das hätt ich jetzt nicht gedacht." Und umgekehrt war das für mich genauso, ne. Also, ähm, deswegen glaub ich, Equipment ist, äh, äh, wichtig, dass man all das dabei hat, was man für sich selber, äh, benötigt, um, um, um seine Leidenschaft, äh, voranzubringen. Ähm, ich kenne viele, die, die nehmen aus Prinzip kein scharfes Messer mit, weil die sagen: „Nee, ich bin jetzt hier, äh, bin jetzt hier Outdoor so, ne.
Äh, jetzt geht's hier ums blanke Überleben. Ähm, da muss ich jetzt den Grashalm nehmen, der das Steak durchsägt." Und, äh, wer anders sagt: „Du, ich hab 'n 500-Euro-Messer, äh, mit." Ist, ist alles in Ordnung. Soll jeder so machen, wie er da Bock drauf hat, ne.
Also, äh, f-ich fass noch mal kurz die Basic Hardware zusammen. Also Empfehlung Gasgrill, ähm, weil einfach, einfach und überall be-, also nahezu überall benutzbar im Gegensatz zu Holzkohle, was grad im Sommer wahrscheinlich auch immer mehr in Deutschland, wenn's jetzt so heiß wird und so lange trocken ist, verboten sein wird offene Flamme.
Ja.
Ähm, dann ein Brett, ein Messer und eine Grillzange und, äh, quasi die, das kulinarische Zubehör, Gewürze, die du magst, ähm, und vielleicht auch mal was Neues ausprobieren. Also da-dazu kann auch ich raten, wenn man unterwegs ist und irgendwo was sieht, was man nicht kennt. Kaufen und ausprobieren, grad auch wenn man im Ausland ist, im Supermarkt ist. Ähm, muss ja nicht der ganze Einkaufswagen unbekannt sein, aber irgendwas reinpacken, was man nicht kennt. Ich mein, im schlimmsten Fall schmeckt's nicht. Aber im besten Fall hat man 'ne tolle Erfahrung, ne.
Genau. Und, äh, äh, du hast vielleicht etwas gegessen, was du einmalig in deinem Leben isst und, äh, wenn du zu Hause bist, sagst: „Boah, kannst du dich noch erinnern, Schatz? Als wir da und da." Ähm, äh, anstatt, äh, äh, jeden Tag zum Frühstück sein 1,5 Kilo Nutella-Glas mit zu schlürren und, äh, das ist jetzt gesetzt und, und, und fertig, ne. Ist, äh, also die Welt der Kulinarik ist viel zu schade, um da dran einfach vorbeizugehen, ne.
Wir haben da auch schon so tolle Sachen unterwegs entdeckt. Ich will jetzt gar nicht von, von Mexiko anfangen, ähm, sondern auch schon Frankreich, Spanien, ne. Fr... In Spanien zum Beispiel die, diese kleinen Bratpaprika, die sich auch super grillen lassen, ähm, oder-
Ja
... geräucherten Paprika als Pulver, was ich vorher nicht kannte, was aber jetzt bei mir fast jedes Gericht irgendwie bereichert. Wenn man da nicht so viel nimmt, dann, dann kriegt man da 'ne ganz tolle Geschmacksnote dazu.
Ja.
Du hattest vorhin gesagt, ähm, Dill. Was war das noch? Basilikum? Oder was hattest du noch gesagt? Schnittlauch?
Äh, äh, Dill, Petersilie und, äh, Schnittlauch, ja.
Was hast du denn sonst noch so für Gewürze, die vielleicht jetzt nicht alltäglich sind wie Pfeffer oder so was, aber wo du sagst, das könntest du wirklich auch jedem empfehlen, das einfach mal zu testen, ob der Geschmack vielleicht auch, äh, den eigenen Geschmack sozusagen trifft.
Also es gibt ja diverse Firmen, die sich mit Gewürzen, äh, beschäftigen. Ist ja auch so'n bisschen vogue, ähm, die letzten drei, vier Jahre mit, äh, Ankerkraut, äh, Spice World, äh, Spice Bar und, und wie sie alle heißen. Ähm, also ich find's ganz wichtig, dass man ein oder zwei Rubs, äh, dabei hat, um 'n Nackensteak, äh, damit mal zu, äh, würzen. Ähm, wenn man im Dutch Oven was, äh, zubereiten möchte zum Beispiel, kann man das ganz gut benutzen. Ist so'n, so'n, ist halt einfach so'n Allrounder. Äh, paprikalastig, Pfeffer, Salz, äh, Zucker ist da drinne und dann ist der Welt, äh, keine Grenze gesetzt. Wir haben einen eigenen Rub, äh, auch gemacht, der im Kochbuch auch vorgestellt wird. Ähm, das ist auch so'n Universal Rub, tatsächlich mit Anis, äh, hatt ich vorhin ja schon mal erwähnt, so ganz leicht im Hintergrund schmeckend.
Ähm, ja, und ansonsten find ich sogar sehr cool, wenn man 'n paar verschiedene Pfeffersorten dabei hat. Pfeffer wird meiner Meinung nach komplett unterschätzt, kann aber ein Gericht, wenn man's dreimal gleich zubereitet mit drei verschiedenen Pfeffern, was völlig anderes sein, ne. Pfeffer ist nicht nur scharf, Chef..., äh, Pfeffer ist auch ein, ein sehr cooler Kicker im Geschmack, ne.
Sag mal noch schnell unseren Hörern und Hörerinnen, was ein Rub ist. Für die, die's nicht wissen.
Äh, ein Rub ist eine Trockenwürze. Ähm, wenn man so zum Metzger seines Vertrauens geht und da liegt dann, äh, das Nackensteak, was so paprikamäßig gewürzt aussieht, dann ist da zu 99 % 'n Rub drauf. Also ist einfach so'n Trockengewürz, ähm, was man, äh, aufstäubt auf das Grillgut und, äh, dadurch entsprechenden Geschmack da dran bringt.
Warum macht es nicht unbedingt Sinn, diese grünen und roten Nackensteaks eingeschweißt im Supermarkt zu kaufen?
Ähm...
Da möchte ich dann auch gleich noch was ergänzen.
Ich weiß gar nicht, wie ich das sagen soll, ohne abfällig zu klingen. Also für mich ist, äh, also erst mal die Haltungsformen-
Ja, vielen Dank
... ähm, wenn man so was kauft, sind ein Desaster. Äh, geht gar nicht. Ähm, ich bin ein extremer Verfechter von ess lieber weniger, aber gutes Fleisch. Und das muss gar nicht nur zwingend vom Biobauern, äh, äh, vor der Straße sein, aber das Zeug, was da drin ist, ist einfach Schmutz. Das, das kann ich nicht anders sagen. Ich, ähm, wenn sich jemand nichts anderes leisten kann, dann, dann ist es so, wie's ist. Ähm, jedem anderen kann ich für sich und seinen Körper und für das Tier, was, äh, für diese, äh, eigentlich köstliche Mahlzeit gestorben ist, kann ich nur raten, das sein zu lassen. Ähm, dann lieber nur eine Scheibe Nackensteak essen oder zweimal die Woche statt fünfmal die Woche, was sicherlich eh gesünder ist.
Ähm, aber das ist extrem wichtig und, und das schmeckt man auch. Also, ähm, man schmeckt sicherlich aus zehn Rubs nicht acht verschiedene Rubs raus, aber wenn ich jemandem, äh, ein Stück Fleisch hinlege, was eingeschweißt ist, wenn ich die Tüte öffne, riecht, als wäre da keine Ahnung was mit passiert und ein frisches Stück Bio-, äh, -fleisch, äh, also den Unterschied schmeckst du. Punkt. Das ist, für mich ist das Fakt. Äh, ich kann da nur von abraten, das zu kaufen. Vor allem so dieses fertige im Supermarkt, ähm, was meiner Meinung nach über jegliches echtes Verhalts..., Verfallsdatum hinweg ist und mit diesem Billigpampe, die da drinne ist, noch mal so weit fertig gemacht wird, dass man nicht direkt tot umfällt, wenn man's grillt, ne.
Ja.
Ich brauch nix mehr ergänzen.
Ich wollte eigentlich gar nicht so negativ in die Richtung, aber letzten Endes, letzten Endes genau ist, ist das halt also aus ganz vielen Gründen, wie du's grade schon genannt hast, eigentlich nichts Sinnvolles. Und, und grade, wenn man's unmariniert einfach mitnimmt und so'n bisschen selber würzt und ausprobiert und, und man muss ja auch nicht gleich das ganze Stück Fleisch würzen, wenn ihr euch unsicher seid und anfangt, dann schneidet's halt in Stücke, würzt die Stücke unterschiedlich und probiert halt einfach aus, was euch schmeckt. Aber es ist allemal besser als auch diese, diese Gewürzpampe, die da raufgeschmiert wird, die halt alles auch überdeckt, was in dem Fleisch vielleicht noch geschmeckt hat oder eben auch komisch schmeckt. Ähm, ja, ähm- Genau. So, jetzt lass uns aber zu den leckeren Sachen kommen. Ähm, und Nele meldet sich grade und hat 'ne ganz dringende Frage.
Nein, ich hab keine Frage. Ich wollte noch 'n paar Gewürze ergänzen, die-
Ach so
... unsere Küche immer sehr bereichern.
Ach so.
Also wir haben immer dabei, häufig frisch, aber nicht immer, Thymian, Basilikum, Rosmarin, Majoran. Das sind so bei uns neben den Standardgewürzen wie Paprika edelsüß und Rauchpaprika, sind so bei uns noch mal 'n paar ganz wichtige Geschmacksträger. Und was ich immer gerne dabei hab, ist auch 'n gutes Currypulver, weil ich festgestellt hab, also da wir ja, da wir ja, ähm, immer sehr viel Wert drauf legen, keine Lebensmittel möglichst wegzuwerfen oder verderben zu lassen, aber vor allem mein Mann nicht gerne mehrfach hintereinander dasselbe isst, hab ich dann den Trick angewendet, dass ich das Gericht dann mit Curry am nächsten Tag 'n bisschen pimpe, weil's komplett anders schmeckt. Egal, wir essen jetzt mittlerweile auch deutlich weniger Fleisch und viel mehr Gemüse und auch fast jedes Gemüse, selbst Rosenkohl, schmeckt mit Currypulver dann noch mal ganz anders als am Vortag.
Und das ist halt auch so 'n, so 'n kleiner Hack, den ich, äh, euch da draußen, liebe Hörerinnen und Hörer, mitgeben möchte. Wenn ihr da 'n bisschen variabel sein wollt, aber eben was überbleibt vom Vortag, dann kann man das damit ganz gut wieder so 'n bisschen herrichten.
Ja, vor allem Curry ist ja ein, ein so dermaßen cooles Gewürz. Das kannst du ja für den Nachtisch nehmen. Du kannst, äh, äh, ich sag mal, wenn du Butter da stehen hast, nimmst du einfach die Butter, haust da 'n Teelöffel Curry rein, äh, machst noch 'ne halbe Zwiebel, 'n bisschen angedünstet da rein. Hast du 'ne mega coole Kräuterbutter, ne. Äh, da kannst 'n Stück Fleisch damit würzen, du kannst 'n Hähnchen damit würzen. Du kannst eigentlich 'ne Banane nehmen, machst da Zucker und, und Curry drauf, dann hast 'n cooles Gericht. Äh, ist so, ähm, ein Gewürz, wo du's grade gesagt hast, wo man sagt: „Ja, richtig, bin ich mittendrin." Also Curry ist Pflicht, ja.
Der Klugscheißer in mir möchte euch auch darauf hinweisen, dass Curry kein Gewürz ist, sondern eine Gewürzmischung.
Ja, ist richtig. Der Kurkuma ist das Gewürz, ne. Ja.
Kurkuma ist das Gelbe darin, genau. Was, was, was man sonst auch, wenn man 'n bisschen probieren will, äh, Kreuzkümmel kann 'ne ganz, äh, leckere Geschichte sein. Ähm, das, den, der ersetzt bei mir so den normalen Kümmel mittlerweile, weil den mag ich nicht so sehr. Aber mit Kreuzkümmel komm ich ganz gut klar. Das ist bei mir so 'n Ersatzstoff quasi geworden. Ähm, ansonsten bin ich mit den, mit den Basic-Sachen, die ihr gesagt habt, eigentlich ganz gut. Und wer's vielleicht 'n bisschen fancier haben will, der kann sich ja auch mal bei den ganzen Gewürzfirmen umgucken. Die haben ja auch viele Gewürzmischungen. Also klar, man, man kann sich das Tomatengewürz kaufen, ne. Ähm, das, wenn man keine Ahnung davon hat, ist das wahrscheinlich völlig legitim, weil dann kann man sich zumindest damit beschäftigen, was da drin ist, ob das schmeckt und dann später selber mischen. Aber es gibt ja auch deutlich ausgefallenere Sachen, die man dann nutzen kann, wie du's gesagt hast, so Rubs oder eben auch diverse Gewürzmischungen.
Also das kann eben auch grad, kauft's euch kurz vorm Campingurlaub, nehmt's mit und probiert einfach dann im Campingurlaub die Sachen aus. Äh, das fand ich eigentlich grade den, den allercoolsten Tipp, ähm, sich da Dinge zu trauen und auszuprobieren.
Ja.
An der Stelle möchte ich noch mal kurz auf die Gewürzmischungen von unserem Kollegen Mike aus einer anderen Campinggruppe, der ist da Administrator bei verschiedenen anderen Campinggruppen, ähm, möchte ich da noch mal 'n bisschen Werbung für machen. Da muss ich den Link aber noch mal raussuchen. Den packen wir euch auch mit in die Show Notes und auch den Rub von dir, Heiko, damit die Leute sich da mal so 'n bisschen umgucken können, was sie am besten finden.
Ja, gerne.
Okay, dann lass uns doch mal, also du hast ja schon, da-das find ich immer cool an, an Leuten, die sich damit beschäftigen, ne. Du hast Curry gehört und hast sofort irgendwie schon drei Ideen gesagt, was man machen kann. Lass uns doch mal noch 'n bisschen so in die Rezepte reinschnuppern. Wenn ich jetzt noch gar nicht viel gegrillt habe, vielleicht 'ne Bratwurst oder 'n Nackensteak. Was sind denn so einfache, aber ich sag mal, raffinierte Sachen, die ich so als, als Einsteiger vielleicht auch noch nicht mit den Super Skills, äh, probieren kann für mich zu zaubern?
Also der Klassiker auf 'm Campingplatz ist ja so das Nackensteak. Äh, da kann ich nur empfehlen, sich das am Stück zu kaufen, sich in entsprechend etwas dickere Scheiben, äh, zu schneiden, wie man sie kriegt. Also ich glaub, so Standard sind so fünf, sieben Millimeter. Versucht mal so anderthalb und dann nimmt man sich drei Schüsseln und macht sich drei unterschiedliche Marinaden und das geht alles rucki zucki. Curry, äh, dann nimmt man da 'n bisschen Schmand, äh, Pfeffer und Salz. Legt das einfach mal über Nacht ein. Dann nimmt man das andere, nimmt Zwiebeln, Knoblauch, Öl und 'ne, äh, zusammengequetschte Kiwi über Nacht und, äh, dann nimmt man das nächste mit Paprika, gerne auch Rauchpaprika. Äh, da, so wie Nele gesagt hat, sich so 'n bisschen vorsichtig rantasten. Wenn man da 'n bisschen mehr nimmt, dann denkt man, man hat im Smoker übernachtet.
Äh, ist aber, wenn man's gut dosiert, äh, 'n echt cooles Gewürz. Ähm, dann auch, äh, Paprika, äh, 'n bisschen Bier, ne, so ein, 200 Milliliter, 'n paar Zwiebeln, die drei Sachen einfach mal über Nacht oder vier, fünf Stunden in Kühlschrank legen, ähm, und dann wird man schon drei völlig unterschiedliche, ähm, äh, Sachen haben, die diesem eingeschweißten Fleisch gegenüber, äh, zeigen, dass das, ja, das sind Killerprodukte dann einfach, ne. Das macht Spaß und da kann man auch Leute mit überraschen. Da kann man 'n bisschen Schärfe noch mit reinbringen und hat drei, äh, richtig coole Gerichte. Man kann auch diese fertigen Kräuterbaguettes zum Beispiel, die man sich kauft, kann man, äh, vom Vortag, äh, 'ne Bratwurst nehmen, scheid, schneidet die in kleinen Scheiben zusammen mit Käse und 'n bisschen Knoblauch da drüber, stellt sich das in Grill rein, überbackt das.
Äh, ist sicherlich jetzt kein High-End, äh, äh, Killer, aber es ist 'n cooles Gericht, ne. Und Kinder kann man mit so was, ähm, auch aus 'm Wohnwagen mal locken und sagen: „Ich hab dir mal was richtig Cooles gemacht." Ne Käsebratwurst und Kräuterbaguette. Also wüsste ich nicht viele, die das nicht, die das nicht essen und das ist einfach mal was völlig anderes, ne.
Bin ich auf jeden Fall dabei.
Du hast mich jetzt grade mit dem Thema Kiwi so 'n bisschen angefixt. Kannst du die, kannst du den Tipp noch mal etwas näher beschreiben? Weil das möcht ich gerne mal ausprobieren.
Also die Kiwi ist gar kein, ähm, die ist gar nicht da, um Geschmack, äh, zu erzeugen, sondern ist 'n Zartmacher, ein natürlicher, wie 'ne Papaya zum Beispiel. Wenn man die Kiwi mit in das Fleisch reingibt, zerquetscht, dann wird es das Fleisch unnatürlich zart machen. Äh, da ist so 'n, weiß gar nicht, wie's heißt, so 'n, äh, also 'n Wirkstoff halt drinne und, äh, das ist ein natürlicher Fleischzartmacher.
Okay.
Ähm, würd ich jedem mal empfehlen auszuprobieren, auch mit Hähnchen. Absolut mega, so 'ne Hähnchenbrust, die ist ja doch immer so 'n bisschen dröge. Und wenn man sich so 'ne Hähnchenbrust nimmt auf 'm Campingplatz, hat man ja nicht viel dabei. 'Ne Zwiebel, Knoblauch, bisschen Mayonnaise und so 'ne halbe Kiwi da rein. Vier Stunden marinieren, das mal auf 'n Grill tun, versprech ich jedem, wirst verzückt sein, ne. Das ist, das ist 'n cooler Lifehack so, ne.
Okay, sehr cool. Vielen Dank.
Ich hab mal schnell gegoogelt. Da ist ein Enzym Actinidain drin und das spaltet quasi das Eiweiß. Also das, äh, wusste ich auch nicht. Äh, wieder was gelernt. Ähm, und, äh, noch ganz kurz als Ergänzung: Du hast vorhin, äh, gesagt, die, die Standard-Schweinennackensteaks sind fünf bis sieben Millimeter im Laden und du meintest aber nicht anderthalb Millimeter, sondern anderthalb Zentimeter dick schneiden, ne.
Ja, klar logisch. Das, äh, kein Carpaccio, sondern 'n richtiges Steak. Ja.
Genau warum, warum macht man das nicht so dünn, wie's aus 'm Laden kommt? Warum lieber dicker?
Also es ist, äh, so, wenn das, je dünner das ist und man es grillt, wird's relativ schnell trocken. Und, äh, je dicker man das macht, umso mehr hält man sich den Fleischsaft im Fleisch. Deswegen hat 'n Steak ja auch immer, äh, 'n zwei Finger breit, sag ich mal, um außen einen schönen Gargrad zu haben und innen drin bleibt es halt saftig. Das ist so meine Erfahrung. Ich ess es so, also mit Abstand am liebsten. Ja.
Und an der Stelle auch wirklich noch mal der Hinweis, das ist überhaupt keine Schande, 'n Thermometer zu nehmen, so wie's Heiko vorhin empfohlen hat, also so 'n, so 'n Kerntemperaturthermometer. Das gibt's in tausend Varianten, das gibt's recht preiswert, einfach so als, als Einstechthermometer. Also da hast du so 'ne, ja so 'n Stück Metall, was du ausklappst, das stichst du eben ins Fleisch rein, das misst die Temperatur. Vorher machst du dich schlau in 'nem Kochbuch, im Internet, welche Kerntemperatur du für welches Stück Fleisch haben musst, weil das ist bei jedem Fleisch 'n bisschen anders. Und das gibt's dann bis hin zu super fancy, was ins Fleisch gesteckt wird, drin bleibt mit Bluetooth, auf 'm Handy ablesen kannst. Also alles möglich, aber das macht auf jeden Fall aus meiner Sicht Sinn, um wirklich 'n geiles Stück Fleisch mit dem richtigen Gargrad hinzubekommen. Es muss nicht immer völlig durchgebraten sein, bis es trocken und zäh ist, sondern man kann das halt auch wirklich richtig auf 'n Punkt machen.
Also da möcht ich wirklich auch noch mal für werben, weil das war auch 'n für mich ein großer, wie soll ich sagen, Zugewinn in meiner Küche, ähm, als ich damit angefangen habe zu, zu grillen.
Ja, absolut.
Ich möchte mal noch eine für mich letzte Fleischfrage stellen, bevor wir dann vielleicht auch so 'n bisschen in Richtung vegetarisch uns mal bewegen, weil wir jetzt ja schon sehr viel über Fleisch sprechen. Ähm, Fleisch quasi auf hoher Hitze angrillen oder Niedrigtemperatur? Was, w..., auf welcher Seite stehst du da?
Das kommt also A auf das Stück Fleisch an, was da vor mir liegt und, äh, als, äh, Highlight auf mein Teller dienen möchte. Ähm, es gibt ja bei Steaks auch diese Vor- und Rückwärts-, äh, Garmethode. Ähm, ich möcht da gar nicht sagen, was besser oder schlechter ist, ne. Wenn man, äh, so 'n Braten auf 'm Campingplatz macht, sagen jetzt viele, 'n Braten auf 'm Campingplatz, schönen Tag noch. Geht, weil ein Grill ist ja in echt auch nur 'n Backofen. Der sieht halt einfach nur viel cooler aus und du kannst deinen Backofen hinschören, wo du möchtest. Ähm, und wenn man das mal darauf runterbricht, dann kannst du, ähm, mit 80 Grad über sechs, sieben, acht Stunden fantastischen Braten, äh, zaubern. Ähm, und du kannst auf volle Pulle Power ein, ein fantastisches Steak machen, ne.
Also, äh, du kannst auch einfach 'n, äh, Lagerfeuer machen und schmeißt dein Steak da rein. Jede Seite drei, vier Minuten im Caveman-Style. Dat schmeckt genauso gut und da wird auch nicht dreckig oder irgendwie so von der Kohle. Das ist 'ne ganz bekannte Methode, die sicherlich am längsten von allen gibt und, ähm, ja, würd ich mich gar nicht festlegen wollen. Also ja, jedes Stück verlangt, äh, eine andere Behandlung in echt, ne.
Sebastian schwelgt gerade in Erinnerungen an sein Pulled Pork, glaub ich.
Das hast du sehr gut erkannt. Ich dacht, ich dachte grad an das Pulled Pork, was wir in Frankreich gemacht haben und ich dachte auch an den Metzger, der uns mit großen Augen dreimal gefragt hat, ob wir wirklich so 'n riesiges Stück, äh, ich glaub Schweinenacken oder Schweineschulter kaufen wollen.
Haben wir auch schon 'n paar Mal auf 'm Campingplatz gemacht und, äh, muss ich sagen, das ist so 'n Ding, äh, was du mega gut verteilen kannst auf 'm Campingplatz. Es sind ja meist immer Portionen, die, die kannst du nicht schaffen. Und, äh, ähm, genau wie's Neles Mann, äh, geht, so ist das bei mir auch. Ich esse sehr gerne Sachen, aber am nächsten Tag noch mal ist schon zähneknirschend. Und wenn meine Frau so 'n Riesentopf Suppe hier zu Hause macht und die kommt am dritten Tag und ha, heute schmeckt sie besonders gut. Das ist für mich 'n absolutes No-Go. Kann ich überhaupt nicht. Äh, also kannst du komplett vergessen. Äh, ja, meine Frau ist auch so, die sagt dann immer: „Also eigentlich müsste man's kochen, drei Tage stehen lassen, dann anfangen zu essen." Da wär ich sogar all in, aber so dreimal nach einander das Gleiche essen ist nicht so mein Ding. Und, äh, wenn man das verteilt, äh, dann, äh, viele kennen das gar nicht. Die, die haben das alles nur können, können, äh, Pulled Pork so vom Hörensagen und es ist ja 'n Gericht, was dir eigentlich gar keine Arbeit macht, ne.
Fleisch kaufen, würzen, äh, rein in 'n Topf und, äh, äh, los geht's. Und, und, äh, Dutch Oven oder so, äh, ist da ja sehr dankbar. Dann gehst du in der Zeit schön planschen oder gehst wandern, wie auch immer, kommst wieder und hast 'n tolles Essen zu Hause, ne.
Also Sebastian ist dafür mehrfach aufgestanden nachts.
Ja, auf, wir haben's auf 'm, auf 'm kleinen, relativ kleinen Gasgrill gemacht, äh, den man dann noch so 'n bisschen basteln musste, dass das klappt und, und das hat dann tatsächlich auch 16 Stunden gedauert.
Okay. Also ja, ich kenne das auch noch so aus meinen Anfängen. Damals hatte man so 'n Weber Kugelgrill und hat sich dann so 'n Kreis gelegt, äh, so mit Kohlen und, und hat, äh, drauf gebaut, dass die Kohlen sich jetzt auch wirklich so gut berühren, dass sie sich gegenseitig anzünden. Und, äh, ich kenne das noch. Also ich bin früher auch für Fleisch so oft nachts aufgestanden. Meine Frau hat mich dafür wahnsinnig erklärt, ne. Äh, heute geht das alles 'n bisschen leichter. Ähm, wie vorhin erwähnt, alles über Handy, äh, steuerbar. Man stellt sich ein, wie viel Grad, wie viel Rauch und, äh, äh, ist alles viel, viel leichter, ne. Ob das jetzt noch so das klassische Grillen oder Barbecue ist, hm, wahrscheinlich nicht, aber, äh, das Ergebnis, äh, heiligt die Mittel dann, ne.
Die Frauen erklären einen ja auch nur so lange für wahnsinnig, bis es das Fleisch dann gibt. Dann ist das alles vergessen, ne?
Ja.
Okay, Nele hat's grad schon angesprochen. Ähm, d..., lassen wir noch 'n bisschen über Gemüse reden. Ja, nicht nur als Beilage, sondern durchaus ja auch als Hauptgang, wenn man das möchte. Ähm, was hast du an Gemüseideen, die du so unseren, unseren, tja, ich weiß gar nicht, ob wir nur so Grillanfänger dabei haben, sondern unseren, unseren Campingzuhörern, die gerne grillen möchten, mitgeben kannst?
Also wenn jemand kein Fleisch essen möchte oder es einfach nicht mag, dann kann ich, äh, was grade so 'n bisschen im Hype ist, wir haben das, äh, auch in unserem Buch, äh, so 'n Blumenkohlsteak, äh, find ich mega lecker, äh, kann man wirklich gut machen. Ähm, äh, ist auch easy gemacht. Blumenkohl in Scheiben schneiden, äh, bisschen vorkochen, dann wird das bisschen gewürzt. Wer mag, wendet das in Ei, ist nicht zwingend erforderlich. Bisschen Paniermehl dran, rauf auf 'n Grill, super lecker. Kann man, kann man wirklich gut machen. Ansonsten 'ne Auflaufform, ähm, Gemüse rein, lecker würzen mit so 'm Rub zum Beispiel. Ähm, das reicht manchmal schon als Abendbrot. 'Ne schöne Brühe, äh, da mit reingeben, so 'ne halbe Stunde auf 'm, auf 'm Grill. Ähm, also ich glaube, wahrscheinlich ist die Vielfältigkeit an Gemüse deutlich höher wie, wie's mit Fleisch möglich ist, ne.
Das ist auch wieder so 'n Ding. Einfach ausprobieren. Machen, sich mal inspirieren lassen, wenn man durch 'n Einkaufsladen geht und da mal herguckt. Einfach ausprobieren. Mal so 'n bisschen F..., äh, Fenchel mit reintun, ähm, zum Beispiel bringt so 'n Gericht ganz anders nach vorne wie einfach so 'n Kartoffelauflauf oder so. Wobei auch der auf 'm Campingplatz echt cool ist, ne.
Also ich liebe ja eigentlich Fleisch sehr. Ähm, wir sind aber aus diversen Gründen grade dabei, die Fleisch und überhaupt die tierischen Produkte etwas zu reduzieren, ähm, unter anderem auch aus, aus ethischen Gründen, was sicherlich der eine oder andere nachvollziehen kann. Und wir haben jetzt sehr viel experimentiert und was ich halt extremst lecker finde, sind zum Beispiel gefüllte Paprika. Die kann man auch super auf 'm Grill machen, indem man einfach dann halt-
Ja, mit Couscous oder so, ne.
Genau. Oder mit Reis oder auch mit Pilzen zum Beispiel sehr lecker.
Ja.
Dann überhaupt alles, was mit Pilzen zu tun hat, mit den verschiedenen Pilzsorten, ähm, das ist für mich immer noch 'n sehr wichtiger Fleischersatz, weil ich noch nicht weg bin von, auch von diesem Fleischgeschmack und von dieser Konsistenz. Aber da kann man ja auch ganz tolle Sachen machen, zum Beispiel so Burger Patties aus, äh, Portobello-Pilzen. Ähm, was haben wir noch gemacht? Auberginen und überhaupt so, ähm, ja, so Gemüse wie Zucchini oder auch Paprika zuerst grillen und dann schön einlegen und kalt genießen als Antipasti find ich auch sehr lecker, mit Knoblauch und, äh, Zitronensaft eingelegt. Da steh ich voll drauf und das ist halt auch was, was man super mal vorbereiten kann, wenn man Gäste bekommt. Weil da kann ich richtig Masse machen, auch für mehrere Leute, auch auf 'm kleinen Grill und kann das dann im Kühlschrank eben schön lagern und wenn die Leute dann kommen, ist es richtig durchgezogen und schmeckt ganz, ganz toll.
Also, ähm, das ist auch was, was ich immer empfehlen kann. Das kann man dann entweder halt als Vorspeise nehmen oder als Beilage, je nachdem, wie man das, äh, was man da sonst noch so auf 'm Grill liegen hat.
Ja, also, ähm, grade das mit dem Vorbereiten, find ich, äh, ist 'n sehr guter Hinweis. Ähm, wenn man was über drei, vier, fünf Stunden im Kühlschrank, ähm, einlegt, mariniert oder, äh, wie auch immer, ähm, da das, das ändert das Lebensmittel komplett, ne. Also wir haben das bei uns, äh, im Buch auch mit den Pilzen, äh, was du gesagt hast. Pilze sind immer m-mega gut. Äh, wenn man sie mag. Es ist halt, äh, 'n Pilz ist Umami vom, äh, Geschmack her, der, der immer Geschmäcker kickt. Wenn du so 'n Pilz da mit reinschnippelst. Ich weiß, viele Kinder, äh, na ja, mit meinem Sohn, das haben wir schon erzählt, da ist der Pilz das schlechte Beispiel, weil er einfach gar kein Gemüse isst. Ähm, aber kenn ich von vielen, die das nicht mögen. Da muss man's 'n bisschen kleiner schnippeln vielleicht und 'n bisschen mit unterheben, äh, dann geht das, äh, geht das ganz gut auf. Und ansonsten, ja, sehen wir auch so gefüllte Paprika.
Muss nicht mit Hack gefüllt sein, das geht ganz, ganz toll mit Reis, äh, und so weiter. Ähm, haben wir einige Gerichte auch, ich glaube, zehn oder zwölf Stück, äh, bei uns im Kochbuch. Einfach weil's 'n wichtiges Thema nicht nur meiner Meinung nach für die Welt sein sollte, sondern für uns auch. Es hat auch was mit gesunder Ernährung einfach zu tun. Es muss ausgewogen sein und das ist auf 'm Campingplatz genauso wichtig wie zu Hause, ne.
Und was ich auch noch total empfehlen möchte, ist ein selbstgemachter Ajvar. Also das ist ja dieser, äh, diese Spitzpaprika-Creme. Ähm, also Creme, ich weiß nicht, ob man da Creme sagt, aber so 'n Spitzpaprika, der wird zuerst richtig schön gegrillt, bis, bis die Haut richtig schwarz wird und dann wird die Haut abgezogen und dann, ähm, wird das Ganze eben püriert mit, äh, Knoblauch, Salz, Pfeffer. Was kommt da noch rein? Ich glaub auch 'n Schuss Essig, ne?
Öl, Essig, genau.
Ich hab das Rezept jetzt nicht auswendig, aber das ist was, was ich regelmäßig mache. Und das kann man entweder lauwarm oder kalt essen.
Das kannst du übrigens mit allem machen. Das kannst du, da kannst du Tomaten nehmen.
Ja.
Du kannst da auch anderes Gemüse nehmen und das einfach schön grillen und wenn's schwarz wird, das schwarze bisschen abmachen und das pürieren. Also da kannst du relativ viel drauf variieren. Und vielleicht auch das noch, wer jetzt sich noch gar nicht an das Thema Gemüse grillen angetraut hat: Man kann das wirklich auch ganz, ganz super basic machen. Einfach 'n paar Möhren, äh, halbieren oder wenn sie dicker sind, vierteln und 'n bisschen 'ne Zucchini und 'n bisschen Auberginen einfach in Scheiben, ähm, und dann aber würzen. Also nicht einfach nur das, das Gemüse drauflegen. Kann man auch machen, wenn man das mag, aber die Würze macht's halt hier aus. Und da kann man grad auch so mit bisschen Rauchpaprika oder mit Kreuzkümmel oder mit Curry auch spielen. Und 'n Tipp noch für alle, die Auberginen nicht mögen vom Grill, weil die so labbrig sind: Einfach vorher die Dinger, wenn ihr den Scheiben geschnitten habt, ordentlich salzen und 'n bisschen stehen lassen, so 'ne halbe Stunde bis Stunde.
Dann ziehen die oder verlieren die 'ne ganze Menge Flüssigkeit und das Salz so 'n bisschen abkratzen und dann aufn Grill und dann kriegt ihr die Dinger, auch wenn noch 'n bisschen Öl dran ist, knusprig. Und dann ist das auch schon 'ne ganz andere Geschichte. Also seitdem kann ich mir auch vorstellen, Auberginen zu essen vom Grill. Vorher war das gar nix für mich. Also, ne, das, das kann auch super basic sein und dann könnt ihr ja von da losgehen quasi und weiter variieren.
Ja, ja. Ja, da sind wir wieder beim probier's einfach aus. Mach's einfach, ne. Das ist das Schlimmste, was passieren kann, Sebastian, wie du's vorhin gesagt hast, dann schmeckt's halt einfach nicht. Hat man wieder 'ne Erfahrung gewonnen und sagt: „Okay, ist nicht mein Thema." Vielleicht sitzt aber auch einer am Tisch, der sagt: „Boah, ich kann's kaum glauben, so gut ist das." Ne, so, so ist das halt, ne.
Übrigens die von dir angesprochenen Maiskolben, Heiko, die sind zum Beispiel in Mexiko wirklich 'n, 'n richtiges Gericht, was man als Street Food kaufen kann überall. Und die werden dann entweder bestrichen irgendwie auch mit so 'ner, ähm, Butter- oder Margarine-Würzmischung mit Zitrone natürlich oder, kann, das ist ganz abgefahren, oder die machen die Maiskörner weg, packen dir das in so 'ne, ja, wie, wie so 'n überdimensionalen Eisbecher, weil in Mexiko ist ja alles überdimensional und dann kommt da alles Mögliche rein. Da müsst ich mal den Halil fragen, was da alles drin ist, aber ist auf jeden Fall irgendwie so 'ne, so 'ne Creme und verschiedene Käsesorten. Also ganz üppig. Also ist jetzt nix für Veganer, aber wer irgendwie sich vielleicht vegetarisch ernährt, das ist auch 'n geiles Gericht.
Das ist halt, ähm, ja, mal was richtig anderes einfach.
Ja, ja. Ja, Mais ist auch, ja, ich liebe Mais, ne. So aus der Kindheit, ähm, wenn man, äh, zu Hause mit der Family die, die frischen Maiskolben gegessen hat. Ja, also Lebensbegleiter für mich, ne. Ja.
Vielleicht abschließend, also das war jetzt, äh, viele Inspirationen, ne. Das, da-darum soll's auch gehen. Wir können hier nicht im Podcast komplette Rezepte euch vorlesen. Das wär super langweilig. Das soll 'n bisschen Inspiration sein. Ich würde gerne noch 'n bisschen abschließen, noch kurz so mit dem Thema Lagerung, Transport. Hast du da noch so 'n bisschen Tipps? Also auch Kühlraum ist ja häufig ein knappes Gut beim Camping. Ähm, hast du da noch so 'n paar Gedanken oder auch, weil du ja 'ne ganze Menge auch so kleine Tricks und Hacks mit uns mitgegeben hast. Hast du da noch so 'n paar Sachen auf Lager dazu?
Ähm, also dadurch, dass wir immer relativ viel mitschleuren, haben wir den Kühlschrank im Wohnwagen. Wir haben eine, ähm, Kühlbox mit Kompressor, äh, immer mit dabei. Und was für Gemüse und so weiter in echt völlig ausreichend ist, ist unterm Wohnwagen. Äh, also selbst in Kroatien, wenn du 30 Grad hast, ist unterm Wohnwagen absolut s-so viel Schatten, um genug, äh, Kälte in Anführungsstrichen zu haben, um, um Mais, Gemüse und so weiter, äh, lagern zu können. Ähm, sicherlich brauchen wir das nicht über Nacht machen, ähm, als sich dann das eine oder andere Leb-Lebewesen dadrüber freut, aber so für tags-tagsüber zwei, drei Tage ist das überhaupt gar kein Thema. Das kann man, kann man sehr gut nutzen, ne.
Da ist auch bei Wohnwagen – ich weiß nicht, ob ihr das auch schon ausgetestet habt, Heiko – der Bereich unter dem Bett, sofern man da Platz hat, sehr gut geeignet. Da lagern wir immer so Dinge wie Avocados oder, ähm, also jetzt nicht natürlich nicht irgendwie was gekühlt werden muss, wie Fleisch oder Eier oder Ähnliches, sondern Obst und Gemüse, was vielleicht auch noch 'n bisschen nachreifen darf. Da kann man das sehr gut aufbewahren.
Absolut. Genau, genau so seh ich das auch. Ist, äh, grade so unterm Bett der Bereich muss so 'n bisschen geruchsneutrales Gemüse, äh, beinhalten. Äh, wenn man sich nachts das 30. Mal umgedreht hat, sich wundert, was riecht hier eigentlich so, weil man da, äh, so 'n Strauch voll Knoblauch, äh, liegen hat, äh, wird man in der zweiten Nacht wissen, dass die Idee gar nicht so, so gut war. Aber du hast völlig recht. Also ich denke, sogar Salate und so weiter kann man da ganz problemlos, äh, 'n Tag aufbewahren, ne. Musst den Kühlschrank gar nicht so überladen und, äh, d-grade wenn's extrem heiß ist, äh, du hast ja gesagt, dass ihr in Mexiko wart, glaube ich, ist der Kühlschrank für Flüssiges, äh, sicherlich wichtiger, als 'ne Zitrone gekühlt zu haben, sage ich mal, ne.
Ja, wir haben da in Mexiko 'ne kleine Kompressorkühlbox. Das ist nicht mit unserem opulenten Kühlschrank im Wohnwagen zu vergleichen, aber ja, also da haben wir auch Sachen jetzt nicht ganz schnell verderbliche Lebensmittel halt in, in Kisten unterm Bett gelagert, ne.
Genau, ja.
Ja, wir haben ja vorhin über, über Basisgewürze gesprochen. Ich wollte jetzt aber bei dir noch mal nachfragen, was du generell an Basiszutaten zum Grillen immer an Bord hast oder was du empfehlen würdest, was man da mitnehmen sollte, um eben mit möglichst wenig im Gepäck möglichst viel und möglichst flexibel grillen zu können.
Hm. Also für mich ist immer wichtig, ähm, zum Beispiel Schmand dabei zu haben, äh, weil's nicht nur, also für mich so das klassische Salatdressing aufm Campingplatz ist Salat, dann kommt da Schmand rein, Pfeffer, Salz, fertig. Einfach mal ausprobieren. Ist wirklich easy gemacht, ähm, und schmeckt für mich sommerlich, äh, frisch. Also ich brauch immer Schmand dabei. Ich brauch immer mindestens Zutaten für drei oder vier Salate dabei, weil's bei jedem Essen bei uns auf jeden Fall Pflicht ist. Ähm- Und ansonsten würde ich mich da tatsächlich auf diese Basics, die wir vorhin schon angesprochen haben, verlassen, weil alles andere kauft man sich dann sowieso tagesaktuell oder für zwei, drei Tage dazu. Das ist ja das Schöne aufm Campingplatz.
Du hast ja Zeit, ne. Du kannst ja dir morgens Gedanken machen, was gibt's abends zu essen? Dann fährst du mitm Fahrrad los oder, oder gehst zu Fuß oder fährst mitm Auto nach 'ner, nach 'nem Ausflug, äh, irgendwo los und besorgst dir deine frischen Lebensmittel und, ähm, bereitest sie dann abends zu. Also so machen wir das, ne.
Und so was wie Mayo, Ketchup, Öle, ähm, was haben wir noch? Also was, ich überleg grad, was wir immer so dabei haben. Tomatenmark ist bei mir zum Beispiel ganz unverzichtbar. Ähm, was gibt's da, also auch wenn man das jetzt vielleicht nicht immer schon von zu Hause mitschleppt, aber was würdest du sagen, was gehört so in 'ne Camping- oder Campinggrillküche?
Also genau, was du angesprochen hast. Öl würd ich immer zwei verschiedene Sorten, äh, mitnehmen. Essig, äh, find ich jetzt persönlich total wichtig, dass man's mithat, grade wenn man mal 'ne Gurke einlegen möchte oder so. Äh, für 'n Salatdressing auch immer ganz gut. Ähm, Gewürze hatten wir vorhin schon. Ketchup, Mayo und Senf, äh, darf sicherlich nicht fehlen. Senf würd ich auch zwei verschiedene Sorten mitnehmen, was Mildes und einen, der richtig Karacho hat. Äh, dann würd ich mir noch 'ne richtig schöne scharfe Soße mit einpacken. Zwischendurch, äh, darf's einfach auch mal 'n bisschen schärfer sein und wenn man Fleisch wieder einlegt und, äh, haut da einfach so 'ne scharfe chinesische Soße drüber, äh, zum Einlegen, dann gibt die auch noch mal so 'n Kicker. Ähm, dann auf jeden Fall, ähm, frische Kräuter in einer Vielzahl, wie man's selber mag, ähm, sodass man da 'n paar Tage mit hinkommt.
Ich würd immer noch 'ne Chili oder 'ne Peperoni oder so was mit ein, äh, einpacken. Ja, und in echt ist es das, ne. Alles andere holst dir, holst du dir dann dazu so, ne. Brot, klar, äh, so was würd ich auch immer mitnehmen. Äh, manchmal dauert die Fahrt ja auch länger, wie man sich das erhofft, ähm, und man möchte nicht unbedingt zu McDonald's oder so fahren. Dann ist abends so 'ne, so 'ne Schnitte aufm Campingplatz auch cool. Ja.
Ich will jetzt auch, ich hätte noch so viele Fragen, aber vielleicht können wir irgendwann noch mal 'ne zweite Folge mit dir machen. Dann können wir da etwas mehr noch in die Details reingehen, weil ihr habt natürlich völlig recht, 'ne Stunde haben wir jetzt dann gleich voll.
Wir können das ja mal unseren Hörer und Hörerinnen überlassen. Die können uns ja einfach mal, wenn sie uns auf Spotify hören, da 'n Feedback geben, ob sie das jetzt super geil fanden und noch viel mehr über Essen, Smoken, Gerichte, Grillen hören wollen. Dann fragen wir den Heiko mal, ob er noch mal vorbeikommen will.
Heiko sagt an dieser Stelle schon Ja.
Wer uns nicht bei Spotify hört, der schickt uns 'ne Mail an podcast@camperstyle.de und, ähm, dann machen wir's 'n bisschen von euch abhängig. Ähm, wir können da, glaub ich, noch ganz viele Folgen drüber machen.
Oh ja.
Und wir wollen euch aber nicht langweilen mit zu viel, äh, Essensthemen. Ich fand's super spannend. Ihr habt ja auch gemerkt, ich hab wieder was gelernt. Grade das Thema mit der Kiwi, äh, hatt ich so nicht aufm Schirm. Find ich super spannend, werd ich ausprobieren. Ich danke dir, dass du da warst und uns diese vielen coolen Hacks und Tricks sozusagen mitgegeben hast. Ich bin 'n bisschen neidisch auf dein Grillarsenal, ähm, aber was soll's? Man kann auch mit einem Grill, äh, coole Sachen machen. Also es müssen nicht 20 sein. Es ist natürlich sehr cool, wenn man aus dem Vollen schöpfen kann, aber ist auch nicht jeder Jahr in ein Grillfluencer so wie du.
Ja, aber das ist so lange cool, bis man die 20 Grills dann reinigen muss. Und dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus und man sehnt sich zu diesen einem.
Aber ich dachte, dafür hat man dann die Kinder, dass die das machen.
Ja, fast.
Okay. Ähm, also vielen Dank, dass du da warst. Ich hoffe, euch da draußen hat es, äh, Spaß gemacht. Ihr habt jetzt vielleicht 'n bisschen, äh, euch jetzt 'n bisschen das Wasser im Mund zusammengelaufen und ihr habt jetzt Bock, was zu grillen. Entweder jetzt gleich oder später oder im nächsten Campingurlaub. Es würd uns freuen. Ich verabschiede mich schon mal, übergib's Wort an Nele und bis nächste Woche. Macht's gut, liebe Hörer und Hörerinnen. Tschüss.
Ja, Heiko, auch von mir vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und ich freu mich schon. Wir werden uns ja wahrscheinlich wieder auf der nächsten Messe spätestens persönlich treffen. Vielleicht können wir da uns dann auch noch mal so 'n bisschen austauschen. Ich hab jetzt nämlich schon 'n paar Gedanken dazu und, ähm, hab ja auch dein Buch schon seit letztem Jahr. Das, das wird jetzt dann in diesem Jahr mit in, auf die Reise gehen, damit wir da uns mal 'n bisschen durchprobieren. Da war's letztes Jahr leider schon zu spät. Ja, und, ähm, ihr liebe Hörerinnen und Hörer, probiert einfach aus. Lasst euch auch mal bei Heiko oder auch auf anderen Seiten inspirieren und traut euch einfach mal, Sachen zu machen, die ihr vielleicht so noch nicht aufm Teller habt. Es lohnt sich meistens. Und du, lieber Heiko, hast das letzte Wort.
Ähm, ja, vielen Dank für die Einladung. Mein erster Podcast ist damit erledigt, äh, sag ich mal, so positiv, wie ich's meine. Ähm, äh, danke, ihr habt mich ganz toll aufgenommen. Äh, es hat mir wirklich sehr viel Spaß gemacht und ihr habt recht, ein Thema, wo man noch viele Fragen stellen kann und wo man unendlich viel philosophieren kann. Und jeder macht aus seinem Gericht das Beste. Danke schön.