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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele und da Sebastian im Moment in Thailand weilt, bin ich heute alleine, also ohne Sebastian, aber doch nicht ganz alleine, nämlich mit dem lieben Dieter Schäffler von der RMV, also von der Wohnmobil- und Wohnwagenversicherung. Den Dieter hatten wir ja schon öfter hier im Podcast und ja, ganz herzlich willkommen, lieber Dieter. Wir beide sprechen heute über ein ganz wichtiges Thema, nämlich Hagelschäden bei Wohnwagen und Wohnmobilen.
Ja, hallo Nele. Hallo, liebe Zuhörer. Ich freu mich, dass wir heute uns noch mal treffen können und, ähm, über das Thema Hagelschäden miteinander sprechen können. Ein sehr großes Thema, aber auch ein sehr komplexes und schwieriges Thema. Ich hoffe, dass ich so 'n bisschen, ja, Licht in das Dunkel der berühmt-berüchtigten großen Hagelschäden bringen kann.
Warum sind denn Hagelschäden grade bei Campingfahrzeugen so 'n nerviges, großes und vor allem auch ständig wiederkehrendes Thema? Jetzt auch, äh, ja, nach dem Unwettersommer, der uns ja in ganz Europa heimgesucht hat. Also warum trifft's gerade Wohnmobile und Wohnwagen so hart?
Äh, im Prinzip ist das schon recht einfach, ne. Man, man fragt auch immer danach, warum grade Wohnmobile oder Wohnwagen. Und, äh, die kriegsentscheidende Frage ist, ähm, ja, es passiert auch bei, bei einem PKW, aber wieso grade so viel bei Wohnmobilen? Die Antwort ist im Prinzip wirklich sehr einfach: Weil diese Fahrzeuge ja nahezu immer im Freien stehen. Während bei einem PKW es so sein kann, dass der PKW bestenfalls in der Garage steht unter oder unter einem Carport steht, äh, das Wohnmobil oder der Wohnwagen ja nun nahezu im Freien steht. Hinzu kommt, dass man diese Fahrzeuge ja extrem viel bewegt und nicht nur in seiner Region, ja, dass man zur Arbeit fährt, vielleicht ein bisschen einkaufen fährt oder auch mal einen kurzen Trip macht, okay.
Aber mit dem Reisemobil, ja, reist man und insofern auch durch viele europäische Länder und dann ist man natürlich auch den Gefahren dort ausgesetzt. Und vielleicht noch einen Satz dazu, dass man muss auch davon ausgehen, dass ja auch grade sich die Wetterverhältnisse schon nicht unerheblich verändert haben. Grade in diesem Jahr waren's drei extreme Großereignisse, ähm, ja, wo man gar nicht weiß, wo passiert's denn dann eigentlich, ne? Das ist dann halt immer so 'ne Krux.
Vielleicht grenzen wir's noch mal so 'n bisschen ein. Wir haben uns ja bewusst entschieden, heute nicht über Unwetterschäden im Allgemeinen zu sprechen. Da könnte man ja auch stundenlang sich unterhalten-
Klar
... und Tipps geben, sondern das wirklich auf die Hagelschäden einzugrenzen. Und wie-- Was versteht man denn genau unter 'nem Hagelschaden? Wie würdest du das definieren? Also was passiert da mit dem Fahrzeug?
Ja, im Prinzip ist Hagel ja 'n Wetterphänomen, ne? Also warme Luft, äh, die steigt auf, trifft auf kalte Luft und dadurch entstehen irgendwo so Eiskristalle und diese Eiskristalle, ja, die regnen dann runter. Bestenfalls oder schlimmstenfalls muss man sagen, ist noch Sturm dabei und mit der entsprechenden Geschwindigkeit und der Körnergröße verursachen die natürlich auf Fahrzeuge einen nicht unerheblichen Schaden. Ähm, und, äh, im Prinzip ist es so, dass die dann geballt runterkommen. Nicht eins, zwei, drei, sondern, äh, zuhauf und mit einer nicht unerheblichen Geschwindigkeit. Und die Beschaffenheit der Dächer der Fahrzeuge ist, ähm, ja, auch nicht immer so, dass, äh, die, die Größe der, der Hagelkörner, ja, es kann also auch mal nicht nur das kleine Korn sein, sondern es kann auch 'n, 'n Faustball großer, äh, großer Korn runterkommen.
Das ist dann schon sehr dramatisch. Das war übrigens in Italien dieses Jahr so. Ähm, die verursachen dann un-- nicht unerhebliche Schäden, grade am Dach des Fahrzeugs, ja.
Also meistens erkennt man ja, wir hatten selber auch schon mal einen, 'nen Hagelschaden daran, dass das Dach im in Anführungszeichen günstigsten Fall so kleine Dellen bekommt.
Aha.
Ich hab aber auch schon Fahrzeuge gesehen, ähm, vor allem auf Fotos, wo dann wirklich richtig tiefe Löcher in der Außenhaut sind, nicht nur auf dem Dach, sondern teilweise sogar seitlich und wo auch Dachluken durchbrochen werden durch die Hagelschäden. Würdest du sagen, dass das 'n Phänomen ist, was jetzt auch zugenommen hat, dass es wirklich auch große Schäden sind? Oder ist doch der, sind doch die Dellen immer noch so das, dem, dem, das mehrheitliche Schadenbild?
Ja, da m-muss ich aber meine Lieblingsantwort geben: Jein. Ja, sowohl als, sowohl als auch, ne? Und das ist einfach auch 'n Stück weit abhängig, ob 'ne gewisse Windstärke fallen. Je größer die Geschwindigkeit ist, je-- mit denen diese Hagelkörner natürlich auf die Erde geschleudert werden und, äh, natürlich auch die Größe dieser, dieser Hagelkörner in einer gewissen Unwetterzone verursachen natürlich auch kleinere oder größere Schäden, ne? Also sprachgebrauch spricht man immer von kleinen Dellen, die dann entstanden sind, die manchmal mit bloßem Auge auch gar nicht zu sehen sind, ne? Je nach Farbe des Fahrzeugs, bei Campingfahrzeugen ja nahezu fast immer weiß und man muss schon genauer drauf schauen. Und da diese Fahrzeuge ja nun auf dem Dach entstehen, ne, muss man also genau schauen oder mit 'ner Leiter oben das entsprechend dann einsehen.
Einfacher ist es natürlich, wenn's an der Seite passiert, ja. Also dass man von der Seite, je nachdem, wie's Licht auch drauf spiegelt, schauen kann, ob's kleinere oder größere Dellen sind. Unabhängig davon, ähm, wenn man nicht in diesem Fahrzeug dann auffällt, ja, dann hört man es. Ja, das-
Oh ja.
... ist, ist nicht zu verachten und, äh, hab also auch dann mit dem einen oder mit anderen Kunden telefoniert und, äh, das war schon sehr lebensnah, dass man durchaus auch, äh, 'n bisschen Angst kriegen kann, ja, dass wenn in diesem Fahrzeug es dann trommelt. Äh, nicht nur kleinere, sondern auch mal was durchschlägt. Diese, wie du eben erwähnt hast, diese Dachluke durchschlägt, dann kann man also auch schon Angst bekommen. Das ist an der Stelle auch nicht wirklich so lustig dann ja.
Na ja, wenn man sich mal überlegt, wie schon normaler Regen, der aufs Dach prasselt, im Inneren des Fahrzeugs dröhnt, dann kann man sich vorstellen, wenn da wirklich so hühnereigroße Dinger runterkommen, dass es, äh, dann nicht mehr so angenehm ist.
Ähm.
Jetzt seid ihr ja ein Versicherer, 'n Spezialversicherer auch, speziell für Campingfahrzeuge, wie ich's ja auch schon erwähnt hatte. Ähm, wenn ich jetzt meinen Wohnwagen oder mein Wohnmobil versichere, ist es dann automatisch auch durch, äh, für, ähm, so Unwetterereignisse wie Hagelschäden abgesichert oder brauche ich dafür irgend 'ne spezielle Versicherung?
Also eine spezielle Versicherung nicht. Grundsätzlich ist es halt immer so, dass wenn ich eine Kaskoversicherung abschließe, ne, sprech ich auch von Voll- und von der Teilkasko. Und wenn ich eine Kaskoversicherung abschließe, Vollkasko, ist die Teilkaskoversicherung enthalten. Und in der Teilkaskoversicherung neben anderen möglichen Gefahren ist auch das Hagel- und das Sturmrisiko abgedeckt. Automatisch. Ich muss es nicht separat versichern. Logisch, ich muss die Teilkaskoversicherung haben. Und wie gesagt, Hagel ist ein Bestandteil. Man spricht so bisschen in der Branche auch von sogenannten Elementarschäden. Ja, und das betrifft nicht nur Hagel, sondern auch Sturm, Überschwemmungsschäden auch in dem Fall, ja, Blitzschlagsschäden, Elementar, die so aus Unwetterschäden heraus resultieren.
Mhm.
Also Hagel muss man nicht separat versichern.
Und gilt das auch für feststehende Wohnwagen?
Auch in dem Fall gilt's für feststehende Wohnwagen und die sogenannten Dauercamper. Und da kann man den Versicherungsschutz ja genauso gestalten, dass man sagt, äh, man schließt einen entsprechenden Versicherungsschutz im Rahmen der Kaskoversicherung für diese Fahrzeuge ab. Und so eine Dauercamper-Versicherung ist ja ein Mix zwischen einer Fahrzeugversicherung und zwischen einer Gebäudeversicherung-
Mhm.
-weil es ja feststeht und nicht bewegt werden darf, ja. Aber da ist das Risiko des Hagelschadens ebenfalls enthalten.
Okay. Ja, ich versuch mal so 'n bisschen, ich hab ganz, ganz viele Fragen zu dem Thema. Du hattest ja auch, äh, die Thematik Italien angesprochen. Es war, glaub ich, auch nicht nur in Italien, sondern auch Slowenien oder irgendwo gab's, glaub ich, auch-
Kroatien.
Kroatien gab's, glaub ich, auch größere Unwetterschäden dieses Jahr.
Ja.
Auf das Thema Ausland kommen wir gleich dann auch noch mal gesondert zu sprechen. Da gibt's ja auch sicherlich einiges zu beachten. Aber wenn ich jetzt als Versicherte, Versicherter 'n Schaden feststelle oder vermute vielleicht auch nur, ähm, wie geh ich dann da vor? Also was, was muss ich tun, wenn ich weiß, in der Region, wo mein Wohnwagen steht, vielleicht auch, ähm, zwischen den Reisen, ähm, da gab's jetzt 'n Hagelereignis. W-wie geh ich dann vor?
Ja, also grundsätzlich ist jeder Schadenfall dem Versicherer in der Versicherungssprache unverzüglich anzuzeigen, ja. Man spricht immer über so 'n Zeitraum von bis zu drei Tagen. Hier reicht 'n Telefonat aus, ähm, entweder bei seinem Ansprechpartner im Rahmen des Versicherungsbereiches, Versicherungsmakler, Versicherungsagentur oder aber sich direkt an die Schadenabteilung zu wenden und bekannt zu geben, dass man von einem Hagelereignis an dem Ort so und so halt betroffen war. Dann ist es Aufgabe der Schadenabteilung, für weitere Maßnahmen zu sorgen. Jetzt ist es leider so, sollte man an der Stelle auch nicht unerwähnt lassen, wenn man von einem Großereignis spricht, wie der, wie es jetzt in Italien war, in Kroatien oder in Süddeutschland, ne, Bayern, Österreich, da sind die Schadenabteilungen Oberkante Unterlippe komplett überlastet.
Ja, man erreicht niemanden, äh, man ist verärgert, weil man lange in 'nem Wartefeld hängt. Dazu muss man einfach sagen, ja, es rufen sehr viele Leute an und das ist immer 'n groß, großes Anzeichen dafür, dass man hier von einem Ereignis spricht, das nicht nur Hunderte Kunden betrifft, sondern Tausende Kunden betrifft, ja. Da muss man sich entweder leider in Geduld üben oder aber seinen Versicherungsvertreter in dem Fall bitten, auf einem anderen Weg Kontakt mit der Schadenabteilung aufzunehmen, um diesen Schadenfall zumindest mal gemeldet zu haben. Empfehlenswert ist es immer, dass man, wenn man es kann, im Zeitalter von Handy sicherlich kein Problem, Fotos von dem beschädigten Fahrzeug zu fertigen. Wenn man auf einem Campingplatz, äh, gestanden hat und auf einem Stellplatz war, sich 'ne Bescheinigung von dem Campingplatzbesitzer zu holen, dass, äh, größere Unwetter oder ein größeres Unwetter einhergezogen ist und Schäden an mehreren Fahrzeugen verursacht hat.
Ähm, notfalls kann man auch natürlich mal Adressen mit, mit Mitcampern austauschen, um zu sagen, okay, man war ebenfalls betroffen. Das sind immer so ganz große Hinweise dessen, dass hier ein Ereignis stattgefunden hat. Das sollte man in dem Fall auf jeden Fall machen, sofern man die Schadenabteilung jetzt in, in zunächst mal nicht erreichen oder kontaktieren kann.
Mhm. Ich hab dazu noch zwei Rückfragen. Die eine ist, ähm, weil du gesagt hast, telefonisch sind die dann oft nicht zu erreichen, die Schadenabteilungen. Um zumindest den Schaden mal gemeldet zu haben, wäre das dann nicht auch 'ne Möglichkeit, da 'ne E-Mail hinzuschicken mit vielleicht auch schon Fotos dabei, damit zumindest ich meine drei Tage Meldefrist erfüllt habe?
Ja, auf jeden Fall. Sind immer guter Hinweis, eine E-Mail zu versenden, ne, und entsprechende, ja, Hilfsmittel wie Fotos einzureichen. Also, ähm, das ist jetzt nicht so, dass wenn man die sogenannte Drei-Tage-Frist, die ich jetzt so dann in den Raum gestellt hab, verpasst, dass dann irgendwelche, dass irgendwelche Konsequenzen hat, ja. Sondern man spricht davon, dass man den Schadenfall unverzüglich melden soll. Es ist aber so, dass man auch nicht immer in der Situation ist, sofort einen Schadenfall melden zu können, ja. Ähm, aus welchen unterschiedlichsten Gründen, ja. Ähm, so dass man vielleicht Fotos, Fotos waren nicht zu erkennen. Ich kann jetzt im Moment keine E-Mail versenden oder sonstige Geschichten, ich kann nur telefonieren. Dann kann man das sicherlich auch mit einer Verzögerung von drei, vier, fünf Tagen tun. Ja, da-darum geht's jetzt im Prinzip nicht.
Nur wenn man natürlich einen Monat später einen solchen Schadenfall meldet, dann fragt natürlich der Versicherer nach, warum hat man den Schadenfall nicht sofort gemeldet, ja. Alles das würde ja auch die reine Bearbeitung nur noch weiter verzögern.
Da hatten wir jetzt, äh, persönlich 'ne ziemlich blöde Situation. Ähm, vielleicht kannst du da auch noch zwei Worte zu sagen, weil es kann ja auch sein, dass es anderen Leuten auch schon passiert ist. Ähm, wir hatten unseren Wohnwagen unterjährig und übern Winter, ähm, bei einem Bauern im Nachbardorf in der Scheune eingestellt und als wir den dann Anfang des oder im Frühjahr diesen Jahres an Fendt zurückgegeben haben, weil das ja ein Sponsorenfahrzeug ist, was wir nur leihweise bekommen, ähm, sagte dann unser Ansprechpartner bei Fendt: „Ja, und der Hagelschaden, was war denn damit?" Und wir haben das gar nicht mitbekommen. Also es muss so gewesen sein, dass offensichtlich der Bauer den Wohnwagen irgendwann mal aus der Scheune rausgezogen hat, vielleicht weil er an seine Landmaschinen musste, die da auch eingestellt waren und uns dann nicht informiert hat, dass es ein Hagelereignis gegeben hatte und den dann einfach wieder reingezogen und wir wissen natürlich jetzt gar nicht mehr, wann das war.
Wir hatten jetzt das Glück, dass Fendt das alles für uns abgewickelt hat, aber wenn das jetzt mein Privatfahrzeug ist, was passiert denn, wenn ich so einen Hagelschaden erst sehr, sehr viel später bemerke und dann überhaupt nicht mehr zuordnen kann? War das jetzt im Winterquartier? War das irgendwann mal zwischen den Reisen? Was passiert dann mit der Versicherung?
Ja, ist 'ne schwierige Frage. Hm, im Prinzip ist es so, dass ich ja nicht bei jedem Wetterereignis sofort feststellen kann, hab ich einen Hagelschaden erlitten oder hatte ich keinen Hagelschaden erlitten. Zumal wir wieder bei dem Thema sind, sind's kleine Dellen, sind's große Dellen. Wenn's kleine Dellen sind, auf einem weißen Fahrzeug auch schwerlich erkennbar sind. Das ist das eine Thema. Ähm, und man natürlich unter Umständen sagt, oh, es war gar nicht so schlimm und man guckt nicht auf dem Dach nach. Man stellt erst viel später fest, dass auf dem Dach auch ein Hagelschaden vorhanden ist. Das wäre das Gleiche, wenn man das Fahrzeug unterstellt, zu einem späteren Zeitpunkt dazukommt und dann feststellt, es war ein Hagelschaden. Man kann einfach im Prinzip nur Folgendes tun, nämlich dass man den Versicherer darüber informiert, dass man jetzt festgestellt ist, dass das Fahrzeug wohl von einem Hagelschaden betroffen war.
Man hat's jetzt festgestellt, man kann nicht mehr zuordnen. Äh, man-- Das Einzige, was man sagen kann, ist, das Fahrzeug hat in dem Zeitraum von Januar bis Februar bis März bis April da und da gestanden und man jetzt versucht, in Erfahrung zu bringen, ob in diesem Zeitraum ein Unwetterereignis stattgefunden hat. Zumal man ja sagen muss, dass ja jeder Hagelschaden eh von allen Versicherern in der Regel immer von einem Sachverständigen begutachtet wird. Und wenn man dann feststellt, ja, es war ein Hagelschaden, dann ist ja die Plausibilität gegeben. Das heißt, der Kunde macht ja keine una, unwahren Angaben, sondern er sagt nur einfach, ich weiß es nicht, ich hab's jetzt erst festgestellt aus dem und dem Grund. Und dann mit der, mit der Feststellung des Sachverständigen, dass ein Hagelschaden eingetreten ist, tritt der Versicherer auch aus meiner Kenntnis heraus nahezu immer dann in die Schadenbearbeitung ein.
Okay.
Weil ich glaube, dass es unbillig ist, dem Kunden gegenüber vorzuwerfen, äh, du hast den Hagelschaden nicht festgestellt, weil wenn nachvollziehbare Gründe angegeben werden, weshalb ich das nicht feststellen konnte, dann ist das ein Stück weit schon auch für den Versicherer nachvollziehbar.
Okay, also da kann man dann so 'n bisschen auf die Kulanz hoffen-
Ja.
-dass da dann doch noch die Geschichte abgewickelt wird.
Auf jeden Fall, ja.
Super. Ja, ich hatte es schon angesprochen, du hattest angesprochen, Hagelschaden im Ausland. Das war ja dieses Jahr ganz massiv. Wir ha-- Da waren auch die Campinggruppen voll mit Leuten, die tatsächlich dann, ähm, auch nicht mehr ihren Urlaub weiterführen konnten, weil die Fahrzeuge komplett beschädigt waren. Du hattest mir im Vorgespräch auch gesagt, dass es auch etliche Totalschäden gab. Wie sieht's denn da aus? Also grundsätzlich zahlt ja auch die Versicherung bei einem Hagelschaden im Ausland, aber was muss ich da besonders beachten?
Also im Prinzip ist das genauso wie ein Hagelschaden, der auch im, in, in Deutschland stattgefunden hat. Versichert gilt das Fahrzeug in Europa. Ist egal, wo das Fahrzeug in Europa jetzt gestanden hat, ja. Das zum einen. Zum anderen-
Entschuldigung, ganz kurz. Europa ist EU oder sind da auch andere Länder wie Schweiz und, ähm, Albanien und so dabei?
Geografisches Europa.
Okay.
Ja, ne. Also, ne, das bezieht sich jetzt nicht auf die EU. geografisches Europa. Hinzu kommt natürlich auch dann, wenn man, ähm, Sonderversicherungsschutz genießt für, für Länder wie beispielsweise Tunesien und Marokko, ne, wenn man in diese Länder reist. Da würde dann von dem einen oder von dem anderen Versicherer auch in diesen Ländern Versicherungsschutz gewährt werden, ja. Man spricht aber im Großen immer vom geografischen Europa. Gut. Tritt jetzt ein Schadenfall, wie eben schon mal erwähnt, in Italien ein und man ist, ist massiv von einem solchen Hagelschaden betroffen, dann tritt das gleiche Prozedere in Kraft. Meldung bei dem Versicherer und abklären, was ist jetzt passiert. Das, was die Sache im Ausland etwas schwieriger gestaltet: Wie kann nun der Versicherer das Fahrzeug begutachten?
Das ist dann die große Schwierigkeit, weil hinzu kommt, dass es durchaus sein kann, dass das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit ist. Dann ist es natürlich für den Versicherer schwierig zu sagen, wie kommen wir jetzt nun dahin, diese Fahrzeuge auch zu besichtigen. Man muss halt schauen, dass man hier empfehlen kann, auch, ähm, einen Schutzbrief abzuschließen, der einen in die Lage versetzt, das Fahrzeug zumindest nach Deutschland transportieren zu lassen, damit man hier auch dieses Fahrzeug in Deutschland besichtigen kann, ja. Also der, der Versicherer wird da auch in der Regel nicht durch alle europäischen Länder reisen und Besichtigungen im Ausland vornehmen, ja. Ähm, Ausnahmen bestätigt ja da sicherlich die Regel, aber im Grunde ist es so, dass die Besichtigung nahezu immer in Deutschland stattfindet.
Das heißt, die Fahrzeuge sind dann auch von Italien je nach Schutzbrief nach Deutschland transportiert worden und in Deutschland besichtigt worden. Und daraufhin wurden Gutachten erstellt zu den Schäden und dann wurde auch festgestellt, handelt es sich hier um einen Reparaturschaden oder um einen möglichen Totalschaden. Und das wird dem Kunden dann auch mitgeteilt.
Und wenn ich jetzt vierzehn Tage Urlaub gebucht habe und es tritt so 'n Ereignis ein und das Fahrzeug ist jetzt vielleicht nicht so beschädigt, ähm, dass jetzt irgendwie die Dachluken undicht werden oder sonst was und ich hab jetzt 'n normalen Hagelschaden, darf ich dann meinen Urlaub noch zu Ende bringen oder muss ich den abbrechen, damit der Schaden möglichst schnell begutachtet werden kann nach der Meldung?
Nee, der, der Urlaub kann schon fortgesetzt werden. In anderer Regel jetzt ist ja auch so, dass grade dann, wenn so ein Großereignis eingetreten ist, diese Fahrzeuge nicht innerhalb von einer Woche besichtigt werden können, ne. Das, das ist auch nahezu unmöglich. Insofern, äh, ist das aber immer dann auch eine, eine individuelle Absprache mit dem Versicherer. Also da kann ich einfach nur empfehlen, hinzugehen und zu sagen, okay, ich sprech mit dem Versicherer, ich bin dann und dann. Ähm, dann wird der Versicherer auch mitteilen, okay, hier müsste man einen Sachverständigen beauftragen und man gibt bekannt, wann man wieder in Deutschland ist, damit dieses Fahrzeug dann in Deutschland auch besichtigt werden kann. Wie gesagt, empfehlenswert ist es immer, wie ich eben schon mal sagte, Fotos von dem Fahrzeug im beschädigten Zustand zu machen. Ähm, das, man, man stellt ja auch plötzlich fest, dass, ähm, nicht nur ein Hagelkorn runtergekommen ist, sondern zig Hagelkörner runtergekommen sind, die dann plötzlich alle so 'n bisschen so, ja, ich will's nicht überdramatisieren, aber in eine Schneelandschaft verwandeln, dass plötzlich extrem viele Hagelkörner am Boden liegen.
Auch ein solches Foto dokumentiert ja ganz klar, Hallo, ich war in 'nem Großereignis betroffen. Hab ich jetzt das große Glück, dass ich jetzt weiterfahren kann, dass keine Dachluken beschädigt sind, ja. Äh, dann hab ich halt auch, äh, die Besonderheit, dass ich meinen Urlaub fortsetzen kann mit einem beschädigten Fahrzeug, das aber durchaus fahrbereit ist, ja.
Wahrscheinlich würden da auch so was wie Zeitungsartikel oder andere Medienberichte helfen, ne, wenn-
Ja.
-wenn da aus der Region so was vorhanden ist.
Ja, absolut. Aber auch die Versicherer wissen ja über solche Großereignisse Bescheid, weil da ruft ja nicht nur einer an, sondern da rufen ja unzählig viele Kunden an, die diese Schadenfälle halt melden wollen, ja. Dann weiß man schon, dass in dieser Region in diesem Zeitraum ein großes Ereignis stattgefunden hat, ja.
Jetzt war der Hagelschaden vielleicht 'n bisschen größer und es ist doch 'n Fenster oder eine Dachluke beschädigt und für die nächsten Tage ist Regen angesagt.
Mhm.
Was darf ich tun, um mein Fahrzeug vor möglichen Folgeschäden zu schützen im In- und Ausland? Also darf ich das, bevor das begutachtet wurde, zu irgend 'ner Reparatur bringen, damit zumindest das Grobe irgendwie ja so instand gesetzt wird, dass das dann nicht noch 'n Wasserschaden hinterherkommt? Oder sind mir da die Hände gebunden?
Nee, also Hände gebunden an der Stelle nicht. Auch das, ne, ich wiederhole mich da einfach, ist 'n Stück weit Absprache mit dem Versicherer, aber man muss sich einfach auch in die Situation des Kunden versetzen. Also ich spreche immer von einer Art Notreparatur, ja. Eine Notreparatur könnte auch das Abdichten der, der Dachluke sein. Es könnte auch das Einsetzen einer neuen Dachluke sein, wenn ich denn da auch dann das große Glück hab, eine Reparaturfirma zu finden, die das auch tun kann, ja.
Mhm.
So. In anderer Regel sind die Ersatzteile auch nicht vorrätig. Das kommt ja noch mal dazu. Wenn ich aber eine notdürftige Reparatur durchführen kann und vorher den Schaden an den, an der Dachluke dokumentiert habe mit einem Foto, spricht's ja nichts dagegen, sogar meine Pflicht zu erfüllen, den Schaden möglichst gering zu halten. Ja, also sprich Schadenminderung in dem Fall ist ja absolut gegeben, indem ich auch versuche, dass es eben nicht durch einen Nässeschaden noch ein größerer Schaden entsteht, ja. Also da ist überhaupt keine Einwendung gegen, ähm, es sei denn, der Versicherer sagt, auf keinen Fall, was ich bisher aber so nicht erlebt habe.
Mhm.
Weil da muss man auch einfach mal sagen, äh, das Nichtwissen des Kunden sollte da auch 'n bisschen, 'n bisschen nachvollziehbar sein.
Ja, und wahrscheinlich, ich weiß nicht, würde, würde 'ne Versicherung dann auch Folgeschäden tragen müssen, wenn jetzt der Versicherer sagt, nein, äh, du machst da jetzt gar nix an deiner Dachluke und dann hat der hinterher 'n Wasserschaden drin?
Auf jeden Fall, weil der Versicherer ist ja dann mitverantwortlich, dass dann Wasser eingetreten ist, und zwar durch eine Öffnung des Fahrzeugs, ja.
Mhm.
Ist also Wasser eingetreten. Das wäre dann der Folgeschaden aus einem Sturm oder aus einem Hagelschaden heraus. Und deswegen ist dem Versicherer auch daran gelegen, dass der Schaden möglichst gering gehalten wird, ja. Also ich hab's bisher nicht erlebt, dass ein Versicherer verweigert hat, eine Öffnung am Fenster zu schließen-
Mhm.
-ähm, weil man nicht davon ausgehen kann, wie der Schaden eingetreten ist. Es sei denn, der Kunde tut das, ohne vorher den Versicherer zu informieren und ohne konkrete Hinweise darauf, dass der Versicherer es nachvollziehen kann. Selbst dann, dass man beispielsweise das beschädigte Fenster nicht aufgehoben hat-
Mhm.
-oder keine Belege beibringen kann. Für den Versicherer muss jeder Schadenfall 'n Stück weit nachvollziehbar sein. Ist er nachvollziehbar, ist die Wahrscheinlichkeit auch dann, wenn man es repariert hat, gegeben. Ist es aber in keinster Weise nachvollziehbar, hat man ein Problem.
Mhm. Und wenn ich jetzt keine Werkstatt finde, zum Beispiel im Ausland, ähm, die mir da weiterhelfen kann, dann darf ich auch so eine Notreparatur mit dem, was ich zur Verfügung habe, durchführen? Also mit, weiß ich nicht, mit Panzerband irgendwas abdichten oder Ähnliches?
Ja, natürlich. Das ist, das ist ein Stück weit auch lebensnah.
Mhm.
Ich versuch's dann immer mit dem Beispiel zu bringen, dass wenn mir jetzt aus irgendeinem Grund der, der Seitenspiegel, äh, beschädigt wird, ja, und man ist-- der Urlaub ist nicht auffindbar und den Seitenspiegel, den brauche ich einfach, um damit fahren zu können. Dann klebe ich den ja auch mit dem Panzerband ein Stück weit fest, damit ich dann halt mit diesem Fahrzeug wieder fahren kann, ja.
Ja, auch schon erlebt bei uns.
Ja, aber auch das, ne. Man muss das immer ein Stück weit lebensnah sehen. Und selbst dann, wenn ich oben jetzt ein Stück Pappe draufklebe, ja, ich verhindere den Folgeschaden. An das vorzuwerfen, dass man jetzt 'n Folgeschaden verhindert hat, kann ich mir eigentlich in der Regel nicht vorstellen, weil der ursprüngliche Schaden ja immer noch da ist.
Ja.
Und, äh, also da denke ich mal schon, dass das überhaupt kein Problem ist.
Okay. Also wichtig ist möglichst schnell melden und in irgendeiner Form Schadenbegrenzung durchführen, sofern nötig, also um eben Folgeschäden zu verhindern bei größeren Hagelereignissen.
Genau.
Jetzt gehen wir vielleicht noch mal die Sache ein bisschen optimistischer an. Ich hab jetzt 'nen Hagelschaden, so wie wir bei unserem ersten Wohnwagen das mal hatten, der nur von ästhetischer Natur ist. Also da war auch ein Gutachter da, hat sich das angeguckt und hat dann gesagt: "Ja, so und so viel, ähm, Reparaturkosten, aber es ist jetzt nix wirklich kaputt." Dann schwirrt ja immer durch die Campingcommunity dieses, dieser geheimnisvolle Begriff der fiktiven Abrechnung durch die Gegend. Was hat's denn damit auf sich?
Also fiktiv heißt, ähm, im Prinzip nicht konkret. Gut, jetzt kann man sagen, was heißt nicht konkret? Konkret wäre eine Abrechnung mit Vorlage einer Reparaturkostenrechnung. Weil man dann sagt, man hat nicht nur geschätzt, wie hoch der Schaden ist, sondern bei Vorlage einer Reparaturrechnung hat man den konkreten Nachweis, dass der Schaden auch repariert und das Fahrzeug nahezu in den Zustand wiederhergestellt ist, wie es denn vorher war, als der Schaden eingetreten ist. Und wie gesagt, bei einer fiktiven Abrechnung spricht man auch davon, dass der Kunde hier die Möglichkeit hat, nach Gutachten abzurechnen oder nach Kostenvoranschlag. Weil's kann ja durchaus der Fall sein, wobei man bei einem Hagelschaden davon ausgehen kann, dass jeder Versicherer diesen Hagelschaden besichtigen wird, um festzustellen, sind es denn dann auch Hagelkörner, die ein, ein Fahrzeug beschädigt haben, wo auch immer.
Und ich habe die Möglichkeit, als Kunde zu wählen. Okay, wie du gerade sagtest, ästhetisch ist jetzt nicht so schlimm aufm Dach, das sieht keiner. Also dann, äh, lass ich auch nicht reparieren, ähm, und, äh, ich fahre mit dem Schaden des Fahrzeugs weiter, aber der Entschädigungsbetrag, der steht mir trotzdem zu. Und dann ist es der Versicherer, der hier den Kunden dann auch den Entschädigungsbetrag, ähm, nach Gutachten, sprich dann in dem Fall fiktiv, weil nicht konkrete Reparaturrechnung vorgelegen hat, auch erstattet. Wissen muss man, dass logischerweise die Selbstbeteiligung in Abzug gebracht wird und natürlich auch die Mehrwertsteuer nicht gezahlt wird, weil diese ja nicht geschlossen ist und keine Reparaturrechnung vorgelegt worden ist.
Ja, also wir haben's damals so gemacht. Ähm, das war für uns 'ne schöne Summe für etwas, was uns nicht gestört hat und, ähm, wir wollten den Wohnwagen sowieso behalten, also nicht weiterverkaufen. Das heißt, Wertminderung, ähm, war für uns jetzt da nicht so wichtig. Ähm, und davon haben wir uns dann 'n Teil einer schönen langen Reise mit dem Wohnwagen finanziert.
Ja, ist hier ein Thema.
Das ist, ähm, ist also völlig legal, weil da gibt's auch auf die Frage: „Ja, ist das nicht Versicherungsbetrug?" Nein, das ist völlig legal. Da kommt ja auch ganz offiziell ein Gutachter. Also bei uns hat der Gutachter den Wert festgelegt. Wir hatten keinen Kostenvoranschlag uns machen lassen.
Ja.
Und, ähm, lief alles total offiziell ab.
Ja, also es ist ja auch, ist ja auch offiziell. Man muss sich vorstellen, ich habe ja einen Schaden erlitten und ich als Kunde habe die Wahl. Möchte ich mit dem beschädigten Fahrzeug weiterfahren oder möchte ich, dass es ordnungsgemäß repariert wird und die Beschädigungen sind nicht mehr zu sehen. Und das entscheidet der Kunde, ja, ob er, wie gesagt, weiterfahren möchte, obwohl es beschädigt ist oder nicht. Nachvollziehbar, 'n Schaden am Dach. Wer sieht ihn? Ja, okay. Ähm, insofern hab ich die Wahlmöglichkeit, nach Gutachten auch abzurechnen.
Aber das ist ja, glaube ich, schon eine Besonderheit auch der Hagel- oder der Unwetterschäden, ne? Das gibt's jetzt nicht bei jedem Schaden, dass ich da irgendwie eine Entschädigung von der Versicherung bekomme.
Doch, also das heißt-
Schon?
Ja. Das heißt, wenn ich jetzt einen Schaden erlitten habe, steht's mir ja jedenfalls zwei, ob ich nach Gutachten oder Kostenvoranschlag abrechnen möchte oder ob ich reparieren lasse.
Okay.
Wenn man jetzt hingeht und sagt, ich hab jetzt 'n Sturm, 'n Sturmschaden und der Ast oder die Mülltonne ist mir gegen das Fahrzeug, äh, dann in dem Fall geflogen, kann man ja bei Sturm durchaus sagen. Und in der letzten Nacht hat's auch wieder sehr gestürmt. Etwas fällt um und stößt gegen mein Fahrzeug bei 'nem Sturm bei Windstärke acht, beschädigt mir jetzt das Seitenteil und ich habe eine Riesen-Delle im Seitenteil. Dann wird der Schaden der Höhe nach festgestellt und dann entscheide ich als Kunde: Fahre ich jetzt mit der, mit dem beschädigten Seitenteil weiter, hab keine Delle drin oder lass ich das reparieren? Und wenn ich das reparieren lasse, dann steht's mir frei, in welche Werkstatt ich auch fahre. Es sei denn, ich habe einen Versicherungstarif mit einer sogenannten Werkstattbindung.
Mhm.
Dann muss ich in eine Werkstatt, die der Versicherer dann vorher aussucht. Wenn ich das nicht habe, steht's mir frei zu sagen: „Okay, ich lasse nicht reparieren, ich fahre dann mit Beitrag."
Und eine Frage, die auch immer wieder auftaucht, grade beim Thema Hagelschaden: Werde ich da hochgestuft, wenn ich den abrechne, egal wie? Also Reparatur-
Nein
... oder fiktive Abrechnung?
Nein, das, das hat jetzt mit der Art der Abrechnung gar nichts zu tun. Äh, 'n Hagelschaden ist, äh, Risiko der, der Teilkaskoversicherung und Schäden im Rahmen der Teilkaskoversicherung mit zum Beispiel auch Sturm, Glasschäden, ja, oder Brandschäden führen nicht dazu, dass, äh, man hochgestuft wird und, äh, schadenfreie Jahre verliert. Das wäre nur in dem Fall der Vollkaskoversicherung, nicht der Teilkasko.
Wenn ich dann das Ganze mal umgedreht so 'n bisschen aufdrösel, heißt es aber ja wahrscheinlich, dass die Versicherungsbeiträge allgemein steigen, wenn sich solche Unwetterereignisse jetzt, wie du vorhin gesagt hast, häufen. Weil ich mein, wir haben alle die Nachrichten gehört und gesehen dieses Jahr. Man stellt fest, dass es mehr solche Ereignisse gibt und damit auch mehr Schäden bei den Versicherern. Und wenn ich als Versicherungsnehmer nicht hochgestuft werde, müssen ja im Umkehrschluss, wenn viel gemeldet wird, für alle die Beiträge steigen, oder?
Das ist so, man ist 'ne Interessengemeinschaft, ne, und im Rahmen dieser Interessengemeinschaft, äh, ist es so, dass der, der keinen Schaden erlitten hat, ne, im Rahmen der Teilkaskoversicherung in diesem Jahr dann leider auch davon betroffen ist, dass Beiträge steigen, weil in einer enormen Anzahl von Schadenfällen stattgefunden haben. Und, äh, wie gesagt, im groben Ganzen der versicherten Gemeinschaft ist das immer dann auch auf alle umzulegen, dass alle davon dann, äh, betroffen sind, weil die Beiträge steigen. Ne, die steigen ja nicht nur deshalb, weil viele Schadenfälle eingetreten sind, sondern weil aufgrund der vielen Schadenfälle viele Schadenzahlungen gemacht werden müssen, wobei auch da die Materialkosten, äh, mindestens zwanzig Prozent leider gestiegen sind und der Durchschnittsschaden dadurch um ein Vielfaches schon gestiegen ist, ja.
Abgesehen jetzt mal von den Lohnkosten, ja, oder von den Arbeitsstunden, die dann noch zu tragen kommen. Jetzt spricht man immer von dem Thema Inflation, aber in dem Fall ist es so, dass natürlich den einzelnen Schaden noch mal teurer werden lässt. Das, das ist absolut der Fall da.
Ja, im Grunde wie bei einer Krankenkasse, ne. Da hatten wir jetzt auch, ähm, nach dem Corona-Jahr, ähm, sind ja auch nach oben gegangen mit den Beiträgen.
Ja. Also man ist also so, dass man, wie gesagt, im Rahmen der Teilkaskoversicherung keine schadenfreien Jahre hat, ne, die dann jeden Einzelnen, äh, belohnen oder halt bestrafen, ne. Äh, wenn man keinen Schaden hat oder halt bestrafen in Anführungsstrichen, wenn man jetzt einen Schadenfall erlitten hat und dann der Einzelne aufgrund dieser Geschichte halt mehr Beitrag zahlen muss.
Mhm.
Ne, und dann hat man auch festgelegt, dass im Rahmen dieser Teilkaskoversicherung, ähm, da halt Schäden sind, die er nicht unmittelbar zu verantworten hat und aufgrund dieser Geschichte das auch nicht dazu führt, dass man, wenn man jetzt von einem Hagel oder von einem Sturmschaden betroffen ist, dazu dann noch bestraft wird. Weil im Zweifel kann ich nichts dafür.
Mhm.
Da gehört schon ein Ereignis runter, ja, oder ein Glasschaden entsteht zum Beispiel.
Da hast du jetzt aber noch mal ein wichtiges Stichwort genannt, was ich mich auch immer wieder frage: Ähm, wenn ich jetzt zum Beispiel im Urlaub bin, in Italien, so wie das dieses Jahr der Fall war, und da kommt womöglich 'ne Unwetterwarnung rein, die ich auch wahrnehme. Ist ja oft der Fall. Viele haben ja auch so Wetter-Apps auf ihren Handys, die haben wir auch. Ähm, kann mir die Versicherung dann vorwerfen, dass ich trotz entsprechender Wettervorhersage oder vielleicht Unwetterwarnung nicht rechtzeitig aus der Gefahrenzone abgereist bin? Ist das lebensnah oder lebensfremd?
Jein. Auch da ist wieder Jein, ne. Das-- Die Frage ist immer hier, wie verhalte ich mich als Kunde? Hab ich jetzt versucht, den Schaden zu mindern? Hatt ich überhaupt eine Gelegenheit, dem Unwetter zu entkommen, ja?
Mhm.
Oder hab ich eine Möglichkeit gesucht, in das Unwetter, ähm, zu gehen, indem ich mir Schutz gesucht hab, wo jetzt auch immer. Auf der anderen Seite muss man sagen, ich mach das ja nicht absichtlich, ja, sondern man kann höchst sagen, okay, das ist vielleicht fahrlässig, wenn ich halt trotzdem dort geblieben bin. Da kann ich aber davon sprechen, dass ja gerade diese grobe Fahrlässigkeit, die einem dann vielleicht an der Stelle vorzuwerfen wäre, immer schön Konjunktiv, vorzuwerfen wäre, in dem Versicherungsschutz nicht dazu führt, dass ich den Versicherungsschutz verliere.
Mhm.
Gerade bei Unwetterereignissen, ähm, weil man es auch schon erlebt hat, dass trotz Wetterwarnung und das Unwetter gar nicht so eingetreten ist. Ja.
Oft.
Ja. So. Ähm, was man natürlich sehr wohl tun kann, ist, den Schaden möglichst gering zu halten, ist, dass wenn eine Unwetterwarnung kommt, sollte man nicht zwingend das Fahrzeug verlassen und seine Markise ausfahren lassen, ja.
Mhm.
Also die sollte man dann auch in seinem persönlichen Einvernehmen dann schon mal auch einfahren. Nicht nur, weil, äh, vielleicht im Raum stehen könnte, man hätte die Markise nicht eingefahren, aber das muss der Versicherer dem, dem Versicherungsnehmer auch ganz konkret vorwerfen. Aber man stelle sich einfach mal den Schaden vor, den man erlitten hat. Ja, das ist ja nicht nur die Markise, auch der Schaden am Fahrzeug. Und, ähm, selbst dann, wenn das Wetter sich am nächsten Tag wieder aufklart, hab ich den Schaden am Fahrzeug. Und den hätt ich nicht gehabt, dann hätte die Markise ausfahren können.
Mhm.
Zumal jeder, der schon mal von einem Schaden betroffen war, eigentlich auch weiß, wie lange das dauert, bis ich dann dieses Ersatzteil der neuen Markise wieder bekomme. Ja, und dann sollte dann jeder an seinem eigenen Interesse auch da ein Stück weit für Sorge tragen, zu sagen: „Nee, also da auch diesen Stress, den ich dadurch auch habe, habe ich jetzt wirklich keine Lust." Und, ähm, diese zwei Minuten, ich übertreibe jetzt mal, ja, aber an der Stelle, ich fahr die Markise wieder ein und sorg dafür, dass das also nicht beschädigt wird. Es ist nicht nur die Markise an sich, sondern es kann ja auch gegen das Fahrzeug stoßen, wie auch immer, ja.
Ja, bei Wind abgerissen werden.
Genau, wegfliegen, andere beschädigen, wie auch immer, ja.
Alles schon gesehen. Wir hatten mal auf 'm Campingplatz Nachbarn, da war Sturm angesagt und dann bin ich rüber und hab gefragt, ob wir eben zusammen ihre Marki-- nee, Markise oder Vorz-- nee, die hatten 'ne Markise aber abgespannt und alles, ne.
Mhm.
Und dann hab ich halt gesagt: „Ja, sollen wir eben schnell, ähm, die Markise abbauen, weil es gibt 'ne Sturmwarnung." Und dann war der Herr so, wie halt manchmal so ältere Herren sind, so: „Hö, hö, hö, nee, Mädel, mach dir mal keine Sorgen."
Ja, ist klar.
Und dann sind wir nachts aufgewacht, weil's wirklich 'n richtigen Sturm gab und dann haben sie verzweifelt im Sturmregen versucht, die Markise einzufahren und war natürlich dann schwierig, ne.
Absolut, ja.
Ähm, die hatten dann auch 'n Schaden dran, wenn ich mich richtig erinnere. Ähm, aber ansonsten kann ich ja als Wohnwagen- oder Wohnmobilbesitzer relativ wenig tun, um Hagelschäden, also vor allem eben Hagelschäden möglichst gering zu halten, außer mir, wenn der Wohnwagen oder der, das Wohnmobil nicht benutzt wird, 'nen überdachten Stellplatz zu suchen vielleicht. Und wenn ich 'n neues Fahrzeug kaufe, ähm, 'n GFK-Dach als Zusatzausstattung, wenn's nicht serienmäßig dabei ist. Oder was, was würdest du sagen, was könnte man da sonst noch so vorbereiten?
Also GFK ist ja nun, ähm, das, das Medium schlechthin, ne. Das schützt gegen Hagel, aber ich beton auch immer wieder zu sagen: Ja, schützt gegen Hagel, aber wenn die dicken Kanonenschläge runterkommen, wird das GFK-Dach auch beschädigt. Ja, das, das nützt dann nicht. Man mindert nur 'n Stück weit den kleineren Hagelschaden. Den wirklich, wirklich großen Hagelschaden kann auch ein GFK-Dach nicht ausschließen und nicht verhindern. Es gibt ja noch so andere Möglichkeiten, die, ähm, auch gegen Hagel schützen können, die nicht ganz so, ja, ausgereift sind, je nach Fahrzeug oder Hersteller. Ist, äh, eine spezielle Beschichtung, die man auf das Dach, äh, aufführen kann. Ja, Durabull wäre, wäre zum Beispiel so eine Beschichtung, eine entsprechende Lackierung. Es gibt auch 'ne Art Teppich, den man aufführen kann, ja.
Äh, ist das eine VARO-Beschichtung, äh, was dann 'n schönen Nebeneffekt hat, dass es dann nicht ganz so laut wird, ne. Weil wenn noch mal was zusätzlich drauf ist, das schützt auch noch mal. Ähm, ja, das wären so Möglichkeiten, die man tun kann. Ansonsten, ja, an sicherem Platz suchen. Muss nicht unbedingt der große Baum sein. Da kann noch mal 'n Ast unterkippen oder der Baum sogar umgerissen werden. Also auch diese Fotos sind nicht wirklich, äh, schön, die man dann da gesehen hat. Ähm, ja, das sind so, so Feinheiten und versuchen, ja, was immer sehr einfach gesagt ist, versuchen, dem Unwetter zu, zu entgehen. Aber auch das, wo will man hin, ja? Man findet keinen weiteren Stellplatz mehr, man hat ihn gebucht. Ähm, man denkt: „Ach, so schlimm wird's schon nicht werden", ne.
Ja, das ist also alles immer sehr schwierig, ne.
Na ja, und grade wenn ich auch im Ausland unterwegs bin, wo ich mich nicht auskenne und nicht weiß, ähm, wo, wo ist der nächste Campingplatz oder, äh, grade mit Wohnwagen kann ich mich ja auch nicht einfach irgendwo hinstellen. Da muss ich ja auf 'nen, auf 'nen Platz. Also wichtig ist ja auch für die, ähm, Campingfahrzeugbesitzerinnen und -besitzer: Es wird euch aller Wahrscheinlichkeit nach keinen Strick draus gedreht, wenn ihr es halt einfach aus welchen Gründen auch immer nicht schafft, aus der Gefahrenzone rauszukommen.
Ganz genau.
Ich bin eigentlich so weit mit meinen Fragen durch. Ah nein, eine, eine kurze Sache noch: Wenn ich Geld in die Hand nehme, um Vorkehrungen gegen Hagelschäden zu treffen, zum Beispiel über 'n GFK-Dach, über 'ne Beschichtung oder über so was du gesagt hast, so 'ne teppichartige Struktur, dann kann ich doch auch bei vielen Versicherern, ähm, mit besseren Konditionen rechnen, ne?
Das ist so, ja, weil die Versicherer mittlerweile auch erkannt haben, dass in dem Moment, wo der Kunde was gegen den Schaden tut, ähm, also Vorkehrungen trifft, den Schaden zu verhindern – man spricht ja auch von Schadenminderung, ne – dann honoriert das der Versicherer, indem er sagt: „Okay, wenn du dann das und das tust, dann sind wir bereit, auch die Prämie 'n bisschen zu minimieren, indem wir einen Nachlass auf eine bestimmte Beschichtung geben." Oder man spricht immer so von dem typischen GFK-Nachlass, ja.
Mhm.
Ähm, dann ist man bereit, auch einen Nachlass zu geben, weil du auch dafür Sorge trägst, dass der Schaden möglichst gering wird und, äh, wir dadurch als Versicherer natürlich auch 'n bisschen Geld sparen können. Klar. Ja, ist so.
Vielleicht noch, ähm, ganz kurz, bevor wir noch mal zu 'ner schnellen Zusammenfassung am Ende kommen: Alles, was wir jetzt heute besprochen haben, die Sachen, die jetzt nicht ganz allgemein waren, die gelten natürlich jetzt in erster Linie für euch, also für die RMV und wie da die Dinge abgewickelt werden. Ähm, was du ja vorhin immer wieder auch betont hast, es ist ganz viel das Thema, dass man natürlich als Versicherter die Versicherungsbedingungen sich dann in so 'nem Fall angucken muss und dann eben auch individuelle Absprachen treffen muss. Und da gibt's sicher, ähm, den einen oder anderen Anbieter, der in bestimmten Punkten 'n bisschen kulanter ist und den anderen, der vielleicht etwas strenger dann die Versicherungsbedingungen auslegt.
Also nagelt uns da jetzt nicht fest. Wir haben versucht, euch jetzt 'nen, 'nen großen Überblick über dieses wirklich sehr komplexe Thema zu geben, aber euer erster Ansprechpartner ist natürlich immer der Ansprechpartner eurer Versicherung und mit dem müsst ihr dann am Ende auch die einzelnen Punkte klären. Ja, lieber Dieter, wollen wir noch mal ganz kurz die wichtigsten Punkte einmal nennen, ähm, am Ende, um die noch mal zusammenzufassen: Was muss ich jetzt noch mal genau bei 'nem Hagelschaden in welcher Reihenfolge tun? So als, wie so 'ne kleine Checkliste für die Hörerinnen und Hörer.
Also im Prinzip geht's darum: Den Hagelschaden, den ich erleide, den höre ich nun mal leider Gottes und, und sehe ihn auch. Und in dem Moment würd ich empfehlen hinzugehen und zu sagen, ich mache Fotos von dem Schadensausmaß. Wenn ich die Fotos von dem Schadensausmaß habe, mache ich als Nächstes Folgendes: Ich versuche möglichst schnell meinen Ansprechpartner bei der Versicherung, genauso wie du's grade gesagt hast, zu erreichen. Telefonisch oder aber auch per E-Mail. Und das zur Verfüf, äh, Verfügung stellen, was ich an Informationen habe. Sei es jetzt Fotos oder eine Bescheinigung von dem Campingplatzbesitzer, dem was man sich ja auch holen kann, ja, dass an dem Tag ein schweres Unwetter durchgezogen ist.
Und dann natürlich wie bei jedem anderen Schaden Datum, Uhrzeit, Ort, ne?
Klar, logisch. Das, das ist also, sag ich mal, ein Muss. Daran geht gar nichts vorbei. Wann, zu wel, welcher Uhrzeit, okay, wann erlitten, zu welcher Uhrzeit. Äh, das wäre dann insofern wichtig, wenn es jetzt 'n Sturmereignis war ohne Hagel. Ja, das, so, dass man weiß, an dem, in der Zeit von fünf Uhr morgens bis neun Uhr morgens, äh, hat ein schwerer Sturm über den Campingplatz mehrere Schäden oder viele Schäden verursacht. Punkt. Von dem man auch betroffen war. Und dann den Versicherer informieren und mit dem Versicherer gemeinsam klären: Was passiert jetzt weiter? Reichen die Fotos aus für einen wirklichen Kostenvoranschlag bei 'nem Sturmschaden? Und bei 'nem Hagelschaden wird der Versicherer mit großer Wahrscheinlichkeit immer sagen, das Fahrzeug muss besichtigt werden und dann muss man unterscheiden, befindet man sich in Deutschland oder befindet man sich im Ausland.
Im Ausland sagen: "Okay, wann sind Sie wieder zurück?" Oder: "Ich bin dann und dann zurück. Reicht es aus, wenn ich dann zurück bin, und damit das Fahrzeug dann besichtigt werden kann?" Und in Deutschland analog, ja. Ich bin jetzt zu Hause, wann kann mein Fahrzeug besichtigt werden, sodass man auch weiß, wie hoch der, der Schaden entstanden ist. Wichtig ist auch, der Versicherer wird in aller Regel auch fragen: Ist das Fahrzeug noch fahrbereit? Ja. So, wenn das Fahrzeug fahrbereit ist, klar, und nicht so stark beschädigt ist, kann man auch klären – das hatten wir eben auch – ob man den Urlaub fortsetzen kann oder ob man nach Hause reisen muss, weil man auch sagt, nee, aufgrund des Schadenereignisses kann ja auch passieren, hat man keine Lust, noch weiter in Urlaub zu fahren, ja. Wenn das Fahrzeug nicht fahrbereit ist, mit dem Versicherer sprechen, wie kann das Fahrzeug so transportiert werden, dass es in Deutschland besichtigt werden kann.
Notfalls besteht ein Schutzbrief, über den das Fahrzeug dann nach Deutschland geschleppt werden kann. Das sollte man mit dem Versicherer klären und auch absprechen.
Super.
Ja, das sind so die Highlights. Genau.
Das war auf jeden Fall wieder, äh, sehr interessant, lieber Dieter, wie immer, wenn wir miteinander sprechen.
Ja, stimmt.
Ähm, ich hoffe natürlich, ihr Lieben da draußen, dass ihr den Podcast heute nicht gehört habt, weil ihr vielleicht schon mal betroffen wart und es nicht so gut abgegangen ist für euch. Ähm, wir sind halt immer dafür, möglichst viel auch euch vorzubereiten auf Dinge, die eventuell irgendwann mal kommen können oder auch nicht. Aber ich glaub, ihr habt jetzt erst mal alle wichtigen Informationen bekommen von unserem Experten. Wenn ihr weitere Fragen habt, dann schickt uns gerne eine Mail an podcast@camperstyle.de oder eine WhatsApp-Nachricht. Ihr könnt uns auch 'ne Sprachnachricht schicken. Freuen wir uns immer. Ähm, kann zu diesem spezifischen Thema sein, kann aber auch gerne irgendwas anderes sein, was ihr uns mitteilen möchtet. Und ansonsten, ähm, ja, abonniert uns gerne, damit ihr unsere nächsten Folgen auch nicht verpasst und lasst uns auch natürlich am liebsten eine gute Bewertung da.
Lieber Dieter, ich dank dir ganz, ganz herzlich, ähm, für deine Zeit und für die vielen Infos. Ich glaub, ich darf schon verraten, dass wir uns irgendwann in den nächsten Wochen noch mal sprechen werden, dann noch mal zu 'nem anderen Thema. Und ja, bis dahin wünsch ich dir alles Gute und du hast wie immer bei uns das letzte Wort.
Das letzte Wort, das ist schön. Nein, ich bedanke mich auch, äh, dass wir noch mal haben sprechen können. War 'n sehr umfangreiches Thema, auch sicherlich ein schwieriges Thema. Ähm, freu mich auch darüber, dass ich ein paar Informationen geben kann. Was passiert denn dann? Wie verhalte ich mich in einem möglichen Schadenfall? Weil das auch sehr häufig so ist, dass man dann da steht und was soll ich jetzt machen? Was soll ich jetzt tun? Äh, und ich denke, dass, äh, wenn man paar Informationen hat, was man am besten dann tun kann, dann hilft's auch. Deswegen freut mich das, dass ich 'n bisschen, ja, wie ich eben schon am Anfang sagte, bisschen Licht ins, ins kleine Dunkel des Hagelschadens bringen kann. Freu mich schon auf das nächste Gespräch in unserem nächsten Termin. Wünsche euch ein schönes Wochenende und wir hören uns bald.
Vielen Dank.