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Kleine, leichte Wohnwagen für E-Autos & geringe Zuglast: Modelle ohne Bad (Teil I)

Episode 459 · 01:10:19

Kleine Wohnwagen, große Freiheit – und auch noch kompatibel mit dem E-Auto In dieser ersten von zwei Folgen stellen Nele und Sebastian eine handverlesene Auswahl an Mini-Wohnwagen ohne Bad vor, die sich für Elektrofahrzeuge eignen. Dazu gibt's alles, was ihr über Anhängelasten, Stützlasten und Führerscheinklassen wissen müsst, bevor ihr euch für ein Gespann entscheidet. Nächste Woche folgen dann Modelle mit Bad (Toilette und teilweise Dusche).


Darüber haben wir in dieser Episode gesprochen

  1. Elektrofahrzeuge und Anhängelasten: Sebastian gibt einen strukturierten Überblick über die Anhängelaste – von Kleinwagen (Fiat 500e, Renault Zoe, Dacia Spring) über Kompakte (VW ID.3, MG4, Hyundai Kona) bis hin zu großen SUVs und Transportern (Kia EV9, ID.Buzz, E-Sprinter)

  2. Warum kleine Wohnwagen gerade so gefragt sind: Campingeinsteiger, Alleinreisende, Budgetbewusste und alle, die ihren Wohnwagen in der heimischen Garage oder im Carport unterbringen wollen – Nele erklärt die verschiedenen Zielgruppen

  3. Das Wichtigste aus dem Fahrzeugschein: Zulässiges Gesamtgewicht, Leergewicht, Zuladung, Stützlast und was beim B-Führerschein (sowie B96 und BE) erlaubt ist

  4. Stützlast-Tipp für E-Auto-Fahrer: Warum die ab Werk verbauten Anhängerkupplungen bei Elektrofahrzeugen oft nur 50–55 kg Stützlast haben und wie nachrüstbare Kupplungen mit bis zu 75 kg Abhilfe schaffen können

  5. Vorstellung der Modelle ohne Bad (vom kleinsten zum größten):

  6. First Camper Nano, Mini und Medi – modularer Kofferanhänger-Ausbau ab 3.000 Euro, voll ausgestattet bis ~15.800 Euro

  7. Kuckoo Bruno und Max – Holz- bzw. GFK-Miniwohnwagen, jetzt neu mit Hubdach; ab ~17.500 Euro

  8. Caravelair Mini Freestyle 270 und Pop Top 270 – aus der Trigano-Gruppe, unter 600 kg, ab ~16.000 Euro, weitgehend ausgestattet

  9. Kip Shelter – Kultmodell mit serienmäßiger Fußbodenheizung und ausschiebbarer Küche, 18.850 bis 28.500 Euro

  10. Niewiadow N126 D/E und N Sport – polnischer Kultwohnwagen mit GFK-Aufbau und Hubdach, ab ~13.400 Euro

  11. LMC e:dero 350 D, 400 C und 470 K – Hörerempfehlung, Markenqualität aus der Hymer Group, 13.500 bis 15.000 Euro, aber auf Zuladung achten

  12. T@B 320 – Teardrop-Klassiker mit 5,17 m Länge, Kocher und Spüle serienmäßig, ~15.000 bis 18.500 Euro

  13. Hobby Beachy – Instagram-taugliches Tiny-House-Feeling auf Rädern, 1.000–1.200 kg zulässige Gesamtmasse, 15.520 bis 19.970 Euro

  14. Lido Veteran 350 und Aquila 360 – chinesische Offroad-Wohnwagen mit martialischer Optik, aber kritisch: nur 20 kg Zuladung bei der Basisversion

  15. Garagentauglichkeit im Vergleich: Welche Modelle in eine Standardgarage passen, welche nur unters Carport kommen und warum ein Hubdach die clevere Kompromisslösung ist

  16. Die 5 Stolperfallen beim Kauf: Leergewicht vs. zulässige Gesamtmasse, Auf- und Ablastung, Stützlast (inkl. der Hochzeitsreisen-Anekdote von Nele und Sebastian), Reichweitenverlust mit Anhänger und das Problem mit Ladesäulen beim Gespannfahren

  1. Ausführlicher Artikel zum Thema Stützlast im CamperStyle Magazin

  2. Führerscheinklassen für Wohnwagen (B, B96, BE)

  3. Vorstellung First Camper Micro

  4. Vorstellung Kuckoo Max Podcast | Artikel mit Fotos

  5. Vorstellung LIDU Veteran

  6. Vorstellung LIDU Aquila

  7. Liste mit rund 60 kleinen Wohnwagen-Modellen auf camperstyle.de (haben wir nicht mehr geschafft, holen wir nach :))

Rabattcodes und Links von unseren Werbepartnern findest du hier: links.camperstyle.de


Jetzt bist du gefragt!

Überlegst du, deinen E-Auto-Alltag mit einem kleinen Wohnwagen zu kombinieren – oder hast du vielleicht schon Erfahrungen mit einem Leichtwagen-Gespann gemacht? Welches Modell hat dich in dieser Folge am meisten neugierig gemacht? Dann schick uns gerne eine Nachricht an podcast@camperstyle.de oder per WhatsApp!


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Das Transkript der Folge

Das Transkript wurde automatisch (KI) erstellt und kann daher kleine Unklarheiten oder Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu Camper Style, deinem Camping-Podcast. Ich bin Nele.

Und ich bin Sebastian und heute haben wir den ersten Teil unserer Folge zu kleinen, leichten Elektrofahrzeug und auch normalen fahrzeugtauglichen Wohnwagen.

Ja, das war ein Hörer- oder Hörerinnenwunsch, der kam via Social Media rein und deswegen haben wir uns aufm Caravan Salon schon sehr intensiv umgeguckt, haben ja auch schon einige Artikel zu dem Thema veröffentlicht. Die verlinken wir euch dann noch mal zu den jeweiligen Modellen natürlich in den Show Notes und haben euch eine, glaube ich, ziemlich große Auswahl an kleinen, leichten und potenziell E-Autotauglichen Wohnwagen mitgebracht, die wir euch auch alle jetzt in zwei Folgen einmal einzeln vorstellen werden in aller Kürze natürlich. Und, ähm, im ersten Teil geht's jetzt um die Modelle ohne Bad und im zweiten Teil dann mit Toilette und teilweise auch mit Dusche.

Genau, wir haben zum Start so 'n bisschen auch Background zum Thema Elektrofahrzeug, ähm, weil wir wissen, dass der ein oder die andere da vielleicht noch nicht ganz so firm ist, was Anhängelast und so weiter angeht. Bei, äh, den klassischen Verbrennern weiß man das vielleicht 'n bisschen besser und wenn nicht, können wir mal gucken, ob wir das in der nächsten Folge dann auch noch nachreichen. Da hab ich jetzt ehrlicherweise noch gar nicht so drüber nachgedacht. Ich hab eher so Richtung Elektro gedacht, weil das ja auch das Fahrzeug ist, was aktuell die st, am meisten oder am stärksten steigenden Zulassungsquoten hat. Ich glaube, wir liegen jetzt so bei 34 % in den Neuzulassungen und deswegen haben wir uns jetzt erst mal im Intro darauf konzentriert und wir werden am Ende auch noch mal so 'n bisschen auf ein paar Stolperfallen eingehen, die es so gibt bei den kleinen Wohnwagen, weil auch hier, äh, ja wie immer im Camping, äh, sind eben bestimmte Dinge begrenzt und, äh, ich muss 'n bisschen aufpassen. Und ich würde sagen, dann steigen wir, ach so, steig, genau, steigen wir kurz ein und, ähm, gucken so 'n bisschen rein. Also es wird auf jeden Fall eine zweite Folge geben. Ich hab's ja grad schon im Intro gesagt, das ist die Folge eins und die zweite Folge, da werden wir uns dann, wie Nele sagt, Richtung Bad und so weiter beschäftigen und wir steigen ein mit den Elektrofahrzeugen. Soll ich kurz, äh, das einmal durchgehen, Nele?

Ja bitte, weil da bist du auf jeden Fall deutlich mehr im Thema als meiner, meine Person.

Ja, also wir könnten jetzt natürlich jedes einzelne Fahrzeug vorstellen und die Anhängelast nennen. Da würden wir wahrscheinlich eine ganze eigene Folge für brauchen. Deswegen hab ich's ein bisschen zusammengefasst und hab so von bis Anhängelast durchgegeben. Im Zweifel, wenn ihr euch für ein Fahrzeug interessiert, dann müsst ihr euch das noch mal angucken, weil es teilweise oder definitiv auch in, also in einer Fahrzeugklasse sozusagen verschiedene Ausstattungsvarianten häufig gibt mit verschiedenen Motorisierungen und so weiter. Details auch hab ich gesehen, dann unterschiedliche Anhängelast ermöglichen und da müsst ihr wirklich ganz genau dann gucken, ob das für euch passt und idealerweise, bevor ihr euch 'n Elektrofahrzeug jetzt neu kauft und wisst, ihr wollt 'n Wohnwagen dranhängen, den ihr noch nicht habt, dann würde ich mich auch so 'n bisschen schon auf den Wohnwagen grob festlegen, um dann zumindest das Fahrzeug von der Zuglast auch in die Richtung kaufen zu können. Also das wär so mein Tipp. Also gehen wir rein Richtung Kleinwagen. Also das sind hier so der Fiat 500e, der Zoe von Renault, Dacia Spring, Hyundai Insta, ähm, Mini Electric, der, der Smart. Und, ähm, die haben teilweise entweder gar keine Anhängerkupplung, die gibt es aber eigentlich häufig als Zubehör. Und wenn sie dann 'ne, ähm, also 'ne Anhängerkupplung haben, dann liegen die meist so tatsächlich um die, ja 500 bis 750 Kilo. Das heißt, ihr könnt nicht wirklich so richtig viel ranhängen. Also 750 Kilo ist ja eigentlich immer so die Grenze, bis zu dem ich mit 'm normalen Fahrzeug einen ungebremsten Anhänger ziehen kann und ähnlich sieht's auch hier aus. Also, ähm, und vielleicht auch da schon mal der kurze Hinweis: Bei 750 Kilogramm schweren Wohnwägen hab ich nicht viel Zuladung. Bei 'nem Fiat 500 hab ich nicht viel Zuladung. Das heißt, ihr habt dann unter Umständen halt tatsächlich ein Problem, wenn ihr nicht sehr minimalistisch unterwegs seid. Ich mein, beide, beide Sachen eignen sich für Minimalismus, ne. Sowohl 'n kleiner Miniwohnwagen, der sehr leicht ist, als auch 'n Fiat 500. Aber das einfach noch mal vorweggeschickt. Das heißt, wenn ihr so 'n bisschen Dinge einpacken wollt, dann auf jeden Fall drauf achten, dass es vielleicht nicht unbedingt 'n Kleinstwagen ist. Dann haben wir, ähm, die Kompakten. Da haben wir so den ID3 von VW, wir haben den Groupa Born, den MG4, den Renault Mégane E-Tech, den Hyundai Kona, der eigentlich schon so 'n bisschen für mich optisch ein SUV ist, aber er ist halt kleiner. Kia Niro und da liegen wir mit 750 bis 1200 Kilogramm Anhängelast. Also da kann man schon mal was mit wegziehen. Und tatsächlich die, wir haben uns auch so 'n bissel die 1300 Kilogramm genommen, bis wohin wir gucken bei kleinen Wohnwagen, damit man die eben einfach eben mit den meisten Kompaktklassen noch ziehen kann. Alle Fahrzeuge oder Elektrofahrzeuge, die jetzt kommen, haben zum Teil höhere Anhängelast. Also auch nicht jedes, aber, ähm, eben die Klassen kriegen dann meistens die Kleinen auf jeden Fall gezogen und stellenweise natürlich auch noch deutlich größere Wohnwägen. Und dann haben wir die Mittelklasse mit dem Model 3 von Tesla, der Hyundai IONIQ, der BYD Seal, der i4 von BMW, CLA von Mercedes. Da liegen wir so mit 750 bis, äh, 1600 Kilogramm Anhängelast. Wenn wir dann bisschen weiter gucken, haben wir die kompakten SUVs, der Elroq von Skoda, der ID.4, der Hyundai Kona. Auch hier noch mal in 'ner anderen Ausstattung. Ähm, den gibt's eben auch in verschiedenen Anhängelasten. Der Niro auch noch mal, der EX1 oder auch der Q4 e-tron. Sind wir bis, äh, zwischen 'ner Tonne und, äh, 1,8 Tonnen, also 1.000 bis 1.800 Kilogramm Anhängelast, die es da gibt. Mittelklasse SUV, Model Y, Enyaq, ähm, Ioniq 5, der EV6 von Kia, ID.4, ID.5, Q4 e-tron auch noch mal. Da liegen wir von 1,4 bis 1,8, ähm, Tonnen. Teilweise gibt's hier sogar bis zwei Tonnen Anhängelast. Also da sind wir definitiv dann raus aus den kleinen Wohnwägen. Und, ähm, deswegen auch jetzt ganz schnell durch die großen SUVs und Vans, der EV9 von Kia, der Ioniq 9, der IX von BMW, Volvo EX90, die EQB und EQS-Klasse von Mercedes, ID.Buzz, ähm, Model X, da liegen wir von 1,8 bis 2,5 Tonnen. Da dürfte auch der neue Skoda Pie, glaub ich, drin sein, wenn mich nicht alles täuscht, liegt ja im unteren Feld. Und wenn wir dann Richtung Transporter gehen, dann haben wir auch bis zwei Tonnen meistens Anhängelast. Also ID.Buzz, äh, der E-V2E Sprinter, E-Transit, E-Expert von Peugeot, der Citroën, E-Jumpy, die fallen da alle drunter. Das heißt letzten Endes gucken wir jetzt, dass wir einfach so bis Mittelklasse alles wegziehen können, was wir uns hier angucken und, ähm, bis 1.000, 1.200 Kilogramm kriegen die eigentlich alle irgendwie gebremst weg. Und deswegen gucken wir eben von 750 bis 1.200, 1.300 Kilogramm. Alles, was drüber ist, spielt jetzt hier für uns keine Rolle, weil's auch für uns kein Miniwohnwagen mehr ist und demzufolge jetzt hier in die Folge nicht reinpasst. So, viel Redeanteil von mir. Jetzt bist du 'n bisschen dran.

Den Rest, äh, hab ich jetzt dann fast ausschließlich. Deswegen durftest du jetzt am Anfang einmal, äh, deine, deine Beichte ablegen sozusagen. Ähm, genau, also mir geht's jetzt auch noch mal drum, so 'n bisschen zu gucken: Warum schauen wir uns denn jetzt diese kleinen Wohnwagen an? Weil es hat ja nun mal noch nicht jeder 'n E-Fahrzeug. Aber du hattest ja schon erwähnt, die Zulassungsrate steigt und ich finde über 30% ist schon ganz ordentlich. Also es ist auf jeden Fall 'n Zukunftsthema, aber wir haben natürlich auch viele andere Menschen, die sich für so kleine Wohnwagen interessieren. Das sind zum einen halt, ähm, Einsteiger oder ja Campingneulinge, die vielleicht kein Wohnmobil wollen, ähm, weil sie das Auto zum Beispiel am Zielort frei haben wollen für Ausflüge und so weiter, so wie wir. Oder die eben jetzt auch die, die hohen Anschaffungskosten von 'nem großen Wohnwagen oder von 'nem Wohnmobil gar scheuen. Weil wir haben ja jetzt schon in mehreren Folgen festgestellt, dass die Preise ja mittlerweile jetzt, äh, nicht mehr so einsteigerfreundlich sind. Und von daher ist natürlich so 'n kleiner Wohnwagen in, äh, in dem man sich dann zwar beschränken muss, aber den man auch gut manövrieren kann, 'ne gute Sache. Dann sehen wir auch immer wieder Alleinreisende mit so kleinen Wohnwagen, weil die sich natürlich viel einfacher handeln lassen. Also die kann ich tatsächlich auch wenn die sich in der unteren Gewichtsklasse bewegen, auch alleine irgendwie mal auf so 'n Stellplatz schieben oder Ähnliches. Ähm, dann halt Leute, die sehr mobil auf Reisen gehen wollen, also die jetzt nicht immer so viel Komfort brauchen und so viel aufbauen wollen, sondern die sagen: „Wir kommen an", dann haben wir da unsere kleine Schlafhöhle und eigentlich, äh, spielt sich der, das restliche Leben eben eher draußen ab. Ähm, Budget hatte ich ja schon genannt und dann gibt's noch einen Faktor, der ist auch nicht zu unterschätzen: Es gibt viele kleine Wohnwagen, die in 'nen Carport oder sogar in 'ne Standardgarage passen oder halt in 'ne normale, etwas kleinere Einfahrt. Das heißt, ich muss mich mit so 'nem kleinen Wohnwagen halt nicht darum kümmern: Wo find ich 'n Unterstellplatz dafür? Gibt's bei mir in der Nähe irgendwelche Bauern oder, ähm, gibt's spezifische Anbieter, die Hallen zur Verfügung stellen oder Ähnliches? Und mittlerweile verlangen die auch ganz schön viel Geld dafür. Also wir, ähm, haben ja schon mal von unserem Erlebnis erzählt, dass unser Stellplatz auf einmal dann von einem Tag auf den anderen hier auf 'm Dorf von 100 Euro im Monat auf 250 zuzüglich Mehrwertsteuer hochschießen sollte. Und das ist natürlich zum einen 'ne Preisfrage, zum anderen auch 'ne Komfortsache, dass ich dann den Wohnwagen halt immer bei mir habe und direkt beladen kann. Und, ähm, ehrlich gesagt weiß ich die Standardmaße von Garagen nicht so. Ihr habt doch Garagen. Wa-Hast du die ungefähr im Kopf?

Ja, aber unsere Garagen sind deutlich höher, weil die dafür gebaut wurden, dass der-- Als, als das Haus hier gebaut wurde, war mein Vater noch selbstständig und hat 'n großen Transporter gefahren. Und, äh, die Garagen sind so gebaut, auch von den Toren her, dass die Transporter reinpassen. Das heißt, wir können hier auch 'n, äh, Van ganz entspannt, also nicht entspannt-

Ach so

... wird schon knapp, aber parken. Und deswegen sind unsere Garagen, glaub ich, schon eher luxuriös hoch. Ich glaub so die, sagen wir mal, Standard-Kompaktgarage haben wir gerne so zwei Meter Höhe, 2,10 Meter vielleicht so in dem, in dem Drehrraum. Bei uns ist deutlich mehr und, ähm, Carports haben wir auch 2,10, 2,30. Gibt natürlich auch alles immer höher.

Ja.

Ähm, aber wenn ich halt erst mal nur für 'n, für 'n, ähm, PKW plane, dann sind ja zwei Meter völlig okay, weil das ist, reicht für die meisten normalen Menschen als Stehhöhe aus. Ist natürlich jetzt für sehr Großgeschossene schwierig und, ähm, für 'n PKW allemal. Selbst wenn ich irgendwie 'n hohen SUV oder selbst wenn ich 'n Campingbus habe, passt das. Und, ähm, da muss ich auf jeden Fall ein bisschen gucken. Deswegen nicht nur Garagenhöhe messen, vor allen Dingen noch viel wichtiger das Tor messen. Also wie hoch ist das Tor, wie breit auch, um zu schauen, ob ihr da entsprechend reinpasst oder halt entsprechend die Carportöffnungen, ob das reinpasst. Aber da ist eben häufig der Vorteil, grad auch durch die Länge, dass ich eben Garage und Carport nutzen kann. Bei 'nem längeren Wohnwagen wird das häufig schon knapp und auf der Straße stellen, also glaube ich, darf ich Äh, da weißt du wieder Bescheid. Darf ich ohne Fahrzeug gar nicht eigentlich so lange, oder?

Nein, nur maximal 14 Tage.

Mhm.

Und würd ich auch überhaupt nicht empfehlen, weil so 'n, grade auch so 'n kleiner Wohnwagen, der ist schnell a-angekuppelt und mitgenommen, wenn da jemand 'n Auge drauf geworfen hat. Also ich würde immer gucken, allein auch schon aus versicherungstechnischen Gründen, dass ich den irgendwo im umfriedeten Bereich, also mit Zaun oder in 'ner Halle oder ähnliches abstelle. Und da ist natürlich 'ne Garage oder auch, ähm, 'n Carport, wo vielleicht 'n Tor davor ist, ideal.

Okay, dann lass uns doch mal noch 'n Blick in den Fahrzeugschein werfen von den Wohnwagen. Also wer sich wundert, warum Nele heut so viel Redeanteil haben wird, äh, weil Nele unsere Wohnwagenexpertin ist, weil sie einfach seit Ewigkeiten mit 'm Wohnwagen unterwegs ist. Ich mag die Art des Reisens nicht so sehr. Ich mach das immer zu Messen und ist auch völlig in Ordnung für jeden, der das, der das cool findet und aber deswegen hat Nele heut höheren Gesprächsanteil. Also was steht im Fahrzeugschein, ähm, von so 'nem Wohnwagen, auf was ich jetzt auch achten sollte, wenn ich mich damit beschäftige?

Ja, wir kommen ja dann am Ende, hattest du schon angeteasert, noch mal zu den Stolperfallen, aber um's schon mal so 'n bisschen vorwegzunehmen: Ich muss natürlich mir einmal das zulässige Gesamtgewicht anschauen und auch das Leergewicht. Also für Führerschein und, ähm, für, äh, die Beladung und so weiter zählt eben immer das zulässige Gesamtgewicht. Und das Leergewicht oder heute heißt es eigentlich Masse in fahrbereitem Zustand, ähm, da ist dann auch schon so 'ne, äh, ja, so Grundausstattung mit, mit Gas, Werkzeug und so weiter dabei. Ähm, das brauch ich dann eben, um die Zuladung zu berechnen.

Mhm.

Dann muss ich mir das Auto anschauen, wie viel Anhängelast hab ich im Auto. Da bist du jetzt ja schon sehr ausführlich drauf eingegangen. Bei der Anhängelast, das ist eigentlich das einzige, ähm, d-die einzige technische, ähm, Information, bei der nicht das zulässige Gesamtgewicht des Wohnwagens zählt, sondern das tatsächliche Gewicht. Das heißt also, ich, ähm, wenn ich jetzt, sagen wir mal, 1200 Kilogramm Anhängelast habe und mein Wohnwagen hat 1300 Kilogramm zulässige Gesamtmasse, ich belade den aber nur bis 1100, dann darf ich den mit diesem Zugfahrzeug ziehen, wenn's mein Führerschein halt hergibt.

Mhm.

Und, ähm, dann ist noch wichtig die Stützlast. Und da muss man natürlich besonders bei Elektroautos genau hingucken, weil ich glaub, die haben immer 'n bisschen weniger Stützlast als, ähm, normale PKW und SUV. Das heißt, ich muss eben schauen, wie viel Last darf auf der Anhängekupplung des Zugfahrzeugs liegen. Und, ähm, da kommt man auch recht schnell an Grenzen, je nachdem, wie so 'n Wohnwagen gebaut ist. Es gibt welche, die sind sehr buglastig, weil da zum Beispiel 'n Bett verbaut ist oder ähnliches oder, oder 'ne Küche. Und dann kann's sein, dass die Stützlast 'n bisschen über dem liegt, was man eigentlich haben darf. Also da einmal auch 'n wichtigen Blick drauf werfen. Und dann sollte ich mir natürlich auch die zulässige Gesamtmasse des Gespanns anschauen, wenn ich ne nur in Anführungszeichen nur 'nen B-Führerschein habe. Mit B-Führerschein darf ich insgesamt 3,5 Tonnen zulässige Gesamtmasse bewegen. Ähm, einzige Ausnahme ist hier wieder einen kleinen Anhänger mit bis zu 750 Kilogramm darf ich immer hinten dranhängen, auch wenn mein Zugfahrzeug schon 3,5 Tonnen wiegt.

Vielleicht auch noch-

Was hab ich vergessen?

... 'ne kurze Ergänzung zur Stützlast. Das ist definitiv 'n wichtiges Thema, was man oft auch nicht aufm Schirm hat, weil das hab ich auch festgestellt bei meinen Recherchen, das steht auch häufig erst mal nicht, wenn man die, äh, Herstellerwebseiten so ansurft. Da sieht man meist die Anhängelast, aber nicht die Stützlast. Und 'n ganz wichtiger Punkt: Teilweise sind die ab Werk verbauten, ähm, Anhängerkupplungen mit tatsächlich 'ner, also grad bei Elektrofahrzeugen auch mit 'ner sehr geringen Stützlast ausgestattet, also teilweise 50, 55 Kilogramm.

Mhm.

Die reichen dann halt häufig für 'n relativ einfachen Fahrradträger auf die Kupplung. Mit, ähm, zwei Fahrrädern geht das auch ganz gut. Bei irgendwie drei Elektrofahrrädern wird's schon knapp. Und es gibt aber nachrüstbare Anhängerkupplungen im, im Markt, ähm, die werden teilweise auch an Neufahrzeuge vom, vom Händler verbaut. Also da muss man einfach mit seinem Händler dann auch sprechen oder sich selber kümmern. Und die haben dann wiederum Stützlasten bis 75 Kilo am selben Fahrzeug und teilweise auch höhere Anhängelasten. Also vielleicht ist das auch noch 'n ganz wichtiger Punkt: Wenn ihr euer Wunschfahrzeug habt und eure Wunschwohnwagen und das passt nicht ganz zusammen, was das angeht-

Mhm

... dann guckt doch mal dann, weil die, die Anhängekupplungen sind eigentlich bei fast allen Elektrofahrzeugen eher ein Zubehörteil, was ihr anklicken müsst im Konfigurator, was auch dann natürlich Geld zusätzlich kostet. Und häufig ist es so, dass das Nachrüsten 'ner anderen Kupplung günstiger oder genauso viel kostet und das halt einfach sogar der bessere Deal ist, weil ihr eben mehr Stützlast, mehr Anhängelast habt. Also da auf jeden Fall genau gucken und das ist noch 'n wichtiger Tipp: Wenn ihr Fahrzeug neu kauft oder auch 'n gebrauchtes habt, wo keine Kupplung dran ist-

Ja

... das kann man ja im Normalfall immer nachrüsten. Das kann also auch noch ein, na ja, ich will's jetzt nicht Trick nennen, aber 'ne Möglichkeit sein, quasi doch vielleicht den Wunschwohnwagen, äh, ziehen zu können.

Ja, und, ähm, beim Thema Stützlast nur noch abschließender Hinweis: Mehr ist nicht immer automatisch besser, denn ich muss die Stützlast auch ausgereizt bekommen, damit das Gespann stabil liegt. Da möcht ich aber jetzt nicht so tief drauf eingehen. Da gibt's auch meines Wissens 'ne eigene Folge zu. Ähm, müssten wir noch mal gucken. Ansonsten gibt's auf jeden Fall 'nen sehr ausführlichen Artikel bei uns im Magazin. Ich verlinke euch das noch mal in den Show-Notes, dann könnt ihr euch da informieren, wenn euch das Thema Stützlast 'n bisschen intensiver interessiert. Gleiches gilt auch für den Führerschein. Also Wir gucken jetzt eben in erster Linie auf den B-Führerschein, aber ihr habt natürlich auch die Möglichkeit, 'n Upgrade zu machen auf B96. Das ist nur 'ne Schulung ohne Prüfung. Da dürft ihr dann bis 4.250 Kilogramm, äh, Gespann fahren oder dann eben den BE-Führerschein. Das ist dann tatsächlich 'ne eigene Klasse. Ähm, dann dürft ihr sogar Anhänger bis 3,5 Tonnen bewegen.

Mhm.

Also wie gesagt, da die ganzen ausführlicheren Infos in den Shownotes, sonst wird's jetzt, sonst kommen wir nicht zu den Wohnwagen, die wir eigentlich besprechen wollen.

Ja, genau. Dann lass uns einsteigen. Wir haben ja gesagt, wir gucken uns heute die, ähm, Mini-Wohnwagen ohne Bad an. Für wen reicht denn ein Wohnwagen ohne Bad?

Na ja, für alle, die nicht so sind wie ich und unbedingt das eigene Klöchen und am besten noch 'ne eigene Dusche an Bord haben wollen. Also für alle, die halt auf Campingplätzen sowieso stehen, wo's Sanitäranlagen gibt. Das ist ja eigentlich die große Mehrheit der Wohnwagennutzer. Und dann auch für Leute, die vielleicht 'n bisschen offroadiger unterwegs sind, die dann sagen: „Ja, da wo ich steh, sieht mich keiner, dann nutz ich halt 'ne Außendusche." Und der Vorteil ist einfach, dass ich natürlich für jede Komponente, die ich vielleicht nicht dringend brauche, die ich weglassen kann, wie zum Beispiel 'ne Nasszelle, dann auch mehr Platz für Bett, Küche und Sitzgelegenheit habe, weil natürlich bei so kleinen Wohnwagen noch mehr jeder Zentimeter zählt als in so 'nem Mittelklasse oder in so 'nem Luxusmodell. Und man hat ja immer dann noch die Möglichkeit, wenn man sagt, jetzt unbedingt 'ne, also mindestens 'ne Toilette wünsch ich mir, kann man ja auch 'ne mobile Toilette irgendwo in 'ne Schublade oder in 'nen Schrank stellen, die dann wirklich, äh, für, als absolute Notlösung mal in der Nacht herhalten kann, wenn's mal ganz dringend ist und man vielleicht bei Regen nicht übern Platz schlurfen möchte.

Okay. Und dann würd ich sagen, dann gucken wir uns jetzt einfach mal vom kleinsten zum größten die Modelle, die du recherchiert hast, an und fangen mal mit dem kleinsten und ich glaub auch günstigsten an, oder?

Ja, ich meine, er war zumindest bei den günstigsten, falls du auf den First Camper anspielst.

Mhm.

Ähm, das jetzt erst mal ohne Gewähr, weil die Preise, die hab, also ich musste mir natürlich die ganzen technischen Daten und Preise jetzt auch aufschreiben, weil die hab ich bei so vielen Modellen auch nicht mehr im Kopf. Da gehen wir jetzt einfach mal durch. Aber auf jeden Fall, ähm, zählt der schon zu den günstigsten im Basispreis. Also First Camper gibt's Nano, Mini und Medi. Ähm, das ist 'ne Firma aus, ja, glaube Nähe Hildesheim. Die bauen Kofferanhänger zu Campern aus und, ähm, der Nano ist 320 Zentimeter lang, also wirklich 'n, wirklich 'n Nano. Da passt der Name sehr gut. Den hab ich auf dem Caravan Salon nicht gesehen. Ähm, den hab ich auch nachrecherchiert. Der wiegt leer nur 250 Kilogramm, ähm, gibt's ab 3.000 Euro und, äh, der hat nur eine Innenhöhe von 90 Zentimetern, also wirklich, äh, mini, mini, mini.

Mhm.

Ist eigentlich so eigentlich 'n Zeltanhänger, kann man sagen. Also so wie so 'n Dachzelttanhänger. Dann folgt der Mini mit 3,66 Meter, ungefähr 440 Kilogramm ab 6.000 Euro. Der hat dann, äh, schon eine Höhe von 2,9 Meter und 'ne Innenhöhe von 1,50 Meter. Ähm, wenn ich 'n hohen Carport habe oder vielleicht auch 'ne Garage, die eher so wie eure ist, dann würde der da reinpassen. Also coole Sache auf jeden Fall. Und der Medi ist 4,61 Meter, 449 Kilo, gibt's ab 7.200 Euro und der hat dann schon für kleinere Menschen wie mich 'ne Stehhöhe innen und zwar 180 Zentimeter. Ist aber dann damit nicht mehr garagentauglich. Also da sieht man wieder, da muss man halt immer abwägen: Will ich 'ne Stehhöhe haben mit 'nem festen Dach? Dann wird's mit der Garage eng. Wenn ich sage, ich kann auf Stehhöhe verzichten oder bin mit 'nem, ähm, Falt- oder Hubdach einverstanden, dann gibt's schon die ein oder andere Möglichkeit.

Mhm.

Diese ganzen Fahrzeuge haben 750 Kilogramm. Also man kann die, wie ich vorhin gesagt hatte, an jedes Auto bis 3,5 Tonnen hängen mit dem Führerschein Klasse B. Ähm, der Haken an der Sache ist, dass diese Serie keine Küche drin hat. Also wenn ich, ähm, wenn ich mit dem verreisen möchte und kochen, dann muss ich mich mit 'nem mobilen Kocher ausrüsten und muss halt gucken, vielleicht mit 'nem Tisch oder Ähnliches das dann draußen machen. Und es gibt auch keinen Kühlschrank und keine Heizung.

Und hat einer von denen, weil du gerade Tisch sagtest, weißt, also ich nehm, also der Kleine wird jetzt keinen Tisch haben. Das erübrigt sich bei 90 Zentimeter Innenhöhe. Bei 1,50 würd ich auch nicht fragen, aber hat der Medi 'nen Tisch oder sind die alle wirklich eigentlich nur Schlafzimmerfahrende, Rollende?

Ähm, soweit ich mich erinnern kann, muss man die komplette Ausstattung dazu kaufen.

Ah, okay.

Also, äh, ich guck mal eben in Echtzeit grade, weil ich hab den Micro vorgestellt, ähm, und ich meine, das war eben so, dass das wirklich 'n leerer Wohnwagen ist-

Mhm

... und dass ich mir dann das so modular dazu packen kann.

Ah, okay.

So, genau. Also, äh, der Micro zum Beispiel, der hat 'ne Außenküche.

Mhm.

Und, und die ist, äh, das hat mir sehr gut gefallen. Deswegen hab ich mir den auch für die Fahrzeugvorstellung ausgesucht. Ähm, die ist in der Sitzbank versteckt, also die kann ich ausziehen. Und, ähm, genau im, im Se-, also im, äh, Serienpreis oder im Basispreis ist eben nur das Fahrzeug, dann ein Boden mit Siebdruckplatte, 'n PVC-Bodenbelag, Stützrad, ähm, Ausstellfenster mit Fliegenschutz und Rollo. Die Hecktür, die man so nach, äh, oben aufklappen kann und zwei Stützen nur mit 'ner Kurbel, also keine vier Stützen wie bei normalen Wohnwagen. Und das ist eben ein Punkt, warum ich gerade gesagt hab, da muss ich noch mal überlegen, ob der wirklich einer der günstigsten ist. Weil die Preise, die ich jetzt genannt hatte, sind halt alles quasi die Lehrpreise.

Mhm.

Und wenn ich mir den richtig ausstatten möchte, dann lande ich da je nach Modell auch bei bis zu 15.000 Euro. Also dass der dann wirklich reisefertig ist, wenn ich ihn eben mir nicht selbst ausbauen möchte. Und von daher ist es natürlich klar 'ne schöne Möglichkeit, 'n Selbstausbau zu machen, aber wenn ich 'n reisefertiges Fahrzeug haben möchte, dann muss ich da schon auch 'n bisschen in die Tasche fassen. Ähnlich wie eben auch bei den ganzen anderen Modellen. Also die tun sich preislich bei den günstigeren nicht so viel.

Jetzt kenn ich ja Wohnwagen mit vier Stützen, also zwei, äh, also jeweils einer an jeder Ecke, sodass sie quasi alle vier Ecken abgestützt habe, damit der halt in keine Richtung umki-umkippen kann. Jetzt sagst du zwei Stützen. Ich glaub ja mal nicht, dass die sozusagen so, so ungeschickt waren, da nur zwei Stützen zu machen und dann kippt das Ding halt ständig um, sondern der wird dann durch Stützrad gehalten. Also weißt du das, wie das funktioniert?

Ja, also genau, also das Stützrad hält schon auch 'n gewisses Gewicht aus, aber ich würde immer empfehlen, 'nen Wohnwagen mit, mit vier Stützen, ähm, auszustatten, einfach damit der sich auch, damit der nicht immer so wackelig ist. Ich finde das manchmal mit den vier Stützen schon unangenehm, wenn einer schläft und der andere bewegt sich noch, steigt aus und ein. Also das ist schon immer 'n bisschen Geschaukel und von daher finde ich jetzt, also da noch mal zwei zusätzliche Stützen dran packen, das tut schon gut.

Aber die kann man nachrüsten, war jetzt eigentlich meine Frage.

Die kann man nachrüsten, genau, die sind nur nicht serienmäßig dabei.

Okay, verstanden.

Und wir haben mal zwei Varianten durchgerechnet vom Micro für unseren Artikel, damit die Leute einfach so 'n bisschen, ähm, tieferen Einblick bekommen. Eine minimalistische, also nur Schlafen, Strom und mit eigenem Kocher kochen. Der ist dann nicht mit eingerechnet, der eigene Kocher. Dann liege ich, ähm, in der gebremsten Ausführung, mit der ich dann auch Tempo 100 fahren darf, bei 6.400 Euro knapp. Also da ist wirklich, äh, nur, ähm, Bett und dann noch mal Dachfenster, Strombasis und Fahrzeugpapiere und Bereitstellung kommt ja immer noch dazu. Ähm, mit drin, genau. Und eine Vollausstattung, das war im letzten Monat, weiß ich jetzt nicht, ob sich da preislich noch mal was geändert hatte, die so 'n bisschen komfortabler ist, also wo's dann wirklich reisefertig ist für, ähm, auch mehrere Personen, die da drin übernachten, weil noch 'n Dachzelt dabei ist und, ähm, schöner Bettkasten mit Klappe Stauraum, mit Küche, mit 'nem Bullauge in der Hecktür und sogar noch mit Fahrradträger auf der Deichsel, ähm, eben den zusätzlichen Kurbelstützen vorne und 'ner Autarkievorbereitung. Da lieg ich dann halt auch bei 15.200 bis 15.800 Euro. Also ur-nur um mal so 'n bisschen die, die Unterschiede zwischen Basispreisen und ausgestatteten Preisen noch mal zu verdeutlichen, damit da nicht 'ne Augenwischerei passiert.

Okay, also wie beim Auto, äh, mach ich alle, alle Optionen rein, ist es doppelt so teuer.

So kann man das sagen und das ist bei vielen Wohnwagen so, aber eben bei den Minis, die so sehr, ähm, minimalistisch erst mal daherkommen, besonders.

Okay, springen wir zum Nächsten.

Genau, da haben wir 'n Podcast zu gemacht, zum Kuku.

Mhm.

Ähm, da gibt's zwei Modelle, Bruno und Max. Und das, also der, der Bruno ist 'n Holzminiwohnwagen, den gibt's schon 'n bisschen länger und jetzt war eben der Max, ähm, mit auf der Messe in Düsseldorf. Ähm, ich geh mal ganz kurz durch. Also Bruno ist vier Meter 40 lang, wiegt ungefähr 630 Kilo, ähm, bei 750 Kilo zulässige Gesamtmasse. Also da hab ich auf jeden Fall schon ordentlich Zuladung drin ab knapp 20.000 Euro. Bei einer Höhe von 189 Zentimeter, den würde ich also in 'ne Garage bekommen. Innen hab ich 135 Zentimeter, also sitzen und liegen kein Problem, stehen natürlich nicht. Das Bett, ähm, ist sehr geräumig, also 140 mal 200 Zentimeter und die Küche ist hinten außen.

Dann die Variante Max ist dann, äh, eben die, die GF, das GFK-Modell. Der ist 'n kleines bisschen kürzer, vier Meter 30, aber dafür 1,93 hoch. Ähm, sehr, sehr gemütliche kleine Schlafhöhle. Da-- Wir haben das Interview auch tatsächlich für den Podcast in diesem Fahrzeug, äh, geführt. Das war richtig nett und kuschelig. Den gibt's ab 17.500 Euro mit dieser Ausstattung, die ich gerade genannt habe, aber man kann ihn eben auch als Leerkabine kaufen, wenn man ihn selber ausbauen möchte.

Mhm.

Die neue Sache, die aufm Caravan Salon vorgestellt wurde, war das Hubdach mit Stehhöhe. Ähm, das ist natürlich 'ne, 'ne, 'ne tolle Kompromisslösung, wenn man beides haben möchte. Wenn man sagt, ich hab- Vielleicht 'ne Garage oder 'n kleinen Carport, wo ich den drunter stellen möchte. Aber ich möchte dann, wenn ich den nutze, auch 'ne Stehhöhe haben. Und es gibt natürlich auch wenn man nur sitzt oder liegt 'n ganz anderes Raumgefühl. Das ist ähnlich wie in Campingbussen.

Mhm.

Ähm, da hab ich leider kei-keine Info mehr im Kopf, wie hoch der aufgestellt ist. Aber, ähm, da, also gab's jetzt auf den, auf den Herstellerseiten auch nix, was ich für die Vorbereitung finden konnte. Und ich hab jetzt in Freiburg, wo ich den, den Hersteller noch mal getroffen habe und gequatscht hab ehrlich gesagt vergessen zu fragen.

Ja gut, aber das ist ja auch nicht ganz so wichtig, weil du hast ja im Campingplatz normalerweise wenn du stehst keine Höhenbeschränkung und in der Garage klappst du's nicht auf und, ähm, vermutlich wird's so sein, dass man Stehhöhe hat, ähm, hast du ja gesagt. Und-

Genau

... von daher ist das relativ egal eigentlich wie hoch der ausgeklappt ist, weil machst du nur am Campingplatz und da spiel's also, also, also du stehst unter 'nem sehr, sehr niedrigen Baum spiel's halt einfach.

Ja. Nein, das ist dann nur eben für die Körpergröße interessant.

Mhm.

Ähm, Quku verzichtet bewusst auf 'n Wasser- und Gassystem. Heizung gibt's auf Anfrage. Also es ist eigentlich ja klassisch schon eher so 'n, äh, Sommercampingding. Und Wasser kann ich mir natürlich auch behelfen, indem ich mir irgendwie 'n, 'n eigenes kleines System mit 'nem Kanister ins Auto packe oder Ähnliches. Mir persönlich würde es fehlen, aber das ist natürlich je nachdem, was man auch für 'ne Art von Camping vorhat, durchaus, äh, 'ne gute Sache, weil's mir Kosten spart und auch, ähm, Platz spart und Gewicht.

Mhm. Genau, nutzt ja einfach jeder andere Dinge, ne. Wer jetzt sagt: „Oh, so ein Schrott, ich brauch doch Wasser." Ja, dann ist der halt nix für dich. Ähm, dann kauf dir halt einen mit Wasser. Aber genau, ich find's halt spannend, dass es auch so 'ne Modelle gibt, weil's Menschen gibt, die das nicht brauchen. Und wenn es dann nur welche gäbe, wo ein Wassersystem drin wäre, dann würden die wiederum sagen: „Ja, wat soll ich damit, ne? Bezahle ich was, was ich nicht benötige." Ist auch noch mal 'ne Sache, wenn ich's wieder verkaufen will, aber das steht auf 'm anderen Blatt.

Ich meine, es sind laut Hersteller immerhin mehrere, mehrere 100 dieser Fahrzeuge unterwegs. Also es scheint ja tatsächlich Leute zu geben, die das auch so wollen. Und wie gesagt, das ist 'n wunderschönes kleines Fahrzeug, mit dem man überall hinkommt. Ähm, ja, d-er sagt, die bauen das auch so 'n bisschen offroadig, aber es ist-- Also der Camper hält Offroad auch aus, wurde auch getestet von Nutzern, aber er ist jetzt kein klassischer Offroad-Camper, der dafür gebaut wurde, sondern das war von, von den Machern her eher so 'n, so 'n Optikding. Also, ähm, ja, das nur noch mal so als Hinweis.

Okay, nächstes Modell oder nächster Hersteller.

Caravellea. Ähm, da gibt's den Mini Freestyle 270 und den Pop Top 270. Also wie gesagt, es gibt natürlich immer noch mehr Modelle von den meisten dieser Hersteller, die wir jetzt nennen, aber wir haben uns halt jetzt auf 'n paar Beispiele fokussiert. Ähm, der kommt aus der Trigano-Gruppe. Der, ähm, Pop Top ist drei Meter, ne, ich glaub beide, 3,95 Meter lang. Das ist dann in der Regel immer das, äh, die Länge mit Deichsel. Er wiegt unter 600 Kilo, nämlich 594 und hat 750 zulässige Gesamtmasse. Ähm, preislich darf man da schon 'n bisschen tiefer in die Tasche greifen, ähm, 15.990, also knapp 16.000 Euro. Dafür ist er aber auch weitestgehend ausgestattet. Der hat eben nur keine Toilette. Die ist dann-- Die kommt dann beim 290er Mo-Modell, was wir uns in Folge zwei anschauen.

Mhm.

Beim Fahren, also eingeklappt, ist er 198 Zentimeter hoch, also auch wieder garagentauglich. Und natürlich ist, ähm, die Höhe, das hatte ich vorhin vergessen zu sagen, auch beim Thema Maut in dem einen oder anderen Land, zum Beispiel in Frankreich oder bei der Fähre, ähm, ganz spannend. Und, ähm, da ist der eben noch so in der günstigeren Klasse. Wenn ich dann am Platz bin, an meinem Stellplatz, dann klapp ich oder stell ich das Dach einfach auf und dann bin ich bei ungefähr, also ich hab unterschiedliche Angaben gefunden, 187 bis 192 Zentimeter irgendwo im Bereich wird die Wahrheit dazwischen liegen. Und der hat 'ne große Hecktür für, ähm, Fahrradtransport oder 'n Surfboard oder was ich da auch immer noch reinquetschen möchte. Es ist 'ne Küche mit zwei Flammen und Spüle drin. Ja, also im Grunde, was man halt so braucht auf sehr kleinem Raum.

Mhm. Okay. Dann ich hab eigentlich auch-- Du sagst leider, ich hab keine großen Fragen. Dann springen wir direkt zum nächsten Modell. Das ist welcher?

Der Kip Shelter.

Mhm.

Das ist ja so 'n kultiges Modell. Den kennen, glaub ich, viele auch noch von früher. Der ist, äh, 460 Zentimeter lang, wiegt leer zwischen 560 und, äh, 620 Kilogramm bei 750 zulässige Gesamtmasse. Man kann ihn auflasten auf 900 Kilogramm. Dann hab ich natürlich noch viel mehr Zuladung und es gibt noch 'ne Outback-Variante mit 1.000 Kilogramm.

Mhm.

Also das ist dann schon so der Bereich, wo ich 'n bisschen genauer auf die Anhängelast meines Elektrofahrzeugs oder generell meines Zugfahrzeugs gucken sollte. Ähm, hat 'n Hubdach. Der ist in etwa eingeklappt, ähm, so um die zwei Me... zwischen zwei und 2,20 Meter hoch. Ähm, und offen hat der 1,98 Meter Stehhöhe. Also Garage schon schwierig. Da wird's wahrscheinlich nicht mehr hinhauen, aber Carport geht wiederum.

Mhm.

Was ich, äh, besonders daran fand, war, dass der eine serienmäßige Fußbodenheizung hat. Also das kenn ich selbst von den höherklassigen Wohnwagen eigentlich nicht. Und, äh, die Küche lässt sich nach außen schieben. Er hat 'nen 65-Liter-Küh-Kühlschrank mit drin und Preise hab ich auch unterschiedliche gefunden. Die bewegten sich im Rahmen zwischen 18.850 und 28.500. Also das ist schon 'n ziemlicher Unterschied. Da, ähm, sind natürlich die, die verschiedenen Modelle mit drin, aber das ist so der, der Rahmen, in dem der sich bewegt.

Okay, also bis jetzt kriegen wir die alle noch in 'ne Garage, also die meisten.

Zumindest in 'ne etwas höhere, genau.

Genau, in 'ne etwas höhere Garage und jetzt wird's aber ein bisschen höher, weil jetzt haben wir mehr Stehhöhe. Und, äh, wie geht's weiter?

Mit dem, wo ich nie genau weiß, wie man ihn ausspricht. Ich hab mir jetzt noch mal von unserer polnischstämmigen Mitarbeiterin das einmal sagen lassen, Niewiadów, glaube ich. Bitte korrigiert mich. Auch ein Kultwohnwagen, den's schon sehr lange gibt. Ich glaub, 50 Jahre oder so wird der schon gebaut. Da haben wir den N 126 D und E sowie den N Sport oder Sport. Hm, der N 126 ist quasi die moderne Version des Klassikers. Der hat 'n, äh, GFK-Aufbau und ein Hubdach. Der bewegt sich so um die zwei Meter 20, also plus minus zwei, drei Zentimeter. Auch da gibt's unterschiedliche Angaben. Ähm, der 126 D und E ist jeweils drei Meter 88 lang, wiegt leer circa 560 Kilogramm und zulässige Gesamtmasse 750 beziehungsweise auch hier auflastbar auf 900 und der ist ab 13.400 Euro in etwa zu haben. Der N Sport ist 'n bisschen länger mit 450 Zentimeter, auch schwerer natürlich, 670 bis 720 Kilogramm. Und, ähm, es gibt 'nen deutschen Importeur, der liefert ihn mit 850 Kilogramm zulässige Gesamtmasse aus, auch, äh, mit der Option auf 'ne Tausender-Auflastung. Und da liegen wir preislich bei etwa 16.500 als Basispreis. Und hier noch 'n kleiner Ausblick wieder: Vom N 126 gibt es auch einen Grundriss mit Waschraum. Den behandeln wir dann natürlich wieder in Folge zwei.

Okay, der nächste Wohnwagen war 'n Tipp von 'nem Hörer, der den uns per WhatsApp geschickt hat. Vielen Dank dafür noch mal. Ähm, was, also ich kann sagen, das ist 'n LMC und, äh, welchen, welcher ist das, Nele?

Der Edero generell. Also der, ähm, Kollege hatte, glaub ich, oder der Hörer hatte, glaub ich, den 350er uns geschickt. Ich hab mir mal drei Modelle angeguckt. Das ist der 350 D, der 400 C und der 470 K. Ähm, LMC ist aus der Hymer Group.

Mhm.

Und die drei Grundrisse, die ich grade genannt habe, gehen von vier Meter 79 bis fünf Meter 98. Also der 598er ist dann schon nicht mehr so mini, finde ich. Wir haben ihn aber jetzt, äh, trotzdem noch mit reingenommen, weil's schon auch 'n Wohnwagen ist, der vom Gewicht her noch ganz gut passt. Also der geht von 612 bis 748 Kilogramm, preislich zwischen 13.500 und 15.000 in etwa, was für 'nen Markenwohnwagen relativ günstig ist. Ähm, serienmäßig wird der mit 1.100 Kilo zulässige Gesamtmasse gebaut, wäre aber auch auf 800 Kilo ablastbar. Wobei da muss ich mir natürlich dann schon überlegen, ob mir dann die Zuladung noch reicht, grade bei der 748 Kilo Leergewicht-Variante. Dann hätt ich ja nur noch ungefähr 50 Kilo Zulassung, das ist, äh, Z-Zuladung. Das ist definitiv zu wenig. Also so 'n Fahrzeug würd ich mir wirklich nur kaufen, wenn's die Anhängelast auch hergibt.

Na ja, oder, oder ich hab halt tatsächlich 'n Zugfahrzeug, wo ich den Platz habe und will halt trotzdem ... Also es ist ja nicht nur Gewicht ein Thema bei 'nem kleinen Wohnwagen, können ja auch andere Sachen sein. Und, ähm, dann wär's halt ein Thema, ich lass ihn leer, wenn ich fahre und, ähm, pack ihn dann halt in oder pack halt alles, was ich mitnehme, ins Fahrzeug rein. Das kann ja unter Umständen auch funktionieren, wenn ich nicht grade vielleicht 'n, äh, Fiat 500 haben will, wobei da auch einiges reinpasst. So ist es nicht, aber ihr wisst, was ich meine, sag ich.

Ja. Wobei generell, also beim Edero sprechen wir eigentlich schon über 'nen richtigen Wohnwagen. Der hat zwar kein Bad drin, aber auch von der Höhe her, der hat ein Meter 98 Stehhöhe, misst insgesamt zwei, über zwei Meter 50. Also den, den, wie gesagt, wir haben den mit reingenommen, weil das halt 'ne Hörerempfehlung war, aber das zählt jetzt nicht mehr so richtig zu den Mini-Wohnwagen, aber durchaus eben noch zu den kleinen Wohnwagen, die, ähm, für E-Autos tauglich sind.

Mhm.

Im 350 D, ähm, hab ich 'n Bett mit ein Meter 40 mal zwei Meter. Das lässt sich verschieben und wird dann zur Couch, was ich ganz cool finde. Also der Grundriss ist ziemlich cool. Den solltet ihr euch auf jeden Fall mal angucken, wenn ihr euch generell für Wohnwagen interessiert. Im 470 K hab ich Etagenbetten für Kinder drin und 'ne große Heckklappe. Ähm, was ich 'n bisschen als Haken empfunden habe bei der Wohnwagengröße, dass ich nur 'n zwölf Liter Wassertank habe. Also da würd ich mir auf jeden Fall mindestens 25 bis 30 Liter wünschen und eben auch 'ne feste Küche und 'ne Heizung gibt es in Serie nicht.

Mhm. Ja gut, das, äh, immer Absteckungen.

Genau, das ist 'n Wohn- und Schlafwagen. Aber wie gesagt, sehr hübsch, cooler Grundriss und halt auch einfach mal was anderes, was wir ja auch immer gerne vorstellen.

Dann haben wir den Wohnwagen mit E-Mail.

Ja, den T@B, genau. T at B schreibt sich der. Ähm, hat sehr, sehr viele Fans. Hm, ist ein sogenannter Teardrop-Wohnwagen, also so 'ne, äh, die Teardrop, die haben so 'ne Tropfenform. Und ich hab, ich war wirklich überrascht, als ich in der Recherche jetzt mich noch mal mit den Maßen beschäftigt habe, weil der ist immerhin 5,17 Meter lang und wiegt über 650 Kilo im Fahrbereit, also Fahrbreite, im fahrbereiten Zustand. 800 Kilo zulässige, äh, zulässige Gesamtmasse und ja, preislich bewegt er sich bei knapp 15.000 bis 18.500, ähm, in der Offroad-Version dann. 2,44 Meter Höhe, also auch höher, als ich den immer in, i-in Erinnerung hatte. Ich weiß nicht, wie's dir geht. Wir sehen den ja auf jeder Messe und dann st-steht man immer so 'n bisschen davor und denkt immer so: „Oh, der ist aber sehr, mhm, gehockt so, geduckt." Ähm, Stehhöhe 1,82 Meter.

Und, ähm, aber natürlich nur am hohen Ende. Das Bett hat auch 1,75 Meter mal zwei Meter, also mehr als wir zu Hause. Ähm, wird aus der Sitzgruppe gebaut und der T@B hat eben Kocher und Spüle serienmäßig dabei. Kühlschrank und Heizung muss man gegen Aufpreis dazu bestellen. Ich finde, mit den knapp 150 Kilo Zuladung kann man da schon was anfangen. Das sind, ähm, für z-- Also für zwei Personen ist das völlig in Ordnung, grade wenn ich vielleicht auch noch 'n bisschen was ins Zugfahrzeug reinstopfen kann. Also wir sagen ja immer so, 'n optimaler Wert wären so 100 Kilo aufwärts pro Person, aber mit 150 für zwei kann man schon gut was anfangen.

Mhm. Dann haben wir den Beachy.

Ja, beim Beachy hab ich 'n bisschen gezögert, ob wir den überhaupt noch mit reinnehmen, aber vom Gewicht her passt der. Rein optisch wirkt der eigentlich schon wie 'n richtiger Wohnwagen. Hm, oder besser gesagt, so 'n bisschen wie so 'n Strandhaus auf Rädern, so Mini-, äh, äh, Tiny House. Aber gewichtstechnisch haben alle Grundrisse, die ich, äh, gefunden habe, ab Werk 1.000 Kilogramm zulässige Gesamtmasse und sind auflastbar auf, a-auflastbar auf 1.200 Kilogramm. Passen also grade noch in unsere, äh, in unser Schema mit rein.

Mhm.

Sind zwischen 5,09 Meter und 5,99 Meter lang, je nach Modell und, ähm, Leergewicht 749 bis 843 Kilogramm. Also auch da ist durchaus, ähm, Zuladung vorhanden. 15.520 bis 19.970 Euro preislich und innen, ähm, ist er auch sehr hübsch gestaltet, so 'n bisschen, ich finde so 'n bisschen IKEA-Style, aber, aber sehr geschmackvoll. Es gibt 'ne riesige Liegefläche. Im 450er ist die 2,40 Meter mal zwei Meter. Also da kann die ganze Familie Platz nehmen sozusagen. Und ich hab 'ne Stehhöhe von 1,90 Meter bis 2,05 Meter. Ähm, von der Gesamthöhe her ist das, glaub ich, einer der höchsten oder wenn nicht überhaupt der höchste in dieser ganzen Folge, nämlich 2,65 Meter bis 2,68 Meter. Da bin ich definitiv mit, mit, äh, normalen Carports und natürlich Garagen sowieso raus. Und wir kommen ja nachher auch noch mal so zu den ganzen Einschränkungen beim Thema Wohnwagen mit E-Auto und durch diese Höhe hab ich natürlich auch dann mehr Reichweitenverlust als bei den kleineren Modellen.

Mhm.

Klo und Gas ist meines Wissens nicht vorgesehen im Beachy. Porta Putty kann ich als Option mir dazukaufen und Heizung ebenfalls als Option, aber nur elektrisch, also auch eher 'n Sommermodell.

Mhm. Ja, und da könnt ich mir auch immer wahrscheinlich 'n kleinen Heizlüfter und 'n Porta Potty selber auch anschaffen.

Natürlich. Und, ähm, es gibt ja mittlerweile auch Heizlüfter. Ich hab die noch nicht getestet. Ich liebäugel da grade mit einem, den man an 'ner Powerbank, äh, Power Station betreiben kann. Ich liebäugel damit wegen unseres Buses, weil da haben wir ja keine Dieselstandheizung drin.

Mhm.

Und, ähm, da wollt ich mir vielleicht mal 'n Testgerät holen, aber ich hab mich noch nicht getraut, weil ich möchte auch nicht verbrennen nachts. Deswegen muss ich mal gucken, ob ich das noch mache. Aber wer da schon Erfahrung hat, kann mir gerne Produktempfehlungen schicken, bitte, bitte.

Ja, es, ja es kommt halt wahrscheinlich se-sehr auf deine Powerbank an, weil, äh, um, um Hitze zu erzeugen, brauch ich halt schon 'n bisschen Energie.

Nee, Power Station. Ich hab mich versprochen. Also nicht Powerbank.

Nein, mein ich auch. Du hast schon Power Station gesagt. Aber brauch, brauch ja schon 'n bisschen Energie.

Ja.

Können wir uns ja auch noch mal angucken. Äh, wusste ich gar nicht, dass es das gibt. Ähm, aber wir bleiben mal bei unseren Wohnwägelchen. Weil-

Ja

... wir, wir standen ja auf der Messe vor dem, vor diesen Offroadern aus China, die so 'n bisschen aussahen wie 'n, wie 'n abgesägter Humvee. Ähm, die hast du dir auch noch mal im Detail angeguckt.

Natürlich. Also, ähm, da gibt's ja auch verschiedene. Ich hab zwei gefunden auf der Messe und hab die auch vorgestellt. Also es waren drei Fahrzeuge da, aber nur zwei Modelle. Das eine Modell in zwei Farben. Das war einmal der Veteran und jetzt muss ich noch mal nachgucken, weil jetzt hab ich's vergessen, wie der andere hieß. Der hatte auch so 'n lustigen Namen. Ähm, Lido. Also Einmal haben wir den Lido Veteran und einmal haben wir den Aquila, genau. Aquila 360 und den Veteran 350, wenn mich nicht alles täuscht.

Mhm.

Ähm, der eine sah aus wie Mad Max Fahrzeug. Also das ist ja das, worauf ich dann so 'n bisschen leider völlig unvernünftig abgehe, ähm, so 'n richtiger Offroader und der andere, der Aquila, der ist 'n bisschen eher so dem Bootsbau nachempfunden, würd ich sagen.

Vom Gewicht und so weiter sind die relativ ähnlich. Ich hab mir jetzt hier für diese Folge in erster Linie den, den Veteran angeguckt. Ähm, ausstattungstechnisch sind die aber auch ähnlich. Die haben auch beide kein Bad und, ähm, beide auch 'ne Außenküche. Der Mad Max, äh, Wohnwagen, also der Veteran hat 'ne Alu-Karosserie. Hm, da ist 'n 100 Amperestunden Lithium-Akku mit drin, 2000 Watt Wechselrichter, Außendusche. Ähm, Preis irgendwas zwischen 24 und 25.000 Euro. Da gibt's noch keine deutsche Preisliste im Netz. Ähm, und das war auf der Messe eben so 'n handgeschriebener Preis. Da weiß ich jetzt nicht, ob das jetzt nur für die Messe gültig war oder wie auch immer.

Mhm.

Aber der ist schon also sehr, sehr viel höher preisiger als die anderen Fahrzeuge, die wir uns jetzt heut angeguckt haben. Und das ist jetzt für mich halt so 'n Beispiel, ähm, ich sag's jetzt mal ganz offen mehr Schein als Sein. Weil wenn man sich dann mal die Gewichte anguckt, dann, äh, steht auf dem Messeschild 730 Kilogramm leer und ich hab, äh, 750 Kilogramm zulässige Gesamtmasse. Also macht nach Adam Riese 20 Kilogramm Zuladung, was natürlich 'n Witz ist, ne. Also so was-- Deswegen sage ich immer, man sollte wirklich genau auf die, auf die Massen gucken, auf die Gewichte, bevor man sich für so 'n Fahrzeug entscheidet. Wahrscheinlich ist da auch 'ne Auflastung möglich, aber die kostet ja wieder Geld. Und dann, ähm, hab ich 'n Fahrzeug, was mich schon 25.000 Euro gekostet hat vielleicht und dann muss ich auch noch 'ne Auflastung bezahlen. Und deswegen, na ja, das, das ist halt so was, ja, das ist cool, wenn man es sieht und dann kann man da 'n bisschen träumen und kann sich in Apokalypsefantasien, äh, kann in Apokalypsefantasien schwelgen, aber so richtig tauglich ist es für den deutschen Markt jetzt im Moment noch nicht. Vielleicht ändern die noch was, aber das sind jetzt eben die Informationen Stand auch Ende September. Da hab ich noch mal geguckt. Hm, das macht natürlich wenig Sinn mit 20 Kilo zu verreisen. Also egal auch wie groß das Zugfahrzeug ist, aber ich will ja wenigstens 'n bisschen Besteck und Geschirr in dem Fahrzeug drin haben vielleicht.

Na gut, die Frage ist ja auch, das ist jetzt ja 'n, 'n, äh, 'n Hersteller aus China, der sch-scheinbar noch nicht so richtig auf dem deutschen Markt ist. Da ist ja dann eh die Frage, was deren Plan ist, wie sieht's mit 'ner Zulassung dann aus? Gibt es schon 'ne, 'ne Zulassung? Müssen sie sich noch kümmern? Dann kommen ja meist auch Sachen, dass Dinge angepasst werden müssen und dann kann das ja durchaus sein, dass er dann vielleicht auch 'ne höhere, äh, höheres zulässiges Gesamtgewicht haben wird. Also, ne, das muss man angucken und die sind halt auch eher optisch sehr ausgefallen und einfach wahrscheinlich wieder für 'ne andere Zielgruppe. Also die sind jetzt weniger-- Die sind Miniwohn..., also schon kleine Wohnwagen, aber 'n bisschen 'ne spezielle Zielgruppe, die einfach auf diesen martialischen oder die martialische Optik steht, so wie ja auch viele sich irgendwie Sandbleche an, an ihren Van hängen, damit das halt cooler aussieht. Ähm, ja jeder, jeder Jeck ist anders lustig, aber der Hinweis noch mal auf die zulässige Gesamtmasse und das Leergewicht sind bei allen Campingfahrzeugen sehr, sehr, sehr wichtig. Also guckt da immer ganz genau drauf. Lasst euch da nichts erzählen, nicht blenden, ähm, ähm, weil da wird auch grade so mit Kataloggewichten, ähm, gearbeitet und dann kommt noch hier 'ne Markise dazu und dann noch 'n Solarpanel. Also beim Wohnwagen vielleicht nicht so sehr, aber 'ne Markise und vielleicht doch noch 'ne Batterie.

Ja, 'ne Klimaanlage.

Ja, kann ich nix mehr zuladen. Also da achtet wirklich drauf und das kann euch bei Wohnmobilen genauso passieren und bei, bei Kastenwägen. Also habt da immer ein Auge drauf und lasst euch da nicht blenden und nicht von Gefühlen sozusagen die, die, äh, die, wie soll ich sagen, die Rationalität nehmen. Ähm, das kann okay sein, ja. Wenn ihr euch damit beschäftigt und sagt: „Ja, nö, die 20 Kilo ist okay. Ich pack alles ins Auto vorne rein", dann völlig fein, aber das muss oder sollte 'ne bewusste Entscheidung sein. Ansonsten ärgert ihr euch.

Ja.

Und ich denke, dass auf jeden Fall auch noch mal schon eine erste Stolperfalle, die du vielleicht auch aber gleich dann noch mal für uns zusammenfassen wirst.

Ja, sehr gerne. Ähm...

Genau, lass die noch mal z-zusammenfügen. Also so mach noch mal so 'ne, so 'ne Höhen sozusagen Zusammenfassung, ähm, damit wir da noch mal 'n Überblick haben und dann gucken wir in die Stolperfa-- oder auf die Stolperfallen.

Ja, also wenn ich's nach Höhen sortieren müsste, was vielleicht auch den, den praktischen Nutzen hat, wo ich den dann unterbringen kann, dann, ähm, fang ich mal an mit Garagentauglichkeit. Da wär der FirstCamper Nano zum Beispiel 'ne Möglichkeit. Dann die beiden KuKu-Modelle und der Mini Freestyle 270. Also bei dem wird's dann aber schon 'n bisschen eng mit 1,98 Meter. Da sollte dann definitiv nix mehr irgendwie aufm Dach sein.

Mhm.

Dann, wenn ich 'n Carport hab, so ich sag jetzt mal so bis 2,30 Meter, also so 'n normales Carport-Modell, ähm, dann da könnt ich den FirstCamper Mini mit 2,09 Meter reinpacken, den Kip Shelter und den Niewiadow N126. Ähm, nur draußen oder in halt 'nem hohen Carport, so wie den meine Eltern zum Beispiel haben oder in 'ner Halle den, äh, TAB 320, den FirstCamper Midi, den LMC Edero und den Hobby Beachy wahrscheinlich auch noch. Wenn ich sage, ich möchte ihn in 'ner Garage parken, wünsch mir aber 'ne Stehhöhe, dann hatt ich ja schon angedeutet, dass das nur mit Hubdach gehen wird. Da kommt also der Kku Max und der Mini Freestyle, ähm, infrage.

Wenn ich 'n Carport habe, dann könnt ich da auch noch über den Kip Shelter und den Niewiadow N126 nachdenken. Die passen mit Hubdach da immerhin noch drunter, aber eben nicht mehr in der Garage.

Okay. Dann hattest du uns noch fünf Stolperfallen versprochen. Eine hab ich grad schon vorweggenommen. Ich glaub, da müssen wir jetzt nicht noch mal was zu sagen. Ähm, was ist die zweite, die du unseren Hörer und Hörerinnen mitgeben kannst?

Ja, das Thema Auf- und Ablastung generell. Also es ist zu beobachten, genauso wie im motorisierten Fahrzeugbereich, dass es halt Hersteller gibt, die ihre Fahrzeuge, also ihre Caravans auf 750 oder 1000 Kilogramm ablasten. Dann ist der Wohnwagen aufm Papier E-Auto-tauglich oder eben auch für, für Kleinwagen tauglich, aber in der Praxis bleibt kaum Zuladung. Umgekehrt kann ich dann natürlich, äh, 'n Fahrzeug häufig auch auflasten lassen. Das geht bei manchen Wohnwagen alleine über die Papiere, weil die technisch schon im Stande sind, quasi mehr Gewicht zu tragen vom, vom Chassis her, vom, vom Fahrwerk her. Aber es ist eben wegen der Papiere, äh, oder wegen Führerschein oder auch E-Autotauglichkeit auf niedrigeres Gewicht angesetzt. Aber dann hab ich halt auch wieder Kosten. Die reine Dokumentenauflastung liegt bei, ich schätz mal, so 100 bis 150 Euro. Das ist einfach nur 'ne Eintragung in den Fahrzeugpapieren. Aber alles, was dann technisch noch gemacht werden muss mit 'ner Federung oder Ähnliches, kostet halt auch wieder Geld und ist auch 'ne Rennerei mit Werkstatttermin und so weiter. Also ideal ist es natürlich immer, ich besorge mir ein Fahrzeug, was auch schon zu meinem Führerschein, zu meiner gewünschten Zuladung und zu meinem Zugfahrzeug passt und spar mir dann das Hin und Her einfach.

Mhm. Dann haben wir das Stützlastthema. Also das ist ja quasi das Gewicht, mit dem der Wohnwagen von oben auf die Anhängerkupplung drückt. Da haben wir ja vorhin auch schon viel zu gesagt. Also, äh, Tipp von uns-

Ja

... bei Elektrofahrzeugen, ich ehrlicherweise, äh, ich glaub, bei, ähm, den Verbrennern ist das immer ein bisschen höher. Da haben wir eher so Richtung 70, 75 Kilo bei Elektro auch gerne mal 50 bis 75 Kilo. Aber der Hinweis von mir vorhin, dann nehmt eben, wenn's geht, nicht die vom Hersteller, wenn das zu niedrig ist, sondern schaut euch auf dem Trittmarkt quasi um. Das machen auch häufig Händler für einen. Also ich weiß von vielen Händlern, dass ich, wenn ich da eine Anhängerkupplung bestelle, durchaus nicht nur die ausm, äh, sozusagen Optionenkatelog des Fahrzeugherstellers haben kann, sondern eben auch dritten Modelle, die dann einfach 'ne höhere Stützlast und teilweise auch 'ne höhere Anhängelast erlauben. Also guckt da genau, da st, gibt's immer noch mal, ähm, Spielraum, den ihr habt und achtet auch drauf, wenn ihr, also ich glaub, bei den Miniwohnwagen eher selten, aber wenn ihr irgendwie vorhabt, vorn auf die Deichsel noch 'n Fahrradträger drauf machen zu wollen, dann erhöht das natürlich auch noch mal die Stützlast. Also achtet auch darauf.

Ja, tut es nicht. Das haben wir ja gemacht. Die Anekdote kennen ja die meisten Podcasthörer schon.

Und kannst du ja trotzdem noch mal ganz kurz erzählen, was, äh, was da euch oder was ihr dabei quasi erlebt habt oder warum das vielleicht keine gute Idee ist?

Na ja, wurde halt mit, äh, zwei Fahrrädern durch ganz Europa gefahren auf der Deichsel und die Stützlast war halt bei 150 statt 80, was wir haben durften, ne. Das, also wir als Anfänger, das war bei unserer Hochzeitsreise, wir wussten ja gar nix. Aus diesen ganzen, aus diesen ganzen Fehlern ist ja Camper Style entstanden. Von daher gut, dass wir sie gemacht haben. Aber das war schon, äh, da haben wir schon 'n Schrecken bekommen, weil das Auto hatte dann halt hinterher irgendwie 14.000 Kilometer mehr aufm Tacho. Und na ja, da haben wir halt, äh, mit der doppelten Stützlast knapp gearbeitet. Also das ist nicht gut. Es ist auch nicht sicher und es ist tut auch dem, ähm, der, dem Auto nicht gut, wenn es ständig überlastet wird da am Poppes. Also tut es bitte nicht.

Gut, dann haben wir das Thema Reichweite und, äh, Ladungen. Also, ne, so 'n Anhänger hinten dran hängen zu haben, ist je nach Form erst mal ein Thema, was mehr Luftwiderstand bedeutet. Also grad Elektrofahrzeuge sind ja noch häufig sehr viel mehr Windwiderstand optimiert. Wobei ich weiß gar nicht, ich glaub, moderne PKW generell, weil je weniger Windwiderstand ich habe, desto weniger, äh, Verbrauch hab ich, egal ob Verbrennen oder Elektro. Und, ähm, wenn ich da jetzt halt hinten ran eine Schrankwand klemme-

Ja

... dann erhöht sich das wieder erst mal, je nach Form auch des Wohnwagens ein Teardrop deutlich besser als eben ein ganz klassisch, ich sag mal, kastenförmiger.

Mhm.

Und, ähm, das ist das eine Thema, worauf ihr achten solltet. Also 30 bis 50% Mehrverbrauch ist da durchaus üblich, weil ihr auch mehr Gewicht durch die Gegend schleppt und so weiter. Und natürlich je schwerer, je größer, desto mehr Mehrverbrauch. Hoff ich auch logisch. Und das zweite Thema ist, ähm, das Thema Ladesäulen. Ähm, bisher sind viele Ladesäulen, ähm, je nach Anbieter so gebaut, dass ich quasi längs einparke. Das heißt, das Heck ist zur Ladesäule und die Fahrzeuge stehen nebeneinander, wie ich sag mal, auf 'm klassischen Parkplatz. Da hab ich halt das Problem, da passt der Wohnwagen ganz häufig nicht hin. Manchmal hab ich am Anfang und am Ende einen Platz, der sozusagen das ermöglicht, geplant oder auch manchmal ungeplant. Ähm, aber es kann eben durchaus sein, dass ihr abkoppeln müsst. Das, äh, gibt jetzt natürlich auch Fahrzeuge, die vielleicht Die, ähm, äh, den Anschluss für den Lader vorn haben oder vorn an der Seite oder so. Da kann man vielleicht noch mal so 'n bisschen mit um die Kurve stehen, was organisieren. Das müsst ihr euch mal angucken, aber das würd ich mir auf jeden Fall mit mitnehmen, dass es im Zweifelsfall heißt abkuppeln. Dann ist natürlich 'n leichter Wohnwagen auch wieder von Vorteil, weil das halt mir deutlich leichter fällt. Darüber sollt ich aber nachdenken. Und ja klar, je flacher das ganze Thema ist, je schmaler, je leichter, desto mehr Reichweite kriegt ihr halt mit 'ner Akkuladung hin. Also letzten Endes wie mit 'm Verbrenner auch, ne. Wenn ich halt großen Wohnwagen mit meinem Verbrenner habe, hab ich genauso mehr Verbrauch. Das ist hier nicht anders, nur dass das Thema Tanken an Tankstellen eben mit Gespann viel, viel besser an vielen Stellen noch funktioniert, als es das mit Wohnwagen tut.

Ja, also zur Aerodynamik hast du jetzt schon was gesagt. Es gibt ein, ähm, einen Wohnwagen, den haben wir jetzt auf der, äh, Messe in Düsseldorf zum allerersten Mal entdeckt. Das ist der Karoo Adventure aus Finnland. Da haben wir auch 'n eigenen Podcast zu gemacht und 'nen Artikel. Der ist eben sehr stark auf Aerodynamik optimiert und der Hersteller sagt, dass es dadurch, äh, dass dadurch 51 Prozent weniger Luftwiderstand entsteht und den Verbrauch des Zugfahrzeugs um mehr als 20 Prozent verringert. Konnten wir natürlich nicht nachprüfen, aber die haben sehr viele Tests damit gefahren wohl. Und ja, also fand ich 'ne spannende Sache. Den stellen wir euch auch in der nächsten Folge vor, weil der eben mit WC und Dusche ausgestattet ist. Und, äh, ja, dann könnt ihr da noch gespannt sein. Und die anderen, die andere Falle mit der Höhe, na ja, das ist jetzt nicht so 'ne richtige Falle. Wir haben's jetzt auch oft genug betont. Ihr müsst euch halt entscheiden: Will ich das Fahrzeug in 'ne Garage packen oder will ich Stehhöhe haben oder bin ich, ähm, will ich beides und dann brauche ich halt 'n Hubdach. Ähm, das glaube ich, äh, müssen wir jetzt auch nicht noch mal durchdeklinieren. Ich find die Lösung mit 'nem Hub- oder Aufstelldach eigentlich auch so ganz schlau, weil dadurch hab ich halt auch unterwegs 'nen niedrigeren Luftwiderstand als bei 'nem höheren Dach. Hat aber natürlich auch Nachteile wie zum Beispiel, dass 'n Hubdach nie so isoliert ist wie 'n, äh, festes Dach. Aber für jetzt irgendwie Reisen, die jetzt nicht unbedingt im tiefsten Winter stattfinden, auf jeden Fall 'ne sehr, sehr gute Option.

Ja, und damit hast du, glaube ich, das alles ganz gut zusammengefasst mit den, äh, Fallen und Dinger, über die man sich auf jeden Fall Gedanken machen sollte. Dann lass uns doch mal 'n Fazit ziehen auf deiner Seite. Ähm, für wen ist denn was jetzt am sinnvollsten geeignet?

Also die Garagen- und Nicht-Garagen-Zusammenfassung haben wir ja schon gemacht. Ich würd jetzt noch mal so allgemeiner drauf gucken. Mmh, also für kleine Budgets, wenn ich im Sommer los will in erster Linie oder eben halt eher so Wochenendtrips mache, dann finde ich den, äh, First Camper Mini oder Medi ganz cool. Da kann ich mir dann auch nur das reinkonfigurieren, was ich wirklich brauche oder vielleicht sogar auch selbst ausbauen, wenn ich 'n bisschen handwerklich geschickt bin und hab dann halt 'n, äh, 'n Preis mit, mit so 'ner moderaten Ausstattung zwischen sechs und siebentausend Euro. Das ist für 'n, auch für 'n kleinen Wohnwagen relativ unschlagbar.

Mhm.

Wenn ich 'ne Garage zu Hause hab, aber mir 'n bisschen, ähm, was Gemütlicheres mit mehr Komfort wünsche, dann ist, glaube ich, äh, sind die beiden Modelle von Kuku 'ne gute Lösung oder eben, äh, der Mini Freestyle 270 mit Aufstelldach. Da hätt ich dann eben beides, also bei beiden meine Stehhöhe und, ähm, meine Garagenhöhe, wenn ich mir den Kuku mit Aufstelldach nehme, den Max zum Beispiel. Markenqualität für relativ wenig Geld und 'ner ganz guten Ausstattung LMC Edero. Wobei da muss ich eben wieder das Gewicht im Hinterkopf behalten. Da muss ich 'n Zugfahrzeug haben, was vielleicht auch schon 'n bisschen mehr leisten kann. Wenn ich sehr viel draußen lebe, also nicht so viel mich im Innenraum aufhalte, dann so was wie der Tab 320 zum Beispiel. Ähm, da hab ich noch Raum, um, um zu schlafen, zu sitzen. Ähm, und ja, ansonsten Hobby vielleicht noch den Beachy. Wenn ich halt was möchte, was auch sehr Instagram-tauglich ist, sag ich jetzt mal. Wenn's mir jetzt nicht so auf jedes Detail ankommt, ähm, was vielleicht auch, wenn ich das so sagen darf, die Qualität angeht, dann ist der Hobby Beachy sicherlich 'ne, 'ne feine Option. Ähm, ja, das, das wär so meine Zusammenfassung. Und was ich halt immer prüfen sollte vor dem Kauf, sind die ganzen Gewichtsgrenzen, also zulässige Gesamtmasse wegen Führerschein und, ähm, Anhänger- und Stützlast jeweils in den Fahrzeugscheinen oder in den Fahrzeugpapieren der beiden Fahrzeuge. Dann noch mal 'n genauen Blick auf die Zuladung werfen und die auch noch mal mir ausrechnen, nachdem ich die Sonderausstattung schon drin habe, weil in den Fahrzeugpapieren in aller Regel nur die Masse in fahrbereitem Zustand, so wie der Wohnwagen vom Werk kommt, berechnet wird. Wenn der Händler da noch irgendwas verbaut, sei es jetzt 'ne Markise oder 'ne Heizung oder Ähnliches, dann geht das wieder von der Zuladung ab und wird aufs Leergewicht aufgeschlagen. Und da solltes, solltet ihr auf jeden Fall auch den Verkäufer noch mal richtig festnageln, auch wenn ihr gebraucht kauft vor allem. Manche wissen das selber gar nicht, dass sie viele Jahre überladen unterwegs gewesen sind. Das muss nicht immer böse Absicht sein. Dann natürlich alles genau einmal nachmessen, bevor das Fahrzeug dasteht. Also wirklich Tore, Carports und so weiter noch mal auf 'n Zentimeter selber ausmessen und im Zweifel auch noch mal wirklich bitte genau die Herstellerangaben des jeweiligen Modells mit allen Aufbauten sich angucken. Weil mir nützt es gar nix, wenn ich 'n kleinen Wohnwagen habe mit 1,98 Meter oder 1,95 Meter. Der passt vielleicht noch in meine Garage rein, aber dann hat der Vorbesitzer da 'ne Klimaanlage aufs Dach gemacht. Also das immer gut im Auge behalten und halt wirklich überlegen, weil viele von diesen Fahrzeugen ja ohne Heizung und teilweise ohne Küche, ähm, daherkommen: Ist es für mich wirklich in Ordnung oder wünsche ich mir vielleicht dann doch 'n bisschen mehr Komfort für kühlere Tage oder für Regentage, wo ich dann nicht an der sehr hübschen, aber manchmal vielleicht nicht so praktischen Außenküche stehen möchte oder wo ich vielleicht auch mal 'n bisschen warme Füße haben möchte.

Mhm. Okay. Das ist, glaub ich, eine coole und gute Zusammenfassung. Ich hoffe, dass euch das hilft. Ähm, in der nächsten Folge werden wir uns, äh, die kleinen Minis mit Toilette und zum Teil Dusche angucken. Wir, äh, haben dabei den Fendt Next, den 750, die, noch mal den großen Nevado, du hast ja schon heute angekündigt und auch einen Wohnwagen mit kompletten Bad für unter 11.000 Euro, also preislich sehr, sehr spannend. Und es gibt 'ne Liste mit 60 Modellen circa bei uns auf camperstyle.de. Das verlinken wir euch auch noch mal in den Show Notes, weil wir können natürlich jetzt hier nicht alle vorstellen, aber dort findet ihr dann noch mal alle, die wir dazu haben. Haben wir was vergessen, Nele?

Ich hoffe nicht. Wenn, dann schreibt's uns gerne oder schickt uns 'ne Sprachi an. Ich hab jetzt gelernt, das heißt Sprachi.

Okay.

Ähm.

Wer sagt denn Sprachi?

Äh, andere Podcasterinnen.

Okay.

Aber nur Frauen. Aber trotzdem, ich sag das jetzt einfach auch. Schickt uns gern, ähm, 'ne Mail oder 'ne WhatsApp und sagt uns auch, wenn ihr vielleicht jetzt 'n Modell vermisst habt, was ihr euch noch wünschen würdet. Vielleicht gibt's ja dann irgendwann noch mal 'ne dritte Folge dazu. Aber jetzt muss ich erst mal was trinken nach so vielen Informationen und technischen Daten.

Genau, in diesem Sinne hören wir uns am Mittwoch wieder, wenn ihr mögt, je nachdem wann ihr uns hört. Bis dahin. Tschüss.

Tschüss.

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