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Kaffee kochen beim Camping

Episode 160 · 01:04:01

Letztes Mal ging es um guten Schlaf im Camper, in dieser Folge wollen wir euch richtig wach machen – wir sprechen über das Kaffeekochen beim Camping.

Unter anderem verraten wir euch:

  • welche Möglichkeiten und Geräte es zur Kaffeezubereitung gibt

  • was wir selbst an Bord haben

  • welche Geräte stromlos funktionieren und welche Alternativen es für 12, 24 und 230 Volt gibt

  • worauf es bei der Auswahl und Handhabung unterschiedlichen “Kaffeemaschinen” ankommt

  • warum und womit Sebastian seinen Kaffee am liebsten selbst mahlt :)


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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute geht's um den Koffein-Kick, also Kaffee beim Camping.

Ihr könnt es nicht sehen, aber der Sebastian ist grade 'n bisschen abgekämpft und wir konnten auch noch gar nicht so miteinander sprechen. Wo kommst du denn grade her? Hab ich dich irgendwie mit der Podcast-Aufnahme von irgendwas Wichtigem weggeholt oder was ist los bei dir?

Na ja, wir haben ja die Aufnahme relativ kurzfristig geplant und ich hatte den Termin nicht so richtig aufm Schirm und bin grade draußen im, äh, in unserer Finca quasi gewesen und habe Power Stations getestet beziehungsweise riesige Solarpaneele versucht, im Wind aufzustellen und anzuschließen, weil wir mal wieder 'ne Reihe Produkte testen für euch da draußen. Also Power Stations, nur ganz kurz, weil das ist ja heute nicht das Thema, aber sind quasi große tragbare Powerbanks mehr oder weniger, also große tragbare Batterien, mit denen ihr quasi autark Strom dabei habt und die kann man oft mit Solarpanels laden. Also wenn das Thema für euch spannend ist, gebt uns da doch gern noch mal 'n Feedback rein, dann machen wir da auch noch mal 'ne Folge. Wir hatten ja schon mal unseren Kumpel Michi am Start, der so eine kleine für sich getestet hat. Genau, und das war 'n bisschen anstrengend, aber jetzt bin ich so weit, äh, dass ich quasi wieder normal reden kann.

Und, ähm, wir haben ja beim letzten Mal uns übers Schlafen unterhalten und heute, äh, sprechen wir übers Aufwachen, übers Wachhalten beziehungsweise übers Kaffeetrinken. Und, und ich will vielleicht vorweg sagen, da gibt es kein Richtig und kein Falsch. Das, ne, die ganze Kaffeetrinken-Diskussion kann man ja bis hin zu wirklich dem völligen Exzess treiben, wenn man sich so anguckt, was manche Menschen sich für, für, für Mühe geben, Kaffee zu kochen und welche, welche Rituale da auch durchgeführt werden. Und es hat vielleicht auch was Rituelles teilweise, ähm, um vielleicht auch 'n Alltag zu unterbrechen, wobei beim Camping hat man das ja schon gemacht. Also lange Rede, kurzer Sinn: Wir werden euch heute so'n bisschen zeigen, wie wir Kaffee kochen, wie sich das vielleicht auch verändert hat, welche Ideen wir dabei haben, warum wir Dinge machen und wir werden euch aber auch so'n bisschen links und rechts, äh, was erzählen, welche anderen Möglichkeiten es gibt, weil, wie gesagt, muss jeder für sich rausfinden, wie er das am besten macht.

Und wenn du keinen Kaffee magst, hm, dann ist die Frage, dann kannst du jetzt natürlich abschalten, ähm, oder du bleibst dran und versuchst es einfach mal, äh, leckeren Kaffee zu kochen und guckst, ob das nicht in den Alltag passt. Das gibt's ja auch entkoffeiniert, das heißt, ohne Koffein.

Also bei uns war's ja auch lange Zeit so, dass der Halil ja sehr viel Kaffee trinkt und auch komplett schwarz. Und ich hab zum Kaffee erst vor 'n paar Jahren und tatsächlich auch beim Camping gefunden, weil ich das da so gemütlich fand, irgendwie morgens so im, äh, noch wenn's noch so'n bisschen kühl ist, mit meiner Tasse Kaffee draußen zu stehen. Also man muss nicht, aber man kann sich auch, äh, durchaus dran gewöhnen.

Ja, wir, wir können ja vielleicht auch mal so anfangen, wie wir im Alltag Kaffee trinken, damit ihr da draußen so 'ne Vorstellung habt, ob wir jetzt die absoluten Koffein-Junkies sind oder halt eher die Genusstrinker sind. Also ich kann von mir und meiner Frau sagen, wir trinken im Normalfall einen Pott Kaffee am Tag. Das, also so 'n ganz normaler Tag beginnt eben morgen mit 'nem Pott Kaffee. Also Pott sind die großen Tassen sozusagen, diese, ich weiß gar nicht, ob die noch 'n Fachbegriff haben, aber, äh, Pott ist das bei uns. Ähm, da passen, glaub ich, 0,25 bis 0,3, 0,25 Liter rein. Und den ganzen sehr stark. Also, ähm, da, da würde wahrscheinlich der ein oder andere Nicht-Kaffeetrinker schon so'n bisschen Schwierigkeiten kurz mit'm Herz bekommen.

Auch der ein oder andere Kaffeetrinker wie ich zum Beispiel.

Ähm, aber da kommen wir im Laufe der Sendung dazu, äh, wie, was, wann, wo. Aber das, das ist sozusagen unser Kaffeekonsum und ganz, ganz selten gibt es vielleicht mal am Nachmittag zu 'nem Stück Kuchen oder auch einfach nur so als Ritual eine Tasse eines ganz speziell gebrauten Kaffees. Das ist quasi aber wirklich unser Kaffeetrinken und früher hatten wir zu Hause, als wir noch in, in, in Leipzig gewohnt haben, hatten wir 'ne Nespresso-Maschine, die wir uns irgendwann angeschafft hatten und haben da auch eben so eine Tasse Kaffee, vielleicht mal zwei, wenn's hochkam, am Tag getrunken. Also das ist so unser Kaffeekonsum.

Ja, und bei uns ist es so, wie gesagt, der Halil trinkt relativ viel Kaffee, der kann auch ohne Probleme abends noch was trinken. Ähm, das geht bei mir gar nicht. Ich sitz da bei zumindest beim normalen, äh, Kaffee mit Koffein wirklich dann die halbe Nacht im Bett. Also meine letzte Tasse, wenn ich mal irgendwie nachmittags in Anführungszeichen, äh, 'ne Tasse mir gönnen möchte, dann darf das spätestens irgendwie zwei, halb drei sein. Also alles, was danach ist, äh, kannst du dann um zwei Uhr morgens mit mir tanzen gehen. Und ja, wir, wir trinken meistens halt morgens 'nen Kaffee und ich oute mich auch gleich, ähm, als totalen Kaffeebanausen. Wir trinken auch tatsächlich sehr gerne Instant Kaffee, weil wir da einfach jetzt 'n paar Marken gefunden haben, die richtig gut schmecken uns zumindest.

Und ansonsten, ähm, bereiten wir auch anders Kaffee zu, aber der Instant Kaffee ist halt grade fürs Camping sehr praktisch, weil wir waren ja auch immer mit sehr kleinen Campingfahrzeugen bisher unterwegs und da war's immer 'n bisschen schwierig, noch zusätzliche, äh, zusätzliches Zubehör mitzunehmen. Ähm, das wird sich jetzt ändern, aber wir werden auch weiterhin keinen Vollautomaten an Bord haben. Das kann ich schon mal definitiv, äh, sagen. Ja, sollen wir direkt mal einsteigen mit den einzelnen verschiedenen Zubereitungsarten und dann so'n bisschen was dazu erzählen, wie das für uns funktioniert?

Genau, ich würd sagen, wir fangen mal, wir fangen mal quasi da an, wie wir das selber machen. Ähm, und dann gucken wir mal, was wir noch so an, an Ideen schon gesehen haben und da draußen kennengelernt haben. Dann fang doch mal mit dem Instant Kaffee an.

Ja, also darf ich auch Werbung machen, ähm, für die, für die Produkte, die wir da konsumieren? Ja, ne? Ist nicht, ist nicht verboten.

Es ist ja keine Werbung, weil wir ja nicht dafür bezahlt werden, sondern die ja wirklich aus einfach, weil wir sie gerne nutzen, ähm, äh, sozusagen verwenden. Wir werden Affiliate-Links vielleicht einbauen. Vielleicht das auch mal zu erklären: In unseren Show Notes haben wir manchmal Links zu Produkten, die sind so mit 'nem Stern gekennzeichnet. Das sind sogenannte Affiliate-Links. Auch das mal der Transparenz halber für euch zur Erklärung. Das bedeutet, wenn ihr darüber was kauft, bekommen wir eine kleine Provision. Damit finanzieren wir eben zum Teil unser Magazin und unseren Podcast und für euch ist es derselbe Preis. Also ihr zahlt immer so viel, nur eben der Anbieter hat nicht ganz so viel Marge in dem Moment, sondern gibt uns eben einen Teil ab. Und, ähm, die markieren wir auch und schreiben das auch immer ran, wenn das Affiliate-Links sind. Also das am Rande und das ist dann auch Werbung und das kennzeichnen wir auch. Aber wenn wir jetzt hier Produkte nennen und nicht am Anfang sagen, das ist eine werbliche Folge, dann sind wir dafür nicht bezahlt worden, sondern dann nehmen wir die Produkte, weil wir die halt wirklich selber konsumieren, davon überzeugt sind und die cool finden und euch die einfach empfehlen möchten.

Ja, also bei meinen-

Dann leg los.

Bei meinen Instant Kaffeesorten, ähm, da haben wir keine Affiliate-Links, soweit ich weiß. Das ist einmal die Rewe Eigenmarke, dieser Biokaffee, den finden wir sehr lecker und noch leckerer ist, äh, Kaffee Intención heißt der, Intención Ecologico. Den finde ich meistens eigentlich nur online. Den gab's früher auch öfter mal in Bioläden und Reformhäusern, aber irgendwie schon lange nicht mehr. Die Bohnen findet man immer noch, aber den Instant Kaffee dazu, ähm, der ist eigentlich fast nur online verfügbar. Und wer vielleicht den Kaffeegeschmack an sich ganz gerne mag, aber entkoffeiniert nicht so prickelnd findet, da haben wir auch 'ne ganz gute Lösung gefunden, und zwar Zichorienwurzelkaffee. Ich weiß nicht, ob ihr das schon mal gehört habt oder du.

Das ist halt so'n, so'n Ersatzkaffee und den haben wir mal zufällig bei Freunden von uns probiert in Spanien, die halt so sehr gesund leben, also wirklich keine Kohlenhydrate, vegan und kaum Salz und so weiter, kein Zucker. Und die hatten diesen Zichorienwurzelkaffee und der hat uns dann tatsächlich auch so gut geschmeckt, dass wir uns den dann hier besorgt haben. Den gibt's auch in Bioläden und Reformhäusern ganz häufig. Ja, und ansonsten, was gibt's zum Instant Kaffee zu sagen? Die Zubereitung ist total easy. Man nimmt die gewünschte Menge Kaffee, da muss man am Anfang 'n bisschen, ähm, experimentieren, weil das halt, äh, von der Dosierung her nicht vergleichbar ist mit 'nem, ähm, gemahlenen Kaffee, also mit 'nem Bohnenkaffee. Dann füll ich den in 'ne, ähm, Tasse oder in 'ne Kanne rein, mach mir mein Wasser heiß, kipp das Wasser auf den Kaffee, rühr um und dann ist das Ganze auch schon fertig.

Und ich hab jetzt festgestellt in Mexiko, ähm, da hatten wir's 'n bisschen umständlicher. Da hatt ich ja erzählt, auch in der Folge zu unserem Roadtrip, dass wir da sehr, sehr basic unterwegs waren und dann ist uns mal das Gas ausgegangen an unserem Minigas Kocher und ich war zu faul, ins Dörfchen zu latschen. Und dann hab ich einfach mal probiert, ob man den Instant Kaffee auch kalt anrühren kann und auch das geht. Und ich trinke ja eh gerne meinen Kaffee immer kalt und, ähm, da hat der sich auch super aufgelöst. Also die meisten Instant Sorten lösen sich auch im kalten Wasser auf, falls ihr euch auch mal 'n Eiskaffee oder so was auf die Schnelle machen wollt.

Ich geb ja zu, dass ich bei dem Wort Instant Kaffee bei mir immer die, die, die Zähne aufrollen beziehungsweise die Fußnägel, ähm.

Bei den meisten.

Hab jetzt grade darüber nachgedacht, warum das eigentlich so ist. Weil, weil als du gesagt hast, aus Bohnen, ne, also der wird ja vermutlich auch dann wirklich aus Bohnen gemacht, hab ich überlegt, warum? Und es ist mir wieder klar geworden. Ich kenn noch aus der DDR und als Kind, äh, Ibnu beziehungsweise Muckefuck, wie er bei uns hieß. Es war quasi so'n, so'n Ersatzkaffee, so wie Caro. Ich glaube, im, im Westen-

So Getreidekaffee, ne?

Genau, Getreidekaffee. Ähm, ich kann mich an den Geschmack nicht mehr erinnern, aber ich fand's grässlich. Ähm, aber das weiß ich, das gab es. Weil richtigen Kaffee zu bekommen, war auch gar nicht immer so einfach. Und ich glaube, deswegen ist bei mir das Thema Instant Kaffee so super negativ, ähm, belegt. Das, das vielleicht völlig zu Unrecht. Und bei uns ist er wirklich verpönt im Haushalt. Ähm, wir, wir gucken ihn nicht an. Ich bin mir aber tatsächlich sicher, wenn man da wirklich 'n hochwertigen hat, dass es sicherlich 'ne gute Alternative sein kann. Da fehlt mir dann tatsächlich ab und zu so'n bisschen das Ritual dazu. Das ist bei uns wohl beim Kaffee etwas, was dazu gehört. Das ist nicht notwendig, aber, ähm, jeder hat ja irgendwie so verschiedene Rituale und glaub, deswegen ist das so negativ bei uns belegt. Und was das Einzige, was wir hatten, wenn wir aufs Festival früher gefahren sind, da haben wir eben auch aus Effizienzgründen, ähm, Instant Kaffee mitgenommen und dann aber gleich den mit Zucker und Milch, weil damals haben wir Kaffee noch so getrunken.

Das ist aber schon lange her und ich kann genau sehen, wie Neles Gesicht sich grade verzieht.

Den find ich zum Beispiel mega eklig. Aber da siehst du mal, ne, ich, ich kenn auch genug Leute, die den gerne trinken, auch so Cappuccino-Fertigmischungen und so was. Aber ich muss dir insofern schon recht geben, das ist natürlich 'n richtiger Kaffee. Also der wird auch aus gemahlenen Pulverbohnen, gem-, äh, aus gemahlenen Bohnen, na, aus gemahlenen Bohnen wird das Pulver gewonnen, soweit ich weiß, und dann gefriergetrocknet.

Ja.

Aber er schmeckt anders. Also das, das merkt man schon. Nur wir haben uns einfach über die Jahre jetzt, äh, durch die, durch die Reisen so an den gewöhnt, dass wir den halt auch ab und zu zu Hause gerne trinken.

Das ist ja auch das Thema, ne. Und auch nur, weil ich jetzt sage, Instant Kaffee ist bei uns verpönt, heißt das nicht, dass der per se schlecht ist. Ähm, wenn ihr den mögt, völlig in Ordnung. Und wenn ihr den, den wir grade angesprochen haben, auch mit, mit, mit Milch und Zucker mögt, dann kauft den, dann nutzt den völlig in Ordnung. Ähm, wir schlagen oder wir schreiben euch nicht vor, welchen Kaffee ihr mögen sollt, sondern wir wollen halt so'n bisschen halt zeigen, wie wir das machen, was wir gut finden und was wir auch nicht mögen.

Was alles möglich ist.

Genau. Genau, okay, das ist tatsächlich aus unserer Sicht so die allereinfachste Geschichte, weil irgendwie Wasser und dann das Pulver rein und umrühren. Und, ähm, wie Nele gerade sagte, wenn du's magst, musst du noch nicht mal das Wasser kochen. Es ist also wirklich sehr effizient. Ähm, wahrscheinlich noch schneller ist nur, wenn ich ihn mitnehme, aber dann... Na gut, doch, ich könnt ihn mitnehmen. Dann bräucht ich nur 'ne extra Flasche für 'n Kaffee. Na ja, egal. Äh, ist auf jeden Fall die effizienteste Variante und die schnellste Variante.

Dann kommen wir zum Filterkaffee oder zum klassischen, ja, Filterkaffee nennt man den, ne? Den...

Ja, ich, ich denke schon. Also Filterkaffee ist ja meistens im, im, im Umgangssprachlichen aus der Filtermaschine. Also meistens in, in Restaurants halt aus den etwas größeren, äh, kommerziellen Maschinen, wo dann ein großer Pott drunter ist, riesige Filtertüten mit viel Kaffee, wo dann gleich mal irgendwie 'n paar Liter produziert werden oder eben zu Hause. Jeder kennt's, diese gluckernden Filtermaschinen, ne, die letzten Endes halt einfach, ähm, ich hab 'n Filter, wie der Name schon sagt, der im Normalfalle entweder 'ne Filtertüte aus, aus so 'nem Filterpapier enthält oder eben auch so 'n Dauerfilter. Ähm, oder so kenn ich's von meiner Oma noch, die hatte so 'n, so wie so 'n, wie heißt das denn? So 'n, so 'n Kegel, also so 'ne Halterung.

So 'n Filterhalter.

So 'n Filterhalter, genau. Der kam eben dann auf 'ne Kanne oder auf 'm, auf 'ne Tasse drauf und da wurde dann, Oma hatte immer 'n Dauerfilter aus Nylon, glaub ich. Ähm, der sah schon relativ pekig aus, aber da ich damals noch keinen Kaffee getrunken hab, war mir das egal. Und da hat sie irgendwie Kaffee reingepackt und Oma hat immer 'n bisschen Salz reingemacht, weil die hat gesagt, dann ist das nicht so bitter und damit hat sie tatsächlich auch recht. Ähm, und hat dann einfach heißes Wasser, also Wasser aufgekocht und hat das drüber geschüttet. Also das ist so der ganz klassische Filterkaffee. Und ich glaube, heute gibt's das auch in richtig fancy, wenn man das möchte, also mit super Metallfiltern und, ähm, super Design und, ähm, das richtige Wasser muss man nehmen und den richtigen Kaffee. Also man kann das auch, glaub ich, bis zu Exzesse treiben, ähm, aber eben auch fürs Camping relativ kompakt mitnehmen.

Also diese Filterhalter gibt's auch in relativ kompakt für ein bis x Tassen. Und ja, Nele.

Ich, ich hab, ähm, sogar mal in 'nem Outdoorladen, aber leider dann hinterher nicht mehr wiedergefunden, einen Dauerfilter gesehen, der klappbar war. Das fand ich super schön und da hab ich leider verpasst, mir den mitzunehmen, weil da war ich in dem Moment zu geizig. Das war in den Niederlanden, glaub ich, waren wir mal in so 'nem, ähm, Outdoor-Ausstatter. Also wenn ihr so was habt oder wisst, wo es den gibt, dann bitte schreibt uns an podcast@camperstyle.de. Ich wär euch auf ewige Zeiten dankbar, wenn ich den noch mal wiederfinden würde. Ähm, also das war kein Filterhalter, sondern 'n richtiger Dauerfilter. Das heißt, man braucht dafür auch keine Filtertüten mehr, sondern wäscht den einfach wieder aus. Und, ähm, das find ich halt extrem toll, weil das so kompakt dann sich auch in Schubladen ver-verstauen lässt.

Ja, das auf jeden Fall klingt das, äh, praktisch. Und, ähm, ansonsten steht und fällt natürlich tatsächlich beim Kaffee viel mit dem Pulver, was ich verwende. Da werden wir, glaub ich, gegen Ende noch mal was zu sagen, was wir auch benutzen und was so unsere Empfehlung ist, aber auch da nehmt halt das, was euch schmeckt, ne. Wenn euch zu Hause 'n bestimmtes Pulver für Filterkaffee schmeckt und ihr wollt jetzt einfach so 'n Dauerfilter oder so was mitnehmen, dann probiert das doch einfach aus, ob das für euch okay ist und dann nutzt es weiter. Und wenn's nicht passt, dann probiert was anderes aus. Und vielleicht noch ein wichtiger Punkt: Nicht nur das Pulver selber, sondern auch der Mahlgrad spielen eine Rolle. Also das heißt, wie fein das Ganze gemahlen ist. Das könnt ihr natürlich also entweder beim Einkauf steuern, wobei man da erfahrungsgemäß gar nicht so die große Wahl hat, außer dass man eben meistens Filterkaffee und Espresso kaufen kann, die sich unterscheiden.

Ähm, und was wir machen seit, seit Langem mittlerweile, dass wir nur noch Bohnen kaufen und die halt selber mahlen in 'ner Kaffeemühle. Und da kann ich natürlich den Mahlgrad dann sehr feinteilig selber bestimmen und kann ausprobieren, was das für mich ausmacht, weil das spielt auf jeden Fall 'ne Rolle, wie der Kaffee dann schmeckt.

Und bei dem Kaffee mit Filterhalter auch das Ritual an sich. Also man muss ja zuerst den, den Filter leicht anfeuchten und dann, ähm, das Wasser wirklich langsam, so, so hat's zumindest meine Oma immer gemacht, ganz langsam in so kreisenden Bewegungen übers Pulver gießen und, äh, dann immer wieder kurz quellen lassen, warten, bis das Wasser abgeflossen ist, ähm, und das wiederholt sich dann auch. Ich hab das immer noch vor Augen, die hatte so 'ne weiße Porzellankanne und wenn ich da dran denke, dann hab ich direkt wieder den Duft im, in der Nase, obwohl ich den als Kind nie so gerne mochte. Aber da müsst ihr euch wirklich 'n bisschen Zeit lassen. Also für mal eben zwischendurch 'n kurz 'ne Tasse Kaffee ist es eher nicht so geeignet, finde ich jetzt persönlich.

Findst du nicht?

Nee, also ich, ich möcht mir dann auch Zeit nehmen. Also für mal eben kurz zwischendurch würd ich eher 'ne Kaffeemaschine einschalten oder so 'ne, 'ne, ähm, Press, so 'ne, äh, French Press nehmen zum Beispiel. Das geht schneller aus meiner Sicht.

Ach so, du meinst zwischendurch sozusagen für den schnellen Kaffee zwischendurch.

Für den schnellen Kaffee, wenn ich mal eben zwischen zwei Terminen 'ne Tasse haben möchte, dann, dann würd ich mir eher da die Zeit nicht nehmen, sondern 'ne andere Zubereitungsart wählen. Und was ich-

Aber das ist ja beim Camping häufig nicht so der, das Problem, dass man zwischen zwei Terminen sich 'n Kaffee machen muss.

Die normalen Menschen nicht. Ich vergess immer, dass, dass nicht alle Leute unterwegs am Rechner sitzen. Ähm, was, was ich in meiner Recherche, ich hab auch 'n, äh, Artikel dazu geschrieben, gemeinsam mit Sebastian, den verlinken wir euch in den Show Notes. Was ich da noch gefunden habe und ganz spannend fande, vor a..., vor a..., vor allem fürs Trekking und, ähm, für sehr kleine Campingfahrzeuge, äh, sind Dauerfilter, die schon mit Thermobecher quasi geliefert werden. Ähm, den können wir euch auch in den Show Notes verlinken. Die sind au..., sind so Tassen aus Edelstahl und da ist eben der Filter schon mit dabei und ist eben auch wiederverwendbar.

Die kann man dann, glaub ich, ineinander lagern zum Transport, sodass sie wenig Platz wegnehmen.

Ja.

Und dann zieht man die da eben raus, stülpt den drauf, packt den Kaffee rein, schütt das Wasser drüber. Also da hat die Industrie auf jeden Fall stellenweise sehr kleine, kompakte Modelle, hm, entsprechend entwickelt.

Genau und das, äh, der Brühvorgang ist genauso wie beim ganz normalen Filterhalter.

Genau.

Dann kommen wir zu deinem, zu deinem Liebling, zum Mokkakocher oder Espressokocher.

Genau. Genau, das ist tatsächlich die Methode, die wir seit sehr langem nutzen. Zwischendrin wurde der, die Art, also meine Frau hat die quasi, äh, reingebracht in unsere Beziehung. Ich hab früher, ich muss grad mal überlegen, wie ich früher Kaffee getrunken habe. Zum einen auch immer schon relativ wenig und ich glaube, zu WG-Zeiten noch war das 'ne Filtermaschine, wenn mich nicht alles... Nee, ich glaube, wir hatten dann noch so 'nen Nespresso. So, nee, so 'ne Senseo hatten wir. Das lag aber daran, dass wir für die Firma damals gearbeitet hatten und die quasi in den Medienmärkten und so meine Mitbewohner und ich haben die verkauft und hatten dann sowieso immer welche stehen und hatten auch immer genügend Kaffee. Deswegen war das irgendwie schlau, den auch zu nutzen. Und dann kam meine Frau in mein Leben und die hat eben diese, diese, also der Hersteller ist Bialetti, die gibt's auch von anderen Herstellern, aber diese Bialetti Mokkakocher, ihr kennt die bestimmt alle.

Und wenn aus dem Fernsehen diese, diese Alukannen, diese sechseckigen oder achteckigen, eins, zwei, drei, vier, fünf, sechseckigen, ähm, Kannen.

Das sind ja, sind ja auch die, die man immer auf den klassischen Camping-Stockfotos sieht. Die stehen immer auf den Campingkochern. Also habt ihr sicher schon mal irgendwo, sind euch sicher schon mal über, übern Weg gelaufen.

Und die sind klassischerweise aus Aluminium. Die gibt's auch neu-neuerdings, also schon seit vielen Jahren, ähm, aus, aus Edelstahl. Dann sind sie rund und sind nicht, nicht, äh, eckig sozusagen. Und die nutzen wir, wie gesagt, mit Unterbrechung. Aber jetzt, seitdem wir auch im Wohnmobil unterwegs waren, haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden. Warum haben wir das getan? Weil ich, als wir damals ins Wohnmobil gezogen sind vor sieben Jahren, ähm, war die Überlegung, wir hatten auch nur 'n drei, dreieinhalb Tonnen Wohnmobil und wir wollten eben relativ kompakt in dem sein, was wir mitnehmen. Und für mich war klar, Strom nutzen wir eigentlich nur mit zwölf Volt. Also das heißt, wir hatten keinen Wechselrichter, nichts dabei. Damit kamen eben alle elektrischen Kaffeemaschinen erst mal, die es damals gab, nicht infrage, auch wenn's vielleicht zwölf Volt Maschinen gibt. Und deswegen war eigentlich ganz klar, wir haben Gas immer dabei.

Gas ist 'n relativ günstiger Brennstoff, den's auch, wenn man die Adapter dabei hat, überall gibt. Und deswegen war meine Entscheidung, wir nehmen auf jeden Fall diese Bialetti-, äh, Kanne mit, aber wir kaufen uns eben eine große, damit wir eben beide unseren, unseren Pott fertig kriegen. Und zwar ist das die für zwölf Tassen. Also das heißt, zwölf Espressotassen ergeben dann quasi zwei große Pötte, mit denen wir morgens sozusagen unseren Kaffeedurst stillen. Und die, die, ähm, diese Kannen sind auch relativ preiswert. Also klar, je größer die werden, desto schneller werden die halt teuer, aber man ist da, ich glaub, bei der großen mit 50, 60 Euro, soweit ich weiß, ganz gut dabei. Und die gibt es bis hoch bis 18 Tassen. Also wie gesagt, Tassen dort sind immer die kleinen Espressotassen beziehungsweise Mokkatassen.

Und wir trinken den aber auch in dieser Stärke als normalen Kaffee. Das mag nicht jeder und da muss man auch wirklich experimentieren, den richtigen Kaffee, die richtige Temperatur. Also das ist auch, man kann daraus 'ne kleine Wissenschaft machen, weil der neigt auch schnell dazu, bitter zu werden. Und wenn ich was nicht mag, ist es bitterer Kaffee. Und den kriegt man relativ häufig, äh, quasi serviert überall. Deswegen denken manche, das ist normal. Und wer das mag, für den sei das auch völlig in Ordnung. Ich mag's überhaupt nicht. Und kann ich gleich noch zu sagen, was, was unser Trick ist sozusagen. Also generell, wir nutzen die Aluminiummodelle. Ja, wir kennen die Meinung, dass Aluminium gesundheitsschädlich ist und wenn man sich so Studien anguckt, dann ist es das sicherlich auch in gewissen Mengen im Körper.

Allerdings wird Aluminium primär durch Säuren ausgelöst. Jetzt hab ich gesagt, Kaffee kann bitter werden, kann vielleicht auch 'n bisschen sauer werden. Normalerweise ist die Säuremenge aber nicht ausreichend, um das Aluminium auszulösen. Wer da aber vorsichtig sein möchte, der kaufe sich das Ganze in Edelstahl. Ähm, am Ende wissen wir sowieso erst, w-, äh, nee, am Ende wissen wir noch nicht mal, wenn wir irgendwann vorzeitig sterben, ob's an der, an der Kaffeekanne gelegen hat oder an anderen Sachen. Aber das würde auch zu weit führen. Lange Rede, kurzer Sinn: Nutzt die aus Alu oder wenn ihr da 'n bisschen eben Respekt vor habt, nutzt die aus Edelstahl. Und dann ist es halt tatsächlich so, dass wir unseren Kaffee selber mahlen und dann seh ich grade, Nele möchte was sagen.

Ja, das wär meine Frage gewesen, wie fein ihr den dafür mahlt.

Tatsächlich ziemlich fein. Ähm, also zum einen kaufen wir Espressobohnen. Das ist, das ist der erste Punkt. Also wir kaufen keine Filterkaffeebohnen, das schmeckt uns einfach nicht, sondern wir kaufen Espressobohnen. Ähm, da kann man jetzt, ähm, ich sag mal so, im Supermarkt findet man meist die, die Klassiker, hier Sicafre-Sicafredo oder wie heißen denn die anderen? Äh, gibt's immer so zwei Sorten. Also hier in Portugal find ich tatsächlich meist nur, äh, die Sicafredo-Bohnen und die anderen gar nicht. Äh, die kaufen wir und, äh, mittlerweile aber haben wir hier bei uns in der Algarve 'ne kleine, ähm, 'ne kleine private Rösterei gefunden, die auch 'n Café betreiben, durch die sind wir irgendwie mal aufmerksam geworden sind. Da waren wir Kaffee trinken und haben festgestellt, dass die auch selber Kaffee produzieren.

Und, ähm, da kaufen wir jetzt zum einen Filterkaffee, aber eben auch Espressobohnen ein. Das ist, wenn man jetzt die Supermarktpreise gewöhnt ist, erst mal 'n relativ teures Vergnügen. Also so im Vergleich, ich glaube, 'ne, ein Pfund Filterkaffee in Deutschland, ich weiß nicht, wie die Preise jetzt sind, aber ich schätz mal so sechs Euro, sieben Euro, oder? Also so, ich sag mal so die Klassik.

Muss ich leider im Moment passen, weil wir meistens irgendwelche, äh, Kaffees aus'm Ausland mitbringen, weil uns einfach interessiert, wie die schmecken. Zuletzt aus Spanien. Also ich hab die deutschen Preise im Moment nicht im Kopf.

Ein neuer Tag auf der Liebesinsel. Es wird gezwitschert, geflirtet.

Bist du einfach reich?

Bin reich mit Liebe.

Gestritten.

Viel Spaß mit der Hexe hier im Haus.

Und gefeiert.

Die Party kann losgehen.

Love Island VIP is back. Endlich ab Donnerstag 20:15 Uhr bei RTL II und vorab auf RTL+ Stream.

Okay, pass auf. Wir gucken kurz Jakobs Krönung, gemahlen 0,5 Kilogramm. Natürlich bekomme ich jetzt nur die niederländischen Preise, weil ich aus Portugal surfe. Aber ich vermute mal...

Erzähl du doch weiter. Ich guck mal zeitgleich.

Okay, guck doch mal. Ähm, so, wenn man das gewöhnt ist, ist es erst mal teuer. Also wir zahlen fürs Viertelpfund 13 Euro noch was. Das hat mich am Anfang ganz schön umgehauen. Ähm, ich schmecke aber den Unterschied, und zwar sehr, sehr stark, auch zu den, zu den Segafredo, Segafredo-Bohnen, die, glaube ich, auch fürs Viertel, äh, fürs halbe Pfund, nicht fürs Viertelpfund, fürs halbe Pfund auch schon mit acht oder neun Euro zu Buche geschlagen haben.

Also ich sehe hier, ähm, Jakobs Krönung ist ja so ein Klassiker. Das war jetzt der Erste, der aufging. Da lagst du mit deinen sechs, sieben Euro gar nicht so schlecht. Der kostet hier 6,25 so die Ecke.

Ja.

Und wenn man halt einen fair gehandelten Kaffee sich holt, dann ist man so bei neun, zehn Euro aufwärts.

Okay, also sagen wir mal die 10 Euro. Genau das ist hier bei der Rösterei auch so, dass die eben sagen, wir kaufen fair gehandelten Kaffee ein und so weiter. Da müsst ihr selber entscheiden, ob euch das wichtig ist oder nicht. Und, ähm, wie gesagt, das halbe Pfund, also 250 Gramm kosten dann 13 Euro. Das heißt mal vier, äh, ist man auf einer relativ hohen Kilopreis. Das ist Luxus, dessen bin ich mir bewusst und das kann und will sich vielleicht auch nicht jeder leisten. Auch das ist völlig in Ordnung. Ich sage nicht: „Mach das, trink das." Für uns ist wie gesagt, Kaffeetrinken auch ein Ritual. Ähm, und für uns ist es auch nur eine Tasse am Tag, sodass das halt ein relativ überschaubarer Kostenfaktor ist. Und, ähm, das ist für uns die beste Erfahrung. Wie gesagt, man kann mit den Espressobohnen auch sehr gute Ergebnisse holen und ich bin mir bewusst, dass mein Gehirn mir auch sehr viel sozusagen den Geschmack mit beeinflusst.

Dessen bin ich mir völlig bewusst, aber das ist für mich halt, für mich zählt das Endergebnis, ne. Also, ähm, und wie weit ihr da ein Ritual oder auch 'ne, fast schon Religion draus macht, könnt ihr selber entscheiden, ne. Wenn ihr nur einen Pott Kaffee wollt, macht ihr nur einen Pott Kaffee. So, also wie gehen wir vor? Wir mahlen selber. Wir haben tatsächlich eine mittlerweile elektrische Kaffeemühle, ähm, äh, die wir hier angeschafft haben. Das ist, ich sag jetzt auch einfach mal plump die, den Firma. Wir haben eine von Tchibo genommen, die liegt so mit 60, 70 Euro im, ich sag mal so, für hochwertige Kaffeemühlen im unteren Bereich. Also man kann auch mehrere 100 Euro für eine Kaffeemühle ausgeben. War jetzt für mich nicht so sinnvoll. Ich kann bei der halt einfach oben Bohnen einfüllen. Ich kann den Mahlgrad einstellen und ich kann eben einstellen, wie viel Tassen ich möchte.

Und wenn man das so ein bisschen für sich umgerechnet hat, dann drückt man morgens einfach auf den Knopf, dann kommt das Kaffeepulver raus, man packt das in seine Bialetti-Kanne rein, ähm, dann lockere ich das noch ein bisschen auf, drücke das ganz leicht an, ähm, packe ein bisschen Salz rein, ganz wenig. Meine Frau packt sich meistens noch, ähm, Zimtpulver mit rein, also meistens zwischenrein, also sprich halb voll mit Kaffee, dann Zimtpulver rein, dann Kaffee oben drüber. Man kann auch Kardamom nehmen oder auch andere Gewürze, auf die man irgendwie Bock hat. Das müsst ihr so ein bisschen für euch entscheiden. Und dann wird vorher Wasser unten eingefüllt bis zum, bis zum Strich, der angezeigt wird. Dann kommt das, dieses Sieb quasi mit dem Kaffeepulver rein und dann wird das Oberteil draufgeschraubt. Wir haben auch in unserem Kaffeeartikel, ich hab einmal mir die Mühe gemacht, auch die, äh, Menge zu messen.

Also wir nehmen tatsächlich 20 Gramm Pulver für die kleine Kanne. Das heißt, die produziert einen Pott beziehungsweise 40 bis 50 Gramm für die große Kanne, die dann zwei Pott Kaffee produziert. Also ich hab das auch wirklich mal abgemessen und wie gesagt, ein bisschen Salz, das nimmt so ein bisschen die Bitterkeit raus und dann geht das Ganze auf den Herd. Ob Gas, ob Ceran ist egal. Induktion funktioniert nicht bei den Alu-Dingern, weil die halt einfach auf Induktion nicht funktionieren. Da muss man dann zur Edelstahlvariante greifen und dann fängt das irgendwann an. Also ich versuch das auch immer nicht auf volle Hitze zu drehen, sondern ein, ja, so'n, so'n bisschen unterhalb und ich weiß, dass diese Angabe halt super schwierig ist. Ähm, das ist so ein bisschen ausprobieren, weil wenn man's zu heiß hat, dann fängt er zum Schluss raus, so, zu, zu ganz doll zu blubbern und zu spritzen und das wird dann meist bitter, was da rauskommt.

Und wenn man das quasi schafft zu vermeiden, hat man so aus meiner Erfahrung den besten Effekt. Jo, und dann Kaffee halt in die Tasse und trinken. Also klingt sehr, sehr aufwendig, ist aber tatsächlich 'ne Geschichte, die in wenigen Minuten erledigt ist. Durch dieses Mahlen jeden Morgen hat man so ein bisschen das Ritual dabei. Du hast halt wirklich super frisches Kaffeepulver und ich bilde mir ein, dass der leckerer für mich schmeckt. So, ich hab jetzt mal bewusst, ich bilde mir ein gesagt, ne. Für mich ist das so der Kaffee, der wirklich lecker ist und da kann man sich wahrscheinlich trefflich drüber streiten. Ja, so kochen wir Kaffee und so kochen wir Kaffee, auch wenn wir unterwegs sind. Dann haben wir vermutlich aber im Campingmobil, äh, grad wenn wir, also nicht mit einem unterwegs sind, wo ein Wechselrichter drin ist, halt noch 'ne Handmühle dabei. So 'ne ganz klassische, ähm, wo ich die Bohnen reinpacke und dann halt morgens erst mal drei, vier, fünf Minuten Kaffee mahlen muss.

Ja, die, die Geschichte mit dem Zimt, das find ich zum Beispiel eine gute Idee. Da wär ich jetzt bei dem, äh, Mokkakocher nicht drauf gekommen, aber das bringt mich zum nächsten Punkt, den ich eigentlich hinten anstellen wollte, aber passt jetzt gerade ganz gut, nämlich mexikanischem Café de Olla. Das ist so'n Kaffee, der im Topf gekocht wird. Ähm, und das ist so ein, eine Kaffeezubereitung, die ein bisschen aufwendiger ist tatsächlich, aber die, also ich finde, der Aufwand lohnt sich absolut, weil es einfach super lecker schmeckt. Und zwar ist das Kaffee, der mit, äh, Zuckerrohrmelasse Und Zimt gekocht wird und wer's mag, kann auch noch andere Gewürze reinmachen, aber das ist so die klassische Variante. Und dafür nimmt man eben 'ne bestimmte Menge Wasser.

Also ich sag jetzt mal, für zwei normale von diesen Camping-Edelstahltassen, die man auch oft im, im Campingfachhandel sieht, braucht man ungefähr so 300 Milliliter Wa..., äh, Milliliter Wasser und, ähm, ein bis anderthalb Zimtstangen, da darf man ruhig 'n bisschen großzügiger sein und dann eben die Zuckerrohrmelasse. Die gibt's in Mexiko und in anderen lateinamerikanischen Ländern, ähm, am Stück. Das sieht aus wie 'n Goldbarren, aber in Braun. Also es sieht nicht sehr lecker aus, schmeckt aber mega gut. Und wenn ihr das nicht findet unter dem Griff, äh, Begriff Panela oder Piloncillo, dann könnt ihr auch einfach 'n Vollrohrzucker nehmen. Den gibt's mittlerweile selbst im Supermarkt in Deutschland. Und dann nehm ich eben den, äh, das Zuckerrohr und oder den Zucker und die Zimtstangen, lass die 'ne ganze Weile kochen unter gelegentlichem Rühren.

Also ich koch sie normalerweise mindestens so sechs bis sieben Minuten. Ähm, normalerweise ma, sagt man so neun bis zehn Minuten, dann wird der Kaffee so richtig geschmackvoll, bis sich eben der Zucker komplett aufgelöst hat und dann wird das Wasser ganz dunkel davon. Fängt auch schon super lecker an, nach Zimt im Camper zu riechen. Und dann ist es wichtig, die Flamme abzudrehen und je nach den persönlichen Vorlieben eben bei uns sind so ein bis anderthalb Esslöffel Kaffee, die man dazu gibt und dann nur noch abgedeckt ziehen lassen. Also auf keinen Fall mehr weiterkochen, weil dann wird der Kaffee auch bitter. Und am Ende, wenn man dann etwas Geduld hatte und der Kaffee sich abgesenkt hat, das Kaffeepulver, dann braucht ihr nur so'n feines Teesieb und gießt es eben, äh, gießt den, die Flüssigkeit dann dadurch ab oder ihr wartet, ähm, bis sich das Pulver komplett abgesetzt hat und schöpft es mit 'nem, mit 'nem, äh, Kochlöffel ab, also mit so 'nem, mit so 'ner Schöpfkelle.

Und dann könnt ihr, wenn Zucker übrig geblieben ist, bei Bedarf 'n bisschen nachsüßen und das ist so richtig, ja wie soll ich sagen? Also natürlich um die Weihnachtszeit klassisch mit Zimt ist es 'n super Getränk, aber ich mag's auch wahnsinnig gerne, ähm, einfach mal unterjährig, wenn Gäste kommen zum Beispiel und man gemütlich zusammensitzt. Also es gab noch keinen eigentlich bei uns oder ich kann mich zumindest nicht erinnern, der diesen Kaffee nicht gemocht hätte, auch wenn die Leute normalerweise lieber Kaffee schwarz trinken. Ihr habt den auch probiert, ne, Sebastian?

Genau. Wir kochen den selber nicht. Wir trinken den nur, wenn wir aufeinandertreffen, ähm, weil er einfach halt doch, äh, also durch den Zucker halt einfach süß ist und das sind wir nicht gewöhnt, äh, durch das, den Zimt natürlich sehr lecker und auch im Klei, Vergleichs, Vergleich zu unserem Kaffee sehr dünn ist. Ähm, wir finden ihn lecker, wir machen ihn uns nicht regelmäßig, also eigentlich nie, sondern wir trinken ihn, wenn wir bei euch sind, weil's einfach mal 'ne Abwechslung ist. Und da fällt mir auch ein, da sind wir noch bei 'ner anderen super einfachen Art Kaffee zu kochen, die wir vergessen haben. Dat ist nämlich einfach Kaf..., äh, 'n Pott heißes Wasser und 'n Löffel Kaffeepulver rein, äh, und umrühren. Also so im Volksmund die, der türkische Kaffee, ähm, mag ich gar nicht, weil ich mag diese ganzen, äh, Krümel im Mund überhaupt nicht haben. Das ist überhaupt nicht meins. Ähm, äh, ich weiß aber, dass es Leute gibt, die da total drauf stehen.

Also das wär noch 'ne ganz einfache Art, äh, um, um Kaffee zu machen. Man braucht einfach so'n bisschen Kaffeepulver und 'n bisschen heißes Wasser. Ansonsten, was auch 'ne Sache ist, die kenn ich noch von früher aus 'm Büro, weil mein Büro-Kumpel da total drauf stand, war auch tatsächlich nichts, was mich irgendwie angemacht hat, weil ich den Kaffee auch oft nicht so lecker fand. Das lag aber vielleicht auch daran, weil er einfach auch dünner war als, als der für mich gewohnte Kaffee. Ähm, und zwar ist es klassische French Press, äh, Kanne sozusagen. Das bedeutet, ihr habt da, ähm, eine Kanne aus Glas, aus Metall kommt drauf an. Da kommt Kaffeepulver unten rein, dann schüttet ihr da heißes Wasser drauf und dann kommt eben so 'n Aufsatz drauf und dann wird das Ganze erst mal ziehen lassen und irgendwann nach 'ner bestimmten Zeit drückt man dann so 'n Stempel runter. Der drückt dann innen drin in dem Gefäß ein, äh, einen Filter runter und, äh, und dann drückt man den Stempel runter und dann geht inne so 'n Filter runter und, äh d, trennt sozusagen das Kaffeepulver vom Rest.

Ähm, ist auch 'ne relativ einfache Variante und da gibt's eben auch verschiedene Methoden oder verschiedene Produkte auch fürs Camping, die dann eben so mit Edelstahlbereiter beikommen und gleichzeitig eigentlich auch 'ne klei, 'ne Tasse sind sozusagen, wo man sich eben viel Gepäck sparen kann. Also wer darauf steht, ist das sicherlich auch 'ne ganz geschickte Variante fürs Camping.

Also wir nutzen das auch gerne zu Hause. Wir haben da so 'ne kleine Kanne, weil das reicht für uns. Die hat, glaub ich, 350 Milliliter, gibt's aber auch 600 und, äh, 600 Milliliter und ein Liter. Ah nee, wir haben die mit 600 Milliliter, 'tschuldigung. Ähm, die, das sind so ungefähr drei Tassen in etwa. Und ich, also das ist zum Beispiel 'n Ritual, was ich wahnsinnig gerne mag, weil man dafür nicht so viel Geduld braucht. Das ist ziemlich schnell erledigt und schmeckt aus meiner Sicht sehr lecker, aber hängt natürlich davon ab, was man für 'nen Kaffee nimmt. Und wir haben jetzt noch 'n Kaffee, den wir aufbrauchen müssen, der feiner gemahlen ist. Da haben wir 'n bisschen das Problem, ähm, dass da teilweise das Pulver dann in der Flüssigkeit mit drin hängt und ich mag das genauso wenig wie du, dass man da die Krümel zwischen den Zähnen hat.

Deswegen würd ich, ähm, da empfehlen auch 'n bisschen, ja so mittlerer Mahlgrad oder 'n bisschen höher.

Ja, es liegt aber auch daran, dass die Filter, die da drin sind, nicht so fein sind wie eben die, die normalen Kaffeefilter und du hast da immer Schwebstoffe, die zurückbleiben. Und vielleicht das auch noch wichtig: Je näher du an den Mokka und den Espresso kommst, desto feiner sollte dein Kaffeepulver sein und je mehr du Richtung Filter gehst, desto gröber sollte es sein. Aber wie gesagt, ist auch sinnvoll durchaus 'n bisschen auszuprobieren. Und wenn wir schon so bei Drücken und Pressen sind zum Kaffee, können wir uns auch noch die Aeropress angucken. Das ist was, was noch relativ neu in meinem Kaffeeleben ist. Ähm, hab ich erst, ich weiß nicht, so 'n Jahr vielleicht, ähm, hab ich tatsächlich über YouTube kennengelernt. Ich, es gibt so 'n Verrückten, nee, der ist ja gar nicht verrückt. Es gibt 'n, 'n Briten, der ist völlig verrückt, was Kaffee angeht. Also der, der sein Kanal geht eben nur ums Kaffeekochen, ähm, und, und der hat die tollsten Sachen.

Und lange Rede, kurzer Sinn, da hab ich halt die Aeropress kennengelernt. Das ist im Prinzip auch so was Ähnliches wie 'ne French Press, nur 'n bisschen, ein bisschen ausgeklügelter. Und zwar ist es halt auch so, man hat so 'n, so 'n Plastikgefäß sozusagen, das stellt man auf eine Tasse. Also das ist tatsächlich auch eine Methode, um primär eine Tasse zu produzieren beziehungsweise ich produziere immer einen Pott damit. Ähm, stellt man eben da drauf, dann, äh, legt man da einen kleinen Papierfilter ein oder man kann auch einen Dauerfilter aus Metall zum Beispiel verwenden, wenn man keinen Papierfilter möchte. Packt dann Kaffeepulver rein. Also ich hab auch mal 'n bisschen gemessen. Das sind tatsächlich zwölf Gramm, die ich verwende. Ich nehme hier auch tatsächlich Filterbohnen, keine Espressobohnen und ich mahle die, ähm, relativ fein auch hier. 'N bisschen gröber als für meine, für meine Bialetti.

Dann eben zwölf Gramm Kaffee da rein, dann kommt da Wasser oben drauf, 200 Milliliter kochendes Wasser pack ich da oben drauf. Ähm, da muss man bisschen oder sollte man bisschen drauf achten, dass das Pulver alles nass wird, weil trockenes Pulver gibt kein Aroma ab, ne. Deswegen gucken, dass es 'n bisschen gleichmäßig ist. Und dann lass ich das zwei Minuten so stehen und danach hat man auch so 'n Stempel, 'n bisschen wie so 'ne kleine French Press sozusagen. Ähm, den pack ich rein, schüttel das Ganze noch mal, damit sich quasi Kaffeepulver und Wasser richtig vermischt. Ihr merkt schon, das hat wieder so 'n Ritualcharakter. Und dann drück ich quasi nach noch mal, ähm, 30 Sekunden den Stempel langsam runter. Dann wird sozusagen das ganze Kaffeegemisch, also 'n Teil davon ist schon vorher durch den Filter gelaufen und jetzt kommt eben noch mal der größte Teil, der durchs Kaffeepulver durch den Filter geht, in die Tasse runter und dann hab ich sozusagen nach, sagen wir mal dreieinhalb, drei Minuten 'ne sehr, sehr leckere Tasse Kaffee.

Und wenn ich da 'n bisschen spiele, ähm, kann ich da auch sehr unterschiedliche Geschmacksnoten zaubern und ich hab vor allen Dingen tatsächlich auch keine Bitterstoffe großartig, wenn ich den rich, das richtige Kaffeepulver habe. So, das ist also auch was. Und, ähm, ist 'ne relativ kompakte Variante, also das Teil selber nimmt wenig Platz weg und die haben sogar so 'ne Travel-Variante, die dann eben für, für Camping Outdoor noch mal, ähm, 'n bisschen kleiner ist. Ich hab jetzt die normale, ja, die nimmt minimal mehr Platz weg, aber man, man hat da so 'n Trichter dabei zum Kaffee einfüllen, das kann man weglassen und man hat auch so 'n, so 'n Löffel zum Umrühren, das kann man auch weglassen. Also, ähm, dann ist man quasi auch bei der, bei der Travel-Variante so von der Größe her. Ähm, ist auf jeden Fall so, also das ist für mich die Maschine für den Kaffee zwischendurch.

Also das, was ich vorhin gesagt habe, wenn man irgendwie zu 'ner, zu 'nem Stück Kuchen oder so 'n Käffchen geben soll oder wir einfach Nachmittag uns doch noch mal 'n Kaffee genehmigen wollen, dann ist das quasi das Mittel der Wahl, weil's eben auch so 'n bisschen, also für 'n Campingalltag muss man nicht den Kopf freikriegen, ne. Das ist auch aus unserem Arbeitsalltag bisschen raus. Dann durch dieses Ritual kommt man eben auch so 'n bisschen aus seinem Alltag raus, also aus dem Arbeitsstress raus, hat so 'n bisschen Kopf frei. Ähm, fürs Camping braucht man das vermutlich nicht, aber es ist trotzdem halt 'ne ganz schöne Variante, weil die kann ich komplett natürlich auch draußen am Campingtisch machen, muss dafür nicht irgendwie reingehen. Ähm, und kann ich auch, wenn ich nicht mit 'm Fahrzeug unterwegs bin, eigentlich immer dabeihaben, weil's halt super wenig Platz braucht und ich brauch halt nur noch irgendwas, was mein Wasser erhitzt. Also 'n kleiner Gaskocher und 'n kleiner, äh, jetzt fällt mir der Name nicht ein, 'ne kleine, äh, Wasserkanne sozusagen.

Wie sagt man, wie ist denn der Fachbegriff für 'ne, für so 'n Wasserkocherkannending sie? Wasserkocherkanndingsi?

Wassertopf oder was meinst du?

Ein Teekesselchen, oder?

Ja, kannst du auch so 'n ganz normalen kleinen Topf nehmen. Brauchst du keinen extra Teekessel für.

Ich hab jetzt, ja, ich, warum hab ich Teekessel gesagt? Weil ich, äh, von Oma einen uralten DDR-kleinen Teekessel, da passt so 'n halber Liter nur rein.

Pfeift der auch?

Nee, der pfeift überhaupt nicht, äh, höchstens aus dem letzten Loch. Ähm, der ist wirklich schon 1.000 Jahre alt, ähm, aber da steckt halt so die Erinnerung dran und den haben wir quasi immer dabei und, und der hat halt diese Teekesselform, nur eben ohne Pfeife. So komm ich auf den Teekessel.

Also ihr könnt 'n ganz normalen kleinen Topf nehmen, in dem ihr sonst auch kocht. Ihr braucht keinen Teekessel aus der DDR. Eine Variante, die wir noch nicht getestet haben, die ich mir jetzt aber gerne für dieses Jahr zulegen möchte, ist, äh, ein Perkolator. Und zwar ist es im Grunde 'ne Kanne mit Sieb und, ähm, und so 'nem Steigrohr. Daher kommt auch der Name, also percolare heißt durchsickern. Und im Grunde scheint mir die Zubereitungsart sehr einfach. Also man füllt, ähm, im oberen Bereich des Steigrohrs den Kaffee ein in, ähm, in so 'nen Metallfilter und gibt dann Wasser in die Kanne, erhitzt das Wasser entweder halt auf 'm Kocher, je nach, je nach Bauweise der Kanne, oder manche haben auch 'ne, 'ne eigene integrierte Wärmequelle.

Und wenn das Wasser dann erhitzt wird, baut sich der Druck in der Kanne auf und das Wasser wird quasi von unten nach oben gepresst und tritt dann oben wieder aus diesem Steigrohr aus, läuft, ähm, auf das Kaffeepulver und, äh, tröpfelt dann in die Kanne zurück. Angeblich soll das 'n sehr guter Kaffee sein. Also alle Leute, die ich gehört hab, die das probiert haben, die sind total begeistert. Der Geschmack ist wohl, je nachdem, wie oft man das Wasser zirkulieren lässt, auch stärker oder schwächer. Also man kann das auch so 'n bisschen dosieren. Und wie gesagt, das ist jetzt was, was mich so 'n bisschen angefixt hat bei der Recherche und das steht jetzt ganz oben auf meiner Einkaufsliste.

Da könnte jetzt der aufmerksame Hörer, die aufmerksame Hörerin sagen: „Moment, das ist doch das Gleiche wie in der Bialetti Mokkakanne von Sebastian." Äh, nicht ganz. Also grob ist das gerade dasselbe Prinzip, aber der Unterschied ist tatsächlich, dass in der Mokkakanne wirklich das Wasser beziehungsweise der Wasserdampf von unten durchs Kaffeepulver nach oben gedrückt wird und dann kommt oben quasi Kaffee raus. Und hier ist es so, dass das Wasser, der Wasserdampf nach oben gedrückt wird und dann aber von oben über das Kaffeepulver läuft und dann nach unten sozusagen Kaffee bildet, ne. So, das ist quasi der Unterschied zwischen beiden. Also das eine, das, das, das erste ist eher, das ist die Espressomaschine nachempfunden, also so eine Siebträgermaschine und der Perkolator ist eher eigentlich eine stromlose Filterkaffeemaschine mehr oder weniger.

Weil von oben kommt heißes Wasser auf das Kaffeepulver.

Und tröpfelt durch, genau.

Genau, ne. Also genau. So.

Jetzt haben wir ja-

Jetzt haben wir quasi.

Wir, wir sind, wir, wir sprechen, ähm, teilweise jetzt schon im Gleichklang hier. Also wir haben jetzt ja die, die ganzen, ich sage jetzt mal, richtigen campingtauglichen Geräte durch, ähm, für die man jetzt auch nicht unbedingt Strom braucht. Jetzt gibt's aber natürlich auch viele Leute, die total auf ihre Kapselmaschinen stehen. Und auch da haben wir uns ein bisschen umgeguckt in der Vorbereitung zum Podcast und auch für den Artikel und haben auch tatsächlich einiges gefunden, was da ganz interessant sein könnte.

Es gibt ja erst mal grundlegend verschiedene Kapseln. Also man hat halt einmal ja die Nespresso-Kapseln, die ja aus, ähm, Aluminium gefertigt werden und dann gibt es ja auch noch so Kunststoffkapseln, die kommen, glaube ich, dann, die heißen wieder anders. Ich habe gerade vergessen, wie das System heißt. Ähm, gibt's auch von Jacobs und allen möglichen. Und dann gibt's ja auch noch die Pads. Ähm, Senseo hatte ich vorhin einmal angesprochen. Also da gibt es quasi auch die Kaffeepads und dafür hat jetzt der Markt auch 'ne ganze Menge, ähm, mobiltaugliche Geräte produziert. Und zwar gibt's da einmal so, ähm, ja, die sogenannten Handpressos, also quasi kleine tragbare Mini-, ähm, Nespresso-Maschinen sozusagen.

Also das heißt, da packt man entweder halt 'ne Kaffeekapsel rein oder auch gemahlenen Kaffee und hat ein Sieb drin, packt da Wasser rein und die Dinger produzieren, wir haben's nicht selber bisher getestet, laut Hersteller bis zu acht Bar Druck. Also das ist schon relativ viel. Ähm, ich glaub zwar und, und teilweise gibt's die auch angeblich mit 16 Bar Druck. Ich sag jetzt angeblich, weil wir's nicht selber testen konnten, was dann schon ja in langsam Richtung Siebträgermaschinen geht, die ja mit sehr hohem Druck arbeiten. Und, ähm, ja, die haben wir euch, die verlinken wir euch auch mal. Wenn ihr also quasi die Pad-Geschichte oder eben so kleine tragbare Geräte haben wollt, wo ihr nur ein bisschen Wasser einfüllt, Pulver einfüllt und den Rest macht die Maschine, dann könnt ihr euch die mal angucken. Die sind da sicherlich 'ne ganz gute Alternative.

Wie gesagt, haben wir selber noch nicht getestet. Sind halt auch ganz spannend für normale Autofahrten. Also wenn ich da halt frischen Kaffee möchte und nicht unbedingt, ich bin jetzt mal böse und schmeiße alle Raststätten in einen Sack und sage Raststättenplörre, auch wenn ich da vielleicht der einen oder anderen Unrecht tue, weil-

Ja, aber meistens ist es Plörre.

Ähm, ja, wenn man dem so ein bisschen aus dem Weg gehen will, dann kann eben so eine Maschine ganz spannend sein, weil die eben auch super kompakt sind. Also die kann man halt in seinen Getränkehalter packen oder ins Handschuhfach und hat die halt dabei.

Und bei manchen ist, bei manchen ist sogar noch 'ne Tasse mit draufgeschraubt. Also die sehen dann aus wie so eine Thermoskanne im Grunde und dann schraubst du da, äh, den oberen Teil ab und hast noch 'ne Tasse.

Genau. Und was halt wichtig ist, die funktionieren auch stromlos. Ähm, du pumpst da halt tatsächlich manuell, äh, den, den, den Druck sozusagen auf. Und, ähm, das ist also durchaus 'ne ganz interessante Geschichte. Wie gesagt, die haben wir selber noch nicht getestet, fanden wir aber superspannend.

Genau, und jetzt hattest du ja auch schon über Senseo gesprochen. Die gibt's auch, also die, man kann natürlich die Senseo von zu Hause mitnehmen auf die Campingreise. Das haben wir auch eine Zeit lang gemacht, als wir noch 'ne Senseo hatten. Ähm, hat auch gut funktioniert, wenn man eben entsprechend Platz hat, aber man braucht eben 230 Volt dafür. Und jetzt haben wir aber Senseo-Maschinen entdeckt, die für Camping optimiert wurden. Sebastian, du hattest da recherchiert.

Genau, die sind letzten Endes, es gibt sozusagen eine Firma, die baut normale Senseo-Maschinen um auf campingtauglich. Was bedeutet campingtauglich, tauglich? Ganz einfach: Die bauen wahrscheinlich irgendwie die, die Brühgruppe oder die, die sozusagen das, das, das Heizelement um, äh, damit es eben nur 750 Watt verbraucht beziehungsweise nur drei Ampere verbraucht bei, äh, den 230 Volt. Und damit hat man halt die, den Vorteil, man kann das an vielen Wechselrichtern betreiben, weil viele Wechselrichter so standardmäßig 1.000 Watt liefern und da funktioniert die halt super dran, ne. Die Original Senseo hat, glaube ich, sieben Ampere oder irgendwas, also deutlich mehr und funktioniert nicht überall. Also wer einen dicken Wechselrichter hat oder wer sowieso immer Landstrom hat mit, mit sieben Ampere abgesichert, der kann ganz normal sich eine kaufen oder die mitnehmen von zu Hause.

Wenn ihr aber halt 'n kleinen Wechselrichter habt oder eben schlecht, also super niedrig abgesicherten Landstrom, dann kann so eine Camping Senseo, äh, Campeo nennen die die, wir verlinken die auch mal, entsprechend eine Alternative sein. Ist sicherlich 'ne super kleine Nische, aber wird quasi an der einen oder anderen Stelle auch seinen sinnvollen Anwendungsfall haben.

Die Alternative dazu: Wenn ihr mit 12 Volt arbeiten möchtet, dann könnt ihr auch eine Filterpadmaschine eben mit 12 Volt euch auswählen. Die funktioniert im Grunde auch wie 'ne Senseo, also Pad rein, ähm, Wasser rein und dann kommt Kaffee raus. Ähm, ich denke, wer halt auf diese, auf diesen Pet-Café steht, den mochten wir früher auch sehr gerne. W-, der, für den ist das vielleicht 'ne ganz gute Lösung. Das ist auch von der Marke Handpresso. Ähm, die packen wir euch auch mit in die Show Notes rein.

Und dann gibt's halt noch so die, so, so Reisekaffeemaschinen, die tatsächlich mit zwölf Volt beziehungsweise 24 Volt funktionieren. Warum 24 Volt? Ganz einfach, weil in den meisten oder f-, in allen Lkw 'n 24-Volt-System eingebaut ist und dass die, die Lkw-Fahrer halt die klassische Zielgruppe dafür sind, dass die eben Kaffee kochen können. Und es gibt aber eben auch, ähm, Modelle, die für zwölf Volt geeignet sind. Also da müsst ihr beim Kauf drauf achten, dass es zu eurer Bordspannung passt. Also in den meisten Wohnmobilen sind das zwölf Volt. In manchen großen Mobilen, die 'n Lkw als Basis haben und wo nichts umgebaut ist, kann's auch sein, dass das Bordnetz mit 24 Volt funktioniert, ist aber eher selten. Da drauf achten. Ja, mal kommt da jetzt leckerer Kaffee raus? Keine Ahnung. W-, äh, die erhitzen halt irgendwie auch Wasser.

Ich, äh, also was, was ich gucken würde, wir haben auch keine dieser, dieser Modelle wirklich für uns getestet. Ähm, ich würde euch da empfehlen, euch auch wirklich die Rezension dazu anzuschauen. Wenn ihr sehr kaffeeverliebt seid, mag das nicht das beste Modell sein, weil ich kann mir vorstellen, dass die eben mit zwölf Volt oder 24 Volt entweder nicht auf 100 Grad erhitzen oder sehr lange dafür brauchen. Also das kann ein Thema sein. Ich mein, ansonsten sind das Filtermaschinen. Da läuft halt Wasser über Kaffee drüber, da kann man nicht so viel falsch machen. Aber die Wassertemperatur und die Dauer des Aufheizens, das könnte durchaus ein Thema sein. Ähm, das müsst ihr dann mal schauen, wie die sind. Da fehlt uns tatsächlich auch, wie gesagt, die Erfahrung zu. Deswegen nehmen wir's, haben wir's mit aufgenommen, weil wir finden, es ist einfach 'ne Alternative für manche Camper, aber wir können nicht sagen, wie gut es funktioniert.

Du hattest ja auch Bedenken, was die Kabelstärke angeht, ne?

Ah, das ist, ist 'n guter Punkt. Ihr solltet euch natürlich auch mal anschauen, wie viel Ampere beziehungsweise, also wie viel Strom in Ampere beziehungsweise wie viel Leistung in Watt so 'ne Maschine hat und müsst dann auch drauf achten, dass euer Zigarettenanschluss, über den das läuft, auch entsprechend 'ne dicke Kabel oder dicke Anschlusskabel hat, weil das unter Umständen sonst nicht funktionieren wird. Ähm, w-wir werden zu dem Thema auch demnächst 'ne Podcast-Folge machen, also wo wir so um über zwölf Volt und, äh, Kabelquerschnitte sprechen, also wo wir euch auch mal näher bringen, warum das überhaupt relevant ist. Weil ich kann das aus der Erfahrung sagen, nicht mit 'ner Kaffeemaschine, aber mit 'nem Ladegerät für 'n Laptop. Und und zwar hab ich 'n großes, mh, MacBook Pro mit 'nem sehr großen Akku drin und habe mir ein Ladegerät dazu gekauft, als ich den neu gekauft habe und hab das fröhlich in unserem Wohnmobil angeschlossen, wo ich vorher mein altes Laptop geladen habe.

Und das hat ganz kurz funktioniert und dann hat es immer auf Störung geschaltet und ist furchtbar heiß geworden und ich hab am, am Anfang nicht rausgefunden, warum das so ist und dachte, ist kaputt, hab's umgetauscht. Mit dem zweiten war das wieder so und dann hab ich mich mit dem Thema angefangen zu beschäftigen und hab halt festgestellt, die Zuleitung ist viel zu dünn. Dieses Netzteil hat, äh, ich glaube, 80 Watt fast gezogen, also unheimlich viel für so 'n Zwölf-Volt-Gerät und hat quasi oder das, das Anschlusskabel zum Zwölf-Volt-, äh, Zigarettenanzünder war viel zu dünn und damit, äh, hätte es sogar im schlimmsten Fall zu 'nem Kabelbrand kommen können, wenn ich das, wenn das Netzteil nicht selber auf Störung ge-, äh, geschalten hätte, weil's einfach nicht mehr die zwölf Volt bekommen hat, sondern vielleicht nur noch acht Volt oder Ähnliches, weil die, äh, die Spannung dann halt abgefallen ist.

So. Also lange Rede, kurzer Sinn: Ihr müsst dann gucken, dass eure Zigarettenanschlusskabel entsprechend gut dimensioniert sind. Grad wenn die länger sind, kann das sein, dass das nicht funktioniert. Das können wir aber nicht pauschal sagen. Also das kann funktionieren, muss aber nicht. Guckt 'n bisschen, wenn der Zwölf-Volt-Stecker sehr, sehr heiß wird, ähm, dann ist das 'n deutliches Warnsignal und dann solltet ihr wirklich noch mal über den Kabelquerschnitt gucken und da erfahrt ihr in einer unserer nächsten Podcast-Folgen auch 'n bisschen mehr zu.

Ja, und dann haben wir noch die, haben wir noch die Themen Kapselmaschine und Kaffeevollautomat, also die stromführenden Geräte oder stromgeführten Geräte davon. Bei Kapselmaschinen kann ich sagen, dass wir uns für den Artikel beiden 'n Wolf gesucht haben und nichts gefunden haben, was irgendwie auf Camping optimiert wurde von den Herstellern. Also da wird euch wahrscheinlich keine andere Lösung bleiben, als die Maschine halt mitzunehmen, die ihr zu Hause habt, wenn's unbedingt die, die, ähm, die, äh, Stromkapselmaschine sein soll. Aber auch hier müsst ihr halt gucken, wie die Leistung des Geräts ausfällt, wenn ihr Landstrom oder 'n Wechselrichter dann nutzen müsst, weil es halt sein kann, dass entweder der Wechselrichter nicht stark genug ist oder die Absicherung beim Landstrom auf 'm Campingplatz das nicht mehr schafft.

Also generell hier der Tipp, ähm, au..., gar nicht nur für Kaffeemaschinen, auch für andere Dinge, die ihr da 230 Volt anschließen möchtet: Guckt da einmal hinten drauf, ähm, wie die, wie die Leistung ist in Watt. Das steht im Normalfall drauf. Und, äh, dann könnt ihr eben schauen, ob euer Wechselrichter diese Leistung bringt. Also als Dauerleistung müsst ihr die idealerweise bringen. Also das heißt, wenn die Kaffeemaschine jetzt 1.500 oder 2.000 Watt hat, dann müsst ihr eben gucken, ob eure Wechselrichter auch 1.500 oder 2.000 Watt Dauerleistung hat, und zwar nicht Peak. Das bedeutet, er kann das kurz mal vertragen, sondern Dauerleistung. Wenn das hinhaut, könnt ihr das mitnehmen. Wenn der Landstrom passt auch. Wenn ihr euch unsicher seid mit der Absicherung, gibt's 'ne ganz einfache Formel: Leistung ist Strom mal Spannung. Das bedeutet, 2.000 Watt ergeben sich aus, äh, den Volt mal den Ampere.

Und wenn ihr ausrechnen wollt, wie viel Ampere das sind, dann müsst ihr einfach die Leistung durch 230 dividieren und dann habt ihr die Ampere und dann könnt ihr das abgleichen mit eurer Absicherung auf 'm Campingplatz. Beachtet dann, wenn der Kühlschrank über Strom läuft, dass der sich natürlich auch 'n Teil davon abzwickt, wenn er läuft und auch andere elektrische Geräte. Also da Achtet drauf und ganz wichtig bei diesen ganzen Geräten hier: Achtet beim Wechselrichter drauf, dass ihr eine echte Sinusspannung liefert. Ansonsten im besten Falle funktionieren die Geräte nicht, im schlimmsten Falle nehmen sie sogar Schaden. Ähm, deswegen achtet halt wirklich drauf, dass ihr eine, äh, nicht ähnlich Sinus, sondern wirklich eine reine Sinusspannung oder eine reine Sinuskurve, bezeichnen die dann ein bisschen anders, äh, die Geräte auch liefern.

Und seid skeptisch, wenn das Gerät zu günstig ist und viel günstiger ist als alle anderen am Markt, dann kann das 'n Zeichen sein, dass das eben keine echte Sinuswelle ist.

Und ganz wichtig natürlich, aber jetzt gehen wir schon sehr in die, ähm, Elektrikgeschichte rein. Da haben wir ja auch Podcast-Folgen zu gemacht. Die können wir euch auch noch mal in den Show-Notes verlinken. Ähm, da sprechen wir auch mit Experten über das Thema, wie man, ähm, so, solche Geräte dimensioniert. Aber ganz wichtig, dass ihr halt auch 'nen Wechselrichter habt, der dann nicht nur die Kaffeemaschine schafft, ähm, quasi so mit Ach und Krach, sondern dass noch 'n bisschen Puffer ist, weil ihr ja häufig dann auch weitere Geräte wie Kühlschrank oder so darauf laufen habt.

Genau, da können wir aber zusammenfassen. Also wenn ihr da von zu Hause die Kapselmaschine, die Filtermaschine, den, die, die, die Siebträgermaschine, den Vollautomaten mitnehmen wollt, dann checkt genau das. Also was kann euer Wechselrichter an Dauerleistung? Gebt da 'n bisschen Reserve drauf, guckt, ob eure Kaffeemaschine da reinpasst, ähm, beziehungsweise schaut, wie das mit dem Landstrom aussieht und dann spricht da nichts dagegen, außer halt Platz, Gewicht und so weiter. Ja, aber wenn das passt, dann nehmt halt mit, wenn ihr da Bock drauf habt, den Kaffee zu trinken so, weil ihr das so kennt, völlig in Ordnung, ne. Checkt halt einfach nur den Stromverbrauch beziehungsweise die Leistungsaufnahme, dass ihr das halt auch betreiben könnt. Nicht, dass ihr die große Siebträgermaschine mitschleppt und dann könnt ihr sie gar nicht nutzen. Das wär natürlich sehr, sehr schade.

Ja, und beim Thema Vollautomat, da haben wir auch keinen speziellen Campingvollautomaten gefunden. Es gibt aber ein paar Hersteller, die kompakte Modelle anbieten und wenn eben in euerm Fahrzeug genug Platz und Zuladung da ist und wie gesagt, auch gi-gilt das Gleiche für, wie für Kapselmaschine, was Sebastian gerade auch gesagt hatte: Wenn genug Absicherung und Landstrom oder Wechselrichterkapazität vorhanden ist, dann könnt ihr euch auch so 'n Modell zulegen. Da haben wir jetzt, äh, von DeLonghi, von Melitta und von Philips welche gefunden. Die haben natürlich auch ihren Preis, aber wer eben so sehr, äh, ja als Kaffeekenner unterwegs ist und, und, ähm, ja, wie sagt man? Als Barista, ne, heißt das, wenn, wenn jemand sehr-

Coffee Connoisseur, weil Barista sind ja die, die für andere Kaffee kochen.

Ach so. Egal, also wer halt so 'n richtiger Kaffeeliebhaber ist und sich da echt gut auskennt und unterwegs auch nicht auf diesen speziellen Geschmack verzichten möchte, sollte halt drauf achten, ähm, dass die Maschine dann auch geeignet ist für den Anwendungszweck.

Und dann bleiben uns eigentlich nur noch mal die Themen Kaffeemühle und Kaffee, also und welcher Kaffee, wollten wir noch mal kurz drauf eingehen. Das Thema Kaffeemühle kann ich relativ kurz halten. Also man kann sich 'ne elektrische Mühle mitnehmen. Wir würden euch mal die Tchibo verlinken. Die ist wirklich 'n, hat halt so eins der besten aus meiner Sicht Preis-Leistungs-Verhältnisse, weil sie den Mahlgrad als auch die Menge sehr gut einstellbar hat, sehr kompakt ist und auch wenig Leistung braucht. Und ich hab jetzt grad noch mal geguckt mit 50 Euro auch ganz gut bezahlbar ist. Oder man nimmt sich eben 'ne Handkaffeemühle mit. Ähm, entweder hat man die noch von Oma, ja, diese, diese hölzernen viereckigen Dinger, die kennt wahrscheinlich auch jeder. Die kann man heute, äh, teu-für teuer Geld auch wieder, äh, neu kaufen. Ähm, da mmmühlt man, mahlt man relativ lange mit, ähm, wenn man eben 'ne etwas größere Menge Kaffeepulver macht.

Das kann ich sagen. Das kann aber natürlich morgens auch ein schöner Workout sein für die, für die Armmuskulatur. Ähm, übrigens 160 Watt, äh, hat die kleine Tchibo-Kaffeemühle, also die kriegt man quasi an jedem, äh, Wechselrichter zum Laufen. Und, äh, Handkaffeemaschinen gibt's eben in größer oder eben auch in klein. Ähm, meistens sind sie dann rund, ähm, wo man eben so eine Tasse oder auch zwei Tassen produzieren kann. Und die sind preislich so zwischen 30 und, und, und auch 60. Also m-äh, man kann da auch 200 Euro ausgeben, ja, wenn die super fancy und von Porsche designt ist. Also so ist es nicht. Aber ich sag mal so, für 'ne, für 'ne vernünftige mit 'nem vernünftigen Mahlwerk aus, aus Keramik und nicht aus Kunststoff ist man so mit, mit 30 bis 60 Euro eigentlich ganz gut dabei. Also da könnt ihr noch drauf achten, dass es eben ein Keramikmahlwerk hat.

Das ist dann eben deutlich haltbarer als so 'n Kunststoffmahlwerk. Da würd ich eher drauf verzichten. Ähm, ich, ähm, und wie gesagt, ansonsten könnt ihr das da kaufen, was ihr wollt oder auch natürlich mitnehmen, was ihr macht. Oder eben auch, äh, ihr müsst ja keine Bohnen haben. Ihr könnt auch das Kaffeepulver kaufen. Warum Bohnen? Weil die einfach frischer sind, ne. Also d-wenn Kaffee gemahlen ist, hat er eine sehr hohe Oberfläche. Das heißt, er verliert auch relativ schnell über die Luft die Aromen und selbst wenn man ihn luftdicht packt, geht da immer 'n bisschen was verloren und deswegen mahlen wir halt frisch. Das gibt auch 'n schöneren Duft. Aber auch das entscheidet selber, wie das für euch ist. Und dann kommen wir jetzt noch zum Thema Kaffee. Welches Kaffeepulver habt ihr dabei neben dem Instantkaffee, Nele?

Irgendeins aus Spanien von wie, wie, wie der Halil immer sagt, ähm, Gute Welt, äh, v-von irgend so 'ner Gute-Welt-Marke. Das hatten uns Freunde geschenkt. Ähm, das ist also Fairtrade Bio und Pipapo. Ich weiß die Marke nicht, weil ich hab das dann in so 'n, in so 'n WECK-Glas umgefüllt. Deswegen hab ich die Originalpackung leider nicht mehr. Aber wir sind da wirklich relativ anspruchslos unterwegs. Wir kaufen auch einfach unterwegs die, ähm, die Marken, die's halt da im Supermarkt gibt oder wo wir halt hinkommen. Wir probieren da auch gerne uns 'n bisschen durch mit den, äh, mit den jeweils lokalen Marken, wenn wir irgendwo sind, wo wie in Mexiko zum Beispiel, wo halt Kaffee auch angebaut wird.

Ja, das ist natürlich in Europa schwierig, Kaffeeanbaugebiete zu finden. Ähm, deswegen wir kaufen halt, gucken halt auf Fairtrade und Bio ist dann meistens sowieso schon mit dabei und kaufen eben bei lokalen Röstereien, manchmal ganz selten online und eben auch wenn mal nix da ist im Supermarkt. So wie gesagt, dann ist aber meist grad hier in Portugal die Auswahl gar nicht groß und da greifen wir tatsächlich dann eher zum Segafredo, auch wenn der nicht Fairtrade ist, glaub ich. Ähm, aber da wissen wir zumindest, dass der uns schmeckt. Ähm, ansonsten gibt's hier viel lokalen Kaffee, der uns gar nicht zusagt geschmacklich, aber das ist halt 'ne, 'ne persönliche Präferenz. Ich möcht jetzt nicht sagen, Portugal hat keinen leckeren Kaffee. Nur das, was wir bis jetzt gekauft haben, ähm, war für unsere Zwecke nicht lecker, ähm, aber vielleicht finden wir da ja auch noch irgendwas.

Letzte, was ich nur noch kurz ergänzen wollte, ist, dass in vielen Supermärkten, ähm, in Deutschland, aber auch in anderen Ländern gibt's auch so Stationen, wo man den Kaffee mahlen kann. Dann ist halt nicht jede Portion frisch, aber man kann zumindest den Mahlgrad sich selber einstellen. In Deutschland in den Supermärkten seh ich das zum Beispiel ganz oft da bei der Tchibo-Abteilung.

Das stimmt, das gab's auch früher, kann ich mich erinnern, beim Bäcker, als, als nach der Wende Tchibo überall in die Bäcker reingestürmt ist. Hatten die auch alle immer so 'ne, so 'ne große Mühle da. Da hast du oben sind die Bohnen reingeschüttet worden und unten wurden die dann durchgemahlen. Fand ich immer albern, da hätte man auch gleich das Pulver kaufen können. Aber gut, dann war's ja zumindest quasi von der Rösterei bis zum Laden als Bohne.

Ja, und der, und der Mahlgrad, den kannst du halt dann bestimmen selber. Das ist das Einzige aus meiner Sicht. Haben wir wieder 'ne Stunde voll gemacht.

Genau, habt ihr, habt ihr wieder 'ne Stunde über wie wir Kaffee kochen und wie man Kaffee kochen kann, quasi, ähm, gehört und, und, äh, von uns mitgegeben bekommen. Ich-- vielleicht war ein bisschen Inspiration für euch dabei. Wenn ihr eine Kaffeevariante habt, die wir noch nicht erwähnt haben, dann lasst es uns wissen. Entweder hört ihr uns auf Spotify, dann könnt ihr uns direkt da 'n Feedback geben. Könnt auf unsere Frage: „Wie fandet ihr die Folge?" antworten. Könnt uns natürlich auch da immer Feedback geben, wie ihr die Folge fandet. Ähm, Ausblick auf eine der nächsten Folgen: Wir werden das Thema Neuseeland noch mal uns anschauen. Wir haben da ja schon viel Wissenswertes rübergebracht und ich werd beim nächsten Mal noch 'n bisschen aus, was wir so erlebt haben, euch berichten. Und wir werden, wie gesagt, auch was zum Thema zwölf Volt und Kabelquerschnitt machen.

Also seid da gespannt. Abonniert unseren Podcast, damit ihr die Folgen nicht verpasst, wenn's für euch spannend ist. Und wenn ihr uns auf anderen Kanälen hört, wo ihr kein direktes Feedback geben könnt, schickt uns doch einfach 'ne Mail an podcast@camperstyle.de. Da freuen wir uns entsprechend auch drüber und ich verabschiede mich. Bin raus für heute. Bis zum nächsten Mal. Macht's gut. Tschüss.

Tschüss.

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