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Liebe Hörer und Hörerinnen, ihr hört mich jetzt gleich sagen, dass es in der Folge, die wir euch jetzt präsentieren, um Nachhaltigkeit beim Camping geht. Wir haben uns allerdings so lange am, äh, Hörer- und Hörerinnen-Feedback aufgehalten, dass wir das Thema tatsächlich nur streifen. Ähm, es ist super spannend, die Folge trotzdem zu hören, weil wir auch noch mal das Thema „Geiz ist geil" beziehungsweise Schnäppchen diskutieren, weil wir da 'ne ganze Menge Feedback zu bekommen haben. Also hört trotzdem zu und das Thema Nachhaltigkeit beim Campen gibt es dann in der nächsten Folge in voller Länge. Jetzt erst mal viel Spaß bei der Episode.
Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute geht's um Nachhaltigkeit beim Camping.
Quasi so'n bisschen das Gegenteil, äh, der letzten Folge, wo wir ja viel über Einkaufen gesprochen haben und Konsum ist natürlich nicht so nachhaltig, egal was man kauft. Aber wir haben gesagt, wir, ähm, wollen jetzt die beiden Themen auch mal so'n bisschen nacheinander spielen, um euch auch einfach den Kontrast zu bieten. Und wir haben einiges an Hörerfeedback bekommen, unter anderem auch Anmerkungen zur letzten Folge und ich würde sagen, wir starten jetzt damit, gleich mal die Fragen zu beantworten und 'n bisschen auf eure Rückmeldungen einzugehen.
Ich les mal die erste vor, und zwar war das ein Tipp zur Folge mit dem Reisestress. Ähm, die Nachricht kommt von Holger und ihr schreibt: „Hallo ihr zwei, vielen Dank für eure in-interessanten und informativen Podcasts. Ich freue mich jede Woche aufs Neue darauf. In eurer letzten Folge habt ihr nach Tools und Gadgets gefragt, die wir empfehlen können. Auf unserer letzten Reise durch die französischen Alpen sind wir auf die App Polarsteps gestoßen. Wir hatten auf unserer Reise so viele tolle Erlebnisse, dass wir uns zur Mitte der Reise kaum erinnern konnten, was wir am Anfang gemacht haben. In Polarsteps konnte ich dann unsere Route hinterlegen und von den schönsten Locations Fotos hinzufügen. So haben wir nun eine tolle Erinnerung an unseren Urlaub, die wir auch einfach mit Freunden teilen können. Für Wohnmobilreisen können wir diese App sehr empfehlen. Liebe Grüße, Holger."
Ich meine, die App auch von 'ner Freundin zu kennen, die im Van unterwegs ist, die das relativ viel nutzt und so auch ihre Reisen dokumentiert und damit auch so nachfahrbare Routen hat mit Fotos und so weiter. Selber nutz ich sie nicht. Das ist auf jeden Fall 'n superspannender Tipp. Vielen Dank, Holger, dafür.
Ja, das trifft sich ja auch ganz gut, dass wir in einer der nächsten Folgen, je nachdem, ob wir heute mit dem Thema Nachhaltigkeit durchkommen oder nicht, auf jeden Fall auch mal über das Thema nützliche Apps für Camper sprechen wollten und da würd ich dann die Empfehlung direkt mit aufnehmen. Ich glaub, das passt ganz gut dazu.
Und ich rechne fest damit, dass wir's heute nicht schaffen, das Thema fertig zu behandeln. Das werden bestimmt zwei Folgen, aber wir werden sehen.
Gut, dann klicke ich mal eben in die nächste Mail rein. Und zwar kommt die von Kerstin: „Liebe Nele, lieber Sebastian, ich höre gerne eure informativen und kurzweiligen Podcasts. Wir selber reisen zwar mit Zelt, dieses Jahr mit Dachzelt durch Südschweden." Oh, das klingt auch sehr gut. Äh, liebe Kerstin, äh, gib uns da gerne mal 'n Feedback, wenn ihr mit der Reise durch seid. Würde mich sehr interessieren. Sie schreibt weiter: „Ich finde dennoch viele Ideen bei euch. Deshalb möchte ich euch noch eine Ergänzung für die Cockpit-Packliste vorschlagen. Wir selber hatten dieses Jahr im Urlaub einen Steinschlag und hatten die kleine Karte von unserer Kfz-Versicherung im Handschuhfach. So konnten wir direkt Kontakt aufnehmen, zu Carglass in Schweden fahren und den Schaden beheben lassen und mussten nicht erst umständlich googeln.
Dadurch war alles recht stressfrei." Ja, auch ein sehr guter Tipp. Wir hatten das auch schon mal, und zwar in Südfrankreich. Wir hatten leider die Karte von unserer Versicherung dabei nicht im Handschuhfach und mussten googeln und es war alles etwas umständlich. Sind dann aber am Ende auch bei Carglass gelandet. Also nehmt euch den Tipp von Kerstin gerne zu Herzen, dann geht's auf jeden Fall schneller.
Das nächste Feedback kommt von Holger. Ich glaub aber, es ist ein anderer Holger als eben. Äh: „Hallo, ihr Lieben. Ich höre seit einiger Zeit euren Podcast und im Wesentlichen gefällt er mir gut. Nur die Reiseberichte, wenn ihr über Land und Leute berichtet, sind nicht mein Ding. Ist mir zu wenig Camping. Wenn ihr aber über Technik oder Tipps und Tricks berichtet, bin ich voll dabei. Auch sind die Hörerfragen häufig sehr spannend." Und dann schreibt er noch: „Apropos Tipps und Tricks: Ihr hattet jetzt schon 'n paar Mal berichtet, dass ihr nicht wisst, wie man bei einer WLAN, äh, zur mobilen Datenverbindung den ungewollten Datenverbrauch in den Griff bekommt." Also er meint damit, wenn man quasi einen, so 'n kleinen MiFi-Router hat, also der 'ne, 'ne SIM-Karte enthält und dann über Mobilfunk ein WLAN im Wohnmobil aufspannt. Ähm, hier einfach mal nach den Begriffen getaktete Verbindung suchen, am besten zusammen mit den verwendeten Betriebssystemen.
Klassifiziert man eine WLAN als, äh, oder ein WLAN-Netz als getaktete Verbindung, dann behandelt das Betriebssystem diese Verbindung wie eine mobile Datenverbindung mit begrenztem Datenvolumen und aktiviert dieses Daten, äh, die Datenvolumensparfunktionen. Das ist jetzt keine 100-Prozent-Garantie, aber bei mir funktioniert es gut. In der Regel muss man es aber pro WLAN-Client per Hand festlegen. Ich hatte aber auch schon Router, die es irgendwie geschafft haben, die Clients dies automatisch erkennen zu lassen. Ja, das ist auf jeden Fall ein sinnvoller Tipp, der es besser macht. Aus meiner Erfahrung hängt es aber auch sehr stark ab, mit welchem, äh, mit welcher Umgebung ich unterwegs bin. Grad wenn ich mit 'nem Mac unterwegs bin, die sehr stark die ganzen Cloud-Thematiken benutzen, dann ist meine Erfahrung, dass es nicht sonderlich gut funktioniert. Man kann sich hier mit Firewalls beheben So, um 'n bisschen tiefer in die Technik rein, reinzutauchen, ähm, und, und kann da quasi sagen: Wenn ich hier in diesem WLAN bin, dann bitte den und den Apps Dinge verbinden.
Aber aus unserer Erfahrung funktioniert das nicht sonderlich gut. Ich muss aber auch dazu gestehen, dass wir, da wir ja, wenn wir unterwegs sind, sowieso arbeiten und viel Internet brauchen, nicht den Weg gegangen sind und geschaut haben, wie wir das jetzt alles, äh, an jede, an jeder Ecke vermeiden können, sondern wir sind den anderen Weg gegangen und haben geguckt: Wie kriegen wir 'ne Flatrate, sodass uns das nicht mehr stört? Ähm, das war der einfache Weg für uns, weil wir können ja dann dieses, diese hohen Internetkosten, äh, kostenmäßig in die Firma mitnehmen. Deswegen ist das 'ne andere Geschichte. Aber für alle, die im Urlaub unterwegs sind und für die das 'n Thema ist, ist das sicherlich noch mal 'n guter Tipp, sich damit auseinanderzusetzen. Ich nehm den auch mal mit und wir werden da sicherlich auch unsere bestehenden Artikel, die wir auf camperstyle.de haben, zu den ganzen Themen dann noch mal drum ergänzen.
Also dafür einmal vielen Dank. Und die E-Mail geht aber noch weiter: In einer Podcast-Folge hattet ihr im Kontext der mobilen Power Stations und dem autarken Stehen mal erwähnt, ähm, ich glaube eher so beiläufig schreibt er, dass man den Landstrom auch aus seiner mobilen Power Station nehmen kann. Das ist tatsächlich sehr gefährlich, da man dann keine Schutzleiter hat. Äh, hier hat mir das Video die Augen geöffnet. Da hat er jetzt 'n YouTube-Video von Profut verlinkt. Das ist 'n YouTube-Kanal von 'nem Elektriker aus Bayern, glaub ich, der sich relativ viel damit beschäftigt. Ich kenn das Video. Ich, ähm, kann dazu sagen: Ja, im Grunde genommen geb ich dir und ihm recht. Das kann eine gefährliche Geschichte sein. Es muss jeder für sich selber entscheiden, wie gut seine Elektrik im Fahrzeug ist. Also ja, es ist gefährlich und man sollte es nicht machen.
Man kann es trotzdem machen, wenn man weiß, was man tut und wenn man weiß, wie die Elektrik in seinem Mobi und in seinem Wohnwagen verlegt ist. Denn wenn da alles passt, kann es trotzdem funktionieren. Ich möcht mich jetzt nicht so weit aus'm Fenster lehnen, aber wie gesagt, generell bin ich bei dir, dass man da vorsichtig sein soll und tun oder wissen muss, was man tun soll.
Also ich find den Tip-Tipp total spannend. Ich hatte das so nicht auf'm Schirm und ich würde vorschlagen, Sebastian, dass wir da im Rahmen unserer geplanten, äh, Folge zu den mobilen Power Stations auch uns noch mal 'n bisschen reinknien und vielleicht, äh, dieses Thema dann dort mit aufnehmen.
Das müssen wir nicht extra aufnehmen. Das ist schon mit geplant, weil das ja auf der Hand liegt, dass man quasi auch die Power Station nutzen möchte, um vielleicht den Landstrom zu ersetzen. Ja, geht noch weiter. Ähm, er hat nämlich auch noch zwei Themenvorschläge. Und zwar das erste ist, äh: Was sind die Do's und Don'ts auf einem normalen Campingplatz, ohne dass ein Campingplatzbetreiber sie explizit benennen muss? Also quasi so 'n bisschen die ungeschriebenen Gesetze und noch viel spannender: Was sind ungewöhnlich unterwartete, unerwartete Do's und Don'ts, die man eher selten findet? Als Beispiel nennt er dann noch, ähm, dass sie auf 'nem Platz waren, wo man das Zugfahrzeug eben nicht in der Nähe vom oder nicht neben dem Zelt oder, oder dem Wohnwagen stehen lassen durfte, sondern es quasi woanders parken musste. Und, ähm, ja, das hat sie vor neue Herausforderungen gestellt.
Wenn man das nicht gewohnt ist, das ist klar. Dazu, wie, also grundlegend, i-ich glaube, so diese, diese Ausnahmen, da haben wir tatsächlich in unserer Folge, die wir schon gemacht haben, wenig dabei. Aber die Do's und Don'ts auf Campingplätzen, da haben wir schon 'ne Folge zu gemacht. Ähm, guck doch da bitte noch mal nach. Da kannst du noch mal nachhören. Und ansonsten, was die ungeschriebenen Gesetze und so weiter auf Campingplätzen angeht, da ist einzig und allein Nele bei uns, äh, beiden quasi die Aussagefähige, weil einfach ich in meinem Leben vielleicht auf zehn Campingplätzen war, weil wir die tatsächlich extrem selten anfahren, weil wir sie einfach, also die Infrastruktur da einfach nicht brauchen und es nichts für uns ist und wir eher auf Wohnmobilstellplätzen, Parkplätzen oder auch, äh, des Öfteren freistehen und frei gestanden haben.
Deswegen kann ich da leider gar nicht so viel zu sagen und wir waren scheinbar auch auf eher relativ gewöhnlichen Campingplätzen, weil so ungeschriebene Sachen, die wir da nicht eingehalten haben, hab ich jetzt da wenig mitbekommen. Ähm, aber wir nehmen das auch, also wir schreiben diese Sachen alle auf, auch wenn wir vielleicht nicht sofort eine ganze Folge darin sehen, ähm, entwickelt sich da vielleicht noch auch was draus, weil noch 'n paar andere Fragen dazukommen. Also vielen Dank auch dafür. Und, äh, der zweite Themenvorschlag ist das Thema Tempolimits für Gespanne, vor allen Dingen im angrenzenden Ausland. Also wie verhält sich's mit den Gewichtsgrenzen? Sind die pro Element oder für das gesamte Gespann? Und, ähm, er hat sich selber schlau gemacht und trotz alledem, also wenn er sich quasi Holger an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, dann wird er ständig von allen möglichen Gespannen überholt und, äh, er wundert sich jetzt, ob er dem Irrtum unterliegt oder die andern einfach, äh, es nicht besser wissen oder ihnen das auch einfach egal ist.
W-was von beiden zustimmt, wissen wir nicht, aber wenn du dich schlau gemacht hast, würd ich jetzt erst mal davon ausgehen, dass da wenige Fehler unterlaufen und dass es quasi eher so ist, dass die anderen sich entweder nicht schlau gemacht haben oder es ihnen egal ist und ich glaub, Nele, da kannst du auch noch was zu sagen, oder?
Ja, ich hab dasselbe Problem wie der Holger. Ähm, uns passiert es auch oft, dass wir halt versuchen, uns an die Regeln zu halten, die ja auch von Land zu Land teilweise unterschiedlich sind und eben auch nicht immer fürs ganze Gespann gelten, sondern teilweise auch davon abhängen, äh, zum Beispiel wie schwer der Wohnwagen ist oder wie groß der Wohnwagen ist. Ähm, es ist tatsächlich sehr komplex, aber für uns ist einfach die Infoquelle dazu der ADAC. Die haben 'ne sehr schöne Übersicht für sämtliche europäische Länder und das sind die Informationen, an die wir uns halten. Nichtsdestoweniger kenn ich die Situation, dass Leute an dir vorbeiziehen und teilweise auch so 'n bisschen, dass schon der Wohnwagen hinten, ich sag mal, vorsichtig anfängt zu wackeln.
Ich bin der Meinung Ähm, grade auch im Ausland sollte man sehr vorsichtig sein, weil nicht nur die, ähm, Gefahren, die eben mit zu schnellem Fahren verbunden sind, auf einen lauern, sondern auch teilweise sehr, sehr hohe Bußgelder. Betrifft auch das Thema Überladung zum Beispiel. Und ich bin... Also wir halten uns im Grunde halt an die, an die Vorschriften, die wir ausmachen konnten, fahren dann auch lieber mal 'n paar km/h drunter, wenn wir's nicht ganz genau wissen. Und da ist man mit Gespann sowieso immer gut bedient, wenn man lieber vorsichtiger fährt als immer am Limit. Von daher hab ich da leider auch keine, hm, ich sag jetzt mal, tiefergehenden Informationen für dich, die du noch nicht gesehen hast, sondern ich geh einfach davon aus, dass es häufig die Leute nicht besser wissen oder dass sie halt sagen: „Ja, ich muss jetzt halt zu der und der Zeit am Campingplatz sein und das ist mir jetzt wurscht einfach."
Ähm, also Quelle, wie gesagt, ADAC, die sind immer sehr aktuell und ansonsten immer auch im Hinterkopf behalten: Selbst wenn man im Ausland schneller fahren darf als in Deutschland, sind die Fahrzeuge, unterliegen die Fahrzeuge quasi gewissen Vorschriften, die in Deutschland gelten, ähm, weil die vom Hersteller aus auch nur für eine gewisse Begrenz-, äh, Geschwindigkeit und für 'n gewisses Gewicht vorgesehen sind. Und wir haben von unseren Versicherungsexperten die Aussage bekommen, dass es zum Beispiel, wenn man mit der 100er-Zulassung in Ländern, wo man 130 fahren darf, dann 130 fährt und die, ähm, und das führt zu einem Unfall, dann kann es auch sein, dass es Probleme mit dem Versicherungsschutz gibt.
Das jetzt nur mal ganz allgemein. Ich will da jetzt nicht tiefer einsteigen, ähm, aber wie gesagt, bleib du lieber bei deiner etwas gemächlicheren Fahrweise. Das ist auch stressfreier insgesamt.
Ich glaub auch, vielen Menschen ist gar nicht bewusst, was alles passieren kann und wie schnell es tatsächlich durch äußere Einflüsse passieren kann, dass der Wohnwagen sich aufschaukelt und dann in, unkontrollierbar wird. Ich glaube, das ist auch einer der Gründe, warum die meisten oder nicht die meisten, aber warum manche Menschen nicht so sehr viel auf die, äh, Tempolimits geben.
Ja, und dann hatte Holger ja noch angesprochen, ähm, die Reiseberichte. Da sind wir jetzt so'n bisschen drüber weggegangen. Und ich find, das 'n gutes Beispiel dafür, wie unterschiedlich auch so die Vorlieben und Geschmäcker sind. Wir haben nämlich an anderen Stellen sehr, sehr viel positive Rückmeldung bekommen zu den Reiseberichten. Wir versuchen halt immer möglichst, ähm, ja, möglichst breites Spektrum an Themen abzubilden. Ich würd aber vorschlagen, dass wir drauf achten, wenn wir wieder Reiseberichte machen, dass wir das Thema Camping auch so'n bisschen stärker, ähm, noch mal mit in den Fokus setzen. Und ich hoffe, äh, dass wir dann auch dich, Holger, mit den Folgen begeistern können.
Das haben wir ja auch schon aufgrund von anderen Feedbacks gemacht, dass wir jetzt auch mehr acht darauf geben, wenn wir Gäste auch zu dem Thema haben, dass wir von ihnen aktiver fragen, wo sie denn übernachtet haben, damit ihr also da auch Stellplatz, äh, Campingplatz und so weiter Übernachtungstipps mitnehmen könnt. Also von dem her, immer her mit dem Feedback. Ähm, wie ihr seht, auch Kleinigkeiten führen, also da lernen wir immer Dinge draus und wir sind ja auch dankbar. Wir werden natürlich nicht bei jedem oder, oder anders: Wir werden nicht, weil jemand schreibt: „Hey, die Reiseberichte sind mir zu wenig Camping, find ich nicht so spannend", deswegen werden wir nicht weniger Reiseberichte machen. Aber genau wie Nele's grad gesagt hat, können wir ja aus dieser Kritik trotzdem für uns etwas mitnehmen, dass wir einfach versuchen, da etwas mehr den Campingcharakter mit oder stärker den Fokus drauf zu legen, ne?
Von dem her immer, immer her mit eurem Feedback. Wir freuen uns da sehr drüber, denn wir können aus allem nur besser werden.
Und ich möchte noch was allgemein sagen zum Thema Rückmeldungen, die wir bekommen und wir werden ja jetzt auch auf zwei, ähm, kritische E-Mails eingehen. Ich find es total klasse, dass ihr euch hinsetzt und wirklich eure Gedanken auch ausformuliert und verargumentiert. Und, ähm, also wir kriegen ja praktisch keine, ähm, Nachrichten von euch, die irgendwie so aus stumpfem Gepöbel bestehen oder wo einfach halt Kritik geäußert wird, so, ähm, auf 'ne unkonstruktive Art, sondern ihr nehmt euch wirklich die Zeit und, und, äh, tragt da Ideen auch zusammen und Verbesserungsvorschläge und ich find das total klasse. Und, ähm, deswegen werden wir jetzt auch noch mal die, die beiden anderen Mails vorlesen, die reingekommen sind, ähm, mit denen wir uns auch sehr intensiv jetzt noch mal beschäftigt haben, mit der einen technisch und mit der anderen inhaltlich.
Und dafür erst mal vielen, vielen Dank und macht gerne weiter so. Wir freuen uns immer, wenn wir von euch hören.
Auf jeden Fall. Und wenn die Zeit nur für ein „Hey, gut gemacht" oder „Hey, das und das war nicht so cool" reicht, dann ist das auch in Ordnung, ne? Es muss nicht jeder eine epische E-Mail schreiben, wie es einige von euch tun. Da freuen wir uns natürlich auch, aber auch die kurzen Nachrichten, äh, sind genauso gerne gesehen. Also das ist auch noch mal wichtig. Okay, nächste Mail vom Andreas.
Genau.
Und, äh, der Andreas schreibt: „Hallo ihr zwei", oder möchtest du's vorlesen, Nele?
Nee, nee, ich, äh, wollt nur dazu sagen, dass ich gestern mit dem Andreas noch, äh, sehr intensiv hin- und hergemailt habe. Wir lesen jetzt da nicht alles vor, weil da ging's dann auch um Detailfragen, sondern tragen jetzt einfach mal die, ähm, ja, die, die technische Kritik vor, die er in der ersten Mail geschickt hatte.
Ja, und vor allen Dingen geht's nicht nur, die kommt danach, sondern am Anfang kommt tatsächlich auch noch 'ne Frage zur, ähm, Campingschnäppchen-
Ah ja, genau
... und, äh, Deal-Folge. Also er verfolgt den Podcast von uns von Anfang an, ist begeisterter Zuhörer bei fast allen Folgen neben der Fülle an Infos, äh Ähm, neben der Fülle an Infos, die auf gute Recherche und euren eigenen Erfahrungen beruhen, find ich auch eure unterhaltsame Art einfach super. Vielen Dank dafür. Das ist genau das, was wir versuchen reinzubringen. Also was wir nicht wissen, recherchieren wir. Was wir wissen aus unserem Erfahrungsschatz, erzählen wir euch und wir versuchen's halt irgendwie 'n bisschen abwechslungsreich zu machen. Deswegen zum Beispiel auch so kleiner Behind-the-Scenes-Blick, machen wir das zu zweit, weil wir einfach fanden, dass es halt alleine sehr schnell sehr monoton werden kann. Und, äh, deswegen war zum Beispiel ein, ein Teil des Konzeptes, dass wir eben das zu zweit machen, weil man sich dann natürlich auch viel schöner Bälle hin und her spielen kann und das Ganze einfach auch unterhaltsamer gestalten kann.
Und nicht zuletzt sind wir ja auch recht unterschiedliche Menschen, obwohl wir an vielen Stellen merken, dass wir sehr ähnlich ticken, aber haben wir trotzdem unterschiedliche Ansätze und das macht's halt auch ganz spannend. So, er hat, äh, zu der Folge 'ne Anmerkung, und zwar sagt er, wir haben über Preissuchmaschinen gesprochen und er hat die Erfahrung gemacht, dass man, äh, meist den angezeigten Preis im jeweiligen Shop nur über den Link aus der Suchmaschine bekommt. Ob wir das bestätigen können und wenn wir das bestätigen können, dann wär das natürlich 'n hilfreicher Nachtrag zur Episode. Ja, ka..., also ich weiß, dass das, äh, manchmal so ist. Aus meiner Sicht ist es grade im Campingbereich eher selten vertreten, wo das sehr häufig passiert, ist in dem ganzen, äh, Computer-PC-Bereich. Da ist das tatsächlich gang und gäbe, dass die Preissuchmaschine entweder tatsächlich einen Special-Preis, also auch hier, äh, lasst euch mich euch ein bisschen, äh, Backgroundwissen geben.
Wie funktioniert so was überhaupt? Äh, die Preissuchmaschine hat im Prinzip irgendwie 'ne Schnittstelle und über diese Schnittstelle können Händler ihre Preise, äh, einliefern. Das funktioniert meist über CSV-Dateien. Also das sind so spezielle aufbereitete, quasi ich sag mal Excel-Tabellen, um's leichter vorstellbar zu machen oder auch über Programmierschnittstellen liefern quasi die Händler Preise an so 'ne Preissuchmaschine. Und jetzt kann der Händler da natürlich alles Mögliche liefern und, äh, damit der Händler weit oben steht, liefert er eben an bestimmte Preissuchmaschinen, äh, spezielle Preise aus, die in seinem Shop standardmäßig gar nicht gelten und liefert dahinter oder dazu eben auch einen Link. Also, ne, so 'ne Preisma..., Suchmaschine bekommt eben ein Produkt, vielleicht irgendwie EAN. EAN ist also die Artikelnummer, die so 'n Produkt hat. Das ist im Normalfall immer in diesen Barcodes, die ihr hinten drauf findet, verschlüsselt oder beziehungsweise abgespeichert.
Und, äh, dazu gibt's eben dann meist noch 'n Bild und noch 'n paar Informationen und eben auch eine, eine URL, also einen Link zum Shop. Und da kann der Händler dann halt natürlich tricksen, kann 'n günstigen Preis schicken und kann dann dahinter 'nen speziellen Link packen, der dann automatisch in seinem Shop diesen Preis anpasst. Das Ganze funktioniert heute übrigens mittlerweile, äh, vollautomatisch. Also das heißt, der, der Händler oder der Shopbetreiber, der hat da 'n kleines Programm, das guckt regelmäßig in den Preissuchmaschinen, wie er abschneidet im Preis. Und wenn er nicht mehr der günstigste ist, dann, äh, wird automatisch der Preis angepasst und 'n neuer Preis an die Preissuchmaschine übertragen. So, das vielleicht, wen's interessiert, so 'n bisschen technischer Background dahinter. Das ist noch viel komplizierter und noch viel weitreichender als ihr ahnt.
Das ist übrigens auch bei Amazon gang und gäbe, dass die Händler, äh, oder automatisiert die Preise scrapen, also die Preise auslesen und dann auch ihre Preise anpassen, was teilweise zu sehr abstrusen, ähm, Situationen führt. Und wie könnt ihr das verhindern? Ihr könnt das gar nicht verhindern. Ihr könnt es halt entsprechend nur sehen und für euch nutzen. Und ja, der Hinweis ist noch mal wichtig: Und wie könnt ihr das für euch nutzen? Das ist vielleicht der wichtige Punkt. 'Ne Preissuchmaschine ist also fast immer 'ne sinnvolle Geschichte. Einfach wenn ihr was kauft, das Ganze mit in euren, äh, in euer Vorgehen einzubauen. Und wenn ihr feststellt, ihr habt 'n guten Preis gefunden und am nächsten Tag euch entschieden zu kaufen und der gute Preis ist nicht mehr da, dann versucht doch noch mal über die Preissuchmaschine zu gehen, dass ihr diesen speziellen Link bekommt und den guten Preis bekommt.
Das ist nichts, was der Händler gerne möchte, weil er damit natürlich viel weniger Marge macht, aber das ist natürlich aus Kundensicht das, was am besten funktioniert. Also danke für den Hinweis. Ja, passiert in, wie gesagt, im Campingbereich aus meiner Erfahrung nicht so weit verbreitet. Heißt nicht, dass es nicht vorkommen kann, sondern es kommt, ist eher so im PC-Bereich, wo es halt wirklich um Cent teilweise geht, dass die Händler sich unterbieten. Da ist es eher sehr, sehr weit verbreitet, wo auch vor allen Dingen alle Händler dieselben Produkte verkaufen, ne? Weil von so 'nem Prozessor, da gibt's zwar vielleicht ein, zwei Variationen, aber am Ende haben alle denselben Prozessor, alle, alle 100 Shops, die den verkaufen. Und das ist halt im Camping noch 'n bisschen anders. So, und dann spricht er eben noch 'n technisches Problem an, und zwar sagt er, dass wir überwiegend mit unterschiedlichen Lautstärkeleveln senden.
Und für sein Empfinden ist der Lautstärkeunterschied sehr groß oder so groß, dass er während der Folge immer wieder bei mir lauter und bei Nele leiser machen muss, um uns beide gut zu hören. Und er würde sich freuen, wenn wir dafür 'ne gute Lösung finden und er macht 'n tollen oder wir machen einen tollen Podcast und er freut sich jede Woche auf 'ne neue Folge und einen Platz in den Top Ten der meistgehörten Podcasts haben wir auf jeden Fall verdient. Das haben wir tatsächlich noch nicht geschafft, aber wir sind zumindest regelmäßig in den Top Ten der deutschen Reisepodcasts vertreten. Das finden wir schon ziemlich geil. Also vielen Dank dafür. Vielen Dank fürs Feedback und, äh, zu dieser technischen Geschichte sagt Nele jetzt 'n bisschen was.
Genau, also, ähm, Andreas, äh, dir hat dich ja schon geschrieben, aber auch, ähm, damit die anderen Hörerinnen und Hörer das mitbekommen: Wir haben uns daraufhin hier noch mal intern zusammengesetzt. Also uns fällt natürlich auch immer wieder auf, dass die Audioqualität teilweise sehr unterschiedlich ist bei Sebastian und mir. Bei mir liegt es häufig daran, dass ich ja ständig unterwegs bin und auch immer wieder in neuen Räumen aufnehme. Das heißt, ich muss immer wieder mein Studio-, ähm, -Setup neu machen. Die, der Raumklang ist immer wieder unterschiedlich und deswegen ist es manchmal 'n bisschen schwierig, die beiden Tonspuren vernünftig übereinander zu bekommen. Ähm, Halil, mein Ehemann und, äh, Partner und Podcast-Producer, ähm, hat sich daraufhin jetzt aber noch mal hingesetzt und hat auch seine eigenen Einstellungen sich noch mal angeguckt.
Wir haben dazu, ähm, vorgestern Probeaufnahmen gemacht oder gestern, ich weiß es gar nicht mehr. Ähm, haben die beiden Pun, Tonspuren noch mal übereinandergelegt und haben dann festgestellt oder haben dann entschieden, dass wir, ähm, quasi die Normalisierung heißt das, also wenn man die Tonspuren vereinheitlicht, noch mal manuell nachsteuern werden. Und da würde mich interessieren, nicht nur von dir, Andreas, sondern auch von euch anderen, ob ihr da 'nen Unterschied merkt jetzt bei dieser Folge und, ähm, wenn ja oder wenn nein besser gesagt, ähm, was euch da so auffällt. Also das sind so die Hauptpunkte. Ich will da jetzt nicht in die technischen Details reingehen, das wär 'n bisschen langweilig, aber, ähm, wir haben auf jeden Fall dran gearbeitet und versuchen, das in den Griff zu bekommen.
Der Andreas hatte mir allerdings in 'ner zweiten Mail auch noch mal geschrieben, dass es tatsächlich nicht um die, um die Tonqualität an sich geht, sondern hauptsächlich um die Lautstärke, die bei Sebastian 'n bisschen höher sein müsste. Und er hat noch geschrieben, dass es vielleicht auch an ihm liegt, weil er durch Ohrgeräusche, also Tinnitus, 'n bisschen gehandicapt ist. Ich hab ihn auch gefragt, ob ich das so sagen darf in der Folge und er hat mir das bestätigt. Und er schreibt dann weiter: „Wenn Sebastian schnell spricht, hab ich bei geringerer Lautstärke schon mal Probleme, alles zu verstehen. Soll aber nicht heißen, dass ihr langsamer sprechen sollt, denn die Informationsdichte in den Beiträgen ist ja eines der vielen Dinge, die ich bei euch so liebe." Also ich, ähm, ich hab mir das jetzt noch mal auf die Fahnen geschrieben. Der Halil achtet auch drauf und Sebastian hat heut auch sein Mikrofon noch mal 'n bisschen anders hingesetzt und wir hoffen, dass es damit jetzt für euch alle und vor allem auch für Andreas besser wird.
Ja, das ist, äh, auch da wieder so 'n bisschen, um euch hinter die Kulissen gucken zu lassen, ja gar nicht so einfach mit diesen, mit dieser Sprachaufnahme. Denn, ähm, ich könnte natürlich einfach näher ans Mikrofon mit mehr Mund gehen. Das würde alles viel lauter machen. Das Problem ist, dass ich kein ausgebildeter Radiosprecher bin und 'ne sehr unangenehme Eigenschaft habe. Grade wenn ich vie..., also bisschen aufgeregt bin und viele Informationen unterbringen möchte, dann neige ich dazu, sehr schnell zu sprechen. Da komm ich gleich noch mal zu. Dann krieg ich wenig Luft, dann muss ich ständig atmen und dann sind die Atmer vor allem sehr japsig.
Ja.
Und, ähm, und das ist etwas, was, äh, se-sehr stört, wenn man sehr nah am Mikrofon ist und was super nervig ist, wenn man das alles rausschneiden muss. Und wenn man's dann vergisst, ist es halt super laut. Und das macht's so schwierig, quasi die Sachen gut zu produzieren. Und wir sind nun mal auch nicht Top Ten der deutschen Podcasts und haben so viele Hörer, dass wir uns halt auch einen super mega professionellen Tontechniker leisten können, der nur das Thema aufm Tisch hat. Wir haben da schon Angebote bekommen, aber es ist finanziell einfach nicht drin, wenn wir das Ganze hier sinnvoll wirtschaftlich betreiben wollen. Und deswegen machen wir's eben in-house mit Halil, der da sehr geskillt ist, aber eben nicht ausschließlich zehn Stunden am Tag oder acht Stunden am Tag nur Audio produziert, sondern der hat 'n Haufen Aufgaben bei uns, die er macht und es ist eben bei weitem nicht nur Audioproduktion.
Damit müssen wir leben, aber auch da danke für das Feedback. Wir versuchen das natürlich genauso gut, ähm, immer wieder einfließen zu lassen und, äh, auch das Thema ich spreche schnell. Ich bin mir dessen absolut bewusst und ich weiß, dass wenn ich aufgeregt bin und zum Beispiel auch 'ne Folge alleine mache, das gab's, das Feedback gab's nämlich bei Spotify auch, dass ich dann so schnell spreche, dass manche Leute da überhaupt nicht mehr mitkommen. Das kann ich auch verstehen. Ich versuche da drauf zu achten. Wenn Nele dabei ist, klappt das ja ganz gut, weil wir uns da einfach ab-, äh, lösen. Aber ich, das gehört 'n bisschen zu mir. Ich versuche, das 'n bisschen zu kontrollieren, aber ich kenn das auch aus meinen Vorlesungen. Also ich halte regelmäßig Online-Vorlesungen und im Online-Marketing und da hab ich auch so 'ne krasse Informationsdichte, die ich reinpacke, dass ich da häufig sehr, sehr schnell spreche.
Also, ähm, danke für das Feedback und ansonsten, ähm, hat er auch noch mal, das würd ich noch ganz kurz vorlesen, Andreas in, in 'ner weiteren Mail geschrieben, dass er als Preissuchmaschine Idealo, günstiger.de und geizhals.de benutzt. Hm. Aus meiner Erfahrung, ich nutze tatsächlich selber auch Geizhals und Idealo und ich weiß, dass das bei allen dreien wie gesagt vorkommt. Er hat auch geschrieben, dass er's nicht mehr redu-, oder nicht mehr reproduzieren konnte mit dieser Preisbindung und mit diesen speziellen Links. Aber wie gesagt, es ist definitiv so, dass diese Dinge passieren. Das wird von Händlern eben gemacht. Und wenn ihr dann den günstigen Preis nicht mehr bekommt, dann ist der Trick, sozusagen noch mal über die Preissuchmaschine reinzugehen. Aber diese Sachen ändern sich teilweise sekündlich und, äh, dynamisch über den ganzen Tag verteilt. Das heißt auch, manchmal kann's auch sinnvoll sein, noch mal 'n bisschen zu warten.
Und, äh, da hilft dann auch noch mal so diese Preisdiagramme, die viele Preissuchmaschinen anbieten, wo ich dann wirklich sehen kann, wie sich die Preise entwickeln und auch ganz gut, äh, sehen kann, dass es vielleicht heute kein guter Zeitpunkt ist, das und das Produkt zu kaufen und lieber noch mal 'n paar Tage zu warten. Ja, danke auf jeden Fall für dieses auch wieder umfangreiche Feedback an Andreas.
Ja, und dann kommen wir zur letzten Mail. Ähm, die Person, die uns die Mail geschickt hatte, hat darum gebeten, das Ganze anonym zu behandeln. Wir dürfen aber den Inhalt vortragen. Das hatt ich geklärt. Ich hab gestern lange mit der Person hin und her geschrieben und, ähm, ja, ich les einfach mal vor: „Hallo, sorry, ich höre fast jeden Podcast von euch. Ist für Camping-Neulinge oft sehr informativ. Auch das Themo-, Thema E-Mobilität in Verbindung mit Camping ist super spannend. Aber die letzte Folge hab ich abgeschaltet. Das ist für mich schon geschäftsschädigend, wie ihr über den örtlichen Handel geschimpft habt. Danke, Sebastian, für deine Online-Käufe. Der CO₂ freut sich über die ganzen Retouren der Online-Käufer und wir Kunden haben bald keine Läden mehr, wo wir unsere Ware anfassen, probieren, testen und uns beraten lassen können."
Amazon baut dank den ganzen Sebastians noch einen extra Paketdienst auf. Die kleinen Fachgeschäfte mit guter Beratungsqualität verschwinden. Danke, die Arbeitsplätze im Einzelhandel verschwinden immer mehr. Auf dem Land gibt es schon keine Geschäfte mehr. Wir haben mindestens acht Kilometer zum nächsten Lebensmittelladen und so weiter. Ihr seid ein Camping-Podcast und keine Kaufberatung Amazon Internethandel. Ich kaufe gerne Qualität, frage selten nach dem Preis, wenn ich sicher bin, dass die Qualität passt. Mein Nachbar ist stolz, wenn er gespart hat, erzählt mir, wie billig sein Urlaub war, ist mir aber egal, jeder so wie er meint. Ich muss aufpassen, dass ich nicht ausfallend werde. Auch wir haben uns ein Unternehmen aufgebaut, welches über Service viele Leistungen erbringen muss. Dies wird natürlich über erzielte Margen finanziert. Aber gerade die extra Produkte gehen uns durch solche Online-Käufe verloren.
Ich werde euren Podcast weiterhören, es sei denn... Da weiß ich jetzt nicht genau, was er oder sie meint. Ähm, ich möchte nicht im Podcast erwähnt werden. Auch das könnte negative Folgen für mich haben. Möchtest du erst mal was dazu sagen, Sebastian?
Ja, das sind ja sehr viele Ebenen, die hier in der, in dem Feedback angesprochen werden, ne. Wir haben das Thema, ähm, Amazon-Wachstum, wir haben das Thema Laden oder Einzelhandel sterben, Einzelhandel sterben auf der, auf 'm Land. Wir haben das Thema CO₂. Wir haben das Thema, was wir in unserem Camping-Podcast eigentlich erzählen sollen dürfen, was nicht. Wir haben das Thema Qualität, wir haben das Thema Preis und wir haben das Thema Sicht Verbraucher, Sicht Unternehmer. Also ganz viele Ebenen, ganz viele Perspektiven. Find ich super spannend. Ich führe diese Diskussion regelmäßig. Ähm, warum? Weil wir ja auch Beratung anbieten, Onlinemarketing-Beratung für Unternehmen und ich habe auch lange Vorlesungen zum Thema E-Commerce gegeben.
Das heißt, ich hab, ähm, Menschen unterrichtet, äh, wie man sozusagen E-Commerce erfolgreich ist, welche, welche Dinge es da zu beachten gibt und so weiter und so fort und da spielt das Thema eben 'ne große Rolle. Und wenn ich jetzt auf Krawall gebürstet wäre, dann würd ich unterstellen, also du hast es selber geschrieben oder der, die Person, die da quasi schreibt, hat selber geschrieben, dass die Person Unternehmen, ein Unternehmen aufgebaut hat. Das heißt, es sind Unternehmer und ich könnte dir jetzt unterstellen, dass du Händler bist oder Händlerin. Ähm, warum? Weil das so 'n bisschen danach, äh, wirkt und dann ist etwas, was häufig passiert, dass, dass diese Menschen sagen: „Jo, die Sebastians sind schuld, Amazon ist schuld, äh, dass die Händler sterben."
Das ist 'ne Sichtweise, die ist sinnvoll. Warum? Weil sie's sehr einfach macht. Denn dann hab ich 'n Schuldigen gefunden, dann weiß ich, wer dran schuld ist. Das Wichtige ist, ich bin selber nicht schuld und gleichzeitig kann ich ja auch gar nichts dagegen machen, weil ich hab ja keine Schuld. Das ist 'n, 'ne Funktion, die unser Unterbewusstsein hat. Das macht sich damit die Welt relativ einfach, denn dabei spart es nämlich Energie. Weil wenn wir jetzt anfangen müssten, die Schuld bei uns zu suchen, warum unser Einzelhandel, unser Laden vielleicht stirbt, warum Amazon uns die Kunden wegnimmt, dann wird es sehr anstrengend. Und deswegen schützt das Gehirn uns davor und sagt: „Nee, lass mal ein-, den einfachen Weg gehen." Wir, äh, sagen einfach, die anderen sind schuld und dann können wir halt nichts dabei machen. Das ist jetzt sehr übertrieben und sehr polaris- polarisierend und sehr populistisch.
Das ist mir bewusst. Ich hab's aber bewusst so 'n bisschen übertrieben. Aber neben all den Dingen, in denen Amazon möglicherweise böse ist, ich formulier's 'n bisschen vorsichtig, ähm, aber ne, also viele Dinge, die Amazon sicherlich sehr gefährlich machen, ähm, sind mir bewusst und gleichzeitig kaufe ich trotzdem bei Amazon ein. Das zeigt ja schon, wie ambivalent das ganze Thema ist und wie schwierig es mir auch fällt, mich damit auseinanderzusetzen. Da spielt Komfort 'ne Rolle. Ja, es ist halt einfacher, die Dinge nach Hause geliefert zu bekommen. Da spielt aber auch Angebot eine Rolle. Da spielt auch manchmal Preis eine Rolle. Überhaupt nicht immer und bei Amazon bei mir tatsächlich äußerst selten. Bei mir ist tatsächlich ein Grund, warum ich nicht in den Einzelhandel gehe zum Shoppen und ich hab früher da selber gearbeitet und selber auch 'n Einzelhandel betrieben.
Aber warum ich da nicht hingehe, ist einfach das super schlechte Einkaufserlebnis, was ich jedes Mal und jedes Mal und jedes Mal dort habe. Und dazu kommt das super schlechte Einkaufsverhältnis, was ich häufig habe, wenn ich bei anderen Händlern online bestelle. Das ist einfach furchtbar und das passiert mir alle zwei, drei Wochen immer wieder. Und das ist einer der Punkte, warum ich zu Amazon gehe, weil da klappt auch nicht alles. Aber da ist jemand für mich da, der mir dabei hilft, der mich unterstützt und der dafür sorgt, dass das Einkaufserlebnis für mich toll ist.
Ich grätsche mal ganz kurz-
Jetzt lassen wir erst mal Nele dazu zu Wort kommen, ja.
Ich grätsche mal ganz kurz dazwischen. Also ich, ich hab zu vielen deiner Punkte 'ne andere Meinung, aber ich möchte gerne 'ne Rückfrage dazu stellen, die ich letztes Mal verpasst habe zu stellen, worauf ich auch von Halil hingewiesen wurde: Was bedeutet für dich 'n schlechtes Einkaufserlebnis im Einzelhandel? Also was fehlt dir im Einzelhandel? Was fehlt dir bei anderen Online-Händlern, was du bei Amazon findest?
Ähm, also trennen wir's mal Einzelhandel und Onlinehandel, also beziehungsweise Vor-Ort-Einzelhandel. Was ist da das schlechte Einkaufserlebnis? Ähm, also ich, ähm, ich sag mal, bin kein geschniegelter Mensch mit Anzug, äh, schicker Optik, äh, und gegelten Haaren, der in Geschäft kommt, sondern ich hab meist irgendwie sehr bequeme Kleidung an, hab nicht immer die super frisiertesten Haare und 'n, äh, manchmal Zauselbart. Und das führt dazu, dass ich in vielen Geschäften gar nicht erst beraten werde. Das heißt, ich komm rein und die Leute ignorieren mich einfach, die da stehen oder beschäftigen sich mit sich selber. Das ist 'n Punkt. An der Stelle vergeigt quasi der Einzelhandel seine Funktion, die ja auch hier in dem Feedback steht, mit Beratung, mit Service.
Ist einfach nicht da. Muss ich nicht hingehen, geh ich lieber online einkaufen. Das ist Punkt eins und das hab ich, egal bei welcher Marke ich schon einkaufen war, bei welcher Kette, in welchem kleinen Laden, passiert mir das immer wieder. Ich, ich sage auch dazu, das passiert mir nicht überall und ich habe sogar Läden, in die ich sehr gerne gehe. Ähm, genau darum, weil es dort funktioniert. Also zum Beispiel gibt es hier, also ich bin ja in Portugal, es gibt hier eine deutsche Bäckerei, weil das portugiesische Brot einfach nichts ist, mit dem ich mich anfreunden kann. Und in dieser deutschen Bäckerei arbeiten Menschen, die halt super freundlich sind, ähm, mit denen man jedes Mal 'n kleinen Schnack hat, wenn man da ist, die sich, äh, die quasi mit voller Begeisterung mir ihre Backwaren zeigen, die sie heute, ähm, äh, gebacken haben. Das ist immer was anderes.
Äh, das ist 'n super kleiner Laden. Da passt genau ein Mensch in den, äh, in den Verkaufsraum rein, ne. Also es ist halt so typisch Portugal, alles irgendwie improvisiert, findet im Keller statt. Ähm, das ist aber völlig egal, weil da stimmen Service und Beratung. Ganz häufig tut's das nicht und da ganz ehrlich, bin ich ganz ehrlich und da bin ich auch hart, dann haben diese Händler es nicht verdient zu überleben, weil es ist einfach 'ne schlechte Einkaufserfahrung. Warum kauf ich bei Online-Händlern nicht? Was ist bei Online-Händlern die schlechte, äh, Einkaufserfahrung? Ähm, kann ich dir sagen, hab ich grade wieder erlebt. Ähm, und zwar war ich in Deutschland und brauchte, ähm, Sachen. Ich war anderthalb Wochen in Deutschland und brauchte etwas und dann, äh, wir waren in Brandenburg relativ ab von jedem Schuss. Das heißt, es war nicht sinnvoll, auch zeitlich nicht irgendwo hinzufahren, um's einzukaufen, also musst ich's bestellen.
Und ich habe bei Amazon und bei einem andern Händler bestellt. Bei beiden stand relativ deutlich da, dass das Produkt in zwei Tagen bei mir sein wird, weil es auf Lager liegt. Amazon hat das Versprechen gehalten. Bei dem andern Händler hab ich nach einer Woche die Bestellung storniert. Ich hab zwar nach drei Tagen, wohlgemerkt nicht nach zwei, wie's auf der Website stand, nach drei Tagen eine Versandbenachrichtigung erhalten. Ich hab aber dann im Tracking sehr deutlich gesehen, dass das Paket nach fünf Tagen grade mal bei Amazon eingeliefert wurde. Das ist ein Teil der schlechten Erfahrung. Die andere schlechte Erfahrung zum Beispiel ist, ich hab, äh, Schuhe bestellt bei 'nem, bei 'nem Online-Händler, habe, ähm, die in Neuseeland dabei gehabt, bin damit 'n bisschen wandern gegangen, zwei Touren gegangen und die Schuhe sind kaputtgegangen.
Die sind auseinandergefallen. Markenprodukt, ähm, hab den Händler angeschrieben. Das Ganze ist jetzt sechs Jahre her. Ich hab bis heute keine neuen Schuhe. Der Händler stellt sich absolut taub, überhaupt keine Serviceregelung. Das Parallelbeispiel von Amazon: Ich hab gestern eine Batterie für meinen Computer, äh, gekauft bei Amazon, weil die, äh, weil wir hier immer mal Stromausfälle haben und die ist angekommen und ich hab schon am Paket am Rascheln gemerkt, da ist irgendwas kaputtgegangen und wahrscheinlich wurde die irgendwo geworfen und die ganze Plastikverpackung ist komplett weggesprengt. Also hab ich, bin ich zu Amazon auf die Seite gegangen, hab angeklickt: „Hey, das Ding ist kaputt." Dann haben die gesagt: „Alles klar. Willst du's abholen lassen? Willst du's vorbeibringen? Willst du 'n Paketschein drucken? Willst du kein Paketschein drucken? Wie willst du's am besten haben? Willst du dein Geld direkt als Gutschrift haben? Willst du dein Geld auf deine Kreditkarte zurückhaben?
Wie sollen wir's machen?" Das die beiden unterschiedlichen Erfahrungen. Bei dem Händler mit den Schuhen wär übrigens mein letzter Weg nach bestimmt 20 Mails und zig Telefonaten 'nen Warenbescheid loszutreten, der mich erst mal wieder 50 Euro gekostet hätte. Also das mal so Extrembeispiele, was gut, was schlecht läuft und die schlechten Beispiele sind aber wirklich regelmäßig bei Händlern, ähm, und meine Erfahrung. Äh, und ja, auch da gibt es natürlich auch Onlineshops wie jetzt grade. Ich habe mir, ähm, Zubehör für meine Kamera bestellt. Das musst ich auch wieder nach Deutschland bestellen. Da war's so: Ich hab das zu meiner Schwester bestellt, weil ich die demnächst besuche. Hab meiner Schwester geschrieben: „Hey, da kommen Sachen an", und meine Schwester hat zurückgeschrieben: „Ja, wir sind zwei Wochen nicht da. Musst du gucken."
Ne, und dann hab ich den, den Shop angeschrieben, hab gesagt: „Hey, sorry, Bestellung, äh, falsch. Könnt ihr die noch ändern? Könnt ihr die bitte an jemand anders schicken?" Und sofort innerhalb von weniger Stunden hab ich 'ne Antwort bekommen: „Na klar, kein Thema, haben wir geändert." Also es gibt natürlich auch die positiven Sachen. Ich-- Es ist bei mir nicht so, dass ich generell andere Shops ausschließe, aber ganz ehrlich, wenn ich die Entscheidung habe, etwas bei Amazon zu kaufen, dann würd ich das immer tun. Wohl wissend, dass ich damit ein globales Unternehmen, was an vielen Stellen sicherlich aufgrund dessen, dass es 'ne Aktiengesellschaft oder 'n Aktienunternehmen ist, nicht nachhaltig und auch nicht im Menschenwohl handelt. Das mal meine Perspektive und meine schlecht, also ne, meine Antwort sozusagen, was die schlechten Erfahrungen sind.
Ja, also ich hab dazu ganz, ganz viele Gedanken und ich versuch, die gleich mal in 'ne halbwegs vernünftige Struktur zu bringen. Ich gehe aber davon aus, wie du ja schon anfangs angekündigt hattest, dass wir heute nicht mehr mit dem eigentlichen Thema Nachhaltigkeit starten werden, ähm, wobei das hier ja auch schon ganz viel mit Nachhaltigkeit zu tun hat. Ähm, also zunächst noch mal zurück zur Mail. Ich finde, also ich, wir haben uns gestern dazu sehr viele Gedanken gemacht und vorgestern Halil und ich, ähm, wir haben auch hier intern darüber sehr lange diskutiert, weil auch Halil und ich sehr unterschiedliche Herangehensweisen an das Thema Einkauf haben. Ich erzähl da gleich 'n bisschen mehr zu.
Aber ich finde, der oder die Schreiber:in hat recht im Großen und Ganzen. Wir wohnen hier auch aufm Land. Bei uns sind's auch ziemlich genau acht Kilometer zum nächsten Lebensmittelladen. Wir haben noch genau eine Metzgerei in unserem Dorf. Ansonsten ist es tot. Die letzte Bäckerei hat letztes Jahr, ähm, zugemacht wegen Personalmangel allerdings und weil die ganze Kette, ähm, dann insolvent gegangen ist. Ähm, hat jetzt also nicht die Gründe, dass da nicht Leute eingekauft hätten. Die war immer voll. Aber auch, ähm, das ist ja, ist ja 'n Thema, das in diese ganzen Ebenen mit reingehört. Bei mir ist es so, dass ich sehr gerne lokal einkaufe. Ich hab's ja auch schon oft im Podcast erzählt, ähm, dass wir auch Lebensmittel und so weiter hier insbesondere bei den regionalen Erzeugern einkaufen.
Ähm, ich genieß das auch, dahin zu gehen, aber wenn ich andere Dinge kaufe und es geht los bei Technik und geht weiter bei Deko, Orga, also so Organisationssystemen auch grade jetzt wieder aktuell für den Wohnwagen, wo's wirklich auf Zentimeter ankommt, dass da irgendwelche Boxen noch reinpassen, äh, dass sie schön aussehen, dann sind da meine Wünsche manchmal so speziell, dass ich keine Chance habe, in einem annehmbaren Umkreis von, ich sag jetzt mal 'ner halben bis einer Stunde Autofahrt überhaupt an Sachen zu kommen, die ich gebrauchen kann. Und bei uns geht's ja nicht nur um persönlichen Geschmack, sondern, ähm, dadurch, dass wir ja auch Testprodukte einkaufen, dass wir auch Videos über unseren Wohnwagen drehen oder Fotos davon machen, ähm, dann ist natürlich auch schon die Optik 'n wichtiger Faktor, jetzt mal unabhängig von meinen persönlichen Vorlieben.
Ähm, wenn ich hier in die nächste Stadt fahre, ist die 'ne halbe bis eine Stunde, je nachdem in welche Richtung, entfernt. Dann muss ich da 'n Parkplatz suchen, dann muss ich da durch die Stadt latschen in 1.000 verschiedene Geschäfte mit 'nem Zettel, wo meine Maße draufstehen in der Hand. Und ich hab dann die Problematik, dass ich d-die Sachen, wenn's dann doch nicht passt, weil ich irgendwie mich vertan habe, dass ich die dann nicht einfach zurückschicken kann und mein Geld zurück überwiesen bekomme, sondern dass ich dann wieder 'ne halbe Stunde bis Stunde mich ins Auto setzen muss und die Sachen zu, äh, die Sachen retournier oder dann irgendwie entweder 'nen Gutschein oder Sachen zu Hause liegen habe, die ich nicht gebrauchen kann. Ähm, was in meinen Augen halt in der Gesamtschau auch nicht besonders nachhaltig ist, wenn ich mal an Spritverbrauch denke, wenn ich, ähm, an Sachen denke, die dann bei mir liegen, weil ich sie nicht verwenden kann, die dann aber keinem weiteren Nutzen zugeführt werden und ich muss dann doch wieder irgendwas Neues einkaufen.
Also das ist jetzt wirklich alles sehr vereinfacht gesagt, aber es ist die, die grundlegende Ausgangssituation bei mir und bei mir schlägt dann halt häufig die Bequemlichkeit zu, dass ich sage, ich setz mich an Rechner, ähm, bestell meine Sachen und wenn ich mich vertan habe, kann ich die wieder zurückschicken, egal in welchem Shop. Also ich bestell auch in anderen Shops als bei Amazon. Ähm, mein Gegenpol ist der Halil, der jetzt jüngst wieder anderthalb Stunden Auto gefahren ist, um Aluschienen, ähm, bei einem Unternehmen zu kaufen, die 'nen Onlineshop haben und die auch bei Amazon vertreten sind. Aber weil er eben genau sich diese Beratung gewünscht hat und auch mal das Material anfassen wollte und eben nicht Amazon unterstützen wollte, sondern den Händler direkt. Und da war zum Beispiel die Erfahrung unglaublich positiv.
Die haben nämlich eigentlich gar kein Kundengeschäft vor Ort, ähm, haben sich aber Zeit genommen, ich glaub, 'ne Stunde oder länger, um dem Halil alles zu erklären, um ihm alles zu zeigen und haben uns dann sogar noch gigantische Preisnachlässe gegeben, ähm, die wir so überhaupt nicht bekommen hätten. Also nur um, um auch mal, ähm, von positiven Erlebnissen zu berichten, die auch kommen, weil sich Menschen freuen, dass du halt direkt zu ihnen kommst. Und 'n anderes Beispiel hatte ich ja letztes Mal schon erwähnt mit autarka.de, die eben auch 'nen Onlineshop und 'n Ladengeschäft haben und auch diese Beratung anbieten, die sehr, sehr gut ist. Das sind jetzt nur zwei, die wir jetzt in den letzten Wochen halt hatten, ne. Da gibt's ganz viele andere Begegnungen und s-- ich hab mich während Corona sehr aus dem, ähm, Einkaufen vor Ort zurückgezogen, einfach weil ich keinen Bock mehr drauf hatte, unter Menschen zu sein.
Und ich fang das jetzt grade wieder an und ich hab eigentlich fast immer 'n positives Gefühl dabei. Ich merke aber bei mir selber auch, dass ich mir dann bewusst dafür Zeit nehmen muss, um's genießen zu können. Ich hab jetzt neulich nach drei Jahren mal wieder 'n paar Klamotten eingekauft, weil ich einfach auch während Corona erheblich zugenommen habe und nicht mehr reingepasst hab in meine alten Sachen und war dann hier tatsächlich auch nur in den zwei kleinen Orten, äh, nebenan und hab wirklich schöne Sachen bekommen und hatte auch sehr nette, äh, sehr nettes, äh, Verkaufspersonal dort, die mich wirklich auch toll beraten haben und die mir alles gezeigt haben. Und da hab ich gemerkt, wenn ich wirklich bewusst mir 'nen Tag Zeit nehme, um shoppen zu gehen, dann genieß ich das. Wenn ich aber schon die Zeit im Nacken sitzen habe und denk: „Oh scheiße, ich muss gleich zu meinem nächsten Termin in 'ner Stunde", dann, dann hab ich da nicht die Muße dafür.
Und dann geht's eben auch eher mal online. Also das ist so diese, diese Spaltung, die, die ich in mir fühle und die ich auch, ähm, mit Halil oft diskutiere, weil der halt kompletter Gegner von Online-Bestellungen ist, bei manchen Sachen auch nicht drum herum kommt, aber da, wo's irgendwie möglich ist, vermeidet er es. Und ja, wir, ähm, wir haben gestern, äh, dann auch noch mal drüber gesprochen, dass es halt auch 'n Teufelskreis ist. Also je weniger man in den Lokalläden einkauft, also je weniger Kundschaft die haben, desto weniger Ware können die sich auf Lager legen, desto weniger findest du, wenn du dann mal hingehst und, ähm, desto weniger Personal können die auch einstellen für 'ne ordentliche Beratung. Und so dreht sich diese Spirale immer weiter, bis es halt dann irgendwann keine kleinen Läden mehr gibt.
Und es ist ja hier schon in Deutschland zunehmend der Fall, dass der Einzelhandel, ähm, oder die inhabergeführten Ladengeschäfte immer weiter dicht machen. In Mexiko erleben wir das Gegenteil. Da kannst du halt wirklich in 'nen Laden gehen und einzelne Schrauben kaufen am Straßenrand und solche Geschichten. Und du musst halt, ähm, du kannst halt wirklich, wie auch die Person in der Mail schreibt, vor Ort dir die Sachen angucken und kannst mit Leuten reden. Und ich habe tatsächlich auf das Gesprächchen jetzt auch noch mal mein eigenes Einkaufsverhalten überdacht und möchte jetzt wieder versuchen, mehr in den lokalen Handel zu gehen, auch wenn ich's manchmal genauso wie du, Sebastian, auch echt wahnsinnig mühsam finde und wir auch schlechte Erfahrungen gemacht haben mit Leuten, die einfach keinen Bock auf Beratung hatten, die keinen Bock auf Kunden hatten, wo du gemerkt hast, die haben keinen Spaß an ihrer Arbeit.
Aber vielleicht haben die auch oft keinen Spaß an ihrer Arbeit, weil sie denken: „Ja, der lässt sich jetzt hier beraten und kauft dann diesel, dasselbe Modell Kamera günstig bei Amazon." Also ich möchte da auch immer den Leuten noch mal so'n bisschen Credit geben, dass sie vielleicht einfach manchmal auch müde sind, weil die sich dann die Zeit nehmen und die Leute dann Danke schön sagen, gehen und woanders bestellen. Das ist auch noch mal 'ne Perspektive, die ich schon gehört habe.
Weißt du was, Nele? Dann sollen sie 'n anderen Job machen. Dann sind sie nicht die Richtigen für den Job. Also ich will damit nicht gutheißen, so'n asoziales Verhalten. Ich lass mich im Ladengeschäft beraten und kaufe dann billig online. Das möcht, das find ich mit 'nem Wort beschrieben asozial. Ja, das ist auch etwas, was ich nicht tun würde. Also da, auch da hab ich 'n Beispiel im Kopf. Ich, äh, hab letztens, äh, sind auf 'ne Hochzeit eingeladen gewesen und ich brauchte halt irgendwie ein neues Beinkleid.
Konntest nicht in der Short gehen.
Mit meinen, nein. Ähm, so, also w... Und während Corona hab ich halt auch nichts viel anderes als 'ne Jogginghose gebraucht, weil ich war ja nur zu Hause so. Also brauchte ich 'ne Jeans und ich hatte aber auch, äh, weil irgendwie meine Hosen alle enger genäht wurden nachts heimlich, äh, brauchte ich qua, wusst ich auch nicht, welche Größe ich brauche, bin also auch ganz bewusst in 'n Ladengeschäft gegangen, in einen Jeansladen einer großen Kette. Ähm, und da hatte ich 'ne super Beratung. Da hatt ich wirklich auch 'ne, 'ne junge Dame, die, ne, relativ gut gesehen hat, was ich wahrscheinlich brauche. Es hat dann noch mal eine Größe größer sein müssen, aber hat perfekt gepasst. Und ich hab-- Und das ist auch der Punkt übrigens und da können viele Einzelhändler jetzt auch was mitnehmen. Wenn das so funktioniert, das heißt, du hast dein Bedürfnis und es wird sozusagen perfekt gestillt im Laden, dann gucken die allerwenigsten Menschen in dem Moment auf den Preis.
Der war mir auch völlig egal. Natürlich brauchst du die Kaufkraft. Wenn ich die, also die Jeans hat 120 Euro gekostet, hätt ich die 120 Euro nicht gehabt, hätt ich's nicht kaufen können. Wär ich aber vermutlich gar nicht erst in den Laden gegangen. Aber der Preis war egal. Ich kann diese selbe Jeans auch online für 60 Euro haben. Und ja, als ich das im Nachgang gesehen habe, war ich kurz enttäuscht, aber ich hab ja die Möglichkeit, das zu reflektieren. Diese Beratung war einfach super. Ob sie jetzt 60 Euro wert war, sei dahingestellt. Fakt ist, ich weiß jetzt aber, welche Größe ich habe und, äh, ich hab das auch gekauft und ich mach das generell so. Läden, in denen ich zufrieden bin und es klingt jetzt so, als ob ich nur negative Einkaufs-, äh, -erlebnisse habe. Ich habe vor allen Dingen online sehr häufig negative Erlebnisse mit Shops, die nicht Amazon sind. Das überwiegt bei mir.
Wenn ich in La..., also in Ladengeschäfte geh ich relativ viel. Ich bin der beste Kunde hier im Baumarkt. Ja, weil, äh, es macht überhaupt keinen Sinn, dass ich Sachen online bestelle. Ganz selten Dinge, die ich hier nicht bekomme. Also weil Portugal hat 'n relativ überschaubares Sortiment. Es gibt einfach Sachen, die krieg ich hier nicht. Ähm, da muss ich online bestellen, aber ansonsten fahr ich auch lokal in 'n Baumarkt. Warum? Ich muss die Dinge sehen. Ich will gucken. Ich brauch nachher 'n neuen Topf, weil wir haben grade gestern 'n Topf oder zwei Töpfe verschenkt an 'ne Volunteerin, die hier im Hundescheiter hilft. Ich brauch 'n neuen Topf. Da geh ich auch morgen oder nachher los in den Einzelhandel und kauf mir da einen. Warum? Ich muss das angucken. Ich will sehen, wie die Größen sind. Also es, es klang vielleicht vorhin so, als ob ich nie, äh, die, die, in die Ladengeschäfte gehe. Doch, das tue ich und ich gucke sogar, wie ich die kleinen Lokalen unterstützen kann, damit ich halt auch lokal einkaufe.
Klappt auch nicht immer. Das hab ich aufm Schirm und das ist auch stellenweise sehr, sehr gut. Es ist stellenweise sehr enttäuschend. Die Läden meide ich dann auch. Und, äh, trotz alledem ist aber tatsächlich bei mir, wenn ich's wirklich pauschalisieren müsste, ist der, das Onlineshopping-Erlebnis bei Shops, die nicht Amazon sind, häufig ziemlich schlecht. Ähm, das Offline-Shopping ist zum Teil schlecht, aber auch eher häufig gut, muss ich sagen. Also, ähm, steht und fällt mit den Menschen und das noch dazu gesagt, wenn der Mensch halt, äh, dich nicht berät, weil er Angst hat, dass du quasi bei ihm dich beraten lässt und online kaufst, sorry, dann soll er 'n anderen Job machen. Weil wenn ich den ganzen Tag damit rangehe, würd ich ja gar nichts machen. Also das, das ist 'ne schöne Rechtfertigung, damit jemand anders schuld ist und nichts, ich nichts machen muss, könnt ich wieder populär oder so populistisch sagen.
Ja, aber dann streng dich doch an, damit die Leute halt bei dir kaufen, dann hast du's nicht richtig gemacht. Also ja, ist immer 'ne Sache, die man, die man anpassen kann und wie gesagt, ich seh das auch viel in der Beratung bei Händlern und Onlineshops. Äh, macht euch bewusst, wenn ihr jetzt Unternehmer seid, es gibt ganz wenige Gründe, über den Preis zu verkaufen, ne. Wir hatten ja vorhin diese ganzen Händler, die hier im Preisvergleich noch mal zwei Cent den anderen unterbieten. Diese Kunden will man doch gar nicht haben. Das sind die schlechtesten Kunden, die du dir vorstellen kannst. Du willst doch den Kunden haben, der kommt mit 'nem Problem zu dir, so wie ich: „Ey, ich hab zugenommen, ich brauch 'ne neue Jeans. Sag mir, was ich kaufen muss." Und du sagst: „Pass auf, alles klar. Was brauchst du da? Du hast 'ne Hochzeit, okay, bisschen schicker. Das ist deine Größe, das ist die richtige Farbe, das ist der richtige Schnitt, das kauf, das sieht gut aus.
Anprobieren, alles klar, tschüss." Den Kunden willst du haben, mit dem hast du nämlich wenig Stress. Dem ist egal, was die Sache kostet, wenn er die Kohle hat. Und das ist auch der Kunde, den du willst. Und wenn du es als Händler schaffst, dieses Bewusstsein zu verinnerlichen, dann hast du auch Spaß. Und dann hast du auch meistens 'ne Chance gegen online und dann hast du auch 'ne Chance zu bestehen. Und der letzte Punkt noch und dann lass ich Nele wieder zu Wort kommen. Und manchmal ist es halt auch so, dass Unternehmen nicht wirtschaftlich sich betreiben lassen. Du hast grad schön das Beispiel gesagt, in Mexiko kannst du 'ne Stra..., 'ne Schraube am Straßenrand kaufen. Warum ist das so? Weil die Lebenskosten und die Lebenserhaltungskosten der Menschen ganz andere sind. Da kann man es sich leisten, dass jemand Schrauben verkauft. Das kannst du in Deutschland nicht bringen, weil davon kann keiner leben. Und das ist der Grund, warum ihr acht Kilometer zum nächsten Supermarkt fahren müsst, weil der Tante-Emma-Laden sich einfach nicht tragen kann, weil er müsste so hohe Preise machen, dass die Leute sich ins Auto setzen und in die nächste große Stadt fahren.
Und das ist tatsächlich leider etwas, wo eben Unternehmen auch sterben, so wie's früher die Hufschmiede, äh, weit verbreitet überall gab und heute kaum noch. So entwickelt sich das halt auch weiter. Ob's gut ist? Werden wir sehen. Das muss jeder auch für sich selber entscheiden. Aber manchmal ist das halt auch einfach der Lauf der Dinge und wir müssen uns mit der Veränderung einfach anfreunden.
Also mir fällt's schwer, mich damit anzufreunden. Ähm, und ich muss dir insofern widersprechen, dass es in Mexiko keine, also nee, nicht keine, aber nicht immer 'ne Frage der Wirtschaftlichkeit ist, sondern eine Frage des Überlebens, weil's da eben kein soziales Netz gibt und die Leute müssen irgendwas machen. Und wenn sie halt nicht wirtschaftlich arbeiten, dann arbeiten sie unwirtschaftlich, aber es kommt trotzdem irgendwie Geld rein, was sie überleben lässt. Ähm, da sind wir hier natürlich in 'ner anderen Situation. Der Grundsatz stimmt aber, dass man natürlich hier mit Lebenshaltungs- und Personalkosten und so weiter, mhm, dass manche Läden einfach nicht überleben können. Aber vielleicht könnten sie überleben, wenn mehr Leute dort einkaufen würden.
Und ich möchte auch noch zu bedenken geben, was man ja immer wieder vergisst, ist, dass diese kleinen Läden hier Steuern zahlen und hier Arbeitsplätze schaffen, anders als, äh, die großen Online-Plattformen. Und das ist ja nicht nur Amazon, sondern das sind auch andere große, ähm, Marktplätze und Plattformen, die Onlinehandel betreiben, dass die sich schön nach Irland absetzen, während der kleine Händler hier brav seine Steuern und seine Gewerbe, also seine Steuern, ähm, äh, Einkommensteuer und, äh, Gewerbesteuer und alles Mögliche und, äh, äh, Sozialabgaben bezahlt.
Um das kurz richtigzustellen, diese Unternehmen zahlen auch Steuern. Ähm, sie nutzen aber legale Möglichkeiten, ob wir die gut finden oder nicht, um ihre Steuerlast zu minimieren. Ich möcht's nur einmal rechtlich sauber, äh, äh, sozusagen kommunizieren, damit wir hier keinen Ärger kommen, damit jetzt niemand auf uns zukommt. Aber wir wissen alle oder wir wissen nicht alle, aber viele von uns wissen, dass je größer das Unternehmen ist, sie umso mehr Möglichkeiten finden, eben nicht in Hochsteuerländern wie Deutschland ihre Steuern zu bezahlen, sondern über, äh, geschickte Geschäftsmodelle das Ganze über Irland und andere Länder, Luxemburg betreiben und damit deutlich geringere Steuerlasten haben, vor allen Dingen eben in Deutschland nicht so hohe Steuern bezahlen. Und das ist natürlich für kleinere Unternehmen oft ein Wissen, eine Wissenslücke, aber eben auch, äh, ein Problem, dass, dass diese Methoden, die man dafür braucht, eben Geld kosten und die sich eben erst ab 'nem bestimmten Punkt lohnen.
Ja, das, da bin ich absolut bei dir, das ist mir völlig bewusst. Das ändert aber an manchen Dingen einfach nichts. Ähm, wenn's unwirtschaftlich ist, ist es unwirtschaftlich. Und das ist 'ne, 'ne Aufgabe für unsere Politik, ähm, eben diese Steuerlücken, dies oder diese, diese Möglichkeiten eben einfach zu schließen und das Steuerrecht halt entsprechend anzupassen, damit diese Dinge nicht mehr passieren. Und das ist auch leichter gesagt als getan, dessen bin ich mir auch bewusst. Aber das, also ich glaube, was wir zusammenfassend sagen können, diese, diese kurze Mail, die wir hier bekommen haben, enthält sehr viele Punkte, die, äh, sicherlich richtig sind. Sehr viele Punkte, die aus meiner Sicht völlig, äh, am Ziel vorbeigehen, weil sie einfach das ganze Thema absolut vereinfachen. Und das ist eigentlich das, was ich sagen will. Das ganze Thema ist halt hochkomplex und es hängt von so vielen Dingen ab und da gibt es kein Richtig und kein Falsch.
Und was mich halt triggert, ist, wenn jemand schreibt: „Hey, die Sebastians und Amazon sind schuld, dass alles den Bach runtergeht." Das ist halt nicht der Punkt. Das ist sicherlich ein, ein, ein Teil der Wahrheit, aber lange nicht alles. Und, ähm, es sich einfach machen führt zu nichts. Das sehen wir auch in unserer Politik, aber, ähm, dieses Fass möchte ich jetzt gar nicht aufmachen. In diesem Sinne sind wir jetzt schon bei deutlich mehr Zeit als geplant und wir haben das Thema Nachhaltigkeit, na ja, zumindest grade in dieser, äh, mit diesem Feedback ein bisschen gestriffen. Wir werden's aber auf die nächste Folge verschieben. Also es tut uns leid, dass wir, dass wir die, d-d-das Versprechen, was wir in der Einleitung gemacht haben, dass es um nachhaltig geht, nicht ganz hal...
oder nicht halten konnten. Ich hoffe, ihr seid da nicht böse drüber. Wi..., d-d-das ist eben Teil der Geschichte. Wir lesen die Sachen vor und dann dauert's halt mal 'n bisschen länger, wenn wir uns drüber unterhalten.
Ich finde, dass das auch 'n extrem wichtiges Thema war, ähm, was ja auch bei uns in der letzten Folge schon 'n bisschen zu Diskussionen geführt haben, die wir dann aber nicht weiter verfolgt haben, weil auch da natürlich die Zeit so'n Stück weit uns im Nacken saß. Ähm, ich bin froh, dass wir solche Gedankenanregungen bekommen. Also ich hab ja zum Beispiel gesagt, bei mir hat's was ausgelöst. Ähm.
Mhm.
Ich glaube, dass wir da auch noch mal intern so'n bisschen drüber sprechen werden, ähm, weil ich's einfach auch spannend finde. Wir haben ja das Thema CO₂ zum Beispiel jetzt nur mal kurz angerissen. Da hab ich keine Meinung zu, weil ich da einfach die Werte nicht kenne, selber einkaufen gehen und 'ne Stunde fahren und Parkplatzsuche und so weiter versus es liefert dir jemand ins Haus. Da möcht ich jetzt auch nicht mehr das Fass aufmachen, weil da müssten wir auch noch mal 'n bisschen recherchieren, aber das ist auch noch mal 'n Gesichtspunkt, der da reingehört. Und, ähm, ja, Thema Nachhaltigkeit haben wir ja schon vorbereitet, schieben wir dann einfach auf die nächste Folge. Und wenn ihr da draußen auch noch Meinungen habt zu diesem Thema oder wenn ihr sagt, dass in unserer Diskussion euch vielleicht auch Punkte gefehlt haben, die, ähm, euch wichtig sind, dann schreibt uns die bitte gerne an podcast@camperstyle.de.
Ihr seht, wir nehmen uns auch Zeit, uns mit eurem Feedback auseinanderzusetzen, wenn da s-so, ähm, so viel Inhalt auch drinsteckt oder so 'ne Komplexität drinsteckt. Und dann werden wir sicher in einer der nächsten Folgen auch noch mal drauf eingehen und hoffentlich dann trotzdem das Thema Nachhaltigkeit noch unterbekommen. In diesem Sinne, schönes Wochenende und bis nächste Woche.