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Hörerfeedback März 2025 – und unsere Gedanken zur Weltlage

Episode 270 · 01:24:43

Und wieder mal haben uns viele Nachrichten erreicht, die wir in dieser Folge ausführlich besprechen. Aber zu Beginn wird es erstmal persönlich – wir tauschen unsere Gefühle und Bewältigungsstrategien zur aktuellen Weltlage aus. Eigentlich wollten wir das sehr kurz halten, aber… naja, du kennst uns ja wahrscheinlich inzwischen ein wenig. Falls du direkt zum Hörerfeedback springen möchtest, haben wir hier den Timecode für dich:

00:33:40 Hörerfeedback

Zu diesen Episoden haben uns Rückmeldungen aus der Community erreicht:

Wir bedanken uns herzlich für Lob, Kritik und Themenvorschläge – und wie immer natürlich auch für die unzähligen “kleinen” lieben Messages, die uns täglich auf den unterschiedlichen Kanälen erreichen, die wir aber leider nicht alle einzeln vortragen (können). Wir sehen jede einzelne davon und wenn möglich, antworten wir persönlich darauf.

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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute haben wir mal wieder 'ne Ladung Hörerfeedback für euch.

Ja, und heute ist Montag, der 3. März. Ähm, das heißt, auch die Bundestagswahlen liegen inzwischen hinter uns und wir haben uns jetzt grade im Vorgespräch lange, lange, ähm, darüber ausgetauscht, ob wir überhaupt was zur politischen Lage sagen wollen oder nicht. Und wenn ja, wie. Und weil wir ja kein Politik-Podcast sind und so weiter. Aber im Grunde sind wir Menschen und Dinge tun was mit uns und wir haben uns dann überlegt, dass vielleicht auch dem einen oder der anderen von euch irgendwie grade so'n bisschen die Katerstimmung ins Haus geflattert ist, so wie bei uns auch, angesichts auch der ganzen Weltlage. Und ja, wir wollen jetzt grade mal noch so'n bisschen eingangs darüber diskutieren, wie's uns im Moment geht, was das Ganze mit uns macht und wie wir mit unserer, ja, Ohnmacht und, und vielleicht auch Hilflosigkeit und unserem Ärger umgehen.

Wenn ihr das überspringen wollt, dann könnt ihr, ähm, ja, in den, in, in den Show Notes gucken. Da haben wir ja immer so 'ne, so Timecodes und dann könnt ihr gleich direkt zum Feedback gehen.

Ja, leider sind die nicht auf allen Plattformen anspringbar, weil das irgendwie mit unserem Podcast-Hoster Probleme macht, hab ich festgestellt.

Oh.

Aber ihr seht dann zumindest ja die, die Timecodes. Wir werden die diesmal auch noch mal extra in die Show Notes speichern, ähm, und dann könnt ihr quasi da hinscrollen, wenn euch das jetzt alles nicht interessiert. Ähm, also was es schon mal nicht wird, ist jetzt irgendwelche Politikempfehlungen und irgendwelche, ähm, Dinge, sondern uns geht's eher darum, wir haben, also wir wissen schon voneinander, dass, dass uns die Weltlage, ähm, nee, nicht ganz egal ist, das völlig falsche Wort, also grade beschäftigt. Ähm, und wir haben auch Stra..., oder entwickeln auch für uns Strategien, wie wir damit umgehen und, ähm, Reden ist aus unserer Sicht 'n wichtiger Punkt, um mit Dingen einfach klarzukommen, sie zu verarbeiten. Und das war eigentlich auch unser, unser Ansatz. Also, ne, es geht nicht darum, irgendwie zu sagen, das ist richtig, das ist falsch und das musst du machen und das nicht, ähm, weil das trau ich nahezu niemandem zu, das quasi für mich zu sagen und demzufolge kann ich's auch nicht für andere sagen.

Aber einfach mal so'n bisschen unsere Gedankenwelt euch da offenlegen, ähm, oder zumindest es mal versuchen, wie gut das funktioniert. Ich vermute, da können wir tatsächlich irgendwie zehn Stunden reden und-

Was wir ja auch schon getan haben.

Ja. Und nicht mal wir beide würden da quasi aufeinander kommen. Wir hatten, äh, vielleicht das, das letzten Freitag eine nachgelagerte Weihnachtsfeier mit einem unserer Unternehmen. Also wir haben's Weihnachten einfach nicht geschafft und haben uns dann jetzt zusammengesetzt und auch da ist eben das Thema Politik nach 'ner Weile aufgekommen und, ähm, wir haben uns da sehr intensiv auch ausgetauscht zueinander. Ähm, und obwohl wir eigentlich alle auf ähnlichen Wellenlängen liegen, wie wir denken, gibt's da trotzdem ganz unterschiedliche Ansätze und, und Gedanken und, ähm, ja, deswegen wollen wir's mal hier, äh, auch in dem Podcast mit euch teilen und, ähm, schauen, ob ihr vielleicht auch Gedanken habt, ob euch da vielleicht was von hilft oder ob ihr auch Strategien und Gedanken habt, die uns wiederum helfen können.

Also es soll auch so'n bisschen Therapiehilfe für uns sein.

Also schreibt uns gerne, ähm, in eine Mail oder in eine WhatsApp-Nachricht oder schickt uns 'ne Sprachnachricht, wie ihr euch im Moment fühlt mit der ganzen Weltlage. Uns als, als Reisende betrifft es ja auch irgendwie, ne. Also jetzt nicht nur, nicht nur emotional, sondern, sondern kann ja auch ganz praktische Entscheidungen dann, ähm, betreffen. Und ja, also ich, ich muss sagen, ich für mich, ähm, ich hatte 'ne Phase, da g-ging's mir gar nicht gut damit. Da haben wir uns auch sehr intensiv ausgetauscht dann, Sebastian. Und was mir jetzt tatsächlich sehr geholfen hat, war diverse Apps wie Facebook von meinem Handy zu löschen, um da nicht ständig zugeballert zu werden mit irgendwelchen Nachrichten, Kommentaren, äh, was auch immer.

Und auch einfach tatsächlich die Nachrichten sehr, sehr stark zu filtern, die ich überhaupt noch an mich ranlasse. Ich mein, ganz vermeiden kann man's nicht, man muss ja informiert bleiben, aber eben nicht den ganzen Tag irgendwie in den News rumzuhängen und, und gierig nach jeder, nach, nach jeder neuen Absurdität zu greifen, sondern wirklich einmal am Tag kurz reingucken, schauen, was ist, ähm, was sind Dinge, die wirklich konkrete Auswirkungen haben können, wie zum Beispiel Strafzölle oder Ähnliches und den Rest einfach versuchen, so'n bisschen zu ignorieren, um nicht absolut in dieser Ohnmächtigkeit und Wut zu versinken.

Ja, das Gemeine an Nachrichten und Medien ist ja – und Medien mein ich nicht nur, was weiß ich, Nachrichtenseiten und Nachrichtensendungen und, äh, Fernsehen und Radio, sondern auch Social, soziale Medien – ist ja, dass die negativen Sachen deutlich besser funktionieren als die positiven. Und das, das ist 'n wichtiger Punkt, den man, glaub ich, immer im Kopf haben sollte, wie die funktionieren. Äh, gar nicht im Detail, aber negativ funktioniert bei uns Menschen immer viel, viel besser als positiv. Wir sind ja selber ein, ein Medienunternehmen. Wir produzieren, ähm, auch 'n Teil Nachrichten und Informationen und auch wir wissen um diese Wirkung und auch wir sind schuldig, das durchaus schon ausprobiert und gemacht zu haben. Wenn wir irgendwie über News schreiben, haben wir das ausprobiert.

Ähm, wir sind oder wir können für uns sagen, wir haben entschieden, dass wir das, äh, wenig spielen, also vor allen Dingen auch die, die Angstgeschichte nicht spielen wollen, aber wir können sagen, das funktioniert. Und, ähm, eins meiner Unternehmen ist ja auch, äh, deutlich mehr mit, mit Medien unterwegs und macht da technische Dienstleistungen und so weiter. Und, ähm- Da steck ich natürlich in dem System 'n Stück weit drin und sehe, wie's funktioniert und, ähm, negativ funktioniert einfach besser. Und, und da komm ich jetzt auf das, was Nele gesagt hat. Wenn ich das natürlich im Kopf habe, dann, dann kann ich schon mal, ähm, mir überlegen, wie ich damit umgehe und wie's mir damit geht. Ich mein, wenn das mein Leben nicht verändert, dass ich sehr viele negative Nachrichten sehe und um mich rum höre und so weiter und lese, dann ist das alles schön, aber es macht im Ende ja mit uns irgendwas.

Ähm, und deswegen... Ich hab schon sehr lange meinen, meinen Nachrichtenkonsum sehr stark zurückgefahren. Also als wir ins Wohnmobil gezogen sind, äh, ist das automatisch kommen. Davor hab ich jeden Tag irgendwie Nachrichten geguckt, ne, also ganz klassisch irgendwie, keine Ahnung, ARD, ZDF oder was es da alles gibt. Irgendwie einmal am Tag mindestens die Hauptnachrichten geguckt und hab das dann nicht mehr gemacht, weil am Anfang hatten wir gar nicht so viel Internet. Ähm, wir hatten auch keine, äh, Satelliten-TV-Schüssel und ich konnte quasi gar nicht. Und dann hab ich gemerkt, wie positiv das ist, diese Nachrichtenlage nicht mehr zu haben. Ich mein, durch Facebook hab ich ja immer noch genügend mitbekommen und auch andere Kanäle. Und, ähm, zwischendrin sind mir, da hab ich dann Nachrichtenseiten gefunden, die nur positive Nachrichten aufgreifen. Auch 'n spannendes Gegenpol sozusagen zum Negativen.

Die aber alle, die aber alle nicht wirklich erfolgreich sind leider, was ja deine, deine Eingangsthese bestätigt. Und ich hab, ich hab ja Journalismus studiert und wenn euch das Ganze interessiert, sich da mal 'n bisschen mit auseinanderzusetzen, wie Medien funktionieren, wie Nachrichten funktionieren, dann googelt einfach mal den Begriff Nachrichtenfaktoren. Und da in, in diesem Konzept wird sehr genau beschrieben, warum welche Nachrichten eben einen mehr oder weniger tangieren, also wie zum Beispiel auch die soziale Nähe. Wir, wir hören ganz viel über den Krieg in der Ukraine, weil der ist geographisch und, und gesellschaftlich uns sehr nahe. Wir hören aber praktisch nichts über den Krieg im Kongo, der jetzt schon wieder als Bürgerkrieg ausgebrochen ist, wo, wo's jeden Tag Tote gibt.

Und das sind einfach so, so 'n paar Punkte, ähm, die, die, ähm, auch helfen, das ganze System so 'n bisschen zu durchblicken und für sich auch 'n Stück weit einzusortieren. Entschuldigung, ich wollt dich nicht unterbrechen, aber...

Nee, alles gut. Und was da noch dazu kommt, dass ja jedes Medium, egal ob's ein soziales Medium, ein Nachrichtenmedium, ein Filmmedium, was auch immer ist, von Menschen gemacht wird. Und Menschen haben immer eine Agenda. Und auch wenn sie sagen, sie sind neutral, können die Menschen das meistens gar nicht sein. Das ist einfach in uns drin. Ähm, und die Agenda, die reicht natürlich von krassen wirtschaftlichen Zielen, äh, bis hin zu keine Ahnung, ich hab einfach, ich mag Menschen und, und das kommt halt in meinen Artikeln oder in meinen Nachrichten mit vor, ne. Also das ist 'ne riesige Bandbreite, aber das ist da immer mit drin und deswegen ist es zum Beispiel sinnvoll, sich, sich bei Dingen, die man sich anschaut, eben mehrere Quellen anzugucken. Und gleichzeitig ist es aber das Problem, es ist mega anstrengend und nervig, weil welche Quellen guck ich mir denn an?

Welchen vertrau ich selber? Welche sind vertrauenswürdig? Ähm, da, alleine da fängt's ja schon an, anstrengend zu werden.

Ja, und dann kommt ja noch dazu, wenn man sagt, ich möchte mehrere Quellen vergleichen, dann wäre es ja auch ganz schlau zu wissen, wer steckt denn hinter den verschiedenen, ähm, Medien? Also welche großen Medienhäuser stecken dahinter? Welche, welche, äh, Wirtschaftsunternehmen, welche Parteien haben da auch, äh, ihre Anteile? Und also es hilft nix, wenn ich jetzt die Bild lese und dann mit der Welt 'nen Quellenabgleich machen möchte, weil die sind aus demselben Verlagshaus, nämlich von Springer. Und so gibt's eben auch verschiedene andere Medien, die dieselbe Agenda fahren. Das heißt, ich, ich müsste ja übergreifend mir verschiedene Nachrichten, ähm, und Informationen anschauen über die Verlagshäuser hinweg, um 'n etwas breiteres Bild zu bekommen, weil die einen sind mehr links, die anderen sind mehr rechtskonservativ.

Und wenn man da wirklich sich 'ne ganz eigene Meinung bilden möchte, dann müsste man wahrscheinlich sogar noch am ehesten die, die Information der Nachrichtenagenturen lesen, weil die Nachrichtenagenturen ja für alle Nachrichten produzieren. Das heißt, die haben in dem Sinne keine politische Agenda, außer der eigenen persönlichen Beeinflussung, eben Nachrichten auszuwählen.

Woher wissen wir denn das? Um da kurz reinzugrätschen. Also woher weiß ich das?

Also hinterfragst du's oder willst du wissen, wie man es rausfindet?

Beides so 'n bisschen. Also das ist ja genau der Punkt. Wir erzählen jetzt was, ne. Wir, wir sagen, also wir sind ja jetzt selber Medien und wir sagen jetzt, ähm, ich überspitze es grade mal, ne. Wir, du, du sagst jetzt quasi, ich soll das hinterfragen. Okay, mit was kann ich's hinterfragen? Die Presseagenturen, die wären, äh, politisch neutral. Woher wissen wir das? Wie können wir das denn prüfen?

Nee, ich hab nicht gesagt, die sind politisch neutral. Ich hab gesagt, die haben am wenigsten 'ne Agenda, weil die für alle Medien Informationen produzieren und nicht, nicht die Lobbyverbände im Hintergrund haben, seien's jetzt politische oder wirtschaftliche, die, die 'ne Richtung vorgeben für das ganze Verlagshaus, sondern die, die Journalisten der Nachrichtenagenturen, ähm, die greifen Dinge auf, natürlich auch thematisch vorbelastet, weil's auch Menschen sind, aber die haben nicht diesen Stil, Dinge zu bewerten, sondern die schreiben die Nachrichten quasi in 'ner relativ, ja, wertneutralen Form natürlich auf Basis ihrer, ihrer Herkunft, ne. Wenn das westliche Journalisten sind, werden die immer, ähm, auf Basis von westlichen Werten argumentieren und wenn's aus, äh, Journalisten aus Nahost sind, dann haben die natürlich auch 'ne andere, 'n anderen, ähm, soziokulturellen Hintergrund, aber die haben nicht in dem Sinne diese ganzen, diese ganzen Verbände hinter sich und diese ganzen Unternehmen, die, die 'ne Richtung vorgeben als Anteilseigentümer.

Mhm. Und trotzdem haben sie die Verbände hinter sich. Also sie haben's vielleicht nicht so hinter sich wie 'n Unternehmen, aber sie sind ja auch 'n Unternehmen. Also wir können das hier auch nicht lösen und wir sind da vielleicht zwei verschiedener Meinung. Mir geht's jetzt auch gar nicht hier jetzt schon in 'ne Diskussion zu gehen, aber ich will damit zeigen, wie schwierig, wie wirklich schwierig das ist, quasi schon an dieser Stelle hier Klarheit für sich zu haben. Und das kann nur jeder für sich selber entscheiden am Ende des Tages, wem er glaubt und wem nicht. Und das ist auch so 'n bisschen das Problem und ich glaube, das ist, das ist tatsächlich so 'n Thema, wem vertraue ich, wem vertraue ich nicht? Und wir können natürlich jetzt Tante Trudes Telegram-Kanal vertrauen, äh, was, was Nachrichtenlage angeht. Ähm, wir können der dpa vertrauen und, und allem dazwischen und auch in Kombination.

Und alle proklamieren für sich, das, das Recht, richtig zu liegen und die Wahrheit zu sagen. Und ich hab grad mal geguckt, weil ich wusste gar nicht, wem die dpa gehört. Das, das war mir ehrlich gesagt gar nicht bewusst. Ich weiß nicht, ob du's weißt. Ähm, letzten Endes gehört die dpa den Medienunternehmen. Also das heißt, die, die die Nachrichten bringen, denen gehört sie auch. Und, ähm, das sind nicht nur Private, sondern es sind auch öffentlich-rechtliche, die da mit beteiligt sind. Und, ähm, jetzt könnte man natürlich sagen, der öffentlich-rechtlich hat ja gar keine Agenda, die müssen ja neutral berichten, aber wir wissen auch, dass es da genügend Vorwürfe gegen gibt und auch da ist es schwierig, Vertrauen zu fassen. Ich, ich glaube, da haben wir schon 'n grundlegendes Thema festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, einem Medium zu vertrauen und dass man eigentlich ganz viel lesen müsste, um sich 'n Durchschnittsbild zu, zu bilden.

Das ist ja das, was ich gesagt habe. Also man müsste, man müsste quasi verlagsübergreifend sich versuchen, 'ne Meinung zu bilden und ehrlich gesagt ist mir das auch manchmal zu anstrengend.

Ja, genau, darauf wollt ich hinaus. Also dass ihr seht, wir haben auf keinen Fall Lösungen für viele Dinge. Ähm, wir haben eigentlich nur für uns Strategien, wie wir damit umgehen und, ähm, versuchen natürlich auch immer zu lernen und Wissen, Wissen zu sammeln und wollen euch das 'n bisschen mitgeben. Ähm, aber ihr werdet hier keine, keine Lösung, äh, bei uns finden, weil die haben wir selber nicht, sondern nur Strategien.

Also mein Umgang damit im Moment ist tatsächlich Blockade und Eskapismus. Also ich, ich finde grade sehr viel Freude darin, mich mit sehr einfachen Dingen zu beschäftigen. Also, ähm, Familie hier in Mexiko ja auch, die sehen wir ja auch nicht, äh, nicht das ganze Jahr über, sondern auch immer nur 'n halbes Jahr. Ähm, da machen wir ganz viel, mit den Hunden rausgehen, daddeln am Handy, Podcasts hören, am besten welche, die das Thema Politik nicht streifen oder nur ganz am Rande.

Und war's 'ne dumme Idee, was ich grad gemacht hab.

Was uns jetzt natürlich wieder super gelungen ist. Genau. Und, ähm, ja, einfach, einfach versuchen, so im eigenen Umfeld so menschenfreundlich und, und, äh, positiv wie möglich miteinander umzugehen. Und das betrifft jetzt nicht nur Familie und Freunde, sondern auch das, was ich halt beeinflussen kann. Die Menschen, denen man auf der Straße begegnet, beim Einkaufen, beim Essengehen, an der Tankstelle und so weiter, dass man einfach versucht, so, ähm, sich das positive Menschenbild bei-beizubehalten bei allen Verrücktheiten, die da grade passieren. Und es ist auch egal, auf welcher Seite man vielleicht steht. Ich glaube, das trifft im Moment alle Leute irgendwie, dass sie sich Sorgen machen, was weiter, wie's weitergeht.

Und dass man versucht, einfach in seinem, äh, persönlichen Nahbereich für Ordnung zu sorgen und zu schauen, dass es da allen gut geht und dass man ordentlich mit den Menschen umgeht.

Du kannst im Endeffekt Menschen nicht ändern. Was du, das Einzige, was du tun kannst, du kannst sie inspirieren und kannst vorleben und, und eine Änderung erreichen, weil sie's bei dir abgucken und, ähm, das ist alles, was man tun kann. Das ist auf jeden Fall die Basis, die wir beide haben, dass wir nicht immer, also dass wir wenig versuchen, Menschen zu bekehren. Also das kann man ja durchaus in 'nem Rahmen kann man auch mit Menschen reden, vielleicht auch in dem Ziel, sie zu überzeugen von der eigenen Meinung. Ich mein, da sind wir alle mehr oder weniger schuldig, dass wir das immer wieder versuchen, ne. Also auch, auch, auch mir geht das immer wieder so. Auch halt hier in dem Podcast versuch ich quasi immer, meine Meinung, die ja in meinen Augen die richtige ist, quasi zu verteidigen und andere zu überzeugen. Also ist ja auch 'n normales Verhalten. Ähm, ich hab aber auch gelernt, die Meinung anderer zu akzeptieren, auch zu akzeptieren, dass man manchmal nicht oder häufig oder immer wieder nicht einer Meinung sein kann und vor allen Dingen auch nicht sein muss, ähm, und dass es trotzdem ein, ein guter menschlicher Umgang weiter sein kann.

Also, ne, Nini und ich sind uns so ähnlich wie an unseren vielen Stellen, sind an anderen Dingen auch, äh, sehr uneins. Äh, war völlig in Ordnung. Wär auch sonst langweilig, ähm, weil Reibung erzeugt ja auch Wärme, um noch 'n bisschen das Phrasenschein zu füllen. Aber-

Das jetzt irgendwie klingt jetzt irgendwie 'n bisschen komisch in dem Zusammenhang.

Ich meine mit Reibung eher Diskussion. Ähm, aber, ähm, damit wir jetzt auch nicht zu weit sozusagen abdriften. Also wir waren grad bei den Medien, wir waren bei den Agenden oder bei der Agenda, die jeder Mensch letzten Endes einfach in sich trägt und die mal mehr, mal weniger nach außen trägt. Das hat ja auch was mit der, mit dem einfach täglichen Befindlichkeiten zu tun, ne. Wenn ich 'n, äh, was weiß ich, gestern, gestern Abend ist mein, ist mein Computer abgestürzt, ja. Ich wollte 'ne Runde spielen. Rechner hat zweimal sich aufgehängt. Ich war mega genervt, bin dann runtergegangen. Es hat gewittert. Ähm, unsere Hündin hat Angst bei Gewitter, ähm, und ich war halt mega genervt von ihr, weil sie vor der Tür lag und gebellt hat, statt mit ins Bett zu kommen, wo quasi der Fernseher dudelt, äh, Geräusche macht, sie das nicht hört.

Und, ähm, sie konnte da ja gar nichts dafür. Ich war halt genervt, weil der Computer abgestürzt ist, ne. Und so Beeinflusst ja, äh, das, was wir erleben und wahrnehmen unser Leben mal mehr, mal weniger. Und, ähm, so geht das natürlich auch Menschen, die, die Medien produzieren. Und, ähm, das, das können wir nicht immer rausfinden, ähm, aber indem wir tatsächlich halt nicht nur einer Medien oder einem Medium oder einem Kanal oder was auch immer vertrauen, sondern bisschen gucken, dass wir 'ne Diversifizierung haben, kann das helfen. Und das, das kann auch helfen, auch mal ein bisschen Weiterwegkanäle anzugucken, ne. Also was weiß ich, wenn ich halt ein sehr großer Menschenfreund und sehr linksorientiert bin. Ich meine, ich muss jetzt keine, keine rechtsradikale Propaganda lesen, aber es kann sich natürlich durchaus auch mal, äh, lohnen, ein bisschen im rechten Spektrum mir Dinge anzugucken.

Also ich meine im politischen rechten Spektrum, also das heißt, da, wo man eher für Wirtschaft und so weiter ist. Also und, ähm, ja, sich damit mal auseinanderzusetzen und das, um einfach im Zweifel nur festzustellen, dass es schon so richtig ist, wie man das sieht für sich selber, ne, aber...

Ja, oder halt auch um andere, um andere Perspektiven zu bekommen. Also ich, äh, ist ja kein Geheimnis und jeder, der mich auch nur ansatzweise kennt, weiß ja, dass ich eher, äh, vom Herzen her links ticke. Deswegen lese ich trotzdem auch Artikel aus der Springer-Presse, weil es ja wieder auch eine andere Perspektive gibt und ich kenn die Interessen, die dahinterstehen, auch grade wenn's um, um Klimaschutzthemen geht zum Beispiel. Aber ich find's trotzdem interessant, nicht nur in 'ner eigenen Bubble zu bleiben, sondern sich auch die Argumente von anderen anzuhören und auch von Menschen, denen bestimmte Gesetzgebungen eben Sorgen bereiten und darf auch zu versuchen, selber mir die Informationen ranzuschaffen, um auch fundiert argumentieren zu können. Weil wenn ich nur in meiner eigenen Argumentationsblase bleibe, dann werd ich auch Leute nicht erreichen, die nur in ihrer Argumentationsblase drin sind.

Und um wirklich sich austauschen zu können, muss man einfach auch die Argumente der anderen mal hören. Und ich sprech jetzt nicht über, über menschenfeindliche Argumentationen, über, über Diskriminierung von ganzen, ähm, von ganzen gesellschaftlichen Gruppen, sondern ich sprech jetzt wirklich über sachliche Argumentationen für und gegen bestimmte politische Entscheidungen.

Kann man ja sagen. Also sollten wir Atomkraftwerke wieder anschalten oder nicht, ne? So, so ganz klassische Sachen, also-

Genau, so was. Oder Heizungsgesetz, solche Geschichten. Da hat ja auch Springer 'ne sehr, sehr große Kampagne gefahren und ich hab das anfangs auch nicht verstanden und hab mich dann damit auseinandergesetzt. Und, und wenn man dann mal guckt, wer dahinter steht, also wirtschaftlich, dann versteht man, warum die fossilen, ähm, Brennstoffe da so gepusht werden sollen und warum dann andere Vorschläge halt von Grund auf in den Boden gestampft werden, obwohl vielleicht da auch was Vernünftiges hinter stehen könnte, ja. Aber auch da, da m-muss man sich halt seine Meinung bilden und auch gucken: Was sind denn meine persönlichen Interessen? Bin ich Eigenheimbesitzer? Hab ich da Angst vor? Ne, was, was will ich überhaupt für, auch für mein Leben?

Ja, und genau der Diskurs auch, das Streitgespräch, also ein, ein Streit in der Sache. Nicht, nicht, also ich kann Nele doof finden, das hilft uns nicht. Ähm, ich kann aber Neles Meinung nicht sein, ne. Ich kann zum Beispiel gut finden, dass Atomkraftwerke angeschaltet werden. Nele sagt: „Bist du verrückt? Das, das darf nicht sein. Das macht aus ganz vielen Gründen keinen Sinn." Das ist völlig in Ordnung, ähm, aber ich sollte Nele deswegen nicht als Idiotin darstellen. Ähm, das, da geht's dann nicht mehr um die Sache, sondern, äh, wenn wir das verlieren, ist es halt unsachlich, wie der Name so schön sagt, und dann bringt's uns nicht weiter. Aber Diskussion in der Sache, auch Streit in der Sache, ähm, bringt uns halt voran und hilft uns beim Meinungsaustausch. Das ist 'n Weg und da sind, wollten wir, also das wollten wir so 'n bisschen, eine unserer Strategien ist quasi zum einen versuchen, eben Wissen zu sammeln, zu lernen, wie die Welt funktioniert, wie Dinge funktionieren, warum wer welche Agenda möglicherweise haben könnte.

Das wissen wir natürlich auch ganz häufig nicht und können das nur vermuten und unterstellen, ähm, aber das hilft uns selber. Und halt auch der Austausch. Das ist zum Beispiel auch was, was mir mit Corona abhanden gekommen ist. Ähm, da hab ich mich auch sehr zurückgezogen und viel blockiert. Also ich hab in den ersten Corona-Tagen mir sehr viel auch von, von Menschen angeguckt, die da 'ne große Verschwörung drin gerochen haben und wie wir alle unterdrückt werden und hab mir dann am Anfang noch die Quellen angeschaut und so weiter, hab aber für mich selber festgestellt, ähm, dass die Glaubwürdigkeit dieser Quellen aus meiner Perspektive nicht gegeben war, weil da werden halt einfach ständig Dinge behauptet, ohne auch irgendeine Quelle zu liefern. Und dann hab ich recht schnell da auch, äh, für mich entschieden: Nee, das, das hör ich mir nicht mehr an und, und hab da ganz viel auch weggeblockt und auch keine Meinung mehr akzeptiert 'ne Weile lang.

Das war so 'n Stück weit Selbstschutz und das musste ich jetzt erst wieder lernen, auch zu akzeptieren, dass, dass meine Meinung halt nicht die einzig wahre ist. Also für mich schon, aber für andere natürlich nicht. Und, ähm, und ich merke aber dann, wenn ich das zulasse, hilft es mir zumindest, Perspektiven zu verstehen. Das hilft mir zumindest, mit anderen Menschen besser klarzukommen. Nicht mit jedem. Also es gibt auch, auch viele Menschen, mit denen ich mich unterhalte oder von denen ich lese, wo ich mir denke: „Das ist gar nicht meine Wellenlänge." Ist aber auch in Ordnung. Ich muss ja nicht mit jedem reden. Aber das hilft mir auf jeden Fall auch besser klarzukommen und das ganze Thema der Weltlage hat mich spannenderweise politisiert. Also ich war zum einen ein immer sehr unpolitischer Mensch. Also es hat mich lange Zeit gar nicht interessiert, null.

Ähm, dann hab ich 'n, 'n paar Jahre noch Ausreden gehabt, warum's mich nicht interessieren sollte. Dann hab ich noch 'n paar Ausreden gehabt, warum's mich nicht interessiert, hab mich aber schon damit angefangen zu beschäftigen und dieses Jahr ist irgendwie so 'n Knoten geplatzt und ich hab für mich festgestellt: Na ja, also ich wusste ja schon, wenn ich selber nichts mache, kann ich nichts ändern und dann kann ich zwar meckern, aber bringt halt nichts, ne. Und, ähm, das war für mich immer in Ordnung. Meine Argumentation war: Ja, ich mecker nicht und damit muss ich auch nichts machen. Und jetzt ist aber mein Denken halt: Gut, ich guck jetzt mal, ob ich nicht was machen kann und, und engagiere mich also politisch, bin in 'ne Partei eingetreten, versuche da quasi grade zu finden, wie ich da helfen kann und, äh, wirken kann. Und das ist grade auch ganz viel lernen und es geht mir auch gar nicht darum, dass jetzt jeder in 'ne Partei eintritt.

Nur so 'n bisschen meine Motivation auch und mein, mein Weg sozusagen damit umzugehen, ist quasi zu gucken, was kann ich denn eigentlich tun und wie funktioniert das eigentlich überhaupt alles? Ähm, weil außer den Dingen, die ich über, über unser Land und Demokratie in der Schule gelernt habe, ähm, und das, was ich vielleicht so hin und wieder durch Zufall aufgeschnappt habe, wusste ich nicht viel, weil es hat mich auch nicht interessiert. Und wenn mich was interessiert, nicht interessiert, dann lern ich da auch nicht großartig was Neues zu.

Ja.

Ähm, und das ändert sich grade rapide bei mir.

Ich bin wirklich gespannt, wie das bei dir weitergeht. Ich bin ja an dem Punkt, wo ich auch einer Partei beigetreten bin, auch derselben wie du. Ähm, ich seh für mich noch kein eigenes politisches Engagement. Nicht weil ich nicht grundsätzlich bereit dazu wäre, sondern weil ich nach elf Jahren Arbeit in der Kommunalverwaltung und Politik von der Politik auf, auf kommunaler Ebene so abgelöscht war, dass ich mir nie vorstellen könnte, konnte, auch nur überhaupt in 'ne Partei wieder einzutreten. Ähm, bei mir ist es jetzt im Moment eher, eher 'ne Fördermitgliedschaft, muss ich gestehen. Ich fühl mich noch nicht bereit, in diese, in dieses Klein Klein wieder einzusteigen, wo ich mich vor zehn Jahren draus befreit habe. Ähm, aber das kommt, glaub ich, auch immer 'n bisschen auf die lokalen Akteure vor Ort an und die kenn ich ja nun noch nicht in der Gegend, wo wir jetzt wohnen.

Das war ja, ist ja 'ne komplett andere Gegend als die, wo ich gearbeitet habe. Also anderes Bundesland, alles. Und ich werd mir das mal anschauen, wenn wir wieder zurück sind und dann meine Entscheidung treffen. Und wenn es, wenn's dann vom Bauchgefühl her dagegenspricht, dann werd ich da auch nicht gegen ankämpfen, sondern werd das dann einfach als Fördermitgliedschaft sozusagen beibehalten. Und wenn ich Bock drauf habe, dann werd ich mich vor Ort einbringen.

Das ist ja auch bei mir das Spannende, dass jetzt unser Umzug noch 60 oder 59 Tage, äh, weg ist, quasi zum Zeitpunkt der Aufnahme, äh, und ich ja dann auch wieder vor Ort im Land bin. Also nicht nur wahlberechtigt bin, sondern halt auch lokal quasi mitmachen kann. Das war einfach jetzt aufgrund des Abstandes nicht, äh, gegeben. Und kann auch sein, dass ich nach 'nem Monat genervt bin. Das weiß ich noch nicht.

Ich könnt mir das bei dir auch sehr gut vorstellen, weil in der Hinsicht ticken wir ja, glaub ich, schon ganz ähnlich. Aber ich lass dich da mal völlig unvorbelastet reinschnuppern.

Ja, ich bin da halt auch, äh, quasi gewillt, offen zu sein und, und einfach, äh, aber ich sag, werden gucken, wie weit, wie weit das mitgeht. Also das ist ein Teil meine, meiner sozusagen Verarbeitungsstrategie. Die andere Strategie, die ich fahre, ist viel mit Menschen mich auszutauschen, mit sei es mit meiner Frau, ähm, dass wir immer wieder politische Themen haben. Mein YouTube-Stream ist voller politischer Videos. Also da muss ich jetzt wirklich grade sehr suchen, wenn ich mal Entspannung will, etwas anderes zu finden. Das nervt mich grad 'n bisschen schon. Hab ich mir selber zuzuschreiben. Was guck ich auch so viele solche Videos? Und aber auch mit andern Menschen, Seiens Kollegen, Freunde, Mitarbeiter. Also in, in allen, also was ich wahrnehme und das zeigt auch 'n bisschen die, die, die Wahlbeteiligung, dass viele Menschen sich mit dem Thema beschäftigen und, ähm, sich darüber austauschen und da irgendwie auch beteiligen möchten.

Also zumindest dem sie wählen gegangen sind. Aber ich nehme auch in meinem gesamten Umkreis wahr, dass Menschen sich viel mehr politisieren und, und viel mehr 'ne Meinung dazu haben. Und das ist ja, kommt ja nicht, also das ist ja nicht Zufall, sondern das liegt vielleicht auch an der Lage oder an der Weltlage. Ich mein, für viele Menschen ist die Weltlage toll, die sich grade entwickelt. Ähm, für, für mich jetzt nicht so sehr. Ähm, ich find's ein Stück weit beunruhigend, was da so passiert. Ähm, und ich, wir wollen gar nicht auch reingehen, das irgendwie zu interpretieren. Das, das, da sind wir viel zu wenig irgendwie politisch und, äh, so weiter gebildet, um also zumindest ich kann jetzt erst mal für mich sprechen, um das irgendwie sinnvoll zu finden. Aber vielleicht noch mal, wie ich damit umgehe. Also was ich auch gemacht habe, ähm, und das war 'n Tipp an Nele, ich hab, äh, Facebook von meinem, äh, Handy gelöscht.

Also ich war jeden Tag da und hab ewig lange rumgescrollt und mich unterhalten und, und sicherlich auch da getan, was der Algorithmus gut fand, auch die negativen Dinge konsumiert. Ähm, ich nutz auch andere soziale Medien. Ich, ich, ich bin auch noch auf X, ähm, obwohl ich eigentlich diese Plattform, ähm, nicht sonderlich gut finde aufgrund der Dinge, die da so geschehen aus meiner Sicht. Aber ich bin halt schon immer auf Twitter gewesen und ich hab mir da halt so 'ne Informationsbubble gebaut, die quasi, mm, mir beruflich halt sehr stark hilft und also wirklich 'n extremen Mehrwert, äh, schafft, auch täglich, weil ich halt dort sehr schnell Informationen kriege, die ich beruflich brauche. Und das konnt ich noch nicht mit was anderm ersetzen. Aber ich hab da auch so gut wie keine politische, äh, politischen Sachen drin.

Selbst wenn jetzt so krasse Dinge wie in den USA passieren, spielt das nur 'ne ganz, ganz, ganz kleine Rolle, was völlig okay ist. Ähm, und andere soziale Medien nutz ich maximal zur Bespaßung und, und, äh, scrolle auch alles weg. Also vielleicht, weil das ist auch noch 'n wichtiger Punkt: Ich weiß, wie diese Algorithmen funktionieren. Die gucken sich an, was ihr mögt, wo ihr verweilt, wo ihr reagiert und das zeigen sie euch immer mehr an. Und das führt dazu, dass ihr dann in dieser Bubble drin seid, ne. Also was weiß ich, wenn ich, wenn ich, äh, ich hab gestern, äh, auf 'nem sozialen Netzwerk in irgend so 'n Krypto-Dude-Video gesehen. Das fand ich kurz spannend, ähm, weil, äh, ich mich grad damit beschäftigt habe, also, ähm, und hab mir das angeguckt. Und, äh, dann kam nach drei, vier andern Videos wieder 'n Krypto-Video und das hab ich mir auch angeguckt, was auch spannend war.

Und, äh, jetzt ist grade jedes dritte, vierte Video irgendwas mit Krypto. Und so schnell funktionieren diese Algorithmen. Und wenn man sich dessen nicht gewahr ist, landet man eben ganz schnell in 'ner Bubble. Und auch hier haben wir wieder dasselbe Problem: Jeder von diesen Menschen da hat 'ne Agenda und, ähm, hat 'n Ziel mit den Informationen, die er da streut. Und, äh, wenn die mir jetzt erzählen: „Ha, du musst hier die und die Coins kaufen, weil die gehen morgen ab", dann kann das unter Umständen ein gut gemeinter Ratschlag sein und der Mensch ist wirklich der Meinung, dass die morgen abgehen und will mir was Gutes tun. Es kann aber genauso sein Ähm, dass er die schon gekauft hat sehr günstig und jetzt möglichst viele erreichen möchte, die die auch kaufen, damit der Kurs steigt und er wieder verkaufen kann, ne. Plus noch ganz viele andere Dinge. Und, ähm, wenn man sich dessen nicht gewahr ist, landet man da sehr schnell in Bubbles und nimmt dann das für Wahrheit, was da einem so erzählt wird.

Da haben wir auch ganz spannendes Video letztens gesehen, hat mir meine Frau geschickt. Ähm, da hat jemand quasi versucht, ähm, nur so Propaganda über soziale Netzwerke zu bekommen und ist da relativ schnell in einer Bubble gelandet und da kann man wirklich das Gefühl kriegen, dass die Welt da draußen ganz schlimm ist. Und ich mein, ich hab 'n Blick von außen, ja. Ich sitz hier noch in Portugal und guck sozusagen bisschen von außen auf Deutschland. Ich bin manchmal auch da und, äh, von außen gesehen: Ja, es gibt Probleme in Deutschland. Definitiv gibt in jedem Land Probleme und es kann immer alles besser sein, ja, für uns Menschen. Aber im Vergleich auf die Welt bezogen geht's Deutschland im Großen und Ganzen schon ziemlich gut, trotz der vielen Probleme. Und ja, da gibt's auch Menschen, denen geht's schlecht. Also und da gibt's auch viele Menschen, die sind arm und es gibt vor allen Dingen 'ne immer größer werdende Schere zwischen Menschen, die, die arm sind und die sich nichts großartig kaufen oder die, die Schwierigkeiten haben, ihr, ihr tägliches Leben in den Griff zu kriegen und Menschen, die halt vor Geld nicht wissen, wo-wohin.

Und das wird immer größer. Das ist 'n Problem. Aber ganz ehrlich, aus meiner Perspektive geht's den Deutschen schon ziemlich gut und, ähm, es gäbe eigentlich gar nicht so viele Gründe zum Klagen. Aber das ist meine Perspektive und es geht mir jetzt gar nicht darum, das auf euch zu drücken. Ich will nur damit sagen und dann, äh, beende ich meinen Monolog: Habt im, im Kopf, dass jeder 'ne Agenda hat, mal besser, mal schlechter euch gegenüber, ähm, und, äh, dass ihr einfach auch Medien gezielt gucken könnt und auch gezielt nicht mehr gucken könnt. Und das ist eine meiner Strategien halt, gezielter auf Medien, grad auch aufm Handy, wo man so dieses Doom-Scrolling hat, ne, hier neun, neun, neun, neun, neun Stunden lang, dass man das natürlich auch 'n Stück weit kontrollieren kann und im Zweifel hart, indem man die Medien auch einfach mal runterschmeißt.

Ja, also ich will dazu jetzt auch gar nicht mehr noch mal einsteigen. Nur ein, eine kurze Anmerkung zur Außensicht. Ähm, wie wahrscheinlich die meisten von euch wissen, bin ich jedes Jahr irgendwas zwischen drei und sechs Monate am Zweitwohnsitz in Mexiko. Und wenn man von hier aus auf Deutschland guckt, kann man sich natürlich auch vorstellen, ähm, dass, dass wir auch das Gefühl haben von außen und von innen, dass es Deutschland nicht so schlecht geht, wie das oft gerne herbeigeredet wird, weil ja natürlich auch mit Ängsten und Sorgen sehr, sehr viel Kontrolle ausgeübt werden kann. Kommen wir zu den schönen Dingen des Lebens, zu unserem Podcast und zu unseren Hörern. Jetzt haben wir nämlich 'ne über 'ne halbe Stunde geschnackt. Wir wollten eigentlich, wir haben eigentlich gesagt, 'n paar Minütchen.

Ja, Sebastian, sag noch mal.

Be-bevor wir, bevor wir, genau, bevor wir da rüberspringen, noch mal an euch. Also das Thema beschäftigt uns sehr täglich. Ähm, es ging uns jetzt darum, auch, also einfach mal unsere Gedanken so 'n bisschen anzusprechen. Wir könnten das sicherlich noch stundenlang machen. Ähm, gebt uns doch mal so euer Feedback, wie ihr die Welt grade seht, wie ihr damit umgeht, welche Strategien ihr habt für, für euer Leben sozusagen, um, um, äh, klarzukommen, wie ihr auch die Dinge seht, ähm, mal so was euch einfällt. Gern als Sprachnachricht auf, auf, äh, WhatsApp oder gerne auch als Textnachricht oder als E-Mail an podcast@camperstyle.de. Wir wissen, das ist immer 'ne große Hürde, quasi jetzt hier vom Hören, vielleicht grade wenn ihr am Steuer sitzt oder irgendwie in der Bahn sitzt, äh, da umzuschalten.

Würd uns trotzdem freuen. Und, ähm, jetzt springen wir rüber zu dem Feedback, was wir in den letzten Monaten wieder ein bisschen gesammelt haben. Das sind nämlich die Leute, die genau das getan haben, worum wir jetzt eben gebeten haben.

Ja, also dafür wieder mal ganz, ganz lieben Dank. Wir freuen uns sehr, dass ihr uns immer so viele nette Dinge schreibt, dass ihr uns aber auch Kritik mitteilt. Wir haben auch wieder 'n bisschen Kritik bekommen, äh, lesen wir natürlich auch vor. Und was wir besonders schön finden und das ist uns jetzt wirklich so wahnsinnig bewusst geworden, dass plötzlich unser Podcast auch Menschen untereinander zusammenbringt, nämlich Hörerinnen und Hörer. Wir haben, ähm, zu unseren beiden Folgen rund ums Camping mit Behinderungen sehr viele ganz liebe Rückmeldungen bekommen. Wir haben festgestellt, dass anscheinend auch sehr viele, für mich überraschend viele Menschen ohne Handicap diese Folgen hören und da wohl auch sehr ergriffen von sind.

Und wir haben ganz konkret jetzt zwei Leute, ähm, die im Austausch stehen mit Hörerinnen und Hörern, zum Beispiel Christiane aus unserer Folge Camping trotz Schwerbehinderung. Ähm, hört da auf jeden Fall mal rein. Das ist auch 'ne sehr inspirierende Folge, weil Christiane eigentlich auch 'ne Hörerin von uns ist und dann aber zu Gast bei uns war und aus ihrem eigenen Leben, ähm, erzählt hat und von, von ihren Hürden, aber auch wie sie diese überwindet. Und Christiane ist inzwischen im Austausch mit unserem Hörer Philipp, der ist nämlich Ingenieur und der möchte ihr jetzt helfen oder versuchen zu helfen, indem er ihr den von ihr gewünschten mobilen kleinen Lift für ihren Rollstuhl baut, damit sie besser ins Wohnmobil reinkommt.

Also das ist, ähm, eine Sache, die uns sehr, sehr gefreut hat. Philipp wird übrigens auch bald bei uns zu Gast sein. Mit dem habe ich nächste Woche Vorgespräch. Und also jetzt, wenn ihr den Podcast hört, war das wahrscheinlich schon. Und Ähnliches ist passiert zur Folge Camping mit Assistenzhund. Da hat uns ebenfalls ganz viel Feedback erreicht, unter anderem eben auch von zwei Hörerinnen, die gerne direkt mit unserer Andrea in Kontakt treten wollten. Das ist ebenfalls in der Zwischenzeit passiert, soweit ich weiß. Ähm, die eine Hörerin, ähm, hat selber, i-ich will jetzt nicht zu sehr ins Detail gehen, weil die Nachricht eigentlich mehr privat reinging, aber hat selber 'n Thema mit, ähm, mit Handicap und wollte sich da auf der Praxisebene austauschen. Und dann hatten wir noch 'ne andere Hörerkollegin, die, ähm, einfach ein paar Tipps weitergeben wollte.

Ja, dann haben wir zur CMT-Folge einiges an Feedback bekommen. Ähm, zum einen einiges an Kritik, das kommt gleich. Ähm, erst mal noch so 'ne, so 'ne generelles Feedback dazu. Also ein-einer hat uns geschrieben, ähm, er ist Maximilian, hat da ein bisschen private Dinge geteilt. Die würden wir jetzt hier nicht vorlesen. Ähm, hat dann gefragt, ob wir selber auf der CMT in Stuttgart vertreten sind. Da ist generell wahrscheinlich auch die nächsten Jahre die Antwort: Nein, das ist uns zu kalt. Ähm, ich, ich war einmal da, Nele und Halil öfter und, äh, ich, äh, ja, mochte es nicht. Es war einfach kalt. Ja, es ist die erste Messe im Jahr. Es wär also wichtig, aber, ähm, wir haben 'n Kollegen, äh, vor Ort, der da immer für uns berichtet, äh, der das auch im Wohnmobil immer macht und, äh, wir haben natürlich auch viele Bloggerkollegen, die da, und Kolleginnen, die da vor Ort sind.

Wir selber sind, äh, nicht da. Und ansonsten hat er noch zum Thema E-Mobilität was geschrieben. Also er ist auch selber mit 'nem Elektrofahrzeug mit Bett und Kühlschrank und so weiter an Bord unterwegs, ähm, und sagt, er hat noch 'n bisschen Lademöglichkeit, knapp 14 Meter und 23 Tonnen Zuladung.

Ich hab's, ich weiß auch nicht. Ich hab auch, ich hab mehrfach gelesen und hab gedacht, ob da irgendwo 'n Komma fehlt, aber vielleicht ist er mit so 'nem E-Lkw unterwegs oder was meinst du?

Könnte sein. Dann werden wir auf jeden Fall-

Also vielleicht Max, wenn du das noch mal aufklären könntest, weil da sind wir beide so 'n bisschen drüber gestolpert. Schreib uns das doch gerne mal.

Ja, das, das gucken wir uns auf jeden Fall noch mal an. Gucken mal, wie spannend das für, für 'n Camping-Podcast ist. Ähm, ansonsten sagt er auch, also ist nicht so, also es ist nicht so weit weg von Vanlife, aber es ist doch anders als Vanlife, weil er eben von seinem Arbeitgeber natürlich dafür bezahlt wird. Ähm, und er sagt aber auch, er schläft meistens doch zu Hause oder eben im Camper. Ähm, ja, ganz spannend. Ähm, auf jeden Fall ist er dann ansonsten noch durch Neles Heimat gefahren, hat so 'n bisschen anhand des Dialektes, äh, gemutmaßt, woher Nele kommt und sagt, zwischen Meitingen und Donauwörth.

Und hat voll ins Schwarze getroffen. Das muss ich ihm auch noch mal schreiben. Ich hab's nur vergessen. Ich hatte die Mail schon gesehen und hatte, wollte ihm eigentlich sofort schreiben, saß aber grade im Auto. Also, äh, lieber Max, Kompliment. Wenn wir irgendwann mal 'nen Dialektspezialisten brauchen, dann werden wir dich auf jeden Fall, äh, zur Rate ziehen. Du hast nämlich genau erwischt. Ich komm ursprünglich aus Donauwörth.

Also entweder-

Da war ich ganz begeistert.

Entweder ist er sehr, sehr gewandt in Dialekten oder vielleicht was eher ist, dass er auch aus der Gegend kommt und das natürlich dann einfach besser entdeckt oder raushört. Ähm.

Ja, aus, aus nicht ganz aus der Gegend, aber aus der Nähe wohl, nach dem, was er oben geschrieben hatte.

Also dann danke auf jeden Fall für das Feedback und klär uns doch noch mal auf, welches Elektrofahrzeug, äh, ein Kühlschrank, äh, Bett hat und dann noch, äh, 14 Meter Lademöglichkeit. Also es kann ja eigentlich nur-

Ich tippe auf Lkw. Wollen wir, wir können 'ne Wette abschließen nachher.

Nee, da würd ich nicht drauf wetten wollen. Da gibt's nicht viel andere Möglichkeiten eigentlich.

Ja, dann weiter zur CMT. Ähm, also w-wer die Folge nicht gehört hat, wir waren ja selber, wie Sebastian gerade sagte, nicht auf der CMT. Unser Redakteur Stefan ist aber eigentlich jedes Jahr für uns da und wir haben ihn dieses Mal auch für die Nachbetrachtung der Messe zu uns ins virtuelle Studio eingeladen und es ging unter anderem auch über dem, über den Wirtschaftskrimi bei Knaus Tabbert. Also den will ich jetzt nicht wieder alles aufrollen. Wir haben ja kurz darüber gesprochen und stand ja auch in sämtlichen Medien. Und es schreibt uns jemand, da steht kein Name dabei: „Wow, euer Spezialist für die CMT ist aber ganz schön Pünktchen, Pünktchen, Pünktchen. Knaus Tabbert hatte eine Razzia. Wenn das kein Bananenbieger ist, wer dann?

Soll der vorher noch jemanden erschießen? Ich muss sagen, diese Mentalität, das runterzuspielen, dass Menschen nach Strich und Faden verarscht werden und dann Großverdiener und Konzernchefs in Schutz zu nehmen, stößt mir arg übel auf. Den Experten in Anführungszeichen könnt ihr euch gerne sparen."

Ich, ich hab da schon 'ne Antwort zu geschrieben. Ähm, also letzten Endes sind wir hier im Podcast beide eher, wie man so schön ketzerisch sagt, links-grün versifft. Also wir sind eher Menschenfreunde und natürlich sind wir auch Unternehmer und haben auch Bock, Geld zu verdienen und freuen uns auch, aber sehen durchaus auch riesige Vermögen und, und Konzerne mit 'nem kritischen Auge. Ja, das vielleicht dazu. Und, äh, was sie, also das ist 'n Feedback, was über Spotify reinkam und ich hab halt geschrieben: „Du, ne, du bist irgendwie sauer auf Großverdiener und Konzernchefs." Können wir verstehen. In unserem Land beziehungsweise in unserer Welt laufen viele Dinge auch aus unserer Sicht schief. Oder beziehungsweise ich hab geschrieben aus meiner Sicht schief. Und ob, äh, Wim du Punat, äh, geizig ist, das kann ich nicht sagen. Ich kenn ihn schlicht nicht und unser Wirtschaftssystem ist eben auf endloses Wachstum ausgelegt.

Ähm, immer mehr, mehr, mehr. Und die Chefs und Großverdiener sind Teil des Systems. Also wir können die jetzt dafür verurteilen, das, da machen wir's uns einfach, ne. Oder wir können halt versuchen, das System zu verurteilen und zu selber zu ändern und da wird man dann merken, wie gar nicht einfach das ist. Und, ähm, auch wir sind Teil des Systems und auch ihr, äh, wenn ihr dafür arbeitet, seid vielleicht Teil des Systems und das muss gar nicht schlimm sein, aber wir sind da alle halt mit drin. Und, äh, so vorher sollte man vielleicht auch vor der eigenen Haustüre kehren, wie man selbst so als Mensch ist. Kann man sich davon komplett freimachen? Dann bitte immer Kritik raus. Also fasst euch an die eigene Nase. Ähm, ja, die, also ich les da jetzt wenig Kritik, sondern ich les da eher ein bisschen Meckern über Großverdiener und Konzernchefs, ja. Ähm, letzten Endes sollte man aber seine Kritik doch bitte an die richten, an die es auch gewendet ist und nicht, nicht nach den Kleinen treten, also wie unserem Redakteur zum Beispiel, der jetzt nichts dafür kann.

Und der ja, den wir auch nicht als Experten für Wirtschaftskriminalität vorgestellt haben, sondern ist 'n Redakteur, der für uns die Messe besucht hat und netterweise seine Zeit zur Verfügung gestellt hat, um im Nachgang 'n bisschen darüber zu berichten für euch. Also, ähm-

Also es geht nicht darum, dass du uns die Kritik nicht schicken kannst. Gerne, alles fein, ja. Aber, ähm, wenn du halt Kritik konkret an, an Konzernchefs und großen Unternehmen hast und Großverdienern hast- Dann kritisiere die doch am besten zusätzlich, aber auch direkt, ähm, und adressier's eben an diese Menschen. Und, äh, was auch immer hilft, wenn man Kritik hat, äh, zu sagen, wie's besser gehen kann. Also das, das würd ich dir ans Herz legen, das würde auf jeden Fall helfen. Das hat jetzt leider gefehlt. Ähm, anyway, war 'n Feedback, wir haben's, äh, mit vorgetragen, aber da gibt's jetzt für mich keine Handlungsempfehlung, ne. Also für mich ändert sich da jetzt nichts.

Nee, und, und ich mein, also w-wie du ja schon gesagt hast, wir kritisieren ja auch solche Dinge, auch intern, ne. Das, aber wir s..., wir sind auch als, ähm, also wir haben auch als Podcast, äh, jetzt nicht, nicht die, die Ressourcen und auch nicht d-die, die Zeit auf uns genommen, um ganz tief in, in diese, äh, in diese Geschichte bei Knaus Tabbert reinzugehen, weil das 'n, das wären ja ganze Folgen, die man damit füllen könnte und es war auch einfach noch zu wenig bekannt öffentlich bis zum, bis zum Zeitpunkt der Aufnahme. Von daher muss man da auch immer so 'n bisschen vorsichtig sein, ähm, mit Unterstellungen oder mit Mutmaßungen den handelnden Personen gegenüber.

Na ja, und letzten Endes haben wir immer noch 'n Rechtsstaatssyste oder 'n Rechtssystem, was halt erst mal von der, ähm, Unschuld ausgeht, solange das Gegenteil bewiesen ist und nicht andersrum. Und daran versuchen wir uns auch zu halten und gleichwohl in der öffentlichen Kommunaktion, Kommunikation vor allen Dingen auch, ne. W-wir auch privat vielleicht da auch mal das ab und zu anders sehen, aber das gilt in Deutschland und daran halten wir uns.

Ja.

Ähm, soll ich gleich das zweite Feedback, was, äh, auch noch zu der Folge kommt, mal noch vorlesen? Das ist der Max.

Ja, gerne.

Der schreibt: „Schade, schade, leider keine gute Folge. Kam so rüber wie, ja, wir müssen die Folge halt machen, haben aber eigentlich gar keinen Bock drauf. Oder war es so motivationslos, weil es mal eine der wenigen Campingfolgen war, wo es mal nicht ums Thema Hund ging? Die Tonqualität von irgend'nem Redakteur auch recht grottig, aber irgendwie passte auch das gut zum genannten Eindruck. Und ständig zu sagen: 'Reden wir nicht darüber wegen der Zeit, sorry', aber die Einzigen, die da ein Limit setzen, seid ihr selber. Schade." Wollen wir's mal auseinanderklamüsen die verschiedenen Kritikpunkte?

Ja, ich möchte mal sagen, also wenn wir bei 'ner Folge motiviert sind, dann ja immer dann, wenn's ums Thema Essen geht am häufigsten. Ähm, nein, also Spaß beiseite, ähm, ich finde, also die Kritik find ich völlig korrekt, aber ich finde immer, diese Seitenhiebe, das ist das, was mich dann manchmal so 'n bisschen nervt, ne. Also als hätten wir nur Folgen, wo's ums Thema Hund geht. Das ist ja absoluter Bullshit einfach. Und das sind dann immer so diese, wo ich dann irgendwie bei mir selber merke, dass ich die andere Kritik, die durchaus berechtigt ist warsch-wahrscheinlich, dann irgendwie für mich so wegsortiere, weil ich denke: „Oh, das ist wieder so undifferenziert einfach." Aber ich möcht trotzdem versuchen, das, ähm, ernst zu nehmen und, und mich dem Ganzen zu nähern und ich lass jetzt einfach mal den Satz, äh, hier, die, die Stichelei weg.

So.

Das hat so 'n bisschen dieses Geschmäcke der, der Komplettabrechnung, ne. Man findet jetzt was kacke, okay.

Ja.

Und dann wird noch alles andere aufs Tablett geholt, was man vorher nicht angesprochen hat. Aber ja, lass uns mal auseinandernehmen. Ähm, also das-

Also ja.

Genau, das Haupt, die Hauptkritik an der Folge, dass sie motivationslos war und, ähm, sein musste. Also wir haben in unserem Podcast-Leben eine Folge gemacht, die wir, wo wir das Gefühl hatten, wir müssen die machen und sie auch gemacht haben und die richtig kacke war. Dazu stehen wir, das haben wir auch, äh, ausführlich schon besprochen. Bei der Folge war's nicht so. Ähm, gleichwohl war, also für, für mich war's wirklich schwierig, weil, ähm, ich nicht, nicht vor Ort war und Stefan quasi als Einziger vor Ort war und ich auch nicht so in der Berichterstattung über die Messe mit drin war, weil ich auf anderen Baustellen quasi gearbeitet habe bei uns. Und deswegen war's für mich so schwer, richtig gut reinzukommen und, und manchmal gibt's so Themen, wo ich Schwierigkeiten habe, so 'n bisschen klarzukommen, ne.

Da ist meistens Nele zu, vor Ort und mit, hilft mit ganz fantastischen Fragen aus. Ähm, warum das aus deiner Sicht diesmal nicht geklappt hat, weiß ich nicht. Ähm, nehmen wir uns mit, also an, an Messe oder Veranstaltung oder Folgen über Veranstaltungen, bei denen wir selber nicht vor Ort waren, haben wir offensichtlich noch Optimierungspotenzial, was wir nutzen können. So, ich weiß nicht, wie du das siehst, Nele.

Ja, ich weiß auch nicht. Also das Thema, das Thema mit, äh, dass wir uns dafür nicht genug Zeit genommen haben, das hatten wir auch schon in, in den letzten Folgen, ähm, aufgegriffen und haben gesagt: „Okay, das, das ist für uns nachvollziehbar, ist für uns verständlich. Irgendwann müssen wir mal 'n Cut machen, weil sonst sitzen wir drei Stunden hier demnächst." Aber, aber dass, dass wir dann sehr, sehr zügig zum Ende kommen und auch viel, viele Themen einschränken, weil wir sagen, wir haben dafür nicht die Zeit, das haben wir uns ja schon mitgenommen. Das hatten wir auch vorab schon gesehen und das ist auch völlig in Ordnung, dieses Feedback. Dafür bedanken wir uns auch, weil, ähm, wir ja natürlich nicht genau wissen, was ihr euch wünscht in puncto Länge, in puncto Ausführlichkeit. Mmm, Thema, ja, was die Fragen angeht, keine Ahnung.

Ich hab mir das jetzt ehrlich gesagt auch nicht mehr vorher angeguckt, was wir da für Fragen gestellt haben und wie das Gespräch so war, weil wir nehmen so viele Podcasts auf, da..., die sind dann auch oft wieder schnell vergessen, weil wieder die Speicherplatte im Gehirn Platz für neue Themen braucht. Ähm, aber ich guck mir das noch mal an, weil die Fragen hab tatsächlich, soweit ich weiß, ich vorbereitet. Und, ähm, ja, ich, also bei mir persönlich, ich möchte das nicht ausschließen, dass ich vielleicht nicht so enthusiastisch war wie bei anderen Themen, weil mich interessiert zwar das Thema Fahrzeuge, aber es gibt de-definitiv Themen, für die ich mehr Leidenschaft hege. So, sag ich ganz offen. Ähm. Was die Tonqualität angeht, da können wir halt leider relativ wenig machen. Wir machen mit jeder Person, die bei uns im Studio ist, vorab 'nen A-, ähm, Technikcheck und gucken, ob's ungefähr passt.

Aber wir können natürlich jetzt nicht jede, jeden Menschen, den wir zu uns einladen, dazu verdonnern, sich 'n Podcast-Aufnahmeequipment zu holen. Und, ähm, das wird immer wieder auftauchen, dass Leute halt nur 'n Headset zu Hause haben und dass wir jetzt auch nicht ohne Ende Equipment zur Verfügung haben, was wir denen dann schicken können. Also leider, leider, wir würden das auch gerne ändern, aber das ist was, da müssen wir uns alle im Moment zumindest noch mit abfinden, weil wir ja nicht vor Ort in einem gemeinsamen Studio aufnehmen, sondern jeder sitzt halt zu Hause an seinem Rechner und da kommt's immer wieder vor, dass halt Leute nicht so ausgestattet sind, dass die Qualität perfekt ist. Ähm, das muss dann vielleicht jeder für sich selbst entscheiden, ob man dann halt abschaltet, wenn's einem, äh, wenn's einen stört oder ob man sich 'n bisschen durchquält, weil man das Thema einfach spannend findet.

Also wir versuchen da das Bestmögliche. Ähm, die, die, die sauberste Lösung wäre, nie wieder Gäste zu haben, dann ist das Problem weg. Aber-

Ja

... das ist aus unserer Sicht nicht die richtige Lösung, weil Gäste einfach auch unheimlich spannende Themen hier reinbringen, was ihr uns ja auch durch euer Feedback gebt. Dass das jetzt vielleicht nicht immer für jeden gleich spannend ist und, und man vielleicht auch bei der Folge, weil es gab doch mehr Kritik als bei anderen oder mehr Kritik als bei den meisten Folgen, dann scheint, scheint's da schon irgendwas auf jeden Fall dran zu sein, ne. Das, das, dessen sind wir uns schon bewusst. Und, ähm, dann gucken wir auch ins Detail noch mal rein. Ähm, aber es kann schon mal vielleicht wieder vorkommen. Nicht, dass es Absicht ist und wir achten da drauf und ihr glaubt gar nicht, was wir teilweise für 'n Aufwand im Vorfeld betreiben und was auch, auch manche Gäste quasi sich wirklich auch noch anschaffen extra für den Podcast. Aber das ist nicht, dass wir das erwarten, ähm, weil, ne, aus unserer Sicht ist das irgendwie verschwendet, wenn jetzt nur für einen Podcast sich Dinge angeschafft werden.

Manche machen das und manche nicht.

Ja.

Und das ist halt auch völlig in Ordnung, aber die Kritik auf jeden Fall gehört und, und nehmen wir uns entsprechend mit. Ähm, ja, die Seitenhebel, ja, okay. Also kannst du gerne noch mal, also auch hier, ja, wenn Kritik, äh, dann gerne auch sagen, wie's besser geht. Zum Teil hast du's gemacht, das, das nehmen wir uns mit. Wenn dich die Hundethemen nerven, ja gut, dann hört nicht rein. Ähm, das ist ja auch immer völlig, äh, möglich für euch, einfach 'ne Sendung zu überspringen.

Dann hat Lisa uns geschrieben: "Liebe Nele, lieber Sebastian, zunächst einmal ein Riesenkompliment für euren Podcast, den ich schon, äh, sehr lange sehr gerne höre. Ich bin ein großer Fan." Vielen Dank, liebe Lisa. Ähm, "Ich schreibe euch zum ersten Mal eine Mail oder überhaupt ein Feedback, weil ihr zum Schluss der letzten Folge über die CMT doch sehr hastig zum Ende gekommen seid. Ihr wart ein wenig ins Plaudern gekommen, was ich persönlich super fand und war dann traurig, dass ihr ziemlich schnell den Bogen zum Ende gemacht habt. Habt ihr euch die zeitliche Beschränkung der Folgen selbst auferlegt oder gibt es andere Gründe dafür, dass ihr ein, ähm, Plaudern nicht noch ein paar Minuten laufen lassen könnt? Ich würde euch gerne auch 75 oder 90 Minuten sprechen hören, wenn es das Thema hergibt. Vor allem Rückblicke und Messen find ich da geeignet, weil sicherlich viele eurer Hörerinnen und Hörer nicht vor Ort sein konnten, aber dennoch neugierig auf Neuerungen sind."

Ähm, ich les nur grade mal kurz, weil da wird's jetzt 'n bisschen privater, aber ich glaube, das kann man sagen. "Ich reise im wunderschönen, rund 28 Quadratmeter großen Luftzelt mit Mann und Kindern, zwei und fünf und liebe es sehr. Den Zeltskeptikern sagen wir immer, dass wir unsere Ferienwohnung mit Sofa, Toilette und Küche immer dabei haben. Da wird oft gestaunt. Durch das Zelt ist viel Content eures Podcasts thematisch nicht unbedingt super passend für uns. Ich nehme trotzdem immer was mit. In Bezug auf die Folge zur CMT hätt ich mich sehr über ein paar Worte zu den dort ausgestellten Zelten gefreut. Outwell war meines Wissens nach mit ein paar neuen Modellen vor Ort. In dieser Saison hat Outwell ein paar Modelle mit neuen und eher ungewöhnlichen Grundrissen im Sortiment, die wirklich spannend sind. Vielleicht wäre euch das auch mal eine Folge wert. Macht weiter so. Ich bleibe so oder so treue Hörerin. Herzliche Grüße."

Ja, Lisa.

Ja, auf dem Zeltauge sind wir leider blind.

Da sind wir-- Und, und wir versuchen immer wieder, ähm, uns auch Leute in den Podcast zu holen, die mit dem Thema 'n bisschen mehr zu tun haben als wir. Also liebe Lisa, falls du dich angesprochen fühlst, auch mal über dein Wissen, deine Erfahrungen hier mit uns zu plaudern vor einer etwas größeren Öffentlichkeit. Es wär wirklich toll, weil wir finden einfach niemanden, der uns da so 'n bisschen konstanter auch berät und zur Seite steht. Und wir, ähm, wollen halt möglichst wenig über Dinge sprechen ohne Gäste, von denen wir selber keine Ahnung haben und uns dann nur die Ahnung anlesen, weil ich glaube, das ist totaler Quatsch und das macht auch unseren Podcast nicht aus. Aber wenn du oder auch gerne jemand anderes aus der Hörerschaft beim Thema Zelte, ähm, was zu sagen hat, dann schreibt uns gerne und dann gucken wir, dass wir vielleicht auch mal gemeinsame Folgen bekommen.

Aber das ist natürlich keine Pflicht, ne. Wenn du sagst, nee, das liegt mir gar nicht, ist das auch völlig in Ordnung.

Nein, auf gar keinen Fall.

Noch mal dazu gesagt. Ähm, nichtsdestotrotz, das Feedback ist, ist, äh, ja, da triffst du bei oder rennst du bei uns offene Tore ein quasi. Das wissen wir schon. Wir versuchen auch redaktionell immer wieder, das Thema bei uns zu besetzen. Hat bis jetzt aber einfach nicht gepasst, ähm, weil-- und wir selber zelten halt nicht, ähm, und deswegen, ähm, findet's nicht statt bei uns. Ja, dessen sind wir uns bewusst. Wir arbeiten dran. Und danke auf jeden Fall mit dem Outwear-Hinweis. Das können wir ja sicherlich dann bei der nächsten Messe uns mal angucken, aber da fehlt uns dann halt auch einfach die Expertise dazu, was zu sagen, ne. Ist das jetzt 'n schlauer Grundriss?

Das zu beurteilen, ja.

Ist das kein schlauer Grundriss? Also du als Zeltcamperin weißt das natürlich, wir grade nicht, aber, äh, wir arbeiten dran.

Also ich werd mir die, die Zelte auf jeden Fall mal angucken, weil mir war das ehrlich gesagt und das ist wirklich schlimm, aber mir war das gar nicht so klar, dass auch bei Zelten so Unterschiede in den Grundrissen gibt. Also da oute ich mich. Da werd ich jetzt gleich mal im Anschluss an die Aufzeichnung bisschen reingucken. Ähm, weil wir's grade über die Tonqualität hatten. Ich weiß nicht, wie stark man es wieder hört, aber bei uns ist ja halt wieder, wie ich das ja in fast jeder Folge habe, einiges auf der Straße los und ich kann nicht immer mich auf stumm schalten und dann minutenlang warten, bis Motorräder, LKWs und Hunde wieder leise sind. Deswegen lass ich's einfach laufen und ich hoffe, dass es für euch okay ist. Wenn nicht, dann schreibt uns bitte auch das, weil, ähm, wir haben hier durchaus interne Diskussionen, wie wir mit Hintergrundgeräuschen umgehen, die sich nicht vermeiden lassen. Und wenn ihr sagt, dass es sehr störend für euch ist, dann, ähm, gebt uns dazu bitte auch 'ne Rückmeldung.

Dann werden wir versuchen, halt die Aufnahmen anders zu gestalten und dann halt doch irgendwie längere Pausen einzubauen mit Hunden und allem, was da so 'ne Rolle spielt.

Ja, oder weniger Folgen produzieren. Weil ganz ehrlich, ich, also wenn wir jetzt für so 'ne Podcast-Produktion von 'ner Zwei-Stunden-Folge dann vier Stunden brauchen, macht das uns auch wenig Spaß. Aber wir können es uns ja mal vornehmen. Aber ganz realistisch, ja, also ich weiß selber, dass das manchmal nervig sein kann, grade wenn ich Kopfhörer aufhabe oder im Auto sitze und, und 'n Podcast-Host irgendwie aus Versehen ans Mikrofon stößt oder so. Ja, dann, dann nervt das sehr und manchmal machen die auch so Dauergeräusche. Das, das ist uns alles bewusst. Also gebt uns das Feedback, aber, ähm, rechnet auch damit, dass vielleicht nicht sofort was ändert, weil manchmal geht's einfach nicht anders und die einzige Lösung wäre, weniger Podcasts aufzunehmen. Aber wir gucken mal. Ich will das nur 'n bisschen relativieren, weil du so euphorisch, wie du das grade siehst, seh ich das nicht, weil du bist jetzt halt grad mal noch in Mexiko und die werden jetzt nicht wegen dir aufhören, äh, rumzufahren und alles anzupreisen.

Und, äh, vier Stunden hier zu sitzen und aufzunehmen, da weiß ich, es macht mein Gehirn ein, zweimal mit und dann hat's da keinen Bock mehr drauf. Ähm.

Ja, mein Internet auch nicht. Also von daher.

Also wir gucken mal. Ja, also, ähm, ich, ich würd sagen, ich les mal das nächste Feedback vor. Ähm, dann-

Ja.

Bei mir sind die Störgeräusche maximal ein fiepender Hund, weil Frauchen grad mit einem der Hündinnen zum Tierarzt gefahren ist. Ähm.

Nicht so viel übers Thema Hunde sprechen. Komm zu den Campingkarten.

Wir sprechen über Hunde, weil Hunde sind nun mal ein großer Teil unseres Lebens und wen das nervt, der höre da an den Stellen einfach kurz weg. Ähm, hallo Camper Styler, also es geht um die Folge Campingkarten. Ähm, vielen Dank für die Rabattkartenfolge. Habe schon einige Jahre die ACSI-Karte und in Frankreich und den Niederlanden und Polen erhebliche Ersparnisse gehabt. Habe das Abo. Äh, und wenn wir sie mal nicht nutzen, unterstütze ich halt das Angebot. Das gilt auch für die ADAC-App. Äh, die hatte ich bei euch für ein Jahr gewonnen und seitdem weitergekauft für 6,99. Guck mal, da siehst du, dass Gewinnspiele durchaus was bringen können.

Ja.

Neles Worte hinsichtlich, also das ist übrigens immer so 'ne Diskussion bei uns, wenn, wenn wir Gewinnspiele für eigene Produkte machen, ob das was bringt. Aber wieder zurück zum Feedback, sorry. Neles Worte hinsichtlich der Lobbyarbeit lassen mich nun auch ernsthaft über eine DCC-Mitgliedschaft nachdenken. Mal sehen, ob auf der ABF in Hannover im Februar an deren Stand oder vorher. Das war 'n bisschen falsch betont, aber tja. Äh, ein weiteres Fazit in Klammer Zusammenfassung im Podcast halte ich für entbehrlich. Äh, bin des Lesens und Hörens mächtig. Es wurde alles gesagt. Viele Grüße ans ganze Team und einen stressfreien Umzug für Sebastian. Andreas. Ja, das, das klappt nicht. Ähm.

Der stressfreie Umzug, meinst du?

Also bis jetzt geht es noch. Wir sind, haben jetzt tatsächlich die ganzen Vorbereitungen abgeschlossen, also so Umzugsunternehmer, Transportfahrzeuge für Hunde, Fahrer, das alles jetzt organisiert, Flüge, Hotels. Aber ich glaube, es wird einfach so die letzten Wochen stressig. Aber ich blockier mir heute vier Wochen, also den ganzen April als quasi auch aufnahmefreie Zeit. Nele weiß noch nichts von dem Glück, aber wir müssen jetzt diesen Monat dann quasi noch die Episoden für den Monat grob aufnehmen.

Oi, oi, oi, oi, oi.

Weil ich ja zum Beispiel auch mein Podcast-Studio hier nicht erst am letzten Tag abbauen kann, sondern schon irgendwie zwei, drei Wochen vorher einmotten muss. Aber ich hab ja noch 'n mobiles Studio. Ähm, das wird alles nicht so schlimm, aber das sorgt natürlich dafür, dass es einfach 'n bisschen Stress gibt, weil, ähm, meine Tage sind aktuell völlig ausgelastet mit Arbeit, ähm, und dann kommt 'n Umzug noch dazu. Aber danke auf jeden Fall für die Wünsche. Ich glaube, wir haben das recht gut organisiert. Meine Frau ist da grade, ähm, sehr, sehr fleißig dabei, auch Listen zu machen, was wo drin ist und so weiter. Und ich glaube, das wird 'n bisschen stressig, aber alles in allem schon ganz gut werden.

Also was ich an dem Feedback auch ganz schön fand, war so dieser Gedanke: Na ja, wenn ich's mal nicht nutze, unterstütz ich halt das Angebot. Also das kommt ja ganz oft zu kurz, weil man ja immer eigentlich so 'n bisschen drauf guckt, was nützt mir diese Sache? Und dass man, dass jemand einfach mal sagt: "Ja, das stört mich jetzt nicht, wenn es einfach weiterläuft, aber ich find das Angebot toll und ich zahl da gerne für", find ich cool. Sollten wir nicht so, so drüber wuschen.

Auf jeden Fall und auch spannend, dass er auch mehrere Sachen nutzt und, und nicht nur ein was. Ähm.

Ja.

Genau. Danke fürs Feedback.

Dann auch noch zur selben Folge von Nico über Spotify. Ähm, 'n ganz cooler Tipp, den hatte ich auch schon gesehen und hab auch schon 'n bisschen recherchiert. Da werden wir vielleicht auch noch mal was drüber machen. Ähm, Nico schreibt: Wir nutzen VanSite und sind mit dem Jahrespass unterwegs und stehen wirklich zu 90% auf diesen Plätzen, zahlen einmal im Jahr und sind komplett verfolgt. Verfolgt, versorgt. 'Tschuldigung. Ähm, ich hatte das Angebot vor einiger Zeit schon mal wahrgenommen und hab dann schon 'n bisschen mich informiert und hab immer noch versucht, den Haken zu finden. Aber anscheinend scheint's ja dann auch keinen Haken zu geben, wenn der Nico das schon nutzt und, und, ähm, damit zufrieden ist. Also das ist auf jeden Fall eine gute Empfehlung. Vansite.eu ist es, glaub ich. Und dann auch noch 'n Kommentar von Heart Group, den ich sehr interessant fand.

Wir hatten das letztes Jahr. ACSI-Card war laut Campingplatz teurer als reguläre Buchung, weil wir bei ACSI für unsere zwei Kinder eins und zwei voll zahlen mussten und Buchungsgebühr noch on top gekommen wäre. Ähm, das ist tatsächlich was, was ich so noch nie gehört habe und find das total interessant. Also Axi haben wir ja auch in der Folge, glaub ich, gesagt, ist schon eher für Familien ohne Kinder, weil sich's halt nur auf die Hauptsaison bezieht und die Kinder sind ja auch in den Angeboten gar nicht inkludiert. Ähm, aber dass es dann wirklich teurer wird, das find ich schon spektakulär und da würd ich tatsächlich, wenn du uns zuhörst, dir empfehlen, das mal bei Axi durchzugeben, weil diese Anbieter sind ja auch immer sehr dankbar für solche Rückmeldungen, weil das ist natürlich 'ne Verzerrung des Angebots, die kann so nicht im, im Sinne des Anbieters sein.

Ja, wobei es jetzt natürlich spannend wäre, noch Details zu wissen, Hauptsaison, nicht Hauptsaison, ne, welche Umstände dafür gesorgt haben. Äh, w-wir müssten jetzt Glaskugeln, also zum Beispiel Buchungsgebühr, was ist damit gemeint? Könnte vermeintlich sein, dass die Buchungsgebühr bedeutet, wenn jemand Axi nutzt, dass dann noch 'ne Gebühr on top kommt oder so, aber wir wissen's alles nicht. Deswegen, ähm, wir wollen auch nicht mutmaßen, muss man wirklich gucken. Aber wir haben das ja auch in der Folge gesagt, dass es durchaus auch mal sein kann, dass eben andere Angebote vielleicht günstiger sind. Ob das jetzt so im Sinne der, der Anbieter ist, sei dahingestellt, aber kurzer Vergleich und das haben wir auch gesagt, lohnt sich immer und, äh, das, das Feedback, ne, zeigt auf jeden Fall, dass das die richtige Empfehlung ist. Jetzt ist hier grade 'n Feedback wie von Zauberhand, äh, aus meiner Liste verschwunden.

Ja, ich hab das an den Schluss gestellt, weil das 'n The-, weil das 'n Themenvorschlag ist und ich wollt jetzt erst mal die Folgen durchgehen. Wir haben so 'n gemeinsames Dokument, auf das wir beide in Echtzeit zugreifen können für die Folgen. Und, äh, da hab ich jetzt mal eben schnell was ge..., äh, ausgeschnitten und, äh, gepastet. Wir haben, äh, auf die Folge Hörerfeedback, Januar war die, glaub ich, von Udo 'ne Rückmeldung bekommen. Udo schreibt uns ja immer wieder, da freuen wir uns auch immer sehr. Der hat immer coole Themen und, ähm, super Tipps auch unter anderem zum Thema Camping mit Hund, wenn ich mich nicht täusche. Und Udo schreibt bezüglich des aktuellen Podcasts euer Feedback an uns: „Als alter Frankreich-Rundreisefahrer kann ich die Frage von Axel nach einem Übernachtungsplatz für Gespanne zwischen Lyon und Valence mit Camping Le Daxia in drei acht drei sieben null Saint-Clair-du-Rhône in Frankreich beantworten.

Schöner kleiner Platz, circa fünf Kilometer von der A7 entfernt. Kriegt man fast immer einen Stellplatz zur Not halt ohne direkten Strom. Normal für zwei Personen, Auto, Wohnwagen, Nebensaison achtzehn Euro achtzig, sehr sauber und mit Axi-Card noch günstiger. Kann man problemlos auch angekoppelt stehen." Das ist auch 'n ganz spannender Punkt, wenn man mit Wohnwagen unterwegs ist, dass man halt nicht immer abkuppeln muss. Buddy, das ist, ähm, Udos Hund, ist allerdings aufpreispflichtig, kostet zwei Euro, find ich, hält sich auch total im Rahmen. Vielleicht könnt ihr den Platz an Axel weiterleiten. P.S. Mit der App Camping Car Park bin ich allerdings überhaupt nicht klargekommen, was Wohnwagenplätze betrifft. Sehr umständlich zu bedienen und man muss dann die Beschreibung des P-Platzes trotzdem genauestens lesen. Mal wahllos gesucht, 79 Beugnon, äh, Tireul, zum Beispiel Wohnwagen nur in der Hauptsaison, Länge nur bis neun Meter und so weiter.

Muss man noch genauer testen. Ähm, diese App hatte ich noch so'n bisschen mit zwiegespaltenen Gefühlen in der, in der, ähm, Campingkartenfolge, glaub ich, empfohlen oder in der Hörerfeedback-Folge, ich weiß es nicht mehr genau. Mm, teil ich Udos Einschätzung, ist 'ne App, die noch nicht ganz ausgereift ist. Wir nutzen sie trotzdem immer mit, ja, wie gesagt, mit zwiegespaltenen Gefühlen. Aber das, was Udo da schreibt, dass, dass es dann immer noch für Gespanne auch noch mal Einschränkungen gibt, zumindest in der Theorie, das ist richtig. In der Praxis haben wir festgestellt, dass es dann doch 'n bisschen lockerer gehandhabt wird meistens. Und ja, für den, für den Stellplatztipp, ähm, vielen lieben Dank. Ähm, ich hoffe, Axel hört das, aber wir können's ihm ja sonst auch noch mal schreiben.

Ja, dann gab's einiges an Feedback, äh, zur Körperpflegefolge. Vor allen Dingen auch Nele hat auf ihren privaten Kanälen ganz viel Feedback dazu bekommen. Ich privat gar nicht. Ähm, oder? Nee.

Der Podcast wurde auch von Kunden gehört und für sehr interessant befunden, auch von deren jeweiligen Partnern beziehungsweise Partnerinnen. Ähm, ja, also das war wirklich spannend. Die, die Folge, ich hab eigentlich gedacht, dass diese Folge für, ähm, gemischtes Feedback sorgt und dass auch vielleicht Leute sagen: „Äh, ehrlich gesagt wollen wir das alles von euch gar nicht so genau wissen", und dass wir 'nen vielleicht etwas zu langen Exkurs in diese ganzen Alternativprodukte gefahren haben, aber das Gegenteil war der Fall. Also bei mir das, das halb private Feedback auch von den Kunden war zum Beispiel, dass die das interessant finden würden, wenn wir da noch tiefer einsteigen würden in diese alternativen Pflegemöglichkeiten. Das können wir uns ja mal überlegen.

Und, ähm, ja, das war so, der Tenor war so: Ja, cool, dass ihr so was angeht, dass ihr auch so offen darüber sprecht. Und es betrifft ja jeden. Also egal, ob man viel Körperpflege zu Hause schon betreibt oder nicht und ob man das unterwegs machen möchte oder nicht, aber früher oder später trifft's dich halt, weil irgendwann muss man mal 'n bisschen rauss..., äh, saugen sozusagen.

Ja, und, äh, auch da wieder 'n bisschen behind the scenes. Ich hab dir das ja gesagt, Nele, ne. Ich hab ja, hab ja gesagt, die, die Menschen mögen natürlich auch, äh, gerne tiefer in unser Leben reingucken. Das, das finden Menschen generell gut. Ähm, und nicht, dass wir jetzt berechnend gesagt haben: „Ha, da machen wir jetzt mal das", ähm, aber das, d..., mir war das irgendwie klar, dass das vermutlich so passieren wird. Und, ähm, uns war's aber eher 'n Anliegen, euch, euch das mal näher zu bringen. Und nachdem wir da so'n bisschen ja in einer Folge reingeredet hatten und dann auch das Feedback bekommen haben, oh, spannend, ähm, haben wir dann entschieden, okay, dann machen wir das. W... Mich hat's eher abgehalten am Anfang oder mich hätte es eher abgehalten, weil ich glaube, das interessiert niemand so im Detail, aber da habt ihr uns ja das Feedback gegeben, dass dem nicht so ist und demzufolge haben wir das gemacht. So.

Eine hören. Also kann man, glaub ich, auch sagen, Christiane, also die Christiane, über die wir vorhin auch schon gesprochen haben, ähm, äh, Camping mit Schwerbehinderung oder Camping trotz Schwerbehinderung, hört uns ja sehr fleißig und gibt uns ja auch immer wieder ganz süßes Feedback. Ich les die Mail nicht vor, aber sie hat geschrieben, dass sie uns aktuell sehr gerne zum Einschlafen hört, weil ihr das irgendwie guttut, so mit unseren Themen und mit unseren Stimmen dann so, ähm, in die Ruhe zu kommen. Und dass sie sich tatsächlich auch unsere Ausführungen zur Körperpflege da reingezogen hat. Und ich fand das irgendwie so, ähm, lustig, mir vorzustellen, dass da jemand ist, der dann da liegt und uns zuhört, wie wir über eingespeichelte Zahnpastatabletten sprechen und über Intimbehaarung und über, ähm, über diverse Rasurmethoden und so.

Aber ganz ehrlich, wenn, wenn es für euch schön ist und, äh, wenn ihr uns da gerne zuhört, wir können auch gerne mehr solche Themen aufgreifen und natürlich freuen wir uns auch, auch und gerade wenn ihr uns zum Einschlafen hört, weil das ist für mich immer die Podcasts, die ich so mit am liebsten höre, weil mich die Leute beruhigen und die Themen beruhigen. Die hör ich natürlich auch gerne zum Einschlafen.

Und die Luise hat uns geschrieben: „Hi Nele und hi Sebastian. Ich habe gerade eure Podcast-Folge zur Körperpflege gehört. Sie war interessant und kurzweilig. Ich höre euren Podcast immer wieder gerne. Äh, zu der Folge hätte ich eine Frage an die Nele, und zwar zum Thema Haare waschen. Du sprichst von einem festen Shampoo. Welches benutzt du da? Äh, ich selber habe auch lange und nicht ganz glatte Haare und habe schon einige Seifen ausprobiert und hatte ähnliche Probleme. Stumpfe Haare, trockene und sehr knotig trotz der Essigspülung. Äh, so benutze ich doch wieder herkömmliche Shampoos. Ich bin aber über jeden Tip, äh, Tipp dankbar.

Ich google mal nebenbei. Lies du mal bitte. Ich hab vergessen, das vorzubereiten. Ich hab's sogar hier dabei, aber ich kann jetzt nicht aufstehen und ins Bad laufen, nach der Packung suchen. Ich, äh, such eben, während du hier vorliest, meine lieblingsfesten Shampoos raus und geb gleich der Luise die Information noch.

Äh, genau. Wir hatten nämlich auch noch, ähm, ein Feedback aus der Schweiz bekommen. Und zwar hatte uns da-

Das Feedback ist, ähm, ist von Madeleine.

Genau, die Madeleine. Genau, Madeleine hatte geschrieben, äh: „Hat sich nicht Nele Tipps für festen Conditioner gewünscht. Die Tipps stammen aus der aktuellen, aus dem aktuellen Konsumentenmagazin Saldo, allerdings aus der Schweiz. Aber vielleicht nützt es Nele trotzdem. Liebe Grüße aus Basel von einer schockverliebten Neocamperin." Und jetzt scrolle ich kurz zum Bild. Also da steht, ähm, eben drin: Conditioner von der Marke enthielten Arsen und Blei. Ähm, also gibt's einige Probleme, aber es gibt eben auch Produkte laut diesem Magazin, die gut sind. Ähm, ich les die mal kurz vor und wir können die auch noch mal in die Show Notes packen. Das Bild können wir leider nicht reinpacken, weil das wär jetzt 'n Copyright-Verstoß, aber, ähm, was ich sehe... Ah, guck mal. Was ich sehe, das Ganze stammt von Ökotest, und zwar hat Ökotest scheinbar am achten, äh, im Februar 2025, ähm, die Produkte getestet.

Das heißt, wen das jetzt interessiert, der kann in den Ökotest gucken. Und das ist einmal Ben und, äh, Anna Love Soap Very Berry Conditioner, dann Bioturm feste Spülung für trockenes Haar, Lamazuna fester Conditioner, Rosenrot Conditioner Bit reichhaltig, Badefee herrlich, herrlich fester Conditioner mit Sanddorn und Rosmarin. Die spielen also genauso mit den Namen wie Friseure und-

Wie die Friseursalons.

Fauchée feste Haarspülung. Das sind die, die laut Ökotest, äh, quasi sehr gut als feste Conditioner getestet wurden. Wie gesagt, Februar 2025, Ökotest hat getestet.

Ja, super. Vielen lieben Dank, Madeleine. Das hilft mir sehr weiter. Werde ich auf jeden Fall, sobald ich wieder in Deutschland bin, mir mal ein, zwei Produkte raussuchen, weil das ist das tatsächlich, was mir bisher noch fehlt. Und Ökotest ist ja auch immer 'ne super Quelle. Da hab ich auch 'n Abo. Also von daher kann ich da auch die Testberichte tatsächlich komplett lesen.

Du hast ein Ökotest-Akku, A-A-Akku, Abo?

Akku, ja, ein Ökotest-Akku, ja.

Ich hab ein Testabo.

Möchtest du? Möchtest du an meinem Ökotest-Abo teilhaben?

Das dürfen wir, glaub ich, nicht, aber wir können uns ja natürlich austauschen über die Tests.

Ist egal, hört ja keiner. Wir sind nur unter uns.

Die ich auf test.de von der Stiftung Warentest lese und du von Ökotest und dann können wir uns ja perfekt austauschen.

Ja. Ja.

Okay.

Sehr gerne. Ähm, also ich hab inzwischen auch mich noch mal in mein DM-Konto eingeloggt und hab noch mal geguckt, welche, welche Shampoos ich mir da in den Warenkorb gelegt hatte. Und zwar ist es einmal von Foamie. Da hab ich verschiedene getestet. Da gibt's ein Hyaluron-festes Shampoo und eins, ähm, das seh ich jetzt hier grade nicht mehr im Angebot, eins mit Aloe Vera. Aber das mit Hyaluron ist aus meiner Sicht sehr gut. Das, äh, mit dem komm ich gut zurecht. Und dann hab ich noch, ähm, in der Vergangenheit das von Lavera getestet. Da gibt's auch verschiedene Arten. Da muss man halt selber so 'n bisschen gucken, was man für Haare hat. Ähm, ich hatte damals das, äh, feste Dusche zwei in eins für Haut und Haar.

Da war ich meiner Erinnerung nach nicht so zufrieden. Nicht, weil's nicht gut funktioniert hätte, sondern weil das, äh, irgendwie sehr schnell aufgebraucht war, überraschenderweise für so 'n, für so 'n festes Shampoo. Aber das Lavera festes Shampoo Volumen, das fand ich wiederum gut. Also das sind so die, die ich zuletzt getestet habe. Ähm, es gibt aber grade auch bei DM mittlerweile und bes-bestimmt auch bei Rossmann und anderen, ähm, Drogerien 'ne sehr große Auswahl und das ist wirklich, also was man da nutzt, ist wirklich so, so stark abhängig vom eigenen Haartyp und von der Kopfhaut. Aber mit diesen, äh, Produkten, also Lavera, ähm, Foamy und auch Santé, ähm, hab ich die Erfahrung gemacht, dass es nicht diese Ablagerungen aufm, aufm, auf der Kopfhaut und auf den Haaren gibt, egal welches, äh, welche Variante man da zum Beispiel nimmt.

Und das war ja, glaub ich, in erster Linie das Anliegen von Luise, dass sie gesagt hat, sie, sie kommt mit, mit so Shamp-, also mit so Haarseifen nicht klar und dieses Haarshampoos, diese Haarshampoos sind gut. Ich brauch aber für meine Haare auch immer noch 'ne Spülung zusätzlich dazu, weil meine Haare einfach wegen der, wegen der Krausigkeit so, so trocken sind immer.

Okay.

Dann, ähm, dann hatte Nancy noch 'n Kommentar, ich glaube, bei Spotify hinterlassen: „Hallo ihr Lieben, ich kenne den Hintergrund nicht in allen kosmetischen oder reinigenden Bereichen. Das Aufschäumen wird aber in den meisten Bereichen genutzt, um durch die eingearbeitete Luft eine größere Oberfläche und somit mehr Ergiebigkeit trotz reduziertem Einsatz vom Produkt zu erwirken."

Da hab ich ja, äh, behauptet, dass das nur einen Marketingeffekt hat und ich hab noch mal ein bisschen geguckt. Bei der Zahnpasta war es so. Ähm, bei Reinigungsmitteln, ähm, scheint es noch vergrößerte Oberfläche und so weiter zu geben. Ich hab aber jetzt nicht die Zeit gefunden, da wirklich reinzugucken, ob das nur Urban Myth ist, ja. Also quasi, äh, Erzählung, die immer weitergetragen wird oder ob's wirklich so ist, aber die Chance ist groß, dass es tatsächlich so ist, weil ja eben durch den Schaum 'ne größere Oberfläche entsteht. Ähm, also danke für die, für die, für den Hinweis und die Ergänzung auf jeden Fall von deiner Seite.

Und Tisha.

Tisha, genau, die hat die Abflussstäbchen aus Holz gefunden bei DM. Also ich, ich hatte davon erzählt, dass wir so Plastikstreifen haben mit Widerhaken, wo man quasi so lange Haare aus Abflüssen und Siphons rausholen kann. Ähm, meine Frau ist übrigens noch 'n bisschen schlauer als ich gewesen. Die hat nämlich, weil jetzt diese Plastikdinger auch alle waren, als ich nicht da war, äh, ähm, wir haben so 'ne, äh, ich glaube, das ist 'ne Bürste für, für Strohhalme, äh, so weil so mit Metall und, und Glasstrohhalme. Und das ist so 'ne ganz dünne Bürste und eine von denen hat sie einfach zweckentfremdet dafür. Das funktionierte auch okay, sag ich mal. Nicht so perfekt wie diese Plastiknupsis, aber sie hat zumindest 'n Abfluss, als ich nicht da war, jetzt, ähm, wieder frei bekommen. Vielleicht das auch noch als Tipp, aber ich denk, also die Abflussstäbchen in Deutschland werd ich auf jeden Fall testen.

Hier gibt's so was leider nicht. Hier gibt's nur halt Plastik und, ähm, bin mal sehr gespannt. Vielen Dank auf jeden Fall für den Tipp.

Ja. Übrigens, wir verlinken euch diese ganzen Produkte auch in der Folgenbeschreibung und wenn ihr diese Verlinkungen nicht sehen könnt, dann liegt es wahrscheinlich an der Podcast-Plattform, die ihr nutzt. Dann guckt einfach auf camperstyle.de/podcast. Da findet ihr auch immer die jeweiligen Folgen. Das ist ja unser eigenes, ähm, unsere eigene Website und da können wir, ähm, also da spielen wir die Podcasts auch immer aus und da können wir verlinken, was wir wollen, weil da gibt's keine Einschränkungen.

Genau, da sind auch immer alle Links quasi drauf.

Genau. Und wahrscheinlich auch sogar 'n bisschen übersichtlicher, weil bei manchen Podcast-Plattformen werden die Links als Links dargestellt, bei manchen als Text in eckigen Klammern. Das ist ganz unterschiedlich. Da haben wir auch leider keinen Einfluss drauf. Und deswegen, also wenn ihr da irgendwas gezielt sucht, dann guckt gerne auch bei uns selber vorbei. Könnt ihr sonst auch googeln, Camper Style Podcast, dann kommt ihr da auch direkt auf die Seite und da sind dann noch mal alle Folgen in, in chronologischer Reihe und da könnt ihr dann einfach die anklicken, die euch interessiert.

Also ihr könnt auch zum Beispiel Camper Style Podcast Hörerfeedback März 2025 eingeben, dann werdet ihr vermutlich auch direkt diese Folge finden, aber wenn euch das zu kompliziert ist, ähm, könnt ihr euch natürlich auch durchklicken. Aber auch, äh, ne, wenn ihr was für sich oder auch die Körperpflege-Folge noch mal wissen wollt, einfach googeln, Camper Style Podcast Körperpflege oder in eurer Podcast-Plattform auch Camper Style Podcast Körperpfl oder Camper Style Körperpflege eingeben, dann müsstet ihr das meistens auch finden. Vielleicht das noch so als kleiner Hinweis.

Ja, das klappt nicht immer so gut, ehrlich gesagt, bei die Podcast-Plattform. Das ist die Suchfunktion. Auch wenn ich selber irgendwas bei meinen eigenen Podcasts suche, die, die ich höre, da finde ich nicht immer, was ich brauche. Deswegen gehe ich oft auf die Webseiten der Podcaster und such da weiter.

Okay.

Ähm, könnt ihr mal gucken. Äh, letztes Feedback zur Körperpflege-Folge erst mal ist, äh, von Babette: „Hallo ihr Lieben, vielen Dank für die wieder sehr authentische Folge. Ich, 57 Jahre, finde es gut, dass ihr auch so persönliche Dinge wie Körperpflege ansprecht. Nicht jeder möchte das mit seinen Kindern, Eltern oder anderen Campern besprechen. Durch den Podcast ist es schön neutral", Lachsmiley. Ich weiß nicht, was dieses Lachsmiley bedeuten soll. Ähm, und nicht peinlich. „Obwohl ich ja eher zu den aufgeklärten und offenen Personen gehöre. Als Kind waren wir auch immer auf FKK-Campings. Erst durch eure Folge zu dem Thema wurde mir klar, dass es auch andere FKK-Camping gibt. Danke für euren Podcast und weiter so liebe Grüße aus Hessen." Ja, Babette, ist doch schön, dass, dass, ähm, auch du immer noch mal neue Sachen, neue Impulse bekommst und wenn auch du mal 'n Themenwunsch hast oder vielleicht gerade auch zum Thema FKK-Camping Ideen hast, weil wir das ja auch gerne immer wieder mal aufgreifen wollen, dann, äh, schick uns die gerne noch mal im Nachgang.

Ja und genau das treibt uns an, euch Impulse zu geben, euch Anstöße zu geben, Gedanken zu geben, ähm, um euch zu motivieren, Dinge zu tun. Genau darum geht's uns bei den Folgen. Nicht, dass ihr alles genauso macht, aber, ähm, daher auch vielen Dank für das Feedback.

Ja, und das Letzte, was ich hier auf der Liste habe, ist von Carsten. Ich lese jetzt nicht die Mail ganz vor, weil ich jetzt auch nicht weiß, ob die dafür geeignet war, ähm, sie vorzutragen, aber Carsten, ähm, und seine Partnerin Stefanie sind 60 und 61, sind ganz viel unterwegs mit unterschiedlichen Fahrzeugen und, ähm, wollen gerne mal über ihre Erfahrungen bei uns im Podcast plaudern. Ich hab Carsten auch schon geschrieben, wir sind schon in Kontakt. Ähm, er campt schon seit der Kindheit in unterschiedlichen Konstellationen, Zelt, Wohnwagen, Mobilheim, gemietet wie gekauft, etliche Male USA, sehr viele Reisen in Europa, seit 15 Jahren mit eigenem Wohnmobil und dann haben die beiden sich, und das find ich besonders spannend, zu Corona noch 'nen, äh, Mikrocamper geholt.

Ich weiß noch nicht genau, welches Modell. Ich vermute irgendwas-- Ah ja, nee, steht hier. Dacia Dokker, 'n ausgebauter, selbst ausgebauter Dacia Dokker. Und, ähm, ja, da hatte ich eben dann gedacht, dass das ganz spannend ist, wenn man eben auch mal Leute sich holt, die jetzt nicht in den Zwanzigern oder Dreißigern sind, sondern vielleicht auch schon, ähm, im etwas reiferen Alter und die sich aber trotzdem dann auch zumindest, äh, temporär noch mal 'n bisschen verkleinert haben. Und möcht ich gerne mit, mit Carsten und eventuell auch mit seiner Partnerin mal drüber sprechen, wie so ihr Campingverhalten grade aussieht und, ähm, wie man das vielleicht auch in 'ne Podcast-Folge gießen könnte. Also kann sein, dass ihr von Carsten und, äh, eventuell auch von seiner Partnerin Stefanie bald mal was hört bei uns.

Ja, und dann hast du noch 'ne, 'ne letzte, 'n letztes Feedback zu den, äh, zu der Folge bekommen über 'n Facebook Messenger, hast du geschrieben.

Ach ja, sorry. Oh ja, die ist mir, die, das ist mir ganz durchgegangen. Das kam erst heute rein über Facebook Messenger. Da ging's auch noch mal das Thema Körper- und vor allem Haarpflege von Silke. Silke schreibt: „Hallo Nele, in eurer Podcast-Folge zum Thema Hygiene erzählst du ein bisschen was über deine Haare und die Pflege deiner Locken. Irgendwie fiel es mir gerade ein, als ich nach bestimmten Produkten für meine Haare in folgender Gruppe stöberte." Und zwar heißt die Facebook-Gruppe Curly Hair Methode für Anfänger und Fortgeschrittene. Verlink ich euch auch in den Show Notes. „Du suchst doch noch festen Conditioner. Hab ich das richtig in Erinnerung? In den Alben der Gruppe werden ein paar vorgeschlagen, die für lockige Haare gut sein sollen. Vielleicht wirst du dich hier ja fündig. Probiert hab ich davon selbst noch nichts. Ich bevorzuge nach wie vor Flüssiges. Viel Spaß beim Stöbern und danke für eure Anfängergruppe und den Podcast.

Das hat mich ordentlich abgefuchst mit Camping und seit einem Jahr haben wir nun auch einen Wohnwagen. Liebe Grüße aus NRW." Silke ist, ähm, 'ne sehr aktive Nutzerin bei uns in der Campinganfängergruppe. Wenn euch die interessiert, könnt ihr da gerne auch dazustoßen. Und ich bin heute gleich mal dieser Curly Hair Methode Gruppe beigetreten, hab aber vor dem Podcast in der Vorbereitung jetzt nicht mehr geschafft, mich da umzusehen. Aber wer da vielleicht sich 'n bisschen informieren möchte, ähm, der kann dann auch in den Links, ähm, in den Show Notes draufklicken einfach.

Das-

Jetzt haben wir's aber wirklich, ne?

Genau, das war das Feedback von euch. Ähm, es gab noch einiges mehr an Feedback. Das waren so, so kleine Lobe und so weiter. Die, die haben wir teils einfach direkt schon beantwortet. Wir haben jetzt nicht wirklich im Detail alles vorgelesen. Wir sind da aber auch immer jeweils sehr, sehr dankbar drüber. Also natürlich, wir sind auch Menschen und uns ist natürlich Lob oder Lob freut uns natürlich auch sehr, sehr, sehr, sehr. Natürlicherweise auch viel mehr als Kritik. Ähm, und das tut auch unseren Herzen gut, ähm, wenn wir Lob bekommen. Das heißt nicht, dass uns jeder loben muss, aber das ist so'n bisschen wie der, wie der Applaus, äh, nach 'nem Theaterstück oder nicht. Das, ne, wir, wir hören ja nicht, wenn ihr's geil findet. Und wenn ihr das natürlich schreibt, ist das schön für uns, hilft uns und, ähm, ist auch immer wieder ein Feedback, dass wir, ähm, für euch spannend sind, weil das wissen wir ja nicht.

Wir können euch ja nicht zugucken beim Podcast hören, ob ihr das cool findet oder einfach, äh, ausmacht sofort. Ähm, wir sehen natürlich, wie die Folgen so gehört werden. Da, da sehen wir schon, ihr macht nicht sofort aus im Großen und Ganzen, aber deswegen fordern wir auch immer wieder für, auf Feedback oder fordern Feedback von euch, weil das halt der einzige Rückkanal von euch zu uns ist, wie ihr's so fandet. Außer natürlich den reinen Zahlen, wo wir sehen, wie viele Leute uns hören und so weiter. Also sehen wir schon, dass das irgendwie ankommt. Aber ihr wisst ja, wir sind Menschen und wenn Menschen uns direkt schreiben, finden wir das erfahrungsgemäß auch ganz toll. Also vielen Dank noch mal an alle, die uns kleines, großes, langes, kurzes, kritisches, unkritisches, liebes und tolles Feedback geben. Freuen wir uns über alles, gucken wir uns alles an und, äh-

Und wenn ihr uns, und, und wenn ihr uns noch mehr Freude machen wollt, bewertet uns auch gerne auf euren Podcast-Plattformen. Ähm, das ist nämlich nicht nur schön für unsere Seele, sondern auch für den Podcast selber und den Algorithmus und, äh, die Sichtbarkeit auf den Plattformen. Und das wird uns auch sehr, sehr freuen, wenn ihr da uns was Nettes hinterlasst. Gerne gute Sterne, gerne ein paar nette Worte und auch, ähm, ja, natürlich, wenn ihr den Podcast abonniert, dann steigen auch noch mal quasi die, die, die Ausspielungen an noch mehr Leute und dann werden wir einfach auch leichter gefunden.

Ja, und ich glaube, also was das, das Stärkste ist: Hört uns, hört unsere Folgen durch. Also, aber hört sie nicht, wenn sie euch nerven oder wenn ihr das Thema nicht spannend findet. Dann, dann tut das nicht.

Ich wollt grad sagen: Hört die Folgen, egal was passiert.

Ja, das, aber, d..., ne, da-das hilft uns natürlich auch. Also auch wir hängen an 'nem Algorithmus. Ähm, wir wollen uns davon nicht abhängig machen, aber natürlich ist es für uns auch schön, wenn wir mehr Menschen erreichen. Ähm, wenn wir was bei euch bewirken, dann erzählt's auch gerne weiter, dass es uns gibt. Ähm, ja, und jetzt aber genug der Eigenwerbung. Vielen Dank für die, für das viele Feedback. Äh, wir hören uns nächste Woche wieder. Ähm, bis dahin. Tschüss.

Tschüss.

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