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Herbst-Camping mal anders – Pilze sammeln und weitere Outdoor-Aktivitäten für Klein & Groß

Episode 460 · 00:22:00

Sebastian kommt heute quasi direkt aus dem Wald zu uns – noch beschwingt von einer spontanen Pilztour mit seinen beiden Nichten. Das hat Nele und ihn dazu gebracht, kurzerhand das geplante Messe-Feedback beiseite zu schieben und stattdessen über ein paar schöne Herbst-Aktivitäten rund ums Camping zu sprechen: Pilze sammeln in der Natur, mit Kids, mit Hund, mit offenem Blick für alles, was der Waldboden so hergibt. Oder lieber eine Kräuterwanderung? Kunstwerke mit Blättern gestalten oder mal wieder den Drachen aus dem Kellerverlies holen?


Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Wie Sebastian das Pilzesammeln von klein auf mit seinen Eltern gelernt hat – und warum er sich trotzdem bei unbekannten Arten lieber zurückhält

  2. Warum eine geführte Pilzwanderung mit einem zertifizierten Pilzsachverständigen (Mykologen) der beste Einstieg ist

  3. Die App Mykotop als kostenloser Begleiter: Pilzgebiete entdecken, optimale Sammelzeiten checken und erste Orientierung bekommen

  4. Neles Erfahrungen mit einer Kräuterwanderung und dem Wildspargel-Sammeln in Spanien

  1. Mykotop – kostenlose App zum Pilzesammeln (Pilzgebiete, Saison-Infos, Bestimmungshilfe)

  2. Pilzfluencer (Auswahl): Pilzfieber | Buschfunkistan | Mykohunter365 | Pilzwelten | Pilzaddicted (IG) | Max vom Gartenkanal

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Jetzt bist du dran – los geht's!

Habt ihr schon mal Pilze auf einem Camping-Trip gesammelt, vielleicht sogar mit Kindern? Welche Schätze habt ihr im Wald entdeckt – und gibt es einen Lieblingspilz, den ihr immer wieder findet? Dann schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!


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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zur Camper Style Kaffeepause, deiner kleinen Portion Camping für zwischendurch. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und wir haben Pilze im Gepäck.

Das könnte jetzt eventuell von manchen falsch verstanden werden. Wir meinen nicht die, die einem irgendwelche lustigen Gedanken und Halluzinationen bescheren, sondern, äh, die, die man essen kann. Und das war jetzt wirklich 'ne ganz spontane Entscheidung, dass wir dieses Thema reingenommen haben. Eigentlich wollten wir heute Hörerfeedback zu den Messen, also Caravan Salon und, äh, Caravan Live endlich mal vortragen. Das schieben wir jetzt noch um eine Woche, weil der Sebastian kommt nämlich grade aus den Pilzen mit seinen beiden Nichten.

Ja.

Und da hab ich gedacht, ist eigentlich 'n geiles Thema, so was man, wenn man im Herbst auch mit Camper unterwegs ist, mit Kindern so alles machen kann und ich hab auch noch 'n paar Ideen.

Und tatsächlich haben wir das auch schon vor 'n paar Jahren im Herbst mit Camper und Hund damals gemacht. Ähm, wir hatten irgendwo, ähm, in der Nähe von Detmold, genau da warn wir, hatten wir 'n Werkstattbesuch geplant mit dem Camper da, ähm, wir haben immer so alte Fahrzeuge gehabt und warn dann auf einem kleinen Campingplatz, Campingplatz Quelle, der auch direkt am Wald war und ich, äh, es war halt auch so Herbst wie jetzt, September und ich dacht: „Jo, gehst du mal in Wald gucken." Also ich bin mit meinen Eltern schon als Kind immer mit in die Pilze gegangen quasi und hab da einfach gelernt, welche man essen kann, die zu bestimmen. Also ich kenn nicht jeden Pilz. Ich-- Sozusagen die Pilze, die meine Eltern gesammelt haben, um, äh, weil sie wussten, die sind essbar, die kenn ich. Und bei allen anderen bin ich genauso wie meine Eltern: Ja, kenn ich nicht, sammeln wir lieber nicht, vorsichtig sein so. Ähm, hab noch nie 'ne Pilzwanderung gemacht, aber da kommen wir gleich dazu. Und, äh, lange Rede, kurzer Sinn, bin da dann an dem Campingplatz einfach mal in Wald mit, äh, Frau und Hund und tatsächlich haben wir dann 'ne ganze Menge Pilze da gefunden. Und das hatte mich nämlich nach so 'n paar Jahren der Abstinenz wieder so'n bisschen angefixt zum Thema Pilze. In Portugal war das eher immer schwierig. Durch die, ähm, Trockenheit gab's relativ wenige. Also es gab mal so im Herbst an bestimmten Stellen, dass wir auch Pilze gefunden haben, aber es war da eher nicht so schön wie hier in Deutschland. Und jetzt wo wir wieder hier sind, ist es jetzt das zweite Jahr, wo ich in die Pilze gehe, wie wir hier sagen. Ähm, meistens eigentlich eher frühe. Also letztes Wochenende zum Beispiel bin ich mit Mutti los und wir sind morgens halb neun hier los, dass wir recht früh da sind, ähm, dass wir halt die Pilze, die, äh, über Nacht gewachsen sind, quasi vor den anderen abschneiden können. Und heute mit den beiden Nichten ist es etwas später geworden. Ich weiß gar nicht, ich glaub, wir sind da mittags losgezogen

und sind quasi in so 'n Wald gefahren, wo wir immer welche gefunden haben und warn dann jetzt quasi da unterwegs. Und ich fand's deswegen auch ein spannendes Thema, weil meine Schwägerin, äh, dann so im Wald irgendwann sagte, also sie hat jetzt zwar noch nicht so viele Pilze gesehen, aber sie find's total faszinierend, weil man ja so konzentriert auf den Boden guckt und mit sehr offenen Augen durch den Wald geht, was man alles sieht, wie viele ... Also Pilze gab's ohne Ende, aber eben viele, die wir nicht gesammelt haben. Und, ähm, ne, ich hab dann so 'n bisschen erzählt, dass es manche Pilze Symbiosen eingehen mit Bäumen und man die deswegen natürlich an bestimmten Bäumen findet und andere Pilze eben Bäume zersetzen und man sie dann an Baumstrumpfen findet und so weiter und das fand sie halt ganz spannend. Sie war noch nie in den Pilzen, wohingegen meine beiden Nichten jetzt mit dem Opa wohl schon ein, zweimal unterwegs warn und durchaus auch schon Pilzwissen hatten.

Und, ähm, ja, haben wir bisschen was gefunden. Es war jetzt so, dass wir quasi zu fünft das als Beilage essen können zu 'ner Mahlzeit. So, es war okay. Wir waren zwei Stunden unterwegs. Wir haben fast nur Maronenröhrlinge heut gefunden und ich wollt so 'n bisschen noch so 'n paar Gedanken dazu sagen. Also ich werde mich sehr stark zurückhalten, welche Pilze man jetzt essen kann und welche nicht, weil es gibt halt auch wirklich Pilze, die euch 'n Tag versauen können, weil sie stark giftig sind. Deswegen würd ich empfehlen, wenn ihr nicht wisst, was ihr tut, dann nicht einfach loszuziehen und Pilze einfach zu sammeln - kann man machen auf eigenes Risiko - sondern vielleicht zum Beispiel 'ne Pilzwanderung zu buchen. Also es gibt ja, ich kenn das von Social Media, da sind einige Leute, denen ich auch folge, die sich viel mit Pilzen beschäftigen, auch so zeigen, was sie für welche sammeln. Und das sind auch Menschen, die bieten Touren an und die findet man wahrscheinlich wirklich in jeder Gegend findet man jemanden, der so, ähm, ausgebildeter Pilzexperte ist, Mykologen heißen die, glaub ich, und der einen dann mitnimmt und auch wirklich zeigt, welche Pilze kann ich essen, ne? Ich mein, was, was vielleicht viele wissen noch, dass es Röhrlinge gibt, also die wie so 'n Schwamm unten dran am Hut haben und dann gibt's eben andere Lamellenpilze, die eben so wie, ja, Lamellen, also so wie, wie, ja wie, wie erklär ich das jetzt, wie so Stege haben quasi und keinen, keinen Schwamm. Und die mit dem Schwamm, die Röhrlinge, die kann man meistens essen. Da gibt's auch in Deutschland, ich glaube, einen giftigen. Der sieht auch, find ich ehrlicherweise giftig aus. Der, der Satanspilz, der hat so 'n weißen Hut und so 'n ganz roten Stiel und ist so ganz dick, den sollt man nicht essen. Und es gibt so zwei, drei, die, ähm, durchaus Übelkeit und Bauchschmerzen machen können, aber, ähm, ansonsten keine, die dich umbringen und die meisten sind halt wirklich gut essbar. Ähm, wohingegen halt die mit den Lamellen durchaus auch 'ne ganze Menge giftige vorhalten und teilweise auch, äh, es, äh, häufig eben Verwechslungszwillinge gibt. Also es gibt Pilze, die sehen sich sehr ähnlich. Der eine ist gut essbar, der andere kann eben schon tödlich giftig sein.

Stichwort Knollenblätterpilz zum Beispiel. Das ist ja so eins-

Mit dem Waldchampignon, genau.

Genau, das ist eins der berühmtesten Beispiele, wo ja auch wirklich, ähm, ich sag mal, jedes Jahr Leute sich vertun.

Ja. Wir hatten das auch schon. Wir haben als Kinder auch mit Oma Urlaub gemacht und haben Pilze gesammelt und hat Oma das zubereitet und wir haben das, haben eine Gabel gegessen und gesagt: „Das schmeckt nicht, das essen wir nicht." Und Oma wollte halt, sie war's so gewohnt, nichts wegzuschmeißen, hat das halt aufgegessen und da sind uns halt 'n paar, ähm, ich weiß nicht, wie die genau heißen, Bitterröhrling, also wir nennen sie Bitterpilze, mit reingerutscht. Die sind ungenießbar, die sind nicht giftig, aber die haben auf jeden Fall Oma relativ schlechten, äh, oder starke Bauchschmerzen und so weiter gemacht. Ähm, die sehen ein bisschen aus wie Birkenpilze. Die kann man leicht verwechseln, wenn man grade noch irgendwie, äh, nicht ganz genau hinguckt. Heute weiß ich das und seh das. Ähm, aber da ist nichts Schlimmes passiert, aber da muss man wirklich aufpassen. Deswegen, ich sag nicht, welche ihr sammeln könnt. Wir haben jetzt wirklich, also wir waren heute vielleicht das so als Tipp. Ähm, es gibt 'ne, 'ne App auch dafür, die heißt, ah, ich hab's, ich hab 'n paar Video auch für, für Instagram gemacht. Da hab ich's auch gesagt. Jetzt muss ich noch mal ganz schnell, Mykotop. Ähm, die kann man kostenlos runterladen und die zeigt einem so'n bisschen auch Pilzgebiete und auch die richtige Zeit und so weiter an. Also was immer wichtig ist, dass es bisschen warm war und danach geregnet hat, weil die Pilze brauchen einfach ein bisschen Wärme und dann vor allen Dingen auch Feuchtigkeit zum Wachsen. Und wir waren jetzt so in, äh, Fichten-, Kiefernwäldern unterwegs, wo sehr hohe Bäume stehen, wo man aber dann unten am Boden sehr viel Grünes auch hat, also viel Moos und so'n bisschen Gras, nicht so, so hoch und auch nicht so viel Gestrüpp. Und da waren überall kleine Marona, äh, am Boden zu finden und auch ganz wichtig: Also sie haben so 'nen dunklen Hut. Die, ähm, haben unten gelbe bis weiße Röhren und wenn man sie abschneidet, werden sie meist oder auch bedrückt aufs, aufs Futter, dann können die blau werden. Das ist so'n Zeichen dafür. Und wir haben, glaub ich, zu 99 % die heute gesammelt in verschiedenen Größen. Eher kleiner, also weil ich denke, am Wochenende waren jetzt, also wir nehmen Montag auf, am Wochenende waren sicherlich viele Menschen unterwegs, haben schon viele weggeschnitten und wir haben jetzt quasi die, die heute Nacht nachgewachsen sind, dann, ähm, gesammelt. Und das hat aber ganz gut funktioniert. Sonst haben wir, glaub ich, noch 'n paar Hallimasch gefunden und, also unheimlich viele verschiedene Pilze aller Art, aber die meisten kenn ich halt nicht und dann sammel ich sie auch nicht, ähm, weil auch mit Pilzbestimmungs-Apps und Büchern kann ich mich trotzdem vertun, ähm, weil wenn ich nicht wirklich auf alles ganz genau achte, kann's halt trotzdem sein, dass ich irgendwie Giftpilze mitnehme. Also was, was will ich mit der ganzen Geschichte sagen? Ich finde, es ist 'ne wunderschöne Sache, entweder alleine oder auch zu zweit oder auch mit Familie, das Thema Camping mit irgendwie 'nem Waldspaziergang zu verbinden, im Herbst auch natürlich mit dem Thema Pilze suchen. Es gibt zwar das ganze Jahr über Pilze, wenn man weiß, wo man suchen muss, aber grad im Herbst eben besonders viele. Und, ähm, wenn man in so'n Waldstück geht, dann wird man da auch, wenn man so'n bisschen den ersten gesehen hat und den zweiten und das Auge dann ein bisschen darauf geschult ist, wird man auch seine Pilze finden. Und, ähm, wie gesagt, ich finde so 'ne Pilztour dann sehr, sehr cool, weil da kriegt man dann gesagt, ne, wo bestimmte Pilze mit welchen Bäumen, die sie, äh, in Symbiose stehen, also der Marona zum Beispiel eben mit Kiefern und Fichten oder der Birkenpilz mit Birken, wobei da haben wir halt keine gefunden, und wo man halt so'n bisschen suchen muss. Und dann macht das unheimlich viel Spaß. Man macht was zusammen, man ist unterwegs, man lernt was. Und wie gesagt, man achtet halt sehr, sehr bewusst, was man da alles so am Waldboden sieht, wie viele Pilze da eigentlich wachsen, auch sehr kleine. Und, ähm, das war eigentlich, find ich, ist immer 'n schönes Erlebnis. Und wir haben das halt als Kinder schon mit unseren Eltern gemacht und da hab ich auch gelernt, Pilze zu bestimmen. Deswegen sage ich, ich bin da sicherlich weit weg von 'nem Experten. Ich kann so vielleicht zehn, na ja, 20, 30, 40 bestimmen. Die meisten davon kann man essen, die nehm ich dann mit und, ähm, das reicht quasi eigentlich fast immer für 'ne Mahlzeit, wenn ich unterwegs bin. Und mit, mit Kids ist das, glaub ich, auch 'ne ganz coole Geschichte, die man halt wunderbar machen kann. Ähm, bisschen ältere Klamotten mitnehmen, Gummistiefel bieten sich an, bisschen Regenjacke und dann einfach mal gemeinsam irgendwo in Wald stiefeln. Und ich mein, wenn ihr nichts findet, dann habt ihr zumindest 'ne schöne Zeit gehabt, habt gemeinsam, ähm, in der Natur Zeit verbracht, was ich ja generell auch für keine schlechte Sache halte.

Ja, ist halt auch grade für Leute, also Erwachsene wie Kinder, die jetzt an so 'nem normalen Spaziergang, grade auch im Herbst, wenn's so'n bisschen ungemütlicher ist, nicht so viel Spaß finden, dass man dann so'n bisschen, ähm, ja, ist wie so'n kleines Abenteuer einfach. Ich hab das als Kind auch total geliebt. Ich war ja viel im Wald. Wir, ich bin ja am Wald quasi und im Wald groß geworden, ähm, war viel mit meinen Eltern unterwegs und auch mit meinem Hund. Aber ich hab halt so normale Spaziergänge, grade so diese üblichen Sonntagsspaziergänge mit der ganzen Familie, wirklich nicht so gerne gemocht. Äh, immer noch mit Großeltern, Tante, Cousin dabei. Wir Kinder waren immer mega gelangweilt und haben uns immer irgendwie ins Unterholz verdrückt und da war's immer toll, wenn man irgendwie 'ne Aufgabe hatte.

Ja. Pilze sammeln.

Ja, Pilze sammeln oder auch Blätter sammeln, die man dann hinterher zu Bildern verarbeiten kann oder mit denen man auch stempeln kann. Wir haben auch immer gerne Bucheckern gesammelt, also alles, was irgendwie so essbar war. Bucheckern kannst du ja auch, ähm, ja, ich weiß, dass man die auch irgendwie rösten soll und so, aber wir haben die einfach immer roh gegessen. Das war auch lecker. Oder dann eben Kastanien gesammelt für Kastanienmännchen. Ne, solche Sachen, die, ähm, ich seh das ehrlich gesagt so bei den Kindern von Bekannten nicht mehr so viel, dass die das machen, aber ich fand das immer total toll, weil dann hat man irgendwie so Schätze, die man mit nach Hause bringen kann und dann wird halt auch so'n langweiliger Spaziergang irgendwie so'n bisschen aufgepeppt. Und ich mach das ehrlich gesagt als Erwachsene auch immer noch gerne, dass ich immer irgendwas sammle. Meistens, äh, landet es dann halt irgendwo. Ähm, aber ich, ich mag das trotzdem gerne und ich hab auch vor zwei Jahren ist es, glaub ich, schon her, hier mal 'ne Kräuterwanderung gemacht. Das war auch mega spannend. Man, man denkt überhaupt nicht, was man alles Essbares finden kann. Ich mein, wo man das dann sammeln möchte, ist noch mal 'ne andere Frage, ne. Also es gibt ja Leute, die sammeln das in der Stadt. Also das möcht ich dann nicht unbedingt, wo die ganzen, äh, Leute drüber steigen und Hunde hinpieseln. Aber man kann so wirklich sich 'n, auch 'n kompletten Wildkräutersalat zusammen sammeln, wenn man da die entsprechenden Stellen kennt. Auch da gibt's natürlich viel, was, ähm, Verwechslungsgefahr birgt, also zum Beispiel Bärlauch und Maiglöckchen.

Mhm.

Soweit ich mich erinnern kann. Ja. Ähm, aber auch ganz, ganz viel, was man wirklich sonst überhaupt nicht beachtet, was richtig lecker schmeckt. Und das würd ich auch wirklich mal empfehlen. Es ist, ich, also meine, meiner Erinnerung nach waren auch Kinder dabei bei der Kräuterwanderung, die ich gebucht hatte, aber das ist auch für Erwachsene mega spannend. Und dann einfach mal sich damit zu beschäftigen, auch welche Nährstoffe diese Wildkräuter bieten und sich da wirklich mal auch so 'n normalen Salat vielleicht 'n bisschen mit aufzupimpen, das macht total Spaß. Und auch da, ne, man, man schult das Auge einfach und man entdeckt auch da wieder so viele Dinge, die man sonst übersehen würde. Und genauso ging's mir übrigens auch in, in Spanien immer beim, äh, Wildspargel sammeln.

Mhm.

Das erste Mal, das hat mir 'n Freund, 'n spanischer Freund gezeigt, wie diese Wildspargel aussehen. Und beim, bei den ersten Runden, da musst du dich wirklich mega konzentrieren und dann bekommt man irgendwann so 'ne selektive Wahrnehmung, dass man dann nur noch wilde Spargel sieht und auch die schießen, wenn's grade geregnet hat. Und da kann man so leckere Sachen draus machen. Also einfach so in die Natur gehen und 'n bisschen Sachen sammeln. Walnüsse auch grade übrigens, ne. Die findet man jetzt eher nicht so im Wald, aber halt, ähm, auf 'm Dorf bei uns gibt's mehrere Walnussbäume. Kann man sich auch bedienen. Die gehören keinem, die ist-

Sammelt Inge hier ein, unser Hund.

Mhm.

Und macht die dann auf, weiß auch genau, merkt auch genau, wo was drin ist, wo nicht. Also die sammelt die Grünen. Ähm, ja.

Ist gar nicht mal so toll für Hunde, ne?

Ja, sie, man muss drauf achten, dass sie nicht so viele davon fressen, aber großer Hund mit, mit 55 Kilo kann da schon mal am Tag 'ne Nuss fressen. Da passiert nix. Aber, ähm, sollte man aufpassen. Ich hab übrigens auch grad mal geguckt, ähm, was mich interessiert hat, so 'ne Pilzwanderung. Also hier in Zwickau zum Beispiel gibt's die von der Volkshochschule und die kosten 12 Euro pro Person. Also das ist auf jeden Fall, find ich, erschwinglich. Äh, und die gibt's dann auch so für 'n bisschen mehr, ähm, hat man dann quasi 'ne Wanderung durch die heimischen Wälder mit Bestimmen von Speisepilzen, Pilzgifte besprechen, auch, äh, Doppelgänger und danach am Ende noch mal 'ne Korbkontrolle durch 'n zertifizierten, ähm, Pilzfachmann, so da, oder Pilzsachverständigen, dass man dann also quasi auch sichergeht, dass man nur Genießbare, ähm, drin hat. Also so 12, 15, 17 Euro, je nach Länge der Tour. Ich finde, das ist sehr gut investiertes Geld, weil man findet halt jetzt im Herbst da wirklich sehr viele, die sind sehr, sehr schmackhaft. Ähm, und, ähm, das ist eigentlich, also ich, ich merke, wie, wie viel Freude mir das bringt und ich hoffe, dass das auch nächstes Wochenende, ach nee, da seid ihr da. Vielleicht wollen wir uns aber auch noch in den Pilz gehen, wenn wir das machen.

Oh, das wär toll. Weil ich wollte grade sagen, du hast mich jetzt voll angefixt damit. Ich hab jetzt auch wieder Bock, hier in die Pilze zu gehen. Dann lass uns das mal einplanen.

Wir wollten zwar andere Dinge machen, aber das können wir ja 'n bisschen vielleicht kombinieren, weil wir hatten heut auch Pepper hier, unsere kleine Hündin mit im Wald und, äh, die fand das auch, die fand das am Anfang kurz gruselig, weil gleich als wir in den Wald rein sind, gab's so 'n bisschen Wildschweinfrische Spuren. Das, das war ja so 'n bisschen nicht geheuer, auch zu Recht. Aber dann war das vorbei und dann hatte sie da sichtlich Spaß da. Und auf dem Moos, das ist ja auch 'n toller Boden, auch für 'n Hund und ganz viel Gerüche und so. Die ist jetzt, glaub ich, aber völlig platt.

Mhm.

Ja, dann, äh, nehmen wir das mal mit. Also wir wollen Pizza backen, wir müssen, wollen Fotos und Videos für meine Frau machen, für ihr neuen Business und wir wollen Pilze sammeln, ne. Es wird, wird 'n anstrengendes Wochenende.

Ja, paar Themen haben wir auch noch, die wir vielleicht noch besprechen wollten, hatten wir gesagt, aber mal gucken, wie, wie wir dazu kommen. Aber ja, auf jeden Fall so Naturbeschäftigungen, ähm, jetzt grade auch im Herbst, find ich so 'ne coole Sache und probiert's einfach mal aus, wenn ihr das sonst vielleicht noch nicht so gemacht habt. Was ich so schade finde, dass man fast keine Kinder mehr sieht, die Drachen steigen lassen. Ähm, hier bei uns auf 'm Dorf gibt's 'n paar, weil wir haben eben einige Hügel drumherum, wo man das super machen kann, aber das hab ich als Kind auch so geliebt. Ähm, einfach, einfach die, die Jahreszeit versuchen zu nutzen, auch den Wind, der einem vielleicht manchmal 'n bisschen unangenehm ist, dann für so was zu nutzen und vor die Tür zu gehen. Ich würd's ja auch nicht machen, wenn ich nicht meinen Hund hätte, aber allein heut war ich auch schon wieder zweimal 'ne Stunde draußen und ich merk einfach, dass ich da so immer total, ähm, beschwingt wiederkomme.

Ja, also wir machen grad jetzt die, die Wochenendwander... Also da steh ich auch mal früh auf und geh dann wirklich auch früh raus, weil, ähm, auch morgens die Stimmung im Wald irgendwie anders ist. So, du hast viel Ruhe. Also ne, das letzte Wochenende nicht, weil da waren wir sehr nah an der Autobahn. Da hatt's jetzt keine Ruhe, da war halt wirklich immer so 'n, so 'n Grundgeräusch. Ähm, es gab unheimlich viele Pilze, ähm, aber heute zum Beispiel waren wir weit ab von Straßen und da war so 'ne Ruhe. Du hast nichts gehört. Als wir kamen, hat man noch ein, zwei Fichtenmopeds gehört. Die haben fünf Minuten später aufgehört und dann war eigentlich nur das Gegacker von uns sozusagen zu hören. Das mögen jetzt andere dann wieder gestört haben, die da ihre Ruhe haben wollten.

Die haben gesagt: „Oh, da war so 'ne, so 'ne lästige Familie, die haben, die waren nur am Schnattern."

Also so schlimm war's nicht, aber klar, man tauscht sich aus und, und erklärt und so. Also das war auf jeden Fall sehr cool. Also ihr merkt's vielleicht auch, ich bin noch, äh, beschwingt, weil ich bin jetzt auch wirklich grade hier zu Hause rein, hab mich direkt an Rechner gesetzt. Äh, wir nehmen den Podcast auf, weil wir wollten eigentlich schon eher anfangen, aber dadurch, wir halt erst so spät losgekommen sind, hat sich alles so 'n bisschen verzögert und, äh, ich wollte eigentlich jetzt auch frisch diese Gedanken und Gefühle so 'n bisschen mit in den Podcast bringen, weil, äh, nicht mehr lange dauert's, dann ist es wieder so kalt und, und nass und schneig draußen, dass es keinen Spaß mehr macht. Ähm, und ist jetzt grad die richtige Zeit dafür.

Ich such euch noch 'n paar, ähm, Pilzfluencer raus, die ich gefunden hatte. Ich trau mich immer noch nicht so Pilze zu sammeln, aber, ähm, ich, ich hab da sehr viel mir angeschaut auf YouTube drüber. Da gibt's 'n paar richtig coole Kanäle, wo auch diese Begeisterung so rüberkommt. Vielleicht hast du auch noch was, was du empfehlen kannst.

Wahrscheinlich gucken wir dieselben Leute, schätz ich mal.

Okay, dann schick mir mal die Links rüber.

So 'n Junger mit so wilden, wilden Haaren, so 'n wilden Halbafro und noch ein, zwei andere, die mir immer wieder auch in den Feed gespült werden. Ähm, muss ich aber tatsächlich raussuchen, weil ich folg denen nicht, sondern das, das, äh, ist manchmal, wenn ich abends noch mal so 'ne halbe Stunde oder Stunde Social Media mache, dann land ich manchmal in so 'ner Pilzbubble. Dann hast du so zwei, drei Videos, die du dir anguckst und dann kommt ganz viel. Aber ich hab keinen abonniert, weil das eher so, wie soll ich sagen, das ist so, so kurz, dann find ich das spannend, aber dauernd brauch ich das auch nicht. Dann find ich lieber, also hab ich eher so Technikthemen, die ich mir viel angucke. Aber ich versuch, die mal rauszufinden. Aber ich glaub, wenn man Pilzexperte und Insta und TikTok und so weiter sucht, wird man, ähm, so 'n paar Große finden. Also ich weiß auch, dass grade bei YouTube einige-- Also lustigerweise, das ist ja dann selektive Wahrnehmung, ne. Man glaubt jetzt, ja, jetzt bist du in den Pilzen und jetzt siehst du plötzlich bei YouTube Videos, aber es ist ja eher so, dass man jetzt plötzlich 'n Auge drauf hat und es ist nun mal auch grade die Zeit. Also ich glaub, auch ein Gartenkanal, da ist der, der Protagonist quasi Pilzexperte und der macht halt auch grade viele Videos, wo er dann mit anderen Leuten, die jetzt Survival Shows machen, dann denen halt so Pilze nahebringt, äh, und dann guckst du ein, zwei Videos und dann ist natürlich dein Stream voll damit. Ähm, ich such mal auch so ein, zwei raus und pack die dir, pack die dann mit in die Show Notes.

Cool. Dann hoff ich, dass wir uns übermorgen für die nächste Aufnahme ohne Pilzvergiftung wieder treffen und ihr dann am Samstag die Folge zwei von den kleinen Wohnwagen bekommt.

Genau, so ist der Plan. Echt, mach mir keine Sorgen. Wir haben nur Maronenröhrlinge gesammelt und 'n paar Hallimasch da. Wird nix schiefgehen. Und wir, genau, hören uns dann, wenn ihr wollt, am Samstag wieder. Viel Spaß im Wald, wenn ihr Bock drauf habt. Und, äh, gebt uns gern mal Feedback, wenn ihr das auch gerne macht. Ähm, oder vielleicht, welche Dinge ihr auch jetzt im Herbst irgendwie in der Natur gerne macht, die wir noch nicht aufm Schirm haben, weil grad das Thema Kräuterwanderung find ich auch superspannend. Ich weiß seit Corona, dass man sehr viele Dinge essen kann, weil wir hatten uns auch damit beschäftigt, was in unserem Garten alleine da so alles gewachsen ist, was man so gemeinhin als Unkraut bezeichnet, was aber ganz viel, ähm, lecker und teilweise halt auch, auch Wirkstoff hat. Natürlich nicht so viel wie, wie manch Medizin, aber da gibt's durchaus ja auch Sachen, die man in der Kräuterkunde dann benutzt. Also unheimlich spannendes Thema. In diesem Sinne, abonniert den Podcast, wenn ihr's nicht gemacht habt, dann verpasst ihr keine Folge, so wie die hier. Uuund wir hören uns Samstag wieder, wenn ihr mögt. Bis dahin. Tschüss.

Tschüss und guten Appetit.

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