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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute geht's wieder über Grundausstattung für Camper. Diesmal mit dem zweiten Teil.
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Ja, wir haben ja in der vorvorherigen Folge mit dem ganzen Thema angefangen. Ähm, haben, hatten entschlossen, dass wir das ganze Thema noch mal aufleben lassen, weil wir das vor drei Jahren, vier Jahren, also ziemlich am Anfang unserer Podcast-Karriere schon mal behandelt haben, aber mittlerweile sich einfach auch bei uns Dinge verändert haben und unsere Audioqualität besser geworden ist und wir auch einfach auf das eine oder andere 'n besseren Blick haben und deswegen haben wir uns noch mal dem ganzen Thema angenommen.
Ja und wer von euch letzte Woche auf die Folge gewartet hat, ähm, hat's wahrscheinlich gelesen. Es war bei uns 'n bisschen, äh, chaotisch letzte Woche, ähm, und auch schon die Woche davor. Der Sebastian ist ziemlich krank geworden und bei uns gab's mit unserem Hund ziemlich Stress, weil die auf einmal notoperieren mo, äh, werde, notoperiert werden musste. So, jetzt haben wir's. Ähm, die hatte eine Gebärmutterentzündung mit Verdacht auf Gebärmutterverleiterung und musste dann quasi von einem Tag auf den anderen unters Messer. Und das war ehrlich gesagt für uns auch emotional etwas anstrengend. Ähm, und jetzt die, die Krankenbetreuung und deswegen haben wir gesagt, schieben wir die Folge und ich hoffe, euch hat die letzte Episode mit den, äh, Kollegen von Travel Tiger auch gut gefallen.
Das war ja ein sehr spannendes Thema, wie man eben sein, ja sein Hochdachkombi in ganz wenigen Minuten zu 'nem schönen Campingmobil umbauen kann. Wenn ihr da noch nicht reingehört habt, dann tut das gerne. Ähm, find ich 'ne total spannende Lösung, die wir irgendwie wahrscheinlich auch mal selber testen werden. Da sind wir grade im Gespräch.
Ja und ich war ja in England auf 'ner Konferenz drei Tage und hab mir vermutlich schon auf dem Weg zum Flughafen beim Fahrer, äh, 'ne Grippe oder Corona geholt. Ich weiß nicht, ich hab keinen Test gemacht, aber es hat mich auf jeden Fall ganz schön auf die Bretter gelegt. Also ich hab, glaub, sieben oder acht Tage wirklich komplett gelegen, äh, auf Bett und Couch, so lange bis wirklich der Rücken wehgetan hat und, ähm, bin jetzt quasi wieder so weit fit. Ich merk noch, dass ich noch 'n bisschen geschwächt bin, aber, äh, seit gestern funktioniert das Arbeiten wieder ganz gut. Ich mach noch 'n bisschen langsam. Also ja, wie das halt manchmal im Leben ist. Und, ähm, bevor wir jetzt gleich ins Thema reinstarten, will ich euch noch 'n kleines Update zu Sixt geben. Wer die letzten Episoden gehört hat, hat vielleicht mitbekommen, dass wir 'ne oder besser gesagt meine Frau aufm Weg von Deutschland nach Portugal eine Panne in Frankreich hatten und, ähm, der ADAC hat dann zwar sich um den Rücktransport und alles gekümmert.
Also es hat alles super funktioniert. Äh, die haben auch uns insgesamt, ich glaub, um die 900 Euro kostenfrei gegeben für die ganze Geschichte. Ähm, hört einfach noch mal, ähm, 'n paar Folgen zurück. Wir können die auch in den Show Notes noch mal verlinken für die ganze Geschichte. Da will ich jetzt niemanden langweilen, der das schon kennt. Auf jeden Fall war's so, dass, äh, wir bei Sixt oder meine Frau bei Sixt, ich sag jetzt einfach mal falsch beraten wurde. Ob's jetzt Absicht war oder nicht, wissen wir nicht. Können wir auch und wollen wir nicht unterstellen. Auf jeden Fall wurden ihr, äh, fast noch mal das Doppelte an Kosten sozusagen berechnet für 'n größeres Auto. Und wir hatten uns dann bei Sixt beschwert, als die ganze Geschichte abgelaufen war und, ähm, haben dann 14 Tage nichts gehört, haben dann noch mal 'ne Mail nachgeschickt, haben ich glaube jetzt vier Wochen nichts gehört und tatsächlich kam gestern 'ne E-Mail von Sixt rein, wo sie geschrieben haben, ähm, sorry, wir haben riesiges Mailaufkommen, deswegen hat das länger gedauert.
Äh, wir wollen natürlich, dass ihr zufrieden seid und wir stornieren euch quasi dieses kostenpflichtige Upgrade, was ihr nicht gebucht habt. Also, ähm, ich bin wieder versöhnt mit Sixt. Bis jetzt waren wir ja superzufrieden. Das war jetzt das erste Negative. Äh, wurde sehr, sehr kundenfreundlich für uns gelöst. Ähm, von dem her vielen Dank noch mal und immer noch 'ne Empfehlung. Ist auch keine Werbung, sondern ist einfach, äh, der Vermieter, den ich jetzt seit vielen Jahren tatsächlich nutze. Und vielleicht dann auch gleich noch zwei Mietwagentipps. Also, ähm, Camper brauchen ja für gewöhnlich relativ wenige Mietwagen, weil ihr ja meistens mit, mit eurem eigenen Fahrzeug unterwegs seid, aber vielleicht trotzdem zwei Gedanken, die ganz nützlich sein können. Zum einen das Thema Mietwagenbuchung, weil das ist mir heute grade passiert.
Ich hatte auch wieder einen Mietwagen gebucht für meinen Aufenthalt in Deutschland, weil ich ja hinfliege und, ähm, habe das schon vor, ich glaube, zwei Monaten gebucht. Und habe da dann aus meiner Sicht 'n relativ guten Preis bekommen und habe heute noch mal geschaut, was das Auto jetzt kostet und hab festgestellt, es kostete, äh, ich glaub, das eine Klasse größer kostete 250 Euro weniger für die Mietzeit und dachte mir: „Okay, das ist ja schön. Dann änder das doch mal." Ähm, hab aber, um 'n guten Preis zu bekommen, damals mich quasi verpflichtet bei Sixt, den Preis zu bezahlen und es gab 'ne Stornogebühr von 100 Euro. Ähm, und dann hab ich einfach vorne angerufen, hab gefragt, ob ich's irgendwie ändern kann und da sagte der: „Nee, das geht nicht.
Aber was wir machen können, wenn Sie neu buchen, dann kann ich auf Kulanz die 100 Euro Stornogebühr auf der anderen Buchung erlassen und kann die stornieren." Und, äh, das fand ich super kundenfreundlich. Haben wir gemacht. Ich hab quasi neu gebucht, spare jetzt 250 Euro, hab eine Klasse größer bekommen. Ähm, also es lohnt sich tatsächlich immer mal wieder Preis zu vergleichen, auch wenn man lange vorab gebucht hat und einfach zu fragen, ob denn da was machbar ist. Das funktioniert sicherlich nicht immer. Ähm, und der zweite Tipp ist, wenn ihr Mietwagen bucht, ähm, nutzt auch Preisvergleiche. Genauso wie bei anderen Dingen auch gibt's das Ganze für Mietwagen. Und seid aber-- Also es gibt da so ein, zwei Stolpersteine, die man beachten muss. Das Erste ist, ähm, das sind grade diese ganzen Billig-Mietwagenanbieter.
Ähm, achtet also sehr genau darauf, was ihr für 'ne Versicherung mitbucht. Ähm, mein Tipp wäre, so 'ne Plattform wie CHECK24 oder auch billiger Mietwagen zu benutzen, weil die relativ genau und deutlich mit reinschreiben, was für 'ne Versicherung dabei ist, was versichert ist bei dem Preis und bei dem Angebot und was nicht. Ja, manchmal sind so Sachen wie Unterboden ist nicht versichert oder Reifen sind nicht versichert. Da musste wir dann selber überlegen, ob man das Risiko eingeht. Und, ähm, dann ist der Trick grad bei den Billig-Mietwagenanbietern, dass wenn ihr dann vor Ort seid, die euch sagen: „Nee, also ihr habt hier keine Versicherung und ihr müsst die noch abschließen", weil die häufig gar nichts davon wissen, dass ihr über das Portal noch 'ne Zusatzversicherung gebucht habt. Und m-man ist am Flughafen angekommen, dann ist vielleicht noch irgendwie der Flug verspätet gewesen, man ist im Stress und ich beobachte das immer wieder, wenn ich hier Mietwagen abhole, dass die Leute dann einfach sagen: „Ja, okay, das buch ich", und dann kostet das Fahrzeug meist das Doppelte oder noch mehr als vom eigentlichen Preis.
Also informiert euch da wirklich vorher, was ihr habt. Schreibt euch das auch auf, damit ihr euch sicher sein könnt und lasst euch da nichts verkaufen. Das ist zum Teil 'ne Strategie, ähm, weil die damit natürlich gutes Geld verdienen und zum anderen aber auch teilweise Unwissen der Mitarbeiter. Ähm, aber über so 'ne Plattform kann man, wenn man das so'n bisschen weiß, relativ viel Geld sparen und guckt auch immer 'n bisschen auf die Bewertungen. Also ich hab auch letztens wieder, ähm, hier 'n Mietwagen für 3,50 Euro am Tag gebucht. Das war, ähm, 'n, also 'n ganz normaler kleiner Kleinwagenkombi für 3,50 Euro am Tag. So, also das, das so meine Tipps. Guckt da, das ist natürlich in der Saison noch mal anders. Ja, da gelten höhere Preise, aber vergleicht die Preise, macht euch vorher schlau, guckt euch das an und, ähm, dann funktioniert das im Normalfall ziemlich gut mit auch wirklich relativ guten Mietwagenpreisen.
Hätt ich vielleicht mir mal deine Tipps holen sollen, bevor wir versucht haben, einen Mietwagen am Flughafen zu kriegen, weil mein Vater krank war und uns nicht abholen konnte, als wir aus Mexiko zurückgekommen sind. Werde ich dich nächstes Mal dann anrufen. Äh, wir haben uns dann mit dem Taxi von München, äh, nach Donauwörth chauffieren lassen, weil es billiger war oder nicht wesentlich teurer als ein Mietwagen.
Ja, das Problem ist, dass so 'ne kurzfristigen Sachen halt immer der Killer für den Preis sind, ne. Wenn, wenn ihr sagt, ich brauch jetzt 'n Mietwagen, ist der Preis immer deutlich höher. Also das ist genauso wie beim Fliegen, wie beim Hotel. Ja, die Businessleute oder die Geschäftsleute, die quasi in zwei Stunden fliegen wollen, die zahlen halt für zehn andere Passagiere quasi mit und beim Mietwagen ist das nicht viel anders. Also da kann man Glück haben. Man, man kann online noch mal buchen, aber die meisten Online-Systeme bieten das oft gar nicht an. Da muss man dann mindestens zwei, vier, sechs Stunden im Voraus buchen. Ähm, also für so 'ne Notfälle gibt's tatsächlich wenige Tipps.
Okay.
Ähm, außer, außer man, wenn einem das öfter passiert, dann ist's ganz sinnvoll, seine Kreditkarte zu haben, die 'ne Mietwagenversicherung dabei hat. Ähm, die hab ich zum Beispiel, weil dann kann ich immer sagen: „Hey, ich will keine Versicherung dabei haben." Ähm, und, äh, oder beziehungsweise kann auch sagen: „Ja, okay, dann buch ich jetzt halt die kleinste Versicherung, hab 'ne Selbstbeteiligung", weil ich weiß, dass meine Kreditkarte das übernimmt. Das spart noch mal 'n paar Euro, aber Notfälle sind im Normalfall einfach teuer.
Ja. Wir haben dafür dann einen sehr netten jesidischen Taxifahrer kennengelernt, ähm, der uns dann alles Mögliche über die jesidische Küche erzählt hat und Fotos gezeigt hat, wie seine Frau, äh, ganz tolle Speisen zubereitet und von daher hat sich's dann auch gelohnt.
Ja, das ist manchmal so. Also d-das Gleiche gilt ja für 'n Zug, ne. Wenn du so kurzfristig 'n Zugticket buchst, dann zahlst du halt auch deutlich mehr, als wenn du das im Voraus buchst.
Okay, dann genug der Mietwagen- und Krankheitsgeschichten. Steigen wir ein in unser Thema Grundausstattung Teil zwei. Letztes Mal hatten wir ja über Campingküche und, ähm, Ver-, Ver- und Entsorgung, also Wasser, Gas, Toilette gesprochen. Ach nee, Toilette machen wir heute, ne?
Heute, genau, kümmern wir uns die, um die sanitären Einrichtungen, um Körperpflege. Ähm, damit würd ich auch sagen, können wir jetzt anfangen.
Ja, da gibt's ja ein Thema, das immer wieder heiß diskutiert wird. Das ist das Thema Toilettenpapier und da haben wir auch, ich will nicht sagen, den Fehler gemacht, aber haben uns da auch so'n bisschen einlullen lassen und haben am Anfang dieses wahnsinnig teure, leicht zersetzende Toilettenpapier aus dem Campingfachhandel gekauft. Also, ähm, muss man auch dazu sagen, das ist ja in erster Linie für die Kassettentoiletten. Für Trockentoiletten braucht man das ja gar nicht. Ähm- Aber wir haben dann auch nach einiger Zeit festgestellt, dass es das wirklich nicht sein muss. Also dass es 'n, ein ein- oder zweilagiges Toilettenpapier bevorzugt, Recyclingpapier, äh, genauso tut. Und, ähm, da wär mein Tipp: Das einlagige Toilettenpapier gibt's in Deutschland eigentlich gar nicht mehr, aber manchmal findet man das noch im südlichen Ausland, also Spanien, Portugal mit 'n bisschen Glück im Supermarkt.
Und, äh, wenn ihr da mal auf eins stoßen solltet, deckt euch großzügig ein. Das machen wir auch immer, weil das ist wirklich das Allerbeste, was man für die Campingtoilette benutzen kann.
Es sei denn, ihr kommt wie ich nicht mit dem Kram klar. Also für mich ist das überhaupt nix. Also, ähm, das ist einfach zu dünn, das reißt, äh, bin ich gar kein Freund von. Ähm, ich verstehe natürlich-
Ist sinnvoll.
Ja, ich verstehe, dass das sinnvoll ist, aber das ist ja das Schöne, dass wir oftmals bei vielen Dingen sehr konträre, äh, sozusagen Erfahrungen und auch Nutzungsgewohnheiten haben. Bei uns ist tatsächlich auch so: Wir haben angefangen mit ganz normalem Toilettenpapier, haben uns am Anfang auch überhaupt keine Platte dazu gemacht, haben dann relativ schnell festgestellt, dass das – ich glaub, wir haben einfach das Dreilagige von zu Hause genommen – dass das sich tatsächlich nicht so gut auflöst und haben, äh, dann trotzdem nichts daran geändert, weil, äh, es gab einfach keine Option. Was bei uns aber die nächste Evolutionsstufe war: Ich hatte das irgendwann, äh, bei Freunden gesehen. Die hatten dann... Also muss man dazu sagen, wir haben ja sehr viel frei gestanden und, äh, uns war halt wichtig, dass wir sehr lange auch irgendwo autark sein können. Und das ist mit so 'ner, äh, Toilettenkassette gar nicht so einfach.
Also da geht's dann letzten Endes ja darum, dass du möglichst wenig Wasser verbrauchst und möglichst wenig Klopapier verbrauchst, weil beides, ähm, natürlich die, die Reichweite, die du hast, verringert. Und, ähm, 'ne, 'ne zweite Kassette mitnehmen und dann die volle Kassette irgendwo, äh, im Fahrzeug lagern, das war keine Option für uns, weil wir halt auch, äh, relativ schnell auf Chemie verzichtet haben und unsere Sog genutzt haben. Also das ist so 'n kleiner Lüfter, ähm, der quasi dann eingebaut ist und die, ich sag mal, die Abgase aus der Kassette rauszieht. Und dann hatte ich bei Freunden gesehen, die hatten sich 'n kleinen Mülleimer ins Bad gestellt und haben halt quasi ihr Papier benutzt, das einfach da reingestellt. Das ist hier im Süden sehr weit verbreitet, weil hier oftmals, ähm, entweder gibt's keine Kanalisation oder es gibt halt relativ dünne Rohre und, ähm, dann würde das Ganze verstopfen und deswegen muss man häufig, ähm, das Klopapier quasi sowieso in 'n Mülleimer packen.
Ich fand's am Anfang furchtbar eklig und konnte mir das nicht vorstellen, das jemals zu tun. Ich glaube, ich hab das auch so zu meiner Frau damals gesagt. Ähm, und es hat keine zwei Monate gedauert und wir haben dasselbe System bei uns eingeführt, weil's halt einfach superpraktisch war und wenn man das dann einmal macht, auch, äh, quasi normal wird. Also es ist eklig gewesen, sich das vorzustellen und als wir's dann gemacht haben, weil wir den Sinn erkannt haben, war's kein Problem und, ähm, ja, haben wir dann so beibehalten und damit ist es dann ja auch völlig egal, was du für 'n Toilettenpapier benutzt, weil wenn du's sowieso in, in 'n Mülleimer packst, ist es quasi egal, wie gut sich's auflöst. Ähm, und das ist quasi unsere Erfahrung und wie wir's gemacht haben. Das war halt, der Vorteil war dann, dass wir zu zweit mit 'ner Toilettenkassette... Also ich glaub, wir konnten's auf sechs Tage ausdehnen.
Da musste man, also da ist man dann aber zum kleinen Geschäft auch öfter mal in die Natur gegangen. Ähm, das große Geschäft ist immer in die Toilette, also in die, in die Wohnmobiltoilette gegangen. Wir hatten keine Chemie im Einsatz. Das Ganze hat auch bei warmen Temperaturen nur ein bisschen gerochen, also geruchlos funktioniert nicht, aber durch die Sog war das eigentlich ganz okay. Ähm, das ist unsere Erfahrung. Und, ne, alles dazwischen, was ihr selber machen wollt, könnt ihr natürlich auch machen. Das ist nur so, wie wir damit gefahren sind, sozusagen.
Wir kennen ja den Abfalleimer für Toilettenpapier aus Mexiko. Da ist es total üblich. Ich find's bei öffentlichen Toiletten ehrlich gesagt hygienisch mehr als grenzwertig, aber wenn's sozusagen die eigene Toilette ist und das Ganze auch regelmäßig entsorgt wird, na ja, geht schon mal. Und bei uns kommt normalerweise nur das nicht so verschmutzte Klopapier rein und halt Feuchttücher und so was, aber, ähm, funktioniert auch ganz gut und wir haben da jetzt neulich 'n sehr Schönen uns zugelegt – also neulich ist letztes Jahr – von Brunner. Ähm, das ist so 'n ganz Kleiner, der nicht aufträgt und den hab ich dann mit Silvi-Magneten und dieser, ähm, Magnetleiste in der Toilette befestigt. Und, äh, ja, da kann man den eben sehr leicht abnehmen und dann zur Entsorgung eben mitnehmen.
Dann hattest du ja grade schon das Thema Sanitärzusatz angesprochen, Sebastian.
Mhm.
Ihr habt irgendwann komplett drauf verzichtet. Wir nutzen noch welche. Wir haben immer umweltfreundlichere Varianten. Also Aviva, das ist so'n, so'n mikrobiologischer Zusatz und Amowid ist 'n Pulver, was eigentlich aus der Landwirtschaft kommt, was, ähm, die Fäkalien sehr gut zersetzt. Ich muss sagen, ich, ähm, mach ja immer fleißig Werbung für Aviva, weil wir das jetzt schon seit Jahren immer sehr zufrieden genutzt haben. Wir hatten jetzt aber dieses Jahr zum ersten Mal 'n bisschen Probleme damit und, ähm, haben festgestellt, dass es doch irgendwie riecht und sich das nicht mehr so gut zersetzt. Also ich muss das jetzt mal weiter testen, ob die vielleicht irgendwas an der Rezeptur geändert haben oder Ähnliches. Aber ja, also wir verwenden's jetzt erst mal noch weiter und gucken mal und warten ab, was passiert.
Da sprichst du grad noch was an: Wir, äh, haben, ähm, ja dann irgendwann, als wir Womi gewechselt sind, auf den CluLiner gewechselt, der dann plötzlich einen 150-Liter-Toilettentank hatte. Ähm, und da war Geruch dann ein Thema, weil da waren wir bis zu zwei Wochen und länger autark. Und da sind wir tatsächlich auch auf das Amowid, äh, gewechselt und, ähm, da ist der wichtigste Tipp, also das, das könnt ihr ganz normal kaufen, das ist auch gar nicht so superteuer und sehr ergiebig. Und da ist der wichtigste Tipp: Passt auf, dass das Zeug nicht mit eurer Toilettenschüssel und mit nichts Sichtbarem in Kontakt kommt.
Ja, ganz wichtig.
Weil das Zeug wird, also das wird dann braun, die Oberfläche. Das, das tut nix, aber es verfärbt sich halt, sieht nicht schön aus, weil die Farbe halt natürlich auch ungünstig ist. Und was wir gemacht haben: Ähm, wir hatten dann, haben uns üb, also haben quasi gemessen, wie viel wir für den 150-Liter-Tank quasi brauchen, haben uns dann 'ne Tasse genommen, die genau diese Größe hatte und dann haben wir einfach ein Stück Küchenrolle genommen, haben eine Füllung quasi auf das Küchenrollending gepackt, haben da so 'n, wie so 'n Säcklein draus geformt und haben das dann quasi in die Toilette reingegeben und 'n bisschen Wasser nachgespült. Und damit sind wir dann auch sehr geruchneutral gefahren. Ähm, das macht halt quasi dann aus den Innereien des Toilettentanks einfach so 'ne schwarze Flüssigkeit, die riecht so 'n bisschen erdig. Und, ähm Das fällt mir grad wieder ein.
Genau das haben wir halt sehr, sehr intensiv dann für den Toilettentank genutzt und, ähm, das war auch sehr ergiebig und, äh, sehr, sehr gut.
Ja, die Strategie mit dem Einwickeln in Papier machen wir auch nur eben für uns im kleineren Maßstab. Dann kommen wir mal zum Thema Körperpflege. Also was brauche ich alles unbedingt, um, ja, duschen gehen zu können und, äh, ja, insgesamt halt, ähm, nicht nur 'ne Katzenwäsche zu machen. Und da ist 'n ganz wichtiger Tipp, was wirklich viele beim ersten Mal vergessen und wir auch vergessen haben: Unbedingt Flipflops oder irgendwelche anderen wasserfesten Schlappen mitnehmen. Am besten aus irgend'nem Gummimaterial und nicht aus diesem Schaumstoff, weil der Schaumstoff saugt sich ganz unangenehm mit Wasser voll und braucht ewig, bis er wieder trocken wird. Also wer nicht mit nackten Füßen in fremden Duschen stehen möchte, sollte auf jeden Fall irgendwelche, irgendwelche, äh, Sandalen, Adiletten oder Ähnliches am Start haben.
Und was ich auch super finde, ist 'ne Kulturtasche zum Aufhängen, weil erstens gibt's nicht immer 'ne Möglichkeit, die Sachen abzulegen und zweitens möchte man vielleicht auch nicht überall seine Sachen ablegen. Also wir hatten auch schon Campingplätze, wo ich so'n bisschen Hygienethematiken hatte und da hab ich festgestellt, dass es ideal ist, wenn diese Kulturtasche eine Schlaufe hat, also wenn schon 'n Haken an der Wand ist oder irgendwelche Karabiner oder größeren Haken, wenn man die eben an der Tür einhängen muss. Also am besten irgendwie beides dran verbasteln, dann ist man für alle Eventualitäten gewappnet.
Jetzt mal Butter bei die Fische. Wenn ihr in Mexiko unterwegs seid auf Campingtrip, wie oft wird geduscht?
Also wenn's irgendwie möglich ist, jeden Tag. Manchmal ist es nicht möglich, weil manche Standplätze keine Sanitäranlagen haben, aber da, wo wir länger stehen oder w-wo wir eben auf normalen Campingplätzen stehen, tatsächlich jeden Tag.
Okay.
Manchmal sogar mehrfach, weil's halt auch so heiß ist, dass man wirklich mehrfach duschen muss. Da muss ich aber sagen, also wenn ich mehrfach am Tag dusche, dann auch nicht, äh, immer hier mit komplett abschubbern, sondern halt einfach auch nur mit Wasser teilweise, ne.
Mhm.
Also ich bin eh nicht so 'n Freund von so viel Kosmetika. Ähm, meistens haben wir halt 'ne Naturseife am Start oder 'ne, 'ne, ähm, neutrale Kernseife und damit werden dann die entsprechenden Stellen gesäubert.
Mhm. Also weil was ich auch beobachtet habe, quasi vor-- Also müssen wir immer dazu sagen, wir haben im Wohnmobil gelebt sechs Jahre lang. Also das heißt, ne, wir waren auch dauerhaft unterwegs. Das heißt, das Thema Duschen und Ressourcen war ein für uns sehr, sehr großes Thema, weil wir eben Campingplätze und Stellplätze, äh, sehr schnell gemieden haben und versucht haben, frei zu stehen. Und dann ist natürlich Wasser sehr begrenzt und, ähm, dann duscht man halt weniger, weil's einfach auch, äh, viel zu viel Wasser verbraucht. Und ich beobachte jetzt sozusagen, also wir sind 2016 gestartet, jetzt haben wir 2024, acht Jahre später, äh, komme ich selbst im Sommer, ähm, dusche ich mittlerweile nur noch alle zwei bis drei Tage. Das ändert sich 'n bisschen. Wenn ich unter Menschen bin, dann duscht man 'n bisschen öfter, weil nicht jeder den Körpergeruch mag.
Ähm, ich merke, was ich aber für mich gemerkt habe, also ich weiß, dass auch viele das total eklig finden, ähm, aber ich steh da einfach zu. Ich hab halt auch festgestellt, dass es meiner Haut deutlich besser tut, ähm, weniger zu duschen und auch, ähm, mittlerweile nur noch wie ihr auch 'ne Seife zu benutzen. Ich nutz auch für die Haare einfach 'ne Seife, ähm, mach dann so 'ne saure Rinse danach, also, ähm, quasi einfach Wasser und 'n bisschen Essig rein und merke, dass es meinen Haaren und mein, meiner Haut halt deutlich besser tut, dass ich viel, viel weniger Probleme damit habe. Abgesehen davon, dass ich aktuell, weil ich so viel drinnen hocke, ähm, und, äh, 'ne Sonnenallergie entwickelt habe, ähm, was aber einfach mit halt dann zu versuchen, viel in die Sonne zu gehen, mit Creme, äh, relativ schnell auch wieder nachlässt.
Musste ich auch erst lernen, wie das so funktioniert. Ähm, was halt zur Folge hat, dass man natürlich deutlich länger hinkommt. Also das ist so'n bisschen aus der Not entstanden und hat sich aber auch in meinen Alltag übertragen, ähm, dass ich also vor allen Dingen auch Haare waschen nicht mehr so oft, ne. Also es ist ja verpöhnt, wenn die Haare dann fettig sind und das sieht ja ungepflegt aus. Ähm, und, äh, ja, das mag sein. Das ist letzten Endes ja 'n ganz normaler Mechanismus, der da passiert, dass, ne, wenn unsere Haare aus dem täglichen Waschen kommen, dann sind die halt gewohnt, okay, das Fett geht weg, wir müssen uns wieder schützen, wir produzieren ganz viel Fett und irgendwann dann pendelt sich das 'n bisschen ein. Und das, äh, ist, also ich hab früher viel unter Schuppen gelitten und so weiter und das ist für mich halt alles Geschichte. Also, ähm, will damit nicht sagen, hört auf zu duschen, ja, ähm, aber einfach unsere Erfahrung im Laufe der Zeit, auch da wieder konträr zu, zu Neles Erfahrung, ähm, aber für uns tatsächlich sehr, sehr positiv und vielleicht auch noch grad auch durch das Nutzen von, von Seife statt Shampoos hast du auch weniger Müll, ähm, was du quasi dabei hast und das Ganze ist auch deutlich, äh, quasi, ähm, haltbarer.
Also man kommt mit so 'ner Seife halt echt, echt lange hin. Und tatsächlich nutzen wir auch mittlerweile zum Händewaschen ganz normale Seifenstückchen und keine Flüssigseife mehr. Also der Grund war am Anfang Müllvermeidung. Mittlerweile, äh, mögen wir das ganz gut. Man muss 'n bisschen aufpassen, dass man immer vor allen Dingen im Spülbecken nachspült, ähm, damit sich halt die Seifenreste nicht so irgendwo sammeln. Beziehungsweise kann man das immer mit Natron oder 'n bisschen quasi Zitronensäure oder Essig auch wieder lösen. Ähm, und, äh, wenn die Seifenstückchen irgendwann zu klein sind, dann kommen die in Seifensektion und dann sind sie perfekt, um den Körper noch damit quasi zu waschen. Also es wird halt quasi auch nix verschwendet. Und zum Zähneputzen nutzen wir auch sehr lange schon Zahnputztabs.
Das sind quasi kleine Tabletten, Tabletten. Da muss man 'n bisschen Spucke im Mund sammeln, dann zerkaut man die, da bildet sich 'ne Paste, damit kann man putzen. Ist auch sehr cool beim Fliegen, weil's halt ins Handgepäck kann und man muss sich keine Gedanken machen über irgendwelche Flüssigkeiten, die man dabei hat. Und ist halt auch, äh, super kompakt und, ähm, nimmt halt sehr wenig Platz weg.
Ja, haben wir auch schon lange. Ähm, aktuell grade mal wieder nich, weil sie ausgegangen sind, aber es is wirklich prima und wenn man nur 'n paar Tage unterwegs is und grade noch mit 'nem vielleicht sehr kleinen Fahrzeug oder mit dem Zelt, dann kann ich halt die, die Tabs mir abzählen, zwei, drei am Tag, ähm, und nehm nur das mit, was ich wirklich brauche und nich so 'ne riesen Zahnpastatube, die dann ja auch wieder so viel Müll macht. Ich hab noch 'ne kleine Ergänzung, ähm, für die Damen unter uns oder die, d-die Menschen, ähm, mit einer, äh, Vagina statt eines Penis. Ähm, wenn ihr auf Campingplätzen duschen geht, dann sind es ja in aller Regel Duschen, die oben relativ weit oben angebracht sind. Und, ähm, ich nutze für die Unterbodenwäsche immer gerne eine PET-Flasche, und zwar am besten die mit Sportverschluss, also die, äh, wo man normalerweise draus trinken kann.
Ja, der ha-, der Sebastian lacht sich wieder weg. Der Halli wird auch gleich wieder lachen, weil der, da stehen auch immer diese Flaschen bei uns in der Dusche in Mexiko, weil die eben auch keinen Schlauch und keinen Handgriff hat. Ich persönlich als Frau find es halt angenehmer, wenn man sich ordentlich auch untenrum waschen kann und, ähm, da is eben so 'ne PET-Flasche mein, äh, Tipp und mit der kann man sich auch mal säubern, wenn's mal keine Dusche gibt, dann setzt man sich einfach auf 'ne Toilette und macht da mal eben 'ne Wäsche mit. Also ich bin halt so, dass ich schon eigentlich jeden Tag mich gerne einmal zumindest an den delikateren Stellen sauber machen möchte und da hab ich jetzt so meine Strategien entwickelt, die zu unserem Leben passen.
Ich hab auch eher über die Unterbodenwäsche und den Sportverschluss gelacht.
Ach so. Nicht darüber, dass Frau sich wäscht.
Nein, das, das is ja, das is ja völlig, völlig wichtig und, äh, okay und halt anders bei uns Männern, da ist das 'n bisschen einfacher.
Jo. Dann, ähm, haben wir uns gewaschen, dann wollen wir uns natürlich auch trocken machen. Da sind wir mittlerweile umgestiegen auf Hamamtücher. Das sind so sehr dünne Baumwolltücher, gibt's auch a-aus Biobaumwolle, die deutlich weniger Platz wegnehmen als normale Frotteehandtücher und vor allem auch, äh, sehr, sehr schnell trocknen, wenn die mal nass geworden sind oder auch gewaschen werden. Ähm, man kann die, soweit ich weiß, also unseres zumindest auch auf 60 Grad waschen. Und was mir jetzt neulich begegnet ist, das wollt ich jetzt mal bestellen, ähm, gibt's grade 'ne Aktion bei Tchibo, sind, ähm, ich weiß nicht, ob man das so ausspricht, Musselinetücher. Also das sind quasi das, was man früher als Babywindeln hatte, so sehen die aus. Und, ähm, die sollen auch super sein. Ich hab die als, als Haartücher, die mag ich sehr gerne, weil die sich auch super waschen lassen und bin aber nie auf die Idee gekommen, dass man sich da auch den Körper trocknen kann damit.
Find ich angenehmer als Mikrofaser, wo man sich immer fühlt wie so 'n Auto, was abgeledert wird.
Ja, w-- ich bin ja großer Fan, grade wenn man kompaktes Packmaß braucht von diesen Mikrofasertüchern, weil die halt super kompakt sind. Die, die sind ein bisschen gewöhnungsbedürftig von der Haptik, ähm, aber die sind wirklich cool, weil du trocknest dich ab, hängst die irgendwie fünf Minuten hin und dann sind die halt wieder trocken im, im Normalfalle. Ähm, und nehmen so wenig Platz weg und man kann sie halt auch mal an 'n Strand mitnehmen zum Drauflegen. Ähm, bin ich nach wie vor großer Freund von und, ähm, hab ich auch immer eins dabei. Also nicht immer, wenn ich im Hotel irgendwo unterkomme, dann im Normalfalle nich, weil das weiß ich. Aber wenn ich irgendwie unklare Verhältnisse erwarte, ähm, dann hab ich eigentlich immer so 'n, so 'n Teil dabei, weil nimmt unheimlich wenig Platz weg und sind halt multifunktional. Ja, absolute Empfehlung seit, ich glaub, mittlerweile zehn Jahren haben wir die Dinger dabei.
Ja, und zum Händewaschen find ich so kleine Gästehandtücher super praktisch, weil da muss nich immer am, am Waschbecken im Camper so 'n Riesenhandtuch rumhängen. Da haben wir immer 'n paar dabei als Reserve und die nehmen nich viel Platz weg, lassen sich auch super mal in 'ne Waschmaschine mit reinpacken oder auch mal von Hand waschen. Oder man nimmt halt auch so 'n Mikrofasertuch, die gibt's ja auch in, in kleineren Versionen.
Ja, und wer Fan von Waschlappen ist natürlich auch da-
Ja, Waschlappen
... dann wieder irgendwie was dabei zu haben.
Waschlappen auch wichtig, auch wenn man mal nicht duschen kann, mal eben schnell die Achseln rauswischen oder so, find ich auch immer ganz wichtig, weil ich bin nämlich, ich hab 'n Problem damit, wenn ich mich selber irgendwie riechen kann.
Da gewöhnt man sich dran, kann ich dir sagen.
Ich weiß, aber ich weiß nicht, ob ich das möchte, weil dann irgendwann merkt man's selber nich mehr, wenn man riecht.
Das ist ja das Schöne. Es ist auch scheißegal, was die anderen dazu denken. Also ne, klar, wenn man, wenn man eng an eng stehen muss und sich das nich aussuchen kann, ist es noch mal was anderes. Aber generell, ähm, wie gesagt, ne, wenn du im Flieger sitzst, duschst du dich vorher natürlich auch noch mal, ähm, an dem Tag zumindest. Aber generell hab ich gemerkt, man gewöhnt sich auch wieder mehr an seinen normalen natürlichen Körpergeruch und, äh, findet das auch n-nicht mehr abstor... Also es gibt den Moment, wo ich mich selber rieche, aber dann ist halt auch tatsächlich wirklich mit hier warmen Temperaturen 'ne Woche vergangen, ähm, und dann fängt's auch irgendwann an zu jucken. Also dann ist auch wirklich Zeit, mal wieder den ganzen Kram abzuspülen. Aber ähm, ja, wie gesagt, das, das, ne, je nachdem, wo man lebt und wie man lebt, ähm, kann das halt, äh, sehr unterschiedlich sein und beim Camping geht's ja auch zum Teil irgendwie bisschen back to basic.
Ähm, deswegen wollt ich's einfach mal offen ansprechen.
Ja, und dann mach ich noch mal 'n Schwenk ins, äh, in die entgegengesetzte Richtung. Äh, ich hab auch immer 'n Desinfektionsspray dabei, weil wenn ich dann auch schon mal auf 'ne öffentliche Toilette gehen muss oder, äh, mich hinsetzen möchte, dann wird da auch drüber gewischt oder, ähm, ja, oder, äh, ich hab so Tücher auch. Also ich hab an Desinfektionsmitteln wirklich so einiges am Start. Je nach Situation kann man sich auch mal zwischendurch die Hände sauber machen, wenn man länger unterwegs ist und keine Möglichkeit zum Händewaschen hat. Würde ich immer empfehlen. Andere hier im Podcast vielleicht nich.
Nee, hab ich tatsächlich nie gehabt. Aber für Frauen, die sich halt immer setzen müssen, ist es sicherlich auch noch mal 'ne andere Kategorie.
Sehr unangenehm manchmal. Und auch noch 'n Tipp für Damen, die vielleicht sich auf 'm Campingplatz auch 'n bisschen schick machen möchten: So 'n kleiner Handspiegel, damit man auch mal gucken kann von hinten, ob die Haare sitzen. Ähm, find ich auch immer ganz praktisch. Dann kommen wir zu den, äh, Themen, die vielleicht die Herren 'n bisschen mehr ansprechen.
Warte, brauchen wir eigentlich 'n Föhn beim Camping?
Also ich hab meistens einen dabei und nutze ihn sehr selten. Auch deswegen, weil dann natürlich, f-, also die Föhne, die mit meinen Haaren klarkommen, die ziehen auch ziemlich Leistung. Ähm, also ja, wär gut, einen dabei zu haben, aber ich würd sagen, je nach, je nach Temperaturen braucht man's nicht unbedingt. Was es auf Campingplätzen fast nie gibt, zumindest nicht auf denen, auf denen wir so verkehren, sind Föhns in den Sanitäranlagen, wie man das manchmal aus Hotels oder aus Schwimmbädern kennt.
Also wir haben auch keinen dabei und wir tragen beide lange Haare.
Ja.
Ähm, also geht auch ohne.
Ja, es geht.
Muss jeder für sich selber wissen, wie er, ne, also was er will und wie er damit klarkommt.
Also was meiner Erfahrung nach wirklich nix taugt, sind diese kleinen zwölf Volt Reiseföhns, weil da kannst du auch deinen Partner bitten, dir in die Haare zu pusten. Also das find ich irgendwie völlig sinnlos. Aber wenn ihr da andere Erfahrungen habt, dann schreibt uns gern, weil ich hätte eigentlich mal gerne einen, der was taugt. Dann, äh, schickt mir da gerne mal 'n Link zu, dass ich mir das angucken kann.
Da kommst du aber nicht mit zwölf Volt hin. Da brauchst du einfach einen mit zweihundertdreißig Volt. Da-- Weil du willst ja dann irgendwie schon 'n, 'n Luftzug haben, also und, äh, auch Hitze, also Temperatur haben.
Ja.
Da kommst du mit zwölf Volt nicht hin.
Okay, dann haben wir jetzt schon wieder 'ne halbe Stunde, ähm, verquatscht. Dann kommen wir mal zu Werkzeug, Pannen, Reparaturen. Was habt ihr da so alles dabei?
Also eigentlich braucht man ja gar nicht viel, ne. Eigentlich brauchst du ja nur, ähm, äh, Kabelbinder und Panzertape für alles, was locker ist und fest sein muss und du brauchst WD-40 für alles, was fest ist und locker sein muss. Das ist aus meiner Sicht die, die Camper-Grundausstattung, die man auf jeden Fall dabei haben muss, weil damit lässt sich eigentlich nahezu alles reparieren. Äh, also die, die heilige Dreifaltigkeit des Campings: Kabelbinder Pan, äh, Kabelbinder, Panzertape, WD-40. Ähm-
Und da würd ich noch ergänzen-
Ja
... ähm, weil's da noch 'n paar andere Sachen gibt in dem Zusammenhang, die ganz praktisch sind, auch zum Befestigen, Markieren, Abisolieren. Wir haben immer noch 'n Malerkrepp dabei. Das, ähm, hat neulich die Kollegen in der Werkstatt bei der Dichtigkeitsprüfung etwas irritiert, weil rund um unsere Dachhauben Ma-, ähm, Malerkrepp verbaut ist, weil wir da einfach die kleinen Lücken, die trotzdem noch an den Dachluken sind, zugepeppt haben, ähm, auf 'nem Campingplatz, wo's extrem viele mini, mini, mini Insekten gab, die dann hier reinspaziert sind in Horden. Und Isolierband halt, wenn mal irgendwie 'n Kabel abisoliert werden muss oder so was, nicht abisoliert, isoliert werden muss.
Mhm.
Und Paracord haben wir immer dabei, also Fallschirmleine in fünfhundert oder fünfhundertfünfzig, ähm, um alles Mögliche zu befestigen, von der Hängematte bis zum Hund.
Ja, das stimmt. Das ist aber tatsächlich aus meiner Sicht, äh, nach den drei Punkten eher, eher freiwillig. Aber kommt natürlich auch immer drauf an, was ihr so erlebt, wie viel ihr unterwegs seid. Also wir haben jetzt natürlich noch 'n paar mehr Sachen, die wir euch gleich erzählen. Die sind zum Teil aber auch einfach dabei gewesen, weil wir wie gesagt vierundzwanzig sieben mit den Fahrzeugen unterwegs waren. Dann brauchst du natürlich auch öfter mal andere Dinge, die man vielleicht in 'nem Campingurlaub, äh, die schön sind zu haben, aber die nicht notwendig sind, ne. Also, ähm, 'n Feuerzeug kann durchaus spannend sein, äh, gar nicht unbedingt als Raucher, aber was weiß ich, wenn die Piezozündung am, am Campingkocher irgendwie versagt oder man 'ne Kerze anmachen will, ähm-
Oder wenn man Paracord abschneidet und wieder so zusammenknüddeln möchte.
Ja. So, also 'n Feuerzeug kann durchaus 'ne sinnvolle Geschichte sein, nimmt auch nicht viel Platz weg. Wenn Raucher dabei sind, würd ich an das Feuerzeug ein E anre, hinten ranhängen, also Feuerzeuge draus machen.
Auf jeden Fall.
Weil die kriegen immer Beine und laufen weg. Ähm, 'ne Stirnlampe ist, ist auch nichts, womit man was falsch macht, wenn man sie dabei hat. Ähm, guckt, dass die halbwegs hell ist, ähm, je nachdem, was ihr damit vorhabt. Es gibt da draußen ganz schöne Funzeln. Es gibt da auch Sachen, die sehr fancy aussehen, aber total unpraktisch sind. Ähm, also grade so die Standardstirnlampen, die etwas Besseren, die halt wirklich auch, auch leuchtkräftig sind, sind eigentlich perfekt und, und für uns war immer ideal, wenn sie per USB ladbar sind, äh, und vor allen Dingen über USB-C, weil bei uns mittlerweile auch alles nur noch USB-C ist. Und wir haben vielleicht noch als Tipp 'ne Stirnlampe und Kombination dazu noch 'ne, ich sag mal in Anführungszeichen, große Taschenlampe, die sehr kompakt ist, ähm, die aber einfach mehr Licht macht und, äh, die man halt auch schnell mal dabei haben kann, die auch Meinungsverstärker sein kann, wenn man irgendwo alleine, äh, quasi unterwegs ist und sich Sorgen macht.
Ist kein Muss, aber war stellenweise schon sehr praktisch, grade mit dem Hund. Und wenn du halt irgendwo frei stehst, ist manchmal 'ne Stirnlampe nicht genug und, und da hat halt auch die große Taschenlampe dann schon geholfen.
Ja, haben wir auch beides an Bord. Wir haben mehrere Stirnlampen, wir haben mehrere Taschenlampen, weil wir einfach, äh, im Auto, äh, haben wir die liegen, im Wohnwagen haben wir die liegen. Und Stirnlampe deswegen, weil man halt schlichtweg die Hände frei hat. Das ist angefangen vom Hundespaziergang, wenn man die Kacke aufheben muss nachts bis hin zu: Ich such was im Zelt in meinem Rucksack, ähm, mit beiden Händen oder ich geh auf die Toilette und das Licht funktioniert nicht. Also für mich sind Stirnlampen tatsächlich total unverzichtbar beim Camping. Ähm, zusätzliche Taschenlampe, wie du sagst, ist auch sehr hilfreich. Und bei den Stirnlampen finde ich's ganz charmant, wenn man die, das Leuchtmodul vorne so 'n bisschen abklappen kann, weil dann blendet man auch nicht, ähm, Leute, die entgegenkommen oder sch..., leuchtet nicht quasi in die Fenster der anderen Fahrzeuge rein, wenn man eben nicht frei steht.
Oder dem Partner in die Augen.
Oder dem Partner in die Augen, wie auch immer. Und was auch ganz, äh, spannend sein kann, aber das haben wir tatsächlich jetzt bisher auch nicht dabei, ist eine Multifunktionslampe zum Beispiel für Pannen oder Ähnliches, die man dann mit 'nem Magnet auch am Fahrzeug befestigen kann.
Das spielt 'ne Rolle, wenn ihr 'n Fahrzeug größer dreieinhalb Tonnen habt, weil dann muss man so ein Warnlicht dabei haben und dann kann man sich tatsächlich so 'ne kombinierte Lampe haben, äh, äh, anschaffen. Und was wir auch 'ne Weile dabei hatten, ähm, beim großen Liner, weil da auch immer mal nachts mal was war, ist so ein akkubetriebener, äh, Baustrahler, sage ich mal. Sehr kompaktes Ding. Ist aber, äh, für 'nen normalen Campingurlaub völliger Overkill.
Das haben wir auch, aber haben wir auch nicht immer dabei.
Richtung Werkzeug müsst ihr selber gucken, was ihr damit machen wollt. Man kommt vermutlich mit 'nem Multitool für 'nen normalen Campingurlaub relativ gut aus, ne, wo da irgendwie so vier, fünf Werkzeugchen dran sind. Damit kann man relativ viel machen. Wir hatten immer einen Akkuschrauber dabei und später auch ein elektrisches Multitool, weil doch immer mal irgendwas zu sägen, zu schrauben, zu, zu bohren war. Ähm, hatten zum Akkuschrauber ein Bit-Set dabei, ein kleines, äh, Bohrer-Set. Glaube ich nicht, dass man das für einen Campingurlaub braucht. Ähm, eine Zange hast du am Multitool dran. Ansonsten eine Kombizange ist durchaus eine sinnvolle Geschichte, ne, weil die hat einfach vorne was, um irgendwas rauszuziehen, irgendwo anzupacken und hat halt auch 'n, äh, 'n Teil, wo man quasi mal ein Kabel durchschneiden kann und so weiter.
Also, aber ich glaube, wie gesagt, mit dem Multitool sind neun-- 95% von euch da draußen sehr gut bedient. Akkuschrauber kann, wie Nele und Halil das nutzen, für einen Wohnwagen für die Stützen ganz cool sein, ähm, weil man die damit natürlich nicht von Hand kurbeln muss. Macht ihr das noch so?
Ja, ja, machen wir noch so. Ähm, und da haben wir erst neulich drüber gesprochen, dass der Billo-Akkuschrauber, den wir vor Jahren uns zugelegt haben, weil wir gesagt haben: „Ja komm, da ist nichts kaputt." Ähm, wenn der nach 'm Jahr seinen Geist aufgibt, der tut's immer noch. Den haben wir jetzt neulich wieder für Handwerksarbeiten an, am Haus meiner Eltern verwendet. Also da kann man Glück oder Pech haben, aber ihr guckt auf jeden Fall, dass ihr, wenn ihr euch dafür einen Akkuschrauber zulegen möchtet, dass ihr einen nimmt, nehmt, der nicht wahnsinnig viel Leistung hat, damit ihr die Stützen nicht überdreht. Also das ist ganz wichtig. Da müsst ihr wirklich langsam vorgehen, gerade als Anfänger, ähm, weil die Stützen sonst kaputtgehen können.
Du meinst, dass man zu weit dreht oder-
Ja, zu weit raus und auch zu weit rein. Also-
Was viele nicht wissen, dass die, dass eigentlich alle Akkuschrauber so 'n, na ja, so eine Art Drehmomenteinstellschalter, also Ding sie haben. Und das muss man halt einfach dann auf ganz niedrig stellen. Das ist schon mal ein wichtiger Punkt.
Auf die Schildkröte.
Auf die Sch-- Ja, also es gibt zum einen die Geschwindigkeit, aber es gibt auch meistens noch so was zum Drehen, wo Zahlen dranstehen und dann fängt der quasi an, wenn man, wenn die Schraube drin ist, fängt er dann an, so zu knacken. Manche denken, der ist kaputt, aber das ist tatsächlich ein Schutz, dass ihr eben Sachen nicht zu stark anzieht und das nimmt man dann eben die kleinste Stufe eins oder null, ähm, und dann kann man das auch vermeiden, so als Tipp.
Das hat, hat unserer auch, aber sollte man halt darauf achten, dass man's dann auch einstellt.
Ja.
Und was ich immer noch ganz praktisch finde, wenn man irgendwie ein Zelt oder eine Markise zum Abspannen hat oder Ähnliches: Mindestens ein Gummihammer für die Heringe oder noch besser ein Zimmermannshammer, weil man die klassischen Heringe eben mit dem Zimmermannshammer auch wieder gut aus dem verhärteten Boden rausbekommt und an alternativ eben Heringe nutzen, die man mit dem Akkuschrauber dann auch in den Boden reindrehen kann. Das sind dann so, so schraubenförmige oder auch Tellerkopfschrauben funktionieren übrigens auch sehr gut und sind deutlich günstiger.
Ja, alles sehr komfortabel, ähm, aber ein Zimmermannshammer ist auf jeden Fall 'ne gute Geschichte und wenn ihr dann doch mal auch irgendwas, äh, beklopfen wollt, was, äh, Schaden nehmen kann, dann legt 'n, packt ein Stück Holz dazwischen oder ein Stück Kunststoff. Dann habt ihr quasi auch so eine Art Gummihammer. Ähm, aber Zimmermannshammer fürs Entfernen der Heringe, ah, wirklich Gold wert.
Ja, absolut. Und ansonsten haben wir immer so einen kleinen Standard-Werkzeugkasten mit halt so 'nem Schraubenset, mit 'nem Bit-Set, was wir auch zusätzlich noch mal am Multitool haben, ein paar Zangen, aber das, wie du schon gesagt hast, für so einen 14-tägigen Campingurlaub braucht man's, glaube ich, nicht. Was ich aber auf jeden Fall mitnehmen würde, wären Wagenheber, und zwar ein passender fürs Fahrzeug und für den Wohnwagen, wenn ich mit Wohnwagen noch unterwegs bin. Und dann natürlich einen Kreuzschlüssel mit den passenden Nüssen für die verschiedenen Radschrauben, weil die meistens unterschiedliche Größen haben und einen Drehmomentschlüssel, um das dann auch mit dem richtigen Drehmoment jeweils festzuziehen.
Wobei man da auch einfach, äh, zur nächsten Werkstatt mal fahren kann und sagen kann: „Du könnt ihr grad mal hier von der Kaffeekasse das nachziehen." Ein Drehmomentschlüssel, wenn er gut ist, ist teuer. Ähm, ich glau-- Also is, is nice to have, ohne Frage. Ja, alle Sachen, die wir hier sagen, sind nice to have und wir haben zum Schluss auch einen dabei gehabt. Ähm, aber ich glaube halt, für Standard-Camping nicht notwendig. Kann man auch als Tipp einfach mal in irgendeine Werkstatt fahren, wenn man freundlich mit denen ist und sagt: „Hier, fünf in die Kaffeekasse. Du könnt ja grad mal gucken." Ähm, ne, machen die das eigentlich immer und das dauert halt genau irgendwie 30 Sekunden und dann ist der da einmal ums Auto rum.
Die machen dann.
Ja, nee, nee, das ist tatsächlich mit Drehmoment nicht die, die, die, äh, Druckluftschrauber, sondern die haben tatsächlich dann auch schon so einen richtigen Drehmomentschlüssel, der dann auch knackt, wenn das Drehmoment erreicht ist. Ähm, das, also wir haben, äh, für unseren Liner hatten wir dann auch 'ne zum Beispiel auch so eine Luftdruckpistole dabei, weil der hatte ja eine Luftdruckbremse, der hat so einen Anschluss, da konnte man dann auch so einen Druckluftschlauch anschließen. Und da gibt's dann auch Leute, die dann halt noch so 'n, so 'n Druckluftschlagschrauber dabei haben. Brauchen wir hier nicht drüber reden, ne. Also da-- Wer gerne seine Werkstatt dabei haben will, hey, macht das auf jeden Fall, äh, wenn ihr gewichtsmäßig damit hinkommt.
Wollt grad sagen, nur mal zwischendurch auf die Waage fahren dann.
Aber letzten Endes ist das, das Thema Quatsch und Ersatzreifen-Reparaturset ist auch was, wo sich die Geister drüber scheiden, ne. Das Ding ist halt, brauchst du nie, ähm, ärgerst dich aber, wenn du's brauchst und nicht dabei hast. Ähm, und bei uns im letzten Fahrzeug hat der Ersatzreifen halt irgendwie, keine Ahnung, 50, 60 Kilo gewogen mit Felge, ähm, und war ein Riesenklopper. Ähm, und ich hab mich aber wirklich schwergetan, den eben nicht mitzunehmen, weil ja, ist so, so ein Ding, ne. Wenn, wenn du ihn brauchst, ärgerst du dich, dass du ihn nicht hast. Und gerade bei so Lkw-Maßen, ähm, hat der ADAC das auch nicht mehr dabei. So, so 'n Standardreifen kannst du immer noch Glück haben, dass dir ADAC irgendwas besorgen kann und es dir aufziehen kann. Kann, ganz wichtig, aber je ungewöhnlicher es wird, ja.
Aber auch da haben wir schon 'ne Folge mit unserem Kollegen Heinz gehabt, der ja auch diese Reparatursets, ähm, empfohlen hat, wo man dann so 'n, so 'n Gumminupsie hat, den man da reinstopft. Ähm, also auch das kann natürlich funktionieren. Hilft nicht bei 'nem Schlitz in 'nem Reifen, aber dann hast du sowieso halt 'n Thema. Ähm, genau, also da musst du einfach gucken, da ist halt grade, glaub ich, Platz und, und Gewicht 'n, 'n Thema-
Ja
... ob er das macht oder nicht macht. Und viele Fahrzeuge haben ja heute auch gar keinen Ersatzreifen mehr, sondern haben so ein Reparaturset und halt 'n kleinen Kompressor dabei.
Also ein kleiner Kompressor ist, äh, immer praktisch, weil ja auch gerade auf längeren Reisen dann durchaus mal die, der Luftdruck am Reifen kontrolliert werden sollte. Ähm, und manchmal ist dann die nächste Tankstelle oder die nächste Gelegenheit so weit weg, dass der Reifen sich schon wieder so erwärmt hat, dass es nicht so aussagekräftig ist. Deswegen, also wir haben immer so 'n geeichten Reifendruckmesser mit am Start und 'nen, 'nen Kompressor. Ich würd euch aber wirklich empfehlen, im Sinne des Friedens auf dem Campingplatz den Kompressor nur anzuwerfen, wenn sich's gar nicht vermeiden lässt, weil der ist höllisch laut und das ist wirklich ein entsetzlich entnervendes Geräusch. Wir haben das ein paar Mal hier bei uns vor der Wohnung gemacht. Ähm, hatten wir auch Glück, dass keiner von den Nachbarn gesagt hat: „Jetzt schaltet mal das ätzende Ding aus." Also das weg, ist es wirklich nur 'n Notfallding, wenn man halt sagt, okay, der Reifen sieht jetzt irgendwie so aus, als, als wär der so'n bisschen runter, ähm, dass man da mal dann den Reifendruck misst und gegebenenfalls 'n bisschen nachpumpt, aber der bessere Weg ist sicher an Tankstellen.
Also wir hatten's nicht dabei. Wir haben irgendwann einen nicht geeichten Reifendruckmesser dabei gehabt, weil wir den bei 'nem Spaziergang gefunden haben.
Ist nicht dein Ernst.
Ansonsten, äh, war, äh, war das für mich halt Quatsch. Ähm, aber wie gesagt, ne, ihr seht, wir sind da immer sehr, sehr unterschiedlich unterwegs. Ähm, ich bin halt irgendwann einfach zur Tanke gefahren, wenn du eh tanken gehst und dann guckst du halt grade mit. Und ja, wenn du bisschen länger gefahren bist, ist der Luftdruck dann nicht perfekt, aber erfahrungsgemäß reicht es trotzdem aus. Ähm-
Wir leben alle noch.
Genau, wie wicht-- Je nachdem, wie wichtig euch das ist, habt es halt dabei. Was noch 'n Tipp ist, wer irgendwie so auf Kompressor und auch, ähm, 'n älteres Fahrzeug vielleicht hat und zum Beispiel auf 'ne, auf 'n Starthilfekabel nicht verzichten kann, weil das haben wir tatsächlich dabei und es hat weniger uns häufig geholfen, aber häufig schon anderen Menschen geholfen, denen wir dann nämlich Starthilfe geben konnten. Und was ich grade auch hier habe, ist so 'ne Kombination aus quasi 'ner kleinen Powerbank, 'nem, und 'nem Kompressor. Und das kannst du quasi ans Auto anschließen, kannst damit dem Auto Starthilfe geben. Das hab ich ja auch mit unserem, äh, 2,6 Liter Diesel getestet und es funktioniert eins a.
Ist der von Aldi?
Äh, nee, das ist, äh, ich hab vergessen, wie der heißt. Ich muss da auch mal noch 'n Testbericht für uns zu schreiben. Ähm, gibt's auch bei Aldi, gibt's, gibt's von allen möglichen Firmen, ne. Das ist jetzt nix Besonderes. Ähm, kostet so weißt um die 80 bis 100 Euro. Ähm, funktioniert aber eins a. Als Starthilfe hast du 'ne Powerbank für unterwegs und du hast eben auch 'n Kompressor dran. Ja, der ist laut und nervig, aber der pustet halt auch deine Reifen auf und ich hab's wirklich getestet. Also das ist halt quasi so 'ne perfekte Kombination dann aus wenig Platz und sozusagen, äh, drei Funktionalitäten. Also wer da unbedingt so was haben will, kann sich auch mal so was angucken.
Okay, dann werkzeugtechnisch sind wir dann, glaub ich, so weit aufgestellt. Ich hatte noch aufgeschrieben, 'n Dicht- und Klebeset, aber ich glaub, das ist auch eher für Leute, die wirklich viel unterwegs sind.
Ja.
Weil so, also wer fängt im vierzehntägigen Campingurlaub dann an, seine Dinger da zu dichten?
Und selbst wenn es dazu kommen sollte, findest du meistens auf guten Campingplätzen 'n kleinen Shop oder, oder wenn du nicht jenseits der Zivilisation bist, auch immer irgendwo 'n Laden. Wir hatten tatsächlich, äh, diverse Dicht- und Klebmassen dabei, weil altes Fahrzeug und eben dauerhaft unterwegs und ich hab halt auch schon irgendwo an 'nem Strandparkplatz in Portugal eben mal komplett mein Seitenfenster rausgenommen und, äh, sauber gemacht und neu eingesetzt, weil's eben undicht war. Ähm, aber ja, dat ist, dat ist für Vanlife, also ne, für unterwegs sein und drin leben sicherlich 'ne sinnvolle Geschichte, wenn's vom Gewicht her hinhaut, aber für 'n Campingurlaub-
Keine Grundausstattung
...unrelevant. Oder was, was gerne mal passiert bei älteren Fahrzeugen, dass du halt auf 'm Campingplatz stehst, es anfängt zu regnen und es halt dann durchs, durchs Heki oben, also durchs Dachfenster reintropft. Ja, dann musst du's halt rausnehmen und neu abdichten. Aber da kann man halt auch im Notfall, wenn du, ähm, Gaffer Tape dabei hast oder Panzertape dabei hast-
Mhm
... holst du dir irgendwo 'ne, 'ne Plastiktüte, ja, schneidest die 'n bisschen zurecht, klebst die einmal drüber, fährst zur nächsten Werkstatt, lässt das grade reparieren. Also, äh, deswegen Panzertape ist, ist ultimativ wichtig. Ähm, Dichtmasse hat die nächste Werkstatt und da musst du dich auch 'n bisschen damit beschäftigen, wie die verarbeitet wird, was du vorher am Untergrund machen musst. Also weil ansonsten gehst du halt auch Gefahr, dass es nicht richtig funktioniert. Deswegen, äh, für 'n Campingurlaub vermutlich unrelevant.
Ich hab noch was zum Thema Regen, weil ich da grade wieder dran gedacht hab, dass uns das schon sehr oft irgendwie geholfen hat. Wir haben noch so, also Sandbleche nennt man die eigentlich, glaube ich. Weiß nicht, wie die normal heißen, ähm, aus Kunststoff allerdings. Also die sind relativ leicht und lassen sich eigentlich überall mal so eben mit reinschmeißen. Das sind, glaub ich, von Fiamma so, so Anfahrthilfen-
Mhm
... wenn man irgendwo im Matsch steht oder wenn die Traktion halt nicht ausreicht, aus welchen Gründen auch immer, dass man die dann unter die Reifen legt. Das ist grade auch, wenn man mit Wohnwagen unterwegs ist, weil ja noch hinten Gewicht dran hängt, gar nicht so schlecht. Also so was würd ich auch noch mal drüber nachdenken, mir so was zuzulegen, weil grade jetzt, wo's ja auch in der Saison immer mehr matscht und regnet, mh, wär aus meiner Sicht vielleicht 'ne sinnvolle Anschaffung.
Ja, hatten wir auch dabei. Ähm, war tatsächlich, also haben wir uns irgendwann angeschafft, nachdem wir bei Freunden auf der Wiese standen, äh, es angefangen zu regnen und wir auch nicht mehr rausgekommen sind, haben wir uns die angeschafft und haben sie dann nie wieder gebraucht. Ähm- Ist wie, wie mit 'nem Ersatzrad, ne. Es, äh, ist blöd, wenn du's nicht dabei hast und brauchst, aber brauchst du halt meistens nich.
Also ich hab mich letztes Jahr auch mal schön mit dem neuen Auto in 'nem Acker festgefahren hier, weil ich wieder mit meinem Hund irgendwo unterwegs war und das gewohnt war, 'n Allrad zu haben und dann auf dem, auf dem Feldweg nicht weitergekommen bin und umdrehen wollte. Und da war ich sehr dankbar über, über diese Anfahrhilfen. Also wie gesagt, würd ich jetzt nicht als Grundausstattung, ähm, betrachten, aber aus meiner Sicht durchaus überlegenswert.
Ja. Können wir grade, wenn wir bei dem Thema sind, mal auf die Auffahrkeile schielen und was man quasi vielleicht noch so zum, zum Stützen und Nivellieren brauchen. Also Auffahrkeile waren für uns am Anfang extrem wichtig und haben dann immer mehr an Relevanz verloren. Was natürlich auch daran liegt, wenn du frei stehst, packst du dir keine Auffahrkeile drunter, weil das ja Camping ist, ähm, und das möchtest du nicht. Ähm, manchmal wär's schön gewesen, aber man findet immer auch irgendwie natürlich Sachen, wie man so 'n bisschen, ähm, ausgleichen kann. Aber grad für Campingplätze und für den Urlaub kann's natürlich cool sein, das Fahrzeug einfach einmal ordentlich auszurichten, grad wenn man nicht jeden Tag weiterfährt, äh, Richtung Dusche und, und so weiter. Ist häufig weniger wichtig als man annimmt, ne.
Also es gibt so die, die Geschichten, dass der Kühlschrank nicht funktioniert. Und ja, es gibt wirklich bescheuert konstruierte Duschwannen definitiv, ähm, die einfach, äh, 'ne bestimmte Ausrichtung brauchen, weil sie halt sonst einfach überhaupt nicht sinnvoll funktionieren. Aber, ähm, wir haben sie zum Schluss immer weniger eingesetzt.
Also bei uns sind sie im Dauereinsatz. Aber bei Wohnwagen ist es ja auch noch mal die Geschichte, dass man den ja nicht nur in der Querachse, sondern auch in der Längsachse ausrichten sollte, weil es wird sonst echt 'n bisschen unangenehm auch beim Schlafen. Und, ähm, ja, also wir haben Auffahrkeile dabei. Wir haben auch noch mal Holzbrettchen dabei für die Stützen beziehungsweise fürs Stützrad, weil wir teilweise echt auf Campingplätzen sind, die sehr abschüssig oder uneben sind. Wenn man jetzt auf so 'n großen Platz fährt, so 'n Familiencampingplatz, dann ist es, glaub ich, weniger problematisch. Aber grade auf den naturnahen Plätzen oder auch so Öko-Campingplätzen, die dann teilweise ja auch an in Hanglagen, ähm, an, äh, sich angesiedelt haben wegen des schönen Blicks und so weiter, da sollte man auch über die Nivellierung 'n bisschen nachdenken. Ähm, mit 'ner Wasserwaage oder auch mit einer leeren Bierflasche kann ich dann messen, ob das Ding grade steht.
Die leg ich dann irgendwo in Achsnähe auf 'nen Tisch oder auf 'n Boden. Und was ich noch ganz wichtig finde, hat jetzt mit dem Abstützen nix so zu tun, aber aus eigener schlechter Erfahrung bei Wohnwagen und ich glaub auch bei Wohnmobilen teilweise gibt's ja auch Trittstufen. Das sind so Plastikdinger, die mitgeliefert werden, so windige Hunde. Und die, ähm, also da könntet ihr mal drüber nachdenken, euch was zuzulegen, was nicht sich ins Schienbein bohrt, wenn man einmal drüber stolpert. Frag nicht weiter. Ich hatte dann irgendwie drei Wochen da 'ne Schmisswunde. Ähm, also da stolpert man schnell mal drüber, wenn man irgendwie nicht genau drauf tritt beim Rausgehen oder wenn's 'n bisschen rutschig ist. Und es gibt wirklich sehr, sehr gute Trittstufen, ähm, die sich auch zusammenklappen lassen.
Müsst ihr selber wissen, ähm, wie sportlich ihr euch abrollen könnt, wenn ihr stolpert, aber das ist vielleicht auch noch mal so 'n, so 'n Hinweis.
Ja. Ja, und die Bierflasche tut's voll und ganz. Ähm, weil diese kleinen, also es gibt ja diese kleinen orangenen Mini-Wasserwaagen, die quasi da zweiundneunzig Grad, äh, aufeinanderliegende Libellen quasi haben. Das sind schon 'n bisschen Schätzhölzer. Also sie sind weder schlechter noch besser als 'ne Bierflasche, 'ne leere. Oder es geht auch 'ne leere Weinflasche oder jede andere runde Flasche. Ähm, die sind halt 'ne gute Orientierung, wie's halbwegs funktioniert. Ihr müsst halt nur bei beiden drauf achten, dass das, wo ihr's drauflegt, halt auch irgendwie grade ist. Wenn euer Tisch natürlich krumm und schief ist, also Tischplatte-
Mhm
... bringt euch das auch nix, weil dann richtet ihr halt den Tisch grade aus, aber nicht den Rest. Ich mein, wenn das wichtig für euch ist, dann okay. Aber meistens geht's ja so Richtung Duschwanne, äh, was eigentlich das Wichtigste ist und vielleicht das Bett, äh, je nachdem, wie das Bett gelegen ist. Ähm, ja, aber da wie gesagt, wir haben uns auch teilweise mit Bierflasche geholfen, weil das geht einfach schnell. Also hast ja auch nach 'ner Weile hast du ja auch 'n besseres Gefühl, ne. Also wenn du, wenn du das 'ne Weile machst, hast du auch irgendwann-- Also vielleicht nicht jeder, aber ich hatte da zumindest 'n Gefühl dafür, ob wir jetzt halbwegs grade stehen oder nicht. Und, ähm, ja, je besser das klappt, desto weniger Tools brauchst du natürlich auch.
Dann kommen wir mal vielleicht so zum Thema Komfort, Gemütlichkeit. Ähm, ich will jetzt gar nicht so viel über, über Campingmöbel erzählen, weil, ähm, ja muss, also da gibt's ja auch ganz unterschiedliche Bedürfnisse, Gewichtsklassen, ähm, Wünsche, wie viel, wie wenig man mitnehmen sollte. Also ich möcht nur so viel dazu sagen: Stühle und Tisch würde ich auf jeden Fall mitnehmen, weil wir selber auch die Erfahrung gemacht haben, dass es halt, wenn man nur so kleine Klapphocker oder Ähnliches dabei hat, schon nicht so viel Spaß macht, da irgendwie stundenlang sich drauf rumzufläzen. Und man möchte ja auch so 'n bisschen die Gemütlichkeit genießen können. Bei den Stühlen wär immer meine Empfehlung, die wirklich mal Probe zu sitzen und auf Stabilität und auch auf den Sitzkomfort zu achten.
Also manche mögen ja lieber so Hochlehnerstühle, wo man wirklich mit dem ganzen Rücken dann, ähm, an der Lehne sitzt. Bei manchen reichen die, die einfachen Faltstühle, die man so vom Angeln auch kennt. Ähm, da guckt einfach, was so für eure körperliche Verfassung das Richtige ist. Aber ich würde immer empfehlen, den Tisch zu den Stühlen passend auszuwählen. Also wenn die Stühle relativ hoch sind oder ihr auch relativ groß, dann ist es halt sehr unangenehm, wenn man an 'nem sehr flach, an 'nem sehr, äh, niedrigen Campingtisch dann sitzen essen muss, ähm, vielleicht auch mal irgendwie 'n bisschen was arbeiten möchte oder Ähnliches. Und da ist es immer hilfreich, sich dann eben Im Campingfachhandel das auch mal anzugucken und mal den Stuhl und den Tisch, den man sich kaufen möchte, zusammenzustellen und da mal 'n bisschen auszuprobieren.
Beste Lösung ist tatsächlich 'n Campingtisch, der vier unabhängig voneinander höheneinstellbare, äh, Beine hat.
Ja.
Weil damit könnt ihr quasi auf alles reagieren. Selbst wenn ihr mal am Hang steht, ähm, ist von den Stühlen dann nicht so bequem, aber er kann ja trotzdem 'ne grade Tischplatte haben. Also, ähm-
Aber so richtig Teleskopbeine, weil es gibt ja auch so Stühle, äh, so Tische, die lassen sich, ähm, so'n bisschen justieren-
Ja, nee, stufenlos einstellbar.
Aber wirklich genau so Teleskopbeinchen.
Absolut Gold gewesen. War unser erster Tisch, war genau so einer und würd ich immer wieder kaufen. Nichts mit festen, mit fester Höhe, ähm, weil das ist einfach, du hast häufig die Situation, dass es nicht grade ist und dann fängst du an mit Bierdeckeln und Hölzchen und dies und das und jenes, alles nervig. Äh, verstellbare Beine. Und dann kannst du nämlich auch reagieren auf unterschiedlich hohe, ähm, Stühle, ob mal die Kids dran sitzen oder wie auch immer. Also das war für uns halt, äh, Game Changer auf jeden Fall.
Und wenn ihr 'n bisschen flexibler bleiben möchtet, was eure Stühle angeht, dann könnt ihr euch nach Stühlen umsehen, wo man noch so'n, äh, so 'ne Beinauflage sich dazu kaufen kann, die aber nicht immer fest verbaut ist. Ich hab's mir natürlich gegönnt und benutze sie quasi nie.
Jep, deswegen lach ich grade.
Ja, du auch, ne?
Ja.
Aber wer das halt möchte und wer vielleicht auch mehr so chillig unterwegs ist im Urlaub, der kann sich das mal angucken, weil die sind dann relativ günstig und ist allemal besser, nur so 'ne Beinauflage mitzunehmen als noch 'ne komplette Campingliege halt.
Ja, genau. Am Anfang super, super, äh, euphorisch das noch ab und zu genutzt und dann immer weniger, weil du das halt immer rausräumen und daran basteln.
Ja, und außerdem hab ich mir auch 'n paar mal die Finger dran eingequetscht und, oh ja, egal, ich muss jetzt nicht wieder über meine ganzen Unfälle erzählen.
Ja, kann, kann spannend sein. Also ja, aber das ist auch wie vieles sehr individuell. Also guckt halt, wo ihr euch wohlfühlt und, ähm, wenn ihr auch mal dran arbeiten wollt, dann, dann vielleicht noch der Tipp, äh, dann guckt, dass die Lehne auch möglichst grade einstellbar ist. Das geht bei, bei vielen Campingstühlen nicht, die sind immer irgendwie schräg. Ähm, aber das ist halt sehr individuell, wie ihr auch selber gerne sitzen wollt und halt gut sitzen könnt. Und die meisten arbeiten ja nicht im Campingurlaub, von dem her egal. Aber wenn ihr vielleicht das Fahrzeug oder das Unterwegssein auch nutzt, um mal, äh, quasi unterwegs Office zu machen, dann kann das natürlich 'ne Rolle spielen. Deswegen einfach nur der Hinweis.
Und wenn ihr länger an einem Platz steht, ähm, und 'n Vorzelt vielleicht auch aufgebaut habt, dann kann's ganz praktisch sein, wenn ihr euch noch irgendwie so faltbare Schränke zulegt. Da gibt's Küchenschränke, Schuhschränke, alles Mögliche, damit man einfach dann im Innenraum des Fahrzeugs 'n bisschen mehr Platz hat und eben auch Sachen, die vielleicht verschmutzt sind, wie Schuhe draußen lassen kann, ohne dass sie dann beim nächsten Regen nass werden oder so überhaupt so feuchteln. Und was ich auch mal ganz schön fände, wobei wir's nicht nutzen können, weil wir ständig irgendwie den Ort wechseln, das sind so klappbare Mülltrennsysteme, wo ich dann wirklich 'n gelben Sack hab, ich hab, äh, 'n Restmüll, ich hab dann vielleicht auch noch Platz für, für Flaschen oder Papier oder Ähnliches. Gibt's mittlerweile ganz, ganz coole Lösungen. Und ja, beim Thema Vorzeltmarkise Sonnensegel würd ich auf jeden Fall mir irgendwas davon zulegen, weil's doch 'n angenehmer Wetterschutz ist, sowohl gegen Sonne als auch mal gegen 'nen Regen.
Eventuell dann halt mit Seitenwänden, wenn's, wenn's stärker regnet oder windet. Und ganz wichtig sind auch Möglichkeiten, das ordentlich abzuspannen, am besten mit Sturmbändern. Und Sturmbänder heißt nicht, dass ich die im Tornado stehen lassen sollte-
Oh ja
... sondern, also das ist ganz wichtig. Manche Leute denken wirklich, dass ich die dann bei, bei absolutem Unwetter kann ich meine Markise draußen lassen. Das bitte nicht machen, das ist wirklich, wirklich gefährlich. Ähm, bitte immer abbauen, wenn ein Sturm angekündigt ist, aber gegen so irgendwie mal 'ne stärkere Windböe oder so oder wenn's halt mal windet einfach, dann kann man eben das Ganze mit Sturmbändern sichern.
Ja, auf jeden Fall. Also erst vorhin wieder bei Facebook 'n Bild gesehen, wo halt jetzt während der Stürme, äh, 'ne Markise hochgeklappt ist. Äh, wollt ihr nicht haben. Äh, deswegen, wenn, also niemals, äh, würde ich 'ne Markise unbeaufsichtigt lassen, ne. Also wenn ich das Wohnmobil verlasse, würd ich die immer einfahren, ähm, weil ihr wisst nie, was passiert. Wetter kann sich relativ schnell ändern und, ähm, wenn ihr seht, dass Sturm aufkommt, also irgendwie, äh, auch die, die Wettervorhersage oder so was sagt, dann das Sturmband hilft bei Wind, aber nicht unbedingt bei Sturm. Also ihr könnt's immer natürlich riskieren, aber, äh, das da entstehen echt ziemliche Kräfte, je größer eure Markise ist. Und das hat dann ziemlich krasse Wirkung und kann bis zum Totalschaden des Fahrzeugs auch führen, je nachdem, was da halt wirklich passiert.
Also seid dann 'n bisschen vorsichtig und verlasst euch nicht auf das, auf den Namen Sturmband.
Und damit ihr trotz Sturm gut schlafen könnt, eine schöne Überleitung, ähm, kommen wir noch mal vielleicht so'n bisschen zu den wichtigen Gegenständen, die man für einen geruhsamen Schlaf benötigt. Und da steht bei mir ganz, ganz weit oben, ähm, meine Ohropax und meine Schlafmaske. Also Ohropax, weil's halt an jedem Stellplatz, ähm, außer wenn man wirklich mal mitten in der Natur steht, doch auch 'n bisschen lauter werden kann oder der Nachbar schnarcht oder der Partner schnarcht oder was auch immer. Vielleicht hat man zu Hause getrennte Schlafzimmer und, ähm, ja, im Urlaub dann eben nicht, wenn man im Campingfahrzeug übernachtet. Also Ohropax sind mein allerbester Freund beim Campen und die Schlafmaske halt, ja, weil kein Campingfahrzeug wirklich absolut lichtdicht ist und vielleicht möchte man auch nachts mal 'n Fenster offen lassen, ähm, wenn's ziemlich warm ist und da ist es halt dann ganz praktisch, wenn man besser schlafen kann im Dunkeln, sich so 'ne bequeme Schlafmaske aufzuziehen.
Hab ich beides und beides nie genutzt. Ähm, so, so unterschiedlich ist es. Ähm, was für mich immer wichtig ist, ist, ist eher Matratze, äh, und Kopfkissen und grade bei Campingfahrzeugen gibt's 'ne Tendenz, dass die Matratzen Bescheiden sind. Ähm, kann man manchmal mit 'nem Topper sich noch aushelfen. Das ist halt einfach so'n, so'n Kunststoffding, sie mal dicker, mal dünner, was man drauflegen kann, um 'n bisschen mehr sozusagen, äh, ähm, Big oder Komfort zu haben. Man kann auch Matratzen austauschen als, als Hinweis. Äh, man kann sich auch 'n Lattenrost, 'n Froli-System, alles mögliche drunter bauen. Also gibt's viel. Müsst ihr 'n bisschen gucken, was ihr braucht, ne. Also es gibt Menschen, die schlafen auf allem und es ist völlig egal und andere merken halt unter zehn Matratzen die Erbse.
Ähm, und da müsst ihr 'n bisschen gucken, wie das bei euch ist. Oft ist im Urlaub ja auch so, dass man viel unterwegs ist, viel draußen ist und dann auch es weniger relevant wird, weil man halt einfach erschlagen ist abends. Aber wenn ihr wisst, dass ihr, äh, da zu Hause bestimmte Sachen habt, dann nehmt die halt grad einfach mit. Ähm, und wenn ihr wisst, dass ihr wie Nele irgendwie, ähm, äh, Lautstärke oder, oder geräuschsensibel seid, dann sind Ohropax 'ne sinnvolle Geschichte. War für uns zum Beispiel nie was. Warum nicht? Weil's halt auch passiert ist, nachts der Hund halt an der Türe steht. Ähm, wir haben halt 'n kranken Hund, ähm, der hat dann halt auch schon mal Durchfall mitten in der Nacht und wenn du dann Ohropax drin hast, hörst du nicht, wie der quietscht und das willst du nicht. Ähm, aber, äh, ihr seht, wie alles, das ist sehr individuell. Äh, generell kann das aber 'ne sehr sinnvolle Geschichte sein, grad die Ohropax.
Ich möchte noch mal zum Thema Matratze eine liebevolle und wirklich sehr aufrichtig gemeinte Kaufempfehlung, ähm, ohne Werbung aussprechen. Wir haben ja unseren Bus ausgebaut im letzten Jahr und haben uns da eine Matratze geholt von einem Unternehmen aus Spanien, das heißt K-Foam. Die haben so 'ne, so 'ne klapp, also dreiteilige klappbare Matratze. Und es gibt wirklich kaum eine Matratze, auf der ich besser schlafe. Die war jetzt auch, ähm, das Bett während der Hundekrankenbetreuung. Das haben wir die einfach auf den Boden gelegt, damit wir eben mit ihr aufm Boden schlafen können, damit die nicht aufs Bett hüpft mit ihrer riesen Schnittwunde. Ähm, und die Matratze gibt es für alle möglichen Campingbus-Varianten. Also jetzt nicht Wohnwagen, Wohnmobil, aber wenn ihr irgendwie 'n Bus habt, dann könnt ihr euch das mal anschauen.
Ähm, schreibt sich K minus Foam wie Schaum und die sind nicht ganz billig, aber also so was Gutes, es ist wirklich irre, wie gut die sind. Das kann man aus, aus wirklich bestem Gewissen empfehlen.
Ja, kann ich nix zu sagen, aber ich wei-- Also für mich ist Matratze halt echt 'n Thema. Ähm, kommt immer 'n bisschen drauf an, wie meine, meine Auslastung sozusagen ist, ähm, aber da kann ich schon auch sehr große Schwierigkeiten kriegen. Okay, dann lass uns doch noch mal so-
Ganz wichtig noch mal, weil's uns schon zweimal passiert ist, dass wir unsere Decken zu Hause vergessen haben, bevor wir dann einen eigenen Satz Decken für den Wohnwagen hatten. Ähm, denkt bitte dran, wenn ihr alles gepackt und eingepackt habt, dass ihr bitte, bitte auch eure Decken und eure Kopfkissen mitnehmt, weil wir dann unter Handtüchern und Jacken und auf Handtüchern geschlafen haben und es war einmal richtig kalt auch. Also das kann auch als Nichtanfänger passieren, aber es lohnt sich, glaub ich, gerade wenn man öfter unterwegs ist oder auch mal spontan weg will, dass man sich noch mal 'n Satz irgendwie Ganzjahresdecken zulegt. Da haben wir jetzt welche gefunden, die waren wirklich günstig, aber sind sehr, sehr gut, sind auch allergikerfreundlich, ganz leicht, aber halten richtig schön warm und die liegen halt jetzt im Wohnwagen seit Jahren schon, ähm, damit wir's eben vermeiden, wieder irgendwie komische Schlafkonstellationen zu haben.
Oder ihr habt halt 'ne Checkliste, wo das draufsteht und-
Oder ihr ladet euch halt unsere eigene Checkliste runter, die wir auch, äh, bei Campers halt zur Verfügung stellen, aber selber halt nicht nutzen.
Ja.
Ja. Also ich merk schon, Sebastian lacht mich in dieser Folge ziemlich oft 'n bisschen aus.
Nein, gar nicht. Überhaupt nicht. Ähm, es ist ja nur auch lustig. Es ist ja überhaupt nicht schlimm, ne. Also Fehler passieren jedem und du weißt ja, wer den Schaden hat, spottet jeder Beschreibung, wie man so schön sagt. Ähm, aber es ist gar nicht böse gemeint. Auch, auch uns passieren die lustigsten Dinge. Das gehört dann einfach dazu. Wir gehen ja da offen mit um, ähm, und ihr macht einfach damit, was ihr wollt.
Wenn ihr noch mehr von uns hören wollt, dann hört mal in die Folge Anfängerfehler rein.
Das stimmt.
Ordnung. Unser Lieblingsthema, unser beider Lieblingsthema.
Genau, lass uns doch mal da, da noch gucken, was, was da die besonders praktischen Sachen sind. Also für mich eigentlich zwei Dinge, die große Game Changer waren. Ähm, das sind einmal Teleskopstangen tatsächlich. Also das sind so, also wie der Name schon sagt, sind es halt Stangen, die haben meist links und rechts irgendwie so 'n Plastik-
Nupsi.
-Auflage, Nupsi. Ähm, und die kann man halt quasi in ihrer Länge verstellen und damit kann man die irgendwo dazwischen klemmen. Also zum Beispiel in einen Türrahmen oder, ähm-
In offene Staufächer.
In offene Staufächer. Die gibt's in sehr klein und die gibt's auch in größer. Und in Staufächern sind die praktisch, gerade wenn ihr da halt vorne keine, keinen Schutz habt, dass was rausfällt, dann kann man die da reinpacken, wenn man halt Gläser oder höhere Dinge drin hat, dass die nicht rausrutschen, ja. Ihr, ihr fahrt, kommt an, ähm, und dann macht ihr den Schrank auf und alles fällt raus, verhindert man damit. Aber was viel geiler war, diese Dinger kannst du zum Beispiel in die Dusche packen und kannst, wenn's draußen schlammig ist und matschig ist, äh, die Hundesachen, deine Regenkleidung da einfach ranhängen, in die Dusche hängen und dann kann der ganze Kram halt einfach in die Dusche tropfen. Oder wir haben auch schon mit zwei solchen Dingern, die wir vorne und hinten im Wohnmobil eingebracht haben, äh, fünfmal 'ne Wäscheleine hin- und hergespannt und haben halt, weil's keinen Wäschetrockner gab, wir aber Wäsche gewaschen haben und es einfach unverhofft angefangen hat zu regnen, Wäsche im Wohnmobil aufgehängt.
Also-
Mhm.
-unheimlich praktisch, diese Dinger. Ähm, davon hatten wir immer zwei Stück dabei. Haben wir irgendwo in 'nem chinesischen Supermarkt, ich glaub, in Spanien gekauft. Die gibt's aber auch, äh-
Überall. Die gibt's auch im Campingfachhandel.
Mega geil. Also wirklich Game Changer, gerade so mit Hund und ne, wenn du irgendwie im Regen unterwegs bist. Und der zweite Game Changer war tatsächlich ein Akkustaubsauger.
Der Dyson.
Genau, wir haben den von Dyson uns gekauft. Warum? Weil der tatsächlich, also Mittlerweile lese ich viel, dass die Qualität der Produkte deutlich nachlässt. Ähm, unser ist zehn Jahre alt, funktioniert immer noch. Ähm, und ich hab, der hat so 'n, also der ist relativ kompakt und der war bei uns im, im Kleiderschrank. Hatt ich den fest montiert, ans zwölf Volt Netz angeschlossen, ähm, gibt's extra 'n zwölf Volt Ladegerät für und dann war der quasi immer geladen. Ähm, hat 'n Schalter dran, dass ich ihn ausschalten kann für den Fall, dass wir's Wohnmobil mal 'ne Weile nicht nutzen. Ist jetzt nicht passiert. Und damit hast du halt immer 'n Staubsauger, der extrem saugstark war, der vorne 'ne Bürste drin hat zum Aufsetzen, die rotiert ist, was geil für Hundehaare war. Also diese beiden Sachen waren für uns absolut wichtig und absolute Game Changer.
Und das Letzte, sehr komfortables Ding: Wir haben ja im Liner 'ne riesige Buscheibe vorne drin gehabt als Frontscheibe und die beschlägt halt immer und da unheimlich viel Wasser drauf und wir hatten von Kärcher gibt's so Fenstersauger, die sind eigentlich so zum Fenster reinigen gedacht. Das ist letzten Endes wie 'n Staubsauger mit 'ner Gummiflitsche vorne dran, wo du quasi das Wasser absaugen kannst. Und das war halt auch sehr, sehr praktisch. Braucht man nicht, kann man auch mit, mit großen Handtüchern machen, aber ihr glaubt gar nicht, was in so 'ner großen Scheibe über Nacht an Wasser sich, äh, quasi sammelt. Und also, aber die ersten beiden Sachen für mich absolute Game Changer und ich weiß, dass Nele aber noch 'n paar mehr Sachen dabei hatte.
Ja, also beim Dyson geb ich dir absolut recht. Den haben wir uns ja quasi von euch abgeguckt, weil ich vorher immer zu geizig war, mir den zu kaufen, weil der ist richtig teuer. Und dann haben wir aber bei euch das uns mal angeschaut und haben halt gesehen, dass der auch bei den weißen kleinen Stichelhaaren von unserem Hund super funktioniert und haben uns den dann gegönnt. Den haben wir jetzt auch schon bestimmt fünf Jahre. Funktioniert auch immer noch top. Ähm, was ich, was mich 'n bisschen nervt, ist, dass der Akku so schnell leer ist und dass er eben keinen Wechselakku hat. Also man kann sich dann nicht einfach zwei oder drei Akkus kaufen und, und die dann da dran hängen, aber wir werden da wahrscheinlich jetzt mal was selber bauen, weil das ist immer-- Wir nutzen den ja auch zu Hause, nicht nur im Wohnwagen. Und vor allem, wenn man den dann auf dem, äh, in dem Turbomodus oder wie der heißt, benutzt, dann ist der Akku halt in, in gefühlt 30 Sekunden leer.
Ähm, im normalen Modus hält der schon so, dass man die Wohnung einmal saugen kann oder natürlich auch sowieso den Wohnwagen oder 'n Wohnmobil. Aber ja, das, ähm, das stört mich 'n bisschen. Ansonsten Topgerät.
Also es gibt zum einen, wenn du mal hier in der Algarve bist, da gibt's 'n ehemaligen Dyson-Ingenieur, der repariert die Dinger.
Ach, cool.
Ähm, und zum anderen, es gibt die Akkus auch, wenn man 'n bisschen bastlerisch begabt ist, kriegt man die auch im Internet zu kaufen und kann das dann selber austauschen.
Ja. Also, äh, wir wollten eigentlich so 'nen Wechselakku haben, also dass du einfach den einen ausklinkst und den anderen reinklinkst-
Ja.
-aber das geht eben nicht. Das find ich 'n bisschen schade.
Ja.
Aber ansonsten, ähm, ja, lohnt sich die Investition auch wenn man nicht in dem Fahrzeug lebt, weil man den auch super zu Hause halt als Handstaubsauger nehmen kann.
Auf jeden Fall.
Ähm, ja, Ordnungs-
Vielleicht, vielleicht das noch als Tipp: Die gibt's mittlerweile auch von anderen Herstellern. Also es gibt Shark zum Beispiel, die haben ähnliche Modelle, ähm, und, und auch 'n paar andere Hersteller. Ähm, es kann sein, dass sich die Saugleistung unterscheidet, aber wie gesagt, ich hab jetzt grad bei den letzten Dysons auch gesehen, äh, oder gehört, ähm, dass, äh, in Videos, äh, dass quasi die, die Akkus teilweise nicht so nicht gut funktionieren, dass es Probleme mit der Verarbeitung gibt, dass da Sachen wegschmelzen. Also, ähm, das ist keine eigene Erfahrung. Das ist ganz wichtig dazu zu sagen. Äh, guckt euch da ruhig auch mal 'n paar Videos zu an, wenn ihr da 'n Produkt, äh, euch quasi ausgesucht habt. Aber wir waren mit den Modellen, die wir hatten bis dato oder mit dem einen Modell, was wir hatten, extrem zufrieden.
Mhm.
Ähm, wir werden auch nicht von Dyson bezahlt dafür. Ähm, und wie gesagt-
Nee, die könnten, könnten endlich mal nach dem wir ständig Werbung machen für die.
Bei den, bei den Neueren aber guckt da 'n bisschen. Guckt euch vielleicht vorher mal zwei, drei YouTube-Videos an, ob die Qualität immer noch passt zu dem Preis und ansonsten schaut euch mal Alternativen wie auch Shark an oder andere, ähm, die halt auch so kleine Geräte quasi-
Mhm.
-im Angebot haben.
Und ergänzend dazu glaube ich, sollte man auch auf jeden Fall 'n Handfeger-Set dabei haben, weil man halt auch mal schnell was wegkehren kann und nicht immer den Staubsauger da rausholen möchte. Und wir haben da eins tatsächlich aus 'm, ich mein sogar aus 'm Campingfachhandel. Das ist 'n relativ kleines, kompaktes Set und ist nicht so 'n richtiger Handfeger, sondern so 'n ganz schmaler, der sehr, ähm, harte Borsten hat. Ähm, der ist vielleicht so, was wird der haben? Drei, vier Zentimeter breit und damit kommt man halt auch super in diese Ecken und Kanten und Ritzen bei Campingfahrzeugen und auch mal in die Schiene, in der die Fliegengittertür zum Beispiel verbaut ist. Also da würd ich tatsächlich eher so was kompakteres nehmen.
Eignet sich übrigens auch fürs Auto sehr gut anstatt diesen klassischen, die man halt zo... von zu Hause kennt. Und ansonsten, ja, Game Changer würd ich's jetzt nicht nennen, aber w-was wir halt lieben, sind unsere Euroboxen, mit denen wir alles in der Heckgarage sortieren und ansonsten die Boxen, die sichtbar sind, so in offenen Staukästen und so weiter. Da guck ich dann schon, dass wir immer 'n bisschen was haben, was auch etwas ansehnlich ist aus, ähm, Makramee oder Bambus oder Holz oder Ähnliches. Und ansonsten in, im ganzen Campingfahrzeug haben wir irgendwelche Ordnungsboxen auch in den Schubladen, um das Ganze halt 'n bisschen besser organisiert zu kriegen. Ansonsten Ziplocs sind immer gut dabei zu haben. Dann natürlich irgendwas für die Wäsche, also 'ne Wäschetasche oder irgend 'n faltbarer Wäschekorb und, ähm, 'ne aufrollbare Wäscheleine hab ich immer dabei.
Die ist super, dann muss man die nicht immer ver- und entwirren. Und für Handwäsche hab ich so 'ne Waschtasche, so 'ne Scrubber Bag, die, ähm, vor allem aber tatsächlich in Mexiko zum Einsatz kommt und gar nicht so sehr hier in Europa, weil man hier ja fast überall auch auf den Campingplätzen oder drumherum waschen kann.
Für die Wäsche haben wir vor ich glaube 2014 oder '15 mal vom Caravan Salon, ähm, so Einkaufstaschen geschenkt bekommen, so 'ne Kunststofftaschen, die man auch in Supermärkten kriegt. Die sind bis heute bei uns als Wäschetaschen im Einsatz, weil die 'ne, äh, eigentlich so 'n Maß haben, dass genau eine Ladung, äh-
Ja.
-also eine Waschmaschinenladung da reinpasst. Ähm, haben wir erst jetzt grade, äh, quasi durch einen faltbaren Wäschekorb ergänzt. Einfach weil hier in unserem Tiny Home Platz, äh, auch beschränkt ist und, und der faltbare Wäschekorb quasi zwischen, äh, Waschbecken und, und Waschmaschine sehr gut passt und halt draußen 'n bisschen praktischer ist. Aber mit 'm Camper, äh, nach wie vor sind diese, diese vom Caravan solange diese Einkaufstüten unterwegs. Ähm, da wir damals glaube ich auch ein Gewinnspiel gemacht ist, ist immer sehr positiv bei mir verknüpft, weil wir da glaube ich auch 'n Foto mit unserem Hund und dieser Tasche gemacht haben, um, um 'n Hinweis zu geben, wo man die findet. Also, ähm, da reicht auch wirklich 'ne, 'ne größere, äh, Tasche sozusagen.
Ja oder so 'ne IKEA-Tasche.
Ja genau.
Die sind auch super.
Genau, die haben ja dieselbe Größe.
Dann gibt's natürlich auch Wäscheständer im Campingfachhandel. Das sind dann, ähm, entweder so kleine Modelle, die man sich am Fenster einhängen kann, wie man die von zu Hause kennt, so für für Badewannen zum Beispiel oder für Heizungen. Ähm-
Ich glaub Balkongeländer.
Balkongeländer auch. Ansonsten kann man auch richtige Wäschespinnen finden, die man dann, ähm, die dann mit, mit Heringen kommen, also die man dann auch abspannen kann, damit die nicht umkippen beim nächsten Windstoß. Aber ich muss sagen, wir kommen super klar mit unserer Fallschirmleine, die ich vorhin schon erwähnt hatte mit dem Paracord. Ähm, das spannen wir als Wäscheleine einfach immer auf. Da haben wir immer meterweise dabei. Also ich glaub wir haben immer so hundert Meter oder so. Ähm, und ansonsten kann man sich auch einfach irgend 'nen kleinen Wäscheständer von zu Hause mitnehmen oder einen kaufen. Wir haben zum Beispiel hier zu Hause einen von Amazon, also 'n Amazon-Produkt ist es tatsächlich. Der ist auf 'n Minipackmaß einklappbar und den kann ich eigentlich auch in jede Schublade reinsetzen.
Der Bastelwastel hat sich da übrigens, also ich bei bei Lidl auch keine Ahnung vor 'nem Jahrzehnt mal eingekauft. Der ist dreiseitig. Also der hat nicht-- die meisten Wäschespinnen haben ja vier, äh, Arme quasi. Der hatte drei Arme und war auch für 'n Balkon gedacht und da hab ich mir, äh, quasi zwei so Saugnäpfe gekauft, ähm, für die, für die Außenwand vom Wohnmobil. Hab dazwischen 'n Stück Holz geschraubt, hab die Halterung von der Wäschespinne rangemacht und dann konnten wir quasi an die Rückwand des Wohnmobils weil wir keinen Hammerschlag hatten. Also nicht dieses gewölbte Oberfläche, sondern glatte Oberfläche hatten. Konnten wir mit den zwei, äh, Saugnäpfen, äh, den, den Wäsche, äh, diese Wäschespinne da, äh, befestigen und haben da halt zwei Waschmaschinenladungen draufgekriegt. Das war fürs Leben im Wohnmobil perfekt für uns.
Ähm, weil wenn wir gewaschen haben dann war das gleich viel und, ähm, Wäscheleinen waren manchmal möglich und manchmal auch nicht. Also das war für uns die Lösung. Ähm wobei es halt ja auch vielen, ähm, Campingplätzen schon fertige Wäscheleinen gibt und so weiter und mittlerweile so für zehn Euro hier unser Lieblingsprodukt diese, diese aufrollbare Wäscheleine. Wenn du zwei dabei hast, kriegst du natürlich auch 'ne ganze Menge drauf. Also das, das war sozusagen wieder die Bastellösung die auch so 'n bisschen entstanden ist, äh, aus Spaß an der Bastelei war aber tatsächlich auch relativ praktisch.
Ja und letzte Punkt zum Thema Waschen, Wäsche waschen. Wir sind mittlerweile von flüssig Waschmittel und Pulver umgestiegen auf diese Waschmittelblätter. Die sind ganz toll weil man die wirklich, also super leicht natürlich passen überall rein. Die kann man auch in 'nem kleinen Campingfahrzeug mitnehmen. Ähm, gibt's auch, äh, im Supermarkt ganz normal zu kaufen. Das ist dann wahrscheinlich die weniger umweltfreundliche und nachhaltige Variante oder, ähm, man bestellt die halt online, ähm, mit weniger Verpackungsmüll und sanfteren Reinigern drauf. Aber da packt man ein so 'n Blatt in 'ne volle Waschmaschine und 'n halbes Blatt in 'ne halbvolle Waschmaschine und, ähm, ja super einfach. Auch praktisch wenn man zum Waschsalon muss dass man einfach dann die benötigte Menge Blätter in die Tasche mit reinschmeißt und nicht immer da so 'ne Flasche Waschmittel mitschleppen muss oder dann vor Ort kaufen muss.
Also ich bin da jetzt mittlerweile großer Fan davon und nutz die zu Hause jetzt inzwischen auch und das kann ich auf jeden Fall empfehlen. Und ansonsten beim Thema Waschen putzen, ähm, würd ich immer empfehlen für diese sehr sehr, äh, ja sensiblen Oberflächen in Campingfahrzeugen auf jeden Fall immer nur weiche Putzlappen und sehr schonende Reinigungsmittel zu nutzen. Also wir haben da zum einen ja die Acrylfenster die sehr empfindlich sind wo man wirklich 'nen speziellen Reiniger braucht dann gibt's aber auch eben die, die Möbelfurnieroberflächen, ähm, wo man auch nicht mit zu viel Wasser dran sollte weil ehrlich gesagt so mit der Zeit können die sich dann auch mal wölben oder lösen sich halt ab. Also da immer gucken das schonendste was man findet um das wegzubekommen was man wegbekommen muss.
Ja die haben wir mittlerweile auch im Einsatz und, ähm, also auch auch zu Hause im Einsatz sind auf jeden Fall 'ne sehr sehr praktische Geschichte.
Okay haben wir sonst noch irgendwas? Ach ja beim Thema Ordnung noch meine Packtaschen die wollt ich noch mal in den Raum werfen die empfehle ich ja auch ständig. Es gibt für Rucksäcke und Koffer so Packwürfel in verschiedenen Größen und Formen und die hab ich irgendwann mal quasi per Zufall in, in den Camper mitgenommen weil ich Kleidung transportieren musste und dann zu faul war die auszupacken und hab dann festgestellt dass es wirklich 'ne tolle Lösung ist um relativ kleine Gepäckfächer gut zu organisieren und da richtig viel Klamotten reinzubekommen. Also ich hab im, im letzten Wohnwagen der sehr klein war hatte ich nur ein Kleidungsfach für mich zur Verfügung und hab da die komplette Kleidung für unsere ganzen langen Reisen reinbekommen durch diese Packtaschen weil die eben nicht nur sortieren sondern auch 'n bisschen komprimieren.
Und wenn ihr das quasi auf die Spitze treiben wollt sind halt auch so Vakuumbeutel 'ne praktische Geschichte die gibt's entweder, äh, kann man die durch Körpergewicht dann zusammendrücken, ähm, oder halt auch 'nem Staubsauger wenn man zum Beispiel einen dabei hat. Ähm, da kann man halt auch mal, äh, 'ne Winterjacke einpacken und kann die, äh, trotzdem relativ flach sozusagen zusammenpressen und irgendwo lagern ist jetzt auch eher ein, ein Nischeneinsatzgebiet aber, äh, die Dinger können durchaus auch spannend sein wenn ihr halt sagt ja ich will gern noch das und das dabei haben klamottentechnisch oder auch so dicke dicke, ähm, Daunendecken und so was kann man damit halt unheimlich einschrumpfen. Also falls so was für euch relevant ist kann das halt auch sehr sehr hilfreich sein.
Sehr gut dann haben wir jetzt, ähm, die Stunde schon wieder überzogen.
Ja.
Ähm, ich glaub Tipps der Woche machen wir dann heute nicht mehr schieben wir dann wieder auf nächstes Mal. Näch-- letztes Mal hatten wir ja einige von unseren Gästen und ja ansonsten würd's mich noch mal interessieren ihr lieben Leute da draußen was sind denn so eure Must-haves, ähm, bei der Grundausstattung? Gibt's da irgendwas was ihr unbedingt empfehlen würdet was wir vielleicht jetzt nicht genannt haben oder habt ihr irgendwelche anderen Tipps zu Produkten die wir euch vorgestellt haben? Also da, ähm, meldet euch gerne bei uns schreibt uns an podcast@camperstyle.de oder schickt uns eine Nachricht an WhatsApp da findet ihr alle Informationen in den Show Notes wie ihr uns da erreichen könnt.
Ja ich hoffe ihr konntet was mitnehmen wie gesagt Sachen die ihr anders seht oder, oder die uns fehlen wie Nicole gesagt hat schickt sie uns gerne können wir dann oder würden wir dann in 'ner Feedbackfolge auf jeden Fall auch noch mal mit euch teilen und, ähm, ja ich verabschiede mich schon mal bis zum nächsten Mal macht's gut tschüss.
Tschüss.