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Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.
Und ich bin Sebastian und heute mal wieder mit ganz viel spannendem Hörerfeedback.
Es ist jetzt leider 'ne ganze Zeit lang liegen geblieben, weil wir ja immer wieder auch Themen mit Gästen hatten, die wir dann auch schon 'n ganzes Stück im Vorfeld zur Veröffentlichung aufgezeichnet hatten und da konnten wir leider euer Feedback nicht mit reinnehmen. Deswegen machen wir heute 'ne ganz eigene Folge für euch und freuen uns natürlich, wenn ihr euch da jetzt wiederfindet.
Genau und ich fange direkt mal an. Mmm, wir hatten beim letzten Mal, als wir 'ne, 'ne Feedback-Folge gemacht haben, eine Frage bekommen mit 'nem Bild über WhatsApp und 'nem abgefahrenen Reifen, der auf einer Seite sozusagen abgefahren war. Und ich hatte dann 'n bisschen mit dem, ähm, Hörer hin und her geschrieben und, ähm, hatte auch Vermutungen geäußert. Also so meine Vermutung war irgendwie Reifendruck oder Radlagerdefekt oder Stoßdämpferdefekt oder vielleicht auch Gummipuffer verschlissen, Achsschenkel verbogen. Das waren so die Dinge, die mir eingefallen sind, die zu so was führen können. Und der Hörer hatte dann mit AL-KO gesprochen, das sind, äh, die Hersteller quasi des Fahrwerks unter dem Wohnwagen und, äh, sagt: „Toll, dass Sie 'ne Endkundenbetreuung anbieten", und ergab, es ergab quasi, dass sie am besten ins Werk nach Kötz kommen sollen.
Und, ähm, sie haben dann quasi geguckt, ob's noch 'n Reifenhändler gibt, um den Reifen zu ersetzen. Und er hatte auch gefragt, ob 'ne Fachwerkstatt das ersetzen kann, weil sie sich Sorgen gemacht hat, dass sie so weit kommen und weil sie vor allen Dingen halt auch noch 'ne Reise vor sich hatten und die Fachwerkstatt aber auch nicht so richtig weiterhelfen konnte und da hatten wir aber auch keine Idee mehr dazu. Und, äh, soweit ich weiß, war er dann jetzt mittlerweile bei AL-KO. Wir haben aber nicht noch mal 'n Feedback bekommen, ob das repariert ist. Er hatte jetzt nur geschrieben, dass er halt recht begeistert erst mal vom Kundenservice am Telefon schon war. Ähm, ja, also es war wohl aber irgendeiner der Punkte, den ich auch vermutet hatte. Also vielleicht zusammengefasst: Was könnt ihr für euch mitnehmen, wenn ihr tatsächlich an eurem Campingfahrzeug feststellt, dass ein Reifen sehr einseitig abgefahren ist oder zum Beispiel auch nur ein Reifen auf einer Seite abgefahren ist, dann habt ihr im Normalfall irgendein Problem mit eurem Fahrwerk und dann, äh, solltet ihr tunlichst, wenn ihr selber keine Ahnung davon habt, was es sein kann, in 'ne Fachwerkstatt fahren, um das untersuchen zu lassen.
Das kann sich halt schon sehr stark auf die Fahrsicherheit auswirken, was ja nicht nur euch gefährdet, sondern unter Umständen auch andere gefährdet. Deswegen ist es durchaus sinnvoll, da zügig zu reagieren und nicht irgendwie noch ewig lange weiterfahren. Und im Zweifel, wenn die Werkstatt dann sagt: „Jo, das ist das und das, könnt ihr aber noch nach Hause fahren", dann ist das alles in Ordnung. Da hat dann 'n Fachmann drüber geguckt. Ähm, ist immer noch besser, als wenn man selber mit seinem vielleicht nicht vorhandenen Wissen oder Laienwissen quasi entscheidet.
Ja, vielleicht gibt's da ja noch mal 'n Update dazu, wenn der Kollege das dann hört, der uns da geschrieben hatte. Ähm, gerne noch mal melden. Dann ein ganz spannendes Feedback, 'ne ganz tolle Zuschrift noch mal von Udo. Udo hatte uns ja schon mal geschrieben, dass er auf dem Campingplatz Union Lido mit seinem Hund war und dass er da alles andere als begeistert war und wir hatten in unserer Hörerfeedback-Folge auch danach gefragt, was denn da genau vorgefallen ist, weil wir uns da jetzt noch nicht so genau was drunter vorstellen können. Und Udo hat uns jetzt sehr ausführlich geantwortet. Ich musste an der einen oder anderen Stelle 'n bisschen schmunzeln, weil's sehr pointiert formuliert wurde. Ich les aber jetzt die ganze Mail noch mal vor, weil ich glaube, dass dieser Erfahrungsbericht vielleicht für andere Hundehalter, die dort 'nen Urlaub planen, ganz spannend sein kann.
„Hallo Nele, hallo Sebastian. Da ihr ja im letzten Podcast nach meiner genauen Einstellung zum Hundeknast Union Lido gefragt habt, hier mein zugegeben subjektiver Bericht. Weil ich weiß, dass ihr beide zurzeit ziemlich eingespannt im Rahmen des Caravan Salon seid", so lang ist es leider schon her, „hab ich eine grobe Übersicht im Text dieser Mail geschrieben, um, und die genauere Aufstellung als PDF angefügt zum späteren Lesen. Wie in meiner letzten Mail schon geschrieben, ich stehe euch für alles, was Camping und Hund betrifft, zur Verfügung." Vielen Dank, Udo. Da kommen wir auf jeden Fall noch mal auf dich zu. Wir haben da auch 'n paar Ideen. Udo hat auch 'n Foto mitgeschickt, äh, von einem zuckersüßen Buddy, dem Malteser. Der ist ganz kleines, süßer, weißer Wuschel. Ähm, jetzt aber hier zum Dog Camp Union Lido. Auf dem Platzplan sieht man, dass der Stellplatzbereich mit Hund nur 10% des Campingplatzes ausmacht.
Normal kein Problem. Ist zum Beispiel auf La Ballena Alegre in Spanien ja ähnlich. Mit einer gravierenden Ausnahme: Man darf auf Union Lido den Dogbereich mit dem Hund nicht verlassen. Auch nicht mit dem Hund im Korb, zum Beispiel auf dem Rad oder im Bollerwagen oder Ähnlichem. Bedeutet, dass man den Campingplatz nur durch eine kleine Hintertür verlassen kann. Alle weiteren Aktivitäten auf dem Platz kann man nur ohne Hund machen. Für uns blieb nur die Trennung vom Ehepartner. Einer nimmt den Hund, der andere geht über die Shoppingmeile oder ins Wasserparadies oder zur Animation oder, oder. Natürlich ist das Alleinlassen des Hundes auf dem Stellplatz für uns sowieso ein No-Go, auch nicht erlaubt. Bedeutet in der Realität, ich bezahle alle angebotenen Leistungen des Platzes, kann davon aber nur 10% ausnutzen. Man kommt sich vor wie in einem Hundeknast, weil man ja auch nur die eingezeichneten Wege laut Plan mit Hund an der Leine bewegen darf.
Andernfalls kommt sofort ein Bediensteter und weist einen zurecht. Entspannt ist was anderes. Erholung gab es weder für unseren Hund noch für uns. So, da ich nicht weiß, welche Formate ihr lesen könnt, habe ich, ähm, die genaue Auflistung meiner Punkte zu Union Lido mal als PDF drangehängt. So verbleiben Buddy und ich, Udo, in der Hoffnung, euch und eurem supertollen Podcast etwas Aufklärung in dem Fall Hund auf Campingplatz gebracht zu haben." Ja, noch mal ganz lieben Dank, Udo, dass du dir, ähm, da so viel Mühe gemacht hast. Wir werden es auf jeden Fall auch noch mal, ähm, mitnehmen, wenn's bei uns wieder einen Artikel gibt zum Thema hundefreundliche Campingplätze, damit wir da jetzt vielleicht dann nicht unbedingt den Union Lido an, an die allererste Stelle setzen. Ähm, find ich 'ne ganz spannende Geschichte, auch unschön für Hund und Herrchen, Frauchen.
Ja, hast du da noch was, Sebastian, was du dazu sagen möchtest?
Mhm, nicht so richtig. Also man, man merkt zum einen ganz häufig, wenn Platzbetreiber selber Hundebesitzer sind, weil sie dann natürlich auch 'n Verständnis mehr dafür haben und vor allen Dingen auch selber Camper sind, weil sie dann auch 'n besseres Verständnis dafür haben und auch ihren Platz entsprechend anders gestalten. Mir ist auch völlig klar, dass das sozusagen mit Hunden als Gast ein, ein, wie soll ich sagen, gemischte Gefühle macht, weil es gibt ja auch Menschen, die ihrem Hund nicht Herr sind und, ähm, sich vielleicht auch nicht interessieren. Oder ich will das gar nicht so böse sagen, sondern vielleicht einfach für sie das normal ist, ähm, was für andere vielleicht sehr störendes Verhalten ist. Und das macht natürlich das Thema Hund auch nicht einfach.
Äh, deswegen will ich das gar nicht so bewerten. Es muss jeder am Ende des Tages für sich entscheiden, wie er das jetzt auffasst und ob er da Bock drauf hat. Ähm, und da mag sich eben sagen: „Ja, damit kann ich leben", und andere sagen: „Nee, ist gar nichts für mich." Wir versuchen, das auch immer möglichst neutral mitzunehmen, ähm, dieses Feedback und, äh, so kann jeder für sich entscheiden, ob die Punkte für ihn passen oder nicht. Aber ja, also Camping mit Hund ist grade auf Campingplätzen nicht immer ein einfaches Thema, auch nicht für Hunde einfach, für Hundebesitzer und auch für Campingplätze nicht einfach. Ja, ich, ich glaube, da sind Erfahrungen gut und wie Nele gesagt hat, wir haben da auch 'n paar Ideen noch in die Richtung, weil wir auch selber Hundebesitzer sind jeweils und da werden wir in Zukunft sicherlich noch 'n paar spannende Sachen machen für Hundebesitzer, um vielleicht coole Plätze zu finden.
So viel mal dazu.
Ja, dann-
Nee, bevor du das nächste Feedback vorliest, würde ich noch mal schnell, weil mir kam das grade spanisch vor, dass mit dem Reifenupdate, ähm, es gar kein Update gab und ich hatte nämlich irgendwie im Kopf, dass es da noch mal 'n Update gab. Und während du jetzt grade vorgelesen hast, hab ich noch mal WhatsApp schnell durchgescrollt und habe quasi Feedback gesehen. Also Jörg und Ulrike, von denen das kam übrigens, ich hoffe, ihr seid jetzt nicht losgerannt und habt uns geschrieben, weil ihr gehört habt, wir haben kein Update von euch. Ähm, und zwar kam dann, ähm, ein Update. Und zwar es müssen anscheinend nur die Achsgummis getauscht werden. Achsschenkel, Stoßdämpfer und Co. scheinen okay zu sein. Solche Reparatur kann durch 'ne Fachwerkstatt wohl nicht durchgeführt werden, da Spezialmaschinen nötig sind. Hier vor Ort ist nur der komplette Achstausch möglich. Also der, die Fachwerkstatt quasi kann die Achse tauschen, aber nicht die Achsgummis, weil sie das Spezialwerkzeug nicht hat.
Die Reparatur im AL-KO Werk Süd wurde durchgeführt, das oder wird durchgeführt. Das passt für sie ganz gut, weil das quasi auf dem Weg nach Südtirol, wo sie zum Campingplatz Schlosshof in Lana in Klammern lohnenswert, äh, quasi unterwegs sind. Das liegt auf der Strecke, können sie anhalten. Und er schrieb der Service noch mal von AL-KO ist genial. D-tolle telefonische Beratung, Pauschalpreis der Reparatur und eine Übernachtungsmöglichkeit vor Ort. Das ist man gar nicht mehr so gewöhnt. Und dann schreibt er noch für die Community: „Dieser Schaden scheint nicht so ungewöhnlich zu sein. Unser Wohnwagen ist Baujahr 2008 und bei AL-KO war man nicht verwundert. Sollte also noch jemand einen einseitigen Reifenverschleiß feststellen, lohnt es sich, dieses Thema prüfen zu lassen, bevor noch schlimmere Folge stehen entstehen." Das ist das, was wir auch gesagt haben. Und wenn wir mögen, wird er im Oktober noch mal 'n Ablauf zur Reparatur berichten.
Das hatte ich auch gesagt und wollen wir gerne hören. Kam jetzt noch kein Feedback. Liegt vielleicht auch 'n bisschen daran, dass sie vermutlich noch im Urlaub sind. Und falls dann noch mal was Spannendes kommt, werden wir auch da berichten. Übrigens diese relativ konkreten Berichte und nicht nur Lobhudeleien auf unseren Podcast ist der Grund, warum wir diese Folge als ganz normale Folge rausschießen, weil wir uns eben dachten, dass ihr da konkret für euch Dinge mitnehmen könnt. Und, äh, wir hatten ja gesagt, wenn so viel Lob und so weiter ist, was jetzt supertoll ist, aber vielleicht nicht so spannend für jeden ist, dann machen wir das als Sonderfolge zwischendurch. Aber da wir heute 'ne ganze Menge Know-how quasi haben, das Ganze hier als normale Folge. Also vielen Dank noch mal an Jörg und Ulrike für den Bericht, äh, noch mal, wie quasi der Stand ist.
Okay, dann haben wir eine Rückmeldung auf die Folge Gewichte und Gewichtsgrenzen beim Caravan bekommen und das find ich auch ganz wichtig, ähm, dass wir da noch mal 'n bisschen näher drauf eingehen. Äh, da schreibt uns der Michael: „Hallo zusammen. Eurem Podcast folge ich schon länger, habe aber erst vor Kurzem angefangen, neue Folgen regelmäßig anzuhören. Aktuell picke ich mir die für mich thematisch am interessantesten Folgen raus. Mit dabei war auch die Folge Gewichte und Ge-Gewichtsgrenzen beim Caravan. Ein wichtiges Thema, über das man eigentlich nicht häufig genug sprechen kann. Ich selbst habe mich mit diesem Thema auch schon intensiver beschäftigt und dachte, alles richtig verstanden zu haben. Entweder muss ich mein Verständnis für das Thema noch einmal korrigieren oder aber die Aussagen zum Thema Hunderterzulassung und der Abhängigkeit der Gewichte vom Zugfahrzeug zum angehangenen Wohnwagen wären nicht korrekt oder zumindest missverständlich.
Abhängig von den technischen Anforderungen an einen Wohnwagen zum Erlangen einer Hunderterzulassung trefft ihr in dieser Podcast-Folge die folgenden Aussagen: Der Wohnwagen darf nicht schwerer sein als das Zugfahrzeug. Unser Wohnwagen hat eine zulässige Gesamtmasse von 1.800 Kilogramm, unser PKW eine zulässige Anhängelast von 1.850 Kilogramm, wiegt leer aber lediglich 1.570 Kilogramm. Ich vermute mal, dass gemeint war, dass der Wohnwagen grundsätzlich nicht schwerer sein darf als die zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeugs? Dies war mir irgendwie nicht deutlich genug beziehungsweise hat mich diese Aussage verwirrt. Andernfalls dürfte ich den Wohnanhänger ja gar nicht ziehen, weil mein PKW leichter wäre als der Anhänger. Ich antworte jetzt mal auf die Fragen direkt, ähm, und mach dann weiter mit der nächsten Frage.
Also hier im Teil eins, ähm, muss ich dem Michael 'n bisschen recht geben. Da haben wir wahrscheinlich nicht genau differenziert. Ähm, wir müssen da 'ne wichtige Unterscheidung treffen, und zwar die Unterscheidung zwischen der Anhängelast, also sprich, darf ich mit einem Zugfahrzeug X generell meinen Wohnwagen Y ziehen, ja oder nein? Und dann noch mal die Frage nach der Hunderterzulassung. Also Anhängelast, ähm, ist ja die Last quasi, also ist die Masse, die ein Zugfahrzeug ziehen darf. Und, ähm, da ist es so, dass laut Straßenverkehrszulassungsordnung, also, ä-ähm, der, ja, d-das laut dem Gesetz, auf das sich eben diese ganzen Regelungen berufen, ähm, ist es so, dass die Anhängelast eines PKW sein zulässiges Gesamtgewicht nicht übersteigen darf und auch in gar keinem Fall mehr als 3.500 Kilo, äh, Kilogramm betragen.
Also das heißt, ähm, die Anhängelast eines PKW darf maximal so hoch sein wie das zulässige Gesamtgewicht, was in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist. Und, ähm, die Anhängelast des PKW kann man dann eben, äh, übertragen auf die zulässige Gesamtmasse beziehungsweise das tatsächliche Gewicht des Wohnwagens. Bei der Anhängelast ist es so, dass das wirkliche Gewicht des Wohnwagens im beladenen Zustand zählt. Ähm, das heißt, wenn ihr zum Beispiel 'n Fahrzeug habt, was 'ne etwas niedrigere Anhängelast hat als das zulässige Gesamtgewicht eures Wohnwagens, dann fahrt ihr einfach mal mit dem beladenen Wohnwagen auf die Waage und guckt, was hat der wirklich für 'n Gewicht dort stehen. Und dann kann es sein, dass ihr trotzdem mit eurem PKW den Anhänger ziehen dürft, solang alle anderen Gewichtsgrenzen eingehalten werden.
Ähm, beim Geländewagen oder SUV und LKW ist es so, dass die, der 1,5-fache Wert des, ähm, zulässigen Gesamtgewichts des Zugfahrzeugs als Grenzwert gilt. Ähm, also da die Ausnahme für eben schwere Zugfahrzeuge. Anders ist es bei der Hunderterzulassung. Da ist es tatsächlich so, dass die zulässige Gesamtmasse des Wohnwagens laut Fahrzeugpapieren das Leergewicht des Zugfahrzeugs nicht überschreiten darf. Das heißt also in dem von Michael genannten Fall: Wohnwagen mit, äh, der zulässigen Gesamtmasse ziehen, ja. Ähm, Hunderterzulassung: nein. Dann war die zweite Frage: Das Verhältnis zwischen Zugfahrzeug und Wohnanhänger muss laut eurer Aussage immer eins zu eins sein, um auch 100 km/h fahren zu dürfen.
Mein Verständnis hierzu ist bislang folgendes: Einerseits, dass bei SUV-Fahrzeugen auch mit einem höheren Faktor von 1,2 gerechnet werden kann. Sollte für Wohnanhänger immer das Verhältnis eins zu eins und nur zum Beispiel für Nutzanhänger mit der Formel 0,8 oder 1,2 gerechnet werden, wäre es gut gewesen, dies einmal zu betonen beziehungsweise in den Shownotes zum Nachlesen zu verlinken. Das Verhältnis eins zu eins würde sich dann aber vermutlich konkret auf das Verhältnis Wohnwagen mit der technisch zulässigen Gesamtmasse im Verhältnis zum Gewicht Zugfahrzeug im fahrbereiten Zustand beziehen. In meinem konkreten Fall also Zugfahrzeug 1.570 Kilogramm, Wohnanhänger 1.800 Kilogramm, keine Berechtigung für ein Fahren mit 100 km/h. Genau, also das ist, ähm, genau der Punkt hier. Dann schreibt Michael weiter: Mit unserem Zugfahrzeug Kia Sorento darf ich 2.500 Kilogramm ziehen.
Der damit zu ziehende Wohnwagen hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 2.200 Kilogramm, das Zugfahrzeug knapp über 2.000 Kilogramm leer, also Masse in fahrbereitem Zustand. Meinem Verständnis nach hätte diese Kombination eine Berechtigung, 100 km/h zu fahren, Faktor 1,2. Oder ist die Formel hierfür wirklich doch so simpel, wenn nicht eins zu eins, dann nicht? Ähm, da hast du mich tatsächlich mal für 'ne Sekunde 'n bisschen, äh, ins Schleudern gebracht, lieber Michael. Ich hab aber noch mal, ähm, in der Vorbereitung zur Folge das genau recherchiert. Also generell kann diese von dir genannte Kombination SUV und schwerer Wohnwagen gefahren werden, weil deine Anhängelast ja kleiner ist als die Gesamtmasse des Zugfahrzeugs. Also da 'n Haken dran. Ähm, ein Punkt der Hunderterzulassung wäre erfüllt, und zwar, dass das Zugfahrzeug weniger als 3,5 Tonnen maximale Gesamtmasse, ähm, besitzt, sofern eben alle anderen Kriterien wie Reifenalter, Antischlingersysteme und so weiter ebenfalls passen.
Aber ich war und bin mir sehr, sehr sicher, dass der Faktor 1,2 nicht für Wohnwagen gilt, sondern nur für andere gebremste Anhänger. Ich hab da in verschiedenen Quellen noch mal sehr intensiv nachgelesen und, ähm, finde diesen Faktor nirgendwo im Zusammenhang mit SUV, Geländewagen und Wohnwagen, obwohl ich auch mal irgendwas so im Hinterkopf rumschwirren hatte dazu. Ähm, ich verlink dir und auch allen anderen, die's interessiert, einmal eine Tabelle vom TÜV. Ähm, da steht auch die Unterscheidung zwischen Wohnwagen und anderen gebremsten Anhängern mit Stoßdämpfern und ich hab dabei auch einen älteren Eintrag in 'nem Forum gefunden, ist aus 2014, aber da hat sich meines Wissens, ähm, seither auch inhaltlich nicht viel geändert.
Ähm, da ging es um einen 2,5 Tonnen Anhänger, mit dem der Nutzer gern 100 km/h fahren würde und er schreibt hier: Fälschlicherweise war ich von einem Faktor 1,1 beziehungsweise 1,2 beim Verhältnis Leergewicht Zugfahrzeug, ähm, zulässiges Gesamtgewicht Wohnwagen eben bei schwerem Zugfahrzeug ausgegangen Ähm, und er schreibt ja auch, das gilt ja aber eben nicht für Wohnwagen, sondern nur für sonstige Anhänger. Deshalb ist die Auswahl an Zugfahrzeugen schon arg eingeschränkt. Also wie gesagt, ähm, Unterscheidung ist immer wichtig. Bei der Anhängelast geht ganz viel. Da muss man dann nur schauen, dass 'n bisschen vielleicht Puffer für Überholungen und Steigungen und so was mit drin ist. Aber eben die Hunderter-Zulassung, die ist doch relativ limitiert, grade was schwerere Wohnwagen angeht.
Wir hatten übrigens dasselbe Problem bei unserem, äh, Wohnwagen und dem letzten Zugfahrzeug. So, langer Monolog.
Langer Monolog liegt aber daran, dass Nele in dem Bereich bei uns die Expertin ist, weil ich, äh, mangels Anhänger mich auch damit nicht auseinandersetzen muss und möchte. Und ja, danke noch mal fürs Recherchieren. Mir kam grad die Idee, wir haben ja auch 'n Artikel zu diesem ganzen Thema. Vielleicht sollten wir den bei uns auf Camper Style noch mal um 'n paar Beispiele, so vielleicht auch Extrembeispiele ergänzen, ähm, damit, damit das, also weil das ja wirklich nicht ganz einfach ist, damit das auch für Leute klarer ist: Ah, guck mal hier das Beispiel, ähm, kann funktionieren oder nicht. Das können wir uns ja mal mitnehmen, wenn wir den wieder überarbeiten, dass wir da einfach Beispiele mit reinnehmen. Also für euch da draußen, wir haben zu vielen dieser Themen natürlich auch einen Ratgeberartikel bei uns auf Camper Style, den wir auch im Normalfall in den Show Notes verlinken. Und da nehmen wir uns jetzt mal mit, dass wir da noch 'n paar Beispiele mit reinschreiben.
Lies du doch schon mal, ähm, das nächste Feedback vor und ich schreib schon mal mir das in die Redaktionskonferenz rein.
Genau so machen wir das. Ähm, das nächste Feedback ist relativ kurz und zwar kommt es von Carsten und er sagt, äh, äh, erst mal danke für euren Podcast. Macht ihr gesamt gesehen sehr gut. Ähm, Feedback am Ende der Folge würde er begrüßen. Ähm, er hört uns oft beim Joggen mit Hund und da kann ich, äh, kann er vorspulen, aber schlecht beziehungsweise nur umständlich am Handy Kapitel auswählen und wir sollen weiter so machen. Das mit dem Feedback haben wir ja quasi für uns gelöst. Wir haben entschieden, wir machen das häufig in eigene Folgen beziehungsweise wenn dann am Ende. Vielleicht habt ihr's auch gemerkt, die letzten paar Episoden haben wir auch mit Kapitelmarken gearbeitet. Also das wollen wir jetzt auch so beibehalten, dass ihr also besser durchnavigieren könnt und auch skippen könnt, wenn euch was nicht gefällt oder auch noch mal zurückspringen könnt, sodass wir also da hoffentlich insgesamt besser benutzbar quasi für euch alle werden.
Ja, dann kam noch eine Antwort auf eine Frage, die wir auch irgendwann mal in 'ner Hörerfeedbackrunde gestellt hatten, und zwar ob euch das Thema Arbeiten im Campingfahrzeug interessiert. Da schreibt Heike: Hallo ihr beiden, ein kurzes Feedback zu eurer Frage. Ja, sehr relevantes Thema. Höre darüber sehr gern mehr von euch. Ich selbst lebe und arbeite seit Mai 22 Vollzeit im Van Dethleffs Sunlight und viele andere Menschen tun das ja auch. Mag euren Podcast sehr und könnte mir vorstellen, dass euch auch viele andere Menschen gern zuhören, die in ihrem Campingfahrzeug nicht nur Urlaub machen. Liebe Grüße, Heike. Da würd ich sagen, machen wir noch mal 'ne eigene Folge. Mindestens eine. Ich glaub, da können wir auch sogar 'ne kleine Serie machen. Äh, vielleicht schreibst du uns auch noch mal, Heike, wenn du Lust hast, ähm, welche Aspekte dich daran besonders interessieren oder auch ihr alle anderen.
Was interessiert euch daran genau? Also ist es eher so die Arbeitsorganisation? Ist es das Thema Internet, ähm, digitale Struktur? Ähm, was fällt dir noch ein, Sebastian, was man da noch besprechen könnte?
Ja, ich, ich wollt grad eigentlich generell sagen, wir haben ja schon mal drei Folgen, glaub ich, gemacht, Arbeiten von unterwegs und wie wir so arbeiten. Da könnt ihr schon mal 'ne ganze Menge mitnehmen. Was, was mir so grade, äh, eingefallen ist zu diesem Feedback und was das, was du gesagt hast, zum Teil mitnimmt: Wir können ja noch mal 'ne Folge oder vielleicht werden's auch zwei, das müssen wir schauen machen, wo wir quasi unsere konkreten, äh, ich sag mal, Workflows, Hacks, Tools vorstellen. Also was weiß ich, wie wir das mit dem Internet gelöst haben, relativ kurz und knapp, weil auch dazu gibt's Folgen. Wie wir, wenn der Tisch unbequem ist, mit 'm Laptop arbeiten, wie wir Dinge organisieren. Also so würd ich sagen, unabhängig davon schickt uns natürlich gerne auch vielleicht mal, wenn ihr Vollzeit unterwegs seid und arbeitet oder auch manchmal oder auch, äh, das vorhabt, mal so Homeoffice im Wohnwagen zu machen oder so was.
Also Mobile Office ist ja dann. Ähm, schickt uns doch mal eure Herausforderungen, die ihr habt oder seht und, äh, dann, äh, können wir da konkret aus unserer Erfahrung noch mal was zu sagen. Weil wie gesagt, so 'ne allgemeine Folge haben wir schon gemacht. Da müssen wir ja nicht noch mal alles wiederholen. Aber ich glaube, konkrete Praxisgeschichten schweben mir so vor, die wir da noch mal zusammentragen. Da müssen wir uns aber auch 'n bisschen vorbereiten, um wirklich alles aus unseren Köpfen rauszukriegen, was wir da so an, an Kleinigkeiten auch haben, die sich im Laufe der Zeit entwickelt haben, ne.
Ja, aber, aber gerne wirklich also konkrete Fragen von euch, ähm, für die wir dann vielleicht Lösungen finden können gemeinsam. Das fänd ich jetzt auch spannender, als noch mal das zu wiederholen, was wir in Teilen schon gemacht haben.
Und wenn ihr uns das schicken wollt, dann entweder in den Show Notes findet ihr einen WhatsApp-Link, den könnt ihr anklicken, könnt uns dann, wenn ihr's am Handy macht, direkt, also geht WhatsApp auf, dann könnt ihr uns direkt 'ne Nachricht schicken oder ihr schickt uns eine E-Mail an podcast@camperstyle.de. Ähm, oder, äh, ja die Kommentarfunktion, die gibt es gerade noch nicht, deswegen kann ich auf die noch nicht verweisen. Also ihr konntet bis jetzt auch unsere Show Notes kommentieren. Ähm, wir, wir können ja auch offen sein. Wir haben die beim Relaunch tatsächlich vergessen. Also wir haben Camper Style vor anderthalb Monaten, ähm, gerelauncht. Wir haben uns, äh, wir haben viel am Design, also nicht viel am Design, aber wir haben viel in Details gearbeitet, dass es besser mobile tauglich ist, dass es schneller wird, haben ganz viele Dinge verändert und haben tatsächlich die Kommentare vergessen.
Man kann es ja auch mal ansprechen, dass auch uns Dinge durchrutschen.
Aber sehr selten.
Und wollen das natürlich wieder bringen, weil auch ihr habt das sehr intensiv genutzt, um uns Feedback zu geben und, äh, so ist es uns auch aufgefallen, weil w-weil ich mich irgendwann gewundert habe: Sag mal, warum kommentiert eigentlich keiner mehr? Und wollte mir das dann angucken, ob's da vielleicht irgendwie 'n Problem im Formular gibt und hab gesehen: Oh, wir haben die Kommentare vergessen.
Ja.
Na ja, also-
Shit happens.
Das passiert eben auch. Genau, deswegen aktuell WhatsApp oder, oder uns 'ne E-Mail schicken und vielleicht, ähm, na ja, ich weiß nicht, zum Erscheinen der Sendung wird's noch nicht wieder gefixt sein, aber wir arbeiten daran, ähm, dass ihr quasi dieses, dieses, diesen Rückkanal zu uns auch wieder bekommt. Und wie gesagt, schickt uns da quasi einfach die, die Dinge, die euch, äh, an Herausforderungen sind, die ihr gern wissen wollt, die, die euch vielleicht auch schon passiert sind zum Thema Mobile Office, unterwegs arbeiten und so weiter einfach mal zu.
Ja.
Ja, lese ich mal das nächste Feedback vor.
Von deinem Namensvetter.
Genau, äh, kommt auch von einem Sebastian und er schreibt: „Hallo ihr zwei. Ich habe bisher jede Folge von euch gehört und find das wirklich super, was, äh, was und wie ihr das gemeinsam macht. Ich hatte gestern euer Feedback, eure Feedback-Folge gehört und wollte mich dann hiermit einmal der E-Auto-Fahrer mit Wohnwagen anschließen. Ich fahre seit 2020 rein elektrisch mit Wohnwagen in den Urlaub. Ich fahre einen Tesla Model X mit einem Fendt Tendenza 650, also die Anhängelast entsprechend ausgereizt bei Fahrten in den Urlaub", in Klammern nachgewogen. „Ich lade fast ausschließlich bei den Tesla Superchargern", in Klammern übrigens inzwischen sind fast alle diese für alle anderen Marken ebenfalls geöffnet fürs Laden. „Je nachdem greife ich sonst noch auf Ionity zurück, falls es mal nicht anders möglich ist.
Aufgrund der Größe des Wohnwagens", in Klammern 864 Zentimeter Gesamtlänge, also acht Meter 64, „hänge ich jedes Mal ab beim Laden", in Klammern problemlos aufgrund Mover. „Außerdem fahre ich die Nacht durch, denn, äh, dann kann ich meistens quer vor den Ladern stehen, da ich dann niemanden behindere. Der Verbrauch liegt beim Doppelten im Vergleich zum Solo-Betrieb aufgrund von vielen Kurztrips übers Wochenende und Fernbeziehungen", in Klammern Schweiz-Deutschland. „Neben der Urlaubsfahrt fahre ich im Jahr circa 60.000 Kilometer. Alles rein elektrisch. Fahrt, äh, falls ihr also weitere Fragen zum Thema habt, kommt gern auf mich zu. Freitag bin ich dann auch in Düsseldorf auf dem Caravan Salon. Eventuell sieht man sich. Viele Grüße, viel Spaß weiterhin." Also ihr seht, wie lang das Feedback jetzt schon hier bei uns in der Warteschleife gehäng, gehangen hat.
Der Caravan Salon ist ja jetzt schon 'ne Weile her.
Ja, und der war auch sehr, sehr anstrengend. Also sorry, Sebastian, ähm, dass wir uns nicht bei dir gemeldet haben in der Zwischenzeit. Was ich total interessant finde an, an dieser Zuschrift, ist, dass es da um 'nen in Anführungszeichen richtigen Wohnwagen geht. Wir hatten ja bisher, ähm, beim Feedback zum Thema E-Mobilität und Wohnwagen hauptsächlich Leute, die sehr kleine und leichte Wohnwagen fahren, bis hin zu wirklich so Mini-Wohnwagen. Und ich würde tatsächlich mal, ähm, gucken, ob wir den Sebastian uns vielleicht mal ins Studio holen, ähm, damit er über seine Erfahrungen berichtet, weil so die, ähm, die Meinung landläufig ist ja nach wie vor: Ja gut, 'n kleiner Wohnwagen oder Mini-Caravan geht vielleicht grade noch mit 'm E-Auto, aber so'n Tendenza ist ja 'n richtiges Dickschiff.
Der ist noch mal deutlich größer als das, äh, der Wohnwagen, den wir jetzt hier haben und da ist schon teilweise so'n bisschen grenzwertig mit unserem Zugfahrzeug, was 'n Diesel ist. Also da würd ich gerne noch mal, Sebastian, wenn du Lust hast, über deine Erfahrungen berichten. Ähm, vielleicht unser Sebastian, nimmst du mal Kontakt auf zu dem Kollegen, dass wir, dass wir da mal 'ne Folge planen.
Ich nehme mal Kontakt auf. Ich, äh, muss erst mal gucken, wie er uns das Feedback geschickt hat. Ich glaube, es kam per-
Steht hier
... WhatsApp, ja. Habe gen... Ach stimmt, hab ich sogar reingeschrieben. Ähm, warte, ich pack grad mal die Nummer noch mit in die Notizen dazu. Und ja, kann ich natürlich hier grade nicht. Egal, ich hab's gesehen. Wir, also Sebastian, falls du uns hörst, wir wollen, äh, wir wollen dich gerne auch mal im Podcast. Ähm, wir werden Kontakt zu dir aufnehmen und, äh, dann mal gucken, weil ich das auch sehr spannend finde, mhm, mit 'nem, mit 'nem großen Wohnwagen. Und, also wir müssen auch nicht reden, ob elektrische Fahrzeuge die Zukunft sind oder nicht, ne. Also, ja, wir werden noch 'ne Weile auch Verbrenner haben, aber wer jetzt noch der Meinung ist, dass, dass Verbrenner die Zukunft sind und Elektro nicht, der, der hat's, äh, quasi nicht, nicht aufgepasst, weil letzten Endes haben alle Hersteller entschieden, relativ zügig bis ein bisschen länger, äh, wird der Verbrenner, äh, beendet werden.
Und das haben gar nicht unbedingt Gesetzgeber entschieden, sondern das haben die Hersteller für sich selber entschieden, weil sie einfach sehen, dass das Thema Verbrenner endlich ist, ne. Also und deswegen machen wir auch relativ viel mittlerweile mit Elektromobilität, auch wenn's grad im Campingbereich gefühlt noch so'n bisschen nischig ist, aber grade diese Themen zeigen ja, wie gut es funktionieren kann. Sicherlich vielleicht mit ein bisschen Umdenken und Umstellen, das ist aber immer bei neuen Sachen so. Deswegen, ähm, sehr gerne, kommen wir drauf zurück, hören wir uns an und sprechen mal mit dir in einer Folge dazu.
Ja, dann noch meine Zuschrift von, äh, Nina zum Thema mobiles Arbeiten. Also auch Nina wünscht sich eine, äh, also 'n bisschen mehr Info noch mal zum, äh, Arbeiten im Wohnwagen, Wohnmobil. Sie, ähm, plant derzeit für sich und ihre kleine Tochter einen Wohnwagen anzuschaffen. Schreibt: „Bisher bin ich lediglich ein Campingkind und möchte nun auch meiner Tochter die Möglichkeit geben, die große Campingwelt kennen und lieben zu lernen. Die finale Entscheidung, einen Wohnwagen zu kaufen, ist im Frühjahr entstanden, als wir von der Firma die Info bekommen haben, ab Juli, ähm, bis zu drei Tage die Woche mobil von irgendwo in Deutschland arbeiten zu dürfen. Somit würde ich mich sehr über eine Folge, ähm, zum Thema mobilen Arbeiten freuen. Derzeitige Pflichtlektüre ist euer tolles Buch."
Das find ich sehr schön, liebe Nina. Lies fleißig weiter und empfiehl's natürlich auch gerne anderen Campern.
Ja, die, das nächste Feedback kommt von Holger, auch per WhatsApp reingegangen und er schreibt: „Hallo ihr zwei, ich habe gerade mit viel Interesse eure Folge zu Caravan Mess in Düsseldorf gehört." Von mir jetzt gerade Sebastian die Ergänzung, das war die- Vorabankündigung, wo wir so 'n bisschen erzählt haben, was wir gerne, äh, uns angucken wollen. Und als ihr auf den Sunlight Cliff zu sprechen gekommen seid, habe ich spitze Ohren gemacht. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass Sunlight gar nicht auf der Messe ist. Da ich selber großer Sunlight-Fan bin und mittlerweile auch einen Cliff fahre, bin ich sehr daran interessiert, wo der Cliff auf der Messe zu finden ist. Wir werden am Samstag und Sonntag auf der Messe sein und uns über eine kurze Info freuen. Liebe Grüße, Holger. Wir haben auch Holger dann relativ schnell geschrieben, dass, äh, wir Sunlight leider auch nicht finden konnten.
Wir haben gedacht, sie sind da. Wir hatten das so interpretiert, aber nein, sie sind nicht da gewesen.
Genau und aufgeklärt hat sich das Ganze, weil das kann man jetzt auch 'n bisschen aus 'm Nähkästchen plaudern, weil ich mit dem Marketingverantwortlichen einen Podcast-Termin hatte, um über dieses neue Modell im Rahmen des Caravan Salons zu sprechen. Und, äh, wir saßen dann also schon im virtuellen Studio zusammen und dann sagt er auf einmal so ganz, ja, 'n bisschen verschämt: „Ja, aber, äh, ich wollt nur noch mal sagen, der Sandler, also der Cliff ist gar nicht da." Ich so: „Ja, äh, scheiße." Und dann haben wir natürlich keine Podcast-Folge dazu aufgezeichnet, weil wir nicht über 'n Modell sprechen können im, im, in der Messeberichterstattung, dass sich dann niemand dort anschauen kann. Also Holger, du hattest es genau richtig auf 'm Schirm. Ähm, ich fand die Kommunikation im Vorfeld 'n bisschen missverständlich und wir sind da auch drauf reingefallen.
Ähm, aber ja, das wird vielleicht auf, äh, äh, auf anderen Messen dann zu sehen sein. Sunlight hat mir dann erklärt, dass sie eben in diesem Jahr 'ne andere Strategie gefahren haben und sehr viel bei den Händlern vor Ort waren und, äh, dementsprechend dann halt keinen Messeauftritt hatten.
Genau, das hat mir auch Holger geschrieben und dass wohl bei McRent am Stand ein paar Sunlights stehen. Und da hat er sich dann auch noch mal bedankt, äh, hat gesagt, die Entscheidung von Sunlight nicht zum Caravan Salon zu gehen, das kann er nicht verstehen und als Sunlight-Fahrer fühlt er sich da 'n bisschen heimatlos, ähm, aber sie werden dort ihren Spaß haben, hat er gemeint. Ich hoffe, ihr hattet das. Auf jeden Fall, ähm, danke für die, die Nachfrage noch mal. Ähm, ja, passiert uns halt auch mal. So, dann haben wir eine Anfrage bekommen, die konnten wir, glaub ich, nicht so richtig beantworten. Ähm, trotzdem lesen wir's mal vor. Ähm, hallo, ja, die, die Anfrage ist schon irgendwie komisch gewesen. Ähm, ich glaube, dass der, dass der Kollege, der uns angeschrieben hat, äh, quasi nicht wusste, dass wir Camper Style sind, sondern hat gemeint, wir sind der Hersteller seiner Satellitenanlage.
Vielleicht ist die, äh, ist quasi die Nachricht auf einen Farmer gelaufen. Er wollt es woanders hinschicken. Das passiert manchmal, weil wir relativ viel auch wissen zu bestimmten, ähm, Modellen von Herstellern bei uns haben. Also er schreibt halt: „Meine Satellitenanlage Baujahr 2020 von meinem Womo, Klammern Pazifik, findet seit einigen Tagen den Astra-Satelliten nicht mehr. Die Schüssel dreht einige Runden und fährt dann ohne den Satelliten zu finden wieder in die Ruheposition. Es ist immer freies Gelände und auch sonstige Hindernisse sind nicht vorhanden. Woran liegt dieses Problem? Ist 'n Update zu machen oder was kann ich machen? Die Kabelanschlüsse wurden überprüft, sind okay. Es liegen auch zwölfeinhalb Volt am Steuergerät an. Das Kabel hat er abgezogen und nach 30 Sekunden wieder angesteckt, ohne Erfolg. Ähm, was kann man noch tun?" Ja, äh, in dem konkreten Falle, ähm, mit dieser Satellitenanlage von diesem Hersteller wussten wir's leider nicht, haben dann als Feedback einfach zurückgeschicken, äh, zurückgeschrieben, dass wir das halt leider nicht wissen.
Er muss sich da an den Hersteller wenden. Der sind wir nicht. Ähm, wir haben so 'n paar Artikel. Also es kann zum Beispiel passieren, dass man im Grenzbereich, also auch hier wieder 'n bisschen Wissen. Satelliten haben eine sogenannte Ausleuchtungszone oder Beamzone oder auch mehrere. Das heißt, sie decken nicht die ganze Welt ab und auch nicht ganz Europa, sondern eben gewisse Bereiche. Das kann man auch im Internet in Karten finden. Und wenn man an diese Ränder dieser Bereiche gelangt, das ist zum Beispiel hier bei uns unten in Portugal, äh, die Gegend, äh, so von hier in der Algarve in der Mitte Höhe Albufera bis, äh, quasi weiter Richtung Westen bis zur, zur, zur Atlantikküste, also Atlantik ist überall, aber bis zur westlichen Atlantikküste sind wir tatsächlich bei einigen Satelliten im, im Endbereich und da kann's sein, dass die Anlage mal nichts findet.
Da muss man dann den sogenannten Skew-Winkel anpassen. Dazu haben wir auch 'n Artikel, den können wir auch einmal verlinken. Das kann ein Thema sein, also Standort. Genauso passiert das, wenn man zu weit im Norden, zu weit im Süden oder zu weit im Osten ist. Das kann also 'ne Thematik sein. Da muss man sich dann mal die Karten angucken, welchen Satellit, Astra, wen auch immer man da empfangen möchte, wie die Spot Beams sozusagen sind, die Ausleuchtung. Und ansonsten kann das aber auch ganz viel anderes sein und da sind wir dann einfach halt überfragt. Da müsst ihr euch an den Hersteller wenden oder auch mal in den FAQs vom Hersteller schauen. Das kann vom notwendigen Update über auch Defekts und so weiter alles sein. Aber vielleicht so mit diesem Skew-Winkel, ähm, in den Randbereichen habt ihr da noch mal 'n Hinweis, wenn euch das zum Beispiel passieren sollte.
Verlinken wir euch die einschlägigen Infos auch noch mal in den Show Notes. Ich hab's mir gerade notiert, damit wir's nicht vergessen.
Sehr gut.
Dann ein Themenvorschlag von Timo: „Hallo, liebes Camper Style-Team. Zuallererst, ich verfolge euren Podcast schon eine Weile und bin wirklich begeistert und freue mich immer auf neue Folgen. Ich liebe euren Podcast einfach. Vielen lieben Dank. Nun zum Themenvorschlag: Könntet ihr eventuell das Zelten mit einbringen oder eigene Folgen dazu machen? Meine Familie, ich, Frau, Kind und Hund haben uns ein Zelt zugelegt und ich würde gerne ein wenig mehr erfahren, äh, rund um das Thema Zelten. Ich finde, das ist etwas anderes, wie mit dem Wohnwagen zu fahren oder mit dem Wohnmobil." Ja, absolute Zustimmung, lieber Timo. Warum, ähm, das bei uns bisher sehr vernachlässigt wird, ist einfach, dass weder Sebastian und Stefanie noch Halil und ich Zelter sind und wir einfach dazu auch nicht so viel beitragen können inhaltlich. Wir bemühen uns immer wieder, ähm, Leute so auch, äh, anzusprechen, von denen wir wissen, dass sie da Ja, Erfahrungen sammeln konnten und auch 'n gutes Wissen haben zu diesem Thema ist immer 'n bisschen schwierig.
Aber wenn jemand von euch da draußen, liebe Hörerinnen und Hörer, sich auch berufen fühlt, mal in unser virtuelles Podcast-Studio zu kommen, wie wir das ja jetzt auch schon 'n paar Mal gemacht haben mit Hörern von uns. Das möchten wir gerne weiter ausbauen. Also wenn ihr Erfahrungen, ähm, und Wissen zum Thema Zelten habt, dann laden wir euch herzlich gerne ein. Schreibt uns einfach oder schickt uns 'ne Sprachnachricht oder wie ihr uns auch immer kontaktieren möchtet. Und dann können wir vielleicht auch gemeinsam den Themenwunsch von Timo mit umsetzen.
Ja, auch wenn ihr zur schreibenden Zunft gehört und, ähm, vielleicht für uns als Autor, Autorin tätig sein wollt in dem Bereich sehr gerne. Ich versuch ja immer noch meine Schwester dazu zu überzeugen, da für uns zu schreiben. Äh, die hat allerdings grade mit ihrem Privatleben und ihrem Job genug zu tun. Sie ist nämlich wiederum, ähm, ich weiß gar nicht, wie das heißt, Leiterin, den Fachbegriff weiß ich grad nicht, bei den, äh, bei den Pfadfindern in ihrer Stadt und, äh, die beschäftigen sich natürlich sehr viel mit Zelten und sie hat ein unheimlich großes Wissen über Zelte, über Schlafsäcke, alles drum und dran, weil ja auch ständig die Wölflingseltern, also Wölflinge sind sozusagen der Nachwuchs beim, bei den Pfadfindern, die Eltern immer fragen: „Hey, was müssen wir jetzt für 'n Schlafsack kaufen fürs Lager und was brauchen wir für 'n Zelt?" Und dies, das, jenes. Also sie weiß vor allen Dingen auch diese ganzen Einsteigerthemen.
Aber wie gesagt, es fehlt einfach grade die Zeit. Vielleicht schaff ich's irgendwann, sie zu überreden und sie schafft die Zeit, sich frei zu machen. Aber wie gesagt, wenn jemand von euch da draußen sich bemüßigt oder Lust hat, äh, sozusagen fühlt, für uns zu schreiben in den Themenbereichen oder im Podcast zu sein, meldet euch gerne bei uns über die Kanäle, die wir unten in den Shownotes auch verlinkt haben.
Ja, ein weiterer Themenvorschlag von Silvia. Ich hab leider, äh, verpasst, den ganzen Text der Nachricht hier in unsere Notizen reinzupacken, aber Silvia hatte sich gewünscht, dass wir mal 'ne Folge machen zu Alexa im Wohnmobil und ich meine mich zu erinnern, dass ich Silvia auch geantwortet hatte und, äh, ihr gesagt habe, dass du, lieber Sebastian, das mit Sicherheit sehr gerne machst als, äh, kleiner Alexa-Nerd. Und das möcht ich jetzt einfach noch mal an dich weitergeben, dass wir das mal einplanen.
Wir können das, also ich glaub, 'ne, 'ne ganze Folge werden wir nicht dazu füllen, aber wir, ich würd's einfach mal thematisch auf die nächste Folge mitnehmen. Wir haben uns ja schon Gedanken gemacht, was wir da, äh, inhaltlich machen und ich denke, da ist noch 'n bisschen Zeit und da werden wir mal das Alexa-Thema ein bisschen ausrollen, was wir damit gemacht haben und was man so machen kann. Ähm, ja, wi-würden wir quasi so mal mit in die nächste Folge mit reinnehmen. Dann haben wir von René aus Jena ein Feedback bekommen, und zwar hat er, ähm, zum Thema Wohnwagen, Wohnmobil gebraucht kaufen, äh, und zwar in der äußerst interessanten Folge vom 17.10. habt ihr ausführlich über Hilfestellung zum Kauf eines gebrauchten Wohnmobils. Übrigens, äh, 17.10.2020, also ist jetzt schon zwei Jahre her, äh, drei Jahre her.
Äh, in den Shownotes habt ihr auf eine Übersicht an Dingen verwiesen, die beim Kauf erfragt beziehungsweise beachtet werden sollten. So eine Art Checkliste. Leider sind diese Dokumente nicht mehr aufrufbar. Könnt ihr mir bitte kurz mailen? Und, ähm, vielen lieben Dank für die Hilfe und noch hoffentlich ganz viele hilfreiche Podcasts. Und, ähm, Nele hatte ihm dann zurückgeschrieben: „Vielen Dank für deine liebe Nachricht. Selbstverständlich schicken wir dir gerne noch mal unsere Infos zum Thema einzelne Daten, wie zum Beispiel Preise sind jedenfalls nicht mehr so aktuell, weil der Artikel schon etwas älter ist, aber grundsätzlich Tipps zur Besichtigung haben sich nicht verändern", und hat eben noch mal 'n Artikel weitergeschickt. Die verlinken wir euch auch noch mal in den Shownotes. Also Wohnmobil gebraucht kaufen, Ratgeber und Tipps haben wir geschrieben. Wir haben noch mal den Podcast verlinkt. Wir haben das Thema Wohnmobil kaufen, Vorüberlegung, Ratgeber von Camper Style und auch noch mal 'ne Checkliste Wohnwagenübergabe vor dem Kauf.
Also alles sozusagen rund um das Thema kaufen, verkaufen. Und es ist ja häufig das, was wir auf der Käufer- und Verkäuferseite schreiben, auch für die andere Seite spannend. Deswegen eben alle Artikel. Und, ähm, dann hat der Nele noch geschrieben: „Die Preise fangen sich übrigens jetzt wieder an, etwas einzupendeln." Wir haben vorhin zwei Podcast-Folgen Messerückblick, also die habt ihr mittlerweile auch schon gehört oder wenn nicht, hört sie euch noch mal an aufgenommen, in denen das auch zur Sprache kam. Und, äh, ja, momentan kann man schon wieder ganz gut verhandeln. Also der, der Jürgen Rode von Bomo Blog hatte da, ähm, bisschen was zu den Preisen gesagt und wir werden auch noch mal demnächst, es gibt noch keinen konkreten Termin, uns mit Kollegen zusammentun und mal generell über das Thema Pricing und Preise im, äh, Campingsektor sprechen. Äh, ja, und, äh, ganz viel Erfolg sozusagen bei der Suche nach deinem Traumfahrzeug.
Also wie gesagt, wir verlinken auch noch mal alle Sachen hier. Wir haben's dem, äh, Hörer auch schon per E-Mail geschickt.
Manchmal wollen und können wir halt nicht warten, bis wir wieder 'ne Hörer-Feedback-Geschichte machen, weil das ja dann auch ab und zu mal zeitkritische Sachen sind. Ähm, deswegen, ja, sind wir da mit manchen eben auch außertourig so 'n bisschen in Kontakt. Dann von unserem lieben, ähm, Podcast-Kollegen Jan vom Abgefahren-Podcast, ähm, da waren wir ja auch schon zu Gast und, äh, und die Kollegen bei uns und haben uns auch auf der Messe getroffen und Jan schreibt: „Ich höre gerade die Episode mit dem Hörerfeedback. Beim Thema Wurstfänger hat Nele es richtig erkannt." Ähm, da hatten Sebastian und ich eine kleine Diskussion, was ein Wurstfänger in der Toilette sein soll. Ähm, Jan schreibt: „Wir haben mal eine komplette Episode dazu gemacht und Axel sowie Thomas haben den ständig in Benutzung.
Da ich im Auto unterwegs bin, kann ich jetzt die Episodennummer nicht raussuchen, aber da beschreiben wir sehr gut, wie das funktioniert und haben auch eine Bauanleitung, die wir gerne zur Verfügung stellen." Ähm, lieber Jan oder liebe andere Kollegen vom Abgefahren-Podcast, wenn ihr diese Folge hört, dann schickt uns doch gerne noch mal die Folgen-, äh, Nummer oder den Link zu, ähm, dann würden wir das in den Show-Notes auch verlinken. Ich werde parallel noch mal suchen, aber ihr habt ja auch schon so viel gemacht und ich bin nicht sicher, ob ich da so fündig werde, wenn die Folgenbeschreibung, ähm, da nicht ganz eindeutig sein sollte, was das Thema angeht.
Ja, dann haben wir ein Feedback von Sebastian. Ich, äh, will jetzt grad nicht schnell im WhatsApp rumklickern, ob's derselbe Sebastian von vorhin ist oder ein anderer. Ähm, und zwar schreibt er: „Hallo, Camper Style-Team in eurem Podcast Messerückblick geht es kurz auch um das Thema Offroad und Offroad-Wohnwagen. Natürlich gebe ich euch recht, nicht jeder nutzt diese Fahrzeuge artgerecht." Klar. Wie viele nutzen ihr 6.000-Euro-E-Mountainbike in Lamman Fully denn artgerecht? Ja, bin ich beide, die sich regelmäßig auf der Straße rumdüdeln. Und, äh, zur Frage, warum auf diesen Fahrzeugen große Stollenreifen verbaut sind: Traktion ist natürlich auch beim Anhänger wichtig. Was nützt es, wenn das Zugfahrzeug in der Spur bleibt, der Anhänger aber mit 14-Zoll-Rädchen mit zugematschten drei Millimeter Profil seitlich wegrutscht. Weiter, äh, wird mit großen Rädern Bodenfreiheit erzeugt.
Ja, das ist definitiv 'n Punkt. Aber wir hatten dann so 'n bisschen gefragt, warum das so ist. Aber ja, da haben wir nicht drüber nachgedacht. Danke also für das Feedback. Und wie schon festgestellt, für viele ist auch die Optik entscheidend. Ich persönlich würde nie mit einem weißen Wohnwagen Wohnmobil durch die Gegend fahren. Da reißt es auch der animierte LED-Blinker nicht raus. Leider haben das deutsche Hersteller immer noch nicht verstanden. Zum Thema Innovation: Ich war selbst zwei Tage in Düsseldorff, um mir schwerpunktmäßig Kastenwagen anzusehen. Es wäre schon eine Innovation, wenn sich die Hersteller bei der Möbelgestaltung mehr trauen würden. Ich konnte mir gefühlt 1.000 Fahrzeuge ansehen, die mit Eiche hell ausgestattet waren. Das gab's vor 40 Jahren schon. Echt schlimm. Verschiedene Außenfarben sucht man auch immer noch vergebens in Klammer Kastenwagen ausgenommen.
Weiter sind viele Ausbauten sehr schlecht gemacht von Spaltmaßen bei Schubkästen über wackelige faltbare Türen bei Raumbädern. Hier hat man den Eindruck, dass, äh, diese Gegenstände kein Jahr überleben. Aber es werden 80.000 Euro fällig, Corona hin oder her, das geht gar nicht. Dann doch lieber die Offroad-Anhänger mit robuster Ausstattung. Damit komme ich sogar dank wenig Überhang eine steile Rampe hoch, ohne dass die weiße Pappe wegfliegt. Von einem tollen Innendesign bis auf wenige Ausnahmen hab ich leider nichts gesehen. Zum Podcast: Der gefällt mir sehr gut. Ich kann, äh, euch kann man super zuhören. Viele Grüße, Sebastian. Ja, was sollen wir sagen, ne? Camper Style ist, ist, ist gekommen, um Camping bunt zu machen. Uns ist dieses Thema auch sehr aufgefallen und wir thematisieren das ja auch immer wieder.
Wir haben ja auch unseren eigenen Wohnwagen, ähm, sehr bunt gestaltet, so gut's eben ging bei einem Fahrzeug, was uns nicht persönlich gehört. Ähm, ja, also ich kann ihm da in eigentlich praktisch allen Punkten zustimmen. Klar, es ist nicht, sind nicht bei jedem Hersteller die Spaltmaße, äh, schief und unpassend und so weiter. Ähm, auch die Qualität gibt's bei manchen bessere, bei manchen schlechtere. Aber generell kann ich das so, was er sagt, auch teilen und auch von dem, was ich auf der Messe gesehen habe, das haben wir auch besprochen. Ist ja kein Geheimnis, dass wir da auch, ähm, sagen wir mal so deutlich weniger Innovation und auch, ähm, wie soll ich sagen, Dynamikentwicklung gesehen haben, als wir's uns vielleicht gewünscht hätten.
Ansonsten lass ich's jetzt einfach mal so stehen.
Hast du sehr diplomatisch ausgedrückt.
Ja, ich bemüh mich manchmal. Auch wenn mein Mann immer sagt, dass ich so taktlos bin.
Ich glaube, da haben wir auch in der, in der, in den Folgen zur Messe relativ viel zu gesagt, wie da unsere Meinung ist. Ähm, klar, wir sind vielleicht nicht die, äh, unbedingt repräsentativ für die Zielgruppe, die einen Wohnwagen kauft. Das mag sein, ähm, na ja, lassen wir's dabei. Lesen wir das nächste, das nächste Feedback vor. Ähm, das kam zum Thema, äh, Dachzelt Schweden und da schrieb Andreas kurz: „Moin, auch das Format der neuesten Folge, eine Hörerin von ihren Reisen berichten zu lassen, hat mir sehr gut gefallen. Viele Grüße ins Camper Style Universum, Andreas."
Ja, da schließ ich doch jetzt gleich dann noch mal den Aufruf an. Natürlich würden wir euch auch gerne einladen, wenn ihr jetzt, äh, nicht nur zu den bisher genannten Themen, also Zelten und so weiter, Erfahrungen gesammelt habt oder schöne Erlebnisse zu berichten habt, sondern auch gerne von euren Reisen ganz allgemein. Also meldet euch, wenn ihr das Gefühl habt so, ihr möchtet irgendwas mit unserer Community teilen und, äh, dann kriegt ihr sehr wahrscheinlich 'ne Einladung von uns.
Ja, dann haben wir diverses Feedback zu den beiden FKK-Folgen bekommen, mhm.
Und auch teils sehr gegensätzlich.
Ja.
Und da geht's in erster Linie um die Frage, ob Geschlechtsteile in Gemüse hängen oder nicht.
Also, ähm, gehen wir mal ins erste Feedback rein. Und zwar fängt das an mit: „Hallo, ich hab mir jetzt auch den zweiten Teil des FKK-Podcasts angehört. Eigentlich sehr enttäuschend, weil ein vollkommen falsches Bild von FKK vermittelt wurde. Zu 90% wurde über Swinger, Fetischisten und Kinderverführer gesprochen. Das Positive von echtem FKK kam da leider fast nicht mehr zur Sprache. Warum ich nicht nackt im Supermarkt einkaufen soll, in Klammern, äh, wie es zum Glück sehr oft vor allem in Frankreich der Fall ist, ist mir schleierhaft. Denn nein, es hängt auch genau nichts ins Gemüse und warum man nicht nackt oder oben ohne im Strandlokal sitzen und essen und trinken soll. Natürlich wenn man mit einem Handtuch erschließt sich mir auch nicht. Aus Rücksicht vor dem Personal, lächerlich. Wenn jemand auf einem FKK-Campingplatz arbeitet, dann weiß diese Person, dass es dort nackte Menschen gibt.
Ein Veganer wird vielleicht auch nicht, äh, von einem Schlach-, auf einem Schlachthof arbeiten wollen und religiöse Gründe Wenn Nacktheit schlecht sein soll, dann stimmt mit dieser Religion einiges nicht. Schade. Da habt ihr 'ne große Chance vertan, FKK so darzustellen, wie es zu 95 % ist. Wenn jemand natürlich so unbedarft und blauäugig ist, ohne Vorabinformationen nach, äh, Cap de-
Cap d'Agde
... Cap d'Agde zu fahren, dann ist man selbst schuld. Das ist so, wie wenn man in einen Swingerclub geht und denkt, das ist ein Tanzlokal, in dem man swingen, tanzen kann.
Oder wenn man Nele heißt und an, an 'n Strand geht.
Also ich find dieses Feedback ganz spannend. Also ich würd dir auch nicht zu nahetreten und vielen ges-, vielen Dank auf jeden Fall für das Feedback. Aber zum einen schreibst du, ähm, quasi etwas von, äh, sozusagen, man soll nicht blauäugig irgendwo hingehen und sich informieren und zum anderen unterstellst du, dass sich alle informieren. Ähm, find ich schwierig. Also zum einen hab ich weder die, die, das Gefühl gehabt, dass wir ausschließlich Negatives besprechen, sondern das waren die Punkte, die den Menschen, die wir eingeladen hatten, die alle FKK-begeistert sind, eben, äh, auch, sagen wir mal, also die ihnen Gedanken machen und mit denen sie sich beschäftigen.
Und die auch als Fragen aus der Community kommen.
Genau. Und wo sie auch viel negative Erfahrungen schon gemacht haben und sie deswegen angesprochen haben. Also deswegen sie einfach abzutun und es wird 'n falsches Bild geben, weiß ich nicht. Das eine ist dein Bild, das andere ist deren Bild. Und das andere Thema zum Thema man muss sich informieren und dies und das und jenes. Alles ist für jeden irgendwann neu. Jeder Mensch lernt alles irgendwann ganz neu und weiß es vorher nicht. Und man kann jetzt erwarten, dass alle sich immer informieren, aber ganz ehrlich, machst du das selber auch? Weißt du immer alles? Okay, dann zieh ich meinen Hut vor dir. Bist du der Einzige, den ich kenne. Also... Aber ansonsten, wie gesagt, wenn du sagst, für dich ist es okay, nackt rumzugehen und du musst auch keine Rücksicht vorm Personal nehmen, ist das alles in Ordnung. Und wenn andere Menschen Rücksicht vorm Personal nehmen wollen, weil es ihnen einfach wichtig ist, dann lass sie doch.
Leben und leben lassen. Also beide Seiten völlig in Ordnung. Wenn du der Meinung bist, dass wir da 'n falsches Bild vermitteln, dann ist das aus deiner Sicht okay. Ähm, deswegen lesen wir das auch vor, ähm, und da muss sich jeder 'n eigenes Bild von machen. Letzten Endes, ehrlich gesagt, also als ich das letzte Mal FKK gemacht habe in der DDR, waren das alles überhaupt keine Themen, die mich interessiert haben und die irgendwie auf 'm, auf 'm sozusagen Tablett standen, aber es war eben auch kein Nacktcamping, sondern wir waren halt am FKK-Strand ganz normal. Da ist natürlich auch nicht so viel, was irgendwie geklärt werden muss. Ähm, ja, FKK hat was mit Freiheit zu tun, weil ich eben die Freiheit habe, nichts anzuziehen und quasi, ne, nichts, nichts, also diese, diese Kleidung, die man vielleicht als gesellschaftliches Übel betrachtet, dann teilweise nicht hat.
Aber leben und leben lassen, so würd ich sagen.
Ja, es hängt doch auch immer so mit den persönlichen Grenzen zusammen. Ähm, und wenn sich jemand, und das passiert mir manchmal auch, wenn ich nackt bin, mich unwohl fühle in der Gegenwart von jemandem Angezogenen, ähm, und dann mit dem auch noch zu sprechen oder so, ähm, je nachdem, wie die Situation ist, dann ist es halt aus meiner Sicht nicht lächerlich, sondern das ist halt 'ne persönliche Empfindungsgrenze und die gilt's wie alles andere auch zu respektieren. Und, ähm, wir haben jetzt wieder ganz tolle Erfahrungen gemacht mit, ähm, mit FKK in Spanien, weil das da überall, wo's nicht verboten ist, quasi erlaubt ist. Und dann sucht man sich halt an 'nem kilometerlangen Sandstrand irgendwo 'n Plätzchen, ähm, wo jetzt nicht grade Familien unterwegs sind oder so.
Und dann kann man da ganz entspannt liegen und dann kommen angezogene und nackte Leute vorbei und dann plaudert man auch mal und dann rennt mal der Hund irgendwo hin und man muss ihn zurückholen. Und das ist super entspannt, aber es gibt eben auch Situationen, in denen ich mich persönlich damit nicht so wohlfühle und, ähm, das empfinde ich weder als unberechtigt noch als berechtigt, sondern es ist einfach so.
Damit hast du sehr schön zur nächsten, zum nächsten Feedback übergeleitet.
Ach ja, ich seh's gleich. Ja, ja.
Da schre-schreiben nämlich Günther und Amalia: Ähm, „Hallo, liebe Grüße aus Österreich. Gratulation zum ersten Teil von FKK-Camping. Dazu eine Anmerkung", in Klammern, "weil erwähnt wurde, dass FKK in Spanien beziehungsweise Portugal schwierig sei. FKK ist in Spanien überall erlaubt, also grundsätzlich an allen Stränden. Natürlich wird man sich nicht mitten unter den, äh, unter den textilbekleideten Menschen ausziehen, aber wenn man ein bisschen weitergeht, gibt's fast überall die Möglichkeit, nackt in der Sonne zu liegen und zu baden. In Portugal ist's schwieriger, das stimmt, aber viele Strände sind so weitläufig, dass man meist leicht einen Platz halt am Strand oder den Dünen findet. Liebe Grüße, macht weiter so und bitte mehr FKK." Zu Portugal kann ich sagen, man findet, wenn man 'n bisschen guckt, auch bei Google Maps ganz viele Informationen, ob ein Strandbereich FKK ist oder nicht.
Ähm, das sind meistens hier tatsächlich die, ähm, Männer, die Männer lieben, die da relativ offen mit umgehen und das auch bei Google Maps in die Bewertungen schreiben. Ähm, aber da kann man sich ganz gut orientieren, wo das also grundlegend auch kein Thema ist. Ich, ehrlich gesagt, hab ich keine Ahnung, wie das hier ist, erlaubt, nicht erlaubt, aber ich weiß, dass es auch hier in Algarve an ganz vielen Stränden da Bereiche gibt, wo das einfach gemacht wird. Ich weiß nicht, wie das in der Hauptsaison ist, wenn's rappelvoll ist. Keine Ahnung, da bin ich selber nicht am Strand, weil das macht überhaupt keinen Spaß, aber, aber in der Nebensaison ist es an relativ vielen Stränden auch, mh, weit verbreitet und wie gesagt, die Leute suchen sich 'n bisschen die abgelegeneren Ecken und, ähm, legen sich dann da in die Sonne.
Ja, also vielen Dank noch mal für den Hinweis, ihr beiden. Ähm, war jetzt auch was, was, was mir jetzt irgendwie in Spanien wieder klar geworden ist, ähm, weil wir sind ja jetzt grade auch da unterwegs und da war das echt supertoll. Also man hat dann auch teilweise Familien gesehen, da war der Papa und das Kind FKK und die Mama hatte was an oder umgekehrt. Also da durchmischt sich das auch ganz schön und da guckt auch keiner doof. Dann noch mal ein WhatsApp zum Thema FKK: „Moin Camper Styler, nette FKK-Doppelfolge mit durchaus einigen Schmunzlern. Für mich ein Thema, mit dem ich trotz grundsätzlichem Interesse wohl niemals eigene Erfahrungen machen werde. Meine Frau landete im ersten Leben versehentlich mal auf einem FKK-Platz in Kroatien und ist bis heute traumatisiert von männlichen Geschlechtsteilen, die im Supermarkt in den Tomaten baumelten.
Für sie daher klar: Nie wieder. Viele Grüße, Andrea." Tja, also so unterschiedlich können die Wahrnehmungen sein, ne? Und, und daran sieht man ja auch wieder, dass es eben Grenzen gibt, so was ich vorhin gesagt hatte, die für manche Menschen halt unangenehm sind, wenn die überschritten werden.
Ja, und da sollte man auch 'n bisschen Verständnis für haben und eben auch Rücksicht nehmen und dann kann das generell sehr gut funktionieren. Das gilt übrigens nicht nur für FKK, sondern fürs ganze Leben.
Und das ist doch jetzt eigentlich schon ein schönes Schlusswort, aber wir haben, äh, glaube ich, noch Tipps der Woche oder wie sieht's aus bei dir? Ich hätte zwei.
Ich hab tatsächlich nichts, nichts vorbereitet, aber ich hab eine, eine Sache und würde, äh, daran auch noch eine Frage an euch, liebe Hörer und Hörerinnen da draußen stellen. Deswegen würd ich sagen, Nele bringt mal ihre zwei Tipps. Ich hab noch eine coole Neuigkeit im Campingbereich und würde da dann abschließend noch 'ne Frage an euch, äh, mitgeben. Also bleibt noch dran, auch wenn wir schon relativ weit in der Zeit fortgeschritten sind. Nele, was sind deine Tipps der Woche?
Also meine Tipps der Woche: Ähm, ich habe einmal jetzt noch mal auf dieser Reise so 'n bisschen bewusster drauf geachtet, wie so, ähm, das, ich nenn's mal Co-Driving mit LKWs am besten funktioniert. Also da gibt's ja immer wieder Spannungen, gerade zwischen Gespannfahrern und LKW-Fahrern. Da gibt's dann manchmal unschöne Wettrennen im Schneckentempo und, äh, Auffahren und Lichthupen von beiden Seiten und so weiter. Und ich muss sagen, dass, ähm, das jetzt gerade so auch auf der letzten etwas längeren Fahrt für mich sehr angenehm war. Und da wollte ich einfach mal den Tipp weitergeben, ähm, wie man das für sich auch entspannter gestalten kann, wenn man mit 'nem etwas schwereren Gespann unterwegs ist.
Und ich hab's jetzt zum Beispiel, ähm, wieder bewusster gemacht, dass ich überholende LKW, ähm, mit der Lichthupe einmal kurz einblinke sozusagen, ähm, wenn die an mir vorbei sind, dass sie entspannt wieder einscheren können und nicht, äh, dann da noch mal extra Gas geben müssen. Und genauso haben die LKW-Fahrer das bei mir gemacht und es war eigentlich 'n sehr schönes und harmonisches, ähm, ja, Zusammenleben auf der Autobahn. Ähm, also vielleicht, wenn ihr mit Gespann unterwegs seid, achtet da 'n bisschen drauf und versucht dann auch, wenn ihr wieder einschert, nicht so dicht vor der Schnauze des LKWs reinzufahren, weil viele 'nen automatischen, äh, Abstandhalter drin haben und dann bremst quasi das Fahrzeug ab. Also ich versuch immer sehr viel Platz zu lassen, bevor ich mich wieder einordne in die Spur.
Und, ähm, dieses Mal war's super, weil ich hab einen LKW-Fahrer gefunden, der hatte genau das Tempo, was ich haben wollte und an den hab ich mich dann einfach hinten dran geklemmt und bin dann in seinem Windschatten über die Autobahn gecruist und es war super. Und natürlich auf Rastplätzen bitte achtet einfach drauf, wenn es die Möglichkeit gibt, die gibt's leider in Deutschland sehr wenig, ähm, dass auf Rastplätzen Parkplätze für Gespanne ausgewiesen sind, dass ihr euch halt nicht auf die LKW-Stellplätze stellt. Oder wenn ihr seht, dass 'n Rastplatz schon total dicht ist und ihr jetzt nicht ganz, ganz dringend pinkeln müsst, vielleicht fahrt doch dann einfach den nächsten an, weil das sind wirklich, ähm, teilweise arme Leute, die unterm wahnsinnigen Druck stehen und da kann man vielleicht auch 'n bisschen für mehr gegenseitiges Verständnis werben.
Und mein zweit-- Ach so, wolltest du was dazu sagen?
Ja, ich finde das tatsächlich mit dem Lichthupe geben, ähm, es gehört für mich seit irgendwie Jahrzehnten, seit über 'nem Jahrzehnt zum normalen Verhalten, wenn ich mit langsameren Fahrzeugen unterwegs bin. Manchmal gehört's auch bei schnelleren Fahrzeugen da, aber das ist 'ne andere Geschichte. Aber wenn wir mit unserem großen Wohnmobil unterwegs waren, sind wir auch teilweise von LKWs überholt worden. Und für mich ist klar, wenn der dann den Abstand hat, der sinnvoll ist, geb ich paarmal Lichthupe, so zwei, dreimal und dann ist alleine schon immer cool, wenn der sich bedankt.
Ja.
Die meisten LKW-Fahrer machen das. Manchmal vergessen sie's, manchmal sehen sie's auch schlicht nicht, wenn's hell ist, dass ihr Lichthupe gebt. Dann, ne, setzt man sozusagen Blinker rechts, links, rechts. Das mach ich übrigens auch, wenn, wenn wiederum 'n LKW mir Lichthupe gibt, dass er sagt: „So, du kannst einschenken", dann, ähm, bedank ich mich auch mit Blinker rechts, rechts, links, rechts quasi. Also das find ich, ist einfach 'ne schöne Geste. Das mach ich seit, seit Jahren so. Könnt ihr selber mal probieren, wenn ihr langsam unterwegs seid. Die LKW-Fahrer unter sich machen das zum großen Teil.
Ja.
Und die checken das auch relativ schnell, wenn ihr das tut, ähm, weil die beobachten ja stellenweise auch den Verkehr um sich rum. Also für mich ist das auch tatsächlich was, was, was Schönes. Und früher hatten wir immer 'ne CB-Funke an Bord, dann konntest du dich natürlich auch teilweise mit den LKW-Fahrern unterhalten-
Ach cool
... dich irgendwie bedanken und so weiter. Aber die, die Zeiten, dass man 'n CB-Funkgerät an Bord hat, sind jetzt schon länger vorbei. Ähm, aber so Lichthupe ist quasi noch ein schönes Kommunikationsinstrument und eben auch dieser, dieser Blinker oder man macht einmal kurz den Warnblinker an.
Ja, wenn man so 'n blöden-
Das find ich-
... wenn man so 'n blöden Blinker hat wie wir, ähm, der immer mindestens dreimal blinkt auf jeder Seite, dann macht man lieber einmal kurz die Warnblinkanlage.
Du kannst ihn stoppen, aber nee, eigentlich kannst du's da genauso machen, weil wenn du links, rechts, links wirklich den Hebel bedienst, dann stoppt der auch im Normalfalle mit dem Blinken und setzt auf der anderen Seite fort. Probier's mal aus.
Ich hab keine Geduld für so was. Ich mach die Warnblinkanlage, das verstehen die auch, die Jungs. Und auch mal einfach auf 'm, auf 'm Rastplatz nett grüßen, dann wird man als Gespannfahrer eigentlich auch immer nett zurückgegrüßt von den Jungs. So.
Okay, ab zu Tipp zwei.
Tipp zwei jetzt auch grade wieder für Spanien und Frankreich. Ähm, ich hab ja vorhin schon gesagt, wir sind grade noch unterwegs, wenn die Folge aufgezeichnet wird. Und, ähm, wir sind ja mittlerweile sehr stark auf das Thema Privatstellplätze umgestiegen. Ich glaub, wir werden da vielleicht auch noch mal 'ne eigene Folge zu unserer Reise machen. Wir waren jetzt eben Frankreich, ähm, und Spanien Auf Tour die letzten Wochen und, ähm, ja, für die beiden Länder ganz besonders zu empfehlen ist die App HomeCamper. Ähm, da findet man wirklich sehr, sehr schöne Privatstellplätze, kann die auch teilweise direkt über die App buchen, sogar manchmal noch für denselben Tag. Also da gibt's auch 'n eigenes Badge, ähm, das eben für die Plätze angewendet wird, die sofort verfügbar sind, wo man nicht erst lange mit den Hosts hin und her schreiben muss.
Haben wir jetzt zwei, drei wirklich tolle Erlebnisse gehabt, auch mit sehr, sehr netten Gastgebern, mit denen man dann natürlich auch immer noch mehr als einfach nur so den, die Begrüßungsfloskeln austauscht, sich auch Tipps holen kann für Sachen in der Umgebung, die man machen kann. Oder der eine hat zum Beispiel Olivenöl verkauft und hat uns da verkosten lassen und, und, und. Also erzähl ich dann noch mal gerne ausführlicher. Ähm, einziges, ähm, einziger kleiner Abstrich: Einer der Gastgeber hatte uns erzählt, dass die, dass die App-Verantwortlichen sozusagen, die App-Betreiber bei ihm 'nen anderen, äh, 'ne andere Provision angeben, die sie sich da einstreichen als bei den Gästen. Also ihm wird gesagt, ähm, die Provision liegt bei acht Euro und in echt ist es halt 18 Euro und ich finde, so was macht man nicht.
Ist einfach ätzend. Ähm, aber trotzdem haben wir sehr, sehr schöne Plätze gefunden und die ist auch sehr bedienfreundlich, benutzerfreundlich, mein ich. Ähm, also trotzdem mit diesem kleinen Wermutstropfen, ähm, der finanziellen Seite auf jeden Fall 'ne klare Empfehlung für Frankreich und Spanien. Da sind die sehr stark.
Ja, mein Tipp der Woche, ähm, es ist kein richtiger Tipp, aber es ist 'n ganz spannendes Produkt, was wir entdeckt haben. Es hat auch der, der Jürgen von, von Womo.blog vorgestellt. Und zwar ist es ein Campingtisch, der als Tischplatte ein Solarmodul hat. Ähm, also, ne, es gibt ja zum einen schon länger Solarkoffer, also sprich so starre Solarmodule, die man zusammenklappen kann, die man sich vors Campingfahrzeug stellen kann. Es gibt dann auch die flexiblen Module und, ähm, es gibt auch so Bauanleitungen für zu Hause, für Gartentische mit Solarpanel. Und jetzt hat sich eben jemand, äh, die Zeit genommen und hat das Ganze gebaut. Also wirklich ein stabiler Campingtisch mit 'nem Solarpanel. Das ist ganz praktisch, weil der Tisch ja die meiste Zeit des Tages nicht genutzt wird und wenn er nicht genutzt wird, kann man ihn ja in die Sonne stellen. Und da es ein Tisch ist und der vier Beine hat, kann man ihn halt sogar wunderbar schräg aufstellen, was meistens dafür sorgt, dass man mehr Ertrag hat.
Und, äh, der Vorteil der ganzen Geschichte ist halt, ihr spart euch Platz und Gewicht, weil ihr braucht nicht 'n Tisch und 'n Solarmodul, sondern ihr habt beides dabei. Das heißt, ihr spart Platz, weil der ist kaum größer als normaler Kla-Klapptisch, weil er sich auch zusammenklappen lässt und der ist eben auch kaum schwerer, ähm, weil er ja Solarmodul als Tischplatte hat und damit das Gewicht der zusätzlichen Tischplatte wegfallen würde. Können wir euch auch noch mal verlinken. Haben wir 'n Artikel drüber geschrieben, weil ich das halt ganz cool fand, diese Kombination. Der ist jetzt mit 600 Euro kein absolutes Schnäppchen. Also er ist kein Schnäppchen, um's mal ganz, äh, deutlich zu sagen, aber wer natürlich grade 'n Platz- und Gewichtsthema hat und, ähm, trotzdem auf Solar nicht verzichten will, der kann sich das ja mal angucken. Das ist auch keine Werbung, für die wir bezahlt werden, sondern das ist wirklich was, was ich gesehen habe, was ich cool fand.
Und das bringt mich eigentlich jetzt zu meiner Frage, die ich euch da draußen stellen wollen würde: Wir wollen allgemein auf Camper Style auch mehr über neue innovative Produkte berichten. Und die Frage ist, ob euch das auch im Podcast interessiert. Also ob wir in unregelmäßigen Abständen einfach mal so 'ne, so 'ne News einschieben, wo wir euch so 'n Produkt vorstellen, ob euch das interessiert oder ob ihr sagt: „Nö, geht mir weg. Wir wollen unsere Ratgeber und Reisethemen und sonst nichts." Also gerne schickt uns 'n Feedback in den Shownotes, habt den WhatsApp-Link drin, ihr habt unsere E-Mail-Adresse drin, da könnt ihr draufklicken, uns 'ne kurze Mail schicken oder eben 'ne WhatsApp-Nachricht. Mal gucken, wie ihr das so findet. Ja, ansonsten nächste Folge, Nele hat's ja grad so 'n bisschen erzählt und das werden wir auch zum Thema machen. Wir werden 'n bisschen über Neles und Halils Tour durch Frankreich und Spanien sprechen mit dem Wohnwagen.
Wir werden, äh, wenn wir's zeitlich schaffen, Alexa im Wohnmobil mal kurz ansprechen, was wir so tun und wenn nicht, äh, dann machen wir's die Folge danach. Das, also die nächsten Folgen abonniert gerne daher unseren Podcast. Äh, könnt ihr kostenlos auf allen Plattformen machen, wo ihr uns hört. Ihr könnt uns auch gern Feedback über Spotify direkt schicken, wenn ihr uns dort hört. Die haben 'ne Möglichkeit, da könnt ihr hier so 'ne Frage stellen, ähm, und schickt uns gerne auch Fragen, die ihr habt oder Themen, die euch interessieren würden. Da freuen wir uns auch immer drüber und machen 'ne Folge dazu, wenn's, äh, sich mehrere Leute wünschen. In diesem Sinne verabschiede ich mich schon mal bei euch. Ich hoffe, ihr habt auch in der Feedback-Folge was für euch gelernt und wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dahin. Tschüss.
Tschüss.